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  • Abteilung 5
    05.02.2019
    Machbarkeitsstudie zur ökologischen Aufwertung der Lauter (Landkreis Esslingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Unser Auftrag ist die naturnahe Entwicklung der Gewässer und ihre nachhaltige Bewirtschaftung zum Nutzen des Menschen und zum Schutz der Umwelt“
     Einförmig ausgebaute Lauter in Wendlingen im Bereich der Ludwigstraße (rechts) Quelle: RPS/Christmann

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart untersucht ein Ingenieurbüro Möglichkeiten, die Lauter in Wendlingen im Bereich der Ludwigstraße ökologisch aufzuwerten. Derzeit fließt das Gewässer dort in einem einförmigen und stark befestigten Trapezquerschnitt. Der kanalartige Ausbau (naturfernes Gerinne) ist ein Grund dafür, dass sich der Flussabschnitt in einem unbefriedigenden ökologischen Zustand befindet.

    „Eine Verbesserung der Lebensräume im Gewässer soll insbesondere der Fischfauna zugutekommen und dazu beitragen, die Zielvorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Unser Auftrag ist die naturnahe Entwicklung der Gewässer und ihre nachhaltige Bewirtschaftung zum Nutzen des Menschen und zum Schutz der Umwelt“, sagt Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Überlegungen der Stadt Wendlingen, die innerhalb des Gewässerrandstreifens verlaufende Ludwigstraße neu zu gestalten, wurden nun vom Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart zum Anlass genommen, eine sogenannte Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Die Fachplaner haben zu klären, ob trotz der sehr beengten räumlichen Verhältnisse innerorts eine naturnähere Gewässerstruktur erzielbar ist – und dies mit der Maßgabe, dass der Hochwasserabfluss wie bisher unschädlich erfolgen muss. Weitere Vorgaben sind die Gewährleistung der Böschungsstabilität. Außerdem darf eine mögliche Umbaumaßnahme nicht zu einer schadhaften Erhöhung des Grundwasserspiegels im angrenzenden bebauten Gebiet führen. Als erster Schritt dazu wird im Februar mit einer Zustandserhebung vor Ort begonnen. Derzeit prüfen die Fachleute außerdem, ob auch eine Drohne über dem Gewässer zum Einsatz kommen kann, um den Bereich genauer zu erfassen und so gezielte Planungen erarbeiten zu können. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

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