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  • Abteilung 5
    01.07.2019
    Mehr Natur für die Flüsse in Abtsgmünd (Ostalbkreis)
    Beginn der Bauarbeiten an der Mündung der Lein in den Kocher
     Vor Ort bei den Bauarbeiten (v. r. n. l): Brunhilde Stukan, Regierungspräsidium Stuttgart; Thomas Riedel, Landschaftsarchitekt; Bürgermeister Armin Kiemel - Quelle: Gemeinde Abtsgmünd

    Im Bereich „Täferwiesen“ in Abtsgmünd wird für die Flüsse Kocher und Lein auf rund 500 Meter Flusslänge wieder ein naturnahes Gewässerbett geschaffen. Das Regierungspräsidium Stuttgart mit seinem Landesbetrieb Gewässer legt im Mündungsbereich der Lein sogenannte Flachwasserzonen, Inseln, Buhnen und Steilwände an.

    Die Bauarbeiten haben Ende Juni begonnen. Im Herbst wird der Hauptteil der Erdarbeiten voraussichtlich beendet. Somit könnte noch vor Winterbeginn eine neue Bepflanzung der Ufer ermöglicht werden. Da der Großteil der Arbeiten einen trockenen Arbeitsraum erfordert, ist der Fortschritt der Maßnahme stark witterungsabhängig, da sich die Wasserstände der Flüsse bei Regen schnell ändern können.

    Der in den 1930er Jahren begradigte Kocher und die in den 1960er Jahren ausgebaute Lein erhalten mit Umsetzung der Maßnahme durch den Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart wieder geschwungene Ufer und eine wechselvolle Gewässersohle mit tiefen und flachen Bereichen. Diese unterschiedlichen Gewässerstrukturen bieten Fischen und anderen aquatischen Lebewesen wie Krebsen und Muscheln neue Lebensräume. Die abgeflachten Ufer dienen der amphibischen Artenvielfalt und in die senkrechten Ufer soll der Eisvogel einziehen.

    Für die Flussaufweitung, die neuen Raum für Tier und Pflanzen schafft und gleichzeitig einen Retentionsraumgewinn bei Hochwasserereignissen bietet, werden rund 15.000 Kubikmeter Erde bewegt. Rund ein Drittel sollen für den Bau des neuen Rettungszentrums in Abtsgmünd wieder verwendet werden.

    Die Gemeinde Abtsgmünd unterstützt das Vorhaben und stellt einen Großteil der für das Vorhaben benötigten Flächen zur Verfügung. Das Regierungspräsidium Stuttgart investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Maßnahme. Sie ist Teil der Bemühungen des Landes seine Gewässer gemäß den EU-Vorgaben in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen.

​​Pressestelle

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Pressereferentin
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Pressereferentin
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