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  • Abteilung 5
    11.05.2020
    Land fördert die Entschlammung des Hochwasserrückhaltebeckens Sulzbach mit rund 740.000 Euro (Landkreis Böblingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich, den Wasserverband Aich mit dieser Zuwendung finanziell zu unterstützen und damit den Hochwasserschutz in der Region nachhaltig zu fördern“

    ​„Auch wenn wir den Förderbescheid aufgrund der aktuellen Situation nicht persönlich übergeben können, freue ich mich dennoch den Wasserverband Aich mit einer Zuwendung von rund 740.000 Euro finanziell zu unterstützen und damit den Hochwasserschutz in der Region nachhaltig zu fördern“, erklärte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Für die Entschlammung des Hochwasserrückhaltebeckens Sulzbach und der Herstellung einer dauerhaften Infrastruktur zur Räumung des Beckens beteiligt sich das Land an den Gesamtkosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro mit 67 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Das entspricht einer Förderung in Höhe von rund 740.000 Euro. „Es freut mich, dass wir mit der finanziellen Zuwendung dazu beitragen, den Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Aich zu modernisieren und so auf den neuesten Stand zu bringen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

    Die in den vergangenen Jahrzehnten gebauten Hochwasserrückhaltebecken sind ein wesentlicher Teil des technischen Hochwasserschutzes. Regelmäßige Unterhaltungsarbeiten und kleinere Instandhaltungsmaßnahmen gehören zu den Aufgaben der Betreiber und sind erforderlich, um die Betriebssicherheit der Anlagen sicherzustellen. In größeren Abständen müssen Stahlwasserbauteile, die den Hochwasserabfluss regulieren, erneuert oder die Regelungstechnik an den Stand der Technik angepasst werden.

    Bei Stauanlagen, die bis in die 80er Jahre gebaut wurden und wie das Hochwasserrückhaltebecken Sulzbach einen sogenannten Dauerstau besitzen, setzen sich im Stauraum im Laufe der Zeit Sedimente aus dem Einzugsgebiet ab. Nach mehr als 35 Jahren Betriebszeit haben sich im Becken Sulzbach rund 15.000 Kubikmeter Sediment abgelagert, das in den nächsten Monaten entnommen werden soll. Wegen des hohen Wassergehalts des Schlamms muss dieser anschließend in Entwässerungsschläuchen zwischengelagert werden, bis sich ein Trockensubstanzgehalt von rund 60 Prozent einstellt. Anschließend können die Sedimente entsorgt werden.

    Damit durch die Beräumung die Sohlabdichtung des Beckens nicht zerstört wird, müssen vor Beginn der Entschlammung Wege für die Lkw-Transporte im Beckenbereich hergestellt werden. Diese Wege aus grobem Steinmaterial verbleiben dauerhaft und sollen damit auch für zukünftige Beräumungen im Becken zur Verfügung stehen.

​​Pressestelle

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Telefax 0711 7846940


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