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RP Tübingen, Eich- und Beschusswesen
  • Abteilung 10
    20.08.2019
    Jahresbericht des Eich- und Beschusswesens Baden-Württemberg erschienen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Wir schützen die Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Ergebnisse des Jahresberichtes zeigen, wie wichtig die Eich- und Beschussverwaltung ist“
     Eichung einer Geschwindigkeitsmessanlage; © RP Tübingen - Michael Traub

    ​Der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg des Regierungspräsidiums Tübingen ist für das ganze Land zuständig. Die rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zwölf Dienstsitzen leisten einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz. Der nun vorliegende Jahresbericht stellt alle Tätigkeitsfelder und die Ergebnisse des Landesbetriebs im vergangenen Geschäftsjahr dar.

    Neben den Kontrolltätigkeiten und Beanstandungsquoten wirft der Jahresbericht auch einen Blick auf die Herausforderungen der Zukunft. Das zentrale Thema ist die Digitalisierung von Verfahren für die Überwachung, Eichung und Prüfung von Messgeräten und Waffen. Dabei müssen alle gesetzlichen, technischen und datenschutzrechtlichen Aspekte berücksichtigt werden. “Die Verbraucherinnen und Verbraucher können sich aber auf eines verlassen: Auch in Zukunft achten wir darauf, dass im Ländle das richtige Maß verwendet wird und die Sicherheit gewährleistet ist“, so Uwe Alle, Leiter des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen.

    Die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten mehrmals täglich einen Einblick in den Tätigkeitsbereich der „Eicherinnen und Eicher“. Denn der Verbrauch von Strom, Wasser, Gas oder Treibstoff wird mit geeichten Geräten gemessen. Auch Abgasmessgeräte, Taxameter, Geschwindigkeitsmessgeräte oder Waagen im Einzelhandel unterliegen der gesetzlichen Eichpflicht. 2018 wurden insgesamt 170.000 dieser Messgeräte durch den Landesbetrieb geprüft, knapp 4,1 Prozent haben dabei die Prüfung nicht bestanden.

    Zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher wurden auch wieder mehrere Überwachungsaktionen durchgeführt. Hierzu gehörte beispielsweise die Überwachung der Füllmenge von sogenannten „Fertigpackungen“. Das sind vorverpackte Waren wie beispielsweise Kosmetika, Wurst oder Getränkeflaschen. Die Beanstandungsquote lag hier bei 13,7 Prozent.

    Ein weniger alltägliches Tätigkeitsfeld kennzeichnet das Beschussamt in Ulm. Bei dieser zweiten Säule des Landesbetriebs handelt es sich um die einzige Prüf- und Zertifizierungsstelle für Waffen-, Munitions- und Sicherheitstechnik in Baden-Württemberg. Das Beschussamt ist weltweit eines der modernsten Institute dieser Art. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüften im vergangenen Jahr rund 360.000 Waffen auf ihre Sicherheit. Die Beanstandungsquote lag hier mit 0,5 Prozent relativ niedrig. Darüber hinaus geht es im Beschussamt um Materialprüfungen, Gutachten und Zertifizierungen.

    Der vollständige Jahresbericht des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen für das Geschäftsjahr 2018 ist online unter www.rp-tuebingen.de einsehbar.

    Hintergrundinformation:
    Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Dieser sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg, Schwäbisch Hall, Stuttgart und Ulm durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die Einhaltung der Vorgaben des Mess- und Eichgesetzes.

    Weiterhin sorgt der Landesbetrieb mit seinem Beschussamt in Ulm für die Einhaltung der Anforderungen des Waffen- und Beschussgesetzes. Durch die Prüfung von Waffen und Munition wird die Sicherheit von Jägerinnen und Jäger sowie Sportschützinnen und Sportschützen gewährleistet.

    Bild: Eichung einer Geschwindigkeitsmessanlage, © Regierungspräsidium Tübingen

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Tel.: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

    Jahresbericht 2018