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  • Abteilung 8
    11.04.2019
    Archäologische Grabungen beim Anbau des Amtsgerichts: Älteste Freiburger Festung entdeckt
     Barbakane (Quelle: LAD/RPS)

    ​Unter Resten mehrerer Vorgängerbauten des Amtsgerichts und ehemaliger Gefängnisse aus dem 19. Jahrhundert wurden vor wenigen Tagen bei einer Rettungsgrabung unerwartet Reste von älteren Wehranlagen freigelegt. Vor dem spätmittelalterlichen Tor zur Schneckenvorstadt wurde wohl um 1600 eine Vorbefestigung angelegt.
     
    Diese so genannte Barbakane besaß Schießscharten für Kanonen. Schon 1632 wurde diese Wehranlage durch eine in der Grundform dreieckige Bastion überbaut. Mit deren Bau wurde der Festungsbaumeister Elias Gumpp beauftragt.
     
    Von beiden Festungswerken sind noch für kurze Zeit markante Reste sichtbar.
     
    Wir laden Sie als Vertreterin und Vertreter der Presse zu einer Besichtigung.
    Kommen Sie am
     
    Montag, 15. April, um 13:00 Uhr,
    zur Baustelle am Holzmarkt.
     
    Der Zugang zur Baustelle ist nur Pressevertreterinnen und Pressevertretern möglich. Der Zugang ist von der Luisenstraße aus.
     
    Als Presse-Ansprechpartner stehen Ihnen vor Ort zur Verfügung:

    • Karl-Heinz Bühler, Amtsleiter Vermögen- und Bau, Amt Freiburg
    • Dr. Michael Borrmann, Abteilungsleiter Bezirksbau, Vermögen und Bau, Amt Freiburg
    • Horst Esslinger und Thomas Banholzer, Grabungsfirma E&B excav GbR
    • Dr. Bertram Jenisch, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart

     
    Hintergrundinformationen:

    Das Freiburger Amtsgericht soll durch einen Anbau erweitert werden. Begleitend zu den Erd- und Verbauarbeiten wird das Baugelände, das im Bereich einer zwischen 1679-1788 unter Vauban errichteten Bastion liegt, archäologisch untersucht. Mit der archäologischen Rettungsgrabung wurde eine Grabungsfirma beauftragt. Die Bauherrschaft liegt beim Land Baden-Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau, Amt Freiburg, das die Kosten für die Grabung trägt.
     
    Die überraschende archäologische Funddichte bedeutet natürlich eine deutlich zeitintensivere Grabung und Dokumentation und Verschiebungen im Projektablauf. Nach ersten Sondagen im vergangenen Herbst läuft die Grabung intensiv seit diesem Frühjahr.
     
    Für Rückfragen stehen Ihnen Stefanie Paprotka, Pressesprecherin Regierungspräsidium Stuttgart, unter 0711/904-10002 sowie Karl-Heinz Bühler, Pressesprecher von Vermögen und Bau Amt Freiburg, unter 0761/5928-3000 gerne zur Verfügung.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
Telefon 0711 904-10002
Telefax 0711 7846940


Stefanie Paprotka
Pressesprecherin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Julia Christiansen
Pressereferentin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Lisa Schlager
Pressereferentin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Melin Güler
Assistenz der Pressestelle
EMail pressestelle@rps.bwl.de

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