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  • Abteilung 4
    04.09.2019
    A 7 Virngrundtunnel: Ergebnis aus dem Besprechungstermin mit den Kommunen

    ​Der Virngrundtunnel ist über 30 Jahre alt und muss daher sowohl bau- als auch betriebstechnisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Durch die Verkehrsbelastung der A 7 von durchschnittlich rund 40.000 Fahrzeugen pro Tag sind durch die Sperrung von zwei Fahrstreifen Staus zwangsläufig die Folge. Dadurch verlagert sich der Verkehr in das nachgeordnete Netz – und dort nicht nur auf die ausgeschilderten Bedarfsumleitungen, sondern auch auf weitere nicht dafür ausgelegte Straßenzüge. Diese Verkehrsverlagerungen führen in den Ortdurchfahrten zu geänderten Verkehrssituationen. Aus diesem Grund hatte das zuständige Baureferat Ost des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) die betroffenen Kommunen und die zuständigen Verkehrsbehörden vergangene Woche zu einer Besprechung eingeladen.

    In einem konstruktiven Gespräch mit allen Beteiligten konnten Ansätze erarbeitet werden, die die bisherige Situation verbessern sollen. Hierzu werden unter Federführung der zuständigen Ordnungsämter, das heißt der Landratsämter Ostalbkreis und Schwäbisch Hall sowie der Stadt Ellwangen, zeitnah weitere Abstimmungsgespräche durchgeführt. In Einzelfällen wurden bereits sogenannte Sonderverkehrsschauen mit den Kommunen vor Ort organisiert, um konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit – insbesondere innerhalb der Ortsdurchfahrten – festzulegen. Die Federführung hierzu liegt bei den Ordnungsämtern der jeweiligen Kommunen.

    Für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ist es wichtig zu wissen, dass sie keine Zeitersparnis haben, wenn sie den Baustellenbereich über Nebenstrecken umfahren. Vielmehr wird so der Verkehr in die Kommunen verlagert.
    Hierzu informiert das RPS noch mit separater Pressemitteilung.

    Den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer steht außerdem das Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg zu Verfügung, aus dem die allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land unter www.baustellen-bw.de entnommen werden kann. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Hintergrundinformationen:

    Vor dem Hintergrund der schweren Brandunfälle in einigen Straßentunneln der Alpenländer wurden mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Nutzersicherheit ausführlich untersucht. In diesem Zusammenhang wurde von der EU-Kommission (KOM) die Richtlinie 2004/54/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 29. April 2004 über Mindestanforderungen an die Sicherheit von Tunneln im transeuropäischen Straßennetz (EG-Tunnelrichtlinie) bekannt gegeben. Auf dieser Grundlage wurde die Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT aktuelle Ausgabe 2016) eingeführt. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die „Selbstrettung“ der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gelegt.
    Der Virngrundtunnel ist über 30 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Vorgaben der RABT. Durch die Sanierung wird der Tunnel sowohl bau- als auch betriebstechnisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht. So stehen allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern bei eventuellen Notfällen die maximalen Sicherheitsstandards zur Verfügung.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
Telefon 0711 904-10002
Telefax 0711 7846940


Stefanie Paprotka
Pressesprecherin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Julia Christiansen
Pressereferentin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Lisa Schlager
Pressereferentin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Melin Güler
Assistenz der Pressestelle
EMail pressestelle@rps.bwl.de

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