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RP Tübingen, Steuerung, Verwaltung und Bevölkerungsschutz
  • Abteilung 01
    07.08.2015
    Kloster Weingarten wird für weitere Flüchtlinge ertüchtigt

    ​Die notwendigen Arbeiten zur nachhaltigen Ertüchtigung des Klosters in Weingarten kommen gut voran. Nach der voraussichtlichen Fertigstellung spätestens am Samstag, dem 8. August sollen erneut Flüchtlinge das Gebäude beziehen.

    Insbesondere den Brandschutz rüsten Mitarbeiter des Landes dabei mit Hochdruck nach, um Flüchtlingen eine sichere und möglichst wohnliche Umgebung bieten zu können. Denn sofern es gelingt, die Arbeiten bis spätestens Samstag, den 8. August abzuschließen, werden an diesem Wochenende 110 Flüchtlinge das Gebäude beziehen. Dabei wird es sich um die Verlegung von Familien mit Kindern aus der Landeserstaufnahmestelle in Meßstetten handeln, die dort bereits im Rahmen des üblichen Verfahrens registriert und gesundheitlich untersucht worden sind. Die Flüchtlingsunterbringung im Kloster Weingarten ist nach wie vor nicht als Dauerlösung, sondern als Interimslösung vorgesehen, um die bestehenden Landeserstaufnahmestellen zu entlasten. „Unser Dank gilt bereits jetzt der Diözese Rottenburg – Stuttgart für ihre erneute unbürokratische Unterstützung mit dieser Liegenschaft sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne deren unermüdlichen Einsatz bereits die Notunterbringung am letzten Wochenende wie auch eine bevorstehende, erneute Belegung der klösterlichen Räume undenkbar wäre“, betont Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan. Denn auch für den Fall des Einzugs am kommenden Wochenende werden das Deutsche Rote Kreuz und die Caritas zur Verfügung stehen, um die Betreuung der Flüchtlinge vor Ort zu übernehmen. „Wir sind zudem froh, dass es dem Regierungspräsidium gelungen ist, in kürzester Zeit einen Caterer und eine Sicherheitsfirma zu beauftragen und somit die Grundpfeiler dafür zu setzen, dass sich die Menschen in der Einrichtung wohl und geborgen fühlen können“, zeigt sich die Regierungsvizepräsidentin erleichtert. Die Sicherheitsfirma wird unterstützt vom Sicherheitsbeauftragten des Regierungsbezirks Tübingen für die Flüchtlingsunterbringung und der Feuerwehr, die Leitung der Einrichtung wird vorübergehend der Bezirksbrandmeister übernehmen.
     
    Bereits am letzten Wochenende hatte die Diözese Rottenburg – Stuttgart das Konventsgebäude im Kloster Weingarten als Notunterkunft für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Dabei arbeiteten Mitarbeiter des Landratsamtes, der Stadt Weingarten, der katholischen Kirche und des Landes Hand in Hand mit ehrenamtlichen Helfern von Deutschem Roten Kreuz, Technischem Hilfswerk und Feuerwehr, um die Belegung der Räumlichkeiten innerhalb weniger Stunden realisieren zu können.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Dr. Daniela Hüttig, Pressesprecherin, Tel.: 07071/7573005, gerne zur Verfügung.