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  • Abteilung 5
    19.08.2020
    Hochwasserschutz am Kocherufer in Künzelsau (Hohenlohekreis)
    Ertüchtigung der Hochwasserschutzeinrichtungen beginnt kommenden Montag, 24. August 2020

    ​Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Künzelsau eine Überplanung des bestehenden Hochwasserschutzes am Kocher in Künzelsau in Auftrag gegeben. Grundlage der Planung sind die Hochwassergefahrenkarten (HWGK) für das Land Baden-Württemberg und der hierdurch ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete.

    Im Jahr 2002 wurde am Kocher in Künzelsau entlang der Würzburger Straße bereits ein Hochwasserschutz errichtet, der sich am rechten Ufer des Kochers vom Steg am Nagelsberger Wehr bis zum Parkplatz an der Brücke Bahnhofsstraße erstreckt. Der bestehende Hochwasserschutz ist auf ein 50-jährliches Hochwasser ausgelegt und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Der Hochwasserschutz soll daher ertüchtigt werden und die schutzwürdigen Bereiche entlang des Kochers zukünftig bis zu einem hundertjährlichen Hochwasser einschließlich der zu erwartenden größeren Hochwasserstände durch Klimaveränderungen schützen. Dies soll durch die teilweise Erhöhung des Kochertalweges, durch die Erhöhung und Sanierung der Dämme und durch den Bau einer Natursteinmauer erreicht werden.

    Die Arbeiten zur Durchführung dieser Maßnahmen werden am kommenden Montag, 24. August 2020, beginnen. Während der Bauzeit sind die betroffenen Fuß- und Radwege entlang des Kochers zeitweise nur eingeschränkt nutzbar. Entsprechende Umleitungen für die Fuß- und Radwege werden für diese Zeiträume vor Ort ausgeschildert. Die gesamte Hochwasserschutzmaßnahme soll bis April 2021 fertiggestellt werden.

    Die Ausführung der Maßnahme wird unter der Bauherrschaft des Landesbetriebes Gewässer beim Regierungspräsidiums Stuttgart erfolgen. Die Baukosten für diese Hochwasserschutzmaßnahme belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Das Land trägt 70 Prozent, die Stadt Künzelsau 30 Prozent der Investitionskosten. 

    Abbildung zeigt Planungsskizze der Hochwasserschutzeinrichtung, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart / Ingenieurbüro Walter + Partner 

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Pressereferentin
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