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  • Abteilung 3
    19.07.2019
    Schulgartenwettbewerb Remstal Gartenschau 2019 | Jury ermittelt in sechs Kategorien die besten Schulgärten des Remstals
    Abteilungspräsident Dr. Kurt Mezger: „Schulgärten weisen eine unendliche Vielfalt auf – vom Gemüsebeet bis hin zur Streuobstwiese auf dem Schulgelände ist alles möglich“

    ​Bei der heutigen Abschlussveranstaltung des Schulgartenwettbewerbs in Kernen (Rems-Murr-Kreis) wurden in den sechs Kategorien Unterricht, Soziales, Biologische Vielfalt, Schulkonzept, Starter und Einzigartigkeit die besten Schulgärten ausgezeichnet.

    An der Preisverleihung, die Gartenexpertin Heike Boomgaarden moderierte, nahmen rund 300 Schülerinnen und Schüler sowie Schulgartenverantwortliche teil. 18 Schulen, die im Vorfeld nominiert wurden, hatten die Gelegenheit ihre Schulgartenkonzepte in einer Ausstellung den Besucherinnen und Besuchern zu präsentierten. Für die Unterhaltung sorgten der Chor der Grundschule Grunbach sowie das Maskottchen Remsi.

    Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Stefan Altenberger und Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident im Regierungspräsidium Stuttgart, erfolgte die Preisverleihung an die Sieger. Im Wettbewerb war nicht das Aussehen des Schulgartens entscheidend, sondern wie er im Schulalltag genutzt wird. Eine Jury aus den verschiedensten Fachrichtungen ermittelte heute die Sieger unter den nominierten Schulen. Folgende Schulen haben in der jeweiligen Kategorie den ersten Platz belegt:

    In der Kategorie „Unterricht“ gewann die Grundschule Schnait aus Weinstadt, in der Kategorie „Soziales“ die Schillerschule Haubersbronn. Das Salier-Gymnasium, Waiblingen, belegte den ersten Platz in der Kategorie „Biologische Vielfalt“. In der Kategorie „Schulkonzept“ wurde die Hohbergschule Plüderhausen als Sieger gekürt. In der Kategorie „Starter“ gewann die Realschule Remshalden, in der Kategorie „Einzigartigkeit“ die Klosterbergschule, sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum Schwäbisch Gmünd. Margit Seidel von der Erich Kästner Gemeinschaftsschule, Weinstadt, wurde außerdem für ihren besonderen Einsatz im Schulgartenbereich geehrt.

    Dr. Kurt Mezger gratulierte den Gewinnern und sagte: „Nutzen Sie die entstandenen Kontakte, um Netzwerke zu bilden, um voneinander abzuschauen sowie Pflanzen, Saatgut und Ideen zu tauschen.“

    Regierungspräsident und Schirmherr Wolfgang Reimer, der leider kurzfristig verhindert war, betonte anlässlich des Abschlusses des Projektes die immensen Möglichkeiten, einen Schulgarten in den Schulalltag zu integrieren. „Begrünte Schulgelände bieten kreative Lern- als auch Aufenthaltsräume nicht nur im Ganztagsbetrieb. Es ist außerordentlich wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge von Pflanzenwachstum, Naturkreisläufen und richtiger Ernährung kennen, damit unser Planet weiterhin unsere Lebensgrundlage bleiben kann.“

    Hintergrundinformationen:
    Der Wettbewerb wurde vor zwei Jahren unter allen Schulen, der an der Remstal Gartenschau beteiligten 16 Kommunen, ausgeschrieben. Alle teilnehmenden Schulen erhielten von ihrer Kommune ein Startgeld in Höhe von 500 Euro, um das Konzept Schulgarten neu zu denken und weiterzuentwickeln, und wurden durch einen gartenbaulich versierten Paten beraten. In begleitenden Fortbildungen für Lehrkräfte vermittelten Profis Fachwissen für Gartenbau, Naturschutz bis hin zur Bienenkunde. Darin eingebunden war unter anderem die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, welche mit ihrem Lehrgarten die kommende Generation der Schulgartenverantwortlichen ausbildet.

    In den zweijährigen Schulgartenwettbewerb, der auch die Bildung für nachhaltige Entwicklung thematisierte, waren viele Partner und Sponsoren eingebunden. Die finanziellen Träger des Wettbewerbs und der Abschlussveranstaltung waren die Gemeinde Kernen im Remstal, das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie die Sparkassenstiftung Rems-Murr-Kreis. Bei den Partnern Garten- und Landschaftsbauverband Baden Württemberg, Bund deutscher Landschaftsarchitekten Baden Württemberg, der Obst- und Gartenbauvereine, der Staatschule für Gartenbau, dem Landesverband der Gartenfreunde, Kreisfachberatern der Landratsämter, Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Naturschutzbund (NABU) Weinstadt, wird unendlich viel praktisches Wissen vorgehalten, das den Kindern und Jugendlichen weitergegeben wurde. Preise stifteten der Kosmos Verlag, Stuttgart, der Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, sowie die Firma Krumpholz. Die Gärtnerei Gemüse-Fischer, Kernen, versorgte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Abschlussveranstaltung mit Naschgemüse. Für den Blumenschmuck mit der Balkonpflanze des Jahres, Bidens Funny Honey, sorgte die Gärtnerei Vatter, Bempflingen, ebenfalls ein Mitgliedsbetrieb des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen. An der Wasserbar der Landeswasserversorgung konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Durst löschen.

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