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  • Abteilung 1
    03.05.2019
    Amtseinsetzung von Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer freut sich auf gute Zusammenarbeit mit dem neuen Oberbürgermeister von Wertheim (Main-Tauber-Kreis)

    Heute Abend (3. Mai) wurde der neue Wertheimer Oberbürgermeister, Markus Herrera Torrez, feierlich in sein Amt eingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seinem Wahlsieg und wünschte Markus Herrera Torrez einen gelungenen Start in eine erfolgreiche erste Amtszeit.

    Gerne stellen wir Pressevertreterinnen und Pressevertretern Auszüge aus der Rede des Regierungspräsidenten zur Verfügung – es gilt das gesprochene Wort:

    Es ist ein ganz besonderes Ereignis für die Große Kreisstadt Wertheim und ihre Bürgerinnen und Bürger, den Gemeinderat, die Rathausmannschaft – und für Sie, Herr Herrera Torrez ganz persönlich, das wir heute mit der Amtseinsetzung feierlich begehen.

    Zunächst darf ich Ihnen, Herrn Herrera Torrez, die Grüße und Glückwünsche der Landesregierung übermitteln, denen ich mich ganz persönlich sowie im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RP Stuttgart gerne anschließe.

    Ich bin sehr optimistisch und glaube, Sie haben mit Ihrem Wahlkampf und dem großartigen Wahlergebnis gezeigt, dass Sie, Herr Herrera Torrez, und Ihr Team voller Elan die neue Aufgabe anpacken werden.

    Lieber Herr Herrera Torrez, Sie waren schon im Regierungspräsidium, wir haben uns ausgetauscht und Sie haben auch bereits mit einigen Referaten gesprochen. Das gehört natürlich dazu und ich bin sehr optimistisch, dass es eine gute Zusammenarbeit werden wird. In vielen Bereichen gibt es eine fachliche Zusammenarbeit, auf die wir uns freuen. Wir als Regierungspräsidium stehen an Ihrer Seite.

    In Ihrem Wahlprogramm haben Sie die Stadt- und Ortschaftsentwicklung herausgehoben. Die Stadt Wertheim ist ein attraktiver Ort zum Wohnen und für viele Touristinnen und Touristen. Die historische Altstadt mit seinem mittelalterlichen Gebäudeensemble mit der Nähe zum Main ist ein Anziehungspunkt für viele Menschen. Gleichzeitig tragen die Ortsteile Mondfeld, Reicholzheim, Altstadt, Eichel/Hofgarten das Prädikat Erholungswert. Der Freizeitwert ist enorm hoch und zeigt auch weitere Entwicklungschancen im Bereich des Tourismus.

    In den zurückliegenden 35 Jahren wurden vom Land unter anderem rund 24 Millionen Fördermittel aus den städtebaulichen Förderprogrammen an die Stadt überwiesen. Noch weitere 2,2 Millionen Euro stehen zur Verfügung. Gleichzeitig ist Wertheim eine Stadt, die Strukturförderung aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) erhalten hat – bisher mehr als 6 Millionen Euro. Gerade in den 17 Teilorten wurden viele Projekte gefördert.

    Verkehrsstrategisch finden um Wertheim derzeit wichtige Maßnahmen statt. Als großes grenzüberschreitendes Projekt der Ersatzneubau der Alten Mainbrücke zwischen Wertheim und dem benachbarten bayerischen Kreuzwertheim. Die Straßenbauverwaltungen aus Bayern und Baden-Württemberg sowie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes arbeiten hier Hand in Hand um diese wichtige Verbindung über den Main dauerhaft zu erhalten. Wenn auch die Abstimmungen zwischen den Beteiligten nicht immer ganz einfach waren, so sind wir mittlerweile auf dem besten Weg, dieses Projekt in den nächsten Jahren umzusetzen. Mein Dank gilt hier besonders den bayerischen Kollegen, die das Projekt federführend vorantreiben.
    Mit dem Entwurf einer Stabbogenbrücke wurde auch eine Lösung gefunden, die sich gut in das Landschaftsbild mit den Auen des Maintals und den bewaldeten oder mit Reben bepflanzten Hängen und letztlich auch der Burg Wertheim einfügt.

    Zum Amtsantritt möchte ich Ihnen, Herrn Herrera Torrez, den positiven Bescheid des denkmalschutzrechtlichen Antrags für die Parkettsanierung des Barocksaals im Rathaus überreichen. Bei der ehemaligen fürstlich Rosenberschen Hofhaltung handelt es sich um eine spätmittelalterliche Baugruppe mit barockem Prunkportal aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

    Ich kann die Bürgerinnen und Bürger Wertheims nur beglückwünschen zu ihrer Wahl. Die Geschicke der Stadt liegen bei Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez künftig sicher in guten Händen. Ich wünsche Ihnen, Herrn Herrera Torrez, das Beste und den Bürgerinnen und Bürgern der Großen Kreisstadt Wertheim eine glückliche und friedvolle Zukunft. An dieser Stelle möchte ich auch dem früheren Oberbürgermeister Stefan Mikulicz meinen Dank für seine Verdienste um die Stadt Wertheim ausrichten und ihm alles Gute wünschen.  

    Hintergrundinformationen: 

    Mit Markus Herrera Torrez tritt der jüngste Oberbürgermeister in Deutschland sein Amt an. Der 30-Jährige war am 3. Februar 2019 nach einem unter dem Motto „Zuhören, Verbinden, Gestalten“ geführten Wahlkampf im ersten Wahlgang mit 63,6 Prozent gewählt worden. Markus Herrera Torrez stammt aus Lauffen am Neckar und war zuvor Referent des Ersten Vorsitzenden der IG Metall (Quelle: wertheim.de).

    Bei der Amtseinführung am 3. Mai 2019 in Wertheim überreichte Regierungspräsident Wolfgang Reimer dem neuen Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez die denkmalschutzrechtliche Genehmigung für die Parkettsanierung des Barocksaals im Rathaus. Die ehemalige fürstlich Rosenbersche Hofhaltung, heute als Rathaus genutzt, ist eine mehrfach umgebaute, spätmittelalterliche Baugruppe mit barockem Prunkportal aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Es handelt sich um ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung nach § 28 Denkmalschutzgesetz. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung konnte nach Ausübung pflichtgemäßen Ermessens erteilt werden.

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