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  • Abteilung 4
    09.11.2018
    Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Stuttgart sind auf den anstehenden Winter gut vorbereitet
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zollt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Autobahnmeistereien Respekt vor der anstrengenden und anspruchsvollen Arbeit im Winterdienst

    ​Auch wenn derzeit die Temperaturen zum Teil zweistellig sind und in den nächsten Tagen noch ein weiterer Temperaturanstieg prognostiziert wird, ist eines für den Betriebsdienst auf unseren Autobahnen klar: Die kalendarische Winterdienstperiode hat begonnen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hochmotiviert und einsatzbereit, um die Autobahnstrecken unter allen Bedingungen betriebsbereit und verkehrssicher zu halten.

    Die sechs Autobahnmeistereien beim Regierungspräsidium Stuttgart sind auf den anstehenden Winter gut vorbereitet. Die Vorkehrungen für den Winterdiensteinsatz sind in den vergangenen Wochen und Monaten getroffen worden. Sämtliche Winterdienstgeräte werden dabei auf ihren Einsatz vorbereitet und die Salzlager gefüllt. Erste Räumeinsätze hat es in diesem Jahr vereinzelt bereits im Oktober gegeben.

    Im Regierungspräsidium Stuttgart mit seinen sechs Autobahnmeistereien in Heidenheim, Herrenberg, Kirchheim/Teck, Ludwigsburg, Öhringen und Tauberbischofsheim sorgen rund 180 Beschäftigte in den nächsten Monaten rund um die Uhr dafür, dass die 420 km Autobahnen zuzüglich über 200 km Rampen und Verflechtungsspuren im Regierungsbezirk geräumt und gestreut werden und somit sicher befahrbar bleiben. Für Einsatzleitung und Fahrer ist das eine anstrengende und verantwortungsvolle Aufgabe, die im Schichtbetrieb erfolgt. Bei Glätte wird die Fahrbahn mit angefeuchtetem Steinsalz abgestreut. Kommt Schneefall hinzu, wird die Fahrbahn zusätzlich mit breiten Pflügen vorne und seitlich an den schweren meist 3 -achsigen Lkws von Schnee und Schneematsch befreit.

    Jeder Verkehrsteilnehmer kann durch sein eigenes Verhalten den Winterdienst unterstützen. Das beginnt bereits damit, rechtzeitig vor dem ersten Schneefall auf  Winterreifen umzurüsten, um bei Eis und Schnee nicht selbst zum Verkehrshindernis zu werden. Mit angepasster Geschwindigkeit fahren, auf die langsameren und überbreiten Winterdienstfahrzeuge Rücksicht nehmen und bei Stau eine Räumgasse freihalten sind weitere Punkte, die zu einem möglichst schnellen und reibungsloseren Ablauf des Winterdiensts beitragen.

    Für den Einsatz lagern rund 16.000 Tonnen Steinsalz in 12 Hallen und 10 Silos. Salz und Sole werden ständig nachgeordert, sodass auch strenge Winter gemeistert werden.
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    Im vergangenen Winter wurden auf den Autobahnen im Bereich des Regierungspräsidiums Stuttgart rund 14.000 Tonnen Salz verbraucht, was einem durchschnittlichen Winter entspricht.

    Fällt ein Winter durchschnittlich oder gar mild aus, gibt es für die Frauen und Männer  in den Autobahnmeistereien dennoch viel zu tun. Dann können beispielsweise verstärkt Gehölzpflegearbeiten sowie Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Straßenentwässerungseinrichtungen durchgeführt werden.

    Weitere Informationen


    Das Personal wird jedes Jahr rechtzeitig geschult, um am 1. November offiziell in die Winterdienstperiode starten zu können. Zu diesem Zeitpunkt müssen auch die Schichteinsatzpläne bereits bekannt gegeben sein und die Fahrzeuge sowie die Anbau- und Aufsatzgeräte gewartet und geschmiert für den Einsatz bereit stehen. Rund 40 Großfahrzeuge stehen zur Aufgabenerfüllung  bereit, die überwiegende Anzahl davon sind schwere dreiachsige Lkws, deren Aufsatzstreugeräte eine Ladekapazität von 8 Kubikmeter Streusalz und 3.000 Liter Sole aufweisen. Die Räumbreite eines mit Front- und Seitenpflug ausgestatteten Lkw beträgt bis zu 6,30 Meter. Modernste Technik in den Fahrzeugen und Geräten unterstützt die Fahrer dabei, nur die zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendige Feucht- bzw. Flüssigsalzmenge auf die Straße zu bringen.

    Spannend bleibt die Frage, wie streng der Winter werden wird. Prognosen gibt es viele, eine konkrete Antwort darauf wird sich aber erst im nächsten Frühjahr in Zahlen fassen lassen, sobald die tatsächlichen Salzverbräuche feststehen. Doch auch wenn weniger Winterdiensteinsätze gefahren werden müssen, die Arbeit geht in einer Autobahnmeisterei nie aus. Dann können beispielsweise verstärkt Gehölzpflegearbeiten sowie Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Straßenentwässerungseinrichtungen durchgeführt werden.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
Telefon 0711 904-10002
Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Désirée Bodesheim
Pressereferentin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Sonja Hettich
Pressereferentin
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Melin Güler
Assistenz der Pressestelle
EMail pressestelle@rps.bwl.de