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RP Tübingen, Wirtschaft, Raumordung, Bau- Denkmal- und Gesundheitswesen
  • Abteilung 2
    17.11.2015
    "Eine römische Stadt: Neuenstadt am Kocher – Archäologische Denkmalpflege von der Entdeckung bis zur Erhaltung"
    Vortrag von Herrn Dr. Klaus Kortüm am 25.11.2015 um 19 Uhr im Regierungspräsidium Tübingen

    Sehr geehrte
    Damen und Herren
    der Medien,

    das Ortskuratorium Neckar-Alb der Deutschen Stiftung Denkmalschutz setzt seine Vortragsreihe zu Denkmalschutzthemen im Regierungspräsidium Tübingen fort.
     
    Zum Vortrag von Herrn Dr. Klaus Kortüm zum Thema
     
    „Eine römische Stadt: Neuenstadt am Kocher – Archäologische Denkmalpflege von der Entdeckung bis zur Erhaltung“
     
    am Mittwoch, 25. November 2015, um 19.00 Uhr
    im Regierungspräsidium Tübingen,
    Konrad-Adenauer-Straße 40, Raum E 01, 72072 Tübingen
     
    laden Sie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neckar-Alb, und das Regierungspräsidium Tübingen ganz herzlich ein.
     
    Die Öffentlichkeit ist zu dieser Veranstaltung ebenfalls herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
    Dr. Kortüm wird über die archäologischen Ergebnisse der Grabungen des Landesamts für Denkmalpflege im Bereich einer ehemaligen ca. 30 ha großen römischen Stadt am römischen Limes auf Gemarkung Neuenstadt am Kocher und den aktuellen Stand dieses Denkmalprojekts berichten.
     
    Die Denkmalpflege in Baden-Württemberg führt auf dem heute ackerbaulich genutzten Gelände seit 2003 naturwissenschaftliche Prospektionen und Ausgrabungen durch. Von 2007 bis 2013 wurde im Rahmen einer Rettungsgrabung die außergewöhnlich gut erhaltene Ruine des zentralen Tempels des Orts freigelegt und bereits während der Grabung der Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich gemacht. Mit diesem Leuchtturmprojekt konnte der Öffentlichkeit auch verdeutlicht werden, welchen akuten Gefahren dieses in Baden-Württemberg einmalige Bodendenkmal durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung ausgesetzt war. Für die Denkmalpflege stellt sich nun die Frage, wie mit dem Tempel umgegangen werden soll und wie ein langfristiges Schutz- und Nutzungskonzept für die gesamte im Boden ruhende Stadtruine aussehen könnte.
     
    Dr. Kortüm ist Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts sowie des Alemannischen Instituts und seit 2003 Referent für Provinzialrömische Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er zahlreiche Grabungen, unter anderem in Rottweil (Legionslager, Municipium), Oberndorf a. N. (Villa rustica), Hechingen-Stein (Villa rustica), um nur einige aus der näheren Umgebung zu nennen, und auch in Neuenstadt am Kocher begleitet.
     
    Außerdem möchten wir Sie gerne auch auf die Ausstellung „Technische Kulturdenkmale“ hinweisen, die vom 25. November bis 16. Dezember 2015 im Foyer des Regierungspräsidiums Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen während der üblichen Dienstzeiten besichtigt werden kann.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Daniela Hüttig