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RP Tübingen, Wirtschaft, Raumordung, Bau- Denkmal- und Gesundheitswesen
  • Abteilung 2
    25.08.2015
    STÄDTEBAUFÖRDERUNG FÜR NICHTINVESTIVE PROJEKTE: Im 2015 erstmals ausgeschriebenen nicht-investiven Programm konnten alle 20 eingereichten Anträge aus 13 Städten in Baden-Württemberg berücksichtigt werden.

    ​Ziel der Städtebauförderung ist die Stärkung städtebaulicher Quartiere. Seit über 40 Jahren werden äußerst erfolgreich Landes- und Bundesmittel eingesetzt, um mit investiven Förderungen bauliche und funktionale Mängel zu beseitigen und damit nicht zuletzt die Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. 2015 hat das Land nun erstmals zusätzlich ein nicht-investives Städtebauförderprogramm ausgeschrieben für begleitende nichtinvestive Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung des sozialen Zusammenhalts und der Integration, vorrangig in bestehenden Sanierungsgebieten der „Sozialen Stadt“ oder der „Aktiven Stadt- und Ortsteilzentren“.

    Gefördert werden nichtinvestive Projekte, die insbesondere zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, zur Integration von Migrantinnen und Migranten, zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen, zur Teilhabe von älteren Menschen am Leben im Quartier, zur Beteiligung und Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner aller Generationen und Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements und zur Verbesserung des Stadtteilimages beitragen. Zuwendungsempfänger sind wie bisher die Gemeinden. Die Förderung beträgt, wie beim investiven Städtebauförderungsprogramm, 60 Prozent des ungedeckten Aufwands. Höchstsumme je Antrag waren 50.000 Euro für maximal fünf Jahre. Mit der Programmverkündung am 7. August 2015 wurden rund 743.000 Euro bewilligt.

    Im Jahr 2016 stehen zusätzliche Mittel zur Verfügung. Die Programmausschreibung erfolgte am 1. September 2015. Die Antragsfrist ist der 2. November 2015; die erforderlichen Unterlagen sind wie gewohnt beim Regierungspräsidium einzureichen.