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  • Abteilung 5
    04.12.2019
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer gibt Landeszuschuss für Strukturverbesserung in der Abwasserbeseitigung der Stadt Vaihingen an der Enz frei (Landkreis Ludwigsburg)
    Landeszuschuss von über 900.000 Euro ermöglicht erste Schritte zum Anschluss der Kläranlage Vaihingen an die Kläranlage Strudelbach

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute die Fördermittel für die Verbesserung der Struktur der Abwasserbeseitigung der Stadt Vaihingen an der Enz freigegeben. Mit einem Landeszuschuss in Höhe von 919.100 Euro sollen erste Maßnahmen zur Erweiterung der Kläranlage Strudelbach durchgeführt werden. Mittelfristig soll die Kläranlage Vaihingen stillgelegt und das Abwasser über zwei Druckleitungen mit jeweils einer Länge von rund vier Kilometern zur effizienten Reinigung zur Kläranlage Strudelbach geleitet werden. Durch den Anschluss der Kläranlage Vaihingen an der Enz an die Kläranlage Strudelbach entsteht eine größere Anlage. Diese kann wirtschaftlicher und energieeffizienter betrieben werden. Darüber hinaus erzielen größere Anlagen bessere Reinigungsleistungen.

    „Mit der Erweiterung der Kläranlage Strudelbach wird ein erster Baustein der Strukturmaßnahme in der Kommune umgesetzt. Ich freue mich sehr die Stadt Vaihingen beim Ausbau der zukunftsfähigen Abwasserbeseitigung unterstützten zu können“, so Regierungspräsident Reimer.

    „Der Zusammenschluss von kleinen zu größeren Abwassereinheiten ist ein wichtiger Aspekt in der Umweltpolitik des Landes“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Maßnahmen wie die in Vaihingen an der Enz verbessern nachhaltig die Qualität der Abwasserbehandlung und leisten einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz. Ich bin daher überzeugt, dass die Landesmittel hier gut investiert sind.“
       
    In der Vergangenheit hatte die Stadt Vaihingen an der Enz bereits mehrere Studien und Konzepte erstellen lassen, um eine Neustrukturierung der Abwasserbehandlung vornehmen zu können. In einer Studie aus dem Jahr 2012 wurde auch ein möglicher Anschluss der Kläranlage Vaihingen an die Kläranlage Strudelbach untersucht. Diese wurde seinerzeit vom Land Baden-Württemberg mit 15.000 Euro unterstützt. Als wirtschaftlich günstigste und sinnvollste Lösung hat die Stilllegung der Kläranlage Vaihingen mit Überleitung des Abwassers nach Strudelbach sowie die entsprechende Erweiterung und Modernisierung der dortigen Kläranlage ergeben.

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