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  • Abteilung 4
    19.01.2021
    B 464: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Sindelfingen und Maichingen (Landkreis Böblingen)
    Witterungsbedingte Verschiebung des Baustarts auf Donnerstag, 21. Januar 2021

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit 12. Oktober 2020 im Zuge der B 464 zwischen Sindelfingen und Maichingen die Asphaltdeckschicht sowie die darunterliegende Asphaltbinderschicht. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, werden zusätzlich die Fahrstreifenbreiten beidseitig angepasst sowie Nothaltebereiche neu angelegt.

    Seit 22. Dezember 2020 ruhen die Bautätigkeiten. Die Arbeiten konnten aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse nicht wie geplant am Montag, 18. Januar 2021, wieder aufgenommen werden. Unter Berücksichtigung der Witterungsprognose ist die Fortführung der Baumaßahme daher ab Donnerstag, 21. Januar 2021, geplant. Die Gesamtmaßnahme soll weiterhin voraussichtlich am Sonntag, 11. April 2021, abgeschlossen werden.

    Die erste Bauphase erfolgt weiterhin unter halbseitiger Sperrung. Hier wird derzeit die Anpassung der Randbereiche und die Vorbereitungen zum Aufbau neuer Schutzeinrichtungen vorgenommen.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Böblingen wird zwischen der Anschlussstelle L 1189 und K 1064 auf die Gegenfahrbahn ab Donnerstag, 21. Januar 2021, geführt, um im Anschluss mit den Oberbodenarbeiten in den Einschnittsbereichen auf der Westseite beginnen zu können. An der Anschlussstelle zur K 1064 wird der Verkehr wieder auf die bisherige Lage zurückgeführt. In diesem Bereich müssen die Arbeiten auf der Ostseite zunächst fertig gestellt werden.
    Die bereits ausgeschilderte überörtliche Umleitung mit Fahrtziel Renningen erfolgt weiterhin in Richtung Darmsheim über die L 1183 und dann über die K 1004 und L 1185 Richtung Maichingen, weiter Richtung Magstadt und weiter über die L 1189 zurück zur B 464.

    Im nächsten Schritt wird der Verkehr in Fahrtrichtung Böblingen auf gesamter Baustellenlänge auf die Gegenfahrbahn geleitet. Dabei wird die Anpassung der Randbereiche auf gegenüberliegender Fahrbahnseite erfolgen. Hierzu wird das Regierungspräsidium rechtzeitig mit einer gesonderten Pressemitteilung informieren.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigung während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 9
    15.01.2021
    Mutiertes Coronavirus: Erster Nachweis der Südafrika-Variante B.1.351 in Baden-Württemberg

    Bei einer Familie, die am 13. Dezember 2020 aus Südafrika nach Baden-Württemberg eingereist ist, wurde erstmals die mutierte Variante B.1.351 des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich damit um den ersten bekannten Fall in Deutschland. Am 18. Dezember 2020 berichtete die südafrikanische Regierung über die Entstehung und rasche Zunahme dieser neuen Variante. Sie wurde erstmals in einer Probe von August 2020 am Ostkap in Südafrika nachgewiesen.

    Ein Sprecher des baden-württembergischen Sozialministeriums teilte dazu am Dienstagnachmittag (12. Januar) in Stuttgart mit: „Die betreffenden Personen kehrten von einem längeren Aufenthalt aus Südafrika nach Baden-Württemberg in den Zollernalbkreis zurück. Nach der Einreise ging die Familie pflichtgemäß in Quarantäne und ließ sich anschließend fünf Tage später testen. Diese Tests fielen negativ aus. In der darauffolgenden Woche entwickelten die ersten Familienmitglieder milde Krankheitssymptome. Zwischenzeitlich gibt es sechs Virus-Nachweise bei sechs Personen aus drei Haushalten. Die SARS-CoV-2 positive Abstrichprobe der zuerst erkrankten Person wurde zur Virussequenzierung an das Nationale Konsiliarlabor für Coronaviren (Charité Berlin) gesandt. Dort erfolgte gestern die Bestätigung des Nachweises der Virusvariante B.1.351. Die Abstrich-Untersuchungen weiterer Kontaktpersonen wurden in die Wege geleitet. Das örtliche Gesundheitsamt im Zollernalbkreis steht dazu in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt und dem Gesundheitsministerium Baden-Württemberg.“

    Quelle: Ministerium für Soziales und Ingegration Baden-Württemberg

  • Abteilung 1
    14.01.2021
    Amtseinsetzung von Oberbürgermeister Alexander Maier
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich wünsche Oberbürgermeister Maier eine erfolgreiche Amtszeit und freue mich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“
     Amtseinführung Oberbürgermeister Alex Maier

    Heute Abend (14. Januar) wurde Oberbürgermeister, Alexander Maier, feierlich in sein Amt eingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seinem Wahlsieg und wünschte Alexander Maier einen gelungenen Start in eine erfolgreiche Amtszeit.

    Gerne stellen wir Pressevertreterinnen und Pressevertretern Auszüge aus der Rede des Regierungspräsidenten zur Verfügung – es gilt das gesprochene Wort:

    Ich freue mich sehr, heute bei Ihnen sein zu können und dieses ganz besondere Ereignis der Amtseinsetzung von Ihnen, lieber Herr Maier, feierlich und unter Pandemiebedingungen in Vorortpräsenz begehen zu dürfen. Dieses Ereignis ist für die Große Kreisstadt und ihre Bürgerinnen und Bürger sowie dem Gemeinderat und der Rathausmannschaft eine besondere Zäsur. Es stellt die Uhr auf Neubeginn an der Rathausspitze.

    Zur Person
    Mit Ihrem heutigen Amtsantritt sind Sie der jüngste Oberbürgermeister Deutschlands. Sie wurden am 8. November 2020 nach einem unter dem Motto „Das neue Miteinander“ geführten Wahlkampf mit der im zweiten Wahlgang notwendigen relativen Mehrheit zum neuen Oberbürgermeister von Göppingen gewählt. Der Wechsel an der Spitze einer Kommune stellt immer eine große Zäsur dar im politischen Betrieb einer Stadt – und ist natürlich mit Chancen verbunden. Sie sind seit Kindertagen Göppinger. Sie kennen das Leben in dieser Stadt und wollen das Leben in dieser Stadt verbessern. Göppingen liegt Ihnen sehr am Herzen. Daher haben Sie angestrebt, Oberbürgermeister dieser Stadt zu sein und nun dürfen Sie mit voller Tatkraft und Ihrer Verantwortung diese Stadt am Fuße der Dreikaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen, eingebettet in die herrliche Landschaft des Unteren Filstals als Oberbürgermeister maßgeblich mitgestalten und weiterentwickeln.

    2014 wurden Sie bereits in den Gemeinderat der Stadt Göppingen gewählt und kennen die Arbeit für die Stadt und die Bevölkerung bereits von einer anderen Seite. Hauptberuflich vertreten Sie seit 2016 den Wahlkreis Göppingen als Landtagsabgeordneter. Sie sind angetreten, Göppingen im Bereich des Boehringer-Areals zum digitalen Wirtschaftszentrum auszubauen sowie die Ansiedlung von Geschäften in den Stadtteilen zu fördern statt auf der grünen Wiese zu errichten. Ein Radwegekonzept sowie eine höhere Taktung der CityBus-Linien,die Schaffung von mehr bezahlbarem und ökologischem Wohnraum sowie die Einrichtung eines „Hauses der Vielfalt“ für interkulturelle Vereine gehören für Sie in den Bereich „Miteinander Leben“ auf der Arbeitsagenda. Insbesondere wollen Sie beim Klimaschutz die Stadt zum Vorbildcharakter umbauen. Ein klimaneutrales Göppingen soll bis 2035 verwirklicht werden und damit ist der Klimaschutz Chefsache. Ein offenes und faires Miteinander und ein Dialog auf Augenhöhe ist Ihnen ebenso wichtig. Sie möchten der Bürgerbeteiligung sowie die Schaffung von Kulturräumen und Kunst im öffentlichen Raum einen stärkeren Akzent und Gewichtung geben. Sie streben eine moderne, bürgerfreundliche, dynamische und dienstleistungsorientierte Verwaltung an.

    Das Regierungspräsidium bietet Ihnen, Herr Maier, bei allen Themen weiterhin eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft an. Wir stehen an Ihrer Seite!  

    Ausblick und Meilensteine:
    Gesundheitsvorsorge
    Die Gesundheitsversorgung ist in Zeiten der Pandemie noch viel stärker in den Fokus der Bürgerinnen und Bürger gerückt. Gut ist, dass unsere Kapazitäten wie etwa im Intensivbereich gut ausgestattet sind und wir hier bisher kaum an unsere Grenzen gekommen sind. Die Stadt Göppingen hat mit dem Neubau der Klinik am Eichert in Göppingen mit einem Gesamtvolumen von rund 430 Millionen Euro eines der größten Gesundheitsbauprojekte in Baden-Württemberg derzeit in der Umsetzung. Diese wichtige Zukunftsinvestition ist für die Gesundheitsversorgung für die Göppinger, aber auch für den Landkreis und darüber hinaus eines der wichtigsten Baumaßnahme. Eine gute Zukunft der ALB FILS KLINIKEN ist es für die Patienten und die Beschäftigten eine wichtige Zukunftsmaßnahme und somit eine hochwertige und wohnortnahe Sicherstellung der bestmöglichen medizinischen Gesundheitsversorgung zu bieten.

    Mobilität und Klimaschutz
    Das Auto ist für viele noch zentraler Bestandteil unserer Mobilität. Baden-Württemberg als Heimat des Automobils steht für Innovationsfähigkeit und Ingenieurskunst. Es braucht jedoch eine nachhaltige und klimaschonende Technik. Die Zukunft der Mobilität wird emissionsfrei, digitalisiert und vernetzt sein. Der Klimaschutz, alternative Antriebe, innovative Nutzungskonzepte sowie eine vernetzte ressourcenschonende Mobilität sind wichtige Zukunftsfelder. Klimaschutz und die Umsetzung der Energiewende haben daher eine hohe Priorität. Ob wir das Ziel erreichen werden, die Erderwärmung auf anderthalb Grad im Vergleich zum Beginn des Industriezeitalters zu begrenzen, das sehe ich realistisch mittlerweile nicht mehr. Dafür haben wir bzw. weltweit die Industrienationen viel zu wenig getan. Wir brauchen aber schnelle und weitreichende Veränderungen, vor allem bei der Energieerzeugung, der Landnutzung, dem Städtebau, im Verkehrs- und dem Bausektor sowie in der Industrie. Diese Dinge müssen sofort einsetzen. Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend in ihren Auswirkungen. Sonst werden wir nicht einmal das von der internationalen Klimapolitik gesteckte Zwei-Grad-Ziel mehr schaffen. Hier sehe ich aber enorme Chancen insbesondere bei den Kommunen. Die Bürgerinnen und Bürger auch in die Pflicht zu nehmen und vorbildlich für den Klimaschutz eindeutige Akzente zu setzen. Die Fridays for future Bewegung ist uns allen noch präsent und den künftigen Generationen gehört die Zukunft. Um wieder auf Göppingen den Fokus zu lenken weiß ich, dass der Rückbau der B10alt zwischen Eislingen und Süßen hinsichtlich einer möglichen Integration in die Radschnellverbindung Filstal von großer Bedeutung für den Kreis aber natürlich auch für die Stadt Göppingen ist. Der Rückbau der B10alt kann voraussichtlich ab dem Jahre 2022 erfolgen. Vorher müssen die Abstimmungen zwischen Projektträger abgeschlossen werden. Das Land plant bereits im kommenden Jahr einen Teilabschnitt dieser Radschnellverbindung, die übergehend auf den Radschnellweg des Landes zwischen Reichenbach an der Fils und Stuttgart insgesamt eine sehr große Anlage sein wird, erlebbar zu machen. Dazu soll ein Teilstück zwischen den Kreisen - also zwischen Reichenbach und Ebersbach -hergestellt werden. Daneben sind wir aktuell damit befasst die Marbachbrücke in Faurndau – ebenfalls eine Überführung der B297 in dem Fall über den Marbach – zu ersetzen. Derzeit laufen die Planungen auf Hochtouren und wir hoffen im Jahr 2024 mit dem Bau beginnen zu können. Weitere wichtige Maßnahmen meines Hauses rund um Göppingen waren im vergangenen Jahr die Sanierung der B297 in Birenbach. Dort wurde der Krettenbach neu verdohlt und der Radweg über den Schurwald neu gebaut.  

    Stadtentwicklung und Förderung
    Ein weiterer Aspekt, den ich ansprechen möchte, ist die Städtebauförderung. Seit den 80er Jahren wurden vom Land knapp 35 Millionen Fördermittel aus den städtebaulichen Förderprogrammen an die Stadt überwiesen. In diesem Jahr soll u. a. die Gestaltungsmaßnahme „Stadtpromenade“ durchgeführt werden, um den Bahnhof mit dem westlichen Teil der Stadt zu verbinden. Gerade für das Bahnhofsareal und die Neuordnung des Bahnhofsumfeldes wurden mehr als 7,5 Millionen Fördergelder seit 2009 bewilligt. Das Areal wurde deutlich verändert und dadurch erheblich aufgewertet. So konnte in Göppingen ein weltweit bekanntes Softwareunternehmen (TeamViewer AG) gehalten und seinen Firmensitz zentral im Herzen Göppingens angesiedelt werden. Zuletzt möchte ich auch noch kurz auf das zukünftige und bereits in Vorplanungen begonnene Projekt die Sanierungsmaßnahme „Boehringer Areal“ kurz eingehen. Diese Maßnahme wurde zwischenzeitlich vom Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ (SUW) innerhalb der neuen Bund-Länder-Programmstruktur in das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (WEP) überführt. Für diese Maßnahme wurden bisher Finanzhilfen in Höhe von 1,5 Millionen Euro bewilligt.  

    Bildung und Schule
    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Bereich der Bildung. Die Investition in die Bildung ist eine unbedingte Notwendigkeit. Für die Kommunen ist es eine große Aufgabe, die es zu bewältigen gilt. Jeder Euro, der in die Zukunft unserer Kinder investiert wird, ist ein sinnvoll investierter Euro. Als ehemaligem „Öde“-Schüler - Sie absolvierten selbst eine kaufmännische Ausbildung in der Region - sind Ihnen die drei Beruflichen Schulen Göppingens, die Gewerbliche Schule, die Justus-von-Liebig-Schule und die Kaufmännische Schule bestens bekannt. Und obwohl nicht originär zuständig, sind Ihnen auch diese Schulen für die Stadt aus Ihrer eigenen Biografie heraus sicherlich sehr wichtig. Diese Schulen bereichern das Bildungsangebot für die Stadt enorm, denn hier wird rund 4.500 Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein schulischer Einstieg in die Beruflichkeit ermöglicht. Göppingen ist Schul- und Sportstadt: mit einem Investitionsvolumen von 13 Millionen wurden die Barbarossa-Thermen umfangreich umgestaltet und bieten so beste Voraussetzungen für einen modernen Schwimm- und Sportunterricht. Apropos Sport: Göppingen ist Frischauf! Sie selbst sind ja leidenschaftlicher Handballfan und haben schon viele Spiele in der Arena verfolgt, und hier wird nun ja auch in schulische Bildung investiert. Halten Sie sich die Kontakte warm! Die neuen Spielerinnen der Frisch-Auf-Göppingen-Bundesliga Damen-Handballmannschaft sind Lehrerinnen aus der Schweiz. Für die Schulen stellt die aktuelle Coronasituation eine ganz besondere Herausforderung dar. Die Organisation muss immer wieder neu an Regularien angepasst werden, auch bei einer oftmals angespannten Versorgungslage. Die Umsetzung von Hygienekonzepten oder der Einsatz neuer digitaler Medien stellen Kraftakte dar, die nur im Zusammenspiel zwischen Schule, Schulverwaltung und Schulträger, also Ihnen, gelingen können. Lassen Sie uns hier auch in Zukunft gut kooperieren. Als gelernter Radiojournalist liegt Ihnen eine vielfältige und innovative Medienlandschaft besonders am Herzen. Keimzellen für digitale und mediale Entwicklungen sind u.a. die Schulen, da auch sie Kompetenzen für einen kompetenten und verantwortungsbewussten Umgang mit Medien vermitteln können. Im Zuge des Digitalpakts schaffte die Stadt Göppingen eine Vielzahl digitaler Endgeräte an, die nun in eine digitale Infrastruktur einzubetten sind. An den Gymnasien wird digitaler Unterricht großgeschrieben, was sich in zahlreichen Prädikaten wie „digitale Schule“, „tablet BW“ und MINT-freundliche Schule“ zeigt. Die Stadt Göppingen hat in verschiedenen Programmen der Schulbauförderung in den letzten fünf Jahren vom Regierungspräsidium Zuschüsse im Gesamtumfang von 3,5 Millionen Euro erhalten. Mir ist dabei wohl bewusst, dass die Stadt bei ihren Investitionen in die Schulinfrastruktur deutlich höher liegt. Ich freue mich, die Stadt bei dieser wichtigen Aufgabe weiterhin zu unterstützen und freue mich auf eine Fortsetzung der bisher guten Zusammenarbeit. 

    Finanzen
    Zum Schluss möchte ich noch einen Blick auf die Finanzlage von Göppingen werfen. Das Jahr 2020 war geprägt von der Corona-Krise, die direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit verbunden auch auf die Ertragssituation der kommunalen Haushalte hatte. Auch aktuell ist noch immer nicht absehbar, wie lange die Corona-Pandemie noch andauern und welche weiteren Folgen diese haben wird. Voraussichtlich wird sich die Corona-Krise auch in den Folgejahren auf die Kommunalfinanzen und die Ertragskraft des Ergebnishaushalts negativ auswirken. Die Stadt Göppingen ist im Hinblick auf die aktuell noch vorhandenen Rücklagen und liquiden Eigenmittel dazu in der Lage, die coronabedingten Mindererträge und Mehraufwendungen im Ergebnishaushalt sowie die dadurch fehlenden Eigenmittel im Finanzhaushalt auszugleichen. Mittelfristig sollte jedoch auf eine Stärkung des Ergebnishaushalts hingearbeitet werden, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben und um einer immer weiter fortschreitenden Verschuldung entgegenzuwirken.

    Ich wünsche Ihnen als Oberbürgermeister das Beste und den Bürgerinnen und Bürgern von Göppingen eine glückliche und friedvolle Zukunft.

  • Abteilung 4
    12.01.2021
    L 1036: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Nesselbach und Langenburg (Kreis Schwäbisch Hall)
    Beginn des zweiten Bauabschnittes unter Vollsperrung der Strecke zwischen Nesselbach und Bächlingen ab Montag, 18. Januar bis voraussichtlich Mitte April 2021

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit November 2020 an der L 1036 zwischen Nesselbach und Langenburg eine Fahrbahndeckenerneuerung in zwei Bauabschnitten durch. Der rund vier Kilometer lange Sanierungsabschnitt weist im Fahrbahnbereich Verdrückungen, Schadstellen und Ausbrüche auf, sodass der Asphaltbelag auf dem gesamten Streckenabschnitt saniert und verstärkt werden muss.

    Der erste Bauabschnitt konnte planmäßig Anfang Dezember 2020 fertiggestellt werden. Hierbei erfolgte die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Bächlingen und Langenburg.

    Ab Montag, 18. Januar 2021 beginnen die Sanierungsarbeiten im zweiten Bauabschnitt vom Ortsausgang Nesselbach bis zum Ortseingang Bächlingen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte April 2021 an. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite können die Sanierungsarbeiten aus Verkehrssicherheitsgründen nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die Umleitung des Verkehrs während des zweiten Bauabschnitts von Nesselbach nach Bächlingen erfolgt ab Nesselbach über die L 1042 – Laßbach – L 1033 - Oberregenbach nach Langenburg bzw. L 1025 nach Bächlingen. Die Umleitung der Gegenrichtung erfolgt ebenfalls über diese Strecke.

    Neben der Fahrbahndeckensanierung wird im zweiten Bauabschnitt auch eine Amphibienleiteinrichtung mit Amphibiendurchlass bei Nesselbach hergestellt und eine schadhafte Entwässerungsleitung erneuert. Zudem werden an der Jagstbrücke bei Bächlingen kleinere Instandsetzungsarbeiten ausgeführt.

    Das Land investiert rund eine Million Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app
  • Abteilung 5
    12.01.2021
    Gehölzpflegearbeiten an der Brenz in Herbrechtingen (Landkreis Heidenheim)
    Beginn voraussichtlich am Montag, 25. Januar 2021

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart führt in den kommenden Wochen Gehölzpflegemaßnahmen an der Brenz in Herbrechtingen durch. Diese sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Gearbeitet wird in Bolheim im Bereich des ehemaligen Zoeppritz Geländes und in Herbrechtingen vom Baumschulenweg bis zur Wasserkraftanlage der Stadtwerke.
    Sofern die Witterungsbedingungen es zulassen, beginnen die Arbeiten am Montag, 25. Januar 2021.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt, bei welchen die Standsicherheit aufgrund Krankheit oder Alter beeinträchtig ist. Besonders betroffen sind Eschen durch das in diesem Jahr stark auftretende Eschentriebsterben. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit der zuständigen Naturschutzbehörde sowie der Stadt Heidenheim abgestimmt und dauern voraussichtlich zwei Wochen. Die Maßnahmen können nur bei geeigneter Witterung durchgeführt werden. Ist dies nicht der Fall, werden die Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie angrenzende Fußwege in dieser Zeit nicht betreten werden. An bestimmten Abschnitten ist eine vollständige Sperrung der gewässerbegleitenden Wege notwendig. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet hierfür um Verständnis.

    Hintergrundinformation:
    Die Brenz gehört zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes. Sie obliegt den Landesbetrieben Gewässer, angesiedelt in den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    11.01.2021
    L 1103: Sanierung Ortsdurchfahrt Weiler a.d.Z und Ortsdurchfahrt Pfaffenhofen (Landkreis Heilbronn)
    Fünfter Bauabschnitt: Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Pfaffenhofen von Montag, 18. Januar 2021, bis voraussichtlich Montag, 22. Februar 2021

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit August 2020 eine Fahrbahndeckenerneuerung der L 1103 in den Ortsdurchfahrten Pfaffenhofen und Weiler zur Beseitigung von Spurrinnen und Rissen durch. Die Maßnahme erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von 3,3 Kilometer und umfasst auch die freie Strecke zwischen den beiden Ortsdurchfahrten. Die Erneuerung der Wasserleitung im Ortsteil Pfaffenhofen sowie die Straßenbauarbeiten im Ortsteil Weiler a. d. Zaber bis zur Strombergstraße in Pfaffenhofen wurden bereits Ende letzten Jahres abgeschlossen.

    Die Asphaltarbeiten im fünften und letzten Bauabschnitt beginnen ab Montag, 18. Januar 2021 und dauern voraussichtlich bis Montag, 22. Februar 2021 an. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung der Maulbronner Straße und der Heilbronner Straße bis zur Mitte der Zufahrt des Netto-Marktes. Die bereits bekannte überörtliche Umleitung über Kleingartach wird analog zu den Bauabschnitten 1 bis 4 wieder aktiviert. Die Bushaltestelle in der Heilbronner Straße entfällt während der Dauer der Vollsperrung. Für die Bushaltestelle in der Maulbronner Straße wird während dieser Dauer eine Ersatzhaltestelle in der Rotbachstraße geschaffen. Eine innerörtliche Umleitung für die Anwohner wird ausgewiesen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
  • Abteilung 9
    07.01.2021
    Landesweit über 10.000 Meldungen zur Mitarbeit in den Corona-Impfzentren
    Rückmeldungen erfolgen durch die örtlich zuständigen Impfzentren

    Für die freiwillige Mitarbeit in den Corona-Impfzentren in Baden-Württemberg haben sich landesweit bislang über 10.000 Bürgerinnen und Bürger gemeldet. Die Regierungspräsidien bedanken sich für die überwältigende Resonanz und die Bereitschaft der Freiwilligen, einen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie zu leisten. „Nur gemeinsam können wir die aktuelle Corona-Pandemie bewältigen. Daher freue ich mich sehr über die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die sich für den Einsatz in den Impfzentren gemeldet haben, und bedanke mich herzlich bei allen für die Unterstützung“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die vier Regierungspräsidien im Land haben die Koordination der Meldungen übernommen und diese an die Betreiber der örtlich zuständigen Impfzentren weitergeleitet. Sie bitten die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer um Verständnis dafür, dass es aufgrund der großen Resonanz und den organisatorischen Herausforderungen beim Aufbau der Zentren derzeit zu Verzögerungen bei der Rückmeldung an potenzielle Helferinnen und Helfer kommen kann. Grundsätzlich erfolgt eine Kontaktaufnahme unmittelbar durch die Impfzentren, falls dort ein entsprechender Unterstützungsbedarf besteht. Allerdings wird der Impfprozess noch eine lange Zeit andauern, sodass auch eine spätere Kontaktaufnahme nicht ausgeschlossen ist. Sollte dann eine entsprechende Bereitschaft der freiwilligen Helferinnen und Helfer aufgrund des eingetretenen Zeitverzuges nicht mehr bestehen, kann dies bei der Kontaktaufnahme formlos kommuniziert werden.

    Im Auftrag des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums hatten die Regierungspräsidien Mitte Dezember freiwillige Helferinnen und Helfer zur Mitarbeit in den Zentralen Impfzentren (ZIZ) sowie in den Kreisimpfzentren (KIZ) aufgerufen.

    Weitere Freiwillige werden gebeten, sich über das Online-Formular auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart zu melden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Seiten/default.aspx. Die bislang zur Bewerbung geschaltete E-Mail-Adresse wird zum 15. Januar deaktiviert, da nunmehr ein entsprechendes Formular auf der Internetseite des Regierungspräsidiums direkt ausgefüllt werden kann.

  • Abteilung 4
    04.01.2021
    Aus Straßenbauverwaltung wird Mobilitätsverwaltung
    Abteilung 4 des Regierungspräsidiums Stuttgart gibt sich neues Gesicht – Aus „Straßenwesen und Verkehr“ wird „Mobilität, Verkehr, Straßen“ / Abteilungspräsident Stefan Heß: „Neue Bezeichnung spiegelt die neuen Schwerpunkte unserer Arbeit wider“

    Die Straßenbauverwaltung erhält ein neues Gesicht. Die Abteilung 4 des Regierungspräsidiums Stuttgart trägt ab sofort nicht mehr die ursprüngliche Bezeichnung „Straßenwesen und Verkehr“, sondern die neue Bezeichnung „Mobilität, Verkehr, Straßen“. Damit wird vor dem Hintergrund der bundesweiten Autobahnreform die Chance einer organisatorischen Neuaufstellung in der bisherigen Straßenbauverwaltung genutzt mit der die Veränderungen im Verkehrs- und Mobilitätssektor abgebildet werden. Mit der Reform der Autobahnverwaltung trägt ab 1. Januar 2021 der Bund die alleinige Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, vermögensmäßige Verwaltung und Finanzierung der Bundesautobahnen und die bisherige Auftragsverwaltung der Länder endet. Diese Entwicklung hat organisatorische Veränderungen auch in der Straßenbauverwaltung in ihrer bisherigen Gestalt zur Folge.

    Abteilungspräsident Stefan Heß erklärte: „Die Abteilungen 4 der Regierungspräsidien tragen ab sofort die Bezeichnung „Mobilität, Verkehr, Straßen“. Diese neue Bezeichnung spiegelt die neuen Schwerpunkte unserer Arbeit wider. Denn aus der bisherigen Straßenbauverwaltung entsteht nun sozusagen eine Mobilitätsverwaltung.“

    Mit der zunehmenden Anzahl an Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern im Land sowie der steigenden Anzahl an Mobilitätsformen und Verkehrsschnittstellen, von Rad über den Öffentlichen Personenverkehr bis hin zum Kraftfahrzeug, steige auch der Bedarf von passenden Lösungen für alle Nutzerinnen und Nutzer. „Deshalb koordinieren wir Mobilitätspakte und streben eine zukunftsorientierte Mobilität an,“ so Stefan Heß weiter.

    Zudem erhalten neue Antriebsformen immer mehr Gewicht in der Gesellschaft. Dabei geht es zum Beispiel um die künftige Förderung von neuen Antriebsformen wie der Elektromobilität. Alle Themen rund um die Ausgestaltung der Mobilitätspakte, die neuen Antriebsformen sowie die Beratung und Förderung kommunaler Baulastträger bei der Umsetzung ihrer eigenen Projekte werden ab 1. Januar 2021 organisatorisch in einem neuen Referat 45 „Regionales Mobilitätsmanagement“ gebündelt. Die bisher in Referat 45 angesiedelten Aufgaben rund um den Straßenbetrieb (unter anderem die Zuständigkeit für die Autobahnmeistereien) entfallen dort. Als Folge des Übergangs der Zuständigkeiten der Bundesautobahnen auf den Bund wird zudem das bisher für Autobahngroßprojekte zuständige Referat 47.5 im Regierungspräsidium künftig ersatzlos wegfallen.

    Abteilungspräsident Heß versicherte, auch nach dem Übergang der Zuständigkeit für Planung, Bau und Betrieb der Bundesautobahnen auf die Autobahn GmbH bleibe für seine Abteilung noch genug zu tun: „Wir behalten die Zuständigkeit für Planung, Bau und Verwaltung von Bundes- und Landesstraßen bei uns. Diese Verkehrswege zu erhalten, wird uns lange und intensiv beschäftigen. Auch der Ausbau zweibahniger Bundesstraßen (B 10, B 14, B 29) zur Verkehrsbündelung sind große Projekte, denen wir uns auch weiterhin konzentriert zuwenden. Zunehmend rücken aber auch andere Themen und andere Verkehrsträger in den Blickpunkt, zum Beispiel Radschnellwege, die wir nicht mehr nur als isolierte Baumaßnahme, sondern vermehrt als Teil von Mobilitätskonzepten und –pakten begreifen.“

    Die Aufgaben der Abteilung 4 des Regierungspräsidiums Stuttgart

    Eine gute Infrastruktur ist die Grundlage für die Wirtschaftskraft im Regierungsbezirk Stuttgart. Wir sorgen für sichere Straßen zur Nutzung aller Verkehrsarten, darunter den Wirtschaftsverkehr, den Öffentlichen Personenverkehr, den Rad- und Fußverkehr und den motorisierten Individualverkehr. Die Zuständigkeit des Referats „Luftverkehr“ erstreckt sich zudem auf das Land Baden-Württemberg.

    Die Abteilung 4 stellt sicher, dass alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Regierungsbezirk mit einer guten Infrastruktur ausgestattet sind und sorgt für Ihre Sicherheit:

    • auf Bundes- und Landesstraßen
    • auf Radwegen
    • im Öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) und
    • im Luftverkehr.

    Mobilität 
    Mit der zunehmenden Anzahl an Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern im Land sowie der steigenden Anzahl an Mobilitätsformen und Verkehrsschnittstellen, von Rad über ÖPV bis hin zum Kraftfahrzeug, steigt auch der Bedarf von passenden Lösungen für alle Nutzerinnen und Nutzer. Deshalb koordinieren wir Mobilitätspakte und streben eine zukunftsorientierte Mobilität an. Neue Antriebsformen erhalten immer mehr Gewicht in unserer Gesellschaft. Zur Stärkung und Förderung von neuen Antriebsformen, wie beispielsweise, der Elektromobilität (E-Mobilität) und Intelligenten Mobilität (I-Mobilität), stellen wir sicher, dass Bundes- und Landesstraßen mit entsprechender Infrastruktur, beispielsweise Ladestationen ausgestattet sind. Wir beraten und fördern kommunale Baulastträger bei der Umsetzung eigener Straßeninfrastruktur, Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur sowie im Öffentlichen Personennahverkehr einschließlich des Schienenverkehrs. Die Grundlage für die Förderung bildet dabei das LGVFG (Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz).

    Verkehr
    Der Aufgabenbereich Verkehr umfasst die Verkehrssicherheit und die gewerberechtliche Ordnung für den Straßen-, Luft-, Schienen- und Radverkehr. Wir sind zuständig für Ausnahmegenehmigungen im Bereich der Straßenverkehrszulassungsverordnung, die Ausweisung von Sonderrouten für Großraum- und Schwertransporte, die Genehmigung des Linienverkehrs von Kraftomnibussen in kreisüberschreitenden Verkehrsverbünden und die Personenlinienverkehre ins Ausland. Auf Grundlage des Personenbeförderungsgesetzes ist der Abteilung 4 des Regierungspräsidiums die technische Aufsicht über Straßenbahnen und Omnibusse übertragen. Im Rahmen der Fachaufsicht beraten wir die Straßenverkehrsbehörden der Kommunen und Landkreise in Fragen der Straßenverkehrsordnung (StVO). In Angelegenheiten des Lärmschutzes und der Luftschadstoffe sind wir ebenfalls Ihr Ansprechpartner. Im Bereich des Luftverkehrsrechts übernehmen wir die Überwachung der Regelungen für den Flugplatzbau, die Zulassung von Luftfahrtunternehmen und des Luftfahrtpersonals, die Genehmigung von Starts und Landungen im Außenbereich, die Zulassung von Flugveranstaltungen und die Abstimmung von Bauvorhaben mit fliegerischen Belangen.

    Straßen
    Wir steuern und koordinieren sowohl die Finanzplanung als auch die technische Planung im Straßen- und Brückenbau für Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörenden Radwegenetzes.
    Zu unseren operativen Aufgaben gehören:

    • Planung, Bau, Ausbau und Erhaltung von Bundesstraßen in Auftragsverwaltung für den Bund
    • Planung, Bau und Erhaltung von Landesstraßen
    • Planung und Bau der Radinfrastruktur 

    Insgesamt sind fast 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Stuttgart, bei den Außenstellen in Heilbronn, Ellwangen und Göppingen sowie den Bauleitungen in Bad Mergentheim und Schwäbisch Hall mit diesen Aufgaben beschäftigt.

    Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

    • Erstellung und Fortschreibung von Straßenbau- und Finanzierungsplänen
    • Förderung des kommunalen Straßenbaus mit staatlichen Zuschüssen nach dem LGVFG (Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz)
    • technische Planung von Straßen sowie Brücken- und Tunnelbauwerken einschließlich der erforderlichen Umweltverträglichkeitsstudien und landschaftspflegerischen Begleitpläne
    • Grunderwerb für Straßenbaumaßnahmen
    • Umsetzung sämtlicher Baumaßnahmen zur Erstellung und Erhaltung der gesamten Infrastruktur der Bundes- und Landesstraßen inklusive gegebenenfalls gesonderter Infrastruktur für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende
    • Planung und Bau von Radschnellwegen und Radschnellverbindungen

    Hinzu kommen die wichtigen Fachgebiete der Straßenverkehrssicherheit und Verkehrstechnik. Hier sind vor allem verkehrstechnische Untersuchungen insbesondere von Gefahrenstellen und Unfallhäufungsstellen zu nennen. Dazu gehören auch die Grundsätze der Ausstattung von Straßen etwa mit Leit- und Schutzeinrichtungen, Markierungen, Beschilderungen und Wegweisern oder auch Verkehrserhebungen, Signalanlagen und dynamische Verkehrssteuerungen.

  • Abteilung 4
    29.12.2020
    Autobahnen: Regierungspräsidium Stuttgart übergibt am 1. Januar 2021 Zuständigkeit an den Bund
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Eine Ära geht zu Ende: Mit Stolz und Wehmut übergeben wir unsere Projekte an die Autobahn GmbH“ / Übergang gut vorbereitet: erfahrene Mitarbeitende betreuen weiterhin Autobahn-Projekte und Autobahnmeistereien

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart übergibt am 1. Januar 2021 die Zuständigkeit für Planung, Bau sowie Erhaltung und Betrieb der Autobahnen sowie die zugehörigen Aufgaben als Verkehrsbehörde an die neue Autobahngesellschaft des Bundes. Betroffen sind rund 420 Kilometer Autobahn sowie rund 200 Kilometer Rampen und Verflechtungsstreifen der Autobahnen A 3, A 6, A 7, A 8, A 81 und der A 831.

    Mit den Betriebsstrecken gehen außerdem die Autobahnmeistereien in Herrenberg, Kirchheim/Teck, Ludwigsburg, Tauberbischofsheim und Öhringen zur Niederlassung Südwest der Autobahngesellschaft über. Die Autobahnmeisterei Heidenheim wird künftig zur Niederlassung Südbayern gehören.

    „Die Autobahnen sind für unsere wirtschaftsstarke Region mit ihren vielen Ballungszentren von enormer Bedeutung. Stolz blicken wir auf die vielen Projekte zurück, die uns intensiv beschäftigt und die wir erfolgreich abgeschlossen haben. Wir haben die Übergabe der laufenden Projekte gut vorbereitet – auch wenn wir sie mit etwas Wehmut an die Autobahn GmbH übergeben“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Reimer betonte, dass 102 Mitarbeitende des Regierungspräsidiums Stuttgart ab Januar 2021 als Mitarbeitende der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest weiterhin die Maßnahmen betreuen. Hinzukommen die 183 Mitarbeitenden der Autobahnmeistereien. „Die Projekte und Aufgaben sind daher weiterhin in guter Hand“, erklärte Reimer. 
    Kurz vor Jahresende hat das Regierungspräsidium Stuttgart noch zwei Baumaßnahmen an verkehrlich hochbelastete Strecken der A 8 und A 81 mit Gesamtkosten in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro in Abstimmung mit der Autobahn GmbH im Vergabeverfahren so weit gebracht, dass ein Bauanfang im Frühjahr 2021 möglich ist.
    Dabei konnte der erste Auftrag zum leistungsfähigen Umbau der A 8-Anschlussstelle Möhringen bereits erteilt werden und bei der Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 81 bei Eglosheim in Fahrtrichtung Heilbronn nach der Ausschreibung der Bauarbeiten die eingegangenen Angebote bereits eröffnet und gesichtet werden.

    „Den Regierungspräsidien als Vertreter des Landes Baden-Württemberg kam bei der Auftragsverwaltung von autobahnbezogenen Angelegenheiten eine wichtige Rolle zu – und zwar von der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung über die Planung und Durchführung vieler Aus- und Neubaumaßnahmen bis hin zur immer wichtiger werdenden Erhaltung des Autobahnnetzes“, sagte der Regierungspräsident.

    „Die im Regierungspräsidium Stuttgart tätigen Straßenbau- und Planungsteams verfügen über ein beeindruckendes fachliches Know-how und sehr großes ingenieurwissenschaftliches Können. Sie haben sich bis zuletzt mit sehr großem Engagement ihren Aufgaben gewidmet. Hierfür gilt ihnen mein ganz besonderer Dank“, betonte Reimer. Die Straßenbauverwaltung habe entscheidend dazu beigetragen, dass das Autobahnnetz mitsamt seinen Brücken und Tunneln im Regierungsbezirk Stuttgart auf dem aktuellen Stand der Technik und der Verkehrssicherheit sei. „Das Autobahnnetz auf diesem Stand zu halten ist eine Daueraufgabe“, so Reimer. Gerade der Ausbau von Autobahnabschnitten sei immer wieder Gegenstand intensiver Diskussionen mit Bevölkerung, Bürgerinitiativen und Verbänden gewesen. „Wir haben stets den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den anliegenden Gemeinden und Landkreisen gepflegt, um Fragen – beispielsweise der Landnutzung oder des Natur- und Artenschutzes – klären zu können. Ich hoffe und wünsche mir, dass dies auch in Zukunft so bleibt“, erklärte der Regierungspräsident.

    Weiterhin bei den Regierungspräsidien verbleibe die Zuständigkeit für Planfeststellungsverfahren bei Autobahn-Projekten. Reimer betonte, dass Aufgaben wie der verstärkte Ausbau der nachhaltigen Mobilität künftig noch stärker in den Fokus rücke – beispielsweise durch Radschnellwege. „Unsere vielfältigen Aufgaben gehen wir weiterhin offensiv und engagiert an. Auf die Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH freue ich mich“, erklärte Reimer anschließend.

    Hintergrundinformationen:

    Am 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH des Bundes die Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen von den Bundesländern. Ziel der bundesweiten Autobahn-Reform ist es, die Finanzierung und Verwaltung der Autobahnen in eine Hand zu legen. Ressourcen sollen so effektiver genutzt und die hohe Qualität der Autobahnen auch zukünftig gewährleistet werden. Mit 13.000 Kilometern Autobahn und zukünftig bis zu 13.000 Beschäftigten an über 280 Standorten wird die Autobahn GmbH des Bundes eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland sein.

    Zahlen und Fakten zur Übergabe

    • Autobahnabschnitte
      • A 7 -> Niederlassung Südbayern mit Sitz in München
      • A 6, A 8, A 81, A 831 -> Niederlassung Südwest mit Sitz in Stuttgart sowie Außenstelle in Heilbronn
      • A 3 -> Niederlassung Nordbayern mit Sitz in Nürnberg

    • Ausgewählte Projekte
      • A 6-Ausbau ÖPP zwischen der Anschlussstelle (AS) Wiesloch/Rauenberg und dem Autobahnkreuz (AK) Weinsberg (im Bau)
      • A 6-Ausbau östlich des AK Weinsberg (in Abschnitten in der Planfeststellung)
      • A 8 Albaufstieg (in der Planfeststellung)
      • A 81 Sanierung Engelbergtunnel (im Bau)
      • A 81 sechsstreifiger Ausbau zwischen den AS Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb (in Bauvorbereitung)

    • Autobahnmeistereien (AM)
      • AM Heidenheim -> Südbayern
      • AM Herrenberg -> Südwest
      • AM Kirchheim/Teck -> Südwest
      • AM Ludwigsburg -> Südwest
      • AM Öhringen -> Südwest
      • AM Tauberbischofsheim -> Südwest

    • Personen
      • Insgesamt 285 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
      • Davon 183 Beschäftigte der Autobahnmeistereien
  • Abteilung 5
    23.12.2020
    Naturschutzgebiet Vorbecken Buch feiert 30 Jahre Jubiläum (Ostalbkreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Beobachtungsplattform am Vorbecken bietet Besucherinnen und Besuchern fantastische Möglichkeiten, die Vogelwelt zu beobachten“
     Naturschutzgebiet Vorbecken Buch, Quelle: Ingo Depner / Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Vor 30 Jahren hat das Regierungspräsidium das Vorbecken des Bucher Stausees bei Ellwangen zum Naturschutzgebiet ernannt. Das Vorbecken Buch soll, wie jedes Naturschutzgebiet, Tieren und Pflanzen ungestörte Rückzugsräume verschaffen. Beim Vorbecken Buch gibt es jedoch eine besonders gute Möglichkeit, die Natur zu erleben, ohne sie zu stören. „Von der Beobachtungsplattform auf dem Damm des Vorbeckens lässt sich die Vogelwelt sehr gut beobachten“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Auch im Winter ist dieses Naturschutzgebiet einen Besuch wert. „In der kalten Jahreszeit ist es ein besonders schönes Naturerlebnis, wenn man überwinternde Vogelarten wie den Eisvogel entdeckt“, so Regierungspräsident Reimer weiter. Eine schön gestaltete Panoramatafel auf der Plattform hilft dabei, die entdeckten Tiere zu identifizieren.

    Obwohl das Vorbecken ein künstlich angelegter Lebensraum ist, brüten hier erstaunlich viele selten gewordene Vogelarten. Geradezu einmalig im Raum Aalen/Ellwangen ist der Kiebitz. Dies ist ein Watvogel, den auch Laien an seiner charakteristischen zweizipfligen Haube auf Anhieb erkennen können. Dank der jährlichen Pflegemaßnahmen durch den Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis (LEV) brüten seit vielen Jahren drei bis vier Kiebitzpaare auf einer Insel im Vorbecken. Weitere Brutvögel am Vorbecken sind Eisvogel, Flussregenpfeifer, Graureiher, Teichhuhn und Teichrohrsänger sowie Zwergtaucher. Nur die Fluss-Seeschwalben sind noch zurückhaltend. Auf dem eigens für sie bereitgestellten Seeschwalbenfloß brüten stattdessen die ebenfalls willkommenen Graugänse. Während sich Flussregenpfeifer, Teichrohrsänger und Co. im Herbst nach Afrika verabschieden, bleiben Graureiher, Reiherente und Teichhuhn auch im Winter am Vorbecken. Neben der Reiherente und der allgemein bekannten Stockente halten sich im Winter oft auch Tafel-, Krick-, und Schnatterente am Vorbecken auf, sodass es viel zu sehen gibt. Ein besonderes Erlebnis ist es aber, dem blau schillernden Eisvogel beim Jagen zuzusehen. Er kommt regelmäßig zum Fischen ans Vorbecken und durchstößt mit seinem kräftigen dolchartigen Schnabel die Wasseroberfläche. Die kleinen Fische, die er so fängt, verschlingt er am Stück. Durch die frühzeitige Ernennung des Vorbeckens Buch zum Naturschutzgebiet konnte die Fläche als attraktiver Lebensraum für die zahlreiche Wasservögel gesichert werden und lädt Besucherinnen und Besucher zum Erleben dieser faszinierenden Natur ein.

    Hintergrundinformationen:

    Hinweise für Besucherinnen und Besucher
    Das Naturschutzgebiet ist vom Wanderparkplatz „Bucher Stausee Süd“ an der L 1029 zwischen Westhausen-Frankenreute und Westhausen-Jagsthausen in wenigen Minuten auf einem asphaltierten Feldweg zu erreichen. Auf der Beobachtungsplattform auf dem Damm am Nordufer ist eine Panoramatafel installiert, die zeigt, welche Tier- und Pflanzenarten hier vorkommen.

    Bitte helfen Sie mit, diesen besonderen Rückzugsort für viele Tier- und Pflanzenarten zu erhalten: Bleiben Sie auf den Wegen, nehmen Sie Ihren Hund an die Leine, betreten Sie die Eisflächen nicht und machen Sie kein Feuer.

    Daten und Fakten
    Das insgesamt elf Hektar große Naturschutzgebiet Vorbecken Buch auf dem Gebiet der Gemeinden Rainau und Westhausen ist ein Lebensraum aus zweiter Hand. 1981 legte der Wasserverband Obere Jagst mit dem Stausee Rainau-Buch ein Speicher- und Rückhaltebecken an. Das fünf Hektar große Vorbecken Buch dient dazu, die Schlamm- und Geröllfracht der Jagst vor dem Hauptbecken abzufangen. Zudem dient es als Ausgleichmaßnahme für den Gewässerausbau der Jagst und den damit verbundenen Eingriffen in den Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten in der Jagstaue. Der NABU Aalen und Ellwangen setzte sich in den 1980er-Jahren erfolgreich dafür ein, dass Wasser- und Angelsport, Jagd und Teichwirtschaft am Vorbecken verboten wurden. 1990 erfolgte die Ausweisung zum Naturschutzgebiet. Das Naturschutzgebiet konnte durch den Erwerb angrenzende Wiesengrundstücke durch das Land Baden-Württemberg sukzessive erweitert werden. Die Umwandlung von Ackerflächen in Wiesen und die Freilegung zweier Quellen ließ wertvolle ergänzende Feuchtgebietsflächen entstehen. So entwickelte sich das Naturschutzgebiet mit seinen Flachwasserbereichen, Inseln, flachen und steilen Ufern sowie den umgebenden Wiesen in den letzten 30 Jahren zu einem Lebensraum für eine vielfältige Fauna und Flora und zu einem überregional bedeutenden Brut-, Rast- und Nahrungsraum vieler Vogelarten. Im Jahr 2000 hat auch der Biber diesen Lebensraum für sich entdeckt und hat am Vorbecken seither sein Revier.


    Graugänse sind auch im Naturschutzgebiet Vorbecken Buch zu Haus (Quelle: Ingo Depner/RPS)

  • Abteilung 8
    23.12.2020
    Archäologische Denkmalpflege / Wildschweine wühlen Siedlungsreste aus der Jungsteinzeit frei (Gemeinde Alleshausen, Landkreis Biberach)

    ​Im nördlichen Federseeried ragt zwischen den Gemeinden Alleshausen und Moosburg ein mineralischer Geländesporn in das Federseebecken. Auf diesem liegt der Ortsteil Brackenhofen. Direkt davor im Ried haben Wildschweine mehrere Flächen freigewühlt. Auf diesen Flächen wurde von einer Spaziergängerin Scherben und Knochen gefunden, die dem Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart übergeben wurden. Bei einer Begutachtung durch das Fachgebiet Feuchtbodenarchäologie stellte sich heraus, dass es sich dabei um Funde aus der Jungsteinzeit handelt.

    Die ersten vor Ort durchgeführten Nachuntersuchungen im Herbst 2020 brachten Kulturschichtreste und Pfahlsetzungen im hangparallelen Entwässerungsgraben zutage. Sowohl das Fundmaterial als auch eine erste radiometrische Datierung sprechen für eine weitere Siedlung der Goldberg-III-Gruppe Oberschwabens aus dem Zeitraum um 2.900 vor Christus. Aus dieser Zeit sind bereits mehrere Siedlungen im nördlichen Federseeried bekannt. Die nächstgelegene Siedlung befindet sich nur wenige hundert Meter nordöstlich in den Täschenwiesen vor Alleshausen und wurde 2019 durch das LAD untersucht.
    Die Fundstelle soll im Frühjahr 2021 weiter begutachtet werden, um die genaue Ausdehnung und Erhaltung der Siedlungsreste festzustellen.

    Drohnenaufnahme der Fundstelle (pdf, 861 KB)

  • Abteilung 1
    23.12.2020
    Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: “Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor: Die Wahl von Dr. Frank Nopper ist unter Vorbehalt gültig“

    ​Die Oberbürgermeisterwahl der Landeshauptstadt Stuttgart ist unter Vorbehalt gültig. Dies bestätigt Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Dr. Frank Nopper ist unter Vorbehalt der Rechtskraft der Entscheidungen des Regierungspräsidiums über die Einsprüche gültig.“

    Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist sind acht Einsprüche gegen die Wahl am 8. November 2020 und die Neuwahl am 29. November eingegangen, welche alle zurückgewiesen wurden. Die rechtliche Prüfung der beiden Wahlgänge hat keine Beanstandungen ergeben. Die Einsprechenden haben nun die Möglichkeit, innerhalb eines Monats gegen die Entscheidung über den jeweiligen Einspruch beim Verwaltungsgericht Stuttgart Klage zu erheben. Diese Monatsfrist und gegebenenfalls folgende Gerichtsverfahren sind nun abzuwarten, um die abschließende Gültigkeit der Oberbürgermeisterwahl bestätigen zu können.

    Dr. Frank Nopper wurde bei der Neuwahl am 29. November 2020 bei einer Wahlbeteiligung von 44,6 % mit einem Stimmenanteil von 42,3 % zum neuen Oberbürgermeister von Stuttgart gewählt. Er hatte bei der Neuwahl 8 Gegenkandidaten.

  • Abteilung 4
    22.12.2020
    A 81: Temporäre Seitenstreifenfreigabe zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Feuerbach
    Bauliche Fertigstellung des ersten Bauabschnitts zwischen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Zuffenhausen

    Seit März 2020 schafft das Regierungspräsidium Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Feuerbach im Zuge der A 81 die baulichen Voraussetzungen für eine Anlage zur temporären Seitenstreifenfreigabe. Durch die temporäre Freigabe der Seitenstreifen soll die Zahl der Staus auf der mit durchschnittlich rund 130.000 Kraftfahrzeugen pro Tag befahrenen Autobahn verringert und damit auch die Umwelt entlastet werden. Ziel ist es dabei eine Verbesserung der Verkehrssituation auf dieser wichtigen Nord-Süd-Autobahnachse zu bewirken.

    Trotz coronabedingter Beeinträchtigungen und Lieferengpässen wird der erste Bauabschnitt zwischen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Zuffenhausen in beiden Fahrtrichtungen wie geplant noch vor Weihnachten baulich fertiggestellt.

    Bevor der Standstreifen als zusätzlicher Fahrstreifen genutzt werden kann, folgen im Januar 2021 dazu abschließend die notwendigen Inbetriebnahmeprüfungen und Funktionstests. Hierzu gehören beispielsweise Funktionsprüfungen der seitlich aufgestellten Kameras, die die Hindernisfreiheit auf dem Standstreifen sicherstellen sollen. Nach erfolgreichem Abschluss der Tests werden künftig in den Spitzenstunden vier statt derzeit drei Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung stehen.

    Entlang der Strecke wurden im ersten Bauabschnitt insgesamt 15 Kameras mit Stahlmasten, sechs neue Schilderbrücken mit elektronischen Tafeln für Wegweisung sowie 26 elektronische Verkehrszeichen, die die Freigabe des Seitenstreifens anzeigen, neu aufgestellt beziehungsweise montiert. Zur elektro- und datentechnischen Anbindung der Elektronikkomponenten wurden rund 6.000 Meter Kabel im Erdreich verlegt und 21 neue Stellplätze für Streckenstationsschränke gebaut. Zudem wurden an der bestehenden Streckenbeeinflussungsanlage zusätzliche digitale Verkehrszeichen über dem Standstreifen installiert.

    Die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt an der A 81 zwischen Stuttgart-Zuffenhausen und Stuttgart-Feuerbach laufen bereits. Dieser Streckenabschnitt soll bis voraussichtlich Ende April 2021 fertiggestellt sein. Danach wird der Standstreifen im Rahmen der temporären Seitenstreifenfreigabe über die Anschlussstelle Zuffenhausen hinweg in Fahrtrichtung Süden durchgängig befahrbar sein. In Fahrtrichtung Norden bleibt der bisher eingerichtete Verflechtungsstreifen zwischen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen erhalten.

    Im Vorfeld der baulichen Umsetzung der technischen Einrichtungen für die temporäre Seitenstreifenfreigabe wurden bereits die straßenbaulichen Voraussetzungen geschaffen. Hierzu gehörten die Ertüchtigung und Verbreiterung der Standstreifen, der Bau neuer Ein- und Ausfahrspuren im Bereich der Anschlussstellen sowie der Bau mehrerer Nothaltebuchten.

    Die Kosten der Maßnahme für die technische Ausstattung betragen rund 6,5 Millionen Euro und werden vom Bund als Baulastträger getragen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    22.12.2020
    Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart / Arbeitskreis Heimatpflege zeichnet ehrenamtliches Engagement aus
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Ehrung engagiert Bürgerinnen und Bürger ist uns gerade in der aktuellen Situation eine Herzensangelegenheit“

    Auch dieses Jahr hat der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e. V. Menschen ausgezeichnet, die sich auf lokaler oder regionaler Ebene auf vielfältige Weise in der Heimatpflege besonders engagiert haben. „Die Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger ist eine Herzensangelegenheit für uns – gerade in der aktuellen Situation, in der wir uns alle einschränken müssen, möchten wir ehrenamtliches Engagement würdigen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Wie so viele Veranstaltungen in diesem Jahr musste auch der geplante Festakt zur Verleihung der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungspräsidium Stuttgart aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. „Doch einfach die Ehrungsinsignien per Post zu übersenden, wäre weder den Verdiensten der Geehrten noch der Bedeutung der Auszeichnung angemessen“, meinte Gunter Dlabal, stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege. „Daher danken wir der Geschäftsführung des Arbeitskreises beim Regierungspräsidium für die Bereitschaft, die Ehrungen vor Ort in einem kleineren, aber persönlichen Rahmen vorzunehmen.“

    Die Auszeichnungen wurden daher den Geehrten durch den Leitenden Regierungsdirektor Axel Wörner und Jutta Gruber vom Regierungspräsidium Stuttgart in ihren Heimatorten jeweils in ganz unterschiedlicher Umgebung überreicht: Maria Fassbender erhielt ihre Ehrennadel in den heimischen vier Wänden in Schwäbisch Gmünd. Klaus Enslin wurde im Bezirksrathaus von Stuttgart-Untertürkheim im Beisein von Frau Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel ausgezeichnet, Jürgen Jäckel und Frank Stettner im Rathaus in Gaildorf-Eutendorf im Beisein der Ersten Beigeordneten und Bürgermeisterstellvertreterin Tanja Ritter. Im Hohenlohekreis ließ es sich Landrat Dr. Matthias Neth nicht nehmen, Josef Kruck die Ehrennadel gemeinsam mit Bürgermeisterstellvertreter Markus Basel persönlich im Rathaus in Pfedelbach zu überreichen. Verbunden mit allen guten Wünschen für die Geehrten war die Hoffnung aller, dass die Verleihung der Ehrennadel im Jahr 2021 wieder bei einem zentralen Festakt stattfinden kann, bei dem auch die Ausgezeichneten des Jahrs 2020 nochmals entsprechend gewürdigt werden können.

    Jedes Jahr zeichnet der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e. V. bis zu fünf Personen aus, die sich auf lokaler oder regionaler Ebene auf vielfältige Weise in der Heimatpflege besonders engagiert haben. „Alle ehrenamtlich tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die wir nicht auszeichnen konnten, bitte ich, ihr gutes Werk fortzusetzen. Hierfür gilt ihnen mein besonderer Dank“, so Regierungspräsident Reimer.

    Die in diesem Jahr verliehenen Auszeichnungen erhielten Maria Fassbender (Schwäbisch Gmünd/Oberrot), Klaus Enslin (Stuttgart-Untertürkheim) Jürgen Jäckel (Gaildorf-Großaltdorf), Josef Kruck (Pfedelbach) und Frank Stettner (Gaildorf-Ottendorf).
    Informationen zu den Ausgezeichneten finden Sie im Anhang.

  • Abteilung 8
    22.12.2020
    Archäologische Denkmalpflege
    Die Siechen im Felde – Freiburgs mittelalterlicher Leprafriedhof
     Die Gräber der älteren Bleegungsphase waren in Reihen angeordnet angelegt (Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RPS, AAB Archäologie, Jana Noll)

    Beim Umbau des Anwesens Kronenstraße 21 in Freiburg kamen bei Erdarbeiten zur Erstellung einer Tiefgarage 385 menschliche Bestattungen zutage. Da sich das Bauvorhaben im Bereich des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Leprosoriums von Freiburg befindet, wurden von Juni bis September 2020 unter Aufsicht des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart archäologische Untersuchungen durchgeführt.

    Das Leprosen- oder Gutleuthaus in Freiburg wurde im Jahr 1251 erstmals erwähnt und erhielt 1258 einen Kaplan und einen Friedhof. Am 30. Mai 1268 weihte Albertus Magnus den Hochaltar einer neu erbauten Kapelle zu Ehren der Jungfrau Maria und des Heiligen Jacobus, dem Schutzpatron des Hauses. Während des Dreißigjährigen Krieges ist das Freiburger Gutleuthaus am 29.12.1632 abgebrannt.

    Von Juni bis September wurden die menschlichen Bestattungen geborgen und fachgerecht anthropologisch dokumentiert. Die Gräber sind in zwei Bereiche zu trennen: Die älteren Ost-West-orientierten Gräber des Siechenhauses datieren in die Zeit von 1256 bis 1632 und sind in Reihen geordnet. Neben Gräbern der Bewohner des Leprosenhauses wurden auf dem aufgelassenen Friedhof auch zahlreiche Soldaten bestattet, die bei der Belagerung Freiburgs durch französische Truppen 1744 während des österreichischen Erbfolgekriegs gefallen sind. Diese Gräber sind meist ungeregelte Mehrfachbestattungen. Bronzeköpfe von Uniformen weisen die Toten als Soldaten aus.

    Bei der anthropologischen Erstbegutachtung ergab sich überraschenderweise, dass es sich bei den Bestatteten fast ausschließlich um Männer handelte. 90 Prozent der Skelette wiesen Anzeichen von Infektionserkrankungen am Knochen und an den Kiefern auf. Neben Hinweisen auf Lepra bei 60 Prozent der Skelette zeigten weitere Skelette unter anderem Anzeichen von Syphilis, Tuberkulose, Meningitis, Rachitis und Mangelernährung.

    Das Gutleuthaus ist südlich der Stadt Freiburg, jenseits der Dreisam zu verorten. Historische Abbildungen stellen die Wohnbauten der Siechen, das Schaffneigebäude, die Kapelle und den Friedhof an der Einmündung der Kronenstraße in die Basler Straße, der Landstraße nach Süden, dar. Einen Plan des Gutleuthauses gibt es nicht, daher wurde zur Klärung der Lage der Gebäude der an den Friedhof angrenzende Parkplatz und die Parkanlage am 16. und 17. Dezember 2020 geophysikalisch untersucht. Teile der Gebäude zeichneten sich dort in einer Tiefe von 50 cm bis 1,6 m als Anomalien ab.

    Der mittelalterliche Leprafriedhof Freiburgs gehört bundesweit zu den am besten untersuchten Grabstätten dieser Art. Etwa 10 Prozent seiner Fläche wurde erfasst. Es lässt sich daraus ableiten, dass während seiner 376-jährigen Nutzungszeit etwa 2000 Menschen dort bestattet wurden. Da in dem erfassten Ausschnitt fast ausschließlich Männer begraben waren, spiegelt der Friedhofsplan offenbar die nach Geschlechtern getrennte Unterbringung im Siechenhaus wider. Es ist davon auszugehen, dass die weitere Auswertung der Fundstelle noch einige Erkenntnisse zur Freiburger Gesundheits- und Sozialgeschichte im Spätmittelalter liefern wird. 



    Den Bestatteten der jüngeren Belegungsphase im 16./17. Jh. wurden häufig Rosenkränze mit ins Grab gegeben (Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RPS, AAB Archäologie, Jana Noll)

  • Abteilung 3
    22.12.2020
    Quarantänezone wegen des Asiatischen Laubholzbockkäfers in Hildrizhausen und Monitoringzone in Altdorf ab 2021 aufgehoben (Landkreis Böblingen)
    Nach mehrjährigen und umfassenden Maßnahmen gilt der eingeschleppte Schädling in Baden-Württemberg als erfolgreich ausgerottet

    ​Der Pflanzengesundheitsdienst des Regierungspräsidiums Stuttgart beendet nach rund vier Jahren in Abstimmung mit dem Landratsamt Böblingen die Quarantänezone in der Gemeinde Hildrizhausen und die Monitoringzone in der Gemeinde Altdorf wegen des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB). Nachdem der Käfer im Sommer 2016 entdeckt worden war, wurde eine Quarantänezone um die Befallszone in Hildrizhausen eingerichtet. Da der Käfer im Herbst 2016 auch in der Nachbargemeinde Altdorf gemeldet wurde, aber kein befallenes Gehölz gefunden werden konnte, wurde dort lediglich eine Monitoringzone um den Fundort festgelegt.

    Das aus China und Korea eingeschleppte Tier kann befallende Laubbäume innerhalb weniger Jahre zum Absterben bringen und richtet so enormen Schaden in der Forstwirtschaft an. In den betroffenen Gebieten wurde der Asiatische Laubholzbockkäfer deshalb mit großem Aufwand bekämpft. Sämtliche Wirtspflanzen wie Ahorn, Birken, Pappeln, Rosskastanie, Ulmen und Weiden, die der Käfer bevorzugt befällt, wurden im Januar 2017 in der Befallszone gefällt, gehäckselt und verbrannt. Die nicht gefällten Gehölze von geringer Gefährdung wurden jedes Jahr im Sommer und Winter auf Befall kontrolliert. Für diese Arbeiten kamen auch Baumkletterer und Spürhunde zum Einsatz. Als flankierende Maßnahme wurden junge Ahornbäume zum Anlocken der Käfer gepflanzt sowie spezielle Prallfallen mit Käferlockstoffen aufgehängt. Ein Kataster mit rund 14.000 erfassten Pflanzen diente der Dokumentation und Überwachung der Maßnahmen. Enorme Mengen Pflanzenmaterial aus den betroffenen Gebieten mussten sicher entsorgt werden. Sämtliche Brennholzlager in einem Radius von zwei Kilometern um die Befallszone wurden kartiert und der Laubholztransport aus diesen Gebieten verboten. An 36 Stellen wurden Hinweisschilder aufgestellt, die auf die Quarantäne- und Monitoringzone und das Verbot des Holztransports hinwiesen.

    Mittlerweile sind diese Schilder abgebaut worden. Da keine Funde des Asiatischen Laubholzbockkäfers mehr gemacht werden konnten, gilt der Käfer in den Gemeinden Hildrizhausen und Altdorf nach der vorgeschriebenen vierjährigen Quarantänezeit als erfolgreich ausgerottet. Gelungen ist dies aufgrund der zügigen und konsequenten Umsetzung der Maßnahmen durch die beteiligten Behörden und Kommunen sowie durch das kooperative Mitwirken der Bevölkerung vor Ort. Beteiligt waren neben dem Landratsamt Böblingen, dem Regierungspräsidium Stuttgart und den Gemeinden Hildrizhausen und Altdorf auch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg sowie die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg.

  • Abteilung 2
    21.12.2020
    Stuttgart 21: Abstellbahnhof Untertürkheim
    Regierungspräsidium Stuttgart schließt das Anhörungsverfahren zum Planfeststellungsabschnitt 1.6b „Abstellbahnhof Untertürkheim“ ab

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen das Anhörungsverfahren zum Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.6b „Abstellbahnhof Untertürkheim“ des Projekts Stuttgart 21 abgeschlossen. Der Anhörungsbericht nebst aller Unterlagen aus dem Anhörungsverfahren wurde der zuständigen Planfeststellungs- und Genehmigungsbehörde, dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA), zugeleitet.

    Das EBA hat nun auf der Grundlage des rund 240 Seiten umfassenden Anhörungsberichtes und aller sonstigen Verfahrensunterlagen über die Genehmigungsfähigkeit der Planung zu entscheiden.

    Der PFA 1.6b umfasst den Umbau des ehemaligen Güterbahnhofs Untertürkheim in einen Abstellbahnhof mit Abstellgleisen, einer Außen- und einer Innenreinigungsanlage sowie einem Technikgebäude. <
    Die im Anhörungsverfahren vorgebrachten Einwendungen bezogen sich hauptsächlich auf die Themenfelder Lärm und Artenschutz. Für die auf dem Bahngelände lebenden Mauereidechsen hat die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH während des Anhörungsverfahrens zusätzliche Flächen entlang der Panoramabahn ausgemacht, auf welche die Eidechsen umgesiedelt werden sollen.

    Der Anhörungsbericht wird zur Information der Öffentlichkeit auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart eingestellt.  

  • Abteilung 4
    21.12.2020
    A 81 Engelbergtunnel: Beginn der zweiten Bauphase im April 2021 möglich / geplante Baukosten erhöhen sich nicht
    Land erzielt Ergebnis zum Weiterbau

    ​Ab der zweiten Bauphase muss in den laufenden Verkehr der Autobahn A 81 eingegriffen werden. Die Sperrung einzelner Fahrstreifen findet jedoch ausschließlich in der verkehrsärmeren Zeit von 20:00 bis 5:00 Uhr statt. Somit stehen tagsüber alle sechs vorhandenen Fahrstreifen zur Verfügung. Lediglich die Fahrstreifenbreiten sowie damit einhergehend die Geschwindigkeit werden eingeschränkt. Es werden keine Umleitungen in das nachgeordnete Straßennetz erforderlich.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so kurz und gering wie möglich zu halten, erfolgt diese Verkehrsumlegung – und somit der Start der zweiten Bauphase – jedoch erst, wenn alle Voraussetzungen für den kontinuierlichen Bauablauf der zweiten Bauphase sichergestellt sind. Eine wichtige Voraussetzung sind dabei die vorproduzierten und für die Verstärkung der Tunnelinnenschale notwendigen Stahlbauteile. An diese rund 700 Stahlbauteile müssen hohe Qualitätsansprüche gestellt werden, die sich vor allem aus dem Einbau im Verkehrsraum und den besonderen Anforderungen des Engelbergtunnels ergeben. Die ersten 70 Stahlbauteile waren diesen Sommer an der Baustelle eingetroffen. Die detaillierte Überprüfung dieser Stahlbauteile auf der Baustelle zeigte jedoch, dass die Qualität nicht ausreichend war. Die Schweißnähte entsprachen in Teilabschnitten der fünf Meter langen Stahlbauteile nicht den geforderten Qualitätsansprüchen. Die Robustheit der Konstruktion wäre unter Umständen beeinträchtigt. Von einem anderen, von der Arbeitsgemeinschaft beauftragten Werk sind 70 neue Stahlbauteile auf der Baustelle eingetroffen. Diese sind in einer guten Qualität.

    Da die Verkehrssicherheit für das Land oberste Priorität hat, arbeiteten das Regierungspräsidium Stuttgart und die beauftragte Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit verschiedenen Stahlbauspezialisten daran, eine Lösung zu finden. Zwischenzeitlich konnte das Land ein Ergebnis zur Weiterführung der Hauptbaumaßnahme Engelbergtunnel erzielen. Rund 200 der bereits produzierten Stahlbauteile werden umfangreich nachgearbeitet, sodass sie den hohen Qualitätsansprüchen genügen. Die beauftragte Baufirma wird Sorge dafür tragen, dass die noch zu produzierenden rund 430 Stahlbauteile ebenfalls den geforderten Qualitätsansprüchen entsprechen. Hierfür wird die Produktion in zwei Werken noch engmaschiger durch die Baufirma mit zusätzlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen überwacht.  

    Die Kosten der Hauptbaumaßnahme von rund 130 Millionen Euro werden sich nicht erhöhen. Mehrkosten entstehen für den Bund als Baulastträger durch die Qualitätsprobleme nicht. Jedoch wird sich aufgrund des verzögerten Starts der zweiten Bauphase, die zunächst für dieses Frühjahr geplant war, die Baumaßnahme um etwa ein Jahr verlängern. Dies lässt sich nicht vermeiden, da die entsprechende Qualität der Stahlbauteile sichergestellt werden muss. Außerdem ist der Aufbau der Verkehrssicherung für die Verkehrsumlegung in der zweiten Bauphase witterungsbedingt in den Wintermonaten schwer umsetzbar.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Hintergrundinformationen:
    Mit der Hauptbaumaßnahme erfolgt eine umfangreiche bauliche und betriebstechnische Ertüchtigung des Engelbergtunnels. Im Zuge der baulichen Arbeiten werden die Tunnelinnenschalen auf einer Länge von jeweils etwa 175 Meter ertüchtigt. Durch die betriebstechnischen Arbeiten wird die komplette Sicherheits- und Betriebstechnik über die gesamte Länge beider Tunnelröhren auf 2.520 Meter erneuert. Außerdem werden alterstypische Schäden im Tunnel beseitigt. Die Baukosten betragen etwa 130 Millionen Euro und werden vom Bund als Baulastträger übernommen. Geplantes Bauende ist nun Mai 2025.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat mit der Durchführung der Hauptbaumaßnahme des Engelbergtunnels eine Arbeitsgemeinschaft beauftragt, die aus zwei Firmen aus Baden-Württemberg sowie einer Firma aus Österreich besteht. Die Herstellung der Stahlbauteile im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft erfolgt durch zwei zertifizierte Werke in der Ukraine nach europäischer Norm. Die Qualität muss vor Ort bei der Produktion durch das zertifizierte Werk und auf der Baustelle durch die beauftragte Baufirma überprüft werden. Zusätzlich war ein vom Regierungspräsidium Stuttgart beauftragtes Prüfinstitut vor der Produktion für eine Überprüfung im Werk, um die Qualität sicherzustellen und sich vor Ort ein Bild zu machen.

    Ab 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH sämtliche Aufgaben in Bezug auf Autobahnen in Deutschland – das heißt Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung. Die zuständigen Mitarbeitenden des Regierungspräsidiums Stuttgart werden ab dann als Mitarbeitende der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest weiterhin die Hauptbaumaßnahme am Engelbergtunnel betreuen.

  • Abteilung 4
    21.12.2020
    B 297: Ersatzneubau Bahnbrücke Faurndau (LK Göppingen) / Virtuelle Verkehrsfreigabe mit Parlamentarischem Staatssekretär Steffen Bilger MdB, Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führte seit Mai 2019 Arbeiten aufgrund des Ersatzneubaus der Bahnbrücke in Göppingen-Faurndau durch. Mit dieser Maßnahme setzte das Regierungspräsidium Stuttgart auch den Umbau der B 297 in der Ortsdurchfahrt Göppingen-Faurndau um. Aufgrund des baulichen Zustands der bestehenden Brücke über der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm wurde diese im August 2019 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.

    Die Arbeiten zum Ersatzneubau der Bahnbrücke in Göppingen-Faurndau sind nun abgeschlossen. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger MdB, Landesverkehrsminister Winfried Hermann MdL sowie Regierungspräsident Wolfgang Reimer gaben die Brücke gemeinsam mit Göppingens Oberbürgermeister Guido Till und Thorsten Krenz von der DB AG für den Verkehr frei. Die Verkehrsfreigabe erfolgte aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht vor Ort, sondern virtuell.

    Der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger MdB lobte die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG: „Der Bau einer Brücke über Bahngleise hinweg ist eine komplexe und aufwändige Maßnahme, die einen langen Vorlauf benötigt. Gerade hier an der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm haben aber alle Räder ineinandergegriffen. Der bauliche Zustand der alten Brücke über der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm hat eine Reparatur nicht mehr zugelassen. Ich danke der DB und der Stadt Göppingen für ihre Beteiligung an diesem wichtigen Projekt.“

    Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte: „Parallel zum Ersatzneubau wurde auch die Verkehrsführung umgestaltet. Auch die Geh- und Radwegeführung wurde verbessert. Das ist sowohl für die Verkehrssicherheit als auch durch geringere Lärmbelastung ein Gewinn für die Anwohner. Über die dadurch entstehende Verkehrsberuhigung zweier angrenzender Straßen und die Verlängerung des Stauferlandradwegs freue ich mich natürlich besonders.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte anlässlich der Verkehrsfreigabe: „Ich freue mich, dass wir noch so kurz vor den Feiertagen die Brücke für den Verkehr wieder freigeben können. Die alte Bahnbrücke stammte ursprünglich aus dem Jahr 1910. Deshalb wurde das Brückenbauwerk nach so langer Zeit auch vollständig neu gebaut. Das Ergebnis kann sich nun sehen lassen.“

    „Der jetzt fertig gestellte Bauabschnitt eins schafft die Voraussetzung, dass der aus Richtung Rechberghausen über Faurndau fließende Verkehr nicht mehr über die Rechberghäuser Straße – Salamanderstraße – Overfly – Stuttgarter Straße der B 10 zugeführt wird, sondern über eine, im zweiten Bauabschnitt neu zu bauende Straße vom Ortseingang Faurndau (Rechberghäuser Straße) über den Nordbahnhof – Stuttgarter Straße – Pfingstwasenbrücke der B 10 zugeführt wird“, blickt Göppingens Oberbürgermeister Guido Till in die Zukunft. „Die Rechberghäuser Straße wird zur Stichstraße. Der Bebauungsplan hierfür existiert bereits, die grundsätzliche Zuwendungsfähigkeit ist bestätigt, die Planungen laufen in 2021 an.“

    Thomas Krenz von der DB AG erklärte: „Ich freue mich sehr, über die heutige Verkehrsfreigabe der neuen Bahnbrücke in Faurndau. Ein zuverlässiger Bahnbetrieb während Bauarbeiten ist eine große Aufgabe. Insbesondere dann, wenn sie auf einer Hauptachse wie der Filstalbahn zwischen Stuttgart und Ulm anstehen. Doch dieser Herausforderung haben wir uns für unsere Fahrgäste sehr gerne gestellt. Allein im Bereich der Schiene haben wir insgesamt knapp 1,3 Millionen Euro investiert.“

    Parallel zur Erneuerung der Bahnbrücke wurden zusätzlich weitere Maßnahmen umgesetzt. Wesentlicher Teil der Maßnahme war der Umbau des Knotenpunktes B 297/Lehlestraße. Durch den Direktanschluss der neuen K 1410 an die B 297 soll die Ortsdurchfahrt Faurndau deutlich entlastet werden.

    Zudem wurde die Geh- und Radwegführung erneuert. Auf der nördlichen Seite der B 297 befindet sich jetzt ein Radweg in Fahrtrichtung Ebersbach. Auf der Südseite gibt es nun einen kombinierten Geh- und Radweg. Verbesserungen wurden auch für Lkw-Begegnungsverkehr durch eine Verbreiterung des Straßenquerschnitts und eine Optimierung der Linienführung vorgenommen.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen insgesamt rund 15,9 Millionen Euro. Der Bund trägt davon rund zwei Drittel der Kosten mit rund 10,1 Millionen Euro. Die Stadt Göppingen beteiligt sich an den Kosten mit rund 2,2 Millionen Euro und die DB AG trägt anteilige Kosten in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro.

    Hintergrundinformationen:
    Die Arbeiten haben am 27. Mai 2019 begonnen. Sowohl die beiden alten Brückenbauwerke als auch der komplette Straßendamm wurden bis August 2019 abgebrochen beziehungsweise rückgebaut. Der Brückenabbruch fand unter Sperrung der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm im August 2019 statt. Im Februar 2020 wurden in nächtlichen Bahnsperrungen die neun Fertigteile des neuen Brückenüberbaus eingehoben.
    Bereits seit Januar 2020 wurde die Lehlestraße/Salamanderstraße voll gesperrt, um den Knotenpunkt B 297/Lehlestraße umzubauen. Durch diesen Umbau wird sich die B 297 künftig mit der geplanten K 1410 kreuzen.

    Seit Januar 2020 wurden sukzessive alle Bauwerke (Straßendamm, Stützwände,
    Lärmschutzwände, Geländer, Spritzschutz) fertiggestellt, seit November 2020 auch
    der Straßenbau und die technische Ausstattung wie Ampelanlagen oder die Beleuchtung. Im kommenden Jahr werden lediglich Restarbeiten mit kurzen Beeinträchtigungen für den Verkehr durchgeführt. Hier wird das Regierungspräsidium Stuttgart mit entsprechenden Pressemitteilungen rechtzeitig informieren.

  • Abteilung 8
    21.12.2020
    Archäologische Denkmalpflege: DFG-Projekt untersucht Auswirkungen früher menschlicher Besiedlung und Klimaveränderung auf den Bodensee

    ​Die Universität Konstanz und das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart untersuchen derzeit in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt das Zusammenspiel zwischen früher menschlicher Besiedlung und klimatischen Einflüssen auf den unteren Teil des Bodensees.

    Während das westliche Bodenseegebiet mit seinen prähistorischen Ufersiedlungen zu den umwelt-archäologisch am besten erforschten Landschaften gehört, blieb der eigentliche Untersee, der zentrale Teil des westlichen Bodenseegebietes, bei den Erforschungen bis jetzt weitestgehend unberücksichtigt. Da dieser Teil des Bodensees seit dem Mittel- und Jungneolithikum, demnach seit dem 5. Jahrtausend vor Christus, von bäuerlichen Gesellschaften besiedelt wurde, versprechen die Forschungsarbeiten weitreichende Erkenntnisse zur Klima- und Umweltgeschichte des Ökosystems Westlicher Bodensee seit der letzten Eiszeit sowie zur Rolle des Menschen bei der Formung der heutigen Kulturlandschaft.

    Für die Forschungsarbeiten werden Bohrkerne aus dem See geborgen und am Limnologischen Institut der Universität Konstanz sowie im Labor für Archäobotanik des LAD untersucht. Dabei werden alte Umwelt-DNA-Reste (eDNA) und Pollen extrahiert und identifiziert.

    Weitere Informationen zum Forschungsprojekt „Auswirkungen von vergangenen Klimaänderungen und anthropogenem Einfluss auf auqatische Ökosysteme“ unter der Leitung von Prof. Dr. Laura Epp, Limnologisches Institut der Universität Konstanz, und Dr. Elena Marinova-Wolff, Labor für Archäobotanik des LAD in Gaienhofen-Hemmenhofen, sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.limnologie.uni-konstanz.de/ag-epp-umweltgenomik/forschung/forschungsschwerpunkte/

  • Abteilung 4
    19.12.2020
    B 27 Gumpenbachbrücke in Kornwestheim (LK Ludwigsburg): Altes westliches Brückenbauwerk erfolgreich gesprengt
    Beginn des Ersatzneubaus des neuen westlichen Brückenbauwerks ab Januar 2021
     Der westliche Teil der Gumpenbachbrücke wurde erfolgreich gesprengt (Quelle: RPS)

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Januar 2020 Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Gumpenbachbrücke in Kornwestheim durch, da die Brücke aufgrund ihres Zustands durch einen Neubau ersetzt werden muss. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, erfolgen die Arbeiten in vier Bauphasen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs:

    In der ersten Bauphase wurde das neue östliche Brückenbauwerk parallel zum bestehenden östlichen Brückenbauwerk auf temporären Widerlagern errichtet. Diese Bauarbeiten sind abgeschlossen, sodass Ende November der Verkehr in Fahrtrichtung Ludwigsburg auf das neue Brückenbauwerk umgelegt werden konnte. Zeitgleich wurde auch der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart vom alten westlichen Brückenbauwerke auf das alte östliche Brückenbauwerk verlegt, um mit den Vorarbeiten für die zweite Bauphase beginnen zu können. In dieser zweiten Bauphase wird das westliche Brückenbauwerk abgebrochen und an selber Stelle neu gebaut.

    Der Abbruch des westlichen Brückenbauwerks erfolgte heute (19. Dezember) per Sprengung. Bei der Sprengung musste ein Sicherheitsabstand eingehalten werden, sodass die Sprengung per Live-Stream übertragen wurde. Mit dabei waren der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger MdB, Winfried Hermann MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Regierungspräsident Wolfgang Reimer sowie die Oberbürgermeister von Kornwestheim, Ursula Keck.

    Staatssekretär Steffen Bilger MdB erklärte: „Die Sanierung älterer Brücken ist ein zentraler Baustein für die Erhaltung einer leistungsfähigen Straßeninfrastruktur. Die Gumpenbachbrücke ist dabei ein Beispiel für zu lange Planungsphasen. Daraus haben wir gelernt und die Planungszeiträume für zukünftige Ersatzneubauten von Brücken durch ein Planungsbeschleunigungsgesetz verringert. Auch wenn es in diesem Fall lange gedauert hat, freue ich mich umso mehr über den Fortschritt des Projekts, der heute deutlich wird.“

    Der Landesverkehrsminister Winfried Hermann MdL betonte, dass ein Neubau der Gumpenbachbrücke in diesem Fall die beste Wahl sei. Die Sanierung hätte sich nicht gelohnt und verkehrlich während der Bauzeit große Probleme gemacht: „Verkehrssicherheit steht für uns an erster Stelle. Heute haben wir einen wichtigen Schritt für den Neubau des Brückenbauwerks gemacht. Das kommt nicht nur der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zugute, auch der Lärmschutz für alle betroffenen Anwohner wird sich mit dem Neubau verbessern.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erklärte, dass bei den Planungen von Anfang an darauf geachtet wurde, die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. „Die B 27 bleibt während der gesamten Arbeiten unter Verkehr. Durch den heutigen Sprengabbruch sind außerdem die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner geringer. Zudem können die Abbrucharbeiten schneller abgeschlossen werden.“

    Aufgrund des großen öffentlichen Interesses an dem Sprengabbruch hatte sich das Regierungspräsidium Stuttgart dazu entschlossen die Sprengung live im Internet zu übertragen. „Ziel war es, allen interessierten Personen die Möglichkeit zu geben, den Sprengabbruch trotz nicht einsehbarem Bereich vor Ort und Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie verfolgen zu können“, sagte Reimer.

    Oberbürgermeisterin Ursula Keck sagte: „Nicht nur Menschen in Kornwestheim, sondern aus der ganzen Region haben lange auf den Bau einer neuen Brücke gewartet, die Tag für Tag von tausenden Autos befahren wird. Ich freue mich sehr, dass die Auffahrten auf die B 27 und der Lärmschutz für die Kornwestheimer Bevölkerung wesentlich verbessert wird. Mein Dank gilt den Anwohnerinnen und Anwohnern, die diese Baumaßnahme mit Geduld ertragen.“

    Der vollständige Abbruch des alten westlichen Brückenbauwerks inklusive aller Begleitarbeiten wird nach der heutigen Sprengung etwa bis Anfang Januar 2021 dauern. Anschließend beginnen die Arbeiten für den Ersatzneubau des westlichen Brückenbauwerks, die voraussichtlich bis Herbst 2021 andauern werden.

    Nach Fertigstellung des neuen westlichen Brückenbauwerks wird in der dritten Bauphase das bestehende östliche Brückenbauwerk zwischen den beiden neuen Brückenbauwerken ebenfalls durch eine Sprengung abgebrochen. Anschließend werden die endgültigen Widerlager für das neue östliche Brückenbauwerk hergestellt.

    In der vierten Bauphase wird das neue rund 4.600 Tonnen schwere östliche Brückenbauwerk, einschließlich Mittelpfeiler und Fundamenten, um rund 10,5 Meter in seine endgültige Lage quer verschoben.

    Die gesamte Maßnahme soll bis voraussichtlich Herbst 2022 abgeschlossen sein. Die Kosten, die der Bund als Baulastträger übernimmt, liegen bei rund 27 Millionen Euro.

    Hintergrundinformation:
    Die Gumpenbachbrücke, über die die B 27 zwischen den Anschlussstellen Kornwestheim-Mitte und Kornwestheim-Nord führt, wurde im Jahr 1954 gebaut und besteht aus zwei Teilbauwerken, jeweils einem pro Richtungsfahrbahn. Im Mai 2010 wurde eine Brückensonderprüfung durchgeführt, bei der bauliche Mängel festgestellt wurden. Aufgrund des Bauwerkszustands muss die Brücke nun durch einen Neubau ersetzt werden.

    Zusammen mit dem Ersatzneubau des östlichen und westlichen Brückenbauwerks der Gumpenbachbrücke erfolgen zusätzlich weitere Arbeiten. An der nördlich der Gumpenbachbrücke gelegenen Anschlussstelle (AS) Kornwestheim-Nord sind aktuell keine Ein- und Ausfädelstreifen vorhanden. Die neue Brücke wird daher mit einem breiteren Querschnitt gebaut. Dadurch können Ein- und Ausfädelungsstreifen neu angelegt und die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit der AS Kornwestheim-Nord deutlich verbessert werden. Ein wesentlicher Bestandteil der Baumaßnahme ist zudem die Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen. So werden die im Bestand entlang des Bauabschnitts vorhandenen Lärmschutzeinrichtungen abgebrochen und durch bis zu sechs Meter hohe hochabsorbierende Lärmschutzwände ersetzt. Zusätzlich erfolgt die Erneuerung des Fahrbahnbelags auf der B 27 zwischen den Anschlussstellen Kornwestheim-Mitte und Kornwestheim-Nord.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen.
    VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Das Video der Live-Übertragung ist auf dem YouTube-Kanal des RPS zu sehen. 


    Der westliche Teil der Gumpenbachbrücke wurde erfolgreich gesprengt (Quelle: RPS).

  • Abteilung 1
    18.12.2020
    Weihnachten sicher feiern | Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Kerzen am Adventskranz und am Weihnachtsbaum bedeuten Brandgefahr“
    Grundregeln zum richtigen Umgang mit offenem Feuer in der Weihnachtszeit

    ​Auch wenn das Weihnachtsfest dieses Jahr aufgrund der aktuellen Corona-Lage nur in kleinem Kreis gefeiert werden kann, gehört für viele Personen festliche Dekorationen sowie Adventskränze und Weihnachtsbäume dazu, bei denen die passende Beleuchtung nicht fehlen darf. Viele Menschen nutzen dafür gerne echte Kerzen.

    „In der Nähe vom Reisig der Adventskränze und Weihnachtsbäume besteht eine erhöhte Brandgefahr. Daher sollten Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Eine mögliche sichere und sparsame Alternative seien daher moderne und entsprechend geprüfte Beleuchtungssysteme wie LED-Lichter.

    Für alle die nicht auf Kerzen verzichten möchten, hat das Regierungspräsidium Stuttgart, das auch für das Feuerwehrwesen und damit für den vorbeugenden Brandschutz zuständig ist, einige Grundregeln zusammengefasst. Bitte beachten Sie im Umgang mit offenem Feuer Folgendes:

    • Befestigen Sie die Kerzen sicher und dauerhaft auf nicht brennbaren Unterlagen. Achten Sie auf einen festen Stand beziehungsweise eine stabile Befestigung.
    • Lassen Sie Kerzen nicht zu weit herunterbrennen oder verwenden Sie selbstverlöschende Kerzen.
    • Achten Sie auf ausreichend Abstand zu allen brennbaren Gegenständen wie Gardinen oder Dekorationsgegenständen.
    • Halten Sie möglichst geeignete Löschmittel bereit, beispielsweise ein Gefäß mit Wasser oder eine Löschdecke.
    • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt, auch nicht für einen kurzen Moment.
    • Achten Sie darauf, dass Ihr Adventskranz oder Ihr Weihnachtsbaum nicht zu sehr austrocknet. Entsorgen Sie ihn rechtzeitig


    Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand kommen, beachten Sie unbedingt Folgendes:

    • Weihnachtsbäume brennen sehr schnell und mit großer Hitze- und Rauchentwicklung. Bringen Sie sich und andere nicht unnötig in Gefahr.
    • Sollte es in der Anfangsphase des Brands noch gefahrlos möglich sein, versuchen Sie den Brand zu löschen. Achten Sie jederzeit auf Ihre Sicherheit.
    • Wenn Ihnen das Löschen nicht gelingt, verlassen Sie den Raum, schließen Sie die Tür hinter sich und rufen Sie die Feuerwehr – Notruf 112.

  • Abteilung 4
    18.12.2020
    B 10: Neue Egelseebrücke bei Vaihingen an der Enz (Landkreis Ludwigsburg) ist fertiggestellt
    Verkehrsfreigabe Egelseebrücke erfolgt / Rückbau der Behelfsbrücke bis Mitte 2021
     Die Egelseebrücke kurz vor der Freigabe (Quelle: RPS)

    ​Seit Dezember 2019 liefen die Bauarbeiten für die neue Egelseebrücke bei Vaihingen an der Enz. Die alte Stahlbetonbrücke wurde durch eine Spannbetonbrücke mit einer Länge von 92 Metern und einer Breite von 12 Metern ersetzt. Die alte Stahlbetonbrücke wurde im Oktober 2019 gesprengt. Der Ersatzneubau – die neue Spannbetonbrücke – ist jetzt fertiggestellt. Damit kann der Verkehr nun über die neue Brücke geleitet werden – und nicht mehr über die zwischenzeitlich genutzte Behelfsbrücke.

    Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger MdB erklärte: „Die B 10 als vielbefahrene Bundesstraße ist einer besonderen Belastung ausgesetzt. Die Folgen der Belastung haben sich auch bei der Egelseebrücke bemerkbar gemacht. Die Investitionen des Bundes in Höhe von 7,6 Millionen Euro sind gut investiertes Geld. Nun ist es wichtig, dass wir auch beim Ausbau der B 10 von Enzweihingen bis Stuttgart zügig vorankommen.“

    Verkehrsminister Winfried Hermann MdL unterstrich: „Gerade Brückenbauwerke verschleißen durch eine intensive Nutzung und sind irgendwann irreparabel. Die 2019 gesprengte alte Egelseebrücke stammte aus den ersten Nachkriegsjahren und musste daher erneuert werden. Ich freue mich, dass wir sie durch eine ästhetische neue Brücke ersetzen konnten und diese noch vor Weihnachten für den Verkehr freigeben können – gut zwei Monate früher als geplant.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betone: „Die Egelseebrücke ist ein wichtiger Teil der B 10, die wiederum eine der zentralen Ost-West-Verbindungen im Stuttgarter Regierungsbezirk darstellt. Umso besser ist es, dass der Brückenneubau schneller fertiggestellt werden konnte. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement und ihren Einsatz bei der zügigen Realisierung.“

    Reimer erklärte, dass die die Behelfsbrücke, über die der Verkehr seit dem Sprengabbruch im Oktober 2019 fließe, ab Januar zurückgebaut werde. Dies dauere etwa bis Mitte 2021.

    Freude herrscht auch bei Vaihingens Oberbürgermeister Gerd Maisch: „Mit der Verkehrsfreigabe für die neu gebaute Egelseebrücke gehört das seit Ende 2014 bestehende Nadelöhr an einer der wichtigsten Verkehrsachsen im Raum Vaihingen an der Enz endlich der Vergangenheit an.“ Maischs Dank gilt Anliegern wie auch Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für das Verständnis während der Bauarbeiten, vor allem aber auch den am Bau Beteiligten für die hervorragende Arbeit.

    Der Bund investierte in den Abbruch der alten Egelseebrücke rund 1,2 Millionen Euro. Der Ersatzneubau wird etwa 6,4 Millionen Euro kosten. Damit liegen die Gesamtkosten bei 7,6 Millionen Euro.


    Hintergrundinformationen:
    Die ursprüngliche Egelseebrücke war eine Stahlbetonbrücke aus den ersten Nachkriegsjahren 1947 bis 1949. Bei einer routinemäßigen Hauptprüfung des Brückenbauwerks 2014 wurden teils starke Schädigungen des Überbaus sowie rechnerisch nachgewiesene Tragfähigkeitsdefizite festgestellt. Die Egelseebrücke wurde mit der Zustandsnote 3,4 bewertet.

    Im Jahre 2016 mussten zusätzliche Sofortmaßnahmen zur Entlastung der Egelseebrücke getroffen werden, um den sicheren Weiterbetrieb bis zur Errichtung des Ersatzneubaus zu gewährleisten. Hierzu wurde nördlich der bestehenden Brücke eine Behelfsumfahrung mit einer einfeldrigen Stahlfachwerkbrücke und entsprechenden Straßendämmen inklusive einem Durchlassbauwerk für die unterführte Walter-de-Pay-Straße hergestellt. Die Egelseebrücke konnte einspurig in Fahrtrichtung Stuttgart befahren werden, während der Verkehr in Fahrtrichtung Pforzheim über die Behelfsumfahrung lief.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte Anfang September 2019 mit den Vorarbeiten für den Sprengabbruch der bestehenden Egelseebrücke begonnen. Im Oktober 2019 wurde das bestehende Brückenbauwerk per Sprengung abgebrochen. Nach dem Abtrag des gesamten Abbruchmaterials wurde unverzüglich mit den sogenannten Gründungsarbeiten für das neue Brückenbauwerk begonnen, die im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden konnten.


    Die Hauptbaumaßnahme umfasst zwei Bauphasen:

    Bauphase 1: Abbruch der bestehenden Enzbrücke Egelsee
    In der ersten Bauphase wurde die bestehende Egelseebrücke abgebrochen, um Platz für den Ersatzneubau zu schaffen. Der Abbruch erfolgte in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde durch eine Sprengung am 5. Oktober 2019. Hierzu musste die B 10 aus Verkehrssicherheitsgründen stundenweise voll gesperrt werden. Seit dem Abbruch verlief der Verkehr auf der B 10 einspurige und mit Ampelanlage über die bereits vorhandene Behelfsbrücke.

    Bauphase 2: Ersatzneubau der Enzbrücke Egelsee Hauptbaumaßnahme
    In der zweiten Bauphase wurde die neue dreifeldrige Spannbetonbrücke mit einer Länge von etwa 92 Metern und einer Breite von 12 Metern errichtet. Mit dem Ersatzneubau der Egelseebrücke wurde nach Abschluss der Abbrucharbeiten im Dezember 2019 begonnen. Die ursprünglich geplante Bauzeit von rund 1,5 Jahren konnte durch einen reibungslosen Bauablauf ohne wesentliche witterungsbedingte Verzögerungen verkürzt werden, sodass der Fertigstellungstermin und damit die Verkehrsfreigabe noch vor Weihnachten 2020 möglich ist. Ab Anfang 2021 wird die Behelfsbrückte zurückgebaut.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

     

    Abbau der Verkehrssicherung an der Egelseebrücke (Foto: RPS)


    Abbau der Verkehrssicherung an der Egelseebrücke (Foto: RPS)

  • Abteilung 4
    18.12.2020
    Infrastrukturförderung nach dem LGVFG ÖPNV | Land fördert ÖPNV Projekte im Regierungsbezirk Stuttgart mit insgesamt rund 2,44 Millionen Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit diesen Förderungen zur Verbesserung des ÖPNV leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige, ökologische und sichere Mobilität im Regierungsbezirk Stuttgart“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat umfangreiche Förderungen nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz – Öffentlicher Personennahverkehr (LGVFG ÖPNV) bewilligt. Das Land unterstützt dabei die Landeshauptstadt Stuttgart, die Stadt Bietigheim-Bissingen, den Main-Tauber-Kreis und die Stadt Weikersheim mit insgesamt rund 2,44 Millionen Euro für verschiedene Projekte zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in den Kommunen.

    „Ich freue mich, dass wir mit diesen Förderungen unsere Kommunen bei der Verbesserung des ÖPNV unterstützen können. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige, ökologische und sichere Mobilität im Regierungsbezirk Stuttgart. Besonders mit dem barrierefreien Aus- und Umbau von Bushaltestellen sorgen wir dafür, dass möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern eine sichere Mobilität gewährleistet werden kann“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Landeshauptstadt Stuttgart erhält für den barrierefreien Aus- und Umbau von insgesamt 25 Bushaltepunkten rund 765.000 Euro. Damit sollen die örtlichen Gegebenheiten an den Bushaltestellen im Stadtgebiet Stuttgart verbessert und so die Nutzung des ÖPNV besonders für Menschen mit einem Handicap erleichtert werden. Daneben sind die barrierefreien Umbauten auch eine Erleichterung für weitere Fahrgäste, indem beispielsweise der Aus- und Einstieg mit Kinderwagen vereinfacht wird.

    Auch in Bietigheim-Bissingen wird der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen mit rund 549.000 Euro gefördert. Im gesamten Stadtgebiet werden 16 Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Bei sieben weiteren Haltestellen werden Bodenindikatoren für Menschen mit einer Sehschwäche nachgerüstet. Zudem werden zwei Wetterschutzhäuschen errichtet. Insgesamt soll damit an 23 Bushaltepunkten die Situation für mobilitätseingeschränkte Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV verbessert werden.

    Im Main-Tauber-Kreis unterstützt das Land den Umbau von 26 Bushaltepunkten, die in einer ersten Bauphase errichtet werden sollen, mit 539.000 Euro. Diese befinden sich an Kreisstraßen sowohl im städtischen Umfeld, als auch im ländlichen Raum. Insgesamt ist der barrierefreie Ausbau von 63 Bushaltestellen in mehreren Bauphasen vorgesehen.

    Auch in der Stadt Weikersheim wird der Ausbau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) am Bahnhof in Weikersheim mit rund 588.000 Euro vom Land gefördert. Hier sollen insgesamt sechs Omnibus-Standplätze, eine Busbucht sowie eine öffentliche WC-Anlage gebaut werden.

  • Abteilung 5
    18.12.2020
    Neuer Lebensraum für Schmetterling & Co.
    Regierungspräsidium Stuttgart lässt die Heideflächen am Naturschutzgebiet Heide am Dünnersberg ausweiten

    ​Das rund sieben Hektar große Naturschutzgebiet „Heide am Dünnersberg“ erstreckt sich nahe der Einmündung des Ettetals bei Mulfingen am oberen Südwesthang des Dünnersbergs und wurde ursprünglich auf Initiative der Ortsgruppe Mulfingen des Schwäbischen Albvereins entbuscht. Es bietet mit seiner engen Verzahnung von Wacholderheide, bunten, artenreichen Salbei-Glatthaferwiesen, Hecken, Gehölzgruppen und Steinriegeln einen seltenen und wertvollen Lebensraum für eine Vielzahl wärmeliebender Tier- und Pflanzenarten. Bemerkenswert ist vor allem die Artenvielfalt von Tag- und Nachtfaltern in diesem Gebiet, darunter zahlreiche vom Aussterben bedrohte Arten.

    Das Land konnte nun angrenzend an das Naturschutzgebiet zwei süd-ost-exponierte Grundstücke erwerben, auf denen derzeit Forchen und Laubbäume wachsen. Hier soll nun wieder ein „Lichtwald“ entstehen. Der Wald wird dazu ab Januar 2021 im Auftrag des Referats für Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums Stuttgart und in Zusammenarbeit mit dem Landschaftserhaltungsverband deutlich ausgestockt. Steinriegel werden freigelegt und nur repräsentative Einzelbäume verbleiben auf der Fläche, die künftig mit Schafen beweidet werden soll.

    Die Maßnahme, finanziert mit Mitteln der Stiftung Naturschutzfonds, trägt unter anderem dem erklärten Ziel der Landesregierung Rechnung, einen Verbund von Offenlandbiotopen auf 15 Prozent der Landesfläche zu schaffen. Durch diesen Verbund von Lebensräumen ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich hier wieder wärmeliebende Offenlandarten ansiedeln und die Artenvielfalt im Gebiet deutlich gesteigert wird, die durch die Aufforstung der Flächen in den 1960er Jahren verdrängt wurden.

  • Abteilung 5
    18.12.2020
    Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart: Neue Beschilderung für mehr Rücksicht auf die Natur an der Rems in Winterbach (Landkreis Rems-Murr)

    ​Als eines der größten ökologischen Projekte im Regierungsbezirk Stuttgart der vergangenen zwei Jahre wurde die Rems im Jahre 2018 auf einer Länge von 1,1 Kilometern ökologisch umgestaltet. Durch Lenkbuhnen, Störsteine, Inseln und Kiesbänke wurden unterschiedliche Strukturen und durchströmte Bereiche geschaffen, wodurch für Fische wertvolle Einstandsmöglichkeiten und Laichgründe entstanden sind. Aber auch zahlreiche Vögel, Insekten und Pflanzen haben hier einen neuen Lebensraum gefunden.

    Doch nicht nur die Tiere profitieren hiervon, auch für die Besucherinnen und Besucher ist die Rems erlebbarer geworden. Im Zuge der Aufweitung konnten die Ufer abgeflacht werden. Wo zuvor steile Böschungen waren, ist es nun möglich über Kiesbänke zum Fluss zu laufen. Daher wurden im Zuge der Planung zwei offizielle Zugangsbereiche am oberen und unteren Ende der Maßnahme für die Besucherinnen und Besucher geschaffen.

    Aufgrund der seit Anfang dieses Jahres andauernden Corona-Pandemie haben die Besucherzahlen seither zugenommen, sodass die Rems stärker als gedacht genutzt wird. Die wertvollen Lebensräume für Tiere und Pflanzen leiden dabei unter dieser verstärkten Nutzung, besonders an verbotenen Lagerfeuern und Campern, freilaufenden Hunden oder auch unachtsamen Mountainbikern. Damit diese wertvollen Lebensräume auch weiterhin erhalten werden können, ist es wichtig, Besucherinnen und Besucher für die Nutzung des Gebiets weiter zu sensibilisieren, sodass für Pflanzen und Tiere auch in Zukunft ein ungestörter Lebensraum zur Verfügung steht, denn nicht nur das Wasser stellt einen wichtigen Lebensraum dar, auch die Kiesflächen, Schilfzonen, Steilwände sind für die Natur von großer Bedeutung.

    Wir möchten daher um mehr Verständnis für alle Tier- und Pflanzenarten, die dort leben, werben. Ihre Unterstützung ist gefragt. Bitte halten Sie sich ausschließlich in den dafür vorgesehenen Bereichen auf und respektieren Sie die Bereiche, die lediglich für die Natur vorgesehen sind. Lagerfeuer sind nicht gestattet. Nutzen Sie ausschließlich die speziell dafür eingerichtete Grillstelle. Bitte nutzen Sie außerdem unbedingt die Zugangsbereiche am unteren Ende beim Fahrradparkplatz und an der eingerichteten Grillstelle am oberen Anfang. Auf der rechten Uferseite flussabwärts gesehen ist das Betreten der Uferzonen nicht erlaubt, hier darf nur auf dem Damm gelaufen werden. Im Rahmen des Besucherlenkungskonzepts werden ab sofort Seile und Schilder die Zonen kennzeichnen, die nicht betreten werden dürfen. Die neu angebrachten Schilder informieren dabei über drei Tierarten, die in diesem Gebiet entdeckt werden können:

    Barbe:
    Als gesellig lebender Grundfisch sucht die Barbe in schnellfließenden Gewässern die Gewässersohle nach Nährtieren ab. Die Barbe kommt insbesondere im Mittellauf von Flüssen vor. Dort können sie große Bestände bilden, weshalb diese Gewässerabschnitte auch Barbenregion bezeichnet werden. Auch die Rems bei Winterbach lässt sich der Barbenregion zuordnen. Gelaicht wird in Schwärmen an flachen und kiesigen Stellen im strömenden Wasser. Die Eier kleben zwischen Kies und unter Steinen. Nach einiger Zeit verlassen die Jungtiere die Zwischenräume von Steinen und Kiesen und suchen zunächst ruhige Flussbuchten auf, ehe sie dann in strömende Flussbereiche wandern. In ausgebauten Fließgewässern mit vielen Staustufen, in denen flach überströmte Kiesbänke kaum noch vorzufinden sind, sind viele Lebensräume für die Barbe verschwunden. Umso wichtiger ist der Erhalt ungestörter Flachwasserzonen wie in der Rems bei Winterbach.

    Eisvogel:
    Dieser Vogel mit auffälliger blau-orangener Färbung brütet bevorzugt an vegetationsfreien und lehmig-sandigen Steilwänden an unseren Gewässern. Dabei baut er kleine Niströhren in solche Wände, die vor Hochwasser und Fressfeinden geschützt sind. Eisvögel können mehrere Bruten pro Jahr haben und besitzen für ihre Jungtiere eine ausgeprägte Brutpflege. Diese Vögel reagieren sehr empfindlich gegenüber durch Menschen verursachten optischen Störungen. Sie zeigen Fluchtverhalten und verlieren wertvolle Energie und Zeit für die Nahrungssuche. Häufig gestörte und in Folge dessen geschwächte, brütende Elterntiere geben im Extremfall ihre Brut auf. Durch die Meidung bestimmter Gebiete und der Einhaltung von Abständen können Besucherinnen und Besucher Rückzugsmöglichkeiten für den Eisvogel gewährleisten.

    Wasserfrosch:
    Der Wasserfrosch gehört zu den Grünfröschen und bevorzugt an unseren Gewässern sonnenexponierte Uferbereiche und Flachwasserzonen. Dort lauert er auf seine Beute wie etwa Libellen und andere Insekten, die er mit Hilfe seiner Zunge erbeutet. Während der Paarungszeit von Mai bis Juni legt das Weibchen die Eier im Gewässer in Laichballen ab, wo sie von den Männchen befruchtet werden und aus denen die Kaulquappen schlüpfen. Sie wachsen je nach Witterung innerhalb von zwei bis drei Monaten zu Jungfröschen heran. Wenn es kalt wird, gräbt sich der Frosch in den Schlamm am Grunde eines Gewässers ein und überwintert dort. Auch wenn der Wasserfrosch zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Amphibien in Deutschland gehört, ist seine Zahl gesunken. Hauptursache ist die Zerstörung seiner Lebensräume. So werden Laich- und Aufenthaltsgewässer trockengelegt oder sind verschmutzt. Auch Krankheiten wie Pilzbefall, Umweltverschmutzung und der Klimawandel bedrohen die Amphibien weltweit. Daher stehen die Wasserfrösche mittlerweile unter Naturschutz. Bei Störungen und Gefahr springen die Frösche mit einem weiten Satz ins Wasser und tauchen zwischen krautigen Wasserpflanzen ab. Dabei kann bereits die Sichtung eines Menschen für die Tiere eine Stressreaktion auslösen.

    Diese drei Tierarten stehen stellvertretend für alle Tier- und Pflanzenarten, die hier einen neuen Lebensraum gefunden haben und ungestörte Bereiche dringend benötigen. Indem Besucherinnen und Besucher die Natur respektieren und sich an die Besucherregeln halten, kann sich die Rems in eine natürliche Flusslandschaft verwandeln in der man Tiere und Pflanzen findet, die es dort lange nicht mehr gab. Bitte tragen Sie dazu Ihren Teil bei.

    Beschilderungen, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart (pdf, 45 MB)

  • Abteilung 3
    18.12.2020
    Alles wie immer – nur anders
    Bildungswege in der Agrarwirtschaft unter Corona-Bedingungen

    Verlängert sich durch das Coronavirus meine Ausbildung? Was tun, wenn meine Abschlussprüfung verschoben wird? Welche Folgen hat das Virus für mich als Schüler und Studierender? Wie wird der Unterrichtsbetrieb organisiert?

    Diese und viele weitere Fragen beschäftigen seit Anfang 2020 die Auszubildenden in den landwirtschaftlichen Berufen und die Studierenden der Fachschulen für Landwirtschaft. Die Corona-Pandemie hat die Aus- und Weiterbildung in den sogenannten „Grünen Berufen“ vor große Herausforderungen gestellt. Prüfungen mussten abgesagt und umfangreiche Hygienekonzepte zur Aufrechterhaltung des Unterrichtsbetriebs erarbeitet werden. An einigen Fachschulen wurde der Präsenz-Unterricht reduziert und mit Online-Unterricht kombiniert oder sogar ganz auf den Präsenz-Unterricht verzichtet. Auch mussten die Anmeldezahlen für den neuen Schuljahrgang gesenkt werden. „Die Situation verlangte und verlangt weiterhin von allen Beteiligten ein hohes Maß an Organisationsgeschick und Flexibilität, um Ausbildung und Abschlussprüfungen in den „Grünen Berufen“ im Krisenmodus zu meistern“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Das Regierungspräsidium ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) zuständig für die Berufsausbildung in den 14 „Grünen Berufen“. Die Ausbildung beträgt in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System, das heißt, im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Inhalte, die nicht durch den Ausbildungsbetrieb vermittelt werden können, werden in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ergänzt. In diesem Jahr mussten die überbetrieblichen Ausbildungen aufgrund der besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen allerdings deutlich reduziert werden.

    Zahlenmäßige Schwerpunkte in der beruflichen Bildung, für welche das Regierungspräsidium Stuttgart verantwortlich ist, sind die Ausbildungsberufe Gärtner/in und Landwirt/in. Etwa 720 junge Menschen werden derzeit in Gartenbaubetrieben, 283 in landwirtschaftlichen Betrieben und 72 in Winzerbetrieben ausgebildet. Erfreulicherweise entscheiden sich immer mehr junge Menschen auch ohne einen eigenen landwirtschaftlichen oder weinbaulichen Betrieb für eine Ausbildung zum Landwirt beziehungsweise zum Winzer.

    Im Anschluss an die qualifizierte Berufsausbildung in einem Agrarberuf gibt es vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten durch Fachschulen, Meisterfortbildung oder ein Studium. Wie die Berufsausbildung liegt auch die Fort- und Weiterbildung der „Grünen Berufe“ im Zuständigkeitsbereich der Regierungspräsidien. Die Fachschule ist dabei eine wesentliche Säule der beruflichen Weiterbildung. Zurzeit besuchen 506 Schüler/innen die Fachschulen für Landwirtschaft, Gartenbau, Wein- und Obstbau sowie für Hauswirtschaft. Es werden zwei Bildungsgänge unterschieden:

    Die 1-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Obstbau und Obstveredlung, Weinbau und Oenologie, Garten- und Landschaftsbau. Hier werden die künftigen Unternehmerinnen und Unternehmer entsprechend neuesten Erkenntnissen bedarfsgerecht ausgebildet. Sie vermitteln vertiefte berufliche Fachqualifikationen und bereiten auf eine verantwortliche Berufstätigkeit und die Meisterprüfung vor. 2020 haben im Regierungsbezirk Stuttgart 24 Landwirtschaftsmeister/innen, 74 Gärtnermeister/innen und acht Hauswirtschaftsmeister/innen an der Meisterprüfung teilgenommen.

    Die 2-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Gartenbau, Weinbau und Oenologie führen zum Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker/in“ in der entsprechenden Fachrichtung. Die 2-jährige Fachschule in der Fachrichtung Hauswirtschaft führt zum Abschluss „Staatlich geprüfte/r hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in“. Mit dem erfolgreichen Abschluss der 2-jährigen Fachschule werden zugleich die Fachhochschulreife und die Ausbildereignung erlangt.

    Hintergrundinformationen:
    Hinter dem Begriff „Grüne Berufe“ verbergen sich 14 Ausbildungsberufe des Agrarbereichs: Brenner/in, Fachkraft Agrarservice, Fischwirt/in, Forstwirt/in, Gärtner/in, Hauswirtschafter/in, Landwirt/in, Milchtechnologe/-technologin, Milchwirtschaftliche/r Laborant/in, Pferdewirt/in, Pflanzentechnologe/-technologin, Revierjäger/in, Tierwirt/in, Winzer/in.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist in diesem Jahr für insgesamt 1.110 Auszubildende zuständig, davon 720 im Gartenbau, 283 in der Landwirtschaft, 72 in der Ausbildung zum Winzer, 14 Auszubildende im Agrarservice, 11 in der Tierwirtschaft, sieben in der Pflanzentechnologie und drei in der Ausbildung zum Revierjäger. 504 Auszubildende nahmen in diesem Jahr an der Berufsabschlussprüfung teil.

    Der Agrarbereich bietet auch Menschen mit Handicap eine gute Chance, Fuß im Arbeitsleben zu fassen und ermöglicht dazu berufliche Perspektiven durch die Ausbildung zum/zur Fachwerker/innen im Gartenbau und in der Landwirtschaft. Im Regierungsbezirk Stuttgart werden derzeit etwa 150 Fachwerker im Gartenbau und in der Landwirtschaft ausgebildet. Junge Schulabgänger/innen aus Förderschulen können entsprechend ihrer Fähigkeiten eine stark praktisch geprägte Berufsausbildung in besonders geeigneten Bildungseinrichtungen durchlaufen.

  • Abteilung 4
    17.12.2020
    B 27: Gumpenbachbrücke in Kornwestheim (LK Ludwigsburg)
    Sprengung des westlichen Brückenbauwerks am Samstag, 19. Dezember, erfordert kurzzeitiges Anhalten des Verkehrs

    ​Seit Januar 2020 führt das Regierungspräsidium Stuttgart die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Gumpenbachbrücke in Kornwestheim durch. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, erfolgen die Arbeiten in vier Bauphasen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs.

    In der zweiten Bauphase wird am kommenden Samstag, 19. Dezember 2020, das westliche Brückenbauwerk per Sprengung abgebrochen und an gleicher Stelle neu gebaut. Hierfür muss auch der Verkehr auf den umliegenden Verkehrswegen – das heißt auf der provisorischen Verbindungsstraße zum Wohngebiet Klingelbrunnen sowie der Querungsmöglichkeit unter der Brücke – eingestellt werden. Die Sperrung der B 27 erfolgt durch die Polizei. Hierzu wird der Verkehr kurzzeitig für die Zeit der Sprengung angehalten. Die Sprengung ist um 9:00 Uhr geplant, sodass der Verkehr etwa zwischen 8:50 und 9:15 Uhr angehalten werden muss. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen durch diese kurze, notwendige Maßnahme.

    Hinweis: Da der Sprengbereich aufgrund des Evakuierungsradius vor Ort nicht einsehbar ist sowie aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen, erfolgt eine Online-Übertragung über den YouTube-Kanal des RP Stuttgart. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 5
    17.12.2020
    Naturschutzgebiet Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtals feiert 25 Jahre Jubiläum (Landkreis Göppingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Naturschutzgebiet Eybtal bietet Wanderinnen und Wanderern eine nahezu unverfälschte Natur, die es zu schützen gilt“
     Durch das Felsental (Quelle: Ulrike Kreh)

    ​Vor 25 Jahren hat das Regierungspräsidium Stuttgart das Eybtal bei Geislingen an der Steige zum Naturschutzgebiet ernannt. Dieses Jubiläum nimmt Regierungsprä-sident Wolfgang Reimer zum Anlass auf die Besonderheiten des Gebiets hinzuwei-sen und zugleich an dessen Schutzbedürftigkeit zu erinnern.

    „Das Naturschutzgebiet Eybtal bietet Wanderinnen und Wanderern eine nahezu unverfälschte Natur mit Gewässern, Wäldern und beeindruckenden Felsen sowie großartigen Aussichtspunkten“, sagte Regierungspräsident Reimer. Zahlreiche mar-kierte Wanderwege laden zur Erkundung dieses schönen Tals ein. „Damit die Arten-vielfalt und die empfindlichen Lebensräume hier weiterhin erhalten werden können, müssen im Naturschutzgebiet aber unbedingt die Verhaltensregeln beachtet wer-den“, so Reimer weiter.

    Das Naturschutzgebiet beherbergt eine reiche Pflanzen- und Tierwelt mit vielen sel-tenen, schutzbedürftigen Arten. Rund 400 Tierarten, von Landschnecken über Käfer, Schmetterlinge, Heuschrecken, Amphibien und Vögel bis zu Säugetieren, wurden hier bereits gezählt. Die Pflanzenwelt weist Besonderheiten wie Trauben-Steinbrech, Türkenbund und Schwertblättriges Waldvöglein auf. Nicht ohne Grund ist das Eybtal zu seinem Namen gekommen, denn hier befindet sich das größte natürliche Vor-kommen der selten gewordenen Eibe im nördlichen Württemberg.

    Schutz der Felsen hat oberste Priorität
    Mehr als 25 Felsen schmücken das Naturschutzgebiet. Viele liegen an den Wan-derwegen und sind jetzt im Winter besonders gut sichtbar. An den Felsen kommen 165, teils sehr seltene Pflanzenarten wie Pfingst-Nelke, Alpen-Pippau und Kleines Habichtskraut vor. Sie widerstehen Hitze, Kälte und Trockenheit mit speziellen An-passungsmerkmalen – dicke, fleischige Blätter zum Wasserspeichern, behaarte, le-derartige oder wachsüberzogene Blätter gegen die Austrocknung oder tiefreichende Wurzeln. Auch Relikte aus der Eiszeit, wie das Immergrüne Felsenblümchen oder der Graue Löwenzahn kommen im Eybtal vor. Dabei handelt es sich um Pflanzen, die sich in der Eiszeit abseits der Vergletscherung halten konnten. Nach der Erwär-mung des Klimas wurden sie durch die Konkurrenz anderer Pflanzen auf wenige Extremstandorte wie Felsen zurückgedrängt. Die Vegetation an den Felsköpfen ist daher besonders sensibel. Damit die Felsflora nicht geschädigt oder unwiederbring-lich zerstört wird, ist es wichtig, dass Wandernde sich an die Besucherregeln halten und ausschließlich die dafür vorgesehenen Wanderwege nutzen. Rasten ist an die-sen Stellen nicht gestattet und auch Lagerfeuer sind verboten. Auch etliche Vogelar-ten sind auf die Felsen als Brutplatz angewiesen. Dazu zählen Uhu, Wanderfalke, Kolkrabe und Dohle. Für diese Tierwelt können häufige Störungen durch Besuche-rinnen und Besucher lebensbedrohlich sein. Wenn sich ein Brutpaar durch zu häu-fige Störungen nicht mehr sicher fühlt, kann dies zum Abbruch der Aufzucht und damit zum Tod der Jungen führen. Zudem verbringen Fledermäuse ihren Winter-schlaf in Höhlen und Felsspalten. Im Sommer tummeln sich Schmetterlinge, Schwebfliegen und Wildbienen auf den Blütenpflanzen der Felsbänder und Fels-köpfe, die nicht gestört werden dürfen.

    Naturschutz und Erholung in Einklang
    Um die Ziele des Naturschutzgebiets und die Erholungsbedürfnisse der Bevölke-rung in Einklang zu bringen, hat die Naturschutzverwaltung in der Vergangenheit verschiedene Maßnahmen zur Besucherlenkung ergriffen. Einzelne Wege mussten gesperrt werden, um sensible Lebensräume zu schützen. Viele andere Wanderwege werden regelmäßig gepflegt und sind entsprechend ausgeschildert. Diese Wege dürfen beim Durchwandern des Naturschutzgebietes nicht verlassen werden, Hun-de sind an die Leine zu nehmen. Auch für das Klettern wurde ein Kompromiss ge-funden. An 13 Felsen darf, teils mit jahreszeitlicher Einschränkung, geklettert wer-den. Besucherinnern und Besucher dürfen darüber hinaus ausschließlich die offi-ziellen eingerichteten Feuerstellen nutzen, wie bei der Ruine Helfenstein oder am Wanderparkplatz Mordloch.
    Bei Einhaltung dieser Regeln kann das Naturschutzgebiet mit gutem Gewissen er-kundet und seine wunderbare Natur erlebt werden.

    Landschaftspflege im Naturschutzgebiet
    Auch im Naturschutzgebiet ist Landschaftspflege notwendig, um die vielfältigen Le-bensräume zu erhalten. Deshalb hat das Regierungspräsidium gemeinsam mit der Forstverwaltung einen Pflege- und Entwicklungsplan erstellt, der für jeden Lebens-raum Pflegeziele und Maßnahmen beschreibt. Um die wärmeliebende Felsflora und -fauna zu erhalten, werden beispielsweise zugewachsene Felsen wieder freigestellt. So wurde der Kamelfelsen im Winter 2017/2018 ringsum von beschattenden Bäu-men befreit, um der Pfingst-Nelke und anderen wärmliebenden Arten wieder mehr Licht und Sonne zu verschaffen. Im Magentäle und am Weitenberg fanden 2019 umfangreiche Pflegearbeiten auf den Wacholderheiden statt, die auch dazu führen, dass die Wacholderheiden sich vergrößern können.


    Hintergrundinformationen:

    Hinweise für Besucherinnen und Besucher
    Das Naturschutzgebiet ist mit der Bahn zu erreichen. Vom Bahnhof Geislingen an der Steige gelangt man in wenigen Minuten zu den markierten Wanderwegen, die zur Ruine Helfenstein und zum Ödenturm führen. Busse fahren nach Eybach, Steinenkirch, Böhmenkirch, Treffelhausen, Schnittlingen und Stötten. Wer mit dem Auto kommt, kann von verschiedenen Wanderparkplätzen starten. Die wichtigsten Verhaltensregeln im Naturschutzgebiet sind: Auf den Wegen bleiben, Felsköpfe nicht betreten, Pflanzen stehen lassen, Tiere nicht stören, Hunde an die Leine nehmen, ausschließlich die offiziellen Feuerstellen benutzen, Abfall mit nach Hau-se nehmen, im Wald nur auf mehr als zwei Meter breiten Wegen Radfahren, nur auf ausgewiesenen Reitwegen reiten und beim Klettern die aktuelle Kletterregelung be-achten.

    Daten und Fakten
    Das Eybtal ist mit 1.331 Hektar das größte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Stuttgart. Drei seiner schluchtartigen Seitentäler – Magentäle, Teufelsküche und Felsental – sind bereits zwischen 1978 und 1982 zu Naturschutzgebieten erklärt worden. 1995 wurde der gesamte Talraum einschließlich der Hänge des Geislinger Längentals und des rechten Talhangs des Rohrachtals vom Regierungspräsidium Stuttgart zum Naturschutzgebiet ernannt. Die großräumige Unterschutzstellung zielt darauf ab, Natur, Landschaft und Kultur als Einheit zu sehen und das gesamte Na-turpotenzial mit belebter und unbelebter Natur zu schützen. Wertgebende Lebens-räume sind naturnahe Waldgesellschaften, Schluchten, Quellen, Bäche, Felsen, Höhlen, Waldsäume, Hecken, Wacholderheiden, Obstbaumwiesen und Feuchtwie-sen. Diese oftmals eng miteinander verbundenen Biotope beherbergen hunderte von Tier- und Pflanzenarten, insbesondere eine große Anzahl bedrohter Arten der Roten Listen.

    Faltblatt „Naturschutzgebiet Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtals“
    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat ein Faltblatt zu diesem und weiteren Natur-schutzgebieten herausgegeben. Es ist über den Bestellshop der LUBW kostenlos erhältlich. Auf der Internetseite des Regierungspräsidiums ist außerdem eine digitale Version des Faltblatts abrufbar.


    Roggennadel (Quelle: RP Stuttgart, Erich Klotz)


    Roggenstein und Roggennadel (Quelle: RP Stuttgart, Erich Klotz)


    Pfingst-Nelke (Dianthus gratianopolitanus) (Quelle: Ingo Depner)

  • Abteilung 5
    16.12.2020
    Hochwasserschutz Wendlingen am Neckar zwischen Autobahn und Wertstraße (Landkreis Esslingen)
    K 1219 vor Weihnachten wieder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar

    ​Die neue Hochwasserschutzmauer entlang des Gewerbegebiets Wert im Bereich zwischen der Autobahnbrücke und der Wertstraße ist fertiggestellt. Am Dienstag, 22. Dezember 2020, kann die Kreisstraße 1219 zwischen Wendlingen und Unterensingen daher in beiden Fahrtrichtungen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt kann auch die Bushaltestelle der Buslinie 184 an der Einmündung zur Wertstraße in Fahrtrichtung Unterensingen wieder planmäßig vom öffentlichen Nahverkehr angefahren werden. Die Bushaltestelle wurde im Zuge der Baumaßnahme barrierefrei umgebaut.

    Die im Mai 2020 begonnenen Baumaßnahmen sind Teil des Hochwasserschutzes in Wendlingen am Neckar. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Wendlingen am Neckar. Ziel des Projektes ist es, die Siedlungsgebiete der Stadt Wendlingen am Neckar und der Gemeinde Köngen künftig gegen ein hundertjährliches Hochwasser des Neckars, einschließlich Klimazuschlag, zu schützen.

    In einem ersten Bauabschnitt musste zunächst ein unter dem ehemaligen Hochwasserschutzdamm entlang des Gewerbegebiets liegender Abwassersammler räumlich verlegt werden. Zu diesem Zweck wurde ein neuer Abwasserkanal mit einem Durchmesser von 600 Millimetern im Straßenbankett der K 1219 im Bereich zwischen der Autobahnbrücke und der Wertstraße gebaut. Dafür musste die Kreisstraße ab Mai 2020 für einen Zeitraum von 3 Monaten voll gesperrt werden.

    Anschließend wurde unter Teilsperrung der Kreisstraße entlang des Gewerbegebiets eine etwa 5 Meter lange Stahlspundwand als Hochwasserschutz in den Untergrund gerammt – und somit verankert. Auf die neue Stahlspundwand wurde schließlich die Hochwasserschutzmauer aufgesetzt. Bei den Arbeiten mussten zahlreiche Kabel eines nahegelegenen Umspannwerkes, Entwässerungsleitungen und eine Wasserversorgungsleitung der Stadt Wendlingen am Neckar sowie Beleuchtungs- und Telekommunikationskabel umgelegt werden.

    Die Hochwasserschutzmauer wird ab Januar nächsten Jahres mit einem Damm angeschüttet. Auf dem Damm wird ein 2,50 Meter breiter Fuß-und Radweg asphaltiert. Anschließend wird der gesamte Damm begrünt und in Teilbereichen bepflanzt. Diese Maßnahmen sollen je nach Witterung im April oder im Mai 2021 abgeschlossen werden. Dann wird auch wieder Fußgänger- und Radverkehr zwischen dem Gewerbegebiet Wert und Unterensingen möglich sein.

    Ab Januar 2021 wird außerdem die Hochwasserschutzwand entlang der K 1219 zwischen der Einmündung Wertstraße und der Römerbrücke gebaut. Hierzu ist keine Sperrung der Kreisstraße vorgesehen. Gleichwohl können zeitweise temporäre Verkehrsbehinderungen durch die Anlieferung von Baumaterial entstehen. Dieser Abschnitt soll ebenfalls voraussichtlich bis Mai 2021 fertiggestellt werden.

    Mit dem Abschluss dieser Maßnahme, den Restarbeiten im Bereich der Ulrichsbrücke sowie der Begrünung der fertiggestellten Teilstücke, besteht ein umfangreicher Hochwasserschutz auf der in Fließrichtung linken Seite des Neckars in Wendlingen am Neckar. Dieser Hochwasserschutz wird auch Auswirkungen auf die Gemeinde Köngen haben. Das in Richtung Wert liegende Ortsgebiet von Köngen wird dann ebenfalls einen hundertjährlichen Hochwasserschutz unter Berücksichtigung der zu erwartenden Klimaverschärfung haben.

    Ab Anfang 2022 soll auf der Gemarkung Köngen ein etwa 200 Meter langer, unterhalb des Wendliger Wehres am linken Neckarufer liegender Dammabschnitt erhöht werden. Dadurch erhält die Gemeinde Köngen insgesamt den gleichen Hochwasserschutzgrad wie die Stadt Wendlingen.

    Im Verlauf der bisherigen Baumaßnahmen gab es keine Verzögerungen durch das Auftreten von Erkrankungen an COVID-19 bei den am Bau beteiligten Personen. Wir hoffen, dass dies bei den in 2021 noch anstehenden Arbeiten auch so bleiben wird.

  • Abteilung 8
    16.12.2020
    Prähistorische Siedlungsspuren am Federsee in Alleshausen entdeckt (Landkreis Biberach)
     Abbildung: In einer oberen Lage hat sich eine Zaunstruktur aus dem 16./17. Jhd. n. Chr. erhalten (Quelle: Landesdenkmalamt im Regierungspräsidium Stuttgart / Paul Scherrer)

    ​Die Gemeinde Alleshausen hat im Jahr 2019 in der Kirchstraße mit dem Bau eines Regenrückhaltebeckens begonnen. Dabei traten archäologische Funde zu Tage. Von Mitte Juli bis Ende November 2020 führte das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart eine Rettungsgrabung durch und sicherte prähistorische Siedlungsspuren.

    Das Besondere der Fundstelle ist ihre Lage: Sie befindet sich etwas oberhalb des ehemaligen Seeufers des Federsees, der vor seiner Absenkung im 18. und 19. Jahrhundert etwa zwei Meter höher war als heute. Der Großteil des sehr umfangreichen Fundmaterials gehört in die späte Schussenrieder Kultur und ist etwa 6.000 Jahre alt. Aus dieser Zeit waren bisher kaum Funde vom Federsee bekannt. Obwohl die Holzerhaltung im Grabungsareal nicht sehr gut ist, fanden sich unter den Funden auch organische Reste wie Geweih und Knochen.

    Das Spektrum der Funde reicht insgesamt vom Neolithikum bis ins Hochmittelalter. Eine uferparallele Zaunstruktur aus dem 16./17. Jahrhundert nach Christus zeigt ebenfalls die alte Uferlinie des Sees an.

    Mit der neuen Fundstelle wird einmal mehr deutlich, dass die jungsteinzeitliche Siedlungslandschaft sich nicht auf die heute noch erhaltenen Moorsiedlungen begrenzt, sondern das ganze Federseebecken inklusive der umgebenden mineralischen Rücken vermutlich fast durchgehend besiedelt war.

  • Abteilung 4
    15.12.2020
    L 1054: Rutschungsbeseitigung zwischen Rosengarten-Uttenhofen und Hohenhardtsweiler (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Verkehrsfreigabe am Freitagnachmittag, 18. Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Ende Oktober 2020 Arbeiten zur Stabilisierung einer Rutschung der Straßenböschung an der L 1054 zwischen Rosengarten-Uttenhofen und Hohenhardtsweiler durch. Die Arbeiten können diese Woche planmäßig abgeschlossen werden. Somit kann die Strecke voraussichtlich am kommenden Freitag, 18. Dezember 2020, im Laufe des Nachmittags wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Bei der Baumaßnahme wurde in den vergangenen acht Wochen die abgerutschte Böschung abgetragen und saniert. Zusätzlich wurden talseitig zwei weitere Böschungsabschnitte auf einer Länge von insgesamt etwa 155 Metern stabilisiert sowie die tal- und hangseitige Entwässerung optimiert. Auch wurde auf drei Teilabschnitten die Fahrbahndecke erneuert.

    Das Land investierte rund 450.000 Euro in diese Infrastrukturmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei den betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app
  • Abteilung 4
    15.12.2020
    L 1180: Ausbau des Knotenpunktes L 1180/L 1141/Füllerstraße bei Gerlingen zu einem Betonkreisverkehr (Landkreis Ludwigsburg)
    Arbeiten am Bypass werden im Frühjahr 2021 fertiggestellt

    ​Seit Mitte August 2020 baut das Regierungspräsidium Stuttgart den Knotenpunkt L 1180/L 1141/Füllerstraße in Gerlingen zu einem Kreisverkehr in Betonbauweise inklusive Bypass aus. Der Kreisverkehr konnte bereits Ende November für den Verkehr freigegeben werden.

    Aufgrund von Arbeitsausfällen bei der beauftragten Baufirma infolge der Corona-Pandemie und der derzeitigen Witterungslage, kann der Bypass nicht wie geplant noch vor den Weihnachtsfeiertagen für den Verkehr freigegeben werden. Damit verlängern sich neben der aktuell bestehenden verengten Verkehrsführung am Knotenpunkt L 1180/L 1141/Füllerstraße auch die Einschränkungen für den ÖPNV sowie für den Fußgänger- und Radverkehr. Sobald es die Witterung zulässt, sollen die Bauarbeiten im kommenden Jahr fortgesetzt und voraussichtlich bis Ende März abgeschlossen werden. Über den Zeitpunkt der Fertigstellung wird das Regierungspräsidium Stuttgart rechtzeitig mit einer Pressemitteilung informieren.

    Der ÖPNV verkehrt gemäß Fahrplan über den Knotenpunkt. Die Haltestelle Gerlingen Ramtel in Richtung Stuttgart entfällt weiterhin. Wir empfehlen die Aushänge sowie die Internetpräsenz der Verkehrsunternehmen zu verfolgen. Nähere Informationen liefern die jeweiligen Verkehrsunternehmen.

    Der Fußgänger- und der Radverkehr zwischen der Neuen Ramtelstraße sowie dem Wohngebiet an der Füllerstraße ist über den neuen Knotenpunkt möglich. Von der Neuen Ramtelstraße kommend mit Ziel Bopserwaldstraße – sowie umgekehrt – kann der vorhandene Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite der L 1180 durch das Wohngebiet an der Füllerstraße genutzt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.

  • Abteilung 8
    15.12.2020
    Von Himmelsleitern, Terrassen und Ufos
    Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart begleitet Projekt „wohnen 60 70 80. Junge Denkmäler in Deutschland“
     Ausstellung Wohnen 60 70 80 (LAD, A. Dubslaff, 2020)

    ​Die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL) lenkt 2020 mit einem besonderen Projekt die Aufmerksamkeit auf die in Deutschland als Denkmäler erfassten Wohngebäude und Siedlungen der Nachkriegs- und Postmoderne. Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart hat das spannende Film-, Ausstellungs- und Buchprojekt intensiv begleitet. Fünf Beispiele aus Baden-Württemberg vertreten prominent den Beitrag aus dem Südwesten.

    Die Erfassung junger Denkmäler zählt zu den wichtigen aktuellen Aufgaben der Landesdenkmalämter in Deutschland. Auf einer breiten Materialbasis haben die Experten zahlreiche eindrucksvolle Gebäude der 1960er, 1970er und 1980er Jahre, darunter Einfamilienhäuser, Siedlungen, Hochhäuser und Experimentalbauten, neu in die Forschungsdiskussion eingebracht. Die beispielhaft in einem Film, einer Wanderausstellung samt Infozeitung und einem Buch vorgestellten Gebäude erzählen anschaulich die Geschichte des Bauens und Wohnens in der jungen Bundesrepublik und der DDR. Angesichts der aktuellen Umbauwelle rückt das Projekt eine Architekturepoche in den Fokus, deren Denkmalqualität noch nicht selbstverständlich akzeptiert ist. Film, Ausstellung und Buch „wohnen 60 70 80. Junge Denkmäler in Deutschland“ wollen deshalb ein breites Publikum ansprechen und für diese oft noch unverstandenen Gebäude begeistern.

    Der auf der Internetseite der VDL zu sehende Film von Manuel Bahmer spannt anhand von vier Beispielen das Thema auf: dem strukturalistischen Wohnhaus von Otto Steidle in München, der „sozialistischen“ Siedlung Ernst-Thälmann-Park in Berlin, der postmodernen Saalgasse in Frankfurt und dem sehr ungewöhnlichen, futuristischen Wohnhaus des Architekten Michael Balz bei Stuttgart von 1979/80. Baden-Württemberg ist neben diesem „Ufo auf den Fildern“ auch mit vier weiteren beispielhaften Wohnbauten in der Ausstellung und der Publikation vertreten: Die faszinierende Terrassensiedlung „Im Schneider“ in Waiblingen (Architekten Hans Kammerer, Walter Belz, 1971-72), die „Himmelsleitern“ genannten, sehr ausdrucksstarken Hochhäuser in Hemmingen im Kreis Ludwigsburg (Architekt Paul Stohrer, 1971-74), die frühe Öko-Siedlung „Schafbrühl“ in Tübingen (Architekten J. Eble, B. Sambeth, W. Oed, G. Häfele, 1984-85) sowie die Werkbundsiedlung „Im Dörfle“ in Karlsruhe (div. Architekten, 1978-92), ein exemplarisches Projekt der Stadtrevitalisierung.

    Die Wanderausstellung rückt die überwiegend unbekannten Zeugnisse der Wohnarchitektur dieser drei Jahrzehnte in den Vordergrund. Mit drei Leseinseln für die Besucher, die mit zeittypischem Mobiliar des jeweiligen Jahrzehnts ausgestattet sind, wird das Feeling für die 1960er, 1970er und 1980er Jahre live transportiert. An Leseinseln liegt eine kostenlose Zeitschrift aus, die sich mit leicht verständlichen Texten und mit zahlreichen Fotos an Leserinnen und Leser jenseits des Expertentums wendet.

    Hintergrundinformationen:
    Für Interessierte ist aktuell das gleichnamige Buch „wohnen 60-70-80. Junge Denkmäler in Deutschland“ beim Deutschen Kunstverlag erschienen, das über den Buchhandel für 39,90 Euro erworben werden kann.

    Erarbeitet wurde das Projekt mit Film, Ausstellung und Buch von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Inventarisation der VDL. Coronabedingt muss die Wanderausstellung, deren erster Auftritt auf der Denkmalmesse 2020 in Leipzig geplant war, zunächst verschoben werden. Weitere Termine und Ausstellungsorte werden über die Homepage der VDL bekannt gegeben. Um die Wartezeit zu verkürzen, werden einige Inhalte auch online freigeschaltet. Fotos der Ausstellung sowie die zugehörige Zeitung „wohnen 60 70 80“ stehen auf der Homepage der VDL zum Download zur Verfügung (https://www.vdl-denkmalpflege.de/ausstellungsprojekte). Außerdem können Freunde der Wohnarchitektur der 60er/70er/80er-Jahre auf Instagram unter dem #vdl_denkmalpflege derzeit eine virtuelle Reise durch Deutschland machen.

    Balkone an den sog. Himmelsleitern (LAD, E. Geiger-Schmidt)
    Balkone an den sog. Himmelsleitern (Architekt Paul Stohrer, 1971-74), Hemmingen Baden-Württemberg (Foto: LAD, E. Geiger-Schmidt)

    Haus Balz (Architekt Michael Balz, 1979-80), Leinfelden-Echterdingen, Baden-Württemberg (Foto: LAD, F. Pilz)
    Haus Balz (Architekt Michael Balz, 1979-80), Leinfelden-Echterdingen, Baden-Württemberg (Foto: LAD, F. Pilz)

    Siedlung Schafbrühl (Architekten J. Eble, B. Sambeth, W. Oed, G. Häfele, 1984-85), Tübingen, Baden-Württemberg (Foto: LAD, F. Pi
    Siedlung Schafbrühl (Architekten J. Eble, B. Sambeth, W. Oed, G. Häfele, 1984-85), Tübingen, Baden-Württemberg (Foto: LAD, F. Pilz)

    Siedlung im Schneider (Architekten Hans Kammerer, Walter Belz, 1971-72), Waiblingen, Baden-Württemberg (Foto: LAD, F. Pilz)
    Siedlung im Schneider (Architekten Hans Kammerer, Walter Belz, 1971-72), Waiblingen, Baden-Württemberg (Foto: LAD, F. Pilz)

    Werkbundhäuser im Dörfle (div. Architekten, 1978-92), Karlsruhe, Baden-Württemberg (Foto: LAD, C. Kieser)
    Werkbundhäuser im Dörfle (div. Architekten, 1978-92), Karlsruhe, Baden-Württemberg (Foto: LAD, C. Kieser)




  • Abteilung 8
    14.12.2020
    Erforschen und Erhalten / Jahresbericht 2019 der Bau- und Kunstdenkmalpflege Baden-Württemberg neu erschienen
     Fachwerkhaus in Maulbronn, Ortsteil Zaisersweiher, Quelle: Landesamt für Denkmalpflege, T. Frühauf

    ​Vielfältige Forschungserkenntnisse und spannende Erhaltungsgeschichten legt das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart in seinem zweiten Band der Reihe „Erforschen und Erhalten“ vor. Der Jahresbericht 2019 gibt erneut umfassende Einblicke in die Arbeit der beim LAD angesiedelten Bau- und Kunstdenkmalpflege Baden-Württembergs.

    Von Grünsfeld im Norden bis Murg im Süden, von Ettenheim im Westen bis Königsbronn im Osten, von Städten wie Mannheim bis auf die Alb bei Münsingen: in diesem sehens- und lesenswerten Kompendium finden sich Beiträge aus allen Teilen des Landes. Auch zeitlich wird eine große Bandbreite angeboten, beispielsweise vom Dreisitz der Münsterkirche in Ulm aus dem Jahr 1468 bis zum town house in Stuttgart von 1982.

    Der Schwerpunkt der 58 Beiträge lag auf dem aktuellen Thema Wohnen im Baudenkmal in all seinen Facetten. Kulturdenkmale können einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Situation am Wohnungsmarkt liefern: ein umgenutztes Pumpenwerk in Heidelberg oder eine Scheune als Wohnraum in Markgröningen, ein nach langem Leerstand reaktiviertes Weingärtnerhaus in Ettenheim oder ein Tübinger Apartmenthaus von 1969 sollen beispielhaft veranschaulichen, dass Objekte der Vergangenheit erfolgreich in die Zukunft geführt werden können.

    Über diesen Schwerpunkt Wohnen hinaus beinhaltet der Band noch einiges mehr: neue Methoden, überraschende Forschungsergebnisse, ungewöhnliche Kulturdenkmale, kurz: ein Blick in die Breite und in die Tiefe des Denkmalbestandes von Baden-Württemberg. Fast 60 Beiträge wurden aus der täglichen Arbeit gegriffen und so ergibt sich eine Vielfalt der Kulturdenkmale und komplexer Herausforderungen, der sich die Denkmalpflege Tag für Tag stellt. In den Beiträgen spiegelt sich das große Engagement der Referentinnen und Referenten im Landesamt für Denkmalpflege, aber selbstverständlich auch die Leidenschaft und Freude für Kulturdenkmale bei Denkmaleigentümern, Architekten und Handwerkern.

    Der Band „Erforschen und Erhalten. Jahresbericht der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg 2019“ ist im Buchhandel zum Preis von 28 Euro erhältlich.

  • Abteilung 9
    14.12.2020
    Coronavirus: Freiwillige Helferinnen und Helfer für die Unterstützung in den Impfzentren gesucht
     Symbolbild Impfzentren Coronavirus

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart koordiniert für das Land Baden-Württemberg für den Regierungsbezirk Stuttgart die Meldungen der freiwilligen Helferinnen und Helfer für eine Unterstützung in den Zentralen Impfzentren und den Kreisimpfzentren.

    Wer kann sich als freiwillige/r Helferin/Helfer melden?

    • Medizinisches Fachpersonal: Pflegekräfte, Medizinisch-Technische Assistenten, Apotheker/Pharmazeutisch-Technische Assistenten, Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Studierende ab dem 7. Semester oder im Praktischen Jahr
    • Personen für Verwaltungsaufgaben, Begleitung zum Impfbereich, Unterstützung der Abläufe an der Anmeldung und bei der Dokumentation


    Dazu erfassen wir die Daten der Interessierten und leiten diese anschließend an die Verantwortlichen der Zentralen Impfzentren und der Kreisimpfzentren weiter.

    Damit wir Ihre Daten weitergeben können, benötigen wir Ihre Einverständniserklärung (PDF, 162 KB) per E-Mail an ImpfhilfeBW@rps.bwl.de. Dann können sich die Verantwortlichen der Zentralen Impfzentren und der Kreisimpfzentren zum Anbieten einer Tätigkeit im Impfzentrum bei Ihnen melden.

    Bitte beachten Sie dazu auch unsere Hinweise zum Datenschutz (PDF, 227 KB).

    Ärztinnen und Ärzte können sich unter dem folgenden Link melden:
    https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/news/aufruf-zur-mitwirkung-als-arzt-oder-medizinpersonal-in-den-corona-impfzentren-des-landes/.
    Oder eine E-Mail an diese Adresse senden: abfrage@laek-bw.de

  • Abteilung 4
    14.12.2020
    A 8 Albaufstieg: Stand der Planung des sechsstreifigen Neubaus
    Virtuelles Informationsgespräch mit Parlamentarischem Staatssekretär Steffen Bilger MdB, Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    ​Land übergibt Projekt an Autobahn GmbH des Bundes

    Der Albaufstieg der A 8 gehört zu den ältesten Autobahnstrecken Deutschlands. Er ist Bestandteil der wichtigen Ost-West-Verbindung nördlich der Alpen und wichtige transeuropäische Achse. Bei einem virtuellen Informationsgespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger MdB, Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer, an dem auch Christine Baur-Fewson, Leiterin der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH des Bundes, teilnahm, informierte das Land über den Stand der Planungen zum sechsstreifigen Neubau des Albaufstiegs zwischen Mühlhausen und Hohenstadt im Zuge der A 8. Verkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergaben außerdem das Projekt an die Autobahn GmbH des Bundes, die zum 1. Januar 2021 die Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen von den Bundesländern übernimmt.

    Staatssekretär Steffen Bilger MdB dankte dem Land Baden-Württemberg für die Ausarbeitung von Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie für die wichtigen Vorarbeiten, die geleistet wurden. „Durch die sehr gute Vorarbeit des Landes, an die die Autobahn GmbH nahtlos anknüpfen wird, können wir den Neubau des Albaufstiegs direkt in Angriff nehmen.“

    Verkehrsminister Winfried Hermann MdL erklärte: „Der Albaufstieg ist das größte und wichtigste Autobahnprojekt in Baden-Württemberg. Es bringt vor allem mehr Sicherheit und weniger Staus. Eine gefährliche und vor allem im Winter unfallträchtige Passage wird durch neue Brücken und Tunnel beseitigt.“

    Durch Einwendungen und Stellungnahmen aus der Planauslage 2018 und des Erörterungstermins 2019 haben sich Änderungen und Ergänzungen ergeben, die berücksichtigt werden müssen. Damit wird eine umfangreiche Überarbeitung zahlreicher Planunterlagen für den Albaufstieg erforderlich. Auch wenn die erneute Auslage der geänderten Pläne notwendig ist, wird zeitnah mit bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen. Der Planfeststellungsbeschluss soll im Herbst 2021 ergehen.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erklärte, dass insbesondere die Planung der zeitintensiven Bauwerke (Talbrücken und Tunnel) weit fortgeschritten sei. Es wurden umfangreiche geotechnische Untersuchungen durchgeführt, die eine wichtige Grundlage für die Bauwerksentwürfe und die Ausführungsplanung darstellen. „Die Bauwerksentwürfe für die Tunnel einschließlich ihrer Ausstattung sind fertig und bereits dem Bund zur Genehmigung vorgelegt worden.“ Derzeit würden im Regierungspräsidium Stuttgart noch die Entwürfe für die Talbrücken bearbeitet und die Ausführungsplanung bereits soweit vorbereitet, dass die Zeit zwischen dem noch zu erlassenden Planfeststellungsbeschluss und Baubeginn so weit wie möglich reduziert werden könne.

    Für das FFH-Gebiet „Filsalb“ liegen zwischenzeitlich mit der FFH-Verordnung und dem Managementplan Unterlagen vor, die in den umweltfachlichen Untersuchungen für den Albaufstieg Berücksichtigung finden müssen. Außerdem wurden bereits erste vorgezogene artenschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt, was ebenfalls zu einem planmäßigen Baubeginn beitrage. Mit vorläufiger Anordnung vom Mai 2019 konnten bereits Vorkommen der streng geschützten Haselmaus im Filstal in Ersatzhabitate umgesiedelt werden.

    „Mit den Gemeinden entlang des Albaufstiegs sind wir in engem Austausch. Wir haben ihre Anliegen ernst genommen“, so Reimer. Angesichts dessen sind folgende Punkte in der Planung aufgegriffen worden:

    • Verzicht auf Teilentsiegelung/ -rekultivierung der bisherigen Abstiegstrasse am Drackensteiner Hang
      Damit wird dem Wunsch der Kommunen auf Nutzung des alten Abstiegs als Radweg (Baulast des Landes) und des Landesdenkmalamts nach weitgehendem Erhalt des geschützten Ensembles Rechnung getragen.
      Als Ersatz für die entfallende Ausgleichsmaßnahme dient der Rückbau des nicht mehr benötigten Seitenstreifens der Richtungsfahrbahn München auf der Albhochfläche.
    • Änderung der Vortriebsrichtung für den Tunnel Drackenstein
      Der Tunnel soll nun von der Albhochfläche aufgefahren werden.
      amit werden der Eingriff in die Natur und insbesondere baubedingte Beeinträchtigungen im Gosbachtal reduziert.
    • Optimierung der Konstruktion für die Gosbachtalbrücke
      Die geringfügige Vergrößerung der Bogenspannweite und die Schrägstellung der Pfeiler erlauben eine stützenfreie Überbrückung der steilen, rutschgefährdeten Talflanken. Der Eingriff in die Talflanken wird hierdurch minimiert.
    • Geänderte Führung des provisorischen Radwegs Gosbach – Mühlhausen
      Auf Anregung der Gemeinde Bad Ditzenbach wird die neue Radweganbindung von der ehemaligen Bahntrasse zum neuen Gewerbegebiet „Im Brühl“ genutzt. Im weiteren Verlauf wird der provisorische Radweg vollständig entlang der B 466 geführt.
    • Neuer Hochbehälter bei Gosbach für die Löschwasserversorgung des Tunnels Himmelsschleife
      Der geplante Hochbehälter oberhalb der bestehenden Abstiegstrasse dient auch der Versorgung des Ortsteils Gosbach, da während des Baus des Tunnels Drackenstein die Krähensteigquelle nicht für die Trinkwasserversorgung genutzt werden kann.


    Nach der Übergabe an die Autobahn GmbH des Bundes stehen folgende Maßnahmen an:

    Zeitnah beginnen kann der Ersatzneubau der Brücke im Zuge der Aufstiegstrasse über die B 466 bei Mühlhausen. Diese muss im Vorgriff auf das Ausbauprojekt „neuer Albaufstieg“ erneuert werden. Die Ausschreibungsunterlagen werden bis Januar 2021 fertiggestellt. Die rechtlichen Voraussetzungen für die Durchführung der Baumaßnahme liegen vor. Somit kann die Autobahn GmbH ab 2021 die Ausschreibung und bauliche Umsetzung vornehmen. Die Bauzeit beträgt etwa ein Jahr.

    Im Frühjahr 2021 startet die Umsetzung weiterer vorgezogener Ausgleichsmaßnahmen im Bereich der Amtalklinge und des Nordportals des Tunnels Drackenstein. Auch in diesem Bereich geht es um die Umsiedlung streng geschützter Haselmäuse, für die angrenzende Waldflächen derzeit als Ersatzhabitate vorbereitet werden.

    Für 2022 sind bereits folgende Maßnahmen in Planung:

    • Ersatzneubau der Brücken im Zuge der Aufstiegstrasse bei Mühlhausen: Brücken über die Rampe an der Anschlussstelle Mühlhausen, über den Geh- und Radweg, die alte Bahntrasse, über den Hohlbach und über die Fils
      Es liegen genehmigte Bauwerksentwürfe vor. Der Baubeginn für diese Erhaltungsmaßnahme ist ab 2022 möglich. Die Bauzeit beträgt etwa zwei Jahre.
    • Bau der Entwässerungsleitung im Gosbachtal und des Regenklärbeckens und Regenrückhaltebeckens „Fils“ ab 2022/23
      Der Bau dieser Anlagen einschließlich der Zuleitung aus dem Gosbachtal ist bis Ende 2023 vorgesehen und ist eine wichtige Voraussetzung für den Beginn der Tunnelbauarbeiten. Die Bauzeit beträgt etwa neun Monate.
    • Bau des neuen Wasserhochbehälters bei Gosbach ab 2022/23
      Der Bau ist ebenfalls bis Ende 2023 vorgesehen. Die Bauzeit beträgt etwa ein Jahr.
    • Bau der neuen Radweganbindung an das Gewerbegebiet „Im Brühl“ bei Gosbach und des provisorischen Radwegs entlang der B 466 ab 2022/23
      Der Radweg zum Gewerbegebiet kann 2022 gebaut werden, der provisorische Weg wird Ende 2023 vor Beginn der Hauptbaumaßnahme errichtet. Die Bauzeit beträgt jeweils etwa drei Monate.


    Minister Winfried Hermann erklärte: „Das Land übergibt ein engagiert vorbereitetes und weit geplantes Projekt an den Bund. Bis zum Planfeststellungsbeschluss werden wir es noch weiter begleiten.“ Regierungspräsident Wolfgang Reimer ergänzte: „Die Zuständigkeit für das Planfeststellungsverfahren verbleibt beim Regierungspräsidium Stuttgart.“

    Staatssekretär Steffen Bilger betonte: „Mit der Erweiterung von vier auf sechs Spuren beseitigen wir das letzte Nadelöhr auf der A 8. Die Kosten für dieses Mammutprojekt von etwa 600 Millionen trägt der Bund. Mit dem Start der Autobahngesellschaft am 1. Januar 2021 ist sichergestellt, dass dieses wichtige Projekt engagiert und kompetent weiter vorangetrieben wird.“ Christine Baur-Fewson, Leiterin der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH des Bundes, ergänzte: „Ein funktionierendes Autobahnnetz ist für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg unerlässlich. Wir werden die Arbeit mit Hochdruck weiterführen. Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen des Regierungspräsidiums Stuttgart wechseln zur Autobahn GmbH, sodass das Projekt weiterhin in guten Händen ist.“

    Hintergrundinformationen:
    Die A 8 gehört im Bereich des Albaufstiegs zu den ältesten Autobahnstrecken Deutschlands. Die Albabstiegstrasse wurde 1937, die Albaufstiegstrasse 1957 mit jeweils zwei Fahrstreifen fertig gestellt. Seit dem Bau wurden außer der Substanzerhaltung keine nennenswerten Um- und Ausbauten vorgenommen. Insgesamt genügt die A 8 mit ihren großen Steigungen und dem großen Gefälle, den engen Kurven sowie den lediglich zweistreifigen Fahrbahnen ohne Standstreifen nicht mehr den Anforderungen, die heutzutage an eine Autobahn hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Verkehrsqualität und Verkehrssicherheit gestellt werden.

    Weitere Informationen sind auf der RPS-Internetseite abrufbar.

  • Abteilung 5
    14.12.2020
    Land fördert Hochwasserschutz im Weissacher Tal (Rems-Murr-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich, den Zweckverband mit einer Förderung von rund 1,8 Millionen Euro beim Hochwasserschutz unterstützen zu können“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute den Förderbescheid für das Hochwasserrückhaltebecken Gruppenbach des Zweckverbands Hochwasserschutz Weissacher Tal unterzeichnet.

    „Ich freue mich, den Zweckverband mit der Förderung in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro beim Hochwasserschutz unterstützen zu können. Nachdem wir für die bisherigen sechs Hochwasserrückhaltebecken des Zweckverbands insgesamt sechs Millionen Fördermittel bewilligen konnten, kann nun auch der Bau des nächsten Beckens beginnen und so der Hochwasserschutz im Weissacher Tal weiter verbessert werden“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Das am Gruppenbach geplante Hochwasserrückhaltebecken hat die Aufgabe, die Ortslage des Ortsteiles Cottenweiler der Gemeinde Weissach im Tal vor Überflutungen zu schützen. In Verbindung mit den bereits fertiggestellten und den noch geplanten Becken werden die Gemeinden im Weissacher Tal nach Abschluss des Verbandsprogramms vor Überflutungsschäden bis zu einem hundertjährlichen Bemessungshochwasser geschützt sein. Durch einen Damm mit 90 Meter Länge und 4,5 Meter Höhe können im Hochwasserrückhaltebecken Gruppenbach bis zu 50.000 Kubikmeter Wasser gespeichert werden. Der Abfluss verringert sich dadurch bei einem hundertjährlichen Hochwasser von 7,5 auf 3,1 Kubikmeter pro Sekunde. In hochwasserfreien Zeiten ist das Becken nicht gefüllt. Daher kann der rund 40.000 Quadratmeter große Staubereich weiterhin als Wiese genutzt werden.

    Das Land hat für diese Hochwasserschutzmaßnahme des Zweckverbands einen Zuschuss von rund 1,83 Millionen Euro nach den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft bewilligt. Das entspricht 70 Prozent der Gesamtkosten von rund 2,6 Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    11.12.2020
    L 1025: Instandsetzung Jagstbrücke Kloster Schöntal (Landkreis Hohenlohe)
    Verkehrsfreigabe am Freitag, 11. Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit März 2020 die Instandsetzung der Jagstbrücke im Zuge der Fahrbahndeckenerneuerung in der Ortsdurchfahrt Kloster Schöntal an der L 1025 durch. Insgesamt drei Baufirmen haben dabei an dem Mauerwerk, an der Abdichtung samt der Entwässerung und dem Fahrbahnbelag gearbeitet.

    Am Donnerstag, 10. Dezember 2020, wurde der Brückenheilige Nepomuk wieder an seinen angestammten Platz gesetzt. Im folgenden Jahr sollen lediglich noch kleinere Restarbeiten durchgeführt werden, wie das Setzen eines Aufsatzgeländers sowie die Ausstattung des Heiligen mit seien Insignien (Kreuz und Heiligenschein). Der Verkehr wird während dieser Restarbeiten nicht beeinträchtigt.

    Am Freitag, 11. Dezember 2020, wird die Brücke im Laufe des Tages sodann für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wieder freigegeben.

    Das Land Baden-Württemberg investiert mit dieser Maßnahme insgesamt rund 550.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur und den Erhalt des Baudenkmals.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei den betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.


    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    11.12.2020
    A 81 Engelbergtunnel: Reisezeitanzeigeanlage
    Echtbetrieb beginnt am Dienstag, 15. Dezember 2020

    ​Im Frühjahr 2020 hat das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Aufbau einer Reisezeitanzeigeanlage im Bereich des Engelbergtunnels begonnen. Diese soll ein optimales Informations- und Verkehrsmanagement während der größeren Verkehrseingriffe im Zuge der Hauptbaumaßnahme des Engelbergtunnels gewährleisten. An allen wichtigen Anschlussstellen auf der A 8, A 81 und B 295 wurden an insgesamt neun Standorten zusammen 14 solarbetriebene LED-Anzeigen ein- und beidseitig der Fahrbahn aufgestellt. Sie soll mittels LED-Anzeigen die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer automatisch über die zu erwartenden Reisezeiten rund um den Engelbergtunnel informieren. Die Reisezeitanzeigeanlage wird vom Land im Rahmen eines Pilotprojektes zur Digitalisierung von Baustellen mit rund 900.000 Euro finanziert. Damit leistet das Land Baden-Württemberg einen wichtigen Baustein zum geplanten Informations- und Verkehrsmanagement.

    Die Reisezeitanzeigeanlage informiert die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer automatisch über die zu erwartenden Reisezeiten auf der Autobahn und den möglichen Ausweichstrecken im untergeordneten Straßennetz bei Verkehrsstörungen im Bereich des Engelbergtunnels. Bei einer Überlastung der Ausweichstrecken werden die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer informiert. So soll verhindert werden, dass der Verkehr der Autobahn die Ausweichstrecken zusätzlich beansprucht. Die Ermittlung und Anzeige der Reisezeiten erfolgt dabei zuverlässig durch die Verwendung von Echtzeitdaten.

    Seit Herbst 2020 läuft die Anlage am Engelbergtunnel erfolgreich im Blindbetrieb. Rechtzeitig vor Beginn der zweiten Bauphase der Hauptbaumaßnahme des Engelbergtunnels im Frühjahr 2021 soll die Anlage nun am Dienstag, 15. Dezember 2020, in den Echtbetrieb starten.
    Ab 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH sämtliche Aufgaben in Bezug auf Autobahnen in Deutschland – das heißt Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung. Die zuständige Niederlassung Südwest wird mit weitestgehend denselben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin die Hauptbaumaßnahme am Engelbergtunnel und die Reisezeitanzeigeanlage betreuen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.


    Hintergrundinformationen:
    Mit der Hauptbaumaßnahme erfolgt eine umfangreiche bauliche und betriebstechnische Ertüchtigung des Engelbergtunnels. Im Zuge der baulichen Arbeiten werden die Tunnelinnenschalen auf einer Länge von jeweils etwa 175 Meter ertüchtigt. Durch die betriebstechnischen Arbeiten wird die komplette Sicherheits- und Betriebstechnik über die gesamte Länge beider Tunnelröhren auf 2.520 Meter erneuert. Außerdem werden alterstypische Schäden im Tunnel beseitigt. Die Baukosten betragen etwa 130 Millionen Euro und werden vom Bund als Baulastträger übernommen.

  • Abteilung 4
    11.12.2020
    B 464: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Sindelfingen und Maichingen (Landkreis Böblingen)
    Abschluss der Gesamtmaßnahme verzögert sich bis voraussichtlich Sonntag, 11. April 2021

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Montag, 12.Oktober 2020, an der B 464 zwischen Sindelfingen und Maichingen die Asphaltdeckschicht sowie die darunterliegende Asphaltbinderschicht. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, werden auf diesem Abschnitt zusätzlich die Fahrstreifenbreiten beidseitig angepasst und Nothaltebereiche neu angelegt. Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich am Sonntag, 11. April 2021, abgeschlossen werden.

    Das zunächst für Ende November 2020 geplante Bauende verzögert sich, da durch die Baumaßnahme Winterhabitate von Zauneidechsen möglicherweise betroffen sein könnten. Die Arbeiten konnten daher nicht wie geplant umgesetzt werden. Das Konzept zum Umbau wurde in Abstimmung mit den Naturschutzbehörden geändert.

    Von Dienstag, 22. Dezember 2020, bis einschließlich Sonntag, 17. Januar 2021, werden die Bautätigkeiten ruhen. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Renningen bleibt in dieser Zeit aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt und der Verkehr wird ausgeleitet. Die bereits ausgeschilderte überörtliche Umleitung erfolgt in Richtung Darmsheim über die L 1183 und dann über die K 1004 und L 1185 Richtung Maichingen, weiter Richtung Magstadt und dann über die L 1189 zurück zur B 464. In der Gegenrichtung auf der B 464 kann die Geschwindigkeit von derzeit 50 km/h auf 70 km/h angehoben werden. Ab Montag, 18. Januar 2021, sollen die Arbeiten an der B 464 voraussichtlich wieder aufgenommen werden.

    Über den weiteren Bauablauf wird das Regierungspräsidium Stuttgart rechtzeitig in einer weiteren Pressemitteilung informieren.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 9
    10.12.2020
    Kindergesundheitsbericht 2020 veröffentlicht | Gesundheitsminister Manne Lucha: „Armut und Gesundheit stehen im Zusammenhang – das zeigt sich bereits im Kindesalter“
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Kinder sind unsere Zukunft – ihrer Gesundheit gilt unsere besondere Beachtung“ | LGA-Leiterin Dr. Karlin Stark: „Neuer Kindergesundheitsbericht ist gute Basis für die Identifizierung von Handlungsfeldern“

    ​Wie steht es um die Gesundheit unserer Kinder in Baden-Württemberg? Die Antwort auf diese Frage liefert nun der neue vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart veröffentlichte Kindergesundheitsbericht Baden-Württemberg 2020. Er widmet sich dem Gesundheits- und Entwicklungsstatus von Kindern im Alter zwischen null und sieben Jahren, wobei der Fokus auf der Kindergesundheit im Vorschulalter liegt. Nicht nur der Gesundheitsstatus wird in diesem Bericht beleuchtet, sondern auch verschiedene Einflussfaktoren, die sich auf die Kindergesundheit auswirken – zum einen Verhaltens- und Lebensweisen – zum anderen Verhältnisse wie, beispielsweise die sozioökonomischen Bedingungen der Familie, die frühkindliche Bildung sowie medizinische Versorgung.

    Insgesamt zeigt der neue Kindergesundheitsbericht Baden-Württemberg einen im Allgemeinen guten Gesundheitszustand der Vorschulkinder in Baden-Württemberg. Kinder, die hier geboren werden, haben grundsätzlich gute Aussichten auf ein langes Leben. So ist die Lebenserwartung in Baden-Württemberg seit Beginn der 1970er-Jahre regelmäßig die höchste in Deutschland (Anlage, Abb. 1). „Das kann auf die insgesamt guten Voraussetzungen für ein gesundes Aufwachsen und Leben in Baden-Württemberg zurückgeführt werden. Dennoch zeigt sich bereits im Kindesalter, dass Gesundheit und Armut zusammenhängen“, erklärte Gesundheitsminister Manne Lucha.

    Wie in anderen Bundesländern auch zeige sich eine vergleichsweise nachteilige gesundheitliche Situation von Kindern aus sogenannten bildungsfernen sowie einkommensschwachen Bevölkerungsschichten, so Lucha weiter (Anlage, Abb. 2). „Unser Ziel muss sein, solche Benachteiligung so weit wie möglich zu verringern. Mit der Strategie Starke Kinder – chancenreich, die im diesjährigen Schwerpunktjahr 2020 gegen Kinderarmut entwickelt wurde, setzen wir uns für diese Kinder ein“, sagte Lucha. Die Strategie soll zur Verbesserung von Chancen für armutsgefährdete Kinder in Baden-Württemberg dienen.

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Behörde das LGA angesiedelt ist, betont: „Kinder sind unsere Zukunft. Bereits in der frühen Kindheit werden die Weichen für die Gesundheit im späteren Leben gestellt. Der Gesundheit unserer Kinder gilt deshalb unsere besondere Beachtung. Durch den Kindergesundheitsbericht erhalten wir nun einen umfassenden Überblick über die gesundheitliche Situation von Kindern in Baden-Württemberg.“

    „Nun wurden aktuelle Informationen wieder gebündelt zusammengetragen – wie dies in dieser umfangreichen Form zuletzt beim Kindergesundheitsbericht 2000 der Fall war. Als zentrale Datenquelle des Kindergesundheitsberichts dienten die Erhebungen im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen. Die Daten stellen eine hervorragende Basis für die Identifizierung von Handlungsbedarfen für Präventions- und Förderprogramme dar“, erklärt die Leiterin des LGA, Dr. Karlin Stark.

    Zu den Themenfeldern, die noch Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, zählen Beeinträchtigungen durch die gesundheitliche Ungleichheit, sprich durch die sozial ungleiche Verteilung von Gesundheitschancen und Erkrankungsrisiken. Die im Bericht dargestellten Daten belegen einen deutlichen Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Lage. Dies zeigt sich beispielsweise auch beim Thema Übergewicht und Adipositas. Erfreulicherweise stagniert der Anteil übergewichtiger Kinder in den letzten Jahren. Derzeit sind acht Prozent der untersuchten Kinder übergewichtig und drei Prozent adipös. Allerdings sind Kinder aus sozial schwächeren Familien grundsätzlich häufiger übergewichtig als Gleichaltrige aus bessergestellten Familien (14 vs. 5 Prozent – Anlage, Abb. 2). Mögliche Gründe hierfür können soziokulturelle Faktoren und eine unterschiedliche Verfügbarkeit von Ressourcen sein.

    Kindergesundheitsbericht Baden-Württemberg 2020 ist online beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sowie per Download unterhttps://cloud.landbw.de abrufbar.

    Informationen zur Strategie Starke Kinder – chancenreich sind unter www.starkekinder-bw.de abrufbar.


    Hintergrundinformationen:

    Der Kindergesundheitsbericht Baden-Württemberg 2020 nimmt die vielfältigen Einflussfaktoren auf die Kindergesundheit in den Blick. Er kann für die Identifizierung eines gesundheitspolitischen Handlungsbedarfs wichtig sein und somit auch der Entwicklung und Umsetzung von zielgenauen Maßnahmen dienen. Der Bericht gibt einen Überblick über verhältnisbezogene und verhaltensbezogene Einflussfaktoren auf die Kindergesundheit, geht auf den Gesundheits- und Entwicklungsstatus von Kindern sowie auf das Thema Gesundheit rund um die Geburt ein.

    Als wesentliche Datenquellen des Kindergesundheitsberichts Baden-Württemberg dienten die Erhebungen im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen (ESU) in Baden-Württemberg, amtliche Statistiken sowie Surveys des Robert Koch-Instituts (RKI).

    Die Einschulungsuntersuchung in Baden-Württemberg
    Die Einschulungsuntersuchungen (ESU) werden bei allen Kindern in Baden-Württemberg durchgeführt und haben das Ziel, die Chance auf einen guten Schulstart für alle Kinder zu verbessern. Die ESU dient der Früherkennung von Entwicklungsverzögerungen und gesundheitlichen Einschränkungen, die einen Schulbesuch erschweren können.

    In Baden-Württemberg findet die ESU im vorletzten Kindergartenjahr statt, so bleibt bei Bedarf genug Zeit für die Förderung der Kinder vor Schulbeginn. Durchgeführt wird die ESU von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesundheitsämter. Pro Jahr werden in Baden-Württemberg rund 100.000 Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren bei der ESU untersucht. Die bei der ESU erhobenen Daten werden am Ende jeden Untersuchungsjahres an das LGA übermittelt. Dort werden sie ausgewertet und unter anderem im Gesundheitsatlas (www.gesundheitsatlas-bw.de) der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

    Da die ESU jedes Jahr bei einem kompletten Jahrgang durchgeführt wird, eignen sich die Daten im besonderen Maße um Entwicklungen der Kindergesundheit über die Zeit, regionale Unterschiede und Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen aufzuzeigen. Damit stellen die Daten eine gute Basis für die Identifizierung von Handlungsbedarfen für Präventions- und Förderprogramme dar.

    Definition des Sozialstatus nach dem Brandenburger Sozialindex
    Der Brandenburger Sozialindex nach Böhm et al. (2007) misst den Sozialstatus des Kindes an Hand der Angabe beider Elternteile zu ihrer Erwerbstätigkeit (erwerbstätig/nicht erwerbstätig) und ihrer Schulbildung (niedrige, mittlere oder hohe Schulbildung). Den Kindern wird entweder ein niedriger, mittlerer oder hoher Sozialstatus zugeordnet (Anlage, Abb. 3).

    Im Rahmen der ESU werden Angaben zur Erwerbstätigkeit und Schulbildung der Eltern anhand des freiwilligen Fragebogens für die Sorgeberechtigten erfasst. Da die Angaben zur Schulbildung und Erwerbstätigkeit freiwillig sind, kann der Sozialstatus nicht für alle Kinder berechnet werden: Von den etwa 100.000 Kindern, die im Untersuchungsjahr 2018/19 gesehen wurden, lagen von 45 % der Kinder die Angaben vor. Von diesen Kindern konnten 18 % einem niedrigen, 35 % einem mittleren und 47 % einem hohen Sozialstatus zugeordnet werden.

    Anlagen:
    Grafiken zu den Ergebnissen im Kindergesundheitsbericht (pdf, 58 KB)
    Deckblatt Kindergesundheitsbericht Baden-Württemberg 2020 (pdf, 1 MB)
    Zusammenfassung Kindergesundheitsbericht Baden-Württemberg 2020 (pdf, 3 MB)

  • Abteilung 5
    10.12.2020
    Naturschutzgebiete Wacholderberg-Geigerswasen und Hammersbachtal nordöstlich von Westgartshausen feiern 25 Jahre Jubiläum (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsident Reimer: „In Corona-Zeiten sind Spaziergänge durch Naturschutzgebiete eine tolle Freizeitalternative – aber bitte Rücksicht nehmen und auf markierten Wegen bleiben“
     Naturschutzgebiet Hammersbachtal, Oberer Kirchsee  (Quelle: RP Stuttgart/Susanne Bonn)

    ​Die beiden Naturschutzgebiete Wacholderberg-Geigerswasen und Hammersbachtal nordöstlich von Westgartshausen im Landkreis Schwäbisch Hall feiern dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Daher werden im kommenden Jahr neue Informationstafeln und ein neuer Lehrpfad erstellt. Durch die Flurneuordnung bei Crailsheim-Westgartshausen wurde zusätzlich das Wanderwegenetz für die Besucherinnen und Besucher verbessert.

    „Coronabedingt können wir die neuen Informationstafeln und den Lehrpfad erst im kommenden Frühjahr einweihen. Die Informationstafeln und der Lehrpfad sollen Interessierten dabei spannende Informationen rund um die örtliche Tier- und Pflanzenwelt liefern. Bis dahin lohnt sich bereits jetzt in der kalten Jahreszeit durchaus ein Besuch in den Naturschutzgebieten bei Crailsheim. In Corona-Zeiten sind Spaziergänge durch Naturschutzgebiete eine tolle Freizeitalternative – aber bitte Rücksicht nehmen und auf markierten Wegen bleiben,“ sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der Jubiläen.

    Hammersbachtal: Mosaik unterschiedlicher Lebensräume
    Im neuen Dorfgemeinschaftshaus in Westgartshausen entsteht im Rahmen des Flurneuordnungsverfahrens ein Treffpunkt- und Informationszentrum. Dort können sich Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste rund um die Themen Flurneuordnung, Sehenswürdigkeiten, Naturschutzgebiete und Landschaftspflege informieren. Von hier sind es nur wenige Minuten zu Fuß ins Naturschutzgebiet Hammersbachtal. Dieses Tal zeichnet sich durch kleinräumig wechselnde Biotope aus. Besucherinnen und Besucher können am Kirchsee mit seinem von Schilf, Schwarzerlen und Weiden gesäumten Ufer verweilen. Talaufwärts schließen sich Erlen-Bruchwald und Großseggenriede an. Ein jetzt durchgängiger Weg führt zum etwas kleineren Oberen Kirchsee. Er birgt eine besonders reiche Pflanzenwelt mit Gelber Schwertlilie und Wasserhahnenfuß. Den Kontrast zu den Feuchtgebieten bilden die Talhänge mit ihren mageren Wiesen, Weiden, Obstbaumwiesen und Hecken. „Hier gedeihen seltene Pflanzen wie Großes Zweiblatt oder Blassgelber Klee. Zahlreiche Vogelarten, Frösche, Kröten, Molche, Schmetterlinge, Heuschrecken und Wildbienen können im Naturschutzgebiet weitgehend ungestört leben und beobachtet werden“, sagte Reimer.

    Wacholderberg-Geigerswasen: Größte Wacholderheide im schwäbisch-fränkischen Keuperbergland
    An dem nach Süden abfallenden Wacholderberg – im Volksmund Wächeldersberch genannt – hat sich auf dem Untergrund des Gipskeupers durch die Schafbeweidung eine besondere Pflanzenwelt entwickelt. Formenreiche Wacholderbüsche und Feldahorne, knorrige Eichen und Weidbuchen sowie Feldhecken mit Schlehen- und Wildrosenbüschen prägen die Hänge. „Seltene Blütenpflanzen machen das Gebiet besonders wertvoll, darunter Deutscher Enzian, Silberdistel und Sonnenröschen. Viele Vogelarten nutzen Heide und Hecken zur Nahrungssuche oder für die Brut“, betonte der Regierungspräsident. Besucherinnen und Besucher können Baumpieper, Neuntöter und Turmfalke hören oder sehen. Eidechsen, zahlreichen Schmetterlings-, Wildbienen- und Heuschreckenarten dient die Heide als Lebensraum. Während der angrenzende Schlechtenberg aufgeforstet wurde, konnten große Teile des Wächeldersberchs als Naturschutzgebiet bis heute erhalten werden.

    Neuer Schäfer im Einsatz
    Die Ernennung eines Naturschutzgebiets allein genügt nicht für eine dauerhafte Sicherung der Lebensräume und Artenvielfalt. Wacholderheiden und Magerrasen müssen genutzt und gepflegt werden, damit sie nicht zuwachsen. Ende 2019 hat der Schäfer Marcel Kiefer die Nachfolge von Walter Fenn angetreten, der 35 Jahre lang für die Schafbeweidung in der Umgebung gesorgt hat. Zwei bis drei Mal im Jahr weiden die etwa 500 Schafe von Kiefer den Wacholderberg ab. Das geschieht überwiegend in Hütehaltung, bei der Schäfer und Hütehunde die Herde zusammenhalten. Haben die Schafe einen Großteil des Aufwuchses abgefressen, ziehen sie weiter. Um die verstreut liegenden Weideflächen, zum Beispiel auch im Hammersbachtal, gut zu erreichen, sind bei der Flurneuordnung Triebwege ausgewiesen worden. Die Schafbeweidung ist für den Naturschutz noch aus einem weiteren Grund nützlich. Da Schafe im Fell, im Magen und in den Klauen hunderte von Samen mit sich tragen können, sorgen sie für die Ausbreitung und den genetischen Austausch von Pflanzen- und Tierarten.

    Qualitätssicherung in Naturschutzgebieten
    Das 25-jährige Jubiläum der Naturschutzgebiete Wacholderberg-Geigerswasen und Hammersbachtal trifft in diesem Jahr mit einer vegetationskundlichen Bestandsaufnahme zusammen. Um eine fundierte Grundlage für die weitere Entwicklung der beiden Naturschutzgebiete zu erhalten, kartieren Biologinnen und Biologen die Vegetation und halten so den Istzustand fest. Durch die Kartierung sollen gesicherte Daten gewonnen und konkrete Maßnahmen zur Optimierung der Nutzung und Pflege empfohlen werden. Am Wacholderberg kann das beispielsweise bedeuten, dass der Beginn und die Dauer der Beweidung neu festgelegt werden, die Beweidung zurückgenommen oder ausgedehnt wird.


    Hintergrundinformationen:

    Warum müssen Wacholderheiden gepflegt werden?
    Der Heidecharakter entstand durch die Schafbeweidung seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Um ihn auf Dauer zu erhalten, ist die Beweidung mit Schafen unverzichtbar. Die Schafe fressen das Gras ab, beugen dem Gehölzwachstum vor und halten die Landschaft offen. Mitgeführte Ziegen fressen dornige Büsche ab. So bekommen die licht- und wärmebedürftigen Pflanzen und Tiere der Heide immer ausreichend Sonnenlicht. Wenn doch einmal zu viel Büsche und Bäume aufgekommen sind und den Schafen das Durchkommen erschweren, lässt die Naturschutzverwaltung die Gehölze roden. Der Gehölzschnitt wird dann abtransportiert, um keinen Düngeeffekt zu verursachen. Der im Naturschutzgebiet gelegene Schafstall, den die Stadt Crailsheim mit Zuschüssen der Naturschutzverwaltung gebaut hat, unterstützt die Schäferei. Hier können die Schafe die Nacht verbringen, kranke oder geschwächte Tiere können sich erholen. Auch zur jährlichen Schafschur im Frühjahr und zum Lagern der Wolle wird der Stall genutzt.

    Hinweise für Besucherinnen und Besucher
    Beide Naturschutzgebiete können von Westgartshausen zu Fuß erkundet werden. Der Wacholderberg-Geigerswasen liegt nordwestlich, das Hammersbachtal nordöstlich des Ortes. Dank des neuen Wegenetzes lässt sich der Besuch beider Naturschutzgebiete bei einer Rundtour verbinden. Vom Sportplatz geht man Richtung des Schafstalls am Wacholderberg, biegt jedoch vorher rechts ab und wandert durch die Wacholderheiden des Geigerswasens bergauf. Auf der Höhe hält man sich rechts (nach Osten) und durchwandert nach einem kurzen Zwischenstück durch Felder das Naturschutzgebiet Hammersbachtal in einem Bogen vom oberen zum unteren Kirchsee. Zum Schutz der seltenen Tier- und Pflanzenarten müssen Besucherinnen und Besucher innerhalb der Naturschutzgebiete auf den Wegen bleiben, dürfen keine Pflanzen und Tiere entnehmen und kein Feuer machen. Hunde müssen angeleint werden. Reiten, Motorsport und Fluggeräte aller Art sind verboten.



    Naturschutzgebiet Wacholderberg-Geigerswasen
    (Quelle: RP Stuttgart/Susanne Bonn)


    Naturschutzgebiet Wacholderberg-Geigerswasen

  • Abteilung 4
    08.12.2020
    L 1001: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Laudenbach und Vorbachzimmern (Landkreis Main-Tauber) | Vorläufige Verkehrsfreigabe voraussichtlich Freitag, 11. Dezember 2020
    Beginn der Restarbeiten voraussichtlich Anfang April 2021

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 19. Oktober 2020, auf der L 1001 zwischen Laudenbach und Vorbachzimmern eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von insgesamt 3,2 Kilometern durch.

    Auf Grund der aktuellen Witterungsbedingungen und den damit nicht mehr gegebenen bautechnischen Voraussetzungen, konnte ein Teil der Asphaltdeckschicht nicht mehr wie geplant eingebaut werden. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wird die L 1001 bereits am Freitag, 11. Dezember 2020, 16:00 Uhr, vorläufig wieder freigegeben. Notwendige Verkehrszeichen und Geschwindigkeitsreduzierungen werden auf der Strecke entsprechend ausgeschildert.

    Voraussichtich Anfang April 2021, sobald es die Witterungsbedingungen zulassen, wird die restliche Asphaltdeckschicht unter planmäßiger Vollsperrung durchgeführt. Die bereits bestehende überörtliche Umleitung wird dann wieder aktiviert. Der genaue Sperrungszeitraum wird rechtzeitig vor Durchführung der Maßnahme mit einer gesonderten Pressemitteilung bekanntgegeben.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app
  • Abteilung 4
    07.12.2020
    L 1036: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Nesselbach und Langenburg (Kreis Schwäbisch Hall)
    Verkehrsfreigabe des ersten Bauabschnitts am Freitag, 11. Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Mittwoch, 4. November 2020, Sanierungsarbeiten an der L 1036 im Streckenabschnitt zwischen Bächlingen und Langenburg durch. Die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung sollen diese Woche planmäßig fertiggestellt werden. Die Verkehrsfreigabe kann daher voraussichtlich am Freitag, 11. Dezember 2020, im Laufe des Vormittags erfolgen.

    In den vergangenen fünf Wochen wurde auf dem etwa zwei Kilometer langen Streckenabschnitt die Asphaltschicht verstärkt und eine neue Deckschicht aufgebracht. Die Bankette und die vorhandenen Schutzplanken wurden an die neue Höhenlage der Fahrbahn angepasst.

    Im Frühjahr 2021 soll mit dem zweiten Bauabschnitt zwischen Nesselbach und Bächlingen begonnen werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart wird rechtzeitig mit einer weiteren Pressemitteilung darüber informieren.

    Das Land investiert für die Gesamtmaßnahme rund eine Million Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit des ersten Bauabschnitts.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.

  • Abteilung 4
    07.12.2020
    A 81: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Tunnel Hölzern und der Anschlussstelle Neuenstadt a. K. in Fahrtrichtung Würzburg (Landkreis Heilbronn)
    Verkehrsfreigabe voraussichtlich am Samstag, 12. Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Mitte März 2020 auf der A 81 bei Cleversulzbach zwischen dem Tunnel Hölzern und der Anschlussstelle Neuenstadt am Kocher in Fahrtrichtung Würzburg eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von insgesamt drei Kilometern durch. Neben der Erneuerung der Betonfahrbahndecke werden unter anderem auch Fahrbahn- und Kappenbeläge sowie die Absturzsicherungen der vier Unterführungsbauwerke im Streckenabschnitt erneuert.

    Am Samstag, 12. Dezember 2020, sollen die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen und die Strecke ohne Einschränkungen für den Verkehr wieder freigegeben werden.

    Der Bund investiert rund 7,5 Millionen Euro in die Betonfahrbahndeckenerneuerung und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    04.12.2020
    B 313: Instandsetzungsarbeiten an der Feldwegbrücke bei Wernau (Landkreis Esslingen)
    Abschluss der Bauarbeiten verzögern sich bis voraussichtlich Samstag, 12. Dezember 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Ende September 2020 Instandsetzungsarbeiten an der Feldwegbrücke bei Wernau durch. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich am Samstag, 12. Dezember 2020, abgeschlossen werden, sodass auch die Vollsperrung des über die Brücke verlaufenden Feldweges für landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie für Fußgängerinnen und Fußgänger und den Radverkehr an diesem Tag wieder aufgehoben werden kann.

    Das für den 5. Dezember geplante Bauende verzögert sich aufgrund nicht vorhersehbarer Arbeitsausfälle bei der beauftragten Baufirma infolge der Corona-Pandemie. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung sollen die Arbeiten zum oben genannten Termin fertiggestellt werden.

    Das rund 50 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahr 1975 wurde grundlegend instandgesetzt. Neben der Erneuerung der Fahrbahnbeläge, der Brückenabdichtung und der Fahrbahnübergangskonstruktion am Brückenende wurden auch die Brückenanschlüsse durch den Einbau von Gabionen gesichert.

    Der Bund investierte mit dieser Maßnahme rund 350.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    04.12.2020
    Regierungspräsidium Stuttgart übergibt Zuständigkeit für Autobahnen zum 1. Januar 2021 an den Bund
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Übergeben unsere Projekte mit Stolz und Wehmut an Autobahn GmbH“

    Übergang gut vorbereitet / erfahrene Mitarbeitende betreuen auch weiterhin Autobahn-Projekte und Autobahnmeistereien

    Eine Ära geht zu Ende: Zum 1. Januar 2021 übergibt das Regierungspräsidium Stuttgart die Zuständigkeit für Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb der Autobahnen sowie die zugehörigen Aufgaben als Verkehrsbehörde an die neu gegründete Autobahngesellschaft des Bundes. Im Stuttgarter Regierungsbezirk betrifft dies rund 420 Kilometer Autobahn zuzüglich rund 200 Kilometer Rampen und Verflechtungsstreifen der Autobahnen A 3, A 6, A 7, A 8, A 81 und der A 831. Mit den Betriebsstrecken gehen auch die Autobahnmeistereien in Herrenberg, Kirchheim/Teck, Lud-wigsburg, Tauberbischofsheim und Öhringen zur Niederlassung Südwest der Auto-bahngesellschaft über. Die Autobahnmeisterei in Heidenheim wird künftig Teil der Niederlassung Südbayern sein.

    „Die Autobahnen sind gerade für unser wirtschaftsstarkes Land mit seinen vielen Ballungszentren von großer Bedeutung. Mit Stolz blicken wir auf die vielen Projekte zurück, die uns intensiv beschäftigt und die wir erfolgreich abgeschlossen haben. Die Übergabe der laufenden Projekte ist gut vorbereitet – auch wenn wir sie mit et-was Wehmut an die Autobahn GmbH übergeben“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Er betonte, dass 102 Mitarbeitende des Regierungspräsidiums Stutt-gart ab Januar als Mitarbeitende der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest weiterhin die Maßnahmen betreuen. Hinzukommen die 183 Kolleginnen und Kollegen der Autobahnmeistereien. „Die Projekte und Aufgaben sind somit weiterhin in guter Hand“, betonte Reimer.

    Den vier Regierungspräsidien als Vertreter des Landes Baden-Württemberg kam bei der Auftragsverwaltung von autobahnbezogenen Angelegenheiten eine wichtige Rolle zu – von der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung über die Planung und Durchführung vieler Aus- und Neubaumaßnahmen bis hin zur immer wichtiger werdenden Erhaltung des Autobahnnetzes. „Die im Regierungspräsidium Stuttgart tätigen Straßenbau- und Planungsteams verfügen über großes fachliches Know-how und ingenieurwissenschaftliches Können. Sie haben sich ihren Aufgaben mit großen Engagement gewidmet. Hierfür gilt ihnen mein ganz besonderer Dank“, erklärte Reimer.

    Die Straßenbauverwaltung hat entscheidend dazu beigetragen, dass das Autobahnnetz mitsamt seinen Brücken und Tunneln im Regierungsbezirk Stuttgart auf dem aktuellen Stand der Technik und der Verkehrssicherheit ist – beispielsweise durch regelmäßige Wartungen, Instandsetzungen und Nachrüstungen der Autobahntunnel wie am Lämmerbuckel (A 8). Dort wurden im Sommer zwei neue Ret-tungsstollen in Betrieb genommen. Das Autobahnnetz auf diesem Stand zu halten sei eine Daueraufgabe, so Reimer weiter. Gerade der Ausbau von Autobahnabschnitten sei immer wieder Gegenstand intensiver Diskussionen mit Bevölkerung, Bürgerinitiativen und Verbänden gewesen. „Wir haben hierbei stets einen intensiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den anliegenden Gemeinden und Landkreisen gepflegt, um Fragen – beispielsweise der Landnutzung oder des Natur- und Artenschutzes – klären zu können. Ich hoffe und wünsche mir, dass dies auch in Zukunft so bleibt“, sagte der Regierungspräsident.

    Reimer wies darauf hin, dass Aufgaben wie der verstärkte Ausbau der nachhaltigen Mobilität künftig noch stärker in den Fokus rücke – beispielsweise mit Radschnellwegen. Weiterhin bei den Regierungspräsidien verbleibe die Zuständigkeit für Planfeststellungsverfahren bei Autobahn-Projekten. „Diese Aufgaben gehen wir weiterhin offensiv und engagiert an. Auf die Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH freue ich mich“, sagte Reimer.

    Christine Baur-Fewson, Leiterin der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH des Bundes: „Die Autobahn GmbH des Bundes hat in Berlin ebenso wie hier in Stuttgart mit dem Aufbau von Arbeitsprozessen und Strukturen in nur wenigen Monaten Großartiges geleistet. Dies war unter anderem möglich durch die vertrauens-volle und gute Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium und dem Regierungspräsidium Stuttgart und natürlich auch durch den hervorragenden Einsatz aller Mitglieder des Aufbauteams. Ich freue mich nun auf einen gelungenen Start am 1. Januar. Für die Autofahrerinnen und Autofahrer wird der Übergang übrigens ganz unbemerkt stattfinden, denn die 15 Autobahnmeistereien der Niederlassung Südwest werden den Betriebs- und Winterdienst in gewohnt zuverlässiger Weise leisten.“

    Hintergrundinformationen:
    Am 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH des Bundes die Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen von den Bundesländern. Ziel der bundesweiten Autobahn-Reform ist es, die Finanzierung und Verwaltung der Autobahnen in eine Hand zu legen. Ressourcen sollen so effektiver genutzt und die hohe Qualität der Autobahnen auch zukünftig gewährleistet werden. Mit 13.000 Kilometern Autobahn und zukünftig bis zu 13.000 Beschäftigten an über 280 Standorten wird die Autobahn GmbH des Bundes eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland sein. 

    Zahlen und Fakten zur Übergabe an die Autobahn GmbH (pdf, 12 KB)

  • Abteilung 1
    01.12.2020
    Oberbürgermeisterwahl in Göppingen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: “Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor: Die Wahl von Alexander Maier ist gültig“

    Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Göppingen ist gültig. Dies bestätigt Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Alexander Maier ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung der Wahlgänge am 18. Oktober 2020 und 8. November 2020 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Verpflichtung von Alexander Maier nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident weiter.

    Alexander Maier wurde bei der Neuwahl am 8. November 2020 bei einer Wahlbeteiligung von 39,3 Prozent mit einem Vorsprung von 78 Stimmen zum neuen Oberbürgermeister von Göppingen gewählt. Er hatte bei der Neuwahl zwei Gegenkandidaten.

  • Abteilung 4
    30.11.2020
    A 8: Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Messetunnel am Montag, 7. Dezember 2020
    Vollsperrung des Messetunnels in Fahrtrichtung Karlsruhe Anschlussstelle Flughafen/Messe

    ​Am Montag, 7. Dezember 2020, zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr, finden routinemäßige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Messetunnel statt. Dabei werden alle technischen und sicherheitstechnischen Anlagenkomponenten wie die Beleuchtungs-, Funk-, Einsprache- und Brandmeldeanlagen überprüft und gegebenenfalls instandgesetzt. Diese Arbeiten sind erforderlich, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Für die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ist eine Vollsperrung des Tunnels im Bereich der Anschlussstelle Flughafen/Messe 53a erforderlich.

    Die Anfahrt zum Flughafen- und Messegelände ist während der Sperrung über die Anschlussstellen Stuttgart-Degerloch und Stuttgart-Plieningen ausgeschildert. Durch den Umleitungsverkehr ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Arbeiten.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    30.11.2020
    B 313: Instandsetzungsarbeiten an der Feldwegbrücke bei Wernau (Landkreis Esslingen)
    Abschluss der Bauarbeiten am Samstag, 5. Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Ende September 2020 Instandsetzungsarbeiten an der Feldwegbrücke bei Wernau durch. Diese Arbeiten können am Samstag, 5. Dezember, abgeschlossen werden, sodass auch die Vollsperrung des über die Brücke verlaufenden Feldweges für landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie für Fußgängerinnen und Fußgänger und den Radverkehr an diesem Tag wieder aufgehoben werden kann.

    Das ursprünglich für Mitte November 2020 geplante Bauende hat sich witterungsbedingt und aufgrund von coronabedingten Arbeitsausfällen bei der Baufirma verzögert.

    Das rund 50 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahr 1975 wurde grundlegend instandgesetzt. Neben der Erneuerung der Fahrbahnbeläge, der Brückenabdichtung und der Fahrbahnübergangskonstruktion am Brückenende wurden auch die Brückenanschlüsse durch den Einbau von Gabionen gesichert.

    Das Bund investierte mit dieser Maßnahme rund 350.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 5
    30.11.2020
    Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet Neuffener Heide (Landkreis Esslingen)

    ​Das Naturschutzgebiet Neuffener Heide unterhalb des Hohenneuffen, mit einer Größe von rund 17 Hektar, erstreckt sich auf der Süd- und Westseite des kegelförmig aufragenden Festungsbergs. Die Heide ist weithin bekannt für ihren Artenreichtum. Hier kann man Enziane und mehrere Orchideenarten vom Weg aus beobachten und das Konzert der Heuschrecken zum Sonnenuntergang genießen. Zu verdanken haben wir diesen Artenreichtum der Jahrzehnte währenden extensiven Nutzung durch Schafbeweidung und Mahd.

    Regelmäßig müssen dazu zusätzlich Gehölze, die die Schafe verschmähen, entnommen werden. Deshalb führen der Schwäbische Albverein (SAV) und der Naherholungsverein (NEV) auch dieses Jahr wieder in Abstimmung mit dem Landschaftserhaltungsverband (LEV), der unteren Naturschutzbehörde, der Stadt Neuffen und dem Regierungspräsidium Stuttgart Gehölzpflegearbeiten durch. Wenige flächige Verbuschungen werden dabei gemulcht. Einzelne Bäume auf der Heide und vor allem in den Randbereichen der Heide werden aufgelichtet oder auch ganz entnommen. Diese Maßnahmen sind erforderlich, um langfristig die naturschutzfachlichen Ziele des Naturschutzgebietes zu erhalten. Die Maßnahmen beginnen in Kürze, abhängig von den Witterungsverhältnissen.

  • Abteilung 4
    30.11.2020
    L 1103: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Meimsheim und Lauffen (Landkreis Heilbronn)
    Verlängerung der halbseitigen Sperrung des Knotenpunktes bis voraussichtlich Donnerstag, 10. Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert die Fahrbahn der L 1103 im Bereich ab der K 2072 Richtung Kirchheim bis zur K 2074 Richtung Hausen. Dieser Streckenabschnitt ist bereits voll gesperrt, da derzeit am Knotenpunkt L 1103/K 2074 ein Unterführungsbauwerk für den Radweg Richtung Zabergäu entsteht.

    Für die Sanierung der Strecke ist seit Mittwoch, 18. November 2020, der Knotenpunkt L 1103/K 2072 Richtung Kirchheim zusätzlich halbseitig unter Einsatz einer Ampelanlage gesperrt. Ursprünglich sollte die Sperrung am Montag, 7. Dezember 2020, wieder aufgehoben werden. Aufgrund zusätzlicher Erd- und Entwässerungsarbeiten sowie der Errichtung neuer Schutzplanken in einigen Teilbereichen, verlängert sich die Bauzeit. Die Kreuzung kann daher voraussichtlich erst am Donnerstag, 10. Dezember 2020, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der gesamte Streckenabschnitt wird bis zum Abschluss der Arbeiten am Unterführungsbauwerk bis voraussichtlich Ende Februar 2021 gesperrt bleiben.

    Die Umleitungsstrecke führt über die K 2075 nach Hausen und über die K 2074 zurück auf die L 1103 Richtung Lauffen und umgekehrt. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

    Das Land investiert rund 300.000 Euro in die Fahrbahndeckenerneuerung und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.

  • Abteilung 4
    27.11.2020
    B 27: sechsstreifiger Ausbau zwischen Aichtal und Leinfelden-Echterdingen Nord
    Öffentliche Informationsveranstaltung mit Live-Übertragung am Montag, 30. November 2020, in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lädt ein zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum sechsstreifen Ausbau der B 27 Aichtal – Leinfelden-Echterdingen Nord – Teilbereich Leinfelden-Echterdingen. Diese findet statt
     
    am Montag, 30. November 2020, 18:00 Uhr
    im Großen Saal der
    Filderhalle, Bahnhofstr. 61, 70771 Leinfelden-Echterdingen
     
    Der Einlass erfolgt ab 17:00 Uhr. Um frühzeitiges Erscheinen aufgrund der Ticketkontrollen wird gebeten.
     
    Zeitgleich wird die Veranstaltung live im Internet übertragen unter
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Voruntersuchung für den sechsstreifigen Ausbau der B 27 zwischen Aichtal und Leinfelden-Echterdingen Nord durchgeführt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die bisherigen Ergebnisse der Planung präsentiert und erläutert. Im Anschluss steht das Regierungspräsidium zur Beantwortung von vor Ort sowie online gestellten Fragen zur Planung zur Verfügung.
     
    Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie werden zum Schutz der Teilnehmenden besondere Maßnahmen getroffen. Die Veranstaltung wird als sogenannte Hybridveranstaltung, einer Kombination aus Präsenz- und Onlineveranstaltung durchgeführt. Die Teilnehmerzahl an der Präsenzveranstaltung, vorbehaltlich weiterer Entwicklungen zur aktuellen Corona-Pandemie, ist auf maximal 100 vorangemeldete Personen aus Leinfelden-Echterdingen begrenzt. Ein entsprechendes Hygienekonzept liegt vor. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie bitten wir vorrangig von der Onlineübertragung Gebrauch zu machen.
     
    Die Anmeldung erfolgt über das Ticketportal Easy Ticket Service unter https://www.easyticket.de/Ausbau_B27_Buergerinfo_Leinfelden-Echterdingen. Die Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Pro Haushalt kann aufgrund der Teilnehmerbegrenzung nur ein Sitzplatz gebucht werden. Die Teilnehmenden vor Ort müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die geltenden Corona-Regeln sind darüber hinaus einzuhalten.
     
    Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, oder wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten oder Halsschmerzen, aufweisen, dürfen an der Präsenzveranstaltung nicht teilnehmen.
     
    Eine separate Veranstaltung für Filderstadt findet am Mittwoch, 25. November 2020, in der Filharmonie statt. Hierzu wird eine weitere Pressemitteilung veröffentlicht.

  • Abteilung 4
    27.11.2020
    L 1180: Ausbau des Knotenpunktes L 1180/L 1141/Füllerstraße bei Gerlingen zu einem Betonkreisverkehr (LK Ludwigsburg)
    Freigabe des Kreisverkehrs ab Freitag, 27. November 2020, in alle Fahrtrichtungen

    Seit Mitte August 2020 baut das Regierungspräsidium Stuttgart den Knotenpunkt L 1180/L 1141/Füllerstraße in Gerlingen zu einem Kreisverkehr in Betonbauweise inklusive Bypass aus. Ab heute wird die dritte Bauphase aktiviert und eingerichtet.
    Entgegen der ursprünglichen Planung werden in diesem Zuge auf der L 1180 zwischen dem Kreisverkehr und der Talstraße beide Fahrtrichtungen wieder für den Verkehr freigegeben. Über den Kreisverkehrsplatz sind damit alle Fahrtrichtungen beidseitig möglich. Es ist kein Umleitungsverkehr mehr erforderlich. Auch die Einschränkungen durch eine Ampelregelung entfallen.

    Während der dritten Bauphase werden alle restlichen Arbeiten am Bypass und an der Bushaltestelle „Ramtel“ in Richtung Stuttgart durchgeführt. Dies beinhaltet Fräs-, Erd-, Beton-, Asphalt-, Bordstein-, Markierungs-, sowie sonstige Arbeiten am Bankett und im Haltestellenbereich.

    Das Regierungspräsidiums Stuttgart plant weiterhin die Gesamtmaßnahme schnellstmöglich abzuschließen. Aufgrund von derzeit vermehrt coronabedingten Arbeitsausfällen und nicht vorhersehbaren Witterungsbedingungen kann allerdings noch nicht sicher gesagt werden, ob der Bypass noch vor den Weihnachtsfeiertagen fertiggestellt werden kann.

    Der Anliegerverkehr in das Wohngebiet Gerlinger Heide wird wieder regulär über die Füllerstraße möglich sein.

    Der ÖPNV verkehrt ebenfalls wieder gemäß Fahrplan über den Knotenpunkt. Die Haltestelle Gerlingen Ramtel in Richtung Leonberg wird wieder in Betrieb genommen. Die Haltestelle in Gegenrichtung entfällt weiterhin. Wir empfehlen die Aushänge sowie die Internetpräsenz der Verkehrsunternehmen zu verfolgen. Nähere Informationen liefern die jeweiligen Verkehrsunternehmen.

    Der Fußgänger- und Radverkehr zwischen der Neuen Ramtelstraße sowie dem Wohngebiet an der Füllerstraße wird über den neuen Knotenpunkt möglich sein. Von der Neuen Ramtelstraße kommend mit Ziel Bopserwaldstraße – sowie umgekehrt – kann der vorhandene Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite der L1180 durch das Wohngebiet an der Füllerstraße genutzt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.11.2020
    L 1103: Sanierung Ortsdurchfahrt Weiler a.d.Z und Ortsdurchfahrt Pfaffenhofen (Landkreis Heilbronn)
    Verlängerung der Vollsperrung für Bauabschnitt 4 voraussichtlich bis Mittwoch, 23. Dezember 2020 / Vollsperrung für Bauabschnitt 5 im Februar 2021

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit August 2020 eine Fahrbahndeckenerneuerung der L 1103 in den Ortsdurchfahrten Pfaffenhofen und Weiler zur Beseitigung von Spurrinnen und Rissen durch. Die Maßnahme erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von 3,3 Kilometer und umfasst auch die freie Strecke zwischen den beiden Ortsdurchfahrten. Neben den Fahrbahnsanierungsarbeiten des Landes werden von der Gemeinde Wasserversorgungseinrichtungen auf einer Länge von 800 Metern im Ortsteil Pfaffenhofen erneuert.

    Ursprünglich war der Abschluss der vierten Bauphase im November 2020 vorgesehen. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kam es zu Verzögerungen im Bauablauf, sodass Wasserleitungsarbeiten voraussichtlich bis Mittwoch, 23. Dezember 2020, abgeschlossen sein werden. Die Asphaltarbeiten des vierten Bauabschnitts werden voraussichtlich ebenfalls bis Mittwoch, 23. Dezember 2020, fertiggestellt sein, sodass der Verkehr in den Ortsdurchfahrten Pfaffenhofen und Weiler zunächst wieder freigegeben werden kann.

    Erst im Februar 2021 geht es sodann mit dem fünften Bauabschnitt weiter und es werden die Asphaltarbeiten unter planmäßiger Vollsperrung durchgeführt. Die aktuell bestehende überörtliche Umleitung wird entsprechend wieder aktiviert. Der genaue Zeitraum der Sperrung wird rechtzeitig vor Durchführung der Maßnahme mit einer gesonderten Pressemitteilung bekanntgegeben.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    26.11.2020
    Förderung aus dem Kommunalen Sanierungsfonds Brücken / Land unterstützt Brückenneubau der Gemeinde Hüttlingen mit 573.300 Euro (Landkreis Ostalbkreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dieser Förderung zu dem Neubau der Kocherbrücke leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und sichere Mobilität im Ostalbkreis“

    Das Land unterstützt die Gemeinde Hüttlingen bei dem Ersatzneubau der Kocherbrücke am Ölweg mit einer Förderung von insgesamt 573.300 Euro aus dem Kommunalen Sanierungsfonds.

    „Ich freue mich, die Gemeinde Hüttlingen mit dieser Förderung zu dem Neubau der Kocherbrücke unterstützen zu können. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und sichere Mobilität im Ostalbkreis“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2021 starten und im Herbst 2021 abgeschlossen sein. Das Bauwerk wird über die Ausführungsdauer voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt innerorts. Fußgängerinnen und Fußgänger werden über eine Behelfsbrücke geführt.

    Die Straße am Ölweg über den Kocher stellt eine wichtige Querachse innerhalb der Gemeinde Hüttlingen dar. Der notwendige Neubau der Brücke kostet insgesamt rund 1,2 Millionen Euro.

    Das Land stellt seit dem Jahr 2018 einmalige Mittel für die Sanierung von kommunalen Brücken zur Verfügung. Die Maßnahme der Gemeinde Hüttlingen wurde 2019 ins Programm aufgenommen.

  • Abteilung 9
    25.11.2020
    Stabwechsel beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg: Dr. Gottfried Roller, jetziger Leiter des Gesundheitsamts beim Landratsamt Reutlingen, folgt auf Dr. Karlin Stark
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer würdigt engagierten Einsatz und fachliche Expertise von Dr. Karlin Stark und wünscht Nachfolger Dr. Gottfried Roller viel Erfolg sowie einen guten Start in sein neues Amt

    ​Zum 1. Februar 2021 wird Dr. Karlin Stark, die Leiterin des Landesgesundheitsamts (LGA) Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart, die Leitung des Gesundheitsamts in Ludwigsburg übernehmen.

    „Die Arbeit im Landesgesundheitsamt war herausfordernd und interessant. Mit der Corona-Pandemie ist unsere Arbeit stark in die Öffentlichkeit gerückt, was mich für die Bedeutung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sehr freut. Als Leitung des LGA sind die Arbeitsschwerpunkte geprägt von organisatorischen und personellen Inhalten. Daher freue ich mich nun darauf, in meinem Heimatlandkreis wieder die fachliche Arbeit in den Mittelpunkt stellen zu dürfen“, erklärte Dr. Karlin Stark.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Behörde das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg angesiedelt ist, bedankt sich für die sehr engagierte und konstruktive Zusammenarbeit. „Frau Dr. Stark hat in ihrer über fünfjährigen Amtszeit bewiesen, dass sie über eine hervorragende fachliche Expertise verfügt und ihr Herz für den Öffentlichen Gesundheitsdienst schlägt. Ich schätze ihre Tatkraft, ihr Know-how und ihre Belastbarkeit, die nicht zuletzt in der Corona-Pandemie stark gefordert war. Frau Dr. Stark hatte auch stets für die Belange ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein offenes Ohr, sodass ich mich im Namen des Regierungspräsidium Stuttgart sowie des Landesgesundheitsamts herzlich bedanken darf. Ich bedauere ihr Ausscheiden und wünsche ihr einen guten Start und für ihre kommenden Aufgaben – die weiterhin durch SARS-CoV-2 geprägt sein werden – ein gutes Gelingen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Dr. Karlin Stark ist Fachärztin für öffentliches Gesundheitswesen mit den Zusatzbezeichnungen Umweltmedizin, Sozialmedizin und Naturheilverfahren. Bevor sie im Juli 2015 die Leitung des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg übernahm, leitete sie das Gesundheitsamt beim Landratsamt Heilbronn.

    Nachfolger von Dr. Karlin Stark wird zum 1. Februar 2021 der Tübinger Dr. Gottfried Roller, jetziger Leiter des Kreisgesundheitsamts Reutlingen. Der 50-Jährige Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen, Sozial- und Umweltmedizin ist seit 2002 auf unterschiedlichen Ebenen im Öffentlichen Gesundheitsdienst und war mehrere Jahre im Sozialministerium Baden-Württemberg tätig. Er sieht die aktuellen gesundheitspolitischen Herausforderungen und die damit verbundene Weiterentwicklung des Öffentlichen Gesundheitsdiensts unter anderem im Bereich des Gesundheitsschutzes, der Digitalisierung und der Etablierung zukünftiger Versorgungsstrukturen als Schwerpunktthemen seiner Tätigkeit. „Daher freue ich mich sehr auf meine neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit allen Kolleginnen und Kollegen beim Landesgesundheitsamt sowie den Gesundheitsämtern“, erklärte Dr. Gottfried Roller.  

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht Dr. Gottfried Roller zur neuen Aufgabe. „Ich freue mich, dass wir einen versierten Experten als neuen Leiter für das Landesgesundheitsamt gewinnen konnten. Herr Dr. Roller hat bereits in der Vergangenheit an der Weiterentwicklung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes mitgewirkt und bringt mit seiner langjährigen Berufserfahrung beste Voraussetzungen mit, den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg durch enge Kooperation zwischen Landes- und kommunaler Ebene attraktiv und zukunftsorientiert zu gestalten – gerade auch in der aktuellen Krisensituation. Ich wünsche Herrn Dr. Roller einen guten Start und bin überzeugt, dass er sich schnell im neuen Umfeld zurechtfindet“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Hintergrundinformationen:
    Das LGA ist fachliche Leitstelle für den Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Baden-Württemberg und zugleich Drehscheibe zwischen Gesundheitsbehörden, Politik und Wissenschaft. Es berät insbesondere die Gesundheitsämter in den Stadt- und Landkreisen sowie das Ministerium für Soziales und Integration, um den ÖGD zukunfts- und bürgerorientiert aufzustellen.

    In der Corona-Pandemie kommt dem LGA eine besondere Bedeutung zu: Die Infektionszahlen aus ganz Baden-Württemberg laufen beim LGA zusammen, das täglich einen Tages- / bzw. Lagebericht veröffentlicht. Das LGA berät auch hier die Stadt- und Landkreise sowie die Landesregierung.
    Weitere Informationen sind unter www.gesundheitsamt-bw.de abrufbar.

    Anlagen:
    Vita Dr. Karlin Stark (pdf, 128 KB)
    Vita Dr. Gottfried Roller (pdf, 17 KB)

     

     Dr. Gottfried Roller (Quelle: M. Fuchs, Remseck)


     Dr. Karlin Stark (Quelle: privat)

  • Abteilung 9
    24.11.2020
    Die asiatische Tigermücke breitet sich in Baden-Württemberg aus
    Milde Winter können das Überwintern der Stechmückeneier ermöglichen
     •	Foto eines Weibchens der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus),  Quelle: B.Pluskota (KABS)

    ​Die asiatische Tigermücke Aedes albopictus, ein möglicher Überträger von tropischen Krankheitserregern wie dem Dengue- und Chikungunya-Virus, breitet sich weiter aus. Nach Ansiedelung der Mücke in Gebieten der Oberrheinregion konnten in diesem Sommer auch Nachweise im Großraum Stuttgart erbracht werden. Betroffen waren im Sommer 2020 der Stuttgarter Stadtbezirk Möhringen, die Stadt Korntal-Münchingen im Landkreis Ludwigsburg, Musberg im Landkreis Esslingen und die Gemeinde Kernen im Remstal im Rems-Murr-Kreis. Neben Einzelfunden wurden auch etablierte Populationen sowie Eier gefunden.

    „Ursprünglich stammt die Asiatische Tigermücke aus Südostasien. Sie breitet sich hauptsächlich durch internationalen Waren- und Personenverkehr aus“, erklärte Dr. Christiane Wagner-Wiening, stellvertretende Leiterin des Referats Gesundheitsschutz und Epidemiologie beim Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart sowie Projektleiterin eines BMBF-geförderten Projekts zur Unterstützung des Öffentlichen Gesundheitsdiensts auf kommunaler Ebene.

    Neben Meldungen von Anwohnerinnen und Anwohnern, die sich durch die tagaktiven, aggressiven Plagegeister gestört fühlen, werden Vorkommen durch gezielte Untersuchungen im Rahmen von Forschungsprojekten erkannt. Hierbei werden Fallen in klimatisch für die Ansiedelung von Aedes albopictus geeigneten Regionen beziehungsweise an bereits bekannten Fundorten aufgestellt. In Baden-Württemberg wird dieses Monitoring und auch die Bekämpfung aktiv durch die KABS (Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) un-terstützt.

    „Das Übertragungsrisiko von exotischen Viren durch infizierte Reiserückkehrer ist aktuell noch sehr gering. Kann sich die Tigermücke jedoch ungestört ausbreiten, steigt das Risiko“, erklärte Dr. Wagner-Wiening. Begünstigt wird dies vor allem durch hohe Sommertemperaturen und milde Winter, die das Überwintern der Stechmückeneier ermöglichen. Um zu vermeiden, dass Eier überwintern können, ist – neben der Bekämpfung der Mückenlarven in den Sommermonaten – das Entfernen von Eiern in möglichen Brutstätten entscheidend. „Hier kann Jede und Jeder mithelfen“, sagte Dr. Wagner-Wiening.

    Zum Ende der Stechmückensaison möchte das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart daher nochmals auf die Verbreitung der Asiatischen Tigermücke im Großraum Stuttgart aufmerksam machen und auf Präventionsmaßnahmen hinweisen. Die Mücke brütet in kleinsten Wasseransammlungen wie offenen Regentonnen, Eimern, Gießkannen, Blumentöpfen, Wasserschalen etc. Diese sollten entweder entfernt beziehungsweise so gelagert werden, dass kein Wasser darin stehen bleibt. Regentonnen können mit einem Mückennetz geschützt werden. Bei Vogeltränken sollte das Wasser mindestens alle drei Tage gewechselt werden, um eine Brut zu vermeiden.

    „Während der Garten winterfest gemacht wird, sollten vor allem in Gebieten in denen bereits Tigermücken-Funde erfolgten, alle möglichen Brutstätten gründlich gereinigt werden“, so Dr. Wagner-Wiening. Dazu ist Ausschrubben oder auskochen notwendig, um die festklebenden Eier zuverlässig zu entfernen. Das abgegossene Wasser sollte nicht über einen Gulli entsorgt werden, um einer Ansiedlung in schwer erreichbaren Wasseransammlungen vorzubeugen.

    Wenn Stechmücken gefunden werden, bei denen der Verdacht besteht, dass es sich um die Asiatische Tigermücke handelt, können diese Funde den zuständigen Gesundheitsämtern gemeldet werden. Eine Übersicht ist beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg abrufbar.

    Hintergrundinformationen:
    Erste größere Vorkommen der ursprünglich aus Südostasien stammenden asiatischen Tigermücke Aedes albopictus wurden in Baden-Württemberg 2015 in Freiburg in einer Kleingartenanlage nachgewiesen. Asiatische Tigermücken sind sehr klein (3,5 bis 8 Millimeter) mit auffällig schwarz-weiß gestreiften Beinen und einem weißen Streifen auf dem Kopf und Rücken. Tigermücken sind tagaktiv und sehr aggressiv. Sie können sich unter geeigneten Umweltbedingungen wie hohen sommerlichen Temperaturen und Vorkommen von kleinen wassergefüllten Brutstätten vermehren. Da asiatische Tigermücken potenziell auch virale Krankheiten übertragen können, sollte ihr Vorkommen überwacht und gegebenenfalls reguliert werden.

    Die Tigermückenfallen wurden im Rahmen des EU-geförderten INTERREG-V Projekts TIGER aufgestellt. TIGER (Trinational Initiative Group of Entomology in Upper Rhine valley) ist ein EU-gefördertes INTERREG-V Projekt und dient der Unterstützung der Institutionen, die für die gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang mit der Asiatischen Tigermücke zuständig sind. Im Fokus steht dabei Behörden kompetent in wissenschaftlicher und technischer Weise zu unterstützen. So können diese Risiken, welche von invasiven Stechmücken ausgehen, besser einschätzen und bewältigen. Informationen unter: www.tiger-platform.eu/de

     
    Foto einer Stechmückenfalle, Quelle: X. Augsten (TIGER)
  • Abteilung 4
    23.11.2020
    A 81: Nächtliche Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten im Schönbuchtunnel (Landkreis Böblingen) / Nächtliche Vollsperrungen in beide Fahrtrichtungen zwischen Anschlussstelle Gärtringen und Herrenberg
    Beginn am Montag, 30. November 2020, 21:00 Uhr, in Fahrtrichtung Stuttgart und am Dienstag, 1. Dezember 2020, 21:00 Uhr, in Fahrtrichtung Singen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt von Montag, 30. November 2020, bis voraussichtlich Mittwoch, 2. Dezember 2020, im Schönbuchtunnel Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durch. Diese Arbeiten erfordern die Vollsperrung des Tunnels. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, beschränken sich die Vollsperrungen auf die Nachtstunden mit geringerem Verkehrsaufkommen.

    In der Nacht von Dienstag, 1. Dezember, 21:00 Uhr, auf Mittwoch, 2. Dezember 2020, 5:00 Uhr, wird die A 81 in Fahrtrichtung Singen ab der Anschlussstelle (AS) Gärtringen bis zur AS Herrenberg voll gesperrt. Die Auffahrt auf die Tank- und Rastanlage Schönbuch West ist am Dienstag, 1. Dezember ab 19:00 Uhr nicht mehr erreichbar. Die Weiterfahrt von der Tank- und Rastanlage auf die A 81 in Richtung Singen ist dann nur noch in den kommenden zwei Stunden bis zur Vollsperrung der A 81 in Fahrtrichtung Singen möglich. Die Umleitung ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 36 bis zur Anschlussstelle Herrenberg ausgeschildert.

    In Fahrtrichtung Stuttgart wird die A 81 von Montag, 30. November, 21:00 Uhr, auf Dienstag, 1. Dezember 2020, 5:00 Uhr, von der AS Herrenberg bis zur AS Gärtringen voll gesperrt. Die Umleitung ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 45 bis zur Anschlussstelle Gärtringen ausgeschildert.

    Sollten noch Restarbeiten erforderlich werden, kommt es in der Nacht von Mittwoch, 2. Dezember, auf Donnerstag, 3. Dezember 2020, zu einer weiteren Sperrung der A 81 in beide Fahrtrichtungen sowie der Tank- und Rastanlage Schönbuch West. Auch diese Sperrung würde sich auf die Nachtstunden beschränken. Sollten weitere Arbeiten erforderlich werden, informiert das Regierungspräsidium mit einer gesonderten Pressemitteilung.

    Da trotz der Arbeiten in den Nachtstunden und den ausgeschilderten Bedarfsumleitungsstrecken mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, empfiehlt das Regierungspräsidium Stuttgart, das Gebiet nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.

    Im Schönbuchtunnel werden regelmäßig Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt mit dem Ziel, einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    20.11.2020
    Gehölzpflegearbeiten an der Brenz in Heidenheim
    Beginn voraussichtlich am Montag, 23. November 2020

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart führt in den kommenden Wochen Gehölzpflegemaßnahmen an der Brenz in Heidenheim durch. Diese sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Gearbeitet wird im Ortsteil Schnaitheim zwischen Fischerweg und Heidenheimer Straße, in Heidenheim zwischen Kanalstraße und Bahnlinie und in Mergelstetten vor der Wangenmühle.
    Sofern die Witterungsbedingungen es zulassen, beginnen die Arbeiten am Montag, 23. November 2020.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt, bei welchen die Standsicherheit aufgrund Krankheit oder Alter beeinträchtig ist. Besonders betroffen sind Eschen durch das auch in diesem Jahr stark auftretende Eschentriebsterben. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit der zuständigen Naturschutzbehörde sowie der Stadt Heidenheim abgestimmt und dauern voraussichtlich ein bis zwei Wochen. Die Maßnahmen können nur bei geeigneter Witterung durchgeführt werden. Ist dies nicht der Fall, werden die Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie angrenzende Fußwege in dieser Zeit nicht betreten werden. An bestimmten Abschnitten ist eine vollständige Sperrung der gewässerbegleitenden Wege notwendig. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet hierfür um Verständnis.

    Hintergrundinformation:
    Die Brenz gehört zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes. Sie obliegt den Landebetrieben Gewässer, angesiedelt in den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    20.11.2020
    A 81 Engelbergtunnel: Beginn der zweiten Bauphase verschiebt sich auf Frühjahr 2021
    Bis zum Start der zweiten Bauphase keine Eingriffe in den laufenden Verkehr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte im September 2019 mit der ersten Bauphase der Hauptbaumaßnahme am Engelbergtunnel begonnen. Diese Bauphase wurde im August 2020 abgeschlossen. Dabei wurde die rund 50 Zentimeter dicke Fahrbahn um weitere 50 Zentimeter verstärkt, um die seitlich auf die Tunnelinnenschalen wirkenden Kräfte aus dem quellenden Anhydrit aufnehmen zu können. Die Arbeiten fanden hauptsächlich unter der Fahrbahn in den Medien- und Abluftkanälen beider Tunnelröhren statt, sodass der Engelbergtunnel nahezu uneingeschränkt „unter Verkehr bleiben“ konnte. Vorbereitend für die zweite Bauphase wurden bereits im Juli 2020 die beiden Mittelstreifenüberfahrten am Nord- und Südportal umgebaut.

    Ab der zweiten Bauphase muss in den laufenden Verkehr der Autobahn A 81 eingegriffen werden. Die Sperrung von einzelnen Fahrstreifen findet ausschließlich in der verkehrsärmeren Zeit von 20:00 bis 5:00 Uhr statt, sodass tagsüber alle sechs vorhandenen Fahrstreifen bestehen bleiben. Lediglich die Fahrstreifenbreiten – und damit einhergehend die Geschwindigkeit – werden eingeschränkt. Es werden keine Umleitungen in das nachgeordnete Straßennetz erforderlich.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so kurz und gering wie möglich zu halten, erfolgt die Verkehrsumlegung – und somit der Start der zweiten Bauphase – erst, wenn alle Voraussetzungen für den Beginn und einen kontinuierlichen Bauablauf der zweiten Bauphase sichergestellt sind. Eine wichtige Voraussetzung sind dabei die vorproduzierten und für die Verstärkung der Tunnelinnenschale notwendigen Stahlbauteile. An die einzubauenden Stahlbauteile müssen hohe Qualitätsansprüche gestellt werden, die sich vor allem aus dem Einbau im Verkehrsraum und den besonderen Anforderungen des Engelbergtunnels ergeben. Die ersten Stahlbauteile waren diesen Sommer an der Baustelle eingetroffen.

    Die Herstellung der Stahlbauteile erfolgt durch ein zertifiziertes Werk nach europäischer Norm. Die Qualität muss im Werk durch das zertifizierte Werk selbst und auf der Baustelle durch die beauftragte Baufirma überprüft werden. Ein vom Regierungspräsidium Stuttgart beauftragtes Prüfinstitut war zusätzlich vor der Produktion für eine Überprüfung im Werk. Diese stichprobenartige Überprüfung im Werk war unauffällig. Erst die detaillierten Überprüfungen auf der Baustelle zeigten, dass die Qualität der gelieferten Stahlbauteile nicht ausreichend ist. In Teilabschnitten der fünf Meter langen Stahlbauteile entsprechen die Schweißnähte nicht den Qualitätsansprüchen. Die Robustheit der Konstruktion wäre unter Umständen beeinträchtigt. Da die Verkehrssicherheit oberste Priorität hat, arbeiten das Regierungspräsidium Stuttgart und die beauftragte Arbeitsgemeinschaft gemeinsam daran, eine Lösung zu finden. Da sich die Überwachung und Sicherstellung der Herstellungsqualität im Zulieferwerk aufgrund der Produktion außerhalb der EU und der Corona-Pandemie aufwendiger als ursprünglich geplant darstellt, wird sich der Start der zweiten Bauphase ins Frühjahr 2021 verschieben.

    Wie sehr sich diese Verzögerung auf den gesamten Bauablauf auswirken wird, lässt sich Stand heute noch nicht sagen. Selbstverständlich werden alle Beteiligten alles daransetzen, um Zeit aufzuholen und die Verschiebung des Bauendes so gering wie möglich zu halten. Genauer lässt sich dies jedoch erst dann sagen, wenn klar ist, wann die zweite Bauphase starten kann.

    Einige Arbeiten aus der zweiten Bauphase wurden vorgezogen und werden bereits nachts während 20:00 bis 5:00 Uhr realisiert. Hierzu gehört das Schließen von Rissen mit Harz (sogenannte Rissverpressung), Bohren von Ankerlöchern sowie das Verlegen von Kabeltrassen.

    Ab 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH sämtliche Aufgaben in Bezug auf Autobahnen in Deutschland – das heißt Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung. Die zuständigen Mitarbeitenden des Regierungspräsidiums Stuttgart werden ab dann als Mitarbeitende der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest weiterhin die Hauptbaumaßnahme am Engelbergtunnel betreuen. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.


    Hintergrundinformationen:
    Mit der Hauptbaumaßnahme erfolgt eine umfangreiche bauliche und betriebstechnische Ertüchtigung des Engelbergtunnels. Im Zuge der baulichen Arbeiten werden die Tunnelinnenschalen auf einer Länge von jeweils etwa 175 Meter ertüchtigt. Durch die betriebstechnischen Arbeiten wird die komplette Sicherheits- und Betriebstechnik über die gesamte Länge beider Tunnelröhren auf 2.520 Meter erneuert. Außerdem werden alterstypische Schäden im Tunnel beseitigt. Die Baukosten betragen etwa 130 Millionen Euro und werden vom Bund als Baulastträger übernommen.

  • Abteilung 8
    20.11.2020
    Archäologische Denkmalpflege
    Neue Publikation: Der Orkopf – Eine Fundstelle auf der Landesgrenze
     Orkopf aus der Luft (Quelle: LAD/AATG)

    Unter dem Titel „Der Orkopf – Eine Fundstelle auf der Landesgrenze“ ist der 20. Band der Reihe Archäologie im Thurgau erschienen. Das Buch zur internationalen Pfahlbauforschung befasst sich mit der Fundstelle Orkopf im Ausflussbereich des Bodensee-Untersees, direkt auf der Landesgrenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Herausgeber sind das Amt für Archäologie Thurgau (AATG) und das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart. Von 2007 bis 2015 untersuchten Taucherinnen und Taucher des LAD und des AATG gemeinsam Pfahlfelder und Funde von der Mittelsteinzeit bis in die Neuzeit.

    Dendroarchäologische Untersuchungen und Radiokarbonanalysen an den Bauhölzern belegen Seeufersiedlungen der Pfyner und Horgener Kultur sowie aus der Frühbronzezeit. Zudem konnten eine mittelalterliche Steganlage und neuzeitliche Fischfanganlagen nachgewiesen werden. Wegen der starken Erosion kamen nur wenige Funde zum Vorschein unter anderem Steinbeile, Feuersteine, Gefäßreste sowie Bleikugeln der neuzeitlichen Wasservogeljagd. Der verkehrsgeografisch günstig gelegene Ausfluss des Untersees ist ein durch die Zeiten verschiedenartig intensiv genutzter Kulturraum. Davon zeugen neben den untersuchten Fundstellen am Orkopf viele weitere Fundplätze und Objekte aus der Umgebung.

    Das neue Buch ist das letzte Produkt des erfolgreichen Interreg IV-Projektes zu Fragen von Erosion und Denkmalpflege im Bodensee, das 2013 abgeschlossen wurde. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie war keine öffentliche Vorstellung der Publikation möglich. Die Buchübergabe wurde auf der Fundstelle durchgeführt und ist filmisch dokumentiert (Zugangsdaten: Benutzer: Datentausch; Passwort: Orkopf2020). Erhältlich ist das Buch im Buchhandel oder online

    Flyer (2.9 MB)


    Arbeiten unter Wasser


    Arbeiten unter Wasser


    Arbeiten unter Wasser


    Ruderblätter

    Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart /AATG)




  • Abteilung 4
    20.11.2020
    B 27: Ersatzneubau der Gumpenbachbrücke in Kornwestheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Verkehrsumlegung und Vorbereitung der Abbrucharbeiten ab Freitag, 27. November 2020

    Seit Januar 2020 führt das Regierungspräsidium Stuttgart die Bauarbeiten für das östliche neue Brückenbauwerk der Gumpenbachbrücke in Kornwestheim durch. Die Bauarbeiten für das neue Brückenbauwerk in Seitenlage sind inzwischen abgeschlossen, sodass der Verkehr in Fahrtrichtung Ludwigsburg auf das neue Brückenbauwerk umgelegt werden kann. Anschließend kann der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart vom alten westlichen Brückenbauwerk über das alte östliche Brückenbauwerk geführt werden. Diese Verkehrsführung ist erforderlich, um mit den Vorarbeiten für den Abbruch des westlichen Brückenbauwerks beginnen zu können.

    Zur Einrichtung der neuen Verkehrsführung sind auf der Bundesstraße B 27 von Freitag, 27. November 2020, bis Montag, 30. November 2020, die nachfolgenden Sperrungen in Fahrtrichtung Ludwigsburg sowie in Fahrtrichtung Stuttgart erforderlich.

    Für den Rückbau der aktuellen Verkehrsführung muss die Bundesstraße B 27 in Fahrtrichtung Ludwigsburg von Freitag, 27. November 2020, 19:00 Uhr, bis Samstag, 28. November 2020, 5:00 Uhr, voll gesperrt werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Ludwigsburg wird während der Vollsperrung an der Anschlussstelle Kornwestheim-Mitte ausgeleitet und über die Zeppelinstraße/Theodor-Heuss-Straße auf die Stuttgarter Straße/Ludwigsburger Straße geführt und am Zubringer zur Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd wieder auf die B 27 zurückgeleitet.

    Die restlichen Arbeiten zur Einrichtung der Verkehrsführung werden von Samstag, 28. November 2020, bis Montag, 30. November 2020, ausgeführt. Dafür muss zeitweise jeweils ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Ludwigsburg und in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt werden.

    Die Vorarbeiten für den Abbruch des westlichen Brückenbauwerks beginnen dann am Montag, 30. November 2020, und erfordern zeitweise eine Sperrung des rechten Fahrstreifens in Fahrtrichtung Stuttgart. Der Verkehr bleibt dabei aufrechterhalten. Die Vorarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Dezember 2020 andauern.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    20.11.2020
    L 1001: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Laudenbach und Vorbachzimmern (Landkreis Main-Tauber)
    Verlängerung der Vollsperrung voraussichtlich bis Sonntag, 13. Dezember 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 19. Oktober 2020, auf der L 1001 zwischen Laudenbach und Vorbachzimmern eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von insgesamt 3,2 Kilometern durch. Neben der Fahrbahndeckenerneuerung wird unter anderem auch der Kreuzungsbereich bei der Zufahrt nach Haagen und der Brücke über die Hoheklinge baulich verbessert. Hierzu wird das Höhenniveau im Kreuzungsbereich angehoben und damit an das Niveau des Brückenbauwerkes angeglichen.

    Ursprünglich war geplant, dass die Arbeiten bis Samstag, 21. November 2020, abgeschlossen sein werden. Aufgrund zusätzlicher Erd- und Entwässerungsarbeiten sowie die Errichtung neuer Schutzplanken verlängert sich die Bauzeit und somit auch die Dauer der Vollsperrung bis voraussichtlich Sonntag, 13. Dezember 2020.

    Die bisherigen Umleitungen sind weiterhin gültig und entsprechend ausgeschildert. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    19.11.2020
    L 1005: Sanierungsmaßnahme Stützmauern zwischen Münster und Schmerbach (Landkreis Main-Tauber)
    Ende der Vollsperrung am Samstag, 21. November 2020
     Abbildung 1: Abbruch alter Betonbalken  (Quelle: RPS)

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Dienstag, 11. August 2020, Sanierungsarbeiten an drei Stützmauern zwischen Schmerbach und Münster an der L 1005 durch. Die Arbeiten werden bis Samstag, 21. November 2020, abgeschlossen sein, sodass die für die Arbeiten notwendige Vollsperrung kommenden Samstag aufgehoben werden kann.

    Ursprünglich sollte nur eine von drei Mauern zwischen Schmerbach und Münster ertüchtigt werden. Aufgrund des schlechten Zustands der Stützmauern auf dem gesperrten Streckenabschnitt mussten jedoch zusätzlich zwei weitere Stützmauern gesichert werden.

    Bei der Wahl der Sicherungsmethoden wurde insbesondere auf den Naturschutz geachtet. Bei allen drei Mauern handelt es sich um Natursteinmauern in Trockenbauweise. Durch § 33 Landesnaturschutzgesetz (NatSchG) werden in Baden-Württemberg alle in der freien Landschaft befindlichen Trockenmauern geschützt, da sie durch ihre besondere Bauweise insbesondere für Mauereidechsen einzigartige kleinräumige Habitate sind. Zudem gehören Trockenmauern zum Kulturdenkmal der Region.

    Die hangseitige Mauer wurde deshalb wieder als Trockenmauer von einem Maurer, der auf diese besondere Bauweise spezialisiert ist, neu aufgesetzt. Bei zwei talseitigen Stützmauern ist dies aufgrund der Verkehrsbelastung nicht möglich. Daher wurden diese beiden Mauern im Bestand erhalten und mit Drahtseilnetzen und mit bis zu sieben Meter langen Bodennägeln gesichert. Die Lasten aus Erddruck und Verkehr werden nun von den Nägeln getragen. Das Netz verhindert, dass sich Steine aus dem Mauerwerk lösen können. Die Mauern sind durch die Netze weiterhin für Reptilien zugänglich. Um die Anpralllasten auf die Leitplanke abzutragen, wurde auf den Mauern ein Betonbalken mit bis zu sieben Meter langen Pfählen hergestellt. Die Lasten werden so in den Untergrund abgetragen.

    Inzwischen sind die Arbeiten an den drei Mauern fertiggestellt. Bis Ende der Woche werden die neuen Leitplanken montiert. Die Straße ist am Samstag, 21. November 2020, wieder für den Verkehr nutzbar.

    Die Kosten der Sanierungsarbeiten für die drei Stützmauern belaufen sich auf rund 250.000 Euro. Die Kosten dafür trägt das Land Baden-Württemberg.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für Ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

     Abbildung 2: Bau der Trockenmauer
    Abbildung 2: Bau der Trockenmauer (Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart)

    Abbildung 3: Bodennägel Endzustand
    Abbildung 3: Bodennägel Endzustand (Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart)


    Abbildung 4: Trockenmauer Endzustand (Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart)

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    18.11.2020
    B 27: sechsstreifiger Ausbau zwischen Aichtal und Leinfelden-Echterdingen Nord
    Öffentliche Informationsveranstaltung mit Live-Übertragung am Mittwoch, 25. November 2020, in der Filharmonie in Filderstadt-Bernhausen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lädt ein zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum sechsstreifen Ausbau der B 27 Aichtal – Leinfelden-Echterdingen Nord – Teilbereich Filderstadt. Diese findet statt
     
    am Mittwoch, 25. November 2020, 18:00 Uhr
    im Großen Saal der
    Filharmonie, Tübinger Str. 40, 70794 Filderstadt-Bernhausen
     
    Der Einlass erfolgt ab 17:00 Uhr. Um frühzeitiges Erscheinen aufgrund der Ticketkontrollen wird gebeten.
     
    Zeitgleich wird die Veranstaltung live im Internet übertragen unter
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Voruntersuchung für den sechsstreifigen Ausbau der B 27 zwischen Aichtal und Leinfelden-Echterdingen Nord durchgeführt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die bisherigen Ergebnisse der Planung präsentiert und erläutert. Im Anschluss steht das Regierungspräsidium zur Beantwortung von vor Ort sowie online gestellten Fragen zur Planung zur Verfügung.
     
    Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie werden zum Schutz der Teilnehmenden besondere Maßnahmen getroffen. Die Veranstaltung wird als sogenannte Hybridveranstaltung, einer Kombination aus Präsenz- und Onlineveranstaltung durchgeführt. Die Teilnehmerzahl an der Präsenzveranstaltung, vorbehaltlich weiterer Entwicklungen zur aktuellen Corona-Pandemie, ist auf maximal 100 vorangemeldete Personen aus Filderstadt begrenzt. Ein entsprechendes Hygienekonzept liegt vor. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie bitten wir vorrangig von der Onlineübertragung Gebrauch zu machen.
     
    Die Anmeldung erfolgt über das Ticketportal Easy Ticket Service unter https://www.easyticket.de/Ausbau_B27_Buergerinfo_Filderstadt.. Die Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Pro Haushalt kann aufgrund der Teilnehmerbegrenzung nur ein Sitzplatz gebucht werden. Die Teilnehmenden vor Ort müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die geltenden Corona-Regeln sind darüber hinaus einzuhalten.
     
    Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, oder wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten oder Halsschmerzen, aufweisen, dürfen an der Präsenzveranstaltung nicht teilnehmen.
     
    Eine separate Veranstaltung für Leinfelden-Echterdingen findet am Montag, 30. November 2020, in der Filderhalle statt. Hierzu wird eine weitere Pressemitteilung veröffentlicht.
     

     

  • Abteilung 4
    18.11.2020
    B 27: sechsstreifiger Ausbau zwischen Aichtal und Leinfelden-Echterdingen Nord
    Öffentliche Informationsveranstaltung mit Live-Übertragung am Montag, 30. November 2020, in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart lädt ein zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum sechsstreifen Ausbau der B 27 Aichtal – Leinfelden-Echterdingen Nord – Teilbereich Leinfelden-Echterdingen. Diese findet statt

    am Montag, 30. November 2020, 18:00 Uhr
    im Großen Saal der
    Filderhalle, Bahnhofstr. 61, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    Der Einlass erfolgt ab 17:00 Uhr. Um frühzeitiges Erscheinen aufgrund der Ticketkontrollen wird gebeten.

    Zeitgleich wird die Veranstaltung live im Internet übertragen unter
    https://rps.filderhalle.de/ausbau_b27_buergerinfo_leinfelden-echterdingen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Voruntersuchung für den sechsstreifigen Ausbau der B 27 zwischen Aichtal und Leinfelden-Echterdingen Nord durchgeführt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die bisherigen Ergebnisse der Planung präsentiert und erläutert. Im Anschluss steht das Regierungspräsidium zur Beantwortung von vor Ort sowie online gestellten Fragen zur Planung zur Verfügung.

    Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie werden zum Schutz der Teilnehmenden besondere Maßnahmen getroffen. Die Veranstaltung wird als sogenannte Hybridveranstaltung, einer Kombination aus Präsenz- und Onlineveranstaltung durchgeführt. Die Teilnehmerzahl an der Präsenzveranstaltung, vorbehaltlich weiterer Entwicklungen zur aktuellen Corona-Pandemie, ist auf maximal 100 vorangemeldete Personen aus Leinfelden-Echterdingen begrenzt. Ein entsprechendes Hygienekonzept liegt vor. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie bitten wir vorrangig von der Onlineübertragung Gebrauch zu machen.

    Die Anmeldung erfolgt über das Ticketportal Easy Ticket Service unter https://www.easyticket.de/Ausbau_B27_Buergerinfo_Leinfelden-Echterdingen. Die Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Pro Haushalt kann aufgrund der Teilnehmerbegrenzung nur ein Sitzplatz gebucht werden. Die Teilnehmenden vor Ort müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die geltenden Corona-Regeln sind darüber hinaus einzuhalten.

    Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, oder wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten oder Halsschmerzen, aufweisen, dürfen an der Präsenzveranstaltung nicht teilnehmen.

    Eine separate Veranstaltung für Filderstadt findet am Mittwoch, 25. November 2020, in der Filharmonie statt. Hierzu wird eine weitere Pressemitteilung veröffentlicht.

  • Abteilung 4
    16.11.2020
    L 1180: Ausbau des Knotenpunktes L 1180/L 1141/Füllerstraße bei Gerlingen zu einem Betonkreisverkehr (LK Ludwigsburg)
    Dritte Bauphase kann voraussichtlich Ende November 2020 starten

    Seit Mitte August 2020 baut das Regierungspräsidium Stuttgart den Knotenpunkt L 1180/L 1141/Füllerstraße in Gerlingen zu einem Kreisverkehr in Betonbauweise inklusive Bypass aus. Zurzeit befindet sich die Baumaßnahme in der zweiten Bauphase. In dieser Phase konzentrieren sich die Arbeiten auf die L 1180 und auf den Kreuzungsbereich. Hier wurden bereits alle Kanal-, Leitungs-, Asphalt- sowie Betonbauarbeiten abgeschlossen. Bis Ende November finden Arbeiten an den Gehwegen und an der Bushaltestelle sowie Fugen- und Bordsteinarbeiten statt.

    Nach den Betonierarbeiten an der Kreisfläche sind trotz umfangreicher Sicherungsmaßnahmen Passanten durch den weichen Beton gelaufen. Die dadurch entstandenen Schäden mussten durch zusätzliche Arbeiten behoben werden. Aufgrund dessen sowie den ungünstigen Witterungsverhältnissen beim Betoneinbau verzögert sich die Umstellung auf die dritte Bauphase dieser Maßnahme auf voraussichtlich Ende November 2020.

    Während der dritten Bauphase wird der Verkehr über den fertiggestellten Kreisverkehr geführt, sodass alle restlichen Arbeiten am Bypass und an der Bushaltestelle „Ramtel“ in Richtung Stuttgart durchgeführt werden können.

    Über den Kreisverkehrsplatz sind alle Fahrtrichtungen möglich – mit Ausnahme der L 1180 in Fahrtrichtung Stuttgart. Diese bleibt halbseitig gesperrt. Die Füllerstraße wird von der L 1180 aus wieder zugänglich sein. Die L 1180 in Richtung Leonberg wird beidseitig befahrbar sein. Selbiges gilt für die Neue Ramtelstraße. Die L 1180 in Richtung Stuttgart ist während dieser Zeit nur in Fahrtrichtung Leonberg befahrbar.

    Der Verkehr von Leonberg in Richtung Schillerhöhe beziehungsweise Stuttgart wird am Kreisverkehr über die Neue Ramtelstraße und über die L 1187 bis zur Wildparkstraße geführt. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit dem Ziel Schillerhöhe in Richtung Gerlingen werden ebenfalls über die Neue Ramtelstraße, über Leonberg Zentrum und die Feuerbacher Straße nach Gerlingen geführt.

    Der überregionale Verkehr sowie der Schwerlastverkehr werden über die L 1187/Mahdentalstraße und die B 14 umgeleitet.

    Der Anliegerverkehr in das Wohngebiet Gerlinger Heide wird wieder regulär über die Füllerstraße möglich sein.

    Der ÖPNV wird auch während der dritten Bauphase aufrechterhalten. Alle Buslinien verkehren dann wieder gemäß Fahrplan. Die Buslinie 638 verkehrt über die L 1180 und Füllerstraße. Die Linien 92, X2 und X60 verkehren ebenfalls wieder in beide Fahrtrichtungen über die L 1180. Somit entfällt der zurzeit eingerichtete Pendelbus zwischen Leonberg Bahnhof und Golfplatz. Für den Linienverkehr wird während der Bauzeit eine Bedarfsampel auf der L 1180 zwischen Füllerstraße und Talstraße installiert, die den Linienverkehr in beide Fahrtrichtungen ermöglicht. Der reguläre Kfz-Verkehr mit Ziel Schillerhöhe/Stuttgart wird wie oben beschrieben über die Neue Ramtelstraße und die L 1187 geführt. Die Haltestelle Gerlingen Ramtel in Richtung Leonberg wird wieder in Betrieb genommen. Die Haltestelle in Gegenrichtung entfällt weiterhin. Wir empfehlen die Aushänge sowie die Internetpräsenz der Verkehrsunternehmen zu verfolgen. Nähere Informationen liefern die jeweiligen Verkehrsunternehmen.

    Der Fußgänger- und Radverkehr zwischen der Neuen Ramtelstraße sowie dem Wohngebiet an der Füllerstraße wird über den neuen Knotenpunkt möglich sein. Von der Neuen Ramtelstraße kommend mit Ziel Bopserwaldstraße – sowie umgekehrt – kann der vorhandene Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite der L 1180 durch das Wohngebiet an der Füllerstraße genutzt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    13.11.2020
    Lesespaß trotzt Corona / 82 Bibliotheken an Aktion HEISS AUF LESEN© 2020 beteiligt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Kaum ein anderes Projekt schafft es, so große Begeisterung für das Lesen zu wecken“

    Bereits zum elften Mal fand 2020 im Regierungsbezirk Stuttgart die Sommerleseaktion HEISS AUF LESEN© statt. Mit diesem Angebot soll die Lese- und Sprachkompetenz der Kinder und Jugendlichen auf eine ungezwungene Art und Weise gefördert und dabei die Kreativität und Fantasie angeregt werden in neue Welten einzutauchen.

    „Kaum ein anderes Projekt schafft es, so große Begeisterung für das Lesen bei Kindern und Jugendlichen zu wecken. Trotz der aktuellen Corona-Pandemie haben dieses Jahr 82 Bibliotheken und rund 6.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Regierungsbezirk Stuttgart mit großem Engagement dafür gesorgt, dass HEISS AUF LESEN© auch diesen Sommer stattfinden konnte. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Schirmherr der Aktion im Stuttgarter Regierungsbezirk.

    HEISS AUF LESEN©, eine Aktion, die 2010 von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Stuttgart initiiert wurde und seitdem koordiniert wird, bietet in der Sommerferienzeit für jedes Lesealter, jede Lesevorliebe und Lesefähigkeit spannende und abwechslungsreiche Lektüren für Kinder und Jugendliche. Durch die kostenlose Anmeldung in der Bibliothek wird man zum Clubmitglied und kann aus dem HEISS AUF LESEN©-Bestand der Bibliothek Bücher ausleihen. Als Bestätigung für jedes gelesene Buch gibt es einen Stempel in das eigene Logbuch. Schon ab dem ersten gelesenen Buch hatte man auch dieses Jahr die Chance auf tolle Preise. Hauptsponsor der Aktion war auch in diesem Jahr der Erlebnispark Tripsdrill, der für jede teilnehmende Bibliothek ein Familienticket zur Verlosung zur Verfügung gestellt hat.

    Eine offizielle Auftaktveranstaltung mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer in einer Bibliothek konnte es diesen Sommer aufgrund der Corona-Pandemie nicht geben. Stattdessen eröffnete Reimer die Aktion durch eine Videogrußbotschaft.

    Trotz der coronabedingten Einschränkungen in diesem Jahr haben rund 18.200 Interviews den Austausch über die spannenden Geschichten zwischen Bibliotheksmitarbeiterinnen- und Mitarbeitern und Clubmitgliedern angeregt und die Anzahl der Teilnehmenden und Bibliotheken war im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. HEISS AUF LESEN© war so beliebt, dass sich 509 Kinder und Jugendliche neu in Bibliotheken anmeldeten, um an der kostenlosen Aktion teilnehmen zu können. Die Aussage des Stuttgarter Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer bei der Eröffnung 2019 „Das ist wie Urlaub. Wer liest, muss gar nicht weg“ findet in diesen Zeiten eine ganz neue Bedeutung.

    Zum zweiten Mal konnte die Kreativaufgabe als Zusatzangebot von Bibliotheken ausgerichtet werden. Das von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen ausgewählte Thema „Freundschaft“ sollte als analoge oder digitale Einzel- oder Teamaufgabe als Buch, E-Book oder Comic umgesetzt werden. Eingereicht wurden Beiträge von 258 Teilnehmenden, aus denen eine Jury der Fachstelle Stuttgart den kreativsten Siegerbeitrag auswählte.

    Der Gewinn in der Kategorie „Kreativpreis 2020 analog“ geht nach Bad Friedrichshall, in der Kategorie „Kreativpreis 2020 digital“ nach Leutenbach und der „Kreativpreis 2020 Team analog“ nach Heiningen. Die Beiträge sind auf folgendem Link zum Anschauen veröffentlicht.

    Die drei Bibliotheken, aus denen die Gewinnerkinder kamen, erhielten je einen Pokal und die Gewinnerkinder eine HEISS AUF LESEN©-Medaille. Als Zertifikate zur erfolgreichen Teilnahme haben alle Kinder und Jugendlichen Urkunden erhalten und hatten die Möglichkeit, Preise zu gewinnen. Bei der Vergabe der Gewinne mussten die Bibliotheken erneut Flexibilität beweisen; so fanden beispielsweise Abschlussveranstaltungen auch digital statt.

    Einen besonderen Anreiz zur Teilnahme bietet HEISS AUF LESEN© auch für Erwachsene. An dieser Variante haben sich in diesem Jahr 18 Bibliotheken im Regierungsbezirk Stuttgart beteiligt. Das Blind-Date mit einem Buch kam dabei besonders gut an. Kein Titel, kein Autor, kein Buchcover war zu sehen, nur der erste Satz soll zum Lesen verlocken.

    Mehr Informationen zu HEISS AUF LESEN© finden Sie im Internet unter: www.s.fachstelle.bib-bw.de/angebot/ak_heissauflesen.html

    Die Fachstelle Stuttgart ist mit HEISS AUF LESEN© außerdem auch auf Facebook vertreten.

  • Abteilung 4
    12.11.2020
    L 1103: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Meimsheim und Lauffen (Landkreis Heilbronn)
    Halbseitige Sperrung des Knotenpunktes Richtung Kirchheim von Mittwoch, 18. November 2020, bis voraussichtlich Montag, 7. Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert die Fahrbahn der L 1103 im Bereich ab der K 2072 Richtung Kirchheim bis zur K 2074 Richtung Hausen. Dieser Streckenabschnitt ist bereits vollgesperrt, da derzeit am Knotenpunkt L 1103/K 2074 ein Unterführungsbauwerk für den Radweg Richtung Zabergäu entsteht.

    Für die Sanierung der Strecke wird ab Mittwoch, 18. November 2020, der Knotenpunkt L 1103/K 2072 Richtung Kirchheim zusätzlich halbseitig unter Einsatz einer Ampelanlage gesperrt. Die Vorarbeiten dazu beginnen bereits am Montag, 16. November 2020. Die Kreuzung kann voraussichtlich am Montag, 7. Dezember 2020, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der gesamte Streckenabschnitt wird bis zum Abschluss der Arbeiten am Unterführungsbauwerk bis voraussichtlich Ende Februar 2021 gesperrt bleiben.

    Die Umleitungsstrecke führt über die K 2075 nach Hausen und über die K 2074 zurück auf die L 1103 Richtung Lauffen und umgekehrt. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

    Das Land investiert rund 300.000 Euro in die Fahrbahndeckenerneuerung und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.

  • Abteilung 4
    12.11.2020
    L 1103: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Meimsheim und Lauffen (Landkreis Heilbronn)
    Halbseitige Sperrung des Knotenpunktes Richtung Kirchheim von Mittwoch, 18. November 2020, bis voraussichtlich Montag, 7. Dezember 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert die Fahrbahn der L 1103 im Bereich ab der K 2072 Richtung Kirchheim bis zur K 2074 Richtung Hausen. Dieser Streckenabschnitt ist bereits vollgesperrt, da derzeit am Knotenpunkt L 1103/K 2074 ein Unterführungsbauwerk für den Radweg Richtung Zabergäu entsteht.

    Für die Sanierung der Strecke wird ab Mittwoch, 18. November 2020, der Knotenpunkt L 1103/K 2072 Richtung Kirchheim zusätzlich halbseitig unter Einsatz einer Ampelanlage gesperrt. Die Vorarbeiten dazu beginnen bereits am Montag, 16. November 2020. Die Kreuzung kann voraussichtlich am Montag, 7. Dezember 2020, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der gesamte Streckenabschnitt wird bis zum Abschluss der Arbeiten am Unterführungsbauwerk bis voraussichtlich Ende Februar 2021 gesperrt bleiben.

    Die Umleitungsstrecke führt über die K 2075 nach Hausen und über die K 2074 zurück auf die L 1103 Richtung Lauffen und umgekehrt. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

    Das Land investiert rund 300.000 Euro in die Fahrbahndeckenerneuerung und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    11.11.2020
    L 1070: Fahrbahndeckenerneuerung Gerhof – Unterdeufstetten (Landkreis Schwäbisch Hall) / Sanierung Ortsdurchfahrt Unterdeufstetten
    Vollsperrung ab Montag, 16. November 2020, bis voraussichtlich Ende November 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt an der L 1070 zwischen Gerhof und Unterdeufstetten eine Fahrbahndeckenerneuerung in drei Bauabschnitten durch. Der rund 1,1 Kilometer lange Sanierungsabschnitt weist im Fahrbahnbereich Verdrückungen, Schadstellen und Ausbrüche auf, sodass der Asphaltbelag auf dem gesamten Streckenabschnitt saniert und verstärkt werden muss.

    Am Montag, 16. November 2020, beginnt die Maßnahme des ersten Bauabschnitts mit Belagsarbeiten innerhalb der Ortsdurchfahrt von Unterdeufstetten. Es erfolgt eine Teilsanierung der Fahrbahndecke. Bereichsweise werden einzelne Randsteine und Straßeneinlaufabdeckungen ausgewechselt. Auf Grund der geringen Fahrbahnbreite können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Belagsarbeiten sollen voraussichtlich bis Ende November 2020 abgeschlossen sein.

    Während der Vollsperrung wird der Verkehr innerörtlich über die Rosen- und Gladiolenstraße umgeleitet. Die Umleitungsstrecke wird ausgeschildert.

    Die Arbeiten an der L 1070 (Außenstrecke) zwischen Gerhof und Unterdeufstetten (zweiter und dritter Bauabschnitt) werden voraussichtlich ab Frühjahr 2021 erfolgen. Das Regierungspräsidium Stuttgart wird darüber rechtzeitig in einer Pressemitteilung informieren.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    10.11.2020
    B 10: Bauwerksuntersuchungen an der Filsbrücke zwischen Plochingen und Reichenbach (Landkreis Esslingen)
    Vorzeitige Aufhebung der Fahrbahneinengung in Fahrtrichtung Stuttgart

    ​Seit Anfang November 2020 führte das Regierungspräsidium Stuttgart umfangreiche Bauwerksuntersuchungen an der Filsbrücke im Zuge der B 10 zwischen Reichenbach und Plochingen in Fahrtrichtung Stuttgart durch. Während dieser Untersuchungen musste der Verkehr auf der Brücke auf eine Fahrspur eingeengt werden. Seit heute kann der Verkehr wieder auf beiden Fahrstreifen Richtung Stuttgart fahren. Derzeit werden lediglich noch Restarbeiten außerhalb des Verkehrsbereichs durchgeführt.

    Die Untersuchungen fanden sowohl auf der Brücke als auch unter der Fahrbahn im Hohlkasten des Brückenüberbaus statt. Auf der Brücke wurden mehrere Probeöffnungen vorgenommen, bei denen der Asphaltbelag und die Brückenabdichtung abgenommen wurden. Am freigelegten Konstruktionsbeton wurden daraufhin sowohl von oben als auch von unten Materialproben für weitere Laboranalysen entnommen. Außerdem wurden die für das Tragsystem wichtigen Bewehrungen und Spannglieder an bestimmten Stellen freigelegt und deren Zustand analysiert sowie dokumentiert. Grund für diese Untersuchungen war, dass die Brücke mittelfristig instandgesetzt werden soll. Der genaue Zeitpunkt dafür hängt nun von den Untersuchungsergebnissen ab, die derzeit ausgewertet werden.

    Nach den Untersuchungsarbeiten mussten die Abdichtungen in den Probeöffnungen wiederhergestellt und der Asphalt eingebaut werden. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Arbeiten am Freitag, 13. November 2020, abgeschlossen sein werden. Diese Arbeiten konnten nun jedoch früher als ursprünglich erwartet abgeschlossen werden. Die Strecke ist ab sofort wieder für den Verkehr freigegeben.

    Das Land investierte mit dieser Maßnahme rund 60.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für Ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.
  • Abteilung 4
    10.11.2020
    B 10: Fahrbahndeckenerneuerung und Neubau Verflechtungsstreifen Neuwirtshaus – AS Zuffenhausen (Landkreis Ludwigsburg)
    Notwendige Restarbeiten an den Mittelstreifenüberfahrten dauern noch bis Freitag, 13. November 2020, an

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert und baut seit Freitag, 24. Juli 2020, die B 10 zwischen Neuwirtshaus und der Anschlussstelle (AS) Zuffenhausen aus. Im Zuge der 14-wöchigen Bauarbeiten konnte ein zusätzlicher Verflechtungstreifen durch die Mittelstreifenverbreiterung in Fahrtrichtung Vaihingen/Enz gewonnen werden.

    Seit Samstag, 31. Oktober 2020, erfolgen die noch notwendigen Restarbeiten an den Mittelstreifenüberfahrten, welche ursprünglich bis Dienstag, 10. November 2020, abgeschlossen sein sollten. Die Fertigstellung dieser Arbeiten wird sich nun auf voraussichtlich Freitag, 13. November 2020, verschieben. Lediglich außerhalb der Berufsverkehrszeit muss dabei teilweise in beide Fahrrichtungen auf einen Fahrstreifen reduziert werden.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungs- und Ausbaumaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Einrichtung einer 6-Tage Woche unter Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    10.11.2020
    B 14: Instandsetzungsarbeiten im Kappelbergtunnel bei Fellbach (Landkreis Rems-Murr)
    Nächtliche halbseitige Sperrung in Richtung Stuttgart ab Mittwoch, 11. November, bis Samstag, 14. November 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Mittwoch, 11. November 2020, Instandsetzungsarbeiten im Kappelbergtunnel der B 14 zwischen Fellbach und Stuttgart durch. Die Instandsetzungsarbeiten im Tunnel an den Schachtabdeckungen im Notgehweg werden ab Mittwoch, 11. November 2020, bis Samstag, 14. November 2020, jeweils in den Nächten ab 20:00 Uhr abends bis 5:00 Uhr morgens unter halbseitiger Fahrbahnsperrung in Fahrtrichtung Stuttgart durchgeführt. Aufgrund des aktuellen Zustands der Schachtabdeckungen in dem rund 1.600 Meter langen Tunnelbauwerk aus dem Jahre 1991 müssen die Kabelschachtabdeckungen durch neue Abdeckungen ersetzt werden.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 60.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land könnendem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.
  • Abteilung 4
    10.11.2020
    Ausbau der B 492 Hermaringen - Brenz (Landkreis Heidenheim)
    Vollsperrung des Sachsenhauser Weges ab Dienstag, 17. November 2020, bis Mittwoch, 18. November 2020

    ​Die Gemeindeverbindungsstraße Sachsenhauser Weg ist Teil des Umleitungskonzeptes für den Bau der B 492 zwischen Hermaringen und Brenz. Mit einer Länge von circa zwei Kilometern verbindet sie die Ortschaft Brenz mit der Bayrischen Staatsstraße DLG 29 und entlastet während der Vollsperrung der B 492 vor allem die Ortsdurchfahrt Obermedlingen. Der teilweise nur vier Meter breite Streckenabschnitt wird derzeit von Ortskundigen stark frequentiert. Aufgrund der zum Teil geringen Fahrbahnbreite wird das Bankett bei Begegnungsverkehr befahren und dadurch beschädigt.
    Aus Gründen der Verkehrssicherheit und zur Straßenunterhaltung müssen deshalb noch vor Winterbeginn die Schotterbankette ertüchtigt werden. In diesem Zusammenhang wird auch der Anschluss der DLG 29 an den Sachsenhauser Weg verbessert und verkehrsgerechter ausgebaut. Die Arbeiten können aus Gründen der Arbeitssicherheit nur unter Vollsperrung erfolgen.

    Ab Dienstag, 17. November 2020, bis Mittwoch, 18. November 2020, jeweils von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, wird der Sachsenhauser Weg von Brenz bis zur Bayrischen Staatsstraße somit voll gesperrt. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die bereits ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu nutzen.
    Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr erfolgt über die B 16 - AS Lauingen Mitte Staatsstraße 2025 - DLG 28 - DLG 7- DLG 35 - L 1082 – Staatsstraße 2025 – K 3006 – K 3032 – A 7, AS Heidenheim. Für den sonstigen Verkehr erfolgt eine Umleitung ab Brenz über die L 1170 - Niederstotzingen - L 1168 - Oberstotzingen - L 1079 - B 19 - B 492 Giengen- Hermaringen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Betroffenen um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Sperrung.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    06.11.2020
    B 29 Essingen – Aalen, Bauabschnitt 1 (Landkreis Ostalbkreis)
    Vollsperrung der Bahnhofstraße (L 1165) ab Montag, 16. November 2020, bis Freitag, 4. Dezember 2020

    ​Seit dem Beginn der Bauarbeiten Mitte Oktober sind bereits große Veränderungen im Baufeld entlang der B 29 zu erkennen. Der Oberboden wurde großflächig abgeräumt, notwendige Baumfäll- und Rodungsarbeiten sind größtenteils abgeschlossen.

    Im Zuge der anstehenden Kanalarbeiten müssen parallel zur B 29 entlang der Firma Magnaflux Entwässerungskanäle verlegt werden. Dafür ist eine Vollsperrung der Bahnhofstraße (L 1165) ab Montag, 16. November 2020, bis Freitag, 4. Dezember 2020, erforderlich. Gleichzeitig werden auch Leerrohrpakete der Versorgungsunternehmen, sowie eine Gas- und Wasserleitung der Gemeinde Essingen verlegt.

    Die regionale Umleitungsstrecke führt von Essingen kommend über die Daimler- und Humboldtstraße und den Kreisverkehrsplatz am Bauhaus auf die B 29 und zurück. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

    Die mit der Sanierung der Remsbrücke in Essingen eingerichtete überörtliche Umleitungsstrecke wird zur Entlastung des Industriegebiets Aalen-West und der Entflechtung des Verkehrs weiterhin bis 4. Dezember 2020 aufrechterhalten.

    Aufgrund der Vollsperrung ist auch mit Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen. Betroffene werden gebeten sich rechtzeitig vor Ort zu informieren.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 8
    06.11.2020
    Archäologische Denkmalpflege
    Grabungen im Mannheimer Stadtteil Neckarau erfolgreich abgeschlossen
     Ausgegrabener Brunnen, vermutlich aus dem ersten Drittel des 19. Jh. (Bild: fodilus GmbH, Heiko Steinwand)

    Die seit Mitte August durch das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart beaufsichtigten archäologischen Grabungen auf dem Gelände Luisenstraße 8 / Rathausstraße 14 im Mannheimer Stadtteil Neckarau sind abgeschlossen. Mit der von der Firma fodilus GmbH durchgeführten Grabung gelang es, wichtige Informationen für die Siedlungsgeschichte Neckaraus zu sichern. Die gefundenen Siedlungsspuren reichen bis ins hohe Mittelalter (11./ 12. Jahrhundert) zurück. Notwendig geworden waren die Untersuchungen im Zuge der geplanten Errichtung einer Wohnanlage für das diakonische Werk.

    Die jüngst abgerissene, schon auf den Katasterplänen des 19. Jahrhunderts fassbare Bebauung, stellt die jüngste Siedlungsphase dar. Neben der Ausbruchgrube des Kellers an der Luisenstraße gehören dazu unter anderem eine neuzeitliche Sickergrube und zwei Brunnen. Der einst an der Rückseite des Gebäudes Luisenstraße 8 gelegene Brunnen wurde nach rund einhundertjähriger Nutzung im frühen 20. Jahrhundert mit zahlreichen nutzlos gewordenen Haushaltsgegenständen (Glasflaschen, Eisenschrott, Gefäß- und Geschirrscherben) verfüllt.

    Auf dem Gelände konnten zudem die Spuren dreier weiterer Keller aufgedeckt werden, die zumindest teilweise in das ausgehende Mittelalter (15./ frühes 16. Jahrhundert) oder die frühe Neuzeit gehören könnten. Einer dieser Keller lag in der späteren Hofeinfahrt des Anwesens in der Luisenstraße 8. Er wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verfüllt. In dieser Verfüllung legte man später eine Mörtelmischgrube für den Hausbau an.

    Auf dem Boden eines an der Rathausstraße gelegenen Kellers waren (wohl im 18. oder gar schon im 17. Jahrhundert) zehn Nachgeburtstöpfe deponiert worden: eindrucksvolle Zeugen eines bis in die Neuzeit weit verbreiteten Aberglaubens. Durch die doppelte Verwahrung der Plazenta – in einem Gefäß und an einem sicheren Ort, wie den Keller – glaubte man, Wöchnerin und Neugeborenes vor dem Zugriff böser Mächte schützen zu können. Ein weiterer Nachgeburtstopf fand sich ungewöhnlicher Weise außerhalb des Kellers.

    Kiesschüttungen und Pflaster markieren die frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Hof- oder Verkehrsflächen.

    Das späte Mittelalter (13. bis frühes 15. Jahrhundert) lässt sich – möglicherweise überlieferungsbedingt – bislang im archäologischen Befund nicht sicher fassen. Zahlreiche Erdbefunde zeugen dagegen von intensiver Siedlungstätigkeit im hohen Mittelalter (11./ 12. Jahrhundert). Neben einer größeren Anzahl von Abfallgruben konnten auch vier Erdkeller dokumentiert werden. Hinweise auf die ehemalige Bebauung in der seinerzeit üblichen Pfostenständerbauweise fanden sich bislang nur indirekt in Gestalt einzelner Pfostenlöcher und von Resten verziegelter Fachwerkwände in den Verfüllungen der Abfallgruben. Den eindrucksvollsten Befund dieser Siedlungsphase stellt ein am Nordende des Grundstücks aufgedeckter Abschnitt eines Ost-West verlaufenden Grabens dar. Es ist zu vermuten, dass dieser Graben den gesamten historischen Siedlungsbereich Neckaraus umschloss. 


    Blick auf die Grabungsfläche (Bild: fodilus GmbH, Heiko Steinwand)

  • Abteilung 4
    04.11.2020
    L 1165: Sanierung der Remsbrücke in Essingen (Ostalbkreis)
    Erweiterung der Vollsperrung im Bereich Bachstraße bis ins Untere Dorf von Freitag, 6. November 2020, 8:30 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 8. November 2020, 9:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit August 2020 die Remsbrücke im Zuge der L 1165 in Essingen. Hierbei werden die Abdichtung und der darauf befindliche Straßenbelag umfassend erneuert. Zudem werden Betonabplatzungen und Hohlstellen an der Brücke instandgesetzt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich noch bis Sonntag, 15. November 2020.

    Die bisherige Sperrung der Brücke muss ab Freitag, 6. November, 8:30 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 8. November, 9:00 Uhr, auf den Bereich von der Bachstraße bis ins Untere Dorf erweitert werden. Nur so ist es möglich die erforderlichen Asphaltschichten unter Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Auflagen aufzubringen.

    Die Nutzung der innerörtlichen Umleitung ist im oben genannten Zeitraum daher nicht möglich. Der Verkehr wird während den Arbeiten aus Aalen kommend über die B 29 Richtung Mögglingen – L 1161 nach Heubach – L 1162 nach Bartholomä umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    03.11.2020
    L 1060: Ersatzneubau Brücke bei Ellwangen-Neunheim (Landkreis Ostalbkreis)
    Vollsperrung der Brücke ab Freitag, 6. November 2020, 9:00 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 7. November 2020, 5:00 Uhr

    ​Im Oktober 2018 wurde eine Brücke bei Ellwangen-Neunheim von einem Schwertransporter schwer beschädigt. Aufgrund des entstandenen Anfahrschadens wurde diese Brücke vorrübergehend mit Stahlträgern gesichert, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Zwischenzeitlich fanden weiterführende Planungen statt, wie das Bauwerk saniert oder ersetzt werden kann. Dies erforderte verschiedene Untersuchungen sowie statische Berechnungen. Nun soll der ursprüngliche Zustand der Brücke wiederhergestellt werden. Dafür ist ein Ersatzneubau des Überbaus erforderlich. Hierfür war in einem ersten Schritt der Abbruch des Überbaus notwendig, der Mitte Juli 2020 erfolgte. Im Anschluss daran wurde in den vergangenen Monaten unter anderem das für die Arbeiten notwendige Traggerüst montiert, die Stahlträger des Überbaus eingehoben und befestigt sowie die Asphaltschichten auf dem Bauwerk hergestellt.

    Abschließend muss nun das noch über der L 1060 befindliche Traggerüst wieder abgebaut werden. Daher ist die L 1060 ab Freitag, 6. November, 9:00 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 7. November, 5:00 Uhr, voll gesperrt. Die Arbeiten am Brückenbauwerk sind dann abgeschlossen, sodass keine weiteren Sperrungen zu erwarten sind.

    Die Umleitungsstrecke erfolgt aus Richtung Ellwangen kommend über die K 3223 (Rattstadter Straße) – Röhlinger Straße – Benedikt-Wagner-Straße. Von der Autobahn kommend verläuft die Umleitung analog in Gegenrichtung.

    Da es sich aufgrund des Anfahrschadens um einen Versicherungsfall handelt, entstehen für das Land als Straßenbaulastträger keine Kosten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    03.11.2020
    L 1036: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Nesselbach und Langenburg (Kreis Schwäbisch Hall)
    Vollsperrung ab Mittwoch, 4. November, bis voraussichtlich Mitte Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt an der L 1036 zwischen Nesselbach und Langenburg eine Fahrbahndeckenerneuerung in zwei Bauabschnitten durch. Der rund vier Kilometer lange Sanierungsabschnitt weist im Fahrbahnbereich Verdrückungen, Schadstellen und Ausbrüche auf, sodass der Asphaltbelag auf dem gesamten Streckenabschnitt saniert und verstärkt werden muss.

    Die Sanierungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt vom Ortsausgang Bächlingen bis zum Ortseingang Langenburg beginnen am Mittwoch, 4. November 2020, und dauern bis voraussichtlich Mitte Dezember 2020 an.

    Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite können die Sanierungsarbeiten aus Verkehrssicherheitsgründen nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Abhängig von den Witterungsbedingungen wird direkt im Anschluss daran – spätestens jedoch im Frühjahr 2021 – mit dem zweiten Bauabschnitt zwischen Nesselbach und Bächlingen begonnen. Hierbei werden neben der Fahrbahndeckensanierung eine Amphibienleiteinrichtung mit Amphibiendurchlass bei Nesselbach hergestellt und die Entwässerungseinrichtungen erneuert. Zusätzlich werden an der Jagstbrücke bei Bächlingen kleinere Instandsetzungsarbeiten ausgeführt.

    Die Umleitung des Verkehrs für den ersten Bauabschnitt von Bächlingen nach Langenburg erfolgt ab Bächlingen über die L 1025 und L 1033 nach Langenburg. Die Umleitung der Gegenrichtung erfolgt ebenfalls über die vorgenannte Strecke. Über den Beginn der Arbeiten am zweiten Bauabschnitt sowie die Verkehrsführung der Umleitung wird das Regierungspräsidium Stuttgart rechtzeitig mit einer weiteren Pressemitteilung informieren.

    Das Land investiert mit dieser Sanierungsmaßnahme rund eine Million Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    02.11.2020
    L 2218: Sanierung der Feldwegbrücke bei Ilshofen (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Vollsperrung der Brücke und des Gemeindeverbindungswegs ab Montag, 9. November 2020, bis voraussichtlich Freitag, 11. Dezember 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert in Abstimmung mit der Stadt Ilshofen ab Montag, 9. November 2020, die Feldwegbrücke im Zuge der Mühlstraße über die L 2218 bei Ilshofen. Die Brücke und die Mühlstraße sind in diesem Bereich bis Freitag, 11. Dezember 2020, voll gesperrt, da aufgrund der Fahrbahnbreite eine Gesamtsanierung unter Verkehr an der Feldwegbrücke nicht möglich ist. Eine Umleitung für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr wird vor Ort ausgeschildert. Im Rahmen der Instandsetzung der rund 25 Meter langen einstegigen Plattenbrücke wird der gesamte Fahrbahnbelag samt Abdichtung sowie Schutz- und Deckschicht erneuert. Des Weiteren werden vorhandene Abplatzungen und Hohlstellen instandgesetzt, die Entwässerungseinrichtungen vervollständigt sowie das vorhandene Geländer beschichtet.

    Im Anschluss finden voraussichtlich ab Samstag, 12. Dezember 2020, für rund sechs weitere Tage die abschließenden Arbeiten unter der Brücke an der L 2218 statt. Hier werden fehlende Böschungstreppen und Schadstellen an der Unterseite des Bauwerks instandgesetzt. Die Arbeiten werden mit teilweise halbseitiger Sperrung der Mühlstraße mit einer Ampelregelung durchgeführt.

    Sollten die Wetterverhältnisse die geplante Fertigstellung nicht zulassen, kann sich die Maßnahme entsprechend verlängern.

    Das Land investiert für die Erneuerung der Brücke insgesamt rund 150.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    02.11.2020
    Archäologische Denkmalpflege
    Blockbergung eines merowingerzeitlichen Baumsarges in Balgheim (Landkreis Tuttlingen)
     Bergung mit Balgheim im Hintergrund (Quelle: LAD im RPS)

    Am Freitag (30. Oktober 2020) haben Archäologinnen und Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart in Balgheim einen Baumsarg aus der Merowingerzeit (6. Jh. n. Chr.) geborgen. Funde von Gräbern dieser Zeitstellung gelten als außergewöhnlich.

    Bereits im Herbst 2019 hatten im Zuge der Planungen für das Neubaugebiet Dollenäcker Sondagegrabungen des LAD stattgefunden. Hierbei waren die Archäologen auf den hölzernen Sarg gestoßen. Um Aufschluss über sein Alter zu erhalten, war das oberste Brett entnommen und im Labor für Dendrochronologie in Hemmenhofen untersucht worden. Dort konnte das Datum auf 544 nach Christus bestimmt werden. Eine Abweichung ist dabei auf Grund der sehr exakten Datierungstechniken um maximal zehn Jahre möglich. Somit war klar, dass es sich um ein Grab der Merowingerzeit handelte.

    Gräber mit Holzsärgen dieser Zeitstellung wurden im 19. Jahrhundert in Oberflacht und 2002 in Trossingen entdeckt. Das Besondere an solchen Funden ist zum einen, dass sie sehr exakt datiert werden können und zum anderen, dass in ihnen meist organisches Material (Holz, Leder, Textilien etc.) erhalten ist. In dem Grab von Trossingen fand sich unter anderem eine vollständig erhaltene Leier mit figürlichen Darstellungen. Die luftundurchlässigen und dauerhaft feuchten Böden im Bereich der Schwäbischen Alb bieten optimale Voraussetzungen für eine dauerhafte Konservierung, was der Grund für die gute Erhaltung der Bestattungen und ihrer Beigaben ist.

    Um dem außergewöhnlichen Fund in Balgheim gerecht zu werden, wurde das Grab en bloc geborgen und in die Restaurierungswerkstätten des LAD nach Ludwigsburg transportiert. Hier können das Grab und seine Beigaben unter Laborbedingungen freigelegt, dokumentiert und restauratorisch versorgt werden. Weitere Funde aus der Merowingerzeit haben die Archäologen in Balgheim nicht gemacht. 


    Vorbereitungen für die Blockbergung


    Verladen


    Verladen des Blockes


    Aufladen des Blockes

    Quelle der Bilder: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 9
    02.11.2020
    Be Smart – Don’t Start“ – erfolgreicher Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen startet wieder

    Gesundheitsminister Manne Lucha: „Trotz positiver Entwicklung ist der Präventionswettbewerb unverzichtbar“

    Am 16. November 2020 beginnt wieder der bundesweite Klassenwettbewerb „Be Smart – Don`t Start“. Auch in diesem Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 8 die Möglichkeit, an dem Wettbewerb zum Thema Nichtrauchen teilzunehmen und attraktive Preise zu gewinnen. Während der Wettbewerbsdauer von sechs Monaten verpflichten sich die Teilnehmenden, rauchfrei zu bleiben. Die Teilnahme für die Klassen an dem für alle Schularten geeigneten Präventionsprojekt ist kostenfrei.

    „Der Trend zum Nichtrauchen ist in Deutschland erfreulicherweise ungebremst. Die neuesten Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass im Jahr 2019 etwa 85 Prozent der 12- bis 17-Jährigen angegeben haben, in ihrem Leben noch nie geraucht zu haben – das ist der höchste Wert seit Beginn der Untersuchungen im Jahr 1973. Dies ist ein beachtlicher Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen in der Tabakprävention, auf dem wir uns allerdings nicht ausruhen dürfen. Der Wettbewerb ist weiterhin aus meiner Sicht ein wichtiger Baustein in der Präventionsarbeit“, erklärte Gesundheitsminister Manne Lucha.

    In den vergangenen Jahren kamen neue Produkte auf den Markt, wie E-Zigaretten und E-Shishas, die gerade auf junge Menschen attraktiv wirken. Zwar ist der Anteil der 12- bis 17-Jährigen, die schon einmal eine E-Shisha probiert haben, von 20,5 Prozent im Jahr 2012 auf 9,2 Prozent im Jahr 2019 gesunken. Der Anteil Jugendlicher, die Erfahrung mit E-Zigaretten haben, ist allerdings von 9,1 Prozent im Jahr 2012 auf 12,3 Prozent im Jahr 2019 gestiegen (BZgA 2020).

    „Prävention ist kein Selbstläufer. Wir müssen auf neue Entwicklungen reagieren und auch die nachkommenden Jahrgänge immer wieder aufs Neue darin bestärken, rauchfrei zu bleiben. Deshalb sind auch in diesem Schuljahr wieder Klassen aufgefordert, aktiv ‚Nein‘ zu Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, Tabak und Nikotin in jeder Form zu sagen“, so Lucha weiter.

    Wegen der besonderen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurde das bereitgestellte Unterrichtsmaterial zum Thema Nichtrauchen um digitale Elemente erweitert, sodass der Wettbewerb – falls erforderlich – auch im Homeschooling oder bei geteilten Klassen durchgeführt werden kann. Ein besonderer Fokus liegt dabei in diesem Jahr auf dem Thema „Rauchen und Umwelt“.

    „Wir erleben zurzeit sehr viele engagierte umwelt- und gesundheitsbewusste junge Menschen, die sich entscheiden, rauchfrei zu leben. Rauchen stellt nicht nur eine immense Gesundheitsgefahr dar, sondern wirkt sich auch negativ auf die Umwelt aus. Dieser Aspekt soll im diesjährigen Wettbewerb besonders aufgegriffen werden. Ich hoffe, dass sich auch dieses Mal wieder viele Schulklassen in Baden-Württemberg angesprochen fühlen und an ‚Be Smart‘ teilnehmen. Gerade in diesen angespannten Zeiten bleibt das Nichtrauchen ein wesentliches Gesundheitsziel“, sagte Dr. Karlin Stark, die Leiterin des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart.

    Für die Schulklassen, die während der gesamten Wettbewerbsdauer rauchfrei bleiben, winken attraktive Preise. Als bundesweiten Hauptpreis erhält die Gewinnerklasse 5.000 Euro für die Klassenkasse.

    Bis zum 14. November 2020 haben die Schulklassen noch die Möglichkeit, sich für den Wettbewerb anzumelden.

    „Die Abnahme des Tabakkonsums in der Bevölkerung ist ein wesentliches Gesundheitsziel. Deshalb freue ich mich, dass der Wettbewerb ‚Be Smart – Don`t Start‘ bei Schülerinnen und Schülern sowie bei Lehrkräften auf hohe Akzeptanz stößt und zur Prävention des Rauchens beiträgt. Ich hoffe auch dieses Jahr auf viele Teilnehmende“, so Dr. Karlin Stark.

    Zusätzlicher Kreativwettbewerb des Landes Baden-Württemberg
    Neben dem Bundeswettbewerb schreibt das Land Baden-Württemberg zusätzlich einen Kreativwettbewerb mit weiteren Preisen aus, an dem sich die „Be Smart – Don’t Start“-Klassen mit Beiträgen zum Thema Nichtrauchen beteiligen können: Videos, Gedichte, Songs, besondere Aktionen auf dem Schulhof und vieles mehr – der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Gewinnerklassen werden – wenn die aktuelle Coronalage es zulässt – nach Stuttgart zu einer Preisverleihung eingeladen.

    Der bundesweite Wettbewerb zum Nichtrauchen „Be Smart – Don’t Start“ wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Krebshilfe, die AOK sowie weitere öffentliche und private Institutionen.

    In Baden-Württemberg wird der Wettbewerb vom Ministerium für Soziales und Integration, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, und der AOK Baden-Württemberg unterstützt. Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart übernimmt die landesweite Koordination, die Koordination an Schulen wird durch das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) durchgeführt, das mit seiner Förderung auch den Kreativwettbewerb zu „Be Start – Don’t Start“ in Baden-Württemberg unterstützt.

    Weitere Informationen zu „Be Smart – Don’t Start“ finden Interessierte auf der Internetseite der Kampagne www.besmart.info oder der Internetseite des Landesgesundheitsamts (LGA) im Regierungspräsidium Stuttgart www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Themen/Praevention/besmart/Seiten/default.aspx. Informationen zum Kreativwettbewerb finden Sie ebenfalls beim LGA unter https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Themen/Praevention/besmart/Seiten/Kreativwettbewerb.aspx.

  • Abteilung 4
    30.10.2020
    Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz | Land unterstützt Infrastrukturmaßnahmen der Stadt Aalen (Ostalbkreis) mit rund 2,2 Millionen Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität“

    ​Das Land unterstützt die Stadt Aalen mit einer Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) mit insgesamt 2,19 Millionen Euro beim Bau einer Geh- und Radwegunterführung unter der stark frequentierten L 1080 (Alte Heidenheimer Straße). Die Hauptbauarbeiten sollen im Frühjahr 2021 starten und voraussichtlich bis im Jahr 2022 abgeschlossen sein.

    „Mit dem Bau der neuen Unterführung werden die Verkehrsverhältnisse für Fußgänger und Radfahrer in Aalen weiter verbessert. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität im Ostalbkreis“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die neue Geh- und Radwegunterführung in Verlängerung der Kettelerstraße soll die Kernstadt mit den östlichen Stadtteilen erschließen und eine direkte und sichere Verbindung für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende aus dem Bereich östlich der Alten Heidenheimer Straße und der bereits bestehenden Unterführung unter der Bahnlinie gewährleisten.

    Darüber hinaus sind weitere Umbaumaßnahmen an den umliegenden Straßen geplant: Maßnahmen wie der Neubau einer Busbucht mit anschließendem Fahrstreifen, der Bau eines zusätzlichen Fahrstreifens in Richtung Ziegelstraße sowie der Wegfall der bisherigen Fußgängerquerungen am Knotenpunkt Alte Heidenheimer Straße (L 1080) sollen zusätzlich zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses führen.

    Neben den Verbesserungen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer wird es damit auch Verbesserungen für den ÖPNV und den motorisierten Individualverkehr geben. Damit soll der Umstieg vom eigenen Auto auf öffentliche Verkehrsmittel für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver werden und der CO2-Ausstoß sowie das Feinstaubaufkommen reduziert werden.

  • Abteilung 4
    30.10.2020
    B 10: Fahrbahndeckenerneuerung und Anlage Verflechtungsstreifen Neuwirtshaus – AS Zuffenhausen (LK Ludwigsburg) | Fertigstellung der Hauptbaumaßnahme am Samstag, 31. Oktober 2020
    Anschließende Rampensanierung und Restarbeiten an den Mittelstreifenüberfahrten bis Dienstag, 10. November 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Freitag, 24. Juli 2020, die B 10 zwischen Neuwirtshaus und der Anschlussstelle (AS) Zuffenhausen. Im Zuge der 14-wöchigen Bauarbeiten konnte ein zusätzlicher Verflechtungstreifen durch die Mittelstreifenverbreiterung in Fahrtrichtung Vahingen/Enz gewonnen werden. Derzeit erfolgt die Sanierung der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Stuttgart. Diese Arbeiten sind am Samstag, 31. Oktober 2020, abgeschlossen.

    Ab Samstag, 31. Oktober 2020, erfolgen noch die notwendigen Restarbeiten an den Mittelstreifenüberfahrten, welche voraussichtlich bis Dienstag, 10. November 2020, andauern werden. Lediglich außerhalb der Berufsverkehrszeit muss dabei teilweise in beide Fahrrichtungen auf einen Fahrstreifen reduziert werden.

    Weiterhin wird ab Samstag, 31. Oktober 2020, die Rampe von der A 81 aus Leonberg kommend auf die B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart bedingt durch die notwendige Sanierung des Einfädelstreifens gesperrt. Eine überörtliche Umleitungsstrecke entsprechend der ausgeschilderten U 1 über die Anschlussstelle Münchingen wird eingerichtet. Die zusätzliche Sanierung der Einfädelspur wird voraussichtlich am Mittwoch, 4. November 2020, abgeschlossen sein.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Baumaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Einrichtung einer 6-Tage Woche unter Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.
  • Abteilung 4
    28.10.2020
    L 1165: Sanierung der Remsbrücke in Essingen (Ostalbkreis)
    Verlängerung der Vollsperrung voraussichtlich bis Sonntag, 15. November

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit August 2020 die Remsbrücke im Zuge der L 1165 in Essingen. Hierbei werden die Abdichtung und der darauf befindliche Straßenbelag umfassend erneuert. Zudem werden Betonabplatzungen und Hohlstellen an der Brücke instandgesetzt.

    Trotz der vorab umfassend durchgeführten Voruntersuchungen sind aufgrund des Zustands der Brücke zusätzliche Arbeiten erforderlich geworden. Unter anderem muss ein Bereich des Überbaus der 1957 hergestellten Brücke komplett erneuert werden. Zudem ist eine zusätzliche Betonschutzschicht auf dem Überbau anzubringen und der Randbereich des Bauwerks entsprechend zu verstärken. Aktuell finden Arbeiten an der Abdichtung der Brückentafel, Verfüllung der Brückenwiederlager, Randeinfassungen, Einbau des Asphalts auf der Fahrbahn und auf dem Gehweg statt. Durch die zusätzlich ungünstigen Witterungsbedingungen verschiebt sich die Fertigstellung voraussichtlich auf Sonntag, 15. November 2020.

    Die Brücke ist für die Arbeiten weiterhin voll gesperrt, da aufgrund der geringen Fahrbahnbreite eine Gesamtsanierung unter Verkehr nicht möglich ist. Der Verkehr wird während den Sanierungsarbeiten aus Aalen kommend über die B 29 Richtung Mögglingen – L 1161 nach Heubach – L 1162 nach Bartholomä umgeleitet. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung analog. Zudem wird eine innerörtliche Umleitung ausgeschildert. Die im Bereich des Bauwerks befindlichen Einrichtungen und Betriebe sind von der Ortsmitte aus weiterhin zu erreichen.

    Die Kosten der Maßnahme werden vom Land als Baulastträger getragen und belaufen sich aufgrund der Mehrarbeiten auf rund 260.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 8
    28.10.2020
    Bau- und Kunstdenkmalpflege
    In die Luft gegangen: Photolifter kommt in Esslinger Stadtkirche St. Dionys zum Einsatz (Landkreis Esslingen)
     Photolifter kommt in St. Dionys zum Einsatz. Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart ist in die Luft gegangen: In der evangelischen Stadtkirche St. Dionys in Esslingen kam am 20. und 21. Oktober 2020 ein Photolifter zum Einsatz, um detaillierte Einblicke in schwer einsehbare Objekte wie Altar, Orgel und Chorfenster zu erhalten.

    Bereits im letzten Jahr waren Wartungsarbeiten in St. Dionys an den Fenstern durchgeführt worden. Um einen besseren Überblick über den Gesamtzustand der Kirche bekommen zu können, arbeitete das LAD eng mit Daniel Roeseler aus München zusammen, der den Photolifter zur Verfügung stellte und dem LAD als technischer Experte zur Seite stand.

    Beim Einsatz des Photolifters wird eine digitale Kamera mittels Helium-gefüllter Ballons bis auf etwa 20 Meter Höhe gebracht, um hochauflösende Detailfotos von einzelnen Objekten zu erstellen. Es handelt sich dabei um eine relativ neue Technik, die seit 2018 zur Inspektion von Gebäuden eingesetzt wird. In St. Dionys wurden unter anderem Auflagerungen auf den Objekten wie Staubablagerungen, Korrosions- und Ablaufspuren an den Glasfenstern sowie Malschichtschäden sichtbar, die von unten ohne Gerüst nicht einsehbar gewesen wären. Damit wird eine erste Einschätzung von Bestand und Schadensumfang ermöglicht, die zur weiteren Planung von notwendigen Erhaltungsmaßnahmen an den Einzelobjekten dient.

  • Abteilung 4
    27.10.2020
    L 1180: Ausbau des Knotenpunktes L 1180 / L 1141 / Füllerstraße bei Gerlingen zu einem Betonkreisverkehr (Landkreis Ludwigsburg)
    Beginn der dritten Bauphase voraussichtlich Mitte November 2020

    ​Seit Mitte August 2020 baut das Regierungspräsidium Stuttgart den Knotenpunkt L1180 / L1141 / Füllerstraße in Gerlingen aus.  Nachdem in der ersten Bauphase der Bereich der Neuen Ramtelstraße sowie die Erd- und Kanalbauarbeiten des zukünftigen Bypasses hergestellt wurden, konzentrierten sich die Arbeiten der zweiten Bauphase seit Ende September auf den Kreuzungsbereich. Die Erd-, Leitungs- und Kanalarbeiten, sowie die Arbeiten an der neuen Bushaltestellenbucht entlang der L 1180 sind bereits abgeschlossen. Des Weiteren wurde die Kreisverkehrsinsel errichtet und die Asphaltbauarbeiten umgesetzt. Aktuell wird die Betondecke hergestellt, die Randsteine gesetzt, sowie im Anschluss die restliche Asphaltdeckschicht auf der L 1180 hergestellt.

    Während der zweiten Bauphase hat sich gezeigt, dass aufgrund des zuvor nicht ersichtlichen schlechten Zustandes des Asphaltaufbaus auf der L 1180, in diesem Bereich zusätzliche Fräs- und Asphaltierarbeiten notwendig sind. Außerplanmäßige Arbeiten waren zudem am Leitungssystem erforderlich. Witterungsbedingt konnte außerdem die Betondecke nicht plangemäß hergestellt werden. Die Baufirma und das Regierungspräsidium Stuttgart sind im intensiven Austausch, um die zeitliche Verzögerung auf ein Minimum zu beschränken. So wird beispielsweise durch Parallelarbeiten und punktuelle Samstagsarbeiten die Verzögerung teils kompensiert.

    Nach aktuellem Baufortschritt ist die Umstellung auf die dritte Bauphase daher erst in der Kalenderwoche 47 möglich, sodass die Gesamtmaßnahme voraussichtlich Anfang/Mitte Dezember abgeschlossen werden kann. Hierüber werden wir rechtzeitig mit einer weiteren Pressemitteilung informieren.
    Während der dritten Bauphase konzentrieren sich die Arbeiten auf die Fertigstellung des Bypasses sowie der L 1180 Richtung Stuttgart. Hierfür ist eine Umlegung der Verkehrsführung notwendig. Der zurzeit befahrbare Bypass wird hierzu gesperrt, während der Kreisverkehr geöffnet wird. Über den fertiggestellten Kreisverkehrsplatz sind alle Fahrtrichtungen möglich – mit Ausnahme der Fahrtrichtung L 1180 Richtung Stuttgart. Diese bleibt weiterhin gesperrt. Die Füllerstraße wird von der L 1180 aus wieder zugänglich sein. Die L 1180 in Richtung Leonberg wird beidseitig befahrbar sein. Selbiges gilt für die Neue Ramtelstraße. Die L 1180 in Richtung Stuttgart ist während dieser Zeit nur in Fahrtrichtung Leonberg befahrbar.

    Der Verkehr von Leonberg in Richtung Schillerhöhe beziehungsweise Stuttgart wird am Kreisverkehr über die Neue Ramtelstraße und über die L 1187 bis zur Wildparkstraße geführt. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit dem Ziel Schillerhöhe in Richtung Gerlingen werden ebenfalls über die Neue Ramtelstraße, über Leonberg Zentrum und die Feuerbacher Straße nach Gerlingen geführt.

    Der überregionale Verkehr sowie der Schwerlastverkehr wird über die L 1187 / Mahdentalstraße und die B 14 umgeleitet.

    Der Anliegerverkehr in das Wohngebiet Gerlinger Heide wird wieder regulär über die Füllerstraße möglich sein.

    Der ÖPNV wird auch während der dritten Bauphase aufrechterhalten. Alle Buslinien verkehren dann wieder gemäß Fahrplan. Die Buslinie 638 verkehrt über die L 1180 und Füllerstraße. Die Linien 92, X2 und X60 verkehren ebenfalls wieder in beide Fahrtrichtungen über die L 1180. Somit entfällt der zurzeit eingerichtete Pendelbus zwischen Leonberg Bahnhof und Golfplatz. Für den Linienverkehr wird während der Bauzeit eine Bedarfsampel auf der L 1180 zwischen Füllerstraße und Talstraße installiert, die den Linienverkehr in beide Fahrtrichtungen ermöglicht. Der reguläre Kfz-Verkehr mit Ziel Schillerhöhe/Stuttgart wird wie oben beschrieben über die Neue Ramtelstraße und die L 1187 geführt. Die Haltestelle Gerlingen Ramtel in Richtung Leonberg wird wieder in Betrieb genommen. Die Haltestelle in Gegenrichtung entfällt weiterhin. Wir empfehlen die Aushänge sowie die Internetpräsenz der Verkehrsunternehmen zu verfolgen. Nähere Informationen liefern die jeweiligen Verkehrsunternehmen.

    Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der Radverkehr zwischen der Neuen Ramtelstraße sowie dem Wohngebiet an der Füllerstraße wird über den neuen Knotenpunkt möglich sein. Von der Neuen Ramtelstraße kommend mit Ziel Bopserwaldstraße – sowie umgekehrt – kann der vorhandene Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite der L 1180 durch das Wohngebiet an der Füllerstraße genutzt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrs-teilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigun-gen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 8
    27.10.2020
    Archäologische Denkmalpflege
    Bad Urach: Archäologische Untersuchungen im Rahmen von Hochwasserschutzmaßnahmen (Landkreis Reutlingen)

    Im Garten des Bad Uracher Amtsgerichts, unmittelbar hinter dem Haus des Tourismus, führt seit 5. Oktober 2020 eine Arbeitsgemeinschaft freier Archäologinnen und Archäologen – Arge HWS Erms, Rottenburg, Geschäftsführerin Dr. Dorothee Ade, Dr. Sören Frommer, Markus Wolf M.A. – eine archäologische Untersuchung durch. Die Fachaufsicht liegt beim Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart, Auftraggeber ist die Stadt Bad Urach. Die Archäologinnen und Archäologen werden durch den Bauhof der Stadt unterstützt, der die notwendigen Baggerarbeiten durchführt.

    An der untersuchten Stelle soll ab nächstem Jahr im Rahmen von Hochwasserschutzmaßnahmen der erneuerte Dreiachtelkanal Ermswasser durch die Stadt leiten. Für die Verlegung des im Spätmittelalter gebauten Kanals werden die ehemalige Stadt- und Zwingermauer durchbrochen sowie ältere Bebauungsstrukturen zerstört, weshalb diese nun im Vorfeld der eigentlichen Baumaßnahmen fachgerecht dokumentiert werden müssen.

    Nach vorläufigem Erkenntnisstand stellt sich die Befundsituation wie folgt dar: Im zentralen und nördlichen Teil der Grabungsfläche finden sich die Überreste des 1902 abgerissenen Alten Amtsgerichts, eines mehrteiligen Baukörpers, dessen Ursprünge ins Spätmittelalter zurückgehen. Bevor hier im 19. Jahrhundert das Gericht einzog, war das Gebäude städtische Amtsschreiberei, Obervogtei und in Privatbesitz. Im 15. und 16. Jahrhundert war das Areal zumeist in württembergischen Besitz. Während der Feierlichkeiten zur Hochzeit Graf Eberhards im Jahr 1474 war hier Gräfin Margarete samt Gefolge und 30 Pferden untergebracht.

    Im Westteil des Amtsgerichts verliefen bis zum Abbruch mehrere Wände in südost-nordöstlicher Richtung, schrägwinklig zu den sonstigen Baufluchten der Gebäude Am Fruchtkasten. Archäologisch lässt sich nun der Ursprung dieser Ausrichtung belegen: eine nach Nordosten über das Amtsgerichtgebäude in den heutigen Straßenraum hinein verlaufende Mauer, deren älteste Phase wohl sogar noch der Stadtmauer vorausgeht. Möglicherweise handelt es sich um die spätmittelalterliche Begrenzung des Schlossbezirks.

    Außerdem stößt man auf der Grabungsfläche bereits nach dem Oberbodenabtrag auf spätmittelalterliche Fundschichten. Diese liegen über mächtigen Aufplanierungen, die offenbar in Zusammenhang mit dem Ausbau zur Stadt im 13. Jahrhundert hier aufgeschüttet wurden. Der gewachsene Tuffsand wird erst in etwa zwei Metern Tiefe erreicht. Infolge der Tiefenlage dieser Schichten lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht klar bestimmen, wann die vorstädtische Besiedlung am Ort einsetzt. Die bisher geborgene Keramik reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück.

    Aktuell zeichnen sich spannende Siedlungsspuren aus vorstädtischer Zeit ab, denen in den kommenden Wochen noch weiter nachgegangen werden wird. 


    Ausschnitt der Ausgrabungsfläche: Rechts das Stadtmauerfundament, links die Nordwand des „Alten Amtsgerichts”, in der oberen Bildmitte ein spätmittelalterlich-frühneuzeitlicher Keller. Schräg durch das Bild verläuft die wahrscheinlich spätmittelalterliche Umfassungsmauer des Schlossbezirks. Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart/Bild: R. Andrews

  • Abteilung 5
    26.10.2020
    Gehölzpflegearbeiten im unteren Leintal (Ostalbkreis)
    Beginn voraussichtlich am Montag, 2. November 2020

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart führt in den kommenden Wochen Gehölzpflegemaßnahmen an der Lein in Leinzell, Göggingen und Heuchlingen durch. Diese sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Gearbeitet wird im Ortszentrum und im Bereich des Friedhofs in Leinzell, ober- und unterhalb von Mulfingen und in der Ortslage von Heuchlingen. Sofern die Witterungsbedingungen es zulassen, beginnen die Arbeiten am Montag, 2. November 2020.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt, bei welchen die Standsicherheit aufgrund Krankheit oder Alter beeinträchtig ist. Besonders betroffen sind Eschen durch das in diesem Jahr stark auftretende Eschentriebsterben. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit der zuständigen Naturschutzbehörde sowie den betroffenen Gemeinden abgestimmt und dauern voraussichtlich ein bis zwei Wochen. Die Maßnahmen können nur bei geeigneter Witterung durchgeführt werden. Ist dies nicht der Fall, werden die Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie angrenzende Fußwege in dieser Zeit nicht betreten werden. An bestimmten Abschnitten ist eine vollständige Sperrung der gewässerbegleitenden Rad- und Feldwege notwendig. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet hierfür um Verständnis.

    Hintergrundinformation:
    Die Lein gehört von Täferrot bis Abtsgmünd zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes. Sie obliegt den Landesbetrieben Gewässer, angesiedelt in den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    26.10.2020
    Infrastrukturförderung nach dem LGVFG ÖPNV / Land fördert Neubau eines Park+Ride-Parkhauses im Bahnhofsareal in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich, mit einer Förderung von rund 3,2 Millionen Euro den nachhaltigen und klimafreundlichen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zu unterstützen“

    Das Land fördert das Vorhaben des Neubaus eines Park+Ride (P+R)-Parkhauses im Bahnhofsareal der Stadt Waiblingen mit insgesamt rund 3,2 Millionen Euro nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG ÖPNV). Dabei wird ein neues P+R-Parkhaus mit 551 Stellplätzen gefördert und damit das P+R-Angebot der Stadt Waiblingen verbessert.

    „Dank der Landesförderung können wir eine zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität weiter stärken. Ich freue mich, mit rund 3,2 Millionen Euro den nachhaltigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Rems-Murr-Kreis unterstützen zu können“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Mit der Landesförderung für den Neubau eines P+R-Parkhauses im Bahnhofsareal in Waiblingen sollen die Verkehrsverhältnisse für Bürgerinnen und Bürger in Waiblingen und Umgebung verbessert werden, die ihr Kraftfahrzeug am Bahnhof in Waiblingen abstellen, um auf den ÖPNV umzusteigen. „Der Umstieg vom eigenen Auto auf öffentliche Verkehrsmittel leistet einen wertvollen Beitrag für die Umwelt. So können der CO2-Ausstoß und das Feinstaubaufkommen reduziert werden“, erklärte Reimer.

    Im März 2020 begannen die Vorarbeiten für den Abbruch des seither bestehenden P+R-Parkhauses am Waiblinger Bahnhof. Für das neue Parkhaus konnte bereits im August 2020 die Auftragsvergabe und Einreichung des Bauantrages erfolgen. Gemäß Bauzeitenplan ist eine Umsetzung des Neubaus in einem Zeitraum von etwa neun Monaten vorgesehen, sodass das P+R-Parkhaus voraussichtlich bis Mai 2021 fertiggestellt werden kann.

    Durch die Schaffung von neuen oder erweiterten P+R-Stellplatzangeboten soll der Umstieg vom Individualverkehr auf den Öffentlichen Personennahverkehr für die Bürgerinnen und Bürger einfacher und somit attraktiver werden. Damit leistet das Land Baden-Württemberg einen wertvollen Beitrag zur Verringerung von Umweltbelastungen und zu einer nachhaltigen Mobilität in Baden-Württemberg.

  • Abteilung 8
    26.10.2020
    Archäologische Denkmalpflege: Wanderausstellung „Die Kelten in Baden-Württemberg“
    Nächste Station im Keltensaal in Asperg von Dienstag, 3. November 2020, bis Samstag, 5. Dezember 2020
     Poster zur Ausstellung in Asperg (Quelle: LAD im RPS / F. Schmitt)

    Im Keltensaal in Asperg ist ab Dienstag, 3. November 2020, die Wanderausstellung „Die Kelten in Baden-Württemberg“ zu Gast. Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert mit der Ausstellung einen Einblick in die Zeit zwischen dem 7. und 1. Jahrhundert vor Christus, in der die Kelten das Landschaftsbild durch ihre Siedlungen, Bestattungsplätze und Naturheiligtümer prägten.

    Bereits im November vergangenen Jahres wurde die Ausstellung „Die Kelten in Baden-Württemberg – Aktuelle Ausgrabungen und Forschungen zur Hallstatt- und Latènezeit“ im Haus der Wirtschaft erstmals in Stuttgart präsentiert. Anschließend war die Ausstellung im Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen, im Hauptgebäude des Regierungspräsidiums Stuttgart in Vaihingen sowie im Rathaus in Nagold zu sehen.

    Die nächste Station der Wanderausstellung „Die Kelten in Baden-Württemberg“ wird ab Dienstag, 3. November 2020, in Asperg sein. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird auf eine offizielle Veranstaltung zur Ausstellungseröffnung verzichtet. Die Ausstellung ist bis zum 5. Dezember 2020 im Keltensaal, Marktplatz 2, 71679 Asperg, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie, dass während des gesamten Aufenthalts ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist und die Mindestabstände zu anderen Personen einzuhalten sind.

    Die Ausstellung zeigt zunächst, wie die keltischen Kulturen in der Antike von ihren südlichen Nachbarn, den Griechen und Römern, wahrgenommen wurden und was aus archäologischer Sicht über sie ausgesagt werden kann. Im Mittelpunkt stehen die beeindruckenden Ausgrabungen und Forschungsprojekte des LAD zur Archäologie der Kelten in Südwestdeutschland:

    • Aktuelle Arbeiten im Umfeld der frühkeltischen Heuneburg an der oberen Donau belegen die komplexen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen während des 6. und frühen 5. Jahrhunderts vor Christus.
    • Die Ausgrabungen am Rosensteinmassiv bei Heubach, einer mit monumentalen Gräber und Wällen befestigten keltischen Höhensiedlung, beleuchten die Zeit unmittelbar vor Beginn der keltischen Wanderungen um 400 vor Christus.
    • Besonders kennzeichnend für die spätkeltische Zeit im 2. und 1. Jahrhundert vor Christus sind neben Viereckschanzen (ländliche Gehöfte) stadtartige Großsiedlungen (Oppida) wie der Heidengraben am Nordrand der Schwäbischen Alb.

    Darüber hinaus informiert die Ausstellung über wichtige Lebensbereiche, wie Handel, Handwerk, Religion und Wissenstransfer in keltischer Zeit.

    Anschließend wandert die Ausstellung 2021 nach Bopfingen. Weitere Stationen sind in Neuenbürg (2021) und Sachsenheim (2022) geplant. Die genauen Ausstellungsadressen sowie konkrete Termine werden in einer Pressemitteilung rechtzeitig mitgeteilt. 


    Impression der Ausstellung im Haus der Wirtschaft Stuttgart (Quelle: LAD im RPS / F. Schmitt)


    Impression der Ausstellung im Hauptgebäude des Regierungspräsidiums Stuttgart in Vaihingen (Quelle: LAD im RPS / F. Schmitt)


  • Abteilung 4
    26.10.2020
    B 10: Bauwerksuntersuchungen an der Filsbrücke zwischen Plochingen und Reichenbach (Landkreis Esslingen)
    Fahrbahneinengung ab Montag, 2. November 2020, bis einschließlich Freitag, 13. November 2020

    ​Ab Montag, 2. November 2020, lässt das Regierungspräsidium Stuttgart umfangreiche Bauwerksuntersuchungen an der Filsbrücke im Zuge der B 10 zwischen Reichenbach und Plochingen in Fahrtrichtung Stuttgart durchführen. Während dieser Untersuchungen muss der Verkehr auf der Brücke auf eine Fahrspur eingeengt werden.

    Die Untersuchungen finden sowohl auf der Brücke als auch unter der Fahrbahn im Hohlkasten des Brückenüberbaus statt. Auf der Brücke werden mehrere Probeöffnungen vorgenommen, bei denen der Asphaltbelag und die Brückenabdichtung abgenommen werden. Am freigelegten Konstruktionsbeton werden daraufhin sowohl von oben als auch von unten Materialproben für weitere Laboranalysen entnommen. Außerdem werden die für das Tragsystem wichtigen Bewehrungen und Spannglieder an bestimmten Stellen freigelegt und deren Zustand analysiert sowie dokumentiert. Die Brücke soll mittelfristig instandgesetzt werden, wobei ein genauer Zeitpunkt von den Untersuchungsergebnissen abhängt und erst bei deren Vorliegen festgelegt werden kann.

    Nach den Untersuchungen müssen die Abdichtungen in den Probeöffnungen wiederhergestellt und der Asphalt eingebaut werden. Die Arbeiten können voraussichtlich am Freitag, 13. November 2020, abgeschlossen werden.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 60.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    23.10.2020
    Hochwasserschutz Wendlingen am Neckar zwischen Autobahn und Wertstraße nimmt Gestalt an (Landkreis Esslingen)
    Aufhebung der halbseitigen Sperrung der K 1219 verzögert sich / an Weihnachten wieder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar

    Seit Montag, 4. Mai 2020, wird an der Ertüchtigung der Hochwasserschutzeinrichtungen in der Stadt Wendlingen am Neckar zwischen der K 1219 und dem Gewerbegebiet Wert gearbeitet. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Wendlingen am Neckar. Ziel des Projektes ist es, die Siedlungsgebiete der Stadt Wendlingen am Neckar künftig gegen ein hundertjährliches Hochwasser einschließlich Klimazuschlag zu schützen.

    In einem ersten Bauabschnitt musste zunächst ein unter dem ehemaligen Hochwasserschutzdamm entlang des Gewerbegebiets liegender Abwassersammler räumlich verlegt werden. Zu diesem Zweck wurde ein neuer Abwasserkanal mit einem Durchmesser von 600 Millimetern im Straßenbankett der K 1219 im Bereich zwischen der Autobahnbrücke und der Wertstraße gebaut. Dafür musste die Kreisstraße ab Mai 2020 für einen Zeitraum von drei Monaten voll gesperrt werden. Diese Arbeiten sind zwischenzeitlich abgeschlossen und die Vollsperrung der K 1219 konnte am Montag, 3. August 2020, in halbseitige Sperrung umgewandelt werden. Die Kreisstraße ist seither wieder in Richtung Unterensingen befahrbar. Zwischenzeitlich wurde auch der Kreisverkehr an der Eimündung Wertstraße in die K 1219 wieder in Betrieb genommen.

    Im Bereich des alten Abwasserkanals wurde in den vergangenen Wochen eine Spundwand in den Untergrund gerammt – und somit verankert. Derzeit wird auf der neuen Stahlspundwand die Hochwasserschutzmauer für den künftigen Hochwasserschutz entlang des Gewerbegebiets Wert gebaut. Nach Fertigstellung der Mauer muss noch ein Damm geschüttet und auf dem Damm ein drei Meter breiter Geh- und Radweg angelegt werden. Diese Arbeiten sollen noch vor Weihnachten abgeschlossen sein. Bis dahin wird auch die halbseitige Sperrung der Kreisstraße noch andauern. Somit kann die Kreisstraße nicht – wie ursprünglich vorgesehen – Ende November 2020, sondern voraussichtlich erst drei Wochen später kurz vor Weihnachten in beiden Richtungen für den Verkehr freigegeben werden.

    Grund hierfür ist, dass bei der Neuverlegung des Abwasserkanals und dem Einbau der Spundwand zahlreiche Kabel und Leitungstrassen anderer Leitungsträger gekreuzt werden mussten. So befindet sich im Gewerbegebiet Wert ein Umspannwerk eines Energieversorgers von wo aus zahlreiche Mittelspannungskabel auf die andere Seite des Neckars führen. Im Bereich der Wasserfassung Kieswiesen kreuzt ebenfalls eine Wasserleitung den Neckar sowie die zwischen der Kreisstraße und dem Gewerbegebiet Wert neu zu bauende Hochwasserschutzeinrichtung. An dieser Leitung trat zudem Ende Juli ein Rohrbruch auf der rechten Neckarseite auf. Daraufhin entschied die Stadt Wendlingen am Neckar, die Wasserleitung durch ein neues Rohr zu ersetzen. Das Rohr musste im sogenannten Spülbohrverfahren unter dem Neckar eingebaut werden.

    Durch die teilweise unvorhergesehene Lage von Kabeln und den Neubau der Wasserleitung entstanden Bauverzögerungen bei der Herstellung der Hochwasserschutzeinrichtungen. Mit der Fertigstellung des Hochwasserschutzdamms kann auch die Bushaltestelle an der Wertstraße wieder in Betrieb gehen. Die Haltestelle wird derzeit im Zuge der Baumaßnahmen barrierefrei umgebaut.

    Die Baufirma und das Regierungspräsidium Stuttgart sind im intensiven Austausch, um die zeitliche Verzögerung auf ein Minimum zu beschränken. So wird beispielsweise eine zweite Kolonne eingesetzt, um die Verzögerung kompensieren zu können.

    Ab Januar 2021 soll die Hochwasserschutzwand entlang der Kreisstraße 1219 zwischen der Einmündung Wertstraße und der Römerbrücke gebaut werden. Hierzu ist keine Sperrung der Kreisstraße vorgesehen. Gleichwohl können auch dort zeitweise kurze Verkehrsbehinderungen durch die Anlieferung von Baumaterial entstehen. Die Fertigstellung dieses Abschnittes ist etwa bis Ostern 2021 geplant.

    Im Verlauf der bisherigen Baumaßnahmen gab es glücklicherweise keine Verzögerungen durch das Auftreten von Erkrankungen an COVID-19 bei den am Bau beteiligten Personen oder durch ungünstige Witterungsbedingungen.

  • Abteilung 4
    22.10.2020
    L 1066: Ersatzneubau Haselbachbrücke in Bartenbach (Rems-Murr-Kreis)
    Halbseitige Verkehrsfreigabe am Mittwoch, 28. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Juli 2020 Arbeiten an der Haselbachbrücke in Bartenbach unter Vollsperrung der L 1066 durch. Dabei wird die 160 Jahre alte Gewölbebrücke abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Voraussichtlich am Mittwoch, 28. Oktober 2020, kann die Aufhebung der Vollsperrung der L 1066 in Sulzbach-Bartenbach erfolgen.

    Die ursprünglich für Freitag, 9. Oktober 2020, vorgesehene halbseitige Freigabe der L 1066 musste verschoben werden, da der Beton des neuen Brückenüberbaus zu diesem Zeitpunkt noch nicht die erforderlichen Festigkeitswerte für einen Einbau der Brückenabdichtung erreicht hatte. Zwischenzeitlich konnten die Brückenabdichtung und die Gehwegkappen eingebaut werden.

    Der für Ende dieser Woche vorgesehene Asphalteinbau auf der Brücke bis zum Ortsende Richtung Sulzbach kann aufgrund des vorhergesagten Regens voraussichtlich erst am Dienstag, 27. Oktober 2020, erfolgen. Die Vollsperrung kann sodann am Mittwoch, 28. Oktober 2020, aufgehoben werden, wobei noch Restarbeiten unter halbseitiger Sperrung durchzuführen sind. Der Verkehr wird währenddessen mit einer Ampelanlage geregelt. Dabei müssen Spritzbetonarbeiten an den Wiederlagern durchgeführt und anschließend Traggerüste sowie die Wasserhaltung zurückgebaut werden.

    Der Abschluss aller wesentlichen Arbeiten und die endgültige Verkehrsfreigabe können voraussichtlich am Montag, 9. November 2020, erfolgen.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

  • Abteilung 4
    22.10.2020
    A 7: Erneuerung der Fahrbahnen zwischen der Brenztalbrücke und der Hungerbrunnentalbrücke (Landkreis Heidenheim)
    Ab Mittwoch, 28. Oktober 2020, 18:00 Uhr, Anschlussstelle Giengen in Fahrtrichtung Würzburg gesperrt

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert aktuell beide Fahrtrichtungen des rund zehn Kilometer langen Streckenabschnitts der A 7 zwischen der Brenztalbrücke und der Hungerbrunnentalbrücke in mehreren Abschnitten. Hierbei wird der Autobahnabschnitt über die gesamte Fahrbahnbreite erneuert und von elf auf zwölf Meter ausgebaut.

    Die Sanierungsarbeiten des zweiten Bauabschnitts zwischen der Hürbetalbrücke bei Giengen und der Hungerbrunnentalbrücke südlich der Anschlussstelle Niederstotzingen sind soweit abgeschlossen, dass die dort aufgebaute Verkehrsführung (4s+0) sukzessive rückgebaut und während des Rückbaus die Schutzeinrichtung im Mitteltrennstreifen der Autobahn fertiggestellt werden kann.

    Gleichzeitig wird zwischen der Brenztalbrücke und der Hürbetalbrücke für die dort anstehenden Fahrbahnsanierungsarbeiten die künftige Verkehrsführung (4s+0) eingerichtet, das heißt der Verkehr wird mit vier Fahrsteifen (zwei je Fahrtrichtung) auf der Richtungsfahrbahn Ulm geführt. Die andere Richtungsfahrbahn wird währenddessen vollständig für den Verkehr gesperrt.

    Während der Umbauarbeiten sind im gesamten Streckenabschnitt zwischen der Brenztalbrücke und der Hungerbrunnentalbrücke von Montag, 26.Oktober, bis Donnerstag, 29. Oktober 2020, kurzzeitig Spurreduktionen erforderlich, diese werden soweit möglich in den Nachtstunden durchgeführt.

    Die Anschlussstelle Niederstotzingen ist ab Mittwochmittag, 28. Oktober 2020, wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Im Anschluss daran, ab Mittwoch, 28. Oktober 2020, 18:00 Uhr, wird die Anschlussstelle Giengen in Fahrtrichtung Würzburg für den auf- und abfahrenden Verkehr gesperrt.

    Die Umleitung wird ausgeschildert und kann vorab unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden.

    Diese Sanierungsarbeiten sollen bis voraussichtlich Ende Mai 2021 abgeschlossen werden. Daran anschließend werden die Arbeiten an der Fahrbahn in Richtung Ulm beginnen.

    Die Geschwindigkeit wird während der gesamten Bauzeit aus Verkehrssicherheitsgründen mit Hilfe von Wechselverkehrszeichen situationsbedingt auf 60 beziehungsweise auf 80 Kilometer pro Stunde begrenzt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    20.10.2020
    Instandhaltungsarbeiten an der Brettachtalbrücke auf der A 81 (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung der K 2007 zwischen Neuenstadt und Cleversulzbach von Montag, 26. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober 2020

    ​Aufgrund von Instandhaltungsarbeiten, in deren Zuge die Brettachtalbrücke auf der A 81 mit neuen Schutznetzen ausgestattet wird, muss die darunterliegende Kreisstraße 2007 zwischen Neuenstadt am Kocher und Cleversulzbach in der kommenden Woche von Montag, 26. Oktober 2020, bis Freitag 30. Oktober 2020, voll gesperrt werden. Zur Durchführung der Arbeiten wird auf der A 81 im Bereich der Brettachtalbrücke außerdem der Standstreifen gesperrt. Zeitweise kann zusätzlich die Sperrung eines Fahrstreifens der A 81 erforderlich sein.

    Zur Umfahrung der Vollsperrung der K 2007 zwischen Neuenstadt am Kocher und Cleversulzbach wird eine überörtliche Umleitung über Langenbrettach eingerichtet. Die Umleitung wird ausgeschildert. Der Fußgänger- und Radweg wird über die Feldwege südlich der Brücke umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 
  • Abteilung 4
    20.10.2020
    L 1202: Sanierung des Geh- und Radweges zwischen Wolfschlugen und Neuhausen (Landkreis Esslingen)
    Sperrung des Geh- und Radweges von Montag, 26. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt entlang der L 1202 zwischen Wolfschlugen und Neuhausen von Montag, 26. Oktober 2020, 5:00 Uhr, bis Freitag, 30. Oktober 2020, 22:00 Uhr, eine umfangreiche Sanierung des Geh- und Radweges durch. Grund für die Sanierung sind Verdrückungen, Risse und Ausmagerungen des Asphaltbelags. Die Länge der zu sanierenden Strecke beträgt rund 1,2 Kilometer.

    Die Sanierungsarbeiten werden im genannten Zeitraum aufgrund der geringen Breite unter Vollsperrung des Geh- und Radweges durchgeführt. In diesem Zeitraum ist der Geh- und Radweg an der L 1202 zwischen Ortsende Wolfschlugen und Ortseingang Neuhausen für jeglichen Verkehr sowie für Fußgängerinnen und Fußgänger gesperrt.

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 100.000 Euro in diese Erhaltungsmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.

     

  • Abteilung 4
    20.10.2020
    L 1179: Arbeiten an der Würmbrücke in Weil der Stadt-Hausen (Landkreis Böblingen)
    Vollsperrung von Montag, 26. Oktober 2020, bis Freitag, 30. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt in den Herbstferien von Montag, 26. Oktober 2020, bis Freitag, 30. Oktober 2020, Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Würmbrücke im Zuge der L 1179 im Stadtteil Hausen von Weil der Stadt durch. Dabei werden die Radabweisersteine ausgetauscht und die Asphaltschicht auf der Brücke erneuert. Für die Arbeiten ist eine Vollsperrung der Brücke erforderlich.

    Die überörtliche Umleitungsstrecke von Weil der Stadt nach Heimsheim erfolgt ab der Kreuzung Würmtalstraße und Heimsheimer Straße über die L 1182 in Fahrtrichtung Mühlhausen. An der Kreuzung Weil der Städter Straße und Heimsheimer Straße in Mühlhausen wird der Verkehr auf die K 4563 in Richtung Tiefenbronn geleitet. Am Kreisverkehr in Tiefenbronn wird der Verkehr auf die L 573 beziehungsweise L 1175 in Richtung Heimsheim geleitet. In Gegenrichtung kann diese Umleitungsstrecke analog genutzt werden.

    Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf rund 25.000 Euro. Das Land ist Kostenträger der Baumaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 5
    19.10.2020
    Gehölzpflegearbeiten an Kocher und Lein in Abtsgmünd (Ostalbkreis)
    Beginn voraussichtlich ab Montag, 26. Oktober 2020

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart führt in den kommenden Wochen Gehölzpflegemaßnahmen an Kocher und Lein in Abtsgmünd durch. Diese sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Gearbeitet wird an verschiedenen Stellen am Kocher unter anderem im Bereich Schulzentrum, auf Höhe Bernhardshof sowie im Bereich Herrenfeld. An der Lein finden die Arbeiten vor Laubbach und kurz vor der Mündung der Lein in den Kocher statt. Sofern die Witterungsbedingungen es zulassen, beginnen die Arbeiten ab Montag, 26. Oktober 2020.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt, bei welchen die Standsicherheit aufgrund Krankheit oder Alter beeinträchtig ist. Besonders betroffen sind Eschen durch das in diesem Jahr stark auftretende Eschentriebsterben. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit der zuständigen Naturschutzbehörde sowie der Gemeinde Abtsgmünd abgestimmt und dauern voraussichtlich ein bis zwei Wochen. Die Maßnahmen können nur bei geeigneter Witterung durchgeführt werden. Ist dies nicht der Fall, werden die Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie angrenzende Fußwege in dieser Zeit nicht betreten werden. An bestimmten Abschnitten ist eine vollständige Sperrung der gewässerbegleitenden Rad- und Feldwege notwendig. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet hierfür um Verständnis. 

    Hintergrundinformation:
    Kocher und Lein gehören zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes. Sie obliegt den Landesbetrieben Gewässer, angesiedelt in den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 5
    19.10.2020
    Gehölzpflegearbeiten an der Rems in Schwäbisch Gmünd und Lorch (Ostalbkreis)
    Beginn voraussichtlich ab Montag, 26. Oktober 2020

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart führt in den kommenden Wochen Gehölzpflegemaßnahmen an der Rems in Schwäbisch Gmünd und Lorch durch. Diese sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Gearbeitet wird am Ortseingang von Schwäbisch Gmünd von Aalen kommend im Bereich der Kleingartenanlage sowie Richtung Lorch im Bereich der Sammelkläranlage. In Lorch sind Maßnahmen vor und nach der Waldhäuser Mühle notwendig. Sofern die Witterungsbedingungen es zulassen, beginnen die Arbeiten ab Montag, 26. Oktober 2020.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt, bei welchen die Standsicherheit aufgrund Krankheit oder Alter beeinträchtig ist. Besonders betroffen sind Eschen durch das in diesem Jahr stark auftretende Eschentriebsterben. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit der zuständigen Naturschutzbehörde sowie den Städten abgestimmt und dauern voraussichtlich zwei Wochen.

    Die Maßnahmen können nur bei geeigneter Witterung durchgeführt werden. Ist dies nicht der Fall, werden die Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie angrenzende Fußwege in dieser Zeit nicht betreten werden. An bestimmten Abschnitten ist eine vollständige Sperrung der gewässerbegleitenden Rad- und Feldwege notwendig. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet hierfür um Verständnis.

    Hintergrundinformation:
    Die Rems ist ab Einmündung des Krümmlingsbaches in Schwäbisch Gmünd-Zimmern Gewässer erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes. Sie obliegt den Landesbetrieben Gewässer, angesiedelt in den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    19.10.2020
    L 1036: Fahrbahndeckenerneuerung bei Eberstadt (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung von Montag, 26. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 26. Oktober 2020, bis voraussichtlich Freitag, 30. Oktober 2020, auf der L 1036 bei Eberstadt im Bereich zwischen dem Kreisverkehr und kurz nach der Einmündung „In den Erlenwiesen“ eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von insgesamt 0,5 Kilometern durch. Der Abschnitt weist in vielen Bereichen sowohl Verdrückungen als auch Spurrinnen sowie Risse auf und Bedarf zur Erhaltung der Bausubstanz einer Sanierung.

    Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Die Vollsperrung beginnt am Montag, 26. Oktober 2020, 6:00 Uhr, und dauert voraussichtlich bis Freitag, 30. Oktober 2020, an. Eine überörtliche Umleitung erfolgt von Öhringen kommend in Richtung Weinsberg über Dimbach – Wimmental und Grantschen (L 1036 – K 2379 – K 2340 – K 2113 – B 39). Aus Weinsberg kommend Richtung Öhringen erfolgt die Umleitung über Gellmersbch und Eberstadt (K 2005 – L 1036).

    Mit dieser Maßnahme investiert das Land Baden-Württemberg insgesamt rund 150.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 1
    16.10.2020
    Rettungsdienstförderung im Regierungsbezirk Stuttgart – Regierungspräsidium bewilligt rund 2,3 Millionen Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Bedeutende Unterstüt-zung und Investition in die Notfallrettung zum Wohle der Allgemeinheit“

    Der Rettungsdienst im Regierungsbezirk Stuttgart wird dieses Jahr mit Mitteln aus dem Staatshaushalt des Landes Baden-Württemberg in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro gefördert.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte anlässlich der Bewilligung der Fördermittel: „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr die Hilfsorganisationen im Regierungsbezirk Stuttgart bei ihren Aufgaben in der Notfallrettung wieder mit einer umfangreichen Förderung unterstützen können. Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen im Rettungsdienst tätigen Helferinnen und Helfern, die jeden Tag zum Wohle der Allgemeinheit im Einsatz sind, herzlich danken.“ 

    Die Hilfsorganisationen erhalten die Förderung um notwendige Neubauten, Erweiterungen und Umbauten von Rettungswachen durchführen zu können. Dieses Jahr wird die Erweiterung von zwei Rettungswachen, die Sanierung von vier Bergrettungswachen, der Neubau von Garagen für Rettungsmittel, der Neubau einer Wasserrettungswache und die Sanierung von drei Wasserrettungswachen gefördert. Damit konnten alle beim Regierungspräsidium Stuttgart für das Jahresförderprogramm 2020 eingereichten Förderanträge berücksichtigt werden. Ebenso wird mit den Fördermitteln die Beschaffung von notwendigen Rettungsmitteln bei der Berg- und Wasserrettung, die Ausbildung der Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter und anderem im Rettungsdienst tätigem Personal, sowie die laufende Verwaltungstätigkeit der Organisationen gefördert.


     

    Übersicht über die Fördermaßnahmen im Regierungsbezirk Stuttgart:


     

    Zuwendungsempfänger

    Geförderte Maßnahme

    Zuwendung in Euro

    DRK Landesverband Baden-Württemberg

    Zuschuss für den laufenden Verwaltungsbetrieb

    75.500

     

    Ausbildungsförderung

    215.000

     

    Erweiterung der Rettungswache Süßen

    688.217

     

     

     

    DRK-Bergwacht Württemberg

    Zuschuss für den laufenden Verwaltungsbetrieb

    13.000

     

    Ausbildungsförderung

    9.300

     

    Beschaffung von Rettungsmitteln

    250.000

     

    Sanierung Bergrettungswache Heidenheim

    105.300

     

    Sanierung Bergrettungswache Heimenwiesen

    107.100

     

    Sanierung Bergrettungswache Erwin-Wittmann-Hütte

    67.950

     

    Sanierung Bergrettungswache Römerstein

    83.700

     

     

     

    DLRG Landesverband Württemberg

    Zuschuss für den laufenden Verwaltungsbetrieb

    16.250

     

    Ausbildungsförderung

    37.500

     

    Beschaffung von Rettungsmitteln

    200.000

     

    Sanierung Zentrale Station Lauffen

    13.686

     

    Neubau Wasserrettungswache Bad Rappenau

    626.749

     

    Neubau Garagen Wasserrettungswache Filder

    102.295

     

    Sanierung Wasserrettungswache Wendlingen

    14.887

     

    Sanierung Fahrzeughalle Remseck

    57.325

     

     

     

    ASB Landesverband Baden-Württemberg

    Zuschuss für den laufenden Verwaltungsbetrieb

    12.400

     

    Ausbildungsförderung

    39.400

     

     

     

    JUH Landesverband Baden-Württemberg

    Zuschuss für den laufenden Verwaltungsbetrieb

    10.400

     

    Ausbildungsförderung

    4.500

     

    Erweiterung Rettungswache Reichenbach im Täle

    21.881

     

     

     

    MHD Landesverband Baden-Württemberg

    Zuschuss für den laufenden Verwaltungsbetrieb

    5.250


     


     

  • Abteilung 2
    16.10.2020
    Focus Open 2020: Die Jury hat entschieden – die Preisträgerinnen und Preisträger für den Internationalen Designpreis Baden-Württemberg und den Mia Seeger Preis stehen fest
    Staatssekretärin Katrin Schütz: „Unser Designpreis steht für erfolgreiche Produktentwicklungen in Baden-Württemberg“ | Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Newcomer und Startups erhalten durch Internationalen Designpreis Chancen“
     Focus Open 2020 (Foto: Moritz Schmieg)

    Die Corona-Pandemie konnte die Focus Open 2020 nicht ausbremsen. Lange Zeit war unklar, ob die Jurierung in der gewohnten Form erfolgen kann – oder ob sie per Video-Chat oder Videokonferenz ablaufen muss. Schwierig, wenn man ein Produkt im wahrsten Sinne des Wortes begreifen und seriös bewerten möchte. Umso schöner für alle Beteiligten, dass die Jury die Bewertung nicht online vornehmen musste und dass heute (16. Oktober) bereits zum 30. Mal das dem Regierungspräsidium Stuttgart zugehörige und vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Design Center Baden-Württemberg den Design-Staatspreis des Landes verleihen konnte – unter Einhaltung der erforderlichen Regelungen und Vorgaben. Staatssekretärin Katrin Schütz und Regierungspräsident Wolfgang Reimer kürten heute Abend die Preisträger.

    Die feierliche Preisverleihung wurde dieses Jahr – aufgrund der aktuellen Lage – erstmals auch per per Live-Stream übertragen.

    Staatssekretärin Katrin Schütz betonte: „Schon lange ist Focus Open eine herausragende Auszeichnung für alle, die in der Design- und Produktentwicklung zuhause sind. Auch für Konsumenten, die Qualität, funktionales Design und ästhetische Produkte schätzen, ist es ein wertvolles Qualitätsmerkmal. Ich bin Jahr für Jahr beeindruckt, wie reich und stark Baden-Württemberg ist, wenn es um innovative Hersteller, kreative Designagenturen, führende Forschungseinrichtungen und moderne Ausbildungsstätten geht, die eine unverzichtbare Grundlage für erfolgreiches Design sind.“

    „Der Designpreis des Landes kommt einem Ritterschlag gleich“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Focus Open ist einer der wenigen internationalen Designpreise, der nicht kommerziell ist,“ so Reimer. „Gerade Newcomer und Startups haben durch die moderaten Kosten des nicht-kommerziellen Wettbewerbs die Möglichkeit, daran teilzunehmen – so eröffnen sich ihnen viele Chancen. Daher wird unser ‚Internationaler Designpreis Baden-Württemberg‘ seinem Auftrag der Wirtschafts- und Designförderung gerecht und zeichnet Jahr für Jahr hervorragende Preisträgerinnen und Preisträger aus“, erklärte der Regierungspräsident.

    Der Focus Open belohnt zukunftsweisendes Design
    Design schafft Mehrwert, Design schafft Wettbewerbsvorsprung. Noch nie war professionelles Design so wichtig und selbstverständlich wie heute. Focus Open, der Staatspreis des Landes Baden-Württemberg zeigt, was in Sachen Gestaltung, Innovation und Nachhaltigkeit State-of-the-Art ist – jährlich und transparent. Auch 2020 belohnt der Focus Open die Innovations- und Designqualität neuer Produkte, Services und Konzepte.

    Unternehmen und professionelle Designerinnen und Designer aus aller Welt waren wieder eingeladen, ihre aktuellen und innovativen Produkte bei Focus Open 2020 Internationaler Designpreis Baden-Württemberg einzureichen. Auch Start-Ups und Newcomer hatten mit ihren spannenden Projekten die gleichen Chancen an Focus Open teilzunehmen wie etablierte Designagenturen und Unternehmen. Die Intension des Wettbewerbs ist die Förderung der jährlichen Preisträger in der Vermarktung ihrer Innovationen und das Aufzeigen von Tendenzen und neuartigen Lösungen im Design.

    Auszeichnungen und Ausgezeichnete
    Der Focus Open wird in drei Stufen und einem neuen Sonderpreis verliehen:
    Zukunftsweisende und herausragende Lösungen erhalten den Focus Gold. 13 Designlösungen wurden von der Jury 2020 auf dieses Podest gehoben.

    Der Focus Silver prämiert außergewöhnliche Qualität – in diesem Jahr wurden 16 Arbeiten mit dieser Auszeichnung gewürdigt.

    Ein Designlevel, dass über das etablierte Niveau hinausweist, erhält Focus Special Mention – 26 Einreichungen wurden mit diesem Prädikat ausgezeichnet.  

    Mit dem neuen Focus Meta vergab die Jury erstmals einen Sonderpreis, der beispielhafte Lösungen für übergreifende und aktuelle Themen belohnt – 2020 für Social Design aus dem Hause Miele.

    Das Spektrum der Gewinnerinnen und Gewinner reicht von kleinen, innovativen Unternehmen wie Stadtnomaden oder Papero bis hin zu Schwergewichten wie Bosch und Recaro. Die Auszeichnungen kommen aus den Kategorien Investitionsgüter/Werkzeuge, Healthcare, Bad/Wellness, Küche/Haushalt/Tischkultur, Interior, Lifestyle/Accessoires, Licht, Freizeit/Sport/Spiel, Gebäudetechnik, Public Design/Urban Design, Mobility, Service Design und Materials & Surfaces.

    Alle Informationen zu den diesjährigen Ausgezeichneten sowie allgemeine Informationen zum Wettbewerb stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass der Gebrauch dieses Materials ausschließlich im Rahmen einer Berichterstattung über die Aktivitäten des Design Center Baden-Württemberg und unter vollständiger Angabe der Bildrechte, wie online angegeben, gestattet ist.

    Der Benefit für die Ausgezeichneten
    Moderate Kosten – faire Bewertung – unabhängige Jury – breite Wahrnehmung: dafür steht Focus Open. Der Focus Open ist einer der wenigen nichtkommerziellen Designpreise mit internationaler Ausrichtung in Deutschland. Die Kosten für die Teilnehmenden sind daher moderat – auch Newcomer, Startups und kleine Unternehmen können es sich leisten, teilzunehmen und sich mit ihren innovativen Produkten auf internationaler Ebene zu messen. Jedes Jahr werden neue Jurymitglieder berufen. Die Jurorinnen und Juroren sind unabhängig und verpflichten sich, keine eigenen Arbeiten einzureichen. Falls ein Produkt über einen Kunden doch den Weg bis zur Jurierung finden sollte wird es von der Bewertung ausgeschlossen.

    Der Veranstalter hat weder Stimmrecht, noch Einfluss auf die Bewertungen – eine Vorgabe an die Jury, wie viele Auszeichnungen zu vergeben sind, gibt es ebenfalls nicht.
    Des Weiteren gab es, wie beim Focus Open üblich, auch in diesem Jahr keine Vorauswahl der eingereichten Produkte anhand von Bildmaterial – jede Designlösung wurde der Jury im Original vorgelegt. Nur in begründeten Ausnahmefällen wurde auf das Originalprodukt verzichtet.

    Der Benefit für die Preisträgerinnen und Preisträger ist groß – sie gewinnen auf diese Weise die Rückmeldung von unabhängigen Expertinnen und Experten sowie eine hohe öffentliche Wahrnehmung über die zahlreichen Kommunikationsplattformen des Design Center Baden-Württemberg. Für die Verbreitung stehen unter anderem das internationale Jahrbuch, die mehrwöchige Ausstellung, die feierliche Preisverleihung sowie die Platzierung in sozialen Medien und Netzwerken zur Verfügung. Dieser Nutzen wird insbesondere bei der Markenkommunikation positiv spürbar: Die Label „Focus Meta“, „Focus Gold“, „Focus Silver“ und „Focus Special Mention“ sind Gütesiegel und wertvolle Instrumente innerhalb des Markenauftritts.

    Mia Seeger Preis für den Design-Nachwuchs
    Seit 1989 lobt die Mia-Seeger-Stiftung, die sich der „Förderung der Bildung in der Gestaltung“ verschrieben hat, diesen Preis aus. Die Ausschreibung stand wie immer unter dem Motto „Was mehr als Einem nützt“. Das Preisgeld betrug insgesamt 10.000 Euro. Die Jury lobte insgesamt vier Preise und vier Anerkennungen aus.  Diese Preise und Anerkennungen sind für Junior-Designer eine wichtige Bereicherung ihres Portfolios, erleichtern nicht selten den Einstieg in das Berufsleben und beeinflussen so manchen Werdegang erheblich.

    Ausstellung und Publikation
    10. Oktober bis 22. November 2020
    MIK Museum - Information - Kunst
    Eberhardstraße 1
    71634 Ludwigsburg
    https://design-center.de/

    Alle prämierten Produkte können in einer individuell inszenierten Ausstellung noch bis zum 22. November 2020 bestaunt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Begleitend zur Ausstellung präsentiert der umfangreiche Ausstellungskatalog (Jahrbuch) alle ausgezeichneten Produkte in deutscher und englischer Sprache. Hochwertige Abbildungen und detaillierte Produktbeschreibungen werden durch die Kommentare der Jurorinnen und Juroren ergänzt.

    Herausgeber ist das Design Center Baden-Württemberg, Verlag avedition, Stuttgart, ISBN 978-3-89986-335-2.

    Weitere Informationen können Sie unter https://design-center.de/ abrufen.


    Foto: Moritz Schmieg


    Foto: Moritz Schmieg

  • Abteilung 4
    15.10.2020
    B 10: Fahrbahndeckenerneuerung und Neubau Verflechtungsstreifen Neuwirtshaus – AS Zuffenhausen (Landkreis Ludwigsburg)
    Umstellung der Verkehrsführung ab Samstag, 17. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert und baut seit Freitag, 24. Juli 2020, die B 10 zwischen Neuwirtshaus und der Anschlussstelle (AS) Zuffenhausen aus. Derzeit erfolgen die letzten Arbeiten an der Fahrbahn in Fahrtrichtung Vaihingen/Enz. Diese Arbeiten sollen bis Ende der Woche abgeschlossen werden.

    Am kommenden Wochenende (17./18. Oktober 2020) erfolgt der Umbau der Verkehrsführung, damit ab Montag, 19. Oktober 2020, mit der Sanierung der Fahrbahn in Richtung Stuttgart begonnen werden kann.

    Durch die Anpassung der Fahrbahnbreite zur Einrichtung eines Verflechtungsstreifens zwischen der AS Neuwirtshaus und AS Zuffenhausen, können dem Verkehr in Richtung Vaihingen/Enz ab nächster Woche bereits zwei Fahrstreifen zur Verfügung gestellt werden. In Gegenrichtung mit Fahrtziel Stuttgart steht während der nächsten Bauphase weiterhin nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich muss während der gesamten Bauzeit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf 50 Stundenkilometer beschränkt werden.

    Im Anschluss wird ab Anfang November 2020 die Rampe von der A 81 aus Leonberg kommend auf die B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart saniert. Diese Arbeiten werden rund vier Tage andauern. Eine überörtliche Umleitungsstrecke entsprechend der ausgeschilderten U1 über die Anschlussstelle Münchingen wird eingerichtet.

    Die Gesamtbaumaßnahme soll – abhängig von der Witterung in den kommenden Wochen –  voraussichtlich zum Ende der ersten Novemberwoche abgeschlossen werden.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungs- und Ausbaumaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Einrichtung einer 6-Tage Woche unter Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.
  • Abteilung 4
    15.10.2020
    L 1140: Umbau des Knotenpunkts Ludwigsburg-Süd sowie Anschluss der Westrandstraße (Landkreis Ludwigsburg)
    Freigabe der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd am Montag, 19. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Anfang Juli Arbeiten an der Anschlussstelle (AS) Ludwigsburg-Süd (LB-Süd) durch. Davon betroffen ist vor allem die Anbindung der östlichen Auffahrt (Knotenpunkt) an die L 1140. Ziel ist es dort, den Verkehrsfluss merklich zu verbessern.

    Die Gesamtmaßnahme umfasst eine Erweiterung der L 1140 im Knotenpunktbereich, die Anpassung der Aus- und Auffahrten sowie Arbeiten zur Anbindung der neu an den Knotenpunkt anzuschließenden Westrandstraße der Stadt Ludwigsburg, die vom Regierungspräsidium für die Stadt mit umgesetzt wird.

    Diese Arbeiten befinden sich nun in den letzten Zügen und sollen bis kommenden Montag, 19. Oktober 2020, vorbehaltlich der Witterung, abgeschlossen werden. Danach sind lediglich noch Restarbeiten an der Ampelanlage und der Beschilderung sowie im Bereich nördlich des Knotenpunkts erforderlich.

    Somit stehen den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern ab kommenden Montag, 19. Oktober 2020, wieder alle Verkehrsbeziehungen zur Verfügung. Die Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd ist ab diesem Zeitpunkt wieder befahrbar.

    Die Geschwindigkeit wird während der noch laufenden Restarbeiten weiterhin auf 50 Stundenkilometer beschränkt.

    Die Kosten für diese gemeinsame Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.10.2020
    L 1054: Rutschungsbeseitigung zwischen Rosengarten-Uttenhofen und Hohenhardtsweiler (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Vollsperrung von Montag, 26. Oktober 2020, bis voraussichtlich Freitag, 18. Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 26. Oktober 2020, Arbeiten zur Stabilisierung einer Rutschung der Straßenböschung an der L 1054 zwischen Rosengarten-Uttenhofen und Hohenhardtsweiler durch. Hierfür muss die L 1054 zwischen dem Abzweig Dendelbach-Renkenbühl und dem Abzweig Frankenberg voll gesperrt werden. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Freitag, 18. Dezember 2020, andauern.

    Um ein weiteres Abrutschen der Böschung zu vermeiden und um den Verkehr im entsprechenden Streckenabschnitt der L 1054 zukünftig wieder ohne Einschränkungen freigeben zu können, wird das abgerutschte Material abgetragen und die Böschung stabilisiert. Im Zuge der Maßnahme wird zudem ein weiterer Abschnitt der Straßenböschung entlang der L 1054 ebenfalls stabilisiert sowie die tal- und hangseitige Entwässerung verbessert. Weiter wird innerhalb des gesperrten Streckenabschnitts in einzelnen Teilabschnitten die Fahrbahndecke erneuert.

    Die Umleitung des Verkehrs erfolgt ab Uttenhofen über Bibersfeld, Wielandsweiler, weiter über Oberrot. Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Umleitung wird vor Ort entsprechend ausgeschildert.

    Das Land investiert in diese Infrastrukturmaßnahme rund 250.000 Euro.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
  • Abteilung 5
    13.10.2020
    Naturschätze in Steinheim am Albuch (Landkreis Heidenheim)
    Regierungspräsidium Stuttgart übergibt neues Faltblatt und Informationstafeln an die Gemeinde Steinheim
     Wacholderheide im Naturschutzgebiet „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ (Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart)

    ​Informieren und Einladen, das sollen die neuen großformatigen Informationstafeln, die das Regierungspräsidium Stuttgart zusammen mit dem neuen Faltblatt „Naturschätze in Steinheim am Albuch“ am Dienstag der Gemeinde Steinheim in Söhnstetten übergeben hat.

    Steinheim ist mit einer herausragenden und vielfältigen Kulturlandschaft, die ihresgleichen sucht, gesegnet. Die schönsten und hochwertigsten Bereiche sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen und werden gemeinsam von Gemeinde, Land und Landschaftserhaltungsverband und natürlich den Schäfern gepflegt und erhalten. Die Naturschutzgebiete „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“, „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“, „Steinheimer Becken“ und „Wental mit Seitentälern und Feldinsel Klösterle“ sind Kerngebiete des Biotopverbunds und Bestandteil des Europäischen Naturschutznetzes Natura 2000.

    Einheimische und Gäste erfreuen sich das ganze Jahr über an den malerischen Wacholderheiden und Kalkmagerrasen, an den urigen Hutewäldern und knorrigen Weidbuchen.

    „Unsere Naturschutzgebiete sind ein Aushängeschild für die Gemeinde. Deshalb freuen wir uns über diese weiteren Beiträge zur Besucherinformation“, erklärte Steinheims Bürgermeister Holger Weise bei der heutigen Übergabe, die aufgrund der aktuellen Hygieneregeln im kleinsten Rahmen und im Freien stattfand.

    „Die von uns entwickelten Informationstafeln können ebenso wie das Faltblatt nur Hintergrundinformationen und Anreize geben. Denn Landschaft und Natur der Schutzgebiete sind so reichhaltig und eindrucksvoll, dass man bei jedem Besuch Neues entdeckt“, ergänzte Ulrike Möck von der Höheren Naturschutzbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart, die heute Regierungspräsident Wolfgang Reimer in Söhnstetten vertrat.

    Die neuen Informationstafeln heben die Besonderheiten der erst vor knapp drei Jahren ausgewiesenen Naturschutzgebiete bei Söhnstetten hervor. Besucherinnen und Besucher erfahren, warum die Gebiete geschützt sind und wie die beeindruckende Heidelandschaft auf der Heidenheimer Alb und deren Artenvielfalt dauerhaft erhalten werden soll. Hätten Sie gedacht, dass weit über 800 Tier- und Pflanzenarten in den Steinheimer Naturschutzgebieten nachgewiesen wurden und dass Sie vom Weg aus drei unterschiedliche heimische Enzianarten und diverse Orchideen betrachten können? Wussten Sie, was ein Hutewald ist und welche Bedeutung Weidbuchen haben?

    Die Schäfereibetreibe übernehmen eine zentrale Rolle beim Erhalt der Heidelandschaft. Beweidet werden die Heideflächen übrigens von den Schäfereien Smietana aus Steinheim, Niederberger aus Sontheim im Stubental und Häberle aus Söhnstetten. Die Schafe halten die Heiden nicht nur offen, sondern befördern in ihrem Fell auch Samen und kleine Insekten von Heide zu Heide. Sie sind die „Fähren“ der biologischen Vielfalt. Das Land unterstützt deshalb die Schafhaltung gerade im Landkreis Heidenheim intensiv über Verträge sowie mit dem Schäferkompetenznetzwerk, das dem Landschaftserhaltungsverband angegliedert wurde und in Kürze seine Arbeit aufnehmen wird.

    Gerade in den Schutzgebieten sollen Natur und Schäfer Vorfahrt genießen. Die neuen Informationstafeln informieren deshalb auch darüber, was jede Besucherin und jeder Besucher dazu beitragen kann.

    Die neuen Informationstafeln dienen außerdem zur Orientierung. Die Naturschutzgebiete sind als Luftbilder aus der Vogelperspektive dargestellt. Besucherinnen und Besucher können darauf Wacholderheiden, Wälder und die Wege erkennen, auf denen sie die Gebiete erkunden können. Was verboten und was erlaubt ist, kann den Piktogrammen und Kurztexten unter den amtlichen dreieckigen Naturschutzschildern entnommen werden. Diese stehen an den Zugängen zu den Naturschutzgebieten. Verboten ist unter anderem das Verlassen der Wege, das Pflücken von Pflanzen, Hunde ohne Leine zu führen und Feuer zu machen.

    Hintergrundinformationen:
    Angrenzend an die Heiden sind weitere beeindruckende Lebensräume wie die sogenannten Hutewälder mit ihren Weidbuchen zu sehen. Entstanden sind sie, weil auch Wälder einst als Viehweide dienten und durch Fraß und Viehtritt immer lichter wurden. Nur wenige Bäume, meist Buchen, wuchsen zu mächtigen Exemplaren heran. Da auch sie im Jungstadium vom Vieh verbissen wurden, entstand ihre eigentümliche Wuchsform mit knorrigen, ausladenden Ästen. Hutewälder und Weidbuchen sind als altholz- und totholzreiche Lebensräume besonders wertvoll für Spechte und andere Höhlenbrüter, Fledermäuse, Käfer und Pilze. Werden Hutewälder nicht mehr als solche genutzt, wachsen sie zu und verlieren ihren lichten Charakter und ihre Artenvielfalt. Daher wurden am Bullenberg vor kurzem Waldflächen maschinell aufgelichtet, um sie wieder zu beweiden und zu einem Hutewald zu entwickeln.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist als höhere Naturschutzbehörde dafür zuständig, Naturschutzgebiete auszuweisen und damit Lebensräume seltener Pflanzen und Tiere sowie Landschaften von besonderer Eigenart und Schönheit zu erhalten. In über 80 der 259 Naturschutzgebiete des Regierungsbezirks hat das Regierungspräsidium Informationstafeln aufgestellt. Sie dienen der Besucherinformation und Besucherlenkung. Darüber hinaus sind rund 70 Faltblätter und Broschüren erhältlich. Mit diesen können sich Interessierte auch von zuhause aus über Naturschutzgebiete und Naturschutzthemen informieren.

    Faltblatt „Naturschätze in Steinheim am Albuch“
    Das Faltblatt ist beim Regierungspräsidium Stuttgart, dem Landratsamt und bei der Gemeinde Steinheim sowie über den Bestellshop der LUBW kostenlos erhältlich. Auf den Internetseiten des Regierungspräsidium Stuttgart und der LUBW ist außerdem eine digitale Version des Faltblatts abrufbar.

    Faltblatt (PDF, 2 MB)


    Eine Schafherde beweidet eine Heide im Naturschutzgebiet „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“ (Quelle: RPS)


    Einweihung der Informationstafeln, v.l.n.r. Sven Krauß (Bauamtsleiter), Bürgermeister Holger Weise, Ulrike Möck (RPS) (Quelle: RPS)


    Einweihung der Informationstafeln, v.l.n.r. Sven Krauß (Bauamtsleiter), Bürgermeister Holger Weise, Ulrike Möck (RPS) (Quelle: RPS)

  • Abteilung 4
    12.10.2020
    L 1001: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Laudenbach und Vorbachzimmern (Landkreis Main-Tauber)
    Vollsperrung von Montag, 19. Oktober, bis Samstag, 21. November 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 19. Oktober 2020, bis voraussichtlich Samstag, 21. November 2020, auf der L 1001 zwischen Laudenbach und Vorbachzimmern eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von insgesamt 3,2 Kilometern durch.

    Neben der Fahrbahndeckenerneuerung wird unter anderem auch der Kreuzungsbereich bei der Zufahrt nach Haagen und der Brücke über die Hoheklinge baulich verbessert. Hierzu wird das Höhenniveau im Kreuzungsbereich angehoben und damit an das Niveau des Brückenbauwerkes angeglichen.

    Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Die Vollsperrung beginnt am Montag, 19. Oktober 2020, 7:00 Uhr, und dauert voraussichtlich bis Samstag, 21. November 2020, an. Der Durchgangsverkehr der L 1001 wird in beide Richtungen über die K 2861, K 2862 Ebertsbronn, Wermutshausen und K 2864 Vorbachzimmern beziehungsweise über die K 2865 nach Niederstetten geleitet. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

    Mit dieser Maßnahme investiert das Land Baden-Württemberg insgesamt rund 950.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.

  • Abteilung 4
    12.10.2020
    L 1212: Sanierungsarbeiten Hepsisauer Steige (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung von Montag, 19. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, 6. November 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt an der L 1212 Hepsisauer Steige zwischen Hepsisau und Schopfloch Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn durch. Die Straße weist stellenweise Rutschungen auf, die saniert werden müssen. Die Bauarbeiten beginnen ab Montag, 19. Oktober 2020, und dauern voraussichtlich bis Freitag, 6. November 2020, an. In diesem Zeitraum ist die L 1212 für die Dauer der Baumaßnahme zwischen Hepsisau (Höhe Michaelshof) und Schopfloch (Höhe Randeck) für den Verkehr voll gesperrt. Der Wanderweg Zipfelbach ist ab Montag, 19. Oktober 2020, aufgrund von Forstarbeiten voraussichtlich für drei Tage gesperrt. Danach kann er wieder genutzt werden.

    Hepsisau kann über die L 1200 aus Weilheim beziehungsweise aus Neidlingen kommend angefahren werden. Die Umleitung nach Hepsisau von Schopfloch kommend führt über Ochsenwang (K 1250), Bissinger Straße und Weilheim (L 1200). Die Umleitung nach Schopfloch führt über Neidlingen (L 1200) und anschließend über die Kreisstraßen K 1430 und K 1247. Für den öffentlichen Personennahverkehr wird es in diesem Bereich zu Einschränkungen kommen. Betroffene werden gebeten sich rechtzeitig zu informieren.

    Das Land Baden-Württemberg als Baulastträger investiert rund 125.000 Euro in diese Baumaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.

  • Abteilung 4
    12.10.2020
    B 27: Vorarbeiten für den Ersatzneubau der Unteren Enzbrücke in Besigheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Halbseitige Sperrung ab Montag, 19. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird ab Montag, 19. Oktober 2020, mit den Vorarbeiten für den Ersatzneubau der Unteren Enzbrücke in Besigheim beginnen. Die Vorarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte November 2020 andauern.

    Im Rahmen der Vorarbeiten wird eine provisorische Kabeltrasse hergestellt, um die bestehenden Leitungen aus dem späteren Baufeld des Ersatzneubaus zu verlegen. Während der Baumaßnahme wird der Straßenverkehr auf der B 27 einspurig mit einer Ampelanlage geführt. Der Enzweg wird für den Verkehr gesperrt und über die Innenstadt von Besigheim umgeleitet. Der Rad- und Fußgängerverkehr auf der Brücke wird über die gesamte Bauzeit aufrechterhalten

    Die Arbeiten für den Ersatzneubau der Unteren Enzbrücke sollen im Frühjahr 2021 beginnen. Um den Verkehr auf der B 27 so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wird die neue Brücke neben der bestehenden Brücke hergestellt. Nach der Fertigstellung des Neubaus wird der Verkehr auf die neue Brücke umgelegt und das Bestandsbauwerk abgebrochen.

    Die Gesamtkosten für die Vorarbeiten belaufen sich auf rund 220.000 Euro. Der Bund ist Kostenträger der Baumaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    12.10.2020
    L 1029: Sechtabrücke bei Haisterhofen (Ostalbkreis)
    Halbseitige Sperrung ab Dienstag, 13. Oktober 2020, bis voraussichtlich Freitag, 16. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert ab Dienstag, 13. Oktober 2020, das Bauwerksgeländer der Sechtabrücke im Zuge der L 1029 bei Haisterhofen. Die Brücke ist daher bis Freitag, 16. Oktober 2020, halbseitig gesperrt. Im Rahmen der Instandsetzung des Bauwerkgeländers wird die Korrosions- und Farbbeschichtung erneuert. Eine Umleitungsstrecke ist aufgrund der halbseitigen Sperrung nicht erforderlich. Der Verkehr wird mittels Ampelanlage geregelt.

    Das Land als Baulastträger investiert für die Erneuerung der Brücke insgesamt rund 70.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    12.10.2020
    L 1103: Sanierung Ortsdurchfahrt Weiler a.d.Z und Ortsdurchfahrt Pfaffenhofen (Landkreis Heilbronn)
    Beginn vierter Bauabschnitt ab Freitag, 16. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit August 2020 eine Fahrbahndeckenerneuerung der L 1103 in den Ortsdurchfahrten Pfaffenhofen und Weiler zur Beseitigung von Spurrinnen und Rissen durch. Die Maßnahme erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von 3,3 Kilometer und umfasst auch die freie Strecke zwischen den beiden Ortsdurchfahrten. Neben den Fahrbahnsanierungsarbeiten des Landes werden von der Gemeinde Wasserversorgungseinrichtungen auf einer Länge von 800 Metern im Ortsteil Pfaffenhofen erneuert. Während die Verlegung der Wasserleitung unter halbseitiger Sperrung abgewickelt werden kann, werden für die Straßenbauarbeiten jeweils abschnittsweise Vollsperrungen erforderlich.

    Die Straßenbauarbeiten entlang der L 1103 schreiten planmäßig voran. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Weiler bis zur Zufahrt zur Kompostierungsanlage (Bauabschnitt 1 bis 3) ist nahezu fertiggestellt. Ab Freitag, 16. Oktober 2020, beginnen die Arbeiten im 4. Bauabschnitt zwischen der Zufahrt zur Kompostierungsanlage und der Rodbachstraße in Pfaffenhofen. Die Zufahrt der Anwohnerinnen und Anwohner südlich der Maulbronner Straße erfolgt während dieses Bauabschnittes ausschließlich über die Rodbachstraße. Die überörtliche Umleitung bleibt weiterhin bestehen. Die Arbeiten in diesem Bauabschnitt werden voraussichtlich bis Mitte November 2020 andauern. Im Anschluss folgt die Sanierung des 5. und letzten Straßenbauabschnittes Richtung Güglingen. Hierzu wird das Regierungspräsidium nochmals mit einer gesonderten Pressemitteilung informieren. Ebenfalls planmäßig verlaufen derzeit die Arbeiten an der Wasserversorgung in Pfaffenhofen mit verstärktem Personaleinsatz.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    12.10.2020
    L 1005: Sanierungsmaßnahme Stützmauern zwischen Münster und Schmerbach (Landkreis Main-Tauber)
    Verlängerung der Vollsperrung voraussichtlich bis Ende November 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Dienstag, 11. August 2020, Sanierungsarbeiten an drei Stützmauern zwischen Schmerbach und Münster an der L 1005 durch.

    Aufgrund des derzeitigen Zustands der Stützmauern auf dem gesperrten Streckenabschnitt mussten zusätzlich zwei weitere Stützmauern gesichert werden. Eine hangseitige Mauer wird dabei durch einen Mauerneubau ersetzt. Zwei talseitige Stützmauern werden mit einem Drahtseilnetz und Bodennägeln gesichert. Inzwischen ist die erste der drei Mauern fertiggestellt. Die zwei weiteren Mauern werden aktuell parallel saniert.

    Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Zur Durchführung der Arbeiten ist die L 1005 daher zwischen Münster und Schmerbach voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt in Richtung Münster und Creglingen über Archshofen und in Richtung Schmerbach über Streichental und Oberrimbach.

    Die Arbeiten werden nach aktuellem Stand, abhängig von der Witterung, voraussichtlich noch bis Ende November 2020 andauern. Danach wird die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben. Das Regierungspräsidium Stuttgart wird dazu mit einer gesonderten Pressemitteilung rechtzeitig informieren.

    Die Schul- und Linienbusse müssen während der gesamten Bauzeit umgeleitet werden, wodurch es zu Änderungen im Fahrplan kommt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Nutzer des ÖPNV sich über Änderungen im Fahrplan bei den Verkehrsbetrieben zu informieren.

    Die Kosten der Sanierungsarbeiten für die drei Stützmauern belaufen sich weiterhin auf rund 250.000 Euro. Kostenträger ist das Land Baden-Württemberg.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    12.10.2020
    Nächster Schritt beim B 29-Ausbau im Ostalbkreis: Ausbau auf vier Spuren zwischen Essingen und Aalen
    Feierlicher Spatenstich mit Staatssekretär Steffen Bilger MdB, Verkehrs- minister Winfried Hermann MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    Der Startschuss für den weiteren Ausbau der Bundesstraße 29 im Ostalbkreis ist gegeben. Gemeinsam haben heute (12. Oktober) Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Winfried Hermann MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der Landrat des Ostalbkreises, Dr. Joachim Bläse und der Essinger Bürgermeister Wolfgang Hofer den feierlichen Spatenstich für den Ausbau zwischen Essingen und Aalen vorgenommen.

    Staatssekretär Steffen Bilger MdB: „Schritt für Schritt kommen wir bei der B29 voran. Mit einer Investition von rund 47,5 Millionen Euro zeigt der Bund erneut, dass ihm die Bedeutung der B29 bewusst ist. Mit diesem Ausbaustart ist ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht, um die Vernetzung der wichtigen Oberzentren im Ostalbkreis zu verbessern. Durch den Ausbau werden Pendler und andere Autofahrer Zeit und Nerven sparen.“

    Verkehrsminister Winfried Hermann MdL: „Mit dieser Maßnahme schließen wir an die 2019 für den Verkehr freigegebene Ortsumfahrung Mögglingen an. Ausbau von Straßen geht uns vor Neubau. Auf der B 29 zwischen Essingen und Aalen kann mit einem Ausbau auf einer Bestandtrasse flächensparend eine wichtige Verbesserung für den Verkehr im Ostalbkreis erreicht werden. Das freut mich besonders.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Maßnahme zwischen Essingen und Aalen umfasst den Ausbau auf vier Fahrstreifen auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern. Sie wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Die Verkehrsmengen, die die B 29 verkraften muss, haben insbesondere durch den Schwerlastverkehr deutlich zugenommen. Wir liegen aktuell – je nach Abschnitt – zwischen 20.000 bis gar 30.000 Fahrzeugen pro Tag. Daher bin ich froh, dass wir in Essingen Entlastung schaffen und im Ostalbkreis auf einem sehr guten Weg zu einer durchgängig leistungsfähigen B 29 sind.“

    Die Fertigstellung ist für Ende 2024 vorgesehen. Die Dauer der Maßnahme von vier Jahren liegt an der insgesamt komplexen Verkehrssituation in diesem Bereich. Unter anderem müssen sechs neue Brücken gebaut werden.

    Mit dem ersten Bauabschnitt, der knapp drei Jahre in Anspruch nehmen wird, wird die bislang einbahnige B 29 zwei Fahrspuren und einen Standstreifen je Fahrtrichtung erhalten, sodass aus zwei Spuren insgesamt vier werden. Zudem wird eine Anschlussstelle für Essingen hergestellt, bei der die Landesstraßen L 1165 von Süden und L 1080 von Norden über die neue B 29 geführt werden. Zusammen mit dem Kreisverkehr Stockert sorgt dies für eine Entflechtung der querenden Verkehrsströme, was die Verkehrsströme in diesem Bereich der B 29 deutlich verbessert.

    Ziel ist es, dass es während der Bauzeit zu keinen kompletten Vollsperrungen für den Verkehr komme und dass der Verkehrsfluss im Zuge der B 29 so wenig wie möglich beeinträchtigt werde. Dafür werden zahlreiche Provisorien im Zuge der Bauabwicklung errichtet. Gleich zu Baubeginn werden, unter geringer Einengung der bestehenden Fahrbahnbreite, zwei Verbreiterungen der B 29 auf Höhe der Gärtnerei Welzel und auf Höhe der L 1080 hergestellt. Der Verkehr kann damit auch während währenddessen auf der jetzigen B 29 und den Verbreiterungsstreifen fließen, während die südliche Richtungsfahrbahn in Richtung Aalen hergestellt wird.

    Bei Änderungen der Verkehrsführungen aufgrund der Maßnahme wird das Regierungspräsidium Stuttgart, das die Maßnahme für das Land durchführt, rechtzeitig vor Beginn per Pressemitteilung informieren.  

    Hintergrundinformationen:

    Die B 29 führt im Remstal in West-Ost-Richtung von Waiblingen (B 14) über Schwäbisch Gmünd nach Aalen und weiter nach Nördlingen (B 25). Die Ausbaustrecke zwischen Essingen und Aalen ist Teil dieser großräumigen Straßenverbindung.

    Ab 13. Oktober 2020 wird der Streckenabschnitt zwischen Essingen und Aalen ausgebaut. Der Beginn der Baustrecke liegt rund 1,1 Kilometer westlich der bestehenden Einmündung der L 1080 in die B 29 und schließt dort an die im April 2019 für den Verkehr freigegebene Ortsumfahrung Mögglingen – ebenfalls im Ostalbkreis – an. Das Ende der Baustrecke liegt im Bereich Einmündung Daimlerstraße. Dort wird an den Abschnitt der bereits fertiggestellten Westumgehung Aalen angeschlossen.

    Das Projekt beinhaltet den Ausbau der bestehenden B 29 von zwei auf vier Fahrstreifen auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Ausbaumaßnahme ist der Umbau der vorhandenen plangleichen Anschlussstelle Essingen, die künftig als Überführung der L 1165 beziehungsweise L 1080 über die B 29 vorgesehen ist. Des Weiteren sollen im Rahmen der Baumaßnahme zwei Bahnübergänge im Zuge von Gemeindeverbindungsstraßen beseitigt werden.

    Einzelne Teilmaßnahmen konnten bereits fertiggestellt werden: Der Bau der Wirtschaftswegbrücke über B 29 (Bauwerk (BW) 1) (Wirtschaftswegbrücke über B 29) ist abgeschlossen. Der Kreisverkehr Streichhoffeld und das BW 10 (Sauerbachdurchlass, Vorabmaßnahme Unterquerung DB) sowie die Kanalverlegung bei BW 3 sind fertiggestellt. Insgesamt sind 5 Bauwerke (davon sechs Brücken) zu errichten.

    Es werden zahlreiche Ausgleichsmaßnahmen mit einem Kostenvolumen von rund einer Million Euro (netto) umgesetzt, die bei den Gesamtkosten enthalten sind. Unter anderem sind vorgesehen:

    • die Förderung der naturnahen Entwicklung der Remsaue und des Sauerbachs
    • Pflanzung von Feldgehölzen, Gebüschen und verschiedenen heimischen Baumarten
    • Ansaat aller neu hergestellten Flächen mit blütenreichen heimischen Wiesenmischungen
    • Aufwertung und Neuanlage von Streuobstwiesen
    • die Extensivierung von ehemals intensiv genutzten Acker- und Grünlandflächen
    • der Rückbau versiegelter Flächen, die Kompensation der Mehrversiegelung,
    • der Schutz von Biotopen und die Umgestaltung des Katzenbachs durch Entfernung der Verrohrung und Gestaltung eines natürlichen Gewässerverlaufs.

    Die Gesamtkosten betragen rund 47,5 Millionen Euro (brutto). Die Bauzeit wird rund vier Jahre dauern.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

  • Abteilung 5
    09.10.2020
    Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg wird 30 Jahre alt (Landkreis Göppingen)
    Regierungspräsident Reimer: „Die neue Smartphone-App bietet Besucherinnen und Besuchern mit interaktiven Touren die Möglichkeit das Naturschutzgebiet naturschonend zu erleben“
     Haarberg-Wasserberg, Foto: RPS I. Depner

    ​Duftende Wacholderheiden, idyllische Laubwälder und blumenbunte Wiesenhänge – das schätzen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher an dem seit 30 Jahren bestehenden, vom Regierungspräsidium Stuttgart ausgewiesenen Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg. Das Gebiet besticht aber nicht nur durch schöne Landschaft, sondern beherbergt auch eine reiche Pflanzen- und Tierwelt mit vielen seltenen, schutzbedürftigen Arten.

    „Um den Schutz der Naturgüter zu gewährleisten, haben wir ein Konzept zur Besucherlenkung entwickelt. Erholungssuchende können das Naturschutzgebiet auf verschiedene Weise naturschonend erleben. Die Smartphone-App ‚Unterwegs im Naturschutzgebiet‘ bietet Interessierten dabei eine Auswahl verschiedener Touren mit interessanten Informationen rund um das Naturschutzgebiet,“ sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Wer kein Smartphone besitzt oder benutzen möchte, kommt dennoch auf seine Kosten. Denn das modular aufgebaute Besucherlenkungskonzept nutzt neben digitalen Medien auch Schautafeln und ein Faltblatt.

    Das Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg liegt in einem beliebten Wandergebiet mit einem gut markierten Netz von Wanderwegen und einem vielbesuchten Wanderheim des Schwäbischen Albvereins (Wasserberghaus). Besondere Bedeutung für den Naturschutz haben die Wacholderheiden, Trockenrasen und Hangschutthalden, da dort ungewöhnlich viele, teils seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten, wie Küchenschelle, Silberdistel und Schmetterlingshaft, vorkommen. Um die Ziele des Naturschutzgebiets und die Erholungsbedürfnisse der Bevölkerung in Einklang zu bringen, hat das Regierungspräsidium Stuttgart die Öffentlichkeitsarbeit in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich ausgebaut. Da elektronische Medien in der Öffentlichkeitsarbeit an Bedeutung gewinnen, entwickelte das Regierungspräsidium zusammen mit einem Grafikbüro die Smartphone App „Unterwegs im Naturschutzgebiet“. Das erste Naturschutzgebiet in dieser App war der Haarberg-Wasserberg.

    Interaktiv unterwegs im Naturschutzgebiet
    Mit der Smartphone-App können Besucherinnen und Besucher am Haarberg-Wasserberg drei interaktive Touren durchführen: eine Audioguidetour, eine Familientour mit Quiz und Schatzsuche sowie eine Fauna-Flora-Tour. Die Touren führen GPS-gestützt zu sehenswerten Punkten im Gelände und bieten dort eine Fülle interessanter Informationen in Form von Texten, Bildern und Audiodateien. Die Anwendung bietet verschiedene Grundkarten, zuschaltbare Ebenen und die Bestimmung der eigenen Position im Gelände. Die App kann in den App-Stores für Android und iPhone heruntergeladen werden (QR-Code siehe Anlage). Karten und Touren können schon zuhause heruntergeladen und unabhängig von der Mobilfunkanbindung im Gelände offline genutzt werden.

    Die rund drei Kilometer lange Audioguidetour führt zu 19 interessanten Punkten im Naturschutzgebiet, an denen sich das Smartphone mit Audiopodcasts zu Wort meldet. Zu hören sind lebendige Informationen zur Flora, Fauna, Landschaftspflege, Geografie und Geschichte. Es geht dabei um Orchideen, kletternde Schnecken oder die Arbeit des Schäfers. Zuhörer lernen Stimmen von Vögeln und Heuschrecken kennen. Die Quiztour für Familien mit Kindern informiert spielerisch über Natur und Landschaft. Auf spannenden Pfaden müssen 18 Fragen zu Tieren und Pflanzen gelöst werden. Wer die richtige Antwort weiß, kommt über einen Buchstabencode zu einem Lösungswort, das den Hinweis auf das Versteck eines Schatzkästleins enthält. Wer kein Smartphone nutzen möchte, kann die Quizfragen auch anhand eines Faltblatts lösen.

    Bekannt ist der Haarberg wegen seiner Orchideen, wie Pyramiden-Hundswurz, Helm-Knabenkraut oder Bienen-Ragwurz. Eine Rarität aus dem Insektenreich ist der Libellen-Schmetterlingshaft, der im Frühsommer bei Sonnenschein auf den Wacholderheiden elegant über den Boden schwirrt. Diese und viele weitere Pflanzen- und Tierarten beleuchtet die Infotour „Fauna und Flora“. Für Naturliebhabende, die ein bisschen mehr wissen wollen, bietet sie Informationen zu Überlebenskünsten von Orchideen, Faltern und Heuschrecken. Benutzerinnen und Benutzer können anhand von Texten und Bildern ihre Kenntnisse über Pflanzen und Tiere und deren Lebensräume vertiefen.

    Eine besondere Landschaftspflege-Kooperation erhält das Naturschutzgebiet. Der Landschaftspflegetrupp des Regierungspräsidiums Stuttgart, der Landschaftserhaltungsverband im Kreis Göppingen und unterstützt durch den Revierförster auch die Gemeinde Deggingen arbeiten hier erfolgreich zusammen.

    Hintergrundinformationen
    Besucherinformation und -lenkung in Schutzgebieten sind dem Regierungspräsidium Stuttgart ein wichtiges Anliegen. In mehr als 80 Naturschutzgebieten des Regierungsbezirks hat die Behörde daher Informationstafeln aufgestellt, die erklären, warum hier Naturschutzgebiete sind und was es zu sehen gibt. Darüber hinaus sind rund 70 Faltblätter und Broschüren erhältlich. Mit diesen Informationsangeboten soll Interesse für die Natur geweckt, Wissen vertieft und Verständnis für den Naturschutz gefördert werden. Im Übrigen sollen Ausflügler auch auf die richtigen Wege gelenkt werden und verstehen, was in Naturschutzgebieten erlaubt ist und was nicht.

    Hinweise für Besucherinnen und Besucher
    Günstige Startpunkte zur Erkundung des Naturschutzgebiets sind der Hexensattel zwischen Unterböhringen und Reichenbach oder der Gairensattel zwischen Reichenbach und Schlat. An beiden Orten empfängt das Naturschutzgebiet die Besucherinnen und Besucher mit Informationstafeln, auf denen die Touren der Smartphone-App vorgestellt werden. Wer die App „Unterwegs im Naturschutzgebiet“ nicht schon zuhause aus den App-Stores für Android und iPhone heruntergeladen und aufs Smartphone gespeichert hat, kann den QR-Code hier einscannen. Egal, ob Audioguide-, Familien- oder Fauna-Flora-Tour – der Haarberg-Wasserberg verspricht einen erlebnisreichen Tag im Naturschutzgebiet. Wer viel Zeit mitbringt, kann auch das benachbarte Naturschutzgebiet „Dalisberg“ besuchen, das dieses Jahr ebenfalls seinen 30. Geburtstag feiert. Wichtiger denn je ist ein angemessenes Verhalten, insbesondere die Wege nicht zu verlassen, keine Blumen zu pflücken, kein Feuer zu machen und nicht in großen Gruppen loszuziehen. Einkehrmöglichkeit gibt es im Wasserberghaus des Schwäbischen Albvereins.

    Das Faltblatt „Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg – Interaktive Touren für Familien, Wanderer und Naturliebhaber“ ist beim Regierungspräsidium Stuttgart oder über den Bestellshop der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) kostenlos erhältlich. Auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart ist außerdem eine digitale Version des Faltblatts abrufbar.

    Haarberg-Wasserberg (Foto: RPS, I. Depner
    Haarberg-Wasserberg (Quelle: RPS, I. Depner)

    Haarberg-Wasserberg Startmenü Smartphone-App (Quelle: VIVA IDEA

    Startmenü Smartphone-App (Quelle: VIVA IDEA)

    QR-Code Abbildung (Quelle: VIVA IDEA) (PDF, 78 KB)

  • Abteilung 4
    08.10.2020
    B 464: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Sindelfingen und Maichingen (Landkreis Böblingen)
    Halbseitige Sperrung ab Montag, 12. Oktober 2020, in Fahrtrichtung Renningen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert an der B 464 zwischen Sindelfingen und Maichingen die Asphaltdeck- sowie die darunterliegende Asphaltbinderschicht. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, werden auf diesem Abschnitt zusätzlich die Fahrstreifenbreiten beidseitig angepasst sowie Nothaltebuchten hergestellt. Das Bauvorhaben wird in zwei Bauphasen unterteilt.

    Die erste Bauphase unter halbseitiger Sperrung beginnt ab Montag, 12. Oktober 2020. Hier erfolgt die Anpassung der Randbereiche und die Vorbereitungen zum Aufbau neuer Schutzeinrichtungen. Währenddessen wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Renningen gesperrt und der Verkehr ausgeleitet. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Reutlingen wird für den Verkehr weiter aufrechterhalten. Die überörtliche Umleitung in Fahrtrichtung Renningen erfolgt in Richtung Darmsheim über die L 1183 und dann über die K 1004 und L 1185 Richtung Maichingen, weiter Richtung Magstadt und dann über die L 1189 zurück zur B 464. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

    Die zweite Bauphase erfolgt unter Vollsperrung. Dabei werden die Asphaltschichten eingebaut sowie die Betonschutzwand hergestellt. Für diese Bauphase wird das Regierungspräsidium abhängig vom Baufortschritt rechtzeitig eine gesonderte Pressemitteilung veröffentlichen.

    Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen voraussichtlich für Ende November 2020 vorgesehen.

    Der Bund als Baulastträger investiert mit dieser Maßnahme rund 2,5 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    07.10.2020
    L 1123: Fahrbahndeckenerneuerung mit Kurvensanierung zwischen Steinheim und Königsbronn (Landkreis Heidenheim)
    Verkehrsfreigabe am Freitagnachmittag, 16. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Montag, 22. Juni 2020, die L 1123 im Streckenabschnitt zwischen Steinheim und Königsbronn. Die Arbeiten zur Fahrbahndeckensanierung werden in der nächsten Woche abgeschlossen sein, sodass die Verkehrsfreigabe am Freitag, 16. Oktober 2020, voraussichtlich im Laufe des Nachmittags, erfolgen kann.

    Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurden in den vergangenen vier Monaten auf dem insgesamt sieben Kilometer lagen Streckenabschnitt der Fahrbahnbereich in drei Bauabschnitten saniert, sowie eine Kurvensanierung zur Verbesserung der Sichtverhältnisse durchgeführt. Durch nicht vorhersehbare zusätzliche Arbeiten an der Entwässerung und des Schutzplankensystems sowie durch die ungünstigen Witterungsverhältnisse in den vergangenen Tagen verlängerte sich die Bauzeit um rund vier Wochen. Derzeit laufen noch die Restarbeiten wie das Herstellen der Bankette und Humusierungsarbeiten der Böschungs- und Nebenflächen.

    Am Freitag, 16. Oktober 2020, wird die Vollsperrung im dritten Bauabschnitt auf der L 1123 abgebaut und die Fahrbahn anschließend wieder dem Verkehr übergeben.

    Das Land investierte rund zwei Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur und für die Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
  • Abteilung 4
    06.10.2020
    L 1066: Ersatzneubau Haselbachbrücke in Bartenbach (Rems-Murr-Kreis)
    Verlängerung der Vollsperrung bis voraussichtlich Samstag, 24. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Juli 2020 Arbeiten an der Haselbachbrücke in Bartenbach unter Vollsperrung der L 1066 durch, um diese abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen, da die Tragfähigkeit der 160 Jahre alten Gewölbebrücke den Anforderungen für Brücken auf der als Schwerlaststrecke ausgewiesenen Landesstrasse nicht mehr genügt. Die ursprünglich bis 9. Oktober 2020 geplante Vollsperrung der L 1066 in Bartenbach muss um voraussichtlich zwei Wochen bis Samstag, 24. Oktober 2020, verlängert werden.

    Aufgrund von Beeinträchtigungen beim Einbau des Betons konnte die Brückenabdichtung nicht planmäßig aufgebracht werden. Aus diesem Grund verzögern sich die restlichen Arbeiten wie die Herstellung der Brückenkappen und der Asphalteinbau auf dem Bauwerk. Diese können erst durchgeführt werden, nachdem die Brückenabdichtung auf dem Brückenüberbau aufgebracht worden ist. Die Vollsperrung kann somit vorrausichtlich erst am Samstag, 24. Oktober 2020, aufgehoben werden. Der Verkehr im Brückenbereich soll sodann halbseitig mit einer Ampelanlage freigegeben werden.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app
  • Abteilung 4
    05.10.2020
    L 1048: Sanierung einer Blocksatzwand zwischen Zweiflingen und Orendelsall (Hohenlohekreis)
    Vollsperrung der L 1048 in Orendelsall ab Montag, 12. Oktober 2020, bis Ende November 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird ab Montag, 12. Oktober 2020, eine Sanierung der Stützwand an der L 1048 in Orendelsall durchführen lassen. Die aus Muschelkalkblöcken bestehende Stützwand weist starke Verformungen auf. Daher ist es erforderlich einen Abschnitt von rund 20 Metern zu sanieren. Hierzu muss die Straße von der Einmündung Forchtenberger Straße bis zur Einmündung Vogelsangstraße vollgesperrt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende November andauern. Es wird eine örtliche Umleitung ausgeschildert.

    Mit dieser Maßnahme investiert das Land rund 200.000 Euro in die Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 5
    05.10.2020
    Land fördert Hochwasserschutz in Bad Überkingen mit rund einer Million Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit der Förderung des nächsten Bauabschnitts kann der Hochwasserschutz für Bad Überkingen weiter verbessert werden“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat in diesen Tagen den Förderbescheid für den dritten Bauabschnitt der Hochwasserschutzmaßnahmen an der Fils in Bad Überkingen unterzeichnet. „Nachdem wir 2016 den ersten und im Jahr 2018 den zweiten Bauabschnitt des Hochwasserschutzes an der Fils in Bad Überkingen fördern konnten, kann nun der dritte Bauabschnitt beginnen. Damit kann der Hochwasserschutz weiter verbessert und gleichzeitig die Ökologie der Fils aufgewertet werden“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    „Ich freue mich außerordentlich über die Förderung. Die bereits erfolgreich realisierten Bauabschnitte sind auch Ergebnis der ausgezeichneten, partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Landratsamt und Regierungspräsidium. Mit der Förderung können wir den erfolgreich gemeinsam begonnenen Weg einer gestalterisch und ökologisch wertigen Hochwasserschutzmaßnahme fortsetzen“, sagte Matthias Heim, Bürgermeister von Bad Überkingen, anlässlich der Bewilligung der Förderung.

    Derzeit stellt die bestehende Filsbrücke in Bad Überkingen eine Engstelle dar. Der eingeschränkte Durchflussquerschnitt und der vorhandene Mittelpfeiler der Brücke führten bei Hochwasserereignissen oftmals dazu, dass dort Treibgut anlandete. Der dortige Sohlabsturz unterbricht außerdem die ökologische Durchgängigkeit für Kleinlebewesen und Fische. Geplant sind deshalb ein Neubau der Filsbrücke, Aufweitungen des Abflussquerschnitts und die Beseitigung des Sohlabsturzes. Unterhalb des bisherigen Sohlabsturzes wird die Filssohle um circa 50 Zentimeter, oberhalb um 30 bis 160 Zentimeter vertieft. Eine mittels Leitbuhnen mäanderförmig gestaltete Niedrigwasserrinne konzentriert den Abfluss in Niedrigwasserperioden.

    Durch Vergrößerung des Abflussquerschnitts und den Neubau der Brücke wird ein ausreichender Durchflussquerschnitt zur Ableitung eines hundertjährlichen Hochwassers geschaffen. Der Abflussquerschnitt im Oberlauf der Brücke kann zukünftig diesen Hochwasserabfluss nahezu überflutungsfrei ableiten. Lediglich im Bereich eines Gebäudes in der Bahnhofstraße ist später noch ein zusätzlicher Schutz erforderlich.

    Das Land hat für diese Hochwasserschutzmaßnahme in Bad Überkingen einen Zuschuss von rund einer Million Euro nach den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft bewilligt. Das entspricht 70 Prozent der Gesamtkosten von rund 1,5 Millionen Euro. Insgesamt hat das Land damit in den letzten vier Jahren Zuschüsse in Höhe von rund 2,94 Millionen Euro in den Hochwasserschutz an der Fils in Bad Überkingen und am Rohrbach in Hausen investiert.

  • Abteilung 4
    05.10.2020
    B 27: Ersatzneubau der Gumpenbachbrücke in Kornwestheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung der Ausfahrt AS Kornwestheim-Nord in Fahrtrichtung Stuttgart von Dienstag, 6. Oktober, bis Donnerstag, 8. Oktober 2020, jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr, und Freitag, 9. Oktober 2020, von 9:00 bis 13:00 Uhr

    ​Seit Januar 2020 führt das Regierungspräsidium Stuttgart die Bauarbeiten für das östliche neue Brückenbauwerk der Gumpenbachbrücke in Kornwestheim durch. Die Bauarbeiten für das neue Brückenbauwerk in Seitenlage sind inzwischen so weit fortgeschritten, dass nun die Vorarbeiten für den Bau des westlichen Brückenbauwerks im kommenden Jahr beginnen können. In einem ersten Schritt wird dazu eine provisorische Einfahrt an der Anschlussstelle (AS) Kornwestheim-Nord in Fahrtrichtung (FR) Stuttgart hergestellt.

    Zur Durchführung der Arbeiten ist auf der B 27 eine Sperrung der Ausfahrt an der Anschlussstelle Kornwestheim-Nord in Fahrtrichtung Stuttgart von Dienstag, 6. Oktober 2020, bis Donnerstag, 8. Oktober 2020, jeweils von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr, und am Freitag, 9. Oktober 2020, von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr, erforderlich.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart wird während der Sperrung der Ausfahrt über die Ausfahrt Kornwestheim-Mitte ausgeleitet und wieder auf die B 27 in Fahrtrichtung Ludwigsburg zur Ausfahrt Kornwestheim-Nord geführt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    05.10.2020
    A 8: Tunnel Gruibingen / Routinemäßige Wartungsarbeiten (Landkreis Göppingen)
    Nächtliche Sperrung in Fahrtrichtung München am Wochenende von Samstag, 10. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt am kommenden Wochenende von Samstag, 10. Oktober, 20:00 Uhr, bis Sonntag, 11. Oktober 2020, 6:00 Uhr, routinemäßige Wartungsarbeiten am Tunnel Gruibingen durch. Dafür ist eine Vollsperrung des Tunnels in Fahrtrichtung München erforderlich.

    Während der Tunnelsperrung erfolgt die Ausleitung des Umleitungsverkehrs bereits an der Tank- und Rastanlage Gruibingen über eine Behelfsausfahrt. Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen ausgeschildert. Wir bitten der ausgewiesenen Umleitungsstrecke zu folgen.

    Zweimal jährlich sind bestimmte Wartungsarbeiten erforderlich, die nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden können. Die Arbeiten sind erforderlich, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, da hier ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet wird. Da dennoch mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
    Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    05.10.2020
    DENKMAL EUROPA / Digitales Angebot macht Geschichte für Kinder erlebbar
     DENKMAL EUROPA: Die Inspirationsquelle für aktives Erleben, Quelle: RPS

    ​Pünktlich zum Weltkindertag am 20. September 2020 ging die Plattform DENKMAL EUROPA unter www.denkmal-europa.de mit einem Relaunch online und ermöglicht Kindern und Jugendlichen seither neue intuitive Zugänge zu unserer Geschichte. Auch Denkmalpflegern, Restauratoren, Handwerkern und Zeitzeugen können Interessierte digital über die Schultern blicken.

    Ins Leben gerufen wurde die Internetseite von der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL) – ein Zusammenschluss der Denkmalfachämter in den Bundesländern. Sie unterstützt mit DENKMAL EUROPA die in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte von Kindern und Jugendlichen auf Teilhabe am Kulturleben.

    „Ich freue mich, dass dieses innovative bundesweite Vermittlungsprojekt der Denkmalpflege nun zum Abschluss kommt und wir daran mitwirken konnten. Besonders empfehle ich das ansprechende und leicht verständliche Erklärvideo ‚Warum brauchen wir Denkmale?‘. Gerne möchte ich dazu einladen, sich durch die unterschiedlichen fachlichen Impulse zu eigenen Denkmalprojekten anregen zu lassen“, sagte Prof. Dr. Claus Wolf, Abteilungspräsident des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart.

    „Die Website und ihr Workbook sind wichtige Bestandteile einer sinnlich erfahrbaren Aneignungskultur, die es allen Generationen leicht macht, sich mit der unmittelbar erlebbaren Geschichte vor der eigenen Haustür spielerisch und unvoreingenommen zu beschäftigen“, kommentierte Prof. Dr. Markus Harzenetter, Vorsitzender der VDL. 

    Mit DENKMAL EUROPA ist eine digitale Ausstellung entstanden, die mit Graphic Novels, europäischen Kulturgeschichte(n), Projektimpulsen aus der Praxis und kreativen Aktionsideen Zugänge zur Geschichte schafft. Dr. Christian Bollacher vom LAD erläutert beispielsweise, wie man mit der LIDAR-Technik aus der Luft den Boden erfassen kann, während seine ehemalige Kollegin Dr. Barbara Hausmair (heute Universität Innsbruck) einlädt, Schülergruppen mittels der Technik der Denkmalpflege Areale und Landschaften begehen und erfassen zu lassen, um einen Bezug zur jeweiligen Örtlichkeit herzustellen.

    Das LAD hat zudem mit einem Projekt über den ehemaligen Konzentrationslager-Komplex Natzweiler-Struthof zur Website beigetragen. Das Kooperationsprojekt aus dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 taucht unter dem Titel Wie findet man Spuren der Dunklen Vergangenheit unter Beste Praxis sowie mit der Graphic Novel Bauen im totalen Wahn auf der Website auf. Im Menüpunkt Unterstützung haben außerdem die Angebote der Denkmalpflegepädagogik Baden-Württembergs Eingang in die Website gefunden.

    Eine Reise durch die Seite und das zugehörige Workbook macht verständlich, wie unsere Vorfahren gelebt, gearbeitet, geplant, gefeiert, getrauert oder woran sie geglaubt haben. Bislang Unverbundenes verdichtet sich zum Wissen darum, welche Entwicklungen Spuren hinterlassen haben oder zu neuen Ideen führten oder welches ökologische, politische oder religiöse Verständnis hinter den Bauten unserer Umgebung steckte.

    Das Projekt wurde im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

    DENKMAL EUROPA: deckt Geheimnisse auf, Quelle: RPS

    DENKMAL EUROPA: Warum brauchen wir Denkmale? Quelle: RPS

  • Abteilung 4
    02.10.2020
    L 1113: Fahrbahndeckenerneuerung von Freiberg bis Ingersheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung zwischen Freiberg und Ingersheim ist aufgehoben

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Ende Juli 2020 eine Fahrbahndeckenerneuerung der L 1113 zwischen Freiberg und Ingersheim durch. Von Freiberg kommend wurden der Kreisverkehr und die gesamte Fahrbahn der L 1113 bis zur Kreuzung Bietigheimer Straße / L 1125 erneuert. Die Arbeiten umfassten die Sanierung der bestehenden oberen Asphaltschichten sowie den Austausch der sanierungsbedürftigen Asphaltschichten an Schadstellen. Zudem wurde im Kreuzungsbereich zur Bietigheimer Straße die Mittelinsel verkleinert und verlegt sowie der Gehweg auf der Westseite entfernt. Durch diese Anpassungen wurde eine vollwertige Linksabbiegerspur geschaffen, die den Verkehrsfluss nun deutlich verbessert.

    Seit heute Nachmittag funktioniert die Ampelanlage im Kreuzungsbereich der L 1125 Bietigheimer Straße / L 1113 Ludwigsburger Straße wieder reibungslos. Die restlichen Arbeiten konnten nun abgeschlossen werden, sodass die Strecke wieder vollständig für den Verkehr freigegeben ist.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 9
    01.10.2020
    Gesundheitsminister Manne Lucha: „Die Grippesaison steht vor der Tür – jetzt ist der richtige Impfzeitpunkt“ | Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Influenza ist eine ernstzunehmende Erkrankung – insbesondere Risikogruppen sollten sich schützen“
    Dr. Karlin Stark, LGA-Leiterin: „Die Influenzaimpfung ist vor allem für Personen über 60 Jahre, chronisch Kranke und medizinisches Personal wichtig“

    ​Neben COVID-19 stellt unverändert die echte Virusgrippe (Influenza) eine ernsthafte Atemwegserkrankung dar. Anders als bei der SARS-CoV-2-Infektion lassen sich Infektionen mit Influenzaviren jedoch durch eine Impfung vermeiden. Vor allem Menschen, für die die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Influenzaimpfung empfohlen hat, sollten jetzt einen Impftermin mit ihrem Arzt vereinbaren. Das sind vor allem Menschen über 60 Jahre und chronisch Erkrankte.

    „Diese Personen haben ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Krankheitsverläufe, oftmals verbunden mit einer stationären Krankenhausbehandlung. Gerade während der COVID-19-Pandemie ist eine hohe Influenza-Impfquote bei Risikogruppen wichtig, um schwere Verläufe oder gar Ko-Infektionen mit SARS-CoV-2 zu verhindern und Engpässe in Krankenhäusern bei Intensivbetten oder Beatmungsplätzen zu vermeiden“, erklärte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Die Grippesaison steht vor der Tür, jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Impfung. Hohe Influenza-Durchimpfungsraten bei medizinischem Personal und Pflegekräften tragen auch zum Schutz von Patienten und Bewohnern von Altenpflegeheimen bei“, so Lucha weiter.

    „Eine echte Virusgrippe (Influenza) ist keine einfache Erkältungskrankheit, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung, vor der die Grippeimpfung Schutz bietet“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Behörde das Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg angesiedelt ist. „Um einer Ansteckung vorzubeugen, ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen wichtig – was nicht erst seit der Corona-Pandemie allen bekannt sein dürfte“, so Reimer. Außerdem sollte man die Hände aus dem Gesicht fernhalten, weil sonst Keime der Schleimhäute verschleppt werden können. „Ob Influenza oder Corona: Niesen oder Husten sollte man immer in die Ellenbeuge anstatt in die Handfläche“, erklärte Reimer.

    Beginn der sogenannten „Grippe-Saison“ ist in der KW 40 (Oktober). Üblicherweise hat sie ihren Höhepunkt im Februar/März. „Einen Anstieg der Influenza-Erkrankungen erwarten wir nach dem Jahreswechsel, wie dies üblicherweise der Fall ist“, erklärte die Leiterin des Landesgesundheitsamts (LGA) Baden-Württemberg, Dr. Karlin Stark. Nach der Impfung dauert es etwa zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. „Um rechtzeitig geschützt zu sein, empfehlen wir deshalb, sich im Herbst impfen zu lassen. Wichtig ist die Impfung vorranging für Personen über 60 Jahre, chronisch Kranke und medizinisches Personal“, sagte Dr. Stark. Die Impfung sei eine Schutzmaßnahme, die sowohl die Erkrankungs- als auch die Sterblichkeitsrate in allen Altersgruppen reduziere, so Dr. Stark. Grippeschutzimpfungen sind ab dem vollendeten fünften Lebensmonat sinnvoll. Vorbeugend impfen sollten sich vor allem diejenigen, die beruflich und privat mit vielen anderen Menschen in Berührung kommen. Die Kosten für die Impfung werden in Baden-Württemberg für alle Altersgruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

    Wem empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Influenzaimpfung?

    • Personen, die älter als 60 Jahre sind
    • Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden wie zum Beispiel: chronische Krankheiten der Atmungsorgane (zum Beispiel bei Asthma), Herz- oder Kreislauferkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Krankheiten wie multiple Sklerose, angeborene oder später erworbene Störungen des Immunsystems, HIV-Infektion
    • gesunden Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (2. Trimenon), bei zusätzlichen Gesundheitsrisiken unabhängig vom Schwangerschaftsstadium
    • Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- oder Pflegeheimen



    Außerdem wird die Impfung empfohlen für:

    • Personen mit stark erhöhtem Risiko sich anzustecken (beispielsweise Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr oder Beschäftigte im medizinischen Bereich mit Patientenkontakt, Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften)
    • Personen (zum Beispiel Angehörige, Pflegende), die im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können. Als Risikopersonen gelten hierbei Personen mit Grundkrankheiten, bei denen es Hinweise auf eine deutlich reduzierte Wirksamkeit der Grippeimpfung gibt, wie Personen mit dialysepflichtiger Nierenerkrankung oder Personen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche.


    Weitere Informationen gibt es bei der Arbeitsgemeinschaft Influenza unter https://influenza.rki.de/ sowie beim Robert Koch Institut (RKI) unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/Influenza.html.


    Hintergrundinformationen:
    Aktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg (InfektNews) sowie Grafiken finden Sie hier: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/default.aspx
    Aktuelle Influenza-Zahlen können Sie hier abrufen: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/Influenza.aspx

    Informationen zur Influenzaaktivität in Europa finden Sie bei „Flu News Europe“: https://flunewseurope.org/

  • Abteilung 4
    01.10.2020
    A 8: Behebung von Fahrbahnschäden an der Anschlussstelle Aichelberg (Landkreis Göppingen)
    Nachtbaustelle von Mittwoch, 7. Oktober 2020, bis Donnerstag, 8. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt an der Auffahrtsrampe an der A 8-Anschlussstelle Aichelberg in Fahrtrichtung Karlsruhe Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn durch. Grund für die Arbeiten sind Verdrückungen auf der Fahrbahn. Die Arbeiten finden von Mittwoch, 7. Oktober 2020, 20:00 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 8. Oktober 2020, 6:00 Uhr, statt.

    Um weiterhin die Verkehrssicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, wird die Fahrbahn der A 8 an der Auffahrtsrampe der AS Aichelberg, auf der sich Fahrbahnverdrückungen befinden, saniert und erneuert. Hierfür wird jeweils in einer Nachtbaustelle die einspurige Auffahrt in Fahrtrichtung Karlsruhe während der Arbeiten in der verkehrsärmeren Zeit von 20:00 Uhr abends bis etwa 6:00 Uhr des Folgemorgens vollgesperrt. Die Vollsperrung ist aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes erforderlich. Tagsüber bestehen keine Beeinträchtigungen für den Verkehr.

    Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die von Aichelberg auf die A 8 nach Karlsruhe fahren wollen, folgen bitte der beschilderten Umleitung U 10 zur Anschlussstelle Kirchheim/Ost und fahren dort wieder auf die Autobahn in Richtung Karlsruhe auf.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 7
    01.10.2020
    Herr Stephan Damp ist neuer Leiter des Friedrich-Abel-Gymnasiums Vaihingen an der Enz
     Bestellung Stephan Damp (rechts), Thomas Heckert (Quelle: RP Stuttgart)

    Das Friedrich-Abel-Gymnasium Vaihingen/Enz hat seit 1. Oktober 2020 einen neuen Schulleiter. Oberstudiendirektor Stephan Damp wird Nachfolger von Hans-Joachim Sinnl, der zum 31. Juli 2019 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Damit ist die Interimsphase, in der der Stellvertretende Schulleiter, Studiendirektor Rainer Geppert, die Schule kommissarisch leitete, beendet.

    Der neue Schulleiter erhielt heute von Thomas Heckert, dem zuständigen Referenten am Regierungspräsidium Stuttgart, das Bestellungsschreiben und wurde dem Lehrerkollegium vorgestellt.

    Stephan Damp, 1962 in Hamburg geboren, studierte an der Christian-Albrechts-Universität Kiel die Fächer Mathematik und Physik für das Lehramt an Gymnasien und erwarb darüber hinaus die Unterrichtserlaubnis in Informatik. Seine berufliche Laufbahn führte ihn nach Rheinland-Pfalz, wo er zunächst als Lehrer, später als Stellvertretender Schulleiter am Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim bei Mainz, dem größten Gymnasium von Rheinland-Pfalz, tätig war. In dieser Zeit leitete er die Schule während einer Vakanzphase auch kommissarisch.

    Zuletzt war Stephan Damp seit 2014 Leiter des Lise-Meitner-Gymnasiums Norderstedt (Schleswig-Holstein). Daneben hat er an verschiedenen didaktischen Modellprojekten im Fach Mathematik mitgewirkt.

  • Abteilung 4
    01.10.2020
    A 8: Behebung von Fahrbahnschäden an der Anschlussstelle Wendlingen (Landkreis Esslingen)
    Nachtbaustellen von Donnerstag, 8. Oktober 2020, bis voraussichtlich Samstag, 10. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt an der A 8 Anschlussstelle (AS) Wendlingen in Fahrtrichtung Karlsruhe Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn durch. Grund für die Arbeiten ist, dass die Fahrbahn Schäden und Fahrbahnverdrückungen aufweist. Die Arbeiten finden von Donnerstag, 8. Oktober 2020, 20:00 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 10. Oktober 2020, 6:00 Uhr, statt.

    Um weiterhin die Verkehrssicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, wird die Fahrbahn der A 8 in der einspurigen Überleitung von München kommend in Fahrtrichtung B 313 Nürtingen aufgrund der vorhandenen Schäden saniert und erneuert. Diese Arbeiten finden in der verkehrsärmeren Zeit von Donnerstag, 8. Oktober 2020, 20:00 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 9. Oktober 2020, 6:00 Uhr, statt. Während den Arbeiten ist aus Gründen des Arbeitsschutzes und der Verkehrssicherheit eine Vollsperrung der Überleitung von der A 8 München kommend auf die B 313 in Richtung Nürtingen notwendig. Tagsüber bestehen keine Beeinträchtigungen für den Verkehr.

    Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer fahren bitte weiter bis zur AS Esslingen, verlassen dort die Autobahn und fahren in Fahrtrichtung München wieder auf.

    In der zweiten Nacht wird die Fahrbahn der A 8 in der zweispurigen Überleitung von der B 313 Plochingen kommend in Fahrtrichtung Karlsruhe aufgrund der vorhandenen Schäden saniert und erneuert. Diese Arbeiten finden ebenfalls in der verkehrsärmeren Zeit von Freitag, 9. Oktober 2020, 20:00 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 10. Oktober 2020, 6:00 Uhr, statt. Während den Arbeiten ist die zweispurige Überleitung von der B 313 aus Plochingen kommend auf die A 8 Richtung Karlsruhe für den Verkehr aus Gründen des Arbeitsschutzes und der Verkehrssicherheit komplett gesperrt. Auch hier bestehen tagsüber keine Beeinträchtigungen für den Verkehr.

    Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer folgen bitte innerhalb der AS Wendlingen der Beschilderung (Behelfsstraße).

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    30.09.2020
    Erweiterung und Neubau Schweinemastanlage in Langenburg-Nesselbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Erörterungstermin am Donnerstag, 8. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird am Donnerstag, 8. Oktober 2020, ab 10:00 Uhr, und gegebenenfalls, soweit notwendig, auch am Freitag, 9. Oktober 2020, in der Stadthalle in Langenburg den Erörterungstermin für die geplante Erweiterung und den geplanten Neubau betreffend die Schweinemastanlage in Langenburg-Nesselbach durchführen. Der Einlass in die Stadthalle erfolgt am 8. Oktober ab 9:30 Uhr.

    Der Antrag und die Antragsunterlagen lagen im Zeitraum von Freitag, 29. Mai 2020, bis einschließlich Montag, 29. Juni 2020, bei der Stadtverwaltung Langenburg und im Regierungspräsidium Stuttgart zur Einsichtnahme aus. Der UVP-Bericht (Umweltverträglichkeitsprüfungsbericht) und die das Vorhaben betreffenden entscheidungserheblichen Berichte sind seit 29. Mai 2020 in das UVP-Portal eingestellt.

    Zur geplanten Erweiterung und zum geplanten Neubau der Schweinemastanlage wurden 22 Einzeleinwendungen sowie eine Sammeleingabe eingereicht.

    Die Einwendungen werden nach den vorgebrachten Themenschwerpunkten erörtert.
    Für den Erörterungstermin ist die folgende Tagesordnung vorgesehen:

    1. Begrüßung
    2. Vorstellung des Vorhabens durch den Antragsteller
    3. Besprechung der erhobenen Einwendungen nach Themenkomplexen
      a) Immissionen Luft / Lärm / Gerüche
      b) Naturschutz
      c) Boden / Landwirtschaftliche Belange
      d) Gewässer / Abwasserbeseitigung
      e) Tierschutzrechtliche Belange
      f) Baurecht / Brandschutz
      g) Menschliche Gesundheit
      h) Sonstiges
    4. Ausblick auf das weitere Verfahren
    5. Schlusswort


    Es gilt das Hygienekonzept der Stadthalle Langenburg. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Plätze in der Stadthalle in Langenburg auf 300 Personen beschränkt. Die Plätze werden vorrangig für Personen reserviert, die Einwendungen erhoben haben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, mit Maske zu erscheinen und diese erst am Sitzplatz abzunehmen. Am Einlass müssen zudem Kontaktdaten für eine eventuelle Kontaktnachverfolgung angegeben werden. Entsprechende Formulare werden vor Ort zur Verfügung gestellt.

    Personen, die mit dem Virus infiziert sind, Kontakt mit einer infizierten Person hatten oder Symptome aufweisen, dürfen nicht am Erörterungstermin teilnehmen.

    Anlagen:
    Bekanntmachungstext (PDF, 15 KB)
    Hygienekonzept Stadthalle Langenburg (PDF, 135 KB)

  • Abteilung 8
    30.09.2020
    Jubiläum 2020: 15 Jahre Welterbe Limes!
    Neuer Limeskoordinator für Baden-Württemberg
     Andreas Schaflitzl neben einer Stele, die den Verlauf des Limes im Gelände kennzeichnet. Quelle: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege/Markus Gschwind

    ​Vor 15 Jahren wurde der 550 Kilometer lange Obergermanisch-Raetische Limes mit seinen rund 900 Wachttürmen und 120 Kastellen in die Welterbeliste eingetragen. Bereits im Jahr 2003 reichten die vier beteiligten Bundesländer unter Federführung der Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg den Antrag zur Aufnahme in Paris ein. Die Entscheidung des Welterbe-Komitees der UNESCO fiel dann nach eingehender Prüfung im Juli 2005 im südafrikanischen Durban. Das archäologische Bodendenkmal erhielt damit bescheinigt, dass es aufgrund seiner Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität von Weltbedeutung ist. Baden-Württemberg, das mit 164 Kilometern den längsten Abschnitt beherbergt, bekam sein erstes archäologisches Welterbe. Zusammen mit dem „Hadrian´s Wall“ und dem „Antonine Wall“ in Großbritannien bilden diese Grenzabschnitte des ehemaligen römischen Imperiums heute gemeinsam die serielle, transnationale Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches“. Weitere Abschnitte der mehr als 5.000 Kilometer langen Grenze sollen folgen und liegen teilweise bereits bei der UNESCO zur Prüfung.

    Der Bedeutung des Limes entsprechend konnte im Mai diesen Jahres die Stelle des Limes-Koordinators für Baden-Württemberg am Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Archäologen Andreas Schaflitzl wieder besetzt werden. Er studierte in Deutschland und in der Schweiz Archäologie der Römischen Provinzen und in den Nebenfächern Alte Geschichte, Bayerische Landesgeschichte sowie Ur- und Frühgeschichte. Den Limes erforscht er bereits seit 2009 in diversen Grabungen und Auswertungsprojekten in Bayern und Rheinland-Pfalz. „Meine Untersuchungen am Limes haben mir einen einzigartigen Blick in das Bodendenkmal gewährt und mir klar gemacht, wie wichtig es ist, den Menschen zu vermitteln, welcher Schatz direkt vor ihrer Haustüre liegt“ meint Schaflitzl. Er übernimmt in seiner Funktion als Limes-Koordinator auch die Leitung des Limes-Informationszentrums Baden-Württemberg (LIZ) mit Sitz in Aalen. Seine Aufgabe ist die Betreuung der Interessensvertreter und Anrainer am Limes auf privater und kommunaler Ebene sowie die Vermittlung und die Koordinierung der Erforschung des Welterbes. Ziel ist es, das Bewusstsein für das außergewöhnliche Denkmal sowohl vor Ort als auch bei Gästen zu erweitern, um das herausragende Erbe, das uns die Römer hinterließen, auch zukünftigen Generation zu erhalten und erlebbar zu machen.

  • Abteilung 5
    29.09.2020
    Hochwasserschutz am Kocherufer in Niedernhall (Hohenlohekreis) / Arbeiten starten am kommenden Montag, 5. Oktober 2020
     Bild zeigt Fertiggestellter Hochwasserschutz in Niedernhall am rechten Kocherufer (Quelle: RPS)

    ​Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes erneuert der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Stadt Niedernhall die Hochwasserschutzeinrichtungen am Kocherufer zwischen der Gemarkungsgrenze Criesbach und der Kläranlage Niedernhall, um das gesamte Stadtgebiet künftig vor einem hundertjährlichen Hochwasser einschließlich der zu erwartenden größeren Hochwasserstände durch Klimaveränderungen zu schützen. Der bestehende Hochwasserschutz entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Die Hochwassergefahrenkarten zeigen, dass bei einem hundertjährlichen Hochwasser die Dämme überströmt werden würden. Es soll deshalb ein durchgehender Hochwasserschutz entlang des Kochers von Criesbach bis Niedernhall entstehen. Die Hochwasserschutzeinrichtungen am rechten Kocherufer wurden bereits in Criesbach und Niedernhall 2019 fertiggestellt.

    Am kommenden Montag, 5. Oktober 2020, werden die Arbeiten zur Ertüchtigung des Hochwasserschutzes am linken Kocherufer beginnen. Erste Vorarbeiten werden bereits seit Anfang August durchgeführt.

    Das Hochwasserschutzkonzept für den rund zwei Kilometer langen Bereich am linken Kocherufer umfasst vier Bereiche, in denen Ausbaumaßnahmen wie die Erhöhung und Verbreiterung des bestehenden Deichs, der Neubau von Einrichtungen aus Beton- und Glas entlang des Forellenbaches zur Vermeidung von Rückstau und den Einbau einer Dichtungsschicht auf der wasserseitigen Böschung konzipiert wurden.

    Als Ausgleich für die Eingriffe in die Natur wurden bereits Stein- und Reisighäufen als Ersatzlebensraum für Eidechsen angelegt. Zusätzlich werden Trockenmauern saniert sowie Gewässerrandstreifen mit Auwald angelegt um neue Lebensräume für viele verschiedene Tierarten zu schaffen.

    Während der Bauzeit wird es zeitweise im Bereich des Brückenwiesenwegs, Am Forellenbach und im Warrwiesenweg in Niedernhall zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, insbesondere auch für Radfahrer und Fußgänger. Im Rahmen der Planung werden alle Anstrengungen unternommen, die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Das Regierungspräsidium Stuttgart wird rechtzeitig vor Ort über anstehende Änderungen der Verkehrsführungen informieren.

    Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Juli 2022 geplant. Die Baukosten für diese Maßnahmen am linken Kocherufer belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro und werden zu 70 Prozent vom Land Baden-Württemberg und zu 30 Prozent von der Stadt Niedernhall getragen.

    Hintergrundinformationen:
    Im Jahr 1959 wurde der Kocher im Bereich der Gemarkung Niedernhall ausgebaut und in sein heutiges Gewässerbett verlegt. Parallel zum Ausbau beziehungsweise zur Verlegung des Kochers wurden uferbegleitende Deiche geschüttet und die Seitenzuflüsse bereichsweise verdolt. Als Reaktion auf die beiden verheerenden Hochwasser vom 21./22. Dezember 1993 und 13./14. April 1994 hat die Stadt Niedernhall als Sofort-Schutzmaßnahme entlang der Kochertalstraße auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern zwischen der Kocherbrücke und dem Ortseingang Criesbach – über die Gemarkungsgrenze hinweg – eine Leitplankenkonstruktion erstellt. Im Jahr 1998 wurde ein Teilstück des Kocherstegs bis zur Markungsgrenze Criesbach durch einen Erddamm ersetzt.

    Im Jahr 2016 hat die Stadt Niedernhall die Planung zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Auftrag gegeben. Die wasserrechtliche Genehmigung ist erteilt, sodass der Bau nun unter der Bauherrschaft des Landesbetriebs Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart durchgeführt werden kann.

    Bild zeigt Planung der Hochwasserschutzeinrichtung (Quelle: RPS) 

  • Abteilung 4
    29.09.2020
    L 1113: Fahrbahndeckenerneuerung von Freiberg bis Ingersheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Aufhebung der Vollsperrung zwischen Freiberg und Ingersheim verzögert sich

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Ende Juli 2020 eine Fahrbahndeckenerneuerung der L 1113 zwischen Freiberg und Ingersheim durch. Ursprünglich war geplant, dass die Arbeiten bis Montag, 28. September 2020, beendet werden.

    Da die Funktion der Ampelanlage im Kreuzungsbereich der L 1125 Bietigheimer Straße / L 1113 Ludwigsburger Straße noch nicht vollständig hergestellt werden konnte, arbeitet das Regierungspräsidium Stuttgart mit Hochdruck an einer technischen Lösung. Aus Gründen der Verkehrssicherheit kann die Strecke daher noch nicht wieder freigegeben werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    28.09.2020
    Lückenschluss und Radwegausbau an L 1103 zwischen Lauffen am Neckar und Brackenheim (Landkreis Heilbronn)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dieser Maßnahme wird der Radweg ins Zabergäu sicherer und attrakt

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besuchte heute gemeinsam mit dem Lauffener Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger und Thomas Csaszar, Bürgermeister von Brackenheim, die Baustelle des im Ausbau befindlichen straßenbegleitenden Radwegs entlang der L 1103 von Lauffen in Richtung Brackenheim/Zabergäu im Landkreis Heilbronn.

    Regierungspräsident Reimer betonte beim Baustellenbesuch der seit Juli 2020 laufenden Maßnahme insbesondere die Verbesserung der Verkehrssicherheit, die dadurch erreicht wird: „Mit dieser Maßnahme wird der Radweg ins Zabergäu sicherer und attraktiver. Breitere Trennstreifen zur Landesstraße und die Möglichkeit der sicheren Querung durch eine Unterführung tragen erheblich zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bei.“

    Der Radweg ins Zabergäu gilt als offiziell ausgewiesener Radweg der Touristikgemeinschaft Heilbronner Land e.K. Er stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem Neckartalradweg und dem Zabergäu dar. Als Rundweg mit einer Gesamtlänge von rund 37,5 Kilometern verläuft er über Lauffen, Brackenheim, Cleebronn, Bönnigheim, Kirchheim am Neckar und wieder zurück nach Lauffen.

    Kern der Maßnahme ist der Neubau von rund 550 Metern Radweg als Lückenschluss sowie die Herstellung einer Unterführung, die künftig ein sicheres Queren der L 1103 im Kurvenbereich ermöglichen wird. Außerdem wird im Ausbaubereich auf einer Länge von circa 750 Metern der Trennstreifen zur Landesstraße auf 1,75 Meter und der Radweg auf eine Regelbreite von 2,50 Meter verbreitert, weshalb auch der Straßendamm entsprechend in Richtung Zaber verbreitert wird. Lediglich im Bereich der heutigen Straßenbrücke der Zaber wird lagebedingt eine kurze Engstelle verbleiben. Im weiteren Verlauf schließt der Radweg am Ortseingang von Lauffen an das bestehende Radwegenetz an.

    „Nach dem Bau des Neckartalradweges nach Heilbronn im Jahr 2018 handelt es sich hier um ein weiteres erfolgreiches Kooperationsprojekt der Stadt Lauffen am Neckar mit dem Land Baden-Württemberg“, sagte Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger. „Auch die Stadt Brackenheim hat gerne einen Beitrag zu diesem Gemeinschaftsprojekt zur Förderung des Radverkehrs geleistet“, ergänzte Brackenheims Bürgermeister Thomas Csaszar.

    Planung, Projektvorbereitung und Baudurchführung werden gemeinsam von den Städten Brackenheim und Lauffen übernommen. Das Land als Baulastträger trägt die Baukosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich bis März 2021 abgeschlossen werden.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    28.09.2020
    L 1183: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen AS B 464 und Knotenpunkt Calwer Straße / Benzstraße (Landkreis Böblingen) / Fertigstellung der Fahrbahndeckenerneuerung an der L 1183 am Freitag, 2. Oktober 2020
    Sanierung des parallel laufenden Geh- und Radweges sowie Herstellung der passiven Schutzeinrichtung bis voraussichtlich Freitag, 9. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Ende Juli 2020 die L 1183 zwischen der Anschlussstelle (AS) zur B 464 und dem Knotenpunkt Calwer Straße/Benzstraße. In der derzeit laufenden zweiten Bauphase wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Darmsheim unter halbseitiger Sperrung saniert. Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse der vergangenen Tage wird sich der voraussichtliche Fertigstellungstermin der Sanierungsarbeiten an der L 1183 auf Freitag, 2. Oktober 2020, verschieben.

    Mit Abbau der derzeitig eingerichteten halbseitigen Sperrung wird anschließend der Rückbau der beiden Mittelstreifenüberfahrten bis voraussichtlich Freitag, 9. Oktober 2020, erfolgen. Zusätzlich werden über Tagesbaustellen notwendige Restarbeiten zur Herstellung der passiven Schutzeinrichtung durchgeführt.

    Voraussichtlich von Montag, 5. Oktober, bis Freitag, 9. Oktober 2020, erfolgt die Sanierung des Geh- und Radweges parallel der L 1183 zwischen der Gottlieb-Daimler-Straße und der Benzstraße. Für den Geh- und Radweg wird eine örtliche Umleitungsbeschilderung über den Mittelpfadweg eingerichtet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 4
    25.09.2020
    L 1201: Fahrbahnerneuerung der Ortsdurchfahrt Stumpenhof und Neubau einer Geh- und Radwegunterführung (Landkreis Esslingen)
    Abschluss der Bauarbeiten voraussichtlich am Freitag, 9. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 13. Juli 2020, an der L 1201 in der Ortsdurchfahrt Stumpenhof bei Plochingen eine Fahrbahnsanierung auf einer Länge von rund 1,1 Kilometer in drei Bauabschnitten durch. Dabei wurde die L 1201 zwischen dem Kreisverkehr Stumpenhof Süd und dem Ortsausgang Stumpenhof auf Höhe der Tennisplätze voll gesperrt und grundlegend auf ganzer Fahrbahnbreite saniert. Als Asphaltdeckschicht wurde ein lärmoptimierter Asphalt aufgebracht. Im Zuge der Sanierung wurde zusätzlich der Wellblechdurchlass auf Höhe der Talstraße abgebrochen und durch eine neue Geh- und Radwegunterführung ersetzt.

    Die ersten Bauabschnitte wurden im geplanten Zeitraum abgeschlossen. Am Montag, 10. August 2020, wurde mit dem letzten Bauabschnitt begonnen. Hier wurde der vorhandene Wellblechdurchlass abgebrochen und durch eine neue Geh- und Radwegunterführung ersetzt. Ab kommender Woche beginnen nun die Arbeiten im Bereich der Straße, wo ebenfalls ein lärmoptimierter Asphalt als Fahrbahndecke aufgebracht wird.

    Da die Arbeiten an der neuen Geh- und Radwegunterführung sich umfangreicher darstellten als ursprünglich ersichtlich, verlängert sich die Maßnahme nun um eine Woche. Die Vollsperrung und die Umleitung können somit voraussichtlich am Freitag, 9. Oktober 2020, aufgehoben werden.

    Das Land als Baulastträger investiert rund 850.000 Euro in diese Baumaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app
  • Abteilung 9
    25.09.2020
    Bundesweiter Aktionstag gegen Glückspielsucht am 30. September 2020
    Gesundheitsminister Manne Lucha: „Corona-Pandemie kann Anreiz für illegales Glückspiel erhöhen / Glückspielsucht ist ernstzunehmende Krankheit“

    LGA-Leiterin Dr. Karlin Stark: „Glücksspiel kann süchtig machen. Mit unseren CityCards machen wir auf Hilfsangebote aufmerksam, die bei der Bewältigung dieser Krankheit helfen können

     

    Am 30. September 2020 findet der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspiel- sucht statt. Baden-Württemberg beteiligt sich daran bereits zum 10. Mal in Folge. Verschiedene Aktionen und Veranstaltungen, organisiert von den Suchtberatungs- stellen und kommunalen Suchtbeauftragten in den Stadt- und Landkreisen, ma- chen die Bevölkerung am Aktionstag auf die Gefahren von Spielsucht und auf Hilfsangebote aufmerksam.

     

    „Nicht immer wird Glücksspielsucht als ernstzunehmende Krankheit wahrgenom- men“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Freitag (25. September) in Stuttgart. „Der Aktionstag soll Aufmerksamkeit auf die Gefahren des Glücksspiels und dessen Folgen lenken. Während der grassierenden Corona-Pandemie kann der Anreiz von illegalen Online-Glücksspielangeboten besonders groß sein, zumal Spielbanken und Spielhallen vorübergehend geschlossen waren. Deshalb ist Aufklärungsarbeit im Moment von enormer Bedeutung. Fehlende Informationen dür- fen nicht dazu führen, dass illegale Glücksspielangebote genutzt werden“, so Lucha weiter.

     

    Erst mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag, der im Sommer nächsten Jahres in Kraft treten soll, könnten Online-Glücksspielangebote zugelassen werden. Vor- schriften zum Jugend- und Spielerschutz müssten dann aber in jedem Fall einge- halten werden.

     

    Das Ministerium für Soziales und Integration und das Landesgesundheitsamt Ba- den-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart stellen zur Unterstützung der Aktivitäten vor Ort Give-Aways bereit, die beim Landesgesundheitsamt bestellt werden können. Zum diesjährigen Aktionstag wurden Postkarten mit dem Slogan

    „Risiko?“ entwickelt. Die Karte verweist auf die Website www.spass-statt-sucht.de, auf der weiterführende Informationen zum Thema in den Sprachen Deutsch, Eng- lisch, Französisch, Russisch und Türkisch zu finden sind.

     

    „Die Botschaft, dass Glücksspiel gefährlich ist und süchtig machen kann, kann gar nicht oft genug betont werden“, sagte Dr. Karlin Stark, die Leiterin des Landesge- sundheitsamts Baden-Württemberg. „Mit den CityCards können wir viele Men- schen ungezwungen in ihrer Freizeit erreichen. Die Karten machen neugierig und führen dazu, dass man einen zweiten Blick darauf wirft. Außerdem verweisen sie auf unsere Internetseite www.spass-statt-sucht.de, auf der viele nützliche Informa- tionen abgerufen werden können.“

     

    Damit möglichst viele Menschen für das Thema Glücksspielsucht sensibilisiert werden, gibt es die Postkarten ab Donnerstag, 1. Oktober, auch als CityCards in vielen Cafés und Restaurants kostenlos zum Mitnehmen. An rund 750 Orten sind die Karten zu finden, unter anderem in den Städten Ludwigsburg, Stuttgart und Esslingen, Heidelberg und Mannheim, Karlsruhe und Ettlingen, Freiburg, Villingen- Schwenningen, Konstanz, Tübingen und Reutlingen, Ulm sowie Friedrichsha- fen.

     

    Hintergrundinformationen:

    Als Glücksspiele werden Spiele mit Geldeinsatz bezeichnet, bei denen der Spie- lerfolg in erster Linie vom Zufall bestimmt und nicht von der Kompetenz oder dem Wissen der Teilnehmenden abhängig ist. Hierzu zählen beispielsweise Lotterien, Geldspielautomaten sowie Sportwetten und Glücksspielangebote in der Spielbank oder im Internet.


    Eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2019 zum Glücksspielverhalten in Deutschland kommt zu dem Schluss, dass rund 75 Prozent der Befragten im Alter von 16 bis 70 Jahren bereits Erfahrungen mit Glücksspielen gemacht haben. Allein 37,7 Prozent der Befragten haben in den vergangenen zwölf Monaten an mindestens einem Glücksspiel teilgenommen, wo- mit ein leichter Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren zu verzeichnen ist.

    Für die meisten Menschen bleibt Glücksspiel ohne negative Folgen. Dennoch kommt es immer wieder zu problematischem Verhalten bis hin zu einer Suchtent- wicklung. Aktuelle Schätzungen gehen von ca. 229.000 problematisch und ca.

    200.000 wahrscheinlich pathologisch Glücksspielenden in Deutschland aus. Für Betroffene und ihre Angehörigen kann das Glücksspiel den Alltag bestimmen. Be- troffene sind stark vom Glücksspiel eingenommen, spielen mit immer höheren Einsätzen oder versuchen, erlittene Verluste durch erneutes Glücksspiel auszu- gleichen. Bei keiner anderen Abhängigkeitserkrankung ist das Risiko einer Verschuldung und finanziellen Schieflage so hoch wie bei der Glücksspielsucht. Auch die Familien der Betroffenen sind häufig von den Folgen der Sucht betroffen. Ar- beitslosigkeit, Verlust der Wohnung, Brüche in Beziehungen und in der Familie sind mögliche Folgen einer Glücksspielsucht.


     

    Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.spass-statt-sucht.de. Adressen von Beratungs- und Behandlungsstellen sind dort ebenfalls abrufbar.


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  • Abteilung 4
    25.09.2020
    L 1066: Ersatzneubau Haselbachbrücke in Bartenbach (Rems-Murr-Kreis)
    Asphalteinbau in der Ortsdurchfahrt voraussichtlich am Sonntag, 4. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Juli 2020 unter Vollsperrung der L 1066 Arbeiten an der Haselbachbrücke in Bartenbach durch, um diese abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen, da die Tragfähigkeit der 160 Jahre alten Gewölbebrücke den Anforderungen für Brücken auf der als Schwerlaststrecke ausgewiesenen Landesstrasse nicht mehr genügt. Voraussichtlich am Sonntag, 4. Oktober 2020, wird auf der Märchenstraße in Bartenbach ab der Brückenbaustelle in Richtung Murrhardt auf rund 150 Metern Länge der Asphaltbelag erneuert. Hierzu muss die Märchenstraße den ganzen Tag bis zum nächsten Morgen um voraussichtlich 4:00 Uhr voll gesperrt werden. Die vorbereitenden Arbeiten werden ab Mittwoch, 30. September 2020, ausgeführt, wobei die Märchenstraße noch befahren werden kann.

    Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden unbedingt darum gebeten, Bartenbach über die ausgeschilderte offizielle Umleitung zu umfahren. Aufgrund des Asphalteinbaus verkehrt am Sonntag, 4. Oktober 2020, auch kein Busverkehr zwischen Sulzbach und Murrhardt. An den Haltestellen werden Aushänge angebracht mit der Bitte gegebenenfalls die Murrtalbahn zu benutzen.

    Zum aktuellen Zeitpunkt liegen die Bauarbeiten im Zeitplan. Voraussichtlich ab Samstag, 10. Oktober 2020, kann die L 1066 zumindest halbseitig wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehme um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app

  • Abteilung 9
    25.09.2020
    Bundesweiter Aktionstag gegen Glückspielsucht am 30. September 2020

    Gesundheitsminister Manne Lucha: „Corona-Pandemie kann Anreiz für illegales Glückspiel erhöhen / Glückspielsucht ist ernstzunehmende Krankheit“

    LGA-Leiterin Dr. Karlin Stark,: „Glücksspiel kann süchtig machen. Mit unseren CityCards machen wir auf Hilfsangebote aufmerksam, die bei der Bewältigung dieser Krankheit helfen können“

    Am 30. September 2020 findet der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Baden-Württemberg beteiligt sich daran bereits zum 10. Mal in Folge. Verschiedene Aktionen und Veranstaltungen, organisiert von den Suchtberatungsstellen und kommunalen Suchtbeauftragten in den Stadt- und Landkreisen, machen die Bevölkerung am Aktionstag auf die Gefahren von Spielsucht und auf Hilfsangebote aufmerksam.

    „Nicht immer wird Glücksspielsucht als ernstzunehmende Krankheit wahrgenommen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Freitag (25. September) in Stuttgart. „Der Aktionstag soll Aufmerksamkeit auf die Gefahren des Glücksspiels und dessen Folgen lenken. Während der grassierenden Corona-Pandemie kann der Anreiz von illegalen Online-Glücksspielangeboten besonders groß sein, zumal Spielbanken und Spielhallen vorübergehend geschlossen waren. Deshalb ist Aufklärungsarbeit im Moment von enormer Bedeutung. Fehlende Informationen dürfen nicht dazu führen, dass illegale Glücksspielangebote genutzt werden“, so Lucha weiter.

    Erst mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag, der im Sommer nächsten Jahres in Kraft treten soll, könnten Online-Glücksspielangebote zugelassen werden. Vorschriften zum Jugend- und Spielerschutz müssten dann aber in jedem Fall eingehalten werden.

    Das Ministerium für Soziales und Integration und das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart stellen zur Unterstützung der Aktivitäten vor Ort Give-Aways bereit, die beim Landesgesundheitsamt bestellt werden können. Zum diesjährigen Aktionstag wurden Postkarten mit dem Slogan „Risiko?“ entwickelt. Die Karte verweist auf die Website www.spass-statt-sucht.de, auf der weiterführende Informationen zum Thema in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch und Türkisch zu finden sind.

    „Die Botschaft, dass Glücksspiel gefährlich ist und süchtig machen kann, kann gar nicht oft genug betont werden“, sagte Dr. Karlin Stark, die Leiterin des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg. „Mit den CityCards können wir viele Menschen ungezwungen in ihrer Freizeit erreichen. Die Karten machen neugierig und führen dazu, dass man einen zweiten Blick darauf wirft. Außerdem verweisen sie auf unsere Internetseite www.spass-statt-sucht.de, auf der viele nützliche Informationen abgerufen werden können.“

    Damit möglichst viele Menschen für das Thema Glücksspielsucht sensibilisiert werden, gibt es die Postkarten ab Donnerstag, 1. Oktober, auch als CityCards in vielen Cafés und Restaurants kostenlos zum Mitnehmen. An rund 750 Orten sind die Karten zu finden, unter anderem in den Städten Ludwigsburg, Stuttgart und Esslingen, Heidelberg und Mannheim, Karlsruhe und Ettlingen, Freiburg, Villingen-Schwenningen, Konstanz, Tübingen und Reutlingen, Ulm sowie Friedrichshafen.

    Hintergrundinformationen:
    Als Glücksspiele werden Spiele mit Geldeinsatz bezeichnet, bei denen der Spielerfolg in erster Linie vom Zufall bestimmt und nicht von der Kompetenz oder dem Wissen der Teilnehmenden abhängig ist. Hierzu zählen beispielsweise Lotterien, Geldspielautomaten sowie Sportwetten und Glücksspielangebote in der Spielbank oder im Internet.

    Eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2019 zum Glücksspielverhalten in Deutschland kommt zu dem Schluss, dass rund 75 Prozent der Befragten im Alter von 16 bis 70 Jahren bereits Erfahrungen mit Glücksspielen gemacht haben. Allein 37,7 Prozent der Befragten haben in den vergangenen zwölf Monaten an mindestens einem Glücksspiel teilgenommen, womit ein leichter Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren zu verzeichnen ist.

    Für die meisten Menschen bleibt Glücksspiel ohne negative Folgen. Dennoch kommt es immer wieder zu problematischem Verhalten bis hin zu einer Suchtentwicklung. Aktuelle Schätzungen gehen von ca. 229.000 problematisch und ca. 200.000 wahrscheinlich pathologisch Glücksspielenden in Deutschland aus. Für Betroffene und ihre Angehörigen kann das Glücksspiel den Alltag bestimmen. Betroffene sind stark vom Glücksspiel eingenommen, spielen mit immer höheren Einsätzen oder versuchen, erlittene Verluste durch erneutes Glücksspiel auszugleichen. Bei keiner anderen Abhängigkeitserkrankung ist das Risiko einer Verschuldung und finanziellen Schieflage so hoch wie bei der Glücksspielsucht. Auch die Familien der Betroffenen sind häufig von den Folgen der Sucht betroffen. Arbeitslosigkeit, Verlust der Wohnung, Brüche in Beziehungen und in der Familie sind mögliche Folgen einer Glücksspielsucht.

    Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.spass-statt-sucht.de. Adressen von Beratungs- und Behandlungsstellen sind dort ebenfalls abrufbar.

  • Abteilung 4
    22.09.2020
    B 298 Fahrbahndeckenerneuerung mit Rutschungssanierung Reippersberg – Unterrot (Landkreis Schwäbisch Hall) | Aufhebung der Vollsperrung ab Donnerstagvormittag, 24. September 2020
    Maßnahme umfasste auch barrierefreien Umbau der Omnibushaltebuchten sowie Sanierung des Gehweges auf dem Streckenabschnitt

    ​Dank der günstigen Witterungsverhältnisse und dem gut voranschreitenden Baufortschritt kann trotz zusätzlicher Arbeiten die Vollsperrung der B 298 zwischen Reippersberg und der Abzweigung B 298 / Reutfeldstraße in Unterrot bereits früher als ursprünglich vorgesehen am Donnerstagvormittag, 24. September 2020, aufgehoben und der Verkehr wieder freigegeben werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am Dienstag, 25. August 2020, mit den Arbeiten zur Sanierung begonnen. Auf dem rund 2,7 Kilometer langen Abschnitt wurde innerhalb von fünf Wochen die Asphaltdeckschicht über die gesamte Fahrbahnbreite erneuert und Schadstellen mithilfe einer Asphalttragschicht ausgebessert. Neben diesen Arbeiten wurde der parallel zur B 298 verlaufende Gehweg grundlegend saniert. Hierbei musste zusätzlich zur geplanten Erneuerung der Asphaltdeckschicht auch die komplette Asphalttragschicht erneuert und eine partielle Untergrundverbesserung durch Auswechslung der Schottertragschicht erfolgen. Weiter wurde im Rahmen der Maßnahme ein Hang vor Rutschungen gesichert, eine LKW-Parkbucht erneuert und die Bushaltestellen wurden barrierefrei umgebaut .

    Die Restarbeiten umfassen beispielsweise noch die Herstellung der Bankette und die Fahrbahnmarkierung.

    Der Bund investiert in die wichtige Infrastrukturmaßnahme rund 450.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    22.09.2020
    A 81: Fahrbahndeckensanierung zwischen der AS S-Zuffenhausen und Ludwigsburg-Nord in Fahrtrichtung Heilbronn (Landkreis Ludwigsburg)
    Abbau der Verkehrssicherung ab Mittwochabend, 23. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt derzeit die Sanierung der Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen der Anschlussstelle (AS) S-Zuffenhausen und der AS Ludwigsburg-Nord in Fahrtrichtung Heilbronn durch. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurde in den vergangenen Wochen die bestehende Asphaltdeckschicht und die darunterliegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 4,1 Kilometern erneuert. Des Weiteren wurden vier Nothaltebuchten errichtet und die Fahrbahn um 50 cm verbreitert. Dies war notwendig, damit zukünftig in Spitzenzeiten der bestehende Standstreifen als Fahrspur genutzt werden kann.

    Nach dem Abschluss der Bauarbeiten muss nun noch die Verkehrssicherung inklusive der transportablen Schutzwände abgebaut und die zur Überleitung des Verkehrs verwendeten Mittelstreifenüberfahrten geschlossen werden.

    Ab Mittwochabend, 23. September 2020, wird während der Nachtzeit mit dem Abbau der Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Heilbronn begonnen. Hierbei kann es nachts zu kurzzeitigen Sperrungen einzelner Fahrstreifen kommen. Außerhalb der nächtlichen Abbauzeiten stehen dem Verkehr stets drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Ab voraussichtlich Montag, 28. September 2020, steht die Fahrtrichtung Heilbronn ohne Einschränkungen wieder zur Verfügung. Auch die Rampe von der B 10 auf die A 81 im Autobahnkreuz Zuffenhausen wird dann zweispurig zur Verfügung stehen.

    In Fahrtrichtung Stuttgart bleibt die vorhandene Verkehrsführung sowie die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer voraussichtlich bis Freitag, 9. Oktober 2020, bestehen. Hier werden im Bereich der AS LB-Süd noch Markierungsarbeiten sowie Arbeiten an den passiven Schutzsystemen durchgeführt.

    Die Ein- und Ausfahrt der AS Ludwigsburg-Süd in Fahrtrichtung Heilbronn bleibt aufgrund der Arbeiten an der L 1140 bis voraussichtlich Mitte Oktober gesperrt. Die örtliche Umleitung U 7 erfolgt über die AS Ludwigsburg-Nord.

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bezüglich der Sperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig informieren.

    Der Bund investiert rund 3,2 Millionen Euro in diese Erhaltungsmaßnahme.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    22.09.2020
    B 313: Instandsetzungsarbeiten an der Brücke, Anschlussstelle Köngen/Wendlingen Nord (Landkreis Esslingen)
    Aufhebung der Vollsperrung der Gottlieb-Daimler-Straße am Samstag, 26. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Anfang August 2020 Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die B 313 im Verlauf der Gottlieb-Daimler-Straße zwischen Köngen-Nord und Wendlingen durch. Diese Arbeiten können nun soweit abgeschlossen werden, dass die Vollsperrung auf der über die Brücke verlaufenden Gemeindestraße wie geplant am Samstag, 26. September 2020, aufgehoben werden kann. Bis Freitag, 2. Oktober 2020, müssen lediglich noch Restarbeiten durchgeführt werden, die in Tagesbaustellen außerhalb der Hauptverkehrszeiten oder nachts abgewickelt werden können.

    Das rund 65 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahre 1981 wurde grundlegend instandgesetzt. Neben den Fahrbahnbelägen und der Brückenabdichtung sind auch das Brückengeländer, die Brückenlager und die Fahrbahnübergangskonstruktionen an den Brückenenden erneuert worden.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 650.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.
  • Abteilung 4
    21.09.2020
    L 1180: Ausbau des Knotenpunktes L 1180 / L 1141 / Füllerstraße bei Gerlingen zu einem Betonkreisverkehr (Landkreis Ludwigsburg)
    Geänderte Verkehrsführung mit Beginn der Bauphase 2 ab Samstag, 26. September 2020

    Seit Montag, 17. August 2020, baut das Regierungspräsidium Stuttgart den Knotenpunkt L 1180 / L 1141 / Füllerstraße in Gerlingen aus. In der ersten Bauphase wurden im Bereich der Neuen Ramtelstraße und des zukünftigen Bypasses alle Erd-, Kanal- und Asphaltarbeiten durchgeführt. Außerdem wurde der Anschlussast der L 1141 bis zur Kreisfahrbahn sowie die Verbreiterung nach Süden für den Bypass hergestellt.

    Bauablaufbedingt erfolgt die Umstellung auf die zweite Bauphase voraussichtlich am Samstag, 26. September 2020, und somit einige Tage früher als ursprünglich geplant. In dieser Phase werden bis voraussichtlich Anfang November 2020 die Erd-, Kanal- und Asphaltarbeiten im Knotenpunkt selbst sowie an den restlichen Anschlussästen (L 1180 und Füllerstraße) fortgeführt. Hierfür ist eine Umlegung der Verkehrsführung notwendig.

    Während der zweiten Bauphase sind alle Verkehrsströme über den Knotenpunkt voll gesperrt. Einzige Ausnahme bildet der Verkehr auf der L 1180 / Stuttgarter Straße von der Schillerhöhe kommend über die L 1141 / Neue Ramtelstraße Richtung A 8. Dieser wird über den neuen Bypass südlich am Kreuzungspunkt vorbeigeführt.

    Der Verkehr von der Neuen Ramtelstraße mit Ziel Schillerhöhe oder Stuttgart wird analog zur Bauphase 1 in Autobahnnähe über die L 1187, die B 14 und die L 1180 umgeleitet. Der Verkehr mit Ziel Gerlingen wird durch Leonberg hindurch über die Berliner, Eltinger, Feuerbacher und anschließend Leonberger Straße bis nach Gerlingen geführt.

    Der Verkehr auf der L 1180 von Stuttgart / Schillerhöhe kommend wird über den Bypass an der Baustelle vorbei auf die L 1141 und die Neue Ramtelstraße nach Leonberg umgeleitet. Der Verkehr mit Ziel Höfingen wird weiter über Leonberg-Zentrum auf die Feuerbacher Straße geführt.

    Der Verkehr auf der L 1180 von Leonberg kommend mit Ziel Stuttgart wird in Leonberg frühzeitig auf Höhe der Kreuzung Stuttgarter- und Feuerbacher Straße auf die Sperrung aufmerksam gemacht und über Leonberg-Zentrum und die L 1187 bis auf die B 14 weiter nach Stuttgart geleitet. Der Verkehr mit Ziel Gerlingen wird über die Feuerbach Straße geführt.

    Der überregionale Verkehr sowie Schwerlastverkehr wird über die L 1187 / Mahdentalstraße und die B 14 umgeleitet.

    Der Anliegerverkehr für das Wohngebiet Gerlinger Heide wird während allen Bauphasen über die Tal- und Seifertstraße möglich sein.

    Der ÖPNV wird während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten. Die Buslinie 638 wird in beide Fahrtrichtungen über die Tal-, Seifert-, Füller-, sowie Forchenreinstraße bis zur Haltestelle Leonberg Golfplatz verkehren. Die Linien 92 und X2 der SSB werden in beide Fahrtrichtungen über die Neue Ramtelstraße bis zum Bahnhof Leonberg geführt. Von hier aus wird ein Pendelbus zwischen Leonberg Golfplatz und Bahnhof Leonberg eingerichtet. Die Haltestelle Gerlingen Ramtel entfällt für alle Buslinien während der Bauphase. Es wird empfohlen die Aushänge sowie die Internetpräsenz der Verkehrsunternehmen zu verfolgen. Nähere Informationen liefern die jeweiligen Verkehrsunternehmen.

    Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der Radverkehr können zwischen dem Wohngebiet an der Füllerstraße und der Neuen Ramtelstraße in beide Richtungen von der L 1180 über die Bopserwaldstraße, anschließend durch das Waldgebiet und über die Straße Am Waldfriedhof auf die Neue Ramtelstraße gelangen.

    Nach aktuellem Baufortschritt beginnt die dritte Bauphase Anfang November. Hierüber wird rechtzeitig mit einer Pressemitteilung informiert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    21.09.2020
    Stuttgart-Sillenbuch: Holzbrücke Wellingweg (Vesperbrückle) Aushub der beiden Brückenteile am Samstag, 26. September 2020
    Eintägige Vollsperrung der L 1016 zwischen Stuttgart-Sillenbuch – Stuttgart-Degerloch

    Im September vergangenen Jahres wurden Schäden an der Holzkonstruktion, Fäulnis sowie Pilz- und Schädlingsbefall an der Holzbrücke Wellingweg – auch Vesperbrückle genannt – festgestellt. Anfang August 2020 konnte nun der Auftrag für die Erneuerung des Überbaus der Brücke an eine Baufirma vergeben werden. Die ersten Vorarbeiten werden am Samstag, 26. September 2020, durchgeführt. Hierbei werden die beiden äußeren Brückenteile an den Widerlagern ausgehoben. Dafür muss die Landstraße 1016 zwischen Stuttgart-Sillenbuch und Stuttgart-Degerloch (Ruhbank) von 9:00 Uhr bis circa 17:00 Uhr voll gesperrt werden.

    Eine Umleitungsstrecke von der Autobahn beziehungsweise aus Stuttgart-Plieningen kommend wird über Stuttgart-Riedenberg beziehungsweise Sillenbuch ausgeschildert. Von Stuttgart-Stadtmitte kommend erfolgt die Umleitung über die Jahnstraße nach Stuttgart-Degerloch beziehungsweise Asemwald/Birkach zurück zu Mittleren Filderstraße.

    Die Buslinie 70 der SSB wird von Degerloch kommend über das Königsträßle beziehungsweise in der Gegenrichtung über die Ohnholdstraße geführt. Die regulären Haltestellen zwischen Fernsehturm und Schönberg müssen dabei entfallen. In Richtung Plieningen werden Ersatzhaltestellen von der SSB im Königsträßle nach der Einmündung Jahnstraße, nach der Einmündung Georgiiweg (Umstieg von U 7 Richtung Plieningen) und in Schönberg in der Birkheckenstraße vor der Einmündung Rotwiesenstraße aufgestellt. In Richtung Degerloch / Hoffeld fährt die Linie 70 ab Birkheckenstraße direkt nach Degerloch. Die Haltestellen Birkach West bis Degerloch Zahnradbahnhof entfallen.

    Der Umstieg an der Haltestelle Ruhbank von und zur Stadtbahn entfällt. In Richtung Plieningen kann an der Haltestelle Waldau (Ersatzhaltestelle im Königsträßle) von der U 7 zur Linie 70 umgestiegen werden.

    An den betroffenen Bushaltestellen werden die Fahrgäste jeweils über die Fahrplanänderung informiert.

    Die Holzbrücke Wellingweg bleibt für Fußgänger und Radfahrer weiterhin gesperrt. Die Umleitung für die betroffenen Fußgänger und Radfahrer ist ausgeschildert und erfolgt über das bestehende Wirtschaftswegenetz.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet weiterhin alle Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die aus Sicherheitsgründen notwendige Sperrung des Vesperbrückle und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen.

    Hintergrundinformationen
    Im September 2019 wurden Schäden an der Holzkonstruktion, Fäulnis sowie Pilz- und Schädlingsbefall am Vesperbrückle festgestellt. Die Brücke wurde deshalb aus Sicherheitsgründen gesperrt. Ende Oktober 2019 hatte das Regierungspräsidium Stuttgart den geschädigten Brückenmittelteil des Vesperbrückle für genauere Untersuchungen ausheben lassen. Diese Untersuchungen haben ergeben, dass die Schäden am Holzüberbau der Brücke so erheblich sind, dass eine Sanierung nicht mehr möglich ist und der gesamte Überbau durch einen neuen Überbau ersetzt werden muss. Die Fundamente, Widerlager und Holzstützen der Brücke sollen erhalten bleiben und nicht durch neue Bauteile ersetzt werden.

    Anfang August 2020 konnte der Auftrag für die Erneuerung des Überbaus an eine Baufirma vergeben werden. Der aktuelle Bauzeitenplan sieht vor, die Bauarbeiten noch in diesem Jahr abzuschließen und die Brücke wieder für den Geh- und Radverkehr freizugeben.

    Die Gesamtkosten für die Erneuerung des Überbaus liegen bei rund 300.000 Euro. Das Land Baden-Württemberg trägt die Kosten der Baumaßnahme.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    21.09.2020
    L 1113: Fahrbahndeckenerneuerung von Freiberg bis Ingersheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung des zweiten Bauabschnitts bis voraussichtlich Montag, 28. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Ende Juli 2020 eine Fahrbahndeckenerneuerung der L 1113 zwischen Freiberg und Ingersheim durch. Auch wurde der Kreisverkehr von Freiberg Geisingen kommend saniert. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat mit einer Pressemitteilung darüber informiert.

    Aufgrund zusätzlicher Arbeiten zur Verbesserung der Verkehrssituation an der Ampel im Kreuzungsbereich zur Bietigheimer Straße dauert die Vollsperrung des zweiten Bauabschnitts – von der Kreuzung Gröninger Weg/ Neckarstraße bis zur Kreuzung Bietigheimer Straße (L 1113) – derzeit noch an. Die zusätzlichen Arbeiten sollen bis Montag, 28. September 2020, abgeschlossen und somit die gesamte Strecke wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

    Das Land investiert mit dieser Sanierungsmaßnahme rund 750.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    17.09.2020
    Luftreinhaltung in Stuttgart: Vorstellung der aktuellen Prognose
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Prognose geht von flächendeckender Einhaltung der NO2-Grenzwerte mit Verkehrsverboten für Diesel-Euro 5/V in der kleinen Zone aus – Maßnahmen für den verbliebenen Hotspot an der Pragstraße sollen geprüft werden“

    ​Im Verfahren um Verkehrsverbote in Stuttgart hatte das Verwaltungsgericht Stuttgart das Land aufgefordert, aktualisierte gutachterliche Prognosen für NO2-Entwicklung auf Basis der aktuellen Entwicklungen in diesem Jahr vorzulegen.

    Das von externen Experten erstellte Gutachten liegt nun vor. Es zeigt, dass der Grenzwert für den NO2-Jahresmittelwert von 40 µg/m³ in Stuttgart erreicht wird, wenn die bestehende kleine Zone mit Verkehrsverboten für Diesel-Euro 5/V beibehalten wird. In dem Gutachten wurden alle Daten und Besonderheiten der vergangenen Monate – wie der zurückgegangene Verkehr in Folge der Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie – berücksichtigt.

    „Das Gutachten bestätigt, dass jedenfalls die eingerichtete kleine Zone ausreichend ist, um die Grenzwerte einzuhalten und wir nicht in der großen Zone des gesamten Stadtgebietes Stuttgart ein Verkehrsverbot für Diesel-Euro 5/V brauchen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Aber das Verkehrsverbot in der kleinen Zone sei nicht das, was sich das Land für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gewünscht hätte. Deshalb versucht die Landesregierung noch durch die Prüfung weiterer Einzelmaßnahmen an der immer noch belasteten Pragstraße dieses Verkehrsverbot zu verhindern.

    Mit Blick auf die von Verkehrsverboten betroffenen Personen wies Reimer darauf hin: „Von den Verkehrsverboten in der kleinen Zone ausgenommen sind Euro 5/V-Diesel mit einem Software-Update bis 30. Juni 2022 und solche mit einer Hardwarenachrüstung dauerhaft. Nutzen Sie die Möglichkeiten zur Nachrüstung.“

    Das Land hat seit Jahren konsequent daran gearbeitet, Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität umzusetzen. So wurden Maßnahmen der nachhaltigen Mobilität wie den Ausbau und die Stärkung des ÖPNV vorangetrieben. Mit den Luftfiltersäulen wurden die Schadstoffsituation an den Brennpunkten Am Neckartor, in der Hohenheimer Straße und in der Pragstraße entschärft. „Nun ist das Ziel der dauerhaften Einhaltung der EU-Grenzwerte auch für Stickstoffdioxid greifbar. Die Prognosen zeigen, dass wir es fast geschafft haben“, so Reimer.

    Die Gutachter prognostizieren für die Pragstraße, den am höchsten belasteten Straßenabschnitt in Stuttgart, ohne Diesel Euro-5/V-Verkehrsverbote in der kleinen Zone einen NO2-Jahresmittelwert für 2020 von 45,3 µg/m³. Dabei wurde insbesondere auch der Rückgang des Verkehrs aufgrund der Kontaktbeschränkungen berücksichtigt. Für das Jahr 2021 sind aufgrund der Erneuerung der Fahrzeugflotte zwar vermutlich wieder mehr Fahrzeuge mit besserem Emissionsverhalten unterwegs, aber die durch die Kontaktbeschränkungen ausgelösten Verkehrsrückgänge sind im Jahr 2021 nicht zu erwarten. Die Gutachter prognostizieren daher für 2021 in der Pragstraße ohne Verkehrsverbote in der kleinen Zone ebenfalls einen NO2-Jahresmittelwert von 45,4 µg/m³, mit Verkehrsverboten einen Wert von 41,6 µg/m³ und damit nur noch knapp über dem EU-Grenzwert von 40 µg/m³.

    Die aktuellen Messwerte bestätigen die von den Fachgutachtern vorhergesagte gute Entwicklung. Die NO2-Konzentrationen an den verkehrsnahen Messstellen in Stuttgart sind im Jahr 2020 weiter gesunken. Zu dieser Verbesserung beigetragen haben Maßnahmen, die seit Anfang 2020 dazukamen wie Tempo 40 im Talkessel und auf ausgewählten Strecken sowie die streckenbezogenen Verkehrsverbote für Diesel-Pkw der Euro-Norm 5 auf besonders belasteten Streckenabschnitten. Auf die Schadstoffkonzentrationen positiv ausgewirkt haben sich aber auch der ausgesprochen warme sowie windige Winter und nicht zuletzt die Verkehrsrückgänge von Mitte März 2020 an aufgrund der Kontaktbeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie. „Mittlerweile sind die Verkehrszahlen wieder nahezu auf dem ‚Vor-Corona‘-Niveau. Daher ist auch das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Faktor für saubere Luft in der Landeshauptstadt“, erklärte der Regierungspräsident.


    Hintergrundinformationen:
    Sie können das Kurzgutachten hier abrufen.

  • Abteilung 4
    15.09.2020
    L 1123 Fahrbahndeckenerneuerung mit Kurvensanierung zwischen Steinheim und Königsbronn (Landkreis Heidenheim) | Vollsperrung für die Markierungsarbeiten an den Streckenabschnitten 1 und 2 ab Montag, 21. September, bis voraussichtlich Samstag, 26.09.2020
    Fertigstellung der Sanierungsarbeiten bis voraussichtlich Samstag, 10. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 22. Juni 2020, an der L 1123 zwischen Steinheim und Königsbronn eine Fahrbahndeckenerneuerung in drei Streckenabschnitten durch.

    Ab Montag, 21. September, bis Samstag, 26. September 2020, werden auf der L 1123 im Streckenabschnitt 1 – Steinheim bis Kreisverkehr L1123/K3035 – und Streckenabschnitt 2 – Kreisverkehr L1123/K3035 bis Abzweig Waldsiedlung – die Markierungsarbeiten durchgeführt. Hierfür müssen diese Streckenabschnitte voll gesperrt werden.

    Um die Beeinträchtigungen für den ÖPNV und Anliegerverkehr auf der Strecke von der Abzweigung nach Zang bis zur Waldsiedlung möglichst gering zu halten, wird diese Teilstrecke lediglich am Samstag, 26. September 2020, voll gesperrt.

    Die K 3035 von Zang nach Heidenheim bleibt weiterhin in beide Fahrtrichtungen befahrbar. Der Kreisverkehr L1123 / K3035 wird nicht gesperrt.

    Während der Arbeiten haben sich unvorhersehbare Schäden an den Entwässerungseinrichtungen gezeigt. Um diese zu beheben, muss die Bauzeit und somit die Vollsperrung im Bauabschnitt 3 – Abzweig Waldsiedlung bis Königsbronn – bis Samstag, 10. Oktober 2020, verlängert werden.

    Für die Vollsperrung der drei Bauabschnitte ist eine Umleitung von Steinheim über die L 1163 auf die B 466 nach Heidenheim über die B 19 nach Königsbronn in beide Fahrtrichtungen eingerichtet.

    Das Land investiert rund 2 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur und für die Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie alle Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 1
    15.09.2020
    Land nimmt temporäre Isolierunterkunft für Flüchtlinge in Althütte-Sechselberg (Rems-Murr-Kreis) wieder in Betrieb
    Einzelne positive Covid-19 Fälle in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes

    Die Isolierunterkunft für Flüchtlinge in Althütte-Sechselberg im Rems-Murr-Kreis wird für die Unterbringung von an COVID-19 erkrankten Flüchtlingen aus den vier Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEA) des Landes reaktiviert. In den vergangenen Tagen wurde einige wenige Bewohner in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes, insbesondere neuaufgenommene Asylbewerber, positiv auf SARS-CoV-2 getestet (Stand 14. September 2020 5 Personen). Zunächst wird eine Familie morgen ach Althütte-Sechselberg verlegt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart betreibt die Einrichtung für das Land Baden-Württemberg. Die Einrichtung wurde im März 2020 eingerichtet und war erstmals von April bis Mitte Juni in Betrieb. Dort ist die Unterbringung für positiv getestete Personen ohne oder mit geringen Symptomen vorgesehen. Eine engmaschige medizinische Betreuung der Asylbewerber ist sichergestellt. Die Einrichtung in Althütte-Sechselberg gewährleistet eine sichere Möglichkeit zur Isolation von COVID-19 Patienten.

    Nachdem die Zahl der täglich positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen in Deutschland wieder angestiegen ist, kam es auch in den Erstaufnahmeeinrichtungen zu positiven Testergebnissen. Die Unterkunft in Althütte-Sechselberg ist durch die räumlichen Gegebenheiten, beispielsweise einem eigenen Bad für jedes Zimmer, gut geeignet. Deshalb wurde die Unterkunft vorsorglich für eine weitere mögliche Erkrankungswelle im Herbst und Winter bereitgehalten. In der Unterkunft ist – je nach Belegung: Einzelpersonen und gegebenenfalls Familien – Platz für 30 bis 60 Geflüchtete.

    Insgesamt konnten bislang 44 infizierte Personen einzeln beziehungsweise mit ihren Familienmitgliedern in „häuslicher Quarantäne“ untergebracht und versorgt werden.

    Zur Vermeidung einer Infektion werden die Beschäftigten mit persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet. Der Zugang zur Einrichtung erfolgt ausschließlich über eine Personalschleuse. Ein Zaun sowie ein Wachdienst, der rund um die Uhr im Einsatz ist, sorgen für die Sicherheit der örtlichen Bevölkerung und für die Einhaltung der Quarantäneauflagen. Die Einrichtung dieser Isolierunterkunft stellt eine Entlastung der LEA im Land dar, die solche Bedingungen nur mit erheblichem Aufwand bewerkstelligen können.

    Hintergrundinformation:
    Die Erstaufnahme von Flüchtlingen ist eine Aufgabe des Landes, die durch die vier Regierungspräsidien in Baden-Württemberg geleistet wird. Dabei erfolgt eine Unterbringung in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen. Neuankommende Flüchtlinge werden auf SARS-CoV-2 getestet und anschließend 14 Tage nach Tageszugängen getrennt untergebracht.

    Die Unterbringung positiv getesteter Personen erfolgt in der temporären Isolierunterkunft für Flüchtlinge in Sechselberg. Die Einrichtung wurde nach einer Vorbereitungszeit von rund drei Wochen am Samstag, 11. April 2020, in Betrieb genommen. Seit Mitte Juni befand sich die Einrichtung im Rems-Murr-Kreis im Stand-by Modus.

  • Abteilung 4
    15.09.2020
    A 7 Virngrundtunnel (Ostalbkreis): Sanierung und Nachrüstung auf RABT 2006 / Brandversuch erfolgreich durchgeführt / geplante Verkehrsfreigabe kommenden Sonntag
    Vollsperrung AS 112 Dinkelsbühl/Fichtenau und AS 113 Ellwangen von Freitag, 18. September, 21:00 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 20. September 2020, 9:00 Uhr, für Abbau Verkehrssicherung und Wiederinbetriebnahme des Tunnels
     Foto vom heute erfolgten, erfolgreichen Brandversuch

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mai 2019 die Betoninnenschale des Virngrundtunnels und rüstet diesen betriebstechnisch auf den aktuellen Stand der Technik nach. Die Arbeiten, die auch die Erneuerung der Fahrbahn im gesamten Tunnelbereich beinhalten, sind nahezu abgeschlossen.

    Heute fanden die für die Freigabe wichtigen Brandversuche im Virngrundtunnel statt. Mit diesen wird unter anderem geprüft, ob die Brandmeldung über das Brandmeldekabel und die Sichttrübemessung rechtzeitig ausgelöst wird sowie, falls notwendig, die Sperrung des Tunnels und Lautsprecherdurchsagen initiiert werden. Die Brandversuche konnten erfolgreich durchgeführt werden. „Bauarbeiten gehen leider mit Beeinträchtigungen einher. Der Virngrundtunnel ist rund 32 Jahre alt und seine Nachrüstung somit erforderlich. Wir bauen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie deren Sicherheit“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der Brandversuche, bei denen heute (15. September) auch Vertreterinnen und Vertreter der Presse anwesend waren, sowie der bevorstehenden Verkehrsfreigabe.

    Damit der Tunnel nach der Bauzeit von rund 16 Monaten wieder vollständig in Betrieb genommen werden kann, muss am kommenden Wochenende, vor der geplanten Verkehrsfreigabe am Sonntag, die bestehende Verkehrssicherung abgebaut sowie umfangreiche Funktionstests der Tunnelsteuerungsanlage durchgeführt werden. Zudem muss noch die Mittelmarkierung im Tunnel aufgetragen werden. 

    Um diese notwendigen Arbeiten und Tests durchführen zu können, muss die A 7 zwischen der Anschlussstelle (AS) 112 Dinkelsbühl/Fichtenau und der AS 113 Ellwangen von kommenden Freitag, 18. September, 21:00 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 20. September 2020, 9:00 Uhr, vollgesperrt werden.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg wird an der AS Ellwangen ausgeleitet und über die Bedarfsumleitung U 13 zur AS Dinkelsbühl/Fichtenau geführt. In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr an der AS Dinkelsbühl/Fichtenau ausgeleitet und über die Bedarfsumleitung U 8 zur AS Ellwangen umgeleitet.

    Im Anschluss an die Vollsperrung soll der Tunnel wieder vollumfänglich in Betrieb genommen werden. Dann stehen wieder alle vier Fahrstreifen mit einer Breite von jeweils etwa 3,75 Metern für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zur Verfügung. Um die Dauer der Vollsperrung zu minimieren und die Verkehrsbeeinträchtigungen dadurch möglichst gering zu halten, werden einzelne Elemente der während der gesamten Bauzeit aufgestellten mobilen Stauwarnanlage erst im Anschluss an das Sperrwochenende abgebaut. Gegebenenfalls kommt es daher im Streckenabschnitt noch zeitweise zu kurzzeitigen Fahrstreifensperrungen und damit einhergehenden Geschwindigkeitsbegrenzungen. Des Weiteren finden noch vereinzelt abschließende Arbeiten an den Außenanlagen des Tunnels statt.

    „Die Großmaßnahme am Virngrundtunnel war aus bau- und betriebstechnischer Sicht sehr komplex. Sie hat von allen Beteiligten ein enormes Maß an Abstimmung und Koordinierung erfordert. Hierfür gilt allen Beteiligten mein Dank – ebenso wie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld während der Maßnahme“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Hintergrundinformationen:
    Vor dem Hintergrund der schweren Brandunfälle in einigen Straßentunneln der Alpenländer wurden mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Nutzersicherheit ausführlich untersucht und von der EU-Kommission die „Richtlinie 2004/54/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 29. April 2004 über Mindestanforderungen an die Sicherheit von Tunneln im transeuropäischen Straßennetz“ (EG-Tunnelrichtlinie) bekannt gegeben. Auf dieser Grundlage wurde die Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT aktuelle Ausgabe 2016) eingeführt.

    Nach Abschluss der Arbeiten befindet sich der Virngrundtunnel auf dem Stand der Technik. Zudem wurde die gesamte Fahrbahn im Bereich des Tunnels und der Tunnelvorfelder erneuert, sodass hier mittel- bis langfristig voraussichtlich keine weiteren Sanierungsmaßnahmen zu erwarten sind. Die Herstellung einer Löschwasserleitung in Verbindung mit dem Bau einer Druckerhöhungsanlage und eines Havariebeckens sorgen zudem für ein deutlich erhöhtes Sicherheitsniveau im Ereignisfall. Darüber hinaus kann der Tunnel nun vollumfassend von der Verkehrsrechnerzentrale der Landesstelle für Straßentechnik überwacht und bei Bedarf geschaltet werden.

    Der Bund als Baulastträger hat für die Maßnahme inklusive der durchgeführten Vorabmaßnahmen rund 28 Millionen Euro investiert.

    Das Regierungspräsidium bedankt sich bei allen betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten unvermeidbaren Behinderungen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Übersicht Sanierung und Nachrüstung (Handout) (pdf, 160 KB)

  • Abteilung 1
    15.09.2020
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat Dr. Joachim Bläse als neuen Landrat des Landkreises Ostalbkreis vereidigt und verpflichtet
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich auf eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute Abend (15. September) den neuen Landrat des Landkreises Ostalbkreis, Dr. Joachim Bläse, in einer öffentlichen Kreisratssitzung vereidigt und verpflichtet. Nach § 37 Absatz 4 Landkreisordnung vereidigt und verpflichtet die Rechtsaufsichtsbehörde den Landrat.

    Bei seiner Ansprache gratulierte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer dem neuen Landrat Dr. Joachim Bläse zu seiner Wahl und wünschte ihm einen guten Start in eine erfolgreiche erste Amtszeit.

    Gerne stellen wir Pressevertreterinnen und Pressevertretern Auszüge aus der Rede des Regierungspräsidenten zur Verfügung – es gilt das gesprochene Wort:

    Ich bin heute sehr gerne wieder nach Aalen gekommen. Nachdem ich vor genau einer Woche den seit 1996 amtierenden Landrat Klaus Pavel verabschieden durfte, freue ich mich, heute bei der öffentlichen Kreistagssitzung die Vereidigung und Verpflichtung von Ihnen, Herrn Dr. Bläse, als neuen Landrat vornehmen zu können.

    Die Verpflichtung eines neuen Landrats ist für mich als Chef der Rechtsaufsichtsbehörde über die Landkreise etwas ganz Besonderes. Dieser bedeutenden Aufgabe komme ich sehr gerne nach.


    Neue Ära im Ostalbkreis
    Der Wechsel an der Spitze des Landkreises ist für die Ostalb ein wichtiges Ereignis. Mit dem heutigen Tag beginnt quasi eine neue Ära auf der Ostalb, im größten Landkreis im Regierungsbezirk Stuttgart.

    Das Amt des Landrats hat sich im vergangenen Jahrzehnt gewandelt. Ein Landrat muss heute mehr denn je ein verlässlicher Manager und Teamplayer sein. Gefragt sind Offenheit, Teamgeist und sehr gute kommunikative Fähigkeiten, um die täglichen Herausforderungen gemeinsam mit allen Beteiligten zu diskutieren und zu bewältigen – gerade in den aktuellen, durchaus unsicheren Zeiten.

    Als Landrat sind Sie, lieber Herr Dr. Bläse, oberster Repräsentant des Landkreises und gleichzeitig Leiter einer bedeutenden staatlichen Verwaltungsbehörde. Damit sind Sie ein wichtiges Bindeglied zwischen der staatlichen und kommunalen Verwaltung unseres Landes. Eine gute Entwicklung des Landkreises und der Region zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger bedarf einer konstruktiven Zusammenarbeit aller Verwaltungsebenen. Ich schätze die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Ostalbkreis sehr und bin überzeugt, dass wir diese so auch fortführen werden.

    Zur Person
    Herr Dr. Bläse, wie ich gehört habe sind Sie ein passionierter Läufer. Sie laufen heute meines Wissens nach immer noch Langstrecke, zum Beispiel beim Gmünder Stadtlauf. Ausdauer zeigen, eine Situation aushalten und das Ziel konsequent verfolgen – dies sind hervorragende Eigenschaften für die Funktion als Landrat.

    Die von Ihnen gesteckten Ziele sind hoch. Sie haben die Veränderungen, die gesellschaftlich und wirtschaftlich vor der Tür stehen, klar vor Augen und haben diese auch in der Bewerbungsrede angesprochen. Viele Bereiche tangieren auch mein Haus. Hier sind wir – wie in der Vergangenheit – gerne Ansprechpartner für Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Für Ihre Tätigkeit als Landrat bringen Sie ein solides Fundament an Kompetenzen und Erfahrungen mit. Vor über 18 Jahren sind Sie in der Kommunalverwaltung bei der Stadt Schwäbisch Gmünd als Beigeordneter gestartet, haben den Platz als Ersten Bürgermeister 2014 eingenommen und dieses Amt begleiteten Sie bis zum Amtsantritt in Aalen. Sie haben in Schwäbisch Gmünd ein umfassendes Aufgabengebiet von Finanzen über Ordnung zu Schule/Bildung und Soziales unter Ihrer Leitung erfolgreich für die Kommune umgesetzt. Ich bin sicher, dass alle Kreisrätinnen und Kreisräte Sie, lieber Herr Dr. Bläse, als neuen Landrat engagiert unterstützen werden. Dies zeigt sich ja auch daran, dass Sie mit großer Mehrheit bereits im ersten Wahlgang mit 64 von 72 Stimmen zum neuen Landrat gewählt wurden.

    Für das Regierungspräsidium Stuttgart möchte ich Ihnen in jedem Fall unsere Unterstützung zusagen und eine gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit anbieten, auf die ich mich freue.

    Zukunftsaufgaben im Kreis
    Nach vielen guten Jahren wird sich die Haushaltslage der Kommunen und Kreise coronabedingt eintrüben. Im geltenden Haushaltsrecht sind die Kommunen verpflichtet, angesichts sinkender Einnahmen Nachtragshaushalte und Konsolidierungsmaßnahmen zu beschließen. Nicht alle Kommunen müssen coronabedingt einen Nachtrag machen. Mit Blick auf die angekündigten Hilfestellungen durch Bund und Land bleibt es nun auch vorausschauend abzuwarten, wie viele Nachträge überhaupt erforderlich sind. Ich warne vor Schnellschüssen und Panikmache.

    Wir haben derzeit eine große Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. In der Autoindustrie und damit bei vielen Zulieferfirmen findet ein tiefgreifender Wandel statt. Konzerne und Mittelständler verändern sich – und es ist von großer Bedeutung, dass Jobs gesichert und weiterentwickelt werden. Umso wichtiger ist es, dass die öffentliche Hand in der Krise weiter investiert, vor allem bei den Pflichtaufgaben. Immerhin tätigen die Kommunen etwa zwei Drittel aller öffentlichen Investitionen.

    Die Zukunftsthemen des Landkreises wie etwa eine nachhaltige und vielfältige Mobilität, bezahlbare, vielfältige Wohnräume, die Klinik-Entwicklung und deren Finanzen sowie effektive Umwelt- und Klimaschutzprogramme in den verschiedenen Themenfeldern werden Sie sicher im Fokus haben und zur Chefsache machen. Ich bin überzeugt, dass Sie sich außerdem weiter für eine moderne Landkreisverwaltung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger einsetzen und ein verlässlicher Partner für die Städte und Gemeinden auf der Ostalb sein werden.

    Ich möchte noch ein paar ausgewählte Themen herausgreifen, die für Wirtschaft und Bevölkerung gleichermaßen wichtig sind:

    Verkehrsinfrastruktur und „Mobilitätspakt“
    Insbesondere in ländlichen Regionen wie dem Ostalbkreis ist die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur sehr bedeutsam. Die langfristige Zukunfts- und Konkurrenzfähigkeit hängt dabei entscheidend von einer attraktiven und gut funktionierenden Verkehrsinfrastruktur ab. Ein wichtiges Projekt für den Ostalbkreis und die Entwicklung der Mobilität ist der „Mobilitätspakt“, der Mobilitätsfragen themenübergreifend betrachtet. Öffentlicher Verkehre wie Auto, Schiene, Bus, Rad- und Fußverkehr stehen hier nicht gegeneinander, sondern ergänzen sich. Und dies ist unverzichtbar.

    Ich möchte auch wichtige Maßnahmen im Straßenbau heute nicht vernachlässigen. Zunächst eine erfreuliche Botschaft zur Stärkung der Achse der B 29: Noch in diesem Jahr wird mit dem Ausbau zwischen Essingen und Aalen die vierstreifige Umfahrung von Mögglingen fortgeführt. Gleichzeitig werden wir mit dem Bau der Umfahrung von Ebnat beginnen. Für die Strecke zwischen Mögglingen und Schwäbisch Gmünd planen wir derzeit einen vierstreifigen Ausbau. Die Raumschaft wartet auch auf eine Entscheidung zum gewünschten Tunnel im Bereich der Ortslage von Böbingen. Das Land hat den Tunnel dem Bund bereits als Vorzugsvariante vorgeschlagen.

    Bildungsoffensive im Ostalbkreis
    In Ihrer bisherigen Funktion waren Sie, lieber Herr Dr. Bläse, maßgeblich dafür verantwortlich, dass Schwäbisch Gmünd als Schulträger eine wirkliche Bildungs- und Schulstadt geblieben ist. Während der Hochphase der Regionalen Schulentwicklung war es Ihnen immer wichtig, dass in Schwäbisch Gmünd alle Schularten und alle Schulabschlüsse weiterhin angeboten werden können. Von der quartiersbezogenen Vernetzung einer Grundschule bis hin zum Medienprofil einer Realschule – Sie haben immer Mittel und Wege gefunden, diese Profile jeder Schule auch seitens der Stadt tatkräftig zu unterstützen. Auch für Kinder mit Fluchterfahrung haben Sie sich sehr engagiert und die Bedeutung der Förderung früh erkannt und zum Thema gemacht. Integration ist für Sie ein Schlüsselwort, das sie gelebt und umgesetzt haben. Die bestmögliche Förderung von Kindern und Jugendlichen – unabhängig von Herkunft, sozialen Verhältnissen und den regional unterschiedlichen Bedingungen – muss unsere Maxime des gemeinsamen Handelns für die junge Generation sein.

    Ihre Erfahrungen als Schulbürgermeister und die Möglichkeiten Ihres neuen Amtes werden in Zukunft sicher zu dem ein oder anderen gemeinsamen Projekt führen, mit dem ein integrativer Beitrag zu Bearbeitung vorhandener Probleme geleistet werden wird.


    Klimaziele und Herausforderungen im Ostalbkreis
    Zum Schluss meiner Rede möchte ich noch den Klimaschutz beziehungsweise klimarelevante Themen ansprechen. Wir Menschen brauchen die Natur – und die Natur braucht Rückzugsräume und Ruhezonen. Der Einsatz für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt ist eine zentrale gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir haben seit wenigen Wochen ein neues und deutschlandweit einzigartiges Biodiversitätsstärkungsgesetz. Es reicht jedoch nicht, ein gutes Gesetz zu verabschieden. Wir müssen uns alle für die Natur und den Klimaschutz engagieren. Es ist eine Herkulesaufgabe, den vielfältigen gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Gewerbeentwicklung und ausreichender Wohnraum sind unverzichtbar, jedoch müssen wir auch den Erhalt und Schutz einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft im Auge behalten. Dazu sind neue Ideen gefragt, gerade beim flächensparendes Bauen sowie bei einem starken, funktionierenden ÖPNV. Wir müssen verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen, denn sie sind endlich.

    Wir sehen gerade verstärkt durch die Trockenheit in den letzten Jahren, wie es um unsere Wälder bestellt ist. Der Klimawandel ist leider auch vor unserer Haustür angekommen. Diese Situation dürfen wir bei allen Entscheidungen, die wir treffen, nicht außer Acht lassen – auch nicht in der aktuellen Coronalage. Daher appelliere ich an alle Entscheidungsträger den Umwelt- und Klimaschutz stets mitzudenken und an zukunftsweisenden und nachhaltigen Lösungen zu arbeiten – für uns, für unsere Kinder und für unsere Enkel.

    Schlusswort
    Ziel für die Zukunft aller Landkreise muss es sein, weiterhin erfolgreich Projekte umzusetzen und ein offeneres Ohr für die Belange der Bürgerinnen und Bürger zu haben. Zuzuhören ist heute wichtiger denn je.

    Als Landrat haben Sie eine Schlüsselposition, den Landkreis in eine gute und erfolgreiche Zukunft zu führen. Herr Dr. Bläse, Sie haben es in Ihrer Bewerbungsrede selbst gesagt, Sie stehen bereit als Landrat Verantwortung für den Ostalbkreis und für die Menschen, die hier leben, zu übernehmen. Diese Aufgabe werden Sie, da bin ich mir sicher, gemeinsam mit den Kreisrätinnen und Kreisräten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Bürgerinnen und Bürgern aktiv und nachhaltig im Interesse des Landkreises gestalten.

    Lieber Herr Dr. Bläse, ich wünsche Ihnen für Ihre erste Amtszeit im Namen der Landesregierung von Herzen alles Gute und bei der Ausübung Ihres Amtes viel Erfolg und Freude, Kreativität und Tatkraft sowie engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Ihrer Seite.

  • Abteilung 4
    14.09.2020
    L 1217a: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Göppingen und Göppingen-Holzheim (Landkreis Göppingen)
    Erneuerung der Fahrbahndecke von Montag, 21. September 2020, bis voraussichtlich Freitag, 23. Oktober 2020, unter Vollsperrung

    Die Fahrbahndecke der L 1217a zwischen der L 1217 / Heininger Straße und der Kreuzung Holzheimer Straße / Westtangente am Ortseingang Holzheim ist durch Risse und Setzungen stark beschädigt. Der Streckenabschnitt muss daher auf einer Länge von einem Kilometer über die ganze Fahrbahnbreite von Montag, 21. September 2020, bis voraussichtlich Freitag, 23. Oktober 2020, erneuert werden. In diesem Zusammenhang werden auch die beschädigten Bordsteine am Fahrbahnrand und der schadhafte Belag des angrenzenden Geh- und Radweges erneuert. Zusätzlich wird der Geh- und Radweg entlang der L 1217 / Heininger Straße von der Einmündung der L 1217a bis zur Einfahrt in den Iltishofweg saniert.

    Für die Dauer der Bauarbeiten muss die L 1217a zwischen der L 1217 (Heininger Straße) und der Kreuzung Holzheimer Straße voll gesperrt werden. Die Geh- und Radwege sind während der Bauarbeiten ebenfalls gesperrt.

    Die Sanierung der Fahrbahn der L 1217a wird in zwei Bauabschnitten durchgeführt, so dass die Zufahrt zum Abhollager des Möbelhauses Rieger und zum Polizeipräsidium Einsatz jederzeit möglich ist.

    Eine Umleitungsstrecke über die parallel verlaufende B 10 beziehungsweise die Holzheimer Straße steht dem öffentlichen Verkehr während der Bauarbeiten zur Verfügung. Sowohl diese Umleitungsstrecken als auch eine Umleitung für Radfahrerinnen und Radfahrer werden vor Ort ausgeschildert.

    Für die Fahrbahnsanierung investiert das Land rund 420.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden.

  • Abteilung 4
    14.09.2020
    B 313: Instandsetzungsarbeiten an der Feldwegbrücke bei Wernau (Landkreis Esslingen)
    Brückenvollsperrung ab Montag, 21. September 2020, bis voraussichtlich Mitte November 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 21. September 2020, Instand-setzungsarbeiten an der Feldwegbrücke über die B 313 durch. Das rund 50 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahr 1975 soll grundlegend instandgesetzt werden. Neben der Erneuerung der Fahrbahnbeläge, der Fahrbahnübergangskonstruktion und der Brückenabdichtung werden auch die Böschungen an den Brückenanschlüssen durch den Einbau von Gabionen gesichert. Die Bauarbeiten werden sowohl auf der Brücke vom Feldweg aus als auch unter der Brücke von der B 313 aus durchgeführt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte November 2020 an.

    Der über der Brücke verlaufende Feldweg wird während dieser Zeit voll gesperrt. Für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie den Radverkehr und den landwirtschaftlichen Verkehr wird eine Umleitung folgendermaßen eingerichtet und ausgeschildert:

    Der landwirtschaftliche Verkehr sowie der Fuß- und Radverkehr in Richtung Köngen werden über die Kreisstraße K 1266 über B 313 umgeleitet. Der Fuß- und Radverkehr Richtung Plochingen und Deizisau wird über den Geh- und Radweg ent-lang dem Neckar bis zur Anschlussstelle Plochingen umgeleitet.

    Auf der B 313 können während der Baumaßnahme sämtliche Fahrspuren ohne reduzierte Fahrbahnbreiten aufrechterhalten bleiben. Es müssen lediglich für die Instandsetzung einzelner Betonschadstellen und für die Erneuerung der Entwässe-rungsrohre an der Brückenunterseite einzelne Fahrspuren stundenweise mittels Tagesbaustellen gesperrt werden.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 350.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.09.2020
    B 19: Sanierung des Gehwegs zwischen Algishofen und Fach (Ostalbkreis)
    Halbseitige Sperrung wird am Donnerstagabend, 17. September 2020, aufgehoben

    ​Seit Dienstag, 25. August 2020, saniert das Regierungspräsidium Stuttgart die Fahrbahndecke des Gehwegs an der B 19 von Reichertshofen Richtung Untergröningen zwischen der Einmündung zum Teilort Fach bis Algishofen. In den vergangenen drei Wochen wurde auf dem ungefähr 1,6 Kilometer langen Streckenabschnitt kontinuierlich der Asphaltbelag abgefräst, der Untergrund nachverdichtet und nachprofiliert sowie eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut.

    Die Arbeiten werden bis Ende dieser Woche abgeschlossen sein, sodass die halbseitige Sperrung in diesem Bereich ab Donnerstagabend, 17. September 2020, aufgehoben und der Straßenabschnitt wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

    Der Bund investiert in diese Infrastrukturmaßnahme rund 100.000 €.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für das Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    12.09.2020
    Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2020
    Digitale Eröffnung per Livestream am Samstag, 12. September 2020, 17:30 Uhr, auf YouTube

    Der Tag des offenen Denkmals begeistert jedes Jahr deutschlandweit viele tausende Besucherinnen und Besucher. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken." und wird in Karlsruhe ausgerichtet.

    Die landesweite Eröffnung zum Tag des offenen Denkmals fand heute (12. September) um 17:30 Uhr statt und wurde per Live-Stream übertragen. Die Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg und die Stadt Karlsruhe hatten aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie gemeinsam entschieden, auch dieses Ereignis in den digitalen Raum zu verlegen.

    Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, und Professor Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart, waren auf dem YouTube Channel http://www.bit.ly/DenkmaleKarlsruhe live zu sehen. Sie beantworteten Bürgerfragen, die im Vorfeld von der Stadt Karlsruhe und dem LAD gesammelt worden waren, und gingen auf denkmalpflegerische Themen sowie die digitalen Angebote zum Tag des offenen Denkmals ein.

    Staatssekretärin Schütz betonte: „Ich freue mich sehr über den gelungenen Start unserer digitalen Formate zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals. Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und machen mit spannenden Angeboten die Denkmale auf neue Weise erlebbar. Die virtuelle Denkmalkarte von Baden-Württemberg ist ein Beleg dafür, wie modern und hochtechnisiert die Landesdenkmalpflege arbeitet. Vom eiszeitlichen Mammut von der Schwäbischen Alb als 3-D-Modell bis hin zu Filmen über Denkmale, wie beispielsweise zum KIT oder der Blick hinter die Kulissen bei der Denkmalpflege – hier ist viel Interessantes zu finden. Ich freue mich auch, wenn viele Menschen im Land hier meine Denkmalreise digital verfolgen und selbst weitere Denkmalrouten beschreiten“, so Schütz.

    „Dem Motto des diesjährigen Tages des offenen Denkmals folgend haben wir in Karlsruhe und der KulturRegion die Präsentation unserer Denkmale neu und nachhaltig gedacht. So sind aus einem Tag des offenen Denkmals Digitale Denkmalwochen geworden“, sagt Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe. „Mein Dank hierbei gilt insbesondere den – oft ehrenamtlichen – Akteuren in der Denkmalpflege in Karlsruhe und der KulturRegion, die sich einiges einfallen lassen haben, um ihre Schätze Corona-konform präsentieren zu können. Besonders freut mich, dass mit dem YouTube-Kanal (http://bit.ly/DenkmaleKarlsruhe) eine Plattform geschaffen worden ist, auf der viele – zum Teil extra dafür produzierte – Videos Karlsruher Denkmale vorstellen und Blicke hinter die Fassaden zulassen; und das weit über den Tag des offenen Denkmals hinaus“, fügt Dr. Frank Mentrup hinzu.

    Ein Highlight der Eröffnungsveranstaltung stellte auch die Prämierung der Gewinnerinnen und Gewinner der Videochallenge dar. Prof. Dr. Claus Wolf sagte dazu: „Der Tag des offenen Denkmals ist der Tag im Jahr, an dem Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer ihre Denkmale anderen Menschen präsentieren. Damit dies auch in diesem Jahr möglich ist, haben wir einen Wettbewerb ausgerufen und alle dazu aufgefordert, kurze Filme über ihr Lieblingsdenkmal zu drehen und uns zuzusenden. Über die zahlreichen kreativen Beiträge zu den Denkmalschätzen unseres Bundeslandes bin ich ehrlich begeistert. Unsere Videochallenge "DenkMal kreativ!" war ein voller Erfolg, den wir vielleicht nächstes Jahr fortsetzen!", so Wolf.

    Unter dem Motto „Denkmal kreativ!...teile deine favorite Denkmal-Story in unserer Videochallenge“ gingen bis zum 30. August zahlreiche Beiträge beim LAD ein. Der glückliche Siegerinnenbeitrag von Annelen Schwämmle hat den 3. Platz erreicht. Zweitplatzierter ist der Siegerbeitrag von Dirk Keller. Den Hauptreis erhält Frank Gerber stellvertretend für die Interessengruppe Pfahlbau-Welterbe Litzelstetten mit dem Clip „Pfahlbau-Welterbe Litzelstetten“. Die Hauptpreise sind VIP-Tickets für das Denkmalwochenende 2021 in Meersburg und ein Flug mit der Luftbildarchäologie.

  • Abteilung 4
    11.09.2020
    P+M Parkplatz Herrenberg (Landkreis Böblingen) / Sperrung aufgrund von Bauarbeiten ab Montag, 21. September 2020, bis voraussichtlich Frühjahr 2022
    Ersatzparkfläche wird bereitgestellt

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Gehöft der Autobahnmeisterei Herrenberg mehrere Baumaßnahmen durch. Dabei handelt es sich um die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes, den Neubau von Fahrzeughallen sowie die Sanierung diverser Leitungen im Gehöft. Im Zuge dessen wird der P+M Parkplatz Herrenberg ab Montag, 21. September 2020, bis einschließlich Frühjahr 2022, voll gesperrt.

    Eine Ersatzparkfläche steht ab Montag, 21. September 2020, bis zur Wiedereröffnung des P+M Parkplatzes Herrenberg im Frühjahr 2022 am südlichen Ende der Ohmstraße in Herrenberg-Gültstein zur Verfügung. Die Wegweisung zur Ersatzparkfläche ist entsprechend ausgeschildert.

    Eine Übersicht weiterer P+M Plätze in Baden-Württemberg finden Sie auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale BW oder der App VerkehrsInfo BW.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Orientierungsplan Ersatzparkfläche (pdf, 287 KB)

  • Abteilung 8
    11.09.2020
    Kulturdenkmal mitten im Wald (Rems-Murr-Kreis)
    Das Landesamt für Denkmalpflege hat das Schullandheim Kaisersbach-Mönchhof – ein verstecktes architektonisches Kleinod im Welzheimer Wald – in die Denkmalliste aufgenommen

    ​Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart hat kürzlich das Schullandheim in Kaisersbach-Mönchhof unter Schutz gestellt. Die Gebäudegruppe wurde nach einem Wettbewerb im Jahr 1964, den das renommierte Stuttgarter Architekturbüro Kammer + Belz gewann, in den Jahren 1966 bis 1967 ausgeführt. Der bekannte Landschaftsarchitekt Hans Luz, ebenfalls aus Stuttgart kommend, zeichnete für die Gestaltung der Freiflächen verantwortlich.

    Das Schullandheim Mönchhof ist als junges Kulturdenkmal in Baden-Württemberg ein Referenzobjekt für die innovative und qualitätvolle Architektur der 1960er Jahre im Land. Und es ist ein Beleg dafür, dass man solche Architektur manchmal an Orten findet, an denen man sie nicht vermutet hätte.

    Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2020, kann das junge Kulturdenkmal zwar noch nicht besichtigt werden. Unsere Bilderstrecke gibt jedoch einen virtuellen Einblick, was es hier zu entdecken gibt.

    Viele werden bei dem Gedanken an ein Schullandheim nicht unbedingt an den großen architektonischen Wurf denken. „Und doch haben wir es hier“, so erklärt Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des LAD, „mit einem architektonischen Novum zu tun“. Was das Schullandheim in Kaiserbach zum Zeitpunkt seiner Eröffnung so einzigartig macht, ist zum einen das äußere Erscheinungsbild: Die Gebäude erscheinen mit ihren tief herabgezogenen dunklen Dächern von weitem wie eine Hofanlage, die sich an den Hang schmiegt. „In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren diese traditionellen Bauformen verpönt, man wollte sich nicht an den negativ konnotierten Heimatstil erinnert fühlen“, erläutert Landeskonservator Dr. Martin Hahn (LAD). Doch Kammerer + Belz gelang hier im Welzheimer Wald der architektonische Spagat zwischen Tradition und Moderne. Durch die intelligente Kombination von Ziegel, Beton und Holz in Verbindung mit den dunklen Dächern und der Einfügung der Gebäude in einen landschaftlichen Kontext wurde hier eine Baugruppe geschaffen, die ihresgleichen sucht. Dementsprechend war auch das Echo in den internationalen Fachpublikationen. Davon zeugen mehr als ein Dutzend Aufsätze in Fachzeitschriften und noch einmal etliche Beschreibungen der Anlage in Monographien und Architekturführern. Und auch innerhalb des Werks von Kammerer + Belz war es eine besondere Bauaufgabe. „Es freut uns noch heute, dass wir uns über die Klischees der damaligen Auffassungen hinweggesetzt haben“, betonten die beiden Architekten 1986, knapp 20 Jahre später.

    Doch es gehört mehr zu einem Denkmal als nur ein guter Entwurf. Dass es sich hier um qualitätvolle Bauten handelt, beweist auch der gute Zustand, in dem sich die Gebäude heute befinden. Das ist zum einen der soliden Ausführung bis ins Detail geschuldet, zu einem größeren Teil jedoch der Wertschätzung der Gebäude durch den Landkreis, dem das Schullandheim gehört. Veränderungen und Reparaturen an den Bauten wurden schonend und mit Blick auf den vorhandenen Bestand ausgeführt. Eine umfassende energetische Sanierung im Rahmen des Klimaschutz-Handlungsprogramms in den vergangenen Jahren konnte zudem den CO2-Ausstoß um 81 % und damit rund 80 Tonnen CO2 pro Jahr verringern.

    „Wir sind uns bewusst, dass wir ein architektonisches Kleinod unser Eigen nennen können. Der Denkmal-Status unterstreicht, dass der Landkreis damals in jeder Hinsicht qualitätvoll gebaut hat und immer sorgsam mit dem Gebäude umgegangen ist“, so Landrat Dr. Richard Sigel. „Der Betrieb eines kreiseigenen Schullandheims ist und bleibt aber eine Herausforderung gerade in Zeiten von Corona. Ich bin daher dankbar, dass sich der Kreistag schon im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung im Dezember 2016 klar zu seinem Schullandheim bekannt hat. Damit war und ist aber auch der Auftrag verbunden, das Schullandheim zukunftsfähig aufzustellen. Mit der Gründung einer Stiftung für Bildung und Gesundheit und einer Bewerbung beim Landesförderprogramm Freiräume wurden erste Weichen gestellt. Konkrete Zukunftsideen wird die Verwaltung dem Kreistag im Herbst präsentieren. Aus unserer Sicht bietet sich gerade ein Schullandheim dazu an, Kindern und Jugendlichen den Klimaschutz näher zu bringen“, so der Landrat weiter.

    Das Architekturbüro Kammerer + Belz galt spätestens seit dem Ende der 1950er Jahre als eine der ersten Adressen, wenn es um außergewöhnliche und innovative Architektur ging und das nicht nur in Baden-Württemberg, sondern in ganz Deutschland. Und ebenso facettenreich ist auch die Liste ihrer Bauten: ein Geschäftshaus in München, ein Kirche in Rottweil, eine Wohnsiedlung in Stuttgart, ein Ferienhaus in Südfrankreich und eben ein Schullandheim in Kaisersbach.

  • Abteilung 4
    10.09.2020
    L 1165: Sanierung der Remsbrücke in Essingen (Ostalbkreis)
    Verlängerung der Vollsperrung bis voraussichtlich Samstag, 31. Oktober 2020, aufgrund statisch erforderlicher Arbeiten am Brückenüberbau

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Montag, 17. August 2020, die Remsbrücke im Zuge der L 1165 in Essingen. Hierbei werden die Abdichtung und der darauf befindliche Straßenbelag umfassend erneuert. Zudem werden Betonabplatzungen und Hohlstellen an der Brücke instandgesetzt.

    Aufgrund des schlechten Zustands des Brückenüberbaus, der trotz umfassender Voruntersuchungen so nicht ersichtlich war, werden weitere Arbeiten erforderlich. Nach einer Vor-Ort-Begutachtung unter Teilnahme eines Statikers nach dem Freilegen der Brückentafel steht fest, dass unter anderem ein Bereich des Überbaus der 1957 erbauten Brücke komplett erneuert werden muss. Zudem müssen eine zusätzliche Betonschutzschicht auf dem Überbau aufgebracht und der Randbereich des Bauwerks entsprechend verstärkt werden. Daher verlängert sich die Baumaßnahme voraussichtlich bis Samstag, 31. Oktober 2020.

    Die Brücke muss für die Arbeiten vollgesperrt werden, da aufgrund der geringen Fahrbahnbreite eine Sanierung unter Verkehr nicht möglich ist. Der Verkehr wird deshalb weiterhin während den Sanierungsarbeiten aus Aalen kommend über die B 29 Richtung Mögglingen – L 1161 nach Heubach – L 1162 nach Bartholomä umgeleitet. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung analog. Zudem wird eine innerörtliche Umleitung ausgeschildert. Die im Bereich der Brücke befindlichen Einrichtungen und Betriebe sind von der Ortsmitte aus weiterhin zu erreichen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden.

  • Abteilung 4
    10.09.2020
    B 10: Fahrbahndeckenerneuerung und Neubau Verflechtungsstreifen Neuwirtshaus – AS Zuffenhausen (Landkreis Ludwigsburg)
    Umstellung der Verkehrsführung ab Samstag, 12. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert und baut seit seit Freitag, 24. Juli 2020, die B 10 zwischen Neuwirtshaus und der Anschlussstelle (AS) Zuffenhausen aus. Derzeit erfolgt im Mittelstreifen der Ausbau für die Gewinnung des Verflechtungsstreifens. Diese Arbeiten sind voraussichtlich bis kommenden Samstag, 12. September 2020, abgeschlossen.

    Ab Samstag, 12 September 2020, erfolgen die für die Gewinnung des zusätzlichen Verflechtungsstreifens notwendigen Arbeiten auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Vaihingen/Enz. Durch die hierfür benötigte Sperrung einer Fahrbahn besteht nur noch ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Vaihingen/Enz, damit der Verkehr weiterhin in beide Richtungen möglich bleibt. Somit wird in beiden Fahrtrichtung zwischen Neuwirtshaus und der AS Zuffenhausen ein Fahrstreifen bis voraussichtlich Samstag, 10. Oktober 2020, zur Verfügung stehen.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich muss während der gesamten Bauzeit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf 50 Stundenkilometer beschränkt werden.

    Die geplante Dauer der Gesamtmaßnahme beträgt rund 13 Wochen. Sie soll daher voraussichtlich Ende Oktober 2020 abgeschlossen sein. Zur letzten Bauphase wird das Regierungspräsidium abhängig vom Baufortschritt rechtzeitig entsprechende Pressemitteilungen veröffentlichen.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungs- und Ausbaumaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Einrichtung einer 6-Tage Woche unter Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    10.09.2020
    L 1005: Sanierungsmaßnahme Stützmauern zwischen Münster und Schmerbach (Landkreis Main-Tauber)
    Verlängerung der Vollsperrung bis voraussichtlich Freitag, 16. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Dienstag, 11. August 2020, Sanierungsarbeiten an Stützmauern zwischen Schmerbach und Münster an der L 1005 durch. Die Arbeiten werden anders als ursprünglich geplant nicht bereits am 11. September 2020, abgeschlossen sein, sondern bis mindestens Freitag, 16. Oktober 2020, andauern, eventuell auch bis Ende Oktober 2020. Das Regierungspräsidium Stuttgart wird dazu nochmals in einer separaten Pressemitteilung informieren.

    Ursprünglich war geplant lediglich eine der drei Mauern zu sanieren. Aufgrund des derzeitigen Zustands der Stützmauern auf dem gesperrten Streckenabschnitt sind nun zusätzlich zwei weitere Stützmauern zu sichern. Eine hangseitige Mauer wird dabei durch einen Mauerneubau ersetzt. Zwei talseitige Stützmauern werden mit einem Drahtseilnetz und Bodennägeln gesichert.

    Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Zur Durchführung der Arbeiten ist die L 1005 daher zwischen Münster und Schmerbach voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt in Richtung Münster und Creglingen über Archshofen und in Richtung Schmerbach über Streichental und Oberrimbach.

    Die Schul- und Linienbusse müssen während der gesamten Bauzeit umgeleitet werden, wodurch es zu Änderungen im Fahrplan kommt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV sich über Änderungen im Fahrplan bei den Verkehrsbetrieben zu informieren.

    Die Kosten der Sanierungsarbeiten für die drei Stützmauern belaufen sich auf rund 250.000 Euro. Kostenträger ist das Land Baden-Württemberg.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden.

  • Abteilung 1
    09.09.2020
    Ostalbkreis: Verabschiedung von Landrat Klaus Pavel
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer verabschiedet Klaus Pavel nach 24-jähriger Amtszeit in den Ruhestand und dankt für die gute Zusammenarbeit

    ​Heute Abend (9. September) wurde Landrat Klaus Pavel nach 24 Jahren Amtszeit in den Ruhestand verabschiedet. Regierungspräsident Wolfgang Reimer bedankte sich bei Klaus Pavel für seinen Einsatz für den Landkreis Ostalbkreis und für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

    Gerne stellen wir Pressevertreterinnen und Pressevertretern Auszüge aus der Rede des Regierungspräsidenten zur Verfügung – es gilt das gesprochene Wort:

    Es ist für mich weit mehr als eine angenehme Pflicht, es ist eine Ehre als Regierungspräsident Sie, sehr geehrter Herr Landrat heute verabschieden zu dürfen. Der Regierungsbezirk Stuttgart verliert mit Ihnen einen seiner engagiertesten und weitsichtigsten Landräte. Mit Weitblick und klugem Sachverstand haben Sie sich mit Ihren Argumenten nicht nur Gehör, sondern auch Achtung und Wertschätzung verschafft. Es war mir immer eine Freude, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, das möchte ich heute ausdrücklich betonen.

    „Fortes fortuna adiuvat – Das Glück ist mit den Mutigen“ – In etwa so fühlte es sich vielleicht für Sie an, als Sie am 18. Juni 1996 per Losentscheid zum Landrat gewählt worden sind. Oder anders gesagt: „Glück empfinden kann demnach nur der, der sich der Veränderung stellt.“ Sie haben sich nach 12 Jahren als Bürgermeister berufen gefühlt, die Entwicklung eines Landkreises aktiv zu gestalten, sich den Veränderungen zu stellen, Herausforderungen anzunehmen und Maßnahmen für das Wohl des Landkreises umzusetzen. Sie wollten ein Gestalter auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit den Unternehmen und den kommunal- und landespolitischen Verantwortlichen sogleich sein – und das waren Sie. Mit viel Herzblut und Durchsetzungskraft, mit persönlicher Note und Gestaltungswillen an quasi sieben Tage die Woche über 24 Jahre ist Ihr Wirken auf der Ostalb unübersehbar.

    Landrat des ländlichen Raums
    Vor 24 Jahren haben Sie ein schweres Erbe angetreten. Damals herrschte im Ostalbkreis eine hohe Arbeitslosigkeit. Viele Firmen wurden geschlossen oder standen kurz vor, die damalige Jugend kehrte dem Kreis den Rücken. Der ländliche Raum war nicht angesagt bei den jungen Menschen. Diese suchten Ausbildung und Einkommen in Städten fern der Heimat und kehrten oft nur noch für kurze Heimatbesuche zurück. Sie haben früh erkannt, dass diese Entwicklung geändert werden muss. Sie haben sofort das Heft in die Hand genommen, um Konzepte und Anreize zu schaffen.

    Ihre Devise war „Die Ausgangsposition für den ländlichen Raum durchaus positiv nutzen“. Sie wussten, ein wichtiges Kapital für eine erfolgreiche Zukunft spielt dabei die Bildung. Das Land Baden-Württemberg kann keine Landflucht aufhalten. Wir können nicht junge Mediziner, die es mit großem Aufwand ausbildet zwingen, Landarzt statt Stammzellenforscher zu werden. Aber wir können Programme entwickeln, dass junge Menschen sich für ein Leben in der ländlichen Region entscheiden. Niemand kann einem Unternehmen vorschreiben, dort zu investieren oder sich neu anzusiedeln. Aber Land und Kommunen können Anreize schaffen und die Infrastruktur herstellen.

    In Ihrer Amtszeit flossen 92 Millionen Euro Fördergelder von Seiten des Landes, um die Krankenhäuser an den Standorten Aalen, Ellwangen und Mutlangen zu modernisieren beziehungsweise zukunftweisende Neu- und Umbauten zu realisieren. Sie haben während Ihrer Amtszeit die Scheinwerfer intensiv auf die Beruflichen Schulen gerichtet. Eine sehr gute Entscheidung, denn nach wie vor gehen die Hälfte der Jugendlichen nach der Schule in einen Ausbildungsberuf. Ihr Lebensweg hängt weniger von einer Abiturnote, als von der Qualität der beruflichen Ausbildung ab. Sie haben Bildungszentren für die Zukunft geschaffen. So wurden knapp 60 Millionen Euro (2003 – 2019) in die Beruflichen Schulen investiert, rund die Hälfte davon konnte das Land als Zuschuss beisteuern.
    Realisiert werden konnten dadurch Neubauten, Erweiterungsbauten, Sanierungen und Investitionen in die Ausstattung der Schulen, die auf diese Weise hochmodern ausgestattet sind und somit auch unter den aktuell schwierigen Bedingungen Unterricht in jeder Form ermöglichen.

    Sie förderten innovative Ideen wie die „Lernfabriken Industrie 4.0“ genauso wie das traditionelle Handwerk. Auch der Aufbau des Regionalen Übergangsmanagements Schule-Beruf unter Einbindung der allgemeinbildenden Schulen geht auf Sie zurück und sucht landesweit seinesgleichen. Die Quelle und Förderung der Beruflichen Bildung ist die beste Wirtschaftsförderung. Es ist die Grundlage zur Fachkräftesicherung und die Existenzgrundlage für florierende Unternehmen im ländlichen Raum. Eine gute berufliche Bildung ist schließlich eine „Da-Bleibe-Fürsorge“ für den ländlichen Raum! Sie haben durch Ihre Schaffenskraft überaus attraktive Arbeits- und Lebensräume geschaffen. Hierfür gilt Ihnen mein Dank – und sicher der Dank vieler Menschen, die davon profitiert haben.

    Auch wenn der Ostalbkreis einer der Hauptantragsteller beim Ausgleichstock war und viele Gemeinden im struktur-benachteiligten Raum angesiedelt sind, die Auswahl und Entscheidung verlief immer auf Grundlage des Bedarfs der Kommune. Sie leisteten bei den Entscheidungsabwägungen sehr konstruktive Beiträge, argumentierten lösungsorientiert und somit kamen wir immer zu einer gerechten Mittelverteilung.

    Der Mobilitäts-Landrat
    In Ihrer Amtszeit begleiteten und förderten sie unzählige Infrastrukturprojekte. So werden Sie sich nicht darüber wundern, wenn ich jetzt sage, dass in Ihrer Amtszeit als Landrat bis heute über 200 Straßenbaumaßnahmen auf Bundes- und Landesstraßen umgesetzt beziehungsweise begonnen wurden. Dazu haben Sie mit einem hohen Engagement und der tatkräftigen Unterstützung Ihres Fachbereichs Straßenbauvorhaben effektiv mit auf den Weg gebracht und uns bedeutend unterstützt. Dies betrifft nicht nur Erhaltungsmaßnahmen von Landes- und Bundesmaßnahmen, sondern auch die Übernahme von Planungsleistungen wie bei der B 29. So ist es eine absolute Rarität, dass ein Landkreis die Neuplanung einer Bundesstraße auf einer Streckenlänge von 16 Kilometern übernimmt. Mit dieser Maßnahme, der B 29 zwischen Röttingen – Nördlingen, werden die Gemeinden erheblich vom Verkehr entlastet und Engstellen beseitigt.

    Natürlich stehen Sie auch für die Verkehrswende. Bis zuletzt legten Sie auch den Grundstein für den Mobilitätspakt „Aalen-Oberkochen-Heidenheim“. Gemeinsames Ziel ist dabei eine nachhaltige, vielfältige und leistungsfähige Mobilität und eine Mobilität für alle in der Region.

    Der Naturlandrat
    Sie standen neben der Stärkung der Wirtschaft auch für Ökologie und Umwelt. Naturschutz braucht Verbündete. Als einer der ersten Landkreise in Württemberg hatte der Ostalbkreis im Jahre 2000 auf Betreiben von Ihnen, lieber Herr Pavel, einen Landschaftserhaltungsverband gegründet, der bis heute sehr erfolgreich die Interessen des Naturschutzes mit denen der Landwirtschaft bündelt.

    Das Land hat durch das kürzlich im Landtag beschlossene Gesetz zur Änderung des Naturschutzgesetzes und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes zum Schutz der Biodiversität in Baden-Württemberg wichtige und zukunftsweisende Weichenstellungen vorgenommen. Dies ist sehr wichtig. Ebenso wie die Kommunikation und der Austausch zwischen Naturschutz und Landwirtschaft, um Konflikte zu vermeiden und Lösungen für beide Seiten zu finden.

    Schlusswort
    Sie haben vor 24 Jahren das Steuerrad übernommen. Mit diesem Steuerrad haben Sie das Schiff Landratsamt auf Pavelschen-Kurs gebracht. Sie haben große Wellen gemeistert, Klippen umschifft, Blitz und Donner überstanden und sind nun in ruhigen Gewässern angekommen.

    Zum Abschluss Ihrer Verwaltungskariere darf ich Ihnen eine Auszeichnung, die der Ministerpräsident höchstpersönlich unterschrieben hat, überreichen und darf Sie bitten, hierfür nach vorne zu kommen. Als Anerkennung für eine 50-jährige Tätigkeit beim Land Baden-Württemberg darf ich Ihnen die Ehrenurkunde zum 50. Jährigen Dienstjubiläum überreichen. Das schaffen Führungspersönlichkeiten im Lande nun nicht all so häufig. Daher freut es mich besonders, Ihnen diese Urkunde überreichen zu dürfen.

    Lieber Herr Landrat, lieber Klaus, herzlichen Dank für das engagierte und leidenschaftliche Wirken hier auf der Ostalb. Abschließend möchte ich Dir für deinen neuen Lebensabschnitt – auch im Namen aller Beschäftigten des Regierungspräsidiums Stuttgart – von Herzen alles Gute wünschen und bei deinen künftigen Aufgaben viel Erfolg und Freude, Kreativität und Tatkraft. Auch für den privaten Bereich wünsche ich Dir, Deiner Frau und der ganzen Familie von Herzen alles Gute und vor allem Gesundheit.

  • Abteilung 2
    08.09.2020
    Einleitung des Planfeststellungsverfahrens: Netzbereinigung Leitungseinführung Umspannwerk Großgartach (Stadt- und Landkreis Heilbronn)
    Auslegung der Planunterlagen von Montag, 21. September, bis einschließlich Dienstag, 20. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen das Planfeststellungsverfahren für die Bereinigung der bestehenden Leitungseinführung in das Umspannwerk Großgartach eingeleitet. Durch dieses Vorhaben soll das bestehende Übertragungsnetz an das sich im Umbau befindliche Umspannwerk Großgartach angepasst werden und trägt damit zu einer Entflechtung gewachsener Anlagenstrukturen und der Umstellung vorhandener 220-kV-Anlagen auf 380 kV bei. Vorhabenträgerin ist die TransnetBW GmbH.

    Gegenstand der Planfeststellung ist die Bereinigung der bestehenden Leitungen im nördlichen Bereich des Umspannwerks Großgartach, das aufgrund von geänderten Rahmenbedingungen umgebaut werden muss. Dieser Umbau erfordert eine Anpassung der Leitungseinführung, insbesondere den Neubau einer weiteren 380-kV-Freileitungseinführung mit drei neuen Masten und einer Länge von etwa 1,5 Kilometern. Dafür sollen drei 220-kV-Stromkreise auf einer Länge von insgesamt etwa 4,5 Kilometern rückgebaut werden. Damit verbunden ist der Abbau von elf bestehenden Masten. Insgesamt ist mit dem Vorhaben so eine Bereinigung um acht Maste sowie etwa drei Kilometer Freileitung und somit eine Verbesserung der Kreuzungssituation geplant.

    Die weiterhin bestehenden Stromkreise der am Umspannwerk ankommenden Freileitungen werden durch Umbeseilungen an die neue Leitungsführung angepasst.

    Das Vorhaben betrifft die Gemarkungen Großgartach in Leingarten und Frankenbach in Heilbronn.

    Um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden beziehungsweise zu minimieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören unter anderem zeitliche Beschränkungen bei der Baufeldfreimachung und in Brutzeiten, Baumhöhlenkontrollen oder die Errichtung eines Schutzzauns für Reptilien und Amphibien.

    Das Planfeststellungsverfahren dient der Ermittlung und Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses.

    Die Planunterlagen sind in der Zeit von Montag, 21. September, bis einschließlich Dienstag, 20. Oktober 2020, auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren sowie im zentralen Internetportal unter www.uvp-verbund.de einsehbar.

    Zeitgleich werden die Planunterlagen in Heilbronn und Leingarten ausgelegt. Zeit und Ort der Auslegung sowie die dabei zu beachtenden Hinweise zu den Schutzvorkehrungen bei der Einsichtnahme in Bezug auf die Corona-Pandemie werden im Vorfeld in den Amtsblättern ortsüblich bekannt gemacht. Der Bekanntmachungstext ist zusätzlich ab sofort auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter Bekanntmachungen und im zentralen Internetportal unter www.uvp-verbund.de abrufbar.

    Bis einschließlich 20. November 2020 haben die von dem Vorhaben betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zu dem Vorhaben zu äußern.

    Anlagen:
    Planskizze (Quelle: TransnetBW GmbH) (PDF, 2,7 MB)
    Bekanntmachungstext Heilbronn (PDF, 150 KB)
    Bekanntmchungstext Leingarten (PDF, 150 KB)

  • Abteilung 4
    08.09.2020
    L 1140: Umbau des Knotenpunkts Ludwigsburg-Süd sowie An-schluss der Westrandstraße (Landkreis Ludwigsburg)
    Bauphase 2: Änderung der Verkehrsführung sowie Sperrung der Linksabbiegespur Möglinger Straße / L 1140 in Fahrtrich-tung Möglingen ab Donnerstag, 10. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt zurzeit umfassende Arbeiten an der Anschlussstelle (AS) Ludwigsburg-Süd (LB-Süd) durch, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Davon betroffen ist vor allem die Anbindung der östlichen Auffahrt (Knotenpunkt) an die L 1140. Ziel ist es dort, den Verkehrsfluss merklich zu verbessern.

    Die Gesamtmaßnahme umfasst eine Erweiterung der L 1140 im Knotenpunktbe-reich, die Anpassung der Aus- und Auffahrten sowie Arbeiten zur Anbindung der neu an den Knotenpunkt anzuschließenden Westrandstraße der Stadt Ludwigsburg, welche durch das Regierungspräsidium für die Stadt mit umgesetzt werden. Die Maßnahme erfolgt in drei Bauphasen.

    Im Zuge der aktuell laufenden zweiten Bauphase erfolgen ab Donnerstag, 10. September 2020, bis voraussichtlich Samstag, 10. Oktober 2020, Änderungen an der Verkehrsführung, welche eine Sperrung der Linksabbiegespur der Möglinger Straße in Richtung der L 1140 / Fahrtrichtung Möglingen zur Folge haben. Diese Sperrung ist notwendig, um die Asphaltbinder- sowie Deckschicht im Kreuzungsbereich zu erneuern.

    Der Verkehr in Richtung Möglingen wird in diesem Zeitraum in Pflugfelden über die Eglosheimer Straße auf die Schwieberdinger Straße umgeleitet. Der Verkehr aus Pflugfelden kommend hat nach wie vor die Möglichkeit auf die L 1140 in Fahrtrichtung Ludwigsburg aufzufahren. Ebenso steht die Verbindung von Möglingen in Richtung Pflugfelden zur Verfügung.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 50 Stundenkilometer beschränkt.

    Die geplante Dauer der Gesamtmaßnahme beträgt insgesamt rund 11 Wochen, sodass die Maßnahme voraussichtlich bis Anfang Oktober abgeschlossen sein wird.

    Die Kosten für diese gemeinsame Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer während der Gesamtdauer der Maßnahme soweit wie möglich zu reduzieren, wird die Maßnahme an sechs Tagen pro Woche, möglichst unter vollständiger Ausnutzung des Tageslichts, durchgeführt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden. 

    Umleitungsplan (pdf, 640 KB)

  • Abteilung 3
    08.09.2020
    Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und Ausgleichsstock | Land unterstützt Gemeinde Nattheim bei Wohnumfeldmaßnahme Schulstraße mit Neugestaltung der Verkehrssituation um das Bildungszentrum Wiesbühl mit rund 1,16 Millionen Euro
    Regierungspräsident Reimer: „Mit dieser Maßnahme werden in wichtigen Bereichen wie Bildung und Mobilität große Verbesserungen erreicht“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreichte heute an Norbert Bereska, Bürgermeister der Gemeinde Nattheim (Landkreis Heidenheim), zwei Förderbescheide aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) in Höhe von insgesamt 658.080 Euro sowie aus dem kommunalen Ausgleichsstock in Höhe von 505.000 Euro. Das Land unterstützt die Gemeinde Nattheim bei der Wohnumfeldmaßnahme in der Schulstraße mit der Neugestaltung der Verkehrssituation um das Bildungszentrum Wiesbühl.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte bei der Übergabe: „Ich freue mich, dass nun nach der erfolgreichen Gebäudesanierung die äußere Gestaltung im Umfeld des Bildungszentrums Wiesbühl angegangen werden kann. Mit der Maßnahme werden in den wichtigen Bereichen Bildung und Mobilität große Verbesserungen erreicht. Die Fördermittel sind in Nattheim damit bestens angelegt.“

    Im Bildungszentrum Wiesbühl hat die Gemeinde Nattheim in den vergangenen Jahren die Gebäude des Bildungszentrums mit Kindertagesstätte, Grundschule, Volkshochschule und Ortsbücherei neu strukturiert und saniert. Diese Maßnahmen wurden bereits teilweise durch das ELR-Förderprogramm und den Ausgleichstock unterstützt.

    Nun steht die Gestaltung der Außenbereiche und die Sanierung der Straßen sowie die Regelung des KFZ-, Fußgänger- und Radverkehrs an. Für die Gemeinde ist diese vorgesehene Neugestaltung ein sinnvoller zweiter Schritt für die volle Funktionsfähigkeit des Bildungszentrums mit der verkehrlichen Erschließung und der notwendigen Straßensanierung. Mit der gleichzeitig von der Gemeinde durchzuführenden Kanalsanierung werden Synergieeffekte genutzt und zusammen mit einer LED-Beleuchtung und der Bepflanzung eine zukunftsorientierte Basis geschaffen.

    Hintergrundinformationen:
    Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum hat das Land Baden-Württemberg über das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Gemeinden und Dörfer geschaffen. Das ELR zählt zu den wichtigsten Instrumenten des Landes zur integrierten Strukturentwicklung von Kommunen im Ländlichen Raum sowie von ländlich geprägten Orten in den Verdichtungsräumen und in den Randzonen um die Verdichtungsräume. Im Förderschwerpunkt „Wohnen“ wird die Verbesserung des Wohnumfelds zur Erhaltung und Stärkung des Ortskerns gefördert.

    Im Jahr 2020 stehen landesweit rund 90 Millionen Euro Fördermittel für die Entwicklung des Ländlichen Raums zur Verfügung. Auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen davon rund 21,7 Millionen Euro. Wohnen, Grundversorgung, Gemeinschaftseinrichtungen und Arbeiten sind die Förderschwerpunkte des Programms, mit denen ein wesentlicher Beitrag zur Strukturentwicklung der Ländlichen Räume erreicht wird. Das Programm wird über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet.

    Aus dem kommunalen Ausgleichstock stehen 2020 landesweit 97 Millionen Euro zur Verfügung. Auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen davon Fördermittel in Höhe von insgesamt 27,1 Millionen Euro, die auf 75 Projekte in 67 verschiedenen Städten und Gemeinden verteilt wurden.

    Informationen gibt es auf den Internetseiten der Regierungspräsidien in Baden-Württemberg. Informationen zum ELR sind außerdem auf der Seite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz abrufbar. Dort ist auch eine Übersichtskarte mit den Schwerpunktgemeinden abrufbar.

  • Abteilung 4
    08.09.2020
    L 1142: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Hegnach und Remseck (Rems-Murr-Kreis / Kreis Ludwigsburg)
    Aufhebung der Vollsperrung zwischen Hegnach und Remseck am Donnerstagabend, 10. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Montag, 24. August 2020, die L 1142 zwischen Hegnach und Remseck. Im Zuge der Vollsperrung wird die Asphaltdeckschicht erneuert. Zudem werden Schadstellen in den bestehenden Asphalttragschichten ausgebessert sowie durch Ummarkierung der Fahrbahn eine rund 600 Meter lange Busspur in Fahrtrichtung Remseck eingerichtet.

    Derzeit liegt die Baumaßnahme vor dem Bauzeitenplan, sodass der Streckenabschnitt bereits am Donnerstagabend, 10. September 2020, vor der ursprünglichen geplanten Öffnung am Wochenende wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden kann.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Träger der Kosten ist das Land Baden-Württemberg, das für die Fahrbahnerneuerung in den Erhalt der Infrastruktur investiert.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    07.09.2020
    B 466: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Gosbach und Mühlhausen im Täle (Landkreis Göppingen) / Erneuerung der Bordsteine und des Gehwegs seit Freitag, 21. August, bis Freitag, 11. September 2020, unter halbseitiger Sperrung
    Erneuerung der Fahrbahndecke von Samstag, 12. September, 9:00 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 14. September 2020, 6:00 Uhr, unter Vollsperrung

    Seit Freitag, 21. August 2020, erneuert das Regierungspräsidium Stuttgart die Bord-steine und den Gehweg an der B 466. Diese Bauarbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 11. September 2020, abgeschlossen sein.

    Die Erneuerung der Fahrbahndecke in diesem Abschnitt erfolgt nun von Samstag, 12. September 2020, 9:00 Uhr, bis voraussichtlich Montagmorgen, 14. September 2020, 6:00 Uhr. Dafür ist im genannten Zeitraum eine Vollsperrung der B 466 erforderlich.

    Die Umleitung führt von Bad Ditzenbach über die K 1448 nach Auendorf und von dort über die L 1217 nach Gruibingen und Mühlhausen im Täle und umgekehrt.

    Witterungsbedingt kann die Erneuerung der Fahrbahndecke auf das darauffolgende Wochenende verschoben werden.

    Die Fahrbahndecke der B 466 muss wegen Rissen, Nahtschäden und Setzungen vom Kreisverkehr Mühlhausen im Täle bis zum Ortseingang in Gosbach bei der Josefkapelle auf einer Länge von einem Kilometer über die ganze Fahrbahnbreite erneuert werden.

    Für die Erneuerung der Fahrbahndecke investiert der Bund rund 400.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie von der Umleitung betroffene Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abgerufen werden.

  • Abteilung 5
    07.09.2020
    Regierungspräsidium Stuttgart erlässt Verordnungen zur Erweiterung der Naturparke „Schwäbisch-Fränkischer Wald“ und „Stromberg-Heuchelberg“
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit der Erweiterung werden die Naturparke um charakteristische Landschaftsteile ergänzt – für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums und die Naherholung ist dies von besonderer Bedeutung“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen die Verordnungen zur Änderung der Naturpark-Verordnungen „Schwäbisch-Fränkischer Wald“ und „Stromberg-Heuchelberg“ erlassen. Im Wesentlichen werden dadurch die beiden Naturparke um Flächen erweitert.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte anlässlich der Unterzeichnung der Verordnungen: „Die neu einbezogenen Landschaftsteile runden das landschaftliche Gesamtgefüge ab. Die Aufnahme in das Naturparkmanagement ermöglicht, die reich gegliederte Kulturlandschaft zu bewahren, sanfte touristische Impulse zu setzen und die Natur für die Besucher erlebbar zu machen – für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums und die Naherholung ist dies von besonderer Bedeutung.“

    Der Naturpark „Schwäbisch-Fränkischer Wald“ wird um eine Fläche von rund 35.000 Hektar auf eine Gesamtfläche von rund 127.129 Hektar erweitert und erstreckt sich dann auf insgesamt 51 Gemeinden in den Landkreisen Heilbronn, Hohenlohe, Ludwigsburg, Schwäbisch Hall, Ostalbkreis und Rems-Murr-Kreis. Dabei kommen diejenigen Flächen und Landschaftsteile zum Naturpark hinzu, die sich aufgrund ihrer Großräumigkeit und ihrer naturräumlichen Ausstattung für die Erholung besonders eignen, die bestehende Kulisse zu ergänzen. Das sind Landschaftsbereiche mit ähnlichem Relief, Gewässer und Klima sowie Geologie und Vegetation. Daher wurden im Osten die Bereiche bis zum Höhenrücken der Limpurger Berge sowie die Region Berglen südwestlich des bisherigen Naturparks in die Naturparkkulisse miteinbezogen.

    In den Naturpark „Stromberg-Heuchelberg“ werden Bereiche im Zabergäu und bei Oberderdingen einbezogen, damit kommen rund 7.590 Hektar dazu und der Naturpark umfasst dann eine Gesamtfläche von rund 40.798 Hektar. Die Mitgliedsgemeinden Oberderdingen (Landkreis Karlsruhe) sowie Pfaffenhofen, Güglingen, Cleebronn und Brackenheim (Landkreis Heilbronn) – die bisher nur teilweise von der Kulisse erfasst wurden – sind zukünftig mit ihrer Gesamtgemarkung Teil des Naturparks. Durch diese Abrundung der Naturpark-Kulisse zeigt das landschaftliche Gesamtgefüge der dortigen Höhenzüge und der zugehörigen Täler die für diesen Naturpark charakteristische Abfolge von Wald, Weinbergen, Obstwiesen und Grünland sowie Fließgewässern.

    Zweck eines Naturparks ist, Erholung sowie nachhaltigen Tourismus im Einklang mit der Natur zu fördern. Damit sind Naturparke ausgeprägte Naherholungsgebiete und Ziele von Urlaubern. Naturparke sind von jeher auch Orte kommunaler, wirtschaftlicher und infrastruktureller Entwicklung und damit besonders dazu geeignet, eine nachhaltige Regionalentwicklung zu fördern.

    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Stuttgart als höhere Naturschutzbehörde ist für die Ände-rung der Naturpark-Verordnungen „Schwäbisch-Fränkischer Wald“ und „Stromberg-Heuchelberg“ zuständig.

    Mit Einleitung der Verfahren wurden jeweils vom 30. September 2019 bis einschließlich 31. Oktober 2019 die Gemeinden, Behörden, Berufsverbände und Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich wesentlich berührt sein können, sowie die anerkannten Naturschutzverbände angehört. Zeitgleich wurden die Verordnungsentwürfe mit Karten beim Regierungspräsidium Stuttgart ausgelegt sowie von den Naturschutzbehörden der betroffenen Landkreise elektronisch für alle Bürgerinnen und Bürger zur Einsichtnahme bereitgestellt. Alle Stellungnahmen, die eingegangen sind, wurden vom Regierungspräsidium Stuttgart geprüft und ausgewertet; sie sind alle in die Abwägung eingeflossen. Den Einwenderinnen und Einwendern wurde das Ergebnis der Prüfung schriftlich mitgeteilt.

    Nach der Verkündung der Verordnungen im Gesetzblatt, die voraussichtlich Ende September 2020 erfolgen wird, und der sich unmittelbar hieran anschließenden öffentlichen Auslegung der zugehörigen Karten beim Regierungspräsidium Stuttgart, treten die Verordnungen in Kraft.

  • Abteilung 4
    04.09.2020
    L 1066: Fahrbahnsanierung und Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Spiegelberg (Rems-Murr-Kreis) / Halbseitige Sperrung der Ortsdurchfahrt ab Montag, 7. September 2020
    Weiträumige Umleitung des Schwerlastverkehrs

    Die Fahrbahn der L 1066 wird ab Montag, 7. September 2020, bis voraussichtlich Ende April 2021 aufgrund ihres schlechten Zustands in der gesamten Ortsdurchfahrt auf rund 800 Metern saniert. Dabei werden auch die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut sowie in Teilbereichen die Bordsteine und Gehwege erneuert. Die bestehende Brücke im Zuge der L 1066 über den Senzenbach wird ebenfalls saniert. Am südlichen Ortseingang nach Spiegelberg und im Bereich der Löwensteinerstraße / Prevorster Straße werden Querungshilfen für den Geh- und Radverkehr geschaffen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

    Die Fahrbahndecke der K 1821 zwischen Spiegelberg und Spiegelberg-Jux wird im Rahmen der Gesamtmaßnahme ebenfalls auf etwa 1.350 Metern erneuert.

    Die Arbeiten unter Federführung der Gemeinde Spiegelberg werden hauptsächlich unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Der Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen wird ab Sulzbach weiträumig über die B 14 und B 39 umgeleitet. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung des Schwerlastverkehrs über 7,5 Tonnen ab Löwenstein über die L 1116 und L 1117.

    Die Kosten der Gesamtmaßnahme betragen rund 1,9 Mio. Euro und werden von Land, Landkreis und Gemeinde getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie von der Umleitung betroffene Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    04.09.2020
    A 8 / A 831: Fahrbahndeckenerneuerung der Verbindungsrampen von der A 831 auf die A 8 in die Fahrtrichtungen Karlsruhe/Heilbronn und München (Stadt Stuttgart)
    Vollsperrung von Freitag, 11. September 2020, ab 22:00 Uhr, bis Montagmorgen, 14. September 2020, 5:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart plant von Freitag, 11. September 2020, 22:00 Uhr, bis Montagmorgen, 14. September 2020, 5:00 Uhr, die Sanierung der Verbindungsrampen von der A 831 auf die A 8 in die Fahrtrichtungen Karlsruhe/Heilbronn und München unter Vollsperrung. Dabei werden die Deck- sowie die Binderschicht abgefräst und wieder aufgebracht.

    Die Umleitung von Stuttgart kommend verläuft über die Anschlussstelle Sindelfingen-Ost. Hierbei werden Autofahrer von Stuttgart kommend über das Stuttgarter Kreuz weitergeleitet und haben bei der Anschlussstelle Sindelfingen die Möglichkeit erneut Richtung Stuttgart aufzufahren. Von Sindelfingen kommend ist die Abfahrt nach Karlsruhe/Heilbronn und München möglich. Die anderen Fahrtrichtungen sind nicht betroffen.

    Die Sanierung ist wegen Rissen in der Fahrbahn und im Bankettbereich notwendig. Um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten, wurde die Bauzeit auf drei Tage begrenzt.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 380.000 € in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    03.09.2020
    B 297/ L 1208b: Ortsdurchfahrt Neckartenzlingen (Landkreis Esslingen) / Fahrbahn- und Bauwerksinstandsetzung sowie Hochwasserschutzmaßnahmen
    Verkehrsfreigabe am Montag, 7. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt gemeinsam mit der Gemeinde Neckartenzlingen seit Mitte April 2020 auf der B 297 im Baubereich zwischen der L 1208b und dem Kreisverkehr „Im Wasen“ eine Bauwerks- und Straßeninstandsetzung durch. Unter anderem wurden Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Straße und über der Brücke ausgeführt und die Kanalisation sowie die Wasserleitung wurden erneuert. Im Zuge der Straßensanierung der B 297 fand zudem eine Neuordnung des Straßenraums statt. Der stillgelegte Gehweg auf der Neckarseite entfällt. Der bestehende Gehweg auf der nördlichen Seite der B 297 wurde erneuert und auf 2,50 Meter verbreitert, sodass hier eine Nutzung als Radweg ermöglicht wird.

    Die Arbeiten sind bislang planmäßig verlaufen. Am kommenden Wochenende werden noch die letzten Arbeiten an der Brücke, Arbeiten an den Ampelanlagen und Markierungsarbeiten ausgeführt. Somit kann voraussichtlich im Laufe des kommenden Montags, 7. September 2020, die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Restarbeiten außerhalb der B 297 und der L 1208b werden in den nächsten Wochen stattfinden.

    Der Bund und die Gemeinde Neckartenzlingen investieren mit diesen Maßnahmen rund 1,6 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur und den Hochwasserschutz.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    02.09.2020
    Planfeststellungsverfahren für die Verlängerung der S-Bahnstrecke von Filderstadt-Bernhausen nach Neuhausen auf den Fildern
    Erörterungstermin am Dienstag, 6. Oktober 2020, in der Landesmesse Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) wird im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die Verlängerung der S-Bahnstrecke von Filderstadt-Bernhausen nach Neuhausen auf den Fildern einen Erörterungstermin durchführen. Dieser findet statt am
     
    Dienstag, 6. Oktober 2020, ab 9:00 Uhr,
    in der Landesmesse Stuttgart, ICS Internationales Congresscenter Stuttgart,
    Kongress-Saal C1.1, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart.
     
    Bei Bedarf wird der Erörterungstermin am Mittwoch, 7. Oktober 2020, ab 9:00 Uhr fortgesetzt.
     
    Der Einlass zum Erörterungstermin ist ab 8:00 Uhr. Um Warteschlangen zu vermeiden, wird ein frühzeitiges Erscheinen empfohlen.
     
    Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie werden zum Schutz der Teilnehmenden besondere Maßnahmen getroffen:
     
    Für die Teilnahme am Erörterungstermin bedarf es einer Voranmeldung bis spätestens Freitag, 18. September 2020, unter Angabe des vollständigen Namens und des Betreffs „Erörterungstermin Verlängerung der S-Bahnstrecke von Filderstadt-Bernhausen nach Neuhausen auf den Fildern“.
    Folgende Anmeldemöglichkeiten bestehen:

    • per Post: Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 24, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart
    • per Fax: 0711 904-12490
    • per E-Mail: abteilung2@rps.bwl.de

     
    Die Teilnehmenden haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser darf nur am zugewiesenen Sitzplatz abgenommen werden.
     
    Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, oder wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten oder Halsschmerzen, aufweisen, dürfen an dem Erörterungstermin nicht teilnehmen.
     
    Aus Gründen des Infektionsschutzes werden beim Einlass Kontaktdaten erhoben. Hierzu kann das auszufüllende Formular bereits vorab auf der Internetseite des RPS unter Bekanntmachungen > Aktuelle Erörterungstermine abgerufen und ausgefüllt mitgebracht werden. Wir bitten um Verständnis dafür, dass eine Teilnahme nur möglich ist, wenn die Teilnehmenden die Daten vollständig und zutreffend zur Verfügung stellen. Diese Daten werden vier Wochen nach Erhebung gelöscht. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen über die Verarbeitung personenbezogener Daten.
     
    Der Erörterungstermin ist grundsätzlich nicht öffentlich. Sofern die Beteiligten jedoch nicht widersprechen, wird das RPS die Öffentlichkeit zulassen.
     
    Der Erörterungstermin einschließlich der vorgesehenen Tagesordnung wird in den kommenden Tagen ortsüblich und öffentlich bekannt gemacht. Der Bekanntmachungstext ist zusätzlich auf der Internetseite des RPS unter Bekanntmachungen > Aktuelle Erörterungstermine ab morgen, 3. September 2020, abrufbar.
     
    Die Planunterlagen des Ausgangsverfahrens wurden vom 24. April 2017 bis einschließlich 23. Mai 2017 in Filderstadt und Neuhausen auf den Fildern öffentlich ausgelegt. Infolge der Überarbeitung des Grunderwerbsverzeichnisses lagen die Planunterlagen mit dem geänderten Grunderwerbsverzeichnis vom 26. Juni 2017 bis einschließlich 25. Juli 2017 erneut öffentlich aus. Aufgrund der während des Anhörungsverfahrens eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen hat die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB AG) als Vorhabenträgerin gegenüber der ursprünglichen Planung Änderungen vorgenommen. Die überarbeiteten Planunterlagen wurden vom 20. Mai 2019 bis einschließlich 19. Juni 2019 in Filderstadt und Neuhausen auf den Fildern öffentlich ausgelegt. Dabei sind beim RPS rund 350 Einwendungen von privater Seite eingegangen. Von Behörden und Vereinigungen wurden rund 40 Stellungnahmen abgegeben.
     
    Der weitere Verlauf des Planfeststellungsverfahrens sieht vor, dass das RPS im Anschluss an den Erörterungstermin den gesamten Verhandlungsstoff auswerten und nochmals alle für und gegen das Vorhaben sprechenden Gesichtspunkte gegenüberstellen wird, um so auf einer gesicherten Grundlage eine Abwägungsentscheidung treffen zu können.
     
    Anlage:

  • Abteilung 4
    02.09.2020
    Regierungspräsidium Stuttgart als zuständige Landesluftfahrtbehörde entsendet neuen Lärmschutzbeauftragten an den Flughafen Stuttgart
    Stefan Köhler tritt seinen Dienst an

    ​Seit 1. September 2020 ist Stefan Köhler der neue Lärmschutzbeauftragte des Regierungspräsidiums Stuttgart, der für den Flughafen Stuttgart zuständig ist.

    „Der Lärmschutzbeauftragte kümmert sich nicht nur präventiv um Fragen der Lärmvorsorge, er geht auch eingehenden Fluglärmbeschwerden nach. Somit nimmt er eine wichtige Aufgabe wahr und hat einen bedeutenden Auftrag für die gesamte Region. Ich wünsche Stefan Köhler für seine neue Aufgabe viel Erfolg“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Köhler ist als ehemaliger Verkehrspilot langjähriger Experte in der Analyse von Flugrouten, Anflugverfahren, verfügt über umfangreiche Kenntnisse in der allgemeinen Luftfahrt und ist damit prädestiniert, die jährlich über 1.000 Lärmbeschwerden am Flughafen Stuttgart zu prüfen und fachkundig zu beantworten.

    Stefan Köhler ist 32 Jahre alt und seit zehn Jahren im Besitz einer Verkehrspilotenlizenz. Seine bisherigen Stationen führten ihn als Flight Dispatcher zur Fraport AG und als Simulator-Pilot zur Deutschen Flugsicherung DFS. In den vergangenen neun Jahren arbeitete er als Verkehrsflugzeugführer auf dem Flugzeugmuster Bombardier DHC-8 Q400 im Auftrag für Air Berlin und später für Eurowings. Zusätzlich war er von 2015 bis 2020 Mitglied der Arbeitsgruppe Airport and Ground-Environment der Vereinigung Cockpit e.V.. Dort half er bei der kontinuierlichen Verbesserung der Flugsicherheit an und um Flughäfen.

    Der Lärmschutzbeauftragte hat am Flughafen Stuttgart eine sehr wichtige Rolle. Immer wieder kommt es zu Beeinträchtigungen und Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, auch wenn die vorgegebenen Regelungen eingehalten werden. Hier muss der Lärmschutzbeauftragte erklären und vermitteln. Wird gegen Vorgaben verstoßen, ist es Aufgabe des Lärmschutzbeauftragten einzuschreiten und den Grund hierfür zu ermitteln.

    Der Lärmschutzbeauftragte Stefan Köhler ist unter der Telefonnummer 0711/722-49349 oder per E-Mail an lsb@rps.bwl.de zu erreichen.

    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) ist die zuständige Luftfahrtbehörde für Baden-Württemberg, soweit nicht das Verkehrsministerium zuständig ist. So ist das RPS unter anderem dafür zuständig, Flugplätze zu genehmigen und bestimmte Erlaubnisse für den Flugbetrieb zu erteilen. Auch der Lärmschutzbeauftragte (LSB) für den Flughafen Stuttgart ist beim RPS angesiedelt. Zu den Hauptaufgaben des LSB gehören unter anderem die Annahme und Bearbeitung von Fluglärmbeschwerden den zivilen Luftverkehr am Flughafen Stuttgart betreffend sowie die Erarbeitung von Vorschlägen und Verfahren zur Lärmminderung in Zusammenarbeit mit der Flugsicherung, den Luftfahrtunternehmen, dem Flughafenbetreiber sowie den betroffenen Gemeinden

    Informationen zur Rolle und der Arbeit des LSB sind auf der Internetseite des RPS abrufbar.

  • Abteilung 4
    01.09.2020
    L 1113: Fahrbahndeckenerneuerung von Freiberg bis Ingersheim (Landkreis Ludwigsburg) / Vollsperrung zwischen Freiberg und Ingersheim bis Sonntag, 20. September 2020
    Zusätzliche Sperrung des Kreisverkehrs am Wochenende von Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Ende Juli 2020 die Fahrbahndeckenerneuerung der L 1113 zwischen Freiberg und Ingersheim durch. Der erste Bauabschnitt konnte plangemäß abgeschlossen werden. Vor Beginn des zweiten Bauabschnittes wird nun zusätzlich die Sanierung des Kreisverkehrs von Freiberg Geisingen kommend sowie die Sanierung der Ausfahrt Richtung Bietigheim in die Baumaßnahme integriert um die Synergieeffekte zu nutzen. Der Kreisverkehr weist vor allem Ausmagerungen auf, die durch den Austausch der Fahrbahndecke beseitigt werden. Die Bauarbeiten einschließlich des zweiten Bauabschnittes werden daher bis voraussichtlich Sonntag, 20. September 2020, andauern.

    Zur Durchführung der Arbeiten ist eine Vollsperrung des Kreisverkehrs von Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September 2020, erforderlich.

    Die derzeitige Umleitung bleibt bis Sonntag, 6. September 2020, weiterhin bestehen. Die Umleitung verläuft von Ingersheim kommend über die L 1125 (Bietigheimer Straße) auf die L 1130 (Poststräßle) und dann über die K 1600 (Freiberger Straße) nach Freiberg. Von Freiberg kommend erfolgt die Umleitung in entgegengesetzter Richtung über die K 1600, die L 1130 und dann über die L 1125 nach Ingersheim.

    Während der Vollsperrung des Kreisverkehrs wird zusätzlich großräumig umgeleitet: Von Bietigheim kommend über die B 27 vorbei am Schloß Monrepos über die L 1138 nach Freiberg, von Freiberg über die L 1129 nach Pleidelsheim und von Pleidelsheim über die L1125 nach Ingersheim und wieder nach Bietigheim. Die Vollsperrung führt am Samstag, 5. September 2020, außerdem zu einer Fahrplanänderung für die Buslinie 446. Die Buslinie wird über Pleidelsheim umgeleitet und verkehrt ab dem Bahnhof Freiberg am Neckar direkt zur Haltestelle Großingersheim Brühlstraße und regulär weiter nach Kleiningersheim.

    In der zweiten Bauphase, die voraussichtlich am Montag, 7. September 2020, beginnt, wird der Streckenabschnitt von der Kreuzung Gröninger Weg/ Neckarstraße bis zur Kreuzung Bietigheimer Straße (L 1113) saniert. Im Kreuzungsbereich zur Bietigheimer Straße wird die bestehende Mittelinsel verkleinert und verlegt sowie der Gehweg auf der Westseite entfernt. Durch diese Anpassungen wird eine vollwertige Linksabbiegerspur geschaffen, die den Verkehrsfluss verbessern soll.

    Während der zweiten Bauphase wird der Verkehr über die Umleitungstrecke der ersten Bauphase geführt. Von Freiberg aus kommend ist die Durchfahrt für den Anliegerverkehr bis zur Neckarstraße in Ingersheim wieder möglich und auch der Kreisverkehr ist bis dahin wieder freigegeben.

    Das Land investiert mit dieser Sanierungsmaßnahme rund 750.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    01.09.2020
    L 1183: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen AS B 464 und Knotenpunkt Calwer Straße/Benzstraße (Landkreis Böblingen) / Beginn der zweiten Bauphase ab Mittwoch, 2. September 2020, 23:00 Uhr
    Fertigstellung der Maßnahme verzögert sich voraussichtlich auf Ende September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Ende Juli 2020 die L 1183 zwischen der Anschlussstelle (AS) zur B 464 und dem Knotenpunkt Calwer Straße/Benzstraße. In der derzeit laufenden ersten Bauphase wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Sindelfingen unter halbseitiger Sperrung saniert.

    Während der Bauarbeiten wurden aufgrund des Zustands der Entwässerungseinrichtungen unvorhersehbare Mehrarbeiten erforderlich. Dabei wurden zusätzlich die Kanalleitungen ausgetauscht. Durch diese zusätzlichen Arbeiten verschiebt sich die Fertigstellung der Maßnahme um zwei Wochen voraussichtlich auf Ende September 2020.

    Die Umlegung der Verkehrsführung für den Beginn der zweiten Bauphase erfolgt in der Nacht von Mittwoch, 2. September, auf Donnerstag, 3. September 2020. Während der zweiten Bauphase wird die Fahrbahn der Fahrtrichtung Darmsheim saniert. Die derzeit vorhandene halbseitige Sperrung der L 1183 wird auf die andere Fahrtrichtung verschoben. Für den Verkehr steht in beiden Fahrtrichtungen weiterhin ein Fahrstreifen zur Verfügung.

    Während der zweiten Bauphase ist die nördliche Anbindung der Gottlieb-Daimler-Straße von der L 1183 voll gesperrt. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel des Kreuzungspunktes Gottlieb-Daimler-Straße/Mittelpfad werden von der B 464 kommend zur Kreuzung Calwer Straße/Fronäckerstraße/Hanns-Martin-Schleyer Straße geleitet. An der Kreuzung wird die Umleitung über die L 1185 in Fahrtrichtung Maichingen bis zur Abfahrt zur Gottlieb-Daimler-Straße eingerichtet. Der Verkehr mit entgegengesetztem Fahrziel wird analog auf dieser Umleitung geführt.

    Aufgrund der oben genannten Mehrarbeiten erfolgt die Sanierung des Geh- und Radwegs zwischen der Gottlieb-Daimler-Straße und der Benzstraße anders als ursprünglich geplant nicht parallel zur Fahrbahndeckensanierung, sondern erst nach Abschluss der zweiten Bauphase Ende September 2020. Hierzu folgt rechtzeitig eine weitere Pressemitteilung mit zusätzlichen Informationen.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Träger der Kosten ist das Land Baden-Württemberg, das für die Fahrbahnerneuerung in den Erhalt der Infrastruktur investiert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie alle Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    31.08.2020
    L 1078: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Kirchheim am Ries und der Einmündung zur L 1060 (Ostalbkreis)
    Vollsperrung zwischen Ortsende Kirchheim am Ries und der Einmündung zur L 1060 von Montag, 7. September 2020, bis voraussichtlich Freitag, 16. Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert ab Montag, 7. September 2020, bis voraussichtlich Freitag, 16. Oktober 2020, die L 1078 zwischen Kirchheim am Ries und der Einmündung zur L 1060. Hierfür muss die L 1078 in diesem Abschnitt voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt für beide Richtungen über die K 3205.

    Aufgrund der vorhandenen Fahrbahnschäden wie Spurrinnen und Risse sind die Asphaltschichten zu erneuern und Verdrückungen und Setzungen zu beheben. Weiter werden die Entwässerungseinrichtungen erneuert und im Bereich der Einmündung zur L 1060 aus Gründen der Verkehrssicherheit eine bestehende Kuppe abgesenkt.

    Bei der Durchführung der Baumaßnahme handelt es sich um ein Pilotprojekt des Landes zur Erprobung eines neuartigen Bauverfahrens. Bei diesem Projekt wird zuerst eine hydraulische Untergrundverfestigung mittels mineralischem Additiv und Zement durchgeführt. Darauf erfolgt der Einbau eines reduzierten Oberbaus – nur die Asphaltdeck- und die Asphaltbindeschicht. Diese innovative ressourcenschonende Methode soll nun in der Praxis getestet werden, um sie dann gegebenenfalls als Regelbauweise einzuführen. Die Fahrbahndeckenerneuerung an der L 1078 bietet sich deshalb besonders an, weil die entsprechenden Randbedingungen wie die Lage der Straße, die Fahrbahnbreite und der Fahrbahnaufbau vorliegen. Es handelt sich bei dieser Maßnahme um das erste Pilotprojekt dieser Art in Baden-Württemberg.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 350.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    25.08.2020
    L 1060: Ersatzneubau Brücke bei Ellwangen-Neunheim (Ostalbkreis)
    Vollsperrung der Brücke ab Dienstag, 1. September 2020, 09:00 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 3. September 2020, 16:00 Uhr

    Im Oktober 2018 wurde eine Brücke bei Ellwangen-Neunheim von einem Schwertransporter schwer beschädigt. Aufgrund des entstandenen Anfahrschadens wurde diese Brücke vorrübergehend gesichert, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Nun wird der ursprüngliche Zustand der Brücke wiederhergestellt. Hierfür war in einem ersten Schritt der Abbruch des Überbaus notwendig, der Mitte Juli 2020 erfolgte. Im nächsten Schritt wurden Anfang August die Stahlträger des Überbaus eingehoben.

    Nun werden die Stahlbetonfertigteile auf den Stahlträgern verlegt und das Traggerüst montiert, damit später die Fahrbahn auf dem Bauwerk hergestellt werden kann und die Geländerarbeiten erfolgen können. Daher ist die L 1060 ab Dienstag, 1. September, 09:00 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 3. September 2020, 16:00 Uhr, voll gesperrt. Damit das Traggerüst kurz vor dem Abschluss der Baumaßnahme wieder abgebaut werden kann, bedarf es voraussichtlich ebenfalls noch einer Vollsperrung der L 1060 im Oktober 2020.

    Die Umleitungsstrecke erfolgt aus Richtung Ellwangen kommend über die K 3223 / Rattstadter Straße – Röhlinger Straße – Benedikt-Wagner-Straße. Von der Autobahn kommend verläuft die Umleitung analog in Gegenrichtung.

    Da es sich aufgrund des Anfahrschadens um einen Versicherungsfall handelt, entstehen für das Land als Straßenbaulastträger keine Kosten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Maßnahme.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    25.08.2020
    L 1165: Sanierung der Remsbrücke in Essingen (Ostalbkreis)
    Keine innerörtliche Umleitung während der Fahrbahndeckenerneuerung von Montag, 31. August 2020, bis voraussichtlich Dienstag, 8. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert im Zusammenhang mit der Sanierung der Remsbrücke von Montag, 31. August 2020, bis voraussichtlich Dienstag, 8. September 2020, den Fahrbahnbelag der L 1165 von der Remsbrücke bis zum Ortsende Essingen in Richtung Lauterburg.

    Die L 1165 muss deshalb in diesem Abschnitt voll gesperrt werden. Der Verkehr wird während den Sanierungsarbeiten aus Aalen kommend über die B 29 Richtung Mögglingen – L 1161 nach Heubach – L 1162 nach Bartholomä umgeleitet. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung analog. Die innerörtliche Umleitung ist während dieses Zeitraums nicht möglich. Nach Abschluss der Fahrbahndeckenerneuerung steht die innerörtliche Umleitung bis zur Fertigstellung der Brückensanierung wieder zur Verfügung. Mit der Fertigstellung der Brückensanierung wird bis Freitag, 11. September 2020, gerechnet.

    Das Land als Straßenbaulastträger investiert in die Maßnahme rund 140.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    24.08.2020
    L 1151: Erneuerung Geländer am Radweg Reichenbach – Hegenlohe (Landkreis Esslingen)
    Sperrung des Geh- und Radweges von Montag, 24. August, bis Freitag, 4. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führte im November 2019 in unmittelbarer Nähe der L 1151 zwischen Reichenbach und Hegenlohe eine umfangreiche Radwegsanierung durch. Im Nachgang zu dieser Maßnahme werden seit heute die Holzgeländer durch neue Holz-Stahl-Geländer ersetzt.

    Die Sanierungsarbeiten werden ab heute, 24. August, bis voraussichtlich Freitag, 4. September 2020, jeweils von 7:00 bis 19:00 Uhr, durchgeführt. In diesem Zeitraum ist der Geh- und Radweg an der L 1151 zwischen der Haltestelle Bannmühle und Ortseingang Hegenlohe gesperrt.

    Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer werden gebeten, in diesen Zeiten alternative Routen über das Reichenbachtal beziehungsweise über den Triebweg und das Naturfreundehaus über Lichtenwald zu wählen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Maßnahme.

  • Abteilung 4
    24.08.2020
    B 297/ L1208b: Ortsdurchfahrt Neckartenzlingen (Landkreis Esslingen) / Fahrbahn- und Bauwerksinstandsetzung sowie Hochwasserschutzmaßnahmen
    Vollsperrung ab Montag, 31. August 2020, bis voraussichtlich Montag, 7. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt gemeinsam mit der Gemeinde Neckartenzlingen seit Mitte April 2020 auf der B 297 im Baubereich zwischen der L 1208b und dem Kreisverkehr „Im Wasen“ eine Bauwerks- und Straßeninstandsetzung durch. Unter anderem werden Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Straße und über der Brücke ausgeführt und die Kanalisation sowie die Wasserleitung werden erneuert.

    Im Zuge der Straßensanierung der B 297 findet zudem eine Neuordnung des Straßenraums statt. Der stillgelegte Gehweg auf der Neckarseite entfällt. Der bestehende Gehweg auf der nördlichen Seite der B 297 wird erneuert und auf 2,50 Meter verbreitert, sodass hier eine Nutzung als Radweg ermöglicht wird.

    Die Arbeiten sind bislang planmäßig verlaufen. Für den Einbau des Deckbelags und Tiefbauarbeiten im Bereich des Kreisverkehrs „Im Wasen“ muss die bisherige halbseitige Fahrbahnsperrung der B 297 von Montag, 31. August, ab 7:00 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 7. September 2020, 7:00 Uhr, zur Vollsperrung ausgeweitet werden.

    Der Verkehr wird über die bereits bekannten Umleitungsstrecken geleitet. In Fahrtrichtung Nürtingen wird ab der Anschlussstelle (AS) Mittelstadt über die L 374 nach Riederich und über die B 312 nach Neckartailfingen überörtlich umgeleitet. In Fahrtrichtung Tübingen wird ab der AS Neckartailfingen über die B 312, weiter zur B 313 nach Reutlingen auf die B 28, durch Reutlingen weiter nach Tübingen geleitet. Eine Nahverkehrsumleitung Neckartenzlingen/ Altenriet/ Neckartenzlingen ist zudem eingerichtet.

    Außerdem wird für die Bauarbeiten die L 1208b im Bereich der Neckarbrücke, Einmündung zur B 297, von Montag, 31. August, ab 7:00 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 7. September 2020, 7:00 Uhr, ebenfalls voll gesperrt werden. Auch hier wird der Verkehr über die bereits bestehenden Umleitungstrecken geleitet.

    Der Bund und die Gemeinde investieren mit diesen Maßnahmen rund 1,6 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur und den Hochwasserschutz.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.08.2020
    B 297: Stuttgarter Straße und Lehlestraße/Salamander-straße in Göppingen-Faurndau (Landkreis Göppingen)
    Nachtarbeiten ab Montag, 31. August 2020, bis voraussichtlich Samstag, 26. September 2020, aufgrund des Neubaus von Schallschutzwänden entlang der Bahnstrecke

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt bereits seit Mai 2019 Arbeiten aufgrund des Ersatzneubaus der Bahnbrücke in Göppingen-Faurndau durch. Mit dieser Maßnahme setzt das Regierungspräsidium Stuttgart den Umbau der B 297 in der Ortsdurchfahrt Göppingen-Faurndau um. Aufgrund des baulichen Zustands der bestehenden Brücke über der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm wurde diese im August 2019 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.

    Im Zeitraum von Montag, 31. August 2020, bis voraussichtlich Samstag, 26. September 2020, werden in Nachtarbeit von etwa 23:00 Uhr bis 5:00 Uhr die bestehenden Schallschutzwände an der Bahnstrecke zu der neuen Brücke hin vervollständigt. Die Arbeiten am Gleis müssen nachts stattfinden, da tagsüber keine Sperrpausen für Züge möglich sind.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    21.08.2020
    B 27: Ersatzneubau der Gumpenbachbrücke in Kornwestheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung in Richtung Ludwigsburg von Freitag, 28. August 2020, 17:30 Uhr, bis Sonntag, 30. August 2020, 18 Uhr

    Seit Januar 2020 führt das Regierungspräsidium Stuttgart die Bauarbeiten für das östliche neue Brückenbauwerk der Gumpenbachbrücke in Kornwestheim durch. Die Bauarbeiten für das neue Brückenbauwerk in Seitenlage sind inzwischen weit fortgeschritten, sodass nun die Betonierarbeiten für die Fahrbahnplatte sowie die Längs- und Querträger für das gesamte östliche Brückenbauwerk durchgeführt werden können. Zudem werden auch die Teile der Fahrbahndecke vor und nach dem bestehenden Brückenbauwerk erneuert. Aufgrund des Zustands der Fahrbahn wurde in den vergangenen Wochen die zulässige Geschwindigkeit im Baustellenbereich auf 30 Stundenkilometer reduziert.

    Zur Durchführung der Arbeiten ist auf der B 27 eine Vollsperrung in Fahrtrichtung Ludwigsburg von Freitag, 28. August 2020, ab 17:30 Uhr, bis Sonntag, 30. August 2020, 18:00 Uhr, erforderlich.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Ludwigsburg wird während der Vollsperrung an der Anschlussstelle Kornwestheim-Mitte ausgeleitet und über die Zeppelinstraße beziheungsweise Theodor-Heuss-Straße auf die Stuttgarter Straße beziehungsweise Ludwigsburger Straße geführt und am Zubringer zur Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd wieder auf die B 27 zurückgeleitet.

    Zudem wird der Verkehr in Richtung Ludwigsburg über entsprechenden Hinweistafeln großräumig über die B 10 beziehungsweise die B 27a auf die A 81 nach Ludwigsburg umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    21.08.2020
    A 8: Inbetriebnahme der Rettungsstollen für den Lämmerbuckeltunnel (Landkreis Göppingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit den neuen Rettungsstollen können wir die Verkehrssicherheit im Lämmerbuckeltunnel erheblich steigern“

    Nach rund zweieinhalbjähriger Bauzeit konnten heute die Bauarbeiten abgeschlossen sowie die sicherheitstechnische Nachrüstung im ältesten Straßentunnel Deutschlands in Betrieb genommen werden. Die beiden 150 und 143 Meter langen, begehbaren neuen Rettungsstollen im Lämmerbuckeltunnel an der A 8 bei Wiesensteig bilden den Schwerpunkt der Nachrüstung. Bei einem Unfall oder Brand im Tunnel verkürzen sich die Fluchtwege dadurch auf maximal 300 Meter. „Die sicherheitstechnische Nachrüstung der Tunnelbauwerke an unseren Autobahnabschnitten im Land stellt eine Kernaufgabe zur Steigerung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dar. Die Tunnelsicherheit ist – angesichts der verkehrlichen Bedeutung der Ost-West-Achse A 8 – ein sehr wichtiges Kriterium, das im Ernstfall Leben rettet“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der heutigen Inbetriebnahme.

    Umfangreiche Nachrüstungen für mehr Sicherheit
    Die beiden Rettungsstollen wurden teilweise in offener sowie auch in bergmännischer Bauweise hergestellt. Der anteilige bergmännische Vortrieb der beiden Rettungsstollen mit einer Gesamtlänge von rund 220 Metern wurde mittels Sprengungen durch Mineure durchgeführt. Der Tunnelanschlag für den Bau der Rettungsstollen erfolgte am 15. März 2018. Mit den ersten Sprengungen wurde unmittelbar danach begonnen. Die Rohbauarbeiten der beiden Rettungsstollen wurden bereits im August 2019 fertiggestellt.

    Im Anschluss daran wurde ab Oktober 2019 mit der betriebstechnischen Ausstattung der beiden Rettungsstollen begonnen. In den Rettungsstollen wurde die Beleuchtung, die Videoüberwachung, die Belüftung sowie die Energieversorgung und die Anbindung der Fernüberwachung über die beiden Betriebsgebäude am Lämmerbuckeltunnel installiert.

    Für die Herstellung der Rettungsstollen investierte der Bund insgesamt rund 9,4 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für Ihr Verständnis während der Bauzeit sowie insbesondere allen Grundstückseigentümern, die vom Bau des Rettungsstollens betroffen waren.

    Hintergrundinformationen:
    Der Lämmerbuckeltunnel liegt im Zuge der Bundesautobahn A 8 Stuttgart – Ulm im Bereich des Albaufstiegs bei Wiesensteig im Landkreis Göppingen südöstlich der Region Stuttgart. Er durchfährt auf einer Länge von 622 Metern den namensgebenden Lämmerbuckel, einen auf 800 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Höhenrücken zwischen Wiesensteig und Hohenstadt. Der einröhrige Tunnel wird gegenwärtig im Richtungsverkehr in Fahrtrichtung Ulm betrieben.

    Der Lämmerbuckeltunnel ist derzeit der älteste in Betrieb befindliche Autobahntunnel Deutschlands, der der Richtlinie für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT 2006) unterliegt. Gemäß der RABT 2006 sind bei Tunnellängen ≥ 400 Meter Notausgänge in regelmäßigen Abständen ≤ 300 Meter vorzusehen.

    Mit der Nachrüstung wurde der Lämmerbuckeltunnel mit zwei Notausgängen ausgestattet, die über Rettungsstollen in westliche und östliche Richtung nahezu parallel zum Lämmerbuckeltunnel an die Geländeoberfläche geführt werden.

    Die begehbaren 150 und 143 Meter langen Rettungsstollen haben eine lichte Weite in offener Bauweise von 2,25 Metern, im Bereich der bergmännischen Bauweise von 3,45 Metern. Sie wurden im Sprengvortrieb in gebirgsschonender Bauweise ausgebrochen. Durch eine Außenschale aus Spritzbeton wurden während der Bauzeit die Arbeiten am Rettungsstollen gesichert. Nach Fertigstellung des Vortriebs erfolgte der Einbau der 40 Zentimeter starken Innenschale.

    Anschließend erfolgte die betriebstechnische Ausstattung mit Beleuchtung, Video- und Brandmeldeüberwachung, Lautsprechern, Fluchtwegkennzeichnung und Belüftungsvorrichtungen.

    Bei sicherheitstechnischen Nachrüstungen in den vergangenen Jahren wurden die Betriebstechnik bereits teilweise erneuert. In den Jahren 2011/2012 wurde eine Löschwasserversorgung installiert und 2014 Strahlventilatoren für die Lüftung im Brandfall montiert.

    Auch nach dem Bau des geplanten neuen Albaufstiegs wird der Lämmerbuckeltunnel weiterhin in Betrieb sein und mit der bestehenden Albaufstiegstrasse dem regionalen Verkehr als Landesstraße zur Verfügung stehen. Darüber hinaus dient er als mögliche künftige Umleitungsstrecke beispielsweise für die bei Wartungsarbeiten notwendig werdenden Sperrungen der künftigen A 8-Tunnel im Bereich des Albaufstiegs. Dadurch können die anliegenden Gemeinden vom Umleitungsverkehr entlastet werden.

  • Abteilung 4
    20.08.2020
    B 19: Instandsetzung der Fußgängerunterführung beim Ganerben-Gymnasium in Künzelsau (Hohenlohekreis)
    Sperrung der Unterführung von Montag, 24. August 2020, bis voraussichtlich Freitag, 4. September 2020
     Foto der Unterführung vom 10. Juni 2020, Quelle: RPS, Dr. Timo Wüstholz

    Am Montag, 24. August 2020, beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Instandsetzung der Fußgängerunterführung im Zuge der B 19 / Mergentheimer Straße in Künzelsau, die unmittelbar am Ganerben-Gymnasium liegt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 4. September 2020, andauern. Im Rahmen dieser Baumaßnahme werden Betonschäden an den Bauwerksfugen der im Jahr 1976 erstellten Unterführung instandgesetzt.

    Die beengten Verhältnisse und die angewandten Verfahren erfordern es, während der Arbeiten die Zugänge der Fußgängerunterführung zu sperren. Um die Beeinträchtigungen für die Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten auf die Sommerferienzeit gelegt.

    Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 22.000 Euro und werden vom Bund als Baulastträger übernommen.

    Fußgänger werden gebeten, während der Bauarbeiten auf andere Überquerungsmöglichkeiten auszuweichen. Der Verkehr auf der B 19 ist von den Arbeiten nicht betroffen.

    Das Regierungspräsidium bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 


    Foto der Unterführung vom 10. Juni 2020, Quelle: RPS, Dr. Timo Wüstholz

  • Abteilung 1
    19.08.2020
    Land verlängert Betrieb der temporären Isolierunterkunft für Flüchtlinge in Althütte-Sechselberg (Rems-Murr-Kreis)
    Unterkunft aktuell ohne Belegung im Stand-by-Modus

    Die Isolierunterkunft für Flüchtlinge in Althütte-Sechselberg im Rems-Murr-Kreis soll auch in den nächsten Monaten für die Unterbringung von positiv auf SARS-CoV-2 getestete Flüchtlingen aus den Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEA) des Landes zur Verfügung stehen. Das Regierungspräsidium Stuttgart, das die Einrichtung für das Land Baden-Württemberg betreibt, hat den Mietvertrag um sechs Monate bis Ende März 2021 verlängert. Aktuell ist die Einrichtung nicht belegt – sie befindet sich seit Mitte Juni im Stand-by-Modus. Eine Aufnahme von an COVID-19 erkrankten Patientinnen und Patienten ist bei Bedarf innerhalb von 24 bis 48 Stunden möglich. Eine Unterbringung ist weiterhin nur für positiv getestete Personen ohne oder mit geringen Symptomen vorgesehen.

    „Erfreulicherweise wurden in der Landes-Erstaufnahme seit über acht Wochen keine neuen Infektionen gemeldet. Wir wollen jedoch sicherstellen, dass auch im Falle etwaiger neuer Corona-Fälle in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes eine schnelle Möglichkeit zur Isolation gegeben ist“, erklärte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Zahl der täglich positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen in Deutschland ist wieder angestiegen. Die Einrichtung einer Isolierunterkunft hat sich in den vergangenen Monaten bewährt. Deshalb soll die Unterkunft vorsorglich für eine weitere mögliche Erkrankungswelle im Herbst und Winter bereitstehen und kurzfristig in Betrieb genommen werden können. In der Unterkunft ist – je nach Belegung; Einzelpersonen und gegebenenfalls Familien – Platz für 30 bis 60 Geflüchtete.

    Insgesamt konnten bislang 44 infizierte Personen einzeln beziehungsweise mit ihren Familienmitgliedern in „häuslicher Quarantäne“ untergebracht und versorgt werden. Die Erkrankten zeigten keine oder nur milde Symptome, in einem Fall war aufgrund des Krankheitsverlaufs eine stationäre Behandlung erforderlich. Durch die kompetenten und erfahrenen Dienstleister, die in der Unterkunft arbeiten, sowie einer zwischenzeitlichen Unterstützung durch die Bundeswehr war eine sehr gute medizinische Versorgung gewährleistet. Für die Kinder konnten dank großzügiger Spenden Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden.

    Die Asylsuchenden, die für die Zeit der „häuslichen Quarantäne“ in der temporären Isolierunterkunft in Althütte-Sechselberg untergebracht wurden, stammten aus den Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEA) in Baden-Württemberg. Die Unterkunft in Althütte-Sechselberg ist durch die räumlichen Gegebenheiten, beispielsweise einem eigenen Bad für jedes Zimmer, gut geeignet.

    Zur Vermeidung einer Infektion werden die Beschäftigten mit persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet. Der Zugang zur Einrichtung erfolgt ausschließlich über eine Personalschleuse. Ein Zaun sowie ein Wachdienst, der rund um die Uhr im Einsatz ist, sorgen für die Sicherheit der örtlichen Bevölkerung und für die Einhaltung der Quarantäneauflagen. Die Einrichtung dieser Isolierunterkunft stellt eine Entlastung der LEA im Land dar, die solche Bedingungen nur mit erheblichem Aufwand bewerkstelligen können.

    Hintergrundinformation:
    Die Erstaufnahme von Flüchtlingen ist eine Aufgabe des Landes, die durch die vier Regierungspräsidien in Baden-Württemberg geleistet wird. Dabei erfolgt eine Unterbringung in den vier sogenannten Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEA) in Freiburg, Sigmaringen, Karlsruhe und Ellwangen. Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden im Bereich der Erstaufnahme viele Maßnahmen ergriffen, um eine Ausbreitung des Virus in den LEA zu verhindern. Neuankommende Flüchtlinge werden zuerst im Ankunftszentrum in Heidelberg beziehungsweise in der LEA, in der sie zuerst ankommen, auf SARS-CoV-2 getestet und anschließend 14 Tage nach Tageszugängen getrennt untergebracht. Danach werden sie in die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes verteilt. Positiv getestete Fälle werden einzeln beziehungsweise mit ihren Familienmitgliedern in „häusliche Quarantäne“ genommen. 

    Ergänzend zu diesen Maßnahmen und zur Entlastung der Erstaufnahmeeinrichtungen erfolgt die Unterbringung positiv getesteter Personen außerhalb der LEA in der temporären Isolierunterkunft für Flüchtlinge in Sechselberg. Die Einrichtung wurde nach einer Vorbereitungszeit von rund drei Wochen am Samstag, 11. April 2020, in Betrieb genommen. Seit Mitte Juni befindet sich die Einrichtung im Rems-Murr-Kreis im Stand-by-Modus.

  • Abteilung 4
    19.08.2020
    B 298: Fahrbahndeckenerneuerung mit Rutschungssanierung Reippersberg – Unterrot (Landkreis Schwäbisch Hall) / Vollsperrung zwischen Reippersberg und Unterrot von Dienstag, 25. August bis voraussichtlich Freitag, 25. September 2020
    Maßnahme umfasst auch barrierefreien Umbau der Omnibushaltebuchten sowie Sanierung des Gehweges auf dem Streckenabschnitt

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert ab Dienstag, 25. August 2020, die B 298 von Reippersberg bis Unterrot im Landkreis Schwäbisch-Hall. Hierfür muss die Bundesstraße vom Ortsausgang Reippersberg bis zur Abzweigung B 298/Reutfeldstraße in Unterrot voll gesperrt werden. Der rund 2,7 Kilometer lange Streckenabschnitt soll voraussichtlich am Freitag, 25. September 2020, wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Aufgrund der vorhandenen Fahrbahnschäden wie Spurrinnen, Risse und Ausmagerungen muss die Asphaltdeckschicht erneuert sowie Verdrückungen und Setzungen behoben werden. Die Maßnahme umfasst außerdem den barrierefreien Umbau der Omnibushaltebuchten, die sich in diesem Streckenabschnitt der B 298 befinden. So soll ein leichteres Ein -und Aussteigen ermöglicht werden. Der parallel zur B 298 verlaufende Gehweg wird als Teil der Maßnahme ebenfalls saniert. Außerdem befindet sich im Sanierungsabschnitt ein Hangrutsch, der als Teil der Maßnahme ebenfalls behoben wird.

    Wegen der vorhandenen Fahrbahnbreite der Bundestraße können die Arbeiten aus Verkehrs- und Arbeitssicherheit nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Es wird eine großräumige Umfahrung über die gesamte Bauzeit ausgeschildert.

    Der Verkehr wird ab Gaildorf über die B 19 - Sulzbach - Untergrönigen - auf die L1158 - L1080 Richtung Eschach - Frickenhofen - Gschwend umgeleitet; in Gegenrichtung in umgekehrter Reihenfolge.

    Der Bund investiert in diese wichtige Infrastrukturmaßnahme rund 400.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie alle betroffenen Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    19.08.2020
    L 1142: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Hegnach und Waiblingen sowie zwischen Hegnach und Remseck-Neckarrems (Rems-Murr-Kreis/ Kreis Ludwigsburg) / Ende der Vollsperrung zwischen Hegnach und Waiblingen am Freitag, 21. August 2020
    Vollsperrung zwischen Hegnach und Remseck ab Montag, 24. August 2020, bis voraussichtlich Freitag, 11. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab Montag, 24. August 2020, mit den Sanierungsarbeiten der L 1142 zwischen Hegnach und Remseck. Hierfür muss die L 1142 vom Ortsausgang Hegnach bis Ortseingang Remseck voll gesperrt werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich drei Wochen andauern.

    Aufgrund der vorhandenen Fahrbahnschäden, wie Spurrinnen und Verdrückungen sind die Asphaltschichten zu erneuern. Nach Erneuerung der Asphaltschichten wird durch Ummarkierung der Fahrbahn außerdem eine Busspur in Fahrtrichtung Remseck eingerichtet.

    Die vorhandene, zu geringe Fahrbahnbreite der L 1142, erlaubt aufgrund der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes keinen Bau unter Verkehr. Aus diesem Grund ist eine Vollsperrung für den gesamten Sanierungszeitraum der L 1142 mit entsprechender Umleitung erforderlich.

    Die überörtliche Umleitungsstrecke von Hegnach nach Remseck erfolgt ab dem Kreisverkehr in Hegnach über die K 1854 in Fahrtrichtung Oeffingen. An der Kreuzung Tennhof wird der Verkehr auf die L 1197 in Richtung Remseck geleitet. In Gegenrichtung kann diese Umleitungsstrecke analog genutzt werden.   

    Die Sanierungsarbeiten an der L 1142 zwischen Hegnach und Waiblingen sind planmäßig verlaufen, sodass die Strecke am kommenden Freitag, 21. August 2020, wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

    Das Land Baden-Württemberg investiert für beide Streckenabschnitte jeweils rund 500.000 Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    19.08.2020
    Hochwasserschutz am Kocherufer in Künzelsau (Hohenlohekreis)
    Ertüchtigung der Hochwasserschutzeinrichtungen beginnt kommenden Montag, 24. August 2020

    ​Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Künzelsau eine Überplanung des bestehenden Hochwasserschutzes am Kocher in Künzelsau in Auftrag gegeben. Grundlage der Planung sind die Hochwassergefahrenkarten (HWGK) für das Land Baden-Württemberg und der hierdurch ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete.

    Im Jahr 2002 wurde am Kocher in Künzelsau entlang der Würzburger Straße bereits ein Hochwasserschutz errichtet, der sich am rechten Ufer des Kochers vom Steg am Nagelsberger Wehr bis zum Parkplatz an der Brücke Bahnhofsstraße erstreckt. Der bestehende Hochwasserschutz ist auf ein 50-jährliches Hochwasser ausgelegt und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Der Hochwasserschutz soll daher ertüchtigt werden und die schutzwürdigen Bereiche entlang des Kochers zukünftig bis zu einem hundertjährlichen Hochwasser einschließlich der zu erwartenden größeren Hochwasserstände durch Klimaveränderungen schützen. Dies soll durch die teilweise Erhöhung des Kochertalweges, durch die Erhöhung und Sanierung der Dämme und durch den Bau einer Natursteinmauer erreicht werden.

    Die Arbeiten zur Durchführung dieser Maßnahmen werden am kommenden Montag, 24. August 2020, beginnen. Während der Bauzeit sind die betroffenen Fuß- und Radwege entlang des Kochers zeitweise nur eingeschränkt nutzbar. Entsprechende Umleitungen für die Fuß- und Radwege werden für diese Zeiträume vor Ort ausgeschildert. Die gesamte Hochwasserschutzmaßnahme soll bis April 2021 fertiggestellt werden.

    Die Ausführung der Maßnahme wird unter der Bauherrschaft des Landesbetriebes Gewässer beim Regierungspräsidiums Stuttgart erfolgen. Die Baukosten für diese Hochwasserschutzmaßnahme belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Das Land trägt 70 Prozent, die Stadt Künzelsau 30 Prozent der Investitionskosten. 

    Abbildung zeigt Planungsskizze der Hochwasserschutzeinrichtung, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart / Ingenieurbüro Walter + Partner 

  • Abteilung 4
    19.08.2020
    B 19: Sanierung des Gehweges zwischen Algishofen und Fach (Ostalbkreis)
    Abschnittsweise halbseitige Sperrung der B 19 von Dienstag, 25. August, bis voraussichtlich Donnerstag, 17. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert ab Dienstag, 25. August 2020, die Fahrbahndecke des Gehweges an der B 19 von Reichertshofen Richtung Untergröningen zwischen der Einmündung zum Teilort Fach bis Algishofen. Der rund 1,6 Kilometer lange Streckenabschnitt weist neben starken Verdrückungen und Flickstellen teilweise auch Setzungen auf. Aufgrund der vorgenannten Schäden wird der Asphaltbelag abgefräst, der Untergrund nachverdichtet und nachprofiliert sowie eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut.

    Zur Durchführung der Sanierungsarbeiten muss die B 19 in diesem Bereich jeweils in Teilabschnitten von etwa 350 Metern halbseitig gesperrt werden. Die Sperrung des jeweiligen Teilabschnitts wird arbeitstäglich auf- und abgebaut. Die Regelung des Verkehrs erfolgt über eine Ampelanlage.

    Der Bund investiert in diese Infrastrukturmaßnahme rund 100.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    18.08.2020
    L 1180: Ausbau des Knotenpunktes L 1180/L 1141/Füllerstraße bei Gerlingen zu einem Betonkreisverkehr (Landkreis Lud-wigsburg)
    Vollsperrung für erste Bauphase ab Sonntag, 23. August 2020

    Am Sonntag, 23. August 2020, beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Ausbau des bislang provisorisch eingerichteten Kreisverkehrs an der L 1180 und L 1141 bei Gerlingen. Mitte 2014 wurde der Knotenpunkt provisorisch zu einem Kreisverkehr umgebaut. Der ursprünglich signalisierte Knotenpunkt war zuvor insbesondere im Berufsverkehr stark überlastet. Da sich das Provisorium seither in der Praxis gut bewährt hat, wird das Provisorium nun zu einem regelkonformen Kreisverkehr mit einer direkten Umfahrung (Bypass) des Kreisverkehres von der L 1141 auf die L 1180 in Richtung Stuttgart umgebaut. Parallel dazu werden die beiden dort vorhandenen Bushaltestellen erneuert und mobilitätsgerecht ausgebaut. Zusätzlich werden im Zuge des Ausbaus die Entwässerungseinrichtungen des Knotenpunktes erneuert.

    Die Arbeiten erstrecken sich vorrausichtlich über eine Bauzeit von circa drei Monaten. Im Bereich der L 1180 – rund 330 Meter vor und hinter dem Knotenpunkt – sowie im Anschlussbereich der L 1141 wird die Asphaltdecke, die Asphaltbinder- und teilweise die Asphalttragschicht ausgetauscht. Im Bereich des Knotenpunktes und des Bypasses wird eine Betondecke als Fahrbahnoberfläche eingebaut. Der Ausbau erfolgt in drei Abschnitten.

    In der ersten Bauphase wird der Anschlussast der L 1141 bis zur Kreisfahrbahn sowie die Verbreiterung nach Süden für den Bypass hergestellt. Hierfür wird von Sonntag, 23. August 2020, bis voraussichtlich Donnerstag, 1. Oktober 2020, die Ramtelstraße (L 1141) voll gesperrt. Die Stuttgarter Straße (L 1180) bleibt in beide Richtungen befahrbar. Ebenso bleibt die Zufahrt zur Füllerstraße und dem angrenzenden Wohngebiet erhalten.

    Die Umleitung vom Gebiet Ramtel nach Gerlingen beziehungsweise Stuttgart erfolgt über die Mahdentalstraße (L 1187) und die B 14 nach Stuttgart beziehungsweise von der B 14 weiter über die Stuttgarter Straße (L 1180) nach Gerlingen. In der Gegenrichtung wird der Umleitungsverkehr über die L 1180/Stuttgarter Straße und Leonberg Zentrum auf die A 8 beziehungsweise wieder auf die L 1141/Neue Ramtelstraße geführt.

    Der Umleitungsverkehr vom Gebiet Ramtel Richtung Höfingen beziehungsweise zum Wohngebiet Füller/Gerlinger Heide führt über Leonberg Zentrum – Neue Ramtelstraße – Südrandstraße – Berliner Straße – Etlinger Straße – Grabenstraße – Stuttgarter Straße/L1180. In der Gegenrichtung verläuft der Umleitungsverkehr analog.

    Der überregionale Verkehr mit Ziel/Start Ramtel wird über die B 14 und die L 1187/Mahdentalstraße geführt.

    In Leonberg selbst herrscht ein Durchfahrtsverbot für Lkw, für den Lkw-Verkehr wird daher keine gesonderte Umleitung ausgewiesen.

    In der zweiten Bauphase wird der Knotenpunkt selbst, sowie die restlichen Anschlussäste saniert. Hierfür wird die L 1180 zwischen dem Knotenpunkt und der Gerlinger Heide sowie der Zugang zur Füllerstraße von Freitag, 2. Oktober 2020, bis voraussichtlich Donnerstag, 5. November 2020, voll gesperrt ist.

    Die Umleitung vom Gebiet Ramtel nach Gerlingen beziehungsweise Stuttgart erfolgt analog zur ersten Bauphase. In der Gegenrichtung wird die Fahrbeziehung hingegen über den neu hergestellten Bypass offen sein, sodass von Stuttgart/Gerlingen aus kommend über die L 1180 und die Neue Ramtelstraße eine direkte Verbindung nach Leonberg besteht.

    Der Umleitungsverkehr vom Gebiet Ramtel Richtung Höfingen beziehungsweise Wohngebiet Füller/Gerlinger Heide und umgekehrt verläuft analog zur ersten Bau-phase.

    Der überregionale Verkehr mit Ziel Stuttgart/Gerlingen wird über die L 1187/Mahdentalstraße und die B 14 geführt.

    In der dritten Bauphase wird die südliche Verbreiterung der L1180 zwischen Füller-straße und Talstraße hergestellt. Dadurch wird der neu gestaltete Bypass sowie der östlich des Knotenpunkts liegende Teil der Stuttgarter Straße in Fahrtrichtung Stuttgart von Freitag, 6. November 2020, bis voraussichtlich Freitag, 27. November 2020, gesperrt.

    Die Umleitung vom Gebiet Ramtel nach Gerlingen beziehungsweise Stuttgart erfolgt analog zur ersten Bauphase. In der Gegenrichtung wird die Fahrbeziehung hingegen über den neu hergestellten Kreisverkehr offen sein, sodass von Stuttgart/Gerlingen aus kommend über die L 1180 und die Neue Ramtelstraße eine direkte Verbindung nach Leonberg besteht.

    Der überregionale Verkehr mit Ziel Stuttgart/Gerlingen wird über die L 1187/Mahdentalstraße und die B 14 geführt.

    Die Kosten der Maßnahme betragen rund 1,4 Millionen Euro. Kostenträger ist das Land.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbare Beeinträchtigung während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    18.08.2020
    A 81 Engelbergtunnel: Abschluss der ersten Phase der Hauptbaumaßnahme am Engelbergtunnel erfolgt
    Beginn der zweiten Bauphase verzögert sich / Vorerst keine Eingriffe in den laufenden Verkehr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte Anfang September 2019 mit der ersten Bauphase der Hauptbaumaßnahme am Engelbergtunnel begonnen. In dieser Woche werden die Arbeiten für diese Bauphase abgeschlossen. Die Bautätigkeiten fanden dabei im Wesentlichen unter der Fahrbahn in den Medien- und Abluftkanälen beider Tunnelröhren und weitgehend ohne Eingriffe in den laufenden Verkehr statt. Dabei wurde die rund 50 Zentimeter dicke Fahrbahn um weitere 50 Zentimeter verstärkt, um die seitlich auf die Tunnelinnenschalen wirkenden Kräfte aus dem quellenden Anhydrit aufnehmen zu können. Während dieser ersten Bauphase konnte der Engelbergtunnel „unter Verkehr bleiben“, sodass die Eingriffe ins Verkehrsgeschehen auf ein Minimum reduziert werden konnten.

    Ab der zweiten Bauphase muss in den laufenden Verkehr der Autobahn A 81 eingegriffen werden. Es wird dabei ein Fahrstreifen der zu sanierenden Tunnelröhre in die benachbarte Tunnelröhre umgeleitet. Hierfür wurden bereits Anfang Juli 2020 die beiden Mittelstreifenüberfahrten am Nord- und Südportal umgebaut. Dem Verkehr stehen damit trotz Baustelle planmäßig weiterhin sechs Fahrstreifen zur Verfügung – allerdings mit Verschwenkungen, reduzierten Fahrbahnbreiten ohne Standstreifen und damit einhergehend reduzierten Geschwindigkeiten. Um diese Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so kurz und gering wie möglich zu halten, erfolgt die Verkehrsumlegung jedoch erst, wenn alle Voraussetzungen für den Beginn und einen kontinuierlichen Bauablauf der zweiten Bauphase sichergestellt sind. Eine wichtige Voraussetzung sind dabei die vorproduzierten und für die Verstärkung der Tunnelinnenschale notwendigen Stahlbauteile.

    An die einzubauenden Stahlbauteile müssen hohe Qualitätsansprüche gestellt werden, die sich vor allem aus dem Einbau im Verkehrsraum und den besonderen Anforderungen des Engelbergtunnels ergeben. Die ersten Stahlbauteile sind bereits an der Baustelle eingetroffen. Bei deren Überprüfung wurde festgestellt, dass sie nicht die geforderte Qualität aufweisen und so nicht verwendet werden können. Da sich die Überwachung und Sicherstellung der Herstellungsqualität im Zulieferwerk aufgrund der Produktion außerhalb der EU und der Corona-Pandemie aufwendiger als ursprünglich geplant darstellt, verschiebt sich der Start der zweiten Bauphase.

    Wann mit dieser Bauphase begonnen werden kann, hängt davon ab, bis wann die Stahlbauteile in entsprechender Qualität zur Verfügung stehen. Hierfür ist das Regierungspräsidium Stuttgart in sehr engem Austausch mit dem Auftragnehmer, um die beste und zeitsparendste Vorgehensweise zu finden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und die beauftragte Arbeitsgemeinschaft prüfen gemeinsam, wie weit diese Verzögerung im weiteren Bauverlauf kompensiert werden kann, um die Verschiebung des Bauendes so gering wie möglich zu halten. Arbeiten, die unabhängig vom Einbau der Stahlbauteile vorgenommen werden können, können weiterlaufen. Unverändert gilt, dass bis zum Bauende tagsüber alle sechs vorhandenen Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung stehen. Die Sperrung von einzelnen Fahrstreifen findet ausschließlich nachts in der verkehrsarmen Zeit von 20:00 Uhr abends bis 5:00 Uhr morgens statt.

    Sobald der weitere Bauverlauf geklärt ist, wird das Regierungspräsidium Stuttgart per Pressemitteilung informieren.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Hintergrundinformationen:
    Mit der Hauptbaumaßnahme erfolgt eine umfangreiche bauliche und betriebstechnische Ertüchtigung des Engelbergtunnels. Im Zuge der baulichen Arbeiten werden die Tunnelinnenschalen auf einer Länge von jeweils etwa 175 Meter ertüchtigt. Durch die betriebstechnischen Arbeiten wird die komplette Sicherheits- und Betriebstechnik über die gesamte Länge beider Tunnelröhren auf 2.520 Meter erneuert. Außerdem werden alterstypische Schäden im Tunnel beseitigt. Die Baukosten betragen etwa 130 Millionen Euro und werden vom Bund als Baulastträger übernommen.
  • Abteilung 4
    17.08.2020
    L 530: Sanierung Kreisverkehr Rappenauer Straße Bad Wimpfen (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung von Montag, 24. August 2020, bis Montag, 7. September 2020

    Neben der kürzlich fertiggestellten Ortsdurchfahrt der L 530 in Bad Wimpfen plant das Regierungspräsidium Stuttgart auch die Sanierung des Kreisverkehrs in der Rappenauer Straße. Zur Umsetzung der Maßnahme muss der Kreisverkehr ab Montag, 24. August 2020, bis voraussichtlich Montag, 7. September 2020, voll gesperrt werden.

    Die Umleitung in Richtung Bad Rappenau erfolgt innerörtlich über den Steinweg beziehungsweise die L 1107. Westlich des Lidl-Areals wird der Verkehr wieder auf die L 530 geführt. Die Umleitungsstrecke erfolgt in entgegengesetzter Richtung analog.

    Der Kreisverkehr weist vor allem Verdrückungen und Spurrillen auf, welche durch den Austausch der bituminösen Schichten beseitigt werden. Zudem erhält der Kreisverkehr einen neuen Bordsteininnenring.

    Die zeitliche Umsetzung wurde gemeinsam mit der Stadt Bad Wimpfen und den Betreibern des Lidl-Areals abgestimmt. Im Zuge der Vollsperrung wird außerdem durch die Firma Syna ein Teil der Gasleitung in der Rappenauer Straße erneuert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    17.08.2020
    L 1123: Fahrbahndeckenerneuerung mit Kurvensanierung zwischen Steinheim und Königsbronn (Landkreis Heidenheim)
    Vollsperrung der Olgastraße in Heidenheim und des Kreisverkehrs an der K 3035 zwischen Königsbronn und Steinheim / Änderung der bisherigen Umleitung ab Montag, 31. August 2020, bis voraussichtlich Mittwoch, 9. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 22. Juni 2020, an der L 1123 zwischen Steinheim und Königsbronn eine Fahrbahndeckenerneuerung in drei Streckenabschnitten durch. Für die Vollsperrung des zweiten und dritten Streckenabschnittes ist derzeit eine Umleitung von Steinheim über die L 1163 auf die B 466 nach Heidenheim über die B 19 nach Königsbronn in beide Fahrtrichtungen eingerichtet.

    Von Montag, 31. August 2020, bis Mittwoch, 9. September 2020, muss die Umleitung aus Königsbronn in Fahrtrichtung Steinheim aufgrund von Bauarbeiten auf der Olgastraße in Heidenheim geändert werden. Die Olgastraße ist zu diesem Zeitpunkt voll gesperrt.

    Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer aus Königsbronn, welche in Fahrtrichtung Steinheim fahren möchten, werden für diesen Zeitraum über die Hoppeles-halde bei Königsbronn weiter auf der L 1123 nach Zang über die K 3031 und die L 1165 nach Steinheim umgeleitet.

    Nicht betroffen von der Sperrung ist der Verkehr auf der B 466 von Böhmenkirch kommend Richtung Heidenheim. Für diese Fahrtrichtung bleibt die Wilhelmstraße / Clichystraße weiterhin befahrbar.

    Im selben Zeitraum wird die Deckschicht am Kreisverkehr zwischen Königsbronn und Steinheim – dem Knotenpunkt der K 3035 und der L 1123 – ebenfalls unter Vollsperrung erneuert. Die K 3035 von Zang nach Heidenheim sowie die L 1123 von Steinheim nach Königsbronn sind somit nur bis zum Kreisverkehr befahrbar. Der Verkehr wird über die oben beschriebene Umleitung geführt.

    Das Land investiert rund zwei Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur und für die Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    14.08.2020
    B 10: Wartungsarbeiten an der Behelfsbrücke bei Vaihingen an der Enz (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung von Samstag, 22. August, bis Sonntag, 23. August 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Anfang September 2019 Arbeiten zum Ersatzneubau der Enzbrücke Egelsee bei Vaihingen an der Enz durch. An der Behelfsbrücke im Zuge der B 10 bei Vaihingen/Enz, die seit September 2016 in Betrieb ist, waren auf Grund des unerwarteten Anstiegs des Schwerlastverkehrs bereits an einem Wochenende im Mai Wartungsarbeiten erforderlich, um die Verkehrssicherheit weiter zu gewährleisten. Wie bereits in der damaligen Pressemitteilung angekündigt konnten nicht alle erforderlichen Wartungsarbeiten an einem Wochenende durchgeführt werden, sodass ein weiteres Wochenende für die Durchführung der restlichen Wartungsarbeiten erforderlich ist.

    Für diese Wartungsarbeiten muss die B 10 im Bereich der Behelfsbrücke voll gesperrt werden. Die erste Vollsperrung beginnt am Samstag, 22. August, 6:00 Uhr morgens, und dauert voraussichtlich bis Sonntag, 23. August, gegen 23:00 Uhr abends, an.

    Der Verkehr wird über die Anschlussstellen Vaihingen Mitte und Vaihingen Ost (Vaihinger Eck) in beide Fahrtrichtungen durch die Innenstadt von Vaihingen an der Enz geführt und ist entsprechend ausgeschildert. Die Zufahrt zum Sportgelände und zur Sportgaststätte am Unteren Egelsee erfolgt über die Walter-de-Pay Straße, die derzeit für den Verkehr freigegeben ist. Ab Montag, 24. August, wird die Walter-de-Pay Straße im Bereich der Brücke für den Abbau des Traggerüsts wieder für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gesperrt und über die ausgeschilderte Behelfszufahrt umgeleitet. Die Beschilderung am Beginn der Walter-de-Pay Straße ist zu beachten.

    Der Verkehr wird nach den Wartungsarbeiten wie bisher einspurig mit Ampelregelung über die Behelfsbrücke geführt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt nach wie vor 50 Stundenkilometer und für LKW 30 Stundenkilometer.

    Der Ersatzneubau der Egelseebrücke wird voraussichtlich bis Ende des Jahres fertiggestellt, sodass nach Durchführung der Straßenbauarbeiten in den Anschlussbereichen der Verkehr Anfang des Jahres 2021 über die neue Brücke geleitet werden kann. Anschließend wird die Behelfstrasse bis Mitte 2021 wieder rückgebaut.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie alle betroffenen Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.08.2020
    B 14: Baugrunderkundungsarbeiten für die Bauabschnitte 2.1 und 2.2 zwischen Maubach und Backnang (Rems-Murr-Kreis)
    Bohrarbeiten auf der B 14 von Freitag, 21. August 2020, bis Montag, 31. August 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart plant den Neubau der B 14 zwischen Nellmersbach und Backnang. Das Bauvorhaben ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Aktuell finden Baugrunduntersuchungen für die Bauabschnitte 2.1 und 2.2 zwischen Maubach und den Bahnbrücken bei Backnang statt.

    Zwischen Freitag, 21. August 2020, und Montag, 31. August 2020, finden Bohrarbeiten auf der Fahrbahn der B 14 statt. Die Fahrbahn wird dazu einseitig gesperrt. Der Verkehr wird über eine Ampelanlage geregelt.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.08.2020
    Fahrbahndeckenerneuerung Nord-Süd-Straße, Stuttgart
    Vollsperrung zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und der Heilbrunnenstraße von Freitag, 21. August 2020, bis Dienstag, 1. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt in den Sommerferien von Freitag, 21. August 2020, 0:00 Uhr, bis voraussichtlich Dienstag, 1. September 2020, 20:00 Uhr, unter Vollsperrung für die Stadt Stuttgart die Sanierung der Nord-Süd-Straße zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen bis hin zur Einmündung in die Heilbrunnenstraße durch.

    Während dieser Zeit ist die Nord-Süd-Straße ab der Rampe der A 8 Richtung Stuttgart zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und der Heilbrunnenstraße voll gesperrt. Die Linksabbiegespur von der Autobahn kommend in Richtung LE-Leinfelden steht dem Verkehr weiterhin zur Verfügung.

    Neben der Sanierung der Asphaltdeck- und der Asphaltbinderschicht wird ebenfalls die Abdichtung und die Fahrbahn der Brücke am Knotenpunkt erneuert. Zusätzlich finden Arbeiten an den Kontakt- und Zählschleifen statt.

    Die Maßnahme dient unter anderem der Vorbereitung für die Erweiterung des Knotenpunktes an der Nord-Süd-Straße bei der Autobahn-Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2021 beginnen. Um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten, wurde die Bauzeit auf zwölf Tage begrenzt und auf den Zeitraum der Sommerferien gelegt. Entsprechende Umleitungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden eingerichtet.

    Während der Vollsperrung wird der Nahverkehr in beiden Richtungen über Stuttgart-Vaihingen, Stuttgart-Rohr, Oberaichen, Musberg und Leinfelden-Echterdingen und umgekehrt geleitet.

    Der Schwerlastverkehr wird sowohl in Fahrtrichtung Stuttgart-Vaihingen / Stuttgart-Möhringen als auch in Fahrtrichtung Leinfelden-Echterdingen weiträumig über die Autobahn A 8 geführt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 255.000 Euro. Kostenträger ist die Stadt Stuttgart.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Verkehrsführungsplan (pdf, 6 MB)

  • Abteilung 4
    14.08.2020
    A 7 Virngrundtunnel: Sanierung und Nachrüstung der Betriebstechnik (Landkreis Ostalbkreis) / Verkehrsfreigabe des Tunnels voraussichtlich knapp sechs Wochen früher am Sonntag, 20. September 2020
    Regierungspräsident Reimer: „Durch die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten kann der Verkehr schon früher wieder ungehindert durch den Virngrundtunnel fließen“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mai 2019 die gesamte Betoninnenschale des Virngrundtunnels und rüstet diesen betriebstechnisch auf den Stand der Technik nach. Auch die Fahrbahn der A 7 wird im Tunnel vollständig erneuert. Aktuell finden die abschließenden Arbeiten in der Weströhre statt. Die Oströhre wurde bereits im März 2020 fertiggestellt.

    „Die Sanierung und Nachrüstung des Virngrundtunnels ist eine bau- und betriebstechnisch komplexe Großmaßnahme, die ein sehr hohes Maß an Abstimmung und Koordinierung mit den Baufirmen erfordert“, erklärte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Nachdem durch die – gegenüber der ursprünglichen Planung – umfangreicheren Arbeiten sich die Bauzeit im Tunnel zunächst verlängert hatte, kann nun durch eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten der Verkehr schon knapp sechs Wochen früher ungehindert durch die beiden Tunnelröhren fließen. In zahlreichen Abstimmungen zwischen dem Regierungspräsidium Stuttgart und den ausführenden Baufirmen wurden gemeinsam Möglichkeiten gefunden, mit denen der Bauablauf optimiert und beschleunigt werden konnte. So wurden einerseits die Personal- und Einsatzkapazitäten vor Ort erhöht. Zum anderen wurden die vor Ort gewonnen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der ersten Bauphase (Oströhre) entsprechend genutzt, um Arbeitsgänge zu verbessern und Arbeitsschritte besser zu verzahnen. Nach erneuter Rücksprache mit den Baufirmen soll der Virngrundtunnel inklusive der Fahrbahndeckenerneuerung daher voraussichtlich bereits am Sonntag, 20. September 2020, für den Verkehr freigegeben werden können.

    „Ich freue mich, dass – wenn nun nichts mehr Unvorhersehbares eintritt – der Virngrundtunnel knapp sechs Wochen früher als zuletzt geplant für den Verkehr freigegeben werden kann“, sagte Reimer. Der Regierungspräsident betonte, dass sein Dank allen an der Maßnahme Beteiligten sowie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und ihre Geduld gelte.

    Um die bestehende Verkehrssicherung abzubauen, muss der Virngrundtunnel vollgesperrt werden. Diese Vollsperrung, bei der der Tunnel für die abschließende Inbetriebnahme vorbereitet wird und Funktionstests durchgeführt werden, ist nun bereits von Freitag, 18. September, 21:00 Uhr, bis Sonntag, 20. September 2020, voraussichtlich 9:00 Uhr, vorgesehen. Das Regierungspräsidium wird nochmals per Pressemitteilung einige Tage vor der Sperrung informieren.

    Nach Abschluss der Arbeiten befindet sich der Virngrundtunnel auf dem neuesten technischen Stand. Zudem wurde die gesamte Fahrbahn im Bereich des Tunnels und der Tunnelvorfelder erneuert, sodass hier mittel- bis langfristig voraussichtlich keine weiteren Sanierungsmaßnahmen zu erwarten sind. Die Herstellung einer Löschwasserleitung in Verbindung mit dem Bau einer Druckerhöhungsanlage und eines Havariebeckens sorgen zudem für ein deutlich erhöhtes Sicherheitsniveau im Ereignisfall. Darüber hinaus kann der Tunnel nun vollumfassend von der Verkehrsrechnerzentrale der Landesstelle für Straßentechnik überwacht und bei Bedarf geschaltet werden.

    Der Bund als Baulastträger hat für die Maßnahme inklusive der durchgeführten Vorabmaßnahmen rund 28 Millionen Euro investiert.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Hintergrundinformationen:
    Der Virngrundtunnel besteht aus einer 465 Meter langen Röhre in Fahrtrichtung Ulm und einer 468 Meter langen Röhre in Fahrtrichtung Würzburg. Die Röhren liegen rund 14 Meter getrennt voneinander und sind in der Mitte durch einen Querstollen miteinander verbunden. Dieser Querstollen dient vor allem als Fluchtweg. Die Fahrstreifen der A 7 sind jeweils 3,75 Meter breit. Die Tunnelröhren sind rund 4,5 Meter hoch.

    Vor dem Hintergrund der schweren Brandunfälle in einigen Straßentunneln der Alpenländer wurden mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Nutzersicherheit ausführlich untersucht. In diesem Zusammenhang wurde von der EU-Kommission (KOM) die „Richtlinie 2004/54/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 29. April 2004 über Mindestanforderungen an die Sicherheit von Tunneln im transeuropäischen Straßennetz“ (EG-Tunnelrichtlinie) bekannt gegeben. Auf dieser Grundlage wurde die Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT aktuelle Ausgabe 2016) eingeführt. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Selbstrettung der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gelegt. Der Virngrundtunnel ist bereits über 30 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Vorgaben der RABT. Durch die Sanierung wird der Tunnel sowohl bau- als auch betriebstechnisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht. So stehen den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern in Notfällen die maximalen Sicherheitsstandards zur Verfügung.

    Bedingt durch den vergrößerten Leistungsumfang hatte sich die Dauer der Eingriffe in den Verkehr der Autobahn zunächst von 15 auf 17 Monate verlängert. Im Vorfeld der Maßnahme fanden umfangreiche Untersuchungen statt und die Arbeiten wurden intensiv vorbereitet. Trotz dieser vorab durchgeführten Maßnahmen stellte sich bei den Instandsetzungsarbeiten heraus, dass Anpassungen des Sanierungskonzeptes und so auch zusätzliche Arbeiten erforderlich wurden, die – trotz intensiver Planung – so nicht vorhersehbar waren. Die Arbeiten in der Weströhre hätten daher erst bis Ende Oktober 2020 abgeschlossen sein sollen. Diese verlängerte Zeit der Verkehrseingriffe wurde jedoch genutzt, um in die laufende Maßnahme die Fahrbahndeckenerneuerung zu integrieren. Angesichts des Alters der Fahrbahn, das rund 32 Jahre beträgt, wäre diese Sanierung kurz- bis mittelfristig ohnehin notwendig geworden. Sie hätte somit in einigen Jahren zu einer weiteren Maßnahme mit erneuten Verkehrsbeeinträchtigungen von etwa sechs bis neun Monaten geführt. Durch das Integrieren der Fahrbahndeckenerneuerung konnten diesbezüglich weitere zusätzliche Verkehrseinschränkungen für eine separat auszuführende Fahrbahndeckenerneuerung – die mit weiteren Sperrungen der Autobahn und Ausweichverkehr verbunden wäre – vermieden werden.

  • Abteilung 4
    13.08.2020
    B 19: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Bröckingen und Gaildorf (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Aufhebung der Vollsperrung am Freitag, 14. August 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mittwoch, 29. Juli 2020, die B 19 im Streckenabschnitt zwischen Bröckingen und Gaildorf/Münster. Die Verkehrsfreigabe erfolgt wie vorgesehen am Freitag, 14. August 2020, im Laufe des Nachmittags. Ab diesem Zeitpunkt kann der Verkehr wieder ungehindert fließen.

    Auf dem rund 1,5 Kilometer langen Streckenabschnitt wurden seit Ende Juli die Asphaltdeck- und Binderschicht über die gesamte Fahrbahnbreite erneuert sowie Schadstellen mithilfe einer Asphalttragschicht ausgebessert. Neben diesen Arbeiten wurde der Knotenpunkt B 19/K2663 mit einer Asphaltdeckschicht erneuert. Außerdem wurden Bordsteine neu gesetzt.

    Aktuell laufen noch die Restarbeiten. Dabei werden beispielsweise die Bankette hergestellt, Leitpfosten eingebaut und die Markierungen neu aufgebracht. Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern, die von der Umleitung betroffen waren, für ihre Geduld und das Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 400.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    13.08.2020
    B 466: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Gosbach und Mühlhausen im Täle (Landkreis Göppingen) / Erneuerung der Bordsteine und des Gehwegs von Freitag, 21. August, bis voraussichtlich Freitag, 11. September 2020, unter halbseitiger Sperrung
    Erneuerung der Fahrbahndecke voraussichtlich von Samstag, 12. September, 9.00 Uhr, bis Montag, 14. September 2020, 6.00 Uhr, unter Vollsperrung

    Im Zuge der Fahrbahndeckenerneuerung an der B 466 beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart am Freitag, 21. August 2020, die Bordsteine und den Gehweg zu erneuern. Diese Bauarbeiten werden tagsüber unter halbseitiger Sperrung der B 466 mittels Ampelschaltung stattfinden. Die halbseitigen Sperrungen an der B 466 werden auf maximal 250 Meter begrenzt sein. Da die Sperrungen nur tagsüber während der Durchführung der Arbeiten erfolgen, können abends und am Wochenende weiterhin beide Fahrspuren genutzt werden. Der Gehweg bleibt während der gesamten Bauarbeiten gesperrt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 11. September 2020, abgeschlossen sein.

    Im Anschluss erfolgt dann voraussichtlich von Samstag, 12. September 2020, 9:00 Uhr, bis Montag, 14 September 2020, 6.00 Uhr, die Erneuerung der Fahrbahndecke dieses Abschnitts. Dafür ist im genannten Zeitraum eine Vollsperrung der B 466 erforderlich.

    Eine Umleitungsstrecke von Bad Ditzenbach über die K 1448 über Auendorf, weiterführend über die L 1217 über Gruibingen nach Mühlhausen im Täle (analog in der Gegenrichtung) steht zur Verfügung.

    Witterungsbedingt kann die Erneuerung der Fahrbahndecke auf das darauffolgende Wochenende verschoben werden.

    Die Fahrbahndecke der B 466 muss aufgrund ihres Zustands vom Kreisverkehr Mühlhausen im Täle bis zum Ortseingang in Gosbach bei der Josefkapelle auf einer Länge von einem Kilometer über die ganze Fahrbahnbreite erneuert werden. In diesem Zusammenhang werden vor der Erneuerung des Fahrbahnbelages die Bordsteine und der Gehweg am Fahrbahnrand erneuert.

    Für die Erneuerung der Fahrbahndecke investiert der Bund rund 400.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie von der Umleitung betroffene Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfomationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    13.08.2020
    L 2256: Instandsetzung der Steinachbrücke bei Reinsbronn (Main-Tauber-Kreis)
    Beginn der Baumaßnahme am Mittwoch, 19. August 2020
     Steinachbrücke bei Reinsbronn, Quelle: S. Hidegkuti, Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Am Mittwoch, 19. August 2020, beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Instandsetzung der Steinachbrücke bei Creglingen-Reinsbronn. Im Wesentlichen werden der Brückenbelag, die Schutzschicht und die Abdichtung erneuert. Darüber hinaus wird die Brückenentwässerung umgebaut und es werden Böschungstreppen zu Wartungs- und Inspektionszwecken errichtet.

    Hierzu muss die Brücke ab Mittwoch, 19. August 2020, bis voraussichtlich Freitag, 11. September 2020, aus Gründen des Arbeitsschutzes voll gesperrt werden.

    Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Röttingen/Bieberehren über die St 2268, über die L 1003 aus Richtung Weikersheim/Niederrimbach oder aus Richtung Rothenburg/Craintal kommen, werden jeweils über die L 2251 nach Creglingen, dann weiter über die K 2871 Schirmbach und K 2872 Reinsbronn zur L 2256 nach Sechselbach umgeleitet. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Sechselbach über die L 2256 kommen, werden in gegengesetzter Richtung über die K 2872 und K 2871 nach Creglingen auf die L 2251 umgeleitet.

    Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 150.000 Euro und werden vom Land als Straßenbaulastträger getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    13.08.2020
    B 14: Baugrunderkundungsarbeiten für die Bauabschnitte 2.1 und 2.2 zwischen Maubach und Backnang (Rems-Murr-Kreis)
    Entnahme von Asphaltbohrkernen auf der Fahrbahn der B 14 ab Dienstag, 18. August 2020, bis Donnerstag, 20. August 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart plant den Neubau der B 14 zwischen Nellmersbach und Backnang. Das Bauvorhaben ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Aktuell finden Baugrunduntersuchungen für die Bauabschnitte 2.1 und 2.2 zwischen Maubach und den Bahnbrücken bei Backnang statt.

    Von Dienstag, 18. August 2020, bis Donnerstag, 20. August 2020, werden Bohrkerne aus der Fahrbahn der B 14 entnommen. Die Arbeiten finden jeweils nachts zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr statt. Die Fahrbahn wird einseitig gesperrt. Die Verkehrsregelung erfolgt über eine Ampelanlage. Tagsüber kommt es nicht zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    12.08.2020
    B 10: Fahrbahndeckenerneuerung und Neubau Verflechtungsstreifen Neuwirtshaus – AS Zuffenhausen (LK Ludwigsburg)
    Umstellung der Verkehrsführung an der Anschlussstelle (AS) Zuffenhausen ab Samstag, 15. August 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert und baut seit Freitag, 24. Juli 2020, die B 10 zwischen Neuwirtshaus und der Anschlussstelle (AS) Zuffenhausen aus. Derzeit wird die Sanierung der Fahrbahndecke im Bereich der AS Zuffenhausen in Fahrtrichtung Vaihingen/Enz unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn durchgeführt. Diese Arbeiten sind voraussichtlich bis kommenden Samstag, 15. August 2020, abgeschlossen. Seit Freitag, 24. Juli 2020, bis voraussichtlich noch Freitag, 11. September 2020, erfolgt außerdem im Mittelstreifen zwischen Neuwirtshaus und der AS Zuffenhausen der Ausbau der Bundesstraße, um so einen zusätzlichen Fahrstreifen hinzuzugewinnen. Dem Verkehr auf der B 10 werden in dieser Phase jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen.

    Ab Samstag, 15. August 2020, wird der Streckenabschnitt der B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart ebenfalls einen neuen Fahrbahnbelag erhalten. Die Fertigstellung dieser zweiten Sanierungsmaßnahme ist für Samstag, 22. August 2020, vorgesehen. Während dieser Sanierung sind die südlichen Rampen zur A 81 wie folgt gesperrt und der Verkehr muss umgeleitet werden:

    • Von der B 10 von Vaihingen-Enz kommend auf die A 81 in Fahrtrichtung Singen
      - Umleitung erfolgt entsprechend der ausgeschilderten U2 über die Neuwirtshauskreuzung
    • Von der A 81 von Heilbronn kommend auf die B 10 Fahrtrichtung Stuttgart
      - Umleitung erfolgt entsprechend der ausgeschilderten U4 über die Anschlussstelle Münchingen
    • Von der B 10 von Vaihingen-Enz kommend auf die A 81 Fahrtrichtung Heilbronn
      - Umleitung erfolgt entsprechend der ausgeschilderten U2 über die Neuwirtshauskreuzung
    • Des Weiteren ist die Ein- und Ausfahrt der Anschlussstelle zum Gewerbegebiet Münchingen in Fahrtrichtung Vaihingen-Enz während der Sanierung gesperrt.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich muss während der gesamten Bauzeit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf 60 Stundenkilometer beschränkt werden.

    Die geplante Dauer der Gesamtmaßnahme beträgt rund 13 Wochen. Sie soll daher voraussichtlich Ende Oktober 2020 abgeschlossen sein. Zu den weiteren Bauphasen wird das Regierungspräsidium abhängig vom Baufortschritt rechtzeitig entsprechende Pressemitteilungen veröffentlichen.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungs-und Ausbaumaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Einrichtung einer 6-Tage Woche unter Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    12.08.2020
    L 1138: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Asperg und Eglosheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Aufhebung der Vollsperrung an der L 1138 spätestens am Samstag, 15. August 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Ende Juli 2020 die L 1138 zwischen Asperg und Eglosheim. Im Zuge der Vollsperrung wird eine neue Asphaltbinderschicht eingebaut und die Asphaltdeckschicht erneuert. Die Asphaltschicht wird durch den zusätzlichen Einbau der Asphaltbinderschicht um acht Zentimeter verstärkt. Dadurch war auch der Umbau der Entwässerungseinrichtungen erforderlich. Zusätzlich wurden die Anbindungen zur Theurerstraße, Achalmstraße und zur Hundshalde 5 mit saniert. Eine örtliche Umleitungsstrecke für die Baumaßnahme ist eingerichtet.

    Aktuell liegt die Baumaßnahme im Bauzeitenplan, sodass der Streckenabschnitt spätestens am Samstag, 15. August 2020, wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden soll. Die Markierungsarbeiten sollen am Freitag, 14. August, und – sofern erforderlich – auch noch am Samstag, 15. August, stattfinden. Sobald die Markierung vollständig aufgebracht ist, wird der sanierte Streckenabschnitt für den Verkehr freigegeben. Der Abbau der Verkehrssicherungseinrichtungen erfolgt dann in der kommenden Woche, wobei kurzzeitig noch kleinere Beeinträchtigungen möglich sind.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 650.000 Euro. Träger der Kosten ist das Land Baden-Württemberg, das mit dieser Fahrbahnerneuerung in den Erhalt der Infrastruktur investiert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie allen Anliegerinnen und Anliegern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    12.08.2020
    A 81: Fahrbahndeckensanierung zwischen der AS S-Zuffenhausen und LB-Süd in FR Heilbronn (Landkreis Ludwigsburg) / Abschluss der Arbeiten im Rahmen der ersten Bauphase
    Beginn der zweiten Bauphase ab Montag, 17. August 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Ende Juli 2020 die Sanierung der Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen und der AS Ludwigsburg-Süd in Fahrtrichtung (FR) Heilbronn durch. Im Rahmen dieser Erhaltungsmaßnahme wurden in den vergangenen Wochen die bestehende Asphaltdeckschicht und die darunterliegende Binderschicht des linken sowie des mittleren Fahrstreifens in FR Heilbronn auf einer Gesamtlänge von rund 4,1 km erneuert. Diese Arbeiten werden in dieser Woche abgeschlossen und liegen somit im Zeitplan.

    Ab Donnerstag, 13. August 2020, und in den darauffolgenden Nächten finden die Arbeiten zur Einrichtung der neuen Verkehrsführung für die zweite Bauphase statt. Ab Montag, 17. August 2020, wird der Verkehr auf den sanierten Bereich umgelegt, um den rechten Fahrstreifen und den Standstreifen in FR Heilbronn zu sanieren. Des Weiteren werden zwei neue Nothaltebuchten errichtet und die Fahrbahn um 50 Zentimeter verbreitert. Dies ist notwendig, damit zukünftig in Spitzenzeiten der bestehende Standstreifen als Fahrstreifen genutzt werden kann. Während der Sanierung stehen dem Verkehr weiterhin drei verengte Fahrstreifen in beide Fahrtrichtungen zur Verfügung.

    Die Ein- und Ausfahrt der AS Ludwigsburg-Süd in Fahrtrichtung Heilbronn bleibt weiterhin komplett gesperrt. Die örtliche Umleitung U7 erfolgt über die Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 Stundenkilometer beziehungsweise temporär auch auf 60 Stundenkilometer beschränkt.

    Insgesamt wird die Maßnahme voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Einrichtung einer 6-Tage Woche unter Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.08.2020
    B 10: Fahrbahndeckenerneuerung des Verflechtungsstreifens von der Anschlussstelle (AS) Deizisau bis zur Ausfädelspur der B 313
    Sanierungsarbeiten von Freitag, 14. August, bis Samstag, 29. August 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt von Freitag, 14. August 2020, bis voraussichtlich Samstag, 29. August 2020, die geplante Sanierung des Verflechtungsstreifens der B 10 zwischen der AS Deizisau bis zur Ausfädelspur der B 313 in Fahrtrichtung Wendlingen durch. Im Zuge der Maßnahme werden die Asphaltdeck-, Asphaltbinder- und Asphalttragschicht des Fahrstreifens über eine Länge von ungefähr 400 Metern erneuert. Die beiden Fahrstreifen der B 10 in Fahrtrichtung Göppingen werden über die Bauzeit lediglich verengt. Die Auffahrt auf die B 313 in Fahrtrichtung Wendlingen wird weiterhin möglich sein.

    Ein Verflechtungsstreifen besteht immer nur zwischen zwei Anschlussstellen (AS). Verflechtungsstreifen bedeutet, dass Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die an einer Anschlussstelle auf die Bundesstraße auffahren, ohne die Spur zu wechseln auf dem sogenannten Verflechtungsstreifen weiterfahren können, um an der nächsten Anschlussstelle von der Bundesstraße wieder abzufahren. Er verbindet entsprechend den Beschleunigungsstreifen der einen Anschlussstelle mit dem Verzögerungsstreifen der anderen Anschlussstelle.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 200.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    11.08.2020
    L 1165: Sanierung der Remsbrücke in Essingen (Ostalbkreis)
    Vollsperrung der Brücke von Montag, 17. August 2020, bis voraussichtlich Freitag, 11. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert ab Montag, 17. August 2020, bis voraussichtlich Freitag, 11. September 2020, die Remsbrücke im Zuge der L 1165 in Essingen. Hierbei werden die Abdichtung der Brücke und der darauf befindliche Straßenbelag erneuert. Zudem werden Betonabplatzungen und Hohlstellen im Beton instandgesetzt. Voraussichtlich im Zeitraum von Montag, 31. August 2020, bis Montag, 7. September 2020, wird zudem der Fahrbahnbelag von der Remsbrücke bis zum Ortsende in Richtung Lauterburg erneuert.

    Die Brücke muss für die Arbeiten voll gesperrt werden, da aufgrund der geringen Fahrbahnbreite eine Gesamtsanierung unter Verkehr nicht möglich ist. Der Verkehr wird während den Sanierungsarbeiten aus Aalen kommend über die B 29 Richtung Mögglingen – L 1161 nach Heubach – L 1162 nach Bartholomä umgeleitet. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung analog. Zudem wird eine innerörtliche Umleitung ausgeschildert. Die im Bereich der Brücke befindlichen Einrichtungen und Betriebe sind von der Ortsmitte aus weiterhin zu erreichen.

    Das Land als Straßenbaulastträger investiert für die Maßnahme rund 140.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    11.08.2020
    Angela Droste ist neue Leiterin des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn

    ​Das Mönchsee-Gymnasium Heilbronn hat eine neue Schulleiterin erhalten. Oberstudiendirektorin Angela Droste wurde mit sofortiger Wirkung zur Schulleiterin bestellt. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Andreas Meyer an, der Ende Juli 2020 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

    Angela Droste, 1955 in München geboren, studierte die Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Heidelberg. Im Jahr 1981 schloss sie ihr Studium mit dem ersten Staatsexamen ab. Das Referendariat absolvierte sie von 1984 bis 1986 in Heilbronn am Theodor-Heuss-Gymnasium und am Robert-Mayer-Gymnasium. Nach einer Unterrichtstätigkeit am Zabergäu-Gymnasium in Brackenheim wechselte sie 1987 ans Robert-Mayer-Gymnasium, wo sie schließlich in den Landesdienst eingestellt wurde. Im Jahr 1997 trat Angela Droste eine Auslandstätigkeit an der Deutschen Schule Valencia an, von wo sie drei Jahre später ans Robert-Mayer-Gymnasium nach Heilbronn zurückkehrte. Dort übte sie von 2000 bis 2014 das Amt der Schulleiterin aus. In dieser Zeit übernahm sie zusätzlich die Funktion der geschäftsführenden Schulleiterin der Heilbronner Gymnasien. Von 2014 bis 2020 folgten weitere Auslandsjahre an der Deutschen Schule in Valencia, nun als Schulleiterin.

    Mit Oberstudiendirektorin Angela Droste erhält das Mönchsee-Gymnasium Heilbronn eine Schulleiterin, die über langjährige und vielfältige Erfahrungen im In- und Ausland verfügt und mit den schulischen Verhältnissen in Heilbronn und der Region bestens vertraut ist.

  • Abteilung 4
    11.08.2020
    B 312: Fahrbahn- und Brückeninstandsetzung zwischen den Anschlussstellen Aich Süd und Aich Nord (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung in den Nächten ab Montag, 17. August, bis voraussichtlich Donnerstag, 20. August 2020, jeweils von 20:00 Uhr bis 5:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 17. August 2020, bis voraussichtlich Donnerstag, 20. August 2020, auf der B 312 zwischen der Anschlussstelle Aich Süd und der Anschlussstelle Aich Nord Fahrbahn- und Brückeninstandsetzungsarbeiten durch. Es werden Setzungen und Risse im Asphalt auf der Fahrbahn und auf den Brücken saniert. Zudem sind Arbeiten im Bankettbereich durchzuführen.

    Die Schadstellen liegen teilweise in der Fahrbahnmitte, weshalb die Arbeiten nur unter Vollsperrung der B 312 ausgeführt werden können. Alle Bauarbeiten finden jeweils in den Nächten ab Montag, 17. August 2020, 20:00 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstagmorgen, 20. August 2020, 5:00 Uhr, statt. Tagsüber gibt es keine Einschränkungen für den Verkehr auf der B 312.

    In beiden Fahrtrichtungen wird der Verkehr jeweils an den Anschlussstellen Aich Süd und Aich Nord ausgeleitet und über die K 1228 durch Aich wieder auf die B 312 geleitet. Dem überörtlichen Verkehr in Fahrtrichtung Reutlingen wird empfohlen auf die B 27 in Richtung Tübingen auszuweichen. In Fahrtrichtung Stuttgart erfolgt die Umleitung ebenfalls über Aich.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    07.08.2020
    Bekanntmachung der 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Stadt Heilbronn
    Öffentliche Auslegung des endgültigen Plans von Montag, 10. August, bis einschließlich Montag, 24. August 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) hat den Luftreinhalteplan für die Stadt Heilbronn aufgrund der gemessenen Überschreitungen des Immissionsgrenzwerts für Stickstoffdioxid (NO2) zur Verbesserung der Luftqualität fortgeschrieben. Die 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans wurde heute amtlich bekanntgemacht und wird von Montag, 10. August, bis einschließlich Montag, 24. August 2020, bei der Stadt Heilbronn sowie beim Regierungspräsidium Stuttgart öffentlich ausgelegt.

    „Mit der Fortschreibung des Luftreinhalteplans gehen wir weitere wichtige Schritte hin zu besserer Luft. Maßnahmen wie Tempolimits und der Einsatz von Filtersäulen wurden bereits von der Stadt Heilbronn zügig umgesetzt und zeigen ihre Wirkung“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der Bekanntmachung der Fortschreibung des Luftreinhalteplans.

    Der Plan enthält folgende Maßnahmen:

    M1    Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in der Innenstadt
    M2    Selektives Durchfahrtsverbot für Lkw ab 3,5 Tonnen
    M3    Einsatz von Filtersäulen (Filter Cubes)
    M4    Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs
    M5    Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung sowie Parkplätze für Elektrofahrzeuge
    M6    Stärkung des Radverkehrs
    M7    Digitalisierung des Verkehrs
    M8    Intensivierung des Neubürgermarketings

    Die 2. Fortschreibung sieht außerdem als optionale Maßnahme M9 die Einführung eines streckenbezogenen Verkehrsverbots für Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren unterhalb der Abgasnorm Euro 6/VI ab 1. April 2021 vor, sollte der gesetzliche Grenzwert für Stickstoffdioxid mit den genannten Maßnahmen M1 bis M8 nicht eingehalten werden.

    Der Plan liegt im genannten Zeitraum an den folgenden Stellen aus:

    • Stadt Heilbronn, Technisches Rathaus, Cäcilienstr. 49, Foyer im Erdgeschoss zu folgenden Öffnungszeiten: montags bis mittwochs von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, donnerstags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

    • Aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich der Corona-Pandemie bitten wir zu beachten, dass derzeit zur Aufrechterhaltung wesentlicher Verwaltungsfunktionen alle Dienstgebäude des RPS für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen sind. Bitte sehen Sie den Luftreinhalteplan daher möglichst über die RPS-Internetseite ein. Alternativ kann während der Dienstzeiten an der Pforte des RPS, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart-Vaihingen, Eingang A, nach telefonischer Terminvereinbarung der Plan eingesehen werden. Bitte melden Sie sich hierfür telefonisch unter 0711/904-11160 an.


    Hintergrundinformation:
    Vor der Bekanntmachung der 2. Fortschreibung war der Entwurf von 18. Mai bis 17. Juni 2020 öffentlich ausgelegt worden. Stellungnahmen waren bis einschließlich 1. Juli 2020 möglich. Bis zum Ablauf der Frist sind 11 Stellungnahmen von Behörden, Verbänden und Privatpersonen eingegangen, die bei Fertigstellung des Luftreinhalteplans berücksichtigt und in einem separaten Kapitel im Luftreinhalteplan behandelt wurden.

    Anlage:
    Bekanntmachungstext (PDF, 281 KB)

  • Abteilung 4
    05.08.2020
    B 10: Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Geislingen an der Steige (Landkreis Göppingen)
    Halbseitige Sperrung ab Montag, 17. August 2020, bis voraussichtlich Samstag, 12. September 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 17. August 2020, bis voraussichtlich Samstag, 12. September 2020, eine Erneuerung des Asphaltbelags auf der B 10 an der Ortsdurchfahrt von Geislingen an der Steige durch. Die Asphaltdeckschicht und Asphaltbinderschicht wird zwischen der Kreuzung Springstraße (Sternkreuzung) und der Kreuzung Werkstraße (bei Nel Mezzo) auf einer Länge von etwa 600 Metern erneuert. Im Zuge der Baumaßnahme werden auch die gesamten Straßeneinbauteile wie Schachtabdeckungen und Schieberkappen erneuert.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf eine möglichst kurze Zeit zu beschränken, wird die Baumaßnahme in zwei Abschnitten und mit einer halbseitigen Sperrung ausgeführt.

    Der erste Bauabschnitt von Montag, 17. August 2020, bis voraussichtlich Samstag, 29. August 2020, erstreckt sich von der Springstraße bis zur Werkstraße. Dabei ist eine halbseitige Sperrung der B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart erforderlich. Für den Verkehr in Fahrtrichtung Ulm steht ein Fahrsteifen zur Verfügung. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wird über die Werkstraße, Längentalstraße und Rheinlandstraße zurück auf die B 10 geführt.

    Der zweite Bauabschnitt, der voraussichtlich von Montag, 31. August 2020, bis voraussichtlich Samstag,12. September 2020, erfolgt, erstreckt sich ebenfalls von der Springstraße bis zur Werkstraße. Dabei wird die B 10 in Fahrtrichtung Ulm halbseitig gesperrt. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wird wieder über die Werkstraße, Längentalstraße und Rheinlandstraße zurück auf die B 10 geführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Ulm ist auf der neu sanierten Fahrbahn gewährleistet.

    Durch die Baumaßnahme können die Zufahrten der anliegenden Grundstücke nur eingeschränkt genutzt werden. Die Anliegerinnen und Anlieger werden hierzu vorab informiert. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 5
    05.08.2020
    Luftreinhaltung in Herrenberg: Maßnahmen für bessere Luft zeigen Wirkung
    Veröffentlichung Luftreinhaltepapier „Maßnahmen zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastung“

    ​Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat im Februar 2020 die endgültigen Werte der im Jahr 2019 gemessenen Luftschadstoffe veröffentlicht. Der NO2-Jahresmittelwert für das Jahr 2019 betrug in Herrenberg 37 µg/m³ an der Messstelle Hindenburgstraße. Somit wurde der gesetzlich festgelegte Grenzwert von 40 µg/m³ in Herrenberg im Jahr 2019 eingehalten. Die Fortschreibung des Luftreinhalteplanes ist daher nicht mehr erforderlich.

    „Die gemeinsamen Bemühungen des Landes und der Stadt Herrenberg zeigen Wirkung – die Luftwerte haben sich verbessert. Wichtig ist jetzt, dass wir dies kontinuierlich fortsetzen, damit die Grenzwerte langfristig eingehalten werden,“ sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in einem Luftreinhaltepapier die ergriffenen Maßnahmen des Landes und der Stadt dokumentiert. Auch künftig werden Maßnahmen für saubere Luft umgesetzt, die den Straßenverkehr optimieren und den ÖPNV stärken. Des Weiteren wurden Maßnahmen für den Radverkehr sowie für Fußgänger ergriffen. Dadurch soll der Grenzwert für Stickstoffdioxid NO2 weiterhin eingehalten und dauerhaft gesichert werden. Im Einzelnen können die ergriffenen Maßnahmen dem Luftreinhaltepapier „Maßnahmen zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastung" entnommen werden, das ab sofort auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart abgerufen werden kann.

    „Wir sind mitten in der Umsetzung der Modellstadt-Maßnahmen für eine bessere Luft“, erklärte Stefan Metzing, Herrenbergs Erster Bürgermeister. „Zwei Hauptverkehrsachsen werden aktuell umgebaut, eine Mobilitäts-Plattform, unser sogenanntes stadtnavi, ist am Start und wir fördern natürlich den Radverkehr und ÖPNV, um nachhaltig die Luftqualität zu verbessern.“

    Die Stadt Herrenberg ist eine von bundesweit fünf Städten, die als “Modellkommune für saubere Luft“ ausgewählt wurde und vom Bund gefördert wird.

  • Abteilung 4
    05.08.2020
    L 1005: Sanierungsmaßnahme Stützmauer zwischen Münster und Schmerbach (Landkreis Main-Tauber)
    Vollsperrung von Dienstag, 11. August 2020, bis voraussichtlich Freitag, 11. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Dienstag, 11. August 2020, Sanierungsarbeiten an einer Stützmauer zwischen Schmerbach und Münster an der L 1005 durch. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 11. September 2020, andauern. Dabei wird die talseitige Stützmauer mit einem Drahtseilnetz und Bodennägeln gesichert. Zur Durchführung der Arbeiten wird die L 1005 zwischen Münster und Schmerbach voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt in Richtung Münster und Creglingen über Archshofen und in Richtung Schmerbach über Streichental und Oberrimbach.

    Die Kosten der Erkundungsarbeiten belaufen sich auf rund 150.000 Euro. Kostenträger ist das Land Baden-Württemberg.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    05.08.2020
    B 19: Hangrutschung bei Belsenberg (Hohenlohekreis) | Verlängerung der halbseitigen Sperrung der B 19 bis Donnerstag, 3. September 2020
    Verlängerung der Vollsperrung der L 1022 bis voraussichtlich Dienstag, 18. August 2020

    Aufgrund einer Hangrutschung wird an der B 19 eine zweilagige Bodenvernagelung eingebaut. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat über diese Arbeiten bereits mit einer Pressemitteilung informiert. Da es bei den Bohrungen vermehrt zu Wasserzutritten aus den Bohrlöchern gekommen ist, musste das Einbauverfahren angepasst und zusätzliche Nägel eingebaut werden.

    Dadurch verlängert sich die geplante Bauzeit, die ursprünglich vier Wochen betrug, auf insgesamt neun Wochen. Nach aktueller Planung werden die Arbeiten bis voraussichtlich Dienstag, 18. August 2020, andauern. Die B 19 bei Belsenberg, kurz vor der Einmündung der L 1022 von Hermuthausen, ist hierfür auf einer Länge von rund 150 Metern weiterhin halbseitig gesperrt, die L 1022 weiter voll gesperrt.

    Die Vollsperrung der L 1022 wird voraussichtlich am Dienstag, 18. August 2020, aufgehoben. Die halbseitige Sperrung der B 19 wird voraussichtlich bis Donnerstag, 3. September 2020, aufrechterhalten, da im Bereich der Rutschung Sanierungsarbeiten am Straßenaufbau erforderlich sind.

    Die Kosten der Sicherungsarbeiten, die vom Bund getragen werden, erhöhen sich dadurch auf insgesamt rund 200.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    03.08.2020
    Michael Mahler ist neuer Leiter des Gymnasiums Friedrich II. Lorch

    ​Das Gymnasium Friedrich II. Lorch hat einen neuen Schulleiter erhalten. Studiendirektor Michael Mahler wurde mit sofortiger Wirkung zum Schulleiter bestellt, er hatte die Schule bereits im Schuljahr 2016/2017 sowie im vergangenen Schuljahr kommissarisch geleitet. Er tritt die Nachfolge von Christine Wakarecy an, die die Schule Ende Juli 2019 verlassen hat.

    Michael Mahler, 1969 in Waiblingen geboren, studierte die Fächer Mathematik auf Diplom sowie Mathematik und Physik für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Stuttgart. Im Jahr 2000 schloss er sein Studium mit dem ersten Staatsexamen und dem Diplom ab. Das Referendariat absolvierte er bis 2002 am Max-Planck-Gymnasium in Schorndorf und am Remstal-Gymnasium in Weinstadt. Anschließend wurde Mahler am Gymnasium Friedrich II. Lorch in den Landesdienst eingestellt, wo er seit 2002 ohne Unterbrechungen unterrichtet. Er leitete viele Jahre einen Arbeitskreis als regionaler Multiplikator für die Netzwerk-Musterlösung an baden-württembergischen Schulen. Überdies nahm er zahlreiche Aufgaben in der Verwaltung und Organisation der Schule wahr. Seit 2013 übt er an der Schule das Amt des stellvertretenden Schulleiters aus.

    Mit Studiendirektor Michael Mahler erhält das Gymnasium Friedrich II. Lorch einen Schulleiter, der über langjährige und vielfältige Erfahrungen verfügt und mit den schulischen Verhältnissen in Lorch und der Region vertraut ist.

  • Abteilung 4
    31.07.2020
    L 1060: Ersatzneubau Brücke bei Ellwangen-Neunheim (Ostalbkreis)
    Vollsperrung der Brücke ab Freitag, 7. August, 14:00 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 8. August, 8:00 Uhr

    ​Im Oktober 2018 wurde eine Brücke bei Ellwangen-Neunheim von einem Schwertransporter schwer beschädigt. Aufgrund des entstandenen Anfahrschadens wurde diese Brücke vorrübergehend mit Stahlträgern gesichert, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Zwischenzeitlich fanden weiterführende Planungen statt, wie das Bauwerk saniert oder ersetzt werden kann. Dies erforderte verschiedene Untersuchungen sowie statische Berechnungen. Nun soll der ursprüngliche Zustand der Brücke wiederhergestellt werden. Dafür ist ein Ersatzneubau des Überbaus erforderlich. Hierfür war in einem ersten Schritt der Abbruch des Überbaus notwendig, der Mitte Juli 2020 erfolgte.

    Nun soll der neue Überbau der Brücke errichtet werden. Diese Arbeiten erfolgen aus Gründen der Verkehrssicherheit unter Vollsperrung der L 1060, da die neu zu verlegenden Stahl- und Betonfertigteile des Brückenüberbaus direkt über der L 1060 eingehoben werden müssen. Daher ist die L 1060 ab Freitag, 7. August, 14:00 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 8. August, 8:00 Uhr, voll gesperrt.

    Die Umleitungsstrecke erfolgt aus Richtung Ellwangen kommend über die K 3223 (Rattstadter Straße) – Röhlinger Straße – Benedikt-Wagner-Straße. Von der Autobahn kommend verläuft die Umleitung analog in Gegenrichtung.

    Die folgenden Arbeiten im Zuge des Brückenersatzneubaus können voraussichtlich ohne weitere Vollsperrungen durchgeführt werden.

    Da es sich aufgrund des Anfahrschadens um einen Versicherungsfall handelt, entstehen für das Land als Straßenbaulastträger keine Kosten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Maßnahme.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    31.07.2020
    Neue Jodtabletten für den Katastrophenschutz / Start der Ausgabe von 12,9 Millionen Jodtabletten an Stadt- und Landkreise
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Umsetzung der Jodprophylaxe ist ein wichtiges Etappenziel in der Katastropheneinsatzplanung zum Schutz der Bevölkerung“

    ​Basierend auf den Empfehlungen der Strahlenschutzkommission planen die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung, um für einen eventuellen kerntechnischen Unfall vorbereitet zu sein.

    Eine dieser Schutzmaßnahmen ist die sogenannte Jodprophylaxe – die Jodblockade der Schilddrüse mit speziellen Jodtabletten: Falls bei schweren Unfall in einem Kernkraftwerk radioaktives Jod austritt, kann dieses Jod durch Einatmen vom Körper aufgenommen und in der Schilddrüse gespeichert werden. Damit die Menschen im unwahrscheinlichen Fall eines solchen Unfalls davor geschützt werden, planen die Katastrophenschutzbehörden das Verteilen spezieller Jodtabletten, die das Einlagern von radioaktivem Jod in der Schilddrüse verhindern. Bei rechtzeitiger Einnahme von Jodtabletten ist die Schilddrüse bereits mit nicht-radioaktivem Jod gesättigt, bevor radioaktives Jod durch Einatmen aufgenommen werden kann. Das schützt vor einer erhöhten Gefahr, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken.

    „Wir entwickeln auf Basis der Rahmenempfehlungen des Innenministeriums Baden-Württemberg und der Empfehlungen der Strahlenschutzkommission gemeinsam mit den beteiligten Stadt- und Landkreisen abgestimmte Konzepte, um die neuen Jodtabletten in der Fläche vorzuhalten und für deren Ausgabe im Bedarfsfall vorzusorgen. Die Umsetzung der Jodprophylaxe ist ein wichtiges Etappenziel in der Katastropheneinsatzplanung des Regierungspräsidiums Stuttgart zum Schutz der Bevölkerung“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Seit Anfang des Jahres 2020 läuft der Beschaffungsprozess des Bundes für neue Jodtabletten, um die vorhandenen Bestände zu erneuern. Für den Regierungsbezirk Stuttgart sind rund 12,9 Millionen Jodtabletten vorgesehen, die anhand der Bevölkerungszahlen an die Stadt- und Landkreise verteilt werden. Auch ein möglicher Mehrbedarf für Personen, die sich nur vorübergehend in den Kommunen aufhalten, zum Beispiel Pendler, Studierende oder Touristen, wird in den Planungen berücksichtigt.
    Zukünftig werden die Jodtabletten im gesamten Regierungsbezirk ortsnah und dezentral gelagert, um den Bereitstellungsprozess, die Ausgabe der Jodtabletten an die Bevölkerung im Bedarfsfall zu verkürzen.

    In der ersten Augustwoche werden im Regierungsbezirk Stuttgart die ersten Chargen der Jodtabletten für die Stadt- und Landkreise angeliefert. Die Anlieferung und Verteilung im Regierungsbezirk erstreckt sich aus logistischen Gründen über einen Zeitraum von vier Wochen. Erst wenn die Jodtabletten für die Bevölkerung planungsgemäß in den Stadt- und Landkreisen im Regierungsbezirk angekommen sind, werden die Altbestände vernichtet.

    In Baden-Württemberg wird derzeit noch ein Kernkraftwerk, das EnBW-Kernkraftwerk Neckarwestheim, GKN II im Regierungsbezirk Stuttgart betrieben.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unter https://www.jodblockade.de/.

    Hintergrundinformation:

    Empfehlungen der Strahlenschutzkommission:
    Die Rahmenempfehlungen der Strahlenschutzkommission für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen umfassen Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung und werden durch den Arbeitskreis V (Feuerwehrangelegenheiten, Rettungswesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung) der Innenministerkonferenz der Länder in Handlungsempfehlungen und Konzepten konkretisiert und vom jeweiligen Innenministerium landeseinheitlich umgesetzt. Die Strahlenschutzkommission ist ein unabhängiges Beratungsgremium aus 14 Experten auf den Gebieten Strahlenrisiko, Strahlenschutz in der Medizin, Radioökologie, Strahlenschutztechnik, Notfallschutz, Nichtionisierende Strahlen, Strahlenschutz bei Anlagen. Sie berät das zuständige Bundesumweltministerium in den Angelegenheiten des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen.

  • Âbteilung 7
    30.07.2020
    John Ahlskog wird zum 1. August 2020 neuer Leiter des Hohenstaufen-Gymnasiums Göppingen

    ​Das Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen erhält zum 1. August 2020 einen neuen Schulleiter. Studiendirektor John Ahlskog tritt die Nachfolge von Oberstudiendirektorin Annette Breitbach-Ziegler an.

    Der 1971 in Würzburg geborene John Ahlskog studierte in Tübingen Englisch und Sportwissenschaft für das Lehramt an Gymnasien. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen am Seminar Esslingen wurde er 2001 in den Schuldienst eingestellt und unterrichtete zunächst am Max-Planck-Gymnasium in Nürtingen. Dort nahm er seit 2007 als Abteilungsleiter Aufgaben im Bereich der erweiterten Schulleitung wahr.

    Im Jahr 2014 wechselte John Ahlskog in den Auslandsschuldienst. Bis 2017 unterrichtete er an der Deutschen Schule Shanghai Pudong / China, wo er die Tätigkeit eines stellvertretenden Schulleiters ausübte. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland am 1. August 2018 ist John Ahlskog als stellvertretender Schulleiter am Mörike-Gymnasium Göppingen tätig.

  • Abteilung 4
    30.07.2020
    A 81: Abbau einer Mittelspannungs-Freileitung von Netze BW zwischen Heilbronn und Würzburg
    Kurzzeitige Vollsperrung am Mittwoch, 5. August 2020, gegen 22:00 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen zwischen AS Gerchsheim und AS Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

    ​Die Netze BW GmbH baut in den kommenden Wochen zwei Streckenabschnitte ihres Mittelspannungs-Freileitungsnetzes zwischen Ilmspan und Schönfeld sowie zwischen Schönfeld und Gerchsheim ab. Im vergangenen Herbst hatte der Netzbetreiber dort über zwölf Kilometer Erdkabel verlegt, um die Übertragungsfähigkeit des Verteilnetzes zu erhöhen und die Versorgungssicherheit in Großrinderfeld und Umgebung zu stützen. Die neuen Kabel sind inzwischen in Betrieb, sodass die bisherigen Freileitungen für die regionale Stromversorgung nicht mehr benötigt werden.

    Die Arbeiten werden ab Anfang August ausgeführt. Der Abschnitt verläuft auf einer Länge von etwa 3.000 Metern zwischen Gerchsheim und Schönfeld. In ihrem Verlauf überspannt die Leitung auf der Gemarkung Schönfeld im Bereich Schulgewann die Autobahn A 81. Um den Abbau der Freileitung vorzubereiten, wird am Mittwoch, 5. August 2020, ab 21:00 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen der jeweils äußere Fahrstreifen gesperrt. Für das Entfernen der Leiterseile an dieser Stelle ist gegen 22:00 Uhr eine kurzzeitige Vollsperrung der Autobahn in beiden Fahrtrichtungen aus Verkehrssicherungsgründen notwendig.

    Die Fahrbahn wird voraussichtlich nach spätestens zehn Minuten wieder freigegeben werden können. Eine Umleitung muss daher nicht eingerichtet werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese kurzzeitige Sperrung.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 2
    30.07.2020
    Stadtbahnverlängerung Linie U5 – 2. Teilabschnitt von Leinfelden Bahnhof bis Neuer Markt
    Regierungspräsidium Stuttgart wiederholt Auslegung der Planunterlagen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart leitet in diesen Tagen die Anhörung für die Verlängerung der Stadtbahn Stuttgart, Linie U5 neu ein. Damit wird die im Frühjahr aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig gestoppte Anhörung wiederholt.

    Das Verfahren betrifft die Verlängerung der Stadtbahn Stuttgart, Linie U5 im 2. Teilabschnitt von Leinfelden Bahnhof bis Neuer Markt. Vorhabenträgerin ist die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB AG). Geplant ist eine Neubaustrecke mit einer Länge von insgesamt 660 Metern. Sie beginnt im Bereich der temporären Kehranlagen Leinfelden Bahnhof und endet hinter der künftigen Haltestelle Neuer Markt. Im Zuge der Maßnahme soll auch die bisherige Infrastruktur in diesem Abschnitt angepasst sowie am Ende des Neubauabschnittes im Anschluss an die neue Haltestellte eine Kehranlage und ein neues Unterwerk zur Stromversorgung der Stadtbahn errichtet werden. Das Vorhaben dient unter anderem der Erschließung des Stadtgebietes Neuer Markt. In Fortsetzung der künftigen Endhaltestelle Neuer Markt ist im Rahmen eines weiteren Neubauabschnittes außerdem eine Weiterführung der U5 bis Echterdingen möglich.
    Um Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch das Vorhaben soweit wie möglich zu vermeiden, beziehungsweise zu kompensieren, sind trassennahe landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören unter anderem das Umhängen von vorhandenen Nistkästen sowie die Vergrämung und Umsiedlung von Zauneidechsen im Rahmen von vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen).

    Die Planunterlagen werden in der Zeit von Montag, 3. August 2020, bis Mittwoch, 2. September 2020, auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren veröffentlicht. Zeitgleich werden die Planunterlagen in Leinfelden-Echterdingen öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich Mittwoch, 16. September 2020, haben betroffene Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anregungen oder Einwendungen vorzubringen.

    Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist vor Einsichtnahme in die Planunterlagen eine telefonische Voranmeldung bei der Stadt Leinfelden-Echterdingen erforderlich. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Stadt Leinfelden-Echterdingen unter der Telefonnummer 0711/1600-675. Weitere Informationen und Hinweise zu den Schutzvorkehrungen bei der Einsichtnahme vor Ort werden in den kommenden Tagen im amtlichen Mitteilungsblatt von Leinfelden-Echterdingen ortsüblich bekannt gemacht. Der Bekanntmachungstext ist zusätzlich ab sofort auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter Bekanntmachungen > Planfeststellungsverfahren abrufbar.

  • Abteilung 4
    30.07.2020
    A 7: Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkungen wegen möglichen Blow-ups nördlich der AS Dinkelsbühl/Fichtenau
    A 7: Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkungen wegen möglichen Blow-ups nördlich der AS Dinkelsbühl/Fichtenau

    ​Hohe Temperaturen über einen länger andauernden Zeitraum wie sie für die nächsten Tage prognostiziert werden, führen in Fahrbahndecken zu Druckspannungen. Diese können bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen – sogenannten Blow-ups – führen. Deren Auftritt ist meist lokal begrenzt und nicht vorhersehbar.

    Als bauliche Gegenmaßnahme hat das Regierungspräsidium Stuttgart auf nahezu allen betroffen Autobahnabschnitten mit Betonfahrbahnen im Regierungsbezirk Stuttgart Entlastungsstreifen aus Asphalt eingebaut. Diese befinden sich im Abstand von mehreren hundert Metern. An Stellen, an denen keine Entlastungsstreifen vorhanden sind, wird bei hochsommerlichen Temperaturen zum Schutz der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer als präventive Maßnahme eine Geschwindigkeitsbeschränkung angeordnet. Aktuell betrifft dies im Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums Stuttgart einen rund fünf Kilometer langen Streckenabschnitt der A 7, nördlich der Anschlussstelle (AS) Dinkelsbühl/Fichtenau. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 80 Stundenkilometer gelten von Freitag, 31. Juli 2020, bis voraussichtlich Samstag, 1. August 2020, jeweils von 10:00 bis 20:00 Uhr, für beide Fahrtrichtungen.

    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen beziehungsweise überschreiten:

    bis 31. Juli - 30 Grad Celsius
    1. August bis 20. August - 33 Grad Celsius
    21. August bis 31. August - 35 Grad Celsius
    ab 1. September - 38 Grad Celsius.

    Die Beschränkung auf 80 Stundenkilometer wird aufgehoben sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur über mehr als einen Tag unter den oben genannten Wert sinkt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese Maßnahme.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    30.07.2020
    Archäologische Sicherungsmaßnahme in der Höhle „Haus“ am Rosenstein (Ostalbkreis)

    ​Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart untersucht unter Leitung von Dr. Yvonne Tafelmaier vom LAD derzeit gemeinsam mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Steinzeit Schwäbisch Gmünd Sedimente in der Höhle Haus am Rosenstein bei Heubach. Die Kooperationspartner erhoffen sich, archäologische Spuren zu finden, die neue Erkenntnisse zur langen Besiedlungsgeschichte des Rosensteins und der gesamten Region von der Altsteinzeit über die Metallzeiten und das Mittelalter bis heute ergeben.

    Der Rosenstein birgt viele Höhlen, über deren mögliche Besiedlung in der Alt- und Mittelsteinzeit wenig bekannt ist, ausgenommen davon die Kleine Scheuer. Insbesondere über die Besiedlung der Höhle Haus ist bisher wenig bekannt. Der ehrenamtlich Beauftragte des LAD, Wolfgang Naak, hatte im Vorfeld der Untersuchung Sedimente in der Höhle gesammelt, in denen sich Spuren steinzeitlicher Fauna und wenige Steinwerkzeuge fanden. Im Zuge der aktuellen Untersuchung galt es, nach weiteren Funden zu suchen und diese zeitlich einzuordnen.

    Schon beim ersten Abtragen der Sedimente kamen weitere archäologische Funde zutage. Unter anderem wurden vorgeschichtliche Keramik, Steinartefakte, wahrscheinlich aus der jüngeren Altsteinzeit, sowie Knochen verschiedener Tiere aus unterschiedlichen Epochen gefunden. „Die Arbeiten zeigen, dass der Platz zu unterschiedlichen Zeiten, vermutlich auch zu ganz unterschiedlichen Zwecken genutzt wurde, von der Altsteinzeit über die Jungsteinzeit und Eisenzeit bis heute“, sagte Dr. Yvonne Tafelmaier vom LAD. Endgültige Ergebnisse könne man aber erst nach Abschluss der Arbeiten vorlegen.

    Der Bürgermeister der Stadt Heubach, Frederick Brütting, begrüßt das Engagement der Denkmalpflege und der ehrenamtlich Tätigen ausdrücklich und unterstützt das Vorhaben: „Ich danke dem Landesdenkmalamt, dass es sich den Spuren der Steinzeit am Rosenstein zuwendet und bin gespannt auf die Funde. Die ersten Tage waren schon sehr vielversprechend.“ Unterstützt wurden die Archäologinnen und Archäologen auch von zwei Studierenden der Uni Tübingen.

    Während der Arbeiten wird die Höhle für den öffentlichen Besucherverkehr voraussichtlich noch zwei bis drei Wochen gesperrt sein.

    Hintergrundinformation:
    Der Rosenstein birgt eine Reihe von Höhlen und Felsdächern, die in prähistorischer Zeit wiederholt von Menschen aufgesucht wurden. Dabei belegen archäologische Funde eine Nutzung der Höhlen zur Zeit des Mittelalters sowie der Eisen-, Bronze- und Steinzeit. Erste systematische Forschungen in den Höhlen hatte der Heubacher Arzt Franz Keller zu Beginn des letzten Jahrhunderts durchgeführt. Im Zuge seiner Arbeiten konnte er unter anderem archäologische Reste aus der Altsteinzeit bergen. Das spektakulärste dabei gefundene Objekt war die in der Kleinen Scheuer gefundene Dasselfliege aus Gagat mit einem geschätzten Alter von rund 15.000 Jahren. Auch in weiteren Höhlen des Rosensteins war Keller tätig. Jedoch liegen nur wenige Aufzeichnungen zu seinen zahlreichen archäologischen Aktivitäten vor.

  • Abteilung 7
    30.07.2020
    Edeltraud Smolka wird ab 1. August 2020 neue Leiterin des Friedrich-von-Alberti-Gymnasiums Bad Friedrichshall

    ​Das Friedrich-von-Alberti-Gymnasium in Bad Friedrichshall erhält zum 1. August 2020 eine neue Schulleiterin. Oberstudiendirektorin Edeltraud Smolka tritt die Nachfolge von Oberstudiendirektor Oliver Klis an, der zum Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wird.

    Edeltraud Smolka ist 1967 in Tauberbischofsheim geboren und studierte an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg zunächst die Fächer Deutsche Philologie, Politik- und Rechtswissenschaft mit dem Abschluss des Magister Artium. Das sich anschließende Erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien absolvierte sie in den Fächern Deutsch und Politikwissenschaft. Nach dem Referendariat und dem Zweiten Staatsexamen erlangte sie die Lehrbefähigung in Deutsch und Geschichte mit Gemeinschaftskunde. Edeltraut Smolka unterrichtete daraufhin an der Gewerblichen Schule in Öhringen und an der Hauswirtschaftlichen Schule in Künzelsau und engagierte sich unter anderem als Fachleiterin in den Abteilungen Altenpflege, Berufsschule, Techniker- und Meisterschule.

    Im Jahr 2011 wurde Edeltraud Smolka zur Schulleiterin an der Gewerblichen Schule in Bad Mergentheim bestellt. Im Jahr 2016 wechselte sie in den Auslandsschuldienst. Dort übernahm sie die Generalleitung der Deutschen Schule Alexander von Humboldt in Mexiko-Stadt. Dazu gehörte die Führung des deutschen und des nationalen mexikanischen Zweiges der Schule einschließlich des Kindergartens.

    Mit Oberstudiendirektorin Edeltraud Smolka erhält das Friedrich-von-Alberti-Gymnasium eine Schulleiterin, die über langjährige und vielfältige Erfahrungen verfügt.

  • Abteilung 4
    29.07.2020
    B 313: Instandsetzungsarbeiten an der Brücke, Anschlussstelle Köngen/Wendlingen Nord (Landkreis Esslingen)
    Brückenvollsperrung ab Montag, 3. August 2020, bis voraussichtlich Ende September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 3. August 2020, Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die B 313 an der Anschlussstelle Köngen/Wendlingen Nord im Verlauf der Gottlieb-Daimler-Straße durch. Das rund 75 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahr 1981 soll grundlegend instandgesetzt werden. Neben den Fahrbahnbelägen und der Brückenabdichtung werden auch das Brückengeländer, die Brückenlager und die Fahrbahnübergangskonstruktionen an den Brückenenden erneuert. Die Stadt Wendlingen wird gleichzeitig die Straßenbeleuchtung erneuern. Die Bauarbeiten werden sowohl auf der Brücke von der Gottlieb-Daimler-Straße aus als auch unter der Brücke von der B 313 aus durchgeführt.

    Die über der Brücke verlaufende Gemeindestraße Gottlieb-Daimler-Straße wird während dieser Zeit voll gesperrt. Der Verkehr zwischen Wendlingen und Köngen wird über die Schäferhauser Straße beziehungsweise über die B 313 zur Anschlussstelle Wendlingen Süd umgeleitet. Der Verkehr auf der B 313 in Fahrtrichtung Plochingen zum Industriegebiet Ghai und zum Frachtzentrum in Köngen wird bis zur Anschlussstelle Wernau umgeleitet und von dort über die Kreisstraße 1266 zurück zum Industriegebiet geführt. In Fahrtrichtung Wendlingen kann der Verkehr die Anschlussstelle Köngen Nord zur Ausfahrt nach Köngen und ins Industriegebiet stets nutzen.

    Für Fußgänger und Radfahrer wird eine Umleitung eingerichtet, die auf der Wendlinger Seite der B 313 entlang des Neckars und auf der Köngener Seite der B 313 durch das Köngener Wohn- und Gewerbegebiet über die Küfer- und die Mühlstraße zur Unterführung unter dem Neckar führt.

    Auf der B 313 können während der Baumaßnahme sämtliche Fahrspuren mit reduzierten Fahrbahnbreiten aufrechterhalten bleiben. Es müssen lediglich für die Auf- und Abbauarbeiten des Gerüsts einzelne Fahrspuren stundenweise mittels Tagesbaustellen gesperrt werden.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 650.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.07.2020
    B 293: Fahrbahndeckenerneuerung Leingarten – Heilbronn-Böckingen (Land- und Stadtkreis Heilbronn)
    Vollsperrung endet am Freitag, 31. Juli 2020, voraussichtlich um 19:00 Uhr / Vollsperrung der Rampen der Anschlussstelle Leingarten Mitte von Freitag, 31. Juli, 20:00 Uhr, bis Montag, 3. August 2020, 5:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der B 293 zwischen der Anschlussstelle Leingarten Mitte und dem Knotenpunkt zum Böckinger Industriegebiet seit Montag, 13. Juli 2020, bis Freitag, 31. Juli 2020, eine Fahrbahndeckenerneuerung zur Beseitigung von Spurrinnen und Rissen in der Fahrbahn durch. Für diese Arbeiten war es erforderlich den Abschnitt voll zu sperren. Diese Arbeiten können planmäßig am Freitag, 31. Juli 2020, voraussichtlich um 19:00 Uhr, abgeschlossen werden.

    Als letzter Bestandteil der Maßnahme werden die Rampen der Anschlussstelle Leingarten-Mitte wie geplant ab Freitag, 31. Juli 2020, 20:00 Uhr, bis Montag, 3. August, 5:00 Uhr, saniert. Für diese Arbeiten ist es ebenfalls erforderlich die Rampen voll zu sperren. Eine Umleitung wird über das Industriegebiet von Leingarten eingerichtet.

    Ab Montag, 3. August 2020, ist die Maßnahme komplett abgeschlossen. Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    29.07.2020
    Mittelverteilung Ausgleichstock 2020 | Regierungspräsidium Stuttgart fördert finanzschwache Kommunen im Regierungsbezirk mit rund 27,1 Millionen Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir helfen dabei, Investitionen in Höhe von rund 138 Millionen Euro zu ermöglichen. Schwerpunktmäßig werden in diesem Jahr Kinderbetreuungseinrichtungen unterstützt“

    ​Der Verteilungsausschuss für die Mittel des Ausgleichstocks im Regierungsbezirk Stuttgart hat rund 27,1 Millionen Euro an finanzschwache Städte und Gemeinden verteilt. Das Antragsvolumen überstieg auch dieses Jahr wieder die finanziellen Möglichkeiten, sodass nicht alle Fördererwartungen der Kommunen berücksichtigt werden konnten.

    „Ziel des Verteilungsausschusses war finanzschwachen Kommunen im Regierungsbezirk nach Kräften bei der Finanzierung notwendiger Investitionsvorhaben zu helfen. Mit den jetzt bewilligten Investitionshilfen können die Städte und Gemeinden Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rund 138,1 Millionen Euro auf den Weg bringen. Ohne die finanzielle Unterstützung könnten viele finanzschwache Kommunen wichtige Infrastrukturprojekte heute oftmals nicht mehr realisieren. Besonders freue ich mich darüber, dass nahezu die Hälfte der Mittel für Kinderbetreuungseinrichtungen bewilligt werden konnten. Damit unterstützt der Ausgleichstock maßgeblich auch den von der Landesregierung gewünschten Ausbau der Kleinkindbetreuung und investiert in die Zukunft unseres Landes,“ so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Neben dem Förderschwerpunkt Kinderbetreuung wurden erhebliche Mittel für den Schulhausbau, den Sportstättenbau, den Straßen- und Brückenbau sowie das Feuerlöschwesen und für Gemeinbedarfseinrichtungen bewilligt.

    Der Verteilungsausschuss, der aus zwei Vertretern des Regierungspräsidiums sowie drei Vertretern der Städte, Gemeinden und Landkreise besteht, hat auch in diesem Jahr wieder vorrangig die Infrastrukturprojekte im ländlichen Raum unterstützt. Diese sollen helfen, die Standortnachteile der ländlichen Region gegenüber den Verdichtungs- und Ballungsräumen zu verringern.

    So kann sich zum Beispiel die Gemeinde Gäufelden im Landkreis Böblingen über einen Zuschuss von 230.000 Euro für die Erweiterung des Kindergartens im Ortsteil Nebringen freuen.

    Im Landkreis Esslingen kann die Gemeinde Dettingen u.T. mit 370.000 Euro den Umbau der Teckschule in eine Ganztagesgrundschule auf den Weg bringen.

    Ein namhafter Zuschussbetrag von 1.115.000 Euro geht im Landkreis Göppingen an die Gemeinde Bad Ditzenbach für den Neubau eines Kindergartens in der Kurhausstraße. Die Stadt Wiesensteig kann mit 900.000 Euro die Sanierung der Franz-Xaver-Messerschmidt-Schule verwirklichen.

    Unterstützung in Höhe von 980.000 Euro geht im Landkreis Ludwigsburg an die Gemeinde Kirchheim a.N. für die Sanierung und Erweiterung der Gemeindehalle sowie Einbau einer Kindertagesstätte. Die Stadt Besigheim erhält 650.000 Euro für den Neubau eines Mehrzweckgebäudes mit einer Kindertagesstätte und Schulräumen.

    Im Rems-Murr-Kreis erhält die Stadt Murrhardt für den Neubau einer Sporthalle bei der Walterichschule und Herzog-Christoph-Schule 980.000 Euro.

    Der Gemeinde Hardthausen a.K. wird im Landkreis Heilbronn mit 480.000 Euro für den Neubau eines 3-gruppigen Kindergartens im Baugebiet “Ob dem Kirchhof“ unter die Arme gegriffen.

    Im Hohenlohekreis erhält die Stadt Krautheim für den Neubau der Kindertagesstätte “Ginsbachtal“ im Stadtteil Unterginsbach 890.000 Euro.

    Zahlreiche Kommunen im Landkreis Schwäbisch Hall erhalten ebenfalls Bewilligungen. Die Gemeinde Braunsbach partizipiert in diesem Jahr mit zwei Maßnahmen aus dem Ausgleichstock.
    So werden zum Beispiel für den Neubau eines Kindergartens als Erweiterung des Leonhard-Prosi-Kindergartens in Braunsbach 960.000 Euro und für die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs 70.000 Euro zur Verfügung gestellt.
    Die Gemeinde Michelbach a.d.B. erhält 850.000 Euro für den Anbau einer Kinderkrippe und eines Mehrzweckraumes an den Kindergarten im Ortsteil Gschlachtenbretzingen. 870.000 Euro gehen nach Schrozberg für den Neubau einer Kinderkrippe. Die Stadt Vellberg kann mit einem namhaften Betrag von 920.000 Euro den Abriss und Neubau des Kindergartens im Stadtteil Talheim auf den Weg bringen.

    Freuen kann sich die Stadt Bad Mergentheim im Main-Tauber-Kreis über 950.000 Euro für die Sanierung und Erweiterung der Grundschule und Anbau eines Kindergartens im Stadtteil Edelfingen. Gleich für zwei Maßnahmen fließen Investitionshilfen an die Stadt Lauda-Königshofen. Für die Erweiterung des Kindergartens “Unter´m Regenbogen“ im Stadtteil Lauda werden 775.000 Euro bewilligt. Die Erweiterung des Kindergartens “St. Josef“ wird mit 385.000 Euro unterstützt. Die Stadt Wertheim erhält 915.000 Euro für den Neubau einer Sporthalle am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

    Im Landkreis Heidenheim gehen 875.000 Euro an die Stadt Giengen a.d.Br. für den Umbau und Erweiterung des Kindergartens “Memminger Wanne“.

    Die höchsten Zuschüsse im Ostalbkreis werden an die Gemeinde Göggingen mit 595.000 Euro für den Neubau einer Kindertagesstätte und nach Eschach mit 590.000 Euro für den Neubau einer Kindertagesstätte mit sechs Gruppen und einer Mensa vergeben.

    Die im Einzelnen bewilligten Mittel entnehmen Sie bitte der Übersicht in der Anlage.

    Anlage:
    Übersicht kommunaler Ausgleichsstock 2020 im Regierungsbezirk Stuttgart (PDF, 95 KB)

  • Abteilung 8
    28.07.2020
    Videochallenge zum Tag des offenen Denkmals 2020
    Motto: „DenkMal kreativ! …teile Deine favorite Denkmal-Story in unserer Videochallenge“

    ​Zum digitalen Tag des offenen Denkmals 2020 veranstaltet die Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg von Donnerstag, 30. Juli, bis Sonntag, 30. August 2020, einen Videowettbewerb. Unter dem Motto „DenkMal kreativ!...teile Deine favorite Denkmal-Story in unserer Videochallenge“ ist jeder eingeladen, ein Video mit einer Länge von bis zu 1,5 Minuten zu einem Denkmal im Bundesland Baden-Württemberg zu filmen und einzureichen.

    „Die Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg hat für das besondere Jahr 2020 zahlreiche digitale Formate entwickelt. Mit einer Videochallenge kann die Geschichte eines Kunstdenkmals, eines schönen denkmalgeschützten Gebäudes, eines Platzes oder einer schönen Parkanlage auf anschauliche Art und Weise erzählt werden“, sagte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, der obersten Denkmalschutzbehörde des Landes. „Wir haben eine wunderbare und reiche Kunst- und Kulturlandschaft in Baden-Württemberg. Deshalb bin ich sehr gespannt auf die persönlichen Geschichten, die die Menschen mit Denkmälern erlebt haben oder wohin es sie zieht, wenn sie unterwegs sind. Machen Sie mit und nehmen Sie Ihr Smartphone in die Hand“, so Schütz. Technisch ist dabei jede Art von Video möglich, sei es ein Clip über eine App oder ein klassischer Film.

    Über das neue Format zum digitalen Tag des offenen Denkmals ist auch der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart, Prof. Dr. Claus Wolf begeistert: „Längst setzt die Landesdenkmalpflege bei vielen Arbeitsprozessen modernste Technik ein. Um Geschichte zu vermitteln und unmittelbar erlebbar zu machen, greifen wir zum Beispiel auf 3-D-Scans und VR-Brillen, 3-D-Drucker oder Drohnen zurück.“

    Die Landesdenkmalpflege stellt bei der Videochallenge attraktive Preise in Aussicht, beispielsweise einen Flug mit der Luftbildarchäologie in einer Cessna 172 oder VIP-Tickets für das Denkmalwochenende 2021 in Meersburg. Die Jury, in der auch Staatssekretärin Schütz vertreten ist, wählt die Gewinnerin oder den Gewinner aus den eingesandten Beiträgen aus und verleiht den Preis beim Livestream am 12. September 2020 ab 17:00 Uhr.

    Auf der Internetseite des LAD unter www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/tag-des-offenen-denkmals/videochallenge können Sie ab Donnerstag, 30. Juli 2020, Ihr Video hochladen und alle Informationen und Teilnahmebedingungen einsehen.

    Anhang:
    Flyer Videochallenge (PDF, 2 MB)

  • Abteilung 7
    28.07.2020
    Sandra Heyn wird ab 1. August 2020 neue Leiterin des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Leonberg (Landkreis Böblingen)

    ​Das Albert-Schweitzer-Gymnasium Leonberg erhält zum 1. August 2020 eine neue Schulleiterin. Sandra Heyn tritt die Nachfolge von Oberstudiendirektor Klaus Nowotzin an, der zum Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wird.

    Sandra Heyn ist 1970 in Aachen geboren und studierte an der RWTH Aachen die Fächer Mathematik, Katholische Theologie und Englisch auf Lehramt an Gymnasien. Nach dem Referendariat und dem Zweiten Staatsexamen am Studienseminar Jülich (Nordrhein-Westfalen) wurde sie im Jahr 2000 in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg eingestellt und unterrichtete seitdem am Fanny-Leicht-Gymnasium in Stuttgart und am Gymnasium Unterrieden in Sindelfingen. Seit 2008 ist sie am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Leonberg tätig. Hier hat sie sich in zahlreiche Bereiche der Weiterentwicklung der Schule erfolgreich eingebracht, unter anderem bei der Öffentlichkeitsarbeit, bei Kooperationen mit außerschulischen Partnern und bei sozialen Aktivitäten der Schulgemeinschaft. Zudem war sie als Beauftragte für Chancengleichheit tätig.

    Sandra Heyn ist stellvertretende Vorsitzende im Vorstand des Freundeskreises des Albert-Schweitzer-Gymnasiums.

  • Abteilung 4
    28.07.2020
    L1123 Fahrbahndeckenerneuerung mit Kurvensanierung zwischen Steinheim und Königsbronn (Landkreis Heidenheim)
    Baubeginn des zweiten Streckenabschnitts ab Montag, 3. August 2020 bis voraussichtlich Donnerstag, 27. August 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 22. Juni 2020, an der L 1123 zwischen Steinheim und Königsbronn eine Fahrbahndeckenerneuerung in drei Streckenabschnitten durch.

    Ab Montag, 3. August 2020, wird mit dem zweiten Streckenabschnitt zwischen dem Anschluss Waldsiedlung und dem Knotenpunkt mit der K 3035 begonnen. Diese Sanierungsmaßnahme, bei der der Asphaltbelag auf dem gesamten Streckenabschnitt erneuert werden muss, wird unter Vollsperrung parallel zum dritten Streckenabschnitt durchgeführt. Um den öffentlichen Nahverkehr möglichst aufrecht zu erhalten gibt es hierfür Sonderregelungen. Der Fertigstellungstermin ist für Donnerstag, 27. August 2020, vorgesehen.

    Für die Vollsperrung des zweiten und dritten Streckenabschnittes wird eine Umleitung von Steinheim über die L 1163 auf die B 466 nach Heidenheim über die B 19 nach Königsbronn in beide Fahrtrichtungen eingerichtet.

    Die Markierungsarbeiten für die gesamte Baumaßnahme erfolgen nach Fertigstellung aller drei Streckenabschnitte unter halbseitiger Sperrung.

    Bisheriger Verlauf der Baumaßnahme:

    Die Sanierungsarbeiten im ersten Streckenabschnitt zwischen Steinheim und dem Kreisverkehr K 3035 wurden pünktlich am Freitag, 17. Juli 2020, fertiggestellt.

    Am Montag, 20. Juli 2020, wurde mit den Sanierungsarbeiten der L 1123 im dritten Streckenabschnitt zwischen dem Anschluss Waldsiedlung und Königsbronn begonnen. Die Arbeiten in diesem Abschnitt dauern voraussichtlich bis Mitte September 2020 an.

    Das Land investiert rund 2 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur und für die Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    27.07.2020
    K 1219: Hochwasserschutz Wendlingen am Neckar (Landkreis Esslingen)
    Umwandlung der Vollsperrung der K 1219 in halbseitige Sperrung ab Montag, 3. August 2020

    ​Anfang Mai 2020 wurde mit der Ertüchtigung der Hochwasserschutzeinrichtungen in der Stadt Wendlingen am Neckar entlang des Neckars begonnen. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Regierungspräsidium Stuttgart und der Stadt Wendlingen am Neckar. Im ersten Bauabschnitt wurden die Hochwasserschutzeinrichtungen links des Neckars zwischen dem Baugebiet Wert und der Kreisstraße 1219 ertüchtigt und erhöht. Dazu musste als erste Maßnahme ein im Bereich des künftigen Hochwasserschutzdammes liegender Abwassersammler räumlich verlegt und im Straßenbankett der Kreisstraße 4219 neu gebaut werden. Diese Verlegung ist jetzt abgeschlossen und der alte Sammler wurde stillgelegt.

    Für die Verlegung des Sammlers musste die Kreisstraße seit 4. Mai 2020 in beide Fahrtrichtung voll gesperrt werden. Für die jetzt kommenden Arbeitsschritte ist die Vollsperrung nicht mehr erforderlich. Die Vollsperrung wird daher am Montag, 3. August 2020, 10:00 Uhr, in eine halbseitige Sperrung umgewandelt.

    Die Fahrzeuge, die von Wendlingen kommen, können dann wieder in Richtung Unterensingen fahren. Der Verkehr in die Gegenrichtung von Unterensingen nach Wendlingen muss weiterhin die Umleitung auf der L 1250 über die rechte Neckarseite nutzen. Die Fahrtrichtung von Unterensingen nach Wendlingen wird bis zum Abschluss der Baumaßnahmen, voraussichtlich im November 2020, gesperrt bleiben.

    Auch die Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende müssen in beiden Richtungen weiterhin den Fuß- und Radweg auf der rechten Neckarseite benutzen. Der Radweg entlang des Gewerbegebiets Wert wurde zwischenzeitlich zurück gebaut und wird im Zuge des Hochwasserschutzes neu hergestellt und auf drei Meter Breite erweitert.

    Die Buslinie 184, die in den vergangenen drei Monaten über die rechte Neckarseite umgeleitet wurde, kann ab Montag, 3. August 2020, wieder auf der Kreisstraße 1219 in beiden Richtungen verkehren. Es gelten die ursprünglichen Fahrpläne von April 2020. Die Buslinie kann weiterhin die Haltestelle Wertstraße nicht anfahren, da diese Haltestelle im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahme barrierefrei umgebaut und neugestaltet wird.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

  • Abteilung 4
    27.07.2020
    L 1204: Fahrbahn- und Radwegsanierung Ortsdurchfahrt Deizisau (Landkreis Esslingen)
    Sanierungsarbeiten von Montag, 3. August 2020, bis Freitag, 11. September 2020, teilweise unter Vollsperrung

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der L 1204 in der Ortsdurchfahrt Deizisau zwischen Neckarstraße und der Straßenmeisterei Deizisau teilweise unter Vollsperrung eine Sanierung des Fahrbahnbelags auf dem rund 1,2 Kilometer langen Abschnitt durch. Zusätzlich wird der Geh- und Radweg auf einer Strecke von rund 800 Metern zwischen dem Seewiesenweg und dem Schießhausweg unter Vollsperrung saniert.

    Die Sanierungsarbeiten der Fahrbahn erfolgen in sechs Abschnitten. Die ersten beiden Bauabschnitte zwischen der Straßenmeisterei Deizisau und dem Seewiesenweg werden unter Vollsperrung ab Montag, 3. August 2020, 5:00 Uhr, bis Montag, 10. August 2020, 22:00 Uhr, durchgeführt. In diesem Zeitraum ist die L 1204 zwischen Seewiesenweg und Straßenmeisterei Deizisau nicht befahrbar. Der Verkehr wird währenddessen über die Sirnauer Straße und den Herrenlandweg umgeleitet.

    Die verbleibenden vier Bauabschnitte erfolgen lediglich unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn ab Dienstag, 11. August 2020, 5:00 Uhr, bis Freitag, 11. September 2020, 22:00 Uhr. In diesem Zeitraum ist die L 1204 in Richtung Denkendorf halbseitig befahrbar. Der Verkehr in Richtung Deizisau wird in dieser Zeit über die Sirnauer Straße umgeleitet. Die Auf- und Abfahrt zur B 10 wird ab Mittwoch, 2. September 2020, 5:00 Uhr, bis Dienstag, 8. September 2020, 22:00 Uhr, für den Verkehr gesperrt. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert.

    Die Sanierung des Geh- und Radwegs erfolgt ab Montag, 17. August 2020, 5:00 Uhr, bis Mittwoch, 2. September 2020, 22:00 Uhr. In diesem Zeitraum ist der Geh- und Radweg zwischen Seewiesenweg und Schießhausweg für den Rad- und Fußgängerverkehr gesperrt. Der Verkehr wird in den genannten Zeiten über den Seewiesenweg, die Sirnauer Straße, Herrenlandweg und Schießhausweg umgeleitet.

    Das Land investiert rund 480.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur und die Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    27.07.2020
    L 1103: Fahrbahndeckenerneuerung in Pfaffenhofen und Weiler (Landkreis Heilbronn) / Abschnittsweise Vollsperrung der Ortsdurchfahrten Pfaffenhofen und Weiler von Montag, 3. August 2020, bis voraussichtlich Freitag, 27. November 2020
    Halbseitige Sperrung der Ortsdurchfahrt Pfaffenhofen von Montag, 3. August 2020, bis voraussichtlich 31. Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt eine Fahrbahndeckenerneuerung der L 1103 in den Ortsdurchfahrten Pfaffenhofen und Weiler zur Beseitigung von Spurrinnen und Rissen durch. Die Maßnahme erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von 3,3 Kilometer und umfasst auch die freie Strecke zwischen den beiden Ortsdurchfahrten. Die Arbeiten beginnen am Montag, 3. August 2020, und werden bis voraussichtlich Freitag, 27. November 2020, andauern. Neben den Fahrbahnsanierungsarbeiten des Landes werden von der Gemeinde Wasserversorgungseinrichtungen auf einer Länge von 800 Metern im Ortsteil Pfaffenhofen erneuert.

    Um die Beeinträchtigung für den Anwohnerverkehr während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten, wird die Gesamtmaßnahme in fünf Bauabschnitten ausgeführt. Während die Verlegung der Wasserleitung unter halbseitiger Sperrung abgewickelt werden kann, werden für die Straßenbauarbeiten jeweils abschnittsweise Vollsperrungen erforderlich.

    Die einzelnen Bauabschnitte werden jeweils rund zwei bis drei Wochen andauern. Die Arbeiten beginnen am 3. August 2020 mit dem ersten Bauabschnitt (von Zaberfeld kommend ab Ortsanfang Weiler bis Ortsmitte Weiler), die weiteren Bauabschnitte schließen sich abschnittsweise (siehe Bauabschnitte-Plan) daran an. Mit Beginn des ersten Bauabschnitts laufen ebenfalls die Arbeiten an der Wasserleitung in der Ortsdurchfahrt Pfaffenhofen an.

    Die überörtliche Umleitung erfolgt während allen fünf Bauabschnitten von Güglingen über die L 1110 (Kleingartach) nach Zaberfeld (K 2160) in beide Richtungen. Die überörtliche sowie die innerörtlichen Umleitungen des jeweiligen Bauabschnitts werden vor Ort ausgeschildert. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner der Bauabschnitte werden vorab gesondert über die Anfahrbarkeit ihrer Grundstücke informiert.

    Während des ersten Bauabschnitts wird für den ÖPNV ein Pendelbus zwischen Ochensburg und Pfaffenhofen eingerichtet, der stündlich verkehrt und in Pfaffenhofen an den regulären Bus anschließt. Die Haltestellen in Zaberfeld „Ortseingang Ost“ sowie „Evangelische Kirche“ entfallen. Über die geänderten Fahrtzeiten werden die Verkehrsbetriebe sowie die Gemeinden Zaberfeld und Pfaffenhofen auf ihrer Internetseite sowie durch Aushänge informieren.

    Busreisende mit Fahrtziel Heilbronn sollten nach Möglichkeit auf die Linien 676 und 672 ausweichen und in Eppingen beziehungsweise Schwaigern in die Stadtbahn umsteigen.

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 1,6 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur und die Verkehrssicherheit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.



  • Abteilung 4
    27.07.2020
    L 1076/K 3293: Fertigstellung des Kreisverkehrs Kapfenburg bei Lauchheim-Hülen (Ostalbkreis)
    Ministerialdirektor Jörg Krauss, Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Landrat Klaus Pavel besichtigen neuen Kreisverkehr

    ​Bei einer Baustellenbesichtigung machten sich Jörg Krauss, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg, der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer und der Landrat des Ostalbkreises, Klaus Pavel, heute, am 27. Juli 2020, ein Bild vom neuen Kreisverkehrsplatz sowie den Sanierungsarbeiten an der L 1076. Das Regierungspräsidium Stuttgart führt diese Baumaßnahme gemeinsam mit dem Ostalbkreis an der Kreuzung der L 1076 mit der K 3293 und der Zufahrt zur Kapfenburg seit Mitte April 2020 durch. Der fertiggestellte Kreisverkehr konnte heute für den Verkehr frei gegeben werden.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erklärte: „Mit dem Neubau des Kreisverkehrs hat das Land in die Modernisierung der Straßeninfrastruktur im Ostalbkreis investiert. Hier in Lauchheim-Hülen war uns außerdem besonders wichtig, die Sicherheit an der Kreuzung der K 3293 mit der L 1076 zu erhöhen. Zudem soll durch diese Maßnahme der phasenweise stark frequentierte Verkehrsknoten entlastet werden.“ Reimer lobte außerdem die gute Zusammenarbeit mit dem Ostalbkreis. „Die Gelder von Land und Kreis, die an dieser Stelle investiert wurden, sind sehr sinnvoll angelegt, denn sowohl das Fahrzeugaufkommen als auch der Fußgängerverkehr sind teils sehr hoch - vor allem bei Veranstaltungen auf Schloss Kapfenburg. Mein Dank gilt dem Land für die Realisierung dieser Maßnahme“, sagte Landrat Klaus Pavel.

    „Der Kreisel ist fertig, darüber freue ich mich sehr. Gerne bin ich heute zur Freigabe des neuen Kreisverkehrs, der direkt an das landeseigene Schloss Kapfenburg angrenzt, gekommen. Dass der Kreisverkehr zu mehr Sicherheit und insbesondere zu einer Verkehrsentlastung führt, ist auch für Schloss Kapfenburg wichtig“, sagte Ministerialdirektor Jörg Krauss.

    Die K 3293 verläuft parallel zur L 1076 und führt mit einer starken Steigung von 7 Prozent in einer engen Kurve auf die L 1076 zu. Die Landesstraße war von der Kreisstraße aus nur schwer und erst spät einsehbar, weshalb der Verkehrsknoten eine Gefahrenstelle darstellte. Hinzu kommt, dass die L 1076 als Umleitungsstrecke für die A 7 dient, sodass ein Umleitungsfall zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der Landesstraße führen kann. Dadurch können auf der K 3293 und von der Kapfenburg sowie der Staatsdomäne kommend Wartezeiten bis zur Einfahrt in die Landesstraße entstehen. Der Neubau des Kreisverkehrs Kapfenburg dient daher sowohl der Verkehrssicherheit als auch der Entlastung des Verkehrsknotens.
     
    Umfang und Ablauf der Baumaßnahme:

    • Bau eines Kreisverkehrs inklusive Busbucht (fertiggestellt)
    • Ausbau eines Gehweges von der Kapfenburg nach Hülen zu einem Geh- und Radweg (fertiggestellt)
    • Sanierung der L 1076 vom Kreisverkehr bis zur Abbiegespur bei Hülen (fertiggestellt)
    • Sanierung der L 1076 von Lauchheim bis zum Kreisverkehr (Fertigstellung bis voraussichtlich 31. Juli 2020)
    • Sanierung eines Gehweges von Lauchheim in Richtung Kapfenburg (Fertigstellung bis voraussichtlich Mitte August)


    Die Bau- und Planungskosten betragen rund 925.000 Euro. Der Ostalbkreis trägt davon rund 250.000 Euro.

  • Abteilung 4
    27.07.2020
    L 1025: Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Kloster Schöntal, Gemeinde Schöntal (Landkreis Hohenlohe)
    Änderung der überörtlichen Umleitung ab Montag, 3. August 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt derzeit eine Fahrbahndeckenerneuerung an der Ortsdurchfahrt des Teilorts Kloster Schöntal durch. Neben den Wasser- und Gasversorgungsarbeiten, die im Auftrag der Gemeinde Schöntal vergeben wurden, wird auch die bestehende Jagstbrücke instandgesetzt. Die Maßnahme läuft bereits seit Montag, 20. April 2020, und wird voraussichtlich am Montag, 3. August 2020, in den zweiten Bauabschnitt übergehen. Für den zweiten Bauabschnitt wird die bestehende Umleitung angepasst. Die Umleitung in Richtung Berlichingen und umgekehrt verläuft nunmehr über die K 2322 (Honigsteige) und K 2321. Die Maßnahme wird voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein.

    Mit dieser Maßnahme investiert das Land insgesamt rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    27.07.2020
    L 2251: Sanierung einer Stützmauer zwischen Elpersheim und Weikersheim (Landkreis Main-Tauber)
    Halbseitige Sperrung von Montag, 27. Juli 2020, bis voraussichtlich Freitag, 07. August 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 27. Juli 2020, Betoninstandsetzungsarbeiten an einer Stützmauer zwischen Weikersheim und Elpersheim durch. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 7. August 2020, andauern.

    Zur Durchführung der Arbeiten wird die L 2251 zwischen Weikersheim und Elpersheim entlang der Stützmauer auf einer Länge von circa 100 Metern einseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Für die Verbesserung der Verkehrssicherheit und den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur investiert das Land rund 30.000 Euro

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    24.07.2020
    B 19: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Bröckingen und Gaildorf (Landkreis Schwäbisch Hall) | Vollsperrung ab Mittwoch, 29. Juli 2020, bis Freitag, 14. August 2020
    Halbseitige Sperrung von Freitag, 31. Juli 2020, bis Mittwoch, 12. August 2020, am Knotenpunkt B 19/K 2663

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert ab Mittwoch, 29. Juli 2020, die B 19 im Streckenabschnitt zwischen Bröckingen und Gaildorf/Münster. Aufgrund der vorhandenen Fahrbahnschäden, wie Spurrinnen, sogenannten Kornausbrüchen und Ausmagerungen werden die Asphaltdeckschichten auf dem rund 1,5 Kilometer langen Streckenabschnitt erneuert und Verdrückungen und Setzungen beseitigt. Die Arbeiten können aufgrund der vorhandenen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. Deshalb wird die B 19 nach der Abzweigung K 2663 Richtung Schönberg/Unterrot bis Zufahrt Freibad Gaildorf Münster ab Mittwoch, 29. Juli 2020, bis voraussichtlich Freitag, 14. August 2020, voll gesperrt.

    Weiter wird im Zuge dieser Maßnahme der Knotenpunkt B 19/K 2663 von Freitag, 31. Juli 2020, bis voraussichtlich Mittwoch, 12. August 2020, erneuert. Um die verkehrlichen Einschränkungen für diese Sanierungsarbeiten so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Sanierung des Knotenpunktes lediglich unter halbseitiger Sperrung. Der Verkehr wird in dieser Zeit mit einer Ampelanlage geregelt.

    Die ausgewiesene Umleitung erfolgt ab Knotenpunkt B 19/K 2663 - K 2663 - K 2662 - K 3330 - Rotenhar - L 1080 - Gschwend - B 298 - Gaildorf. In Gegenrichtung wird die Umleitungsführung zur Minimierung des Begegnungsverkehrs in Rotenhar beendet und der Verkehr in Richtung Aalen über die L 1080 Frickenhofen geleitet.

    Das Mineralfreibad auf dem Kieselberg ist über Gaildorf weiterhin erreichbar.

    Durch die parallel durchgeführten Bauarbeiten kann die Bauzeit der rund 1,5 Kilometer langen Strecke auf etwa 2,5 Wochen reduziert werden und die Strecke voraussichtlich ab Freitag, 14. August 2020, wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Der Bund investiert in diese Infrastrukturmaßnahme rund 400.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.07.2020
    A 8 zwischen AK Stuttgart und AS Stuttgart-Möhringen in Fahrtrichtung München
    Kurzfristige Sanierungsarbeiten heute Nacht, 24./25. Juli 2020, aufgrund eines Brandschadens

    ​Am gestrigen Donnerstag, 23. Juli 2020, brannte am Nachmittag auf der A 8 zwischen dem Autobahnkreuz (AK) Stuttgart und der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Möhringen ein Lkw komplett aus. Dadurch wurden Fahrbahnschäden auf dem Seitenstreifen verursacht. Dieser Schaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.

    Nachdem die Bergung des ausgebrannten Fahrzeugs und die Reinigung der Fahrbahn abgeschlossen waren, konnten am Donnerstagabend zunächst wieder zwei Fahrstreifen und noch in der Nacht auf Freitag alle drei regulären Fahrstreifen Richtung München für den Verkehr freigegeben werden. Die in diesem Streckenabschnitt vorhandene Möglichkeit für eine temporäre Seitenstreifenfreigabe kann aufgrund des beschädigten Seitenstreifens derzeit jedoch nicht freigeschalten werden.

    Zur Behebung des entstandenen Brandschadens werden die notwendigen Arbeiten nachts in der verkehrsärmeren Zeit durchgeführt. Hierfür ist eine Sperrung des Seitenstreifens und des rechten Fahrstreifens im Autobahnabschnitt zwischen dem AK Stuttgart und der AS Stuttgart-Möhringen in Fahrtrichtung München in der heutigen Nacht, 24./25. Juli 2020, von 20:00 bis voraussichtlich 6:00 Uhr, erforderlich. Für den Verkehr stehen in diesem Zeitraum der verbleibende mittlere und linke Fahrstreifen zur Verfügung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese kurzfristig notwendige Maßnahme.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.07.2020
    L 1066: Ersatzneubau der Haselbachbrücke in Sulzbach-Bartenbach (Rems-Murr-Kreis)
    Vollsperrung ab Donnerstag, 30. Juli 2020, bis voraussichtlich Freitag, 9. Oktober 2020 / Umleitungen für KfZ-Verkehr und Stromberg-Murrtal-Radweg

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt die Haselbachbrücke – eine Gewölbebrücke aus dem Jahr 1850 – erneuern, um die Anforderungen für Brückenbauwerke auf der als Schwerlaststrecke ausgewiesenen Landesstraße weiterhin zu erfüllen. Seit Anfang Juli 2020 werden Vorbereitungsarbeiten und die Verlegungen von Versorgungskabeln unter halbseitiger Fahrbahnsperrung durchgeführt. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat darüber bereits mit einer Pressemitteilung informiert.

    Bis zum Beginn der Sommerferien wird das Baufeld plangemäß für die Hauptbauphase vorbereitet. Ab kommenden Donnerstag, 30. Juli 2020, bis voraussichtlich Freitag, 9. Oktober 2020, wird die L 1066 in Sulzbach-Bartenbach für den Abbruch der Haselbachbrücke und die Errichtung des neuen Bauwerks für den Verkehr voll gesperrt.

    Das neue Brückenbauwerk wird auf zwei Bohrpfahlreihen gegründet, die auch gleichzeitig die Brückenwiderlager bilden und auf die die sogenannte Brückenüberbauplatte aufbetoniert wird. Im Rahmen der Planung des neuen Brückenbauwerks wurden verschiedene Varianten untersucht. Diese Variante hat sich für die vorhandenen Baugrundbedingungen und beengten Platzverhältnisse als optimale Lösung auch im Hinblick auf die Ausführungszeit herausgestellt. Dadurch konnte die Bauzeit und damit der Zeitraum der hierfür notwendigen Vollsperrung auf rund elf Wochen so weit wie möglich minimiert werden. Bei der Zeitvorgabe für die Brückenbauarbeiten musste berücksichtigt werden, dass die Bauarbeiten einschließlich der Bohrpfahlarbeiten und dem Brückenabbruch erschütterungsarm durchzuführen sind, um Schäden der Umgebung der Baustelle zu vermeiden. Das erschütterungsarme Bauen, wie auch die für Personal- und Geräteeinsatz beschränkten Platzverhältnisse, erschweren den Baufortschritt und verhindern ein schnelleres Bauen.

    Der Zeitraum der Vollsperrung der Landesstraße wird außerdem für die Erneuerung der Fahrbahndecke der L 1066 in Bartenbach ab der Haselbachbrücke bis zum Ortsende in Richtung Sulzbach genutzt.

    Der Verkehr wird während der Vollsperrung der Landesstraße zwischen Sulzbach und Fichtenberg auf der B 14 und der L 1055 über Mainhardt umgeleitet. Diese überörtliche Umleitung ist bereits seit Anfang Juli ausgeschildert, um Staus in Bartenbach vor der Ampelanlage der halbseitigen Fahrbahnsperrung zu reduzieren.

    Für den Busverkehr wird eine innerörtliche Umleitung über die Grimmstraße mit Ersatzhaltestellen an den Abzweigen der L 1066 in die Grimmstraße eingerichtet. Die Busumleitungsstrecke wird mit einer Ampelanlage ausgestattet, die nur von den Busfahrern per Handsender auf grün geschaltet werden kann.

    Der Stromberg-Murrtal-Radweg wird in Fahrtrichtung von Murrhardt nach Sulzbach umgeleitet. Die Umleitung beginnt am Ortseingang von Schleißweiler. Sie führt über die Aladinstraße nach Bartenbach in die Grimmstraße. Von dort an wird der Stromberg-Murrtal-Radweg über die Verlängerung der Grimmstraße auf den Radweg parallel zur L 1066 geführt. In Sulzbach kann wieder auf den ursprünglichen Radweg zurückgewechselt werden. Diese Umleitung dient auch für den innerörtlichen Radverkehr in beide Fahrtrichtungen.

    Da der Stromberg-Murrtal-Radweg vor allem in den Sommerferien sehr frequentiert ist, wird die Umleitung entsprechend ausgeschildert und zusätzlich im Internetportal www.stromberg-murrtal-radweg.de bekanntgegeben.

    Nach Aufhebung der Vollsperrung werden ab Samstag, 10. Oktober 2020, wieder unter halbseitiger Fahrbahnsperrung Restarbeiten abgewickelt, für die keine Vollsperrung notwendig ist. Der Verkehr wird während dieser halbseitigen Sperrung über eine Ampelanlage geregelt.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und die Gemeinden um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    23.07.2020
    L 1113: Fahrbahndeckenerneuerung von Freiberg bis Ingersheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung zwischen Freiberg und Ingersheim ab Donnerstag, 30. Juli, bis Sonntag, 13. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Donnerstag, 30. Juli, bis voraussichtlich Sonntag, 13. September 2020, die Fahrbahndeckenerneuerung der L 1113 zwischen Freiberg und Ingersheim durch.

    Die Maßnahme wird in zwei Bauphasen unterteilt:

    Die in der ersten Bauphase zu sanierende Strecke beginnt von Freiberg kommend ab dem Kreisverkehr L 1113 und K 1600 und erstreckt sich über die L 1113 bis zur Kreuzung Gröninger Weg/ Neckarstraße am Ortseingang von Ingersheim. Hier umfassen die Arbeiten an der L 1113 die Sanierung der bestehenden oberen Asphaltschichten sowie den Austausch der sanierungsbedürftigen Asphaltschichten an Schadstellen.

    Die Fahrbahndeckenerneuerung dieses Streckenabschnitts erfolgt ab Donnerstag, 30. Juli 2020, unter Vollsperrung und wird voraussichtlich bis Ende August andauern. Die Umleitung erfolgt von Ingersheim kommend über die L 1125 (Bietigheimer Straße) auf die L 1130 (Poststräßle) und über die K 1600 (Freiberger Straße) nach Freiberg. Von Freiberg kommend erfolgt die Umleitung in entgegengesetzter Richtung über die K 1600, die L 1130 und dann über die L 1125 nach Ingersheim.

    In der zweiten Bauphase, die voraussichtlich Anfang September beginnt, wird der Streckenabschnitt von der Kreuzung Gröninger Weg/ Neckarstraße bis zur Kreuzung Bietigheimer Straße (L 1113) saniert. Im Kreuzungsbereich zur Bietigheimer Straße wird die bestehende Mittelinsel verkleinert und verlegt sowie der Gehweg auf der Westseite entfernt. Durch diese Anpassungen wird eine vollwertige Linksabbiegerspur geschaffen, die den Verkehrsfluss verbessern soll.

    Während der zweiten Bauphase wird der Verkehr über die Umleitungstrecke der ersten Bauphase geführt. Von Freiberg aus kommend ist die Durchfahrt für den Anliegerverkehr bis zur Neckarstraße in Ingersheim dann wieder möglich.

    Das Land investiert rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlagen:
    Übersichtslageplan (Quelle: RPS) (PDF, 813 KB)
    Umleitungspläne (Quelle: RPS) (PDF, 1,2 MB)

  • Abteilung 8
    23.07.2020
    Neue Informationstafel für die Siedlung Ziegelklinge in Stuttgart-Heslach
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Siedlung Ziegelklinge hat eine ganz besondere Geschichte – darauf weist nun auch eine Informationstafel hin“

    ​Die gerne als kleine Schwester der Weißenhofsiedlung bezeichnete Siedlung Ziegelklinge in Stuttgart-Heslach hat eine neue Informationstafel. Damit soll die Siedlung, die bisher noch als versteckter Schatz im Stuttgarter Kulturerbe gilt, entsprechend gewürdigt werden. Eingeweiht wurde die Tafel am Donnerstag, 23. Juli 2020, von dem Stuttgarter Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Prof. Dr. Claus Wolf, und Helmuth Caesar, dem Technischen Geschäftsführer der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH.

    „Innerhalb der fast zweieinhalbtausend Kulturdenkmale in Stuttgart ist die Siedlung Ziegelklinge etwas ganz Besonderes“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei der Eröffnung. „Wenn man von der klassischen Moderne in Stuttgart hört, denkt man natürlich an die als UNESCO-Welterbe ausgezeichneten Corbusier-Häuser oder die Weißenhofsiedlung insgesamt, die architektonische Bedeutung der Ziegelklinge dagegen ist vielen unbekannt“, so Reimer weiter.

    Dies soll sich nun ändern. Die Tafel macht Spaziergängerinnen und Spaziergänger ab sofort auf die Bedeutsamkeit der Siedlung aufmerksam und erläutert Wissenswertes zur Geschichte, Architektur und denkmalgerechten Sanierung.

    Mit der Siedlung Ziegelklinge entstand im gleichen Jahr wie die weltberühmte Weißenhofsiedlung 1927 eine Anlage nach den Idealen des modernen Bauens. Die im Volksmund auch Hustenburg genannte Siedlung am Sandweg beziehungsweise der Sperlingstraße im Stuttgarter Süden verfolgte damals auch einen gesundheitspolitischen Aspekt. Ursprünglich war die Siedlung als Luftkurort für Tuberkulosekranke erbaut worden. Die damalige Landesversicherungsanstalt wollte den Erkrankten in den Häusern die Genesung im familiären Umfeld sowie Heimarbeit ermöglichen und damit die hohen Kosten der Krankenhausunterbringung sparen. Die Lage am Waldrand und die Bauweise mit einem Krankenzimmer samt Terrasse sollten sich zudem positiv auf die Genesung der Erkrankten auswirken. Obwohl das Konzept nicht aufging und nur wenige Tuberkulosekranke in die Häuser zogen, gilt die Siedlung als Pilotprojekt der Krankenfürsorge.

    Heute gehört die Siedlung der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH und wurde 2016 bis 2018 umfangreich und denkmalgerecht saniert.

  • Abteilung 4
    23.07.2020
    L 1183: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen AS B 464 und Knotenpunkt Calwer Straße / Benzstraße (Landkreis Böblingen)
    Halbseitige Sperrung der L 1183 im Bereich der AS Sindelfingen – Benzstraße in beide Fahrtrichtungen ab Samstag, 25. Juli 2020, bis Montag, 14. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Donnerstag, 30. Juli 2020, bis voraussichtlich Montag, 14. September 2020, 6:00 Uhr, Sanierungsarbeiten an der L 1183 zwischen der Anschlussstelle (AS) B 464 und dem Knotenpunkt Calwer Straße/Benzstraße innerhalb der Sommerferien durch. Die Vorarbeiten zur Erstellung der Mittelstreifenüberfahrten im Bereich des Anschlusses an die B 464 sowie der Benzstraße finden bereits ab Samstag, 25. Juli 2020, statt. Im Zuge der Fahrbahndeckenerneuerung werden alle Asphaltschichten der L 1183 erneuert. Zudem soll die bestehende Frostschutzschicht ausgebessert und verstärkt werden. Zusätzlich wird der Geh- und Radweg zwischen Gottlieb-Daimler-Straße und Benzstraße für die Stadt Sindelfingen mit saniert.

    Die Maßnahme erfolgt in zwei Bauphasen unter jeweils halbseitiger Sperrung der Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen. Somit steht für den Verkehr von Samstag, 25 Juli 2020, bis Montag, 14. September 2020, in beide Fahrtrichtungen lediglich ein Fahrstreifen zur Verfügung.

    Die erste Bauphase beginnt am Donnerstag, 30 Juli 2020, und dauert bis Montag, 24. August 2020. In dieser Zeit wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Sindelfingen saniert.
    Die zweite Bauphase beginnt im Anschluss und dauert bis Montag, 14. September 2020. Dabei wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Darmsheim saniert.

    Während der ersten Bauphase ist die südliche Anbindung der Gottlieb-Daimler-Straße von der L 1183 voll gesperrt. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Schoßhofstraße werden über die B 464 zur Böblinger Straße in Richtung Gottlieb-Daimler-Straße geleitet. Für den Verkehr auf der L 1183 in Fahrtrichtung Sindelfingen ist zusätzlich die Anbindung an die nördliche Gottlieb-Daimler-Straße gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Kreuzungspunkt Calwer Straße/Fronäckerstraße in Fahrtrichtung Maichingen. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung wird eingerichtet.

    Für den gesperrten Geh- und Radverkehr zwischen der Gottlieb-Daimler-Straße und Benzstraße wird eine Umleitungsbeschilderung über die nahegelegenen Wirtschaftswege eingerichtet.

    Um die Beeinträchtigungen während der Bauzeit weitestgehend zu reduzieren, wird die Bauzeit der Maßnahme unmittelbar vor beziehungsweise innerhalb der Sommerferien umgesetzt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Träger der Kosten ist das Land Baden-Württemberg, das für die Fahrbahnerneuerung in den Erhalt der Infrastruktur investiert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie alle Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    23.07.2020
    B 10: Fahrbahndeckenerneuerung und Neubau Verflechtungsstreifen Neuwirtshaus – AS Zuffenhausen (Landkreis Ludwigsburg)
    Vorbereitende Arbeiten mit Verkehrseinschränkungen ab Freitag, 24. Juli 2020, 20:00 Uhr / Beginn der Bauarbeiten unter halbseitiger Sperrung ab Montag, 3. August 2020, bis voraussichtlich Ende Oktober 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab Freitag, 24. Juli 2020, bis voraussichtlich Ende Oktober 2020, mit umfangreichen Arbeiten an der B 10 zwischen Schwieberdingen und Stuttgart-Neuwirtshaus. Dabei wird zunächst die Fahrbahndecke im Bereich der Anschlussstelle (AS) Müllerheim (Korntal-Münchingen) und der AS Stuttgart-Zuffenhausen auf einer Länge von rund einem Kilometer in beiden Fahrtrichtungen erneuert. Anschließend erfolgt der Bau eines Verflechtungsstreifens von Stuttgart-Neuwirtshaus bis zur Auffahrt der B 10 auf die A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn. Der Verflechtungsstreifen soll dabei den Verkehrsfluss in diesem Streckenabschnitt verbessern.

    Ab Freitag, 24. Juli 2020, 20:00 Uhr, werden bereits Vorarbeiten zur Einrichtung der Baustelle durchgeführt. Hier ist bereits mit Einschränkungen im Verkehrsfluss unter teilweise kurzzeitigen halbseitigen Fahrbahnsperrungen zu rechnen. Ab Dienstag, 28. Juli 2020, erfolgt im Rahmen der Vorarbeiten der Umbau des Knoten Neuwirtshaus. Dazu ist während des Umbaus die Sperrung der Linksabbiegespur von der Auffahrt der B 10 nach Stammheim für etwa vier Tage erforderlich. Der Verkehr mit Fahrtziel Stammheim kann in dieser Zeit den bestehenden U-Turn direkt nach der Kreuzung zum Abbiegen nutzen.

    Ab Montag, 3. August 2020, beginnt sodann die Sanierung der Fahrbahndecke im Bereich der Anschlussstelle Zuffenhausen in Fahrtrichtung Vaihingen-Enz unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn. Hier wird auf einer Länge von rund einem Kilometer die bestehende Asphaltdeckschicht und die darunterliegende Binderschicht erneuert. Für den Verkehr steht in beide Fahrtrichtungen lediglich ein Fahrtstreifen zur Verfügung. Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 Stundenkilometer beziehungsweise 60 Stundenkilometer beschränkt. Die Fahrbahndeckensanierung im Bereich der AS Zuffenhausen dauert voraussichtlich rund drei Wochen. Direkt im Anschluss beginnen die Arbeiten zum Neubau des Verflechtungsstreifens. Hierzu wird eine gesonderte Pressemitteilung veröffentlicht.

    Durch diese Verkehrsführung für die Sanierung der Fahrbahn in Richtung Vaihingen/Enz der B 10 sind folgende Fahrbeziehungen nicht mehr möglich:

    Von der A 81 Fahrtrichtung Heilbronn auf die B 10 Fahrtrichtung Vaihingen-Enz
    -> Umleitung erfolgt entsprechend der ausgeschilderten U 3 über die Neuwirtshauskreuzung
    -> Von der B 10 Fahrtrichtung Vaihingen-Enz auf die A 81 Fahrtrichtung Singen
    -> Umleitung erfolgt entsprechend der ausgeschilderten U 1 über die Anschlussstelle Münchingen
    Von der A 81 Fahrtrichtung Singen auf die B 10 Fahrtrichtung Vaihingen-Enz
    -> Umleitung erfolgt entsprechend der ausgeschilderten U 3 über die Neuwirtshauskreuzung

    Des Weiteren ist die Ein- und Ausfahrt der Anschlussstelle Müllerheim in Fahrtrichtung Vaihingen-Enz in dieser Zeit gesperrt. Eine entsprechende Umleitung ist auch hier ausgeschildert.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungs-und Ausbaumaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Einrichtung einer 6-Tage Woche unter Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    23.07.2020
    L 1140: Umbau des Knotenpunkts Ludwigsburg-Süd sowie Anschluss der Westrandstraße (Landkreis Ludwigsburg)
    Beginn zweiten Bauphase unter halbseitiger Sperrung ab Montag, 27. Juli 2020 / Arbeiten zur Umstellung der Verkehrssicherung ab Samstag, 25. Juli 2020

    ​Nach Abschluss der ersten Bauphase soll ab Montag, 27. Juli 2020, mit der zweiten Bauphase unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn begonnen werden. Hierzu werden bereits ab Samstag, 25. Juli 2020, Arbeiten zur Umstellung der Verkehrssicherung erfolgen. Mit Einschränkungen im Verkehrsfluss ist zu rechnen. Zudem wird die Ein- und Ausfahrt der AS LB-Süd ab Sonntag, 26. Juli 2020, in Fahrtrichtung Heilbronn voll gesperrt. Die örtliche Umleitung U 7 erfolgt über die AS Ludwigsburg-Nord.

    Für den Verkehr auf der L 1140 in Fahrtrichtung Ludwigsburg steht bis zum Ende der Baumaßnahme lediglich ein Fahrstreifen zur Verfügung. In Fahrtrichtung Möglingen stehen zunächst noch zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Um dies zu gewährleisten, wird die Linksabbiegespur an der Einmündung der L 1140 mit der Möglinger Straße als zusätzliche Spur genutzt. Dadurch ist das Linksabbiegen von Ludwigsburg kommend in die Möglinger Straße Richtung Pflugfelden nicht mehr möglich.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 50 Stundenkilometer beschränkt.

    Die geplante Dauer der Gesamtmaßnahme beträgt rund elf Wochen. Die Maßnahme soll bis Ende September abgeschlossen sein.

    Die Kosten für diese gemeinsame Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer während der Gesamtdauer der Maßnahme zu reduzieren, wird die Maßnahme an sechs Tagen pro Woche, möglichst unter vollständiger Ausnutzung des Tageslichts, durchgeführt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    22.07.2020
    B 27/L 1100: Fahrbahndeckenerneuerung und Knotenpunktumbau zwischen Bad Friedrichshall / Jagstfeld, Offenau und Bad Wimpfen (Landkreis Heilbronn)
    Einschränkungen im Bereich des Knotenpunktes ab Dienstag, 28. Juli 2020 | Vollsperrung der B 27 von Montag, 17. August, bis Sonntag, 6. September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Dienstag, 28. Juli 2020, bis Sonntag, 6. September 2020, auf der B 27 zwischen Bad Friedrichshall / Jagstfeld (ab Höhe Polizeihundestaffel) und Offenau (bis Kreisverkehr Ortseingang) sowie auf der L 1100 Richtung Bad Wimpfen eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von insgesamt 1,5 Kilometern durch.

    Neben der Fahrbahndeckenerneuerung wird unter anderem der Knotenpunkt an der B 27/L 1100 (Abzweig Bad Wimpfen) baulich verbessert. Die Sanierung des Knotenpunktes sieht vor, sowohl den Rechtseinbiegestreifen der L 1100 als auch den Linksabbiegestreifen der B 27 zu verlängern, um den Rückstau der Verkehrsströme in den Stoßzeiten zu minimieren. Mit der Verlängerung der Aufstellflächen wird auch die Verbreiterung der beiden Fahrbahnen sowie Umbauten an der Ampelanlage erforderlich.

    Um den Zeitraum der erforderlichen Vollsperrung zu minimieren, werden ab Dienstag, 28 Juli 2020, bis Sonntag, 16. August 2020, vorbereitende Arbeiten unter laufendem Verkehr durchgeführt. Auf Grund der angepassten Verkehrsführung kann es in dieser Bauphase zu Einschränkungen im Verkehrsfluss kommen.

    Die Vollsperrung beginnt im Anschluss ab Montag, 17. August 2020, und dauert voraussichtlich bis Sonntag, 6. September 2020, an. Der Durchgangsverkehr der B 27 wird in beide Richtungen über Bad Friedrichshall / Jagstfeld und Offenau über die K 2029 (Duttenberg) und K 2030 (Offenau) beziehungsweise über die K 2159 (Gundelsheim) geleitet. Die Querverbindung über den Neckar Richtung Bad Wimpfen (L 1100) ist während dieser Bauphase ebenfalls voll gesperrt. Der Verkehr aus Bad Wimpfen in Richtung Jagstfeld / Neckarsulm / Heilbronn wird über die L 1100 (Obereisesheim) Richtung Neckarsulm / Heilbronn geleitet. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

    Mit dieser Maßnahme investiert die Bundesrepublik Deutschland und das Land Baden-Württemberg insgesamt rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    22.07.2020
    Regierungspräsidium Stuttgart plant, neues Naturschutzgebiet im Landkreis Heilbronn auszuweisen | Neckarinsel zwischen Bad Friedrichshall und Neckarsulm, Neckar-Altarm und westlich angrenzender Auebereich soll Naturschutzgebiet werden
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Einbeziehung sämtlicher Akteure in der frühen Phase der Vorplanung ist von großer Bedeutung für einen gelungenen dauerhaften Schutz“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beabsichtigt, die ausgedehnte, reich strukturierte Talaue sowie den letzten im Regierungsbezirk Stuttgart nicht unter Naturschutz stehenden Neckar-Altarm zu erhalten und zu entwickeln. „Die Neckaraue ist eine der wenigen unzerschnittenen und unbebauten Talauen im Ballungsraum Heilbronn, was diesen Bereich aus Naturschutzsicht so wertvoll macht. Der Neckar-Altarm zählt zu den wenigen verbliebenen nicht stauregulierten Abschnitten des schiffbaren Neckars“, erklärte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Reimer betonte, dass die Fläche ein letztes und daher unverzichtbares Rückzugsgebiet innerhalb landwirtschaftlich beziehungsweise industriell genutzter Flächen für eine Vielzahl an seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten mit ihren entsprechenden Lebensräumen darstelle. Eine Ausweisung dieser Fläche als Naturschutzgebiet würde erheblich dazu beitragen, die Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes und die Regenerationsfähigkeit der Naturgüter, die Lebensräume der Tier- und Pflanzenwelt – vor allem auch in ihrer großen Bedeutung für den Biotopverbund – zu schützen und eröffne gleichzeitig neue Möglichkeiten, Maßnahmen der Landschaftspflege und -entwicklung im Gebiet zu fördern. „Es ist mir ein großes Anliegen, dieses einmalige Gebiet mit seiner natürlichen bis naturnahen Landschaft dauerhaft zu erhalten und zu schützen“, sagte der Regierungspräsident.

    Grundsätzlich ist bei einer Planung eines Naturschutzgebietes die Einbeziehung aller Beteiligten, insbesondere der Bürgerinnen und Bürger, der Landnutzerinnen und Landnutzer sowie der Fischereiberechtigten, wichtig. Ziel ist dabei, eine größtmögliche Akzeptanz vor Ort zu erreichen. Daher möchte das Regierungspräsidium Stuttgart über die Planung zur Ausweisung des Naturschutzgebietes informieren, die Akteure vor Ort in den Prozess miteinbinden, um so gemeinsam das Naturschutzgebiet entwickeln zu können.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Bei der Ausweisung und Unterschutzstellung sind viele verschiedene Interessen zu berücksichtigen. Daher liegt uns die Kommunikation mit den Beteiligten am Herzen – und dies schon vor Beginn des förmlichen Verfahrens in der frühen Phase der Vorplanung.“

    Ende Juni fand hierzu eine Auftaktveranstaltung im Regierungspräsidium Stuttgart statt, zu der Regierungspräsident Reimer die anliegenden Gemeinden, das zuständige Landratsamt, den Regionalverband sowie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung eingeladen hatte.

    Für die nächsten Gespräche geht das Regierungspräsidium auf die Landwirtinnen und Landwirte zu, die Teile der geplanten Schutzgebietsfläche bewirtschaften. Daneben erfolgt auch die Einbeziehung der Fischerei- und Jagdvereine sowie der Naturschutzverbände. Die Gemeinden werden über den aktuellen Stand der Entwicklung auf dem Laufenden gehalten – so werden alle vollumfänglich informiert.

    Erst nach diesem wichtigen Austausch werde das im Naturschutzgesetz geregelte, förmliche Verfahren beginnen. Im Rahmen dieses öffentlichen Beteiligungsverfahrens werden dann die Träger öffentlicher Belange angehört. Außerdem habenalle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anregungen und Bedenken zu der geplanten Verordnung vorzubringen.

    Hintergrundinformationen:
    Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder zur Erhaltung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wildlebender Tier- und Pflanzenarten notwendig ist, werden als Naturschutzgebiete gesichert. Nach § 23 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) können Naturschutzgebiete auch wegen der Seltenheit, Eigenart oder hervorragenden Schönheit von Natur und Landschaft ausgewiesen werden. So sollen die wertvollsten und wichtigsten Biotope eines Naturraums erhalten werden. Insbesondere die gefährdeten Tier- und Pflanzenarten finden in Schutzgebieten Rückzugsräume für eine möglichst ungestörte Entwicklung. Die Ausweisung von Naturschutzgebieten erfolgt durch die höheren Naturschutzbehörden, die Regierungspräsidien, per Rechtsverordnung.

    Weitere Informationen finden Sei auf dem Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg sowie der Internetseite des Regierungspräsidium Stuttgart.

  • Abteilung 2
    22.07.2020
    Stuttgart 21: Planfeststellungsabschnitt 1.3b „Gäubahnführung“, Filderbereich
    Regierungspräsidium Stuttgart führt Anhörung zu überarbeiteten Lärm- und Erschütterungsgutachten durch

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen die ergänzende Anhörung zu den überarbeiteten Lärm- und Erschütterungsgutachten im Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.3b „Gäubahnführung“ neu gestartet. Damit wird die im Frühjahr aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig gestoppte Anhörung wiederholt.

    Der PFA 1.3b umfasst die überwiegend oberirdisch verlaufende Verbindung der Gäubahntrasse über die sogenannte Rohrer Kurve und den Flughafen Stuttgart an die vom Eisenbahn-Bundesamt bereits genehmigte Neubaustrecke auf den Fildern (PFA 1.3a).

    Im laufenden Anhörungsverfahren zum PFA 1.3b hat die Vorhabenträgerin, DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, die Zugzahlen der Bahnstrecke 4860 Stuttgart/Vaihingen – Böblingen im Planbereich aktualisiert und auf das Prognosejahr 2030 fortgeschrieben. Die Fortschreibung hat ergeben, dass der Projektbeurteilung höhere Zugzahlen zugrunde zu legen sind, als in den ursprünglichen Antragsunterlagen veranschlagt. Infolge der geänderten Zugzahlen ergeben sich bereichsweise veränderte Lärm- und Erschütterungswerte, was insbesondere für das nördlich der Rohrer Kurve gelegene Wohngebiet in Stuttgart-Rohr/Dürrlewang sowie den nordwestlichen Bereich von Oberaichen gilt. Die Lärm- und Erschütterungsgutachten sowie begleitende Unterlagen wurden von der Vorhabenträgerin entsprechend überarbeitet und zusätzliche Erschütterungsschutzmaßnahmen an der Strecke 4860 vorgesehen.

    Die überarbeiteten Planunterlagen werden in der Zeit von 3. August 2020 bis 2. September 2020 auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren veröffentlicht. Zeitgleich werden die Planunterlagen in Stuttgart und Leinfelden-Echterdingen öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich Freitag, 2. Oktober 2020, haben betroffene Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich zu den geänderten Unterlagen zu äußern.

    Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist vor Einsichtnahme in die Planunterlagen eine telefonische Voranmeldung bei den Kommunen erforderlich. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Landeshauptstadt Stuttgart unter der Telefonnummer 0711/216-20029 beziehungsweise an die Stadt Leinfelden-Echterdingen unter der Telefonnummer 0711/1600-675. Weitere Informationen und Hinweise zu den Schutzvorkehrungen bei der Einsichtnahme vor Ort werden in den kommenden Tagen im amtlichen Mitteilungsblatt von Stuttgart und Leinfelden-Echterdingen ortsüblich bekannt gemacht. Die Bekanntmachungstexte sind zusätzlich ab sofort auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter Bekanntmachungen >  Planfeststellungsverfahren abrufbar.

  • Abteilung 2
    22.07.2020
    Planfeststellungsverfahren für den Rückbau der Logistikgleise im Bereich des Stuttgarter Hauptbahnhofs
    Regierungspräsidium Stuttgart leitet Anhörungsverfahren ein

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen auf Veranlassung des Eisenbahn-Bundesamtes das Anhörungsverfahren für den geplanten Rückbau der Logistikgleise im Bereich des Gleisvorfelds des Hauptbahnhofs Stuttgart eingeleitet. Vorhabenträgerin ist die DB Netz AG.

    Dieser Planfeststellungsabschnitt umfasst den Rückbau der Logistikgleise auf der Logistikfläche im Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart zwischen der Gedenkstätte Nordbahnhof, der Nordbahnhofstraße, der Straße Innerer Nordbahnhof und der Gäubahntrasse. Die frei gewordene Fläche soll zu gegebener Zeit einer städtebaulichen Entwicklung zugeführt werden. Neben den Gleisen ist unter anderem auch der Rückbau der Lärmschutzwand, der Randwegsicherung, der Oberleitung über der Einfahrt in die Logistikgleise, der Gleisfeldbeleuchtungsanlage sowie der Leit- und Sicherungstechnik geplant. Als Baustelleneinrichtungsfläche ist der befestigte Bereich unterhalb und neben der Gäubahnbrücke vorgesehen. Sowohl die Erschließung der Baustelle als auch der Abtransport der Rückbaumassen erfolgt im Wesentlichen über die Schiene.

    Die Planung sieht unmittelbare Folge- und Begleitmaßnahmen vor, wie die Errichtung von Entnahme- und Versickerungsbrunnen sowie die bauzeitliche Sicherung einzelner betroffener Leitungen. Daneben sind landschaftspflegerische Begleit- und Artenschutzmaßnahmen vorgesehen. Weitere Einzelheiten sind den Planunterlagen zu entnehmen.

    Die Veröffentlichung der Planunterlagen erfolgt in der Zeit von 3. August 2020 bis 2. September 2020 auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter  Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren. Zusätzlich werden die Planunterlagen in dieser Zeit von der Landeshauptstadt Stuttgart öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich Freitag, 2. Oktober 2020, haben betroffene Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich zu den Unterlagen zu äußern.

    Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist vor Einsichtnahme in die Planunterlagen eine telefonische Voranmeldung erforderlich. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Landeshauptstadt Stuttgart unter der Telefonnummer 0711/216-20029. Weitere Informationen und Hinweise zu den Schutzvorkehrungen bei der Einsichtnahme vor Ort werden in den kommenden Tagen im amtlichen Mitteilungsblatt von Stuttgart ortsüblich bekannt gemacht. Der Bekanntmachungstext ist zusätzlich ab morgen, Donnerstag, 23. Juli 2020, auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter Bekanntmachungen > Planfeststellungsverfahren abrufbar.

  • Abteilung 9
    21.07.2020
    Ergebnisse aus den Einschulungsuntersuchungen (ESU) zur Sprachentwicklung von Kindern im Alter von 4 und 5 Jahren
    Minister Manne Lucha: „Erfassung der Sprachentwicklung der Kinder ist bei den Einschulungsuntersuchungen sehr wichtig“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Erfreulicherweise ist in den vergangenen Jahren der Anteil der Kinder mit altersentsprechender Sprachentwicklung gestiegen“

    ​LGA-Leiterin Dr. Karlin Stark: „Kinder mit intensivem Sprachförderbedarf erhalten die Möglichkeit für gezielte Unterstützung frühzeitig vor Schulbeginn“

    Im menschlichen Miteinander ist die Sprache das wichtigste Mittel zur Verständigung. Durch Sprache erschließen sich Kinder die Welt: Sie treten so in Kontakt mit anderen Menschen, bauen Beziehungen auf und eignen sich Wissen an. Mit einem gelingenden Spracherwerb werden also wichtige Grundlagen für die Teilhabe eines Kindes in der Gemeinschaft und den gelingenden Start in die Schule geschaffen.

    „In der Einschulungsuntersuchung in Baden-Württemberg wird daher besonders viel Wert auf die Erfassung der Sprachentwicklung der Kinder gelegt. Liegen keine ausreichenden sprachlichen Kompetenzen vor, sind Schwierigkeiten in der Schule leider programmiert“, erklärte der Minister für Soziales und Integration, Manne Lucha, heute (21. Juli) in Stuttgart. Der nun veröffentlichte Bericht des Landesgesundheitsamtes (LGA) Baden-Württemberg zur Sprachstanderhebung in der ESU beschreibt den sprachlichen Entwicklungsstand der 4- und 5-Jährigen in Baden-Württemberg. Grundlage sind die Ergebnisse der Untersuchungen in den Untersuchungsjahren 2009/2010 bis 2017/2018.

    „Der Anteil an Kindern mit einem intensiven Sprachförderbedarf nimmt sowohl bei ausschließlich Deutsch sprechenden Kindern als auch bei mehr- und anderssprachigen Kindern mit steigendem Sozialstatus der Eltern ab. Erfreulicherweise hat in den vergangenen Jahren der Anteil der Kinder mit altersentsprechender Sprachentwicklung zugenommen“, erklärte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Behörde das Landesgesundheitsamt angesiedelt ist.

    Der Anteil der Kinder mit altersentsprechender Sprachentwicklung ist über die Jahre von 54 Prozent im Jahr 2010 auf 62 Prozent im Jahr 2018 gestiegen. Die Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass zuletzt etwa jedes dritte Kind (30 Prozent) einen intensiven Sprachförderbedarf bescheinigt bekommen hat –  Jungen (33 Prozent) etwas häufiger als Mädchen (28 Prozent). Erwartungsgemäß liegen die Quoten für intensiven Sprachförderbedarf bei mehrsprachigen und anderssprachigen Kindern (Deutsch und andere Sprachen 47 Prozent; andere Sprachen 76 Prozent) deutlich höher als für nur Deutsch sprechende Kinder (14 Prozent).

    Betrachtet man die Daten im Zeitverlauf fällt auf, dass in den Jahren 2017 und 2018 bei den Kindern, die ausschließlich andere Familiensprachen sprechen, ein Anstieg der Kinder mit intensivem Förderbedarf im Vergleich zu den Jahren zuvor zu beobachten ist. Ein Grund für den Anstieg könnte sein, dass in diesen Jahren mehr Kinder gesehen wurden, die kürzlich zugezogen sind, als in den Jahren davor – aufgrund der Zuwanderungswellen in den Jahren 2015 und 2016.

    „Die Überprüfung der sprachlichen Kompetenzen der Kinder bei der ESU erfolgt seit 2009 in einem zweistufigen Verfahren“, erklärt die LGA-Leiterin Dr. Karlin Stark. Werde bei der ESU ein intensiver Sprachförderbedarf festgestellt, so sei vorgesehen, dass das Kind an einer Sprachfördermaßnahme in der Kindertageseinrichtung teilnehme, so Stark. „Ziel einer solchen Maßnahme ist die Verbesserung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit. Da in Baden-Württemberg – anders als in den meisten anderen Bundesländern – die ESU im vorletzten Kindergartenjahr stattfindet, bleibt bei Bedarf ausreichend Zeit für die Förderung der Kinder vor Schulbeginn“, betonte die LGA-Leiterin.

    Der „Sprachstandbericht Baden-Württemberg 2010 bis 2018“ ist online beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg abrufbar.

    Hintergrundinformationen:

    Die Einschulungsuntersuchung in Baden-Württemberg
    Die Einschulungsuntersuchungen (ESU) werden bei allen Kindern in Baden-Württemberg durchgeführt mit dem Ziel, die Chance auf einen guten Schulstart für alle Kinder zu verbessern. Die ESU dient der Früherkennung von Entwicklungsverzögerungen und gesundheitlichen Einschränkungen, die einen Schulbesuch erschweren können.

    In Baden-Württemberg findet die ESU im vorletzten Kindergartenjahr statt, sodass bei Bedarf genug Zeit für die Förderung der Kinder vor Schulbeginn bleibt. Durchgeführt wird die ESU von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Gesundheitsämter im Land. Pro Jahr werden in Baden-Württemberg rund 100.000 Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren bei der ESU untersucht. Die bei der ESU erhobenen Daten werden am Ende jeden Untersuchungsjahres an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dort werden diese ausgewertet und im Gesundheitsatlas Baden-Württemberg der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

    Die Überprüfung der sprachlichen Kompetenzen der Kinder im Rahmen der ESU erfolgt seit 2009 in einem zweistufigen Verfahren. In der sogenannten Basisuntersuchung wird zuerst bei allen Kindern ein Sprachscreening mit dem Heidelberger Auditiven Screening in der Einschulungsuntersuchung (HASE) und den Beobachtungen zur Spontansprache durchgeführt. Kinder mit einem auffälligen Sprachscreening werden in einem zweiten Schritt einer erweiterte Sprachstanddiagnostik mit dem Sprach-Entwicklungs-Test für drei- bis fünfjährige Kinder (SETK 3-5) zugeführt. Die Ergebnisse werden in der Gesamtbewertung der Sprache unter Berücksichtigung aller dem Gesundheitsamt vorliegenden Unterlagen zusammengefasst. Hinzu kommt die Überprüfung der Aussprache im Rahmen einer Artikulationsprüfung.

    Da die ESU jedes Jahr bei einem kompletten Jahrgang durchgeführt wird, eignen sich die Daten im besonderen Maße um Entwicklungen der Kindergesundheit über die Zeit, regionale Unterschiede und Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen aufzuzeigen. Damit stellen die Daten eine gute Basis für die Identifizierung von Handlungsbedarfen für Präventions- und Förderprogramme dar.

  • Abteilung 4
    21.07.2020
    B 19: Weilertunnel - Einbau von zwei Hilfsbrücken im Bereich Vierwändeweg (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Sperrung der Bahnlinie zwischen Schwäbisch Hall und Waldenburg von Freitag, 31. Juli, 23:00 Uhr, bis Montag, 14. September 2020, 4:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Mittwoch, 29. Juli 2020, mit den Gründungsarbeiten für den Einbau von zwei Hilfsbrücken als Sicherung der Bahnlinie für den Bau des Weilertunnels in Schwäbisch Hall. Wie bereits in der Pressemitteilung am 26. Juni 2020 mitgeteilt, können die geplanten Vorarbeiten für den Einbau der Hilfsbrücken im Bereich des Vierwändeweges fristgerecht bis Ende Juli fertiggestellt werden.

    Um im Jahr 2022 mit dem bergmännischen Tunnelbau des Weilertunnels beginnen zu können, müssen zur sicheren Unterquerung der Bahnstrecke Crailsheim - Heilbronn zwei Hilfsbrücken mit jeweils einer Gesamtlänge von über 31 Meter eingebaut werden. Diese Arbeit beginnen am Mittwoch, 29. Juli 2020, und werden bis Montag, 14. September 2020, abgeschlossen sein. In diesem Zeitraum wird die Tiefgründung der Behelfsbrücken mittels acht Großbohrpfählen (Durchmesser 1,20 Meter, Länge rund 35 Meter) hergestellt und zwei Stahlbehelfsbrücken in Teilen antransportiert, vor Ort montiert und eingebaut.

    Nach Einbau der Hilfsbrücken muss die Bahnlinie nachverdichtet und für den Bahnbetrieb wieder funktionstüchtig hergestellt werden. Für diese Arbeiten wird die Bahnlinie zwischen Schwäbisch Hall und Waldenburg von Freitag, 31. Juli 2020, 23:00 Uhr, bis Montag, 14. September 2020, 4:00 Uhr, vollgesperrt. Zudem erfolgen im Zuge der Sperrung der Bahnlinie seitens der DB Netz AG weitere Sanierungsarbeiten im Streckenverlauf. Für diesen Zeitraum wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

    Der Bund investiert rund 2,6 Millionen Euro in diesen weiteren Teil für den Bau des Weilertunnels.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    20.07.2020
    Landeszuschuss von rund 1,5 Millionen Euro für die Abwasserbeseitigung der Gemeinde Wallhausen (Kreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich, dass wir damit einen weiteren Baustein zur Optimierung der Abwasserbeseitigung in der Gemeinde auf den Weg bringen können“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute mit einem Landeszuschuss in Höhe von insgesamt 1.539.500 Euro grünes Licht für die Stilllegung der Kläranlage Hengstfeld und den Anschluss an die Sammelkläranlage Wallhausen gegeben. Damit wird künftig das Abwasser aus den Wallhauser Ortsteilen Hengstfeld und Asbach mittels Pumpwerk über eine rund 1,8 Kilometer langen Kanal zur Sammelkläranlage geleitet und dort effizient gereinigt. Die kommunale Kläranlage im Teilort Hengstfeld wird nach der Umsetzung dieser Maßnahmen stillgelegt.

    „Größere Anlagen können wirtschaftlicher und energieeffizienter betrieben werden. Darüber hinaus erzielen sie bessere Reinigungsleistungen. Damit wird der nachhaltige Umgang mit unserer wichtigsten Ressource Wasser gewährleistet und so auch ein Beitrag für die nachfolgenden Generationen geleistet“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderung einen weiteren wichtigen Baustein zur Optimierung der Abwasserbeseitigung in der Gemeinde Wallhausen auf den Weg bringen können.“

    „Die Gemeinde Wallhausen hat die Zeichen der Zeit erkannt und leistet mit der umfassenden Modernisierung ihrer Abwasserbeseitigung einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Schutz unserer Gewässer“, ergänzte Umweltminister Franz Untersteller.

    Die Gemeinde Wallhausen betreibt derzeit vier kommunale Kläranlagen. Diese sind teilweise in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Die Gemeinde Wallhausen hat daher unter anderem im Jahr 2015 ein Strukturgutachten erstellen lassen, welches vom Land mit rund 12.000 Euro bezuschusst wurde. Hierbei wurden verschiedene Varianten untersucht. Im Ergebnis sollen die Teilorte Schainbach, Michelbach/Lücke und Hengstfeld an die zur zentral ausgebauten Sammelkläranlage Wallhausen angeschlossen werden. Derzeit erfolgt der Ausbau der Kläranlage Wallhausen von 2.500 Einwohnerwerten auf 5.440 Einwohnerwerte sowie der Anschluss des Teilorts Schainbach. Die Strukturmaßnahme wurde vom Land bereits mit rund fünf Millionen Euro bezuschusst.

  • Abteilung 4
    17.07.2020
    L 1138: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Asperg und Eglosheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung ab Montag, 27. Juli 2020, bis Freitag, 14. August 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 27. Juli 2020, eine Fahrbahndeckensanierung der L 1138 zwischen Asperg und Eglosheim, zwischen der Zufahrt Achalmstraße und der Strombergstraße, sowie im Kreuzungsbereich der Theurerstraße und der Einfahrt zur Hundshalde 5 durch. Neben der Sanierung der Deck- und der Binderschicht wird das Entwässerungssystem in diesem Bereich angepasst.

    Die Arbeiten an der L 1138 erfolgen unter Vollsperrung und beginnen am Montag, 27. Juli 2020, und dauern voraussichtlich bis Freitag, 14. August 2020, an. Bereits in der Woche vor Baubeginn erfolgen erste Vorarbeiten wie der Aufbau der Beschilderung der Umleitungsstrecke. Der Verkehr wird davon nicht beeinträchtigt.

    Die lokale Umleitung der L 1138 von Asperg nach Eglosheim kommend, erfolgt ab dem Kreisverkehr Eglosheimer Straße über die Boschstraße, die Neckarstraße, die Osterholz- und Talallee, die August-Bebel-Straße und anschließend kann über die B27/Frankfurter Straße in die Markgöninger Straße eingebogen werden. Die Umleitung in der Gegenrichtung erfolgt über dieselben Straßen. Zufahrten zu der Firma Pflanzen-Mauk Garten-Center GmbH, SUEZ Süd GmbH und die Zufahrten über die Strombergstraße von Ludwigsburg kommend sind weiterhin möglich.

    Die Kosten der Maßnahme in Höhe von rund 650.000 Euro trägt das Land als Baulastträger.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    17.07.2020
    Hochwasserschutz Wendlingen/Neckar (Landkreis Esslingen): Ertüchtigung der Hochwasserschutzeinrichtungen wurde begonnen / Baustellenführung für Bürgerinnen und Bürger
     Erläuterung der Maßnahme bei der Baustellenführung (Quelle: RPS)

    ​Seit Montag, 4. Mai 2020, werden die Hochwasserschutzeinrichtungen in der Stadt Wendlingen/Neckar entlang des Neckars ertüchtigt. Das Hochwasserschutzkonzept sieht vor, die Siedlungsgebiete entlang des Neckars bis zum Jahr 2023 gegen ein hundertjährliches Hochwasser einschließlich den in den nächsten Jahren zu erwartenden größeren Hochwasserständen durch Klimaveränderungen zu schützen. Hierfür werden die bestehenden Hochwasserschutzdämme ertüchtigt und um einen Meter erhöht.

    Die Ertüchtigung der Hochwasserschutzeinrichtungen ist ein Gemeinschaftsprojekt des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Stadt Wendlingen/Neckar.
    Heute (17. Juli) informierten das Regierungspräsidium und die Stadt Interessierte bei einer Baustellenführung über die Maßnahme.

    Das Gesamtprojekt ist in drei Bereiche aufgeteilt:

    Bereich 1: In einem ersten Schritt werden seit Anfang Mai alle Hochwasserschutzeinrichtungen auf der in Fließrichtung linken Neckarseite entlang der K 1219 ertüchtigt und erhöht. Dafür wurde die Kreisstraße zwischen Wendlingen und Unterensingen seit Montag, 4. Mai 2020, voll gesperrt. Diese Vollsperrung ist für drei Monate geplant.

    Im Bereich Wert muss für den Hochwasserschutz ein Damm zwischen der K 1219 und den anliegenden Gewerbegrundstücken aufgeschüttet und zur Dichtung eine sogenannte Spundwand in den Untergrund gerammt – und somit verankert – werden.
    Als Vorarbeit wurde in den ersten Wochen seit Baubeginn ein Abwassersammler des Gruppenklärwerks Wendlingen an den Rand der Kreisstraße verlegt. Der bestehende Abwasserkanal liegt im Bereich der künftigen Spundwand und wird im Zuge Baumaßnahme ausgebaut.

    Die Verlegung des neuen Abwasserkanals konnte mittlerweile nahezu abgeschlossen werden. Nur der Umschluss, das heißt die Anbindung der neuen Trasse an die alte Trasse, konnte noch nicht erfolgen. Grund dafür ist, dass im Untergrund zahlreich vorhanden Leitungen anderer Versorgungsunternehmen – zum Beispiel Trinkwasser, Telekommunikationsleitungen, Regenwasserentsorgungsleitungen sowie ein entlang der Autobahn verlegtes Übertragungskabel – liegen. Neben der Trasse liegenden außerdem Hoch- und Mittelspannungskabel, die die Trasse ebenfalls kreuzen. Die Kabel führen in ein unmittelbar neben dem Hochwasserschutzdamm gelegenes Umspannwerk. Der Umschluss des Abwasserkanals wird voraussichtlich nächste Woche abgeschlossen sein, sodass im Anschluss die oben genannten Rammarbeiten begonnen werden können.

    Zwischenzeitlich wurde außerdem ein Bereich auf Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg untersucht. Es wurden keine Blindgänger angetroffen.

    Die Vollsperrung der K 1219 kann planmäßig Ende Juli beendet und am Montag, 3. August 2020, gegen 10:00 Uhr, durch eine halbseitige Straßensperrung ersetzt werden. Fahrzeuge können dann wieder von Wendlingen kommend in Richtung Unterensingen fahren. Die umgekehrte Richtung muss jedoch noch bis Ende November 2020 für den öffentlichen Verkehr gesperrt bleiben.

    Der Bus der Linie 184 kann ebenfalls ab Montag, 3. August 2020, wieder in beide Richtungen verkehren, wobei es jedoch bis zum Abschluss der Baumaßnahme keine Bushaltestelle im Bereich Wert gibt. Die dort vorhandenen Bushaltestellen werden im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahme erneuert und barrierefrei umgebaut. Daher stehen diese erst wieder Ende des Jahres mit Abschluss der Baumaßnahmen im Bereich Wert zur Verfügung.

    Der gesamte Hochwasserschutz links des Neckars soll im Frühjahr 2021 fertig gestellt werden und kann dann uneingeschränkt in Betrieb gehen.

    Bereich 2: Im Jahr 2021 wird auch der Hochwasserschutzdamm rechts des Neckars zwischen der Römerbrücke und dem Wendlinger Wehr ertüchtigt sowie der bestehende Damm erhöht. Die hierfür erforderlichen Rodungen dort wurden bereits Ende 2019 abgeschlossen. Derzeit werden die dort lebenden Zauneidechsen gefangen und umgesiedelt. Zu diesem Zweck wurde an anderen Grundstücken der Stadt Zauneidechsenhabitate geschaffen, sodass die umzusiedelnden Eidechsen einen neuen Lebensraum vorfinden.

    Bereich 3: Derzeit wird außerdem die Ausführungsplanung für einen dritten und letzten Bereich (Bauabschnitt) erstellt, der zwischen Autobahnbrücke und Römerbrücke liegt. Dies Maßnahme für diesen Bereich soll im Sommer 2021 EU-weit ausgeschrieben und vergeben werden. Der Baubeginn für diesen Abschnitt ist Ende 2021 geplant.

    Bei einem planmäßigen Ablauf soll Gesamtmaßnahme voraussichtlich Anfang 2023 vollständig abgeschlossen werden. Die Siedlungsgebiete der Stadt Wendlingen/Neckar sind dann gegen ein hundertjährliches Hochwasser und gegenüber einem Mehrabfluss von 15 Prozent – dem sogenannten Klimazuschlag – geschützt.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro, wobei das Land 70 Prozent der Kosten trägt und die Stadt Wendlingen am Neckar 30 Prozent.

    Übersichtsplan der Maßnahme (PDF, 5 MB)

    Erläuterung der Maßnahme bei der Baustellenführung (Quelle: RPS)


  • Abteilung 4
    17.07.2020
    A 81: Fahrbahndeckensanierung zwischen AS S-Zuffenhausen und LB- Süd in FR Heilbronn (Landkreis Ludwigsburg)
    Einrichtung der Verkehrsführung hat begonnen / halbseitige Sperrung in FR Heilbronn ab Mittwoch, 29. Juli 2020 / Sperrung der Aus- und Einfahrt LB-Süd in FR Heilbronn ab Sonntag, 26. Juli, 22:00 Uhr, bis voraussichtlich Ende September 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden Wochen die Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen, rund 900 Meter nach der AS Ludwigsburg-Süd, in Fahrtrichtung Heilbronn sanieren. Im Rahmen dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und die darunterliegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 4,1 Kilometern erneuert sowie drei Nothaltebuchten gebaut. Die Baumaßnahme dient zudem der Vorbereitung zur temporären Freigabe des Seitenstreifens in diesem Abschnitt.

    Die Vorarbeiten zur Einrichtung der Verkehrssicherung haben diese Woche begonnen. Dabei werden unter anderem gelbe Fahrbahnmarkierungen, Betonschutzwände und die Verkehrsführung für die Maßnahme eingerichtet. Die Änderung der Verkehrsführung wird voraussichtlich am Mittwoch, 29. Juli, abgeschlossen sein, sodass die eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen können.

    Während der Sanierungsarbeiten stehen für den Verkehr in beide Fahrtrichtungen jeweils drei verengte Fahrbahnen zur Verfügung. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 29. Juli 2020, nach Abschluss der Vorarbeiten, und dauern voraussichtlich bis Ende September 2020 an. In der ersten Bauphase werden die beiden linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn saniert. In der zweiten Bauphase wird der rechte Fahrstreifen sowie der Seitenstreifen saniert und die Nothaltebuchten errichtet. Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 Stundenkilometer beziehungsweise temporär auch auf 60 Stundenkilometer beschränkt.

    Zusätzlich wird im Zuge dieser Baumaßnahme und der Umbauarbeiten an der AS Ludwigsburg-Süd ab Sonntag, 26. Juli 2020, 22:00 Uhr, bis voraussichtlich Ende September 2020, die Ein- und Ausfahrt der AS Ludwigsburg-Süd in Fahrtrichtung Heilbronn voll gesperrt. Die örtliche Umleitung U 7 erfolgt über die AS Ludwigsburg-Nord.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Einrichtung einer 6-Tage Woche unter Ausnutzung des Tageslichts so weit wie möglich verkürzt.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    16.07.2020
    Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro für die Abwasserbeseitigung der Gemeinde Kreßberg (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Land unterstützt die Gemeinde Kreßberg beim zukunftsfähigen Ausbau Ihrer Abwasserbeseitigung“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab am heutigen Donnerstag, 16. Juli 2020, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von insgesamt 3.130.600 Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Kreßberg, Robert Fischer. Die Fördermittel werden bewilligt, um in einem ersten Schritt die Kapazität der Sammelkläranlage Riegelbach zu erweitern. Anschließend werden die sanierungsbedürftigen Kläranlagen Bergbronn und Wüstenau stillgelegt und das anfallende Abwasser je über eine Druckleitung zur Sammelkläranlage geleitet, um dort optimal gereinigt zu werden.

    „Ich freue mich die Gemeinde Kreßberg mit der Förderung von rund 3,1 Millionen bei Ihrem Vorhaben unterstützen zu können. Die Erweiterung der Sammelkläranlage Riegelbach ist dabei ein weiterer Baustein für eine zukunftsfähige und effektive Abwasserbeseitigung der Gemeinde“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Anschlussmaßnahmen sind ein gutes Beispiel für die Verbesserung der Abwasserbeseitigung. „Sowohl die Bürgerinnen und Bürger in Kreßberg als auch die Umwelt werden von der Sammelkläranlage profitieren“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. Sie erhielten zum einen eine neue zukunftssichere Abwasserinfrastruktur. Und zum anderen entlastete der Umbau die Umwelt, weil größere Anlagen eine bessere Reinigungsleistung erzielen und wirtschaftlicher, energieeffizienter sowie wasserschonender betrieben werden können. Im Regierungsbezirk Stuttgart stehen hierfür dieses Jahr rund 32 Millionen Euro zur Verfügung.

    Die Gemeinde Kreßberg betreibt insgesamt fünf Kläranlagen: Riegelbach, Wüstenau, Bergbronn, Gaisbühl und Schönbronn. Zur Weiterentwicklung der Abwasserbeseitigung hat die Gemeinde Kreßberg im Jahr 2016 ein Strukturgutachten in Auftrag gegeben indem verschiedene Varianten untersucht wurden. Dieses wurde seinerzeit vom Land mit rund 60.000 Euro gefördert. Als langfristig wirtschaftlichste und wasserwirtschaftlich sinnvollste Lösung hat sich der Anschluss der Kläranlagen Wüstenau und Bergbronn an die Sammelkläranlage Riegelbach ergeben. Diese Kläranlagen werden anschließend stillgelegt. Für den Anschluss wird die Sammelkläranlage Riegelbach von derzeit 4.250 Einwohnerwerten auf 6.600 Einwohnerwerte ausgebaut.

  • Abteilung 4
    16.07.2020
    Formfehler in der neuen Straßenverkehrsverordnung: Bei erteilten Fahrverboten können Bürgerinnen und Bürger Antrag auf Gnadengesuch bei Bußgeldbehörde stellen
    Betroffene sollen ihren Führerschein schnellstmöglich zurück bekommen

    ​Nachdem Artikel 3 der neuen Straßenverkehrsverordnung (StVO) nach Einschätzung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgrund eines Formfehlers im Verordnungstext nichtig ist, hat die Landesregierung mitgeteilt, dass die in Baden-Württemberg laufenden Bußgeldverfahren bis zur Heilung des BMVI-Fehlers nach altem Recht behandelt werden.

    Diese Woche hat das Ministerium für Verkehr (VM) Baden-Württemberg das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) darüber informiert, dass Fahrverbote, die auf Grundlage der neuen Bußgeldkatalog-Verordnung von 28. April 2020 erlassen wurden, bei abgeschlossenen, rechtskräftigen Verfahren nur im Wege einer sogenannten Gnadenentscheidung durch das jeweils zuständige Regierungspräsidium aufgehoben werden können. Nach Schätzung des VM seien in Baden-Württemberg in etwa 1.000 Fällen Fahrverbote nach der novellierten StVO aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen verhängt worden, bei denen es nach alter Rechtslage zu keinem Fahrverbot gekommen wäre.

    In Baden-Württemberg liegt die Ausübung des Gnadenrechts in Bußgeldsachen bei den vier Regierungspräsidentinnen und Regierungspräsidenten. Dieses Gnadenrecht kann unter ganz bestimmten Voraussetzungen gewährt werden. Darunter fällt vor allem ein zu Unrecht ergangener Bescheid, der die Einzelfallprüfung hinsichtlich der Gewährung des Gnadenrechts zulässt.

    Betroffene können einen entsprechenden Antrag auf Gnadengesuch bei der zuständigen Bußgeldbehörde in den Landratsämtern, großen Kreisstädten und Verwaltungsgemeinschaften stellen. Die Bußgeldbehörde leitet den Antrag dann an das RPS weiter. Um bei der Prüfung nicht unnötig Zeit zu verlieren, bittet das RPS darum, diesen Weg unbedingt einzuhalten und die Anträge nicht direkt zu stellen.

    Klar sei, dass nur solche Fahrverbote durch ein Gnadengesuch aufgehoben oder ausgesetzt werden könnten, die nach der neuen Gesetzeslage zu einem Fahrverbot führten. Verhängte Fahrverbote, die auch nach der alten Rechtslage zu einem Fahrverbot geführt hätten, blieben bestandskräftig und könnten nicht auf dem Weg des Gnadenrechts abgeändert werden. Ebenfalls nicht zurückgenommen werden können aufgrund des Bußgeldkatalogs verhängte Bußgelder.

    Laufende Bußgeldverfahren würden von den Bußgeldbehörden nach alter Rechtslage behandelt. Dies seien Verfahren, in denen noch keine Entscheidung ergangen sei, in denen dem Bürger noch fristgemäße Rechtsbehelfe zustünden oder in denen der Bürger einen Rechtsbehelf eingelegt habe.

    Grundsätzlich forderte das RPS Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dazu auf, die straßenverkehrsrechtlichen Regelungen einzuhalten und Rücksicht zu nehmen. Die Teilnichtigkeit aufgrund eines Formfehlers sei ein absoluter Sonderfall. Bei Verstößen gegen Tempolimits bestehe immer auch die Gefahr, dass Menschen verletzt werden.

  • Abteilung 5
    14.07.2020
    Luftreinhaltung in Esslingen: Land und Stadt arbeiten gemeinsam für bessere Luft in Esslingen a. N.
    Luftreinhaltepapier „Maßnahmen zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastung“

    ​Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat im Frühjahr 2020 die endgültigen Werte der im Jahr 2019 gemessenen Luftschadstoffe veröffentlicht. Der NO2-Jahresmittelwert für das Jahr 2019 betrug in Esslingen a. N. 39 µg/m³ an der Messstelle Grabbrunnenstraße und 35 µg/m³ an der Messstelle in der Schorndorfer Straße. Somit wurde der gesetzlich festgelegte Grenzwert von 40 µg/m³ in Esslingen a. N. im Jahr 2019 eingehalten. Die Aufstellung eines Luftreinhalteplanes ist daher nicht mehr erforderlich.

    „Wir wollen, dass in Esslingen langfristig die Grenzwerte eingehalten werden“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer, dessen Behörde für die Luftreinhaltung und Luftreinhaltepläne im Stuttgarter Regierungspräsidium zuständig ist. Reimer erklärte gleichzeitig, dass es um mehr als die Einhaltung der Grenzwerte ginge: „Wir wollen saubere Luft für die Bürgerinnen und Bürger.“ Das Regierungspräsidium Stuttgart hat daher in einem Luftreinhaltepapier die gemeinsamen Bemühungen mit der Stadt für saubere Luft und die hierfür ergriffenen Maßnahmen dokumentiert. Bei den Messungen der PM10-Immissionskonzentration wurden seit Messbeginn keine Grenzwertüberschreitungen ermittelt. Aus diesem Grund wurden Anfang 2020 die Messungen für Feinstaub in Esslingen eingestellt.

    Es werden Maßnahmen derzeit und künftig umgesetzt, die den Straßenverkehr optimieren und den ÖPNV stärken. Des Weiteren wurden Maßnahmen für den Radverkehr und für weitere Bereiche ergriffen. „Saubere Luft ist ein hohes Gut und die Einhaltung der NO2-Grenzwerte daher von großer Bedeutung für die Stadt Esslingen“, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. „Um diesen Erfolg zu verstetigen, legen wir bei unseren Maßnahmen einen deutlichen Schwerpunkt auf das Ziel, den Anteil des ÖPNV, des Radverkehrs und des Fußgängerverkehrs bei der Mobilität deutlich zu steigern“, so OB Zieger. Diese Bemühungen sollen dazu führen, dass die Einhaltung des Grenzwertes für Stickstoffdioxid NO2 auch künftig gesichert ist.

    Im Einzelnen können die ergriffenen Maßnahmen dem Luftreinhaltepapier „Maßnahmen zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastung“ entnommen werden.

  • Abteilung 4
    13.07.2020
    L 1110: Fahrbahndeckensanierung Westtangente bei Eppingen (Landkreis Heilbronn)
    Vorzeitige Fertigstellung der Maßnahme am Dienstag, 14. Juli 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 22. Juni 2020, an der L 1110 / Brettener Straße und Westtangente bei Eppingen zwischen den Knoten L 1110 / B 293 und L 1110 / K 2149 auf einer Länge von rund einem Kilometer Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke durch. Diese Maßnahme kann nun aufgrund eines optimierten Bauablaufs und günstiger Witterung bereits morgen, 14. Juli 2020, gegen 15:00 Uhr fertiggestellt werden. Somit kann die Sperrung vorzeitig aufgehoben werden und dauert nicht wie ursprünglich geplant bis Freitag, 17. Juli 2020, an.

    Grund für die durchzuführenden Arbeiten waren Verdrückungen, Spurrinnen und Risse in vielen Bereichen des Straßenabschnitts. Um die Bausubstanz zu erhalten, hat das Regierungspräsidium Stuttgart diesen Straßenabschnitt saniert.

    Das Land hat etwa 460.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur und für die Verkehrs-sicherheit investiert.

    Das Regierungspräsidium bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Ver-kehrsteilnehmern für die Geduld im Zusammenhang mit den Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
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