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  • Abteilung 2
    15.11.2017
    15.11.2017 | DENKMALSCHUTZ: Ravensburger "Eschersteg" muss saniert und wiederaufgebaut werden
     Eschersteg Ravensburg; Foto: RP Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium hat den Antrag der Stadt Ravensburg auf Streichung des Escherstegs, einem 1908 am Ravensburger Bahnhof errichteten Fußgängerüberweg, aus der Denkmalliste abgelehnt. Die Stadt bleibt somit weiterhin zur Sanierung und dem Wiederaufbau der Stegs nach der Elektrifizierung der Südbahn verpflichtet. Maßgeblich ist für das Regierungspräsidium der Umstand, dass im Jahr 2005 beim zu Sanierungszwecken vorgenommenen Abbau des Stegs festgelegt worden sei, dass nach der Sanierung ein Wiederaufbau zu erfolgen hat. Das Regierungspräsidium ist sich bewusst, dass durch die unsachgemäße Lagerung der abgebaute Steg zusätzlich Schaden genommen hat; dies liegt jedoch im Verantwortungsbereich der Stadt Ravensburg. Insgesamt geht das Regierungspräsidium davon aus, dass ein Wiederaufbau technisch nach wie vor möglich ist. Auch steht die Elektrifizierung der Südbahn einem Wiederaufbau nicht entgegen. Es liegen auch sonst keine Gründe vor, von der bisherigen fachlichen Einschätzung des Stegs als Kulturdenkmal abzuweichen. Bei der Bestimmung der Denkmaleigenschaft im Jahr 1997 wurde festgehalten, dass der Eschersteg einer der ganz wenigen sein Art ist, die im Bereich der ehemals Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen bis heute erhalten sei.