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RP Tübingen, Steuerung, Verwaltung und Bevölkerungsschutz
  • Abteilung 01
    17.09.2019
    Großübung in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen

    ​Am Samstagvormittag, den 28.09.2019, führt das Regierungspräsidium Tübingen in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen eine Großübung mit über 200 Einsatzkräften durch.

    Gemeinsam mit den operativen Kräften von Polizei und Feuerwehr sowie weiteren Behörden und Organisationen übt das Regierungspräsidium Tübingen am Samstagvormittag, den 28.09.2019, die effektive Bewältigung von Großeinsatzlagen in öffentlichen Gebäuden. Schwerpunkt der Übung wird ein fingierter Großbrand sein, der durch einen technischen Defekt ausgelöst wird. Anhand dieses Brandszenarios wird das abgestimmte Zusammenwirken sämtlicher zuständiger Behörden und Organisationen von der Alarmierung, über die Räumung des Gebäudes, der Versorgung der Verletzten bis zum Löschen des Brandes geübt.

    „Öffentliche Gebäude und Einrichtungen können jederzeit von Großeinsatzlagen betroffen sein. Deshalb ist es wichtig, gemeinsam mit allen zuständigen Behörden und Organisationen anhand realistischer Szenarien den Ernstfall zu üben“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Über 200 Kräfte des Regierungspräsidiums Tübingen, des Landratsamtes, der Stadt Sigmaringen, der Feuerwehr, der Polizei, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerkes wirken an der Übung mit. Auch Rettungsfahrzeuge werden im Einsatz sein. Zudem nehmen 80 Statisten in der Rolle als Verletzte und Betroffene an der Übung teil.


    Hintergrundinformation:
    Die Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Sigmaringen ist in der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne untergebracht. Die Einrichtung ist dem Regierungspräsidium Tübingen zugeordnet.

    Die Einrichtung hat eine Aufnahmekapazität von 875 Personen. Aktuell sind dort 521 Personen untergebracht. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen stammen derzeit vor allem aus Nigeria, Türkei, Kamerun, Georgien, Syrien und China. Ihre Verweildauer in der Einrichtung beträgt aktuell durchschnittlich drei bis vier Monate.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.