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RP Tübingen, Steuerung, Verwaltung und Bevölkerungsschutz
  • Abteilung 01
    29.04.2015
    BEA Sigmaringen wird zum 30. April 2015 geschlossen
    Wie zwischen dem Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Sigmaringen und der Stadt Sigmaringen vereinbart
     BEA Sigmaringen

    ​Die bedarfsorientierte Erstaufnahmeeinrichtung (BEA) Sigmaringen wird, wie zwischen dem Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Sigmaringen und der Stadt Sigmaringen vereinbart, zum 30. April 2015 geschlossen. Eine erneute Inbetriebnahme ist derzeit nicht vorgesehen.

    Anfang des Jahres 2015 waren die Zugangszahlen von Asylsuchenden so hoch, dass die Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEAs) in Karlsruhe und Meßstetten keine weiteren Kapazitäten mehr zur Verfügung hatten. Daher wurde, neben anderen Notunterkünften, am 19. Februar 2015 die bedarfsorientierte Erstaufnahmeeinrichtung (BEA) in der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen eröffnet und zunächst mit 261 Flüchtlingen belegt. Im Durchschnitt lag die Belegungszahl im Februar bei 280, im März bei 188 und im April nur noch bei 78 Bewohnern.
     
    In der BEA Sigmaringen wurden Flüchtlinge aus sieben Herkunftsländern aufgenommen: Afghanistan, Irak, Iran, Serbien, Somalia, Eritrea und Kosovo. Dabei war der Kosovo das am stärksten vertretene Herkunftsland.
     
    Aufgrund zurückgehender Flüchtlingszahlen und der Eröffnung der LEA Ellwangen besteht für die BEA in Sigmaringen derzeit keine Notwendigkeit mehr. Daher wurden die letzten 33 Flüchtlinge am Montag, 27. April 2015, in die LEA Meßstetten verlegt. So kann die BEA gemäß der vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Sigmaringen und der Stadt Sigmaringen zum 30. April 2015 geschlossen werden. Eine erneute Inbetriebnahme ist derzeit nicht vorgesehen.

    Bild: Die letzten Flüchtlinge verlassen die BEA Sigmaringen

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Carsten Dehner, Pressereferent, Telefon: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.