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  • Abteilung 1
    01.04.2019
    Stolpersteinverlegung der „Initiative Stolperstein Stuttgart-Vaihingen“ für Nina Radionowa und Witscheslau Maschkanow
    Neue Stolpersteine vorm Regierungspräsidium Stuttgart / Regierungsvizepräsidentin von Strauch: „Initiative Stolperstein leistet einen unverzichtbaren Beitrag gegen das Vergessen“
     Neu verlegte Stolpersteine vor dem Stuttgarter Regierungspräsidium, Quelle: RPS

    ​Die „Initiative Stolperstein Stuttgart-Vaihingen“ hat heute gemeinsam mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig zwei neue Stolpersteine vor dem Stuttgarter Regierungspräsidium verlegt. Seit 1992 wurden über 70.000 Steine in fast 2.000 Kommunen in Europa als dezentrale Mahnmale verlegt. Die neuen Stolpersteine vor dem Regierungspräsidium in Stuttgart-Vaihingen wurden in Gedenken an die Kinder Nina Radionowa und Witscheslau Maschkanow verlegt. Sie kamen im Zwangsarbeiterlager „Heßbrühl“ in den Jahren 1944/1945 zur Welt und verstarben kurz darauf in Folge der widrigen Verhältnisse im Lager. Zusätzlich wurde ein Kopfstein für die im Lager „Hessbrühl“ internierten sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter verlegt.

    Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch dankte den Initiatoren der „Initiative Stolperstein Stuttgart-Vaihingen“ Dr. Karl-Horst Marquart, Elisabeth Marquart und Harald Habich sowie dem Künstler und Ideengeber Gunter Demnig. „Die heutige Stolpersteinverlegung macht uns bewusst, wie wichtig Demokratie, Rechts- und Sozialstaat sowie die Wahrung von Menschenrechten sind – und dass wir nicht aufhören dürfen, unsere demokratischen Grundwerte und unsere Menschlichkeit zu schützen und zu verteidigen“, betonte von Strauch.

    „Mein Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihrem Engagement einen Beitrag gegen das Vergessen leisten“, so die Regierungsvizepräsidentin.

    Bei der heutigen Stolpersteinverlegung erinnerten außerdem Alexander Stankevich, Senior Konsul des Generalkonsulats der Russischen Föderation in Frankfurt am Main, die Schauspielerin Hede Beck sowie Stuttgarter Schüler und Schülerinnen, die die Patenschaft für die neuen Stolpersteine übernehmen, an die beiden Kinder und die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in „Heßbrühl“. Schauspielerin Hede Beck las außerdem aus dem Buch „Sie kam aus Mariupol“ von Natscha Wodin.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen unter www.stolpersteine-stuttgart.de sowie auf der Internetseite von Gunter Demnig unter www.stolpersteine.eu

    Künstler Gunter Demnig bei der Verlegung der Stolpersteine vor dem Regierungspräsidium Stuttgart, Quelle: RPS

    Bei der Stolpersteinverlegung mit Regierungsvizepräsidentin von Strauch, Dr. Karl-Horst Marquart, Alexander Stankevich (von links), Quelle: RPS
     Bei der Stolpersteinverlegung mit Regierungsvizepräsidentin von Strauch, Hede Beck, Elisabeth Marquart (von links), Quelle: RPS



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