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RP Tübingen, Wirtschaft, Raumordung, Bau- Denkmal- und Gesundheitswesen
  • Abteilung 5
    22.02.2018
    NaturVision Filmfestival – ein „Best of“ in Münsingen
    Hofgut Hopfenburg, VHS Bad Urach-Münsingen und Biosphärenzentrum Schwäbische Alb laden zu außergewöhnlichen Kinoerlebnis ein
    Große Naturfilme, überraschende Newcomer-Filmprojekte, spannende Kinderfilme und ungewöhnlich erzählte Geschichten – das macht das NaturVision Filmfestival aus. Am 1. und 2. März 2018 wird ein „Best of“ mit Filmen der letzten Jahre auf dem Hofgut Hopfenburg gezeigt.
     
    Das NaturVision Filmfestival ist seit einigen Jahren eine feste Größe in der Medienstadt Ludwigsburg. Über vier Tage hinweg werden fast rund um die Uhr Natur- und Umweltfilme gezeigt. Das Hofgut Hopfenburg, die VHS Bad Urach-Münsingen und das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb holen nun ein Auszug der besten Filmbeiträge nach Münsingen. Das vielfältige Programm startet am Donnerstag, 1. und am Freitag, 2. März für Schulklassen jeweils von 8.15 Uhr bis 12.30 Uhr beim Biosphärengebiets-Partner Hofgut Hopfenburg. Zu sehen sind Filme rund um den Wald als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum. Diese Beiträge wechseln sich mit Aktionen zum Thema „wie reduziere ich den eigenen Papierverbrauch?“ ab.
     
    Mit „Ottilie mag´s grün“ und „Insekten – Superhelden auf sechs Beinen“ richtet sich das Nachmittagsprogramm von 14.00 bis 16.00 Uhr an Kinder und Jugendliche. Im Abendprogramm für Jugendliche und Erwachsene lässt sich die „Rückkehr der Wanderfalken“ erleben oder mit „Code Survival“ gelungene Beispiele einer nachhaltigen Landwirtschaft anschauen.
     
    Ein besonderes Highlight ist die Multivisionsshow von Luis Scheuermann am Freitagabend. Der Wildnispädagoge und Ranger im Nationalpark Schwarzwald zeigt eindrucksvolle Bilder von der Tierwelt, den Grinden und anderen Lebensräumen im Nationalpark. Dabei wird es auch um die Entstehungsgeschichte des Schutzgebiets und die Nationalparkidee gehen.
     
    Der Eintritt zum Filmfestival in Münsingen ist frei, gerne wird um eine Spende gebeten. Das detaillierte Programm und weitere Informationen sind online unter http://www.hofgut-hopfenburg.de und http://www.biosphaerenzentrum-alb.de abrufbar. Eine Anmeldung für Schulklassen ist im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb unter Tel. 07381/932938-31 erforderlich.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

    ​Programm-Flyer

  • Abteilung 4
    19.02.2018
    B312 / L378a Vorbereitende Maßnahmen am Bräuchleknoten bei Metzingen für die in 2018 vorgesehenen Straßenbauarbeiten
    Baumfällungsarbeiten ab Mittwoch, 21. Februar 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, 21. Februar 2018 Baumfällungsarbeiten im Bereich des Anschlusses der L 378a Rommelsbach bzw. Stuttgarter Straße an die B 312 (Bräuchleknoten) bei Metzingen erfolgen.

    Für die noch in diesem Jahr vorgesehenen Arbeiten zur Herstellung der Einfädelungsstreifen an der B 312 in Fahrtrichtungen Stuttgart und Reutlingen ist es erforderlich, im späteren Baufeld Bäume, Hecken und Sträucher zu entfernen. Da die Arbeiten teilweise von der B 312 aus stattfinden, muss der Verkehr auf der B 312 im Bereich des Anschlussknotens außerhalb der Hauptverkehrszeiten aus Sicherheitsgründen mit einer Ampel am Baubereich vorbei geführt wurden. Verkehrsbehinderungen sind daher nicht auszuschließen.
     
    Die Baumfällungsarbeiten dauern bis Ende Februar 2018 an und sind somit vor Einsetzen der Brut- und Vegetationszeit abgeschlossen. Zu einem späteren Zeitraum erfolgt noch die Rodung der Wurzelstöcke.
     
    Über die eigentlichen Straßenbauarbeiten an den neuen Einfädelungsstreifen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Bauzeit nicht ausgeschlossen werden können.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    16.02.2018
    Gewässerschau an der Eyach in Stetten und Haigerloch
    Regierungspräsidium Tübingen überprüft am 27. Februar 2018 den Zustand der Eyach

    ​Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und an der Eyach frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt daher am Dienstag, den 27. Februar 2018 zusammen mit dem Landratsamt Zollernalbkreis auf Haigerlocher Gemeindegebiet eine Gewässerschau durch. Die Eyach wird in Stetten von der OMV Tankstelle bis zur Firma „Schwörer Bausysteme GmbH“ überprüft sowie in Haigerloch von der Haigerlocher Moschee bis zur Kläranlage Karlstal.

    Hierbei begehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer das Eyachufer und dokumentieren und veranlassen die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen, wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material, das bei Hochwasser mitgerissen werden könnte. Daneben liegt ihr Fokus auch auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion der Eyach beeinträchtigen könnten. Außerdem werden Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden.
     
    Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohner bzw. Anlieger daher um Verständnis.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast gesetzlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an der Eyach durchzuführen (§ 32 Absatz 6 Wassergesetz Baden-Württemberg).
     
    Gemäß § 101 Wasserhaushaltsgesetz ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie  Anlagen am Gewässer zu betreten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.02.2018
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 20. Februar bis 13. März 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 20. Februar bis 22. März 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.02.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 20. Februar bis 17. März 2018 im Medien- und Informationszentrum in Biberach zu sehen.
     Foto Alexander Steffensmeier; Quelle: Frischmuth/Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
    Interessierte können die Ausstellung vom 20. Februar bis 17. März 2018 im Medien und Informationszentrum in Biberach zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.
     

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.02.2018
    Planfeststellungsbeschluss für Neubau und Beseitigung der Bahnübergänge bei Herrot und Lanzenhofen erlassen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Beschluss vom 07.02.2018 den Plan für die Beseitigung der benachbarten, schienengleichen Bahnübergänge bei Herrot (Gemeinde Kißlegg) und bei Lanzenhofen (Stadt Leutkirch) und für den Neubau eines höhenfreien Bahnübergangs zwischen den ehemaligen Bahnübergängen planfestgestellt. In dem Planfeststellungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.
     
    Der Planfeststellungsbeschluss wird dem Träger des Vorhabens, denjenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist, und den Vereinigungen, über deren Stellungnahmen entschieden worden ist, zugestellt. Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt.

    Von Montag, 19. Februar 2018, bis einschließlich Montag, 05. März 2018, wird der Beschluss mit einer Ausfertigung des festgestellten Planes  in den Rathäusern von Kißlegg und Leutkirch sowie beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Gegen diesen Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe beim Verwaltungsgericht Sigmaringen Klage erhoben werden. Näheres ist den Bekanntmachungen zu entnehmen.

    Die Bekanntmachung, den Beschluss und die Planunterlagen sind  auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/ Planfeststellungsverfahren zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.02.2018
    B 463, Mühltalbrücke bei Winterlingen zwischen den Anschlussstellen Winterlingen und Benzingen
    Instandsetzung an der Fahrbahnübergangskonstruktion

    ​Wie bereits das Landratsamt des Zollernalbkreises mit Pressemitteilung vom 07.02.2018 bekannt gegeben hat, war es erforderlich, die Bundesstraße 463 bei Winterlingen aufgrund eines beschädigten Fahrbahnübergangs aus Verkehrssicherheitsgründen zu sperren. Die Sperrung ist notwendig, um eine Schadenszunahme zu verhindern und eine Instandsetzung an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Mühltalbrücke durchzuführen. Für die Zeit der Vollsperrung wird der Verkehr durch Winterlingen geführt.

    Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit lässt das Regierungspräsidium Tübingen seit Dienstag, den 13. Februar 2018 eine Reparatur des Fahrbahnübergangs auf dieser wichtigen Bundesstraßenverbindung durchführen. Nach derzeitigem Stand können die Arbeiten bereits zum Abend des Donnerstag, 15. Februar 2018 abgeschlossen werden. Nach Abbau der Umleitung wird die Bundesstraße im Laufe des Freitagvormittags wieder befahrbar sein.
     
    Hintergrundinformation:
    Fahrbahnübergangskonstruktion:
    Körper dehnen sich bei zunehmender Temperatur aus und ziehen sich bei abnehmender Temperatur zusammen. Dieser physikalische Zusammenhang trifft auch auf Brücken zu: sie ändern infolge der unterschiedlichen Außentemperaturen ebenfalls ihre Länge. Hinzu kommen Längenänderungen infolge anderer Belastungszustände wie zum Beispiel der Verkehrsbelastung auf der Brücke. Im Ergebnis ergibt sich ein mehr oder weniger großer Spalt zwischen der Fahrbahnplatte der Brücke und der Fahrbahn auf festem Untergrund im Anschluss an die Brücke. Um diesen Spalt zu überbrücken, müssen bei Brücken mit einer Länge von über 30 Meter so genannte Fahrbahnübergangskonstruktionen eingebaut werden, die sich auseinander und zusammenschieben lassen. Die Fahrbahnübergangskonstruktionen zählen zu den am höchst belasteten Bauteilen einer Brücke. Ihre Lebensdauer ist daher begrenzt.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    14.02.2018
    Geplante Renaturierung des Rißkanals
    Regierungspräsidium informiert am 22. Februar 2018 in Biberach

    ​Das Land Baden-Württemberg plant, den Rißkanal in Biberach zu vitalisieren. Bevor eine Genehmigung für die Maßnahme beantragt wird, sollen alle Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Planungsstand informiert werden. Hierzu findet am 22. Februar 2018 um 18:00 Uhr in der Aula der Birkendorfschule in Biberach eine Informationsveranstaltung statt, zu der die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Das Regierungspräsidium Tübingen sowie das beauftragte Planungsbüro 365° freiraum + umwelt werden anhand der aktuellen Pläne die geplante Maßnahme am Rißkanal erläutern.

    1932 wurde der Rißkanal in Biberach angelegt, um bei Hochwasser eine große Menge Wasser aus der Stadt zu leiten. Aus diesem Grund ist der Verlauf des Rißkanals sehr geradlinig. Er weist ein hohes Gefälle auf und die Ufer sind befestigt.
     
    Um den Rißkanal naturnäher zu gestalten, ist geplant, das Gewässerbett zu verlagern und die Uferbefestigungen zu beseitigen. Eine Durchgängigkeit des Wehrs für Fische und andere Lebewesen wurde zwar bereits geschaffen. Die geplante Renaturierung wird aber eine weitere ökologische Verbesserung mit sich bringen und den Lebensraum für wassergebundene Tiere und Pflanzen aufwerten. Zusätzlich soll der Rißkanal für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet von Biberach erlebbarer werden.
     
    Bereits im Jahr 2015 hatte das Regierungspräsidium zwei öffentliche Informationsveranstaltungen über die Renaturierung des Rißkanals für die Bürgerinnen und Bürger in Biberach angeboten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,  Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    13.02.2018
    Das Ausbringen von Tieren bedarf einer Genehmigung

    ​Die höhere Naturschutzbehörde weist aus aktuellem Anlass auf den Genehmigungsvorbehalt des Bundesnaturschutzgesetzes für das Freisetzen von Tieren hin: Im Vorfeld einer beabsichtigten Ausbringung von Tieren ist zwingend eine Genehmigung beim Regierungspräsidium einzuholen.

    In Deutschland steht das Ausbringen von Tieren unter Genehmigungsvorbehalt. Grund der Genehmigungspflicht ist, dass einheimische Arten, Biotope oder Ökosysteme durch ein Ausbringen nicht gefährdet werden sollen. Das Bundesnaturschutzgesetz ist daher in diesem Punkt auch streng formuliert und folgt dem sogenannten „Vorsorgeprinzip“: Die Genehmigung ist zu versagen, wenn eine Gefährdung von Ökosystemen, Biotopen oder Arten der Mitgliedsstaaten der europäischen Union nicht auszuschließen ist.
     
    Für die Mitte Januar in Laupheim ausgebrachten Braut- und Mandarinenten bedeutet dies, dass eine Genehmigung nicht erteilt werden kann. Denn eine Gefährdung für heimische Arten kann bei diesen Entenarten grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Eine solche Gefährdung einheimischer Arten wie Dohle, Gänsesäger oder Hohltaube wäre vor allem durch eine Brutplatzkonkurrenz möglich, da die Braut- und Mandarinenten zum Brüten ebenfalls auf Baumhöhlen zurückgreifen.
     
    Aus Vorsorgegesichtspunkten müssten die freigesetzten Braut- und Mandarinenten daher grundsätzlich wieder aus dem Teich im Laupheimer Schlosspark entnommen werden. In der Zwischenzeit wurden auch bereits einzelne der ausgebrachten Tiere vom örtlichen Geflügelzuchtverein wieder aus dem Teich entnommen. Hinsichtlich der restlichen Enten sieht die Naturschutzverwaltung aus Gründen des Tierschutzes jedoch aktuell von einer Entnahmeanordnung ab, da bei diesen mittlerweile bereits die Fortpflanzungsaktivitäten begonnen haben.
     
    Wie problematisch das Aussetzen gebietsfremder Tiere sein kann, zeigt das Beispiel des Waschbärs. Einst vom Menschen freigesetzt, verursachte die Art zunächst keine sichtbaren Probleme. Inzwischen hat sich der Waschbär jedoch fast flächendeckend verbreitet. Er stellt regional bereits eine Bedrohung für die heimische Flora und Fauna dar. Der Waschbär kann beispielsweise effektiv Baumverstecke wie Spalten und Höhlungen auf Nahrung kontrollieren, was zu Verlusten bei höhlen- sowie baumbrütenden Vögeln führen kann.
     
    Auch bei Pflanzen stellt sich immer wieder das Problem von eingebrachten gebietsfremden Arten. Ein Beispiel ist hier etwa das Springkraut. Das aus dem Himalaja als Bienenpflanze von Imkern eingeführte Kraut, das großflächige und dichte Bestände bildet, sehr konkurrenzfähig ist, rasch wächst und viele Samen bildet, verdrängt und gefährdet die heimische Vegetation, beispielsweise verhindert es in Wäldern die Verjüngung von Bäumen und Sträuchern oder verdrängt an Bachläufen die heimische Ufervegetation. Das Springkraut ist mittlerweile auf der prioritären Liste der EPPO (European Plant Protection Organization) als besonders schädliche gebietsfremde Art aufgeführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Neophyten bzw. Neozoen (griechisch: neo = neu; phyton = Pflanze, zoon =Tier) sind Pflanzen bzw. Tiere, die bewusst oder unbewusst durch den Menschen in Gebiete eingeführt wurden, in denen sie vorher auf natürliche Weise nicht verbreitet waren.

    Gebietsfremde Arten, die bereits in früheren Zeiten (vor 1492) in unsere freie Natur eingebracht wurden, werden als Archäobiota bzw. als Archäophyten ("Alt-Pflanzen") oder Archäozoen ("Alt-Tiere") bezeichnet.

    Gebietsfremde Arten, also  Archäo- und Neobiota, sind von den einheimischen Arten (Indigene) abzugrenzen, die in Deutschland seit dem Ende der letzten Eiszeit vorhanden sind, es aus eigener Kraft besiedelt haben oder hier entstanden sind (Klimawandel). Die Frage, wann und auf welche Weise eine Art zu uns gekommen ist, kann zumeist durch Bestandserhebungen, durch erhaltene Reste in Mooren, Grabbeilagen etc. oder durch historische Quellen beantwortet werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 9
    13.02.2018
    Sieben junge Erwachsene schließen erfolgreich ihre Ausbildung zum Straßenwärter ab
    Die Absolventen wurden bei der Lossprechungsfeier am 09.02.2018 im Ausbildungszentrum Nagold verabschiedet.
     Hintere Reihe von links nach rechts: Studienrat Christoph Walz, Leitender  Regierungsdirektor Thomas Köhler, Prüfungsvorsitzender Stefan Missalle. Quelle: RPT – Uwe Priesterbach

    ​Am 09.02.2018 haben sieben frisch gebackene Straßenwärter im Nagolder Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung mit der Abschlussprüfung im Winter ihre Ausbildung erfolgreich beendet.

    „Sie haben damit den Grundstein für ihre berufliche Zukunft gelegt und eine sehr wichtige Hürde genommen“, erklärte der Leitende Regierungsdirektor Thomas Köhler im Namen des Regierungspräsidiums Tübingen bei der Lossprechung. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass es kaum eine Ausbildung gebe, die so vielseitig ist wie die des Straßenwärters. So hätten die Jungstraßenwärter in der Winterprüfung bewiesen, dass sie zu einer guten handwerklichen Leistung fähig sind, machte Thomas Köhler deutlich. Um den Anschluss nicht zu verpassen und als Grundlage für den beruflichen Erfolg sei heutzutage ein lebenslanges Lernen erforderlich.
     
    Bei der Lossprechungsfeier dankte Köhler allen an der Ausbildung Beteiligten, die ihren Anteil an der praxisnahen Ausbildung geleistet haben.

     
    Das Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung bildet nicht nur Straßenwärter aus, sondern bietet neben der fachlichen Fortbildung für den Straßenbetriebsdienst auch die Weiterqualifikation der Straßenwärter zu Straßenmeistern an.

    „Ein Berufsabschluss ist auch in Zeiten guter Konjunktur ganz wichtig“, unterstrich Christoph Walz als Vertreter der Rolf-Benz-Schule in Nagold. Gleichzeitig ermunterte er die Jungstraßenwärter, in ihrem Arbeitsleben weitere Ziele anzuvisieren.
     
    Den Preis für den Prüfungsbesten überreichten Thomas Köhler und der Prüfungsausschussvorsitzende Stefan Missalle anschließend an Niklas Hammele von der Straßenmeisterei Ellwangen.
     
    Belobigungen der Berufsschule für besondere Lernleistungen erhielten zudem Maik Betz von der Straßenmeisterei Riedlingen, Sebastian Priwitzer von der Autobahnmeisterei Ludwigsburg sowie Leon Stemmle von der Autobahnmeisterei Mannheim.
     
    Bild:
    Lossprechungsfeier der Jungstraßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold am 09.02.2018.
    Hintere Reihe von links nach rechts: Studienrat Christoph Walz, Leitender  Regierungsdirektor Thomas Köhler, Prüfungsvorsitzender Stefan Missalle. Quelle: RPT – Uwe Priesterbach
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    09.02.2018
    Bevölkerungsumfrage zu Biosphärengebiet Schwäbische Alb gestartet
    5.000 Fragebögen wurden an zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger verschickt
     Mitgliederversammlung des Vereins Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V. im November 2017; Quelle: Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    ​Wie sieht es mit der Akzeptanz im Biosphärengebiet durch dessen Bewohner aus? Wie stark identifizieren sich die Bürgerinnen und Bürger mit dem Großschutzgebiet? Wie ist ihre Erwartungshaltung? Eine repräsentative Umfrage soll Antworten auf diese und andere Fragen geben. Zu diesem Zweck haben in den vergangenen Tagen 5.000 zufällig ausgewählte Bewohnerinnen und Bewohner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb einen Fragebogen erhalten. Die Umfrage endet am 28. Februar 2018.

    „Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger über ihr Biosphärengebiet ist uns sehr wichtig“, betont Achim Nagel, stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Nagel hofft auf eine rege Beteiligung an der Bevölkerungsumfrage, denn nur wenn genügend Personen teilnehmen, kann die Umfrage interessante und verwertbare Ergebnisse liefern. Ziel der Umfrage ist neben der Erstellung eines umfassenden Meinungsbildes die Gewinnung von Handlungsempfehlungen zur künftigen Entwicklung des Biosphärengebiets.
     
    Beteiligungsprozesse und Partizipation spielen seit Gründung des Biosphärengebiets vor knapp zehn Jahren eine sehr wichtige Rolle für die Definition von Zielen und die Planung von Projekten. So wurde in den ersten Jahren unter umfangreicher Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Behörden, Kommunen, Verbänden und Vereinen ein Rahmenkonzept entwickelt. Dieses Arbeitshandbuch gibt seither die Ziele, Strategien und Projekte des Biosphärengebiets vor. Zudem wurde gemeinsam mit den beteiligten Landkreisen sowie Städten und Gemeinden der Verein „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V.“ gegründet, der mit inzwischen 136 Mitgliedern aus Vereinen, Verbänden, Unternehmen, Privatpersonen sowie Kommunen die Mitwirkung einer breiten Basis der Gesellschaft an der Entwicklung des Gebiets sicherstellt.
     
    Alle zehn Jahre sieht die UNESCO eine Evaluierung vor, um zu prüfen, wie gut es dem Biosphärengebiet gelingt, den Weg vom Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Interessen hin zu einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung zu beschreiten. „Anlässlich der UNESCO-Evaluierung wollen wir objektiv darstellen, wo wir stehen, was uns gut gelingt und was wir noch optimieren können“, ergänzt Dr. Volker Häring, wissenschaftlicher Koordinator der UNESCO-Evaluierung. Angestrebt wird eine objektive Evaluierung, in der sowohl Stärken als auch Schwächen, Chancen und Risiken sowie Erfolge und Misserfolge dargestellt werden, mit dem Ziel Optimierungspotenziale abzuleiten.
     
    Häring führt weiterhin aus, dass die Objektivität der Evaluierung durch wissenschaftliche Studien und die Beauftragung von unabhängigen Forscherinnen und Forscher gewährleistet wird. Dabei ist die anonyme Bevölkerungsumfrage ein ganz zentrales Element. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich ab Juli 2018 vor.

    Bildunterschrift:
    Mitbestimmung ist wichtig! Mitgliederversammlung des Vereins Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V. im November 2017; Quelle: Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    08.02.2018
    B 312, Ausbau Jordanbad-Ringschnait / Zweiter Bauabschnitt beginnt am 19.02.2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt am Montag, 19. Februar 2018 mit dem zweiten Bauabschnitt zum Ausbau der Bundesstraße B 312 vom Jordanbad nach Ringschnait. Die Arbeiten werden auf einer Länge von circa 3,5 Kilometer erfolgen und voraussichtlich bis Dezember 2018 dauern.

    Im zweiten Bauabschnitt wird die durchgehende Strecke der B 312 ab Baubeginn, kurz nach der Kreuzung beim Jordanbad, bis zur Abzweigung nach Winterreute mit einer Fahrbahnbreite von 7,50 Meter hergestellt. Im Bereich des Ortsteils Reichenbach sind auf beiden Seiten Bushaltebuchten und ein neben der Bundesstraße geführter Wirtschaftsweg vorgesehen. Auch bei der Abzweigung nach Winterreute werden auf beiden Seiten Bushaltebuchten angeordnet.

    Ab der Abzweigung nach Winterreute bis zum Bauende circa 500 Meter vor Ringschnait erfolgt eine komplette Neutrassierung der B 312 einschließlich eines Zusatzfahrstreifens für LKW. Da die neue B 312 in diesem Bereich in einem tiefen Einschnitt verläuft, wird für die Überführung des landwirtschaftlichen Verkehrs eine Brücke über die B 312 gebaut.
     
    Während der Bauarbeiten wird die B 312 für den Verkehr voll gesperrt. In Fahrtrichtung Ochsenhausen erfolgt die Umleitung ab Jordanbad über Ummendorf und Ringschnait. In Fahrtrichtung Biberach erfolgt die Umleitung ab Ringschnait über Winterreute, Bergerhausen nach Biberach durch die Theodor-Heuss-Straße und die Memminger Straße.
     
    Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen circa 12,9 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Ende August begonnene erste Bauabschnitt zum Ausbau der B 312 vom Jordanbad nach Ringschnait ist weitestgehend fertiggestellt.
     
    Im ersten Bauabschnitt wurde auf einer Länge von rund 500 Meter vor dem Ortsteil Reichenbach eine Pfahlgründung mit 2.300 Gusspfählen durchgeführt. Parallel dazu wurden auf einer Streckenlänge von rund 350 Meter bis circa 600 Meter nach Reichbach drei Bohrpfahlwände hergestellt, die den Hang im Zuge von Kurvenbegradigungen absichern.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    08.02.2018
    B 313 Straßenbauarbeiten für die Umgehung von Grafenberg vergeben
    Baubeginn im März

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für die Ortsumgehung von Grafenberg die Bauleistungen mit einem Auftragsvolumen von rund neun Millionen Euro vergeben. Die Kosten hierfür trägt der Bund.

    Den Auftrag für die wesentlichen Bauleistungen, das sind insbesondere der Straßen-, Erd- und Brückenbau, hat die Firma LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG aus Göppingen erhalten. Weitere Bestandteile der Auftragsvergabe sind die Fahrbahndeckenerneuerung der B 313 zwischen Grafenberg und dem Abzweig Tischardt, sowie der Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg. Damit sind alle wichtigen Bausteine des Vorhabens unter Vertrag beziehungsweise im Bau.
     
    Die Inbetriebnahme der Ortsumgehung ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen.
     
    Sichtbar ist die Trasse der Ortsumgehung bereits durch die durchgeführten Baumfäll- und Rodungsarbeiten sowie der in Vorbereitung des Neubaus hergestellten Baufeldbegrenzung. Als weitere Vorabmaßnahme wurde die Überführung der Kreisstraße 6761 beziehungsweise 1260 zwischen Grafenberg und Kohlberg errichtet, welche seit dem 17. Juli 2017 für den Verkehr freigegeben ist. Als Ausgleich für die entfallenden Waldflächen hat unter anderem im Bereich Buchwasen an der B 313 Grafenberg in Richtung Nürtingen beim Abzweig Tischardt eine Aufforstung stattgefunden. Für weitere Aufforstungen, die im Frühjahr und Herbst 2018 zur Ausführung kommen, wird derzeit eine Ausschreibung vorbereitet.
     
    Ab März 2018 wird mit dem Erdbau und den Arbeiten für die noch erforderlichen Bauwerke begonnen. Zur Anbindung des Wirtschaftswegs südlich des Gewanns „Trieb“ an den östlich gelegenen Wald wird eine Unterführung errichtet. Die Fußwegverbindung vom Sportplatz in den angrenzenden Wald wird mit einem Fußgängersteg über die künftige B 313 geführt. Die Quellbäche von Kappistöbele und Lindenbach unterqueren zukünftig in drei Wellstahlprofildurchlässen die neue Ortsumgehung.
     
    Für die zweite Jahreshälfte 2018 sind der Ausbau des rund 700 Meter langen Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg sowie der Bau der Lärmschutzwand am Sportplatz vorgesehen. Diese wird von der Gemeinde Grafenberg finanziert.
     
    Mit dem Neubau der neuen Ortsumgehung wird die Ortsdurchfahrt von Grafenberg entlastet und die Verkehrssicherheit deutlich verbessert.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 10
    07.02.2018
    Die Eichbehörde informiert: Nicht jede Packung Süßigkeiten hält, was sie verspricht!
    Landesbetrieb Eich –und Beschusswesen Baden-Württemberg beanstandet fehlerhafte Füllmengen und Kennzeichnung von eingewickelten Süßwaren
     Das Verpackungsmaterial von Süßigkeiten gehört nicht zur angegebenen Netto-Füllmenge; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Die Verordnung über Fertigpackungen gibt Herstellern vor, welche Menge in jeder Verpackung enthalten sein muss und wie die Kennzeichnung zu erfolgen hat. Doch nicht jede Packung enthält die vorgegebene Menge. Bei Überprüfung durch die am Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Eichbehörde entsprachen mehr als ein Drittel der Verpackungen nicht den Vorgaben.

    In der Hochsaison von Fasnet, Fasching und Karneval werden unzählige Bonbons und Süßigkeiten verkauft. Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht in die Irre geführt werden und sie die Produkte gut vergleichen können, darf auf verpackten Lebensmitteln nur die Netto-Füllmenge angegeben werden. Geregelt ist dies in der Verordnung über Fertigpackungen. Der Gesetzgeber stellt damit sicher, dass sich die angegebene Füllmenge lediglich auf das verzehrfähige Produkt ohne Verpackungsmaterial bezieht.
     
    Da Süßigkeiten in der Umverpackung nochmal einzeln – dem „Einwickler“ – eingepackt sind, fällt besonders bei Süßwaren und Bonbons sehr viel Verpackungsmaterial an. Für die Eichbehörden der Länder Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen war dies ein Grund, in einer gemeinsamen Schwerpunktaktion rund 250 Produkte von 77 Herstellern aus dem In- und Ausland zu überprüfen. „Solche Überwachungsaktionen sind wichtig und notwendig, denn sie dienen dem Schutz der Verbraucher und sie sorgen für einen fairen Wettbewerb“, so der am Regierungspräsidium Tübingen zuständige Sachgebietsleiter Andreas Fritz.
     
    Die Ergebnisse zeigen, dass bei knapp 36 % der Packungen die Kennzeichnung der Nettofüllmenge und die Anzahl der enthaltenen Einzelpackungen nicht den Vorgaben des Gesetzgebers entsprechen. Beanstandungen wegen Unterfüllung ergaben sich bei rund 17 % der untersuchten Produkte. In einigen Fällen zeigte sich eindeutig, dass die Verpackung und das Einwickelpapier vom Hersteller so behandelt werden, als gehöre es zum verzehrfähigen Produkt.
     
    In Baden-Württemberg ist der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen für die Überwachung und Kontrolle der richtigen Füllmenge und Angaben von sogenannten „Fertigpackungen“ zuständig. Dieser Landesbetrieb ist als Abteilung 10 beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelt. Wegen der hohen Beanstandungsquote sind neben der ständigen Überwachung der Hersteller in diesem Bereich weitere Schwerpunktaktionen geplant.

    Hintergrundinformation:
    Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Der Landesbetrieb sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärkt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten.
     
    Weiterführende Informationen zum Thema „Fertigpackungen“ sind auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums Tübingen unter http://www.rp-tuebingen.de zu finden.
     
    Bild:
    Das Verpackungsmaterial von Süßigkeiten gehört nicht zur angegebenen Netto-Füllmenge; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    06.02.2018
    Hinweisschreiben zur Regionalen Schulentwicklung an Beruflichen Schulen versandt
    Regierungspräsidium unterstützt die Schulträger bei der Entwicklung nachhaltig tragbarer Strukturen

    ​Aufgrund der zunehmenden Zahl an Kleinklassen in den Beruflichen Schulen, wurde in Baden-Württemberg eine Regionale Schulentwicklung angestoßen.
    Das Ziel des Regierungspräsidiums dabei ist es, gemeinsam mit den Landkreisen nachhaltig tragbare Strukturen im Regierungsbezirk Tübingen zu entwickeln und damit allen Schülerinnen und Schülern in zumutbarer Erreichbarkeit von ihrem Wohnort weiterhin einen Bildungsabschluss entsprechend ihren Begabungen und Fähigkeiten zu ermöglichen. Gleichzeitig geht es darum, langfristig leistungsstarke und effiziente Schulstandorte zu sichern, gerade auch in ländlichen Gebieten.

    Die Landratsämter als Schulträger der Beruflichen Schulen werden derzeit vom Regierungspräsidium zum dritten Mal in Folge auf die Klassen an ihren Schulen hingewiesen, die die erforderliche Zahl von 16 Schülerinnen und Schüler unterschreiten. Nach der vom Gesetzgeber vorgesehenen Karenzzeit von bis zu drei Jahren stehen in diesem Schuljahr zum ersten Mal Entscheidungen an. Haben die Landratsämter in dieser Zeit keine Lösungen zur Stabilisierung der Schülerzahlen gefunden, liegt es an der Schulverwaltung diese Bildungsgänge zu schließen. Dies kann nur in bestimmten Ausnahmefällen umgangen werden.
     
    Bei 21 der insgesamt 78 Kleinklassen ist die Frist abgelaufen. Die Schulträger haben in der jüngeren Vergangenheit zunehmend den Kontakt zur Schulverwaltung gesucht. Das Regierungspräsidium hat zahlreiche Vorschläge aus-gearbeitet, wie die Zahl der Kleinklassen reduziert werden kann, ohne das Bildungsangebot in der Fläche allzu sehr auszudünnen. Diese Vorschläge wurden intensiv mit den Schulträgern und Kammern diskutiert und in einigen Fällen ein Konsens gefunden. Daher werden weder Schulträger noch die Schulen von den Hinweisverfahren und den darin enthalten Planungen überrascht.
     
    Der Kreistag des Landkreises Ravensburg hat bereits im Januar für seine fünf Schulen eine Strukturreform beschlossen, die über die Lösung der Kleinklassen¬problematik in den Beruflichen Schulen hinaus eine sehr sinnvolle Weiterentwicklung darstellt. In Ravensburg, Aulendorf und im Allgäu mit Leutkirch und Wangen werden Kompetenzzentren geschaffen. Es werden affine Schularten gebündelt und Schülerzahlen erreicht, die auf Jahre hin den Bestand der Bildungsgänge an den verschiedenen Orten sichern werden. Damit hat der Schulträger Planungssicherheit für die Ausstattung der Schulen und diese Konstanz gewährleistet eine hohe Unterrichtsqualität. Auch diesen Prozess hat die Schulabteilung im Regierungspräsidium in enger Abstimmung mit allen Beteiligten begleitet und begrüßt diese Entscheidung.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen betrachtet die Regionale Schulentwicklung als Prozess bei dem mit allen beteiligten Stellen die besonderen Situationen der einzelnen Schulen besprochen werden. Diese werden in berufsbezogenen Fach- und Regionalkonferenzen diskutiert, um nachhaltig tragbare Strukturen zu entwickeln. Die Schulabteilung im Regierungspräsidium steht den Schulträgern dabei auch künftig als Begleiter zur Seite.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Jochen Waidelich, Pressereferent, Tel.: 07071/757-2017 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    05.02.2018
    Weidenkugeln flechten
    Flechtwerkstatt im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb macht alte Handwerkskunst erlebbar

    ​Weidenkugeln liegen als dekorative Accessoires voll im Trend, denn sie sind schmückende Alleskönner. Zu jeder Jahreszeit lassen sie sich passend gestalten und der Hauseingang oder die Terrasse verwandeln sich damit in einladende und individuelle Orte. Unter Anleitung von Korbmachermeisterin Monika Frischknecht werden am 9. Februar 2018 im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb Weidenkugeln hergestellt.

    Es gibt sie noch: die alte Handwerkskunst des Flechtens. Insbesondere Weidenprodukte sind derzeit wieder angesagt. Gefragt sind vor allem geflochtene Deko-Elemente wie Kugeln, die gerne für Gartenpartys in Bäume gehängt oder mit Lichtquellen versehen am Eingang oder an der Hauswand drapiert werden.
     
    Monika Frischknecht fertigt in ihrer „Manufaktur für Weidengeflechte“ Stelen und Kugeln für Haus und Garten an. Sie hat aber auch klassische Gebrauchsgegenstände wie Körbe und eher ungewöhnliche Objekte wie Rucksäcke und Umhängetaschen in ihrem Portfolio. Im Rahmen der Veranstaltung „Dekorative Weidenkugeln“ lässt die Korbmachermeisterin am Freitag, 9. Februar 2018, von 14.00 bis 20.00 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen einen Blick hinter die Kulissen zu und zeigt allen Interessierten die alte Handwerkskunst des Flechtens.
     
    Je nach handwerklichem Geschick und auf eigenen Wunsch flechten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Tag zwei bis drei Weidenkugeln pro Person. Vorkenntnisse sind dabei nicht notwendig. Monika Frischknecht unterstützt aktiv beim Flechten und gibt wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen sowie Ideen zur dekorativen Gestaltung der Weidenkugeln im Jahresverlauf. Durch die bewusst gering gehaltene Teilnehmerzahl von maximal acht Personen wird sie sehr individuell auf die Handarbeitenden eingehen können.
     
    Die Teilnahme kostet 48 Euro pro Person zuzüglich Materialkosten in Höhe von ca. 15 Euro pro Kugel. Eine Anmeldung ist bis spätestens 7. Februar unter Tel. 07381/932938-31 im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb erforderlich.

    Hintergrundinformation:
    Die Veranstaltung ist Teil des Winterprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Das komplette Programm ist online unter www.biosphaerengebiet-alb.de/Veranstaltungen abrufbar.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    05.02.2018
    Cadmium und Blei in Modeschmuck
    Marktüberwachung Baden-Württemberg stellt bei 12 % der Proben Grenzwertüberschreitungen fest
     Überprüfung von Modeschmuck auf Cadmium und Blei; Foto: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen, zuständig für die Marktüberwachung in ganz Baden-Württemberg, hat im Rahmen einer Schwerpunktaktion 500 Modeschmuck-Produkte auf den Gehalt an Blei und Cadmium überprüft. Teilweise zeigten die Messergebnisse einen mit 90 % bzw. 80 % weit über den Grenzwert zulässigen Cadmium- bzw. Bleigehalt.

    Sei es zum Geburtstag, zu Weihnachten oder für den in wenigen Tagen anstehenden Valentinstag: (Mode-)Schmuck ist ein gerne gewähltes Geschenk für Klein und Groß. Damit das Tragen der kleinen Kostbarkeiten ausschließlich Freude bereitet, wurden 2011 und 2013 zum Schutz von Mensch und Umwelt europaweit strenge Grenzwerte für den Einsatz von Cadmium und Blei in Schmuck festgelegt.
    In wie weit diese Grenzwerte eingehalten werden, hat die für ganz Baden-Württemberg zuständige Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen in einer Schwerpunktaktion bei Modeschmuck unter die Lupe genommen. Insgesamt 500 Schmuckstücke von 29 Händlern kamen in die Prüfung, wobei 164 Proben aus dem Internethandel stammten. Bei der Auswahl der Prüfmuster wurde berücksichtigt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur im Präsenzhandel, sondern auch über das Internet eine große Palette an Modeschmuck aus verschiedensten Stilrichtungen beziehen können.
     
    Das Ergebnis der Prüfung fiel aus Sicht des Regierungspräsidiums Tübingen unbefriedigend aus. Denn obwohl die Grenzwerte schon mehrere Jahre gelten, wiesen rund 10 % der geprüften Schmuckstücke aus dem Präsenzhandel einen erhöhten Blei- bzw. Cadmiumgehalt auf. Noch auffälliger waren Schmuckstücke aus dem Internethandel: Deren Blei- bzw. Cadmiumgehalt lag bei rund 17 % der Schmuckstücke über dem Grenzwert.
     
    Kritisch ist, dass der Grenzwert häufig sehr deutlich überschritten wurde. Es wurden mehrfach sehr hohe Cadmiumgehalte gefunden, in 11 Fällen sogar bis zu 90 % in einem metallischen Teil des jeweils auffälligen Schmuckstücks. Somit bestanden diese Teile des jeweiligen Schmuckstücks fast vollständig aus Cadmium. Auch für Blei konnten deutliche Überschreitungen gefunden werden.
     
    Bei den bisher festgestellten Mängeln wurden die auffälligen Schmuckstücke von den Händlern freiwillig und unverzüglich aus dem Handel genommen. Bei nachgewiesenen Verstößen gegen die Grenzwerte wird eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erhoben.
     
    In Anbetracht der gefundenen deutlich erhöhten Gehalte von Cadmium und Blei in einzelnen Teilen von Modeschmuck führt das Regierungspräsidium Tübingen diese Schwerpunktaktion zum Schutz von Gesundheit und Umwelt auch 2018 fort. Es empfiehlt Verbraucherinnen und Verbraucher, sich im Zweifel an den Händler zu wenden, von dem sie das Schmuckstück erworben haben oder erwerben wollen.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.
     
    Mit der europäischen REACH-Verordnung (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) gelten für das Inverkehrbringen von Schmuck seit Dezember 2011 strenge Grenzwerte für den Einsatz von Cadmium und seit Oktober 2013 für Blei. Werden die Grenzwerte von 0,01 Gewichtsprozent für Cadmium und 0,05 für Blei in neuem Schmuck überschritten, darf er nicht verkauft werden.
     
    Cadmium wird bei der Schmuckherstellung hauptsächlich als Komponente in Legierungen, in Loten oder in galvanischen Beschichtungen eingesetzt. Für den Einsatz in Verbindung mit Silber dient es zur Härtung und zu einer leichteren und damit kostenwirksameren Verarbeitung von Silberlegierungen.
     
    Blei kann beispielsweise über Weißmetalle in Schmuck eingetragen werden, die als Legierung in höheren Anteilen Nickel, Blei und Zinn enthalten.

    Bildunterschrift:
    Überprüfung von Modeschmuck auf Cadmium und Blei; Foto: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.02.2018
    L 288; Beginn der Ausbauarbeiten zwischen Lengenweiler und Ringenhausen im Mai 2018

    ​Mit dem feierlichen Spatenstich im November 2016 fiel der Startschuss für den Ausbau der L 288 zwischen Lengenweiler und Ringenhausen. Bevor mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten begonnen werden konnte, mussten zunächst eine Gashochdruckleitung und eine Lagerstättenwasserleitung verlegt werden. Inzwischen ist auch die im Rahmen der Baumaßnahme zu erstellende Brücke über den Hangenbachtobel errichtet worden.

    Somit sind alle erforderlichen Vorarbeiten abgeschlossen und das Regierungspräsidium Tübingen wird im Mai 2018 mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten beginnen. Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2019 vorgesehen.
     
    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauzeit zu minimieren, wurde die rund 3,6 Kilometer lange Baustrecke in zwei Bauabschnitte geteilt.
     
    Im ersten Bauabschnitt wird die L 288 zwischen Lengenweiler und der Einmündung der L 289 von Fleischwangen ausgebaut. Dieser Abschnitt soll Ende 2018 dem Verkehr übergeben werden.
    Nach der Winterpause erfolgt im Jahr 2019 der zweite Bauabschnitt mit dem Ausbau zwischen der Einmündung der L 289 von Fleischwangen und Ringenhausen einschließlich der Ortsdurchfahrt Esenhausen. Ferner erhält die Hauptstraße in Esenhausen zwischen Ringenhauser Straße und Danketsweiler Straße einen neuen Fahrbahnbelag.
     
    Zur Durchführung der Bauarbeiten muss die L 288 voll gesperrt werden. Die erforderlich werdende Umleitung erfolgt hauptsächlich von Ringenhausen über die L 201b nach Wilhelmsdorf und über die L 289 wieder zurück auf die L 288 bei Lengenweiler und umgekehrt.
     
    Die genauen Sperrungs- und Umleitungszeiträume stehen derzeit noch nicht fest. Das Regierungspräsidium Tübingen wird hierüber und über die konkreten Ausbauarbeiten rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden - Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.02.2018
    B 312 Ursulabergtunnel Pfullingen
    Vollsperrung vom 6. bis voraussichtlich 7. Februar 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass der Ursulabergtunnel von Dienstag, 6. Februar ab 9:00 Uhr bis voraussichtlich 7. Februar 2018 16:00 Uhr, für den Verkehr voll gesperrt ist. Grund hierfür sind notwenige Änderungen an der Software der Tunnelsteuerung.

    Durch die Neu-Programmierung der Software wird sichergestellt, dass der Scheibengipfeltunnel und der Ursulabergtunnel bei Ereignissen synchron reagieren. Während des Einspielvorgangs der geänderten Programmierung in die Tunnelsteuerung ist eine Abschaltung der Sicherheitseinrichtung des Ursulabergtunnels erforderlich. Aus Sicherheitsgründen muss der Tunnel voll gesperrt werden. Nach der Aktivierung der neuen Steuerungssoftware, müssen sämtliche sicherheitsrelevanten Einstellungen und Reaktionen des Tunnels erneut überprüft werden. Dies ist unter Verkehr nicht möglich.
     
    Das Regierungspräsidium nutzt die Sperrung des Ursulabergtunnels aus, um Reparaturen durchzuführen, die beim normalen Betrieb nicht möglich sind. So wird unter anderem die für die Regelung der Adaptionsbeleuchtung notwendige Leuchtdichtekamera ausgetauscht und neu kalibriert. Bei der Adaptionsbeleuchtung handelt es sich um die Helligkeitsanpassung für das Auge beim Einfahren in einen Tunnel. Eine weitere Leuchtdichtekamera, die die Helligkeit im Außenbereich misst, wird ebenfalls ausgetauscht. Zudem wird ein Kurzschluss bei der Adaptionsbeleuchtung repariert. Außerdem müssen die für die Steuerung der Belüftung wichtigen Sichttrübemessgeräte gereinigt, geprüft und kalibriert werden.

    Sofern der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden kann und alle Sicherheitseinrichtungen nach einem Testlauf wieder richtig funktionieren, wird die Vollsperrung am Mittwoch ab 16:00 Uhr aufgehoben. Sollten unvorhergesehene Probleme bei der Programmierung entstehen, ist aus Sicherheitsgründen eine Verlängerung der Sperrung notwendig.
     
    Die Umleitung führt durch die Ortsdurchfahrt von Pfullingen. Von Süden kommend wird der Verkehr bei „Hortense“ nach Pfullingen geführt. Von Reutlingen kommend weisen neu hergestellte Wegweiser auf die Sperrung hin. Die Wegweisung Richtung Lichtenstein/Alb verläuft ab dem Südbahnhof rechts in die Marktstraße und durch Pfullingen. Auch bei der Südausfahrt aus dem Scheibengipfeltunnel wird über die Wechselwegweisung auf die Sperrung des Ursulabergtunnels hingewiesen. Die Wegweisung Richtung Lichtenstein/Alb verläuft über die Rampe Richtung „Pfullingen-Nord/Reutlingen“ auf die alte B 312 und führt dort über den Linksabbieger beim Südbahnhof in die Marktstraße und durch Pfullingen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendige Vollsperrung des Ursulabergtunnels und daraus resultierende längere Fahrzeiten im Berufsverkehr.
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.02.2018
    B 28 neu Rottenburg - Tübingen, weitere vorbereitende Maßnahmen
    Baumfäll- und Rodungsarbeiten beginnen am Montag, 05.02.2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Montag, den 5. Februar 2018 Baumfällungs- und Rodungsarbeiten im Bereich des zukünftigen B 28-Anschlussknotens Tübingen-Weilheim sowie südlich des Baggersees der Fa. Queck im Bereich der Gemarkungen Rottenburg-Kiebingen und Tübingen-Bühl durchgeführt werden.

    Im Frühjahr 2018 wird das Regierungspräsidium Tübingen die europaweite Ausschreibung für den Straßenbauabschnitt vom Bühlertalbach (Tübingen-Bühl) bis zum Anschlussknoten Tübingen-Weilheim veröffentlichen. Nach erfolgter Auftragserteilung sollen die Bauarbeiten dieser ersten Bauphase im Sommer 2018 anlaufen. Ebenfalls im Sommer 2018 ist die Ausschreibung von fünf weiteren Brückenbauwerken vorgesehen. Deren Baubeginn ist für Herbst 2018 geplant.
     
    Vorab wird im Bereich Bühlertalbach (Tübingen-Bühl) bis zum Anschlussknoten Tübingen-Weilheim die Rodung von Bäumen, Hecken und Sträuchern erforderlich sein.
     
    Weitere Rodungsarbeiten finden im Bereich einer ehemaligen Kiesgrube südlich des Baggersees der Firma Queck statt. Die dort bis zu 8 Meter tiefe Kiesgrube befindet sich unmittelbar im Baufeld der zukünftigen B 28 und muss daher vollständig aufgefüllt werden. Der eigentliche Straßenbau in diesem Bereich wird erst ab Sommer 2019 im Zuge der zweiten Bauphase Rottenburg-Ost bis Tübingen-Bühl beginnen. Um erwartete Setzungen vorweg zu nehmen, erfolgt die Auffüllung der Kiesgrube bereits im Spätsommer 2018 und damit ein knappes Jahr vor Beginn der eigentlichen Straßenbauarbeiten in diesem Bereich.
     
    Die Baumfällarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2018 an und sind somit vor Einsetzen der Brut- und Vegetationszeit abgeschlossen. Im März 2018 erfolgt noch die Rodung von Wurzelstöcken.
     
    Weitere Bautätigkeiten auf dem Neubauabschnitt der B 28 zwischen Rottenburg und Tübingen konzentrieren sich in der ersten Jahreshälfte 2018 hauptsächlich auf die Fertigstellung der sich bereits im Bau befindlichen Brücken. Hierzu zählt das Bauwerk 9.1 am Anschlussknoten Weilheim sowie das Bauwerk 6.1 am Anschlussknoten Bühl/Bonlanden. Darüber hinaus wird auch die Fertigstellung der Brücke am Knoten Rottenburg-Ost (Bauwerk 2.1) im kommenden Frühjahr beginnen und bis zu den Sommerferien 2018 abgeschlossen sein. Die Arbeiten an der Brücke waren Anfang 2017 aufgrund der Insolvenz des Auftragnehmers ins Stocken geraten. Mittlerweile wurden die Restarbeiten zur Fertigstellung der Brücke neu ausgeschrieben und inzwischen auch beauftragt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    01.02.2018
    Ombudswesen für Flüchtlingserstaufnahme; Regierungspräsidium Tübingen ernennt Ansprechpartner für die Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Wolfgang Merk ist für diese Aufgabe prädestiniert.“
     Regierungspräsident Klaus Tappeser mit Wolfgang Merk, der Leiterin des Referats Flüchtlingsaufnahme, Sandra Brendler, und Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger (von links); Fotografie: RP Tübingen

    ​Neuer Ansprechpartner für die Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Tübingen ist Wolfgang Merk. Er agiert unabhängig von der Verwaltung und unterstützt die Tätigkeit der Ombudsperson für die Flüchtlingserstaufnahme in Baden-Württemberg.

    „Wolfgang Merk ist für diese Aufgabe prädestiniert. Als ehemaliger Leiter unserer zwischenzeitlich stillgelegten Erstaufnahmeeinrichtung in der Ulmer Hindenburgkaserne ist er aus eigener Anschauung mit den Herausforderungen der Flüchtlingserstaufnahme vertraut und bestens vernetzt“, lobte Regierungspräsident Klaus Tappeser bei der Übergabe des Bestellungsschreibens.
    Mit Wolfgang Merk konnte das Regierungspräsidium Tübingen für diese ehrenamtliche Aufgabe erneut einen tatkräftigen Pensionär gewinnen. Er folgt auf Martin Klawitter, den das Regierungspräsidium Tübingen im Jahr 2015 als Ansprechpartner bestellt hatte.
     
     
    „Ich hoffe mit meiner Tätigkeit zum Verständnis und zum Abbau der teilweise noch vorhandenen Vorurteile gegenüber Flüchtlingen beitragen zu können“, sagt Merk anlässlich seiner Bestellung.

    Wolfgang Merk ist Jahrgang 1948 und geboren in Ulm, wo er heute noch lebt. Er war über vierzig Jahre lang Verwaltungsbeamter im Dienst des Landes Baden-Württemberg, zuletzt als Oberamtsrat bei der Polizeidirektion Ulm. Trotz Ruhestand, hat er in der Hochphase der Flüchtlingsaufnahme 2015/2016 tatkräftig angepackt und die Leitung der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung in der Ulmer Hindenburgkaserne übernommen.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist im Regierungsbezirk Tübingen für die Umsetzung der Standortkonzeption des Landes Baden-Württemberg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. In dieser im Dezember 2016 beschlossenen Konzeption des Landes sind im Regierungsbezirk Tübingen zwei solcher Erstaufnahme-Einrichtungen vorgesehen: die Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen (LEA) sowie – als Unterbringungseinrichtung für besonders schutzbedürftige Personen – die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen (EA).
     
    Bild: Regierungspräsident Klaus Tappeser mit Wolfgang Merk, der Leiterin des Referats Flüchtlingsaufnahme, Sandra Brendler, und Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger (von links); © Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    01.02.2018
    B 312 Ortsumgehung Reutlingen (Scheibengipfeltunnel)
    Sanierung von Böschungsrutschungen am Knoten Südbahnhof und am Nordportal; Sperrung der Zufahrt von Lichtenstein/Eningen kann erst am 2. Februar 2018 für den Verkehr freigegeben werden

    ​Beim Scheibengipfeltunnel ist derzeit die Zufahrt im Süden von Lichtenstein/Eningen kommend wegen Sanierungsarbeiten an einer Böschungsrutschung für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung kann nach derzeitigem Stand am Freitagnachmittag, 2. Februar 2018 aufgehoben werden. Damit ist die komplette Zufahrt zum Scheibengipfeltunnel ab dem Wochenende wieder frei.

    Die Arbeiten haben sich, wie in der Pressemitteilung vom 29. Januar 2018 bereits angedeutet, nun doch um einen Tag verlängert, da mehr mindertragfähiges Bodenmaterial abgefahren werden musste als zunächst angenommen.
     
    Ab Montag, 5. Februar 2018 finden weitere Arbeiten an der Böschungsoberkante statt. Hierzu sind keine Sperrungen erforderlich. Lediglich die Geschwindigkeit wird auf der Zufahrt von Lichtstein/Eningen kommend auf 50 km/h beschränkt.
     
    Die kleinere Rutschung beim Nordportal wird entgegen der Pressemitteilung vom 29.01.2018 nicht wie geplant am Donnerstag, 1. Februar 2018 beseitigt, sondern erst am Montag, 5. Februar 2018. Hierzu sind, wie bereits mitgeteilt, keine Sperrungen erforderlich. Lediglich die Geschwindigkeit wird in Fahrtrichtung Lichtenstein auf 50 km/h reduziert.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die seit dem 22. Januar 2018 laufende Sanierung einer Böschungsrutschung am Knoten Südbahnhof stellt sich aufgrund der ungünstigen Geologie umfangreicher dar, als bisher angenommen. Insgesamt mussten 700 m³ mindertragfähigem Bodenmaterial abgefahren werden.
     
    Die Ursache für den Hangrutsch ist eine fossile Gleitfläche. Diese wurde erst in einer Tiefe von 7 Meter unterhalb der Böschungsoberkante entdeckt und soweit wie nötig entfernt.
    Durch den Einsatz von grobem Schottermaterial wurde eine standfeste und gesicherte Böschung aufgebaut. Abschließend wird das Schottermaterial mit Oberboden abgedeckt. Dies dient der Vorbereitung zu einer späteren Begrünung.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    30.01.2018
    Einladung der Presse zum Narrenempfang des Regierungspräsidiums Tübingen am 6. Februar 2018

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    der traditionelle Narrenempfang des Regierungspräsidiums Tübingen und der Narrenzünfte steht wieder bevor. In diesem Jahr werden erneut Hästräger der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, des Alemannischen Narrenrings, des Närrischen Freundschaftsrings Neckar-Gäu, der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte, des Narrenfreundschaftsringes Zollern-Alb und des Verbandes Alb-Bodensee-oberschwäbische Narrenvereine unsere Gäste sein. Außerdem wird Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser Herrn Landrat a. D. Heinz Seiffert die Narrenkappe verleihen.
     
    Auch im Namen von Regierungspräsident Klaus Tappeser lade ich Sie herzlich zu diesem Empfang am
     
     
    Dienstag, 6. Februar 2018, 14:14 Uhr,
    im Regierungspräsidium Tübingen,
    Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen
     
     
    ein.
     
    Über Ihr Interesse und über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
     
    Anlage:Programm
  • Abteilung 4
    29.01.2018
    B 312 Ortsumgehung Reutlingen (Scheibengipfeltunnel)
    Sanierung von Böschungsrutschungen am Knoten Südbahnhof und am Nordportal

    ​Beim Scheibengipfeltunnel ist derzeit die Zufahrt im Süden von Lichtenstein/Eningen kommend wegen Sanierungsarbeiten an einer Böschungsrutschung für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung kann nun entgegen der ursprünglichen Pressemitteilung vom 19.01.2018 nicht wie geplant am Dienstag, 30. Januar 2018 aufgehoben werden, sondern erst am Mittwochabend, 1. Februar 2018. Sollten Verzögerungen im Bauablauf durch unvorhergesehene Probleme oder ungünstige Witterungsverhältnisse eintreten, könnten die Arbeiten noch bis zum 2. Februar 2018 andauern.

    Die seit dem 22. Januar 2018 laufenden Sanierungsarbeiten sind gut vorangekommen. Durch den Einsatz von zwei, teilweise sogar drei Baggern gleichzeitig, konnten die Arbeiten zügig durchgeführt werden. Dieser Einsatz war notwendig, da sich am Wochenende vor dem Baubeginn der Rutschbereich aufgrund der starken Regenfälle noch einmal um ca. 20 Meter, auf den doppelten Umfang vergrößert hat.
     
    Dank dem schnellen Eingreifen aller beteiligten Firmen, konnten größere Schäden vermieden werden.
     
    Die kleinere Rutschung beim Nordportal wird voraussichtlich am Donnerstag, 1.  Februar 2018 beseitigt. Hierzu sind, wie bereits mitgeteilt, keine Sperrungen erforderlich. Lediglich die Geschwindigkeit wird in Fahrtrichtung Lichtenstein auf 50 km/h reduziert.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Sanierung der Rutschung findet in verschiedenen Phasen statt. Abgerutschte, durchfeuchtete Erdmassen wurden abschnittsweise abgetragen. Diese werden durch standfesten wasserdurchlässigen Grobschotter ersetzt. Zum Schutz der sich unterhalb der Rutschung befindenden Steuerschränke war der Aufbau einer Schwergewichtsmauer aus Beton erforderlich. Abschließend erfolgte die Reprofilierung der Böschung entsprechend dem ursprünglichen Geländeverlauf. Insgesamt werden ca. 800 Tonnen Schottermaterial verbaut und ca. 500 m³ Boden abgefahren.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    26.01.2018
    B 31 neu Anschlussstelle Überlingen Ost und Gemeindeverbindungsstraße „Zur Weierhalde, BA II“

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass es im Bereich der östlichen Anschlussstelle B 31neu / B 31 alt bei Überlingen einer Planänderung bedarf.

    Betroffen sind folgende Maßnahmen: der im Bau befindliche Bauabschnitt IIB Tierheim (K 7786) - Überlingen/Ost (B 31 alt) der B 31 neu Stockach-Überlingen und der Neubau der Gemeindeverbindungsstraße „Zur Weierhalde“ der Stadt Überlingen, welche die fehlende Querverbindung zwischen der B 31 neu und der L 200a herstellen soll.
     
    Die Planänderung ist aufgrund der schwierigen Brückensituation und den daraus resultierenden hohen Investitions- und Unterhaltungskosten erforderlich.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen und die Stadt Überlingen haben gemeinsam die Optimierung der Anschlussstelle entschieden. Der Gemeinderat der Stadt Überlingen stimmte am 24.01.2018 der vorgestellten geänderten Planung der Anschlussstelle zu. Der Antrag auf Genehmigung der Planänderung der B 31 neu und des Neubaus der Gemeindeverbindungsstraße wird in Kürze gestellt.
     
    Die neue Planung sieht vor, dass die Verbindung über ein rechtwinkliges Bauwerk mit geringstmöglicher Spannweite geschaffen wird. Die Verknüpfung der Aus- und Einfahrrampen der B 31 neu mit der Gemeindeverbindungsstraße „Zur Weierhalde“ und der B 31 alt wird über zwei Kreisverkehre sichergestellt. Durch die Optimierung der Anschlussstelle und dem damit verbundenen Bau von nur einem kurzen Bauwerk können Baukosten sowie Unterhaltungskosten eingespart werden. Weiterhin soll die geänderte Anschlusssituation zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich beitragen.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    25.01.2018
    Luftreinhaltung Reutlingen:
    Lieferverkehr ist vom LKW-Durchfahrtsverbot ausgenommen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen stellt klar, dass der Lieferverkehr in die und aus der Innenstadt ausdrücklich von einem Durchfahrtsverbot ausgenommen ist. Die Maßnahme „LKW-Durchfahrtsverbot auf innerstädtischen Strecken (LKW-Verbot Lieferverkehr Innenstadt frei)“ in der 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Reutlingen betrifft nur den LKW-Durchfahrtsverkehr mit Tonnagen größer als 3,5 Tonnen auf bestimmten innerstädtischen Strecken.

    LKW-Fahrten, die innerhalb des ausgewiesenen Innenstadtbereichs der Waren-Anlieferung oder -Abholung dienen, sind von der Maßnahme ebenso unberührt wie die im Innenstadtbereich ansässigen Unternehmen oder die Versorgung der Innenstadt mit Waren. Die Befürchtungen der IHK Reutlingen, dass das wirtschaftliche Leben in der Stadt nicht mehr funktionieren könnte, sind daher völlig unbegründet. Vielmehr ist das „LKW-Durchfahrtsverbot“ ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit und für mehr Lebensqualität der Bürgerschaft in Reutlingen.
     
    Es ist vorgesehen, den LKW-Durchfahrtsverkehr an geeigneten Stellen frühzeitig durch Informationstafeln und Standortübersichten auf das streckenbezogene "LKW-Durchfahrtsverbot" aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang weist das Regierungspräsidium auch auf das bereits mit der Eröffnung des Scheibengipfeltunnels umgesetzte gesamtstädtische Führungs- und Routenkonzept für LKW-Verkehre hin.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Erstellung der 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Reutlingen erfolgte im Rahmen des Projektes „Modellstadt Reutlingen“ unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit. Seit Beginn dieses Projektes wurde die sogenannte „Spurgruppe“ aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener gesellschaftlichen Gruppen in Reutlingen in regelmäßigen Workshops bei der Entstehung der 4. Fortschreibung beteiligt.
     
    Weitere Details zur Maßnahme des LKW-Durchfahrtsverbots und zu den weiteren Maßnahmen der 4. Planfortschreibung können in der Vorab-Onlineversion der 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Reutlingen, Stand 22.11.2017, nachgelesen werden. Die Vorab-Onlineversion sowie Informationen zum Projekt „Modellstadt Reutlingen“ sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter folgendem Link abrufbar:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref541/Luftreinhalteplaene/Seiten/Luftreinhaltung-Reutlingen.aspx

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.01.2018
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Infolge der Arbeiten am Bahnhof Merklingen wird die Verkehrsführung in Fahrtrichtung Ulm angepasst

    ​Die Arbeiten für den Bahnhof Merklingen durch die Deutsche Bahn AG wirken sich jetzt auch auf die Autobahn aus. Zur Herstellung des Treppenturms, der die Bahnsteige zukünftig verbindet, muss die Verkehrsführung auf der A 8 in Fahrtrichtung Ulm angepasst werden. Die beiden Fahrsteifen in Fahrtrichtung Ulm müssen dazu auf zirka einem Kilometer verschwenkt werden.

    Die neue Verkehrsführung wird in der Nacht vom 25. auf den 26.01.2018 aufgebaut. Sie wird bis zur vollständigen Umlegung des Verkehrs auf die neue Richtungsfahrbahn Stuttgart, die voraussichtlich Ende März 2018 erfolgt,  beibehalten. Der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart fährt bereits ab der Anschlussstelle Merklingen auf der neuen Fahrbahn.
    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx
    zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    24.01.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 30. Januar bis 16. Februar 2018 in der Stadtbibliothek Reutlingen – Zweigstelle Rommelsbach – zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; Foto: Frischmuth/Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 30. Januar bis 16. Februar 2018 in der Stadtbibliothek Reutlingen – Zweigstelle Rommelsbach – zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.01.2018
    Straßenbau im Regierungsbezirk Tübingen
    Bilanz 2017 und Ausblick 2018

    ​In das Netz der Bundesstraßen und in die Bundesautobahnen wurden im letzten Jahr im Regierungsbezirk Tübingen annähernd 170 Millionen Euro investiert. Hinzu kommen Investitionen in die Landesstraßen von knapp 36 Millionen Euro. Insgesamt wurden 206 Millionen Euro für die Bundes- und Landesstraßeninfrastruktur im Regierungsbezirk ausgegeben. Damit konnte die bereits im Jahr 2016 sehr hohe Investitionssumme von rund 184 Millionen Euro nochmals um fast 12 Prozent gesteigert werden.

    „So viel Geld haben Bund und Land noch nie in einem Jahr in die Straßeninfrastruktur im Regierungsbezirk investiert. Ich danke allen Verantwortlichen in Bund und Land und ganz besonders der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium. Ihr ist es, auch dank der Unterstützung der Landratsämter und trotz Fachkräftemangels gelungen, die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel vollständig umzusetzen“, lobte Regierungspräsident Tappeser.
     
    Ein Schwerpunkt der Investitionen lag mit rd. 66 Millionen Euro auch im letzten Jahr bei der Erhaltung der Straßen. So konnten auf zirka 60 Streckenabschnitten die Fahrbahnen von Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen erneuert sowie 17 Brücken und andere Bauwerke an Straßen saniert werden. Hinzu kam eine Fülle von kleineren Erhaltungsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Erneuerung von Schutzplanken, von Beschilderungen, von Signalisierungen oder Felssicherungsmaßnahmen und die Behebung von punktuellen Schadstellen.
     
    Auch in den Neu-, Um- und Ausbau der Straßeninfrastruktur wurde in 2017 stark investiert. Schwerpunkte waren etwa der Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche mit rund 26 Millionen Euro sowie der Neubau der Ortsumgehungen von Ravensburg im Zuge der B 30 mit rund 19 Millionen Euro und von Reutlingen (Scheibengipfeltunnel) im Zuge der B 312 mit rund 17 Millionen Euro.
    Das Radwegenetz an Bundes- und Landesstraßen im Regierungsbezirk konnte für rund 2,5 Millionen Euro erweitert und verbessert werden. Zusätzlich zu diesen direkten Investitionen konnte das Regierungspräsidium im letzten Jahr noch Zuwendungen in Höhe rund 6,4 Millionen Euro an Landkreise, Städte und Gemeinden zur Verbesserung der kommunalen Straßen- und Radverkehrsinfrastruktur vergeben.
     
    „Auch für 2018 ist wieder von einer hohen Mittelbereitstellung für den Straßenbau auszugehen, was mit Blick auf den notwendigen Erhalt der Substanz und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur im Regierungsbezirk sehr zu begrüßen ist. Das heißt aber auch, dass uns Umleitungen und Verkehrsbeeinträchtigungen weiterhin begleiten werden“, betonte Regierungspräsident Tappeser.
     
    Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt des Regierungspräsidiums bildet die Planung neuer Projekte. Unabhängig von der vom Landesverkehrsministerium angekündigten Priorisierung sind derzeit bereits sieben Großprojekte in intensiver Bearbeitung. Diese sind:
     
    • A 8 AS Ulm/W - AS Ulm/0                                                          36,0 Mio. €
      (das Planfeststellungsverfahren wird von Bayern durchgeführt)
    • B 27 Bodelshausen (L 385) - Nehren (L 394)                               88,3 Mio. €
    • B 27 Tübingen (Bläsibad) - B 28; Schindhaubasistunnel              217,1 Mio. €
    • B 30 Friedrichshafen (B 31) - Ravensburg/Eschach                     144,5 Mio. €
    • B 31 Meersburg/W - Immenstaad                                             120,5 Mio. €
    • B 312 OU Ringschnait - Ochsenhausen - Edenbachen                   72,5 Mio. €
    • B 463 OU Lautlingen                                                                 43,2 Mio. €

    Mit insgesamt 722,1 Millionen Euro umfassen diese sieben Projekte 40 Prozent des Gesamtkostenvolumens aller Projekte des Vordringlichen Bedarfs im Regierungsbezirk Tübingen. Ziel ist es, diese Planungen schnell zur Baureife zu führen.
     
    „Gerade im Regierungsbezirk Tübingen mit seinem starken ländlichen Raum ist eine gute Straßeninfrastruktur von zentraler Bedeutung für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und zum Nutzen der Wirtschaft. Zunehmend bedeutsam ist auch ein gut ausgebautes Radwegenetz. Ich bin deshalb sehr froh, dass die Landesregierung die personelle Verstärkung der Straßenbauverwaltung fortsetzt. Angesichts der weiter zunehmenden Aufgaben in allen Bereichen, von der Planung, dem Bau, der Erhaltung und dem Betrieb der Infrastruktur, ist das sehr wichtig“, so Regierungspräsident Tappeser.  
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist zuständig für die Verwaltung, den Bau und die Erhaltung von rund 3.600 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des zugehörigen Radwegenetzes sowie für den Betrieb der Autobahnen.

    Hinzu kommt die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Dazu gehören Straßen, Radwege und Teile des Öffentlichen Personennahverkehrs.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.01.2018
    Technische Planung und Raumanalyse im Fokus:
    Der Dialog zur B31 zwischen Meersburg und Immenstaad wird konkreter
     Dialog B31 23.01.2018; Quelle: RPT

    ​Mit der gestrigen 5. Sitzung des Dialogforums ist der Dialog zur B31 in das Jahr 2018 gestartet. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen gestern in Immenstaad zusammen, um sich über den Fortgang der Planung zur B31 im Abschnitt Meersburg bis Immenstaad zu informieren. Das Dialogforum setzt sich aus zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern aus der Region, Vertretern der Verkehrsinitiativen sowie Interessensvertretern aus den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Landwirtschaft zusammen.

    Der Raum wird analysiert
    Der Schwerpunkt der gestrigen Sitzung lag auf der Vorstellung der Raumanalyse. Der beauftragte Umweltgutachter Herr Stocks vom Büro für Umweltsicherung und Infrastrukturplanung in Tübingen stellte den Teilnehmenden das Verfahren und erste Ergebnisse der Raumanalyse vor. Schnell wurde deutlich, wie komplex es ist, die verschiedenen Untersuchungsergebnisse z. B. zur Tier- und Pflanzenwelt, zum Boden, zum Klima, zum Wasser und zu Kulturgütern zusammenzuführen. Erst dann können einzelne Trassenvorschläge bewertet und gegebenenfalls ausgeschlossen werden. Hier wird es kein mathematisches Verfahren geben, sondern die einzelnen Belange und somit auch die einzelnen Trassenvorschläge werden qualitativ bewertet und gegeneinander abgewogen.

    Interesse für die Technische Planung
    Großes Interesse bestand an den Arbeiten des Technischen Planers. Herr Kuhn vom Ingenieurbüro Klinger und Partner für Bauwesen & Umwelttechnik GmbH erklärte sein grundsätzliches Vorgehen. Dabei ging es um Straßenquerschnitte, Entwässerungsfragen und Kostenschätzungen. Von besonderem Interesse in der Diskussion waren vorgeschlagene denkbare Tunnelvarianten, die viele der Raumkonflikte vermeiden helfen könnten.
     
    Wie kommt man zu Kompromissen?
    „Wir werden zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Ausbauvariante und  Variante 7.5, Zwischenlösungen suchen müssen, wenn wir zu einer Lösung kommen wollen“, so ein Initiativenvertreter. Die Fachplaner und das Planungsteam vom Regierungspräsidium machten deutlich, dass es genau darum geht. „Die Kunst wird es sein, die Ergebnisse der einzelnen Fachgutachter und die Hinweise aus dem Dialog zusammen zu bringen und gesamtheitlich zu diskutieren. Bis dahin ist der Suchprozess absolut offen“, so Matthias Kühnel vom Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Dialogforum ist Teil des Kommunikationskonzepts des Regierungspräsidiums Tübingen. Im Facharbeitskreis Verkehr und Umwelt, Natur- und Artenschutz diskutieren jeweils Fachleute über die Erstellung und Ergebnisse der Gutachten. Die Bürgermeister der Region tauschen sich regelmäßig im politischen Begleitkreis aus.
    Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website:
     
    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter:
    info@b31.verkehr-bodenseeraum.de

    Bildunterschrift:
    Dialog B31 23.01.2018
    Foto: team ewen GbR
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 oder, insbesondere zu Fragen des Dialogs, Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    23.01.2018
    Greifvögel der Schwäbischen Alb
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt anlässlich der neuen Wanderausstellung „Rotmilan und Wanderfalke“ zu Vortrag von Luis Sikora ein.

    ​Welche Greifvögel gibt es auf der Schwäbischen Alb? Wo kann man diese am besten beobachten? Welche sind bei Tag und welche bei Nacht unterwegs? Wie ist die Entwicklung der Tiere auf der Alb? Mit eindrucksvollen Bildern und viel Erfahrung beantwortet Ornithologe Luis Sikora diese und weitere Fragen am Freitag, 26. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen.

    Scharfe Krallen, ein nach unten gebogener Schnabel und ein hervorragendes Sehvermögen – das sind einige der charakteristischen Merkmale von Greifvögeln. Für die meisten Menschen sind jedoch die Flugkünste der Greifvögel am faszinierendsten. Wenn Rotmilan oder Wanderfalke am blauen Himmel mit riesigen Flügelspannweiten ihre Kreise ziehen, bleibt man gerne stehen und schaut zu. Die Schönheit und Faszination der Tiere wurde ihnen in der Vergangenheit leider häufig zum Verhängnis. So wurden sie als Trophäe gejagt, bis viele Arten fast ausgestorben waren.
     
    Wie es den Greifvögel-Populationen auf der Schwäbischen Alb geht, was sie bedroht und was sie schützt erfahren Interessierte am Freitag, 26. Januar 2018 ab 19.30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. Ornithologe Luis Sikora stellt Arten vor, die im Biosphärengebiet leben und beschreibt ihr Alltagsverhalten. Der Diplom-Ingenieur (FH) der Landschaftspflege ist ausgewiesener Vogelkenner und führt Projekte zur Erkundung und Erforschung von Baumhöhlen und zur systematischen Erfassung von Vögeln durch.
     
    Die Geschichte und Merkmale der anmutenden Greifvögel können zudem ab 26. Januar 2018 in einer Sonderausstellung im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb interaktiv entdeckt werden. Präparate und Mitmach-Aktionen lassen die Welt der Greifvögel anschaulich und erlebbar werden.
     
    Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos und zu den üblichen Öffnungszeiten des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb (außer dienstags täglich von 11.00-17.00 Uhr) möglich. Für den Vortrag fallen Kosten in Höhe von fünf Euro pro Teilnehmerin und Teilnehmer an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auskunft rund um die Ausstellung und den Vortrag geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter Telefon 07381/ 932938-31.

    Hintergrundinformationen:
    Sonderausstellung und Vortrag sind Teil des aktuellen Winterprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb, das online unter http://www.biosphaerenzentrum-alb.de abrufbar ist.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    23.01.2018
    Luftreinhaltung Balingen
    Grenzwert im Jahr 2017 eingehalten - Maßnahmen wirken

    ​Die gemeinsamen Maßnahmen des Regierungspräsidiums Tübingen und der Stadt Balingen haben dazu geführt, dass der Grenzwert für Stickstoffdioxid 2017 in Balingen auch an Belastungsschwerpunkten eingehalten wurde.

    „Die umgesetzten Maßnahmen und damit auch die grüne Umweltzone wirken. Sie führen zu einer deutlichen Abnahme des Luftschadstoffs Stickstoffdioxid und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Bürgerschaft“, resümiert Regierungspräsident Klaus Tappeser. Dies zeigen die Messergebnisse der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW), die 2017 im Auftrag des Landes sowie der Stadt Balingen an  den Belastungsschwerpunkten durchgeführt wurden. So belaufen sich die vorläufigen Jahresmittelwerte für die Schömberger Straße auf 34 µg/m³, für die Wilhelmstraße auf 30 µg/m³ und für die Bahnhofstraße auf 27 µg/m³. 2017 lagen die Stickstoffdioxidkonzentrationen damit an allen drei Messstellen in Balingen unter dem Grenzwert von 40 µg/m³. Die Messungen in der Schömberger Straße werden auch 2018 weiter geführt.
     
    Bei den Maßnahmen des Luftreinhalteplans handelt es sich um die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf der Ortsdurchfahrt in Endingen seit 1. Januar 2017 sowie um die Einführung einer Umweltzone mit grüner Plakette seit 1. April 2017.

    Als zusätzliche planunabhängige Maßnahmen hat die Stadt Balingen in der Wilhelmstraße einen neuen Kreisverkehr gebaut und die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. Im Ortsteil Endingen wurde auf der Schömberger Straße aus Richtung Balingen kommend zur Lehrstraße hin eine Linksabbiegespur eingerichtet. Dadurch konnte der Verkehrsfluss in diesem Bereich verstetigt werden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Luftreinhalteplan für Balingen wurde vom Regierungspräsidium Tübingen aufgrund der Überschreitung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) aufgestellt. Grundlage waren die Messungen im Jahr 2013 in der Schömberger Straße.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    22.01.2018
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 29. Januar bis 15. Februar 2018 in der Gemeindebücherei in Ertingen zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 29. Januar bis 15. Februar 2018 in der Gemeindebücherei in Ertingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    22.01.2018
    B 28 Freudenstadt – Tübingen
    Ertüchtigung der Osttangente im Bereich Rottenburg / Umstufung von Bundes- und Landesstraßen

    ​Seit über 20 Jahren investiert der Bund in den Bau einer neuen, leistungsfähigen Bundesstraßenverbindung zwischen Freudenstadt und Tübingen. Dieses Projekt ist ein weiterer Baustein einer direkteren Führung der B 28 zwischen Straßburg und Ulm.

    Zurzeit befinden sich auf dem Neubauabschnitt der neuen B 28 zwischen Rottenburg und Tübingen zwei Straßenbrücken, eine am Anschlussknoten Weilheim und eine am Anschlussknoten Bühl/Bonladen im Bau. Im Frühjahr 2018 erfolgt die europaweite Ausschreibung des Straßenbauabschnitts Weilheim bis Bühl. Der Baubeginn ist für den Sommer 2018 vorgesehen. Ebenfalls soll im Sommer 2018 die Ausschreibung von fünf Brückenbauwerken stattfinden. Deren Baubeginn ist für Herbst 2018 geplant.
     
    „Mit der angestrebten Verkehrsfreigabe der B 28 zwischen Rottenburg und Tübingen Ende 2020 ist zu erwarten, dass mehr Verkehr auf die Osttangente von Rottenburg geleitet wird. Deshalb wurde in Abstimmung zwischen dem Regierungspräsidium und der Stadt Rottenburg bereits eine Überprüfung der Leistungsfähigkeit dieses Streckenabschnittes vorgenommen. Ein wesentliches Ergebnis dieser Überprüfung ist, dass die Siebenlindenstraße und der Bereich Schuhstraße/Wilhelm-Maybach-Straße als Knotenpunkte der Osttangente wegen der voraussichtlich höheren Verkehrsbelastung ertüchtigt werden sollen“, so Regierungspräsident Tappeser.
     
    Die Erhöhung der Leistungsfähigkeit erfolgt jeweils durch die Anlage einer in den Knotenpunktbereichen zusätzlichen Geradeausspur. Die Stadt unterstützt hier das Regierungspräsidium und beabsichtigt diese Maßnahmen planerisch und baulich bis zur Freigabe der B 28 im Neckartal umzusetzen. Die Kosten werden zwischen dem Bund und der Stadt entsprechend dem Bundesfernstraßengesetz aufgeteilt.
     
    Auch der Überbau der Neckarbrücke muss aufgrund der höheren Lasten ertüchtigt und die Fahrstreifenaufteilung gemäß dem geänderten Knoten angepasst werden. Diese Planungs- und Bauarbeiten übernimmt das Regierungspräsidium Tübingen. Die Kosten trägt der Bund.
     
    Bereits fertiggestellt sind die Umfahrungen von Dornstetten und Schopfloch im Landkreis Freudenstadt sowie von Ergenzingen im Landkreis Tübingen und der seit über 10 Jahren unter Verkehr befindliche zweibahnige (vierspurige) Abschnitt zwischen Tübingen und Weilheim. Diese Abschnitte sind bereits als Bundesstraße gewidmet. Deren Bau wurde vom Bund finanziert. Aufgrund der Widmung zur Bundesstraße übernimmt der Bund auch künftig sämtliche Kosten für deren Unterhaltung.
     
    Zum Jahreswechsel ist eine weitere Umstufung wirksam geworden. Es wurde im Wesentlichen Folgendes neu geregelt:
     
    • Aufstufung der zuletzt noch verbliebenen nicht ausgebauten Landesstraßenabschnitte zwischen Schopfloch und Horb sowie Seebronn und Rottenburg, einschließlich der Osttangente Rottenburg, zur Bundesstraße B 28. Dieser Streckenzug übernimmt die weiträumige Verbindungsfunktion zwischen Freudenstadt und Tübingen innerhalb des Fernverkehrsabschnitts Straßburg – Ulm.
    • Im Gegenzug dazu hat der damit alte Bundesstraßenzug der B 28 Dornstetten – Pfalzgrafenweiler – Altensteig – Nagold – Herrenberg nur noch eine regionale Verbindungsfunktion innerhalb des Landes und wurde daher zur Landesstraße abgestuft.
    • Durch die Umstufung wurde die Umbenennung der heutigen B 28 zwischen Herrenberg und Tübingen erforderlich. Dieser Abschnitt heißt ab sofort B 296, wie der Abschnitt zwischen Calw und Herrenberg.

     

    Die von der Umstufung betroffenen Kommunen wurden im Vorfeld angehört und haben keine Einwendungen erhoben.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung.
     
    Anlage:
     
    Zur Farbgebung der Anlagen allgemein:

    Violett steht für Autobahnen (von der Umstufung nicht betroffen)
    Blau steht für Bundesstraßen,
    Grün für Landesstraßen,
    Kreis- bzw. Gemeindestraßen sind allenfalls schwarzweiß dargestellt.
  • Abteilung 4
    19.01.2018
    B 312 Ortsumgehung Reutlingen (Scheibengipfeltunnel)
    Sanierung von Böschungsrutschungen am Knoten Südbahnhof und am Nordportal ab Montag, 22. Januar 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen führt ab Montag, 22. Januar 2018, bis voraussichtlich Dienstag, 30. Januar 2018, Sanierungsarbeiten am Knoten Südbahnhof der B 312 durch.

    Für diese Maßnahme wird die Abfahrtsrampe der B 312 zum Scheibengipfeltunnel in Fahrtrichtung Stuttgart von Lichtenstein/Eningen kommend für den Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung erfolgt ab Montag, 22. Januar 2018, um 08:30 Uhr. Umgeleitet wird über die Ortsdurchfahrt von Reutlingen. Von Reutlingen/Pfullingen-Nord bzw. über die Markstraße kommend ist die Tunnelzufahrt in Fahrtrichtung Stuttgart jederzeit möglich.
     
    Die Fahrtrichtung von Stuttgart kommend nach Lichtenstein ist von der Sperrung nicht betroffen.
     
    Die Maßnahmen sind aufgrund von Böschungsrutschungen erforderlich. Es wurde vor kurzem festgestellt, dass am Knoten Südbahnhof die nordöstliche Einschnittsböschung zwischen dem Überführungsbauwerk des Alfred-Schradin-Weges und dem Südportal auf einer Länge von 20 m ins Rutschen geraten ist. Durch die langanhaltenden Niederschläge im Dezember 2017 hat sich die Rutschung erheblich vergrößert.

    Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich werden die abgerutschten und mindertragfähigen Erdmassen ausgebaut und mit standfestem wasserdurchlässigem Schottermaterial wieder verfüllt.
     
    Auch im Bereich des Nordportals ist eine kleinere Rutschung entstanden. Die Sanierung erfolgt, nachdem die Arbeiten am Knoten Südbahnhof abgeschlossen sind. Für die Durchführung dieser Maßnahmen sind keine Sperrungen erforderlich. Allerdings wird die Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Lichtenstein auf 50 km/h reduziert.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    18.01.2018
    Beruf Hauswirtschaft: Regierungspräsidium Tübingen bietet 2018 landesweit Meisterprüfungen an
    Information über Anmeldeschluss und Zulassungsvoraussetzungen

    ​Wie in den Vorjahren Jahren bietet das Regierungspräsidium Tübingen auch im Jahr 2018 Meisterprüfungen im Beruf Hauswirtschaft an. Anmelden kann man sich beim Regierungspräsidium Tübingen, Referat 31, Konrad-Adenauer-Str. 20, 72072 Tübingen, bis spätestens 28. März 2018 (Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden Württemberg) bzw. 11. Juni 2018 (Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg).

    Zur Meisterprüfung zugelassen wird, wer eine Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/-in gemacht und danach mindestens zwei Jahre im Beruf gearbeitet hat. Ferner können an der Meisterprüfung Personen teilnehmen, die eine mindestens fünfjährige Berufspraxis mit wesentlichen Bezügen zu den Aufgaben eines Meisters/einer Meisterin nachweisen. Darüber hinaus werden auch solche Interessenten zugelassen, die durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise belegen, dass sie die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben haben.
     
    In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor. Diese Vorbereitungskurse werden an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg von unterschiedlichen Trägern der beruflichen Fortbildungsmaßnahmen (wie z. B. die Fachschulen, Berufsschulen oder Verbände) angeboten. Die Teilnahme an einem solchen Kurs ist nicht Zulassungsvoraussetzung, wird aber dringend empfohlen.
    Das Anmeldeformular für die Prüfung und weitere Informationen sind auf der Internetpräsenz des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Bildung/Ausbildung/Hauswirtschaft/Seiten/Hauswirtschaftsmeisterin.aspx abrufbar.

    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    16.01.2018
    Uferrenaturierung in Kressbronn
    Beginn der östlichen Bauarbeiten ist geplant, sobald das Verwaltungsgericht entschieden hat

    ​Nach den Planungen des Landesbetriebs Gewässer des Regierungspräsidiums sollten die Bauarbeiten im Dezember 2017 beginnen. Zwischenzeitlich wurden von Anwohnern mehrere verwaltungsgerichtliche Verfahren angestrengt, in denen die Umsetzung des gesamten Planfeststellungsbeschlusses angegriffen wird. Deshalb konnte mit den Arbeiten bislang nicht begonnen werden. Eines der Gerichtsverfahren ist mit Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg bereits abgeschlossen. Das Regierungspräsidium Tübingen geht davon aus, dass auch die übrigen gerichtlichen Verfahren die Uferrenaturierung in Kressbronn nicht stoppen werden.

    Sobald die verwaltungsgerichtlichen Verfahren entschieden sind, ist geplant, im östlichen Teil der Renaturierungsmaßnahme vom Landungssteg bis zur bayerischen Landesgrenze mit der Umsetzung zu beginnen. Das Regierungspräsidium Tübingen strebt einen sehr zeitnahen Baubeginn im östlichen Bereich an, so dass die Baumaßnahmen vor dem erfahrungsgemäß Ende April/Anfang Mai signifikant steigenden Frühjahreswasserstand abgeschlossen werden können.
     
    Im westlichen Teil des Renaturierungsbereichs verhindern derzeit zudem die für diese Jahreszeit deutlich über dem Durchschnitt liegenden Wasserstände eine Abfischung. Die Abfischung ist im westlichen Teil - im Unterschied zum östlichen Teil - als vorbereitende Maßnahme erforderlich, weil im westlichen Bereich eine flächige Anschüttung des Seegrund- und Uferbereichs vorgesehen ist. Die Abfischung muss unmittelbar vor der Umsetzung der Maßnahme erfolgen, um eine bestmögliche Sicherung des Fischbestands zu erreichen. Eine fischschonende Umsetzung in der aktuellen Niedrigwasserperiode kann auf Grund des Wasserstands  im westlichen Bereich nicht mehr gewährleistet werden. Eine Umsetzung der Baumaßnahmen im westlichen Bereich ist in der bis etwa März/April 2018 dauernden Niedrigwasserperiode (siehe beigefügtes Diagramm) daher nicht zu erwarten. Ob mit dem Rückbau von Anlagen begonnen werden kann, ist von der weiteren Entwicklung des Wasserstandes, und damit der Möglichkeit entsprechende Baumaschinen im Uferbereich einzusetzen, abhängig.
     
    Zur Vorbereitung der Baumaßnahmen wurden Baugrunderkundungen beauftragt. Auch diese Untersuchungen konnten bislang noch nicht abgeschlossen werden, da von einigen Anwohnern die Erkundungsmaßnahmen auf ihren Grundstücken untersagt worden waren. Das Landratsamt Bodenseekreis hat diesbezüglich Duldungsanordnungen erlassen. Das Regierungspräsidium Tübingen geht davon aus, dass die ausstehenden Erkundungsmaßnahmen auf der Basis dieser Anordnungen zeitnah durchgeführt werden. Zwischenergebnisse der bisher durchgeführten Baugrunduntersuchung werden im Laufe der Woche (KW 3) erwartet, jedoch sind für eine abschließende Beurteilung die weiteren Erkundungen notwendig.
    Hintergrundinformation:
    Massive Uferbefestigungen und –mauern, aber auch zahlreiche Hafen- und Steganlagen prägen aktuell weite Bereiche des Bodenseeufers in Kressbronn. Damit einher geht eine Beeinträchtigung der Wasserwechselzone. Gleichzeitig ist an vielen Stellen die Verbindung mit dem Hinterland unterbrochen; eine Durchgängigkeit zwischen den aquatischen und terrestrischen Lebensräumen besteht damit nicht oder nur noch stark eingeschränkt.

    Seit den 1980er Jahren gibt es Überlegungen, das Bodenseeufer in Kressbronn ökologisch zu verbessern und eine bessere Zugänglichkeit des Ufers für die Menschen zu ermöglichen. Für den Bereich ab dem Seepark im Westen bis zur Landesgrenze zu Bayern im Osten wurde am 7. Dezember 2001 eine Renaturierungsplanung planfestgestellt, die nach langjährigen Gerichtsverfahren inzwischen durch eine Ausführungsplanung konkretisiert wurde und nun umgesetzt werden soll.

    Die Pläne sowie weitere Unterlagen und Informationen sind unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/abt5/uferkressbronn/Seiten/default.aspx abrufbar.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 5
    12.01.2018
    Über den Tellerrand
    Vortrag zur klimabewussten Ernährung

    ​Hersteller werben immer häufiger mit Begriffen wie „klimafreundlich“ oder „für den Klimaschutz“. Was damit aber konkret gemeint ist und welchen Wahrheitsgehalt solche Aussagen haben ist beim Einkauf nicht nachvollziehbar. Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb informiert in Kooperation mit der VHS Bad Urach-Münsingen am 18.01.2018 von 19:30 bis 21:00 Uhr über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten einer klimabewussten Ernährung.

    Immer mehr Lebensmittel werben mit einem Klimaversprechen. Doch werden diese Versprechen auch tatsächlich eingehalten? Bisher gibt es keine gesetzlichen Vorgaben für die Produkteigenschaft „klimaschonend“. Den Herstellern bleibt es damit selbst überlassen, welchen Maßstab sie anlegen. Generell belasten tierische Lebensmittel wie Fleisch, Milch oder Eier das Klima stärker als pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Die Klimabilanz verschiedener Produkte unterscheidet sich dabei je nach Art der Erzeugung, des Transports oder des Verarbeitungsgrads.
     
    Um Verbraucherinnen und Verbraucher verlässliche Informationen und Empfehlungen geben zu können, lädt das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb am Donnerstag, 18. Januar ab 19.30 Uhr zum Vortrag „Blick über den Tellerrand“ ein. Referentin Elvira Schwörer von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V. geht dabei auf Möglichkeiten und Grenzen einer klimaschonenden Ernährung ein und liefert Informationen, wie Kundinnen und Kunden bei der Produktauswahl im Supermarkt den Klimaschutz im Blick behalten können.
     
    Pro Teilnehmer fallen Kosten in Höhe von 5 Euro an. Eine Anmeldung ist bis spätestens 17. Januar 2018 über die VHS Bad-Urach-Münsingen unter Telefon 07381/715998-0 erforderlich.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das aktuelle Winterprogramm des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb ist online unter http://www.biosphaerenzentrum-alb.de abrufbar.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    09.01.2018
    Luftreinhaltung Tübingen: Ergebnisse des Fachgutachtens liegen vor
    Grenzwert in der Mühlstraße wird eingehalten

    ​Die Ergebnisse des überarbeiteten Fachgutachtens für die Luftreinhalteplanung der Universitätsstadt Tübingen liegen vor. Moderne Busflotten führen demnach zur Einhaltung des Stickstoffdioxid-Grenzwertes 2018 in der Mühlstraße. Für andere Streckenabschnitte werden weiterhin Belastungen prognostiziert.

    Aufgrund der großen Anstrengungen der Stadtwerke Tübingen GmbH zur Modernisierung ihrer Busflotte wird der Grenzwert für den Luftschadstoff Stickstoffdioxid in der Mühlstraße und an vielen anderen Streckenabschnitten laut aktuellem Gutachten in 2018 eingehalten. Für andere, stark verkehrsbelastete Streckenabschnitte mit enger Randbebauung werden im Fachgutachten jedoch weiterhin hohe Stickstoffdioxid-Belastungen prognostiziert. Dies betrifft insbesondere Abschnitte der Westbahnhofstraße, der Rümelinstraße, der Wilhelmstraße, der Stuttgarter/Reutlinger Straße und Am Stadtgraben. Das Regierungspräsidium Tübingen und die Stadtverwaltung prüfen derzeit, ob die Luftqualität an diesen Strecken mit lokalen, verkehrlichen Maßnahmen verbessert werden kann.

    Als wirksamste Maßnahme, um im gesamten Stadtgebiet die Luftqualität deutlich zu verbessern, nennt das Fachgutachten die sogenannte „blaue Umweltzone“, die jedoch nur mit der unter anderem vom Deutschen Städtetag geforderten „Blauen Plakette“ eine Wirksamkeit entfalten könnte.
     
    Die konkreten Ergebnisse des überarbeiteten Fachgutachtens sollen Ende Februar  im Verwaltungsausschuss der Universitätsstadt Tübingen vorgestellt und das weitere Vorgehen beraten werden. Die erste Version des Fachgutachtens von Mai 2017 musste fortgeschrieben werden, da Ende April 2017 höhere Emissionsfaktoren für einige Dieselfahrzeuge veröffentlicht wurden. Des Weiteren hatten sich die Daten für die Busflotten zwischenzeitlich geändert.
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Luftreinhalteplan für Tübingen von 2005 und die Fortschreibungen von 2012 und 2014 enthalten verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Tübingen. Anders als beim Luftschadstoff Stickstoffdioxid wurde der Grenzwert für Feinstaub PM10 auch in 2016 und 2017 erneut eingehalten.

    Aufgrund der aktuellen Stickstoffdioxid-Belastung in Tübingen müssen weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität umgesetzt werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    08.01.2018
    Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf der Urlaubsmesse CMT
    Neun Tage präsentiert sich das Großschutzgebiet mit Neuigkeiten auf der Landesmesse in Stuttgart
     Titelbild Flyer „Mit den Biosphären-Botschaftern zu den schönsten Plätzen“; Quelle: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Vom 13. bis 21. Januar 2018 findet in Stuttgart wieder die weltweit größte Publikumsmesse für Touristik und Freizeit statt. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb präsentiert sich gleich an zwei Ständen in Halle 6. In diesem Jahr sind die geplanten Prädikatswanderwege „hochgehberge – ausgezeichnet Wandern im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ und der druckfrische Flyer „Mit Biosphären-Botschaftern zu den schönsten Plätzen“ im Ausstellergepäck.

    Wenn am kommenden Samstag die Messe Caravan, Motor, Touristik – kurz CMT – in Stuttgart zum 50. Mal ihre Tore öffnet, werden die Vorbereitungen für die neuntägige Präsenz des Biosphärengebiets Schwäbische Alb in der Geschäftsstelle in Münsingen abgeschlossen sein.
     
    Das 2017 als Sieger des „Bundeswettbewerbs Nachhaltige Tourismusdestinationen“ ausgezeichnete Großschutzgebiet wird die Region neun Tage lang an zwei Ständen in Halle 6 präsentieren. Am Stand 6 C 80 des Biosphärengebiets unter dem Dach des Schwäbische Alb Tourismusverbandes werden die „hochgehberge“ mit einem extra zur CMT aufgelegten Flyer beworben. Zu den bisher zertifizierten Wanderwegen „Grafensteige“, „Gustav-Ströhmfeld-Weg“, „Wege zur Einkehr und Besinnung“, „Burgfelsenpfad“ und „Albsteig“ (HW1) kommen in diesem Jahr 21 weitere, neue Prädikatswanderwege mit rund 170 Kilometer Länge hinzu. Mit einer großen Eröffnungsfeier am 9. September 2018 auf der Burg Hohenneuffen werden die ersten dieser Prädikatswanderwege „hochgehberge“ offiziell eingeweiht.
     
    Am Stand 6 A 39 stellen sich die baden-württembergischen Großschutzgebiete gemeinsam den Besucherinnen und Besuchern vor. Neben den beiden Biosphärengebieten Schwäbische Alb und Schwarzwald werden hier auch die sieben baden-württembergische Naturparke und der Nationalpark Schwarzwald vertreten sein.
     
    Pünktlich zur Messe wird der Informationsflyer „Mit Biosphären-Botschaftern zu den schönsten Plätzen“ fertig sein, der an beiden Ständen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb kostenfrei erhältlich ist. Der Flyer liegt im Anschluss an die Urlaubsmesse auch im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen sowie bei den 108 zertifizierten Partnern des Biosphärengebiets Schwäbische Alb aus.
     
    Bildunterschrift:
    Titelbild Flyer „Mit den Biosphären-Botschaftern zu den schönsten Plätzen“; Quelle: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    08.01.2018
    Verbesserung der Standsicherheit bei Wippkreissägen erforderlich
    Landesweit zuständige Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen empfiehlt: Wippkreissägen nie auf schrägem Untergrund in Betrieb nehmen!
     Wippkreissäge im Prüfstand auf schiefem Untergrund; Foto: Regierungspräsidium Tübingen.

    ​Die für ganz Baden-Württemberg zuständige Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen prüfte stichprobenartig die technischen Anforderungen an Wippkreissägen. Bei einem Test nach Norm fielen rund ein Drittel der mit bis zu 100 Kilogramm beladenen Wippkreissägen um. Die Hersteller verbessern nun künftige Serien und machen die aktuellen Produkte standsicher.

    Besonders in der jetzigen Jahreszeit wird Brennholz zur Befeuerung von Kaminöfen benötigt. Zur Herstellung des Brennholzes kommen häufig Wippkreissägen zum Einsatz. Die landesweit zuständige Marktüberwachung beim Regierungspräsidium Tübingen hat dies zum Anlass genommen, neun aktuell im Handel beziehbare Wippkreissägen einem Test durch die Prüfstelle der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg zu unterziehen.
     
    Ziel dieser Schwerpunktaktion war es, die wichtigsten technischen Sicherheitsanforderungen an die Wippkreissägen im Detail zu überprüfen. Aufgrund von Verbrauchermeldungen, dass einige Sägen beim Beladen umkippen, wurde der Fokus auch auf die Standsicherheit gelegt. Die Stichproben der Kontrolleure umfassten dabei Produkte, die in erster Linie für den privaten Verbraucher bestimmt und sowohl in Fach- und Baumärkten wie im Onlinehandel zu beziehen sind.
     
    Ein Drittel der getesteten Sägen wies einen Mangel bezüglich der Standsicherheit auf. So kippten diese Sägen auf unebenem Untergrund mit einer Beladung von 100 kg erheblich früher als gesetzlich erlaubt. Aus Sicht der Experten leitet sich für den Verbraucher hieraus ein mittleres Risiko ab, da die Sägen umfallen und dabei gegebenenfalls Körperteile des Nutzers quetschen oder verletzen können. Insgesamt wiesen rund zwei Drittel der geprüften Geräte Mängel im Hinblick auf die technischen Anforderungen auf.
     
    Die Mehrzahl der betroffenen Hersteller hat nach intensiver Abstimmung mit der Marktüberwachung auf die Mängel bereits reagiert und überarbeitet die Sägen bzw. macht die aktuelle Serie standsicher. Bei einem Hersteller mit einem Produkt, das den Normtest zur Standsicherheit nicht bestanden hat, läuft noch das Verwaltungsverfahren. Darüber hinaus wurden Marktüberwachungsbehörden außerhalb Baden-Württemberg über Mängel an den Produkten dortiger Hersteller informiert.
     
    Die landesweit zuständige Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen empfiehlt Nutzerinnen und Nutzer generell, Wippkreissägen ausschließlich auf ebenen Flächen in Einsatz zu bringen.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen sowie die Hersteller und Händler in Fragen der Produkt- und Chemikaliensicherheit zu beraten. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.
     
    Vertiefte technische Prüfungen der Produkte erfolgen bei der Geräteuntersuchungsstelle der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, aber auch in Zusammenarbeit mit Prüfstellen in anderen Bundesländern sowie bei anerkannten Prüfstellen.
     
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen verfügt über eine Vielzahl von Möglichkeiten, auf festgestellte Mängel zu reagieren. Dabei hat sie den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten. In besonders gravierenden Fällen kann es notwendig sein, einen Verkaufsstopp oder auch den Rückruf von Produkten anzuordnen. Dies war bei den Wippkreissägen für den Bereich Baden-Württemberg aber nicht notwendig, da die Hersteller bereits reagieren.
     
    Bildunterschrift:
    Wippkreissäge im Prüfstand auf schiefem Untergrund; Foto: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    03.01.2018
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 09. bis 25. Januar 2018 in der Gemeindebücherei in Ingoldingen zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 09. bis 25. Januar 2018 in der Gemeindebücherei in Ingoldingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    03.01.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 09. bis 26. Januar 2018 in der Gemeindebücherei in Dettingen an der Erms zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; Quelle: Frischmuth/Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 09. bis 26. Januar 2018 in der Gemeindebücherei in Dettingen an der Erms zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.
     
     

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    20.12.2017
    Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung einer 380-kV-Höchstspannungsfreileitung der Amprion GmbH, Punkt Rommelsbach - Umspannanlage Herbertingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat den Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung einer 380-kV-Höchstspannungsfreileitung von Rommelsbach bis zur Umspannanlage in Herbertingen erlassen. Damit kann innerhalb eines guten Jahres nach Antragstellung durch die Amprion GmbH das nach der europäischen Infrastrukturverordnung (Verordnung (EU) Nr. 347/2013, TEN-E-VO) beschleunigt durchzuführende Verfahren zur Erlangung des Baurechts abgeschlossen werden. Das Vorhaben, für das auch der Bundesgesetzgeber den vordringlichen Bedarf festgestellt hat, dient der Erweiterung der Übertragungskapazität des 380-kV-Netzes im südlichen Baden-Württemberg und sichert damit auch die regionale Stromversorgung im europäischen Verbundnetz.

    Der Beschluss und der festgestellte Plan werden von Montag, 8. Januar bis einschließlich Montag, 22. Januar 2018 bei den betroffenen Städten und Gemeinden Reutlingen, Eningen, Metzingen, St. Johann, Gomadingen, Münsin-gen, Hohenstein, Hayingen, Zwiefalten, Riedlingen, Altheim, Ertingen und Herbertingen zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Der Beschluss und die festgestellten Planunterlagen können im selben Zeitraum auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden. Außerdem wird der Beschluss ab dem 08.01.2018 auf der Internetseite des Regierungspräsidiums abrufbar sein unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/Planfeststellung.aspx
    Aufgrund der Vielzahl der am Verfahren Beteiligten wird der Beschluss nicht einzeln zugestellt. Stattdessen wird die Zustellung nach § 74 Abs. 5 Landesverwaltungsverfahrensgesetz durch eine öffentliche Bekanntmachung ersetzt. Das Regierungspräsidium bittet darum, insoweit auch auf die örtlichen Tageszeitungen zu achten. Mit dem Ende der Auslegungsfrist am 22.01.2018 gilt der Beschluss gegenüber den Betroffenen und denjenigen, die Einwendungen erhoben haben, als zugestellt. Ab dem 23.01.2018 läuft die einmonatige Klagefrist.
     
    Das Regierungspräsidium ist davon überzeugt, dass angesichts der Bedeutung des Vorhabens für die Allgemeinheit und der Vielzahl einander widerstreitender privater und öffentlicher Interessen im Zusammenhang mit der Realisierung des Vorhabens ein gerechter Ausgleich der Interessen gefunden wurde. Mit der Planung werden insbesondere auch die Grenzwerte zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch elektrische und magnetische Felder sicher eingehalten. Eine bessere Ausführungsvariante sowohl in Bezug auf das Gesamtvorhaben als auch in Bezug auf kleinräumige Varianten ist nicht ersichtlich.
     
    Die Vorhabenträgerin plant, mit der Umsetzung des Vorhabens in den nächsten Monaten zu beginnen und rechnet mit einer Bauzeit von bis zu drei Jahren. 
     
    Hintergrundinformationen
    Der Neubau betrifft auf rund 54 von 61 Kilometern die Trasse der seit den 1920 Jahren bestehenden und nun abzubauenden Leitung zwischen Reutlingen und Herbertingen. Es wird also überwiegend auf vorbelasteten Raum zurückgegriffen. Der festgestellte Plan umfasst aber auch kleinräumige Optimierungen des Trassenverlaufs in Gomadingen, Münsingen, Hayingen, Zwiefalten-Sonderbuch und Riedlingen, wo die Siedlungsentwicklung dazu geführt hat, dass Wohnbebauung oder intensiv genutzte Freiflächen an die Leitung herangerückt sind. In anderen Bereichen, in denen Anwohner sich ebenfalls ein Abrücken der Leitung erhofft hatten, hat sich der Neubau in der Bestandstrasse als bessere Ausführungsvariante erwiesen, so insbesondere in Reutlingen-Sondelfingen.
    In Eningen unter Achalm wird ein Abschnitt der Bestandsleitung als Kultur-denkmal exemplarisch erhalten und mit einer Neutrassierung umfahren.
     
    Die Vorhabenträgerin hat die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt und insbesondere auf die betroffenen Schutzgebiete umfassend ermittelt. Auf der Grundlage der eingereichten Unterlagen sowie der Stellungnahmen der  Behörden, Verbände und von privater Seite konnte das Regierungspräsidium die Umweltwirkungen abschließend bewerten. Zugunsten der Schutzgüter Tiere und Pflanzen, Wasser und Boden werden Vermeidungs- und Kompensationsmaßnahmen festgesetzt. Langfristig sorgt ein ökologisches Trassenmanagement für die Minimierung der nachteiligen Umweltwirkungen. Für den verbleibenden nicht kompensierbaren Eingriff in das Landschaftsbild wird eine Ausgleichszahlung an die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg festgesetzt. Die Gelder fließen über Projekte zurück in die betroffenen Regionen.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    20.12.2017
    B 312 Ausbau Jordanbad-Ringschnait / Vorläufige Verkehrsfreigabe am 22.12.2017
    Zweiter Bauabschnitt unter Vollsperrung voraussichtlich Ende Februar 2018

    ​Am Freitag, 22.12.2017, wird im Lauf des Nachmittags die Vollsperrung der B 312 aufgehoben.

    Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird voraussichtlich Ende Februar 2018 mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen. Es handelt sich dabei um den eigentlichen Straßenbau. Die Arbeiten werden auf einer Länge von ca. 3,5 km erfolgen und voraussichtlich bis Dezember 2018 dauern. Während der Bauarbeiten wird die B 312 für den Verkehr voll gesperrt werden. Das Regierungspräsidium Tübingen wird hierüber rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen ca. 12,9 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Ende August begonnene erste Bauabschnitt zum Ausbau der B 312 vom Jordanbad nach Ringschnait ist weitestgehend fertiggestellt.
     
    Im ersten Bauabschnitt wurde auf einer Länge von rund 500 m vor dem Ortsteil Reichenbach eine Pfahlgründung mit 2.300 Gusspfählen durchgeführt. Parallel dazu wurden auf einer Streckenlänge von rund 350 m bis ca. 600 m nach Reichbach drei Bohrpfahlwände hergestellt, die den Hang im Zuge von Kurvenbegradigungen absichern.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    19.12.2017
    L 283, Sanierung der Ortsdurchfahrt Eichen
    Überörtliche Umleitung bleibt über die Wintermonate bestehen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen und die Gemeinde Hohentengen sanieren in einer Gemeinschaftsmaßnahme die L 283 im Bereich der Ortsdurchfahrt Eichen. Die hierfür eingerichtete Umleitung des überörtlichen Verkehrs bleibt während den Wintermonaten bestehen.

    Die Umleitung erfolgt für den Richtungsverkehr von Bad Saulgau nach Hohentengen auf der L 280 über Tafertsweiler und von dort auf der L 279. Der Richtungsverkehr von Hohentengen nach Bad Saulgau wird über die L 283 nach Mengen und von dort auf die B 32 nach Bad Saulgau geleitet.
     
    Die Leitungsarbeiten und die Fahrbahnsanierung der Ortsdurchfahrt sind nahezu fertiggestellt. Aufgrund der Witterungsverhältnisse konnte der Einbau der Asphaltdeckschicht nicht mehr ausgeführt werden. Sobald die Witterungsverhältnisse es zulassen, werden die Asphalt- und Markierungsarbeiten in 2018 durchgeführt.
     
    Um die Verkehrsbeeinträchtigung zu minimieren, wurden Schächte, Einbauten und Hofzufahrten mit Asphaltkeilen provisorisch angeglichen. Diese Maßnahmen gewährleisten den Anliegern und dem Öffentlichen Personennahverkehr eine Zufahrt nach Eichen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher,  Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    15.12.2017
    Sanierung der L 317a im Bereich der Ortsdurchfahrt Rohrbach
    Ab 20. Dezember 2017 vorübergehende Öffnung über die Wintermonate

    ​Die Sperrung der Ortsdurchfahrt Rohrbach wird ab Mittwoch, den 20. Dezember 2017 bis voraussichtlich Mitte März kommenden Jahres für den öffentlichen Verkehr aufgehoben. Damit wird in den Wintermonaten eine Verbesserung für die Verkehrsteilnehmer auf der L 317a erreicht.

    Wegen der günstigen Witterungsverhältnisse konnten die Arbeiten von der ausführenden Baufirma schon in diesem Jahr weitestgehend abgeschlossen werden.
     
    Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird voraussichtlich ab Mitte März 2018 mit den noch verbleibenden Arbeiten begonnen. Dazu zählen die Sanierung der Rohrbachbrücke und das Aufbringen der Asphaltdeckschicht. Zur Durchführung dieser Arbeiten wird eine Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Rohrbach notwendig. Die Termine dafür werden rechtzeitig bekannt gegeben.
    Bis Mai 2018 werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.
     
    Bezüglich des betroffenen Linienbusverkehrs der Linie 7534 und des Schulbusverkehrs der Strecke 7554.2 prüft die RAB derzeit, ob eine Fahrplanänderung über die Wintermonate sowohl technisch als auch wirtschaftlich vertretbar ist. Detaillierte Informationen werden den Betroffenen vor Ort noch mitgeteilt.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit September 2017 die L 317a im Bereich der Ortsdurchfahrt Rohrbach sanieren. Neben der grundlegenden Sanierung der Fahrbahn umfassen die Arbeiten auch die Herstellung von Gehwegen sowie eines Entwässerungskanals mit Absetzschächten zur Reduzierung der Belastung des Rohrbaches.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden - Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.12.2017
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Verkehrsumlegung im Bauabschnitt 4 zwischen Merklingen und Hohenstadt

    ​Im Zuge des 6-streifigen Ausbaus der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord ist die neue Richtungsfahrbahn Stuttgart zwischen dem Bauanfang bei Hohenstadt und der Anschlussstelle Merklingen nahezu fertiggestellt. Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2017 geplant, den Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart auf die neu hergestellte Fahrbahn umzulegen. Damit wird bereits in den Wintermonaten eine Verbesserung für die Verkehrsteilnehmer auf der A 8 und für den Winterdienst erreicht. Sollte die Umlegung vom 15. auf den 16. Dezember nicht möglich sein, wird diese nachgeholt, sobald die Witterungsverhältnisse es zulassen. Ein Umlegen des Verkehrs in Fahrtrichtung Ulm lassen die beengten Verhältnisse an der Anschlussstelle Merklingen derzeit nicht zu.

    Im Abschnitt östlich der Anschlussstelle Merklingen bis zum Anschluss an den Bauabschnitt 3 konnten die Bauarbeiten wegen der schlechten Witterungsverhältnisse in den letzten Wochen nicht abgeschlossen werden. Die Fertigstellung dieses Abschnitts und damit die gesamte Umlegung des Verkehrs im Bauabschnitt 4 ist für das 1. Quartal 2018 vorgesehen.

    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx
    zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    13.12.2017
    Regierungspräsidium Tübingen als familienbewusster und demografieorientierter Arbeitgeber ausgezeichnet
     Regierungspräsident Klaus Tappeser (1. Reihe, Mitte) mit Dr. Stephanie Saleth (1. Reihe, 4. von rechts) nach der Urkundenübergabe im Kreis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; Quelle: RPT

    ​Seit Mittwoch, 13. Dezember 2017, ist das Regierungspräsidium Tübingen als erfolgreicher Teilnehmer am Programm „familienbewusst & demografieorientiert“ ausgezeichnet. Die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme erhielt Regierungspräsident Klaus Tappeser aus den Händen der Leiterin der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt, Dr. Stephanie Saleth.
    „Wir freuen uns, dass das Regierungspräsidium Tübingen aktiv den Weg in eine zukunftsorientierte öffentliche Personalpolitik gestaltet“, lobte Saleth. „Damit ist das Präsidium auch Beispiel gebend für andere Behörden im Land.“

    „Wir wollen auch in Zukunft als Arbeitgeber attraktiv bleiben. Als Dienstherr sind für uns die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine demografieorientierte Personalpolitik zentrale Anliegen“, betonte Regierungspräsident Tappeser. „In diesem Jahr haben wir einen ambitionierten Plan umgesetzt und weitere Projekte angestoßen, um die Arbeitsorganisation qualitätsorientiert weiterzuentwickeln und um unsere interne sowie externe Kommunikation weiter zu verbessern“, so Tappeser. Neben dem Aufbau eines Wissensmanagementsystems gehören dazu auch die Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements und die Aktivierung des Vorschlagswesens, mit dem sich alle Beschäftigten mit ihren Ideen beteiligen können. Diese Elemente aus dem Aktionsplan werden im nächsten Jahr verstetigt und weiterentwickelt.

    Hintergrundinformation:
    Das „Programm familienbewusst & demografieorientiert“ wurde von der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt für alle Arbeitgeber im Land angeboten. Finanziert wurde es vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

    Regierungspräsident Tappeser unterzeichnete vor einem Jahr die Zielvereinbarung mit insgesamt 38 Einzelaktionen. Innerhalb der letzten zwölf Monate hat das Regierungspräsidium Tübingen diese Vereinbarung für seine rund 1750 Beschäftigten umgesetzt.

    Intensiv begleitet wurde es dabei von der FamilienForschung Baden-Württemberg. Grundlage der Zusammenarbeit waren eine 2015 durchgeführte Mitarbeiterbefragung im Regierungspräsidium Tübingen sowie ein Workshop mit den Führungskräften. Darauf aufbauend erarbeiteten zwei Projektgruppen, bestehend aus Beschäftigten und Führungskräften des Regierungspräsidiums Tübingen, im Sommer 2016 einen passgenauen und praxisorientierten Maßnahmenkatalog.

    Bild:
    Bildunterschrift: „Regierungspräsident Klaus Tappeser (1. Reihe, Mitte) mit Dr. Stephanie Saleth (1. Reihe, 4. von rechts) nach der Urkundenübergabe im Kreis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“; Bildrechte: RP Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    13.12.2017
    Verkehrsfreigabe der B 27 zwischen Stuttgart und Tübingen am 20. Dezember 2017

    ​Am Mittwoch, den 20. Dezember 2017, wird der Verkehr auf der B 27 zwischen Stuttgart und Tübingen nach viermonatiger Bauzeit in beiden Fahrtrichtungen wieder freigegeben. Bereits am 14. Dezember wird im Lauf des Nachmittags  die Umleitung der B 464 in Fahrtrichtung Reutlingen über Kirchentellinsfurt aufgehoben. Damit ist auch die Abfahrt auf die B 464 in Richtung Reutlingen wieder befahrbar. Bis zum 20. Dezember 2017 werden noch die für die Verkehrssicherung erforderlichen Betonschutzwände und Gelbmarkierungen zurückgebaut und die Mittelstreifenüberfahrten geschlossen.

    Im April 2018 wird dann mit den bereits angekündigten weiteren Bauwerksinstandsetzungen in Fahrtrichtung Stuttgart begonnen. Während dieser Arbeiten stehen pro Fahrtrichtung jeweils zwei Fahrspuren eingeengt zur Verfügung. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für Ende September 2018 vorgesehen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Mitte August auf der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen ab der Kreisgrenze Esslingen/Reutlingen bis über die B 464 hinaus mehrere Bauwerksinstandsetzungen und die Erneuerung der Fahrbahndecke durchführen. Die Maßnahmen erstrecken sich über eine Länge von 6,7 Kilometern. Der Bund investiert rund 6,85 Millionen Euro in diese Maßnahmen und damit in den Erhalt der Infrastruktur.


    Betroffen von den Instandsetzungen sind folgende Bauwerke:

    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges zwischen Pliezhausen und Rübgarten,
    • die 52 Meter lange Brücke über die K 6764 zwischen den Pliezhäuser Ortsteilen Gniebel und Rübgarten,
    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges westlich von Walddorfhäslach und
    • die 33 Meter lange Brücke über die Gemeindestraße bei Walddorfhäslach.
     
    Die aus den Jahren 1979 und 1980 stammenden Bauwerke benötigen neue Bauwerksabdichtungen und neue Gehwegkappen. Auch werden auf den Bauwerken durchbruchsichere Schutzplanken und Geländer montiert. Zusätzlich erfolgen die Erneuerung von Fahrbahnübergängen und die Sanierung von Betonschäden an den Unterbauten.
     
    Ursächlich für die Reduzierung auf drei Fahrspuren waren insbesondere Arbeiten zur Ertüchtigung der Mittelstützen an weiteren fünf Wirtschafts- bzw. Radwegüberführungen, die über die B 27 verlaufen. Diese Ertüchtigungen sind  bereits vollständig abgeschlossen, weshalb bei den Bauarbeiten ab April 2018 pro Fahrtrichtung dann jeweils zwei Fahrspuren eingeengt bereitgestellt werden können.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmern und Anliegern für die Geduld und Kooperation.
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    11.12.2017
    Achim Schwarz zum kommissarischen Leiter des Staatlichen Schulamts Biberach bestellt
    Beide Amtsleitungsstellen jetzt kommissarisch besetzt

    ​Am 08.12.2017 wurde Achim Schwarz, bisher stellvertretender Amtsleiter am Staatlichen Schulamt Biberach, zu dessen kommissarischem Leiter bestellt. Da auf die freiwerdende Stelle der stellvertretenden Amtsleitung gleichzeitig Schulrätin Anna Sproll als kommissarische Stelleninhaberin nachrückte, sind beide Amtsleitungsstellen am Staatlichen Schulamt Biberach jetzt kommissarisch besetzt.

    Achim Schwarz, 1969 in Isny im Allgäu geboren, studierte nach dem Abitur am Gymnasium Isny an der Pädagogischen Hochschule Weingarten die Fächer Deutsch, Geschichte und Politik für das Lehramt an Realschulen. Auf das Referendariat an der Realschule Erbach und am Lehrerbildungsseminar in Reutlingen folgte der Wechsel an die zur Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg gehörende Liebfrauenschule in Sigmaringen. Hier unterrichtete Schwarz ab 1996 und wurde 1998 zum Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung gewählt. Im Jahr 2000 wechselte er in den Landesdienst an die Daniel-Straub-Realschule Geislingen, wo er maßgeblich an der Implementierung des Bildungsplans 2004 beteiligt war. Von 2002 bis 2004 war er an das Landesinstitut für Erziehung und Unterricht (LEU) als Schulbuchgutachter teilweise teilabgeordnet. 2005 wurde Schwarz stellvertretender Schulleiter der Karl-Spohn-Realschule in Blaubeuren. Dort engagierte er sich für den Aufbau eines bilingualen Zuges, die Einrichtung einer Bläserklasse, die Gründung eines Fördervereins und die Entwicklung von Ganztagsstrukturen sowie eines Berufsorientierungskonzepts, das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) mit dem BORIS-Siegel versehen wurde. Seit 2010 war Schwarz Schulrat am Staatlichen Schulamt Biberach und seit Sommer 2016 Stellvertretender Amtsleiter. Ein berufsbegleitendes Studium an der Technischen Universität Kaiserslautern im Fach Schulmanagement schloss er 2010 mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) ab. Seit 2002 ist er bei einem Verlag als Mitautor eines Unterrichtswerks für das Fach Geschichte tätig, seit 2015 Vorstandsmitglied im Landesverband der Abendrealschulen.
     
    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, unter Telefon 07071/757-2137 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    11.12.2017
    Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. hat den Wettbewerb HEIMAT – vorbildlich im MUSEUM 2018 eröffnet

    ​Unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsident Klaus Tappeser hat der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. den Museumswettbewerb 2018 eröffnet. Alle nichtstaatlichen Museen aus dem Regierungsbezirk Tübingen können sich bis zum 28.02.2018 für den Wettbewerb anmelden.

    Heimatmuseen sind traditionell wichtige Orte der Wissensvermittlung. Sie stellen beispielsweise die historische Entwicklung eines Ortes oder einer Region an Hand von Exponaten oder Dokumenten dar oder zeigen auf, wie eine Region durch einen Wirtschaftszweig oder die Geschichte einer Persönlichkeit/Familie geprägt worden sind. Dabei verstehen Museen sich nicht länger nur als Stätten des Sammelns und Bewahrens, sondern zunehmend als Orte, die eine lebendige Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Denn nur ein „offenes“ und aktives Museum wird als attraktiv wahrgenommen und bleibt damit zukunftsfähig.
     
    Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. möchte diese Entwicklung unterstützen. Mit dem Wettbewerb HEIMAT – vorbildlich im MUSEUM zeichnet er Museen aus, die in ihrer konzeptionellen Ausrichtung durch neue Formen und Ansätze (Stichwort „Erlebnismuseum“) auf sich aufmerksam machen. Dazu zählen beispielweise der Einsatz neuer Techniken und Medien, Sonder- und Wechselausstellungen, Projekte, Aktionen und sonstige Veranstaltungen in den Museumsräumen.
    Auch bereits ausgezeichnete Museen dürfen sich mit ihren neuen, kreativen Ideen wieder bewerben.
     
    Der Wettbewerb wird in der Regel alle zwei Jahre durchgeführt. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des Arbeitskreises Heimatpflege sowie Kulturwissenschaftlern und Museumsfachleuten.
    Ausgezeichnet werden jeweils bis zu drei Preisträger. Die Verleihung findet im feierlichen Rahmen statt. Die Gewinner erhalten eine Urkunde und Plakette.
     
    Interessenten können sich an die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. beim Regierungspräsidium Tübingen, Referat 23, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen wenden. Stichtag für die Anmeldung zum Wettbewerb ist der 28.02.2018. Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt die Geschäftsstelle des Arbeitskreises.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. ist der Dachverband der in diesem Bereich im Regierungsbezirk Tübingen tätigen Organisationen und Verbände. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 unterstützt der Arbeitskreis Vereine und Verbände, die sich mit der Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde beschäftigen.
     
    Heimatpflege bedeutet für den Arbeitskreis vorwiegend mit ehrenamtlichem Engagement den wiedererkannten hohen Stellenwert der Heimat in einer zusammengerückten Welt verständlich zu machen. Heimatliebe und Weltoffenheit sind in einer globalisierten Welt keine Gegensätze. Der Begriff „Heimat“ wird weit und offen gefasst. Er ist nicht mehr nur Erinnerungskultur. Und keinesfalls Reservat für wenige, sondern bietet Raum für viele.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    11.12.2017
    B 27 Tunnel Dußlingen
    Anstehende Freigabe der derzeit gesperrten Überholspur in Richtung Balingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, den 13. Dezember 2017, temporäre Sicherungsarbeiten entlang der Lärmschutzwände nördlich und südlich des Dußlinger Lärmschutztunnels erfolgen. Nach Abschluss dieser Arbeiten voraussichtlich am 20. Dezember 2017 wird die derzeit gesperrte Überholspur in Richtung Balingen wieder zu Verfügung stehen.

    Bis zur endgültigen Sanierung werden im Rahmen der temporären Sicherungsarbeiten Sicherheitsnetze an den Lärmschutzwänden angebracht. Hierdurch ist sichergestellt, dass keine Teile der Lärmschutzwand mehr auf die Fahrbahn in Richtung Balingen herabfallen und den Verkehr gefährden können. Während dieser Arbeiten wird zusätzlich die Überholspur der B 27-Richtungsfahrbahn Balingen -Tübingen in Dußlingen tagsüber im Arbeitsbereich gesperrt. Nach Abschluss der Maßnahme wird diese Überholspur und gleichzeitig auch die Überholspur auf der Richtungsfahrbahn Tübingen-Balingen voraussichtlich am 20. Dezember wieder für den Verkehr freigegeben.
     
    Sämtliche Sanierungsarbeiten erfolgen im Rahmen der Gewährleistung. Aufgrund des bereits in 2014 eingetretenen Schadensfalls wurden die Gewährleistungsfristen im Bauvertrag verlängert. Demnach trägt die Baufirma die Kosten für die anstehenden temporären Sicherungsarbeiten. Dem Bund als Straßenbaulastträger entstehen hierdurch keine Kosten.
     
    Hintergrundinformationen:
    Im August 2017 löste sich an einem Lärmschutzwandelement im Mittelstreifen der B 27 in Dußlingen ein Teilstück der sogenannten Vorsatzschale. Da das Herabfallen weiterer Teile der Vorsatzschalen nicht auszuschließen war, wurde die Überholspur auf der Richtungsfahrbahn Tübingen-Balingen vorsorglich gesperrt.
     
    Zur Feststellung des Schadenumfangs wurden im September 2017 eine Begutachtung und Bewertung der Lärmschutzwände durch einen Sachverständigen durchgeführt. Ergänzend zu den örtlichen Erhebungen fanden Belastungsversuche an vor Ort gewonnenen Materialproben statt. Das Gutachten liegt mittlerweile vor.
     
    Derzeit erfolgt die Prüfung und Bewertung dieses Gutachtens durch das Regierungspräsidium Tübingen. Es zeigt sich bereits heute, dass zur abschließenden Bewertung weitere Untersuchungen erforderlich sind. Die Dauer dieser Untersuchungen ist nicht genau absehbar. Deshalb erfolgt die zeitlich befristete Sicherung der Lärmschutzwände mit Sicherheitsnetzen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden kurzfristigen Behinderungen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    08.12.2017
    5,35 Mio. Euro für die Schulen für Gesundheitsfachberufe

    ​Mit insgesamt 5,35 Mio. Euro fördert das Regierungspräsidium Tübingen die Schulen für Gesundheitsfachberufe im Jahr 2017. Davon erhalten die Schulen für Berufe in der Physiotherapie und Logopädie in privater Trägerschaft 4,57 Mio. Euro. Die Schulen für Ergotherapie, Massage und Podologie erhalten Zuschüsse in Höhe von 780.000 Euro.

    „Mit der Förderung leisten wir einen erheblichen Beitrag, die an privaten Schulen üblichen Schulgelder niedrig zu halten. Auf diese Weise ermöglichen wir Schülerinnen und Schülern aus einkommensschwachen Familien den Schulbesuch und tragen damit auch zur Linderung des Fachkräftemangels in den Gesundheitsberufen bei“, so Regierungspräsident Tappeser. Das Regierungspräsidium führt nicht nur die Aufsicht über die Gesundheitsfachberufeschulen, sondern ist auch für die Auszahlung der Fördermittel verantwortlich. Mit den jährlichen Zuschüssen werden ca. 80 Prozent der Kosten des Schulbetriebs gedeckt. Voraussetzung für die Förderung der Schulen in privater Trägerschaft ist, dass die Schulen auf gemeinnütziger Grundlage arbeiten. In den letzten Jahren wurden die Förderbeträge stetig angehoben, sowohl um den Kostensteigerung als auch den neuen Anforderungen an die Schulen gerecht zu werden.
     
    Im Vergleich zu anderen Ausbildungsgängen bringt die Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf einen vermehrten Aufwand mit sich. Bei Klassengrößen von bis zu 25 Auszubilden und sehr viel praktischen Unterricht in Kleingruppen gibt es großen Bedarf an Lehrkräften. Dies gilt insbesondere für die praktische Ausbildung, die an Patientinnen und Patienten stattfindet. Hier sind eine kontinuierliche Anleitung der Auszubildenden und eine Begleitung durch die Schule unerlässlich.  Auch die  Ausstattung der Schulen lässt sich nur schwerlich mit anderen Ausbildungsgängen vergleichen. Die Unterhaltung dieser Schulen ohne entsprechende staatliche Förderung ist kaum leistbar ist. So benötigen Physiotherapieschulen z.B. entsprechende Hydroräume zum Erlernen der Hydrotherapie, Ergotherapieschulen Werkräume für Ton- oder Flechtarbeiten, die Logopäden tun sich mit Therapieräumen hervor, während die Podologen eigene Praxen für medizinische Fußpflege unterhalten. In Massageschulen gibt es Massageliegen, auf denen gegenseitig verschiedene Techniken erlernt werden können.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    05.12.2017
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Hauptbauleistungen für den Bauabschnitt 1 vergeben

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für den Bauabschnitt 1 des 6-streifigen Ausbaus der A 8 die Hauptbauleistungen vergeben.

    Den Auftrag für die Hauptbauleistungen, das sind insbesondere der Straßen- und Brückenbau, hat die Firma LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt rund 37,2 Mio. Euro.
     
    Die Inbetriebnahme der ausgebauten A 8 inklusive der Doppelanschlussstelle ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Der Bauabschnitt 1 ist mit 2,3 Kilometern der kürzeste aber infolge des gleichzeitigen Neubaus der Doppelanschlussstelle Ulm-West / Ulm-Nord der komplexeste Bauabschnitt des Ausbaus der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord. Durch die Erweiterung der bestehenden Anschlussstelle Ulm-West um die Anschlussstelle Ulm-Nord zur sogenannten Doppelanschlussstelle, wird das Industriegebiet im Ulmer Norden mit seinem Container-Bahnhof zukünftig direkt an die A 8 angebunden. Die Verknüpfung zwischen Straße und Schiene wird auf diese Weise optimiert und es werden die Ortsdurchfahrten entlastet. Eine besondere Herausforderung des Bauabschnitts ist, dass die A 8 mit ihren ca. 74.000 Fahrzeugen pro Tag die ebenfalls hoch belastete Bahnstrecke Stuttgart-Ulm kreuzt. Der Neubau des entsprechend notwendigen Brückenbauwerks im laufenden Betrieb stellt eine sehr anspruchsvolle Aufgabe dar.

    Vorabmaßnahmen sind bereits erfolgt. Sichtbar sind aktuell die in Vorbereitung des Ausbaus getätigten Vorschüttungen der neuen Straßendämme.
     
    Die Maßnahme ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundes, vertreten durch das Regierungspräsidium Tübingen, sowie der Stadt Ulm.
     
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspxzu finden.zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    04.12.2017
    „Natur findet Stadt“
    Neue Sonderausstellung im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb nimmt Interessierte mit auf eine spannende „Urban Safari“.
     Sonderausstellung „Natur findet Stadt“; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Mit Natur wird meist ein unberührter, vom Menschen kaum beeinflusster Lebensraum verbunden. Doch auch mitten in der Stadt gibt es zahlreiche Pflanzen und Tiere, die mit uns quasi Tür an Tür leben. Die Ausstellung „Natur findet Stadt“ zeigt, wie Tiere den Lebensraum „Stadt“ nutzen und diesen mit uns Menschen teilen. Die Ausstellung ist bis 21. Januar 2018 im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb zu sehen.

    Schon einmal einen Siebenschläfer unter dem Kopfkissen oder einen Fuchs in der Spüle entdeckt? Zwischenzeitlich leben in unseren Städten viele, teilweise sogar gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Sie sind in manchen Fällen aus ihrem ursprünglichen Lebensraum verdrängt worden und finden nun Zuflucht in den Städten und Gemeinden. Die von der Umweltakademie Baden-Württemberg konzipierte Ausstellung zeigt den urbanen Lebensraum aus einer ganz neuen Perspektive.
     
    Genutzt werden hierfür interaktive Ausstellungsmodule und anschauliche Exponate, die zum Entdecken, Verstehen und idealerweise auch zum Handeln anregen sollen. Beim Gang durch die einzelnen Ausstellungsstationen nehmen die Besucher die städtische Artenvielfalt wahr und erleben sie aktiv. Die Ausstellung „Natur findet Stadt“ ist vor allem für Familien geeignet und kann ab sofort zu den üblichen Öffnungszeiten, d.h. von Mittwoch bis Montag 11:00-17.00 Uhr, kostenfrei im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen entdeckt werden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Sonderausstellung ist Teil des aktuellen Winterprogramms 2017/2018 des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter Telefon 07381/932938-31 oder online unter http://biosphaerengebiet-alb.de/index.php/biosphaerenzentrum/programm
     
    Bildunterschrift:
    Sonderausstellung „Natur findet Stadt“; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.12.2017
    B 312 Ortsumgehung Reutlingen (Scheibengipfeltunnel)
    Nachtsperrung des Scheibengipfeltunnels vom 05.12. auf 06.12. und vom 06.12. auf 07.12.2017

    ​Die Verkehrsfreigabe des Scheibengipfeltunnels im Zuge der B 312 Ortsumgehung Reutlingen für den Verkehr erfolgte am 28. Oktober 2017. In der darauf folgenden vierwöchigen Einfahrphase wurde die Tunneltechnik getestet und überprüft. Zum Ende der Einfahrphase findet jetzt planmäßig eine nächtliche Tunnelsperrung an zwei Tagen statt, um Änderungen an der Brandbelüftung und Nachjustierungen an der Tunneltechnik vorzunehmen.

    Hierzu wird der Tunnel in den Nächten von Dienstag, den 5. Dezember ab 21:00 Uhr bis Mittwoch, den 6. Dezember ca. 5:00 Uhr und von Mittwoch, den 6. Dezember ab 21:00 Uhr bis Donnerstag, den 7. Dezember 2017 ca. 1:00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt durch die Ortsdurchfahrt von Reutlingen. Die Sperrung und die geänderte Wegweisung werden über die installierte Tunneltechnik und die Wechselwegweiser angezeigt.
     
    Zur besseren Brandbelüftung der Portalbereiche wird eine neue Steuerungssoftware aufgespielt und anschließend die gesamte Brandbelüftung überprüft. Auch findet eine Wartung der Antriebstechnik der Rauchabzugsklappen, die in der Zwischendecke eingebaut sind, statt. Hierzu muss die Abluftkalotte von den Monteuren betreten werden, was im Regelbetrieb eine sofortige Sperrung des Tunnels auslösen würde. Deshalb ist für die Durchführung dieser Arbeiten eine Nachtsperrung des Scheibengipfeltunnels aus Arbeitsschutz- und Sicherheitsgründen unumgänglich.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    04.12.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 12. bis 28. Dezember 2017 in der Gemeindebücherei Lichtenstein in Unterhausen zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 12. bis 28. Dezember 2017 in der Gemeindebücherei Lichtenstein in Unterhausen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    30.11.2017
    Regierungspräsident Klaus Tappeser übergibt Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in
    „Meister dank Wissen, Können und Wollen“

    ​Am 30. November 2017 überreichte Regierungspräsident Klaus Tappeser im Rahmen einer Feierstunde im Dorfgemeinschaftshaus Reute-Gaisbeuren knapp 40 Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in. Er gratulierte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen. Außerdem rief er die jungen Meisterinnen und Meister auf, die Digitalisierung der Landwirtschaft aktiv mitzugestalten. Einmal mehr gelte der Spruch: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“.

    Der Regierungspräsident betonte, Meisterinnen und Meister seien als Führungskräfte, leitende Mitarbeiter und Betriebsleiter gesuchte Fachkräfte mit sehr guten Berufschancen. „Mit der bestandenen Meisterprüfung haben Sie vielfältige Schlüsselqualifikationen erworben und sind damit bestens für die Zukunft gerüstet. Sie befinden sich jetzt auf Augenhöhe mit Akademikern“, sagte Tappeser in seiner Festansprache.
     
    Der Meistertitel habe in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Vom Niveau her sei er im Europäischen Qualifikationsrahmen so eingeordnet wie der Bachelor-Abschluss. Diese Vergleichbarkeit der beruflichen Fortbildung mit der universitären Bildung zeige das hohe Ansehen, das die duale Ausbildung mit den Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung in Deutschland wie auch in der Europäischen Union genießt.
     
    Tappeser unterstrich in seiner Festansprache, dass drei Dinge die gute Meisterin und den guten Meister auszeichnen: Wissen, Können und Wollen. „Sie haben in Ihrer Prüfung bewiesen, dass Sie diese drei Dinge erworben haben“, lobte der Regierungspräsident, „darauf können Sie stolz sein.“
     
    Der Regierungspräsident appellierte an die jungen Meisterinnen und Meister, Vorurteilen gegenüber der Landwirtschaft wirkungsvoll entgegenzutreten. Nach dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ sollten sie sachlich informieren und so zum richtigen Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit beitragen. Dabei seien zunehmend auch „social Media-Kanäle“ wichtig, so Tappeser unter Verweis darauf, dass das Regierungspräsidium Tübingen als erstes Regierungspräsidium im Land auf Facebook und Twitter vertreten ist.
     
    Tappeser bedankte sich bei allen, die die gute Aus- und Fortbildung ermöglicht und die jungen Meisterinnen und Meister zum Prüfungserfolg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschulen für Landwirtschaft in Biberach und Ravensburg sowie bei den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern.
     
    Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer landwirtschaftlichen Fachschule auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in landwirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist für den Beruf Landwirt/in regierungsbezirksweit für die Aus- und Fortbildung zuständig.
    Die Landwirtschaft sorgt für hochwertige Lebensmittel und für den artgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und im Klimaschutz sowie als Energieerzeuger. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit zugleich eine wichtige Grundlage für Naturschutz und Tourismus.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 4
    29.11.2017
    Lücke im Radwegenetz zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen wird geschlossen
    Baubeginn am 29. November 2017

    ​Zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen haben am 29. November 2017 die Arbeiten am neuen Radweg parallel zur L 385 begonnen. Mit dem Ausbau wird eine durchgängige und sichere Radwegverbindung durch den Rammert und das Katzenbach-Dünnbachtal geschaffen. Verkehrsminister Winfried Hermann hob die Bedeutung der Strecke für den Freizeit- und Alltagsverkehr heraus: „Wir wollen Radfahren attraktiv machen, daher ist es wichtig, dass Lücken wie diese nach und nach geschlossen werden.“ Bisher mussten RadfahrerInnen zum Teil auf der vielbefahrenen L 385 radeln, was nicht ungefährlich ist. „Es ist mir als ehemaligem Rottenburger ein großes Anliegen, diesen sicheren Radweg zu bauen, allerdings wie im ganzen Land nach sachlichen Bedarfs- und Realisierungskriterien und nicht, weil ich aus Rottenburg stamme“, so Hermann.

    Der Radweg ist Teil des Radwegebauprogramms des Landes und des Radwegenetzkonzeptes des Landkreises Tübingen. Um die Attraktivität des Fahrradverkehrs in Baden-Württemberg zu steigern, sollen die Radverkehrsinfrastruktur und die Verkehrsverhältnisse für die Radfahrerinnen und Fahrradfahrer, besonders für die Mobilität im Alltag, nachhaltig verbessert werden.
     
    „Seit mehr als 20 Jahren steht der Ausbau des Radwegs zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen auf der Wunschliste der beiden Kommunen. Umso mehr freue ich mich, dass wir dieses Projekt jetzt realisieren können. Wir stärken damit nicht nur die Sicherheit und die Attraktivität des Radverkehrs, sondern leisten auch einen Beitrag für eine noch engere Verbindung zwischen Rottenburg und dem Steinlachtal“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Im Auftrag des Regierungspräsidiums Tübingen wird die Umsetzung der Baumaßnahme durch die Stadt Rottenburg am Neckar überwacht. Die rund 4,2 Kilometer lange Baustrecke beginnt auf Gemarkung Rottenburg-Dettingen, 2,5 Kilometer südöstlich des Dettinger Ortszentrums im Gewann Seidenbrunnen und circa 80 Meter südlich der L 385. Sie endet mit der Anbindung an den Kreisverkehr nach der Ortseinfahrt von Ofterdingen. Rund zwei Kilometer des Radweges werden nach dem Prinzip des geringstmöglichen Eingriffs entweder als straßenbegleitender Weg mit bituminöser Befestigung oder als ein von der L 385 abgerückter Weg mit wassergebundener Befestigung neu gebaut. Im Übrigen wird der Radweg auf dem bestehenden, in der Regel forstwirtschaftlichen Wegenetz geführt. Die bestehenden Wege werden zum Teil ausgebaut.

    Der Radweg verläuft auch durch die FFH-Gebiete des „Rammerts“ und das Naturschutzgebiet „Katzenbach-Dünnbachtal“. Durch die Mitbenutzung bestehender Wege konnten die Eingriffe stark reduziert werden. Darüber hinaus sind als Ausgleich für zusätzlich in Anspruch genommene Flächen naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahmen vorgesehen. Hierzu zählt beispielsweise die Wiederherstellung von Biotopen und von lebensraumtypischen Waldbeständen.
     
    Im Zuge des Ausbaus werden insgesamt fünf Brücken saniert und ein neues Bauwerk in Form einer Aluminiumkonstruktion über den Katzenbach erstellt.
     
    Während der gesamten Bauarbeiten können die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer die L 385 befahren. Für einzelne Bauabschnitte wird jedoch eine halbseitige Sperrung der L 385 unter Regelung durch eine Lichtsignalanlage erforderlich.
     
    Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen rund 1,3 Millionen Euro. Der Löwenanteil von 1,23 Millionen Euro wird vom Land Baden-Württemberg getragen. Die restlichen Kosten von circa 70.000 Euro tragen die Stadt Rottenburg a. N. und die Gemeinde Ofterdingen.
     
    Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Ende Mai 2018 vorgesehen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-30005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    29.11.2017
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 5. bis 21. Dezember 2017 in der Gemeindebücherei in Ammerbuch-Pfäffingen zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; Quelle: Frischmuth/Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 5. bis 21. Dezember 2017 in der Gemeindebücherei in Ammerbuch-Pfäffingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.
     

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.11.2017
    Mainzelmännchen-Ampel in Ehingen ist nicht zulässig

    ​Das Regierungspräsidium teilt mit, dass die Stadt Ehingen (Donau) angewiesen wurde, die Mainzelmännchen-Ampel durch ein der Straßenverkehrsordnung entsprechendes Symbol zu ersetzen. Die rechtliche Regelung ist aus Sicht des Regierungspräsidiums eindeutig und lässt keinen Ermessenspielraum zu. Nach der Straßenverkehrsordnung müssen Lichtzeichenanlagen für Fußgänger das rote Sinnbild eines stehenden und das grüne Bild eines schreitenden Fußgängers zeigen. Das Sinnbild für Fußgänger ist in der Straßenverkehrsordnung explizit dargestellt. Auch die „Richtlinien für Lichtsignalanlagen“ zeigen verbindlich, wie die Signalbilder auszusehen haben. Lediglich die Ampelmännchen in den ostdeutschen Bundesländern sind gemäß Einigungsvertrag zugelassen. Andere Sinnbilder, worunter auch die Mainzelmännchen fallen, sind nach Auffassung des Regierungspräsidiums straßenverkehrsrechtlich nicht zugelassen.


    Es wird darauf hingewiesen, dass Verkehrsteilnehmer nur die verbindlich festgelegten Verkehrszeichen beachten müssen. Dies ergibt sich ebenfalls aus der Straßenverkehrsordnung. Nicht verbindlich festgelegte Zeichen und Sinnbilder sind keine Verkehrszeichen. Sie müssen nicht beachtet und können auch nicht angeordnet werden.


    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    29.11.2017
    Planfeststellungverfahren zur Beseitigung des Bahnüberganges Schweinhausen II auf der Strecke Ulm – Friedrichshafen in der Gemeinde Hochdorf (Landkreis Biberach)

    ​Auf Antrag der DB Netz AG Regionalbereich Südwest führt das Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart, für das oben genannte Vorhaben ein Planfeststellungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz durch. Das Regierungspräsidium Tübingen ist dabei die Anhörungs- und Erörterungsbehörde. Von Montag, den 4. Dezember 2017, bis einschließlich Freitag, 19. Januar 2018 werden die Planunterlagen im Rathaus der Gemeinde Hochdorf zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsübliche Bekanntmachung zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgegeben. Näheres ist der Bekanntmachung zu entnehmen.
     
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
     
    Hintergrundinformationen
    Der Bahnübergang Schweinhausen II ist Teil einer Dreier-Bahnübergangskette, die aus den Bahnübergängen Schweinhausen I und II und dem Bahnübergang in Hochdorf besteht. Aufgrund der Nähe des Bahnüberganges Schweinhausen II zu den Nachbarbahnübergängen Schweinhausen I und Hochdorf sowie zur Erhöhung der Sicherheit soll der Bahnübergang ersatzlos beseitigt werden.
    Weiter sind bei den Bahnübergängen Schweinhausen I und Hochdorf eine Erneuerung und Erweiterung der technischen Sicherung geplant.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 4. Dezember 2017 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden und werden zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar sein unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/ Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Schienen.
     
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 / 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.11.2017
    B 31 im Dialog, Meersburg-Immenstaad
    Informations- und Dialogveranstaltung für die politischen Repräsentanten aus der Raumschaft am 28.11.2017
     Infostand B31 28.11.2017; © team ewen GbR

    ​Im Rahmen des Dialogforums zum Aus- und Neubaus der B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad hat das Regierungspräsidium am Dienstag, den 28. November 2017, die politischen Repräsentanten aus der betroffenen Raumschaft zu einer Informations- und Dialogveranstaltung geladen. Auf der Veranstaltung wurde zunächst im Plenum über den aktuellen Planungsstand informiert. Matthias Kühnel vom Regierungspräsidium Tübingen konstatierte, dass innerhalb des Prüfraumes ergebnisoffen untersucht wird. „Es gibt keine favorisierte Trasse - wir beginnen mit einem weißen Blatt Papier“.

    Danach bestand auf einem Infomarkt die Möglichkeit, an Ständen zu den Themen Verkehrsuntersuchung, Raumanalyse, Naturschutz und Dialogprozess mit dem Planungsteam des Regierungspräsidiums, den Gutachtern und dem Moderationsbüro team ewen ins Gespräch zu kommen.
     
     
    Wann gibt es belastbare Fakten – und wie groß ist der Spielraum für den Dialog?
    Einerseits will man Ergebnisse präsentiert bekommen, andererseits von Anfang mitreden. Und beim Mitreden muss man viele gesetzliche und technische Leitplanken berücksichtigen. Ein schwieriges Ansinnen, aber ohne Alternative, so MdB Riebsamen: „Wenn wir in 20 Jahren nicht zugeben wollen, dass wir die Straße vergeigt haben, dann müssen wir heute diesen Prozess gemeinsam gehen.“ 
     
    Wie geht es jetzt weiter?
    Im Jahr 2018 wird die Auswertung der Verkehrsuntersuchung vorliegen und die Erhebungen des ersten Teils der Raumanalyse abgeschlossen sein. Mit diesen Ergebnissen können die vorliegenden Varianten verglichen, modifiziert und optimiert werden. Das Ziel ist, so Kühnel, „dass möglichst im Konsens eine Lösung gefunden wird, die die Verkehrsprobleme löst und gleichzeitig die Menschen im Raum möglichst gleichmäßig be- bzw. entlastet werden.“
     
    Hintergrundinformationen
    Mit dem Aus- und Neubau der B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad sollen die Menschen im nördlichen Bodenseeraum entlastet und der Verkehr gebündelt werden. Bevor das Regierungspräsidium seinem „Auftraggeber“, dem Bund, eine Straßenführung empfiehlt, sind intensive Untersuchungen erforderlich: Wie wird sich der Verkehr entwickeln? Wo sind Mensch und Natur wie stark berührt? In dieser Zeit wird die Raumschaft die Planung begleiten. Es geht um Transparenz: Was wird wie untersucht? Welche Bewertungen und Abwägungen führen zu welchen Entscheidungen? Und es geht um Dialog: Welche Vorstellungen haben Bürgerinnen und Bürger von einer guten Straßenführung? Welche Erwartungen haben Bürgermeister und Gemeinderäte an die neue Straße?
     
    Deshalb hat das Regierungspräsidium Tübingen ein Dialogforum zum Aus- und Neubau eingerichtet: Hier reden zufällig ausgesuchte Personen aus der Region gemeinsam mit Vertretern von Interessenverbänden über die neue B 31. Das Dialogforum hat im Sommer 2016 seine Arbeit begonnen. Alle Bürgerinnen und Bürger haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich bei Veranstaltungen sowie über das Internet zu informieren, Fragen zu stellen und Vorschläge zu unterbreiten.
     
    Dokumente zu den Sitzungen sowie weitere Hintergrundinformationen finden Sie auf der Internetseite http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/dialog-die-region-redet-mit.
     



    Bildbeschreibungen:
    Infostand B31 28.11.2017
    Plenum B31 28.11.2017
    Podium B 31 28.11.2017
                
    Fotos: team ewen GbR
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 oder, insbesondere zu Fragen des Dialogs, Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    28.11.2017
    B 312 Ortsdurchfahrt von Zwiefalten
    Fertigstellung und Verkehrsfreigabe am Donnerstag, 30. November 2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert derzeit die Fahrbahndecke der Bundesstraße 312 innerhalb der Ortsdurchfahrt von Zwiefalten vom Anschluss der K 6745 bis zur Zufahrt zum Gewerbegebiet am Ortsende in Richtung Riedlingen.

    Durch die grundhafte Erneuerung des gesamten Asphaltaufbaus der Bundesstraße wird der gestiegenen Verkehrsbelastung Rechnung getragen und eine dauerhafte tragfähige Fahrbahn hergestellt. Die Arbeiten an dem dringend sanierungsbedürftigen Abschnitt der Bundesstraße können aufgrund der besser als angenommenen Untergrundverhältnisse und des damit verbundenen Zeitvorteils früher als geplant zum Abschluss gebracht werden. Das Regierungspräsidium plant deshalb, den gesamten Streckenabschnitt am Donnerstag, den 30. November 2017, im Lauf des Nachmittags wieder frei zu geben.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern der Gemeinde Zwiefalten und den Verkehrsteilnehmern für die Geduld und die Kooperation.
    Die Kosten für die Sanierung dieses rund 0,7 km langen Bundesstraßenabschnitts belaufen sich auf rund 556.000 € und werden von der Bundesrepublik Deutschland und der Gemeinde Zwiefalten getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-30005 zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    28.11.2017
    „Ich will dazugehören …“
    Fachtag Radikalisierungstendenzen junger Menschen in Schulen im Bürgersaal in Wilhelmsdorf

    ​Bundesweit sind bisher etwa 890 Jugendliche oder junge Erwachsene nach Syrien oder in den Irak gereist, um dort den Islamischen Staat oder andere terroristische Gruppierungen zu unterstützen. In Baden-Württemberg liegen Hinweise auf circa 50 Personen vor, die in Richtung Syrien oder Irak ausgereist sind. Bei einem Drittel davon handelt es sich um weibliche Personen. Die Ausreise einer 16-jährigen Schülerin aus Konstanz nach Syrien machte bundesweit Schlagzeilen. Radikalisierende Orientierungsangebote können also auf einen Teil von Jugendlichen anziehend wirken. Sie stellen die Gesellschaft und damit auch ihre Schulen vor große Herausforderungen.

    „Wie erreichen wir Jugendliche, die sich von extremistischen Ansichten radikaler Gruppen angesprochen fühlen?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich am Dienstag, 28.11. eine Fachtagung im Bürgersaal und im Gymnasium Wilhelmsdorf (Landkreis Ravensburg), die das Regierungspräsidium Tübingen zusammen mit dem Polizeipräsidium Konstanz und dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg veranstaltet hat. Dr. Susanne Pacher, Abteilungspräsidentin für Schule und Bildung am Regierungspräsidium Tübingen, warf vor 100 Lehrerinnen und Lehrern aus den Regierungsbezirken Tübingen und Freiburg ganz praktische Fragen auf: „Wenn ein Schüler als Profilbild in einem sozialen Netzwerk einen gewaltbereiten Isis-Kämpfer einstellt, was ist dann zu tun? Und wie verhält man sich als Lehrkraft angemessen, wenn man einen Schülerchat mit verdächtigen Inhalten zur Kenntnis bekommt?“ In Vorträgen und Workshops informierten Fachleute aus den Reihen von Polizei und Schule, sowie von weiteren staatlichen und kirchlichen Trägern über die Sachlage und mögliche Schritte zur Radikalisierungsprävention in der Schule. Besonders aufrüttelnd waren die Erkenntnisse aus dem Kompetenzzentrum zur Koordinierung des Präventionsnetzwerks gegen (islamischen) Extremismus in Baden-Württemberg (KPEBW): „Jugendliche mit jedem erdenklichen Hintergrund sind radikalisierbar oder zumindest empfindsam für radikale Ideologien. Es gibt keine soziale Schicht, die davon ausgenommen wäre.“
     
    In einigen Schulen haben Lehrerinnen und Lehrer schon die Frage aufgeworfen, wie sie mit den Radikalisierungstendenzen einzelner junger Menschen umgehen sollen. Die Frage nach Hilfsangeboten ist laut geworden. Ziel der Tagung war, Lehrerinnen und Lehrer für Radikalisierungstendenzen von Jugendlichen zu sensibilisieren und ihnen Anregungen zu geben, aktiv damit umzugehen. In zwei Workshop-Runden boten die Polizei und regionale Kompetenzzentren die Möglichkeit, Fragen von Prävention und Intervention zu diskutieren und sich über verschiedene Unterstützungsangebote zu informieren. Gerold Sigg, der neue Leiter des Polizeipräsidiums Konstanz, dankte den anwesenden Lehrerinnen und Lehrern, dass sie beim Umgang mit Radikalisierungstendenzen nicht wegschauen wollen, sondern sich der großen gesellschaftlichen Herausforderung stellen damit umzugehen.
     
    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, Tel. 07071 / 757-2137, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    28.11.2017
    Vorsicht bei Anti-Rutsch-Behandlungsmitteln
    Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen empfiehlt: Vor Behandlung einer Oberfläche mit Chemikalien Nutzungshinweise beachten

    ​Die für ganz Baden-Württemberg zuständige Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat in enger Zusammenarbeit mit der Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg den Verkauf eines Produktes für die Anti-Rutsch-Behandlung von Bade- und Duschwannen unterbunden. Ein Händler hatte das Produkt angeboten, ohne die Verbraucher über erhebliche Gefahren bei der Verwendung zu informieren.

    Auf feuchten Oberflächen von Bade- und Duschwannen ist die Rutschgefahr groß. Abhilfe kann hier eine Duschmatte, Badewanneneinlage oder die Behandlung der Oberfläche mit Chemikalien wie Flusssäure schaffen. Wer die Kosten für die Beauftragung eines Fachbetriebs sparen möchte, greift zu frei erhältlichen Produkten für eine solche Oberflächen-Behandlung. Aber Achtung: Eine ausführliche Aufklärung über die möglichen Gefahren, die bei der Anwendung bestehen, ist zum Schutz der Verbraucher unerlässlich.
     
    Fehlen diese Nutzungshinweise, sind sie mangelhaft oder unverständlich, kann das zu gesundheitlichen Schäden führen. Dies musste jüngst eine Verbraucherin erfahren, als sie auf einer Messe ein chemisches Produkt zur Anti-Rutsch-Behandlung ihrer Duschwanne kaufte und es selbst, wie in der beiliegenden Beschreibung vorgegeben, anwendete. Trotz des Einsatzes von Handschuhen kam es zu einem Kribbeln in den Fingern, worauf sie die Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg kontaktierte. Aufgrund des auf der Flasche vermerkten Inhaltsstoffes von 6 % Flusssäure wurde der Verbraucherin dringend ausgiebiges Spülen der Hände und sofortiges Aufsuchen des nächsten Krankenhauses und eine stationäre Behandlung empfohlen.

    Die Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg übermittelte dem Regierungspräsidium Tübingen als zuständiger Marktüberwachungsbehörde umgehend alle Informationen zu dem betreffenden Produkt. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein gefährliches Gemisch handelte, das u.a. mit einem veralteten Gefahrenpiktogramm „Totenkopf mit gekreuzten Knochen“ gekennzeichnet war.
    Zum Schutz der Verbraucher bestehen für den Handel von Stoffen und Gemischen, die mit dem Gefahrenpiktogramm „Totenkopf mit gekreuzten Knochen“ gekennzeichnet sind, gesetzliche Vorgaben. So benötigt der Händler für die Abgabe dieser Chemikalien an den privaten Endverbraucher eine Erlaubnis nach der Chemikalien-Verbotsverordnung. Zusätzlich muss der Händler die Verbraucher über mögliche Gefahren sowie über die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen beim Gebrauch unterrichten.
     
    Im vorliegenden Fall lag beim Händler keine Erlaubnis nach Chemikalien-Verbotsverordnung vor und zudem hat er die erbraucherin nicht über die möglichen Nutzungsrisiken des Produktes informiert. Auf Hinweis des Regierungspräsidiums Tübingen stellte der betroffene Händler den Verkauf des Produktes ein.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen und die Hersteller und Händler in Fragen der Produkt- und Chemikaliensicherheit zu beraten. Ziel ist es dabei, die Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.
     
    Flusssäure ist eine stark ätzende Säure, die auch zum Ätzen von Glas und Metallen eingesetzt wird. Bei Kontakt mit der Haut wird Flusssäure resorbiert und kann dadurch tief in das Gewebe eindringen und selbst Knochen verletzen, ohne dass äußerlich große Wunden erkennbar sind.
     
    Der Verkauf von Chemikalien mit Gefahrenpiktogramm „Totenkopf mit gekreuzten Knochen“ an private Endverbraucher ist über den Onlinehandel grundsätzlich verboten.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    28.11.2017
    Letzte Bauphase B 27 zwischen Stuttgart und Tübingen in 2017
    Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rübgarten und dem Anschluss der B 297 und Freigabe der Anschlussstelle Wald-dorfhäslach (Bullenbank)

    ​Im Laufe der kommenden Tage wird die Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Tübingen zwischen der Kreisgrenze Esslingen und Pliezhausen-Gniebel abgebaut, sodass der Verkehr diesen Bereich der B 27 wieder uneingeschränkt befahren kann. Das Baufeld rückt weiter nach Süden für den letzten Bauabschnitt in diesem Jahr. Parallel dazu erfolgt ab Mittwoch, den 29. November 2017, im Tagesverlauf die vollständige Freigabe der Anschlussstelle Walddorfhäslach.

    Am Samstag, den 2. Dezember 2017, beginnt das Regierungspräsidium Tübingen dann mit der letzten Bauphase im Jahr 2017, der Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Pliezhausen-Rübgarten und der Anschlussstelle B 297 in Fahrtrichtung Tübingen. Während dieses Bauabschnitts wird die Abfahrt zur B 464 in Fahrtrichtung Reutlingen voll gesperrt. Die Einrichtung dieser Sperrung findet bereits am Freitag, den 1. Dezember 2017, am Spätnachmittag  statt. Die Auffahrt von Reutlingen (B 464) kommend auf die B 27 ist weiterhin möglich. Gleichzeitig wird die 3+0 Verkehrsführung auf der B 27 ab Höhe Rübgarten über die Abfahrt der B 464 bis zum Anschluss der B297 verlängert.
     
    Der Verkehr mit dem Fahrtziel Reutlingen wird bis zur Anschlussstelle Kirchentellinsfurt geführt und weiter über die L 379 und K 6908 (Nordring) zurück zur Anschlussstelle Reutlingen-Altenburg auf die  B 464 geleitet.
     
    Den Verkehrsteilnehmern von Stuttgart kommend wird empfohlen, die Alternativroute ab der Anschlussstelle Aichtal über die B 312 und B28 vorbei an Metzingen nach Reutlingen zu nutzen.
    Dieser Bauabschnitt bildet den Abschluss der diesjährigen Bauarbeiten in diesem Abschnitt der B 27. Nach derzeitigem Stand ist mit einem Abschluss der Arbeiten am 15. Dezember 2017 zu rechnen.  Anschließend wird die Baustelle über die Wintermonate geräumt. Ab diesem Zeitpunkt werden bis zum kompletten Abschluss der Bauarbeiten in 2018 pro Fahrtrichtung jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    27.11.2017
    Behebung von Schäden an der Glemsbachtalbrücke
    Eintägige halbseitige Sperrung der B 28 am 28. November 2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass die Bundestraße 28 auf Höhe von Metzingen-Neuhausen zwischen den Anschlussstellen Metzingen-Ost (Auchtertknoten) und Dettingen-West am Dienstag, den 28. November 2017, für die Dauer eines Arbeitstages halbseitig gesperrt werden muss. Die Sperrung ist notwendig, um Verschleißschäden an der sogenannten Fahrbahnübergangskonstruktion der Glemsbachbrücke zu beheben. Bei der Fahrbahnübergangskonstruktion handelt es sich um ein Brückenbauteil, das  den Spalt zwischen der Fahrbahnplatte der Brücke und der Fahrbahn auf festem Untergrund füllt. Da sie zu den am höchsten belasteten Bauteilen einer Brücke gehört, ist ihre Lebensdauer begrenzt. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und zur Vermeidung einer Schadenszunahme ist die kurzfristige Durchführung der Arbeiten zwingend erforderlich.

    Für die Durchführung der Arbeiten erfolgt eine halbseitige Sperrung der B 28 ab ca. 10.00 Uhr im Bereich der Glemsbachbrücke. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage an der Baustelle vorbei geführt. Sofern keine unvorhersehbaren Erschwernisse auftreten, werden die Arbeiten am gleichen Arbeitstag abgeschlossen. Mit Behinderungen im Baustellenbereich ist zu rechnen. Ortskundige Fahrer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit über die alternativen Fahrtrouten zu umfahren.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    27.11.2017
    Luftreinhalteplan Reutlingen ist fertiggestellt
    Regierungspräsidium veröffentlicht Fortschreibung vorab im Netz

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat die 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Reutlingen fertiggestellt. Seit 27.11.2017 ist die Fortschreibung als Vorab-Onlineversion auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen zu finden. Über den ersten Entwurf der 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Stadt Reutlingen hatte das zuständige Regierungspräsidium Tübingen bereits im Mai dieses Jahres informiert. Damit die 4. Fortschreibung öffentlich bekannt gemacht werden kann, müssen noch einige formale Verfahrensschritte abgeschlossen werden.

    „Hinter uns liegt ein arbeits- und zeitintensiver Prozess, bei dem uns die konsensuale Zusammenarbeit mit der Stadt Reutlingen stets sehr wichtig war. Mit dem Projekt „Modellstadt Reutlingen“ und der zugehörigen Spurgruppe wurde die Bürgerschaft bereits bei der Erarbeitung der Maßnahmen aktiv beteiligt“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Die Urteilsverkündung des Stuttgarter Verwaltungsgerichts vom 28. Juli 2017, das „Nationale Forum Diesel“ Anfang August und das Treffen der Kommunen mit der höchsten Luftschadstoffbelastung im Bundeskanzleramt am 4. September 2017 haben die Debatte um die Förderung nachhaltiger Mobilität einerseits sowie Blaue Umweltzonen und Verkehrsbeschränkungen für Dieselfahrzeuge andererseits bundesweit intensiviert. Mit Blick auf diese Ereignisse hat das Regierungspräsidium Tübingen den Entwurf der 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Reutlingen sowie die Möglichkeiten zur Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen zusammen mit der Stadt Reutlingen weiterentwickelt.

    Infolgedessen wurden folgende Maßnahmen in die 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans aufgenommen: Car Sharing und multimodale Mobilitätspunkte, betriebliches Mobilitätsmanagement und die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, Teilstrecke Innenstrecke mit Gomaringer Spange.

    Mit der Eröffnung des Scheibengipfeltunnels Ende Oktober 2017 verbessert sich durch weniger Fahrten in der Innenstadt auch die Luftqualität. Um die Grenzwerte für Stickstoffdioxid einzuhalten, sind jedoch weitere Maßnahmen erforderlich. Zentrale Maßnahmen sind die Verkehrsreduzierung auf dem Streckenzug B 312 alt durch die Reutlinger Innenstadt und das Lkw-Durchfahrtsverbot mit einer Ausnahme für den Lieferverkehr in der Innenstadt.  Weitere Maßnahmen im Planentwurf umfassen u.a. die Förderung des Umweltverbundes und der Elektromobilität, eine Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung sowie eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 50 für einige Innenstadtstrecken der Stadt Reutlingen.
     
    Kommt es trotz des umfangreichen Maßnahmenbündels im Jahr 2018 nicht zu einer Einhaltung des zulässigen Jahresmittelwerts für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, ist eine weitere optionale Maßnahme im Luftreinhalteplanentwurf vorgesehen. In diesem Fall ist vorgesehen, dass ab 1. Januar 2020 die bestehende Umweltzonenregelung in Reutlingen verschärft wird. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Fortschreibung der Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung durch den Bundesgesetzgeber.
     
    Hintergrundinformation:
    Mit dem Projekt „Modellstadt Reutlingen“ kommt das Regierungspräsidium Tübingen dem Auftrag des Verwaltungsgerichts Sigmaringen aus dessen Urteil vom 22. Oktober 2014 nach. In enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern – dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und der Stadt Reutlingen – wird erarbeitet, was getan werden muss, um die Immissionsgrenzwerte in ganz Reutlingen schnellstmöglich einzuhalten.
     
    Die Grenzwerte für Feinstaub PM10 werden in Reutlingen seit 2014 eingehalten. Auch bei der Stickstoffdioxidbelastung geht der Trend in die richtige Richtung: an der straßennahen Messstation in der Reutlinger Lederstraße wurden nach 70 μg/m³ in 2015 in 2016 mit 66 µg/m³ eine geringere Belastung (vorläufiger Messwert) gemessen. Allerdings liegt auch dieser Wert noch deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 40 μg/m³.
    Weitere Informationen zum Projekt „Modellstadt Reutlingen“ und zur Luftreinhaltung in Reutlingen sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref541/Luftreinhalteplaene/Seiten/Luftreinhaltung-Reutlingen.aspx eingestellt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk  Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    27.11.2017
    Gewässerschau an der Starzel
    Regierungspräsidium Tübingen überprüft am 06. Dezember 2017 den Zustand der Starzel in Bieringen und Frommenhausen

    ​Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und an der Starzel frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt daher am 06. Dezember 2017 zusammen mit dem Landratsamt Tübingen auf Rottenburger Gemeindegebiet eine Gewässerschau durch.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer werden das Starzelufer ab 9.00 Uhr von der Burgmühle bis zur Mündung in den Neckar begehen. Sie dokumentieren und veranlassen die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material, das bei Hochwasser mitgerissen werden könnte. Daneben liegt ihr Fokus auch auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion der Starzel beeinträchtigen könnten.  Außerdem werden Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden.
     
    Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohner bzw. Anlieger daher um Verständnis.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast gesetzlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an der Starzel durchzuführen (§ 32 Absatz 6 Wassergesetz Baden-Württemberg).
     
    Gemäß § 101 Wasserhaushaltsgesetz ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie  Anlagen am Gewässer zu betreten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Tübingen, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    22.11.2017
    L 313, Verbreiterung des Geh- und Radwegs entlang der Waldseer Straße in Weingarten zwischen Lägelerstraße und Mochenwanger Straße

    ​Am Donnerstag, 23. November 2017, beginnen die Vorarbeiten für die Verbreiterung des Geh- und Radweges entlang der Waldseer Straße zwischen Lägelerstraße und Mochenwangener Straße in Weingarten. Die Verbreiterung des Geh- und Radwegs soll bis 20. Dezember 2017 abgeschlossen sein.

    Der Geh- und Radweg in dem 200 m langen Abschnitt ist mit einer Breite von 1,5 m zu schmal für den Radverkehr insbesondere von Schülerinnen und Schülern. Durch die Verbreiterung auf 3 m wird sich die Sicherheit der Fußgänger aber auch der Radfahrer deutlich erhöhen.
     
    Für die Umsetzung der Baumaßnahme wird der Radverkehr in dem Abschnitt ab Donnerstag, 23. November 2017, über die parallel verlaufende Goethestraße umgeleitet. Ab Montag, 27. November 2017, werden zusätzlich die Aufstelllängen der Linksabbieger im Baustellenbereich verkürzt. Der Durchgangsverkehr auf der L 313 wird dadurch nicht beeinträchtigt. Für den Linienbusverkehr ergeben sich durch die Baumaßnahme keine Änderungen.
     
    Die Baukosten liegen bei rund 90.000 € und werden je hälftig vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Weingarten getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die in geringem Umfang entstehenden Behinderungen.
     
    Die Maßnahme ist Teil des RadNETZ Baden-Württemberg. Dieses vom Ministerium für Verkehr entwickelte Programm zielt auf ein flächendeckendes, durchgängiges Netz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren entlang der wichtigsten Siedlungsachsen im Land.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    22.11.2017
    A 8, sechsstreifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Kurzfristige Änderung der Verkehrsführung an der Anschlussstelle Merklingen in Fahrtrichtung Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen passt derzeit die Verkehrsführung an der Ein- und Ausfahrt der Anschlussstelle Merklingen der A 8 Fahrtrichtung Stuttgart auf den aktuellen Baufortschritt im Bauabschnitt 4 (Nellingen – Hohenstadt) an.

    Die Bauarbeiten in diesem Bauabschnitt kommen trotz einer Vielzahl von Schlechtwettertagen, an denen nur eingeschränkt oder gar nicht gebaut werden konnte, gut voran, weil die verloren gegangene Bauzeit wieder aufgeholt werden konnte. Die Fertigstellung der neuen Richtungsfahrbahn Stuttgart ist in greifbare Nähe rückt. Gut erkennbar ist dies an den bereits fertiggestellten Asphaltarbeiten zwischen dem Bauanfang bei Hohenstadt und der Anschlussstelle Merklingen. Derzeit erfolgen hier die letzten Ausstattungsarbeiten wie das Aufbringen der Markierung und das Schlagen der Schutzplanken. Auch im Bereich von der Anschlussstelle Merklingen in Richtung Tank- und Rastanlage Aichen sind große Teile der Asphaltarbeiten inzwischen abgeschlossen.
    Um auch den Fahrbahnbereich der Anschlussstelle Merklingen als abschließendes Element ausbauen zu können, sind in diesem Bereich Anpassungen der Verkehrsführung erforderlich. Es werden unter anderem die Aus- und Einfahrtsrampen so verlegt, dass ein entsprechendes verkehrsfreies Baufeld frei wird. Für den Verkehr werden mindestens 4 m breite Fahrgassen für die Ein- und Ausfahrten eingerichtet. Das Einrichten der Verkehrsführung findet jetzt auch noch in der Nacht vom 22. auf den 23. November 2017 statt. Hierfür werden temporär Fahrstreifen gesperrt und der Verkehr somit einstreifig geführt. Mit Behinderungen ist zu rechnen. Die Sperrungen und Verkehrsbehinderungen werden auf das Minimum reduziert.
     
    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx zu finden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    21.11.2017
    Regierungspräsidium Tübingen leitet Planfeststellungsverfahren für die Beseitigung von zwei schienengleichen Bahnübergängen bei Herrot und Lanzenhofen und den ersatzweisen Bau eines neuen Bahnübergangs (K 7905 / K 7910) ein

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat auf Antrag des Landkreises Ravensburg ein Planfeststellungsverfahren nach dem Landesstraßengesetz für die Beseitigung der benachbarten, schienengleichen Bahnübergänge bei Herrot (Gemeinde Kißlegg) und bei Lanzenhofen (Stadt Leutkirch), den Neubau eines höhenfreien Bahnübergangs zwischen den ehemaligen Bahnübergängen, die Errichtung zweier Bachdurchlässe unter der Straße in der Nähe des neuen Bahnübergangs sowie eine westliche Ortsumfahrung bei Herrot eingeleitet. Das Verfahren umfasst auch die Verlegung der K 7905 und der K 7910 und den teilweise Rückbau der alten Trasse im einschlägigen Bereich. Durch die Baumaßnahmen soll die Verkehrssicherheit auf der Verbindungsstrecke der beiden Mittelzentren Leutkirch im Allgäu und Wangen im Allgäu verbessert werden.

    Von Montag, 27. November 2017, bis einschließlich Mittwoch, 27. Dezember 2017, werden die Planunterlagen in den Rathäusern von Kißlegg und Leutkirch zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Bis drei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgegeben. Näheres ist den Bekanntmachungen zu entnehmen.
     
    Mit Beginn des Planfeststellungsverfahrens endet die Phase der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung. Anregungen und Bedenken, die in dieser Phase vorgetragen wurden, fließen nicht „automatisch“ in das Planfeststellungsverfahren ein. Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 27. November 2017 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden und werden zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar sein unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/ Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Straßen. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    17.11.2017
    Regierungspräsidium leitet Zielabweichungsverfahren für geplanten Kiesabbau am Standort Vogt-Grund ein

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen führt auf Antrag der Kiesgesellschaft Karsee GmbH & Co. KG ein Zielabweichungsverfahren zum geplanten Kiesabbau am Standort Grund in der Gemeinde Vogt (Landkreis Ravensburg) durch. Das Regierungspräsidium hat das Verfahren heute (17. November 2017) mit dem Versand der Planunterlagen an die zu beteiligenden Träger öffentlicher Belange eingeleitet.

    Die Kiesgesellschaft Karsee GmbH & Co. KG möchte am Ostrand des Altdorfer Waldes eine neue Kiesgrube im Trockenabbau erschließen. Die bereits durchgeführten geologischen Untersuchungen belegen, dass an diesem Standort ein abbauwürdiges Vorkommen vorliegt. Zudem ist dieser Standort im Vorentwurf des zukünftigen Regionalplans Bodensee-Oberschwaben als Vorranggebiet für den Kiesabbau vorgesehen. Nach dem aktuell rechtskräftigen Regionalplan ist der Standort allerdings von zwei Zielen der Raumordnung überlagert.
     
    Zum einen wäre mit dem geplanten Kiesabbau ein Eingriff in einen im Teilregionalplan „Oberflächennahe Rohstoffe“ festgelegten Bereich, in dem die Gewinnung oberflächennaher Rohstoffe nicht zulässig ist, verbunden. Zum anderen ist der dort vorhandene Wald als im Regionalplan als „Schutzbedürftiger Bereich für die Forstwirtschaft“ festgelegt.
     
    Die genannten Ziele stehen derzeit einer Genehmigung des Abbaus entgegen und sind auch im Wege der Abwägung nicht überwindbar. Ob diese Zielfestlegungen ausnahmsweise überwunden werden können, ist nun Gegenstand des Zielabweichungsverfahrens.
     
    Bis zum 5. Januar 2018 wird den beteiligten Trägern öffentlicher Belange sowie der Interessengemeinschaft Grenis-Grund Zeit gegeben, sich zum Vorhaben zu äußern. Das Regierungspräsidium wird die eingehenden Stellungnahmen auf der Ebene der Raumordnung sehr sorgfältig prüfen. Fachliche Detailfragen werden jedoch erst im sich ggf. anschließenden bau- und naturschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren geprüft.
     
    Hintergrundinformation
    Bei einem Zielabweichungsverfahren kann das Regierungspräsidium als höhere Raumordnungsbehörde in einem Einzelfall auf Antrag eine Abweichung von einem Ziel der Raumordnung zulassen, wenn die Abweichung unter raumordnerischen Gesichtspunkten vertretbar ist und die Grundzüge der Planung nicht berührt werden (§ 24 Landesplanungsgesetz).

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    16.11.2017
    Planfeststellungsverfahren zur Netzverstärkung der 110-kV-Leitung zwischen Herbertingen und Haisterkirch

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat auf Antrag der Netze BW GmbH für deren Vorhaben „Netzverstärkung der bestehenden 110-kV-Leitungsanlagen zwischen Herbertingen und Haisterkirch“ ein Planfeststellungsverfahren nach dem Energiewirtschaftsgesetz eingeleitet. Von Montag, 20. November 2017, bis einschließlich Freitag, 5. Januar 2018, werden die Planunterlagen in den Rathäusern der betroffenen Städte und Gemeinden zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei den betroffenen Städten und Gemeinden oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgegeben. Näheres kann den Bekanntmachungen entnommen werden. Anregungen und Bedenken, die in der inzwischen abgeschlossenen Phase der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung vorgetragen wurden, fließen nicht automatisch in das Planfeststellungsverfahren ein.
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
     
    Das Vorhaben umfasst die Ertüchtigung des bestehenden Hochspannungsnetzes auf einer Länge von etwa 39,5 km zwischen dem Umspannwerk Herbertingen über Bad Saulgau nach Otterswang bis zum Umspannwerk Haisterkirch in den Landkreisen Sigmaringen, Biberach und Ravensburg. Betroffen sind die bereits bestehenden 110-kV-Freileitungen Anlagen 0023 und 0037 Herbertingen – Bad Saulgau, Anlage 0038 Bad Saulgau – Otterswang und Anlagen 0039 und 0016 Otterswang – Haisterkirch. Beginnend am Umspannwerk Herbertingen verlaufen die Anlagen nacheinander durch die Städte und Gemeinden Herbertingen, Bad Saulgau, Ebersbach-Musbach, Bad Schussenried, Aulendorf sowie Bad Waldsee und enden am Umspannwerk Haisterkirch.
     
    Auf den bestehenden Masten zwischen Herbertingen und Otterswang sollen zusätzliche Leiterseile für einen weiteren Stromkreis aufgelegt und das bestehende Erdseil gegen ein technisch aktuelles Seil mit moderner Möglichkeit der Datenkommunikation (Lichtwellenleiter) ausgetauscht werden. Im Zuge dessen wird es zu einer Masterhöhung zwischen Herbertingen und Bad Saulgau und einem Mastneubau sowie -abbau zwischen Bad Saulgau und Otterswang kommen. Des Weiteren sollen die bestehenden Masten saniert werden, indem Teile der Masten ausgetauscht und an diversen Masten die Fundamente verstärkt werden. Zudem sollen zwischen Otterswang und Haisterkirch zwei Masterhöhungen durchgeführt werden, um den bestehenden Stromkreis vollumfänglich nutzen zu können. Im Zuge dessen werden auf diesem Teilstück auch einige Isolatoren gegen moderne getauscht.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 20. November 2017 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen und auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen (https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/Herbertingen-Haisterkirch.aspx) abgerufen werden. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    16.11.2017
    Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Landwirt/in durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse zur Festveranstaltung am Donnerstag, 30. November 2017, 13:30 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Reute-Gaisbeuren
    An die
    Damen und Herren der Medien
     
    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    am Donnerstag, 30. November 2017, richtet das Regierungspräsidium Tübingen die regierungsbezirksweite Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Landwirt/in aus.
     
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser wird im Rahmen einer Feierstunde knapp 40 Jungmeisterinnen und Jungmeistern, die im Jahr 2017 die Prüfung erfolgreich abgelegt haben, ihren Meisterbrief überreichen und den Festvortrag halten.
     
    Ich lade Sie daher herzlich ein zur
     
    Festveranstaltung
    am Donnerstag, 30. November 2017, 13:30 Uhr,
    im Dorfgemeinschaftshaus Reute-Gaisbeuren,
    St.-Leonhard-Straße 7, 88339 Bad Waldsee.
     
    Nach einer Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Roland Weinschenk wird Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser die Festansprache halten. Grußworte sprechen Herr Landrat Harald Sievers sowie der Vizepräsident des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg, Herr Gerhard Glaser.
     
    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte diesem Einladungsflyer.
     
    Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen.

    Eine verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 28.11.2017, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher

    Flyer

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    L 384, Ortsdurchfahrt von Nehren
    Sanierungsarbeiten werden wie geplant am 17.11.2017 abgeschlossen.

    ​Die Fahrbahndeckenerneuerung in der Ortsdurchfahrt von Nehren (L 384) kann trotz der zum Teil unbeständigen Witterungsverhältnisse der letzten Wochen termingerecht abgeschlossen werden. Der gesamte Streckenabschnitt soll morgen (17. November 2017) im Laufe des Nachmittags wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei den an der Ausführung beteiligten Firmen für das große Engagement und bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern der Gemeinde Nehren und den Verkehrsteilnehmern für Ihre Geduld und Ihre Kooperation.
     
    Die Kosten für die Sanierung dieser rund 1,4 km langen Strecke belaufen sich auf rund 625.000 € und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    13.11.2017
    Dr. Stefan Brendler ist neuer Leiter des Referats Landesstelle für Bautechnik im Regierungspräsidium Tübingen.
     Leitender Baudirektor Dr. Stefan Brendler ; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Der Leitende Baudirektor Dr.-Ing. Stefan Brendler wurde mit Wirkung zum 1. November 2017 zum neuen Leiter des Referats 27 – Landesstelle für Bautechnik – in der Abteilung Wirtschaft, Raumordnung, Bau-, Denkmal- und Gesundheitswesen des Regierungspräsidiums Tübingen bestellt. Für diese Tätigkeit ist Dr. Brendler durch seinen breiten Erfahrungshorizont, den er auf unterschiedlichen Positionen in der Verwaltung erworben hat, besonders qualifiziert. Der 47-jährige hat zuletzt acht Jahre lang das Referat Organisation, Information und Kommunikation im Regierungspräsidium Tübingen mit 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet. Er wird Nachfolger des Leitenden Technischen Direktors Wolfgang Weiß, der in den Ruhestand getreten ist.

    Dr. Brendler studierte Bauingenieurwesen mit den Vertiefungen Statik, Massivbau, Werkstoffe und Bauphysik an der Universität Stuttgart und promovierte anschließend an der Technischen Universität Braunschweig. Nach seinem Universitätsabschluss arbeitete er in einem Ingenieurbüro für numerische Simulationen und wechselte 1999 in den bautechnischen Verwaltungsdienst zum damaligen Landesgewerbeamt Baden-Württemberg. Mit der Verwaltungsstrukturreform 2005 kam Dr. Brendler zum Regierungspräsidium Tübingen. Dort war er bis 2008 als Referent bei der Landesstelle für Bautechnik, im Qualitätsmanagement und ab 2009 als Leiter des Organisationsreferats tätig. Mit seinem Wechsel in die Landesstelle für Bautechnik kehrt Dr. Brendler in leitender Funktion zu seinen beruflichen Wurzeln zurück.
     
    Hintergrundinformation:

    Das Referat 27 – Landesstelle für Bautechnik – des Regierungspräsidiums Tübingen umfasst ein Team von 15 Kolleginnen und Kollegen. Die Landesstelle prüft Anträge am Stand der Wissenschaft auf Basis der Landesbauordnung u.a. hinsichtlich Standsicherheit und Brandschutz und vertritt das Land Baden Württemberg in zahlreichen Normenausschüssen beim Deutschen Institut für Normung (DIN) oder Sachverständigenausschüssen beim Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin in Bereichen wie Glasbau, Mauerwerksbau, Wärmedämmverbund-Systeme oder Brandschutz.
     
    Die Landesstelle für Bautechnik erstellt fachtechnische Gutachten, klärt bautechnische und bauökologische Grundsatzfragen, ist Kontrollstelle für Energieausweise und wirkt bei der Anerkennung und Überwachung der Prüfingenieure für Baustatik mit. Ferner ist die Landesstelle Prüfamt für Typenstatiken und für besonders schwierige statische Berechnungen und erteilt als einzige Stelle in Baden-Württemberg Zustimmungen im Einzelfall, die für Bauvorhaben benötigt werden, bei denen hoch innovative Bauarten oder Bauprodukte eingesetzt werden sollen. Mit diesen Zustimmungen können Hersteller neueste Entwicklungen umsetzen, falls diese nachweislich die üblichen Sicherheitsanforderungen im Bauwesen erfüllen. Bei zahlreichen herausragenden Bauvorhaben in Baden-Württemberg, z. B. Aufzugstestturm in Rottweil, Europapark, Automobilmuseen in Stuttgart, ist die fachliche Kompetenz der Landesstelle gefragt.
     




    Bildunterschriften:
    Bild 1: „Leitender Baudirektor Dr. Stefan Brendler ; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.“
    Bild 2: „ Außenfassade des Aufzugstestturms der thyssenkrupp Elevator AG in Rottweil; Fotografie: Frank Maier, Landesstelle für Bautechnik, Regierungspräsidium Tübingen“. (Die Landesstelle für Bautechnik hat die Membran der Außenfassade und die Dübel für die Befestigung am Betonturm im Zustimmungsverfahren fachlich beurteilt.)
  • Abteilung 2
    13.11.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 20. November bis 7. Dezember 2017 in der Kinder- und Jugendbücherei in der Gustav-Werner-Schule in Walddorfhäslach zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 20. November bis 7. Dezember 2017 in der Kinder- und Jugendbücherei der Gustav-Werner-Schule in Walddorfhäslach zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    09.11.2017
    Kochwerkstatt unter dem Motto „regional – einfach genial!“
    Leckere Herbst- und Wintergerichte mit saisonalen und regionalen Zutaten aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Umgebung

    ​Im Fokus zweier kreativer Kochwerkstätten, zu denen das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und die VHS Bad Urach-Münsingen am 13. und 14. November 2017 einladen, stehen Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit. Viele interessante, kreative und vor allem leckere Rezepte werden gemeinsam mit Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig ausprobiert und verkostet.

    Leckeres Herbst- und Wintergemüse - mal im Eintopf, mal als Auflauf. Eine schmackhafte Bohnensuppe oder doch lieber ein bunter Salat? Buchweizen oder Dinkelflädle - herzhaft gefüllt oder auch mal süß. Die Zutaten und Variationsmöglichkeiten sind vielfältig. Unter Anleitung von Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig werden leckere Gerichte zubereitet, die auch noch zu Hause einfach zum Nachkochen sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten nachhaltige Rezeptideen, die sich mit saisonalen und regionalen Alb-Erzeugnissen sehr gut herstellen lassen.
     
    Die beiden Kochwerkstätten finden am Montag, 13. November 2017 in der Digelfeld-Schule Hayingen und am Dienstag, 14. November 2017 in der Gustav-Mesmer Realschule in Münsingen statt. Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr, voraussichtliches Ende gegen 22:00 Uhr. Pro Mitkocher und Mitesser fallen Kosten in Höhe von 17 Euro inklusive Lebensmittelkosten an.
     
    Mitzubringen sind eine Schürze, ein Geschirrtuch und ein Behältnis, um übriggebliebene Essensreste mit nach Hause nehmen zu können.
     
    Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Interessierte bei den Mitarbeitern des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter Telefon 07381/932938-31. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt jeweils über die VHS Bad Urach-Münsingen unter Telefon 07381/715998-0.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltungen findet im Rahmen des aktuellen Winterprogramms 2017/2018 des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb statt und werden in Kooperation mit der VHS Bad Urach-Münsingen durchgeführt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14 oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    09.11.2017
    B 27, Brückeninstandsetzung und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen
    Beginn der Fahrbahndeckenerneuerung und Änderung der Verkehrsführung an der Anschlussstelle Walddorfhäslach / B 464 (Bullenbank).

    Die Brückeninstandsetzungen in Fahrtrichtung Tübingen sind weitestgehend abgeschlossen.


    ​Bevor die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung der B 27 zwischen der Grenze der Landkreise Esslingen und Reutlingen und Pliezhausen-Gniebel (Richtungsfahrbahn Tübingen) in der nächsten Woche beginnen, wird die Verkehrsführung ab Samstag, 11. November 2017, ein weiteres Mal umgestellt. Die aktuelle 3+0-Verkehrsführung (zwei Fahrspuren in Richtung Stuttgart und eine Fahrspur in Richtung Tübingen auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart) wird nach Süden über die Anschlussstelle Walddorfhäslach hinaus verlängert. In diesem Zuge wird die Auffahrt von Walddorfhäslach / B 464 (Bullenbank) auf die B 27 in Fahrtrichtung Tübingen ab dem Kreisverkehrsplatz Bullenbank gesperrt. Für den Verkehr auf der B 27 aus Richtung Stuttgart bleibt die Ausfahrt Walddorfhäslach / B 464 (Bullenbank) bis zum 17. November 2017 geöffnet, bevor sie für rund sieben Tage wegen der Asphaltarbeiten in diesem Bereich gesperrt wird.

    Mit der Umstellung der Verkehrsführung werden die Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Tübingen ab dem Kreisverkehr Bullenbank über die K 6774 auf die K 6764 durch Gniebel an Rübgarten vorbei bis zur Einmündung in die B 297 im Neckartal und von dort auf der B 297 zurück auf die B 27 geleitet. Die Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Reutlingen werden ebenfalls bis zur B 297 und von dort aus über Reutlingen-Altenburg und die B 464 nach Reutlingen weiter geleitet. Während der Sperrung der Ausfahrt Walddorfhäslach / B 464 (westliche Rampe) können die Verkehrsteilnehmer aus Richtung Stuttgart ersatzweise die Ausfahrt Kirchentellinsfurt benutzen. Dort werden sie auf die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart geleitet und können dann an der östlichen Rampe der Ausfahrt Walddorfhäslach abfahren.
     
    Nach dem Abschluss der Sanierung dieses Teilabschnitts voraussichtlich in der 48. Kalenderwoche wird die Verkehrssicherung in diesem Bereich wieder abgebaut, und die westlichen Rampen der Anschlussstelle Walddorfhäslach werden wieder freigegeben. Bei günstigen Witterungsbedingungen wird anschließend das Baufeld auf der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen für die Sanierung des Fahrbahnbelags im Bereich zwischen Pliezhausen-Gniebel und des Anschlusses der B 297 weiter in Richtung Süden verlagert. Nach der Sanierung dieses Abschnitts sind die für das Jahr 2017 geplanten Arbeiten abgeschlossen. Ab Mitte Dezember 2017 wird die Baustelle über die Wintermonate geräumt, so dass dann wieder jeweils zwei Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen zur Verfügung stehen.
     
    Über den weiteren Bauablauf und die nächsten Schritte in der Bauphase II wird das Regierungspräsidium gesondert informieren.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    08.11.2017
    B 27, Fahrbahn- und Brückensanierung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen
    Weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

    ​Im Bereich der Baustelle auf der B 27 zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen ist es seit der Umstellung auf die Bauphase II ab 28. Oktober 2017 vermehrt zu Verkehrsunfällen gekommen. Das Regierungspräsidium Tübingen hat aus diesem Grund gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Reutlingen die Sicherheitseinrichtungen für den Verkehr an der Baustelle mehrfach überprüft. Dabei wurde jeweils festgestellt, dass die Sicherheitseinrichtungen den Anforderungen der einschlägigen Richtlinien entsprechen. Dessen ungeachtet hat das Regierungspräsidium zur weiteren Optimierung der Sicherheit bereits am Freitag, 3. November 2017, alle Anlaufelemente mit einer rot-weißen Reflexfolie markiert.

    Darüber hinaus hat das Regierungspräsidium Tübingen heute in Abstimmung mit dem Polizeipräsidium Reutlingen unabhängig von den verschiedenen  Unfallursachen festgelegt, dass im Interesse einer größtmöglichen Sicherheit der Verkehrsteilnehmer folgende weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umgesetzt werden sollen: eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf 60 km/h im gesamten Bereich der Baustelle über 6,7 Kilometer von Walddorfhäslach bis Pliezhausen, eine zusätzliche Absicherung der Betontrennwand in Fahrtrichtung Tübingen und verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei. Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt für seinen Bereich umgehend mit den Vorbereitungen für die Umsetzung.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    03.11.2017
    Gewässerschau an der Starzel
    Regierungspräsidium Tübingen überprüft am 14. November 2017 den Zustand der Starzel in Hechingen und Hechingen-Stein

    ​Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und an der Starzel frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt daher am 14. November 2017 zusammen mit dem Landratsamt Zollernalbkreis auf Hechinger Gemeindegebiet eine Gewässerschau durch.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer werden am Vormittag des 14. November das Starzelufer in Hechingen und am Nachmittag das Ufer in Stein begehen. Sie dokumentieren und veranlassen die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material, das bei Hochwasser mitgerissen werden könnte. Daneben liegt ihr Fokus auch auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion der Starzel beeinträchtigen könnten.  Außerdem werden Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden.
     
    Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohner bzw. Anlieger daher um Verständnis.
     
    Alle Betroffenen, insbesondere die Anlieger, sind dazu eingeladen, an der Besichtigung teilzunehmen. Der Ablauf ist wie folgt geplant:

    In Hechingen ist Beginn um 9.00 Uhr in der Staig an der Johannisbrücke über die Starzel, Ende um ca. 12.00 Uhr am Ortsausgang Hechingen.
     
    In Stein ist Beginn um 13.00 Uhr bei der Eisenbahnbrücke an der Kläranlage in Stein, Ende um ca. 16.00 Uhr am Ortsausgang Stein.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast gesetzlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an der Starzel durchzuführen (§ 32 Absatz 6 Wassergesetz Baden-Württemberg).
     
    Gemäß § 101 Wasserhaushaltsgesetz ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie  Anlagen am Gewässer zu betreten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Tübingen, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    27.10.2017
    Gefällt mir! Als erstes Regierungspräsidium im Land ist Tübingen jetzt auch auf Facebook und Twitter

    ​Nutzerinnen und Nutzer von Facebook und Twitter können ab sofort mit dem Regierungspräsidium Tübingen in direkten Dialog treten. Neben dem gemeinsamen Internetauftritt der Regierungspräsidien, der bereits jetzt in diesem Jahr mit über 2,8 Millionen Besuchern und über 11,3 Millionen Klicks stark frequentiert wird, ist das Regierungspräsidium ab heute (27.10.2017) auch in den sozialen Medien vertreten.

    Nutzerinnen und Nutzer von Facebook und Twitter können sich hier über aktuelle Meldungen und wichtige Informationen zu allen Themen, mit dem das Regierungspräsidium beschäftigt ist, informieren. Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Ich wünsche den Facebook- und Twitter-Nutzerinnen und -Nutzern interessante Einblicke in unsere Arbeit und spannende Dialoge in den neuen Kanälen. Wir wollen damit den Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit geben, sich zusätzlich zu den klassischen Medien über die Arbeit des Regierungspräsidiums zu informieren. Außerdem streben wir an, dass sich das Regierungspräsidium mit den neu geschaffenen Kanälen noch stärker mit anderen Akteuren in und außerhalb des Regierungsbezirks vernetzt“.
     
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    27.10.2017
    Feierliche Verkehrsfreigabe des Scheibengipfeltunnels
    Bau der Ortsumfahrung Reutlingen B 312 fertig gestellt

    ​Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL hat heute gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Norbert Barthle MdB, dem Tübinger Regierungspräsidenten Klaus Tappeser, der Oberbürgermeisterin von Reutlingen Barbara Bosch und dem Eninger Bürgermeister Alexander Schweizer die B 312 Ortsumgehung von Reutlingen für den Verkehr freigegeben.

    „Mit einer erwarteten Verkehrsmenge von 20.000 Kfz pro Tag trägt der Scheibengipfeltunnel zu einer erheblichen Verbesserung der Luftqualität und Lärmsituation im Kernstadtgebiet von Reutlingen bei. Auch wenn mit dem Scheibengipfeltunnel allein nicht alle Probleme der Luftreinhaltung in Reutlingen gelöst werden können, so ist er doch ein zentraler Baustein zur Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte“, so Verkehrsminister Hermann am 27. Oktober 2017 bei der Eröffnung des Tunnels nahe Reutlingen.
     
    Insgesamt rund acht Jahre haben die Arbeiten an dem Hauptbauwerk der 3,1 Kilometer langen Ortsumgehung, dem Scheibengipfeltunnel, gedauert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf über 125 Millionen Euro. Die Stadt Reutlingen und die Gemeinde Eningen unter Achalm sind mit insgesamt 0,5 Millionen Euro an der Maßnahme beteiligt.
     
    Weitere Informationen
     
    Historie
    Die ersten Überlegungen für eine Ortsumgehung von Reutlingen gehen bis Mitte der 1960er-Jahre zurück. Schon damals war die Zielsetzung der Planung die Verbesserung der Verkehrssituation und die Entlastung der Ortsdurchfahrt von Reutlingen. In enger Abstimmung und im Auftrag der Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg hat die Stadt Reutlingen in den Jahren 1993 bis 1997 ein Bebauungsplanverfahren für die „Umgehungsstraße Scheibengipfeltunnel“ durchgeführt. Am 22. Mai 2000 erlangten die Bebauungspläne der Stadt Reutlingen und der Gemeinde Eningen unter Achalm endgültig Rechtskraft.
     
    Ausgelöst durch die in den Alpentunnel stattgefundenen schweren Tunnelbrände und der in der Folge durchgeführten Anpassung der Richtlinie für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunnel (RABT) war nachträglich die Einplanung eines Flucht- und Rettungsstollens notwendig geworden. In Verbindung mit den zwischenzeitlich auch geänderten naturschutzrechtlichen Vorgaben mussten zwei ergänzende Planfeststellungsbeschlüsse (30.06.2008 bzw. 09.12.2008) zur Erlangung des Baurechts erlassen werden. Nach Rücknahme der anhängigen Klagen und Aufnahme der Maßnahme in das Konjunkturprogramm II des Bundes fand am 18. August 2009 der feierliche Spatenstich statt.
     
    Projektdaten
    Im Zuge des Baus der 3,1 Kilometer langen Ortsumgehung von Reutlingen im Verlauf der Bundesstraße 312 kamen 4 Brückenbauwerke, 1 Grundwasserwanne, 1 Pumpwerk mit Regenrückhaltebecken, 2 Lisenenwände (Stützwände bis 8 bzw. 9 Meter Höhe) und 5 Bachdurchlässe zur Ausführung. Zentrales Bauwerk ist der 1,910 Kilometer lange Scheibengipfeltunnel, von dem 1.620 Meter bergmännisch und 290 Meter in offener Bauweise hergestellt wurden. Außerhalb des Tunnels hat die Bundesstraße eine Fahrbahnbreite von 8 Meter. Im Tunnel beträgt die Fahrbahnbreite 7,50 Meter mit links und rechts angeschlossenen 1 Meter breiten Notgehwegen.
     
    Die Stadt Reutlingen und die Gemeinde Eningen unter Achalm sind mit insgesamt 0,5 Millionen Euro an der Maßnahme beteiligt. So übernimmt die Stadt Reutlingen u. a. als freiwillige Leistung Lärmschutzwände auf dem Bauwerk 10 zwischen dem nördlichen Efeuknoten und dem Nordportal des Tunnels sowie eine Lärmschutzwand über dem Südportal. Die Gemeinde Eningen unter Achalm ist am Ausbau des Wegenetzes beteiligt.
     
    Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen
    Bereits im Vorfeld der eigentlichen Straßenbaumaßnahmen und des Tunnelbaus konnte durch Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet „Listhof“ ein Ersatz für die erforderlichen Eingriffe in die Natur und Landschaft durch u. a. Entsiegelung nicht mehr benötigter Straßenflächen, Freilegen von bestehenden Bachverdolungen und Anlage von Kleingewässern erfolgen.
     
    Im Umfeld der eigentlichen Umgehungsstraße wurde der bestehende Landschaftscharakter bei der Einbindung der Straße u. a. durch Magerrasen an den Böschungen und standortgerechten Gehölzpflanzungen berücksichtigt. Durch die Herstellung eines durchgehenden Gewässerrandstreifens entlang des Hätze-, Hundschlee- und Burgholzbaches in Verbindung mit der Entfernung von baulichen Einrichtungen findet eine Verbesserung der Biotopvernetzung statt.
     
    Weiter kamen als Ersatzmaßnahmen das Anbringen von Vogel- und Fledermausnistkästen, die zusätzliche Herstellung von Reptilienhabitaten und die Freistellung von Felsbereichen an der Achalm zur Umsetzung. Insgesamt sind die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen mit einer Summe von rund 900.000 € veranschlagt.
  • Abteilung 4
    26.10.2017
    B 313, Verbreiterung des Radweges zwischen Gammertingen-Bronnen und Mariaberg
    Baubeginn ab dem 06.11.2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab 6. November bis voraussichtlich Anfang Dezember 2017 den bestehenden Geh- und Radweg entlang der B 313 zwischen Gammertingen-Bronnen und der Abzweigung nach Mariaberg auf einer Länge von ca. 700 m verbreitern.

    Nachdem bereits im Zuge von Leitungsarbeiten die Frostschutzschicht für die verbreiterte Trasse hergestellt wurde, werden nun die noch fehlenden Asphaltschichten aufgebracht. Ein neues Stahlgeländer entlang des Geh- und Radwegs soll das Risiko von Stürzen in die teilweise sehr nahe Lauchert verhindern. Im Kurvenbereich wird der Geh- und Radweg zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer künftig von der Fahrbahn der B 313 durch Schutzplanken getrennt.
     
    Im Zuge der Maßnahme wird an der Zufahrt nach Mariaberg innerhalb der bestehenden Sperrfläche der B 313 eine Mittelinsel hergestellt, damit Fußgänger und Radfahrer die B 313 sicherer überqueren können. Zusätzlich wird der Geh- und Radweg von Mariaberg nach Mägerkingen im Bereich der Busbucht an den zukünftig verbreiterten Radweg in Richtung Bronnen angebunden.
    Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung des Radwegs durchgeführt werden. Der Radverkehr wird deshalb während der Bauzeit auf der B 313 geführt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird die zulässige Geschwindigkeit auf der B 313 während der Bauzeit von 80 km/h auf 60 km/h reduziert.
     
    Für einzelne Gewerke wie zum Beispiel Schutzplankenarbeiten wird die B 313 über kürzere Zeiträume halbseitig gesperrt. In diesen Fällen erfolgt die Verkehrsregelung mit Hilfe einer Ampelanlage.
    Die Busbucht bei Mariaberg kann ebenso wie die Zufahrt nach Mariaberg während der gesamten Bauzeit ohne Einschränkung genutzt werden.
     
    Das Verkehrskonzept ist mit den zuständigen Behörden abgestimmt.
     
    Die Gesamtkosten der Maßnahme in Höhe von 220.000 € trägt die Bundesrepublik Deutschland.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    26.10.2017
    B 465, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Münsingen und Ehingen-Frankenhofen
    Die Baustrecke wird ab 28.10.2017 wieder für den Verkehr freigegeben.

    ​Die im Zuge der Fahrbahndeckenerneuerung der B 465 zwischen Münsingen und Ehingen-Frankenhofen gesperrte Strecke wird im Laufe des Samstag, 28. Oktober 20017 wieder für den Verkehr freigegeben. Dank des großen Engagements der an der Ausführung beteiligten Firmen kann der angekündigte Termin für die Freigabe trotz nicht immer optimaler Witterungsverhältnisse eingehalten werden.

    In der kommenden Woche finden noch kleinere Restarbeiten statt, bei denen es zeitweise zu geringen Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen kann. Bei günstigen Witterungsverhältnissen können die Arbeiten voraussichtlich bis 3. November 2017 vollständig abgeschlossen werden.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern der Städte Ehingen und Münsingen mit Ortsteilen, den Gemeinden Heroldstadt, Mehrstetten und Schelklingen sowie den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und ihre Kooperation.
     
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 2,35 Mio. Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    26.10.2017
    „UNESCO-Welterbe – Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
    Vortragsveranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neckar-Alb, am 07.11.2017, 18.00 Uhr im Regierungspräsidium Tübingen

    ​Das Ortskuratorium Neckar-Alb der Deutschen Stiftung Denkmalschutz setzt seine Vortragsreihe zu Denkmalschutzthemen im Regierungspräsidium Tübingen fort.

     
    Zum öffentlichen Vortrag von Herrn Conny Meister zum Thema
    „UNESCO-Welterbe – Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
    am Dienstag, 7. November 2017, um 18.00 Uhr
    im Großen Sitzungssaal des Regierungspräsidium Tübingen,
    Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen
     
     
    laden die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neckar-Alb, und das Regierungspräsidium Tübingen ein. Der Eintritt ist frei.
     
    In Höhlen der Schwäbischen Alb wurden die ältesten figürlichen Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit entdeckt. Bei den ca. 40.000 Jahre alten Fundstücken handelt es sich um die wenigen Zentimeter großen Elfenbeinschnitzereien, die Menschen und Tiere der Eiszeit sowie Mischwesen aus Mensch und Tier darstellen, die ältesten Musikinstrumente der Welt in Form von Flöten aus Vogelknochen und Mammutelfenbein sowie Schmuckgegenstände wie Elfenbeinperlen und durchlochte Tierzahnanhänger.
     
    Im Juli 2017 entschied das UNESCO-Welterbekommitee, zwei Talabschnitte der Flüsse Ach und Lone auf der Schwäbischen Alb den Welterbestatus zu verleihen. Damit wurden die sechs archäologischen Höhlenfundstellen Geißenklösterle, Sirgenstein und Hohle Fels im Achtal sowie Vogelherd, Hohlenstein-Stadel und Bockstein im Lonetal einschließlich der sie umgebenden Landschaft aufgrund ihrer einzigartigen Funde in die Liste der UNESCO-Welterbestätten eingetragen.
     
    Conny Meister vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird in seinem Vortrag neben Hintergrund und Bedeutung dieser einzigartigen Fundstücke, die Höhlen und die umgebende Landschaft beleuchten sowie den Weg der Nominierung bis hin zur Welterbeeinschreibung nachzeichnen.
     
    Die sechs Höhlen stellen aufgrund ihrer singulären Konzentration von altsteinzeitlichen Fundplätzen außergewöhnliche Fundlandschaften eiszeitlicher Jäger und Sammler dar. Landschaft, Höhlen und Funde gewähren besondere Einblicke in die Lebens- und Glaubenswelten früher Jäger- und Sammlerkulturen. Die Region war nachweislich ein zentrales Siedlungsareal der frühesten modernen Menschen in Europa.
     
    Conny Meister M.Sc. hat an den Universitäten Tübingen und Kapstadt Archäologie studiert und ist seit 2012 beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) tätig. Gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Stephan M. Heidenreich und Prof. Claus-Joachim Kind hat er den Welterbeantrag bearbeitet und ist jetzt für das Management des Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ zuständig.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    26.10.2017
    B 27, Brückeninstandsetzung und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen
    Umstellung auf die Bauphase II

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen stellt ab Samstag, 28. Oktober 2017, die Verkehrsführung auf die anstehende Bauphase II um, in der die Fahrbahndecke der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen ab der Kreisgrenze Esslingen/Reutlingen in Richtung Tübingen bis über die B 464 hinaus auf einer Länge von ca. 6,7 km erneuert wird. Die Bauphase II wird in mehreren Schritten umgesetzt, um die Dauer der Sperrung der Anschlussstelle Walddorfhäslach so weit wie möglich minimieren zu können.

    In einem ersten Schritt wird die Überleitung des Verkehrs aus Richtung Stuttgart auf die Gegenfahrbahn um ca. 550 m in den Bereich einer bereits bestehenden Mittelstreifenüberfahrt an der Kreisgrenze Esslingen / Reutlingen vorverlegt. Hierzu wird das Baufeld in Richtung Stuttgart entsprechend verlängert. Der einspurig übergeleitete Verkehr in Richtung Tübingen wird unverändert vor der Anschlussstelle Walddorfhäslach wieder auf die Richtungsfahrbahn Tübingen zurückgeführt. Nach Einrichtung dieser Verkehrsführung kann der erste Teil der Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen beginnen.
     
    Über den weiteren Bauablauf und die nächsten Schritte in der Bauphase II informiert das Regierungspräsidium im Vorfeld gesondert.
     
    Auf Grund einer Vielzahl von Anfragen teilt das Regierungspräsidium ergänzend mit, dass die Baustelle ab Mitte Dezember 2017 über die Wintermonate geräumt wird, so dass ab diesem Zeitpunkt pro Fahrtrichtung jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Für die ab Frühjahr 2018 bis Herbst 2018 anstehende letzte Bauphase stehen ebenfalls pro Fahrtrichtung zwei Fahrspuren eingeengt zur Verfügung.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    25.10.2017
    Runder Tisch bietet fairen und sachlichen Dialog
    Zielabweichungsverfahren zum geplanten interkommunalen Industriegebiet Rißtal

    ​Im Rahmen des Zielabweichungsverfahrens zum im Rißtal geplanten Industriegebiet kamen am Dienstag (24.10.2017) in Warthausen auf Einladung des Regierungspräsidiums Tübingen die Bürgermeister der beteiligten Kommunen, Vertreter des Regionalverbands Donau-Iller und des Landratsamts Biberach, der BI Schutzgemeinschaft Rißtal (BI), des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und des Landesnaturschutzverbands (LNV) sowie der Firma Handtmann zu einem Runden Tisch zusammen.

    Unter Moderation von Abteilungspräsident Dr. Tobias Schneider vom Regierungspräsidium ging es einerseits darum, erstmals alle betroffenen Akteure an einen Tisch sowie einen offenen und fairen Dialog auf den Weg zu bringen. Außerdem sollte beim Runden Tisch Klarheit darüber hergestellt werden, auf welcher Verfahrensebene welche Fragen und Themen zu behandeln sind, angefangen vom sog. Zielabweichungsverfahren, in dem es um die Zulassung von Ausnahmen vom Landesentwicklungs- und Regionalplan Donau-Iller geht, über die sich möglicherweise anschließenden kommunalen Flächennutzungs- und Bebauungsplanverfahren (sog. Bauleitplanverfahren) bis hin zu Baugenehmigungsverfahren.
     
    Von Seiten der BI Schutzgemeinschaft Rißtal, angeführt von deren Vorsitzendem Alfred Schlanser wurden insbesondere die Themen Hochwasserschutz und Starkregenereignisse sowie die Inanspruchnahme und die Frage der Qualität landwirtschaftlicher Flächen in die Diskussion eingebracht. Hierbei zeigte sich etwa, dass die BI sich bereits sehr intensiv mit diesen Themen befasst hat. Beim Runden Tisch konnte insoweit aufgezeigt werden, dass diese Themen im Falle einer positiven Zielabweichungsentscheidung des Regierungspräsidiums in den nachfolgenden Bauleitplanverfahren in die Abwägung eingestellt und auch gutachterlich aufgearbeitet werden müssen.
     
    Breiten Raum nahmen auch Fragen zur Standortauswahl und zu Standortalternativen sowie der damit verbundenen Methodik ein. Klar wurde dabei auch herausgearbeitet, dass bezogen auf einen Planungshorizont bis 2030 für das geplante Industriegebiet Rißtal eine Fläche von ca. 45 Hektar vorgesehen ist. Die Frage potenzieller Erweiterungsflächen sei demgegenüber nur ein Kriterium von mehreren bei der Frage der Standortauswahl gewesen. Die Bedeutung eines möglichen Anschlusses des geplanten Industriegebiets an den Schienenverkehr war ein wichtiges Anliegen von Alois Müller, dem Vertreter des LNV Die Vertreterin des NABU, Vera Schlossbauer, brachte für den Fall der Realisierung der Planung u. a. das Thema eines notwendigen naturschutzfachlichen Ausgleichs ebenso in die Diskussion ein wie eine mögliche ökologische Ausgestaltung des Gebiets.
     
    Geschäftsführer Jörg Hochhausen von der Firma Handtmann verdeutlichte die unternehmerischen und wirtschaftlichen Hintergründe der Erweiterungsabsichten des Biberacher Unternehmens. Insoweit wurde festgehalten, dass die Erweiterungspläne der Firma Handtmann auch Anlass für die vorliegende Planung gegeben haben, es jedoch insgesamt aus Sicht der planenden Kommunen um eine Standortsicherung und -vorsorge im industriellen Sektor bis ins Jahr 2030 geht.
     
    Biberachs Baubürgermeister Christian Kuhlmann als Sprecher der Bürgermeister wies unter anderem darauf hin, dass in den eventuell nachfolgenden Bauleitplanverfahren selbstverständlich eine ausführliche Information und Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen werde. Insoweit bat er um Verständnis, dass die Öffentlichkeitsbeteiligung sowie viele Fragestellungen auf Grund rechtlicher Vorgaben und des frühen Verfahrensstadiums des vorgelagerten Zielabweichungsverfahrens noch gar nicht angegangen werden konnten, sondern erst dann auf die Tagesordnung kämen, wenn das Zielabweichungsverfahren positiv ausgehen würde.
     
    Abteilungspräsident Dr. Schneider wies darauf hin, dass das Zielabweichungsverfahren als ein den Bauleitplanverfahren vorgelagertes Verfahren ein behördeninternes nichtöffentliches Verfahren sei. Angesichts zahlreicher bilateraler Gespräche, u.a. mit der BI Schutzgemeinschaft Rißtal oder dem NABU sowie der kommunalen Seite sei für das Regierungspräsidium deutlich geworden, dass ein gemeinsamer Dialog aller Akteure dazu beitragen könne, für Transparenz und gegenseitiges Verständnis zu sorgen. Dr. Schneider teilte mit, dass das Regierungspräsidium weiterhin noch in diesem Jahr über den Antrag auf Zielabweichung entscheiden wolle. Er zeigte sich im Übrigen davon überzeugt, dass der Runde Tisch, der auch für das Regierungspräsidium Tübingen Neuland in einem Zielabweichungsverfahren gewesen sei, eine Chance für einen weiterführenden fairen und sachlichen Dialog in eventuell nachfolgenden Bauleitplanverfahren biete.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    25.10.2017
    Herbstferien-Programm für Kinder und Erwachsene im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    Arbeiten in der Stein-, Druck-, Mosaik- und Papierkunstwerkstatt

    ​Unter den sehr vielfältigen Mottos „Hämmern, Sägen, Feilen“, „Geheimnisse der Meereswelt“, „Schönes für Haus und Garten“ und „Pfiffiges aus alten Büchern“ bietet das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in der baden-württembergischen Herbstferien-Woche, aber auch darüber hinaus, höchst unterschiedliche und spannende Werkstätten an.

    Stein ist ein vielseitig gestaltbares Material. Ein kleiner Trog für die Vögel im Garten oder eine Schale für Zuhause – das sind beliebte Gegenstände, die sich gut mit Hammer und Meißel aus einem Stein herausarbeiten lassen. Unter fachlicher Anleitung von Steinbildhauer Wolf Rüdiger Irmler können im Rahmen der Steinwerkstatt „Hämmern, Sägen, Feilen“ am 31.10.2017 oder am 03.11.2017, jeweils von 10:30-17:30 Uhr, Sand- oder Tuffsteine nach eigenen Ideen bearbeitet werden. Veranstaltungsort ist das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, pro Teilnehmer fallen Kosten von 40 Euro an. Eine Anmeldung ist bis 30.10.2017 erforderlich.
     
    Tief in die Meereswelt mit ihren bunten Korallen einzutauchen und dabei das Meer, das einst die Alb bedeckte, auf kreative Weise zu entdecken - das ist das Ziel der Druckwerkstatt „Geheimnisse der Meereswelt“ am 02.11.2017, 10:00-14:00 Uhr. Kinder ab acht Jahren zeichnen gemeinsam mit Diplom-Designerin Natascha Wenger Meerespflanzen und -tiere, sowie Schiffe und übertragen diese auf eine Linolplatte, um dann einzigartige, bunte Kunstwerke zu drucken. Eine Anmeldung zur dieser im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb stattfindende Veranstaltung ist bis 27.10.2017 erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro pro Person.
     
    Aus alt mach neu! Alte verstaubte Objekte wie Vasen und Blumentöpfe oder auch ausgefallene Dinge vom Dachboden, wie Zinkgefäße oder Bettflaschen werden neu und individuell gestaltet, um sie dann als moderne Deko-Elemente im Haus oder Garten zu verwenden. Im Rahmen der zweitägigen Mosaikwerkstatt „Schönes für Haus und Garten“ am 04.11.2017 und 05.11.2017, jeweils von 11:00-16:00 Uhr, leitet Uschi Gamper von der Holz-Stein-Manufaktur Kinder und Erwachsene bei der Gestaltung der mitgebrachten Gegenstände an. Für die Mosaikwerkstatt im Biosphärenzentrum fallen Kosten in Höhe von 35 Euro zzgl. Material an. Eine Anmeldung ist bis 03.11.2017 erforderlich.
     
    „Pfiffiges aus alten Büchern“ - nicht wegwerfen, sondern etwas Neues daraus machen! Manche Bücher sind einfach zu schön für die Tonne. In der zweitägigen Papierkunstwerkstatt für Kinder und Erwachsene am 10.11.2017 und 17.11.2017, jeweils 14:00-17:00 Uhr, werden mit Unterstützung von Birgit Hartwig vielleicht eine Handtasche, ein Regal oder ein Weihnachtsengel daraus. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Diese Veranstaltung findet in der Zehntscheuer Münsingen statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmergebühr beträgt 25 Euro.
     
    Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen erhalten Interessierte bei den Mitarbeitern des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter Telefon 07381/932938-31. Die Anmeldung erfolgt jeweils über die VHS Bad Urach-Münsingen unter Telefon 07381/715998-0.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltungen finden im Rahmen des Winterprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb statt und werden in Kooperation mit der VHS Bad Urach-Münsingen durchgeführt.
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.10.2017
    L 280 zwischen Bad Buchau und Oggelshausen wieder für den Verkehr freigegeben

    ​Der seit April gesperrte Abschnitt der L 280 zwischen Bad Buchau und Oggelshausen ist wieder befahrbar. In Vertretung von Verkehrsminister Winfried Hermann MdL hat am 24. Oktober 2017 Gert Klaiber, Abteilungsleiter Straßenverkehr, gemeinsam mit Regierungspräsident Klaus Tappeser, Peter Diesch, Bürgermeister der Stadt Bad Buchau, und Ralf Kriz, Bürgermeister der Gemeinde Oggelshausen, die Strecke freigegeben.

    Bedingt durch die schlechten Baugrundverhältnisse im Federseeried wies dieser rund 2,6 Kilometer lange Streckenabschnitt der L 280 bisher ungleiche Setzungen und Fahrbahnschäden auf. Um nachhaltig einen verkehrssicheren Zustand gewährleisten zu können, waren vor der üblichen Fahrbahndeckenerneuerung tiefgreifende Sanierungsarbeiten erforderlich.
     
    Der Streckenverlauf der L 280 wurde durch die Arbeiten nicht verändert. Die Fahrbahnoberkante wurde gegenüber dem Bestand um 10 Zentimeter abgesenkt. Die über den ungünstigen Baugrund abzutragenden Lasten konnten so reduziert werden. Gleichzeitig konnte damit die Fahrbahn von bisher 5,80 Meter auf 6,0 Meter verbreitert werden.
     
    Um zukünftig ungleichmäßigen Setzungen zu vermeiden, wurden bei der Sanierung in beiden Randbereichen 1,2 Meter und in der rund 3,0 Meter breiten Fahrbahnmitte 80 Zentimeter des Bestandes abgetragen und mit standfestem Material aufgebaut. Der neue Straßenaufbau wurde mit einer Geogitterlage ummantelt und in das alte bereits konsolidierte Mittelstück eingehängt. Als Baulastträger übernimmt das Land die Gesamtkosten in Höhe von rund 4,9 Millionen Euro.
  • Abteilung 2
    24.10.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 31. Oktober bis 16. November 2017 in der Gemeindebücherei in Dettingen/Erms zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 31. Oktober bis 16. November 2017 in der Gemeindebücherei in Dettingen/Erms zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    24.10.2017
    Delegation aus der Fränkischen Schweiz zu Gast im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Rahmen der Erstellung eines „Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes“ für 12 Gemeinden der „Interkommunalen Allianz Fränkische Schweiz“ hat das beauftragte Regionalentwicklungsbüro eine Exkursion ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb organisiert. Teilnehmen werden die Bürgermeister und Tourismusbeauftragten der Gemeinden aus der Fränkischen Schweiz. Diese werden begleitet von Vertretern verschiedener fränkischer Pressemedien. Insgesamt werden 25-30 Personen erwartet.
     
    Ziel der Exkursion ist es, innovative Ansätze und erfolgreiche Projekte im Bereich Tourismus und regionaler Vermarktung kennenzulernen, um weiteren Input für das eigene Entwicklungskonzept zu erhalten. Im Rahmen des Besuchs im Biosphärengebiet Schwäbische Alb sollen dazu Gespräche mit wichtigen Akteuren geführt und interessante Projekte besucht werden.
     
    Folgende Stationen sind am 28.10.2017 geplant:
     
    • 09:30 Uhr: Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    • 10:30 Uhr: Geopark Schwäbische Alb
    • 11:15 Uhr: Informationszentrum Münsinger Bahnhof
    • 12:00 Uhr: Lagerhaus an der Lauter
    • 14:00 Uhr Bad Uracher Grafensteige, Entdeckerwelt und Stift
     
    Einen genauen Programmablauf können Sie diesem Ablaufplan entnehmen.
     
    Zum Auftakt und der Begrüßung der Gäste durch Achim Nagel, Stellv. Leiter der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets,
     
    am Samstag, 28.10.2017, 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr,
    im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, Von der Osten Straße 4,6
    72525 Münsingen
     
    laden wir Sie herzlich ein.
     
    Auch über Ihre Teilnahme an den weiteren Programmpunkten würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
  • Abteilung 4
    20.10.2017
    B 32, Herstellung einer Bohrpfahlwand mit Kopfbalken an der Blitzenreuter Steige

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 23. Oktober 2017, an der B 32 zwischen Blitzenreute und Staig eine Bohrpfahlwand mit Kopfbalken herstellen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Weihnachten 2017 andauern.

    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauzeit, insbesondere nach Abschluss der Gründungsarbeiten ab voraussichtlich 4. Dezember 2017 zu minimieren und dann den Verkehr an der Baustelle vorbeiführen zu können, wird die B 32 in diesem Abschnitt zunächst um ca. 2 m verbreitert. Es ist vorgesehen, diese Bauarbeiten von Montag, den 23. Oktober, bis Freitag, 27. Oktober 2017, unter halbseitiger Sperrung der B 32 mit Ampelsteuerung durchzuführen.
     
    Im Anschluss beginnen am Donnerstag, 2. November, die rund vier Wochen dauernden Gründungsarbeiten. Aufgrund der örtlich sehr beengten Platzverhältnisse kann während dieser Zeit nur die Fahrtrichtung Bad Saulgau Altshausen aufrechterhalten werden. Die Gegenrichtung Staig / Weingarten wird ab Blitzenreute über Baienbach – Ettishofen – Kasernen zur B 30 Anschlussstelle Ravensburg-Nord umgeleitet.
     
    Der Linienbusverkehr zwischen Blitzenreute und Staig ist von dieser halbseitigen Sperrung nicht betroffen.
     
    Nach Abschluss der Gründungsarbeiten wird voraussichtlich ab 4. Dezember bis Weihnachten ein Stahlbetonkopfbalken eingebaut. In dieser Bauphase wird der Verkehr zweistreifig (in beiden Fahrtrichtungen) an der Baustelle vorbeigeleitet.
     
    Aufgrund der örtlichen geologischen Verhältnisse kommt es an der B 32 im Bereich der Blitzenreuter Steige immer wieder zu Hangrutschungen und als Folge zu Schädigungen an der Fahrbahn. So musste bereits im Herbst vergangenen Jahren rund 60 m unterhalb der aktuellen Baumaßnahme die Böschung mittels Bohrpfählen gesichert werden.
     
    Für die aktuell herzustellende 160 m lange aufgelöste Bohrpfahlwand müssen insgesamt 130 Großbohrpfähle mit einem Durchmesser von 75 cm auf eine Tiefe von 13 m eingebracht werden.
    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 0,87 Mio. € und werden vom Bund getragen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    20.10.2017
    B 30 neu, Bauabschnitt VI (Ravensburg-Süd – Untereschach)
    Vollsperrung des Rad- und Gehweges zwischen Ravensburg und Oberzell

    ​Für die Herstellung der Grundwasserwanne im Bereich der zukünftigen Unterquerung der Eisenbahnlinie Ulm – Friedrichshafen und der K 7980 durch die neue B 30 wurde die Kreisstraße und der begleitende Rad- und Gehweg mit einer Umfahrung an der Baugrube vorbei geführt. Inzwischen ist die Kreisstraßenbrücke über die B 30neu fertiggestellt, so dass die Kreisstraße sowie der Rad- und Gehweg in der endgültigen Lage hergestellt werden können.

    Zur Durchführung der hierfür erforderlichen Arbeiten wird der Rad- und Gehweg ab dem 25. Oktober 2017 für rund zwei Wochen voll gesperrt. Der Rad- und Fußgängerverkehr wird wie bereits bei der Herstellung der Umfahrungsstrecke über die alte Kreisstraße durch den Oberzeller Wald umgeleitet.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    19.10.2017
    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tübingen und Unterjesingen
    Restarbeiten beginnen am 23.10.2017

    ​Mit den bereits angekündigten Restarbeiten für die Fahrbahndeckenerneuerung der B 28 zwischen Tübingen und Unterjesingen wird nun am Montag, den 23. Oktober 2017, begonnen. Der Abtransport des Asphaltfräsguts soll bis Freitag, 27. Oktober 2017 abgeschlossen werden. Der ursprünglich für den 4. Oktober 2017 geplante Beginn des Abtransports konnte aufgrund noch offener Genehmigungen nicht gehalten werden.

    Während den Arbeiten stehen auf Höhe des Linksabbiegers Schweigbrühl beide Fahrspuren nur eingeengt zur Verfügung. Bei den Lagerflächen im Bereich der beiden Parklätze an der B 28 wird die Fahrbahn zeitweise halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird über eine Baustellenampel geregelt. Zur Minimierung der Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer erfolgt der Ampelbetrieb außerhalb der Hauptverkehrszeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr.
     
    Im Anschluss an den Abtransport findet eine Erneuerung der Fahrbahndecken auf diesen Parkplätzen statt. Hierzu ist es notwendig die Fahrbahn der B 28 zeitweise mit einer Baustellenampel halbseitig zu sperren. Zur Minimierung der Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer erfolgt der Ampelbetrieb ebenfalls außerhalb der Hauptverkehrszeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr. Bei günstigen Witterungsverhältnissen können die Arbeiten voraussichtlich bis zum 10. November 2017 abgeschlossen werden.
     
    Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 1.200.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    19.10.2017
    Tina Krehan – Originale und Skizzen
    Die Ausstellung ist vom 24. Oktober bis 17. November 2017 in der Stadtbücherei in Haigerloch zu sehen.
     Portrait Tina Krehan

    ​Es wimmelt kräftig im Schwabenland! Mit ihren Wimmelbüchern begeistert die Künstlerin Tina Krehan Jung und Alt. Ob auf der Schwäbischen Alb, in der Wilhelma oder in der Landeshauptstadt, die detailreichen, liebevoll gestalteten Wimmelbilder laden zum Schauen, Suchen und Staunen ein.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Skizzen der Künstlerin Tina Krehan realisiert, die einen spannenden Einblick in das Entstehen eines Wimmelbuchs und einen Überblick über das Schaffen der Künstlerin gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 24. Oktober bis 17. November 2017 in der Stadtbücherei in Haigerloch zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit weiteren Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Tina Krehan wurde 1972 geboren und lebt seit mehreren Jahren mit ihrer Familie in Stuttgart. Sie studierte Grafik-Design und Illustration an den Hochschulen für Gestaltung in Darmstadt und Mailand. Nach der Beendigung ihres Studiums 1999 arbeitete sie als Art-Direktorin für verschiedene Werbeagenturen und sammelte wichtige Erfahrungen. 2007 machte sie sich selbstständig und arbeitet seither freiberuflich als Grafikerin und Illustratorin. Tina Krehan arbeitet zurzeit an einem neuen Wimmelbuch über den Stuttgarter Fernsehturm.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    19.10.2017
    B 312, Straßenbauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Zwiefalten
    Vollsperrung der Ortsdurchfahrt ab 24.10.2017

    ​Der erste Bauabschnitt der Fahrbahnerneuerung in der Ortsdurchfahrt von Zwiefalten kann aufgrund des guten Fortschritts der Bauarbeiten eine Woche früher als geplant fertiggestellt werden. Am Dienstag, 24. Oktober 2017, beginnen die Arbeiten im nächsten Bauabschnitt zwischen der Klinikzufahrt und dem Anschluss der Brunnensteige. In diesem Bereich wird die B 312 für die Dauer von rund 2,5 Wochen für den Verkehr voll gesperrt.

    Die Baustelle kann nicht örtlich umfahren werden. Der überörtliche Verkehr wird gebeten, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu nutzen. In Fahrtrichtung wird der Verkehr ab Engstingen über Trochtelfingen, Harthausen, Pistre, Friedingen und Pflummern nach Riedlingen umgeleitet. In Fahrtrichtung Reutlingen erfolgt die Verkehrsführung ab Riedlingen über Unlingen, Obermarchtal, Hayingen, Ehestetten, Eglingen, Bernloch und Engstingen zurück auf die B 312.
     
    Bei geeigneter Witterung können die Arbeiten in diesem Bauabschnitt bis zum 10. November 2017 abgeschlossen werden. Über den weiteren Fortgang der Baustelle und Veränderungen der Verkehrsführung wird das Regierungspräsidium zu gegebener Zeit informieren.
     
    Die Baumaßnahme soll insgesamt Mitte Dezember 2017 abgeschlossen sein. Ihre Kosten belaufen sich auf ca. 556.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland und der Gemeinde Zwiefalten getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    18.10.2017
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 24. Oktober bis 11. November in der Stadtbücherei in Laichingen zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; Quelle: Frischmuth/Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 24. Oktober bis 11. November 2017 in der Stadtbücherei in Laichingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.10.2017
    L 318, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rengers und Rimpach (Isny im Allgäu)

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Montag, 16. Oktober 2017, die schadhafte, starke Spurrinnen aufweisende Fahrbahndecke der L 318 zwischen Rengers und Rimpach erneuern. Für diese Maßnahme ist die L 318 im Bereich der Baustrecke, beginnend nach dem Weiler Rengers bis zur Einmündung der K 8020 bei Rohrdorf, seit Montag bis voraussichtlich Montag, 30. Oktober 2017, voll gesperrt.

    Der Verkehr der L 318 wird weiträumig von Friesenhofen über Beuren – Ried – Isny umgeleitet bzw. von Isny über die L 265 – Christazhofen – Waltershofen – Gebrazhofen – Leutkirch. Die Verbindung von Leutkirch nach Rohrdorf ist auf der L 318 weiterhin möglich.
     
    Die Umsetzung des zweiten Sanierungsabschnittes von der K 8020 bis Rimpach ist in den kommenden Jahren geplant.
     
    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf ca. 490.000 € und werden vom Land getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden - Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 01
    16.10.2017
    Gemeinsame Katastrophenschutzübung der Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen und der Unterstützung weiterer 9 Stadt- und Landkreise erfolgreich beendet
    Innenminister Thomas Strobl: „Katastrophen machen nicht an Grenzen halt. Deswegen sind solche Übungen unerlässlich.“

    ​Im Naturpark Schönbuch hat am heutigen Samstag (14. Oktober) eine gemeinsame Katastrophenschutzgroßübung der Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen stattgefunden. Unterstützt wurden die von den fiktiven Unglücken hauptbetroffenen vier Landkreise von Einheiten aus den Landkreisen Bodenseekreis, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohe, Ostalbkreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis sowie der Stadt Ulm.

    Als Rahmen dieser Übung wurde eine langanhaltende Hitzewelle angenommen. Ausgehend davon kam es beispielsweise zu lokalen Stromausfällen, Trinkwasserknappheit, gesundheitlichen Problemen bei Mensch und Tier sowie zu einer großflächigen Waldbrandlage.
     
    Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl war an einer der Einsatzstellen vor Ort und zeigte sich beeindruckt: „Katastrophen machen keinen Halt an Grenzen. Deshalb muss die reibungslose Zusammenarbeit aller Behörden und Organisationen zu jeder Zeit gewährleistet sein. Solche Übungen sind unerlässlich. Ich konnte mir einen Eindruck davon verschaffen, wie unter schwierigen Bedingungen, in schwierigem Gelände schnell und effektiv gearbeitet wurde, um Menschen aus einer Notlage zu retten und ihnen zu helfen. Mein großer Dank und Respekt gilt den über zweitausend beteiligten Einsatzkräften, die auch im Ernstfall bereit wären, ihre Gesundheit und ihr Leben zur Rettung anderer einzusetzen.“
     
    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer begleitete die Übung vor Ort und dankte den rund 2.300 haupt- und ehrenamtlich Tätigen für ihr hohes Engagement: „Die Übung zeigt die Leistungsfähigkeit aller beteiligten Katastrophenschutzeinheiten. Wir haben bereits 2015 in kleinerem Umfang die landkreisübergreifende Zusammenarbeit geübt. Dieses Mal waren allerdings zwei Regierungsbezirke und 13 Landkreise beteiligt. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft haben Sie gezeigt wozu sie in der Lage sind, um Menschen in Not zu helfen. In vier Landkreisen und an zehn Schadensstellen wirkten die unterschiedlichsten Beteiligten Hand in Hand, um unvorhergesehene Unglückssituationen zu bewältigen, von denen wir hoffen, dass sie so nie eintreten werden.“
     
    Auch der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser war bei der Übung vor Ort und lobte die Einsatzkräfte: „Die Übung hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich bei einer großen Anzahl von Verletzten und anderen Großschadenslagen eine landkreisübergreifende Hilfeleistung bewährt. Ich bin beeindruckt von der Professionalität, mit der die hauptsächlich ehrenamtlichen Einsatzkräfte gehandelt haben. Sie können zu Recht stolz sein auf ihre Leistungen und Fähigkeiten!“
     
    An der Übung nahmen rund 2.300 Einsatzkräfte, u.a. aus den Bereichen Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Bundesverband Rettungshunde, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Bundeswehr und Polizei, mit 350 Einsatzfahrzeugen teil. Auch das Zusammenspiel mit Kliniken, Landwirten, Forst und Naturschutz wurde geübt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften unterschiedlicher Hilfsorganisationen im Rahmen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bei Eintritt eines Großschadenereignisses.
     
    Um die Situation so real wie möglich darzustellen, wurden über den gesamten Schönbuch an acht unterschiedlichen Brandstellen Realfeuer (Altholz- und Reisighaufen in großflächigen Wiesen) angezündet und deren Bekämpfung geübt. Es wurden keine Waldflächen in Brand gesetzt und Rücksicht auf die naturschutzrechtlichen Belange genommen. Zudem wurde die Versorgung einer großen Anzahl von Verletzten – teils Schwerverletzten – im Rahmen eines so genannten Massenanfalls von Verletzten (MANV) geübt. Dabei mussten an vier unterschiedlichen Einsatzörtlichkeiten jeweils rund 50 Verletzte mit Verletzungen unterschiedlicher Schweregrade sachgerecht versorgt und in Kliniken transportiert werden.

    Hinweis für die Pressevertreter:

    Für Rückfragen stehen Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung:
     
    Regierungspräsidium Stuttgart
    Pressesprecherin Katja Lumpp, Tel.: 0711/904-10002, E-Mail: pressestelle@rps.bwl.de
     
    Regierungspräsidium Tübingen
    Pressesprecher Dr. Daniel Hahn, Tel.: 07071/757-3009, E-Mail: pressestelle@rpt.bwl.de
     
    Für Fragen zum Ablauf der Übung in den einzelnen Landkreisen stehen Ihnen die Pressestellen der Landkreise zur Verfügung.
     
    Landkreis Böblingen
    Pressesprecher Dusan Minic, Tel.: 07031 / 663-1204, E-Mail: d.minic@lrabb.de
     
    Landkreis Esslingen
    Pressesprecher Peter Keck, Tel.: 0711 / 3902-2030, E-Mail: keck.peter@lra-es.de
     
    Landkreis Reutlingen
    Stellvertretender Pressesprecher Matthias Bauer, Tel. 07121 480 1019, E-Mail: presse@kreis-reutlingen.de
     
    Landkreis Tübingen
    Pressesprecherin Martina Guizetti, Tel. 07071 207 5210, E-Mail: m.guizetti@kreis-tuebingen.de

    Allgemeine Hintergrundinformationen:
    Der Katastrophenschutz (KatS) ist eine landesrechtliche Organisationsform der kommunalen und staatlichen Verwaltungen in den Ländern zur Gefahrenabwehr bei Katastrophen, bei der alle an der Gefahrenabwehr beteiligten Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung durch die örtlich zuständige Katastrophenschutzbehörde zusammenarbeiten.
     
    Die Leitungen der Katastrophenschutzbehörden sind entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften die Landräte in den Kreisen und die Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten, die für den Katastrophenschutz zuständigen Ministerien sowie ggf. die mittleren staatlichen Verwaltungsebenen (Regierungspräsidien) in den Ländern.
     
    Die Katastrophenschutzbehörden haben die Aufgabe, die Bekämpfung von Katastrophen vorzubereiten, Katastrophen zu bekämpfen und bei der vorläufigen Beseitigung von Katastrophenschäden mitzuwirken (Katastrophenschutz). Sie haben dazu die Maßnahmen zu treffen, die nach pflichtmäßigem Ermessen erforderlich erscheinen.
     
    Die Katastrophenschutzbehörden in BW sind dreigliedrig organisiert:
     
    1. Untere Katastrophenschutzbehörden sind die Landratsämter und die Bürgermeisterämter der Stadtkreise als untere Verwaltungsbehörden.
    2. Höhere Katastrophenschutzbehörden sind die Regierungspräsidien.
    3. Oberste Katastrophenschutzbehörde ist das Innenministerium.
     
    Die unteren Katastrophenschutzbehörden sind in der Regel für den Katastrophenschutz zuständig. Sie können auch in den Fällen, in denen die höhere oder die oberste Katastrophenschutzbehörde sachlich zuständig ist, in ihrem Bezirk betraut werden.
     
    Die höheren Katastrophenschutzbehörden sind sachlich zuständig für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen sowie für Katastrophenschutzaufgaben, die sich über den Bezirk einer unteren Katastrophenschutzbehörde hinaus erstrecken.
     
    Die oberste Katastrophenschutzbehörde ist für Katastrophenschutzaufgaben sachlich zuständig, die sich über einen Regierungsbezirk hinaus erstrecken.
     
    Als vorbereitende Maßnahmen haben die Katastrophenschutzbehörden insbesondere regelmäßige Übungen unter einheitlicher Führung durchzuführen.
     
    Zur Sicherstellung einer effektiven und effizienten Bekämpfung von Großschadensereignissen und Katastrophen sind Übungen unerlässlich. Nur durch Übungen sind auch Schwachstellen in den Katastrophenschutz-Planungen zu erkennen und rechtzeitig zu bereinigen. Deshalb behält die Durchführung von Katastrophenschutzübungen – auch vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen und anderer Gefahren – hohe Priorität.
     
    Die Regierungspräsidien führen als höhere Katastrophenschutzbehörden regelmäßig Übungen in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen durch, wie bspw. Tierseuchen- oder Hochwasserübungen, gemeinsame Übungen von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei Großschadenslagen.
     
    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart unter
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Sicherheit/Seiten/Katastrophenschutz.aspx
    Allgemeine Informationen zum Katastrophenschutz erhalten Sie über die Internetseite des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg unter www.im.baden-wuerttemberg.de
  • Abteilung 2
    16.10.2017
    Der Fredrick Tag feiert sein 20-jähriges Jubiläum.
    Das landesweite Literatur-Lese-Fest findet vom 16. bis 27.10.2017 statt.

    ​Vom 16. bis 27. Oktober 2017 findet bereits zum 20. Mal der Frederick Tag statt. Im Rahmen dieses landesweiten Literatur-Lese-Festes bieten viele Stadt- und Gemeindebibliotheken, Schulen und anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen Veranstaltungen an, bei denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einem vielfältigen Programm für Lesen und Literatur begeistert werden. Alleine im Regierungsbezirk Tübingen gibt es über 200 Veranstaltungen dieser Art. Die landesweite Auftaktveranstaltung findet am 16. Oktober 2017 in der Stadtbibliothek Reutlingen statt.

    „Die Saat für die „Lust am Lesen“ ist nachhaltig aufgegangen. Mit dem Frederick Tag hat das Land eine bundesweit einmalige Erfolgsgeschichte der Leseförderung geschrieben“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Der Frederick Tag ist auch im Regierungsbezirk Tübingen eine nachhaltige Stütze im Bereich der Leseförderung.“
     
    Regierungspräsident Tappeser dankte der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen für die landesweite Koordinierung des Frederick Tags, den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltungen vor Ort sowie dem Baden-Württembergischen Bibliotheksverband und den Volksbanken Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg für ihre Unterstützung.
     
    Im Regierungsbezirk Tübingen gibt es in den öffentlichen Stadt- und Gemeindebibliotheken der folgenden Städte und Gemeinden bzw. deren Stadt- und Ortsteile Veranstaltungen zum Frederick-Tag: Ammerbuch-Pfäffingen, Amstetten, Bad Saulgau, Bad Waldsee, Baienfurt, Balingen, Balingen-Frommern, Berghülen, Biberach, Bisingen, Blaubeuren, Bodelshausen, Dettingen an der Erms, Dornstadt, Dotternhausen, Dußlingen, Ehingen (Donau), Eningen unter Achalm, Friedrichshafen, Gammertingen, Geislingen, Gomaringen, Haigerloch, Heroldstatt, Hirrlingen, Horgenzell, Isny im Allgäu, Kirchentellinsfurt, Kressbronn, Kusterdingen, Laichingen, Langenau, Laupheim, Leutkirch, Lichtenstein, Meckenbeuren, Meersburg, Mengen, Mössingen, Mössingen-Öschingen, Mössingen-Talheim, Munderkingen, Münsingen, Nehren, Neukirch, Neustetten, Oberstadion, Pfullendorf, Pfullingen, Pliezhausen, Reutlingen, Reutlingen-Betzingen, Reutlingen-Gönningen, Reutlingen-Rommelsbach, Reutlingen-Sondelfingen, Riederich, Riedlingen, Rosenfeld, Schelklingen, Sigmaringen, Tettnang, Trochtelfingen, Tübingen, Überlingen, Ulm, Uttenweiler, Waldburg, Wangen, Wannweil, Wilhelmsdorf, Winterlingen.
     
    Seinen Namen trägt der Frederick Tag in Anlehnung an das Bilderbuch „Frederick“ von Leo Lionni: die Maus Frederick sammelt lieber Wörter, Farben und Sonnenstrahlen als Vorräte für den Winter anzulegen und macht damit die kommenden grauen Wintertage ein bisschen bunter und kürzer. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Frederick Tag 2017 findet man ebenfalls unter www.frederick.de auf der Frederick-Tag-Homepage.

    Hinweis für die Redaktionen
    Logo und Grafiken zum Frederick Tag können aus dem Internet geladen werden. Bitte benutzen sie dazu den „Presse-Button“ der Website.
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • 13.10.2017
    Regierungspräsident Tappeser besucht das Diagnostikzentrum Aulendorf: „Masse mit Klasse! Ich bin beeindruckt, was hier geleistet wird“.
    Erfolg der freiwilligen Blauzungenimpfung mit über 700.000 Impfungen in 2017 bei Rindern, Schafen und Ziegen.
     Regierungspräsident Klaus Tappeser informiert sich über die aktuellen landesweiten Tiergesundheitsprogramme in Aulendorf, von links: Regierungspräsident Klaus Tappeser, Amtsleiter Dr. Thomas Miller, Laborleiterin Dr. Karla Schneider; Foto: RP Tübingen

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser informierte sich am 12. Oktober 2017 im Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt Aulendorf – Diagnostikzentrum (STUA Aulendorf) als Frühwarnsystem vor den derzeit akuten Tierseuchen wie Vogelgrippe und Afrikanische Schweinepest. „Ich bin beeindruckt, was hier mit Leidenschaft und hoher Kompetenz geleistet wird. Sie sorgen dafür, dass aus Erregern keine Aufreger werden“, lobte der Regierungspräsident die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Tierärztlichen“. Das STUA Aulendorf habe eine ganz wichtige Funktion im gesundheitlichen Verbraucherschutz. Nur aus gesunden Nutztieren lassen sich sichere Lebensmittel herstellen, und nur gesunde Haustiere übertragen keine Krankheiten auf den Menschen, so Tappeser.

    Jährlich werden am STUA Aulendorf nahezu 1 Million Untersuchungen an ganz verschiedenen Proben – vom ganzen Tier bis zur kleinsten Ohrstanzprobe – durchgeführt. Jeden Tag werden über 2.000 Proben gemanagt. „Es gibt wohl keine Tierart, die nicht schon auf dem Aulendorfer Sektionstisch lag. Wir arbeiten wie Detektive auf der Suche nach der Krankheits- oder Todesursache“, fasste der Leiter der Einrichtung, Herr Dr. Thomas Miller, zusammen. Die tägliche Arbeit des Diagnostikzentrums ist durch „alte“ Krankheiten ebenso wie durch neue geprägt, die durch Globalisierung und Klimawandel begünstigt werden. So haben aufgrund des globalen Handels nicht nur Vogelgrippe-Viren buchstäblich Flügel.
     
    Eine Aulendorfer Spezialität sind die landesweiten Tiergesundheitsprogramme mit jährlich rund 600.000 Proben. Diese Tiergesundheitsprogramme richten sich gegen besonders bedeutsame ansteckende, anzeige- und bekämpfungspflichtige Tierseuchen wie etwa die Herpesvirusinfektion des Rindes und die Blauzungenkrankheit.
     
    Regierungspräsident Tappeser zeigte sich beeindruckt von der hohen Akzeptanz der freiwilligen Blauzungenimpfung. Ein Impfbarometer auf der Homepage des STUA Aulendorf zeigt den aktuellen Fortschritt. „Über 700.000 Impfungen in 2017 bei Rindern, Schafen und Ziegen sind ein guter Erfolg und haben sicher dazu beigetragen, dass die Blauzungenkrankheit noch nicht nach Deutschland eingedrungen ist“, so Amtsleiter Dr. Miller. Eine gute Botschaft für die Rinderhalter nach zuletzt schwierigen Zeiten seien auch die erfolgreiche BHV1-Abschluss- und Monitoringuntersuchungen im Regierungsbezirk.
     
    In die Zukunft blickend hielt Miller fest, der Ausbau des STUA Aulendorf – Diagnostikzentrums sei noch nicht abgeschlossen. „Die weitere Modernisierung der Gebäude und der Laborausstattung sowie das Qualitätsmanagement sind Dauerbrenner. Da tut uns Wertschätzung gut“, so Miller und bedankte sich bei Regierungspräsident Tappeser für die Unterstützung.
     
    Hintergrundinformationen:
    Gemeinsam mit den Kollegen der Tiergesundheitsdienste fördern die Aulendorfer Tierärzte durch ihre Laboruntersuchungen, Hygienetipps sowie Impf- und Therapieempfehlungen die Tiergesundheit. Dabei kommt moderne Labor-EDV zum Einsatz. Zunehmend werden Laborergebnisse auch zentral an die Herdeninformations-Datenbank (HI-Tier) gemeldet. Die Daten stehen damit sehr zeitnah und mobil zur Verfügung.
     
    Das Land Baden-Württemberg unterhält in jedem Regierungsbezirk ein diagnostisches Labor, um für Tierhalter flächendeckend Untersuchungen von Tieren auf Krankheiten anbieten zu können. Neben dem Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt Aulendorf – Diagnostikzentrum sind dies die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart. Landesweite umfangreiche Bekämpfungsprogramme wurden am STUA Aulendorf – Diagnostikzentrum zentralisiert. Dort arbeiten derzeit 88 Landesbedienstete, davon rd. 50 % in Teilzeit. Der Frauenanteil beträgt 85 %.
     
    Die Tierseuchenkasse Baden-Württemberg unterhält Tiergesundheitsdienste (für Pferde, Rinder, Euter, Schweine, Schafe, Bienen, Geflügel, Fische). 30 Fachtierärzte stehen den Tierbesitzern, den niedergelassenen Tierärzten und den Veterinärämtern für die Diagnostik von Tierkrankheiten zur Verfügung. Die niedergelassenen Tierärzte sind in der Regel für die Therapie verantwortlich.
     
    Die Blauzungenkrankheit (BT) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche bei Haus- und Wildwiederkäuern, die durch das BT-Virus hervorgerufen und durch Insekten übertragen wird. Eine Infektion verläuft häufig klinisch unauffällig, kann jedoch bei betroffenen Tieren auch erhebliche Erkrankungen bis zum Tod hervorrufen. Die Erkrankung ist insbesondere durch eine Entzündung der Schleimhäute, Gefäßstauungen, Schwellungen und Blutungen gekennzeichnet. Menschen können sich mit dem BT-Virus nicht anstecken. BT stellt somit keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit oder die Lebensmittelsicherheit dar. Es besteht auch keine Gefahr, dass die Krankheit durch Fleisch oder Milch übertragen wird.
    Weitere Informationen zum Thema Tiergesundheit finden Sie im Internet unter www.stua-aulendorf.de sowie unter www.tsk-bw.de, mehr Informationen zu den Untersuchungsämtern (bspw. zu ihrem Leistungsangebot) unter www.ua-bw.de.
     
    Bildunterschrift:
    Regierungspräsident Klaus Tappeser informiert sich über die aktuellen landesweiten Tiergesundheitsprogramme in Aulendorf, von links: Regierungspräsident Klaus Tappeser, Amtsleiter Dr. Thomas Miller, Laborleiterin Dr. Karla Schneider; Foto: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dr. Thomas Miller, Leiter des Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamts Aulendorf –Diagnostikzentrum (Telefon: 0 75 25 / 9 42-212 oder 0 75 25 / 942-0 [Telefonzentrale], E-Mail: thomas.miller@stuaau.bwl.de) oder Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    13.10.2017
    Einladung der Presse zur 1. Internationalen Schäfertagung vom 17.10. bis 19.10.2017 im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Begrüßungsveranstaltung am 18.10.2017 von 8:45 bis 9:15 Uhr auf dem Hofgut Hopfenburg in Münsingen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    die Schäferei steht heute im Spannungsfeld zwischen marktwirtschaftlichem Wettbewerb und Landschaftspflege. Die Landwirtschaft wird zunehmend intensiviert und technisiert, was sich auch auf die Schafhaltung auswirkt. Baden-Württemberg und besonders die Landschaft der Schwäbischen Alb sind noch stark von der Schäferei geprägt. Artenreichtum und landschaftliche Schönheit der Wacholderheiden, Hutewälder und Streuobstwiesen sind ohne die Schafhaltung kaum zu erhalten. Doch Schäfereien müssen mehr denn je den Spagat zwischen Ökonomie und Ökologie meistern.
    Der Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V., die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Bioland e.V. laden deshalb in Kooperation mit dem Schafberatungsbüro Dr. Florian Wagner & Partner vom 17. bis 19. Oktober 2017 zur 1. Internationalen Schäfertagung ein und bieten ein Forum zum Austausch über Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.
     
    Die Tagung, die sich an alle Schäferinnen und Schäfer des ökologischen und konventionellen Landbaus, Berater, Wissenschaftler und an das interessierte Fachpublikum aus dem gesamten deutschsprachigen Raum richtet, findet beim Biosphärengebiets-Partner Hofgut Hopfenburg in Münsingen statt. Referenten aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden beleuchten die aktuelle Situation der Schafhaltung und setzen Diskussionsimpulse. Zudem erwarten die Teilnehmer Exkursionen zu Schäfereien rund um Münsingen und auf den ehemaligen Truppenübungsplatz.
     
    Zur Begrüßungsveranstaltung
     
     
    am Mittwoch, 18.10.2017, 08:45 Uhr bis 09:15 Uhr,
    auf dem Hofgut Hopfenburg, Hopfenburg 12, 72525 Münsingen
     
     
    laden wir Sie herzlich ein.
     
    Grußworte sprechen:
    • Andreas Hartmaier, Initiator des Hofguts Hopfenburg
    • Mike Münzing, Bürgermeister der Stadt Münsingen
    • Dr. Utz Remlinger, Regierungsvizepräsident des Regierungspräsidiums Tübingen
    • Alfons Gimber, Vorsitzender Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V.
    • Lorenz Maisch, Bioland e. V.
     
    Über Ihre Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung am 18.10.2017 würden wir uns sehr freuen. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit auch an weiteren Programmpunkten (s. Veranstaltungsprogramm) teilzunehmen. Hierfür bitten wir um Ihre Anmeldung bis 15.10.2017, 16.00 Uhr an Adelheid Schnitzler (Tel.: 07381/932938-25, adelheid.schnitzler@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.

    Dirk Abel
  • Abteilung 4
    13.10.2017
    B 312 Ortsumgehung Pfullingen
    Für die Durchführung der Gewährleistungsarbeiten ist eine weitere Nachtsperrung des Ursulabergtunnels erforderlich.

    ​Das Regierungspräsidium hat mit Pressemitteilung vom 12. Oktober 2017 darüber informiert, dass der Ursulabergtunnel von Montag, 16. Oktober 2017, 8:00 Uhr bis Dienstag, 17. Oktober 2017, 5:00 Uhr wegen Gewährleistungsarbeiten gesperrt wird. Bei den Vorarbeiten während der vergangenen Nachtsperrungen hat sich gezeigt, dass der Umfang der erforderlichen Arbeiten deutlich höher ausfällt als ursprünglich angenommen. Der Ursulabergtunnel wird daher zusätzlich in der Nacht von Dienstag, 17. Oktober, 20:00 Uhr auf Mittwoch, 18. Oktober 2017, 6:00 Uhr gesperrt, damit die Gewährleistungsarbeiten abgeschlossen werden können.

    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    12.10.2017
    L 384, Sanierung der Ortsdurchfahrt von Nehren
    Die am 16.10.2017 beginnende Fahrbahndeckenerneuerung dauert voraussichtlich bis 17.11.2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt die Fahrbahndecke der L 384 in der Ortsdurchfahrt von Nehren zwischen dem Anschluss der K 6934 (Nehrener Gässle) und der Kreuzung der Landesstraßen 384 und 394 erneuern.

    Die dringend sanierungsbedürftige Landestraße erhält im Zeitraum vom 16. Oktober bis voraussichtlich 17. November 2017 – nicht wie vorangekündigt schon zum 11. November 2017 – einen neuen Fahrbahnbelag. Die Arbeiten dienen der Substanzerhaltung und der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dieser wichtigen Landesstraße.
     
    Für den Zeitraum der Bauarbeiten wird die Ortsdurchfahrt voll gesperrt. Die Sperrung wird mit Rücksicht auf den morgendlichen Berufsverkehr am Montag, 16. Oktober 2017, erst ab 09:00 Uhr eingerichtet.
    Die Umleitung der Fahrbeziehung Gomaringen – Mössingen erfolgt ab Nehren über die L 394 – B 27 – Ofterdingen – L 385 nach Mössingen. Für die Gegenrichtung gilt dieselbe Umleitungsstrecke. Für den ÖPNV und den Anliegerverkehr ist eine Zufahrt von Mössingen über die L 384 nach Nehren möglich.
     
    Für den Verkehr von Mössingen nach Reutlingen steht nach Abschluss der Instandsetzung der Öschenbachbrücke in Öschingen in dieser Woche alternativ die Route über Öschingen und Gönningen zur Verfügung.
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Bauzeit nicht auszuschließen sind.
     
    Die Kosten für die Sanierung dieses rund 1,4 km langen Landesstraßenabschnitts innerhalb der Ortsdurchfahrt von Nehren belaufen sich auf rund 625.000 € und werden von Land getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    12.10.2017
    B 312, Ortsumgehungen Pfullingen und Reutlingen
    Sperrung des Ursulabergtunnels und Markierungsarbeiten am Knoten Südbahnhof

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt in den nächsten Tagen in Teilbereichen die Wandbeschichtung des Ursulabergtunnels in Pfullingen sanieren. Die Tunnelwand hatte im Rahmen der Erneuerung seiner betriebstechnischen Ausstattung 2016 eine neue Beschichtung erhalten. Im Rahmen von Reinigungsarbeiten im Frühsommer 2017 stellte sich heraus, dass sich diese stellenweise von der Tunnelwand abgelöst hatte.

    Zur Behebung des Baumangels wird der Ursulabergtunnel von Montag, 16. Oktober 2017, 8:00 Uhr bis Dienstag, 17. Oktober 2017, 5:00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Die Vorarbeiten für diese Gewährleistungsmaßnahme finden parallel zu den turnusmäßigen Wartungs- und Reinigungsarbeiten im Tunnel während der bis 13. Oktober 2017 angeordneten Nachtsperrungen statt. Der Verkehr wird jeweils über die Ortsdurchfahrt Pfullingen umgeleitet.
     
    Das Regierungspräsidium nutzt die Sperrung des Ursulabergtunnels aus, um die endgültigen Fahrbahnmarkierungen am Knoten Südbahnhof im Zuge der neuen Ortsumgehung von Reutlingen (Scheibengipfeltunnel) aufzubringen. Bereits im Vorgriff auf die Freigabe des Scheibengipfeltunnels wird die Verkehrsführung auf der B 312 in Fahrtrichtung Ursulabergtunnel zwischen dem Südbahnhof und dem Anschluss Eningen unter Achalm dauerhaft geändert. Dabei kommt es zur Einziehung einer Fahrspur, die den Verkehr aus dem Scheibengipfeltunnel aufnehmen wird, damit dieser direkt auf die B 312 in Fahrtrichtung Ursulabergtunnel auffahren kann. Für die Durchführung der erforderlichen Markierungsarbeiten wird am Montag, 16. Oktober 2017, zeitweise eine Fahrspur gesperrt. Aufgrund der Sperrung des Ursulabergtunnels und der damit einhergehenden Umleitung ist von den Markierungsarbeiten im Wesentlichen nur der Verkehr nach Eningen unter Achalm betroffen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet alle Verkehrsteilnehmer im betroffenen Bereich um Verständnis für die entstehenden Erschwernisse und Behinderungen.
     
    Gleichzeitig wird um Beachtung der neuen Verkehrsführung auf der B 312 zwischen dem Südbahnhof und dem Anschluss Eningen unter Achalm gebeten, da diese dauerhaft bestehen bleibt.
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    10.10.2017
    Fotoexkursion mit Landschaftsfotograf Mark Robertz
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und VHS Bad Urach-Münsingen laden zu einer herbstlichen Fototour auf den Hohenwittlingensteig ein

    Die Burgruine Hohenwittlingen hoch über dem Ermstal, die geheimnisvolle Tulkahöhle Rulamans und die enge Wolfsschlucht bieten imposante und äußerst abwechslungsreiche Motive für interessierte Hobbyfotografen. Mit Landschaftsfotograf Mark Robertz geht es am 15. Oktober 2017 auf den Hohenwittlingensteig. Zwischen 15:00 und 20:00 Uhr entstehen hier eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

    Die Schwäbische Alb bietet neben ihren malerischen, mit Felsen besetzten Landschaften eine Vielzahl weitgehend unbemerkter, versteckter Motive, die von den Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmern an drei höchst unterschiedlichen Stationen entdeckt werden: Die Burgruine Hohenwittlingen liegt exponiert und sehr idyllisch über dem Ermstal. Von dort oben hat man einen atemberaubenden, weiten Blick ins Tal und eine tolle Aussicht über die Hügellandschaft der Alb. Die Exkursionsgruppe greift an dieser Stelle die Frage auf, wie sich diese Weite fotografisch gut einfangen lässt.
     
    Vom Aussichtspunkt hoch oben geht es anschließend hinab in die geheimnisvolle Tulkahöhle Rulamans. Hier steht das Fotografieren in die Tiefe im Vordergrund. Die üppig grüne Wolfschlucht schließlich ist von Wald umgeben und bietet durch ihre mit Moos bewachsenen Felsen und die eindrucksvolle Klamm ein weiteres einmaliges Fotomotiv. Hier lernen die Teilnehmenden vor allem mit schwierigen Lichtverhältnissen umzugehen. Gemeinsam mit Naturfotograf Mark Robertz gelingen an allen drei Stationen viele schöne und hochwertige Bilder.
    Für die Exkursion sind neben der eigenen Kameraausrüstung, Stativ, Fernauslöser und Nässeschutz auch warme und trockene Bekleidung, rutschfestes Schuhwerk sowie eigene Verpflegung mitzubringen.
     
    Die Teilnahme an der Fotoexkursion kostet 65,00 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt über die VHS Bad Urach-Münsingen unter Telefon 07381/7159980. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Interessierte im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb unter Telefon 07381/932938-31.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung wird vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Kooperation mit der VHS Bad Urach-Münsingen durchgeführt.
     
    Zur Person:
    Landschaftsfotograf Mark Robertz ist stets auf der Suche nach ungewöhnlichen Blickwinkeln. So veranstaltete er mit der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb beispielsweise eine Exkursion mit dem Heißluftballon. Dort entstanden viele eindrucksvolle Bilder aus der Luft von der Schwäbischen Alb. Unabhängig vom seinem Blick in Naturräume, Stadt- oder Kulturlandschaften: Robertz´ fotografische Herangehensweise orientiert sich immer zuallererst am Motiv.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    09.10.2017
    L 383, Instandsetzung der Brücke über den Öschenbach in Mössingen-Öschingen
    Aufhebung der Vollsperrung am 12.10.2017

    ​Aufgrund von Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über den Öschenbach in der Ortsdurchfahrt von Mössingen-Öschingen ist die L 383 im Baustellenbereich seit Anfang Juli 2017 gesperrt. Im Laufe des Donnerstag, 12. Oktober 2017, wird die Verkehrssicherung abgebaut und die Vollsperrung aufgehoben. Die ausstehenden Restarbeiten an der Unterseite der Brücke und im näheren Umfeld können unter Verkehr durchgeführt werden.

    Die Ersatzhaltestellen des ÖPNV werden aufgehoben und die regulären Haltestellen wieder angefahren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern von Öschingen und den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und ihre Kooperation.
    Die Baukosten der Instandsetzungsmaßnahmen belaufen sich auf rund 249.000 Euro, von denen das Land Baden Württemberg 238.000 Euro und die Stadt Mössingen mit den Leitungsträgern 11.000 Euro tragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 10
    06.10.2017
    Uwe Alle ist neuer Leiter des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg
    Gebürtiger Metzinger an der Spitze der Eich- und Beschussverwaltung
     Portrait Uwe Alle; Quelle: RP Tübingen

    ​Der in Reutlingen wohnhafte Diplom-Ingenieur Uwe Alle wurde mit Wirkung zum 01. Oktober 2017 zum neuen Leiter des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg – der Abteilung 10 des Regierungspräsidiums Tübingen – bestellt. Er bringt für die zukünftige Aufgabe vielfältige Erfahrungen aus unterschiedlichen Tätigkeiten in der Landesverwaltung mit.

    Der 57-Jährige war zuletzt beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg für den beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelten Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen sowie für das beim Regierungspräsidium Stuttgart angesiedelte Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg verantwortlich. Darüber hinaus setzte er sich als Personalratsvorsitzender des Wirtschaftsministeriums für die Belange der dortigen Kolleginnen und Kollegen ein. Alle tritt die Nachfolge von Abteilungspräsident Harald Schneider an, der Ende Juni 2017 in den Ruhestand getreten ist.
     
    Regierungspräsident Klaus Tappeser freut sich über die Neubesetzung der Leitungsfunktion durch den gebürtigen Metzinger. „Für die Führung des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen haben wir mit Herrn Alle einen erfahrenen, hochqualifizierten Kollegen gewinnen können, der ein großes Wissen für die Thematik mitbringt.“
     
    Alle studierte an der Universität Stuttgart Maschinenbauwesen mit den Schwerpunkten Fein- und Mikromechanik, Biomedizinische Technik sowie Textiltechnik. Nach seinem Abschluss als Diplom-Ingenieur arbeitete er zunächst bei einem Industrieunternehmen, ehe er 1991 in den Landesdienst beim damaligen Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie des Landes Baden-Württemberg eintrat. Als Fachreferent und stellvertretender Referatsleiter betreute er über Jahre hinweg die in Baden-Württemberg ansässigen außeruniversitären, wirtschaftsnahen Forschungsinstitute. Darüber hinaus war Alle für die fachliche Institutsbetreuung der von Bund und Land getragenen Großforschungseinrichtungen (z.B. Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt) sowie für Wirtschaftsverbände, wie den Verband der baden-württembergischen Technologie- und Gründerzentren e.V. zuständig.
     
    Ab sofort steht Uwe Alle an der Spitze des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg. Er verantwortet ein Budget von jährlich über 16 Millionen Euro und trägt die Personalverantwortung für 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Landesbetrieb betreut rund 100.000 Kunden und überprüft jährlich etwa 500.000 Messgeräte sowie 300.000 Waffen.

    Hintergrundinformation:
    Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Der Landesbetrieb sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärkt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten. Das Beschussamt Ulm ist für die Sicherheit in der Waffen- und Munitionstechnik sowie für die Prüfung und Zertifizierung sicherheitstechnischer Materialien für den Personen- und Objektschutz zuständig.
     
    Von den 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind 35 in der Direktion Stuttgart, 27 im Beschussamt Ulm und 158 in den Eichdienststellen tätig.
     
    Bild:
    Abteilungspräsident Uwe Alle; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    06.10.2017
    Regierungspräsidium erlässt den Planfeststellungsbeschluss für zweie neue Haltepunkte der Regionalstadtbahn Neckar-Alb in Tübingen
    Damit liegt nun das Baurecht für das gesamte Modul 1 (Strecke Herrenberg – Bad Urach) vor.

    ​Am 28. September 2017 hat das Regierungspräsidium Tübingen den Planfeststellungsbeschluss für den Bau der neuen Haltepunkte Tübingen-Neckaraue und Tübingen-Güterbahnhof erlassen. Dieser ist der letzte der insgesamt sechs Planfeststellungsbeschlüsse des Regierungspräsidiums zum Modul 1 der Regionalstadtbahn Neckar-Alb. Damit liegt nun insgesamt das Baurecht für die Elektrifizierung und den teilweise zweigleisigen Ausbau der Strecke von Herrenberg über Tübingen und Reutlingen nach Bad Urach einschließlich der Errichtung neuer Haltepunkte in Reutlingen und Tübingen vor.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser teilte dazu mit: „Dem Regierungspräsidium war es ein großes Anliegen, dass die Planfeststellungsverfahren rasch und im guten Einvernehmen mit dem Antragsteller und den Betroffenen durchgeführt werden. Wir haben auch für den letzten Planfeststellungsabschnitt eine sehr gute planungsrechtliche Lösung erreichen können. Der Vorhabenträger kann nun bald auf einer gesicherten Rechtsgrundlage die nächsten Schritte in Richtung einer spürbaren Verbesserung des Angebots im öffentlichen Nahverkehr in der Region einleiten.“
    Im Planfeststellungsverfahren für den Bau der neuen Haltepunkte Tübingen-Neckaraue und Tübingen-Güterbahnhof spielten Fragen des Lärmschutzes eine wesentliche Rolle. Der Planfeststellungsbeschluss vom 28. September 2017 ordnet in insgesamt drei Fällen passiven Lärmschutz an. Darüber hinaus setzt er Maßnahmen zum Erschütterungsschutz fest, die sicherstellen werden, dass es während der Bauzeit zu keinen unzumutbaren Auswirkungen durch Erschütterungsimmissionen kommt.
     
    Für Beeinträchtigungen der Zauneidechsen konnten Ausnahmen nach den Vorschriften des Artenschutzes zugelassen werden. Eingriffe in deren Lebensräume erfolgen nur punktuell. Mit einer Maßnahmenkombination aus Bauzeitenbeschränkung, Vergrämung und Aufwertung neuer Habitate können die Auswirkungen auf einzelne Exemplare reduziert werden, so dass sich die lokale Population durch den Eingriff nicht verschlechtert, sondern stabil bleibt.
     
    Von Montag, 9. Oktober 2017, bis einschließlich Montag, 23. Oktober 2017, wird der Planfeststellungsbeschluss bei der Stadt Tübingen zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auch auf die ortsübliche Bekanntmachung zu achten.
     
    Die Unterlagen können ab Beginn der Auslegung außerdem beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden. Der Planfeststellungsbeschluss wird dann auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums zu finden sein.
     
    Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Planfeststellungsbeschluss allen Betroffenen gegenüber, denen der Beschluss nicht direkt bekanntgemacht wurde als zugestellt. Eine Klage wäre in diesen Fällen bis einschließlich Donnerstag, 23. November 2017, möglich.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    05.10.2017
    B 30, OU Ravensburg (Bauabschnitt VI)
    Bauarbeiten an der Kreisstraße 7984 bzw. 7732 zwischen Untereschach und Brochenzell

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat Ende August 2017 mit den Straßenbauarbeiten für die B 30neu zwischen der künftigen Anschlussstelle Karrer und der bestehenden B 30 bei Untereschach begonnen. In diesem Abschnitt wird die Kreisstraße 7984 bzw. 7732 von Untereschach nach Brochenzell die künftige B 30 mit einem Brückenbauwerk queren. Derzeit wird der Verkehr auf der Kreisstraße an der bereits hergestellten Brücke vorbeigeführt.

    Im Zuge der aktuellen Straßenbauarbeiten wird auch die Kreisstraße 7984 bzw. 7732 von Untereschach nach Brochenzell in ihrer endgültigen Lage hergestellt. Zur Durchführung der hierfür erforderlichen Arbeiten wird die Kreisstraße vom 9. Oktober bis voraussichtlich 15. Dezember 2017 für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt von Untereschach über die B 30 nach Meckenbeuren und weiter nach Brochenzell und umgekehrt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Hinweis für die Redaktionen
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  • Abteilung 4
    05.10.2017
    B 465, Fortgang der Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Münsingen und Ehingen-Frankenhofen

    ​Zum Fortgang der Fahrbahndeckenerneuerungsarbeiten an der B 465 zwischen Münsingen und Ehingen-Frankenhofen, die bisher planmäßig verlaufen sind, teilt das Regierungspräsidium Tübingen folgendes mit:

    Im Bauabschnitt 2 wird am 9. Oktober 2017 das bisherige Baufeld auf der B 465 zwischen Hopfenburg und Unterheutal vom Kreisverkehr „Illig“ am Ortsausgang von Münsingen bis zum Anschluss der L 230 Ortsumfahrung Auingen erweitert. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis 19. Oktober 2017. Der Kreisverkehr bleibt uneingeschränkt befahrbar. Für diesen Zeitraum wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen ab dem Kreisverkehr „Illig“ über die Hauptstraße durch Auingen zur bisherigen Umleitungsstrecke an der L 230 geführt. Zur Minimierung der Belastungen durch den Umleitungsverkehr in der Ortsdurchfahrt von Auingen wird dieser Streckenabschnitt erst jetzt begonnen.
     
    Im südlichen Bereich der B 465 beginnt ebenfalls ab dem 9. Oktober 2017 ein weiterer Bauabschnitt. Ab diesem Tag ist die B 465 dann zusätzlich im Abschnitt zwischen Münsingen-Bremelau ab dem südlichen Ende der Ortsumfahrung bis Ehingen-Frankenhofen voll gesperrt. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 28. Oktober 2017. Der Kreuzungsbereich der B 465 aus Richtung Ehingen / L 231 Richtung Granheim / K 7335 Richtung Frankenhofen bleibt zunächst ohne Einschränkungen befahrbar. Vom 19. bis 24. Oktober 2017 wird dieser Knotenpunkt dann halbseitig gesperrt, kann aber mit Hilfe einer Lichtsignalanlage weiter in beiden Fahrtrichtungen befahren werden.
     
    Parallel zu diesen Bauabschnitten wird vom 11. und 18. Oktober 2017 der Bahnübergang bei Unterheutal halbseitige gesperrt. Dort wird der Verkehr ebenfalls mit Hilfe einer Lichtsignalanlage durch das Baufeld geführt. Die Verkehrsbeziehung von Münsingen-Bremelau über die K 6753 – B 465 und K 6772 nach Mehrstetten bleibt in beiden Fahrtrichtungen erhalten.
     
    Wie bisher bleibt die großräumige Umleitung für den überregionalen Pkw- und Lkw-Verkehr von Münsingen in Richtung Ehingen und in der Gegenrichtung während der gesamten Bauzeit bestehen.
    Die Umleitungsführung erfolgt für den PKW Verkehr von Münsingen über die L 230 – Böttingen – L 230 – Magolsheim – L 240 – Ingstetten – L 240 – Justingen – L 240 Schelklingen – B 492 – Allmendingen – B 492 - Ehingen und umgekehrt. Für den LKW-Verkehr erfolgt die Umleitung ab Münsingen über die L 230 – Böttingen -  L 230 – Magolsheim – L 230 - Breithülen – L 230 – Ennabeuren – L 230 – B 28 – Blaubeuren – B 492 – Schelklingen – B 492 - Allmendingen – B 492 – Ehingen und umgekehrt.
     
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 2,35 Mio. Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    04.10.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 10. bis 26. Oktober 2017 in der Gemeindebücherei in Meckenbeuren zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 10. bis 26. Oktober 2017 in der Gemeindebücherei in Meckenbeuren zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    29.09.2017
    Vom stinkenden Müllplatz zum Energiepark

    ​Einladung zur Teilnahme an der Pressefahrt des Regierungspräsidiums Tübingen zur Deponie Hechingen-Sauloch
    am Mittwoch, 4. Oktober 2017, 14:00 Uhr
    Abfallwirtschaftszentrum Hechingen
     

     

    Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    das Regierungspräsidium Tübingen führt mit dem Presseclub Tübingen regelmäßig Pressefahrten durch, bei denen sich Vertreterinnen und Vertreter der Medien ausführlich und sehr anschaulich über ausgewählte Aufgabenbereiche des Regierungspräsidiums Tübingen informieren können.
     
    Über die Mitglieder des Presseclubs Tübingen hinaus möchten wir auch Sie zur  Pressefahrt des Regierungspräsidiums Tübingen
     
    am Mittwoch, 4. Oktober 2017,
    von 14:00 bis 16:00 Uhr
    an der Kreismülldeponie Hechingen,
    (siehe Anfahrtsbeschreibung)
     
    herzlich einladen.
     
    Es besteht die Möglichkeit, gemeinsam vom Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, um 13:15 Uhr abzufahren.
    Alternativ treffen wir uns um 14:00 Uhr an der Kreismülldeponie (s. Anfahrtsbeschreibung).

    Um Ihnen einen Platz im „Shuttle“ garantieren zu können, aber auch für die weitere Organisation, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis Montag, 2. Oktober 2017, 16:00 Uhr. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Die Kreismülldeponie Hechingen-Sauloch hat sich seit ihrer Inbetriebnahme im August 1982 über die Jahre zu einem Abfallwirtschaftszentrum entwickelt. Auf dem Gelände befinden sich ein Wertstoffzentrum, drei Müllumschlagstationen, eine Biomüllhalle, ein Deponielehrpfad sowie ein Platz für die Zwischenlagerung von Abfällen. Das Gelände wird aber auch zur Energieerzeugung genutzt. Neben der Gasverdichterstation, die das Deponiegas erfasst und zu einem benachbarten Industriebetrieb leitet, sorgen eine Sickerwasserwärmepumpe, ein Solarpark sowie eine Holzhackschnitzelproduktion für die Erzeugung regenerativer Energien.
     
    Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
     
    Anfahrtsskizze
     
  • Abteilung 5
    29.09.2017
    Bodenerlebnistag „Boden im Blick“ im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    am Sonntag, 15.10.2017, 10 – 17 Uhr in Münsingen-Auingen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    das Regierungspräsidium Tübingen veranstaltet gemeinsam mit dem Geopark Schwäbische Alb unter dem Motto „Boden im Blick“ am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb einen Bodenaktions- und -erlebnistag.
     
    Mit der Veranstaltung, die nur alle vier Jahre im Regierungsbezirk Tübingen stattfindet, soll auf die besondere Bedeutung unserer natürlichen Böden für Mensch und Umwelt, aber auch auf die Gefährdungen von Böden in heutiger Zeit hingewiesen werden. Aus diesem Anlass findet vormittags im Württem-berg-Palais eine öffentliche Auftaktveranstaltung sowie von 10 bis 17 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb ein buntes Familienprogramm für Groß und Klein statt.
     
    Zur Auftaktveranstaltung
     
    am Sonntag, 15. Oktober 2017
    von 10 bis 12:15 Uhr
    im Württemberg-Palais (Altes Lager)
    Hahnensteige 12,
    72525 Münsingen-Auingen
    (Zufahrt über Tor-Ost)
     
    möchte ich Sie herzlich einladen.
     
    Das genaue Programm sowie den Parkplatzplan entnehmen Sie bitte dem Anhang.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Simon Kistner
     
    Parkplatzplan
  • Abteilung 4
    28.09.2017
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Sperrung der Anschlussstelle Merklingen und der L 1230 zwischen Merklingen und Nellingen von 6. bis 10.10.2017.

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen führt von Freitag, 6. Oktober 2017, 22:00 Uhr, bis Dienstag, 10. Oktober 2017, 24:00 Uhr, Fahrbahnbelagsarbeiten an der Ein- und Ausfahrt der Anschlussstelle Merklingen der A 8 Fahrtrichtung Stuttgart und auf der angrenzenden Landesstraße 1230 Fahrbahnbelagsarbeiten durch.

    Um die Bauzeit und damit einhergehende Beeinträchtigungen für den Verkehr gering zu halten, werden die Arbeiten unter Vollsperrung der betroffenen Verkehrsflächen und als 24 h-Baustelle durchgeführt. Die Umleitung in Richtung Stuttgart erfolgt je nach Richtung entweder über die K 7407 nach Hohenstadt oder über Nellingen, Geislingen nach Mühlhausen (Autobahnumleitung U6). Der Verkehr zwischen Merklingen und Nellingen wird über Scharenstetten umgeleitet.
     
    Die Ein- und Ausfahrt der Fahrtrichtung München bleibt geöffnet und ist von Merklingen kommend erreichbar.
     
    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx zu finden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    28.09.2017
    B 32, Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee
    Angekündigte Sperrungen und Umleitungen beginnen erst am 04.10.2017.

    ​Am Montag, 25. September 2017, sollten die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt des Ausbaus der B 32 zwischen Altshausen und Vorsee zwischen der Ortsumfahrung Altshausen und der Einmündung der K 7965 nach Schreckensee beginnen.

    Aufgrund von Verzögerungen auf anderen Baustellen konnte die beauftragte Baufirma erst heute am Donnerstag, 28. September 2017, mit der Umlegung der Wasser- und Abwasserleitungen beginnen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen hat deshalb kurzfristig entschieden, den Beginn der Sperrungen und Umleitungen auf den 4. Oktober 2017 zu verschieben und so die Beeinträchtigung für die betroffenen Anlieger in Mendelbeuren und der Verkehrsteilnehmer während des verlängerten Wochenendes zu minimieren.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    28.09.2017
    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tübingen und Unterjesingen
    Restarbeiten ab dem 4. Oktober 2017

    ​Die Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 28 zwischen Tübingen und Unterjesingen konnte wie geplant zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden. Im Zuge der Maßnahme wurde zur Beschleunigung des Bauablaufs das Asphaltfräsgut entlang der B 28 auf den vorhandenen Parkplätzen und kurz vor Tübingen zwischengelagert.

    Am Mittwoch, den 4. Oktober 2017, beginnt nun die Abfuhr des Fräsguts. Im Bereich der Lagerflächen stehen beide Fahrspuren der B 28 dann nur eingeengt zur Verfügung. Ab Montag, den 9. Oktober 2017, muss die Fahrbahn an einzelnen Tagen zeitweise halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mit Hilfe einer Baustellenampel an den betroffenen Stellen vorbeigeführt. Zur Minimierung der Verkehrsbehinderungen erfolgen diese Einschränkungen außerhalb der Hauptverkehrszeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr.
     
    Die Abfuhrarbeiten dauern planmäßig bis zum 13. Oktober 2017. Im Anschluss daran wird an den beiden Parkplätzen entlang der B 28 noch die Fahrbahndecke erneuert.
    Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 1,2 Mio. Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    27.09.2017
    Presseinformation: Dialogforum zur B31
    Markdorf, 27.09.17: Am gestrigen Abend traf sich das Dialogforum zur B31 zum vierten Mal. Die 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in Markdorf zusammen, um sich über den aktuellen Planungstand zur B31, Abschnitt Meersburg bis Immenstaad, zu informieren und über Kriterien einer guten Trasse zu diskutieren. Das Dialogforum setzt sich aus zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern aus der Region, Vertretern der Verkehrsinitiativen, sowie Interessensvertretern aus den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Landwirtschaft zusammen.
     
  • Abteilung 3
    27.09.2017
    26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
    Ergebnis des Bezirksentscheides im Regierungsbezirk Tübingen

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Es ist eine zentrale Herausforderung, dass wir die Lebensqualität im Ländlichen Raum erhalten. Der Wettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ gibt hierzu wichtige Impulse. Lebenswerte Dörfer leben auch von einer lebenswerten Umgebung.“

     
    Das Regierungspräsidium Tübingen führte vom 12. bis 14. September 2017 den Bezirksentschied im 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ durch. Ziel des Wettbewerbes ist es, die Zukunftsperspektiven in den Dörfern zu verbessern und die Lebensqualität im Ländlichen Raum zu steigern.
     
    Das Ergebnis des Bezirksentscheides lautet: Die Gemeinden Hechingen-Bechtoldsweiler (Zollernalbkreis) und Ehingen-Dächingen (Alb-Donau-Kreis) werden zum Landesentscheid gemeldet.
     
    Rottenburg-Eckenweiler (Landkreis Tübingen) erhält eine Bronzemedaille. Zudem werden Hechingen-Stetten, Mehrstetten, Leibertingen-Thalheim und Reutlingen-Reicheneck für einen Sonderpreis für herausragende Leistungen im Sinne des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ nominiert.
     
    Der Landesentscheid wird im Juni/Juli 2018 durchgeführt. Dort werden die Gold- und Silbermedaillen vergeben. Die erstplatzierte Gemeinde beim Landesentscheid wird zum Bundesentscheid im Jahr 2019 gemeldet.
     
    Es hatten sich sieben Gemeinden aus dem Regierungsbezirk Tübingen angemeldet. Sie wurden in der letzten Woche von einer Bewertungskommission besucht, die sich aus Fachleuten des Regierungspräsidiums Tübingen (Baurecht, Denkmalschutz und Gartenbau) und Vertretern des Landfrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern e.V., Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. und des Gemeindetages Baden-Württemberg zusammensetzt.
     
    Die zum Landesentscheid gemeldeten Gemeinden erfüllen nach Einschätzung der Bewertungskommission die Anforderungen des Wettbewerbes am Besten. Der Bewertung lagen folgende fünf Bewertungsbereiche zu Grunde:

    • Leitbild und wirtschaftliche Initiativen,
    • soziale und kulturelle Aktivitäten,
    • Baugestaltung und -entwicklung,
    • Grüngestaltung und „Das Dorf in der Landschaft“.
    • Querschnittsbewertung für ein geschlossenes Gesamtbild.

    Darüber hinaus zeichnen sich die zum Landesentscheid gemeldeten Gemeinden durch eine hohe Bürgerbeteiligung aus.

    Hintergrundinformation:
    Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird seit 1961 in fast allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Bis 1997 hieß er „Unser Dorf soll schöner werden“.
    Während es anfangs eher darum ging, das dörfliche Umfeld zu verschönern, steht mittlerweile das Mitplanen und Mitentscheiden der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. So kann der Wettbewerb über einen langen Zeitraum hinweg motivieren, mit Hand anzulegen und verstärkt Verantwortung zu übernehmen.
    Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg unter www.dorfwettbewerb-bw.de.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    25.09.2017
    Kehrwoche im Kleiderschrank
    Mit Tauschen statt Wegwerfen zum nachhaltigen Lebensstil – Klamottentauschparty in Münsingen
     Klamottentauschparty; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

    ​„Alte Klamotten raus und Neue rein in den Kleiderschrank!“ so lautet das Motto am 29. September 2017 bei der Klamottentauschparty in der Münsinger Zehntscheuer. Mit wenig Aufwand und ganz ohne Kosten können zwischen 17:00 und 19:00 Uhr Kleidungsstücke, an denen man sich satt gesehen hat, gegen „Neue“ getauscht werden.

    Öfter mal das Fahrrad anstelle des Autos nehmen oder regionale Lebensmittel statt Massenware aus dem Ausland konsumieren – dies sind einfache Beispiele dafür, wie jeder Einzelne etwas zum Erhalt von Umwelt und Natur beitragen kann. Doch wie kleidet man sich heute nachhaltig, ressourcenschonend und sozialverträglich?
    Eine Alternative zu neu-produzierter Kleidung lautet: „Tauschen statt Wegwerfen“. Diese Möglichkeit schont nicht nur den eigenen Geldbeutel sondern auch die Umwelt. Daher lädt das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb gemeinsam mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen e.V., der Münsinger Tafel und der Bruderhausdiakonie am Freitag, den 29. September 2017, zur Klamottentauschparty in die Zehntscheuer, Zehntscheuerweg 11, nach Münsingen ein. Zwischen 17:00 und 19:00 Uhr können Jugendliche und junge Erwachsene maximal 15 sehr gut erhaltene und gewaschene Kleidungsstücke zum Tausch mitbringen.
     
    Am Eingang werden die Klamotten auf „Tauschtauglichkeit“ geprüft und Exemplare mit Flecken und Löchern aussortiert. Dann kann das Tauschen beginnen. Die  Besucher hängen ihre Kleidungsstücke auf der Tauschfläche aus und wählen sich Klamotten anderer Gäste aus, die ihnen gefallen. Diese können kostenlos mitgenommen werden.
     
    In der Klamottenauswahl anderer Teilnehmer „neue“ Kleidung zu entdecken, macht dabei genau so viel Spaß, wie mit den eigenen „alten“ Klamotten neuen Besitzern Freude zu bereiten. Da während der Veranstaltung immer wieder Kleidungsstücke in die zum Warenhaus umfunktionierte Zehntscheuer herein kommen, empfiehlt es sich, zwischendurch eine Pause einzulegen, um dann weiter zu tauschen. Für die Pause bietet die BruderhausDiakonie frischen Kaffee und Kuchen an.
     
    Der Eintritt zur Klamottentauschparty ist frei. Fragen beantworten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb gerne unter Tel. 07381/ 932938-31.

    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung ist Teil des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb und wird in Kooperation mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen e.V., der Münsinger Tafel und der Bruderhausdiakonie durchgeführt.

    Bildunterschrift:
    Klamottentauschparty; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.09.2017
    Presseeinladung: Brandversuch im Scheibengipfeltunnel am 28.09.2017

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Land Baden-Württemberg baut im Auftrag des Bundes die neue Ortsumfahrung von Reutlingen im Zuge der B 312, in deren Mittelpunkt der 1,9 km lange Scheibengipfeltunnel steht. Am 27. Oktober 2017 wird die Ortsumfahrung mit Tunnel nach rund acht Jahren Bauzeit für den Verkehr freigegeben. Vor Inbetriebnahme des Tunnels muss die Funktionsfähigkeit der eingebauten Brandmeldeeinrichtungen im Rahmen eines Brandversuchs nachgewiesen werden.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen lädt die interessierten Vertreterinnen und Vertreter der Medien zu einem Pressetermin im Rahmen der
     
     
    Brandversuche im Scheibengipfeltunnel
    am Donnerstag, 28. September 2017, um 14:15 Uhr,
    Treffpunkt am Nordportal des Scheibengipfeltunnels in Reutlingen
     
     
    herzlich ein. Bei dem Termin werden die Hintergründe zur Notwendigkeit, Vorbereitung und Durchführung der Brandversuche erläutert. Bildaufnahmen vom Brandversuch sind möglich.
     
    Eine Zufahrt zum Nordportal des Scheibengipfeltunnels ist über die B 28 mit Ausfahrt am Efeu-Knoten („Laisen, Sondelfingen“) und direkter Weiterfahrt in den Baustellenbereich möglich. Parkmöglichkeiten sind dort auf der großen Freifläche beim Betriebsgebäude Nord vorhanden.
     
    Eine Anmeldung bis spätestens Dienstag, 26. September 2017, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Tel.: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Hintergrund:
    Bei einem Brandereignis im Tunnel ist das vorrangige Ziel, den Tunnelnutzer vor Rauch- und Hitzewirkungen zu schützen und ihm eine Selbstrettung über die Fluchtwege aus dem Fahrraum zu ermöglichen. Für diesen Notfall ist der Scheibengipfeltunnel mit einer Brandlüftung ausgestattet.
     
    Die Detektion eines Brandes im Scheibengipfeltunnel erfolgt automatisch über ein Linienbrandmeldekabel, das über die gesamte Tunnellänge unter der Decke angebracht ist. Mit Auslösung des Brandalarms wird automatisch der Tunnel gesperrt, werden über dem Brandort in einem Bereich von 240 m vier Rauchabzugsklappen in der Tunneldecke geöffnet und es wird die Rauchabsaugung eingeschaltet. Mit den zwei Axialventilatoren, die sich im Betriebsgebäude Süd befinden, wird der Rauch über einen Kanal oberhalb der Tunneldecke abgesaugt und über den Abluftkamin ausgestoßen. Für eine symmetrische Zuströmung der Tunnelluft zu den geöffneten Klappen werden bedarfsabhängig Strahlventilatoren zugeschaltet, die sich im Tunnel unterhalb der Tunneldecke befinden. Den Tunnelnutzern stehen als Fluchtwege sieben im Tunnel gleichmäßig verteilte Notausgänge in den Rettungsstollen sowie die Portale zur Verfügung. Um einen Raucheintritt in die Rettungswege zu verhindern, wird im Brandfall eine Überdruckbelüftung im Rettungsstollen aktiviert.
     
    Die Brandversuche im Scheibengipfeltunnel dienen zum Nachweis der Einhaltung vorgegebener Zeiten für die Branddetektion, der Wirksamkeit der Lüftungssteuerung sowie zur Überprüfung der Funktion und des Zusammenwirkens betriebs- und sicherheitstechnischer Einrichtungen. Mit einem Benzinwannenbrand wird die Funktionalität der Brandmeldeeinrichtung gemäß RABT (Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln) nachgewiesen. Das Linienbrandmeldekabel muss einen Brand mit einer Brandleistung von 5 MW bei einer Strömungsgeschwindigkeit in Längsrichtung des Tunnels von 6 m/s innerhalb einer Minute nach Zündung auf 50 m genau detektieren und damit einen Brandalarm auslösen. Im Gegensatz zu den toxischen Rauchgasen eines Benzinbrandes ist der Aufenthalt im durch Gasbrennstoffe erzeugten Rauch zur Bewertung der Rauchausbreitung möglich. Aus diesem Grund werden alle weiteren Versuche mit Gasbränden durchgeführt, um die Funktion der Brandprogramme zu prüfen und eventuell eine Optimierung vornehmen zu können.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 2
    25.09.2017
    Regierungspräsidium Tübingen genehmigt Erweiterung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Ulm

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Erweiterung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Bundeswehrkrankenhauses Ulm genehmigt. Nach der Wiedereröffnung der Schule vor zwei Jahren beginnt am 1. Oktober 2017 der dritte Jahrgang dort seine Ausbildung. Die Zahl der Ausbildungsplätze für den Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger/-in erhöht sich damit von 50 auf 75. Die Aufsicht über die in Trägerschaft des Bundesministeriums der Verteidigung stehende Schule führt das Regierungspräsidium Tübingen.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser teilte anlässlich der Genehmigung mit: „Die Herausforderungen bei der Pflege können wir nur mit vielen gut ausgebildeten Fachkräften meistern. Der Ausbau der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Ulm um 25 weitere Ausbildungsplätze ist deshalb ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Pflege.“
     
    Die dreijährige Ausbildung erfolgt nach den Bestimmungen des Krankenpflegegesetzes. Der theoretische und praktische Unterricht findet in mehrwöchigen Blöcken in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule statt. Die praktische Ausbildung erfolgt in den Versorgungsbereichen des Bundeswehrkrankenhauses sowie bei externen Kooperationspartnern.
     
    Die künftigen Pflegefachkräfte erheben den Pflegebedarf und erstellen die Pflegeplanung. Sie evaluieren die Pflege, beraten und unterstützen Pflegebedürftige und deren Angehörige. Ärztlich veranlasste Maßnahmen führen sie eigenständig aus. Pflegefachkräfte sind gefragt, wie kaum ein anderer Beruf. Die Karrierechancen werden durch vielfältige Weiterbildungs-möglichkeiten sowie aufbauende Studiengänge abgerundet.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    22.09.2017
    Gewässerentwicklungskonzept Donau
    Öffentliche Informationsveranstaltungen am 27.09.2017 in Riedlingen und am 28.09.2017 in Scheer jeweils um 19 Uhr

    ​Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen hat für den Bereich der Donau zwischen Sigmaringendorf und Zwiefaltendorf ein Gewässerentwicklungskonzept erstellen lassen. In diesem Konzept werden konzeptionelle Entwicklungsziele und Maßnahmen als Grundlage für die Umsetzung von gewässerökologischen und flussmorphologischen Entwicklungsmöglichkeiten an der Donau unterhalb Lauchert bis oberhalb Zwiefalter Ach dargestellt.

    Das Gewässerentwicklungskonzept lenkt alle zukünftigen Ausbau- und Unterhaltungsmaßnahmen an der Donau, um die ökologische Funktionsfähigkeit des Gewässers und der angrenzenden Auen sowohl wiederherzustellen als auch langfristig zu erhalten. Es dient somit als wesentliche Grundlage für sämtliche Maßnahmen und Entwicklungen an der Donau. Zudem kommt der Landesbetrieb Gewässer damit den Forderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie nach, die eine nachhaltige und umweltverträgliche Gewässernutzung verlangt.
     
    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen stellt das Gewässerentwicklungskonzept Donau mit Schwerpunkt im Landkreis Biberach am Mittwoch, 27. September 2017, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Riedlingen erstmals öffentlich vor.
     
    Am Donnerstag, 28. September 2017, ebenfalls um 19 Uhr findet eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung mit Schwerpunkt im Landkreis Sigmaringen im Gemeindehaus in Scheer statt.
    Alle Interessierte sind herzlich zu diesen beiden Informationsveranstaltungen eingeladen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    22.09.2017
    Eröffnung der Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

    ​Am Freitag, 22. September 2017, wurde die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen (EA) eröffnet. Nach einer Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser folgten Ansprachen von Herrn  Ministerialdirektor Julian Würtenberger (Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg), Herrn Landrat Joachim Walter für den Landkreis Tübingen sowie von Herrn Oberbürgermeister Boris Palmer für die Stadt Tübingen.

    Die EA Tübingen bietet in der Regelbelegung Platz für bis zu 250 allein reisende Frauen mit und ohne Kinder sowie für Flüchtlinge, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Mit der vom Ministerrat im Dezember 2016 beschlossenen Standortkonzeption des Landes wurde sie als Unterbringungseinrichtung für diese besonders schutzbedürftigen Personen festgelegt. Die Einrichtung war bereits im Jahr 2015 in enger Zusammenarbeit mit Vermö-gen und Bau Tübingen in Containerbauweise errichtet worden.
    Im Laufe des Jahres 2017 hat das Regierungspräsidium Tübingen die notwendigen Dienstleistungen für den Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen europaweit ausgeschrieben. Diese Verfahren sind zwischenzeitlich  abgeschlossen.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist im Regierungsbezirk Tübingen für die Umsetzung der Standortkonzeption des Landes Baden-Württemberg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. In dieser im Dezember 2016 be-schlossenen Konzeption des Landes ist die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen (EA) als Unterbringungseinrichtung für besonders schutzbedürftige Personen festgelegt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    21.09.2017
    Regierungspräsidium Tübingen genehmigt neue Schule für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat eine neue Schule für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe in Weingarten genehmigt. Die in Trägerschaft der Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben GmbH stehende Schule startete zum 1. September 2017 mit dem ersten Ausbildungsjahrgang, dem 14 Auszubildende aus den Kliniken Friedrichshafen, Tettnang, Weingarten und Bad Waldsee angehören. Die Schülerinnen und Schüler erhalten an der Schule blockweise theoretischen und praktischen Unterricht, ihre praktische Ausbildung findet in den Kliniken statt.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser teilte anlässlich der Genehmigung mit: „Die Herausforderungen bei der Pflege können wir nur mit vielen gut ausgebildeten Fachkräften meistern. Ohne die Gesundheits- und Krankenpflegehelferinnen und -helfer wäre eine umfassende Patientenversorgung nicht möglich. Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe in Weingarten ist eine wichtige Brücke zur Gewinnung von Pflegefachkräften in Oberschwaben.“
     
    Die einjährige Gesundheits- und Krankenpflegehilfeausbildung ermöglicht einen niedrigschwelligen Einstieg in die Welt der Pflegeberufe. Interessierte benötigen mindestens einen Hauptschulabschluss und müssen gesundheitlich geeignet sein. Staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegehelfer nehmen die pflegerische Grundversorgung von Menschen aller Lebensphasen und Lebenssituationen unter Anleitung einer Pflegefachkraft verantwortlich wahr. Insbesondere assistieren sie bei spezifischen Pflegekonzepten und ärztlich verordneten Aufgaben. Sie dokumentieren die ausgeführten Leistungen und beteiligen sich an qualitätssichernden Maßnahmen. Mit dem erfolgreichen Abschluss als Gesundheits- und Krankenpflegehelferin bzw. –helfer verkürzt sich die Ausbildung zur Pflegefachkraft um ein Jahr.
     
    An dem Standort der neuen Schule für Gesundheits- und Pflegehilfe in Weingarten befindet sich auch eine Schule für Pflegeberufe, die eine Ausbildung in den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie das Studium Pflege (ausbildungsbegleitend) anbietet.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    21.09.2017
    B 465, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Münsingen und Ehingen-Frankenhofen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt von Montag, 25. September, bis voraussichtlich 28. Oktober 2017, die Fahrbahndecke der B 465 zwischen Münsingen und Unterheutal sowie zwischen Münsingen-Bremelau und Ehingen-Frankenhofen erneuern. Die Sanierung des Fahrbahnbelags in den 5,9 bzw. 3,6 km langen Streckenabschnitten ist zur Substanzverbesserung und zur Erhaltung der Verkehrssicherheit dringend erforderlich. Der Fahrbahnbelag weist dort massive Risse, Setzungen, Spurrinnen und Verdrückungen auf.

    Für den überörtlichen Verkehr von Münsingen in Richtung Ehingen und in der Gegenrichtung wird während der gesamten Bauzeit eine großräumige Umleitung eingerichtet. Die Umleitungsführung erfolgt für den Pkw-Verkehr von Münsingen über die L 230 – Böttingen – L 230 – Magolsheim – L 240 – Ingstetten – L 240 – Justingen – L 240 Schelklingen – B 492 – Allmendingen – B 492 - Ehingen und umgekehrt. Für den Lkw-Verkehr erfolgt die Umleitung ab Münsingen über die L 230 – Böttingen – L 230 – Magolsheim – L 230 – Breithülen – L 230 – Ennabeuren – L 230 – B 28 – Blaubeuren – B 492 – Schelklingen – B 492 – Allmendingen – B 492 – Ehingen und umgekehrt.
     
    Die Baumaßnahme ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt.

    Im ersten Bauabschnitt wird die B 465 im Zeitraum vom 25. September 2017 ab 9:00 Uhr bis zum 28. Oktober 2017 im Abschnitt zwischen der Einmündung L 230 Ortsumfahrung Auingen bis zum Abzweig K 6772 nach Mehrstetten voll gesperrt. Die Verkehrsbeziehung B 465 Münsingen – L 230 Ortsumfahrung Auingen bleibt in beiden Richtungen bestehen, ebenso die Verkehrsbeziehung von der B 465 aus Richtung Ehingen zur K 6772 nach Mehrstetten in beiden Richtungen.
     
    Im zweiten Bauabschnitt erfolgt dann zwischen dem Kreisverkehr „Illig“ am Ortsausgang von Münsingen und dem Anschluss der L 230 Ortsumfahrung Auingen, sowie im dritten Bauabschnitt zwischen Münsingen-Bremelau und Ehingen-Frankenhofen eine Sperrung der B 465. Über diese Bauabschnitte wird zu gegebener Zeit in weiteren Pressemitteilungen informiert.
     
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 2,35 Mio. Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    21.09.2017
    Tina Krehan – Originale und Skizzen
    Die Ausstellung ist vom 26. September bis 20. Oktober 2017 in der Stadtbibliothek Reutlingen – Zweigstelle Betzingen – zu sehen.
     Portrait Tina Krehan

    ​Es wimmelt kräftig im Schwabenland! Mit ihren Wimmelbüchern begeistert die Künstlerin Tina Krehan Jung und Alt. Ob auf der Schwäbischen Alb, in der Wilhelma oder in der Landeshauptstadt, die detailreichen, liebevoll gestalteten Wimmelbilder laden zum Schauen, Suchen und Staunen ein.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Skizzen der Künstlerin Tina Krehan realisiert, die einen spannenden Einblick in das Entstehen eines Wimmelbuchs und einen Überblick über das Schaffen der Künstlerin gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 26. September bis 20. Oktober 2017 in der Stadtbibliothek Reutlingen – Zweigstelle Betzingen –  zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit weiteren Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Tina Krehan wurde 1972 geboren und lebt seit mehreren Jahren mit ihrer Familie in Stuttgart. Sie studierte Grafik-Design und Illustration an den Hochschulen für Gestaltung in Darmstadt und Mailand. Nach der Beendigung ihres Studiums 1999 arbeitete sie als Art-Direktorin für verschiedene Werbeagenturen und sammelte wichtige Erfahrungen. 2007 machte sie sich selbstständig und arbeitet seither freiberuflich als Grafikerin und Illustratorin. Tina Krehan arbeitet zurzeit an einem neuen Wimmelbuch über den Stuttgarter Fernsehturm.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    21.09.2017
    B 312, Straßenbauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Zwiefalten

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 25. September 2017, die Fahrbahn der B 312 in der Ortsdurchfahrt von Zwiefalten erneuern. Vom Anschluss der Einmündung Dobeltal (K 6745) bis zur Zufahrt zum Gewerbegebiet am Ortsende in Richtung Riedlingen weist teilweise erhebliche Schäden und Unebenheiten auf, die auf den stark schwankenden und in seiner Gesamtstärke für die Verkehrsbelastung, insbesondere durch den Lkw-Verkehr, nicht ausreichenden Asphaltaufbau zurückgehen. Im Zuge der Baumaßnahme wird der bestehende Fahrbahnaufbau vollständig entfernt und durch einen entsprechend der vorhandenen Verkehrsbelastung neu dimensionierten Aufbau ersetzt.

    Die Umsetzung der insgesamt 700 m langen Baumaßnahme erfolgt in drei Bauabschnitten. Während der gesamten Bauzeit wird für den überörtlichen Verkehr der B 312 von Reutlingen in Richtung Riedlingen und in der Gegenrichtung eine großräumige Umleitung eingerichtet. Die Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Riedlingen werden ab Engstingen über Trochtelfingen, Harthausen, Pistre, Friedingen und Pflummern nach Riedlingen geführt. In Fahrtrichtung Reutlingen erfolgt die Verkehrsführung ab Riedlingen über Unlingen, Obermarchtal, Hayingen, Ehestetten, Eglingen, Bernloch und Engstingen zurück auf die B 312.
     
    Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt zwischen der Brunnensteige und dem Ortsende in Richtung Riedlingen beginnen ab Montag. 25. September 2017, und werden unter halbseitiger Sperrung mit Lichtsignalregelung durchgeführt. Die Zufahrt zur B 312 über die Brunnensteige ist in diesem ersten Bauabschnitt nicht möglich. Angrenzende Grundstücke können zeitweise nicht angefahren werden. Die Anlieger werden gebeten, auf die Arbeiten Rücksicht zu nehmen und ggf. ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle zu parken.
     
    Bei geeigneten Witterungsverhältnissen können die Arbeiten in diesem Bauabschnitt bis zum 30. Oktober 2017 abgeschlossen werden. Über den weiteren Fortgang der Baustelle und Veränderungen der Verkehrsführung wird zu gegebener Zeit informiert.
     
    Die Baumaßnahme wird voraussichtlich Mitte Dezember 2017 abgeschlossen sein.
     
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 556.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland und der Gemeinde Zwiefalten getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    20.09.2017
    Aktion Speisekammer
    Das goodfoodfestival lädt mit buntem Programm zum nachhaltigen Handeln in der Küche ein
     Aktion Speisekammer, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Einen Blumentopf mit Gemüse auf dem hauseigenen Balkon bepflanzen, eine stilsichere Gemüsetasche für den nächsten Einkauf nähen oder gut erhaltene Lebensmittel für das nächste Abendessen tauschen. Am Samstag, 23. September 2017, können Interessierte auf dem Rathausplatz in Münsingen tolle Ideen für das eigene nachhaltige Handeln in der Küche entdecken und erleben. Nach dem Tauschen, Kochen und Einmachen kann die eigene Speisekammer zuhause wieder neu befüllt werden.

    Es ist nicht Neues: Viele Lebensmittel werden einfach weggeworfen, obwohl sie noch in einwandfreiem Zustand sind. Viele Lebensmittel haben eine lange Anreise hinter sich, obwohl sie auch auf dem heimischen Balkon wachsen würden. Viele Lebensmittel sind in Plastik verpackt, obwohl man sie auch anders transportieren könnte. Doch wie lässt sich der eigene Alltag anders – sprich umweltverträglicher gestalten? Im Rahmen der „Aktion Speisekammer“ kann das eigene Handeln reflektiert und auf Wunsch verändert werden. Unterschiedliche Stände zeigen Ideen auf, wie man nachhaltig und verantwortungsvoll handeln kann – vom Boden über den Teller bis hin zur Mülltonne.
     
    Interessierte Besucher können unter Anleitung von Gärtnermeisterin und Heilpraktikerin Annegret Müller-Bächtle Blumentöpfe mit Gemüsestecklingen bepflanzen. Dafür sind Blumentöpfe mit Erde, Stecklinge und Handschuhe am Stand zum Ausprobieren und Mitnehmen vorhanden. Tipps und Tricks rund um den eigenen Anbau von Gemüse und Obst auf einer kleinen Fläche sind inklusive und können in einer gemütlich eingerichteten Leseecke im Ohrensessel bei einem Becher Fairtrade-Kaffee ausgiebig vertieft werden.
     
    Manch einer hat schon einen kleinen Gemüsegarten und kommt vor lauter Zucchini- und Zwiebelschwemme nicht mehr hinterher, alles zu essen. Manch eine hat sich zu viel gekauft und fragt sich vielleicht, wohin mit den Resten? Die Lösung ist die Tauschinsel der Münsinger Tafel. Hier werden einwandfreie – auch kühl zu lagernde Lebensmittel an andere Besucher weitergegeben.
     
    Teilweise landen die Reste aber auch im Schnellkochtopf von Pia Münch. Denn am Stand des LandFrauenverbandes erleben Interessierte, wie man heute – auch ohne den großen Eindünst-Kessel von Großmutter – Lebensmittel haltbar machen kann.
     
    Trockene Brotscheiben und Brötchen nimmt Uta Maria Killgus vom Kreislandwirtschaftsamt in Empfang. Die Backwaren werden gemeinsam unter anderem zu Weckmehl weiterverarbeitet.
    Am Stand von Irmgard Heilig ist Kreativität und Mut gefordert. Unter dem Stichwort „Awaruli“ – wird mit den Besuchern aus „allem was rumliegt“ ein leckeres Essen zubereitet. Dazu werden scheinbar festzementierte Rezepte aufgebrochen und verändert. So erhält auch das Kochen eine zusätzliche kreative Dimension.
     
    Zwischen 12.00 Uhr und 12.30 Uhr ergänzen Küchenchef Alexander Schulz vom Münsinger Hotel Gasthof Herrmann und Mike Münzing, Bürgermeister der Stadt Münsingen die Kochwerkstatt mit einer Schauküche. Hier wird ein Gourmet-Essen aus regionalen Produkten zubereitet und Probiererle an die Gäste verteilt.
     
    Die vielen Ideen, Probiererle und auch der Einkauf auf dem Wochenmarkt, der zur selben Zeit auf dem Rathausplatz stattfindet, können in selbstgemachten Tragetaschen mit nach Hause genommen werden. Unter Anleitung werden händisch und mit der Nähmaschine ältere Stoffreste zu einer stilsicheren Tragetasche zusammengenäht. Stoffe liegen am Stand aus, können aber auch selber mitgebracht werden.
     
    Eine Mitmachaktion der BruderhausDiakonie, ein Gewinnspiel des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb zu den Labeln im Lebensmittelbereich und ein Infostand über zum Thema „Plastik im Meer“ durch die Greenpeace-Gruppe Reutlinger Alb sowie eine Ausstellung des TSG Münsingen zu „Jute statt Plastik“ können zudem entdeckt und erlebt werden.
     
    Der Aktionstag findet am 23. September 2017 ab 10.00 Uhr auf dem Rathausplatz hinter dem neuen Rathaus in Münsingen statt und endet um 13.00 Uhr.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei allen Veranstaltern: LandFrauenverband Reutlingen, Kreislandwirtschaftsamt im Landkreis Reutlingen, Münsinger Tafel, Eine Welt Initiative Münsingen, BruderhausDiakonie, VHS Bad Urach Münsingen, Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.
     
    Bildunterschrift:
    Aktion Speisekammer, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Aktionstag ist Teil einer Veranstaltungsreihe der VHS Bad Urach – Münsingen, der Münsinger Tafel, dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und weiteren Partnern rund um das Thema „Nachhaltiges Handeln vom Boden bis zum Teller“. Zur Veranstaltungsreihe gehören u.a. ein Besuch bei der Solidarischen Landwirtschaft, Kochwerkstätten zu Alten Sorten und ein Pflanzenvermehrungs-Workshop.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    20.09.2017
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 26. September bis 21. Oktober 2017 in der Stadtbücherei in Langenau zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; Quelle: Frischmuth/Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 20. September bis 21. Oktober 2017 in der Stadtbücherei in Langenau zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.
    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    20.09.2017
    L 384 Fahrbahndeckenerneuerung in der Ortsdurchfahrt von Nehren – Vorankündigung

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen wird ab 16. Oktober 2017 die Fahrbahndecke der L 384 in Nehren zwischen dem Anschluss der K 6934 (Nehrener Gässle) und der Kreuzung der L 384 und der L 394 erneuern lassen. Die Sanierungsarbeiten auf dem rund 1,4 km langen Streckenabschnitt der L 384 sind erforderlich, da der Fahrbahnbelag Risse, Spurrinnen und Verdrückungen aufweist. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis 11. November 2017 dauern.

    Für die Durchführung der Maßnahme, bei der die schadhafte Fahrbahndecke auf einer Fläche von 13.000 m² abgefräst und der vorhandene Straßenaufbau erneuert wird, wird die Ortsdurchfahrt voll gesperrt. Der Verkehr von Gomaringen nach Mössingen wird ab Nehren über die L 394 und B 27 über Ofterdingen und die L 385 nach Mössingen umgeleitet. In Gegenrichtung erfolgt die Umleitungsführung auf der gleichen Streckenführung. Für den ÖPNV und den Anliegerverkehr ist eine Zufahrt von Mössingen über die L 384 nach Nehren möglich.
     
    Die Kosten für die Sanierung betragen ca. 625.000 €.  und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • 20.09.2017
    Fördermittel für innovative Projekte im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu vergeben
    Projektanträge müssen bis spätestens 15. November 2017 eingereicht werden

    Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ unterstützt mit jährlich 200.000 Euro innovative und nachhaltige Projekte im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Für die nun anstehende Förderrunde 2018 müssen die vollständig ausgefüllten Anträge bis spätestens 15. November 2017 in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb vorliegen.

    Bereits über 2,2 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ konnten pfiffigen Projektideen die notwendige finanzielle Anschubfinanzierung geben. Seit 2008 sind damit über 200 Projekte aus den Handlungsfeldern „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Nachhaltige Regionalentwicklung“, „Historisch-kulturelles Erbe“, „Biodiversität und Forschung“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit“ im Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf den Weg gebracht worden.
     
    Für die nun anstehende Förderrunde 2018 können ab sofort von Vereinen und Verbänden, Kommunen, Erzeugerzusammenschlüssen und Unternehmen sowie von Privatpersonen Anträge eingereicht werden. Die Fördervoraussetzungen für ein mögliches Projekt, Fördersätze sowie das Antragsformular sind online unter www.biosphaerengebiet-alb.de einsehbar, gerne helfen aber auch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb weiter. Diese können den Antragsstellern im persönlichen Kontakt Tipps und Hilfestellung für eine Förderung geben und begleiten die Projekte auch nach erfolgter Antragsbewilligung weiter.
     
    Ganz wichtig für eine erfolgreiche Beantragung der finanziellen Unterstützung ist die fristgerechte Einreichung der Unterlagen. Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag muss bis spätestens 15. November 2017 in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb eingegangen sein. Neben der ausführlichen Projektbeschreibung sind zu diesem Zeitpunkt bereits drei vergleichbare Angebote, ein detaillierter Zeitplan sowie erforderliche Genehmigungen beizulegen.
     
    Ab Mitte November werden die Anträge von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gesichtet und mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt. Neben der Prüfung, ob eine Förderung über die Landschaftspflegerichtlinie möglich ist, muss das Projekt die Ziele des Biosphärengebiets unterstützen. Der Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V.“ wird dann im  März 2018 über die Vergabe der Mittel entscheiden.
     
    Für das Planungsjahr 2018 sind vier Förderschwerpunkte mit den dazu aufgeführten Themen vorgesehen:
     
    • „Tourismus und Mobilität“
      o Wandern
      o Radfahren
      o Verkehr
      o Mobilität

     

    •  „Regionalvermarktung in Land- und Forstwirtschaft“
      o Regionalmarke und neue Biosphären-Produkte
      o Schafhaltung, Wolle und Wollverarbeitung

     

    • „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“
      o Barrierefreiheit
      o Integration von Menschen mit Beeinträchtigung bei ehrenamtlichen Aufgaben
      o Neue Bildungsprogramme

     

    • „Biologische Vielfalt“
      o Kommunen und Biologische Vielfalt
      o Hochgradig gefährdete Tier- und Pflanzenarten
      o Biotopverbund

     

    Projekte aus diesen Schwerpunktbereichen werden im Rahmen der Förderung priorisiert behandelt.


    Hintergrundinformationen
    Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ erstreckt sich auf eine 85.300 ha große Gebietskulisse, bestehend aus den 29 Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Anträge können von Kommunen, Vereinen und Verbänden, Interessensgemeinschaften oder auch Privatpersonen gestellt werden. Ehe die Projekte dem Beirat zur Entscheidung vorgelegt werden, prüfen die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb sowie das Regierungspräsidium Tübingen und die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg die Anträge auf ihre inhaltliche und förderrechtliche Eignung. Die Landschaftspflegerichtlinie ist landesweit die rechtliche Grundlage für die Förderung von Naturschutzprojekten und somit auch Grundlage für das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“.
     
    Ansprechpartner für Antragsteller in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    20.09.2017
    „Unser Neckar“ - Aktionstag: Wasserhüterinnen für Neckar und Starzel
    Einweihung von Holzskulpturen der Künstlerin Theresia Moosherr am Sonntag, 24.09.2017, um 11:00 Uhr an der Wachendorfer Straße Ecke Allmandstraße in Rottenburg-Bieringen

    ​Die in Bad Schussenried lebende und wirkende Künstlerin Theresia K. Moosherr hat Ihren Arbeitsplatz seit dem Frühsommer 2017 nach Rottenburg-Kiebingen auf den Betriebshof des Landesbetrieb Gewässers verlegt. Dort erschafft sie aus Baumstämmen, die der Landesbetrieb Gewässer bei der Gewässerunterhaltung entlang des Neckars gefällt hat, sogenannte Wasserhüterinnen. Mit Kettensäge und schwerem Gerät werden diese mächtigen Skulpturen aus dem bis zu 5 Meter hoch gewachsenen Holz herausgearbeitet. Jede Skulptur ist so einzigartig wie der jeweilige Stamm. Die Wasserhüterinnen stehen für das Weibliche und als Bewahrerinnen der Schöpfung, insbesondere des Wassers.

    Das Regierungspräsidium Tübingen erwarb diese drei Kunstwerke im Rahmen seiner Fördermöglichkeiten, nicht nur um Frau Moosherr als außergewöhnliche Künstlerin zu unterstützen und auszuzeichnen, sondern auch um ein weiteres interessantes Ausflugsziel am Ufer des Neckars zwischen Rottenburg und Bieringen zu befördern.
     
    Drei dieser Skulpturen werden nun an ihren Heimatfluss zurückkehren und künftig an der Mündung der Starzel in den Neckar bei Rottenburg-Bieringen ihre Wacht beginnen. Die erste Skulptur mit Namen „Dike, Eunomia und Irene“ steht gleichermaßen für Gerechtigkeit, Ordnung und Frieden. Die zweite Skulptur „Oricia“ ist die Wassermutter und die dritte steht für die Früchte des Geistes und heißt daher „Liebe-Freude-Geduld“.
     
    Die offizielle Einweihung findet zum Aktionstag „Unser Neckar“ am Sonntag, den 24. September 2017, ab 11.00 Uhr an der Wachendorfer Straße Ecke Allmandstraße in Rottenburg-Bieringen statt. Sowohl die Künstlerin als auch Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen und der Stadt Rottenburg am Neckar erläutern die Hintergründe und die Idee dieser Kunstinstallation.
    Alle Interessierten sind eingeladen, um an der offiziellen Einweihung und an dem sich anschließenden Kübelesrennen des dortigen Musikvereins teilzunehmen.

    Hintergrundinformationen:
    Am Sonntag, 24. September 2017, findet im Rahmen der Landesinitiative „Unser Neckar“ der fünfte Aktionstag statt. Unter der Schirmherrschaft von Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, bieten die Partner und Akteure Aktionen von der Quelle bis zur Mündung an. Das abwechslungsreiche Programm spiegelt die Vielfalt des Neckars und der Akteure am Neckar wieder. Vom Lebens- und Kulturraum Neckar bis hin zum Wirtschaftsstandort reicht die Palette der Aktionen am Neckar.
     
    Die Landesinitiative „Unser Neckar“ bietet allen Interessensgruppen des Neckars eine Plattform und vernetzt die unterschiedlichen Sichtweisen und Ansprüche an den Landesfluss. Ein besonderes Anliegen ist es, den Fluss gewässerökologisch und landschaftsangepasst zu entwickeln und dabei für die hier lebenden Menschen wieder zugänglich und erlebbar zu machen. In diesem Zusammenhang wirken sowohl der Regionalverband Neckar-Alb als auch das Regierungspräsidium Tübingen bei der Initiative mit und dienen als wichtige regionale Ansprechpartner.
     
    Neben der Aktion in Rottenburg-Bieringen finden in der Region Neckar-Alb weitere Veranstaltungen für Jung und Alt zum Teil auch in Kooperation mit dem Aktionstag „Rad und Kunst“ statt. So wird in Starzach Börstingen die Ausstellung „Alltagskunst & Kohlensäure“ im Dorfmuseum bei Kaffee und Kuchen eröffnet und in Tübingen-Hirschau findet der Spitzberglauf statt, bei dem Läufer aller Art nach getaner Arbeit den einmaligen Blick über das Neckartal genießen können.
     
    Alle Aktionen finden Sie im Internet unter www.unser-neckar.de/aktionstag
    In der interaktiven Kartenansicht finden sich alle Details zu den einzelnen Veranstaltungen. So können Sie Ihre eigene Neckartour zu den Aktionen in den Bereichen „Wasser-Wissen“, „Aktiv am Neckar“, „Neckar-Kultur“, „dies und das“, „Neckar-Genuss für Leib und Seele“ gestalten.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    19.09.2017
    Hochwasserschutzmaßnahmen in der Ulmer Friedrichsau
    Spatenstich am 22.09.2017

    ​Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Ulm beginnen mit der Umsetzung der geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen in der Ulmer Friedrichsau. Am Freitag, den 22. September, findet dazu um 10:30 Uhr beim Donausteg in der Friedrichsau der offizielle Spatenstich unter Teilnahme von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser und Herrn Bürgermeister Tim von Winning statt.

    Um den Bereich zwischen Stadion und Musterhauspark vor einem 100-jährlichen Hochwasserereignis zu schützen, werden Dämme, flächige Geländeerhöhungen, Stahlbetonwände sowie mobile Hochwasserschutzwände errichtet. Die Baumaßnahmen sollen bis zum Frühjahr 2018 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten in Höhe von ca. 1,9 Mio. Euro tragen das Land Baden-Württemberg, die Stadt Ulm und die Stadtwerke Ulm / Neu-Ulm gemeinsam.
     
    Ab Montag, 25. September 2017, lässt der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen  in Absprache mit der Stadt Ulm vorbereitende Baumfällarbeiten in dem betroffenen Gebiet durchführen. Insgesamt werden 30 Bäume gefällt, wobei 9 Bäume bereits stark vorgeschädigt und nicht mehr verkehrssicher sind. Im Zuge der Baumaßnahmen werden 70 Bäume neu gepflanzt.
    Während der gesamten Bauzeit wird der Donauradweg im Bereich der Baustelle gesperrt sein. Umleitungen werden gemäß dem beigefügten Plan ausgeschildert.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Telefon: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 2
    19.09.2017
    Planfeststellungsbeschluss für die Haltepunkte Reutlingen-Storlach und Reutlingen-Bösmannsäcker im Zuge der Regionalstadtbahn Neckar-Alb Modul 1 erlassen.

    ​Am 31. August 2017 hat das Regierungspräsidium Tübingen den Planfeststellungsbeschluss für den Bau der neuen Haltepunkte Reutlingen-Storlach und Reutlingen-Bösmannsäcker erlassen. Damit werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine verbesserte Erschließung der Regionalstadtbahn Neckar-Alb im Modul 1 zwischen Metzingen und Tübingen geschaffen.

    Seit Montag, 18. September 2017, bis einschließlich Montag, 2. Oktober 2017, liegt der Planfeststellungsbeschluss im Rathaus Reutlingen zur Einsicht aus. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auch auf  ortsübliche Bekanntmachungen zu achten.
     
    Die Unterlagen können seit Beginn der Auslegung außerdem beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden. Der Planfeststellungsbeschluss ist ebenfalls auf der Internetseite des Regierungspräsidiums veröffentlicht.
     
    Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Planfeststellungsbeschluss allen Betroffenen gegenüber, die ihn nicht direkt erhalten haben, als zugestellt. Für diesen Personenkreis gilt, dass gegen den Beschluss bis einschließlich Donnerstag, den 2. November 2017, Klage erhoben werden kann.
     
    Der Planfeststellungsbeschluss ordnet keine Lärmschutzmaßnahmen aufgrund des Bahnbetriebs an. Allerdings kann es während Bauphase vorübergehend zur Überschreitung der nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm – Geräuschimmissionen (AVV Baulärm) zulässigen Richtwerte kommen. Diese Beeinträchtigung müssen durch geeignete Maßnahmen gemindert werden. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zum Erschütterungsschutz angeordnet, um sicherzustellen, dass es zu keinen unzumutbaren Auswirkungen durch Erschütterungsimmissionen in Folge von Baumaßnahmen kommt. Die genehmigte Planung gewährleistet innerhalb des naturschutzfachlichen Raumes die bestmögliche Minimierung und Kompensation der unvermeidbaren Eingriffe.
     
    Wird dieser Beschluss sowie der noch ausstehende letzte Beschluss zu dem Planfeststellungsabschnitt 6 (Haltepunkte in Tübingen) nicht beklagt, steht der Umsetzung der Regionalstadtbahn Neckar-Alb im Modul 1 rechtlich nichts mehr im Wege.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    14.09.2017
    Spatenstich Hochwasserschutzmaßnahme in der Ulmer Friedrichsau
    Pressetermin am Freitag, 22.09.2017, 10:30 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    nach dem Beginn der Planungen im Juli 2010 und der Genehmigung der Maßnahmen im Januar 2013 wird nun in der Ulmer Friedrichsau ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zum hundertjährlichen Hochwasserschutz an der baden-württembergischen Donau begonnen.
     
    Die Maßnahmen umfassen den Bau von Dämmen, flächige Geländeerhöhungen sowie Stahlbetonwände und  mobile Elemente. Bei den einzelnen Maßnahmen liegt das Hauptaugenmerk auf einer ökologisch und optisch guten Einbindung in das vorwiegend für Freizeitaktivitäten genutzte Areal der Ulmer Friedrichsau.
     
    Zum Spatenstich für diese Hochwasserschutzmaßnahme möchte ich Sie
     
    am Freitag, 22. September 2017,
    um 10:30 Uhr
    beim Donausteg in der Ulmer Friedrichsau
    (siehe beigefügte Anfahrtsskizze)
     
    herzlich einladen.

    Es ist folgender Ablauf vorgesehen:
    1. Begrüßung: Herr Bürgermeister Tim von Winning, Stadt Ulm
    2. Grußwort: Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
    3. Vorstellung der Maßnahme: Herr Hannes Baron, Planungsbüro Baron/Stich
    4. Spatenstich
    5. Stehempfang mit Imbiss
     
    Weitere Informationen zur Hochwasserschutzmaßnahmen können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen.
    Eine Anmeldung bis Dienstag,19.09.2017, 17:00 Uhr erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß Tel.: 07071 757-3009 bzw. gudrun.gauss@rpt.bwl.de.
    Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Simon Kistner
     
     
  • Abteilung 4
    14.09.2017
    B 32, Ausbau der Bundesstraße zwischen Altshausen und Vorsee
    Beginn der Straßenbauarbeiten ab Montag, 25.09.2017

    ​Im Zuge des Ausbaus der Bundesstraße 32 zwischen Altshausen und Vorsee beginnen am Montag, 25. September 2017, die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt (BA I) zwischen der Ortsumfahrung Altshausen und der Einmündung der K 7965 in Richtung Schreckensee.

    Der Abschluss der Arbeiten für den gesamten Bauabschnitt ist für den 22. Juni 2018 geplant. Bereits schon ab 4. Dezember 2017 soll der Abschnitt zwischen der Ortsumfahrung Altshausen und der Einmündung der K 7967 nach Mendelbeuren fertig gestellt sein.
     
    Im Rahmen der anstehenden Arbeiten wird neben den Erd- und Straßenbauarbeiten für den dreistreifigen Ausbau der Bundesstraße auf eine Länge von rund 1,20 km auch die vorhandene Wirtschaftswegunterführung bei Mendelbeuren erneuert. Aufgrund der vorhandenen schwierigen Untergrundverhältnisse bestehend aus mächtigen Torfschichten mit Seekreideablagerung muss der künftige Straßendamm größtenteils auf bis zu 10 m langen Pfählen gegründet werden. Zur Herstellung der Pfähle muss der vorhandene Straßendamm teilweise abgetragen werden bevor dann in regelmäßigen Abständen Betonmörtel durch eine verdrängend drehende Bohrschnecke bis zum tragfähigen Untergrund in den Boden eingebracht wird.
     
    Aufgrund der örtlichen Randbedingungen, wie zum Beispiel der bestehenden Fahrbahnbreite von nur 6 m und der Herstellung der Dammgründung muss die Bundesstraße voll gesperrt und die erforderliche Umleitung in folgende drei Verkehrsphasen aufgeteilt werden.
     
    Verkehrsphase I vom 25. September bis 3. Oktober 2017:
    In diesem Zeitraum wird der Verkehr für rund eine Woche über die K 7967 durch Mendelbeuren und dann wieder über die K 7965 zurück auf die B 32 geleitet.
     
    Verkehrsphase II vom 4. Oktober bis 3. Dezember 2017:
    Während dieses Zeitraums wird der Bundesstraßenverkehr in Fahrtrichtung Bad Saulgau ab Blitzenreute über die K 7955 durch Wolpertswende und die K 7957 über Blönried nach Altshausen umgeleitet.
     
    Die Umleitung der Fahrtrichtung Weingarten/Ravensburg erfolgt in diesem Zeitraum ab Altshausen über die L 289 nach Ebenweiler und weiter über die K 7962 durch Fronhofen nach Baienbach. Ab Baienbach wird der Verkehr über die L 291 zurück auf die B 32 bei Blitzenreute geführt.
     
    Für den Schwerverkehr ist während dieser Verkehrsphase in beiden Richtungen eine großräumige Umleitung über die B 30 und L 285 (Gaisbeuren / Bad Saulgau) eingerichtet.
     
    Verkehrsphase III vom 4. Dezember 2017 bis 22. Juni 2018:
    Nach der Fertigstellung des Abschnittes zwischen der Ortsumfahrung Altshausen und der Einmündung der K 7967 nach Mendelbeuren kann der gesamte Bundesstraßenverkehr – wie auch schon in der Verkehrsphase I wieder über die K 7967 und K 7965 durch Mendelbeuren umgeleitet werden.
     
    Nachdem auch der Linienbusverkehr von den Umleitungen betroffen ist, wird um Beachtung der Hinweise an den betroffenen Haltestellen gebeten.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer und insbesondere die vom Umleitungsverkehr betroffenen Anlieger um Verständnis für die entstehenden jedoch zeitlich befristeten Behinderungen.
    Die Gesamtkosten für die Maßnahme B 32 belaufen sich auf insgesamt 17,1 Mio. Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
     
    Die Kosten für den nun anstehenden ersten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 5,2 Mio. Euro.
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Allgemeine Information zur Ausbaumaßnahme:
    Die B 32 nimmt in der Region Oberschwaben eine wichtige Stellung ein. Sie verbindet die Region Neckar-Alb über das obere Donautal mit dem Oberzentrum Ravensburg.
    Mit dem diesem weiteren Ausbauabschnitt wird die noch fehlende Lücke zwischen der Ortsumgehung Altshausen (Verkehrsfreigabe am 12.08.1999) und dem zuletzt aus-gebauten Abschnitt zwischen Fronreute-Vorsee und Blitzenreute (Verkehrsfreigabe am 26.07.2002) geschlossen.
     
    Die Länge der Ausbaustrecke beträgt ca. 4,27 km. Auf rund 2.000 m erfolgt ein dreistreifiger Ausbau der Bundesstraße und auf der übrigen Strecke ist ein zweistreifiger Ausbau mit acht Metern, anstatt der bisher vorhanden 6,00 m, Fahrbahnbreite vorgesehen. Die Erschließung der Anliegergrundstücke erfolgt mit parallelverlaufenden Wirtschaftswegen.
     
    Im November 2016 wurde mit den ersten vorbereitenden Arbeiten begonnen. Dabei wurde zunächst als Vorbereitung zum Bau des Bauwerkes 3 – Unterführung der Gemeindeverbindungsstraße nach Stuben eine provisorische Baustellenumfahrung für den Verkehr auf der Bundesstraße erstellt. Des Weiteren wurde insbesondere zum Schutz der Kiebitze ein rund 300 m langer Wall parallel zur Bundesstraße geschüttet.
     
    Seit dem 2. Mai 2017 laufen die Arbeiten für das Bauwerk 3 – Unterführung der Gemeindeverbindungsstraße nach Stuben. Aufgrund des dreistreifigen Ausbaus ist ein direkter Anschluss der Gemeindeverbindungsstraße zur Ortschaft Stuben, Gemeinde Altshausen an die Bundesstraße künftig nicht mehr möglich.
    Die Gemeindeverbindungsstraße wird künftig in einer Grundwasserwanne unter der Bundesstraße durchgeführt und über einen Parallelweg an die Kreisstraße 7965 und die Bundesstraße angebunden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    11.09.2017
    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst verleiht dem Rottenburger Peter Nagel die Heimatmedaille Baden-Württemberg 2017
    Regierungspräsident Klaus Tappeser würdigt dessen Verdienste um die Pflege des Mundarterbes von Sebastian Blau

    ​Der Rottenburger Peter Nagel wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg 2017 ausgezeichnet. Regierungspräsident Klaus Tappeser beglückwünschte Nagel für diese Auszeichnung und würdigte dabei vor allem dessen Verdienste um die Pflege des Mundarterbes des Rottenburger Dichters Josef Eberle alias Sebastian Blau. Tappeser: „Peter Nagel hat die Erinnerung an Sebastian Blau und dessen schwäbischen Gedichte als deren Rezitator nicht nur lebendig erhalten, sondern diese für eine breite Öffentlichkeit wieder neu erschlossen. Peter Nagel versteht es, diese zeitlosen Gedichte voller überraschender Wendungen unterhaltsam und intelligent neu zu interpretieren und damit viele Menschen für die schwäbische Mundart zu begeistern.“


    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    08.09.2017
    Eröffnung der Steinbildhauer-Sonderausstellung „Naturimpressionen“
    am Samstag, 16.09.2017, 11.30 Uhr – 14.30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, Münsingen-Auingen

    PRESSEEINLADUNG

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    Kunstobjekte aus Stein, aber auch das Steinbildhauer-Handwerk an sich, üben eine besondere Faszination aus. Auf Kunsthandwerker-Märkten, in Gärten oder auch auf Steinbrücken sind solche Kunstwerke gerne gesehen. Besondere Kunstwerke aus unterschiedlichstem Gestein sind nun im Biosphärenzentrum  Schwäbische Alb ab dem 15. September 2017 bis einschließlich 6. November 2017 zu Gast.
     
    Inspiriert von der vielfältigen Formenwelt der Natur hat Steinbildhauer Wolf Rüdiger Irmler aus Zwiefalten Objekte geschaffen, deren zentrales Element im Spannungsverhältnis zwischen organischen, lebendigen Gestaltungsformen und dem Abstrakten, dem Verfremdeten besteht.
     
    Zur Eröffnung der Sonderausstellung mit Steinbildhauer Wolf Rüdiger Irmler
     
    am Samstag, 16.09.2017, 11.30 Uhr – 14.30 Uhr,
    im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb (Von der Osten Str. 4, 6), Münsingen-Auingen
     
    laden wir Sie herzlich ein.
     
    Die Eröffnungsveranstaltung wird offen gestaltet, das heißt es gibt keinen offiziellen Startschuss und Ihr Erscheinen ist zwischen 11.30 und 14.30 Uhr jederzeit möglich. Herr Irmler führt die Gäste in kurzen Touren durch die Sonderausstellung und lässt sie das Handwerk der Steinbildhauer erleben.
     
    Neben dem Besuch der Ausstellung in den kommenden Monaten können Interessierte bei einer geplanten Steinwerkstatt im November (Datum steht noch nicht fest) mit Herrn Irmler direkt an einem Objekt arbeiten. Unter Anleitung nehmen Groß und Klein dabei selber Hammer und Meißel zur Hand und probieren ihr Geschick aus.
     
    Über Ihre Teilnahme an der offenen Eröffnungsveranstaltung am 16.09.2017 würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Simon Kistner
  • Abteilung 1
    08.09.2017
    1.000 Euro aus dem RP-Bücherflohmarkt für die „Tübinger Tafel“
    Einladung zur Schecküberreichung durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am 14. September 2017 in der Tübinger Tafel

    PRESSEEINLADUNG

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    gemäß dem Sprichwort „Morgenstund hat Gold im Mund“ wird Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser am Donnerstag, 14. September 2017, um 08:30 Uhr, einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an den 1. Vorsitzenden der Tübinger Tafel, Herrn Reinhard Seibert, überreichen.
     
    Begleitet wird er dabei von den beiden Organisatorinnen des jährlich stattfindenden Bücherflohmarktes im Regierungspräsidium Tübingen, Paula Mößner und Sabrina Fimpel. Der diesjährige Gewinn aus der gelungenen Aktion in Höhe von 885 Euro wurde noch von dem örtlichen Personalrat des Regierungspräsidiums Tübingen auf 1.000 Euro aufgestockt.
     
    Zur Schecküberreichung laden wir Sie herzlich in die Tübinger Tafel in der Katharinenstraße 29, 72072 Tübingen ein. Wir würden uns freuen, Sie bei der Aktion begrüßen zu dürfen. Eine vorherige Anmeldung erleichtert uns die Arbeit. Bitte richten Sie diese formlos an meine Kollegin Gudrun Gauß, Telefon: 07071 757-3009 oder E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de.
     
    Herzlichen Dank!
     
    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Silvia Langer
  • Abteilung 7
    07.09.2017
    Die Schulen im Regierungsbezirk Tübingen sind bereit für das neue Schuljahr

    ​Leichter Schülerrückgang um 0,6%

    Lehrereinstellung weiterhin auf hohem Niveau

    Örtliche Engpässe in der Lehrerversorgung bei Grund-, Haupt-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen
     
    Regionale Schulentwicklung bei den Beruflichen Schulen
     
    Schülerzahlen, Lehrereinstellung und Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2017/18
    Im kommenden Schuljahr 2017/18 werden an den öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Tübingen 232.696 Schülerinnen und Schüler von 19.950 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. In den Grundschulen werden 62.253 Schülerinnen und Schüler erwartet (2016/17: 61.770), in den Werkreal- und Hauptschulen 10.884 (2016/17: 13.799), in den Realschulen 31.644 (2016/17: 32.854), an den Gemeinschaftsschulen 13.994 (2016/17: 11.047), in den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren 4.921 (2016/17: 4.807) und an den allgemein bildenden Gymnasien 45.013 (2016/17: 45.612). An den Beruflichen Schulen im Regierungsbezirk rechnet das Regierungspräsidium Tübingen mit 63.987 Schülern (2016/17: 64.257).
    Gegenüber dem Vorjahr (2016/17: 234.146) bedeutet das einen geringfügigen Rückgang der Gesamtschülerzahl um 0,6 %. In den Grundschulen ist die Schülerzahl um 0,8 % gewachsen. Auch wenn die im Aufbau befindlichen Gemeinschaftsschulen ihre Schülerzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern (2016/17: 11.047; + 26,7 %), verzeichnen die Eingangsklassen der Gemeinschaftsschulen (Klasse 5) einen Anmelderückgang von 2.896 auf 2.658 Schülerinnen und Schüler (- 8,2%).
     
    Die Zahl der Neueinstellungen bei den Lehrerinnen und Lehrern ist mit 654 neuen Beschäftigungsverhältnissen nach wie vor auf einem hohen Niveau (Vorjahr 2016: 847). Im Bereich der öffentlichen Grundschulen und Primarstufen der Gemeinschaftsschulen sind 170, an Haupt- und Werkrealschulen 38 an Gemeinschaftsschulen (Sekundarstufe) 41, den Realschulen 132 und an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren 27 Neueinstellungen vorgesehen. Im Bereich der Grund-, Haupt-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen steht dem gestiegenen Einstellungsbedarf eine geringere Zahl von Neubewerbern gegenüber, so dass nicht alle Stellen besetzt werden konnten. Um die Unterrichtsversorgung zu stabilisieren wurde entsprechend des Maßnahmenpaketes des Kultusministeriums verstärkt weiteres Personal gesucht. Im kommenden Schuljahr wird trotz aller Bemühungen mit Engpässen zu rechnen sein, da weitere Ausfälle aufgrund des deutschlandweiten Lehrkräftemangels nur bedingt aufgefangen werden können. Die Unterrichtsversorgung an den Realschulen im Regierungsbezirk ist gut, hier können auch ergänzende Angebote (z. B. Arbeitsgemeinschaften) gemacht werden. Die Lehrerversorgung der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren ist zum Schuljahresbeginn weitestgehend gesichert, da über befristete Verträge und Deputatserhöhungen bereits einige Mangelbereiche abgedeckt werden konnten.
     
    Im Bereich der Gymnasien wurden 106 Lehrkräfte neu eingestellt. Die über das ganze Jahr verteilten Einstellungsverfahren waren erfolgreich und die Unterrichtsversorgung ist im ganzen gut. Trotzdem bleiben fachspezifische Mängel bestehen. Besonders schwer sind die Fächer Bildende Kunst und Physik zu versorgen. Kleinere fachspezifische Engpässe gibt es noch in den Fächern Mathematik und Chemie.
     
    Bei den Beruflichen Schulen wurden im Regierungsbezirk Tübingen bisher 138 Lehrkräfte eingestellt. Erneut konnten für den Unterricht in den allgemein bildenden Fächern zahlreiche Gymnasiallehrer gewonnen werden. Fachspezifische Engpässe bestehen im
    Bereich der Beruflichen Schulen aufgrund einer sehr knappen Bewerberlage besonders in den Fächern Informatik, in den Naturwissenschaften und in einigen beruflichen Mangelfächern wie Betriebswirtschaftslehre oder Sozialpädagogik. Für die Beruflichen Schulen wird erwartet, dass sich die Unterrichtsversorgung mindestens auf Vorjahresniveau bewegt und damit zufriedenstellend sein wird.
     
    Grundsätzlich können sich auch Lehrkräfte aus dem Ausland entsprechend ihrer Qualifikation und Fächer für eine Tätigkeit im öffentlichen Schuldienst bewerben. Voraussetzung dafür ist ein positiv abgeschlossenes Anerkennungsverfahren der ausländischen Schul- und Studienabschlüsse, das für ganz Baden-Württemberg am Regierungspräsidium Tübingen durchgeführt wird.
     
    Unterricht für schulpflichtige Zuwanderer und Flüchtlinge
    Die Schülerzahlen der Vorbereitungsklassen zur Sprachförderung von schulpflichtigen Zuwanderern und Flüchtlingen an den allgemein bildenden Schulen im Regierungsbezirk Tübingen sind rückläufig (2017/18: 3.182 Schüler; Vorjahr: 3.557 Schüler). Im Schuljahr 2017/18 werden 271 Vorbereitungsklassen eingerichtet - 95 an Grundschulen, 52 an Gemeinschaftsschulen, 52 an den Werkrealschulen und 66 an den Realschulen. An den Gymnasien werden sieben Vorbereitungsklassen geführt.
     
    An den 44 Beruflichen Schulen im Regierungsbezirk Tübingen werden im Schuljahr 2017/18 insgesamt 73 VABO-Klassen (Vorqualifizierungsjahr Arbeit-Beruf mit dem Schwerpunkt beim Erwerb von Deutschkenntnissen) für Zuwanderer und Flüchtlinge eingerichtet. Die im Vergleich zum vorangegangenen Schuljahr leicht rückläufige Zahl der Klassen wird durch eine steigende Anzahl von VABR-Klassen (Vorqualifizierungsjahr Arbeit-Beruf Regelform) kompensiert. In den neu eingerichteten 28 VABR-Klassen werden Schülerinnen und Schüler beschult, die bereits Deutschkenntnisse in einer VABO-Klasse oder einer Vorbereitungsklasse zur Sprachförderung sammeln konnten. In VABR-Klassen haben sie die Möglichkeit den Hauptschulabschluss zu erwerben und damit ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen. Es kann allen berufsschulpflichtigen Zuwanderern und Flüchtlingen ohne Deutschkenntnisse ein Schulplatz angeboten werden. Darüber hinaus können Zuwanderer und Flüchtlinge ohne Deutschkenntnisse zwischen 18 und 21 Jahren, die die Schule besuchen möchten, frei gebliebene Schulplätze in VABO-Klassen angeboten werden. Die Vermittlung von Deutschkenntnissen und unseres kulturspezifischen Werte- und Normensystems steht im Mittelpunkt der Bemühungen von Schulleitungen und Lehrern. Darüber hinaus gewinnt mit zunehmender Verweildauer von Flüchtlingen und Migranten in Deutschland die Berufsorientierung und die Unterstützung bei der Bewerbung um Ausbildungs- oder Arbeitsplatz an Bedeutung.
     
    Regionale Schulentwicklung bei den Beruflichen Schulen
    Im April 2015 ist die Verordnung des Kultusministeriums zur regionalen Schulentwicklung in Kraft getreten. Die Verordnung enthält ergänzend zu den Regelungen im Schulgesetz weitere Festlegungen zur regionalen Schulentwicklung an beruflichen Schulen. Nach § 3 dieser Verordnung weisen die Regierungspräsidien die Schulträger auf Bildungsgänge hin, die in der Eingangsklasse die Mindestschülerzahl von in der Regel 16 Schülerinnen und Schülern unterschreiten und fordern sie auf, jeweils eine regionale Schulentwicklung nach §30a Schulgesetz durchzuführen.
     
    Im Schuljahr 2016/17 wurden insgesamt 87 Hinweisschreiben versandt. Das Regierungspräsidium ist bemüht, das Verfahren zur Regelung der Zukunft dieser Bildungsgänge transparent und kommunikativ zu gestalten. So wurden im März 2017 die Schulleitungen und Schulträger der 44 Beruflichen Schulen zusammen mit Vertretern der Handwerks- und Industrie- und Handelskammern im Regierungsbezirk zu einer Regionalkonferenz eingeladen. Regierungspräsident Klaus Tappeser und Abteilungspräsidentin Dr. Susanne Pacher stellten im Rahmen dieser Tagung ein mögliches Modell vor, in dem alle Standorte bei der Verteilung der Bildungsgänge berücksichtigt und nachhaltig unterstützt werden, um in guter Qualität ausbilden zu können. Im letzten halben Jahr fanden zudem zahlreiche Fachgespräche statt, um die spezifischen Belange der einzelnen Bildungsgänge nochmal vertieft zu diskutieren. Bevor im Schuljahr 2017/18 die ersten Entscheidungen über die Zukunft von beruflichen Bildungsgängen getroffen werden, wird der Prozess der Regionalen Schulentwicklung mit regionalen wie überregionalen Fachkonferenzen weitergeführt. Angestrebt ist, die Problematik der Kleinklassen an Beruflichen Schulen zusammen mit allen beteiligten Interessengruppen auf einen guten Weg zu bringen.
     
     
    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressereferent für Schule und Bildung, unter Telefon 07071 757-2137 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    07.09.2017
    Fahrbahndeckenerneuerung der B 28 zwischen Tübingen und Unterjesingen vor dem Abschluss

    ​Die Bauarbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung an der dringend sanierungsbedürftigen Bundesstraße 28 zwischen Tübingen und Unterjesingen befinden sich vor dem Abschluss. Trotz der nicht immer optimalen Witterungsverhältnisse konnte der Zeitplan aufgrund des großen Engagements der an der Ausführung beteiligten Firmen eingehalten werden. Es ist vorgesehen, den Verkehr auf dem gesamten Streckenabschnitt bereits am Samstag, den 9. September 2017, und somit einen Tag früher als ursprünglich geplant wieder freizugeben.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern der Ortsteile der Städte Tübingen und Rottenburg und den Verkehrsteilnehmern für die Geduld und die Kooperation.
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 1,2 Mio. Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher,  Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    07.09.2017
    B 312 Ortsumgehung Reutlingen
    Weitere Arbeiten vor der Verkehrsfreigabe des Scheibengipfeltunnels am 27. Oktober 2017

    ​Die Bauarbeiten an der B 312 Ortsumgehung von Reutlingen (Scheibengipfeltunnel) neigen sich dem Ende zu. Vor der Verkehrsfreigabe am 27. Oktober 2017 sind jedoch noch weitere Eingriffe in den Straßenverkehr erforderlich, um die neue Ortsumgehung an das bestehende Straßennetz anzuschließen.

    Im Norden am Efeuknoten und im Süden am Knoten Südbahnhof müssen vor der Verkehrsfreigabe neue Lichtsignalanlagen errichtet bzw. umgerüstet werden. Der Aufbau der Lichtsignalanlage beim Efeuknoten beginnt ab Montag, den 11. September 2017, und wird voraussichtlich bis in die Kalenderwoche 38 hinein dauern. Anschließend erfolgt bis 7. Oktober 2017 die Umrüstung der Lichtsignalanlage am Knoten Südbahnhof auf LED sowie die Errichtung der Lichtsignalanlage an der Auffahrtsrampe vom Tunnel kommend in Fahrtrichtung Reutlingen/Pfullingen. Hierbei wird der Verkehr in jeder Fahrtrichtung zeitweise auf eine Spur reduziert.
     
    Für die Erstellung der passiven Schutzeinrichtungen sind Fundamentarbeiten im Bereich des Südbahnhofs erforderlich. Die Arbeiten finden zeitgleich mit der Montage der Lichtsignalanlage statt und sind witterungsabhängig.
    Weiter ist es erforderlich, die Fahrbahnmarkierung im Bereich des Südbahnhofs in Fahrtrichtung Pfullingen an den Bestand anzupassen und auf die zukünftige geänderte Spuraufteilung auszurichten. Diese Markierungsarbeiten finden im Oktober kurz vor der Verkehrsfreigabe statt.
     
    Bei all diesen Arbeiten sind Eingriffe in den laufenden Verkehr erforderlich. Für die infolge der Bauarbeiten entstehenden Erschwernisse und Behinderungen werden die Verkehrsteilnehmer um Verständnis gebeten.
    Als weitere Arbeiten an der Ortsumgehung Reutlingen laufen derzeit die Fertigstellung der Wirtschaftswege und der Lärmschutzwand im Bereich des Nordportals. Im Süden findet die Montage und Verkabelung der letzten Wechselwegweiser sowie der statischen Wegweisung und die Aufstellung der Beschilderung nach der Straßenverkehrsordnung statt. Die Fertigstellung der betriebstechnischen Ausstattung im Tunnel läuft parallel hierzu weiter.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    06.09.2017
    Luftreinhaltung – Projekt „Modellstadt Reutlingen“
    Spurgruppe informiert sich am 13. September 2017 im Rathaus Reutlingen über bundesweite Trends der Luftreinhaltung und mögliche Auswirkungen für Reutlingen

    ​Am 13. September 2017 kommt die Spurgruppe* des Projekts „Modellstadt Reutlingen“ zu einem zusätzlichen Workshop im Rathaus Reutlingen zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Information und der Austausch über die aktuellsten Entwicklungen der Luftreinhalteplanung.

    Die Urteilsverkündung des Stuttgarter Verwaltungsgerichts vom 28. Juli 2017, das „Nationale Forum Diesel“ Anfang August und das Treffen der Kommunen mit der höchsten Luftschadstoffbelastung im Bundeskanzleramt am 4. September 2017 haben die Debatte um die Förderung nachhaltiger Mobilität einerseits sowie Blaue Umweltzonen und Verkehrsbeschränkungen für Dieselfahrzeuge andererseits bundesweit intensiviert. Mit Blick auf diese Ereignisse hat das Regierungspräsidium Tübingen den Entwurf der 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Reutlingen sowie die Möglichkeiten zur Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen weiterentwickelt.
     
    Im Workshop können sich die Mitglieder der Spurgruppe über die aktuellen Entwicklungen informieren und zu den möglichen Auswirkungen für Reutlingen austauschen. Der Workshop ist ein zusätzliches Informations- und Beteiligungsangebot des für den Luftreinhalteplan verantwortlichen Regierungspräsidiums Tübingen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können als zuhörende Gäste am sechsten Spurgruppen-Workshop teilnehmen, der am 13. September 2017 im Reutlinger Rathaus (Mittlerer Sitzungsaal) stattfindet. Beginn ist 19 Uhr.

    Hintergrundinformation:
    Mit dem Projekt „Modellstadt Reutlingen“ kommt das Regierungspräsidium Tübingen dem Auftrag des Verwaltungsgerichts Sigmaringen aus dessen Urteil vom 22. Oktober 2014 nach. In enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern – dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und der Stadt Reutlingen – wird erarbeitet, was getan werden muss, um die Immissionsgrenzwerte in ganz Reutlingen schnellstmöglich einzuhalten.
     
    Die Grenzwerte für Feinstaub PM10 werden in Reutlingen seit 2014 eingehalten. Auch bei der Stickstoffdioxidbelastung geht der Trend in die richtige Richtung: an der straßennahen Messstation in der Reutlinger Lederstraße wurden nach 70 μg/m³ in 2015 in 2016 mit 66 µg/m³ eine geringere Belastung (vorläufiger Messwert) gemessen. Allerdings liegt auch dieser Wert noch deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 40 μg/m³.
     
    Weitere Informationen zum Projekt „Modellstadt Reutlingen“ und zur Luftreinhaltung in Reutlingen sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref541/Luftreinhalteplaene/Seiten/Luftreinhaltung-Reutlingen.aspx eingestellt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Telefon: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.09.2017
    Verkehrsfreigabe der B 28 im Bereich der Ulmer Steige bei Bad Urach am 8. September 2017
    Fahrbahnsetzung wurde umgehend und termingerecht beseitigt

    ​Die Arbeiten zur Beseitigung einer Fahrbahnsetzung im Bereich des Albaufstiegs der Ulmer Steige oberhalb der Spitzkehren sind weitestgehend abgeschlossen. Am Freitag, den 8. September 2017, erfolgt mit Ende der Sommerferien die Freigabe der Strecke für den Verkehr.

    Die verkehrsgefährdende Setzung trat nach den lang anhaltenden Niederschlägen Ende Juli 2017 auf. Aus Verkehrssicherheitsgründen war zunächst umgehend eine Sperrung der Bergaufspur durch den Straßenbetriebsdienst und die Einrichtung einer Lichtsignalanlage erforderlich. Nach einer kurzen Planungs- und Ausschreibungsphase begannen die Arbeiten in der zweiten Augusthälfte unter Vollsperrung der Ulmer Steige.
     
    Im Bereich der Fahrbahnsetzung wurden rund 400 Kubikmeter mindertragfähiges Bodenmaterial bis zu einer Tiefe von ca. 4,5 Meter unter der Fahrbahnoberkante ausgehoben und ein neuer Stützkörper auf einer Länge von rund 35 Meter aufgebaut sowie der komplette Straßenoberbau erneuert. Aufgrund der umfangreichen und in die Tiefe gehende Erdarbeiten war eine Vollsperrung der Ulmer Steige unumgänglich. Zusätzlich hat während der Vollsperrung die Sanierung von 12 weiteren lokalen Schadstellen durch Austausch der Fahrbahndeckschicht stattgefunden. Das Aufbringen der noch fehlenden Fahrbahnmarkierung in den sanierten Teilbereichen findet im Nachgang statt.

    Durch den engagierten Einsatz der bauausführenden Firma und deren Mitarbeiter konnte die Maßnahme innerhalb der letzten drei Wochen umgehend und termingerecht in den Sommerferien umgesetzt werden.
    Die Kosten für die Sanierungsarbeiten in Höhe von rund 230.000 Euro trägt der Bund als Baulastträger der Bundesstraße 28.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    06.09.2017
    Workcamp mit Freiwilligen-Einsatz in der Landschaftspflege am Hirschauer Berg
    Pressetermin am Mittwoch, 13.09.2017, 14.00 Uhr in Tübingen-Hirschau, Ecke Weinbergweg/Hirschhalde (am Kreuz)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    ab dem 9. September 2017 findet wieder das internationale Workcamp der Organisation Service Civil International (SCI) statt. Zwei Wochen lang helfen  sechs Teilnehmerinnen und fünf Teilnehmer aus Mexiko, Serbien, Albanien, Russland, Deutschland, der Schweiz  und der Ukraine bei der Pflege des Naturschutzgebietes „Hirschauer Berg“ mit und roden Gebüsche und Gehölze, stellen Altbäume frei, helfen bei den Mäharbeiten und verrichten andere schweißtreibende Arbeiten im Rahmen der Landschaftspflege. Damit sollen für die wärmeliebenden und sonnenhungrigen Pflanzenarten der Magerrasen und Saumgesellschaften, die die Schönheit dieses stadtnahen Naturschutzgebiets prägen, optimale Lebensbedingungen geschaffen werden. Eine erfahrene Fachfirma leitet und unterstützt die Freiwilligen bei ihrem unentgeltlichen Einsatz für den Naturschutz.
     
    Um Ihnen die diesjährige Aktion näher vorzustellen, lade ich Sie 
     
    am Mittwoch, 13.09.2017, um 14.00 Uhr
    in Tübingen-Hirschau
    an der Wegkreuzung „Weinbergweg/Hirschhalde (am Kreuz)
     
    zur Begrüßung der Freiwilligen im Rahmen eines Vor-Ort-Informationsgesprächs mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workcamps sowie Vertreterinnen und Vertretern der Veranstalter sehr herzlich ein.
     
    Das Camp wird gemeinsam vom Schwäbischen Heimatbund (SHB) und dem Regierungspräsidium Tübingen organisiert, die Kosten werden aufgeteilt. Insgesamt stellt die Naturschutzverwaltung für die Landschaftspflege dieses einzigartigen Naturschutzgebietes jährlich ca. 40.000 Euro aus Naturschutzmitteln bereit. Mit Unterstützung der Gemeinde sind die Teilnehmer/innen direkt in Hirschau untergebracht.
     
    Die Workcamp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer tragen durch ihre aktive Mithilfe dazu bei, ein wertvolles Naturrefugium zu erhalten und  eine herausragende Kulturlandschaft als europäisches Natur- und Kulturerbe für künftige Generationen zu bewahren.
    Die diesjährigen Pflegearbeiten finden wieder überwiegend im Bereich der Ammersteige statt. Hier werden die Halbtrockenrasen gemäht. Daneben werden am Oberhang der Gewanne „Unteres Tal“ und „Ammersteige“ Sukzessionsgebüsche zurückgedrängt. Langfristig sollen so Freiflächen  an den Oberhängen wiederhergestellt, erhalten und miteinander vernetzt werden.
     
    Wir würden uns freuen, Sie bei dem Informationsgespräch begrüßen zu dürfen (festes Schuhwerk ist dabei von Vorteil).

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Simon Kistner
  • Abteilung 2
    05.09.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 12. September bis 5. Oktober 2017 in der Stadtbücherei in der Tonnenhalle in Mössingen zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 12. September zum 5. Oktober 2017 in der Stadtbücherei in der Tonnenhalle in Mössingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 1
    01.09.2017
    Margit von Zworowsky ist neue Leiterin des Personalreferats

    ​Die Leitende Regierungsdirektorin Margit von Zworowsky wurde mit Wirkung zum 1. September 2017 zur neuen Leiterin des Personalreferats im Regierungspräsidium Tübingen bestellt. Für ihre neue Aufgabe bringt Frau von Zworowsky langjährige Erfahrungen aus verschiedenen Tätigkeiten in der Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg mit. Die Juristin leitete zuletzt das Referat „Staatsangehörigkeitsrecht, Ausländerrecht“ im Regierungspräsidium Tübingen. In dieser Funktion verantwortete Frau von Zworowsky auch den Aufbau der Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge im Regierungsbezirk und die Bewältigung der Flüchtlingsunterbringung in den Zeiten der hohen Zugänge von 2014 bis 2016. Frau von Zworowsky tritt die Nachfolge von Abteilungsdirektor Georg Walter an, der Ende August 2017 in den Ruhestand getreten ist.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Für die Leitung des Personalreferats haben wir mit Frau von Zworowsky eine hervorragend qualifizierte Kollegin mit einem großen Erfahrungsschatz gewinnen können. Aufgrund ihrer verschiedenen Tätigkeiten im Regierungspräsidium ist sie mit der Kultur des Hauses bestens vertraut und dort sehr gut vernetzt. Damit bringt sie wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit als Personalchefin mit. Am erfolgreichen Aufbau der Flüchtlingserstaufnahme im Regierungsbezirk war sie mit großem Engagement maßgeblich beteiligt.“
     
    Frau von Zworowsky studierte an der Universität Tübingen Rechtswissenschaften. Sie begann ihre Verwaltungslaufbahn nach der 2. Juristischen Staatsprüfung 1989 im Regierungspräsidium Tübingen im Bereich Ausländerrecht. Nach einer 2-jährigen Kinderpause kehrte sie als Referentin ins Verkehrsreferat zurück und wechselte dann als Abteilungsleiterin ans Gewerbeaufsichtsamt Tübingen. Nach ihrer Rückkehr ins Regierungspräsidium 2003 übernahm sie juristische Aufgaben im Referat 31 „Recht und Verwaltung, Bildung“ in der Abteilung „Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen“.  Nach mehreren Monaten im Innenministerium wurde Frau von Zworowsky 2007 zur Leiterin des Referats Staatsangehörigkeitsrecht, Ausländerrecht bestellt. Diese Tätigkeit übte sie bis zuletzt durchgehend aus.

    Hintergrundinformation:
    Das Referat Personal ist zuständig für die Personalverwaltung der ca. 1.850 Beamten und Tarifbeschäftigten des Regierungspräsidiums Tübingen. Personalentwicklung, Personalplanung, Personalgewinnung und Personaleinsatz gehören genauso zum Spektrum des Aufgabengebiets, wie die dienstlichen Beurteilungen der Beamten und Beamtinnen und die Bewertung der Dienstposten.
    Das Personalreferat wirkt auch maßgeblich an der Umsetzung des Aktionsplans zukunftsorientierte Personalpolitik des Regierungspräsidium Tübingen mit, der darauf abzielt, das Familienbewusstsein und das Demografiemanagement des Regierungspräsidiums Tübingen weiterzuentwickeln und der Ausgangssituation angemessene Handlungsansätze zu erarbeiten.
     
    Bildunterschrift:
    Leitende Regierungsdirektorin Margit von Zworowsky; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    31.08.2017
    Sanierung der L 317a im Bereich der Ortsdurchfahrt Rohrbach
    Beginn der Sanierungsarbeiten am 11. September 2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt am 11. September 2017 mit der Sanierung der L 317a im Bereich der Ortsdurchfahrt Rohrbach. Neben der grundlegenden Sanierung der Fahrbahn umfassen die Arbeiten auch die Herstellung von Gehwegen sowie eines Entwässerungskanals mit Absetzschächten zur Reduzierung der Belastung des Rohrbaches. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Mai 2018 abgeschlossen sein.

    Zur Durchführung der Arbeiten muss die Landesstraße im Bereich der Ortsdurchfahrt Rohrbach während der Bauzeit für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden. Die Zufahrt zu den Privatgrundstücken innerhalb der Ortsdurchfahrt kann weitgehend aufrechterhalten werden. Je nachdem in welchem Abschnitt die Arbeiten gerade intensiver erfolgen, kann es zwischenzeitlich aber zu kurzfristigen Behinderungen bei der Zufahrt kommen. 
    Um Verkehrsbeeinträchtigungen und Umleitungen während der Wintermonate zu vermeiden, wird die Maßnahme in zwei Bauabschnitten ausgeführt, so dass im Winter die Sperrung der Ortsdurchfahrt aufgehoben werden kann. Die erforderlich werdende Umleitung erfolgt von Bad Wurzach über Mennisweiler - Molpertshaus - Eintürnen und von Eintürnen über Arnach und Brugg nach Bad Wurzach.
     
    Auch der von der Sperrung betroffene Linienbusverkehr der Linie 7534 wird umgeleitet. Er wird während der Bauzeit die Ortschaft Rohrbach nicht direkt andienen. Aus diesem Grund wird in Einöde eine Ersatzhaltestelle beim heiligen Franziskus eingerichtet.  Für den Schulbusverkehr der Strecke 7554.2 wird während der Bauzeit die Anbindung von Rohrbach gewährleistet. Detaillierte Informationen werden den Betroffenen vor Ort direkt mitgeteilt.
    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf rund. 0,9 Mio. Euro. Sie werden vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Bad Wurzach getragen.
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden - Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    30.08.2017
    Renaturierung der Donau bei Datthausen, Gemeinde Obermarchtal
    am Dienstag, 05.09.2017, 11:00 Uhr bei Datthausen

    Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen hat im Sommer 2017 die Donau bei Datthausen (Gemeinde Obermarchtal) renaturiert. Auf einer Länge von knapp 200 m wurden Steine am Ufer entfernt, die Donau aufgeweitet und eine naturnahe Böschung angelegt. Gerne möchten wir Ihnen die Renaturierungsmaßnahme vorstellen und Sie hiermit dazu einladen:
     
    Dienstag, den 05.09.2017
    11:00 Uhr
    Donau bei Datthausen, Gemeinde Obermarchtal
    (Anfahrtsbeschreibung anbei)

    Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:
    • Begrüßung Bürgermeister Anton Buck, Obermarchtal
    • Grußwort von Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger
    • Gewässerrenaturierung Ökologische Ziele, Frau Hannah Kälber, Menz Umweltplanung Tübingen
    • Besichtigung Renaturierung Donau (festes Schuhwerk ist von Vorteil)
     
    Über Ihre Teilnahme am Pressegespräch würden wir uns sehr freuen.
    Eine Anmeldung bis Freitag, 01.09.2017, 16:00 Uhr erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressegespräch richten Sie bitte an Frau Gauß Tel.: 07071 757-3009 bzw. gudrun.gauss@rpt.bwl.de. Vielen Dank.
     
     
    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Simon Kistner
  • Abteilung 4
    28.08.2017
    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung von Dettingen/Erms (Bleiche) bis Metzingen (Auchtertknoten)
    Die B 28 ist ab 28.08.2017 durchgehend befahrbar.

    ​Die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Metzingen und Dettingen/Erms liegen trotz des teilweise schlechten Wetters im Zeitplan. Die Straßenbauarbeiten an der B 28 zwischen Dettingen-Bleiche und Metzingen-Auchtert sind nahezu fertiggestellt.

    Der Verkehr kann daher wie geplant bei guten Witterungsverhältnissen im Laufe des Montag, 28. August 2017, für die nächste Bauphase umgelegt werden. Die provisorische Lichtsignalanlage an der „Schlössleskurve“ außer Betrieb wird damit ebenfalls 28. August genommen und abgebaut.
     
    Der weitere Bauablauf ist wie folgt geplant:
     
    Bauphase 4a und 4c am Auchtertknoten / B 313:
    28.08.2017 bis 05.09.2017
    Arbeiten im zweibahnigen Bereich der B 28 Fahrtrichtung Bad Urach sowie teilweise Arbeiten an der Zu- und Abfahrtsrampe am Anschluss Metzingen-Auchtert. Die Ausfahrt von Reutlingen kommend nach Metzingen sowie die Einfahrt von Metzingen in Richtung Bad Urach wird in dieser Bauphase nicht möglich sein. Ab dieser Bauphase ist die B 28 wieder durchgehend befahrbar.
     
    05.09.2017 bis 11.09.2017
    Arbeiten an der B 313 sowie teilweise Arbeiten an den Zu- und Abfahrtsrampen am Anschluss Metzingen-Auchtert. Der Anschluss Metzingen-Auchtert wird in dieser Bauphase komplett gesperrt sein. Der Verkehr wird über den Anschluss der K 6714 (Eichbergstraße) und über die Anschlussstelle Dettingen-West/L 380a umgeleitet.
     
    Bauphase 5: (Anschluss Dettingen-West / L 380a)
    11.09.2017 bis 16.09.2017
    Arbeiten an der L 380a und an den Zu- und Abfahrtsrampen am Anschluss Dettingen-West unter Vollsperrung des Anschlusses. Für den Verkehr stehen die Anschlussstelle Dettingen-Bleiche und Metzingen-Auchtert als Umleitungsstrecke zur Verfügung.
     
    Arbeiten im Nachgang:
    17.09.2017 bis 22.09.2017
    Im Nachgang werden noch Restarbeiten ausgeführt, die nicht zeitkritisch sind und den Verkehr nicht bzw. nur sehr gering behindern werden.
     
    Bei geeigneten Witterungsverhältnissen kann die Baumaßnahme bis Mitte September 2017 (Hauptarbeiten) bzw. bis Ende September 2017 (Restarbeiten) abgeschlossen werden.
    Über Änderungen im zeitlichen Ablauf wird das Regierungspräsidium frühzeitig informieren.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.08.2017
    L 325, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Leupolz und Herfatz

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt zurzeit die schadhafte Fahrbahndecke der L 325 zwischen Leupolz und Herfatz erneuern. Die Baustrecke beginnt am Knoten L 325/K8043 bei Leupolz und erstreckt sich bis zur Einmündung in die B 32 bei Herfatz und ist voll gesperrt. Bauarbeiten werden sich um eine Woche verlängern und voraussichtlich am 5. September 2017 abgeschlossen sein.

    Während der Bauarbeiten wurde an einem Bachdurchlass bei Leupolz-Bauhof eine so starke Schädigung festgestellt, dass der in einer Tiefe von 5 m Tiefe liegende Durchlass erneuert werden musste. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten war es nicht möglich, die Erneuerung parallel zu den anderen Arbeiten durchzuführen. Der ursprünglich vorgesehene Fertigstellungstermin 25. August 2017 kann daher nicht gehalten werden.
     
    Zur Behebung der Fahrbahnschäden im Knotenpunkt L 325/K 8043 bei Leupolz musste auch dieser Bereich gesperrt werden, weshalb derzeit keine direkte Verbindung zwischen Karsee und Leupolz besteht.
    Der Verkehr der L 325 wird weiträumig von Vogt über Hannober – Amtzell – B 32 nach Herfatz und umgekehrt umgeleitet. Von Kißlegg führt die Umleitungsstrecke über die K 8008 und L 320 nach Wangen und weiter über die B 32 nach Herfatz.
    Der Linienbusverkehr ist von der Umleitung ebenfalls betroffen ist. Um Beachtung der Hinweise an den betroffenen Haltestellen wird gebeten.
    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf ca. 700.000 € und werden vom Land getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.08.2017
    L 277, Instandsetzung einer Brücke bei Beuron-Unterneidingen

    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, den 28. August 2017, die Brücke über den Mühlkanal bei Beuron-Unterneidingen sanieren. Dabei werden vor allem Schäden am Natursteingesims und im Gewölbedurchlass beseitigt. Die Arbeiten werden sowohl auf als auch unter dem Bauwerk ausgeführt. Sie dauern bis Ende September 2017.

    Für die Bauarbeiten muss die L 277 aus Gründen der Arbeitssicherheit im Baustellenbereich auf einen Fahrstreifen reduziert werden. Der Verkehr wird in beiden Richtungen mit Hilfe einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt.
    Die Kosten für die Instandsetzung des Brückenbauwerks belaufen sich auf rund 65.000 € und werden vom Land getragen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können zeitnah auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.08.2017
    A 96, Lindau – München
    Fahrbahndeckenerneuerung im Bereich der Anschlussstelle Wangen-West in Fahrtrichtung München und Brückeninstandsetzung an der Talbrücke Untere Argen.

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf der A 96 in Fahrtrichtung München zwischen der Talbrücke Untere Argen und dem Tunnel Herfatz ab 11. September 2017 die undichte Brückenabdichtung der Talbrücke zusammen mit dem stark geschädigten Fahrbahnbelag der Autobahn instand setzen. Darüber hinaus wird auf der südlichen Rampe der Anschlussstelle Wangen-West bis zur Einmündung in die B 32 ein neuer Belag eingebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 20. Oktober 2017.

    Die erforderliche Verkehrs- und Arbeitsstellensicherung wird bereits ab Anfang September eingerichtet und im Anschluss an die Belagsarbeiten bis zum 26. Oktober wieder abgebaut. Zur Durchführung der Bauarbeiten wird der Verkehr in Richtung München über Mittelstreifenüberfahrten auf die Gegenfahrbahn übergeleitet. Im Baustellenbereich erfolgt die Verkehrsführung im Gegenverkehr auf einem Behelfsfahrstreifen in Richtung München und zwei Fahrstreifen in Richtung Lindau.
    Mit den am 4. Oktober anfangenden Belagsarbeiten muss die Anschlussstelle in Fahrtrichtung München gesperrt werden. Als Ersatz während dieser Zeit wird eine Behelfsausfahrt Neuravensburg und im Bereich Anschlussstelle Wangen-Nord eine provisorische Auffahrt eingerichtet.
     
    Im nachgeordneten Netz wird der Verkehr über ausgeschilderte Umleitungsstrecken geführt. Der von der Behelfsausfahrt Neuravensburg kommende Verkehr auf der Bedarfsumleitungsstrecke U7 wird über die L 320 zur B 32 und zur Anschlussstelle Wangen-West geleitet. Der Verkehr in Richtung München wird auf der U9 über die B 32 und die L 320 zur Anschlussstelle Wangen-Nord geführt.
     
    Die Kosten der vom Bund finanzierten Instandsetzungsarbeiten einschließlich der Verkehrssicherung und der Fahrbahnmarkierung betragen rund 2,25 Mio. Euro.
    Da die Arbeiten teilweise sehr witterungsabhängig sind, kann es zu Terminverschiebungen kommen.
     
    Durch die Baumaßnahme lassen sich Verkehrsbeeinträchtigungen nicht ausschließen. Das Regierungspräsidium bittet hierfür um Verständnis.
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.08.2017
    B 30neu, Beginn der Straßenbauarbeiten zwischen Karrer und Untereschach

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt ab Montag, 28. August 2017, mit den Straßenbauarbeiten für die B 30neu. Als Erstes wird der Abschnitt zwischen der künftigen Anschlussstelle Karrer und der bestehenden B 30 bei Untereschach ausgeführt. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Mai 2018 abgeschlossen.

    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauzeit zu minimieren, wird der Straßenverkehr auf der Kreisstraße 7981 zwischen Untereschach und Oberzell und auf der bestehenden B 30 zwischen Untereschach und Senglingen über die gesamte Bauzeit aufrechterhalten. Hierfür werden allerdings im Bereich des Gewerbegebietes Karrer und der B 30 mehrere provisorische Verkehrsführungen – zeitweise mit Ampelregelung – erforderlich. Aus diesem Grund können Verkehrsbehinderungen vor allem im Bereich Karrer nicht ausgeschlossen werden.
     
    Die entlang der K 7981 zwischen Untereschach und Oberzell sowie der B 30 zwischen Untereschach und Meckenbeuren verlaufenden Radwegverbindungen können ebenfalls während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden.
    Die Kreisstraße 7984 bzw. 7732 von Untereschach nach Brochenzell quert die künftige B 30 mit einem Brückenbauwerk. Derzeit wird der Verkehr mit einer Umfahrungsstrecke an der bereits hergestellten Brücke vorbeigeführt. Im Zuge der Straßenbauarbeiten wird die Kreisstraße in ihrer endgültigen Lage hergestellt. Zur Durchführung der hierzu erforderlichen Bauarbeiten muss die Kreisstraße im September und Oktober 2017 voll gesperrt werden. Der genaue Zeitraum hierfür steht allerdings derzeit aber noch nicht fest. Sobald hierzu Näheres bekannt ist, wird die Öffentlichkeit darüber informiert. Die erforderlich werdende Umleitung erfolgt von Untereschach über die B 30 nach Meckenbeuren und weiter nach Brochenzell und umgekehrt.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können zeitnah auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    23.08.2017
    B 312, Ausbau zwischen Jordanbad und Ringschnait
    Erster Bauabschnitt beginnt am 28.08.2017.

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt am Montag, 28. August 2017, mit dem Ausbau der B 312 vom Jordanbad nach Ringschnait.

    Im ersten Bauabschnitt wird auf einer Länge von rund 500 m vor dem Ortsteil Reichenbach eine Pfahlgründung mit 2.300 Gusspfählen durchgeführt, die aufgrund des sehr schlechten Baugrunds erforderlich ist. Parallel dazu werden auf einer Streckenlänge von rund 350 m bis ca. 600 m nach Reichbach drei Bohrpfahlwände hergestellt, die den Hang im Zuge von Kurvenbegradigungen absichern werden. Die Arbeiten können voraussichtlich vor Weihnachten abgeschlossen werden. Die Bauarbeiten werden im Frühjahr 2018 mit dem eigentlichen Straßenbau fortgesetzt und dauern voraussichtlich bis Dezember 2018.
     
    Während der Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt wird die B 312 für den Verkehr voll gesperrt. In Fahrtrichtung Ochsenhausen erfolgt die Umleitung ab dem Jordanbad über Ummendorf und Ringschnait. In Fahrtrichtung Biberach erfolgt die Umleitung ab Ringschnait über Winterreute, Bergerhausen und in Biberach durch die Theodor-Heuss-Straße und die Memminger Straße. Zwischen Weihnachten und dem Frühjahr 2018, während die Bauarbeiten ruhen, ist die B 312 wieder befahrbar.
    Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen ca. 12,9 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.08.2017
    B 32, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Kofeld und Amtzell Vollsperrung und Umleitung ab Montag, 21. August 2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert die schadhafte Fahrbahndecke der Bundesstraße 32 zwischen Kofeld und Amtzell. Hierzu ist es erforderlich, die B 32 vom 21.08.2017 bis einschließlich 15.09.2017 voll zu sperren. Die 5,8 km lange Baustrecke beginnt am Knoten B 32 / K 7986 („kleine Kofelder Kreuzung“) bei Kofeld und endet kurz vor Amtzell am Knoten B 32 / K 8047.

    In den gesperrten Abschnitten ist kein öffentlicher Verkehr mehr möglich. Der Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr Kofeld und Amtzell ist über die ganze Bauzeit gesperrt. Der Abschnitt zwischen dem Knoten B 32 / K 7986 und dem Kreisverkehrsplatz Kofeld ist einschließlich Kreisverkehrsplatz für ca. eine Woche vom 28.8.2017 bis 02.09.2017 nicht befahrbar. Das Gewerbegebiet Rotheidlen kann dann nur aus Richtung Bodnegg angefahren werden.
     
    Der Verkehr der B 32 wird weiträumig ab Kofeld über die L 326 in Richtung Bodnegg umgeleitet und dann weiter über Brunnenhaus – Spiesberg zurück auf die B 32 bei Amtzell geführt. Während der Sperrung des Kreisverkehrsplatzes Kofeld wird der Verkehr schon ab Staig über Grünkraut – Bodnegg – Spiesberg – Amtzell geleitet. Die Gegenrichtung wird ab Amtzell über Hannober nach Kofeld umgeleitet.
     
    Der Linien-  und Schülerbusverkehr ist auch von der Baumaßnahme betroffen und verkehrt auf der Strecke B 32 – Amtzell – Hannober – Kofeld – B 32 und umgekehrt.
     
    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf ca. 1,15 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden - Württemberg unter www.baustellen-bw.de  entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080 zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    17.08.2017
    Regierungspräsidium Tübingen schließt Landeserstaufnahmeeinrichtung Meßstetten wie geplant zum 31. Dezember 2017
    Dank an Landkreis Zollernalbkreis, Stadt Meßstetten und die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

    ​Wie seit Längerem bekannt, wird das Regierungspräsidium Tübingen die Landeserstaufnahmeeinrichtung Meßstetten wie geplant zum 31. Dezember 2017 schließen. Hierzu werden die derzeit in der Erstaufnahmeeinrichtung Meßstetten untergebrachten Flüchtlinge in andere Einrichtungen des Landes verlegt, so dass die Landeserstaufnahmeeinrichtung Meßstetten zum 30. September 2017 in Abstimmung mit dem Innenministerium Baden-Württemberg geräumt ist. Bis zum vertraglich geregelten Schließungszeitpunkt (31. Dezember 2017) verbleibt damit ausreichend Zeit, um die Einrichtung planmäßig zurückzubauen.

    „Wir werden die weiteren Schritte eng mit allen vom Rückbau betroffenen Personen und Institutionen vor Ort abstimmen“, betonte Regierungspräsident Klaus Tappeser. Er hat bereits den Bürgermeister der Stadt Meßstetten, Herrn Frank Schroft, sowie den Landrat des Zollernalbkreises, Herrn Günther-Martin Pauli, informiert.
     
    „Die LEA Meßstetten ist aufgrund der hervorragenden Arbeit aller Beteiligten mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und wird auch nach ihrer vertragskonformen Schließung ein Synonym für unbürokratische und menschliche Handlungsweise bleiben“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Im Vorgriff auf die geplante Abschlussveranstaltung in Meßstetten dankte Tappeser der Stadt Meßstetten und dem Zollernalbkreis für die gute Zusammenarbeit und schloss in seinen Dank auch die vielen Ehrenamtlichen ein: „Die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer aus Meßstetten haben mit ihren vielen Angeboten rund um die Landeserstaufnahmeeinrichtung wesentlich dazu beigetragen, den Flüchtlingen ein gutes Ankommen zu ermöglichen. Gerade auch die Meßstetter Bürgerinnen und Bürger haben durch ihre tägliche und selbstlose Mitarbeit eine freundliche und weltoffene Umgebung für geflüchtete Menschen geschaffen“, so Tappeser.
     
    Hintergrundinformation:
    Als im Herbst 2014 der Flüchtlingsstrom Baden-Württemberg erreichte, waren dringend geeignete Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Im August 2014 traf die Landesregierung die Entscheidung, in der ehemaligen Zollernalb-Kaserne in Meßstetten die zweite Landeserstaufnahmeeinrichtung in Baden-Württemberg nach Karlsruhe einzurichten. Nachdem die Bürgerschaft der Einrichtung mehrheitlich positiv gegenüberstand, erteilte der Gemeinderat in einer Sondersitzung am 12. September 2014 einstimmig sein Einvernehmen zur Nutzungsänderung des Geländes. Die offizielle Eröffnung der LEA Meßstetten fand am 18. November 2014 durch die damalige Integrationsministerin Bilkay Öney statt.
     
    Seither wurden mehr als 28.000 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Iran, Afghanistan, Eritrea, Somalia, Serbien und aus dem Kosovo in der LEA Meßstetten untergebracht. In den Monaten Oktober bis Dezember 2015 war die LEA Meßstetten mit mehr als 3.000 Flüchtlingen überaus stark belegt. Der Höchststand war am 6. Oktober 2015 mit 3.628 Flüchtlingen erreicht. Seit 1. März 2016 liegt die Bewohnerzahl dauerhaft unter 1.000 Personen und seit 18. März 2016 unter 500.
     
    Im Februar 2015 wurde zwischen der Stadt Meßstetten, dem Zollernalbkreis und dem Land Baden-Württemberg eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Erstaufnahme von Asylbewerbern auf dem Gelände der Zollernalb-Kaserne geschlossen. Diese Vereinbarung war befristet bis zum 31. Dezember 2016. Im Juni 2016 wurde eine Verlängerung der Vereinbarung bis zum 31. Dezember 2017 vereinbart.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.08.2017
    B 28, Behebung einer Fahrbahnsetzung an der Ulmer Steige bei Bad Urach
    Vollsperrung und Umleitung ab Montag, 21. August 2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Montag, 21. August 2017, die B 28 zwischen Bad Urach und Römerstein für die Behebung einer Setzung im Bereich des Albaufstiegs, oberhalb der Spitzkehren für drei Wochen voll gesperrt wird. Zur Abwicklung des morgendlichen Berufsverkehrs wird die Sperrung am Montag erst um 9.00 Uhr eingerichtet. Die Setzung wurde nach den langanhaltenden Niederschlägen Ende Juli 2017 festgestellt und soll nun zügig behoben werden.

    Aufgrund der schwierigen geologischen Verhältnisse im Setzungsbereich der Steige sind umfangreiche Erdarbeiten zur Stabilisierung der Fahrbahn erforderlich. Dazu wird im Bereich der Fahrbahn der B 28 auf einer Länge von 35 m das Erdreich bis auf ca. 4,0 m unter der Fahrbahnoberkante ausgehoben. Von dieser Arbeitsebene wird die Straße mit einem Stützkörper wieder neu aufgebaut.
     
    Für den Verkehr der B 28 von Bad Urach in Richtung Böhringen wird eine Umleitung über die Landesstraße L 211 nach Grabenstetten und weiter auf die Kreisstraße 6758 nach Römerstein – Böhringen eingerichtet. In der Gegenrichtung nach Bad Urach wird der Verkehr ab Hengen über die Landesstraße 245 nach Seeburg und weiter über die Bundesstraße B 465 nach Bad Urach geführt. Das Regierungspräsidium Tübingen nutzt das durch die Fahrbahndeckenerneuerung der B 28 zwischen Metzingen und Dettingen/Erms reduzierte Verkehrsaufkommen und die noch andauernden Sommerferien zur Sanierung der am 27. Juni 2017 entstandenen Fahrbahnsetzung in der Ulmer Steige.
     
    Bei entsprechender Witterung und falls bei der Sanierung des Setzungsbereichs keine unerwarteten Ereignisse auftreten, soll die gesamte Strecke ab Freitag, 8. September 2017, wieder für den Verkehr freigegeben werden.
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080 zur Verfügung.
  • 16.08.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 22. August bis 8 September 2017 in der Gemeindebücherei in Öpfingen zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 22. August bis 8. September 2017 in der Gemeindebücherei in Öpfingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    16.08.2017
    Tina Krehan – Originale und Skizzen
    Die Ausstellung ist vom 22. August bis 17. September 2017 in der Roter Bücherei St. Verena in Rot an der Rot zu sehen.
     Portrait Tina Krehan

    ​Es wimmelt kräftig im Schwabenland! Mit ihren Wimmelbüchern begeistert die Künstlerin Tina Krehan Jung und Alt. Ob auf der Schwäbischen Alb, in der Wilhelma oder in der Landeshauptstadt, die detailreichen, liebevoll gestalteten Wimmelbilder laden zum Schauen, Suchen und Staunen ein.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Skizzen der Künstlerin Tina Krehan realisiert, die einen spannenden Einblick in das Entstehen eines Wimmelbuchs und einen Überblick über das Schaffen der Künstlerin gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 22. August bis 17. September 2017 in der Roter Bücherei St. Verena in Rot an der Rot zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit weiteren Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Tina Krehan wurde 1972 geboren und lebt seit mehreren Jahren mit ihrer Familie in Stuttgart. Sie studierte Grafik-Design und Illustration an den Hochschulen für Gestaltung in Darmstadt und Mailand. Nach der Beendigung ihres Studiums 1999 arbeitete sie als Art-Direktorin für verschiedene Werbeagenturen und sammelte wichtige Erfahrungen. 2007 machte sie sich selbstständig und arbeitet seither freiberuflich als Grafikerin und Illustratorin. Tina Krehan arbeitet zurzeit an einem neuen Wimmelbuch über den Stuttgarter Fernsehturm.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 9
    16.08.2017
    Stefan Heß ist neuer Leiter der Landesstelle für Straßentechnik
     Stefan Heß; Quelle: RP Tübingen

    ​Der Leitende Baudirektor Dipl.-Ing. Stefan Heß wurde mit Wirkung zum 14. August 2017 zum neuen Leiter der Landesstelle für Straßentechnik (Abteilung 9 des Regierungspräsidiums Tübingen) bestellt. Für seine neue Aufgabe bringt Heß vielfältige Erfahrungen aus unterschiedlichen Tätigkeiten in der Straßenbauverwaltung mit. Der 47-Jährige leitete zuletzt das Referat Steuerung und Baufinanzen, Vertrags- und Verdingungswesen in der Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart. Er tritt die Nachfolge von Abteilungspräsident Dr. Martin Schmid an, der Ende Februar 2017 in den Ruhestand getreten ist.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser sagte bei der Amtseinsetzung von Stefan Heß am 16. August 2017 in der Landesstelle für Straßentechnik: „Für die Leitung der Landesstelle für Straßentechnik haben wir mit Herrn Heß einen hervorragend qualifizierten Kollegen mit breitem Erfahrungshorizont gewinnen können. Bei den anstehenden großen Strukturveränderungen in der Straßenbauverwaltung, die der Übergang der Autobahnverwaltung an den Bund mit sich bringt, wird er fachlich und als Führungskraft besonders wertvoll für uns sein.“
     
    Heß studierte an der Universität Stuttgart Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau. Nach seinem Abschluss als Diplom-Bauingenieur arbeitete er zunächst bei einem Industrieunternehmen und bei einem Ingenieurbüro. Nach seinem Vorbereitungsdienst zum höheren bautechnischen Verwaltungsdienst und Abschluss der Staatsprüfung begann Heß im Jahr 2002 im damaligen Straßenbauamt Besigheim als Bau- und Projektleiter für Straßenbaumaßnahmen wie dem Neubau der B 464 zwischen Sindelfingen und Renningen. Nach der Auflösung der Straßenbauämter durch das Verwaltungsstruktur-Reformgesetz wechselte er 2005 zum Regierungspräsidium Stuttgart, wo er an unterschiedlichen Stellen im Bereich der Projektleitung und Projektsteuerung tätig war. Ab 2007 war Heß im damals für Verkehr zuständigen Innenministerium tätig. Nach seiner Rückkehr als Referent zum Regierungspräsidium Stuttgart im Jahr 2009 wurde er dort 2013 Leiter des Referats Straßenbau West und 2015 Leiter des Referats Steuerung und Baufinanzen, Vertrags- und Verdingungswesen. In dieser Funktion war Heß für die Investitionen im Autobahn-, Bundesstraßen- und Landesstraßenbau im Regierungsbezirk Stuttgart mit einem jährlichen Budget von zuletzt über 300 Mio. Euro verantwortlich.

    Hintergrundinformation:
    Die Landesstelle für Straßentechnik (LST) ist Teil des Regierungspräsidiums Tübingen. Sie ist das Fachzentrum der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg für Forschung, Entwicklung, Information und zentrale Projekte im Straßenbau und der Verkehrstechnik mit landesweiter Zuständigkeit. Sie unterstützt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und die Dienststellen in den Regierungspräsidien und bei den Land- und Stadtkreisen. Die LST erbringt Dienstleistungen für Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung von Straßen.

    Die Landesstelle für Straßentechnik…
     
    • … ist zuständige Stelle für grundsätzliche Fragen zur Straßenbautechnik, zum technischen Umweltschutz, zu Geodaten und Karten. Aus Straßenzustandsbewertungen werden Erhaltungsstrategien entwickelt.
    • … ist im Straßenbetriebsdienst Fachstelle für Beratung und zentrale Ausschreibung für Fahrzeuge und Geräte. Sie plant und überwacht die Tunnelbetriebstechnik und betreut die bundeseigene Nachrichtentechnik im Straßenbetriebsdienst.
    • … stellt für rund 2.000 Mitarbeiter die aktuellen Ingenieurprogramme und die Informationstechnik bereit. Für die Öffentlichkeit und für interne Aufgaben werden Straßeninformationssysteme entwickelt und zentral geführt.
    • …ist Fortbildungsstätte für alle Ingenieure in der Straßenbauverwaltung und bildet Nachwuchskräfte für den Straßenunterhaltungs- und Betriebsdienst im Ausbildungszentrum Nagold aus.
    • …sorgt für sichere Straßen im Winter durch den zentralen Streustoffeinkauf.
    • …führt die Straßeninformationssysteme des Landes und ist Straßenverkehrszentrale für Baden-Württemberg.
    • …plant in der Straßenverkehrszentrale Verkehrsbeeinflussungsanlagen und entwickelt Leitstrategien für Straßennetze. Darüber hinaus baut sie stufenweise einen zentralen Verkehrsinformationsdienst für das Land auf (www.svz-bw.de).
    Bild: Leitender Baudirektor Stefan Heß; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
  • Abteilung 5
    16.08.2017
    Internationale Schäfertagung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Schäferinnen und Schäfer kommen am 17. bis 19. Oktober 2017 in Münsingen zusammen

    ​Die Schäferei steht heute im Spannungsfeld zwischen marktwirtschaftlichem Wettbewerb und Landschaftspflege. Aber auch die zunehmende Intensivierung, Technisierung und Bürokratisierung der Landwirtschaft wirkt sich auf die Schafhaltung aus. Vom 17. bis 19. Oktober 2017 findet die erste internationale Schäfertagung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb statt. Sie bietet Schafhaltern ein Forum zum Austausch über Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.

    Baden-Württemberg und besonders die Landschaft der Schwäbischen Alb sind auch heute noch stark von der Schäferei geprägt. Artenreichtum und landschaftliche Schönheit der Wacholderheiden, Hutewälder und Streuobstwiesen sind ohne die Schafhaltung so kaum zu erhalten. Doch Schäfereien müssen heute mehr denn je den Spagat zwischen Ökonomie und Ökologie meistern. So ging in Baden-Württemberg in den letzten fünf Jahren die Schafhaltung um 30% zurück. Insgesamt gibt es derzeit noch rund 130 Haupterwerbsschäfer, wovon ca. 20 Wanderschäferei betreiben.
     
    Aus diesem Grund haben der Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V., Bioland e.V., die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb in Kooperation mit dem Schafberatungsbüro Dr. Florian Wagner & Partner und dem Arbeitskreis der Berufsschäfer Baden-Württemberg die erste Schäfertagung ins Leben gerufen. Vom 17. bis 19. Oktober 2017 werden in Münsingen Ideen und Beispiele vorgestellt, wie Schäfereien ihre Betriebe aktiv weiterentwickeln können.
     
    Die Tagung startet mit einer ganztägigen Exkursion zu Schäfereibetrieben rund um Münsingen, der Besichtigung eines Fellverarbeiters im Ermstal und dem Besuch des ehemaligen Truppenübungsplatzes – dem Herzstück der Sommer-Schafhaltung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Am zweiten Tag werden aktuelle Themen vorgestellt und Praktiker berichten über mögliche Zukunftsvisionen. Im Anschluss daran wird anhand eines Beispiels aus den Niederlanden der Frage nachgegangen, welche Betriebsstrategien denkbar sind. Weitere Themen wie Direktvermarktung, Wollverarbeitung, Landschaftspflege oder Lammfleischproduktion werden von Referenten aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden beleuchtet. Am Abend des zweiten Tages sorgt ein Festprogramm mit Wacholder-Lammbuffet und schwäbischem Unterhaltungsprogramm mit den „Traufgängerinnen“ aus Eningen für ein gemütliches Beisammensein.
    Die Veranstaltung richtet sich an Schäferinnen und Schäfer des ökologischen und konventionellen Landbaus, Berater, Wissenschaftler und an interessiertes Fachpublikum aus dem deutschsprachigen Raum. Die mehrtätige Tagung findet auf einem ehemaligen Schafbetrieb, dem heutigen Biosphärengebiets-Partner „Hofgut Hopfenburg“ statt.
     
    Das Programm zur Internationalen Schäfertagung sowie das Anmeldeformular sind unter www.bioland.de/fachtagungen zu finden. Bei Anmeldung bis zum 25.08.2017 wird ein Frühbucherrabatt gewährt.

    Hintergrundinformation:
    Die Schwäbische Alb ist ein Zentrum der Hüte- und Wanderschäferei mit landesweiter Bedeutung und internationaler Anerkennung. Die albtypischen Wacholderheiden mit ihren Kalkmagerweiden wurden als ein herausragendes Merkmal des UNESCO-Biosphärenreservates Schwäbische Alb hervorgehoben. Mit dieser Auszeichnung ist gleichzeitig der Auftrag verbunden, diese hochwertige Landschaft zu fördern und zu unterstützen.
     
    Der politische Wille zur Erhaltung der Schafhaltung ist in Baden-Württemberg klar umrissen. Das Land hat im Zuge der Erarbeitung seiner Nachhaltigkeitsstrategie einen Leitfaden zur Schafhaltung entworfen, dem gemäß seit mehreren Jahren im Rahmen des Schafreports präzise und repräsentative Daten zur Betriebswirtschaft in der Schafhaltung erhoben werden. Zudem wurden entsprechende Förderprogramme für Schäfer entwickelt, die die gesellschaftlichen Leistungen der Schafhaltung honorieren sollen.
     
    Doch dies allein reicht zur Aufrechterhaltung der Schäferei nicht aus. Es gibt weitere Spannungsfelder und Herausforderungen, denen sich die Branche und die Betriebe stellen müssen, um die Schafhaltung nachhaltig und zukunftsfähig weiter zu entwickeln.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    15.08.2017
    Zwei „Umweltpraktikanten“ für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Anna- Lena Knoll und Jonas Brandl verbringen jeweils ein Semester in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     Sascha Rebmann (Filialdirektor Commerzbank Reutlingen), Jonas Brandl, Anna-Lena Knoll und Tobias Brammer (Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb) im Außenbereich des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Quelle: Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    ​Studierenden einen Einblick in mögliche zukünftige Berufsfelder zu geben, ist ein wichtiges Ziel des „Umweltpraktikums“ der Commerzbank. Anna-Lena Knoll und Jonas Brandl können so für jeweils drei Monate den Arbeitsalltag in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb kennenlernen. Die beiden diesjährigen Praktikanten, erhielten gestern (14.08.) vom Sponsor einen prall gefüllten Rucksack zur Unterstützung bei ihrer Arbeit.

    Mit dem Projekt „Umweltpraktikum“ unterstützt die Commerzbank junge Menschen, ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark zu absolvieren. Neben der Unterkunft übernimmt der Sponsor auch ein Taschengeld für die Praktikanten. Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist seit 2009 als Praktikumsstelle mit dabei und gibt Studierenden Einblicke in die Arbeit eines Großschutzgebietes.
     
    Anna-Lena Knoll aus Heidenheim studiert an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Umweltnaturwissenschaften und leistete in den vergangenen drei Monaten wertvolle Arbeit bei der Mitarbeit für das pädagogische Konzept der Blumen- und Nutzpflanzenbeete am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. Darüber hinaus half sie tatkräftig bei der Organisation und Umsetzung pädagogischer Aktionstage für Schulklassen mit.
     
    Knoll übergab nun den „Praktikantenstaffelstab“ an Jonas Brandl aus Oberhausen. Der Student des Faches Waldwirtschaft und Umwelt, ebenfalls an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, erstellt aktuell einen Flyer für die Pflanzen im Außenbereich des Biosphärenzentrums. Daneben unterstützt er die Kolleginnen und Kollegen beim Projekt „Biosphären-Produkte unter einem Dach“. Mit Hilfe von speziell entwickelten Naturschutzkriterien und einem einheitlichen Erscheinungsbild soll sich der Verbraucher zukünftig bewusst für ein nachhaltiges Produkt aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb entscheiden können.
     
    Um über Aufgaben und Ziele des „Umweltpraktikums“ zu berichten, trafen sich gestern (14.08.2017) Sascha Rebmann, Filialdirektor der Commerzbank Reutlingen, Tobias Brammer, Betreuer der Praktikantinnen und Praktikanten in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit Anna-Lena Knoll und Jonas Brandl. Neben ihrem Gespräch besuchten sie die Sonderausstellung „Biobasierte Produkte im Alltag" im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.
     
    „Uns ist ein langfristiges Engagement besonders wichtig. Das Umweltpraktikum ist eine einmalige Chance für junge Menschen wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben“, erklärt Rebmann. Jonas Brandl nimmt den Einblick in alle Arbeitsfelder der Geschäftsstelle als sehr positiv wahr. „Somit bekomme ich einen Eindruck davon, in welchem Bereich ich mir später vorstellen könnte, zu arbeiten.“ Anna-Lena Knoll bestätigt ebenfalls den Nutzen des Praktikums. „Rückblickend haben mir die drei Monate viel gebracht. Ich konnte Studieninhalte vertiefen und wichtige Berufserfahrung sammeln. Ich kann mir gut vorstellen nach Abschluss des Studiums in einem Biosphärengebiet zu arbeiten.“
     
    Tobias Brammer warb zugleich für das „Umweltpraktikum“ 2018: „Ab Januar können wieder Bewerbungen entgegen genommen werden und wir würden uns freuen, wenn diese zahlreich sind.“
     
    Hintergrundinformation:
    Unterstützt wird das „Umweltpraktikum“ von der Commerzbank bereits seit 27 Jahren. Dabei stellt die Bank jährlich rund 50 Praktikantinnen und Praktikanten in mehreren Schutzgebieten deutschlandweit finanzielle Unterstützung für eine Unterkunft zur Verfügung und zahlt ein Taschengeld.
    Mehr als 1.500 Studierende konnten bisher das praktische Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark verbringen. Zum Praktikum gehört auch ein einwöchiges Einführungsseminar aller ausgewählten „Umweltpraktikanten“ im Nationalpark Bayerischer Wald. Um für die Aufgaben im Praktikum gut vorbereitet zu sein, werden dort Themenbereiche wie Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet.
     
    Bildunterschrift:
    Sascha Rebmann (Filialdirektor Commerzbank Reutlingen), Jonas Brandl, Anna-Lena Knoll und Tobias Brammer (Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb) im Außenbereich des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    15.08.2017
    A 8; 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Freigabe der Fahrbahn in voller Breite von Temmenhausen bis zur Tank- und Rastanlage Aichen in Fahrtrichtung Stuttgart in der Nacht vom 17. auf den 18. August 2017; Neuordnung des Verkehrs im Baustellenbereich

    ​In der Nacht vom 17. auf den 18. August 2017 wird das Regierungspräsidium Tübingen die vollständige Fahrbahnbreite der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart von Temmenhausen bis zur Tank- und Rastanlage Aichen dem Verkehr übergeben. Damit stehen in diesem Bereich dann drei Fahrstreifen sowie der Standstreifen zur Verfügung. Die neu freigegebene Strecke hat eine Länge von ca. 6 km. Als Höchstgeschwindigkeit wird zunächst 120 Km/h angeordnet.

    Des Weiteren wird die Verkehrsführung im Baustellestellenbereich westlich der Tank- und Rastanlage Aichen neu geordnet. Der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart wird dort auf einer Länge von ca. 1 km auf dem ersten fertiggestellten Teilstück der nördlichen Fahrbahn geführt, bevor er wieder auf die südliche, provisorische Fahrbahn übergeleitet wird. Die Neuordnung der Verkehre in diesem Abschnitt wird voraussichtlich bis Mitte nächster Woche andauern.
     
    In Fahrtrichtung Ulm werden alle drei Fahrstreifen und der Standstreifen im Abschnitt von der Tank- und Rastanlage Aichen bis zum jetzigen Bauende bei Temmenhausen voraussichtlich Ende September 2017 für den Verkehr freigegeben. In diesem Abschnitt sind in den nächsten Wochen noch Arbeiten im Bereich der Fahrbahn erforderlich.
     
    Hintergrundinformation:
    Im Dezember 2016 wurde der Verkehr zwischen dem jetzigen Ausbauende bei Temmenhausen und der Tank- und Rastanlage Aichen zunächst mit zwei Fahrstreifen je Richtung freigegeben wurde.
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx
    zu finden.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    15.08.2017
    Verbraucherschutz beginnt schon beim Warenimport
    Hauptzollamt Lörrach und Marktüberwachung Baden-Württemberg kontrollieren gemeinsam Importe in Weil am Rhein. Das Ergebnis: 3919 Import-Produkte genügen nicht den europäischen Standards
     Handkreisel - Fidget Spinner; Quelle RP Tübingen

    ​Toaster, Kühlschrank, Smartphone, Fernseher, Rauchmelder, Teddybär, Kindersitz, Actionfigur; Wandfarbe, medizinische Geräte für die Anwendung zu Hause – eine beispielhafte Aufzählung von Produkten, von denen jeder im Alltag umgeben ist und die sich fast in jedem Haushalt finden.

    Verbraucher kaufen diese Produkte direkt im Ladengeschäft oder über das Internet bei Onlinehändlern. Wo die Waren hergestellt werden, bleibt dabei oft verborgen. Man geht aber in aller Regel davon aus, dass von dem zum Kauf angebotenen Artikel keine Gefahr für die eigene Gesundheit ausgeht. Mit gutem Recht, denn die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, unabhängig vom Ursprung eines Produktes den Menschen in allen Mitgliedstaaten das gleiche Schutzniveau zu bieten. Das ist nicht einfach im EU-Binnenmarkt mit freiem Verkehr von Waren und Dienstleistungen.
     
    In Baden-Württemberg wurde aus diesem Grund beim Regierungspräsidium Tübingen eine zentrale Abteilung als landesweit zuständige Marktüberwachungsbehörde eingerichtet. Sie setzt sich dafür ein, dass keine unsicheren oder nicht den EU-Sicherheitsvorschriften entsprechende Produkte auf den Markt kommen. Sie schützt damit einerseits die Verbraucher und andererseits die baden-württembergische Wirtschaft vor Wettbewerbsnachteilen. Bei gravierenden Produktmängeln erlässt die Behörde ein Verkaufsverbot oder ordnet einen Rückruf an.
     
    Beim Import von Erzeugnissen aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten wirken zudem die Zollstellen bei der Überwachung mit. Haben die Zollbeamten bei der Warenkontrolle den Verdacht, dass das zur Einfuhr angemeldete Produkt nicht den geltenden Sicherheitsvorschriften entspricht, informieren sie die zuständigen Marktüberwachungsbehörden. Diese prüfen und entscheiden dann, ob die Waren in den freien Verkehr überführt werden können oder wieder ausgeführt und ggf. vernichtet werden müssen.
     
    Im Bereich des Hauptzollamts Lörrach werden an der EU-Außengrenze zur Schweiz über die beiden großen Autobahnzollämter in Rheinfelden und Weil am Rhein tagtäglich viele solcher Produkte aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten eingeführt. Tageweise sind deshalb besonders in Weil am Rhein die Kolleginnen und Kollegen des Regierungspräsidiums Tübingen, wie Diplom-Ingenieur Christian Woltz mit seinem Team, direkt vor Ort. Sie unterstützen die Zöllner um Abfertigungsleiter Christian Proske bei den Kontrollen und führen die gesetzlich vorgeschriebenen Stichprobenkontrollen für die Produktsicherheit durch. Zuletzt haben die Kontrolleure an insgesamt drei Tagen im Mai und August 2017 fünfunddreißig Fahrzeuge kontrolliert. 3919 Produkte wiesen sie dabei wegen des Verdachts, dass sie europäischem Recht nicht genügen, an der Grenze zurück.
     
    Bei diesen Kontrollen musste unter anderem eine Sendung mit 3000, derzeit bei Kindern und Jugendlichen so beliebten Handkreiseln, zurückgewiesen werden. Die Produkte wiesen keine korrekte CE-Kennzeichnung auf, die die Konformität mit den EU-Sicherheitsbestimmungen zum Ausdruck bringt. Daneben lösten sich bei einem verhältnismäßig leichten Aufprall auf den Boden Teile, die von kleineren Kindern verschluckt werden könnten. Dies stellte der Prüfer unter Verwendung eines kurzen Zylinders fest, der den kindlichen Gaumen nachbildet und durch den die abgesprungenen Teile problemlos durchfielen. Deshalb wurde auch der fehlende Hinweis auf verschluckbare Kleinteile bemängelt.
     
    Während der Kontrollen haben Woltz und seine Kollegen gemeinsam mit den Zollbeamten schnelle Entscheidungen zu treffen, um den Warentransport nicht unnötig aufzuhalten. Aber natürlich steht der Schutz des Verbrauchers immer im Vordergrund. „Deutschland ist in Bezug auf die Marktüberwachung im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten, in denen meist ganz andere Behördenstrukturen aufgebaut sind, sicher ganz vorne“, meint Woltz. In vielen Fällen bemühten sich die Hersteller und Importeure, den Vorschriften zu genügen, jedoch gebe es durchaus eine Reihe schwarzer Schafe, die sich Wettbewerbsvorteile dadurch verschafften, dass sie die Sicherheitsanforderungen nicht einhalten. Außerhalb der EU sind die Anforderungen in vielen Fällen niedrigere und bei Importen aus dem EU-Ausland werde immer wieder versucht, billige Produkte zu importieren, ohne den Sicherheitsstandard der EU zu gewährleisten. Solide Unternehmen seien dagegen beständig bemüht, keine problematischen Produkte auf den Markt zu bringen. Schließlich kosteten Rückrufaktionen viel Geld und schadeten dem Ruf des Markennamens.
     
  • Abteilung 5
    14.08.2017
    Geisingen und ganz Immendingen bald Teil des Naturparks „Obere Donau“

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen beabsichtigt, die Naturparkverordnung „Obere Donau“ zu ändern. Der Naturpark soll um die Gemeinde Geisingen und um den bisher noch nicht miteinbezogenen Teil der Gemeinde Immendingen erweitert werden. Die Änderung sieht zudem eine Ausweisung von Zonen für Windkraftanlagen vor.

    Die Landschaft um Geisingen und Immendingen wird neben dem Donautal insbesondere durch das Aitrachtal mit den ehemaligen Vulkanen Wartenberg und Höwenegg geprägt. Aufgrund der verschiedenen Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten erfüllen beide Gemeinden die Anforderungen an einen Naturpark. Durch die Gebietserweiterung umfasst der Naturpark „Obere Donau“ künftig 149.193 ha (bislang 135.019 ha).
     
    Neben der Erweiterung sollen auf den Gemarkungen der Gemeinden Bingen und Winterlingen Zonen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden. Dadurch ist der Bau von Windkraftanlagen in diesen Gebieten mit der Naturparkverordnung vereinbar. Eine Entscheidung über die rechtliche Zulässigkeit von Windenergieanlagen an diesen Standorten ist damit aber nicht verbunden. Diese muss vielmehr in einem separaten immissionsschutzrechtlichen Verfahren überprüft werden.
     
    Der Entwurf der geänderten Naturparkverordnung liegt in der Zeit vom 15. August 2017 bis 15. September 2017 bei den Landratsämtern Sigmaringen, Biberach, Tuttlingen und Zollernalbkreis aus. In dieser Zeit können noch Bedenken und Anregungen geäußert werden. Der Text kann auch im Internet unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Service/Bekanntmachung/Seiten/NaturparkObereDonau.aspx eingesehen werden.

    Hintergrundinformationen:
    Naturparke sind großräumige, überwiegend naturschutzrechtlich geschützte Gebiete, die sich aufgrund ihrer landschaftlichen Gegebenheiten besonders für die Erholung eignen. Die Landschaft soll erhalten und gleichzeitig für einen nachhaltigen Tourismus genutzt werden.
     
    Der Naturpark „Obere Donau“ umfasst Teile der Landkreise Tuttlingen, Sigmaringen, Zollernalb und Biberach. Verwaltet wird der Naturpark vom gleichnamigen Verein mit Sitz in Beuron (Landkreis Sigmaringen). Vereinsvorsitzender ist der Tuttlinger Landrat Stefan Bär.
     
    In den beiden neuen Gemeinden Geisingen und Immendingen befinden sich die
    Naturschutzgebiete Unterhölzer Wald, Stäudlin-Hornenberg, Albtrauf Baar, Höwenegg sowie Schopfeln-Rehletal und die Landschaftsschutzgebiete Pfaffental und Wartenberg.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    14.08.2017
    Einweihung des Nisthilfenlehrpfades in Lauterach
    Rund um das Biosphären-Infozentrum Lauterach erläutern ab sofort 20 Schautafeln Wissenswertes zum Thema Nisthilfen
     Die strahlenden Gesichter der Mitglieder des Biosphären-Infozentrum bei der Eröffnung des Nisthilfenlehrpfades. Fotografie: Schwäbische Zeitung Ehingen

    ​Mit finanzieller Unterstützung durch das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ sowie weiterer Sponsoren ist in Lauterach ein Nisthilfenlehrpfad entstanden. Ab sofort können sich große und kleine Gäste des Biosphären-Infozentrums über verschiedene Nisthilfen, deren Notwendigkeit und die jeweiligen Bewohner informieren.

    „Die Idee für den Lehrpfad entstand hier vor Ort“, so Josef Steiner, aktives Mitglied im Biosphären-Infozentrum Lauterach und Leiter des Projekts. Rund um das Informationszentrum an der Lauter sind verschiedene Nisthilfen für Vögel angebracht. Bei Führungen entlang des Wassererlebnispfades interessierten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch immer für die verschiedenen Bewohner der Nisthilfen. „Da würden sich doch Schautafeln bestens eignen, um den Menschen die Natur näher zu bringen“, habe sich Josef Steiner gedacht.
     
    Aus der Idee folgte der Antrag beim Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ und im April 2017 konnte das Projekt starten. Mit viel Engagement und Einsatz haben die ehrenamtlichen Unterstützer des Biosphären-Infozentrums in den vergangenen Wochen insgesamt 20 Informationstafeln erstellt und zusammen mit weiteren Nisthilfen an geeigneten Stellen angebracht. Nun ist der Lehrpfad fertig und ergänzt ab sofort das Angebot des Zentrums.
     
    Der neue Lehrpfad erklärt, warum künstliche Nisthilfen notwendig sind und welche Nistkästen für welche Vögel geeignet sind. Auf einer Übersichtstafel direkt an der Lauterbrücke ist der Verlauf des Nisthilfenlehrpfades dargestellt. Detaillierte Informationen mit einem Foto der Vogelart finden die Besucherinnen und Besucher auf der jeweiligen Tafel unterhalb des für das Tier typischen Kastens. Wer wissen möchte, wie einfach eine Nisthilfe zu bauen ist, kann dies an einer Station mit einem Nisthilfepuzzle selbst ausprobieren.
     
    Die Verantwortlichen um das Biosphären-Infozentrum Lauterach bieten jeden Sommer für Schulen sowie Kinder- und Jugendgruppen ein vielseitiges Aktionsprogramm rund um die Einrichtung und die Lauter an. Durch den neuen Lehrpfad können nun auch ornithologische Führungen sowohl für Schulklassen als auch für Vereine und interessierte Gruppen angeboten werden.
    Finanziert wird das Projekt von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb über das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Weitere Sponsoren sind Erdgas Südwest, die Firma Schwegler und die NABU-Gruppe Rottenacker.
     
    Bildunterschrift:
    Die strahlenden Gesichter der Mitglieder des Biosphären-Infozentrum bei der Eröffnung des Nisthilfenlehrpfades. Fotografie: Schwäbische Zeitung Ehingen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ erstreckt sich auf eine 85.300 ha große Gebietskulisse, bestehend aus den 29 Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Jährlich stehen in der Regel 200.000 Euro Fördermittel für Vereine, Verbände, Kommunen oder Privatpersonen für innovative und nachhaltige Projekte zur Verfügung.
     
    Seit 2008 bis heute wurden insgesamt über 2,25 Millionen Euro Zuschüsse über das Programm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ vergeben.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    11.08.2017
    B 27, Brückeninstandsetzung und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen

    ​Am Montag, 14. August 2017, beginnen die Instandsetzungsarbeiten an neun Brückenbauwerken und die Fahrbahndeckenerneuerung der B 27 zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen-Rübgarten.

    Zunächst werden neue Mittelstreifenüberfahrten hergestellt, über die der Verkehr während der nachfolgenden Bauphasen geführt wird. Für diese Vorarbeiten muss in beiden Fahrtrichtungen jeweils die Überholspur gesperrt werden. Unter Einbeziehung des Standstreifens stehen jeweils zwei Fahrpuren in beiden Fahrtrichtungen zur Verfügung.
     
    Die sich anschließenden umfangreichen Instandsetzungsarbeiten dauern bis Mitte September 2018. Durch das gleichzeitige und parallele Arbeiten an neun Brückenbauwerken sowie an der Fahrbahn in Fahrtrichtung Tübingen werden die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer minimiert.
     
    Die Gesamtmaßnahme wird in drei Bauphasen umgesetzt.
     
    Bauphase I: Brückeninstandsetzung in Fahrtrichtung Tübingen
    (Ende August bis November 2017)
     
    In der 1. Bauphase werden jeweils die erste Hälfte von vier Brückenbauwerken grundhaft instandgesetzt und an fünf Überführungsbauwerken die Mittelstützen instand gesetzt.
     
    Für die Sanierung der Brückenbauwerke wird in deren Bereich eine sogenannte 3+0-Verkehrsführung eingerichtet. Der gesamte Verkehr fährt auf der Fahrbahn Richtung Stuttgart. Der Verkehr in Fahrtrichtung Tübingen wird durch die Mittelstreifenüberfahrten auf die Gegenfahrbahn gelenkt, wo ihm nur eine Fahrspur zur Verfügung steht.
     
    Im Bereich der Stützensanierungen wird jeweils die linke Fahrspur für den Verkehr gesperrt. In Fahrtrichtung Stuttgart wird der Verkehr auf zwei Spuren nach außen über den Standstreifen und den 1. Fahrstreifen geleitet. In Fahrtrichtung Tübingen steht nur eine Fahrspur zur Verfügung.
     
    Bauphase II: Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Tübingen
    (November bis Dezember 2017)

    In Bauphase II nach Abschluss der Brückenbauarbeiten wird von der Kreisgrenze Reutlingen–Esslingen über die Abfahrt der B 464 in Fahrtrichtung Reutlingen hinaus die Fahrbahndecke auf einer Gesamtlänge von 6,7 km erneuert.
     
    Bauphase III:
    Brückeninstandsetzung in Fahrtrichtung Stuttgart (April – September 2018)

    In dieser Bauphase werden jeweils die zweite Hälfte der vier Brückenbauwerke im Zuge der B 27 instandgesetzt. In Fahrtrichtung Tübingen und Stuttgart stehen jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung.
     
    Über den weiteren Bauablauf und die Einrichtung von neuen Bauphasen wird das Regierungspräsidium frühzeitig informieren.
    Die Kosten für die dringend notwendigen Instandsetzungsarbeiten an den Brückenbauwerken sowie der Fahrbahndeckenerneuerung betragen zusammen ca. 6,85 Mio. € und werden vom Bund finanziert.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen, die im Zuge der dringend notwendigen Instandsetzungsarbeiten im Zuge der B 27 entstehen können.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    10.08.2017
    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tübingen und Unterjesingen Sperrung und Umleitung ab dem 14. August 2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert die Fahrbahndecke der Bundesstraße 28 zwischen Tübingen und Unterjesingen.

    Die dringend sanierungsbedürftige Bundesstraße erhält wie bereits Anfang des Jahres angekündigt in den Sommerferien im Zeitraum vom 14. August bis voraussichtlich 9. September 2017 einen neuen Fahrbahnbelag. Neben den Asphaltarbeiten werden auch die Entwässerungseinrichtungen erneuert und die Bankette befestigt. Die Arbeiten an der sanierungsbedürftigen Bundesstraße dienen der Substanzerhaltung und der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dieser wichtigen Bundesstraße.

    Die B 28 wird hierbei zwischen Tübingen Rosentalstraße und Unterjesingen Einmündung Sandäckerstraße / Mönchhütteweg für den Verkehr voll gesperrt. Die Verkehrsbeziehung von der B 28 Herrenberger Straße in den Hagellocher Weg bzw. Handwerkerpark ist in allen Richtungen möglich. In Unterjesingen ist die Zufahrt von der Jesinger Hauptstraße in die Sandäckerstraße bzw. in den Mönchhütteweg jederzeit möglich.
     
    Von der Sperrung ist der ÖPNV mit der Nachtbuslinie N98 betroffen. Die Linie 98 fährt in dieser Zeit vom Hauptbahnhof über Hirschau – Wurmlingen nach Unterjesingen und umgekehrt. Nähere Informationen können unter www.swtue.de/tuebus/fahrgastinformationen/verkehrsmeldungen.html abgerufen werden.
     
    Die Umleitungsführung für den überregionalen Verkehr erfolgt ab Herrenberg über die A 81 – Anschluss Rottenburg – L 361 – Rottenburg – L 370 – Kiebingen – L 370 -Bühl – L 370 – Kilchberg  – L 370 – Weilheim – L 370 – B 28a Europastraße nach Tübingen und umgekehrt. Der Verkehr aus dem Ammertal wird ab Poltringen von der L 359 über die K 6915 – Oberndorf – K 6938 – Wendelsheim – K 6938 zur L 361 und von dort ebenfalls wie der Umleitungsverkehr der von der Anschlussstelle Rottenburg kommt in beiden Richtungen umgeleitet. Der Verkehr ab Unterjesingen wird über die L 372 – Wurmlingen – L 371 – Hirschau – L 371 – B 28a Europastraße – nach Tübingen und umgekehrt umgeleitet.
     
    Zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Umleitungsstrecke werden verschiedene Maßnahmen ergriffen:
    Im Verlauf der L 361 bei Rottenburg werden zwei vorübergehende Lichtsignalanlagen aufgebaut. An der Einmündung „Sülchenknoten“, wie bereits bei der Baumaßnahme an der L 370 und an der Einmündung K 6938 in Richtung Wendelsheim werden jeweils Ampelanlagen aufgestellt, damit der Umleitungsverkehr besser in die L 361 einfahren kann.
     
    In Wurmlingen wurde bereits im Vorfeld der Baumaßnahme der Knotenpunkt L 371 / L 372 umgebaut und dort eine provisorische Lichtsignalanlage aufgebaut. Die L 372 aus Richtung Rottenburg wurde ab der Ortstafel auf einer Länge von ca. 45 Meter um eine Fahrspur verbreitert, so dass für den aus Rottenburg kommenden und in Fahrtrichtung Thomas-Bengel-Straße (Unterjesingen, Wendelsheim) fahrenden Verkehr eine gesonderte Abbiegespur zur Verfügung steht. Diese Maßnahmen erhöhen die Leistungsfähigkeit des Knotenpunkts und tragen so dazu bei, die durch den Mehrverkehr verursachten Behinderungen zu reduzieren.
     
    Um die Verkehrsbelastung durch den Umleitungsverkehr im Ortskern von Hirschau zu reduzieren, wird der von Wurmlingen kommende und in Fahrtrichtung Tübingen fahrende Verkehr über den Rittweg und die Industriestraße um den Ortskern von Hirschau herum geleitet. Der aus Wurmlingen kommende Verkehr wird durch eine sogenannte Pförtnerampel am Ortseingang von Hirschau abgebremst und soll so auf den Rittweg geleitet werden. Im Kreuzungsbereich Kingersheimer Straße / Industriestraße erleichtert eine provisorische Lichtsignalanlage das Einbiegen auf die L 371 in Richtung Tübingen. Der in Richtung Rottenburg fahrende Verkehr verläuft wie üblich auf der L 371 (Kingersheimer / Wurmlinger Straße) durch Hirschau.
     
    Die Lichtsignalanlagen in Unterjesingen Kreuzung Jesinger Hauptstraße / Rottenburger Straße, in Tübingen Kreuzung B 28 Rheinlandstraße / Westbahnhofstraße und Kreuzung B 28 Herrenberger Straße / Hagellocher Weg / Handwerkerpark werden an die durch den Umleitungsverkehr verursachten geänderte Verkehrsmenge angepasst.
     
    Die Umleitungsführung wurde eng mit den betroffenen Kommunen, Behörden und dem ÖPNV abgestimmt.
     
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 1,2 Mio. Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
     
    Für die Gesamtmaßnahme ist eine Bauzeit von ca. vier Wochen vorgesehen. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt soll die B 28 ab Sonntag, dem 10. September 2017, wieder voll befahrbar sein. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis, dass Behinderungen und Erschwernisse während der Bauzeit leider nicht zu vermeiden sind.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    04.08.2017
    „Umweltpraktikum“ im Biosphärengebiet Schwäbische Alb – Praktikantin Anna-Lena Knoll und Praktikant Jonas Brandl berichten über ihre Arbeit
    Einladung der Presse am Montag, 14.08.2017, 11:00 Uhr in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

    Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    bereits im neunten Jahr ist die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb Einsatzstelle für das „Umweltpraktikum“. Mehr als 1.500 Studierende konnten seit 1990 deutschlandweit das von der Commerzbank unterstützte praktische Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark verbringen.
     
    In diesem Jahr haben wieder zwei junge Menschen einen Einblick in die Arbeit der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets erhalten können. Anna-Lena Knoll aus Heidenheim hat ihr Praktikum bereits vollendet. Die Studentin der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Studiengang Umweltnaturwissenschaften hatte verschiedene Arbeitsschwerpunkte. Wertvolle Arbeit leistete sie bei der Mitarbeit für das pädagogische Konzept der Pflanzen- und Nutzbeete am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. Jonas Brandl aus Oberhausen, ebenfalls Student der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Fach Waldwirtschaft und Umwelt, ist seit 01.07.2017 Praktikant in der Geschäftsstelle. Er wird am pädagogischen Konzept weiterarbeiten sowie einige wichtige Termine und Exkursionen mit vorbereiten (z.B. Exkursion anlässlich des Deutschen Kongresses für Geographie 2017 in Tübingen).
     
    Darüber sowie über die weiteren Aufgaben und Ziele des „Umweltpraktikums“ berichten im Rahmen eines Gesprächs
     
     
    am Montag, 14.08.2017, 11:00 Uhr
    in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb
    Von der Osten Straße 4,6; 72525 Münsingen
     
     
    Anna-Lena Knoll und Jonas Brandl, Umweltpraktikantin und Umweltpraktikant in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tobias Brammer, Betreuer der Praktikantinnen und Praktikanten in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und Sascha Rebmann, von der Commerzbank Reutlingen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Sonderausstellung „Biobasierte Produkte im Alltag" zu besuchen.
     
    Über Ihre Teilnahme am Pressegespräch würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 10.08.2017, 17:00 Uhr erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressegespräch richten Sie bitte an Tobias Brammer (Tel.: 07381/932938-12, Tobias.Brammer@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Simon Kistner
     
  • Abteilung 4
    04.08.2017
    B 27, Tunnel Dußlingen
    Sperrung der Überholspur in Fahrtrichtung Balingen aufgrund von Schäden an der Lärmschutzwand

    ​Die Sperrung der Überholspur wird ausgeweitet auf den Bereich des Tunnel und der Lärmschutzwand auf der Tunnelsüdseite.

     
    Am Mittwoch, den 2. August 2017, löste sich gegen 18:30 Uhr auf der Nordseite des Tunnels Dußlingen ein rund zwei Quadratmeter großes Stück der Absorptionsschale der Lärmschutzwand am Mittelstreifen und fiel auf die linke Spur (Überholspur) der Fahrbahn in Richtung Balingen. Das Landratsamt Tübingen veranlasste daraufhin als Sofortmaßnahme eine Sperrung der Überholspur im Bereich der Lärmschutzwand bis zum nördlichen Tunnelportal.
     
    Um den Schadenumfang abschätzen zu können, überprüfte das Regierungspräsidium Tübingen am Donnerstag, den 3. August 2017, diesen Abschnitt der Lärmschutzwand. Dabei wurden bei weiteren Lärmschutzelementen Hohlstellen zwischen der Absorptionsschale und der tragenden Konstruktion festgestellt. Für die abschließende Untersuchung der Lärmschutzwand auf weitere mögliche Schadensbereiche bleibt die Überholspur in Fahrtrichtung Balingen aus Verkehrssicherheitsgründen gesperrt.
     
    Da die Lärmschutzwand an der Südseite des Tunnels die gleiche Konstruktionsart aufweist, wird die Sperrung der Überholspur auf den Bereich des Tunnels und der Lärmschutzwand auf der Tunnelsüdseite ausgeweitet.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen hat umgehend mit der bauausführenden Firma Kontakt aufgenommen. Zur Abstimmung der weiteren Vorgehensweise soll in der kommenden Woche ein Ortstermin unter Beteiligung von Gutachtern stattfinden. Für die Lärmschutzwände besteht noch in der Gewährleistung.
     
    Bei Änderung der Sperrung wird die Öffentlichkeit entsprechend informiert.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    03.08.2017
    Michael Kittelberger ist neuer Leiter des Referats Straßenplanung im Regierungspräsidium Tübingen
     Leitender Baudirektor Michael Kittelberger; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Der Leitende Baudirektor Dipl.-Ing. Michael Kittelberger wurde mit Wirkung zum 1. August 2017 zum neuen Leiter des Referats 44 – Straßenplanung – in der Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Tübingen bestellt. Für diese Tätigkeit ist Kittelberger durch seinen breiten Erfahrungshorizont, den er auf unterschiedlichen Positionen in der Straßenbauverwaltung erworben hat, und durch die Teilnehme am Führungslehrgang der Führungsakademie Baden-Württemberg besonders qualifiziert. Der 49-jährige hat zuletzt das Referat Ingenieurbau im Regierungspräsidium Tübingen geleitet. Er wird Nachfolger des Leitenden Baudirektors Ulrich Kunze, der in den Ruhestand getreten ist.

    Kittelberger ist Straßenplaner, er studierte Bauingenieurwesen an der Universität Karlsruhe. Nach seinem Abschluss als Diplom-Ingenieur absolvierte er den Vorbereitungsdienst für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst im Regierungspräsidium Karlsruhe. In seiner Laufbahn in der Straßenbauverwaltung war Kittelberger an verschiedenen Stellen tätig. Dazu zählen das ehemalige Straßenbauamt in Überlingen (von 1996 bis 2000), wo er unter anderem die Ortsumgehung Pfullendorf plante und als Projektleiter den Bau der Ortsumgehung Überlingen betreute, sowie das für Verkehr zuständige Ministerium (von 2009 bis 2014), wo er als stellvertretender Referatsleiter unter anderem für die Steuerung und Koordinierung von Bundesfernstraßenprojekten verantwortlich war.
     
    Im Regierungspräsidium Tübingen war Kittelberger bereits mit verschiedenen Aufgaben betraut. Im Referat Steuerung und Baufinanzen, Vertrags- und Verdingungswesen war er als Referent und im Referat Straßenplanung bereits als stellvertretender Referatsleiter tätig. Seit 2014 verantwortete er als Leiter des Referats Ingenieurbau die Neubauplanung, Erhaltung und Prüfung aller Ingenieurbauwerke im Regierungsbezirk Tübingen.

    Hintergrundinformation:
    Das Referat 44 – Straßenplanung – des Regierungspräsidiums Tübingen umfasst ein Team von 20 Kolleginnen und Kollegen.
     
    Im Referat werden die Entwurfs- und Genehmigungsplanungen von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen durchgeführt. Dazu zählen Straßenplanungen, Verkehrsuntersuchungen, Umweltverträglichkeitsstudien, FFH-Verträglichkeitsprüfungen, Landschaftspflegerische Begleitpläne und Lärmschutzplanungen. Aufgaben des Teams sind u.a. die planerische Umsetzung von Projekten des Bedarfsplans des Bundes, des Generalverkehrsplans des Landes und von Radwegen.

    Bild:
    Leitender Baudirektor Michael Kittelberger; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
  • Abteilung 4
    03.08.2017
    Dirk Matuschowitz ist neuer Leiter des Referates Ingenieurbau im Regierungspräsidium Tübingen
     Baudirektor Dirk Matuschowitz; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Baudirektor Dipl.-Ing. Dirk Matuschowitz wurde mit Wirkung zum 1. August 2017 zum neuen Leiter des Referates 43 – Ingenieurbau – in der Abteilung Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Tübingen bestellt. Für diese Tätigkeit ist Matuschowitz besonders durch seinen breiten Erfahrungshorizont im Tunnel- und Brückenbau qualifiziert. Matuschowitz ist bereits seit 2009 im Referat Ingenieurbau als Referent und Sachgebietsleiter, seit 2011 darüber hinaus als stellvertretender Referatsleiter tätig. Der 51-Jährige war unter anderem für die Planung des Scheibengipfeltunnels in Reutlingen, des größten Einzelbauwerks im Regierungsbezirk Tübingen, verantwortlich. Matuschowitz tritt die Nachfolge von Michael Kittelberger an, der zum Leiter des Referats Straßenplanung im Regierungspräsidium Tübingen bestellt worden ist.

    Matuschowitz arbeitete nach dem Studium des konstruktiven Bauingenieurwesens an der Universität Stuttgart mehrere Jahre als Tragwerksplaner bei Ingenieurbüros. Nach Abschluss seines Vorbereitungsdienstes für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst beim Land Baden-Württemberg wechselte Matuschowitz 1999 zum Landesamt für Straßenwesen in Stuttgart, wo er mehrere Brücken- und Tunnelbauwerke im Bereich von Autobahnen plante. Anschließend war er als Projektleiter beim Autobahnbetriebsamt Heilbronn für die Baureifplanung des Autobahnabschnitts Sinsheim – Sinsheim-Steinsfurt der A 6 und beim Straßenbauamt Kirchheim für den Bau des Heimttunnels im Zuge der B 10 bei Eislingen tätig. Nach einer eineinhalbjährigen Referententätigkeit im Ministerium für Umwelt und Verkehr sowie im Innenministerium arbeitete er ab 2006 bis zu seinem Wechsel ans Regierungspräsidium Tübingen 2009 als Referent und Leiter des Sachgebiets Tunnel beim Regierungspräsidium Stuttgart.

    Hintergrundinformation:
    Mit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Referat 43 – Ingenieurbau – des Regierungspräsidiums Tübingen fachlich breit aufgestellt.
     
    Die Aufgaben des Referats 43 bestehen im Wesentlichen in der Planung, in der fachtechnischen Betreuung bei der Bauausführung, in der Bauwerksprüfung sowie in der Erhaltung und Unterhaltung von Ingenieurbauwerken. Zu den Ingenieurbauwerken zählen vor allem Brücken, Tunnel, Grundwasserwannen, Stützmauern, Lärmschutzwände und Verkehrszeichenbrücken. Das Referat 43 ist zuständig für die Ingenieurbauwerke im Zuge von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen.
     
    Der Bauwerksbestand umfasst aktuell rund 1.900 Brücken, 11 Grundwasserwannen, 16 Tunnel, ca. 150 Verkehrszeichenbrücken und etwa 1.100 sonstige Bauwerke wie Stützmauern, Regenklärbecken und Lärmschutzwände.
     
    Bild:
    Baudirektor Dirk Matuschowitz; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
  • Abteilung 4
    03.08.2017
    Spatenstich zum Neubau der B 311 als Querspange zur B 30 bei Erbach-Dellmensingen am 03.08.2017

    ​Am 3. August 2017 hat der Spatenstich für den Bau der Querspange der B 311 zur B 30 bei Erbach-Dellmensingen stattgefunden. An der Feierlichkeit haben neben dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Norbert Barthle MdB weitere Mitglieder des Deutschen Bundestags sowie des Landtags von Baden-Württemberg, der Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg Prof. Dr. Uwe Lahl sowie Regierungspräsident Klaus Tappeser teilgenommen.

    Der Bau der Querspange umfasst den Neubau der B 311 bei Erbach als Querspange zur B 30 einschließlich der Anbindung an das vorhandene Straßennetz. Beide Bundesstraßen sind wichtige Verkehrsverbindungen zum Verdichtungsraum Ulm. Die B 30 ist eine wichtige Erschließungsachse für Oberschwaben in Richtung Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm und die A 8. Die B 311 ist eine wichtige überörtliche und überregionale Verkehrsverbindung in West-Ost-Richtung. Die Querspange wird die Leistungsfähigkeit der stark belasteten B 311 durch die Verlagerung von Verkehren auf die zweibahnige B 30 stärken, die noch über freie Kapazitäten verfügt. Zugleich wird von der B 311 her eine Verbindung an das Autobahnnetz der A 7 und A 8 geschaffen, die enge Ortsdurchfahrten mit Lichtsignalanlagen vermeidet.
     
    Die Trasse hat eine Länge von rund 5.850 m, Anschlussstrecken und Rampen der Knotenpunkte sind rund 4.220 m lang. Im Zuge der Maßnahme werden 13 Brückenbauwerke errichtet. Der Flächenbedarf des geplanten Vorhabens für Fahrbahnen, Anschlüsse und bituminös befestigte Wege beträgt insgesamt rund 13,66 ha. Der Bau der Straße erfordert zusätzlich noch eine Fläche von rund 13,7 ha zur Anlage von unversiegelten, begrünten Straßennebenflächen. Zur Realisierung des landschaftspflegerischen Maßnahmenkonzepts sind Flächen um Umfang von rund 20,71 ha zum Erwerb durch den Baulastträger vorgesehen.
     
    Im Bereich der späteren Trasse wurde bereits Ende Mai 2017 mit dem Bau eines Polders begonnen. Mit dieser vorgezogenen naturschutzfachlichen Ausgleichmaßnahme werden Ersatzflächen für die von der Straßenbaumaßnahme betroffenen Wasser- und Watvögel geschaffen.
     
    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund 34 Mio. €.
     

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    03.08.2017
    Einladung der Presse zur Einweihung des neuen Nisthilfenlehrpfads am Biosphären-Infozentrum Lauterach
    Freitag, 11. August 2017, 16:00 Uhr am Biosphären-Infozentrum Lauterach

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    der Nisthilfenlehrpfad am Biosphären-Infozentrum Lauterach informiert die Besucher, warum Nistkästen notwendig sind und veranschaulicht welche Nisthilfen für welche Vögel geeignet sind. Der Lehrpfad wurde von der Biosphärengruppe Lauterach konzipiert und angelegt. Er läuft auf einem Rundweg um das Biosphären-Infozentrum und informiert an zwölf Stationen über unterschiedliche Nistkästen und deren Bewohner.
     
    Finanziert wird das Projekt durch das Förderprogramm der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Zur
     
     
    Einweihung des neuen Nisthilfenlehrpfads
    am Freitag, 11.08.2017, um 16:00 Uhr
    am Biosphären-Infozentrum Lauterach
    Am Bach 5, 89584 Lauterach
     
     
    laden wir Sie herzlich ein.

    Folgender Ablauf ist vorgesehen:
     
    16:00 Uhr: Begrüßung durch Bernhard Ritzler, Bürgermeister der Gemeinde Lauterach
    16:10 Uhr: Kurzvorstellung des Projektes „Nisthilfenlehrpfad Lauterach“ durch Josef Steiner, NABU Lauterach
    16:30 Uhr: Begehung des Lehrpfads
    17:00 Uhr: Ende des Termins
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung von Ihnen bis spätestens Mittwoch, 09.08.2017, 16:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Petra Dippold (Tel.: 07381/932938-11, Email: petra.dippold@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Simon Kistner
  • Abteilung 4
    02.08.2017
    B 30, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Unteressendorf und Abfahrt Hochdorf von 07. bis 12.08.2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt von Montag, 7. August, bis voraussichtlich Samstag, 12. August 2017, den schadhaften Fahrbahnbelag auf der B 30 zwischen Unteressendorf und der Abfahrt nach Hochdorf erneuern. Die Maßnahme in dem etwa 1,3 km langen Streckenabschnitt ist zur Erhaltung der Verkehrssicherheit dringend erforderlich. Der Fahrbahnbelag weist dort massive Risse, Verdrückungen und starke Spurrillen auf.

    Während der gesamten Dauer der Belagsarbeiten wird die B 30 im Baustellenbereich für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung in Richtung Biberach führt ab Oberessendorf auf die B 465 in Richtung Bad Wurzach und weiter auf der L 306 nach Eberhardzell. Der Pkw-Verkehr wird vor Eberhardzell auf die K 7564 nach Hochdorf und wieder zurück auf die B 30 in Richtung Biberach geleitet. Der Schwerverkehr wird durch Eberhardzell auf der L 307 nach Fischbach, Ummendorf und von dort zurück zur B 30 bei Biberach geleitet. Die Fahrtrichtung in Richtung Ravensburg wird ab der Anschlussstelle Appendorf auf die L 284 nach Ingoldingen umgeleitet und von dort weiter auf der L 306 nach Unteressendorf und zurück zur B 30 geführt.
     
    Bei schlechter Witterung können sich die Arbeiten zeitlich verschieben oder verzögern. Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbeschränkungen und die daraus resultierenden Behinderungen.
     
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf ca. 300.000 Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Ladens Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    02.08.2017
    Marktüberwachung Baden-Württemberg nimmt Benzin und Diesel genauer unter die Lupe
     Betankung eines Fahrzeugs; Quelle: RP Tübingen

    ​In einer Sommerschwerpunktaktion überprüft die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen derzeit in ganz Baden-Württemberg stichprobenartig die Qualität von Kraftstoffen. Zusätzlich kontrolliert sie, ob die tatsächlich getankte Menge und die an der Zapfsäule angezeigte Literangabe übereinstimmen.

    Autofahrer sollen darauf vertrauen können, dass sie an den rund 2500 Tankstellen in Baden-Württemberg keine minderwertigen Kraftstoffe tanken. Mindestens genauso wichtig ist, dass niemand für getankte „Luft“ bezahlt. Das Regierungspräsidium Tübingen testet daher die Kraftstoffe unter anderem auf Katalysatorgifte, Verunreinigungen und Überalterung sowie ob die angegebene Oktanzahl zutrifft (Benzin) beziehungsweise ob der Dieselkraftstoff die erforderliche Entzündbarkeit aufweist.
     
    Neu ist, dass die Kontrolleure des Regierungspräsidiums Tübingen bei dieser Sommeraktion gleichzeitig auch die Abgabemengen überprüfen. „Früher konnte es vorkommen, dass eine Tankstelle zunächst durch einen Beamten des Eichamtes und wenige Tage später durch den Kraftstoffkontrolleur aufgesucht wurde“, so der zuständige Sachbearbeiter bei der Marktüberwachung Alexander Wurster. „Da sind wir heute einen Schritt weiter: Mein Kollege von der Eichverwaltung nimmt bei der Eichung der Kraftstoffzapfsäule auch die Kraftstoffprobe für die Analytik, so dass wir uns einen Weg und die Tankstellenbetreiber etwas Zeit sparen können.“ Ein weiterer Vorteil dieser Zusammenarbeit ist, dass die Eichbehörde bei den Tankstellenbetreibern bekannt ist und ein hohes Vertrauen besitzt. Dies wirkt sich positiv auf die Akzeptanz der Überwachungsmaßnahme und die reibungslose Durchführung der Probenahme durch die Marktüberwachungsbehörde aus.
     
    Drei bis fünf Prozent der Kraftstoffproben sind in der Regel mangelhaft. In diesen Fällen droht je nach Schwere des Mangels ein Bußgeld und der Tankstellenbetreiber muss mit einer Nachkontrolle rechnen. Insgesamt zeigen die Analyseergebnisse jedoch,  dass die in Baden-Württemberg auf dem Markt befindlichen Kraftstoffe von hoher Qualität sind. „Hinsichtlich der Mängelquote konnten wir bislang keinen Unterschied zwischen Kraftstoffen von Markentankstellen und von den sogenannten freien Tankstellen feststellen“, so Alexander Wurster.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen ist seit 1. Januar 2015 landesweit für die Überwachung der Qualität von Kraftstoffen (Otto-, Diesel-  und Gaskraftstoffe) sowie Brennstoffen (Heizöl) zuständig.
     
    Die Kontrolleure entnehmen an den Tankstellen zunächst Stichproben (je Kraftstoffsorte drei Kanister mit je 4,5 l). Schon vor Ort prüfen sie, ob die vorgeschriebenen Bezeichnungen und Qualitätsstandards der Kraftstoffe an den Zapfsäulen ordnungsgemäß und sichtbar angebracht sind. Anschließend werden die Kraftstoffproben im Labor untersucht. Je Kraftstoffsorte werden dabei bis zu 26 physikalische und chemische Parameter (u.a. Zündfähigkeit, Klopffestigkeit, Blei- und Schwefelgehalt, Katalysatorgifte, Korrosionsbildner, Kälteeignung, Altfettgehalt) geprüft. Dies ergibt pro Jahr einen Umfang von rund 3500 Analysen.
     
    Die Qualität der Kraftstoffe wird sowohl im Sommer als auch im Winter überprüft. Auffällig hierbei ist, dass es sich bei ca. 80% der jedoch relativ wenigen (siehe oben) mangelhaften Proben um Dieselkraftstoff handelt, welcher nicht den Mindestanforderungen genügt. Insbesondere in der Winterperiode lag in der Vergangenheit die Filtrierbarkeitsgrenze der Dieselkraftstoffe außerhalb des Grenzwertes. Bei tiefen Temperaturen kommt es dann zu einer Ausscheidung von Paraffinpartikeln im Kraftstoff, die zu einer Verstopfung des Kraftstoffsystems (z.B. des Kraftstofffilters) und einem dadurch verursachten Motorversagen führen können. Die Anzahl der Probenahmen von Dieselkraftstoff erhöht das Regierungspräsidium ab 2018 erheblich.

    Bildunterschrift:
    Betankung eines Fahrzeuges; Foto: Regierungspräsidium Tübingen

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    01.08.2017
    Wiedehopf wieder Brutvogel im Landkreis Esslingen
     Wiedehopf mit Futter, Foto: NABU Neuffen-Beuren

    ​In unserer dicht besiedelten Landschaft verschwinden leider immer mehr Arten. Trotzdem sind einige Arten mit etwas Unterstützung in der Lage, auch wieder zurück zu kommen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Wiedehopf. Die Rückkehr dieser beeindruckenden Vogelart als Brutvogel in den Landkreis Esslingen im Bereich des Biosphärengebiets ist eine kleine vogelkundliche Sensation.

    In den 1950er Jahren war der Wiedehopf regelmäßiger Brutvogel im damaligen Landkreis Nürtingen. Auch in den 1960er Jahren brüteten allein in der Gegend um Kirchheim/Teck noch 15 Paare. Über das danach einsetzende Verschwinden dieser Art ist wenig bekannt. Spätestens im Laufe der 1970er Jahren verschwand der Wiedehopf als Brutvogel im Landkreis Esslingen komplett. In den Folgejahren wurden nur noch einzelne Vögel während der Zugzeit gesichtet. In Baden-Württemberg brütete der Wiedehopf ab den 1990er Jahren regelmäßig nur noch am Kaiserstuhl und im Freiburger Raum, in allen anderen Landesteilen nicht mehr.
     
    Mit Unterstützung durch das Förderprogramm des Biosphärengebiets Schwäbische Alb führte die NABU-Ortsgruppe Neuffen-Beuren in Kooperation mit dem Landratsamt Esslingen sowie weiteren Naturschutz-, Obst- und Gartenbauvereinen in den Jahren 2015 und 2016 ein Wiederansiedlungsprojekt durch. Auf Grund der Erfahrungen im Freiburger Raum mit erfolgreichen Wiederansiedlungsmaßnahmen wurden Nistkästen in Streuobst- und Weinbaugebieten angebracht. Streuobstwiesen und Weinberge eignen sich dafür besonders, da der Wiedehopf offene Landschaften mit einem mehr oder weniger lockeren Baumbestand bevorzugt. Da nach wie vor durchziehende Vögel gesichtet werden, besteht die Hoffnung, dass dadurch eine Wiederbesiedlung als Brutvogel begünstigt werden kann. Die Nistkästen bieten günstige klimatische Bedingungen für eine Brut und Schutz vor Feinden.
     
    Bereits 2016 wurde in Kohlberg am Jusi wochenlang ein Wiedehopf beobachtet, die vermutete Brut konnte allerdings nicht bestätigt werden.  Anders 2017: Auf einer Streuobstwiese im Landkreis Esslingen mit Lage im Biosphärengebiet Schwäbische Alb brütete nach weit über 40 Jahren Abwesenheit wieder ein Paar und brachte die Jungvögel erfolgreich zum Ausfliegen. Als Nistplatz wurde ein alter Apfelbaum gewählt. Hier fühlten sich die Wiedehopfe wohl – umgeben von vielen verschiedenen Obstbaumarten aller Altersklassen, unterschiedlich stark genutzten Wiesen und der Beweidung durch eine kleine Schafherde in der Nähe. Kurzum eine extensiv genutzte Landschaft war ausschlaggebend für die erste erfolgreiche Wiederbesiedlung. Auch ein zweites Paar Wiedehopfe wurde im Juni 2017 im Landkreis Esslingen gesichtet, allerdings konnte hier kein Brutnachweis erbracht werden.
     
    Ob dies eine einmalige Besiedlung war, oder ob sich dieser attraktive Vogel wieder in unserem Lebensraum dauerhaft behaupten kann, wird die Zukunft zeigen. Entscheidend wird ein ausreichendes Nahrungsangebot in extensiv genutzten Streuobst- oder Weinberggebieten sein.
     
    Da der Wiedehopf auch in Weinbergen geeigneten Lebensraum finden kann, ist es sehr erfreulich, dass die Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck in diesem Jahr ein Naturschutzkonzept für die Neuffener Weinberge mit finanzieller Unterstützung durch das Förderprogramm des Biosphärengebiets erarbeiten lässt.
     
    Die Kommunen des Albvorlands, die am Biosphärengebiet und am Schwäbischen Streuobstparadies beteiligt sind, haben nun die einmalige Chance, durch die umfassende Verbesserung der Lebensbedingungen den Wiedehopf wieder dauerhaft anzusiedeln. Dies wäre ein unschätzbarer Nutzen nicht nur für die Natur, sondern auch den „sanften Tourismus.“
     
    Bildunterschriften:
    Wiedehopf mit Futter, Foto: NABU Neuffen-Beuren
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zum Förderprojekt „Wiederansiedlung des Wiedehopfs“ unter http://biosphaerengebiet-alb.de/index.php/lebensraum-biosphaerengebiet/foerderung-projekte/foerderung-projekte/526-wiederansiedlung-des-wiedehopfs-2015
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-121, oder Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    31.07.2017
    „Partner laden Partner ein“ – Neues Netzwerkformat etabliert sich
    Biosphärengebiets-Partner besuchten Geigles Naturgarten in Bad Urach-Hengen
     Biosphärengebiets-Partnerin Lonie Geigle erklärt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Aufbau ihres Naturgartens. Fotografie. Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​25 zertifizierte Partner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb trafen sich vergangene Woche und bewunderten die liebevoll gestaltete Erlebniswelt der Familie Geigle. Bereits zum zweiten Mal lud ein Partner weitere Partner zu einer Betriebsführung mit anschließendem Beisammensein ein.

    Auch das zweite Treffen aus der Reihe „Partner laden Partner ein“ fand in Bad Urach statt. Diesmal lud Biosphärengebiets-Partnerin Lonie Geigle die 106 Partner in ihre Erlebniswelt ein. „Das Treffen abzusagen, aufgrund des anhaltenden Regens, kam nicht in Frage. Wir haben neben unserem Naturangebot draußen auch eine der größten Grammophonsammlungen der Welt zu bieten“, so erklärten Lonie und Rolf Geigle. 25 Biosphärengebiets-Partner sahen das ebenfalls so und trotzten gemeinsam dem regnerischen Wetter.
     
    Nach einer kurzen Begrüßung und Erklärungen zum „Biosphärengebiet im Kleinen“ durch Lonie Geigle, endeckten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Rundgang durch den mit dem Landesnaturschutzpreis 2017 des Landes Baden-Württemberg ausgezeichneten Naturgarten so manches Unbekannte und konnten die herrliche Idylle genießen. „Der naturnahe Garten hat wirklich meine Vorstellungen übertroffen, immer wieder werden neue Elemente sichtbar“, so eine begeisterte Partnerin.
     
    Nach diesen ersten Eindrücken ging es gemeinsam ein paar Schritte weiter zur Grammophonsammlung Geigle. Hier übernahm Rolf Geigle die Führung durch die Stockwerke des Hauses. Er faszinierte die Partner mit über 350 ausgestellten Geräten, die teilweise auch mit den Klängen der guten alten Zeit erfreuten.
     
    Den gelungenen Nachmittag rundeten selbstgemachte Spezialitäten wie beispielsweise Kräutergebäckstangen und Kräuterbutter und eine Bilderpräsentation von Lonie und Rolf Geigle ab.
    Die nächste „Betriebsbesichtigung“ findet Anfang Oktober im Weinbaumuseum in Metzingen statt. „Weitere Biosphärengebiets-Partner können sich aber gerne bei uns melden, damit wir das ganze nächste Jahr füllen können“, so Hannah Rudiger, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Koordinatorin der Partner-Initiative.
     
    Hintergrundinformationen
    Der Slogan „Partner der Nationalen Naturlandschaften" steht bundesweit für ein Kooperationsprogramm zwischen Großschutzgebieten und regional ansässigen Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen. Diese sogenannten „Partner-Initiativen" verbinden ein gästeorientiertes Naturerlebnis mit hohem Qualitätsanspruch und tragen zugleich dem Schutz der Natur Rechnung. Ziele der Partnerschaften sind auf regionaler Ebene insbesondere die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe und nachhaltiger Wirtschaftsweisen, der Schutz und Erhalt von Natur- und Kulturlandschaften eine bessere Information und Sensibilisierung der Gäste für die Themen des Biosphärengebiets.
     
    Für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat die Allianz Umweltstiftung eine mehrjährige Patenschaft übernommen und unterstützt das Gebiet bei Projekten die zur Erhaltung, Pflege und Entwicklung beitragen. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Zusammenwirken von Wirtschaft, Naturschutz und Sozialem. Insbesondere die Partner-Initiative und die damit angestoßenen Projekte werden mit den Geldern der Allianz Umweltstiftung umgesetzt. Außerdem wird die Personalstelle für die Koordination der Partner-Initiative von Johanna Kulessa und Hannah Rudiger (jeweils 50%) mit den Stiftungsgeldern finanziert.
     
    Bildunterschrift:
    Biosphärengebiets-Partnerin Lonie Geigle erklärt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Aufbau ihres Naturgartens. Fotografie. Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    28.07.2017
    B 465, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Brugg und Diepoldshofen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt die schadhafte Fahrbahndecke der B 465 zwischen Brugg und Diepoldshofen ab Montag, 31. Juli 2017, bis Freitag, 25. August 2017, erneuern. Die Baustrecke beginnt in Brugg am Ortseingang aus Richtung Bad Wurzach und endet am Ortseingang von Diepoldshofen. Damit liegt Brugg innerhalb der Baustelle und Diepoldshofen außerhalb der Baustelle.

    Während der Bauzeit ist die B 465 im Bereich der Baustelle voll gesperrt. Ein öffentlicher Verkehr ist dort nicht möglich. Der Verkehr der B 465 wird weiträumig umgeleitet. Die Umleitungsstrecke führt von Bad Wurzach über die L 314 – Seibranz – L 309 – Unterzeil – K 8030 – Reichenhofen – B 465 und umgekehrt. Die Umleitung gilt auch für den Linienbusverkehr. Um Beachtung der Hinweise an den betroffenen Haltestellen wird gebeten.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf ca. 1,1 Mio. € und werden vom Bund getragen.
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden - Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • 28.07.2017
    Tag der offen Tür beim Scheibengipfeltunnel am 30. Juli 2017

    ​Das Land Baden-Württemberg baut im Auftrag des Bundes die neue Ortsumfahrung von Reutlingen im Zuge der B 312, in deren Mittelpunkt der 1,9 km lange Scheibengipfeltunnel steht. Am 27. Oktober 2017 wird die rund 135 Mio. € teure Ortsumfahrung mit Tunnel nach rund acht Jahren Bauzeit für den Verkehr freigegeben. Aus diesem Anlass haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg am 30. Juli 2017 die Öffentlichkeit zum Tag der offenen Tür beim Scheibengipfeltunnel eingeladen.

    Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, sagte: „Die Ortsumfahrung von Reutlingen ist ein wichtiger Baustein hin zu einer leistungsfähigen Infrastruktur  zwischen Stuttgart und der Schwäbischen Alb. Der Neubau verbessert den Verkehrsfluss zwischen den beiden Großräumen und entlastet die Innenstadt von Reutlingen von Lärm und Abgasen. Das steigert die Lebensqualität für die Bürger.“
     
    Ministerialdirigent Gert Klaiber betonte in Vertretung von Landesverkehrsminister Winfried Hermann MdL: „Der Scheibengipfeltunnel führt zu einer deutlichen Verkehrsverlagerung und damit auch zu positiven Auswirkungen auf die Luftreinhaltung in Reutlingen. Die Entwicklung des Verkehrs bestätigt die Notwendigkeit der Ortsumfahrung und des Tunnels.“
     
    Regierungspräsident Klaus Tappeser dankte in seiner Begrüßung dem Projektteam des Regierungspräsidiums, den Planungsbüros und Bauunternehmen für ihre Leistung: „Dass das Projekt im Kosten- und Zeitplan realisiert werden kann, liegt auch an der hohen fachlichen Kompetenz und dem großen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
     
    Der Bau der Ortsumfahrung von Reutlingen im Zuge der B 312 wurde mit einem feierlichen Spatenstich am 18. August 2009 begonnen. Einen wichtigen Meilenstein bildete der Tunnelanschlag, der am 13. November 2012 gefeiert wurde. Beim Bürgerfest am 4. Oktober 2015 war der Innenausbau von Haupt- und Rettungsstollen weitgehend abgeschlossen. Bis zur Inbetriebnahme der Ortsumfahrung in rund drei Monaten sind noch einige Restarbeiten zu erledigen. Sie beziehen sich vor allem auf die betriebstechnische Ausstattung des Tunnels, den Straßenbau im Bereich des Süd- und Nordportals und an der Rampe am höhengleichen Anschluss am Südknoten sowie auf den Lärmschutz. Für den Straßenbetrieb werden noch die Lichtsignalanlagen am Efeu-Knoten im Norden gebaut, die Wegweisung und Beschilderung gemäß Straßenverkehrsordnung angebracht, die passiven Schutzeinrichtungen vervollständigt sowie Markierungen hergestellt.
     
    Erste planerische Überlegungen für eine Ortsumfahrung mit Tunnellösung gab es bereits im Jahr 1967. Die nun ins Werk gesetzte Planung der Straßenbauverwaltung liegt ein Bebauungsplan der Stadt Reutlingen und der Gemeinde Eningen unter Achalm aus dem Jahr 1997 und zwei ergänzende Planfeststellungsbeschlüsse des Regierungspräsidiums Tübingen aus dem Jahr 2008 zugrunde.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    27.07.2017
    Pflanzenvermehrung im Hausgarten
    Workshop mit Biosphärenbotschafterin Lonie Geigle sowie Denise Emer und Woldemar Mammel vom Projekt „Genbänkle“

    ​Samen für den Anbau im eigenen Garten werden heutzutage überwiegend beim Großhändler gekauft. Das dort angebotene Saatgut ist aber oftmals hochgezüchtet, vereinheitlicht und lässt die geschmackliche Intensität vermissen. Viele wunderbare Alte Sorten gehen verloren. Um ein Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen, öffnet Lonie Geigle am Freitag, den 4. August 2017, von 15.00 bis 18.00 Uhr ihren Naturgarten für den spannenden  Workshop „Pflanzenvermehrung im Hausgarten“.  Dabei gibt es viele praktische Tipps nebst Ableger und Samen für den eigenen Garten sowie eine kleine Verköstigung der leckeren Naturprodukte. Denise Emer und Woldemar Mammel berichten parallel von der vielfältigen Arbeit des „Genbänkle“-Projektes.

    „Nicht auf die lange Bank schieben“ – das ist das Motto des „Genbänkle“-Projekts. Ziel ist es, interessierte Hobbygärtner für den Anbau von sortenreinem und samenfestem Gemüse zu gewinnen. Der direkte Kontakt ist Woldemar Mammel dabei sehr wichtig: „Wir wollen bewusst auch Neuinteressierte ansprechen. Idealerweise kümmert sich jeder um den Erhalt einer speziellen Gemüsesorte – dafür brauchen wir viele Mitstreiter.“ Über die Vernetzung untereinander können auf diese Weise viele verschiedene Sorten einen Platz finden. Denise Emer und Woldemar Mammel werden über die Aktivitäten des „Genbänkle“-Projektes berichten und dabei auch die allgemeine Gefährdung von verschiedenen Pflanzensorten darstellen. Praktische Samengewinnung kann an einer Grünkohlsorte ausprobiert werden.
     
    Auch Lonie Geigle ist es wichtig, dass sich die Leute wieder auf Alte Sorten besinnen, weil nur so die Sortenvielfalt erhalten werden kann. In Ihrem Naturgarten können die Teilnehmer eine große Pflanzenvielfalt bewundern und die verschiedenen Vermehrungsarten der Pflanzen kennenlernen mit dem Ziel dies im eigenen Garten selbst umsetzen zu können.
     
    Der Workshop findet in Kooperation mit dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb am 04.08.2017 von 15.00 bis 18.00 Uhr im Naturgarten von Lonie Geigle, Böhringer Straße 26, 72547 Bad Urach-Hengen statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro pro Person inklusive Verköstigung sowie Pflanzenableger und Samen.
     
    Eine telefonische Anmeldung ist bis zum 01.08.2017 im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb unter 07381 932938-31 erforderlich.
     
    Bildunterschrift:
    Naturgarten; Foto: Lonie Geigle
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    26.07.2017
    Spatenstich zum Bau der Querspange Erbach am 03.08.2017

    ​Das Land Baden-Württemberg baut im Auftrag des Bundes die Querspange der B 311 zur B 30 bei Erbach-Dellmensingen. Die neue Querspange wird die B 311 als wichtige überregionale Verkehrsverbindung zwischen dem Raum Ulm und Donaueschingen stärken und den Anschluss der B 311 an das Autobahnnetz verbessern.

    Zum feierlichen Auftakt der Maßnahme laden das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg die Medien und die Öffentlichkeit zu einem
     
    Spatenstich
    am Donnerstag, 3. August 2017, 14:00 Uhr
    im Bereich des Gewerbegebiets Lüsse an der K 7375
    zwischen Erbach und Dellmensingen
     
    herzlich ein.
     
    Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Nobert Barthle MdB und der Amtschef des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg Ministerialdirektor Prof. (apl.) Dr. Uwe Lahl werden am Spatenstich teilnehmen und Ansprachen halten. Regierungspräsident Klaus Tappeser wird begrüßen, der Bürgermeister der Stadt Erbach Achim Gaus wird ein Grußwort sprechen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Presseeinladung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
     

  • Abteilung 2
    26.07.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 1. bis 19. August 2017 in der Stadtbücherei in Blaubeuren zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 1. bis zum 19. August 2017 in der Stadtbücherei in Blaubeuren zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 9
    25.07.2017
    Lossprechungsfeier der Straßenwärter im Ausbildungszentrum Nagold
    30 Absolventen schlossen erfolgreich ihre Ausbildung zum Straßenwärter ab. Nicholas Müller von der Straßenmeisterei Neckarbischofsheim als Jahrsgangsbester ausgezeichnet.
     Lossprechungsfeier der Jungstraßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold am 21.07.2017

    ​Am 21. Juli 2017 haben 30 frisch gebackene Straßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold im feierlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

    In seiner Festansprache gratulierte Regierungspräsident Klaus Tappeser zur bestandenen Prüfung. „Als Straßenwärter haben Sie einen krisensicheren, aber auch nicht ungefährlichen Beruf gewählt. Die Staus auf unseren hoch belasteten Straßen und der Stress vieler Verkehrsteilnehmer fordern Ihre ganze Aufmerksamkeit.“ Die Ausbildung zum Straßenwärter vermittle nicht nur viele praktische Fähigkeiten und profundes Fachwissen, sondern bereite die Auszubildenden auch auf diese Gefahrensituationen optimal vor.
     
    Ministerialrat Thomas Bucher, der die Glückwünsche von Verkehrsminister Minister Hermann überbrachte, betonte in seinem Grußwort: „Gut ausgebildete Straßenwärter werden zur sachgerechten Straßenunterhaltung dringend benötigt. Ein leistungsfähiger Betriebsdienst ist dem Verkehrsministerium mit Blick auf die Erhaltung der Straßen ein großes Anliegen.“
     
    Im Namen der Landkreise beglückwünschte Norbert Weiser vom Landratsamt Calw für das erreichte Ausbildungsziel. Zugleich dankte er dem Land für dessen langjähriges Engagement für die zentrale Aus- und Fortbildung der Straßenwärter am Standort Nagold. Der Leiter der Rolf-Benz-Schule Dr. Reinhard Maier hob hervor, dass sich das Netzwerk mit dem Ausbildungszentrum und der Landesfachklasse in der Nagolder Berufsschule sehr gut bewährt und eine Vorbildfunktion für die duale Ausbildung im Land habe. Der Leiter des Jugendwohnheims Nagold des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland e.V. Kurt Reich betonte, dass die Jungstraßenwärter mit ihrer Ausbildung gut in ihre Zukunft investiert hätten.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Straßenwärterberuf gehört zu einem der ältesten Berufe, wurde aber erst 1968 als Ausbildungsberuf anerkannt.
     
    Die überbetriebliche Ausbildung des Straßenwärternachwuchses erfolgt seit nunmehr 40 Jahren am Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold. Dieses Ausbildungszentrum ist organisatorisch Teil der Landesstelle für Straßentechnik, die als Abteilung 9 dem Regierungspräsidium Tübingen zugeordnet ist.
     
    Die Nachwuchskräfte sind jeweils in Blöcken von drei bis vier Wochen im Ausbildungszentrum. In dieser Zeit werden sie von einem Team des christlichen Jugenddorfwerk Deutschland e.V. internatsmäßig und sozialpädagogisch betreut.
     
    Bild:
    Lossprechungsfeier der Jungstraßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold am 21.07.2017
    Hintere Reihe von links nach rechts: Thomas Köhler (Landesstelle für Straßentechnik), Thomas Bucher (Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg), Dr. Reinhard Maier (Rolf-Benz-Schule Nagold), Norbert Weiß (Landratsamt Calw), Regierungspräsident Klaus Tappeser (Regierungspräsidium Tübingen), Stefan Brenner (Prüfungsvorsitzender, mit roter Krawatte).
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.07.2017
    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tübingen und Unterjesingen ab 14.08.2017
    Vorbereitende Maßnahmen entlang der Umleitungsstrecke in Rottenburg und Rottenburg-Wurmlingen ab 27.07.2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab 14. August 2017 die Fahrbahndecke der B 28 zwischen Tübingen und Unterjesingen erneuern. Daneben werden die Entwässerungseinrichtungen erneuert und das Bankett stabilisiert. Die dringend erforderlichen Arbeiten dienen der Substanzerhaltung und der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dieser wichtigen Bundesstraße. Sie dauern voraussichtlich bis 9. September 2017.

    Während der Maßnahme wird die B 28 zwischen der Rosentalstraße in Tübingen und der Sandäckerstraße bzw. dem Mönchhütteweg in Unterjesingen für den Verkehr voll gesperrt.
     
    Mit Blick auf den Umleitungsverkehr werden bereits ab Donnerstag, 27. Juli 2017, mit Beginn der Sommerferien Vorkehrungen entlang der Umleitungsstrecke getroffen.
     
    In Rottenburg-Wurmlingen wird der Knotenpunkt L 371 / L 372 für die Dauer der Maßnahme umgebaut. Die L 372 von Rottenburg kommend wird im Bereich ab der Ortstafel auf einer Länge von ca. 45 m um eine Fahrspur verbreitert, um dem aus Rottenburg kommenden und in Richtung Thomas-Bengel-Straße (Unterjesingen, Wendelsheim) fahrenden Verkehr eine gesonderte Abbiegespur zur Verfügung stellen zu können. Darüber hinaus wird im Knotenpunkt eine provisorische Lichtsignalanlage aufgebaut. Diese Maßnahmen erhöhen die Leistungsfähigkeit des Knotenpunkts und tragen so dazu bei, die durch den Mehrverkehr verursachten Behinderungen zu reduzieren. Das Provisorium kann größtenteils unter eingeengter Aufrechterhaltung der Fahrbeziehungen hergestellt werden. Zeitweise ist es jedoch notwendig, die Fahrbahn halbseitig zu sperren und den Verkehr mit Hilfe einer Lichtsignalanlage abwechselnd in beiden Richtungen an der Baustelle vorbeizuführen.
     
    Als weitere Maßnahme zur Optimierung des Verkehrsflusses auf der Umleitungsstrecke wird in Rottenburg an der L 361 Einmündung K 6938 in Richtung Wendelsheim eine provisorische Lichtsignalanlage aufgestellt, damit der von der K 6938 kommende Umleitungsverkehr besser in die L 361 einfahren kann.
     
    Die Arbeiten sind intensiv mit den betroffenen Kommunen, Behörden und dem ÖPNV abgestimmt.
     
    Die Gesamtkosten der Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Unterjesingen und Tübingen belaufen sich auf ca. 1,2 Mio. Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.07.2017
    Tag der offenen Tür beim Scheibengipfeltunnel am 30.07.2017
    Einladung der Presse

    ​Das Land Baden-Württemberg baut im Auftrag des Bundes die neue Ortsumfahrung von Reutlingen im Zuge der B 312, in deren Mittelpunkt der 1,9 km lange Scheibengipfeltunnel steht. Am 27. Oktober 2017 wird die Ortsumfahrung mit Tunnel nach rund acht Jahren Bauzeit für den Verkehr freigegeben.

    Aus diesem Anlass laden das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg die Öffentlichkeit zum
     
     
    Tag der offenen Tür beim Scheibengipfeltunnel
    am Sonntag, 30. Juli 2017, ab 10:30 Uhr
    B 312 neu am Südportal des Scheibengipfeltunnels
     
     
    herzlich ein. Vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle MdB und vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg in Vertretung von Herrn Minister Winfried Hermann der Leiter der Abteilung Straßenverkehr, Straßeninfrastruktur Gert Klaiber teilnehmen.
     
    Die Medien sind ebenfalls sehr herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen, das Landratsamt Reutlingen und die Feuerwehr der Stadt Reutlingen werden über verschiedene Aspekte des Tunnelbaus und des Tunnelbetriebs informieren. Ab 14:00 Uhr finden Ansprachen und Grußworte der politischen Entscheidungsträger bzw. ihrer Vertreter aus Bund, Land und Kommunen statt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    20.07.2017
    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung von Dettingen/Erms (Bleiche) bis Metzingen (Auchtertknoten)
    Baubeginn am 27.07.2017, vorbereitende Arbeiten bereits ab Anfang nächster Woche

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt wie bereits vorangekündigt ab Donnerstag, 27. Juli 2017, die Fahrbahndecke der B 28 auf dem Abschnitt zwischen Dettingen/Erms (Bleiche) und Metzingen (Auchtertknoten) und in den Ästen der Anschlüsse „Auchtert“ und „Neuhausen/Dettingen“ erneuern.

    Bereits Anfang nächster Woche beginnen im Bereich der Schlössleskurve (L 380a / Einmündung K 6712) die vorbereitende Arbeiten für die Änderung der Verkehrsführung an der Einmündung, die aber keine größeren Verkehrsbehinderungen zur Folge haben werden.
     
    Die Maßnahme wird nach dem folgenden Bauablaufplan umgesetzt. Abweichungen gegenüber dem mit Pressemitteilung vom 4. Juli 2017 vorangekündigten Ablaufplan resultieren aus der zwischenzeitlich erfolgten weiteren Abstimmung und Optimierung des Bauablaufs mit den bauausführenden Firmen.
     
    Bauphase 1:

    27.07.2017 bis 03.08.2017

    Arbeiten am Anschluss Bleiche mit teilweiser Sperrung der Zufahrt nach Dettingen/Erms vom 31.07.2017 bis 03.08.2017. Der Verkehr auf der B 28 wird mit einer provisorischen Lichtsignalanlage geregelt.
     
    Bauphase 2:

    04.08.2017 bis 15.08.2017

    Arbeiten an der Umfahrung Dettingen/Erms unter Vollsperrung der B 28. Der Umleitungsverkehr läuft durch Dettingen/Erms. Der Verkehr an der „Schlössleskurve“ wird über eine provisorische Lichtsignalanlage geregelt, um die geänderten Verkehrsströme besser regulieren zu können.
     
    Bauphase 3:

    16.08.2017 bis 27.08.2017

    Arbeiten an der Umfahrung Neuhausen bis zum Beginn des zweibahnigen Ausbaus der B 28 unter Vollsperrung und Herstellung einer Mittelstreifenüberfahrt zwischen den Anschlüssen Metzingen-Auchtert und Metzingen-Stadtmitte/Eningen für die Bauphase 4. Der Umleitungsverkehr läuft durch Metzingen-Neuhausen. Auch in dieser Bauphase wird der Verkehr an der „Schlössleskurve“ über eine provisorische Lichtsignalanlage geregelt. In dieser Bauphase soll auch die Fahrbahndeckenerneuerung eines Fahrstreifens in Fahrtrichtung Reutlingen im zweibahnigen Bereich durchgeführt werden.
     
    Bauphase 4:

    28.08.2018 bis 11.09.2017

    Arbeiten im zweibahnigen Bereich der B 28, Fahrtrichtung Bad Urach sowie Arbeiten an den Ästen am Anschluss Metzingen-Auchtert. Teilweise wird hier die Aus- bzw. Einfahrt nach Metzingen nicht möglich sein. Die B 28 wird ab dieser Bauphase wieder durchgehend befahrbar sein.
     
    Bauphase 5:

    11.09.2017 bis 16.09.2017

    Arbeiten an den Ästen am Anschluss Neuhausen/Dettingen unter Vollsperrung der Äste.
    Arbeiten im Nachgang:

    17.09.2017 bis 22.09.2017

    Im Nachgang werden noch Arbeiten ausgeführt, die nicht zeitkritisch sind und den Verkehr nicht bzw. nur sehr gering behindern werden.
    Die Einhaltung des dargestellten Zeitplans setzt geeignete Witterungsverhältnisse voraus. Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird die Öffentlichkeit entsprechend informiert.
    Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2,5 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    20.07.2017
    B 312 Ortsumgehung Reutlingen

    Das Regierungspräsidium beginnt am 24.07.2017 mit der letzten Bauphase der Verbreiterung der Auffahrtsrampe von der Halskestraße (Scheibengipfeltunnel) auf die B 28 in Fahrtrichtung Metzingen (Stuttgart) sowie der Erneuerung des Fahrbahnbelags auf der Halskestraße.

     
    Am Montag, 24. Juli 2017, beginnt die dritte Bauphase zur Herstellung des nördlichen Anschlusses der neuen Ortsumgehung von Reutlingen (Scheibengipfeltunnel) im Bereich des Efeuknotens. Bis 31. Juli 2017 werden auf der halbseitig gesperrten Halskestraße bis zur Einmündung „Am Heilbrunnen“ (Westseite) die restlichen Arbeiten zum Asphalteinbau durchgeführt.
     
    Die Umleitung des Verkehrs aus dem Gewerbegebiet „In Laisen“ im Efeuknoten, in Fahrtrichtung Metzingen (Stuttgart) sowie Reutlingen (Tübingen), erfolgt weiterhin innerhalb des Gewerbegebiets zum Stuttgarter Knoten. Die Abfahrtsrampe aus Reutlingen kommend auf die Halskestraße (Gewerbegebiet) wird wieder geöffnet.
     
    Mit der dritten Bauphase endet die Fertigstellung des nördlichen Anschlusses des Scheibengipfeltunnels an das bestehende Straßennetz. In der ersten Bauphase ab 15. Mai 2017 wurde der Fahrbahnunterbau der Auffahrtsrampe von der Halskestraße zur B 28 in Fahrtrichtung Metzingen (Stuttgart) auf zwei Fahrspuren verbreitert, in der zweiten Bauphase ab 19. Juni 2017 wurde dort der Asphalt eingebaut, die erste Hälfte des Fahrbahnbelags auf der Halskestraße bis zur Einmündung „Am Heilbrunnen“ und auf der Abfahrtsrampe aus Reutlingen kommend auf die Halskestraße erneuert sowie Verkehrsinseln einschließlich der Fundamente für die Lichtsignalanlage eingebaut.
     
    Mit der Verkehrsinsel auf der Halskestraße und der neu aufgebrachten Markierung sowie Beschilderung werden die Verkehrsteilnehmer auf die zukünftige geänderte Vorfahrtsreglung (Anlage) hingewiesen. Die geänderte Verkehrsführung optimiert den Zu- und Abfluss des Verkehrs aus dem Scheibengipfeltunnel und trägt damit zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit des Tunnels bzw. der Ortsumfahrung bei.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer vor und nach Fertigstellung der Bauarbeiten um besondere Aufmerksamkeit in diesem Bereich.
     
    Für die infolge der Bauarbeiten entstehenden Erschwernisse und Behinderungen werden die Verkehrsteilnehmer um Verständnis gebeten.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 4
    20.07.2017
    L 325, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Leupolz und Herfatz

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt die schadhafte Fahrbahndecke der L 325 zwischen Leupolz und Herfatz in den Sommerferien erneuern. Zu diesem Zweck wird die L 325 von Montag, 24. Juli, bis Freitag, 25. August 2017, im Baustellenbereich voll gesperrt. Die Baustrecke beginnt am Knoten L 325 / K8043 bei Leupolz und erstreckt sich bis zur Einmündung in die B 32 bei Herfatz. In den gesperrten Abschnitten ist kein öffentlicher Verkehr mehr möglich.

    Der Verkehr der L 325 wird weiträumig von Vogt über Hannober – Amtzell – B 32 nach Herfatz und umgekehrt umgeleitet. Von Kißlegg führt die Umleitungsstrecke über die K 8008 und L 320 nach Wangen und weiter über die B 32 nach Herfatz. Auch der Linienbusverkehr ist von der Umleitung betroffen. Hinweise an den betroffenen Haltestellen sind zu beachten.
    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf ca. 700.000 € und werden vom Land getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden - Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    20.07.2017
    Gesamtsanierung SRH Krankenhaus Sigmaringen
    Regierungspräsidium Tübingen hat Fördermittel in Höhe von 6 Mio. € für Planung bewilligt.

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für die geplanten umfangreichen An- und Umbaumaßnahmen am SRH Krankenhaus Sigmaringen eine erste Rate von 6 Mio. Euro bewilligt. Dieser Zuschuss steht dem Krankenhausträger für die Finanzierung der Planungskosten des Projekts, dessen Gesamtkosten mit rund 133 Mio. € veranschlagt werden, zur Verfügung.

    Die Um- und Anbaumaßnahmen sind insbesondere wegen des medizinischen Fortschritts, neuer Hygiene- und Brandschutzvorschriften, steigender Patienten- und Mitarbeiterzahlen sowie veränderter Patientenansprüche dringend erforderlich. Seit der Eröffnung des Krankenhauses Sigmaringen im Jahr 1979 gab es keine wesentlichen baulichen Anpassungen an die veränderten Anforderungen eines modernen Krankenhausbetriebs. Regierungspräsident Tappeser erklärte dazu: „Das Regierungspräsidium Tübingen ermöglicht mit seiner Förderung die Modernisierung der Gesundheitsinfrastruktur, die gerade im ländlich geprägten Bereich rund um Sigmaringen einen wichtigen Standortfaktor zur qualitätsvollen Versorgung der Bevölkerung bildet.“
     
    Als erste Maßnahme ist ein rechteckiger, sechsgeschossiger Neubau mit Abmessungen von ca. 70 m auf ca. 30 m geplant. Im Neubau sollen die zentrale Sterilgutversorgung, die Notaufnahme, das Zentrallabor, die zentrale OP-Abteilung sowie vier Pflegestationen mit 160 Betten untergebracht werden. Diese Pflegestationen entlasten den Bestand und ermöglichen dort die in den weiteren Abschnitten geplante Modernisierung ohne teure Interimsmaßnahmen. Mit dem An- und Umbau wird im Jahr 2018 begonnen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    19.07.2017
    Tina Krehan – Originale und Skizzen
    Die Ausstellung ist vom 24. Juli bis 19. August 2017 in der Stadtbücherei im Kornhaus in Ravensburg zu sehen.
     Portrait Tina Krehan

    ​Es wimmelt kräftig im Schwabenland! Mit ihren Wimmelbüchern begeistert die Künstlerin Tina Krehan Jung und Alt. Ob auf der Schwäbischen Alb, in der Wilhelma oder in der Landeshauptstadt, die detailreichen, liebevoll gestalteten Wimmelbilder laden zum Schauen, Suchen und Staunen ein.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Skizzen der Künstlerin Tina Krehan realisiert, die einen spannenden Einblick in das Entstehen eines Wimmelbuchs und einen Überblick über das Schaffen der Künstlerin gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 24.Juli bis zum 19. August 2017 in der Stadtbücherei im Kornhaus in Ravensburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit weiteren Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Tina Krehan wurde 1972 geboren und lebt seit mehreren Jahren mit ihrer Familie in Stuttgart. Sie studierte Grafik-Design und Illustration an den Hochschulen für Gestaltung in Darmstadt und Mailand. Nach der Beendigung ihres Studiums 1999 arbeitete sie als Art-Direktorin für verschiedene Werbeagenturen und sammelte wichtige Erfahrungen. 2007 machte sie sich selbstständig und arbeitet seither freiberuflich als Grafikerin und Illustratorin. Tina Krehan arbeitet zurzeit an einem neuen Wimmelbuch über den Stuttgarter Fernsehturm.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    18.07.2017
    Einladung der Presse zum Mühlbachfest am 19. Juli 2017

    ​An die
    Damen und Herren der Presse
      
    Sehr geehrte Damen und Herren,

     
    auch in diesem Jahr findet wieder unser traditionelles Mühlbachfest statt. Es bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich außerhalb des alltäglichen Dienstgeschehens mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und ein paar gesellige Stunden miteinander zu verbringen. Da wir das Mühlbachfest ebenso gerne dazu nutzen, Kontakte über unsere Behörde hinaus in lockerer Atmosphäre zu pflegen, lade ich Sie auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Tappeser auf
     
     
    Mittwoch, 19. Juli 2017, ab 13.00 Uhr
    in die Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen,
     
     
    herzlich ein.
     
    Das Mühlbachfest findet wie üblich auf der Wiese hinter dem Nordflügel statt.
     
    Bei einer Anreise mit dem Auto können Sie gerne das Parkhaus beim Regierungs-präsidium (vergünstigte Gebühr von 2,00 € nach Codierung an der Pforte) oder den Besucherparkplatz nutzen.
     
    Über Ihr Kommen würde ich mich sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Dirk Abel
  • 18.07.2017
    Zumeldung zur Gemeinsamen Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und der Kommunalen Landesverbände
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: Beschäftigte bei der Forstreform mitnehmen!

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser äußerte sich am Dienstag, 18. Juli 2017, zum Kabinettsbeschluss über die Eckpunkte für die zukünftige Forstorganisation in Baden-Württemberg: „Ich rechne damit, dass die Forstverwaltung auch in der künftigen Struktur auf Ebene der Regierungspräsidien stark bleibt.“

    Für den Erfolg der Reform komme es jetzt darauf an, die Beschäftigten bei der Umsetzung mitzunehmen, so Tappeser. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verantwortungsbereich des Regierungspräsidiums Tübingen im weiteren Prozess eingebunden werden. Diese Einbindung ist schon wegen der Fürsorgepflicht des Landes Baden-Württemberg gegenüber seinen Beschäftigten wichtig. Dabei stehen für mich insbesondere auch die sozialen Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt“, erklärte der Tübinger Regierungspräsident.
     
    Hintergrundinformation:
    In der derzeitigen Forststruktur ist das Regierungspräsidium Tübingen mit seiner Abteilung 8 – Forstdirektion – als höhere Forstbehörde in den Regierungsbezirken Tübingen und Stuttgart zuständig, und zwar im Staats-, Körperschafts- und Privatwald. Zu seinen Aufgaben in diesem hoheitlichen Bereich zählen Forstrecht, Jagd und Forstpolitik. Forstrechtliche Genehmigungsverfahren (insbesondere Waldumwandlungen) fallen ebenso hierunter wie forstliche Planungen (beispielsweise die Ausweisung von Waldschutzgebieten).
     
    Zudem ist das Regierungspräsidium Tübingen mit seiner Abteilung 8 neben Freiburg und Stuttgart ein Standort der Leitung des Landesbetriebs ForstBW. Diese drei Standorte nehmen in der derzeitigen Forststruktur landesweit verschiedene Aufgaben wahr. Dem Regierungspräsidium Tübingen – Abteilung 8 – sind für ganz Baden-Württemberg die Fachbereiche „Nebennutzungen“, „Holzvermarktung“ sowie „Waldarbeit“ (einschließlich Maschinenbetriebe) zugeordnet.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.07.2017
    L 324, Rad- und Gehweg zwischen Vorderwiddum und der Abzweigung nach Vogt freigegeben
     Die Beteiligten der Freigabe; Quelle RP Tübingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat den neuen Rad- und Gehweg zwischen Vorderwiddum und der Abzweigung nach Vogt heute (17. Juli 2017) in kleinem feierlichen Rahmen für den Verkehr freigegeben. Der entlang der L 324 entstandene rund 2,4 km lange Rad- und Gehweg erhöht die Verkehrssicherheit, steigert die Attraktivität der Region für den Radtourismus und erweitert so die Freizeitmöglichkeiten in dieser schönen Landschaft.

    Der rund 730.000 € teure Rad- und Gehweg ist überwiegend 2,50 m breit und über weite Abschnitte durch einen Grünstreifen von der Landesstraße getrennt. Nur im Bereich der Bebauung bei Bildspitz-Feld ist er auf einer Länge von rund 180 m an die L 324 angebaut. Am östlichen Ortsrand von Hannober wurde die Landesstraße auf einer Länge von rund 150 m verbreitert und in diesem Bereich eine Querungshilfe eingebaut. Bei Feld verläuft der Radweg über das bestehende Gemeindestraßennetz.
     
    Der Rad- und Gehweg wurde unter Beachtung der Vorgaben des Landschaftspflegerischen Begleitplans umgesetzt. Im Rahmen der Minimierungs- und Schutzmaßnahmen wurde insbesondere auf die Schonung des betroffenen FFH-Gebiets, den vorsichtigen Umgang mit Gefahrstoffen, die fachgerechte Behandlung des Oberbodens, den Schutz von Einzelbäumen und die Einhaltung der zulässigen Fällzeiten geachtet. Für die erforderlichen naturschutzfachlichen Ersatzmaßnahmen wird das Ökokonto in Anspruch genommen. Der Waldverlust wird durch die Aufforstung mit standortheimischen Laubbäumen in Fronreute forstrechtlich ausgeglichen.
     
    Im Zusammenhang mit der Maßnahme wurden von der Gemeinde Waldburg auf rund 900 m Länge Leerrohre für die Breitbandverkabelung mit- und auf rund 1.250 m Länge die Wasserleitung neu verlegt.
     
    Die Landesregierung möchte den Radverkehr im Rahmen einer nachhaltigen Verkehrspolitik auch und gerade im Ländlichen Raum aufwerten. Der Umweltverbund insgesamt, also Fahrräder und öffentliche Nahverkehrsmittel, soll in den kommenden Jahren deutlich gestärkt werden. Deshalb unternimmt das Land Baden-Württemberg große Anstrengungen, den Ausbau des Radwegenetzes voranzubringen. Der neue vom Land Baden-Württemberg finanzierte Rad- und Gehweg an der L 324 ist hierfür ein gutes Beispiel.

     

    Die Beteiligten auf dem Foto von links nach rechts:
    Jürgen Waldherr Regierungspräsidium Tübingen Leiter Sachgebiet Planung /
    Heiko Engelhard Regierungspräsidium Tübingen Leiter Baureferat Süd /
    Michael Röger Bürgermeister Waldburg /
    August Schuler Landtagsabgeordneter /
    Simon Gehringer Landratsamt Ravensburg Leiter Straßenbauamt /
    Ralf Arnold Firma Dobler Niederlassungsleiter

    Quelle: RP Tübingen


    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    12.07.2017
    Alltagsprodukte nachhaltig erzeugt?!
    Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Biobasierte Produkte im Alltag“ spricht Herr Prof. Dr. Ralf Kindervater über Chancen und Risiken der Bioökonomie.
     Biobasierte Produkte im Alltag; Foto: C.A.R.M.E.N. e. V.

    Autotüren, T-Shirts und Skistiefel – das sind höchst unterschiedliche Alltagsprodukte, die heute weitgehend ohne fossile, sondern mit nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden können. Dahinter steht das Konzept der Bioökonomie, das Herr Prof. Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, am 20. Juli 2017 ab 19:30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen vorstellt. Dabei werden die Vorteile und Chancen für die regionale Wertschöpfung thematisiert, aber auch Bedenken und mögliche Gefahren.utotüren, T-Shirts und Skistiefel – das sind höchst unterschiedliche Alltagsprodukte, die heute weitgehend ohne fossile, sondern mit nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden können. Dahinter steht das Konzept der Bioökonomie, das Herr Prof. Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, am 20. Juli 2017 ab 19:30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen vorstellt. Dabei werden die Vorteile und Chancen für die regionale Wertschöpfung thematisiert, aber auch Bedenken und mögliche Gefahren.

    Autotüren aus Pflanzenfasern und T-Shirts aus Holz – es mag sich nach Science Fiction anhören, doch es gibt sie: Alltagsprodukte, denen man auf den ersten Blick nicht ansieht, dass sie fast ohne fossile Ressourcen hergestellt wurden. Stattdessen werden nachwachsende Rohstoffe aus der Region genutzt. So können selbst Getreidehalme, die vorher wenig Verwendung fanden, als Rohstoff für Alltagsprodukte genutzt werden. Die Bemühungen rund um solche nachhaltig erzeugten Produkte dienen der regionalen Wertschöpfung und gleichzeitig dem Klimaschutz.
     
    Eine Autotür, Waschmittel, Dämmstoffe, Büromaterialien, ein T-Shirt und viele andere biobasierte Produkte aus verschiedenen Alltagsbereichen können Besucher im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in einer Sonderausstellung noch bis 11. September 2017 entdecken. Im Rahmen dieser Ausstellung findet der einstündige Vortrag „Bioökonomie: Wie kommen wir zu einem nachhaltigen Handeln?“ mit Herrn Prof. Dr. Ralf Kindervater am Donnerstag, 20. Juli 2017, ab 19.30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen statt. Ralf Kindervater ist Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, einer Gesellschaft des Landes Baden-Württemberg, und Honorarprofessor am Karlsruher Institut für Technologie. Im Rahmen seines Vortrags wird er darüber berichten, was jetzt schon im Kontext der Bioökonomie möglich ist und mit welcher Entwicklung noch zu rechnen ist. Neben den Vorteilen für Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung thematisiert er auch Gefahren und Bedenken.
     
    Die Teilnahme am Vortrag kostet 5,00 €. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch 19. Juli 2017 über das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb unter 07381/932938-31 erforderlich.
     
    Bildunterschriften:
    Biobasierte Produkte im Alltag; Foto: C.A.R.M.E.N. e.V.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die aktuelle Sonderausstellung „Biobasierte Produkte im Alltag“ ist ein Gemeinschaftsprojekt mit C.A.R.M.E.N. e.V., dem Centralen Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk mit Sitz in Straubing. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos und zu den üblichen Öffnungszeiten des Biosphärenzentrums möglich.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    12.07.2017
    Pressegespräch zum Veranstaltungsprogramm beim Tag der offenen Tür beim Scheibengipfeltunnel am 30.07.2017
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Tübingen veranstaltet in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, dem Landratsamt Reutlingen und der Feuerwehr Reutlingen am 30. Juli 2017 einen Tag der offenen Tür beim Scheibengipfeltunnel. Im Vorfeld der eigentlichen Veranstaltung möchten wir Sie über das Veranstaltungsprogramm informieren und organisatorische Hinweise geben.
     
    Das Regierungspräsidium veranstaltet dazu ein
     
     
    Pressegespräch
    am Mittwoch, 19. Juli 2017, 11:00 Uhr,
    im Baubüro des Regierungspräsidiums Tübingen,
    Loschenhalde 10, 72800 Eningen unter Achalm.
     
     
    Dazu laden wir Sie herzlich ein. Eine Anmeldung bis spätestens Montag, 17. Juli 2017, erleichtert uns die weitere Organisation (Kontakt: Frau Gudrun Gauß, Tel. 07071 757-3009 oder gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen

    gez. Dirk Abel
  • Abteilung 4
    12.07.2017
    B 313, Ortsumgehung Grafenberg
    Die Kreisstraße zwischen Grafenberg und Kohlberg (K 6761 bzw. K 1260) wird nach Fertigstellung des neuen Brückenbauwerks am Montag, 17.07.2017, wieder für den Verkehr freigegeben.

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen gibt im Laufe des Montag, 17. Juli 2017, die Kreisstraße zwischen Grafenberg und Kohlberg wieder für den Verkehr frei, nachdem die im Zuge der Kreisstraße liegende Brücke über die künftige Ortsumgehung von Grafenberg inzwischen fertig gestellt ist.

    Im Zuge des Brückenbaus wurde die Linienführung der Kreisstraße verbessert, indem eine Kurve entschärft und die Straße aus einer Senke um ca. 5 m angehoben wurde. Zusätzlich wurde die Zufahrt zum Waldspielplatz und Arboretum sowie dem zugehörigen Parkplatz neu gestaltet. Die Maßnahmen bildeten den Auftakt für den Bau der neuen Ortsumgehung von Grafenberg, für die seit dem feierlichen Spatenstich am 29. Juli 2016 rund 10.000 m3 Boden bewegt sowie 900 m3 Beton und 116 t Stahl verbaut wurden.
     
    Parallel zu diesen Arbeiten wurden die Trinkwasserversorgungsleitung des Wasserversorgungsverbands Jusigruppe zwischen Grafenberg und Kohlberg unter das Niveau der späteren Ortsumgehung verlegt und die Trasse der neuen B 313 gerodet. Als Ausgleich für die Rodung hat zeitgleich die Aufforstung von 40.000 m² im Bereich der B 313 bei der Einmündung nach Tischardt stattgefunden. Als Ersatz für die fehlenden Bäume wurden neue Nist- und Quartierhilfen in den angrenzenden Waldgebieten für Vögel und Fledermäuse geschaffen. Zum Schutz der lokalen Hirschkäferpopulation wurden elf Baumstubben an den Pfarrwald umgesetzt und zwei Hirschkäfermeiler neu angelegt.
     
    Die Kosten für die Verlegung der Kreisstraße sowie dem Bau des Überführungsbauwerkes betragen zusammen ca. 1,1 Mio. €, die der Bund trägt.
     
    Der Bau der eigentlichen Ortsumgehung soll zum Jahresende 2017 beginnen. Zurzeit wird an der Erstellung der Ausführungsplanung und an der Vorbereitung der umfangreichen Ausschreibungsunterlagen für die 1,6 km lange neue Ortsumgehung gearbeitet. Die Bauarbeiten werden europaweit ausgeschrieben. Bis zur Vergabe laufen vor Ort weitere Bauvorbereitungen.
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    11.07.2017
    Regierungspräsident Tappeser sieht die Anerkennung der Höhlen der ältesten Eiszeitkunst als Weltkulturerbe durch die UNESCO als große Chance für die Förderung des Tourismus in Region.

    ​Mit der Aufnahme der Höhlen der ältesten Eiszeitkunst in die Welterbeliste am 9. Juli 2017 hat die UNESCO den herausragenden Stellenwert der Höhlenfunde für das kulturelle Erbe der Menschheit anerkannt. Figürliche Darstellungen wie die Venus vom Hohle Fels oder den Löwenmenschen ebenso wie Flöten aus Vogelknochen oder Mammutelfenbein bewerten Experten als kulturellen Durchbruch in der Geschichte der Menschheit. Regierungspräsident Klaus Tappeser freut sich über die Auszeichnung und gratuliert allen Akteuren, die die Antragstellung begleitet und unterstützt haben, für diesen großen Erfolg.

    „Die Auszeichnung als Welterbe ist für das Land Baden-Württemberg und die Region zugleich Verpflichtung und Chance. Die Ausstellung von Originalfunden mit den als Welterbe anerkannten Fundorten räumlich eng zu verknüpfen, eröffnet dem Tourismus in der Region große Möglichkeiten. Die Akteure vor Ort müssen an einem Strang ziehen und ein ausgewogenes Gesamtkonzept für ein nachhaltiges touristisches Angebot zeitnah beschließen und umsetzen. Das Regierungspräsidium Tübingen sichert dafür seine Unterstützung zu“, so Tappeser in Reaktion auf die Entscheidung des Welterbekommittees.
     
    Am Donnerstag, 13. Juli 2017, um 17:00 Uhr findet in der Evangelischen Stadtkirche Blaubeuren eine Podiumsdiskussion statt, bei der neben den wissenschaftlichen und denkmalpflegerischen auch die touristischen Aspekten der Anerkennung der Höhlen als Weltkulturerbe beleuchtet werden sollen. Neben den beiden einladenden Landräten Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis) und Thomas Reinhardt (Landkreis Heidenheim) und Regierungspräsident Klaus Tappeser werden der Präsident der Landesamtes für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolf, der Leiter der Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie an der Universität Tübingen Prof. Nicholas Conard und der Bürgermeister der Stadt Blaubeuren Jörg Seibold auf dem Podium teilnehmen. Die Festansprache hält der Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium Hubert Wicker.

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  • Abteilung 4
    11.07.2017
    Regierungspräsidium Tübingen fördert dynamisches Parkleitsystem und Fahrradabstellanlagen in Tübingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen fördert das dynamische Parkleitsystem im Stadtgebiet und die Herstellung von 44 Fahrradboxen am Hauptbahnhof von Tübingen. Die Zuwendungen in Höhe von insgesamt 250.600 Euro, davon 211.000 € für das Parkleitsystem und 39.600 € für die Fahrradboxen, wurden im Rahmen des Landesverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) auf Antrag der Stadt Tübingen nun genehmigt und bewilligt.

    „Beide Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und zur Luftreinhaltung im Stadtgebiet von Tübingen. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Universitätsstadt bei der Umsetzung dieser wirksamen Maßnahmen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Das dynamische Parkleitsystem, in das die Parkierungsanlagen Altstadt König, Altstadt Mitte, Altstadt West, Metropol, Neckar und Brunnenstraße integriert sind, reduziert den Parksuchverkehr im Stadtgebiet und hält ihn aus sensiblen Wohn- und Aufenthaltsbereichen heraus. Die zwischen Gleis 1 und dem Bahnhofsgebäude geplanten 44 Fahrradboxen steigern die Attraktivität der Nutzung der umweltfreundlichen Verkehrsträger Fahrrad und Schiene und leisten somit einen Beitrag zur Erhöhung ihres Anteils am innerstädtischen Verkehrsaufkommen.
     
    Nach Auskunft der Stadt Tübingen sollen die Arbeiten zu beiden Vorhaben noch in diesem Jahr beginnen.

    Hinweis für die Redaktionen
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  • Abteilung 5
    10.07.2017
    Weiterbildung zum Biosphären-Botschafter erfolgreich abgeschlossen
    Feierliche Urkundenübergabe an 27 frisch gebackene Biosphären-Botschafter durch Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser
     Die frisch ausgebildeten Biosphären-Botschafter mit Regierungspräsident Klaus Tappeser (1. Reihe, rechts) und Petra Bernert, Leiterin Biosphärengebiet Schwäbische Alb (1. Reihe, 5. von rechts)

    Besuchern das Biosphärengebiet Schwäbische Alb näher zu bringen und dabei neben unvergesslichen Naturerlebnissen auch viel Wissenswertes über Land und Leute zu vermitteln, gehört zu den Kernaufgaben eines Biosphären-Botschafters. Im Rahmen einer feierlichen Urkundenübergabe mit Rahmenprogramm am Freitag, 07.07.2017, beim Biosphärengebiets-Partner Flomax Naturmode GmbH in St. Johann-Gächingen wurden 27 neue Gästeführer in den Kreis der aktiven Botschafter des Biosphärengebiets aufgenommen.

    „Es freut mich sehr, dass sich Menschen für die Ziele des Biosphärengebiets einsetzen und so dazu beitragen, dass sich auch viele andere bei einem Besuch auf der Schwäbischen Alb mit Themen wie Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und der Frage beschäftigen, wie Ökologie und Ökonomie gleichberechtigt nebeneinander und miteinander existieren können“ , so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gibt es bereits eine Vielzahl an ausgebildeten Natur- und Landschaftsführern mit weitreichenden Erfahrungen und Kenntnissen zu den landschaftsräumlichen und kulturellen Besonderheiten der Schwäbischen Alb und des Albvorlandes. 21 von ihnen haben sich entschlossen, ihr bestehendes Wissen zu erweitern und offizielle Botschafter des Biosphärengebiets Schwäbische Alb zu werden. Im Rahmen einer rund 30-stündigen Weiterbildung wurden die konkreten Ziele und Inhalte des Biosphärengebiets aufgearbeitet, die Kenntnisse in den Bereichen Tourismus und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erweitert sowie an den vorhandenen rhetorisch-methodischen Kenntnissen gefeilt.
     
    Sechs weitere Natur- und Landschaftsführer haben einen Teil dieser Weiterbildung absolviert und werden unter Berücksichtigung Ihrer vorhandenen umfassenden Ausbildung mit der Bezeichnung „die Obstler“ und Einsatzschwerpunkt auf den Streuobstwiesen ebenfalls als Biosphären-Botschafter ausgezeichnet. Somit unterstützen ab sofort 27 neue Biosphären-Botschafter das bestehende Team, welches sich mit einem spannenden und abwechslungsreichen Programm auf interessierte Besucher freut. Alle Botschafter verfolgen dabei ein primäres Ziel: Die Begeisterung für die Modellregion,  welche sowohl den Schutz der biologischen Vielfalt und Kulturlandschaft als auch eine nachhaltige soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung und Entfaltung des Menschen anstrebt, soll auch auf die Besucher überspringen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das aktuelle Angebot der Biosphären-Botschafter sowie weitere Informationen sind unter http://biosphaerengebiet-alb.de/index.php/reiseziel-biosphaerengebiet/biosphaeren-botschafter abrufbar.
     
    Bildunterschrift:
    Die frisch ausgebildeten Biosphären-Botschafter mit Regierungspräsident Klaus Tappeser (1. Reihe, rechts) und Petra Bernert, Leiterin Biosphärengebiet Schwäbische Alb (1. Reihe, 5. von rechts); Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg  von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    10.07.2017
    Der Leseclub HEISS AUF LESEN© 2017 ist im Regierungsbezirk Tübingen mit einer Auftaktveranstaltung in der Stadtbibliothek Ulm gestartet.
     „HEISS AUF LESEN© 2017, Auftaktveranstaltung für den Regierungsbezirk Tübingen in der Stadtbibliothek Ulm, v.l.n.r. Martin Szlatki (Leiter der Stadtbibliothek Ulm), RVP Dr. Utz Remlinger (Regierungspräsidium Tübingen), BM'in Iris Mann, Stadt Ulm“

    ​Bibliotheken in ganz Baden-Württemberg laden in diesem Jahr wieder zur Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© ein. Seit heute (10. Juli 2017) ist es wieder so weit: Bis 23. September 2017 wartet in weit über 100 öffentlichen Bibliotheken jede Menge kurzweiliger und spannender Lesestoff auf die Mitglieder des Leseclubs.

    Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger und die Ulmer Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Soziales Iris Mann haben heute in der Stadtbibliothek Ulm die Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© für den Regierungsbezirk Tübingen eröffnet. „Im Mittelpunkt der Leseclubaktion steht der Lesespaß“, sagte Regierungsvizepräsident Dr. Remlinger vor Schülerinnen und Schülern der Adalbert-Stifter-Gemeinschaftsschule sowie des Schubart- und des Kepler-Gymnasiums. „Wir wollen mit der Aktion Kinder und Jugendliche für das Lesen auch außerhalb der Schule begeistern.“ Die bunte Auftaktveranstaltung in Ulm wurde von Frank Sommer von Eventilator mit seinem Programm Bücher – Spiele – Sensationen begleitet.
     
    Das Mitmachen am Sommer-Leseclub ist ganz einfach: Auch wer keinen Bibliotheksausweis hat, kann kostenlos Clubmitglied werden. Anmeldekarten für HEISS AUF LESEN©, die Aktion für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse, sowie HEISS AUF LESEN Junior©, die Variante für Grundschulkinder, gibt es vor den Ferien in den Schulen und natürlich in der Bibliothek.
     
    Mit dem Clubausweis können alle Bücher ausgeliehen werden, die mit dem Logo HEISS AUF LESEN© gekennzeichnet sind. Wer mindestens drei Bücher liest, bei ihrer Rückgabe bewertet und ein paar Fragen dazu beantwortet, erhält eine Urkunde und nimmt an der Verlosung bei den Abschlusspartys teil.
     
    Der Leseclub im Sommer findet bereits zum achten Mal im Regierungsbezirk Tübingen statt. Bei der Aktion im Vorjahr wurden 58.000 Bücher von über 7.000 Kinder in ganz Baden-Württemberg gelesen.
     
    Die Fachstelle für das Öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen unterstützt die außerschulische Leseförderung in vielfältiger Weise. Die jährliche Koordinierung des Sommer-Leseclubs ist ein wichtiger Baustein. Ein weiteres Highlight ist der Frederick Tag, der dieses Jahr am 16. Oktober 2017 stattfindet. Bereits in früher Kindheit werden die Grundlagen für eine lebenslange Lesemotivation gelegt.
     
    Bildunterzeile:
    „HEISS AUF LESEN© 2017, Auftaktveranstaltung für den Regierungsbezirk Tübingen in der Stadtbibliothek Ulm, v.l.n.r. Martin Szlatki (Leiter der Stadtbibliothek Ulm), Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger (Regierungspräsidium Tübingen), Bürgermeisterin Iris Mann, Stadt Ulm“

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    05.07.2017
    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung von Dettingen/Erms (Bleiche) bis Metzingen (Auchtertknoten) – Vorankündigung

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Donnerstag, 27. Juli 2017, die Fahrbahndecke der B 28 auf dem Streckenabschnitt zwischen Dettingen/Erms (Bleiche) und Metzingen (Auchtertknoten) und in den Ästen der Anschlüsse „Auchtert“ und „Neuhausen/Dettingen“ erneuern.

    Die Sanierungsarbeiten auf dem rund 7 km langen Streckenabschnitts der B 28 ist erforderlich, da der Fahrbahnbelag Risse und Ausmagerungen sowie Verdrückungen und Setzungen aufweist. Im Zuge der Belagsmaßnahme findet im Bereich der Brücken und Überführungen eine Nachrüstung der passiven Schutzeinrichtungen an den aktuellen Sicherheitsstandard statt. Zur Vermeidung von weiteren zusätzlichen Sperrungen sind zugleich kleinere Instandsetzungsarbeiten an mehreren Bauwerken vorgesehen.
     
    Um die Behinderungen in den von den Umleitungsstrecken betroffenen Gemeinden zu minimieren, wird die Maßnahme in fünf Bauabschnitten (mit Unterabschnitten) durchgeführt. Die „kritischen“ Bauphasen werden gezielt an den Anfang der Ferien-/Urlaubszeit gelegt, weil in dieser Zeit mit einem geringeren Verkehrsaufkommen zu rechnen ist
    Der geplante Bauablauf sieht für die einzelnen Bauphasen (Anlage) folgende Zeiten und Bereiche vor:

    Bauphase 1:
    27.07.2017 bis 31.07.2017
    Arbeiten am Anschluss Bleiche bei Dettingen/Erms mit teilweiser Sperrung der Zufahrt nach Dettingen/Erms. Der Verkehr auf der B 28 wird mit einer provisorischen Lichtsignalanlage geregelt.
     
    Bauphase 2:
    01.08.2017 bis 14.08.2017
    Arbeiten an der Umfahrung Dettingen/Erms unter Vollsperrung der B 28. Der Umleitungsverkehr läuft durch Dettingen/Erms. Zur Führung der geänderten Verkehrsströme wird an der „Schlössleskurve“ eine provisorische Lichtsignalanlage installiert.
     
    Bauphase 3:
    15.08.2017 bis 27.08.2017
    Arbeiten an der Umfahrung Neuhausen bis zum Beginn des zweibahnigen Ausbaus der B 28 unter Vollsperrung und Herstellung einer Mittelstreifenüberfahrt zwischen den Anschlüssen Metzingen-Auchtert und Metzingen-Stadtmitte/Eningen für die Bauphase 4. Der Umleitungsverkehr läuft durch Metzingen-Neuhausen. Auch in dieser Bauphase wird der Verkehr an der „Schlössleskurve“ über eine provisorische Lichtsignalanlage geregelt.
     
    Bauphase 4:
    28.08.2018 bis 17.09.2017
    Arbeiten im zweibahnigen Bereich der B 28 unter wechselseitiger Umlegung des Verkehrs sowie Arbeiten an den Ästen am Anschluss Metzingen-Auchtert. Teilweise wird hier die Aus- bzw. Einfahrt nach Metzingen nicht möglich sein. Ab dieser Bauphase ist die B 28 wieder durchgehend befahrbar.
     
    Bauphase 5:
    18.09.2017 bis 24.09.2017
    Arbeiten an den Ästen am Anschluss Neuhausen/Dettingen unter Vollsperrung der Äste.
     
    Arbeiten im Nachgang:
    25.09.2017 bis 13.10.2017
    Gegebenenfalls noch erforderliche Restarbeiten, die nicht zeitkritisch sind und den Verkehr nicht bzw. nur sehr gering behindern finden im Nachgang statt.
     
    Die Einhaltung des dargestellten Zeitplan setzt geeignete Witterungsverhältnisse voraus.
     
    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,5 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Bei kurzfristig erforderlichen bzw. witterungsbedingten Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird die Öffentlichkeit entsprechend informiert.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    05.07.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 11. bis 28. Juli 2017 in der Stadtbibliothek Reutlingen/Zweigstelle Rommelsbach zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 11. bis zum 28. Juli 2017 in der Stadtbibliothek Reutlingen/Zweigstelle Rommelsbach zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
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  • Abteilung 5
    05.07.2017
    Beginn der Donaurenaturierung in Datthausen

    ​Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen lässt ab Montag, 10. Juli 2017, die Donau bei Datthausen (Gemeinde Obermarchtal) renaturieren. Auf einer Länge von knapp 200 m werden Steine am Ufer entfernt, die Donau aufgeweitet und eine naturnahe Böschung angelegt.

    Der im Naturschutzgebiet „Flusslandschaft Donauwiesen“ liegende Gewässerabschnitt der Donau wird durch die naturnahe Umgestaltung ökologisch aufgewertet. Neu geschaffene Tief- und Flachwasserzonen sollen sowohl für Tiere als auch für Pflanzen zu einem artenreichen Lebensraum werden.
     
    Während der voraussichtlich drei bis vier Wochen dauernden Bauzeit wird die Donau stellenweise um bis zu 20 Meter verbreitert und ca. 9.000 m³ Boden abgetragen. Die Uferhöhen bleiben jedoch unverändert, weshalb die Überflutungshäufigkeit sich nicht erhöht.
     
    Der Erdtransport zur nahe gelegenen Gemeindedeponie erfolgt über den parallel zum Bahndamm führenden Donau-Radwanderweg. Während der Bauzeit ist daher mit größeren Einschränkungen in diesem Bereich zu rechnen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet für die sich aus den Arbeiten ergebenden Beeinträchtigungen des Radwanderwegs um Verständnis.
     
    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 250.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    Nähere Informationen zur Renaturierungsmaßnahme finden Sie im Internet unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref531/Seiten/Renaturierung_Donau_Datthausen.aspx.

    Hintergrundinformationen:
    Der Gewässerabschnitt der Donau bei Datthausen ist stark begradigt und in einem naturfernen Zustand. Ziel der Maßnahme ist die naturnahe Umgestaltung der Donau und ihrer Uferbereiche. Das Vorhaben beinhaltet im Wesentlichen eine rechtsseitige Aufweitung der Donau auf landeseigenen Flächen. Die neuen Ufer und große Teile der Inseln werden der natürlichen Sukzession und der morphologischen Selbstentwicklung überlassen. Dadurch wird die Donau ökologisch aufgewertet und es entsteht ein neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.07.2017
    B 467, Teilerneuerung der Überführung der Hangenstraße in Meckenbeuren–Liebenau
    Sanierungsarbeiten beginnen am 10. Juli 2017
    Das Regierungspräsidium lässt ab 10. Juli 2017 die Überführung der Fuß – und Radwegverbindung nördlich der Hangenstraße  K 7719 im Zuge der B 467 in Meckenbeuren-Liebenau sanieren. Neben dem Fahrbahnbelag werden auch der durch Tausalz erheblich geschädigte Überbau, die Brückenkappen, das Geländer und der Fahrbahnübergang erneuert. An der Unterseite der Brücke werden Betonschäden repariert. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Mitte November 2017.
     
    Zur Minimierung der verkehrlichen Einschränkungen werden zwei Bauabschnitten gebildet. Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit zweistreifig an der Baustelle vorbeigeführt.
    Im 1. Bauabschnitt, der voraussichtlich bis Anfang September 2017 dauern wird, werden die Sanierungsarbeiten im Bereich des Geh- und Radwegs und des Fahrstreifens Richtung Ravensburg ausgeführt. Das Linksabbiegen aus Richtung Ravensburg sowie das Rechtseinbiegen aus Tettnang in die K 7719 Richtung Siggenweiler bleiben möglich, jedoch wird der Rechtsabbiegestreifen auf der B 467 erheblich verkürzt.
     
    In folgenden 2. Bauabschnitt, der sich auf den anderen Bereich der Überführung bezieht, wird der Verkehr durch Anschlussrampen auf den bestehenden, verbreiterten Geh- und Radweg geführt. Ein Abbiegen auf die Kreisstraße nach Siggenweiler bleibt auch während dieses Bauabschnitts möglich. Die Lückenampel wird in dem Bauabschnitt außer Betrieb genommen werden.
     
    Die Fußgängerampel an der Lindauer Straße Ecke Siggenweilerstraße bleibt während der gesamten Bauzeit in Betrieb. Die Umleitung der Fußgänger und Radfahrer erfolgt über die gesamte Bauzeit von Tettnang her kommend über die K 7719 zum Gallusweg bis zur Berger Halde wieder zurück auf den Geh- und Radweg entlang der B 467 und umgekehrt.
    Die Kosten der Baumaßnahme in Höhe von rund. 450.000 € werden vom Bund  getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet für die sich aus den Arbeiten ergebenden Verkehrsbeeinträchtigungen um Verständnis.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    04.07.2017
    Regierungspräsident Klaus Tappeser überreicht 27 frisch gebackenen Biosphären-Botschaftern ihre Ernennungsurkunde
    Einladung der Presse am Freitag, 7. Juli 2017, 17:00 Uhr beim Biosphärengebiets-Partner Fa. Flomax in St. Johann-Gächingen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    seit Januar 2017 haben rund zwei Dutzend Natur- und Landschaftsführerinnen und -führer die von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb angebotene Fortbildung zum Biosphären-Botschafter besucht. Die rund 30 Stunden umfassende Fortbildung endete im Mai mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung.
     
    Mit der Urkundenübergabe werden die 27 neuen Gästeführerinnen und -führern die rund 35 bereits aktiven Botschafter im Biosphärengebiet unterstützen.
     
    Hiermit laden wir Sie
     
     
    zur feierlichen Urkundenübergabe an die neuen Biosphären-Botschafter
    am Freitag, 07.07.2017, 17:00 Uhr,
    beim Biosphärengebiets-Partner Firma Flomax,
    Braikeweg 6, 72813 St. Johann-Gächingen,
     
     
    herzlich ein.

    Folgende Programmpunkte sind vorgesehen:
     
    17:00 Uhr
    Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser und Frau Petra Bernert, Leiterin der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    17:10 Uhr
    Führung durch das Unternehmen Flomax und Vorstellung der Albmerino-Kollektion

    18:10 Uhr
    Weiterfahrt zum Wanderparkplatz „Schwende“ bei Münsingen-Rietheim
    (bei schlechtem Wetter Weiterfahrt ins Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, Münsingen-Auingen)

    18:30 Uhr
    Grußwort Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser und Urkundenübergabe

    19:00 Uhr
    Ende

    Über Ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung würden wir uns sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Simon Kistner
  • Abteilung 2
    04.07.2017
    Regierungspräsidium Tübingen erlässt den Planfeststellungsbeschluss zum Umbau des Bahnhofs Entringen sowie zur Anpassung des Bahnübergangs Poltringer Weg an der Ammertalbahn im Landkreis Tübingen

    ​Am 14. Juni 2017 hat das Regierungspräsidium Tübingen den Planfeststellungsbeschluss für den Umbau von Bahnbetriebsanlagen im Bereich des Bahnhofs Entringen und des Bahnübergangs Poltringer Weg erlassen.

    Im Bahnhof Entringen bildet der Planfeststellungsbeschluss die planungsrechtliche Grundlage für den Bau zweier Außenbahnsteige und einer diese von Osten und Westen her erschließenden Personenunterführung einschließlich des Anschlusses dieser Unterführung über Treppenanlagen und Aufzügen an das umgebende Gebäude. Darüber hinaus umfasst der Beschluss die barrierefreie Anbindung der Bahnsteigzugänge an das öffentliche Straßen- und Wegenetz sowie der Abbruch des künftig entbehrlichen Mittelbahnsteigs und seines Zugangs von Osten her. Der Bahnübergang Poltringer Weg wird auf der Grundlage des Beschlusses vor dem Hintergrund eines geänderten Straßenverkehrsaufkommens unter Anpassung und Erweiterung seiner Straßenzuwegung umgebaut.
     
    Von Montag, 10. Juli 2017, bis einschließlich Montag, 24. Juli 2017, wird der Planfeststellungsbeschluss in der Gemeinde Ammerbuch ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auch auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.
     
    Die Unterlagen können ab Beginn der Auslegung außerdem beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden. Der Planfeststellungsbeschluss wird dann auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums eingestellt.
     
    Die einzelnen Einwender erhalten den Beschluss vom Regierungspräsidium etwa mit Beginn der Auslegungsfrist zugestellt. Innerhalb eines Monats nach dieser Zustellung kann beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) Klage erhoben werden.
     
    Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Planfeststellungsbeschluss allen übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt. Eine Klage wäre dann bis einschließlich Donnerstag, 24. August 2017, möglich.
    Der Planung gewährleistet die bestmögliche Minimierung und Kompensation unvermeidbarer Eingriffe nach den Vorschriften des Artenschutzrechts. Insbesondere können für Beeinträchtigungen der Zauneidechse Ausnahmen zugelassen werden. Vorrangig kommt es nur zu punktuellen Eingriffen in deren Lebensräume. Die lokale Population verschlechtert sich durch den Eingriff nicht.
     
    Die Grenzwerte für betriebsbedingten Lärm werden größtenteils eingehalten. Grenzwertüberschreitungen wird mit passivem Lärmschutz an einem Gebäude entgegengewirkt. Erhebliche Lärmimmissionen während der Bauphase werden durch lärmmindernde Maßnahmen entgegen gewirkt bzw. ggf. entschädigt. Das Regierungspräsidium hat Maßnahmen zum Erschütterungsschutz angeordnet, die sicherstellen, dass es zu keinen unzumutbaren Auswirkungen durch Erschütterungsimmissionen in Folge von Baumaßnahmen kommt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    03.07.2017
    Siegerehrung im internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen Junior“
    Schulklassen aus dem Regierungsbezirk Tübingen ausgezeichnet

    ​94 Klassen mit knapp 2500 Schülerinnen und Schülern aus allgemein bildenden Gymnasien im Regierungsbezirk Tübingen beteiligen sich in diesem Jahr am internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen Junior“. Die Sieger aus dem Regierungsbezirk wurden am Freitag, 30. Juni 2017 in einer zentralen Feier im Ravensburger Spieleland geehrt. Den Siegerklassen wurde von der Schulabteilung des Regierungspräsidiums Pokale in Form eines Dodekaeders und Urkunden überreicht. Die Pokale wurden eigens für die Preisverleihung in einem Schulprojekt der Gewerblichen Schule Ravensburg gestaltet und angefertigt. Der Preis für die Siegerklassen bestand darin, bei freiem Eintritt einen Tag im „Ravensburger Spieleland“ verbringen zu können.

    In der Wertung der Klassen 5 ging der 1. Preis an die Klasse 5a vom Hans und Sophie Scholl-Gymnasium in Ulm. Der 2. Preis wurde der Klasse 5a des Graf-Zeppelin-Gymnasiums Friedrichshafen verliehen. Auf Platz 3 kam die Klasse 5a vom Kepler-Gymnasium in Tübingen.
     






    Unter den sechsten Klassen errang die Klasse 6b vom Gymnasium in Markdorf den 1. Platz, auf die Plätze 2 und 3 kamen die Klassen 6d und 6c vom Kepler-Gymnasium Tübingen.
     
     





    Die Idee zum internationalen Klassenwettbewerb hatten Mathematiklehrer aus Straßburg. 1989 wurde „Mathematik ohne Grenzen“ als französisch-deutscher Wettbewerb mit 2000 Schülerin ins Leben gerufen. Die Besonderheit des Wettbewerbs besteht in der Anforderung, die vorgelegten Aufgaben gemeinsam mit der ganzen Mathematikklasse zu lösen. Hier sind neben den mathematischen Kenntnissen Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Organisationsfähigkeit in einer größeren Gruppe gefragt. Die Klassen 5 mussten acht Aufgaben lösen, in den Klassen 6 waren es neun. Zur Erhöhung des Schwierigkeitsgrades und als Ausdruck der Internationalität des Wettbewerbs wurde je eine der Aufgaben in englischer, französischer, spanischer oder italienischer Sprache gestellt und war in der gewählten Fremdsprache zu lösen.
     
     
    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressereferent für Schule und Bildung, unter Tel. 07071/757-2137 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    30.06.2017
    Biosphärengebiet nimmt an Fotowettbewerb zur Wahl des schönsten Naturwunders teil
    Fotoaufnahme einer heimischen Streuobstwiese im Biosphärengebiet nimmt an Online-Abstimmung teil
     Für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb nimmt das Foto „Ruheplatz im Meer aus Kirschblüten“ am Wettbewerb teil. Die Aufnahme wurde von Fotograf Dieter Ruoff erstellt.

    ​Zum achten Mal rufen die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. zur „Wahl des schönsten Naturwunders Deutschlands 2017“ auf. Die Online-Abstimmung läuft vom 29. Juni bis 10. September 2017. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist mit einer Fotografie von Dieter Ruoff vertreten.

    In diesem Jahr stehen „Wilde Wiesen und Weiden“ im Fokus des Fotowettbewerbs der Heinz Sielmann Stiftung und dem Dachverband der deutschen Groß-schutzgebiete – EUROPARC Deutschland. Vom 29. Juni bis 10. September 2017 können Internetnutzerinnen und Internetnutzer unter www.sielmann-stiftung.de/naturwunder sich von den 21 Naturwundern in Bild und Text verfüh-ren lassen und ihren persönlichen Favoriten wählen. Durch einen Klick auf das entsprechende Naturwunder kann die persönliche Wertung unmittelbar online abgeben werden. Zudem besteht mit der Stimmabgabe die Aussicht auf einen attraktiven Preis.
     
    Die Vielfalt in Deutschland ist beeindruckend: Feuchtwiesen, Salzwiesen, Trocken- und Halbtrockenrasen, Bergwiesen, Fettwiesen, Streuwiesen sowie Streuobstwiesen sind nur einige Beispiele, die unsere Natur- und Kulturlandschaften aufweisen.
     
    Traditionell sind Wiesen und Weiden vom Menschen geschaffene Ökosysteme, die durch eine regelmäßige Nutzung im Gleichgewicht gehalten werden. Zudem gibt es noch einige wenige natürliche Standorte. Je nach Ausprägung und Nut-zung entwickelt sich ein großes Spektrum an mehrjährigen Gräsern und Kräu-tern auf den Flächen, die eine Lebensgrundlage für zahlreiche Insekten, Vögel oder Säugetiere bieten.
     
    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb nimmt mit einer Fotografie der heimischen Streuobstwiesen entlang des Albtraufes am Wettbewerb teil. Fotograf Dieter Ruoff gelang es bei dieser Aufnahme einen Ruheplatz inmitten einer Wiese voll blühender Kirschbäume einzufangen.
     
    Die 21 ausgewählten Gebiete befinden sich in den deutschen Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturparks und Wildnisgebieten – den Nationalen Natur-landschaften und stellen Naturräume dar, deren Wiesen und Weiden eine ganz besondere Zusammensetzung an Arten aufweisen, wertvollen Lebensraum bie-ten und charakteristisch für die jeweilige Nationale Naturlandschaft sind.

    Mit der Wahl zum schönsten Naturwunder möchten die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. auf außergewöhnliche Naturphänomene vor der eigenen Haustür sowie in den Urlaubsregionen Deutschlands aufmerksam machen.

    Bildunterschrift:
    Für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb nimmt das Foto „Ruheplatz im Meer aus Kirschblüten“ am Wettbewerb teil. Die Aufnahme wurde von Fotograf Dieter Ruoff erstellt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidi-um Tübingen, Telefon 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    30.06.2017
    B 31, Planfeststellungsverfahren für den Neubau des Anschlusses der Rengoldshauser Straße an die B 31 bei Überlingen-Altbirnau (Bodenseekreis) eingeleitet

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat auf Antrag der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg, und der Großen Kreisstadt Überlingen für den Neubau des Anschlusses der Rengoldshauser Straße an die B 31 bei Überlingen-Altbirnau das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Von Montag, 3. Juli 2017, bis einschließlich Mittwoch, 2. August 2017, wird der Plan im Rathaus der Stadt Überlingen zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres ist der Bekanntmachung zu entnehmen.
     
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
     
    Mit Beginn des Planfeststellungsverfahrens endet die Phase der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung. Anregungen und Bedenken, die in dieser Phase vorgetragen wurden, fließen nicht „automatisch“ in das Planfeststellungsverfahren ein, sondern müssten im Rahmen der Einwendungsfrist erneut vorgebracht werden.

    Zum Vorhaben:
    Das geplante Vorhaben umfasst den Neubau des Knotenpunktes Überlingen-Altbirnau an der B 31 zwischen den bestehenden Anschlussstellen Überlingen-Ost und Überlingen-Nußdorf zur Anbindung der städtischen Rengoldshauser Straße an die B 31. Der Anschluss liegt auf dem Streckenabschnitt der B 31 von Stockach nach Meersburg. Die Rengoldshauser Straße verbindet Überlingen und Nußdorf mit der L 200a, Rengoldshausen und Andelshofen. Die Rengoldshauser Straße muss anschlussbedingt auf etwa 640 m Länge lage- und höhenmäßig angepasst werden. Zur Erschließung der vorhandenen Gebäude und des Fuchshaldenweges wird ein Teilstück der bestehenden Straße weitergenutzt und bis zum Bauende als Lückenschluss ein parallel geführter Radweg vorgesehen. Die Rampen werden mit Kreisverkehren an die Rengoldshauser Straße angeschlossen. Der in Höhe des Fuchshaldenweges querende Rad- und Wanderweg wird mittels eines Durchlasses unter der Rengoldshauser Straße hindurchgeführt. Der neue Anschluss verbessert den Lärmschutz für Nußdorf, weil sich der Verkehr von der dortigen Wohnbebauung wegverlagert.
    Für das Bauvorhaben, einschließlich der landschaftspflegerischen Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung sowie zur Kompensation unvermeidbarer Eingriffe in Natur und Landschaft, werden öffentliche und private Grundstücke in der Stadt Überlingen beansprucht.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 3. Juli 2017 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden und werden zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar sein unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt unter Bekanntmachungen / Planfeststellungsverfahren.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    30.06.2017
    Einladung der Presse zur Presseführung anlässlich 25 Jahre Integriertes Donauprogramm
    am Freitag, 7. Juli 2017, 13:30 Uhr - Aussichtspunkt Blochinger Sandwinkel

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    das Integrierte Donauprogramm (IDP) feiert in diesem Jahr sein 25 jähriges Jubiläum. Das IDP sieht sich als übergeordnetes Programm, das verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur, der Durchgängigkeit für Fische und andere Tiere, der Vernetzung von Lebensräumen mit den Erfordernissen des Hochwasserschutzes an der Donau vereint.
     
    Um dieses Ereignis gebührend zu würdigen, laden wir Sie
     
    am Freitag, 7. Juli 2017
    von 13:30 bis 14:00 Uhr
    beim Aussichtspunkt Blochinger Sandwinkel
    88512 Mengen-Blochingen
     
     
    zur Vorstellung einer der ersten Renaturierungsmaßnahmen, die im Rahmen des Integrierten Donauprogramms umgesetzt wurden, herzlich ein.
     
    Der Initiator des Projekts und damals im Regierungspräsidium Tübingen verantwortliche  Biologe Herr Dr. Helmut Klepser stellt Ihnen und geladenen Gästen, unter ihnen Herr Ministerialdirektor Helmfried Meinel vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, die Renaturierungsmaßnahme vor.
     
    Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Führung begrüßen zu dürfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Simon Kistner
     
     
  • Abteilung 5
    30.06.2017
    Einladung der Presse zur öffentlichen Vorstellung der Kläranlage Sigmaringen anlässlich des Internationalen Donautags 2017
    am Freitag, 7. Juli 2017, 14:30 Uhr - Kläranlage Sigmaringen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    seit 2004 wird der Internationale Donautag (Danube Day) jeweils am bzw. um den 29.06. in allen Donauanliegerstaaten gemeinsam gefeiert. Die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) hat 2017 das Motto: „get active for a cleaner Danube“, was so viel heißt wie „werde aktiv für eine saubere Donau“, gewählt.
     
    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen nimmt auch in diesem Jahr wieder am Internationalen Donautag teil. Aus diesem Anlass laden wir Sie
     
     
    am Freitag, 7. Juli 2017
    von 14:30 bis 15:30 Uhr
    an der Kläranlage Sigmaringen,
    Badstraße 33, 72488 Sigmaringen,
     
     
    zu einer öffentlichen Vorstellung der Funktionsweise der Kläranlage Sigmaringen herzlich ein.
     
    Folgender Ablauf ist vorgesehen:
     
    • Begrüßung Herr Bürgermeister Thomas Schärer, Stadt Sigmaringen
    • Grußwort Herr Ministerialdirektor Helmfried Meinel, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
    • Grußwort Herr Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger, Regierungspräsidium Tübingen
    • Vorstellung der Kläranlage Sigmaringen, Stadt Sigmaringen
     
    Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Simon Kistner
     
     
  • Abteilung 10
    30.06.2017
    Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg
    Regierungspräsidium Tübingen bestellt Torsten Mall als neuen Leiter des Eichamts Karlsruhe
     Herr Torsten Mall; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser hat Herrn Torsten Mall zum neuen Leiter der Eichamts Karlsruhe bestellt. Für diese Aufgabe ist Herr Mall besonders qualifiziert durch sein profundes Fachwissen und seine vielfältigen Erfahrungen, die er auf verschiedenen Stationen in der Eichverwaltung des Landes Baden-Württemberg gesammelt hat.

    Herr Mall startete seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Maschinenschlosser. Anschließend hat er an der Fachhochschule Karlsruhe das Fachgebiet Sensorsystemtechnik studiert und 1997 mit dem Diplom abgeschlossen. Nach dem Eintritt in das staatliche Eichwesen als Eich-Inspektor-Anwärter beim Eichamt Fellbach und dem Vorbereitungsdienst besuchte Herr Mall die Deutsche Akademie für Metrologie in München und schloss 2002 seine Ausbildung im gehobenen eichtechnischen Dienst ab.
     
    Zum 1. September 2004 wechselte Herr Mall zum Eichamt nach Karlsruhe. Dort bearbeitete er als Eichbeamter ein breites Aufgabenspektrum von der Eichung von Geschwindigkeitsmessanlagen über Fertigpackungskontrollen bis hin zur Überwachung medizinischer Laboratorien.
     
    2008 wurde Herr Mall zum Fachbereichsleiter bestellt und 2012 als stellvertretender Leiter des Eichamts Karlsruhe.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Eichamt Karlsruhe ist Teil des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg (EBBW). Dieser Landesbetrieb gehört als Abteilung 10 zum Regierungspräsidium Tübingen.
    Das Eichamt Karlsruhe ist mit seinen 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern örtlich zuständig in den Stadtkreisen Baden-Baden, Karlsruhe und Pforzheim sowie in den Landkreisen Calw, Enzkreis, Freudenstadt, Karlsruhe und Rastatt. Durch eine Vielzahl von Kontrollen und Überwachungen sorgt es dort zum Beispiel dafür, dass Handelswaagen ordnungsgemäß messen und den richtigen Gewichtswert anzeigen und Fertigpackungen die gesetzlich vorgegebenen Füllmengenanforderungen einhalten. Das Eichamt Karlsruhe ist zudem die einzige Stelle in ganz Baden-Württemberg, die Strahlenschutzmessgeräte eicht. Die regelmäßige Eichung dieser Messgeräte zur Ermittlung der Dosis durch Photonenstrahlung dient dem direkten Personenschutz.
     
    Die insgesamt acht Eichämter in Baden-Württemberg sorgen durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für einen fairen Wettbewerb im Handel. Zugleich stärken sie dadurch das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden in die Zuverlässigkeit von Messgeräten und Messwerten.
     
    Bild:
    Herr Torsten Mall; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    30.06.2017
    B 28, Rottenburg – Tübingen
    Lärmschutz im Bereich von Tübingen-Bühl

    ​Der Planfeststellungsbeschluss für den Bau der B 28 zwischen Rottenburg und Tübingen sieht in Bühl im Bereich des Bauwerks 5 (Unterführung der Knollstraße) den Bau einer rund 120 Meter breiten Fledermausüberflughilfe bis vier Meter über die Fahrbahn vor. Die Überflughilfe, die im unteren Bereich als geschlossene Wand und darüber als Zaun ausgeführt werden soll, schließt an ihrem westlichen Ende direkt an eine Lärmschutzwand an. In östlicher Richtung entsteht eine rund 100 Meter lange Lücke zwischen der Überflughilfe und einer weiteren Lärmschutzwand, die auf einem Lärmschutzwall mit einer Höhe von 4,5 bis fünf Metern aufbaut.

    Das Regierungspräsidium Tübingen und die Universitätsstadt Tübingen werden nun gemeinsam prüfen, wie der Lärmschutz im Bereich von Bühl weiter verbessert werden kann. Beide Seiten werden in nächsten Tagen ihre Vorschläge diskutieren und dabei ausloten, wie die Maßnahmen des Regierungspräsidiums und der Stadt sinnvoll kombiniert werden können.
     
    Regierungspräsident Klaus Tappeser und Oberbürgermeister Boris Palmer sind sich dabei im Ziel einig: „Eine Lücke von nur 100 Metern zwischen Lärmschutzwall und Fledermauswand ist den Bürgerinnen und Bürgern schwer zu vermitteln. Ziel ist es, diese Lücke zu schließen, damit Mensch und Tier profitieren.“

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    29.06.2017
    Regierungspräsidium schließt Zielabweichungsverfahren für geplanten Abbau hochreiner Kalke am Standort Mittelberg ab
    Umfangreiche Auflagen für nachfolgendes Genehmigungsverfahren

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hält den von der Forstverwaltung Prinz zu Fürstenberg geplanten Abbau von hochreinen Kalken am Standort Mittelberg in Beuron-Thiergarten (Landkreis Sigmaringen) unter raumordnerischen Gesichtspunkten für vertretbar. Dieses Ergebnis des Zielabweichungsverfahrens hat das Regierungspräsidium bei einer Informationsveranstaltung am 28.06.2017 in Beuron der Öffentlichkeit vorgestellt. Ob das Vorhaben auch naturschutz- und artenschutzrechtlich genehmigungsfähig ist, ist vom Landratsamt Sigmaringen im sich anschließenden Genehmigungsverfahren zu prüfen.

    Die Forstverwaltung Prinz zu Fürstenberg möchte auf einer Fläche von 9,1 ha an der Nordflanke des Mittelbergs bei Beuron-Thiergarten (Landkreis Sigmaringen) hochreine Weißkalke abbauen. Der Abbaustandort liegt an der vom Donautal abgewandten Seite des Mittelbergs. Zwischen Mittelberg und Donautal befinden sich noch ein landwirtschaftlich genutztes Tal und der Bergrücken Falkenstein. Es bestehen damit keine Sichtbeziehungen zwischen dem Donautal und dem Vorhaben.
     
    Das Material soll über auf Stelzen montierte Förderbänder an die L 197 transportiert werden. Dadurch kann der Eingriff in den Wald minimiert werden.
     
    Die am Mittelberg anstehenden Weißkalksteine weisen einen Kalziumkarbonat-Gehalt von 98% bis 99% auf und sind damit besonders hochwertig. Sie werden unter anderem von der Glas- und Keramikindustrie, der chemischen Industrie, der Umwelttechnik sowie von weiteren Industriezweigen benötigt.
     
    Das geplante Abbauvorhaben ist von einem im Regionalplan Bodensee-Oberschwaben festgesetzten Ziel der Raumordnung „Bereich zur Sicherung von Rohstoffvorkommen“ überlagert. Bei diesen Bereichen hat eine abschließende Abwägung raumordnerischer Belange noch nicht stattgefunden, sie sind jedoch von Nutzungen freizuhalten, die einem späteren Rohstoffabbau entgegenstehen. Grundsätzlich ist ein Rohstoffabbau zu einem späteren Zeitpunkt jedoch vorgesehen, weshalb diese Bereiche in der Regel bei einer Regionalplanfortschreibung nach dann abschließender Abwägung in Vorrangbereiche für Rohstoffabbau, in denen der Rohstoffabbau aus raumordnerischer Sicht möglich ist, umgewidmet werden.
     
    In den Sicherungsbereichen ist der Rohstoffabbau zunächst jedoch ausgeschlossen, so dass vor dem Genehmigungsverfahren ein Zielabweichungsverfahren durchgeführt werden musste. Dabei war zu prüfen, ob ein vorzeitiger Eingriff in den Sicherungsbereich aus raumordnerischen Gründen ermöglicht werden kann.
     
    Mit der Festlegung des Sicherungsbereichs hat der Regionalverband die Weichen bereits in Richtung Rohstoffabbau gestellt. Dies kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass dieser Bereich von keinen anderen Zielen der Raumordnung, wie zum Beispiel einem „Schutzbedürftigen Bereich für Naturschutz und Landschaftspflege“ überlagert ist.
     
    Die geplante Abbaufläche liegt jedoch innerhalb des FFH-Gebiets „Oberes Donautal zwischen Beuron und Sigmaringen“, des Vogelschutzgebiets „Südwestalb und Oberes Donautal“ sowie im Naturpark Obere Donau und im Landschaftsschutzgebiet „Donau- und Schmeietal. Mit diesen Schutzgebietskulissen hat man sich auch im vorliegenden Zielabweichungsverfahren auseinandergesetzt.
     
    Zu beachten ist jedoch auch, dass es sich bei den am Mittelberg anstehenden hochreinen Weißkalksteine um einen ganz besonderen Rohstoff handelt, der von zahlreichen Industriezweigen benötigt wird und es aus Sicht der Raumordnung keine vertretbaren Standortalternativen gibt.
     
    Obwohl der geplante Abbaustandort in einem landschaftlich sehr sensiblen Bereich liegt, lassen sich auf der Ebene der Raumordnung keine unüberwindbaren Kriterien erkennen, die einem Abbau zwingend entgegenstehen würden. Daher überwiegen auf dieser Ebene die Belange der Rohstoffversorgung diejenigen des Natur-, Arten- und Landschaftsschutzes.
    Das Regierungspräsidium hat die Zielabweichung zugelassen, wobei ein umfangreicher Maßgabenkatalog aufgestellt wurde, in den die Anregungen und Forderungen der an diesem Verfahren beteiligten Träger öffentlicher Belange aufgenommen wurden.
     
    Beispielsweise ist zur Reduzierung der Staubimmissionen eine Einhausung der Förderbänder vorzusehen. Ebenso muss die landschaftsbildprägende und naturschutzfachlich äußerst hochwertige bewaldete Kuppe des Mittelbergs - einschließlich eines Pufferstreifens - während und nach dem Abbau erhalten bleiben. Bezüglich des Transports des gewonnenen Materials ist die Option des Bahntransportes intensiv zu verfolgen.
     
    Die in der Zielabweichungsentscheidung festgelegten Maßgaben sind vom Landratsamt Sigmaringen im sich anschließenden Genehmigungsverfahren zu berücksichtigen. Ebenso wird in diesem Verfahren über die erforderliche Erlaubnis zum Abbau von Steinen im Landschaftsschutzgebiet und über die FFH-Verträglichkeit entschieden.
     
    Erläuterungen
    Bei einem Zielabweichungsverfahren kann das Regierungspräsidium als höhere Raumordnungsbehörde in einem Einzelfall auf Antrag eine Abweichung von einem Ziel der Raumordnung zulassen, wenn die Abweichung unter raumordnerischen Gesichtspunkten vertretbar ist und die Grundzüge der Planung nicht berührt werden (§ 24 Landesplanungsgesetz). Durch das Abbauvorhaben wird folgendes raumordnerische Ziele des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben 1996 berührt: „Bereich zur Sicherung von Rohstoffvorkommen“ (Plansatz 2.1.3 des Teilregionalplans „Oberflächennahe Rohstoffe 2003“).
     
    Die Forstverwaltung Prinz zu Fürstenberg hat beim Regierungspräsidium Tübingen für das geplante Abbauvorhaben einen Antrag auf Durchführung eines Zielabweichungsverfahrens gestellt. 

    Standort des Abbauvorhabens:
    Die schwarze Markierung umrahmt das vorgesehene Abbauvorhaben
    (Auszug aus der topographischen Karte)
     


    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
     
    Die Entscheidung im Zielabweichungsverfahren wird ab Donnerstag, den 29.06.2017 im Internetauftritt des Regierungspräsidiums abrufbar sein.
  • Abteilung 4
    28.06.2017
    L 383 Instandsetzung der Brücke über den Öschenbach in Mössingen-Öschingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 3. Juli, bis voraussichtlich Ende September 2017 die Brücke über den Öschenbach in der Ortsdurchfahrt von Mössingen-Öschingen instand setzen.

    Die 63 Jahre alte Brücke weist Schäden an den Kragarmen (Gehwegen) und Betonflächen auf, die durch Umwelteinflüsse und den Verkehr hervorgerufen wurde. Die Sanierung fördert den dauerhaften Erhalt der Brücke und die Verkehrssicherheit. Die Durchführung der Arbeiten wurde mit der Stadt Mössingen und weiteren Beteiligten umfassend abgestimmt.
     
    Für die Instandsetzung wird die L 383 innerhalb der Ortsdurchfahrt von Öschingen voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Mössingen – Nehren – Gomaringen und Bronnweiler sowie in umgekehrter Richtung.
     
    Die Vollsperrung hat auch Auswirkungen auf die Haltestellen des ÖPNV in Öschingen. Die Haltestellen Adler und Lamm werden zusammengefasst und in die Dürerstraße, Ecke Schulstraße, verlegt. Die beiden Haltestellen Schöllerstraße werden zusammengefasst und nur mit einem Halt auf der Südseite in Fahrtrichtung Freibad bedient. Bei den Haltestellen Mühlberg, Wendeplatte und Reutlinger Straße gibt es keine Veränderung. Ein Ersatzfahrplan ist nicht vorgesehen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Bauzeit nicht auszuschließen sind.
     
    Die Baukosten der Instandsetzungsmaßnahmen betragen rund 249.000 Euro, wovon das Land Baden Württemberg 238.000 Euro und die Stadt Mössingen mit den Leitungsträgern 11.000 Euro trägt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    27.06.2017
    Regierungspräsidium Tübingen überprüft vom 3. bis 13. Juli 2017 Brücken im Landkreis Biberach

    ​Vom 3. bis 13. Juli 2017 führt der Bauwerksprüfer des Regierungspräsidiums Tübingen die sogenannte Hauptprüfung nach DIN 1076 an 20 Brücken im Zuge von Bundesstraßen im Landkreis Biberach durch, insbesondere auf der B 30 und B 312.

    Bei der alle sechs Jahre stattfindenden Hauptprüfung werden alle Brückenbestandteile handnah geprüft, vor allem aber Bauwerksteile, die für die Tragfähigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit des Bauwerks maßgebend sind. Weiterhin richtet der Bauwerksprüfer sein Augenmerk auf mögliche Abnutzungserscheinungen, die an den Brücken durch die Verkehrsbelastung sowie durch äußere Einwirkungen, wie z. B. Witterungseinflüsse und Tausalze, entstanden sind. Diese Prüfung kann mit der TÜV-Prüfung von Fahrzeugen verglichen werden. Im Regierungsbezirk Tübingen werden insgesamt über 1.850 Brücken regelmäßig einer solchen Prüfung unterzogen.
     
    Bei diesen Prüfungen kommt ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät zum Einsatz. Dieses sechsachsige Spezialfahrzeug mit einem Gewicht von 35 t, einer Länge von 12 m und einer Höhe von 4 m fährt im Bereich des rechten Fahrstreifens und bietet den Prüfern über eine schwenk- und ausfahrbare Arbeitsbühne den Zugang zur Brückenunterseite. Ein zusätzlicher Hublift auf der Arbeitsbühne bringt den Prüfer ganz dicht an alle Teile der Brückenunterseiten heran. Ein großer Vorteil des Gerätes besteht darin, dass es in der Arbeitsstellung nur einen Fahrstreifen beansprucht und damit den laufenden Verkehr nur wenig beeinträchtigt.
     
    Für den Einsatz des Fahrzeuges muss deshalb auf den betroffenen Straßenabschnitten nur ein Fahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr wird über eine Lichtsignalanlage oder Verkehrszeichen geregelt, mit temporären Verkehrsbehinderungen ist daher dennoch zu rechnen. Bei den Brücken südlich vom sogenannten Jordan-Ei wird eine halbseitige Umleitung eingerichtet.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis.
     
    Der folgende Terminplan ist vorgesehen. Änderungen sind aufgrund der Witterung oder unvorhergesehenen Gegebenheiten kurzfristig möglich:
     

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    27.06.2017
    Verfahren zur Errichtung einer 380-kV-Höchstspannungsfreileitung der Amprion GmbH von Reutlingen-Rommelsbach bis zur Umspannanlage Herbertingen
    Die Erörterungsverhandlung des Regierungspräsidiums findet am 12. und 13. Juli 2017 in Münsingen statt.

    ​Für die Errichtung einer 380-kV-Hochspannungsleitung von Reutlingen-Rommelsbach bis zur Umspannanlage Herbertingen hat die Amprion GmbH beim Regierungspräsidium Tübingen einen Antrag auf Planfestellung gestellt. Das Regierungspräsidium hat im November 2016 das Anhörungsverfahren eingeleitet. Bis einschließlich Mittwoch, 18. Januar 2017, lagen die Pläne und Unterlagen zur Prüfung der Umweltverträglichkeit in den betroffenen Städten und Gemeinde in den Landkreisen Reutlingen, Biberach und Sigmaringen zur Einsicht aus. Bis 1. Februar 2017 konnten Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden.

    Am Mittwoch, 12. Juli 2017, ab 10:00 Uhr, sowie am Donnerstag, 13. Juli 2017, ab 9:00 Uhr, werden die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange erörtert. Das Regierungspräsidium führt die Veranstaltung im Großen Saal in der Zehntscheuer – Bürgerhaus Münsingen, Zehntscheuerweg 11, 72525 Münsingen durch. Es wird gebeten, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.
     
    Der Erörterungstermin beginnt am 12. Juli 2017 mit der Vorstellung des bisherigen Verfahrens und des Antrags sowie der Erörterung der Planrechtfertigung. Etwa ab 11:00 Uhr soll die Trassenführung abschnittsweise von Norden nach Süden erörtert werden. Bei Bedarf wird dieser Tagesordnungspunkt am zweiten Tag fortgesetzt. Am zweiten Tag wird sich vormittags die Erörterung der öffentlichen Belange an (insbesondere Natur- und Landschaftsschutz, Artenschutz, Boden, Wasser, Land- und Forstwirtschaft) anschließen. Die Erörterung der Auswirkungen der Planung auf das Schutzgut Mensch (Elektromagnetische Felder, Schall), bauzeitlicher Belange und von Grundstücksbetroffenheiten beginnt voraussichtlich nicht vor 14:00 Uhr.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen weiterhin abrufbar unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren. Hier finden sie ebenfalls eine vorläufige Tagesordnung.

    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 / 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    26.06.2017
    Staatssekretär Dr. Andre Baumann im Rahmen des Pflegefamilienfestes des Alb-Donau-Kreises zu Gast im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    Einladung der Presse am Sonntag, 2. Juli 2017, 10:00 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    beim Pflegefamilienfest des Alb-Donau-Kreises treffen sich alle Pflegeeltern mit den Pflegekindern und ihren eigenen Kindern zu einem vielfältigen Tag im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.
    Unterschiedliche Bildungsprogramme rund um „vom Schaf zum Pulli“, „vom Wald zum bedruckten Papier“ und „vom Acker auf den Teller“ warten auf die Familien. Dabei entdecken Groß und Klein eine Wacholderheide, ein Waldstück und einen Ackerstreifen. Sie filzen mit Wolle, bedrucken eigene Motive auf Papier und kochen Linsengerichte.
     
    Staatssekretär Dr. Andre Baumann nutzt diese Gelegenheit, das Biosphärenzentrum mit seinem pädagogischen Programm kennen zu lernen.
     
    Hiermit laden wir Sie
     
    zum Pflegefamilienfest des Alb-Donau-Kreises
    am Sonntag, 02.07.2017, 10:00 Uhr,
    ins Biosphärenzentrum Schwäbische Alb,
    Von der Osten Str. 4,6, 72525 Münsingen,
     
    herzlich ein.
     
    Folgende Programmpunkte sind vorgesehen:

    10:00 Uhr
    Begrüßung durch Herrn Josef Barabeisch - Dezernent für Jugend und Soziales (Alb-Donau-Kreis)
    10:30 Uhr
    Wacholderheide, Buchenwald und Acker als Lebensräume selbst erleben und als Systeme mit vielfältigen Beziehungen/ Verknüpfungen und mit ihren aktuellen Entwicklungen entdecken
    12:30 Uhr
    Mittagessen
    14:00 Uhr
    Grußworte Staatssekretär Dr. Andre Baumann (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden Württemberg), Landrat Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis)
    14:15 Uhr
    Die Wertschöpfungsketten Woll-, Holz- und Linsenverarbeitung entdecken und das Handwerk ausprobieren. Ideen für ein nachhaltiges Handeln im eigenen Alltag bekommen
    16:00 Uhr
    Ende

    Über Ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung würden wir uns sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Simon Kistner
  • Abteilung 5
    26.06.2017
    Wein, Wort und Wildbakers
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt im Rahmen eines kulinarisch-literarischen Abends zum Genuss mit allen Sinnen ein
     Schmid Hausbrot, Foto: Wildbakers

    ​Einen humorvollen und genussreichen Abend verspricht das Sommerprogramm des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb am 14. Juli 2017 von 19.00 bis 22.00 Uhr. Die Weinerlebnisführer Martin Schadenberger und Alfons Ruß warten gemeinsam mit Erlebnisbäcker Jörg Schmid von den Wildbakers mit leckeren Produkten und allerhand Wissenswertem rund um die Kulturgüter Wein und Brot auf.

    Bei „Wein, Wort und Brot“ erwartet die Teilnehmer viel Unterhaltsames, Informatives und Köstliches. Auf humorvolle Art werden erlesene Weine und geschmacklich harmonierende Brote vorgestellt und verzehrt. Dazu gibt es interessante Informationen zum Weinbau- und Brotback-Handwerk und zur Partnerschaft von Wein und Brot in Brauchtum und Glaube.


    Als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel hat das Brot seit rund 10.000 Jahren für die Menschen eine extrem wichtige Bedeutung. Das wird auch in Kultur und Glaube sichtbar, so beispielsweise beim Brotbrechen als Symbolik für das Teilen oder beim Brauch, Brot und Salz zum Einzug in ein neues Zuhause zu verschenken.

    Das Kulturgut Wein hat eine ebenso lange Geschichte und findet sich als Symbol in Brauchtum und Glaube in unterschiedlichen Mythologien und Religionen sehr häufig wieder.

    Martin Schadenberger und Alfons Ruß, beide Mitglieder der Weingärtnergenossenschaft Metzingen, kredenzen 5-6 hochwertige Metzinger Weine und vermitteln dabei mit viel Sachverstand die Besonderheiten des Metzinger Anbaugebietes und der vorgestellten regionalen „Tropfen“.

    Jörg Schmid, gemeinsam mit seinem Wildbakers-Kollegen Johannes Hirth deutscher Meister des Bäckerhandwerks, hat es sich zur Aufgabe gemacht, traditionelles Know-How mit originellen und fortschrittlichen Ideen zu kombinieren und dabei „Backen als Erlebnis“ neu zu definieren. Er setzt dabei ebenfalls ausschließlich auf regionale Produkte.
     
    Kosten: 25 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bis spätestens 30.06.2017 unter 07381 932938-31 erforderlich.
     
    Bildunterschrift:
    1. Schmid Hausbrot, Foto: Wildbakers
    2. Dinkel Extrem, aufgeschnitten, Foto: Wildbakers

    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung ist Teil des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Gedruckte Programmflyer liegen in Rathäusern und bei allen Partnern des Biosphärengebiets aus und sind im Biosphärenzentrum bestellbar.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Roland Heidelberg  von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    23.06.2017
    600.000 Euro Fördermittelmittel für Hochwasserschutzmaßnahmen in Straßberg

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Damit sich ein Hochwasser wie im Frühjahr 2013 nicht wiederholt, unterstützt das Land Baden-Württemberg die Gemeinde Straßberg bei der Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen.“

    Das Land Baden-Württemberg übernimmt für die Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Gemeinde Straßberg rund 600.000 Euro der Gesamtkosten in Höhe von ca. 870.000 Euro. Mit diesen Maßnahmen werden die Siedlungsgebiete vor einem Hochwasser geschützt, mit dessen Auftreten statistisch alle einhundert Jahre zu rechnen ist.
     
    „Der Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser ist ein vorrangiges Anliegen des Landes. Ich freue mich deshalb, dass die Umsetzung der Maßnahmen in diesem Jahr möglich ist “, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Extrem starke Niederschläge führten im Frühjahr 2013 in Straßberg und Kaiseringen zu einem Hochwasser an der Schmeie. Die Überflutungen verursachten erhebliche Schäden an Wohnhäusern, Sportstätten und Einrichtungen der öffentlichen Infrastruktur. Im Anschluss an dieses Ereignis hat die Gemeinde Straßberg noch im Jahr 2013 die Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes beauftragt.
     
    Das Hochwasserschutzkonzept beinhaltet insbesondere den Bau von verschiedenen lokalen Schutzmaßnahmen in Form von Hochwasserschutzdämmen und Hochwasserschutzmauern entlang der Schmeie. Mit dem vom Land zur Verfügung gestellten Geld werden die Maßnahmen in den Gewässerabschnitten beim Sportplatz, beim Pflegeheim, der Wiesen-  und  Gartenstraße sowie an der Kaplaneiquelle nun umgesetzt. Zusätzlich sind als Objektschutz mobile Dammbalkensysteme vorgesehen. Dabei handelt es sich in der Regel um Aluminiumprofile, die im Fall eines drohenden Hochwassers innerhalb weniger Stunden aufeinander gestapelt werden können, um auf diese Weise einzelne Gebäude zu schützen. Darüber hinaus soll im Bereich des Sportplatzes durch die Beseitigung eines Sohlbauwerks der Abfluss optimiert werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    23.06.2017
    Regierungspräsidium Tübingen erteilt Staatliche Anerkennung für Physiotherapieschule in Balingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat der Physiotherapieschule am Plettenberg nur sieben Monate nach der Genehmigung des Schulbetriebs die Eigenschaft einer staatlich anerkannten Ersatzschule verliehen. Damit erhält die Physiotherapieschule das dauerhafte Recht, die staatlichen Prüfungen in der Physiotherapie abzunehmen.

    Durch die Aufgabe des Schulbetriebs durch die PBG gGmbH zum 30. August 2016 war die Zukunft der Schule und der Auszubildenden zunächst ungewiss. Mit der Medischulen UG übernahm eine namhafte und erfahrene Schulträgerin die Schule. Zur Gewährleistung des Schulstandorts zogen alle maßgeblich Beteiligten sowie das Regierungspräsidium an einem Strang. Mit der neuen Trägerschaft gelang es, die Voraussetzungen für die staatliche Anerkennung in kürzester Zeit zu erfüllen und die Zukunft der Schule zu sichern. Ein dauerhaft ordnungsgemäßer Schulbetrieb ist zwischenzeitlich gewährleistet, so dass die gesetzlich vorgesehene Wartefrist für die staatliche Anerkennung von drei Jahren auf sieben Monate verkürzt werden konnte.
     
    Die Medischulen UG hatte im Sommer 2016 die Trägerschaft der Physiotherapieschule übernommen. Auf deren Antrag hat das Regierungspräsidium Tübingen den Schulbetrieb ab 1. September 2016 genehmigt. Dadurch wurde die Möglichkeit eröffnet, dass die Schülerinnen und Schüler der damaligen Plettenbergschule ihre Ausbildung nahtlos fortsetzen bzw. neue Interessenten eine Ausbildung zum Physiotherapeuten an der Schule aufnehmen konnten.
     
    Der neue Schulträger hat in den Räumlichkeiten der Schule mit den bewährten Lehrpersonal nicht nur den Schulbetrieb weitergeführt, sondern in der Folge auch neue Klassen mit Ausbildungsbeginn im Frühjahr 2017 eingerichtet. Die Zahl der Ausbildungsplätze hat sich damit auf insgesamt 73 erhöht. Auch im Frühjahr 2018 soll ein neuer Kurs mit der Ausbildung beginnen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    23.06.2017
    B 28, neue Lückenampel an Kreuzung mit K 6714 (Eichbergstraße) bei Metzingen
    Optimierung der Verkehrsführung

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Montag, 19. Juni 2017, eine neue Lückenampel an der Kreuzung der B 28 und der K 6714 (Eichbergstraße) bei Metzingen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit aufstellen. Durch eine Optimierung des Bauablaufs kommt es zu einer temporären Änderung der Verkehrsführung: Seit heute (23. Juni 2017) ist die Abfahrtsrampe zur B 28 von Metzingen kommend in Fahrtrichtung Reutlingen bzw. Stuttgart für ein paar Tage freigegeben.

    Verkehrsteilnehmer aus Richtung Eningen in Richtung Stuttgart können in dieser Zeit über den Kreisverkehr an der Maienwaldstraße und zurück in Richtung Eningen die Abfahrtsrampe zur B 28 Richtung Stuttgart nutzen. Sobald die Bauarbeiten an dieser Abfahrtsrampe, aus heutiger Sicht Ende KW 26 bzw. Anfang KW 27, muss diese aber für zwei bis drei Tage gesperrt werden.
    Die Auffahrtsrampe von der B 28 von Bad Urach bzw. vom Auchtertknoten kommend bleibt über die gesamte Bauzeit gesperrt.
     
    Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Baustellenbereich aufmerksam zu passieren, um gegebenenfalls kurzfristig erforderliche Änderungen der Verkehrsführung wahrnehmen zu können.
    Das Regierungspräsidium geht weiter davon aus, dass die Baumaßnahme bei geeigneten Witterungsverhältnisse Mitte Juli 2017 fertig gestellt ist.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    22.06.2017
    B 31, Fortsetzung der Erhaltungsmaßnahmen zwischen Oberuhldingen und Meersburg
    Halbseitige Sperrung der B 31 vom 26.06 bis voraussichtlich 21.07.2017

    ​Ab Montag, 26. Juni 2017, werden die Erhaltungsmaßnahmen an der Fahrbahn der B 31 zwischen Oberuhldingen und Meersburg fortgesetzt. Die Arbeiten an der stark geschädigten Fahrbahn, die Mitte Mai begonnen hatten und seit den Pfingstferien ausgesetzt sind, dauern voraussichtlich bis 21. Juli 2017.

    Die anstehenden Sanierungsarbeiten betreffen den ca. 3,5 km langen 2-streifigen Streckenabschnitt und den ca. 1,5 km langen 4-streifigen Abschnitt. Im Rahmen der Asphaltierungsarbeiten wird dort auch die Betongleitwand endgültig in die Asphaltschichten eingebunden. Darüber hinaus werden außerhalb der erwähnten Abschnitte der B 31 weitere Schäden an der Fahrbahn bei Unteruhldingen beseitigt, die zuletzt im Rahmen der Straßenunterhaltung festgestellt wurden. Diese Arbeiten werden ebenfalls im Zuge der anstehenden Erhaltungsmaßnahmen beseitigt, damit die Eingriffe in den Verkehr auf dieser bedeutenden Verkehrsachse im nördlichen Bodenseeraum minimiert werden.
     
    Für die Durchführung der Sanierungsarbeiten wird die B 31 halbseitig gesperrt. Die Sperrung ist nicht nur unter technischen Gesichtspunkten, sondern auch aus Gründen der Arbeitssicherheit erforderlich. Das gilt auch für den 4-streifigen Streckenabschnitt, wo hinter der Betongleitwand ein ausreichend großer Sicherheitsraum eingerichtet werden muss. Durch die Optimierung des Bauablaufs können alle anstehenden Arbeiten zeitgleich ausgeführt und so die Bauzeit minimiert werden.
     
    Wie schon bei den Sanierungsarbeiten im Mai wird der Verkehr in Fahrtrichtung Friedrichshafen während der Bauarbeiten wechselseitig durch die Baustelle geführt werden. Die Gegenrichtung wird wieder umgeleitet. Hierzu wird der Pkw-Verkehr in Fahrtrichtung Überlingen über die B 33 Ortsdurchfahrt Meersburg – L 201 Unteruhldingen – Oberuhldingen zur B 31 geführt. Der Lkw-Verkehr wird ab der Anschlussstelle Stetten über die B 33 Markdorf – Bermatingen – Neufrach – Stefansfeld – L 201 Mimmenhausen – Mühlhofen – Oberuhldingen zur B 31 umgeleitet.
     
    Das Regierungspräsidium bittet für die Verkehrseinschränkungen um Verständnis. Bei der Festlegung des Umsetzungszeitraums wurde vor allem auch auf den Messe- und Ferienreiseverkehr Rücksicht genommen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung
     
  • Abteilung 5
    22.06.2017
    Biosphärengebiet Schwäbische Alb feiert Gewinn des Bundeswettbewerbs „Nachhaltige Tourismusdestinationen“
    Einladung der Presse am Sonntag, 25. Juni 2017, 17:00 Uhr auf dem Hofgut Hopfenburg in Münsingen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    vergangene Woche wurde das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zur nachhaltigsten Tourismusdestination Deutschlands gekürt. Bei der Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin bestach die Region durch eine konsequente nachhaltige Ausrichtung und einem starken „Wir-Gefühl“. Die Auszeichnung ist eine Wertschätzung für die Region und ihre vielen aktiven Partner und Akteure.
     
    Neben 29 Städten und Gemeinden, drei Landkreisen und zwei Regierungsbezirken setzen sich zahlreiche Vereine, Verbände und über 100 zertifizierte Biosphärengebiets-Partner für die nachhaltige Entwicklung der Modellregion ein.
     
    Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, die Stadt Münsingen und das Hofgut Hopfenburg möchten mit den am Wettbewerb beteiligten Akteuren den ersten Platz gemeinsam feiern.
     
    Zu dieser internen Feier
     
     
    zum Gewinn des Bundeswettbewerbs „Nachhaltige Tourismusdestinationen“
    am Sonntag, 25.06.2017, 17.00-20.00 Uhr,
    auf dem Hofgut Hopfenburg,
    Hopfenburg 12, 72525 Münsingen,
     
     
    laden wir Sie hiermit herzlich ein.
     
    Die beteiligten Akteure geben vor Ort gerne Ein- und Ausblicke in die nachhaltige Entwicklung der Region der letzten Jahre und wie sie die Auswirkungen des Preises für die weitere Tourismusentwicklung einschätzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Simon Kistner 
  • Abteilung 4
    21.06.2017
    B 30/312/465, Umbau Jordan-Ei bei Biberach / Sperrung der B 465 vom Jordan-Ei bis zur Memminger-Straße in Biberach ab 26.06.2017
    Aufhebung der Sperrung der B 465 von der Memminger-Straße bis zum Jordan-Ei und des Abfahrtsastes der B 30 aus Richtung Ulm ab 23.06.2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen führt seit Anfang April 2017 am Jordan-Ei bei Biberach Straßenbauarbeiten zur Verbesserung des Verkehrsflusses durch. Dabei werden abschnittsweise ein U-Turn vor dem Jordan-Ei und ausreichend lange Verflechtungsstrecken in den Auf- und Abfahrtsrampen gebaut. Die wesentlichen Arbeiten sind inzwischen fertig gestellt.

    Ab Montag, 26. Juni 2017, wird der schadhafte Belag der B 465 vom Jordan-Ei in Richtung Biberach auf eine Länge von ca. 300 m komplett erneuert. Dazu wird die B 465 vom Jordan-Ei bis zur Memminger Straße in Biberach vom 26. Juni 2017 ab 9:00 Uhr bis voraussichtlich 30. Juni 2017 voll gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt vom Jordan-Ei über die B 312 Waldseer Straße und die L 280 Königsbergallee zur Memminger Straße.
     
    Die derzeitige Sperrung der B 465 von der Memminger Straße bis zum Jordan-Ei und des Abfahrtsastes der B 30 aus Richtung Ulm wird ab 23. Juni 2017 aufgehoben.
    Die Baukosten für die Umbauarbeiten am Jordan-Ei betragen ca. 1,4 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    21.06.2017
    B 30, Instandsetzung der Brücke über die K 9916 bei Ulm-Gögglingen ab 26. Juni 2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 26. Juni 2017, bis voraussichtlich Ende September 2017 die Brücke über die K 9916 im Zuge der B 30 zwischen den Anschlussstellen Wiblingen und Donaustetten instand setzen. Die Sanierungsmaßnahme betrifft den Bauwerksteil im Bereich der Fahrbahnrichtung Biberach. Aufgrund langjähriger hoher Verkehrsbelastung und Tausalzeinwirkungen besteht dort dringend Sanierungsbedarf. Nicht betroffen ist der erheblich jüngere Teil im Bereich der Fahrbahnrichtung Ulm.

    Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Im ersten Bauabschnitt ab 26. Juni 2017 wird eine Mittelstreifenüberfahrt gebaut. Dazu werden in beide Fahrtrichtungen die Überholspuren eingezogen. Während der Arbeiten, die ein bis zwei Wochen dauern werden, steht auf beiden Richtungsfahrbahnen nur jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung.
     
    In zweiten Bauabschnitt wird voraussichtlich ab 5. Juli die Verkehrsführung während der eigentlichen Instandsetzungsarbeiten vorbereitet. In dieser Zeit steht auf der Fahrbahn in Richtung Ulm nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Insbesondere während der Montage der transportablen Schutzwände muss mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden.
     
    Voraussichtlich ab 12. Juli bis zum Ende der Bauzeit stehen den Verkehrsteilnehmern in Fahrtrichtung Ulm zwei Fahrstreifen mit reduzierten Fahrstreifenbreiten zur Verfügung. In Fahrtrichtung Biberach wird der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. In dieser Zeit läuft der gesamte Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Ulm.
     
    Zur Instandsetzung der Unterseite der Brücke wird die K 9916 zwischen Unterweiler und Gögglingen ab 26. Juni 2017 während der gesamten Bauzeit immer wieder tageweise halbseitig gesperrt.
    Die Kosten der Gesamtmaßnahme betragen ca. 890.000 Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    21.06.2017
    Tina Krehan – Originale und Skizzen
    Die Ausstellung ist vom 26. Juni bis 20. Juli 2017 in der Gemeindebibliothek in Uttenweiler zu sehen.
     Portrait Tina Krehan

    ​Es wimmelt kräftig im Schwabenland! Mit ihren Wimmelbüchern begeistert die Künstlerin Tina Krehan Jung und Alt. Ob auf der Schwäbischen Alb, in der Wilhelma oder in der Landeshauptstadt, die detailreichen, liebevoll gestalteten Wimmelbilder laden zum Schauen, Suchen und Staunen ein.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Skizzen der Künstlerin Tina Krehan realisiert, die einen spannenden Einblick in das Entstehen eines Wimmelbuchs und einen Überblick über das Schaffen der Künstlerin gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 26. Juni bis zum 20. Juli 2017 in der Gemeindebibliothek in Uttenweiler zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Weitere Termine finden sich auf der Homepage der Fachstelle www.rt.fachstelle.bib-bw.de unter „Aktuelles“.
     
    Tina Krehan wurde 1972 geboren und lebt seit mehreren Jahren mit ihrer Familie in Stuttgart. Sie studierte Grafik-Design und Illustration an den Hochschulen für Gestaltung in Darmstadt und Mailand. Nach der Beendigung ihres Studiums 1999 arbeitete sie als Art-Direktorin für verschiedene Werbeagenturen und sammelte wichtige Erfahrungen. 2007 machte sie sich selbstständig und arbeitet seither freiberuflich als Grafikerin und Illustratorin. Tina Krehan arbeitet zurzeit an einem neuen Wimmelbuch über den Bodensee.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    21.06.2017
    22,7 Millionen Euro aus dem Ausgleichstock für finanzschwache Gemeinden im Regierungsbezirk Tübingen

    Unter dem Vorsitz von Regierungspräsident Klaus Tappeser wurde heute (21.06.2017) im Verteilungsausschuss, dem auch Vertreter der Kommunalen Landesverbände angehören, die Entscheidung über die Verteilung der Ausgleichstockmittel getroffen. Schulen und Kindergärten bilden Investitionsschwerpunkte.

    Mit dem Ausgleichstock unterstützt das Land Baden-Württemberg vor allem die Infrastruktur und die Wirtschaft der Gemeinden im ländlichen Raum und leistet einen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Regierungsbezirk Tübingen. Verteilt wurden dieses Jahr insgesamt 22,7 Millionen Euro. 21,5 Millionen Euro davon wurden als Investitionshilfen im regulären Programm des Ausgleichstocks bewilligt. Weitere 1,2 Millionen Euro wurden aus dem Sondervermögen „Kommunalinvestitionsfonds“ des Bundes zur Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Gemeinden mit den Schwerpunkten Infrastruktur und Bildungsinfrastruktur als Ausgleichstock 2 - KlnvF-Fonds - verteilt.
     
    „Die Mittel aus dem Ausgleichstock dienen dem Ziel, gleichwertige Lebensbedingungen, gerade auch in finanzschwachen Gemeinden zu schaffen. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raumes und der örtlichen Wirtschaft. Die Zuschüsse fließen in die Haushalte finanzschwacher Gemeinden und sollen ihnen helfen, notwendige kommunale Infrastrukturmaßnahmen zu realisieren“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Neben dem Neubau von öffentlichen Einrichtungen werden auch die Finanzierung dringend erforderlicher Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden sowie das Feuerwehrwesen gefördert. Kommunale Pflichtaufgaben wie Schulen und Kindergärten, auch mit den aktuellen Schwerpunkten der Ganztagesbetreuung und insbesondere der Kleinkindbetreuung, wurden bei der Mittelverteilung vorrangig berücksichtigt. Zudem werden Sportstätten, Dorfgemeinschaftshäuser, Bürgersäle und Versammlungsräume gefördert, damit auch in den kleineren Gemeinden der Rahmen für ein Gemeinschaftsleben geschaffen wird.
     
    Ausgleichstock – reguläres Programm
    Verteilt wurden 21,5 Millionen Euro, um die sich 159 Gemeinden und 1 Gemeindeverwaltungsverband mit einer Antragssumme von rund 55 Millionen Euro beworben hatten. Unter den Zuschussempfängern sind Kleinstgemeinden wie auch Städte vertreten. Die kleinste bezuschusste Gemeinde hat 252 Einwohner und die größte bezuschusste Stadt über 40.000 Einwohner. Das Spektrum bei Zuschusshöhe und Zuschusszweck reicht von 15.000 Euro für den Erwerb eines Feuerwehrfahrzeuges über 350.000 Euro für den Neubau eines Mehrgenerationenhauses mit Kinderkrippe bis hin zum diesjährigen Spitzenreiter mit 500.000 Euro für den Neubau einer Gemeinschaftsschule.
     
    Eine Förderung setzt unter anderem voraus, dass die konkrete Maßnahme nach den Grundsätzen einer leistungsfähigen, sparsamen und wirtschaftlichen Verwaltung geplant wurde.
     
    Investitionsschwerpunkte Schulen und Kindergärten
    In den wichtigen Pflichtaufgabenbereich des Baus und der Sanierung von Schulen sowie von Kindergärten und Kinderkrippen mit dem Schwerpunkt der Schaffung von Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder fließen rund 9,85 Millionen Euro (45,8 Prozent der Zuschüsse). Es folgen die öffentlichen Einrichtungen (Bürger-, Dorfgemeinschaftshäuser, Bauhöfe, Hochwasserschutz) mit 4,2 Millionen Euro (19,5 Prozent der Zuschüsse), Straßen und Verkehrseinrichtungen mit 3,3 Millionen Euro (15,3 Prozent der Zuschüsse), das Feuerlöschwesen (Feuerwehrhäuser/Feuerwehrfahrzeuge) mit 2,2 Millionen Euro (10,2 Prozent der Zuschüsse) sowie der Sportstättenbau mit 0,9 Mio. Euro (4,2 Prozent der Zuschüsse). Danach folgen Rathäuser mit 0,87 Mio. Euro (4,0 Prozent der Zuschüsse) und das Bestattungswesen mit 0,2 Millionen Euro (0,9 Prozent der Zuschüsse).
     
    Ausgleichstock 2 – KlnvF-Fonds
    Nach den Regeln des Ausgleichstocks wurden weitere aus dem Vorjahr vorhandene Restmittel in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz verteilt, um die sich 13 Gemeinden beworben haben. Leistungsschwache Gemeinden konnten zur Kofinanzierung von Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur und Bildungsinfrastruktur die Mittel des Ausgleichstocks 2 in Anspruch nehmen. Die Bandbreite reicht hier von 15.000 Euro für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung bis zu 250.000 Euro für die energetische Sanierung eines Kindergartens.
     
    Auch bei diesem Programm standen Schulen und Kindergärten mit 0,7 Millionen Euro (58,3 Prozent) im Vordergrund, gefolgt von öffentlichen Einrichtungen mit 0,24 Millionen Euro (20 Prozent) und Straßenbaumaßnahmen einschließlich Verkehrseinrichtungen mit 0,22 Millionen Euro (18,3 Prozent).
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    21.06.2017
    B 28, Rottenburg – Tübingen
    Regierungspräsidium Tübingen lädt zu einer Informationsveranstaltung am 18.07.2017 in Weilheim ein.

    ​Der Spatenstich am 4. April 2016 im Bereich von Tübingen-Weilheim bildete den offiziellen Auftakt für den Bau der B 28 zwischen Rottenburg und Tübingen. Seither wurden im Bereich von Weilheim die Vorschüttungen zur Verdichtung des Untergrunds für das spätere Überführungsbauwerk der L 371/L 370 über die B 28 neu und das Kreuzungsbauwerk am späteren Anschlussknoten Rottenburg-Ost hergestellt. Die Stadtwerke Tübingen verlegten noch im letzten Jahr auf einer Länge von ca. 2,5 km zwischen Weilheim und Bühl eine Ferngashochdruckleitung aus dem Baufeld. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst beim Regierungspräsidium Stuttgart ist derzeit noch mit der Räumung von Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt.

    Das Regierungspräsidium Tübingen wird bei einer
     
     
    Informationsveranstaltung
    am Dienstag, 18. Juli 2017, ab 18:00 Uhr
    in der Rammerthalle, Bronnackerstraße 15, in 72072 Tübingen-Weilheim
     
     
    den Bauentwurf der rechtskräftig planfestgestellten Maßnahme vorstellen, einen Überblick über den Stand der bereits ausgeführten und zurzeit laufenden Arbeiten geben sowie die geplanten Bauphasen und den Zeitplan erläutern.
     
    Alle betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Tübingen und Rottenburg mit ihren Stadt- und Ortsteilen sowie die Medien sind zu dieser Veranstaltung, die einen Überblick über das Vorhaben vermitteln soll, herzlich eingeladen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 / 757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    20.06.2017
    Zu Gast bei der Solidarischen Landwirtschaft Bad Waldsee e. V.
    Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb veranstaltet gemeinsam mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen eine Besichtigung der Solidarischen Landwirtschaft in Bad Waldsee inklusive Produktverkostung

    ​Gemeinsam frische regionale Lebensmittel teilen. Gemeinsam das Risiko bei Anbau, Ernte und Vermarktung tragen. Gemeinsam auf dem Acker arbeiten. Mit diesen Ideen werben Initiativen Solidarischer Landwirtschaft. Doch macht diese Art der Zusammenarbeit die regionale Landwirtschaft auch zukunftsfähig? Dieser Frage wird im Rahmen einer Betriebsbesichtigung in Bad Waldsee am 6. Juli 2017 nachgegangen. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen.

    Von Karotten, Kartoffeln, dicken Bohnen über Paprika und Zucchini bis hin zu Pastinaken und Schalotten – der Anbauplan 2017 der Solidarischen Landwirtschaft in Bad Waldsee ist sehr abwechslungsreich. Doch nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Frische ist der Initiative wichtig. „Morgens vom Acker – mittags auf dem Tisch“ lautet ein Credo. Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, arbeiten Mitglieder der Initiative Hand in Hand mit einem Biohof.
     
    Die Solidarische Landwirtschaft in Bad Waldsee ist eine von vielen, die in den vergangenen Jahren gegründet wurden. So zählt das Netzwerk „Solidarische Landwirtschaft e. V.“ 144 Betriebe und 104 Initiativen in ganz Deutschland sowie eine Hand voll weiterer Betriebe im europäischen Ausland zu seinen Kooperationspartnern. Es gibt sogar eine weltweite Vernetzung über das Internet und regelmäßige Treffen. Alle Partner eint das Ziel, ein neues Wirtschaftskonzept für die Lebensmittelproduktion zu etablieren, um eine soziale und umweltschonende Landwirtschaft voranzubringen.
     
    Wie sieht dieses Wirtschaftskonzept konkret aus? Was sind die Vorteile, was die Nachteile? Wie entsteht eine Solidarische Landwirtschaft? Macht diese die regionale Landwirtschaft zukunftsfähig? Wie können Landwirte davon profitieren? Und was hat letztlich die Natur davon? Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen eines gemeinsamen Rundgangs in Bad Waldsee und einer kleinen Verköstigung thematisiert.
     
    Am Donnerstag, 6. Juli 2017, treffen sich Interessierte um 16:30 Uhr am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen -Auingen. In Fahrgemeinschaften geht es dann nach Bad Waldsee, wo ein Programm bis 20:30 Uhr geplant ist. Für die Betriebsbesichtigung und die kleine Verköstigung entsteht ein Unkostenbeitrag von 7,50 €. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis 28. Juni im Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter 0 73 81 /
    93 29 38 - 31 erforderlich.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe der VHS Bad Urach – Münsingen, der Münsinger Tafel, dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und weiteren Partnern rund um das Thema „Nachhaltiges Handeln vom Boden bis zum Teller“. Ein programmatischer Höhepunkt wird ein gemeinsamer Aktionstag am 23. September 2017 auf dem Rathausplatz in Münsingen sein.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 0 73 81 / 93 29 38 - 14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 0 70 71 / 7 57 – 30 80, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    20.06.2017
    Regierungspräsidium Tübingen informiert die Medien über den Baufortschritt beim Scheibengipfeltunnel
    Verkehrsfreigabe erfolgt Ende Oktober / Anfang November 2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen informierte heute (Dienstag, 20. Juni 2017) die Medien über den Fortschritt des Projekts B 312 Ortsumfahrung Reutlingen (Scheibengipfeltunnel). Im Mittelpunkt des Rundgangs stand die Besichtigung der Betriebstechnik im Tunnel und Betriebsgebäude am Südportal. Das Regierungspräsidium erläuterte dabei auch ausführlich die Bedeutung der neuen Ortsumfahrung für die Luftreinhalteplanung in der Stadt Reutlingen.

    Der Scheibengipfeltunnel wird nach rund achtjähriger Bauzeit voraussichtlich Ende Oktober bzw. Anfang November 2017 für den Verkehr freigegeben. Regierungspräsident Tappeser würdigte bei dem Rundgang die große Leistung der beteiligten Bauunternehmen und Planungsbüros sowie des Projektteams um dessen Projektleiter Norbert Heinzelmann, das aus vielen Bereichen der Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums große Unterstützung erfahren hat. Mit großem Engagement und großer Fachkompetenz sei es gelungen, Baden-Württembergs größte Tunnelbaustelle im Zeitplan umzusetzen und den gesetzten Kostenrahmen im Wesentlichen einzuhalten.
     
    Die neue rund 125 Mio. € teure Ortsumfahrung wird eine erhebliche verkehrliche Entlastung der Innenstadt von Reutlingen und deutliche Verbesserungen für den Verkehr auf dem Streckenzug Engstingen – Metzingen bringen. Gleichzeitig führt diese Entlastung auch zu einer deutlichen Reduzierung der Stickstoffdioxidbelastung in der Innenstadt. Regierungspräsident Tappeser: „Der Scheibengipfeltunnel allein reicht jedoch nicht aus, um den Grenzwert für Stickstoffdioxid einzuhalten. Es sind daher noch weitere verkehrliche Maßnahmen erforderlich, die zu einer Reduzierung des Verkehrs in der Lederstraße und zu einer maximalen Auslastung des Scheibengipfeltunnels führen.“ Schließlich eröffnet die neue Ortsumfahrung viele Möglichkeiten der innerstädtischen Entwicklung in Reutlingen.
     
    Bis zur Verkehrsfreigabe Ende Oktober / Anfang November werden vor allem noch die Arbeiten im Bereich der Tunnelbetriebstechnik und des Straßenbaus im Bereich des Süd- und Nordportals zu Ende gebracht. Außerdem werden noch Lärmschutzwände im Süden und Norden der Ortsumgehung sowie Lichtsignalanlagen am Efeu-Knoten im Norden und der Rampe am höhengleichen Anschluss am Südknoten gebaut, die Beschilderung entsprechend der Straßenverkehrsordnung angebracht, die passiven Schutzeinrichtungen vervollständigt sowie Markierungen und Zäune hergestellt. Alleine in diesem Jahr werden noch Bundesgelder in Höhe von 14 Mio. € verbaut.
     
    Zum Entwurf der 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans kann noch bis einschließlich 23. Juni 2017 gegenüber dem Regierungspräsidium Tübingen, Referat 54.1, schriftlich (Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen) oder elektronisch (Abteilung5@rpt.bwl.de) Stellung genommen werden. Bis Ende September muss die Fortschreibung spätestens fertig gestellt werden.
     
    Weitergehende Informationen zum Thema Scheibengipfeltunnel finden Sie unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B312/Seiten/default.aspx, zum Thema Luftreinhalteplanung Reutlingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref541/Luftreinhalteplaene/Seiten/Luftreinhaltung-Reutlingen.aspx.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 10
    20.06.2017
    PRESSEEINLADUNG: Amtsleiterwechsel im Eichamt Karlsruhe
    Festveranstaltung am 27. Juni 2017 um 14:00 Uhr im Eichamt Karlsruhe

    Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,ehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    am Dienstag, 27. Juni 2017, wird das Regierungspräsidium Tübingen feierlich den Leiter des Eichamts Karlsruhe, Herrn Oberamtsrat Ulrich Thoma, verabschieden und Herrn Amtsrat Torsten Mall als Nachfolger einsetzen.
     
     
    Ich lade Sie herzlich ein zur Festveranstaltung
    am Dienstag, 27. Juni 2017, um 14:00 Uhr
    im Eichamt Karlsruhe,
    Stephanienstraße 51, 76133 Karlsruhe.
     
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser wird die Festansprache halten.
     
    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Einladungsflyer. Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
    Eine verbindliche Anmeldung bis Montag, 26.06.2017, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Telefon: 0 70 71 / 7 57 – 30 09; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Hintergrundinformation:
    Das Eichamt Karlsruhe ist Teil des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg (EBBW). Dieser Landesbetrieb gehört als Abteilung 10 zum Regierungspräsidium Tübingen.
    Die insgesamt acht Eichämter in Baden-Württemberg sorgen durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für einen fairen Wettbewerb im Handel. Zugleich stärken sie dadurch das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden in die Zuverlässigkeit von Messgeräten und Messwerten.

     

    Einladungsflyer


    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn 
  • Abteilung 11
    20.06.2017
    Marktüberwachung: alle geprüften Elektrowerkzeuge mit Lasermarker waren sicher

    ​Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat 15 Elektrowerkzeuge mit eingebautem Lasermarker überprüft. Keines dieser Geräte verwendete eine Laserleistung, die für die Augen gefährlich werden könnte.

    Ein Lasermarker an einem Elektrowerkzeug kann beim Sägen ziemlich hilfreich sein. Exaktes Arbeiten ist damit einfacher. Der Lasermarker wirft einen Lichtpunkt auf das Werkstück und zeigt damit genau an, wo die Säge ansetzt. Immer häufiger bauen Hersteller daher Lasermarker in Elektrowerkzeuge ein.
     
    Die Kontrolleure des Regierungspräsidiums Tübingen unterzogen im Zeitraum von Juni bis Dezember 2016 insgesamt 15 Werkzeuge mit dieser Lasertechnik einer genaueren Untersuchung. Der Grund: Bei einer Überprüfung  von Laserpointern (elektrische Geräte, die bei Präsentationen dafür eingesetzt werden, um auf Inhalte der Präsentation hinzuweisen und diese mit einem Lichtpunkt hervorzuheben) in 2015 wiesen 85 % eine gefährlich hohe Laserleistung auf oder waren mangelhaft gekennzeichnet. So lag es nahe, auch die Lasermarker an den Elektrowerkzeugen zu überprüfen
     
    Im Unterschied zu den Laserpointern bestanden im Ergebnis jedoch alle 15 Werkzeuge mit Lasermarkern die in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) durchgeführten Tests. Es machte dabei keinen Unterschied, ob die Geräte aus dem Baumarkt oder dem Online-Handel stammten oder wie teuer sie waren. Auch alle „Billigprodukte“ unterschritten deutlich den gesetzlichen Grenzwert für die Laserleistung und waren vorschriftmäßig gekennzeichnet.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen ist landesweit unter anderem für die Kontrolle von Produkten zuständig. Sie überprüft Produkte bei Herstellern, Importeuren und Händlern sowie auf Messen. Zunehmend rücken auch Angebote im Internet mehr und mehr in den Fokus der Marktüberwachung. Vertiefte technische Prüfungen der Produkte erfolgen bei der Geräteuntersuchungsstelle der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW), aber auch in Zusammenarbeit mit Prüfstellen in anderen Bundesländern sowie bei anerkannten Prüfstellen.
     
    Die Marktüberwachungsbehörde verfügt über eine Vielzahl von Möglichkeiten auf festgestellte Mängel zu reagieren. Dabei hat sie den Grundsatz der Verhältnismäßig von Verwaltungsmaßnahmen zu beachten. In besonders gravierenden Fällen ist die Marktüberwachungsbehörde zum Beispiel verpflichtet, einen Verkaufsstopp oder auch den Rückruf von Produkten anzuordnen.
    Zusätzliche Informationen zu den geprüften Laserpointern finden Sie im Internet unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt11/Seiten/pressemitteilung.aspx?rid=251.
     
    Bildunterschrift:
    Handkreissäge mit Lasermarker; Foto: LUBW
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    16.06.2017
    L 370, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tübingen-Bühl und Weilheim
    Die Sanierungsarbeiten können voraussichtlich bereits vorzeitig am Samstag, 17.06.2017, vormittags abgeschlossen werden.

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert derzeit die Fahrbahndecke der L 370 zwischen den Tübinger Stadtteilen Bühl und Kilchberg sowie Kilchberg und Weilheim. Die Bauarbeiten können aufgrund des großen Engagements der an der Ausführung beteiligten Unternehmen und der konstant guten Witterungsverhältnisse in den letzten Tagen vorzeitig abgeschlossen werden. Der gesamte Streckenabschnitt wird voraussichtlich am Samstag, 17. Juni 2017, im Laufe des Vormittags und somit einen Tag früher als ursprünglich geplant wieder für den Verkehr freigegeben.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern der Ortsteile der Städte Tübingen und Rottenburg und den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und ihre Kooperation.
     
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 290.000 € und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.06.2017
    B 28: Neue Lückenampel an Kreuzung mit K 6714 (Eichbergstraße) bei Metzingen
    Baubeginn am Montag, 19. Juni 2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 19. Juni 2017, eine neue Lückenampel an der Kreuzung der Abfahrt der B 28 und der K 6714 (Eichbergstraße) bei Metzingen aufstellen. Diese Kreuzung hat sich in den letzten Jahren zum Unfallschwerpunkt entwickelt. Als Übergangsmaßnahme bis zur jetzigen baulichen Umsetzung musste ein Abbiegen in Fahrtrichtung Eningen unter Achalm von Bad Urach bzw. vom Auchtertknoten kommend untersagt werden. Die Lückenampel soll nun ein Sicheres Abbiegen in Fahrtrichtung Eningen unter Achalm wieder ermöglichen.

    Im Unterschied zu einer „normalen“ Ampel fehlt einer Lückenampel die Farbe „grün“. Sie ist in der Regel ausgeschaltet und lässt den Hauptverkehrsstrom auf der K 6714 passieren. Über Detektoren in der Straße vom Auchterknoten bzw. von Bad Urach kommend wird die Lückenampel aktiviert und der Verkehr auf der K 6714 muss anhalten. Der Verkehr von der Abfahrt der B 28 in Fahrtrichtung Eningen unter Achalm kann so gesichert abbiegen.
     
    Für die Herstellung der Lückenampel ist es erforderlich, während der Bauzeit den Verkehr auf der K 6714 im Bereich der Baustelle auf eine Fahrspur zu reduzieren. Die Verkehrsregelung erfolgt mit Hilfe einer provisorischen Lichtsignalanlage. Die Auffahrt von Bad Urach bzw. vom Auchtertknoten kommend und die Abfahrt in Fahrtrichtung Reutlingen bzw. Stuttgart sind während der Bauzeit voll gesperrt. Für die Verkehrsteilnehmer wird eine Umleitungsstrecke durch Metzingen ausgeschildert. Ein Passieren der Baustelle für Fußgänger und Radfahrer ist nicht möglich. Sie werden gebeten, die östlich gelegene Brücke beim Ferientagheim über die B 28 zu nutzen.
     
    Geeignete Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fertigstellung der Baumaßnahme für Mitte Juli 2017 vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 125.000 Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.06.2017
    B 312, Ortsumgehung Reutlingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt am 19.06.2017 mit der 2. Bauphase:

    Verbreiterung der Auffahrtsrampe von der Halskestraße (Scheibengipfeltunnel) auf die B 28 in Fahrtrichtung Metzingen (Stuttgart) und Erneuerung des Fahrbahnbelags auf der Halskestraße 
     
    Wie mit Pressemitteilung vom 10. Mai 2017 angekündigt, sind vor der Verkehrsfreigabe der neuen Ortsumgehung von Reutlingen im Zuge der B 312 zum Jahresende 2017 noch verschiedene Arbeiten durchzuführen. Nach Fertigstellung der 1. Bauphase, mit der Verbreiterung des Fahrbahnunterbaus der Auffahrtsrampe von der Halskestraße zur B 28 in Fahrtrichtung Metzingen (Stuttgart) auf zwei Fahrspuren und der Herstellung der entsprechenden Entwässerung, beginnt nun die 2. Bauphase.
     
    In der 2. Bauphase vom 19. Juni bis zum 29. Juli 2017 erfolgt der Asphalteinbau auf der zuvor verbreiterten Auffahrtsrampe. Anschließend wird der Fahrbahnbelag auf der Halskestraße bis zur Einmündung „Am Heilbrunnen“ und auf der Abfahrtsrampe aus Reutlingen kommend auf die Halskestraße (Gewerbegebiet) erneuert. Der Einbau von Verkehrsinseln einschließlich der Fundamente für die Lichtsignalanlage findet im gleichen Zuge statt.
     
    Die Umleitung des Verkehrs aus dem Gewerbegebiet „In Laisen“ im Efeuknoten, in Fahrtrichtung Metzingen (Stuttgart) sowie Reutlingen (Tübingen), erfolgt innerhalb des Gewerbegebiets zum Stuttgarter Knoten. Für den Zeitraum der 2. Bauphase ist die Abfahrtsrampe aus Reutlingen kommend auf die Halskestraße (Gewerbegebiet) gesperrt. Die Umleitung wird ausgeschildert und erfolgt ebenfalls über den Stuttgarter Knoten.
     
    Der Zeitraum der 3. Bauphase sowie die entsprechende Verkehrsführung werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.
     
    Für die infolge der Bauarbeiten entstehenden Erschwernisse und Behinderungen werden die Verkehrsteilnehmer um Verständnis gebeten.

    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.06.2017
    Spuren lesen auf der Schwäbischen Alb – eine Ausstellung mit Fotografien von Günther Bayerl
    Die Ausstellung ist vom 20. Juni bis 15. Juli 2017 in der Bücherei im Forum in Bodelshausen zu sehen.
     Pressefoto: Günther Bayerl

    ​Einen spannenden und intensiven Einblick in die Kulturlandschaft Schwäbische Alb bietet die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Tübingen mit der Ausstellung „Spuren lesen auf der Schwäbischen Alb“ mit Fotografien des Aalener Fotografen Günther Bayerl.

    Von der Stephanus-Kirche in Gruorn bis zum Schloss Sigmaringen, vom Hohlenstein-Stadel im Lonetal bis zur Heuneburg bei Herbertingen, vom Bad Uracher Wasserfall bis zum Blautopf: In einer beeindruckenden Bildsprache zeigt Bayerl in seinen Bildern die Vielfältigkeit der Schwäbischen Alb und ihrer in Jahrhunderten von den Menschen gestalteten und geprägten Natur. Bayerl hat schon viele außergewöhnliche und schöne Gegenden der Welt bereist und fotografiert. Dennoch ist er immer wieder von der Schönheit seiner Heimat begeistert, sich der Einzigartigkeit der Schwäbischen Alb bewusst und ihren kulturellen Hintergründen tief verbunden.
     
    Die Wanderausstellung ist vom 20. Juni bis 13. Juli 2017 in der Bücherei im Forum in Bodelshausen zu den bekannten Öffnungszeiten zu sehen. Interessierte sind ganz herzlich zu einem Ausstellungsbesuch eingeladen. Weitere Termine finden sich auf der Homepage der Fachstelle www.rt.fachstelle.bib-bw.de unter Aktuelles.
     
    Der 1983 in Aalen geborene Bayerl hat seit frühester Kindheit eine enge Verbindung zur Schwäbischen Alb. Nach dem Abschluss der Schule und zweier Ausbildungen entdeckte er seine Liebe zum Reisen und zur Fotografie. Ab 2006 studierte Bayerl Digital Media mit Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule Ulm. Bei seiner „Reise um die Welt“ ab 2009 hielt er sich für längere Zeit auf Tasmanien auf, wo er an der University of Tasmania in Hobart Art Photography studierte. Seit seinem Studienabschluss 2011 ist Bayerl als freiberuflicher Fotograf weltweit tätig.
     
    Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien entstanden für den Bildband „Spuren lesen auf der Schwäbischen Alb – Eine fotografische Zeitreise mit kulturhistorischen Einblicken“.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.06.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 20. Juni bis 06. Juli 2017 in der Roter Bücherei St. Verena in Rot an der Rot zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 20. Juni bis zum 06. Juli 2017 in der Roter Bücherei St. Verena in Rot an der Rot zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    14.06.2017
    Biosphärengebiet Schwäbische Alb gewinnt Bundeswettbewerb „Nachhaltige Tourismusdestinationen“
     Biosphärengebiet Schwäbische Alb gewinnt Bundeswettbewerb "Nachhaltige Tourismusdestination2
    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist Sieger des Bundeswettbewerbs „Nachhaltige Tourismusdestination“ und ist damit das nachhaltigste Urlaubsziel in Deutschland. Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesumweltministerium Florian Pronold übergab heute (14.06.2017) in Berlin die Auszeichnung.
     
    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb als Modellregion einer nachhaltigen Entwicklung hat sich Ende 2016 beim Bundeswettbewerb 2016/2017 – Nachhaltige Tourismusdestinationen in Deutschland beworben. Mit dem Einzug ins Finale im März 2017 hatte es die Region aus 27 Bewerbungen bereits unter die fünf Besten aus ganz Deutschland geschafft.
     
    Die heutige (14.06.2017) Preisverleihung in Berlin machte die Erfolgsgeschichte nun vollends perfekt. Staatssekretär Florian Pronold und Reinhard Meyer, Präsidenten des Deutschen Tourismusverbandes, kürten das Biosphärengebiet Schwäbische Alb als nachhaltigste Tourismusdestination Deutschlands. Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landrat Thomas Reumann, Bürgermeister Mike Münzing und Petra Bernert, die Leiterin der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, nahmen bei der feierlichen Preisverleihung in den Räumlichkeiten des Bundesumweltministeriums die Auszeichnung entgegen.
     
    Baden-Württembergs Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller sagte zum heutigen Preisgewinn: „Das nachhaltigste Reiseziel Deutschlands ist bei uns im Land zu finden. Dies belegt eindrucksvoll, dass eine wirtschaftliche und touristische Entwicklung im Einklang mit Natur und Umwelt möglich ist. Mein Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und allen Verantwortlichen, die zu diesem großartigen Erfolg beigetragen haben.“
     
    Auch Regierungspräsident Klaus Tappeser in seiner Funktion als Lenkungskreisvorsitzender des Biosphärengebiets ist die Freude ins Gesicht geschrieben: „Für die Region und die Akteure ist das die verdiente Wertschätzung der bisherigen Arbeit“. Neben 29 Städten und Gemeinden, drei Landkreisen und zwei Regierungsbezirken setzen sich zahlreiche Vereine, Verbände und über 100 zertifizierte Biosphärengebiets-Partner für die nachhaltige Entwicklung der Modellregion ein.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die eingereichten Bewerbungen der 27 Destinationen wurden anhand der 40 Kriterien des 2016 veröffentlichten Praxisleitfadens „Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“ bewertet, die ökologische, ökonomische, soziale und managementbezogene Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen. Aus einer Vorauswahl von 15 Nominierten wurden die fünf Finalisten ermittelt.
     
    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb gewinnt eine bundesweite Ströer-Mediakampagne in Bahnhöfen in ausgewählten Großstädten sowie im DB-Reiseplan auf ausgewählten Fernverkehrsstrecken. Zudem kann sich die Region über eine Auslandsvermarktung durch die Deutsche Zentrale für Tourismus freuen.
     
    Bildunterschrift:
    Reinhard Meyer (Präsidenten des Deutschen Tourismusverbandes), Landrat Thomas Reumann, Regierungspräsident Klaus Tappeser, Bürgermeister Mike Münzing, Petra Bernert (Leiterin der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb), Walburg Speidel (Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb), Abgeordneter Michael Donth MdB, Anna Jenny und Andreas Hartmaier (Hofgut Hopfenburg), Achim Nagel (Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb), Parlamentarischer Staatssekretär Florian Pronold
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.06.2017
    B 32, Herstellung einer Bohrpfahlwand an der Blitzenreuter Steige

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit dem November 2016 eine 65 m lange Bohrpfahlwand an der B 32 zwischen Blitzenreute und Staig erstellen. Die aufgrund einer Hangrutschung im März 2016 notwendig gewordenen Arbeiten sind sehr weit fortgeschritten. Ab nächster Woche werden dort Asphalt- und Straßenausstattungsarbeiten (z. B. Herstellung von Schutzplanken und Absturzsicherungen) durchgeführt.

    Dafür wird B 32 im Baustellenbereich von Montag, 19. Juni 2017 bis voraussichtlich Freitag, 30. Juni 2017, halbseitig gesperrt. Der Verkehr in Richtung Staig / Weingarten wird ab Blitzenreute über Baienbach – Ettishofen – Kasernen zur B 30 Anschlussstelle Ravensburg Nord umzuleiten. Die Gegenrichtung in Richtung Altshausen verbleibt auf der B 32. Die anschließenden Restarbeiten bleiben ohne größere verkehrliche Auswirkungen.
     
    Im April 2017 hat sich ein weiterer Böschungsabriss gezeigt, der saniert werden muss. Dieser befindet sich ca. 400 m entfernt in Richtung Blitzenreute. Als vorbereitende Maßnahme wird während der Straßensperrung in der zweiten Junihälfte hangseitig eine Verbreiterung der B 32 angelegt, um während der für Ende dieses Jahres geplanten Sanierung den Verkehr aufrechterhalten zu können.
     
    Die Kosten der aufgrund der Hangrutschung vom März 2016 erforderlich gewordenen Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 600.000 € und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    14.06.2017
    Heimische Ackerwildkräuter erhalten
    Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt zu einer besonderen Führung mit Wildkräuterexpertin Sigrid Pohl ein

    ​Wieso sind Ackerwildkräuter so wichtig und wie kann man sie schützen?

    Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich Diplom-Biologin Sigrid Pohl vom Projekt Ackerwildkrautschutz am Donnerstag, 22. Juni 2017. Startpunkt der zweieinhalbstündigen Führung ist um 18:30 Uhr das Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen. 

    Adonisröschen waren früher weit verbreitet und typisch für die Alb. Heute sind sie kaum noch zu finden. Die Ursachen dafür liegen auf der Hand: Vor allem der Einsatz von Herbiziden und die generelle Überdüngung von Ackerflächen sorgen für das rasche Schwinden dieser und vieler anderer einst so zahlreich vorkommender Pflanzen. Aber gerade Ackerwildkräuter sind eine wichtige Lebensgrundlage vieler Insekten und Schmetterlingsarten und somit auch für unsere heimischen Vögel. Bei der Bewirtschaftung großen Monokulturen, die kein Wachstum anderer Pflanze zulassen, spricht man mittlerweile von „stummen Äckern“. Durch das Fehlen von Ackerwildkräutern, hört man kaum noch Insektensummen oder Vogelzwitschern auf den landwirtschaftlichen Flächen.
     
    Um Adonisröschen und andere Ackerwildkräuter zu erhalten, sind Landwirte und Bevölkerung gefragt. Interessierte Bauern können ihre Äcker in eine extensiv genutzte Fläche umwandeln und bekommen dafür Ausgleichszahlungen. Was Privatpersonen für den Erhalt von Ackerwildkräutern tun können, erklärt Diplom-Biologin Sigrid Pohl am 22. Juni 2017 von 18.30 bis 20.00 Uhr im Rahmen einer Wildkräuterführung mit Start am Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen. Frau Pohl arbeitet im Projekt Ackerwildkrautschutz am Regierungspräsidium Tübingen zusammen mit dem NABU-Kreisverband Zollernalb.
     
    Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der VHS Bad Urach – Münsingen statt und richtet sich vornehmlich an Interessierte ab 16 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch bis spätestens 19.06.2017 unter 07381 932938-31 erforderlich. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb statt. Bitte beachten Sie, dass die Angaben zu dieser Veranstaltung im gedruckten Sommerprogramm-Flyer geändert wurden und nicht mehr aktuell sind.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    09.06.2017
    B 31 neu, Bau der Ortsumfahrung Überlingen
    L 195 wird am Dienstag, 13.06.2017, wieder für den Verkehr freigegeben

    ​Die L 195 zwischen Owingen und Überlingen-Kogenbach, die K 7772 und die Owinger Straße werden am Dienstag, 13. Juni 2017, im Laufe des Tages wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Die Vollsperrung dieser Streckenabschnitte war erforderlich, um umfangreiche Straßenbauarbeiten an bestehenden Straßen im Bereich des neuen Anschluss der B 31neu bei Überlingen-Kogenbach durchzuführen. Parallel zu dieser Maßnahme wurden zwei Kreisverkehrsplätze gebaut. Bereits im August 2016 waren umfangreiche Erdarbeiten zur Vorbereitung des Baus der Überführung der L 195 über die B 31neu durchgeführt worden, der im Oktober dieses Jahres beginnen soll.
     
    Zuletzt wurde auch die ehemalige Bushaltestelle „Kogenbach“ nördlich des Knotenpunkts an der L 195 verlegt. Mit der Andienung der neuen Haltestelle ab 14. Juni 2017 durch die RAB wird die eingerichtete Ersatzhaltestelle in Andelshofen außer Betrieb genommen.
     
    Die im derzeitigen Ausbauabschnitt der B 31neu durchgeführten Erd- und Straßenbauarbeiten sind im Zeitplan. Die notwendigen Leitungsverlegungen (Gas-, Wasser-, Strom- und Fernmeldeleitungen) konnten bereits im Mai 2017 abgeschlossen werden. Aktuell werden die Erdarbeiten für den neuen Ausbauquerschnitt, die neue Höhenlage der B 31neu sowie für die provisorische Verkehrsführung für den nachfolgenden Bauabschnitt ausgeführt.
     
    Die eingerichteten Verkehrsumleitungen für den überörtlichen Verkehr bleiben während dieser Arbeiten bestehen und werden entsprechend dem Baufortschritt angepasst. Informationen hierzu erfolgen jeweils über die Tagespresse.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstandenen Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    09.06.2017
    Sechsstreifiger Ausbau der Autobahn A 8 von der Anschlussstelle Ulm-West bis östlich Autobahnkreuz Ulm/Elchingen
    Regierung von Schwaben leitet Planfeststellungsverfahren für den länderübergreifenden Ausbauabschnitt ein

    ​Die Regierung von Schwaben führt auf Antrag der Autobahndirektion Südbayern das Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau im obengenannten Abschnitt durch.

    Baden-Württemberg und Bayern haben die Zuständigkeiten für Planung und Umsetzung dieses länderübergreifenden Projekts in einem Verwaltungsabkommen geregelt. Danach ist die Regierung von Schwaben auch zuständige Anhörungs-und Planfeststellungsbehörde für den in Baden-Württemberg gelegenen Streckenabschnitt. Umgekehrt war das Land Baden-Württemberg für die gesamte Vorentwurfsplanung einschließlich der Einholung der Genehmigungen und des Gesehenvermerks beim BMVI in dem länderübergreifenden Abschnitt der A 8 zuständig.

    Die von den Straßenbauverwaltungen beider Länder einvernehmlich erstellten Planungen sehen vor, zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses die BAB A 8 auf einer Länge von 11,280 km symmetrisch zum Bestand auf sechs Fahrstreifen mit beidseitigen Standstreifen zu erweitern. Damit wird der Lückenschluss im sechsstreifigen Ausbau zwischen der AS Ulm-West und dem AK Ulm/Elchingen erreicht.

    Daneben beinhalten die eingereichten Planunterlagen auch Lärmschutzmaßnahmen vor allem im Bereich zwischen der AS Oberelchingen und dem AK Ulm/Elchingen mit Wall-Wandkombinationen, die teilweise eine Höhe von 10 m über Fahrbahnoberkante erreichen, sowie Anpassungsmaßnahmen im begleitenden und kreuzenden Straßen-und Wegenetz.

    Wegen der Trassenführung durch ein Wasserschutzgebiet haben die antragstellenden Straßenbauverwaltungen auch ein neues Entwässerungskonzept eingebracht. Dieses sieht vor, das gesamte im sechsstreifigen Ausbaubereich anfallende Straßenoberflächenwasser in Rohrleitungen zu sammeln und über insgesamt vier Regenrückhaltebecken bis zum AK Ulm/Elchingen und von dort weiter entlang der A 7 zur Donau (Vorfluter) zu führen. Auf Höhe der Donaubrücke im Zuge der BAB A 7 (Ostseite) soll das Waser gedrosselt in die Donau eingeleitet werden.

    Die bei Bau-km 47+000 beidseitig angelegten Rastplätze sollen künftig als Park- und WC-Anlagen ausgebaut und das Stellplatzangebot für PKWs und LKWs erhöht werden.

    Für den nördlich der A 8 liegenden und bereits stillgelegten Rastplatz bei Bau-km 43+750 ist ein vollständiger Rückbau vorgesehen.

    Die Realisierung der gesamten Maßnahme einschließlich des naturschutzrechtlichen Ausgleichs und der landschaftspflegerischen Maßnahmen erfordert die Inanspruchnahme von Grundstücken in den Gemarkungen Jungingen, Albeck, Göttingen, Langenau, Asselfingen, Emeringen, Hausen, Kreenheinstetten, Hohenmemmingen (jeweils Baden-Württemberg) sowie Thalfingen, Ober- und Unterelchingen und Riedheim (jeweils Bayern).

    Als ersten Verfahrensschritt hat die Regierung von Schwaben veranlasst, dass die Planunterlagen von Dienstag, den 20.06.2017 bis einschließlich Mittwoch, den 19.07.2017 in den Städten Ulm, Langenau, Giengen an der Brenz, Schelklingen (jeweils Baden Württemberg) und der bayerischen Stadt Leipheim, sowie der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen und den Gemeinden Asselfingen, Emeringen und Leibertingen (jeweils Baden-Württemberg) und der Gemeinde Elchingen (Bayern) zur allgemeinen Einsicht ausgelegt werden.

    Wo und wann in die Planunterlagen Einsicht genommen werden kann, wird dort jeweils ortsüblich bekannt gegeben.

    Ab dem 20.06.2017 besteht zusätzlich die Möglichkeit die Planunterlagen auf der Internetseite der Regierung von Schwaben unter www.regierung.schwaben.bayern.de in der Rubrik „Planung und Bau“ einzusehen.

    Parallel zur öffentlichen Auslegung erhalten Behörden und Träger öffentlicher Belange Gelegenheit zur Stellungnahme.

    Nach Ablauf der Auslegungsfrist haben Betroffene noch bis einschließlich 02. August 2017 Zeit, Einwendungen zu erheben. Rechtzeitig erhobene Einwendungen und Stellungnahmen werden bei Bedarf in einem Erörterungstermin behandelt. Dieser wird gegebenenfalls gesondert bekanntgegeben.

  • Abteilung 5
    08.06.2017
    Werbespot der Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb steht im Finale des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises
    Sieger werden Anfang Juli in Berlin gekürt

    ​Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis zeichnet seit 50 Jahren besonders eindrucksvolle Filme aus. Der Werbespot der Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb hat es aus insgesamt 284 eingesandten Beiträgen unter die fünf besten Werke geschafft. Die Preisverleihung findet in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries am 4. Juli 2017 in Berlin statt.

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sucht jährlich die besten Filme rund um das Thema Wirtschaft. Anlässlich des 50. Wettbewerbsjubiläums wird der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis für beeindruckende filmische Darstellungen in den fünf Kategorien „Wirtschaftsfilme bzw. -reportagen“, „Imagefilme aus der Wirtschaft“, „Audiovisuelle Beiträge für digitale Medien“, Nachwuchsfilme“ und dem Sonderpreis „Deutsche Wirtschaftsgeschichte" vergeben.
     
    Für den Wirtschaftsfilmpreis 2017 konnten sich Filmproduktionen, Nachwuchsfilmschaffende, Agenturen und Unternehmen bewerben. Die Stuttgarter Filmproduzenten „Schwabenfilm“, mit denen die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets den aktuellen Werbespot der Partner-Initiative entwickelt hat, nutze ebenfalls die Chance und reichte den 63 Sekunden langen Spot ein. Mit seiner touristischen Ausprägung hat es der Beitrag aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb – neben namhaften Firmen wie Porsche, Montblanc und Vitra – in die Endauswahl der Kategorie „Imagefilme aus der Wirtschaft“ geschafft.
     
    Johanna Kulessa, zuständig für die Koordination der Partner-Initiative, zeigt sich hoch erfreut: „Es bestätigt uns in der Entscheidung eine neue, mutigere Art von Kommunikation auszuprobieren.“ Sie und ihre Kollegen der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb erhoffen sich mit dieser Art der Werbung auch neue Zielgruppen auf die besonders nachhaltigen Produkte und Dienstleistungen der Biosphärengebiets-Partner aufmerksam zu machen.
     
    Der Werbespot war die vergangenen drei Wochen in fünf Kinos in Reutlingen, Tübingen und Rottenburg zu sehen. Wer es nicht ins Kino geschafft hat, kann den Spot auf der Internetseite des Biosphärengebiets unter www.biosphaerengebiet-alb.de ansehen. Dort sind auch weiterführende Informationen zu den über 100 zertifizierten Partnerbetrieben und -unternehmen zu finden.
     
    Aus den eingereichten Beiträgen nominiert nun der Preisrichterausschuss für den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis den jeweils besten Beitrag in jeder Kategorie für die Preisverleihung am 4. Juli. Die Verleihung der Preise findet im Rahmen einer Abendveranstaltung im Berliner Kino International in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries statt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis ist einer der ältesten deutschen Filmpreise und wird bereits seit 1968 für filmische Dokumentationen vergeben, die sich kreativ mit Themen der modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft auseinandersetzen und verständlich darstellen.
     
    Ziel des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises ist es insbesondere die journalistische Aufarbeitung sowie die Wissensvermittlung über wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge durch audiovisuelle Medien zu fördern. Darüber hinaus möchte der Wettbewerb zur Professionalisierung der Künstler und Kreativen der Filmbranche beitragen.
     
    Seit 2008 ist der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis Bestandteil der "Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft" der Bundesregierung.
    Weitere Informationen finden Sie unter www.deutscher-wirtschaftsfilmpreis.de.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    07.06.2017
    Zielabweichungsverfahren zum geplanten Abbau hochreiner Kalke am Standort Mittelberg
    Vorstellung des Ergebnisses des Zielabweichungsverfahrens am Mittwoch, den 28. Juni 2017, um 16:00 Uhr im Tobelhaus in Hausen im Tal (Gemeinde Beuron)

    ​Die Forstverwaltung Prinz zu Fürstenberg beabsichtigt den Abbau von hochreinen Weißkalken an der Nordflanke des Mittelbergs bei Beuron-Thiergarten (Landkreis Sigmaringen). Das geplante Abbauvorhaben ist von dem im Regionalplan Bodensee-Oberschwaben festgesetzten Ziel der Raumordnung „Bereich zur Sicherung von Rohstoffvorkommen“ überlagert, das erst einen späteren Rohstoffabbau vorsieht. Daher musste vor dem Genehmigungsverfahren ein Zielabweichungsverfahren durchgeführt werden. Im Rahmen des Zielabweichungsverfahrens haben zahlreiche Träger öffentlicher Belange zu den Planunterlagen eine Stellungnahme abgegeben.

    Aus diesem Anlass findet
     
     
    am Mittwoch, den 28. Juni 2017, um 16:00 Uhr
    im Tobelhaus, Tobelstraße 16, 88631 Beuron, Ortsteil Hausen im Tal
     
     
    eine Veranstaltung statt, bei der zunächst die Forstverwaltung Prinz zu Fürstenberg ihr geplantes Abbauvorhaben vorstellt und das Regierungspräsidium im Anschluss das Ergebnis des Zielabweichungsverfahrens vorstellt. Da mit diesem Verfahren noch keine Entscheidung über die Genehmigungsfähigkeit des Kalksteinabbaus getroffen wurde, wird das Landratsamt Sigmaringen zum Abschluss der Veranstaltung das erforderliche Genehmigungsverfahren erläutern.
     
    Pressevertreter sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    07.06.2017
    Mosaik-Kunstwerkstatt im Biosphärenzentrum
    Im Rahmenprogramm der aktuellen Sonderausstellung „Edles im Biosphärengebiet“ findet im Juni 2017 an zwei Terminen eine kreative Kunstwerkstatt statt.
     Windlicht mit Mosaik; Foto: Uschi Gamper

    Ausrangiertes, wie alte Vasen, Windlichter oder Blumentöpfe, können Groß und Klein mit Mosaik-Steinchen in individuell gestaltete Schmuckstücke verwandeln. Am Freitag, den 16. Juni 2017, oder Samstag, den 17. Juni 2017, jeweils von 11:00 bis 15:00 Uhr erhalten Interessierte im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen unter fachkundiger Anleitung von Uschi Gamper von der Holz-Stein-Manufaktur Einblick in die Mosaik-Kunst.

    Die Gestaltung mit Mosaik-Steinen ist eine seit dem Altertum bekannte Technik, bei der verschiedenfarbige Blättchen, sogenannte Tessera, zu Bildern oder Strukturen angeordnet werden. Diese Kunst hat Uschi Gamper zu ihrem Beruf gemacht und stellt nun in ihrer Holz-Stein-Manufaktur liebevoll gestaltete Produkte her. Neben verzierten Mosaik-Stelen, Brunnen, Garten- und Raumdekoration gibt es dort auch Objekte aus Glas, Keramik und Holz zu bestaunen und zu kaufen.
    Schönes für Haus und Garten lässt sich aus verschiedenen alten Gegenständen herstellen, die im Keller oder auf dem Dachboden sonst nur Platz wegnehmen. Frei nach dem Motto „Aus Alt mach Neu“, dürfen die Teilnehmer der Mosaik-Kunstwerkstatt selbst mitgebrachte Gegenstände phantasievoll gestalten und „up-cyclen“.
    Zu dieser Veranstaltung im Biosphärenzentrum sollten neben eigenen Gegenständen zum Verzieren auch angepasste Kleidung und Verpflegung mitgebracht werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro inklusive Materialkosten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
     
    Wer sich vorab schon mal inspirieren lassen möchte, findet unter www.holz-stein-manufaktur.de  oder direkt in der Manufaktur, Breitensteinstr. 14, 72587 Römerstein-Böhringen vielfältige Anschauungsobjekte.
     


     

     

     
    Hintergrundinformationen:
    Die Mosaik-Kunstwerkstatt findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Edles im Biosphärengebiet“ statt. Unter diesem Titel gastiert bis 19. Juni 2017 eine Plakat-Ausstellung zu den Orchideen der Schwäbischen Alb mit Fotos von Benno Hollerbach und Texten von Wolfgang Bohn im Biosphärenzentrum. Sie kann zu den üblichen Öffnungszeiten kostenlos besucht werden. Die Kunstwerkstatt ist gleichzeitig Teil des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Gedruckte Programmflyer liegen in Rathäusern und bei allen Partnern des Biosphärengebiets aus und sind im Biosphärenzentrum bestellbar.
     
    Bildunterschrift:
    1. Windlicht mit Mosaik, Foto: Uschi Gamper
    2. Glasobjekte mit Mosaik, Foto: Uschi Gamper
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    02.06.2017
    Verantwortliche der Landeserstaufnahmeeinrichtung, der Polizei und der Stadtverwaltung im Gespräch mit Sigmaringer Handels- und Gewerbevertretern

    ​Zu einem offenen Gespräch und Meinungsaustausch hatte die Leitung der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) diese Woche die Mitglieder der HGV-Stadtinitiative Sigmaringen und der Initiative Sympathisches Sigmaringen eingeladen. Vertreter der Polizei Sigmaringen, der Stadtverwaltung sowie der Ombudsmann für Flüchtlingsfragen im Regierungsbezirk Tübingen und der Streetworker des DRK standen für Fragen zur Verfügung. Der Einladung zu diesem  Austausch waren sechs Vertreter der örtlichen Handels- und Gewerbetreibenden gefolgt.
     
    Zu Beginn der Veranstaltung informierte der Leiter der Einrichtung, Fabian Heilmann, über die Strukturen, die beteiligten Institutionen und die Aufgaben der Landeserstaufnahmeeinrichtung. Nach einem Überblick über den Ablauf des Asylverfahrens erläuterte er die Angebote für die Asylsuchenden im Bereich Arbeit und Freizeitgestaltung. Aktuell befinden sich 781 Bewohnerinnen und Bewohner in der LEA, wovon knapp 60 Prozent aus Nigeria und Gambia stammen. Herr Heilmann stellte außerdem die Zuständigkeiten des Regierungspräsidiums (RP) dar, welche sich auf den Bereich der LEA beschränken. Außerhalb der Einrichtung habe das RP keinerlei Handlungs- und Einflussmöglichkeiten. Diese lägen im Bereich der Stadt sowie der Polizei.

    Auf die Sicherheitslage in der Stadt angesprochen, erläuterte Polizeirat Canadi die Maßnahmen im aktuellen Brennpunkteinsatz seiner Mitarbeiter. Diese seien verstärkt in den Nachmittags- und  Abendstunden im Bereich der Innenstadt, des Bahnhofs, des Prinzengartens und des Fachmarktzentrums „In der Au“ vor Ort. Für die Bearbeitung der festgestellten Straftaten im Zusammenhang mit Flüchtlingen wurde eigens eine Ermittlungsgruppe eingerichtet und Anfang des Jahres personell aufgestockt. Herr Canadi riet den Anwesenden, sämtliche Gesetzesverstöße anzuzeigen. Dies ist die Voraussetzung für ein polizeiliches Tätigwerden und in Folge eine strafrechtliche Sanktionierung. Wiederholte Straffälligkeit kann auch  Auswirkungen auf den Verlauf des Asylverfahrens haben.
     
    Die Händler äußerten sich besorgt über Ruhestörungen, Diebstähle und Belästigungen von Kunden sowie Mitarbeitern. Kunden, vor allem aus dem Umland, würden in andere Städte abwandern, da sie Sigmaringen als problematisch empfänden. Herr Heilmann gab bekannt, dass für die Bewohner der LEA regelmäßig Informationsveranstaltungen angeboten werden, in denen über Gesetze, Gepflogenheiten und Werte in Deutschland informiert wird. Positiv berichteten Händler aus dem Fachmarktzentrum über die gute Zusammenarbeit mit der Polizei und deren regelmäßige Präsenz vor Ort.
     
    Der Streetworker des DRK informierte über seine Tätigkeit. Er stehe in direktem Kontakt mit Händlern und mit Flüchtlingen und weise diese in direkter Ansprache auf mögliches Fehlverhalten hin. Wöchentlich sei er für die Bürger in einer Sprechstunde im Rathaus für Fragen und Anliegen erreichbar.
     
    Einstimmiger Wunsch aller Beteiligten der Veranstaltung war es, zukünftig regelmäßig solche gemeinsamen Treffen zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch durchzuführen. 
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.06.2017
    B 312 Ortsumgehung Reutlingen (Scheibengipfeltunnel)
    Regierungspräsidium Tübingen veranstaltet am 30.07.2017 einen Tag der offenen Tür zum Scheibengipfeltunnel.

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen veranstaltet am 30. Juli 2017 einen Tag der Offenen Tür zur B 312 Ortsumgehung Reutlingen (Scheibengipfeltunnel). Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger erhalten die Gelegenheit, den Straßentunnel und den parallel verlaufenden Flucht- und Rettungstunnel wenige Monate vor der Verkehrsfreigabe noch einmal begehen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Details zum Programm werden rechtzeitig bekannt gegeben.

    Die Arbeiten an der Ortsumgehung liegen im Zeitplan. Arbeitsschwerpunkte bilden zurzeit die betriebstechnische Ausstattung des Tunnels, Straßenbauarbeiten im Bereich des Süd- und Nordportals, die Herstellung der Lichtsignalanlagen am Efeu-Knoten im Norden und der Rampe am höhengleichen Anschluss am Südknoten. Bis zur voraussichtlichen Verkehrsfreigabe Ende Oktober / Anfang November 2017 werden außerdem noch Lärmschutzwände im Süden und Norden der Ortsumgehung hergestellt, die Beschilderung entsprechend der Straßenverkehrsordnung angebracht, die passiven Schutzeinrichtungen vervollständigt sowie Markierungen und Zäune hergestellt. Alleine in diesem Jahr werden noch Bundesgelder in Höhe von 14 Mio. € verbaut.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.06.2017
    L 1170, Fahrbahndeckenerneuerung und Erweiterung des P+M-Platzes an der Anschlussstelle Langenau der A 7
    P+M-Platz wird am 08.06.2017 wieder für den Verkehr freigegeben.

    ​Ab Donnerstag, 8. Juni 2017, steht der P+M-Platz an der Anschlussstelle Langenau der A 7 mit einer erweiterten Kapazität von 75 statt bisher 30 Stellplätzen wieder zur Verfügung. Die Ein- und Ausfahrt steuert von da an eine Lichtsignalanlage, die mit der Anlage an der Autobahnauffahrt Richtung Würzburg gekoppelt ist.

    Die Arbeiten zur Erneuerung des Asphaltbelags der L 1170 im Bereich der Anschlussstelle Langenau und zum Anbau der Rechtsabbiegerspur zum P+M-Platz sind bereits seit 26. Mai 2017 abgeschlossen. Seither ist dieser Streckenabschnitt wieder für den Verkehr freigegeben.
     
    Ebenfalls bereits fertig gestellt wurde ein ca. 500 m langes Teilstück des Radwegs entlang der Landesstraße. Um die Durchgängigkeit des Radweges von der L1079 in Richtung Langenau herzustellen, wird im Zuge der weiteren Bauarbeiten an der Dachserkreuzung ein bestehender Feldweg zum Radweg ausgebaut und im Bereich der Autobahnauffahrt eine Brücke über den Kiesgraben errichtet.
     
    Die Umbauarbeiten zur Vergrößerung und Modernisierung der beiden Regenrückhaltebecken der Anschlussstelle Langenau werden noch bis November 2017 weitergehen. Auf den Verkehr auf der Autobahn sowie der Landesstraße hat dies jedoch keinen Einfluss.
    Die Kosten der jetzt fertig gestellten Teile der Baumaßahme in Höhe von ca. 600.000 Euro teilen sich der Bund und das Land Baden-Württemberg.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    01.06.2017
    L 370, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Bühl und Weilheim ab 06.06.2017

    Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert in den Pfingstferien die Fahrbahndecke der L 370 zwischen den Tübinger Stadtteilen Bühl und Kilchberg sowie Kilchberg und Weilheim. Die bereits im Frühjahr 2017 angekündigte Maßnahme dient der Substanzerhaltung und der Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dieser wichtigen Landesstraße.

    Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 6. Juni 2017, und dauern bei günstigen Witterungsverhältnissen voraussichtlich bis 18. Juni 2017. Durch Optimierungen im Bauablauf wird sich die geplante Bauzeit von ursprünglich dreieinhalb auf zwei Wochen verkürzen. Die Beeinträchtigungen für den Verkehr können dadurch erheblich abgemildert werden. Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt.
     
    Im ersten Bauabschnitt von Bühl bis Kilchberg wird die L 370 zwischen der Straße Bonlanden in Bühl und der Zufahrt zum Betrieb der Siemens AG (Kilchberg) voll gesperrt. Die Zufahrt ins Gewerbegebiet Bonlanden in Bühl von Westen und zu Siemens in Kilchberg von Osten ist jederzeit möglich.
     
    Parallel finden ab 6. Juni 2017 im zweiten Bauabschnitt zwischen Kilchberg „Ehingenstraße“ und Weilheim „Alte Landstraße“ vorbereitende Arbeiten in den Randbereichen statt. Kilchberg ist in der ersten Bauphase jederzeit über die L 370 von Tübingen aus erreichbar.
     
    Die Buslinien 7622 und 19 des ÖPNV enden im ersten Bauabschnitt von Tübingen kommend in Kilchberg-„Schloß“. Die Haltestellen Kilchberg-„Bahnhof“, Bühl-„Rathaus“ und Bühl-„Römerstraße“ werden in dieser Zeit nicht angefahren. Von Bühl aus wird ein Busersatzverkehr von der Haltestelle „Rathaus“ zum Bahnhof in Kiebingen eingerichtet, von wo eine Weiterfahrt mit der Bahn nach Tübingen bzw. Rottenburg möglich ist. In Kiebingen wir dafür in Bahnhofsnähe eine provisorische Haltestelle in der Wasenstraße zwischen Feuerwehrhaus und Neckarstraße eingerichtet. Die regionale Nachtbuslinie N 88 (Tübingen – Rottenburg) wird in dieser Zeit über Hirschau und Wurmlingen umgeleitet.
     
    Im zweiten Bauabschnitt vom 12. bis 18. Juni 2017 wird der Abschnitt zwischen Kilchberg Einmündung „Ehingenstraße“ und Weilheim Einmündung „Alte Landstraße“ voll gesperrt. Die Verkehrsbeziehungen von der L 370, Bahnhofstraße in die Ehingenstraße und Alte Landstraße in den Weinbergweg sind jeweils in beide Richtungen möglich. In diesem Zeitraum laufen im ersten Bauabschnitt in den Randbereichen Bankettarbeiten. Kilchberg ist in der zweiten Bauphase jederzeit über die L 370 von Rottenburg aus erreichbar. Der ÖPNV ist im zweiten Bauabschnitt nicht betroffen.
     
    Für beide Bauabschnitte erfolgt die Umleitungsführung ab Tübingen über Europastraße B 28a – L 371 – Hirschau – L 371 – Wurmlingen – L 372 – L 361 nach Rottenburg-Kiebingen und umgekehrt.
    Zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Umleitungsstrecke wird an der L 361 Einmündung „Sülchenknoten“ eine provisorische Lichtsignalanlage aufgestellt, damit der von der L 372 kommende Umleitungsverkehr besser in die L 361 einfahren kann.
    Um die Verkehrsbelastung durch den Umleitungsverkehr im Ortskern von Hirschau zu reduzieren, wird der von Wurmlingen kommende und in Fahrtrichtung Tübingen fahrende Verkehr über den Rittweg und die Industriestraße um den Ortskern von Hirschau herum geleitet. Im Kreuzungsbereich Kingersheimer Straße / Industriestraße erleichtert eine provisorische Lichtsignalanlage das Einbiegen auf die L 371 in Richtung Tübingen. Der in Richtung Rottenburg fahrende Verkehr verläuft wie gewohnt auf der L 371 (Kingersheimer / Wurmlinger Straße) durch Hirschau.
     
    Die Arbeiten sind mit den betroffenen Kommunen, Behörden und dem ÖPNV abgestimmt.
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 290.000 € und werden vom Land Baden Württemberg getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    31.05.2017
    L 306, Fahrbahndeckenerneuerung in der Ortsdurchfahrt von Eberhardzell

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt von Dienstag, 6. Juni 2017, bis voraussichtlich Mittwoch, 14. Juni 2017, in der Ortsdurchfahrt von Eberhardzell (L 306) den schadhaften Fahrbahnbelag erneuern. Auf einer Länge von ca. 550 m werden Schadstellen, Risse, Verdrückungen und vorhandene Asphaltausbrüche beseitigt. Die Maßnahme dient der Straßenerhaltung und der Gewährleistung der Verkehrssicherheit.

    Während der Bauarbeiten wird die Oberessendorfer Straße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Die Umleitung von Oberessendorf nach Eberhardzell führt über die B 465 bis zur Abzweigung Richtung Mühlhausen und von dort weiter auf der K 7569 nach Eberhardzell. Die Umleitung von Eberhardzell nach Oberessendorf erfolgt in umgekehrter Richtung.
     
    Bei schlechter Witterung können sich die Arbeiten zeitlich verschieben. Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbeschränkungen und die daraus resultierenden Behinderungen. Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf ca. 110.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Ladens Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    30.05.2017
    Leitungs- und Fahrbahnerneuerungen in der Ortsdurchfahrt Göggingen im Zuge der B 311
    Vollsperrung der gesamten Ortsdurchfahrt von Göggingen vom 06.–17.06.2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt im Rahmen der laufenden Leitungs- und Straßensanierungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt von Göggingen ab Dienstag, 6. Juni 2017, auf der gesamten Länge der Ortsdurchfahrt die Fahrbahndeckschicht einbauen.

    Der Einbau erstreckt sich sowohl auf den Bauabschnitt 2 von der Abzweigung Bittelschieß (Kreuzung B 311 / K 8239) bis zum Ortsende in Richtung Krauchenwies, in dem aktuell gebaut wird, als auch auf den Bauabschnitt 1 von der Abzweigung Bittelschieß bis zum Ortsende in Richtung Menningen, in dem der Einbau der Fahrbahndeckschicht bei den Bauarbeiten im letzten Jahr zurückgestellt wurde. Mit dem Einbau der Fahrbahndeckschicht in der gesamten Ortsdurchfahrt nun „in einem Zug“ lassen sich zusätzliche Störungen in der Asphaltschicht vermeiden und die Qualität und Lebensdauer des Fahrbahnbelags deutlich erhöhen.
     
    Während des Einbaus der Fahrbahndeckschicht kommt es zu weitergehenden Sperrungen im Bereich von Göggingen. Vom 6. bis 17.Juni 2017 wird die gesamte Ortsdurchfahrt von Göggingen für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Für den Verkehr der B 311, der aktuell aus Richtung Meßkirch über die B 313 Engelswies – Vilsingen – Sigmaringen – L 456 Krauchenwies und umgekehrt umgeleitet wird, wird die B 311 in der Zeit vom 6. bis 17. Juni 2017 zusätzlich ab der Einmündung der K 8237 von Ringgenbach umgeleitet. Die Umleitung erfolgt über Buffenhofen – Wald – Glashütte – Krauchenwies. Bei guter Witterung soll dieser Teilabschnitt wieder früher für den Anliegerverkehr freigegeben werden.
     
    Das Umleitungskonzept wurde mit den Verkehrsbehörden, den Städten und Gemeinden, der RAB und der Polizei abgestimmt.
     
    Die Gemeinde Krauchenwies und das Regierungspräsidium Tübingen bitten um Verständnis für die im Zusammenhang mit der gemeinsamen Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
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  • Abteilung 4
    30.05.2017
    B 32, Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee
    Herstellung eines Testfeldes für Verdrängungspfähle

    ​Beim Ausbau der B 32 zwischen Altshausen und Vorsee wird im Zuge der Fahrbahnverbreiterung ein neuer Straßendamm angelegt, der im Bereich der Mendelbeurer Senke auf sogenannten Verdrängungspfählen gegründet werden muss. Die dortigen Untergrundverhältnisse aus mächtigen Torfschichten mit Seekreideablagerungen sind baugrundtechnisch als gering tragfähig einzustufen.

    Um die für die Bemessung der Verdrängungspfähle maßgebliche Tragfähigkeit verifizieren zu können, werden Probepfähle in einem Testfeld eingebracht und geprüft. Das Testfeld wird von 31. Mai bis voraussichtlich 9. Juni 2017 angelegt. In dieser Zeit – mit Ausnahme des Pfingstwochenendes – wird die B 32 auf Höhe von Mendelbeuren voll gesperrt. Der Verkehr auf der B 32 wird über die K 7967 und die K 7965 durch Mendelbeuren umgeleitet.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

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    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    29.05.2017
    Dr. Conrad Maas ist neuer Leiter des Referates „Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung“ des Regierungspräsidiums Tübingen.
     Dr. Conrad Maas

    ​Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser hat Herrn Veterinärdirektor Dr. Conrad Maas im Regierungspräsidium Tübingen zum neuen Leiter der Referates 35 – Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung – bestellt. Für diese Tätigkeit als Referatsleiter ist Herr Dr. Maas besonders qualifiziert durch seinen breiten Erfahrungshorizont, den er auf verschiedenen Stationen im tierärztlichen Staatsdienst erworben hat. Zudem hat er im Rahmen der Führungskräfteentwicklung der Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg beide Führungskreise durchlaufen.

    Herr Dr. Maas ist in Westfalen auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb mit Viehhaltung aufgewachsen. Nach dem Studium der Tiermedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover hat er mehrere Jahre als praktischer Tierarzt in der Großtierpraxis gearbeitet. Danach wurde Dr. Maas an der Universität Gießen in Zusammenarbeit mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium über die Verbreitung und Bekämpfung von Tierseuchen promoviert. Nach der Prüfung zum tierärztlichen Staatsdienst in Stuttgart war er zunächst im Veterinäramt des Neckar-Odenwald-Kreises als amtlicher Tierarzt vor allem im Bereich Tierseuchenüberwachung und -bekämpfung tätig. Bei der nächsten Station seiner Laufbahn – dem Veterinäramt des Landratsamtes Tübingen – war Dr. Maas als Amtstierarzt schwerpunktmäßig für die Lebensmittelüberwachung zuständig. Während dieser Zeit wurde er 1999 an das Regierungspräsidium Tübingen sowie 2001/2002 an das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg abgeordnet.
     
    Danach kehrte Dr. Maas als Referent für Milchhygiene in das Referat 35 des Regierungspräsidiums Tübingen zurück und war dort landesweit zuständig für die Zulassung von Betrieben, die Milch verarbeiten – angefangen von großen Molkereien und Käsereien bis hin zur direkt vermarktenden Hofkäserei. 2008 wurde Dr. Maas zudem zum stellvertretenden Referatsleiter ernannt und hatte auch die stellvertretende Leitung der landesweit tätigen Stabsstelle Ernährungssicherheit und der Task Force Tierseuchenbekämpfung inne.
     
    Hintergrundinformation:
    Mit 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Referat 35 – Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung – des Regierungspräsidiums Tübingen fachlich breit aufgestellt. Seine Themen reichen von Lebensmittelüberwachung, Fleischhygiene- und Geflügelfleischhygieneüberwachung über Tierseuchenbekämpfung und Tierkörperbeseitigung bis hin zum Tierschutz. Auf dem Milchsektor ist das Referat in ganz Baden-Württemberg für die Zulassung und Überwachung von Milch be- und verarbeitenden Betrieben zuständig. Schließlich ist das Referat neben der Fachaufsicht über die Veterinärämter im Regierungsbezirk Tübingen auch zuständig für die Fachaufsicht über das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt (STUA) Aulendorf – Diagnostikzentrum – sowie über das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen.
     
    Zur Leitung des Referats 35 gehört über die damit umrissenen Aufgaben hinaus auch die Leitung folgender landesweit tätiger Einheiten mit weiteren 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Stabsstelle Ernährungssicherheit, Task Force Tierseuchenbekämpfung sowie zentrale Koordinierungsstelle für BSE-Tests.
     
    Das Referat 35 – Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung – pflegt innerhalb des Regierungspräsidiums Tübingen enge Kontakte und arbeitet insbesondere in den Bereichen Tierhaltung, Marktordnung und Futtermittelüberwachung sowie Natur- und Umweltschutz themenbezogen mit anderen Fachreferaten zusammen.
     
    Bild:
    Herr Dr. Conrad Maas; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.05.2017
    B 30/312/465, Umbau Jordan-Ei bei Biberach
    Sperrung der B 465 von der Memminger Straße bis zum Jordan-Ei ab 01.06.2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen führt seit Anfang April 2017 am Jordan-Ei bei Biberach Straßenbauarbeiten zur Verbesserung des Verkehrsflusses durch. Die Herstellung eines sogenannten U-Turns vor dem Jordan-Ei und ausreichend langer Verflechtungsstrecken in den Auf- und Abfahrtsrampen erfolgt abschnittsweise. Der erste Bauabschnitt mit der neuen Auffahrt auf die B 30 ist inzwischen fertig gestellt.

    Ab Donnerstag, 1. Juni 2017, erfolgt der Rückbau der B 465 auf eine Fahrspur ab Ende der Memminger Straße bis zur Einmündung des Abfahrtsastes der B 30 und ab da eine Verbreiterung bis zum Jordan-Ei. Dazu wird die B 465 von der Memminger Straße bis zum Jordan-Ei vom 1. Juni 2017 ab 9:00 Uhr bis voraussichtlich 22. Juni 2017 voll gesperrt.
     
    Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt von der Memminger Straße über die L 280 Königsbergallee und die B 312 Waldseer Straße zum Jordan-Ei. Auf weitere Sperrungen im Zuge dieses Bauvorhabens wird in einer späteren Mitteilung noch gesondert hingewiesen.
     
    Die Baukosten für die Umbauarbeiten am Jordan-Ei betragen ca. 1,4 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

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    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    24.05.2017
    Regierungspräsidium Tübingen erlässt den Planfeststellungsbeschluss zur Umsetzung der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, Abschnitte 3und 4 im Modul 1 (Ammertalbahn)

    ​Am 15. Mai 2017 hat das Regierungspräsidium Tübingen den Planfeststellungsbeschluss für den teilweise zweigleisigen Ausbau der Ammertalbahn zwischen dem Tübinger Hauptbahnhof und dem Bahnhof Herrenberg sowie die Anpassung des südlichen Bahnhofskopfes des Hauptbahnhofs Tübingen erlassen.

    Der Planfeststellungsbeschluss bildet die planungsrechtliche Grundlage für eine spürbare Verbesserung der Verbindung zwischen Tübingen und Herrenberg im Rahmen von Modul 1 der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb durch eine Taktverdichtung von 60 auf 30 Minuten zu den Hauptverkehrszeiten und eine Steigerung der Platzkapazitäten in den Zügen.
     
    Zum einen werden im Bereich von Unterjesingen und Entringen neue zusätzliche längere Begegnungsabschnitte geschaffen, die eine erhebliche Reduzierung der Übertragung von Zugverspätungen ermöglichen. Zum anderen wird die Elektrifizierung der Strecke zu einer zuverlässigeren Einhaltung der Fahrpläne beitragen, weil elektrisch betriebene Fahrzeuge schneller beschleunigen können. Eine elektrifizierte Ammertalbahn ist aufgrund ihrer leiseren elektrischen Antriebe und lokal emissionsfreien Motoren deutlich umweltfreundlicher.
     
    Der Planfeststellungsbeschluss wird von Montag, 29. Mai 2017, bis einschließlich Montag, 12. Juni 2017, in den Rathäusern in Tübingen, Entringen und Her-renberg zur Einsicht ausgelegt. Die Planunterlagen sind außerdem in den Verwaltungsstellen Tübingen-Unterjesingen, Ammerbuch-Pfäffingen, Ammerbuch-Altingen und Herrenberg-Gültstein einsehbar. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auch auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Die Unterlagen können ab Beginn der Auslegung außerdem beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden. Der Planfeststellungsbeschluss wird dann auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums zu finden sein.
     
    Die einzelnen Einwender erhalten den Beschluss vom Regierungspräsidium etwa mit Beginn der Auslegungsfrist zugestellt. Sie können innerhalb eines Monats nach dieser Zustellung beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) gegen den Beschluss Klage erheben. Mit Ende der Auslegungsfrist am 12. Juni 2017 gilt der Planfeststellungsbeschluss allen übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt. Diese könnten dann ebenfalls innerhalb eines Monats, also bis einschließlich Mittwoch, 12. Juli 2017, Klage erheben.
     
    Der Planfeststellungsbeschluss bescheinigt der Planung die bestmögliche Minimierung und Kompensation unvermeidbarer Eingriffe nach den Vorschriften des Artenschutzrechts. Insbesondere können für Beeinträchtigungen der Zauneidechse Ausnahmen zugelassen werden. Eingriffe in deren Lebensräume erfolgen nur punktuell. Mit einer Maßnahmenkombination aus Bauzeitenbeschränkung, Vergrämung und Aufwertung neuer Habitate können die Auswirkungen auf einzelne Exemplare reduziert werden, so dass sich die lokale Population durch den Eingriff nicht verschlechtert, sondern stabil bleibt.
     
    Bei der Prüfung der Lärmschutzvorschriften kam das Regierungspräsidium zu dem Ergebnis, dass in insgesamt 16 Fällen aktiver Lärmschutz in Form einer 670 m langen niedrigen Schallschutzwand (0,76 m) im Bereich von Unterjesingen (Strecken-km 5,06 bis 5,73) und in zwölf Fällen (zusätzlich) passiver Lärmschutz gewährt werden muss.
     
    Das Regierungspräsidium hat im Planfeststellungsbeschluss auch Maßnahmen zum Erschütterungsschutz angeordnet, die sicherzustellen, dass es zu keinen unzumutbaren Auswirkungen durch Erschütterungsimmissionen in Folge von Baumaßnahmen kommt. Die Richtwerte bezüglich Erschütterungen und sekun-därer Luftschall, die durch den Betrieb der Bahn entstehen können, werden laut den entsprechenden Gutachten eingehalten. Die Grenzwerte bezüglich der elektromagnetischen Verträglichkeit werden in den meisten Bereichen eingehalten. In den Bereichen mit Abständen der Wohnbebauung von 7,5 m und weniger (Tübingen-West, Unterjesingen-Mitte, Gültstein) sind zur Reduzierung von Störungen elektrischer Geräte beim Betrieb der Rückleitungsseile einzusetzen. Gleiches gilt für die gleisnahe Bebauung im Bereich des Bahnhofes Herrenberg.

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  • Abteilung 4
    24.05.2017
    B 311, Belagsarbeiten zwischen Oberdischingen und Erbach

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt von Dienstag, 6. Juni 2017, ab 8:30 Uhr bis voraussichtlich Freitag den 23. Juni 2017, den schadhaften Fahrbahnbelag auf der B 311 in dem etwa 4,2 km langen Streckenabschnitt zwischen Oberdischingen und Erbach erneuern.
     
    Durch die Belagsarbeiten werden die Spurrinnen, Verdrückungen und massiven Rissbildungen mit offenen Quer- und Längsfugen beseitigt. Die Maßnahme dient der Straßenerhaltung und der Gewährleistung der Verkehrssicherheit. In den Ortsdurchfahrten von Donaurieden und Erbach (bis zur Einmündung der K 7375) wird auf rund 1 km Länge ein lärmmindernder Fahrbahnbelag mit gummimodifiziertem Bitumen eingebaut.

    Der Verkehr von Ehingen kommend in Fahrtrichtung Ulm wird an der Kreuzung bei Oberdischingen über die K 7412 nach Ersingen, weiter über die K 7373 nach Dellmensingen und von dort über die K 7375 nach Erbach zurück auf die B 311 zurückgeführt.
     
    Der Verkehr aus Ulm in Richtung Ehingen wird am Kreisverkehr in Erbach auf die L 240 nach Bach, weiter nach Ringingen und von dort über die K 7412 nach Oberdischingen und zurück auf die B 311 geleitet.
     
    Bei schlechter Witterung können sich die Arbeiten zeitlich verschieben. Das Regierungspräsidium bittet für auftretende Verkehrsbeschränkungen um Verständnis.
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf ca. 1,05 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundene Verkehrsbeschränkung können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

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  • Abteilung 2
    24.05.2017
    Tina Krehan – Originale und Skizzen
    Die Ausstellung ist vom 30.05. bis 23.06.2017 in der Stadtbücherei in Erbach zu sehen.
     Portrait Tina Krehan

    ​Es wimmelt kräftig im Schwabenland! Mit ihren Wimmelbüchern begeistert die Künstlerin Tina Krehan Jung und Alt. Ob auf der Schwäbischen Alb, in der Wilhelma oder in der Landeshauptstadt, die detailreichen, liebevoll gestalteten Wimmelbilder laden zum Schauen, Suchen und Staunen ein.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Skizzen der Künstlerin Tina Krehan realisiert, die einen spannenden Einblick in das Entstehen eines Wimmelbuchs und einen Überblick über das Schaffen der Künstlerin gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 30.05. bis zum 23.06.2017 in der Stadtbücherei in Erbach zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Weitere Termine finden sich auf der Homepage der Fachstelle www.rt.fachstelle.bib-bw.de unter „Aktuelles“.
     
    Tina Krehan wurde 1972 geboren und lebt seit mehreren Jahren mit ihrer Familie in Stuttgart. Sie studierte Grafik-Design und Illustration an den Hochschulen für Gestaltung in Darmstadt und Mailand. Nach der Beendigung ihres Studiums 1999 arbeitete sie als Art-Direktorin für verschiedene Werbeagenturen und sammelte wichtige Erfahrungen. 2007 machte sie sich selbstständig und arbeitet seither freiberuflich als Grafikerin und Illustratorin. Tina Krehan arbeitet zurzeit an einem neuen Wimmelbuch über den Bodensee.
     
    Hinweis für die Redaktionen

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  • Abteilung 5
    24.05.2017
    Fortschreibung des Luftreinhalteplans Reutlingen
    DURCHATMEN. MITDENKEN. MITMACHEN.

    Das Regierungspräsidium Tübingen lädt am 31. Mai 2017 um 19.00 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in den Spitalhof Reutlingen ein.

    „Ein bedeutender Schritt für eine bessere Luftqualität zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger“, so beschreibt Regierungspräsident Klaus Tappeser den Meilenstein, der kürzlich für Reutlingen erreicht wurde: Die Maßnahmen, mit denen die Grenzwerte für die Luftschadstoffe in Reutlingen schnellstmöglich eingehalten werden sollen, sind jetzt ausgewählt. Seit 8. Mai liegt der Entwurf des neuen Luftreinhalteplans für Reutlingen öffentlich aus.

    In den vergangenen Monaten hat das Regierungspräsidium Tübingen zusammen mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und der Stadt Reutlingen sowie mit unterschiedlichsten Akteuren aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in sogenannten Spurgruppen-Workshops die Ergebnisse der Gutachter diskutiert und den Weg zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans vorbereitet. Das breit aufgestellte Fachgutachterteam hat viele mögliche Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit für die Luftqualität und schnellstmögliche Umsetzbarkeit hin untersucht.
     
    Jetzt lädt das Regierungspräsidium Tübingen alle Bürgerinnen und Bürger in Reutlingen und Umgebung am 31. Mai 2017 von 19:00 – 21:00 Uhr (Einlass ab 18:30) im Spitalhof Reutlingen, Wilhelmstraße 69, 72764 Reutlingen, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein.  An diesem Abend stehen die Bürgerinnen und Bürger als „Experten des Alltags“ im Mittelpunkt. Ob die Umgestaltung der Lederstraße, ein Lkw-Verbot in der Innenstadt (Ausnahme: Lieferverkehr) oder die Förderung des Umweltverbunds – Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, sich über die einzelnen Maßnahmen zu informieren, die für bessere Luft in Reutlingen sorgen sollen. An Infoständen und im Rahmen einer Podiumsdiskussion erhalten sie Antworten auf Fragen rund um den Luftreinhalteplan, das Projekt und die durchgeführten Untersuchungen. Das Projektteam freut sich darüber hinaus über Anregungen zur Umsetzung. 

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger können außerdem als zuhörende Gäste am fünften Spurgruppen-Workshop teilnehmen, der ebenfalls am 31. Mai 2017 im Rahmen des Projekts „Modellstadt Reutlingen“ im Reutlinger Rathaus (Großer Sitzungssaal) stattfindet. Beginn ist um 15.30 Uhr.
     
    Hintergrundinformation:
    Mit dem Projekt „Modellstadt Reutlingen“ kommt das Regierungspräsidium Tübingen dem Auftrag des Verwaltungsgerichts Sigmaringen aus dessen Urteil vom 22. Oktober 2014 nach. In enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern – dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und der Stadt Reutlingen – wird erarbeitet, was getan werden muss, um die Immissionsgrenzwerte in ganz Reutlingen schnellstmöglich einzuhalten.
     
     
    Weitere Informationen zum Projekt „Modellstadt Reutlingen“ und zur Luftreinhaltung in Reutlingen sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref541/Luftreinhalteplaene/Seiten/Luftreinhaltung-Reutlingen.aspx eingestellt.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Gerne laden wir auch Sie als Pressevertreter/in herzlich dazu ein, an der Informationsveranstaltung teilzunehmen. Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    23.05.2017
    Vielfältiges Pfingstferienprogramm im Biosphärenzentrum
    Erlebnisreiche Touren zu Bienen und Fledermäusen, eine kreative Kochwerkstatt sowie eine atemberaubende Fotoexkursion mit dem Heißluftballon bietet das Veranstaltungsprogramm im Biosphärenzentrum rund um Pfingsten.

    ​Mit den Fledermaus-Experten Elke Wunsch und Alfred Nagel im Alten Lager auf Lauschtour gehen, mit Bienenzüchter Hans Bühle das Imkerhandwerk erleben, mit Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig leckere Gerichte aus alten Sorten zubereiten oder mit Naturfotograf Mark Robertz in einen Heißluftballon steigen, um aus der Vogelperspektive einmalige Aufnahmen zu machen. In den Pfingstferien wird rund um das Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm geboten.

    Fledermäusen beim Fliegen zusehen, sie belauschen und ihren Speiseplan kennenlernen – das können Interessierte bei einer Nachtexkursion am 3. Juni 2017. Im Biosphärenzentrum startet die Tour um 20.00 Uhr mit einem kurzen Film, der ganz nah an die Tiere heranführt. Anschließend geht es mit den Fledermaus-Experten Elke Wunsch und Alfred Nagel auf Fledermaus-Suche durchs Alte Lager. Vor Ort können die Teilnehmer mithilfe moderner Technik die Laute der Fledermäuse hören. Ein Lichtkegel macht zudem sichtbar, was auf dem Speiseplan der Tiere steht. Alle Teilnehmer können im Anschluss einen süß-schmeckenden „Vampirtrunk“ probieren. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet 7,50 Euro für Erwachsene und 5,00 Euro für Kinder. Familien zahlen 12,50 Euro.
     
    Am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, startet um 13.30 Uhr eine erlebnisreiche Tour für Groß und Klein zu einem summenden Bienenstock. Hans Bühle, Bienenzüchter aus Mehrstetten, macht das Handwerk eines Imkers erlebbar. Mit zahlreichen wissenswerten Informationen nähert sich die Gruppe dem Bienenstock und erfährt mehr über die Lebensweise der fleißigen Tiere, u. a. was ihr Nutzen für Mensch und Natur ist. Die zweieinhalbstündige Veranstaltung mit einer ca. einstündigen Wanderung beginnt am Biosphärenzentrum und führt entlang blühender Wiesen zum Bienenstock nach Böttingen. Der Rückweg erfolgt kostenfrei mit dem Biosphärenbus. Die Teilnahme für Erwachsene kostet 7,50 Euro, für Kinder 5,00 Euro und für Familien 12,50 Euro. Eine Anmeldung ist bis 29. Mai 2017 im Biosphärenzentrum unter 07381 932938-31 erforderlich.
     
    Am 8. Juni 2017 findet eine Familien-Kochwerkstatt zu alten Sorten statt. Aus Emmer, Buchweizen, süßem Beerenobst und Gemüse wie Mangold bereiten die teilnehmenden Eltern und Kinder mit Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig kreative und moderne Rezepte zu – mal süß, mal salzig, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die ca. dreistündige Kochwerkstatt beginnt um 10.00 Uhr im Bistro des Biosphärenzentrums. Sie wird gefördert vom Projekt „Mach’s Mahl“ des Landes Baden-Württemberg und kostet daher nur 5,00 Euro Teilnahmegebühr pro Person. Eine Anmeldung ist bis 5. Juni im Biosphärenzentrum unter 07381 932938-31 erforderlich. Ein Getränk, eine Schürze und Dosen für Reste sollten mitgebracht werden.
     
    Ein Highlight des diesjährigen Sommerprogramms des Biosphärenzentrums ist die Fotoexkursion mit dem Heißluftballon am 10. Juni 2017 von 7.00 -11.00 Uhr. Nahe Münsingen startet die Fahrt über Äcker und Felder der Region je nach Wolkenlage und Witterung in eine Höhe von 600 bis 2.500 Meter über Grund. Das einmalige Fotoerlebnis wird von Naturfotograf Mark Robertz begleitet, der Tipps zum Fotografieren während der Fahrt vermittelt. Die Teilnahme kostet 271,00 Euro. Treffpunkt ist das Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen. Eine Anmeldung ist über die VHS Bad Urach – Münsingen unter 07381 715 998-0 notwendig.
     
    Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen erhalten Interessierte bei den Mitarbeitern des Biosphärenzentrums unter 07381 932938-31.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltungen finden im Rahmen des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb statt. Die Kochwerkstatt und die Fotoexkursion werden in Zusammenarbeit mit der VHS Bad Urach – Münsingen veranstaltet. Gedruckte Exemplare des Sommerprogramms liegen in Rathäusern und bei allen Partnern des Biosphärengebiets aus.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    23.05.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 30. Mai bis 15. Juni 2017 in der Stadtbücherei in Bad Waldsee zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 30. Mai bis zum 15. Juni 2017 in der Stadtbücherei in Bad Waldsee zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    22.05.2017
    Gewässerentwicklungskonzept Untere Iller
    Öffentliche Vorstellung am 24. Mai 2017 um 17:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Unterbalzheim.

    ​Die beiden Länder Bayern und Baden-Württemberg haben für die Untere Iller (von Ferthofen/Aitrach bis zur Mündung in die Donau) gemeinsam ein Gewässerentwicklungskonzept (GEK) erstellt. Vertreter der Wasserwirtschaftsämter Donauwörth und Kempten sowie des Landesbetriebs Gewässer vom Regierungspräsidium Tübingen stellen dieses Konzept der Öffentlichkeit am 24. Mai 2017 ab 17:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Unterbalzheim vor. Allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern  sind hierzu eingeladen.

    Im Gewässerentwicklungskonzept Untere Iller werden konzeptionelle Entwicklungsziele und Maßnahmen als Grundlage für die Umsetzung von gewässerökologischen und flussmorphologischen Entwicklungsmöglichkeiten dargestellt. Das GEK lenkt alle Ausbau- und Unterhaltungsmaßnahmen mit dem Ziel, die ökologische Funktionsfähigkeit von Gewässer und Aue langfristig zu erhalten und wiederherzustellen. Es dient somit der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben und ist wesentliche Grundlage für sämtliche Maßnahmen und Entwicklungen am Gewässer.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    22.05.2017
    Rund 10,8 Mio. Euro vom Land für das Feuerwehrwesen im Regierungsbezirk Tübingen

     In diesem Jahr fließen rund 8,04 Mio. Euro an Landes-Zuwendungen zur Projektförderung des Feuerwehrwesens und 2,25 Mio. Euro als Pauschalförderung in den Regierungsbezirk Tübingen. Das Regierungspräsidium hat dieser Tage entsprechende Bewilligungsmitteilungen an die Landkreise und die Stadt Ulm versandt bzw. den Landratsämtern die Haushaltsmittel zur Unterstützung der landkreisangehörigen Gemeinden zugewiesen. Hinzukommen 0,5 Mio. Euro für die Unfallfürsorge der Feuerwehrangehörigen und für Sachmittel.

    „Mit der Förderung von Feuerwehrhäusern und Gerätschaften leisten wir einen wichtigen Beitrag, damit die Feuerwehren im Regierungsbezirk auch in Zukunft schnell und effektiv Hilfe leisten können“, so Regierungspräsident Tappeser.
    Die vom Land zugewiesenen Mittel wurden in diesem Jahr wie folgt verteilt:
     

    Die Mittel aus der Projektförderung dienen insbesondere der Unterstützung bei der Beschaffung von Fahrzeugen und beim Bau von Feuerwehrhäusern. Im Wesentlichen handelt es sich um folgende Projekte:

    • 35 Löschfahrzeuge
    • 18 Neubauten oder Erweiterungen/Umbauten von Feuerwehrhäusern
    • 2 Drehleiter-Fahrzeuge
    • 2 Gerätewagen-Gefahrgut und ein Abrollbehälter-Gefahrgut
    • 7 Gerätewagen (Atemschutz, Logistik bzw. Transport)
    • 3 Rüstwagen
    • Ersatzbeschaffungen für Einrichtungen einer Integrierten Leitstelle und Alarmierungseinrichtungen
     
    Neben dieser Projektförderung fördert das Land mit einer pauschalen Zuwendung pro Feuerwehrangehörigem bzw. Angehörigen der Jugendfeuerwehr Ausbildungskosten, Kosten für Dienst- und Schutzkleidung sowie den Betrieb von Werkstätten.
     
    Dem Regierungsbezirk stehen weiterhin Mittel für die Unfallfürsorge der Feuerwehrangehörigen und Sachmittel in Höhe von ca. 0,5 Mio. Euro zur Verfügung.
     
    Die Zuwendungen werden aus dem Landesanteil von Baden-Württemberg am Aufkommen aus der Feuerschutzsteuer gewährt. Sie decken auch die finanziellen Verpflichtungen ab, die erst im Laufe der nächsten fünf Jahre fällig werden.
  • Abteilung 4
    22.05.2017
    B 31, Erhaltungsmaßnahmen im Bereich von Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg

    Die wegen Erhaltungsmaßnahmen an der B 31 im Bereich von Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg eingerichteten Umleitungen werden zu einem großen Teil bereits im Laufe des Dienstag, 23. Mai 2017, wieder aufgehoben. Dank der günstigen Witterung und dem überaus großen Einsatz der ausführenden Baufirmen kann der Verkehr in Fahrtrichtung Überlingen deutlich früher als ursprünglich geplant wieder auf der B 31 fahren.

    Allerdings können wegen laufenden Arbeiten auf der nördlichen Richtungsfahrbahn im Bauabschnitt 3 (Lärmschutzwand bei Meersburg bis Abfahrt Stetten) der Abfahrast von Stetten zur B 31 in Fahrtrichtung Meersburg erst ab Freitag, 26. Mai 2017, und der Auffahrtsast von Meersburg zur B 31 in Fahrtrichtung Überlingen voraussichtlich erst ab 1. Juni 2017 befahren werden. Bis dahin wird der Verkehr auf der B 31 in beiden Richtungen auf der südlichen Richtungsfahrbahn geführt.
     
    Der weitere Bauablauf sieht vom 26. Juni bis 21. Juli 2017 Arbeiten im Bereich der nördlichen Fahrspur zwischen der Lärmschutzwand Meersburg und der Abfahrt Meersburg („Saba-Knoten“) sowie Asphaltarbeiten im Bereich Oberuhldingen – Meersburg (Parkplatz „Wölfele“) vor. Hierfür muss der Verkehr in Fahrtrichtung Überlingen nochmals umgeleitet werden. Im Bereich Oberuhldingen – Meersburg Parkplatz „Wölfele“ wurden bereits einige Arbeiten für die Betonschutzwand vorgezogen in Angriff genommen. Soweit diese vorgezogenen Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, werden sie nun unter Einziehung des jeweiligen Überholstreifens unter Verkehr fertig gestellt.
     
    Um möglichst frühzeitig die Vollsperrung aufzuheben zu können und die Umleitungszeit zu minimieren, sollen ab 26. Juni 2017 zuerst die Arbeiten in den 2-streifigen Streckenabschnitten durchzuführen. Die dann noch auszuführenden Arbeiten beschränken sich auf den 4-streifgen Abschnitt beim Parkplatz „Wölfele“ und können „unter Verkehr“ durch die Baustelle geführt werden.
     
    Das Regierungspräsidium bittet für die Verkehrseinschränkungen um Verständnis. Bei der Festlegung des Umsetzungszeitraums wurde vor allem auch auf den Messe- und Ferienreiseverkehr Rücksicht genommen. Der Bauablauf wurde soweit optimiert, dass die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer minimiert werden.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    19.05.2017
    Regierungspräsident Tappeser zieht bei der Sitzung des Begleitausschusses in Rheinfelden am 18.5.2017 eine sehr positive Zwischenbilanz zum Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein
    Lebendige Grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch in der Bodenseeregion

    ​Am 18. Mai 2017 tagte der international besetzte Begleitausschuss des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein in Rheinfelden im Schweizer Kanton Aargau. Das strategische Gremium zog in seiner alljährlichen Sitzung eine überaus positive Zwischenbilanz zur Umsetzung des laufenden Förderprogramms, das unter dem Motto „Wir fördern Europa“ steht. Mit rund 36,6 Mio. Euro wurden über 71 Prozent der Fördermittel bereits für Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bewilligt. Am Tagungsort überzeugten sich die Mitglieder des Begleitausschusses von einem besonders gelungenen Projekt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, dem geplanten Rheinsteg zwischen dem Rheinfelden auf der schweizerischen und dem Rheinfelden auf der deutschen Seite.

    Anlässlich der Besichtigung sagte der Mitvorsitzende des Begleitausschusses und Regierungspräsident des Bezirks Tübingen, Klaus Tappeser:  „Das Projekt Rheinsteg beider Rheinfelden ist beispielhaft für die hervorragende grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein. Mit ihrer Kompetenz und ihrem Engagement stoßen die Projektteilnehmer viele Verbesserungen im Bereich des alltäglichen und des touristischen Grenzverkehrs in der Region an. Die finanzielle Förderung durch die Europäische Union, den Schweizer Bund und die teilnehmenden Schweizer Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein stößt nicht nur hier in Rheinfelden, sondern in der gesamten Grenzregion auf sehr fruchtbaren Boden. Die geförderten Projekte haben einen besonderen europäischen Mehrwert.“
     
    Der Begleitausschuss hat sich in einer Resolution klar für die Forstsetzung des Programms in einer kommenden Förderperiode ab dem Jahr 2021 positioniert. Die Weiterführung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Staaten in den bestehenden Programmgebieten ist auch für Regierungspräsident Tappeser von zentraler Bedeutung, um den Zusammenhalt und das Fortschreiten des Integrationsprozesses in Europa zu garantieren.
     
    Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist zentraler Bestandteil der Europapolitik des Landes Baden-Württemberg. Sie verstärkt in den grenznahen Regionen die vielfältigen Verflechtungen vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Verkehr, Kultur und Bildung. Anhand von grenzüberschreitenden Projekten erleben die Bürgerinnen und Bürger in den grenznahen Regionen in ihrem Alltag ganz praktisch die Vorteile einer europäischen Integration. Seit über 20 Jahren fördert das Strukturförderprogramm Interreg der Europäischen Union solche grenzüberschreitenden Kooperationen zwischen Regionen und Städten mit unmittelbaren positiven Auswirkungen auf die dortigen Bürgerinnen und Bürger.
     
    Auch in der Bodenseeregion ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sehr lebendig. Das Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ bildet dort einen zentralen institutionellen und finanziellen Rahmen für eine nachhaltige Umsetzung der grenzüberschreitenden Projekte. In der mittlerweile fünften Förderperiode bis 2020 stehen der Region dafür Fördermittel von insgesamt 52 Mio. € zur Verfügung. Die Bereiche „Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Beschäftigung und Bildung“, „Umwelt, Energie und Verkehr“ und „Verwaltungszusammenarbeit und bürgerschaftliches Engagement“ bilden in der laufenden Förderperiode die Schwerpunkte.

    Hintergrundinformation:
    Interreg ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung von grenzüberschreitenden Projekten, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Umfassende Informationen stehen auf der Website des Programms unter www.interreg.org zur Verfügung.
     
    Zum Interreg-Fördergebiet gehören auf deutscher Seite der Bodenseekreis, die kreisfreien Städte Kempten und Memmingen, die Landkreise Konstanz, Lindau, Oberallgäu, Unterallgäu und Ravensburg, der Schwarzwald-Baar-Kreis sowie die Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen und Waldshut. In der fünften Förderperiode neu hinzugekommen sind die Landkreise Lörrach und Ostallgäu sowie die kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Österreich ist durch das Land Vorarlberg beteiligt. Zum Programmgebiet gehören ferner das Fürstentum Liechtenstein und in der Schweiz die Kantone Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich.
     
    Förderanträge können sowohl von privaten und juristischen Personen, sonstigen Institutionen als auch von öffentlichen Trägern gestellt werden, soweit sich an dem Projekt Partner aus mindestens zwei verschiedenen Ländern beteiligen und wenigstens ein Projektpartner seinen Sitz in einem EU-Mitgliedstaat hat.
     
    Ansprechpartner für das Interreg V-Programm ist in Baden-Württemberg die Netzwerkstelle beim Regierungspräsidium Tübingen, Christian Tetzel, Konrad-Adenauer-Str. 20, D-72072 Tübingen, Telefon 07071/757-3240, Telefax 07071/757-93240, E-Mail: christian.tetzel@rpt.bwl.de

    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    18.05.2017
    Bei Familie Wanderfalke zu Gast
    Webkamera der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz überträgt Bilder aus einem Wanderfalkenhorst im Biosphärengebiet

    ​Die Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz hat mit finanzieller Unterstützung über das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ eine Kamera an einem Wanderfalkenhorst installiert. Aktuell kann im Internet beinahe live die Aufzucht der beiden Jungvögel verfolgt werden.

    Wie zwei kleine Federbüschel sehen die Jungtiere aus, die rund um die Uhr von einer am Horst angebrachten Kamera beobachtet werden. Alle fünf Minuten wird ein aktuelles Foto aus dem Kinderzimmer auf die Webseite der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW) übertragen. Unter http://www.agw-bw.de/webcam/ können die Bilder nach Tagen und Uhrzeit ausgewählt und hintereinander abgespielt werden. Ornithologen und Naturbegeisterte können so bequem im Sessel sitzend den Alltag im Felsenhorst in luftiger Höhe verfolgen. Die Lage des Felsens ist allerdings geheim, um Störungen zu vermeiden. „Irgendwo im Großen Lautertal im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“, nur so viel verrät Dr. Frank Rau, Projektleiter bei der AGW.
     
    „Uns ist bisher keine andere Horstkamera an einem natürlichen Wanderfalkenhorst bekannt“, sagt Andreas Buck von der AGW. Er hat die Kamera bereits 2015 zusammen mit Armin Waldbüßer aus Neu-Ulm und Bruno Roth aus Untermarchtal installiert. Den Strom liefert ein Solarpanel, die Fotos werden über Funk ins Internet übertragen. Nachdem der Horst im letzten Jahr nicht belegt war, befürchteten Kritiker, dass die Geräte die Wanderfalken abschrecken könnten. Im vergangenen Monat schlüpften jedoch zwei putzmuntere Falkenküken und werden seitdem bestens von den Eltern versorgt.
     
    Für Dr. Rüdiger Jooß, zuständig für Naturschutz, Forschung und Monitoring in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, ist die Webkamera eine spannende und zeitgemäße Form der Öffentlichkeitsarbeit für den Naturschutz. „Gerade Jugendliche können über innovative Angebote wie Apps oder Social-Media-Formate für Themen der Natur sensibilisiert und gewonnen werden“, so seine Erfahrungen und die der Kolleginnen und Kollegen. Daher wurde das Projekt der AGW auch im Rahmen des Förderprogramms „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ 2014 finanziell unterstützt.
     
    Wenn alles gut geht – und kein Uhu kommt – werden die beiden Jungvögel im Juni 2017 ausfliegen. Bis dahin kann der Familienalltag im Wanderfalkenhorst per Mausklick beobachtet werden.
     
    Bildunterschrift:
    Die beiden Jungtiere etwa drei Wochen nach dem Schlüpfen (das hochaufgelöste Foto stammt nicht von der Horstkamera, sondern wurde beim Vogelberingen aufgenommen); Fotografie: Andreas Buck

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.05.2017
    B 311, Querspange zur B 30 bei Erbach
    Die Anlage eines Polders beginnt als vorgezogene Ausgleichsmaßname am 22.05.2017.

    ​Nachdem das Regierungspräsidium Tübingen grünes Licht für die Fortsetzung der Bauarbeiten erhalten hat, beginnen am 22. Mai 2017 die Bauarbeiten für den Polder zwischen Donaukanal und Rot im Bereich Erbach-Dellmensingen. Bei dem rund 5,8 ha großen Flutungsbecken handelt es sich um eine vorgezogene Ausgleichsmaßnahme für den Bau der neuen Querspange zwischen der B 311 zur B 30 bei Erbach. Die Querspange, die den Donaukanal zwischen dem Ersinger See im Süden und dem Donaurieder Stausee im Norden überquert und südlich von Dellmensingen verläuft, wird die Stadt Erbach erheblich vom Durchgangsverkehr entlasten, der derzeit bei fast 17.000 Kfz/24 Stunden, davon rund 1.600 Lkw, liegt.

    Die neue Querspange führt zu Lebensraumverlusten für Rast- und Wintervögel infolge der Inanspruchnahme von Flächen für den Brücken- und Straßenbau und weiterer Beeinträchtigungen von Wasser- und Uferflächen durch das Vorhaben. Mit dem Bau des Polders werden Ersatzflächen für die betroffenen Vogelarten geschaffen. In dem rund 5,8 ha großen Polder wird ein Gewässer mit einer Tiefe von rund 1,5 m angelegt, dessen Wasserstand je nach Jahreszeit geregelt werden kann. Das Wasser wird aus dem Donaukanal entnommen. Die Entleerung erfolgt über einen Auslauf in die Rot.
     
    Der Bau des Polders ist die umfangreichste von mehreren vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen, die nach dem Planfeststellungsbeschluss für die Maßnahme dem Beginn der Brücken- und Straßenbauarbeiten für die Querspange vorausgehen müssen. Mit den Brücken über die Donau und den Donaukanal kann erst begonnen werden, wenn die Wirksamkeit des Ersatzlebensraumes gegeben ist, was voraussichtlich im Frühjahr 2019 der Fall sein dürfte. Die Arbeiten für den Polder werden voraussichtlich bis Ende Oktober 2017 abgeschlossen sein.
     
    Die Kosten für diese Baumaßnahme in Höhe von ca. 1,5 Mio. Euro trägt der Bund.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.05.2017
    B 30/312/465 Umbau Jordan-Ei bei Biberach
    Sperrung des Abfahrtsastes der B 30 aus Richtung Ulm ab 22.05.2017

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen führt seit Anfang April 2017 am Jordan-Ei bei Biberach Straßenbauarbeiten zur Verbesserung des Verkehrsflusses durch. In mehreren Bauabschnitten werden ein sogenannter U-Turn vor dem Jordan-Ei und ausreichend lange Verflechtungsstrecken in den Auf- und Abfahrtsrampen hergestellt. Der erste Bauabschnitt mit der neuen Auffahrt auf die B 30 ist inzwischen fertig gestellt.

    Am Montag, 22. Mai 2017, beginnen die Arbeiten zur Verbreiterung des Abfahrtsastes der B 30 aus Richtung Ulm. Deshalb wird die Ausfahrt „Biberach Süd“ der B 30 aus Richtung Ulm ab Montag, 22. Mai 2017, 9:00 Uhr bis voraussichtlich 22. Juni 2017 voll gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die Anschlussstelle „Biberach Nord“ der B 30 und die L 267 nach Biberach.
    Auf weitergehende Sperrungen im Zuge dieses Bauvorhabens wird in einer späteren Mitteilung noch gesondert hingewiesen.
    Die Baukosten für die Umbauarbeiten am Jordan-Ei betragen ca. 1.400.000 Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 10
    17.05.2017
    Verabschiedung von Herrn Abteilungspräsident Harald Schneider, Leiter des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg
    Festveranstaltung am 24. Mai 2017 um 14:00 Uhr im Haus der Wirtschaft, Stuttgart

    PRESSEEINLADUNG

    Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    am Mittwoch, 24. Mai 2017, wird das Regierungspräsidium Tübingen Herrn Abteilungspräsident Harald Schneider, den Leiter des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg, feierlich verabschieden.
     
    Ich lade Sie herzlich ein zur
     
    Festveranstaltung
    am Mittwoch, 24. Mai 2017, 14:00 Uhr,
    im Bertha-Benz-Saal, Haus der Wirtschaft,
    Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart.
     
    Nach einer Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser wird Herr Ministerialdirektor Hubert Wicker, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, die Festansprache halten.
     
    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Einladungsflyer.
    Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Eine verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 23.05.2017, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Hintergrundinformation:
    Der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg (EBBW) gehört als Abteilung 10 zum Regierungspräsidium Tübingen. Gegründet wurde dieser Landesbetrieb am 1. Januar 2015 durch Fusion der beiden Landesbetriebe Mess- und Eichwesen Baden-Württemberg und Beschussamt Ulm. Fachaufsichtsbehörde ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.
     
    Die insgesamt acht Eichämter in Baden-Württemberg sorgen durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für einen fairen Wettbewerb im Handel. Zugleich stärken sie dadurch das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden in die Zuverlässigkeit von Messgeräten und Messwerten.
     
    Das Beschussamt Ulm ist für die Sicherheit in der Waffen- und Munitionstechnik sowie für die Prüfung sicherheitstechnischer Materialien für den Personen- und Objektschutz zuständig.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn

    Einladungsflyer

  • Abteilung 4
    15.05.2017
    L 1170, Umbau des P+M-Parkplatzes und Fahrbahndeckenerneuerung auf der L1170 im Bereich der Anschlussstelle Langenau der A 7

    ​Am Montag, 15. Mai 2017, hat das Regierungspräsidium Tübingen mit der Erneuerung des Asphaltbelages der L 1170 im Bereich der Anschlussstelle Langenau begonnen. Die Belagsarbeiten erfolgen im Zusammenhang mit dem seit März 2017 laufenden Umbau des P+M-Platzes und der Anlage eines Radwegs. Im Rahmen der nun begonnenen Erneuerung der Asphaltdeck- und Binderschicht wird auch der Rechtsabbiegekeil zur A 7 im Bereich des P+M-Platzes zu einer Rechtsabbiegespur verlängert. Bei günstiger Witterung wird die gesamte Maßnahme voraussichtlich bis 27. Mai 2017 abgeschlossen.

    Wegen der Asphaltarbeiten sind im Baustellenbereich die L 1170 und die Auffahrt zur A 7 in Richtung Würzburg seit Montag, 15. Mai 2017, voll für den Verkehr gesperrt. Der örtliche Verkehr wird über die Nordumfahrung Langenau – 1232 Nerenstetten – L 1170 (Dachser-Kreuzung) und umgekehrt geführt. Der Verkehr zur A 7 in Richtung Würzburg wird über diese Umleitung und die Anschlussstelle Niederstotzingen geführt.
     
    Auf der A 7 aus Richtung Füssen kommende Fahrzeuge können nach der Abfahrt von der Autobahn in der 1. Bauphase bis 21. Mai 2017 an der Kreuzung zur L 1170 rechts in Richtung Langenau abbiegen. In der 2. Bauphase ab 22. Mai wird dieser Verkehr über die Dachser-Kreuzung auf die oben beschriebene Umleitung nach Langenau geführt.
    Nach Abschluss der Belagsarbeiten wird die L 1170 wieder zur Verfügung stehen. Die Bauarbeiten zur Vergrößerung und Erneuerung der beiden Regenrückhaltebecken der Anschlussstelle Langenau werden jedoch voraussichtlich bis Ende November 2017 weiter zu Einschränkungen führen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    15.05.2017
    B 31, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Oberuhldingen und Meersburg

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen führt zurzeit dringend notwendige Erhaltungsmaßnahmen auf der B 31 zwischen Oberuhldingen und Meersburg durch. Die Arbeiten auf der südlichen Richtungsfahrbahn der B 31 zwischen der Abfahrt Meersburg und der Abfahrt Stetten können bei günstiger Witterung bis Mittwoch, 17. Mai 2017, abgeschlossen werden. Anschließend beginnen die Arbeiten auf der nördlichen Richtungsfahrbahn, in deren Zusammenhang auch der Abfahrtsast der B 33 Ortsdurchfahrt Stetten in Fahrtrichtung Meersburg saniert wird. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 26. Mai 2017.

    Für die Arbeiten wird der gesamte Verkehr der B 31 in Fahrtrichtung Friedrichshafen auf die sanierte, südliche Richtungsfahrbahn gelegt und durch die Baustelle geführt. Der Auffahrtsast B 33 (Ortsdurchfahrt Meersburg) zur B 31 in Fahrtrichtung Friedrichshafen und Markdorf wird wieder freigegeben. Der Verkehr von und zur Fähre und der Quell- und Zielverkehr von Meersburg ist dann von den Umleitungen nicht mehr betroffen.
     
    Die eingerichteten, großräumigen Umleitungen bleiben bestehen. In Fahrtrichtung Überlingen wird der Pkw-Verkehr über die B 33 Ortsdurchfahrt Meersburg – L 201 Unteruhldingen – Oberuhldingen zur B 31, der Lkw-Verkehr ab der Anschlussstelle Stetten über die B 33 Markdorf – Bermatingen – Neufrach – Stefansfeld – L 201 Mimmenhausen – Mühlhofen – Oberuhldingen zur B 31 umgeleitet.
     
    Darüber hinaus wird der Verkehr von Markdorf in Fahrtrichtung Meersburg ab 16. Mai 2017 bis zum Abschluss der Erhaltungsarbeiten ab Ittendorf über Ahausen – Buggensegel – Mimmenhausen – Mühlhofen – Oberuhldingen – B 31 umgeleitet.
    Durch die günstige Witterung und dem überaus großen Einsatz der ausführenden Baufirmen wird die komplette Umleitung noch vor dem Feiertag Christi Himmelfahrt aufgehoben.
    Für die vom 26. Juni bis 21. Juli geplanten Bauarbeiten im vierstreifigen Bereich zwischen Oberuhldingen und dem Parkplatz Wölfele (Bauabschnitt 2) haben vorbereitende Arbeiten in dieser Woche begonnen. Die Arbeiten im Bauabschnitt 1 (Sanierung Talspur zur Abfahrt Oberuhldingen) werden in dieser Woche abgeschlossen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet für die Verkehrseinschränkungen um Verständnis. Bei der Festlegung des Umsetzungszeitraums wurde vor allem auch auf den Messe- und Ferienreiseverkehr Rücksicht genommen. Der Bauablauf wurde soweit optimiert, dass die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer minimiert werden.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    15.05.2017
    Vortrag und Feldbegehung zum Thema Bodenfruchtbarkeit
    Im Rahmen des Sommerprogramms „Nachhaltig handeln – vom Boden bis zum Teller“ lädt das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb Landwirte und interessierte Bürger zu einer informativen Veranstaltung ein.

    ​Was ist natürliche Bodenfruchtbarkeit? Welchen Einfluss hat das Leben im Boden auf seine Fruchtbarkeit? Mit einem Vortrag und praktischen Übungen zur Spatendiagnose gibt  Dr. Ulrich Hampl am 23. Mai 2017 um 14.00 Uhr auf dem Naturlandhof Rapp in Granheim spannende Einblicke in dieses Thema. Wer Interesse am Naturlandhof hat, kann auch schon gegen 11.00 Uhr an einer Besichtigung mit anschließendem Mittagessen teilnehmen.

     
    Unter dem Motto „Nachhaltig handeln – vom Boden bis zum Teller“ steht das Sommerprogramm 2017 des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. In diesem Kontext werden viele interessante Veranstaltungen angeboten, wie beispielsweise Kochwerkstätten mit alten regionalen Sorten, eine Sonderausstellung zu Alltagsprodukten aus nachwachsenden Rohstoffen oder eine Betriebsbesichtigung einer solidarischen Landwirtschaft. Ein weiteres Programmhighlight ist ein Vortrag zur Bodenfruchtbarkeit am 23. Mai 2017 in Granheim verbunden mit der Fragestellung „Was steckt hinter dem Begriff und was macht die Bodenfruchtbarkeit so interessant für uns?“
     
    Ein fruchtbarer Boden ist eine lebensnotwendige Grundlage für Pflanzen, Tier und Mensch. Diesen komplexen, vielschichtigen Organismus zu pflegen und die Fruchtbarkeit zu erhalten, ist daher ein wesentliches Ziel der  Landbewirtschaftung. Der Boden ist unter anderem Lebensraum für Kleinstlebewesen, die einen wesentlichen Beitrag zu dessen Fruchtbarkeit leisten. Ist der Boden lebendig und gesund, kann er über Jahrhunderte hinweg reichlich Ernte tragen. Wie sehr das Bodenleben durch die Bodenbearbeitung und die Fruchtfolge auf dem Acker beeinflusst wird und wie dies alles zusammenspielt, wird von Dr. Ulrich Hampl, der als landwirtschaftlicher Berater tätig ist, ab 14.00 Uhr im Vortrag und auf dem Feld anschaulich gezeigt.
     
    Bereits ab 11.00 Uhr haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, den Tag mit einer Hofbesichtigung zu starten. Dietmar Rapp stellt allen Interessierten seinen Betrieb vor. Die Themen reichen vom pfluglosen Mischfruchtanbau über die Haltung des Zweinutzungshuhns bis zur Herstellung und Verwendung von Pflanzenkohle im Betrieb.
     
    Die Veranstaltung findet auf dem Naturlandhof Rapp in der Pfarrgasse 12, 89584 Granheim statt. Eine Anmeldung ist bis zum 22. Mai 2017 per Telefon unter 07381/932938-45 oder per E-Mail unter Anna-Lena.Knoll@rpt.bwl.de erforderlich. Die Teilnahme  für den gesamten Tag (ab 11.00 Uhr mit Mittagessen) kostet 20,00 Euro. Die Teilnahme ab 14.00 Uhr zum Vortrag und der Spatendiagnose kostet 10,00 Euro. Die Veranstaltung endet gegen 16.30 Uhr.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb statt. Gedruckte Exemplare liegen in Rathäusern und bei allen Partnern des Biosphärengebiets aus und sind im Biosphärenzentrum bestellbar.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    12.05.2017
    Regierungspräsidium Tübingen organisiert zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschaft
    Übergabe von 50 Meisterbriefen in Weissach (Landkreis Böblingen)

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Hauswirtschaftliche Berufe haben Zukunft!“

    Am 11. Mai 2017 fand in der Strudelbachhalle Weissach die vom Regierungspräsidium Tübingen organisierte zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschaft statt. Regierungspräsident Klaus Tappeser überreichte im Rahmen der Feierstunde rund 50 Meisterbriefe. In seiner Festansprache betonte er die große Bedeutung, die die hauswirtschaftlichen Berufe für die Gesellschaft haben. „Hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen werden immer weniger von den Familienangehörigen erbracht. Entsprechend steigt die Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen“, so Tappeser. Der demographische und gesellschaftliche Wandel führe in den hauswirtschaftlichen Berufen daher zu vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Tappeser gratulierte den Jungmeisterinnen und Jungmeistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, ihren Beruf mit Stolz auszuüben. „Hauswirtschaft kann eben nicht jede und jeder. In unserer modernen, arbeitsteiligen Gesellschaft brauchen wir Profis, und dies gilt auch für hauswirtschaftliche Dienstleistungen“, so Tappeser. Außerdem appellierte er an die frisch gebackenen Meisterinnen und Meister, bei jungen Menschen aktiv für die Ausbildung im Beruf Hauswirtschaft zu werben.
    Der Regierungspräsident dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. Er richtete diesen Dank neben den Lehrkräften der staatlichen und privaten Einrichtungen, die die Kandidatinnen und Kandidaten auf die Meisterprüfung vorbereitet haben, insbesondere auch an die ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer, die ihre berufliche Erfahrung und ihr praktisch fundiertes Wissen in die Prüfung einbringen.
     
    Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten und unverzichtbaren Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und -qualität in allen Bereichen des Lebens. In Kindergärten sind hauswirtschaftliche Dienstleistungen ebenso wichtig wie in Senioren- und Pflegeheimen, Kranken- oder Tagungshäusern. Kreativen Fachkräften bietet sich hier ein neuer und wachsender Markt. Auch landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen sind auf eine professionelle Hauswirtschaft angewiesen. Schließlich gibt es mit den über fünf Millionen Privathaushalten in Baden-Württemberg ein weiteres hauswirtschaftliches Zukunftsfeld.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.
    Im Prüfungsjahr 2016/2017 haben die Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschaft 52 Kandidatinnen und Kandidaten bestanden.
    Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    12.05.2017
    B 32 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Hechingen-Schlatt und Jungingen und in der Ortsdurchfahrt von Jungingen
    Die B 32 wird am 13.05.2017 wieder für den Verkehr freigegeben.

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen schließt in dieser Woche die Fahrbahndeckenerneuerung in der Ortsdurchfahrt von Jungingen im Zuge der B 32 weitgehend ab. Nach dem Abschluss des Asphalteinbaus wird die B 32 im Laufe des Samstag, 13. März 2017, wieder für den Verkehr freigegeben. In der kommenden Woche finden noch letzte Restarbeiten und der Rückbau der großräumigen Umleitung statt.

    Mit der Gesamtmaßnahme (Sanierung des Fahrbahnbelags zwischen Hechingen-Schlatt und in der Ortsdurchfahrt von Jungingen auf einer Länge von insgesamt rund 2 km) war Anfang Oktober 2016 begonnen worden. Seit Ende der Winterpause Mitte März 2017 ist mit Hochdruck an der Fertigstellung der Arbeiten in der Ortsdurchfahrt von Jungingen gearbeitet worden. Damit verbunden sind im Auftrag der Gemeinde Jungingen zwischen der Weilbachstraße und den Bushaltebuchten in der Ortsmitte beidseitig die Gehwege erneuert, eine neue Straßenbeleuchtung hergestellt und Kabelleerrohre verlegt worden. Zeitgleich hat die Gemeinde Jungingen die Starzelbrücke am Anschluss der Bahnhofstraße saniert.
     
    Der Zeitplan der Baumaßnahme musste wetterbedingt mehrfach angepasst werden. Dem großen Einsatz des ausführenden Bauunternehmens ist es zu verdanken, dass die Arbeiten ohne erhebliche Verzögerungen fertiggestellt werden können. Das Regierungspräsidium Tübingen dankt allen Beteiligten und der Gemeinde Jungingen für Ihren Einsatz und den Anliegern für ihre Geduld und ihre Kooperation.
     
    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme, die eine wichtigen Beitrag zur Substanzerhaltung und Verbesserung der Verkehrssicherheit auf diesem Streckenabschnitt leistet, .belaufen sich auf ca. 670.000 €. Hiervon trägt der Bund 440.000 € und die Gemeinde Jungingen 230.000 €.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    12.05.2017
    Marktüberwachung: Nur zwei Hand- und Tauchkreissägen mangelfrei
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat im Rahmen einer Schwerpunktaktion in 2016 zehn Hand- und Tauchkreissägen überprüft.

    ​Acht dieser Geräte wiesen Mängel bei der Kennzeichnung auf oder erfüllten nicht alle Sicherheitsanforderungen. Nur zwei Sägen aus dem Profisegment waren mangelfrei.

    Hauptziel der Jahresschwerpunktaktion war die vertiefte Überprüfung der wichtigsten technischen Sicherheitsanforderungen an Hand- und Tauchkreissägen. Die getesteten Geräte stammten zu 30 % aus Fach- und Baumärkten und zu 20 % aus dem Onlinehandel. Weitere fünf Produkte bezogen die Prüfer direkt vom Hersteller. Im Ergebnis fanden sich bei sechs der in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) geprüften Sägen technische Mängel. Vier Sägen erfüllten zudem nicht die erforderlichen Kennzeichnungs- und Informationspflichten.
     
    Zusätzlich wollten die Kontrolleure des Regierungspräsidiums Tübingen herausfinden, ob die Sicherheit des Produktes vom Preis abhängt. Das hat sich jedoch nicht bestätigt: Auch eine Profi-Säge aus dem oberen Preissegment wies unerwartete mechanische Mängel auf. Alle gefundenen Mängel bewegten sich aber im geringen bis mittleren Gefahrenbereich. So brach beispielsweise im Rahmen einer Fallprüfung die Grundplatte. Bei einem anderen Gerät schloss die Schutzhaube, welche das Sägeblatt nach dem Sägeschnitt möglichst schnell wieder abdecken soll, nicht schnell genug.
     
    Nach zum Teil intensiven Abstimmungsgesprächen mit der Marktüberwachungsbehörde sicherten alle baden-württembergischen Hersteller zu, die beanstandeten Mängel zukünftig abzustellen. Und da Händler laut Produktsicherheitsgesetz keine mangelhaften Produkte anbieten dürfen, sollten die acht von der Abteilung Marktüberwachung als mangelhaft identifizierten Sägen auch schon nicht mehr im Baumarkt oder online zu erwerben sein.
     
    Grundsätzlich ist bei der Verwendung einer Hand- oder Tauchkreissäge darauf zu achten, dass keine Beschädigung an Sicherheitseinrichtungen wie z.B. an der Sägeblattschutzhaube vorliegt. Die Funktion der Schutzhaube kann sehr einfach und schnell getestet werden, indem die Haube manuell bis zum Anschlag geöffnet und wieder losgelassen wird (Achtung: Test nur bei ausgestecktem Netzstecker oder entnommenen Akku durchführen!). Die Haube muss zuverlässig und schnell (< 1 Sek.) selbstständig schließen, um den vorgesehen Schutz in kritischen Situationen zu gewährleisten. Weiterhin sollten das Gehäuse und die Netzleitung der Säge unbeschädigt sein, um eine elektrische Gefährdung des Anwenders auszuschließen. Wird eine solche Beschädigung festgestellt, sollte man sich in jedem Fall an die Servicestelle des Herstellers oder an den Händler wenden.
     
    Aufgrund der hohen Mängelquote wird das Regierungspräsidium Tübingen auch im Jahr 2017 weiterführende Aktionen im Bereich der Hand- und Tauchkreissägen, sowohl im Profi- als auch im Heimwerkerpreissegment, durchführen. Ein verstärktes Augenmerk wird hierbei auf sicherheitsrelevante Lebensdauer- und Beständigkeits-Prüfungen liegen.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen ist landesweit unter anderem für die Kontrolle von Produkten zuständig. Sie überprüft Produkte bei Herstellern, Importeuren und Händlern sowie auf Messen. Zunehmend rücken auch Angebote im Internet in den Fokus der Marktüberwachung. Vertiefte technische Prüfungen der Produkte erfolgen bei der Geräteuntersuchungsstelle der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW), aber auch in Zusammenarbeit mit Prüfstellen in anderen Bundesländern sowie bei anerkannten Prüfstellen.
     
    Die Marktüberwachungsbehörde verfügt über eine Vielzahl von Möglichkeiten auf festgestellte Mängel zu reagieren. Dabei hat sie den Grundsatz der Verhältnismäßig von Verwaltungsmaßnahmen zu beachten. In besonders gravierenden Fällen ist die Marktüberwachungsbehörde zum Beispiel verpflichtet, einen Verkaufsstopp oder auch den Rückruf von Produkten anzuordnen. Im Fall der mangelhaften Hand- und Tauchkreissägen waren die festgestellten Mängel jedoch zum einen nicht so gravierend und zum anderen konnten mit den Herstellern einvernehmliche Lösungen zur Beseitigung des Mangels gefunden werden. Aufgrund des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes können die Namen der Hersteller bzw. der überprüften Modelle in dieser Pressemitteilung daher nicht genannt werden. Wir bitten insoweit um Verständnis.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    12.05.2017
    Wilde Orchideen im UNESCO-Biosphärenreservat
    Orchideen-Experte Günter Künkele ist am 16 Mai 2017 ab 19.30 Uhr zu einem Vortragsabend anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Edles im Biosphärengebiet“ zu Gast im Biosphärenzentrum

    ​Die Buchenwälder der Schwäbischen Alb nennen sie ihr Zuhause. Oft recht klein und unscheinbar wachsen sie in Baumnähe und am Waldesrand: wunderschöne Orchideen. Über die Edlen der Schwäbischen Alb, ihren Lebensraum und warum sie geschützt werden müssen, das erzählt Günter Künkele mit Bildern am 16. Mai im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb ab 19.30 Uhr.

    Mit Orchideen verbinden die meisten Menschen die ausladenden, farbintensiven Pflanzen aus wärmeren Regionen. Doch auch auf der Schwäbischen Alb gibt es Orchideen, die ihren tropischen Geschwistern in nichts nachstehen. Natürliche Wälder, vor allem Buchenwälder, mit kalkhaltigem Boden bieten den Orchideen einen optimalen Lebensraum. Sie beherbergen beispielsweise Bienenragwurz, Waldvöglein und Frauenschuh.
     
    Intensive Waldbewirtschaftung gefährdet jedoch das Vorkommen vieler Orchideen. Große Maschinen in den Wäldern, die Aufforstung mit Nadelhölzern aber auch Sammler machen Ihnen zu Schaffen. Viel zu oft werden beispielsweise Frauenschuh-Vorkommen mit Wurzeln ausgegraben, um sie im eigenen Garten einzupflanzen. Dabei wird vergessen, dass viele Orchideen auf Pilze angewiesen sind, die im heimischen Garten nicht vorkommen.
     
    Mit der Ausweisung von Kernzonen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb werden die Lebensräume der Orchideen unter einen besonderen Schutz gestellt. Was zusätzlich zum Erhalt der wunderschönen Pflanzen beiträgt, welche Standorte die Orchideen auf der Schwäbischen Alb besonders mögen und warum, das erläutert Orchideen-Experte Günter Künkele bei einem Vortrag mit Bildern. Am 16. Mai ab 19.30 Uhr findet die Veranstaltung im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen statt.  Die Teilnahme kostet 5,00 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter 07381 932938-31.
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Orchideen-Vortrag findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Edles im Biosphärengebiet“ statt. Bis 19. Juni 2017 gastiert eine Plakat-Ausstellung zu den Orchideen der Schwäbischen Alb mit Fotos von Benno Hollerbach und Texten von Wolfgang Bohn im Biosphärenzentrum. Sie kann zu den üblichen Öffnungszeiten kostenlos besucht werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381 932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071 757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    12.05.2017
    Natura 2000 gemeinsam umsetzen
    Einladung zur öffentlichen Auftaktveranstaltung für Natura 2000-Managementpläne in den Landkreisen Reutlingen und Alb-Donau-Kreis sowie im Stadtkreis Ulm

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen informiert in einer öffentlichen Veranstaltung über die drei Natura 2000-Managementpläne für die Gebiete „Großes Lautertal und Landgericht“ (FFH-Gebiet 7622-341), „Tiefental und Schmiechtal“ (FFH-Gebiet 7623-341) und „Blau und Kleine Lauter“ (FFH-Gebiet 7524-341).

    Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Landnutzer und Eigentümer, sind herzlich dazu eingeladen, ebenso die von der Planung berührten Behörden, Kommunen und Verbände. Die Veranstaltung findet statt
     
     
    am Dienstag, den 16. Mai 2017, von 15:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
    in der Turn- und Mehrzweckhalle der Heinrich-Kaim-Schule Schelklingen (Schulstraße 12, 89601 Schelklingen).
     
     
    Natura 2000 ist ein europaweites Schutzgebietsnetz zur Sicherung der biologischen Vielfalt in Europa. Es umfasst europaweit bedeutende Vorkommen gefährdeter Arten und Lebensräume. Rechtliche Grundlagen sind die Vogelschutzrichtlinie von 1979 und die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie von 1992 (Fauna = Tiere, Flora = Pflanzen, Habitat = Lebensraum).

    Die für die Gebiete zuständigen Ansprechpartner im Regierungspräsidium Tübingen informieren im Rahmen der Veranstaltung über Natura 2000 allgemein sowie in Bezug auf die Gebiete und stellen das Verfahren der Managementplanerstellung sowie die vom Regierungspräsidium beauftragten Gutachterbüros vor. Experten erläutern die Bedeutung der Gebiete für das Schutzgebietsnetz Natura 2000 und präsentieren typische Lebensräume und Arten.
     
    Zum Verfahren der Managementplanerstellung:
    Die Bearbeitung der Managementpläne erfolgt im Auftrag des Regierungspräsidiums Tübingen und hat im Februar 2017 begonnen. Zunächst werden die Vorkommen der nach der FFH-Richtlinie geschützten Lebensraumtypen sowie Tier- und Pflanzenarten erfasst, ihr Zustand bewertet und die Ergebnisse in einer Bestandskarte dargestellt. Auf diesen Grundlagen werden die aus Sicht von Natura 2000 anzustrebenden Ziele dargestellt und Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen empfohlen.
    Die Informationsveranstaltung ist der Auftakt zu den begleitenden Beteiligungs-verfahren, in denen alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, sich in die Planungen einzubringen. Für die FFH-Gebiete „Großes Lautertal und Landgericht“, „Tiefental und Schmiechtal“ und „Blau und Kleine Lauter“ wird voraussichtlich im Herbst 2018 jeweils ein Beirat gebildet, mit dem der Entwurf der Ziel- und Maßnahmenplanung abgestimmt wird.

    Der Beirat setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen, anerkannten Naturschutzverbänden, privaten Waldeigentümern, landwirtschaftlichen Berufsvertretungen, Sportverbänden, den unteren Naturschutz-, Forst- und Landwirtschaftsbehörden, der Wasserwirtschafts-verwaltung und ggf. weiteren, durch die Planung berührten Behörden und Verbänden.
    Im nächsten Schritt werden die Planentwürfe öffentlich ausgelegt und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben. Im Frühjahr 2019 sollen die Pläne fertiggestellt werden.

    Informationen zu den Gebieten:
    „Großes Lautertal und Landgericht“ (FFH-Gebiet 7622-341)
    Das rund 3310 ha große FFH-Gebiet „Großes Lautertal und Landgericht“ liegt auf der Mittleren Schwäbischen Alb. Es umfasst das 45 km lange Tal der Großen Lauter mit Seitentälern von der Quelle bei Gomadingen bis zur Mündung in die Donau bei Lauterach, außerdem die Landschaft des „Landgerichts“ sowie sieben Naturschutzgebiete. Das „Landgericht“ ist ein bis zu 745 m hoher bewaldeter Bergrücken zwischen dem Lautertal und dem Schmiechtal. Mit seinen ausgedehnten Waldmeister-Buchenwäldern, Schlucht- und Hangmischwälder sowie Orchideen-Buchenwäldern ist es Lebensraum der seltenen Mops- und Bechsteinfledermäuse sowie der Spanischen Flagge, einem tagaktiven Nachtfalter. Die Große Lauter schlängelt sich durch eine 80 bis 250 m breite Talaue. In dem Fließgewässer mit flutender Wasservegetation sind europaweit geschützte FFH-Arten wie Kleine Flussmuschel, Steinkrebs und Bachneunauge heimisch. In die steilen, bis zu 150 m hohen Hänge des Lautertals sind tiefe Schluchten eingeschnitten, beispielsweise das Wolfstal bei Lauterach. An den Hangrändern ragen Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation wie der Spitzige Stein oder der Gemsfels heraus.
     
    „Tiefental und Schmiechtal“ (FFH-Gebiet 7623-341)
    Das FFH-Gebiet erstreckt sich mit 3305 ha im Tiefental von Heroldstatt-Sontheim bis Blaubeuren sowie im Bereich der Schmiech von Mehrstetten bis Ehingen an der Donau. Die zwei namensgebenden Täler gehören zu den vielfältigsten Landschaften auf der Schwäbischen Alb und sind besonders schützenswert. Das zeigt sich auch an den acht Naturschutzgebieten, die innerhalb des FFH-Gebiets liegen. Beeindruckend ist die besonders große Artenvielfalt. Fast alle im Naturraum Mittlere Flächenalb bekannten Tier- und Pflanzenarten kommen hier vor, darunter seltene und europaweit besonders geschützte Arten wie der Frauenschuh und die Spelz-Trespe. Das Tiefental ist ein ausgetrocknetes Flusstal. Regen- und Oberflächenwasser versickert im Kalkstein, löst den Kalk dabei teilweise auf und läuft in unterirdische wasserdurchlässige Schichten und Höhlensysteme ab. An Stellen, wo das stark kalkhaltige Wasser zu Tage tritt, wird Kalk wieder ausgefällt. Unter Beteiligung bestimmter Moose entsteht dabei Kalktuff. In unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Rabensteig finden sich zahlreiche Karsthöhlen. Diese stellen für seltene und hochspezialisierte Tierarten wie das Große Mausohr und die Bechsteinfledermaus einen wichtigen Rückzugsort dar.
     
    „Blau und Kleine Lauter“ (FFH-Gebiet 7524-341)
    Das FFH-Gebiet „Blau und Kleine Lauter“ reicht von Blaubeuren bis Ulm und umfasst eine Fläche von 1589 ha. Es beinhaltet die Naturschutzgebiete Kleines Lautertal, Untere Hellebarten und Arnegger Ried. Kennzeichnend für dieses Gebiet sind die tief in die Albfläche eingekerbten Flusstäler. Die Blau entspringt im Blautopf, einer der wasserreichsten Karstquellen Deutschlands. Bei Herrlingen fließt ihr die Kleine Lauter zu. Durch die starke Sonneneinstrahlung an den steilen Hängen kann es auf den Kalkfelsen und den Kalkschutthalden sehr heiß werden. Die Arten, die hier vorkommen, sind an die starken Temperaturschwankungen und die Trockenheit angepasst, z. B. die Pfingstnelke mit ihren schmalen, wachsüberzogenen Blättern und flachen Wurzeln. Oben am Talrand wachsen seltene Orchideen-Buchenwälder. Unterhalb schließen sich Trockenrasen an, auf den weniger steilen Hangbereichen beweidete Kalkmagerrasen und Wacholderheiden. Im Talgrund finden sich frische Nasswiesen und Magere Flachland-Mähwiesen. Im Naturschutzgebiet Arnegger Ried sind auf grundwasserbeeinflussten Standorten Niedermoore sowie Pfeifengraswiesen und Feuchte Hochstaudenfluren entstanden. Die Erhaltung europaweit geschützter Arten wie Bachneunauge, Kammmolch, Schmale Windelschnecke, Gelbbauchunke, Firnisglänzendes Sichelmoos und Grünes Besenmoos ist Ziel des Gebietsmanagements.
     
    Hintergrundinformationen zu Natura 2000:
    Natura 2000 ist ein europaweites Schutzgebietsnetz zur Sicherung der biologischen Vielfalt in Europa. Es umfasst europaweit bedeutende Vorkommen gefährdeter Arten und Lebensräume. Rechtliche Grundlagen sind die Vogelschutzrichtlinie von 1979 und die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie von 1992 (Fauna = Tiere, Flora = Pflanzen, Habitat = Lebensraum).
    Für jedes Natura 2000-Gebiet wird in Baden-Württemberg ein Managementplan erstellt. Auf der Grundlage einer aktuellen Erhebung und Bewertung der Arten- und Lebensraumvorkommen des Gebiets formuliert der Managementplan die Ziele, die anzustreben sind, um die Arten und Lebensräume hier langfristig zu erhalten und zu fördern und empfiehlt hierzu geeignete Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen.
     
    Das Besondere an Natura 2000: Lokale Behörden, Landnutzer, Eigentümer und Bevölkerung werden in jeder Phase von der Planerstellung bis zur Umsetzung eingebunden. Zu Beginn jeder Planerstellung findet eine Informationsveranstaltung statt, die in die ökologische Bedeutung der Gebiete sowie in das Natura 2000-Verfahren einführt. Alle betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich im Rahmen der Auftaktveranstaltung sowie später durch Stellungnahmen zum Planentwurf in das Verfahren einbringen. Für die Planerstellung wird ein Beirat einberufen, dem Vertreterinnen und Vertreter der im Gebiet tätigen Institutionen, Fachverbände und Behörden angehören. Die Entwicklungsziele und die Maßnahmenempfehlungen des Planentwurfs werden mit diesem Beirat abgestimmt.
     
    Bei der Umsetzung sind Eigner und Landbewirtschafter als Partner gefragt. Sie sollen ihre Flächen weiterhin wirtschaftlich nutzen können. Dazu stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung:
    - „Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl“ des Landes Baden-Württemberg (FAKT)
    - Zuwendungen nach der „Richtlinie des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Förderung und Entwicklung des Naturschutzes, der Landschaftspflege und Landeskultur“, kurz „Landschaftspflegerichtlinie“ (LPR, jetzt verwaltet vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg)
    - Zuwendungen nach den Verwaltungsrichtlinien „Nachhaltige Waldwirtschaft“ und „Umweltzulage Wald“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3080, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 2
    11.05.2017
    Regierungspräsidium Tübingen weist Widerspruch gegen Ablehnung von fünf Windenergieanlagen in der Umgebung von Schloss Lichtenstein zurück

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat heute (10.05.2017) den von der Vorhabenträgerin erhobenen Widerspruch gegen die ablehnende Entscheidung des Landratsamts Reutlingen zu fünf in der Umgebung von Schloss Lichtenstein geplanten Windenergieanlagen als zurückgewiesen. Seine ablehnende Entscheidung stützt das Regierungspräsidium auf denkmalschutzrechtliche Gründe und die insoweit herausragende Bedeutung von Schloss Lichtenstein.

    Die fünf mit einer Gesamthöhe von jeweils 200 m geplanten Anlagen sollten in einem Waldgebiet des Hohflecks auf der Gemarkung Undingen der Gemeinde Sonnenbühl in einer Entfernung von ca. 3 km zum Schloss Lichtenstein errichtet und betrieben werden. Im November 2016 hatte das Landratsamt Reutlingen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung bereits ebenfalls aus denkmalschutzrechtlichen Gründen abgelehnt.
     
    Maßgeblich für die Entscheidung des Regierungspräsidiums ist der nach dem Denkmalschutzgesetz bestehende Schutz auch der Umgebung von Schloss Lichtenstein für dessen Erscheinungsbild als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung. Von dem Schutz der Umgebung werden auch die historisch durch den Architekten bewusst gestalteten Blickbeziehungen von Sichtstandorten auf das Schloss Lichtenstein mitumfasst. Diese Blickbeziehungen werden sowohl vom Aussichtspunkt Locherstein als auch von Sichtstandorten von Holzelfingen aus erheblich beeinträchtigt, da beim Blick von diesen Standorten auf das Schloss die fünf geplanten Anlagen mit ihren sich bewegenden Rotorflügeln als Blickfang hinzutreten würden, was das Erscheinungsbild des Schlosses als bisher allein den Albtrauf über dem Echaztal prägende Landmarke dauerhaft und mehr als unerheblich beeinträchtigen würde.
     
    Für die Entscheidung war auch wesentlich, dass es sich bei dem Schloss Lichtenstein um ein herausragendes Denkmal von landesweiter Bedeutung handelt. Dies war in der Abwägung mit dem gewichtigen Belang des Klimaschutzes und dessen Förderung durch den Ausbau erneuerbarer Energien wie der Windenergie zugunsten des auch in der Landesverfassung verankerten Denkmalschutzes zu berücksichtigen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    11.05.2017
    7. Biosphären-Woche vom 13. bis 21. Mai 2017
    Mystische Höhlenklänge, Weinbergwanderung, Planwagenfahrten und vieles mehr

    ​Über 70 spannende und abwechslungsreiche Veranstaltungen spiegeln die große Vielfalt des Biosphärengebiets Schwäbische Alb wider

    Vom 13. bis 21. Mai 2017 dreht sich bei der mittlerweile 7. Biosphären-Woche alles rund um das von der UNESCO ausgezeichnete Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Um erlebbar zu machen, was hinter dem Begriff Biosphärengebiet alles steckt, warten an neun Veranstaltungstagen über 70 spannende Aktionen und attraktive Angebote auf Groß und Klein.
     
    Besucher und Bewohner können das Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf zahlreichen Entdeckertouren, Naturerlebnisexkursionen, Planwagenfahrten oder einer gemütlichen Wanderung mit Muli und Pferd in vielfältiger Weise erkunden. Betriebe öffnen Ihre Türen und gewähren Einblick in alte Handwerkskünste. Regionale Märkte und Feste laden dazu ein, Produkte von der Alb kennenzulernen und kulinarische Köstlichkeiten aus dem Biosphärengebiet zu genießen. Seminare und Vorträge vermitteln Wissenswertes zu aktuellen Themen rund um das Biosphärengebiet – besondere Sport- und Wellnessangebote bieten Raum für Bewegung und Entspannung.  Vielfältige Ausstellungen und musikalische Veranstaltungen stehen für ein abwechslungsreiches Kulturprogramm – so verspricht zum Beispiel das Höhlenkonzert „Mystische Klänge aus der Unterwelt“ ein ganz besonderes Gänsehautfeeling.
     
    Weitere Highlights sind – unter vielen anderen – der „Keltentag am Biosphärenzentrum“, der die Teilnehmer mit auf eine authentische Reise in die Vergangenheit nimmt oder die Fledermaus-Nachtwanderung „Batnight“, bei der die Tiere mit dem Bat-Detector besonders gut beobachtet werden können. Zudem vermittelt eine ungewöhnliche  Weinbergwanderung Frühlingserlebnisse im Metzinger Weinberg, die erfahrene Biosphärenbotschafterin Rita Goller verrät einen „Geheimtipp unter Älblern“ und die Panorama Therme Beuren laden unter dem Motto „Schwäbische Alb sagenhaft“ zu einer langen Nacht in die Zeit des Mittelalters ein. Das Veranstaltungsspektrum ist auch 2017 wieder durch eine sehr große Vielfalt gekennzeichnet.
     
    Darüber hinaus bietet die Biosphären-Woche in diesem Jahr zwei Besonderheiten: Die Teilnehmer erhalten eine kostenlose Mehrwertkarte in Höhe von 5 Euro, die bei einem der 18 Biosphärengastgeber eingelöst werden kann. Zudem beteiligt sich die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb als Organisator der Biosphären-Woche  gemeinsam mit dem Landkreis Reutlingen an den Nachhaltigkeitstagen Baden-Württemberg 2017. Dazu werden  an sieben ausgewählten Veranstaltungsorten Handysammelboxen aufgestellt, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, ihre Altgeräte sinnvoll zu entsorgen.
     
    Weitere Informationen:
    Das Veranstaltungsprogramm steht als Download zur Verfügung unter:
    http://biosphaerengebiet-alb.de/index.php/reiseziel-biosphaerengebiet/aktuelles-und-termine/biosphaeren-woche
     
    Bildnachweis:
    Vorstellung der Biosphären-Woche anhand repräsentativer Veranstaltungen und den diesjährigen Sonderaktionen bei einem Pressetermin am 10.05.2017 im Flair Hotel Vierjahreszeiten in Bad Urach; von links nach rechts: Günther Weiblen (Weinerlebnisführer), Thomas Frank (Flair Hotel Vier Jahreszeiten), Roland Heidelberg (Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb); Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14 oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071 757-3080, gerne zur Verfügung
  • Abteilung 5
    11.05.2017
    Werbespot, Plakate und Postkarten zur Bewerbung der Biosphärengebiets-Partner
    Marketing-Kampagne startet am 11. Mai 2017 im Raum Reutlingen, Tübingen und Rottenburg

    ​Eine Sauna im Grünen, frisch gepresster Apfelsaft und „mähende“ Schafe werben ab sofort für die zertifizierten Partner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Die Marketing-Kampagne macht Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste im Raum Reutlingen, Tübingen und Rottenburg bis Anfang Juni auf die besonderen Produkte und Dienstleistungen der Biosphärengebiets-Partner aufmerksam.

    Die zertifizierten Partner des Biosphärengebiets sind Botschafter der Region und haben sich hohen Qualitätskriterien im Bereich Natur- und Umweltschutz, Regionalität und Servicequalität verschrieben. Damit Gäste und Bewohner um die Besonderheiten der Partner wissen und mehr über sie erfahren, hat die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb für die nächsten vier Wochen eine Werbekampagne gestartet. Im Raum Reutlingen, Tübingen und Rottenburg werden ab 11. Mai 2017 in fünf verschiedenen Kinos, rund 70 Gaststätten und an über 100 Bushaltestellen ein Werbespot, City-Light-Poster sowie Postkarten zu sehen sein.
     
    „Wir möchten, dass Kinobesucher und Betrachter der Plakate und Postkarten genau hinsehen und neugierig auf das werden, was hinter der Kampagne steckt“, so Johanna Kulessa, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets und Koordinatorin der Partner-Initiative. Deshalb spielt die Kampagne mit Sprache, Bildern und einem Hauch Selbstironie. „Bei über 100 zertifizierten Partnern kann natürlich nicht jeder Einzelne beworben werden, daher haben wir im Printbereich zunächst drei Motive entwickelt, die stellvertretend für die Branchen Hotellerie, Gastronomie, Streuobst- und Wollverarbeitung stehen“, so Kulessa weiter.
     
    Der Werbespot sowie die Plakate sind auch auf der Internetseite des Biosphärengebiets Schwäbische Alb unter www.biosphaerengebiet-alb.de einsehbar.
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Slogan „Partner der Nationalen Naturlandschaften" steht bundesweit für ein Kooperationsprogramm zwischen Großschutzgebieten und regional ansässigen Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen. Diese sogenannten „Partner-Initiativen" verbinden ein gästeorientiertes Naturerlebnis mit hohem Qualitätsanspruch und tragen zugleich dem Schutz der Natur Rechnung. Ziele der Partnerschaften sind auf regionaler Ebene insbesondere die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe und nachhaltiger Wirtschaftsweisen, der Schutz und Erhalt von Natur- und Kulturlandschaften, eine bessere Information sowie eine Sensibilisierung der Gäste für die Themen des Biosphärengebiets.
     
    Für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat die Allianz Umweltstiftung eine mehrjährige Patenschaft übernommen und unterstützt das Gebiet bei Projekten, die zur Erhaltung, Pflege und Entwicklung beitragen. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Zusammenwirken von Wirtschaft, Naturschutz und Sozialem. Insbesondere die Partner-Initiative und die damit angestoßenen Projekte werden mit den Geldern der Allianz Umweltstiftung umgesetzt. Außerdem wird die Personalstelle für die Koordination der Partner-Initiative mit den Stiftungsgeldern finanziert.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381 / 932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071 757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    10.05.2017
    L 320, Sanierung der Brücke über die Obere Argen bei Wangen-Hiltensweiler
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab 15. Mai 2017 die Brücke über die Obere Argen im Zuge der L 320 bei Wangen-Hiltensweiler sanieren.

    ​Dabei werden der Fahrbahnbelag und die Abdichtung des Überbaus abgetragen und erneuert. Außerdem werden die Brückenkappen, das Geländer und der Fahrbahnübergang erneuert. Die veralteten Schutzeinrichtungen werden durch ein modernes System ersetzt. An der Unterseite der Brücke werden die dort vorhandenen Betonschäden repariert und die Böschungen zur Oberen Argen neu hergestellt.

    Um die verkehrlichen Einschränkungen zu minimieren, wird die Erhaltungsmaßnahme während der ca. fünf monatigen Bauzeit in zwei Bauabschnitten ausgeführt und der Verkehr halbseitig mit Hilfe einer Signalanlage an der Baustelle vorbeigeführt.
    Die Kosten der Baumaßnahme in Höhe von rund. 500.000 € werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
    Das Regierungspräsidium bittet für die sich aus den Arbeiten ergebenden Verkehrsbeeinträchtigungen um Verständnis.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    10.05.2017
    L 288, Sanierung der Brücke bei Ravensburg-Hübscher
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab 15. Mai 2017 die Geh- und Radwegbrücke über die L 288 bei Ravensburg-Hübscher sanieren.

    ​An dem rund 20 Jahre alten Brückenbauwerk werden Schädigungen an der Abdichtung des Überbaus behoben und die Deckschicht erneuert.

    Aufgrund der Arbeiten wird die Brücke rund sechs Wochen lang für den Fußgänger- und Radverkehr voll gesperrt. Um den Fußgängern und Radfahrern in dieser Zeit eine sichere Überquerung der L 288 zu ermöglichen, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich auf 70 km/h beschränkt. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer auf der L 288 wird mit einer Beschilderung auf die querenden Fußgänger und Radfahrer hingewiesen.

    Die Kosten der Baumaßnahme in Höhe von 160.000 € werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
    Das Regierungspräsidium bittet für die sich aus den Arbeiten ergebenden Verkehrsbeeinträchtigungen um Verständnis.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    10.05.2017
    B 312, Ortsumgehung Reutlingen
    Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt am 15.05.2017 mit der Verbreiterung der Auffahrtsrampe von der Halskestraße auf die B 28 in Fahrtrichtung Metzingen (Stuttgart).

    ​Die neue Ortsumgehung von Reutlingen im Zuge der B 312 (Scheibengipfeltunnel) soll zum Jahresende 2017 für den Verkehr freigegeben werden. Um den Verkehr auf der neuen Ortsumgehung auf der Nordseite bei der Verknüpfung mit der B 28 angemessen abwickeln zu können, müssen im Bereich des dortigen Efeuknotens und auf der Halskestraße bis zur Einmündung in die Straße Am Heilbrunnen folgende Arbeiten vorab durchgeführt werden:

    • Verbreiterung der Auffahrtsrampe von der Halskestraße zur B 28 in Fahrtrichtung Metzingen (Stuttgart) auf zwei Fahrspuren.
    • Einrichtung einer abknickenden Vorfahrt vom Scheibengipfeltunnel (Halskestraße) kommend in die Auffahrtsrampe in Fahrtrichtung Reutlingen auf der Nordseite des Efeuknotens.
    • Belagserneuerung auf der Halskestraße bis zur Einmündung Am Heilbrunnen und auf der Abfahrtsrampe von Reutlingen kommend auf die Halskestraße (Gewerbegebiet).
    • Bau einer Lichtsignalanlage am südlichen Rampenfußpunkt des Efeuknotens.
     
    Die Arbeiten werden in drei Bauphasen durchgeführt und sind im Zeitraum vom 15. Mai bis Ende Juli 2017 eingeplant. In der 1. Bauphase vom 15. Mai bis 16. Juni 2017 wird die Rampe in Richtung Metzingen (Stuttgart) auf zwei Fahrspuren verbreitert. Die Umleitung des Verkehrs aus dem Gewerbegebiet In Laisen im Efeuknoten in Fahrtrichtung Metzingen (Stuttgart) erfolgt innerhalb des Gewerbegebiets zum Stuttgarter Knoten.
    Den Zeitraum der weiteren Bauphasen sowie die entsprechenden Verkehrsführungen werden jeweils rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.
     
    In allen Bauphasen sind Eingriffe in den laufenden Verkehr erforderlich .Für die infolge der Bauarbeiten entstehenden Erschwernisse und Behinderungen werden die Verkehrsteilnehmer um Verständnis gebeten.
    Als weitere Arbeiten an der Ortsumgehung Reutlingen werden derzeit die Straßenbauarbeiten zwischen dem Südportal des Scheibengipfeltunnels und der Überführung des Alfred-Schradin-Wegs ausgeführt. Im Tunnel erfolgt die Installation der betriebstechnischen Ausstattung.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    09.05.2017
    Aktionstag im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Im Rahmen des Aktionstags „MIT BUS&BAHN Kultur erfahren – Natur erleben“ lädt das Biosphärenzentrum am 14. Mai 2017 zu einem spannenden Programm ein

    ​Das Keltenoberhaupt Divico mit seiner Sippe "Tigurini-Keltoi", Planwagenfahrten mit regionalem Imbiss sowie Wanderungen auf besonderen Pfaden – ein abwechslungsreichem Programm rund um Kultur und Natur erwartet die kleinen und großen Gäste im, am und um das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb am 14. Mai 2017.

    Die Verkehrsverbünde naldo, bodo und DING laden gemeinsam mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb dazu ein, Natur und Kultur der Schwäbischen Alb und des Bodensees grenzüberschreitend neu zu erleben. Dank spezieller Sonderzüge können Gäste das gesamte Gebiet am 14. Mai 2017 durchqueren. Viele Aktionsangebote laden zum Verweilen und Entdecken ein. Auch das Biosphärenzentrum bietet ein buntes Programm an:
    Mit Öffnung der Ausstellung im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb um 10.00 Uhr können Gäste in die Zeit der Kelten eintauchen. Das Keltenoberhaupt Divico und seine Sippe "Tigurini-Keltoi" leben möglichst authentisch die Welt der Kelten nach. Sie fühlen sich dem Stamm der Tiguriner verpflichtet, die einst am Heidengraben siedelten. Im Außenbereich des Biosphärenzentrums zeigt die Sippe wie früher gedrechselt und gewebt wurde. Mit einer vegetarischen und einer fleischhaltigen Keltensuppe wird die Reise in die Vergangenheit genussvoll begleitet.
     
    Nach dieser Stärkung können Kinder ab 13.30 Uhr an einem besonderen Walderlebnis mit Mogul teilnehmen. Mogul ist ein kleiner Junge, dem immer wieder seltsame Dinge passieren, wenn er draußen spielt. Moguls abenteuerlichen Geschichten, gemeinsame Spiele in der Natur und das Gestalten von Naturmaterial erwarteten die Kinder im Rahmen einer zweistündigen Waldtour mit Künstlerin Sylvia Lechler.
     
    Zur gleichen Zeit um 13.30 Uhr können Erwachsene eine besondere, ebenfalls zweistündige Tour mit Autorin Petra Zwerenz erleben. „Irgendoimets zwischa do ond dort – Mundartgschichta zom Dreneiliega“ nennt sich ihr Liter(n)aturspaziergang. Unterwegs erzählt sie von „einem rostigen alten Bahngleis, das ins Nirgendwo führt und die Fantasie mit auf Reisen nimmt, einem Sommer zwischen brausenden Meereswogen und wogenden Gerstenfeldern, der unter freiem Himmel ausklingen darf, einem letzten Urlaubstag an einem kleinen See, wo sich alle Wünsche in Nichts auflösen, einer Begegnung mit einem kleinen Mädchen, das ganz weit innen drin immer schon da war…“.
     
    Wer an diesem Tag lieber nicht so lange zu Fuß unterwegs sein möchte, kann ab dem Biosphärenzentrum mit einem Planwagen entlang des ehemaligen Truppenübungsplatzes zum Parkplatz des Sternenbergturms fahren. Von dort aus geht es in 8 Minuten zu Fuß zum Turm hinauf, an dem die Gäste ein kleiner regionaler Imbiss erwartet. Unterwegs informiert TrÜP-Guide Rita Goller über den Ehemaligen Truppenübungsplatz und das Biosphärengebiet. Startzeiten sind 11.15 Uhr, 12.45 Uhr und 14.15 Uhr.
    Zum Ausklang des Tages nimmt Biosphärenbotschafter Andreas Jannek Interessierte auf eine  überaus unterhaltsame Abendwanderung mit. Unter dem Motto „Warum in die Ferne streifen, denn das Gute liegt so nah“, geht es um tierische Mitfahrzentralen, Pflanzenhelikopter, Postkutschen, Sprungschanzen und Sagen. Ein kleines Vesper am Wegesrand rundet  die Wanderung ab.
     
    Alle Veranstaltungen starten am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen. Für die Planwagenfahrt ist eine Anmeldung unter 07381 / 932938-31 erforderlich. Das Keltenerlebnis und die Waldtour für Kinder sowie der Liter(n)aturspaziergang sind im Eintrittspreis des Biosphärenzentrums enthalten. Für die Teilnahme an der Planwagenfahrt fallen für Erwachsene 25,00 € und für Kinder 10,00 € an. Ein kleines regionales Vesper und ein Getränk sind inklusive. Die Teilnahme an der Abendwanderung kostet 10,00 €. Auch hier ist das kleine Vesper inklusive.
     
    Hintergrundinformationen:
    Nähere Informationen zum Aktionstag finden Sie im beigefügten Flyer und unter www.aktionstag.ist.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381 / 932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071 / 757-3080, gerne zur Verfügung.

     

     

  • Abteilung 4
    05.05.2017
    L 324, Abschluss der Asphaltarbeiten bei Waldburg-Hannober

    ​Die Asphaltarbeiten an der L 324 in Hannober werden bis Freitag, 5. Mai 2017, abgeschlossen. Nach der notwendigen Liegezeit von 24 Stunden wird die Vollsperrung ab Montagmorgen aufgehoben und dieser Streckenabschnitt für den Verkehr wieder frei gegeben.

    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die bestehenden Behinderungen.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    05.05.2017
    Einladung der Presse zur Auftaktveranstaltung zum Aktionstag „Mit Bus & Bahn Kultur erfahren, Natur erleben“
    am Sonntag, 14. Mai 2017, 13.15 – 14.15 Uhr, im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, Münsingen-Auingen

    ​An die
    Damen und Herren
    der Presse


    Sehr geehrte Damen und Herren,
    am 14. Mai 2017 veranstalten die drei Verkehrsverbünde naldo, bodo und DING sowie das Biosphärengebiet Schwäbische Alb den Aktionstag „Mit Bus & Bahn Kultur erfahren, Natur erleben“. Von der Alb bis an den Bodensee gibt es ein vielfältiges Aktionsprogramm vor Ort und in den Zügen. Neben einem Sonderzug, der die drei Verbünde verkehrlich verbindet, gibt es 20 Aktionspakete, die besondere Kultur- und Naturerlebnisse ermöglichen. Die Tageskarte gilt an diesem Tag übergreifend in allen drei Verkehrsverbünden.
     
    Hiermit laden wir Sie herzlich ein zur
     
     
    Auftaktveranstaltung
    mit Herrn Minister Winfried Hermann MdL und
    Vertretern der Verkehrsverbünde sowie des Biosphärengebiets Schwäbische Alb
    am Sonntag, 14. Mai 2017, 13:15 – 14:15 Uhr,
    im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb,
    Von der Osten Straße 4, 6 (Altes Lager), 72525 Münsingen-Auingen.
     

    Folgende Programmpunkte sind vorgesehen:
     
    1. Begrüßung (Johannes Riedel, Moderator, Dr. Utz Remlinger, Regierungsvizepräsident im Regierungspräsidium Tübingen; Mike Münzing, Bürgermeister der Stadt Münsingen)
    2. Eingangsstatement (Winfried Hermann MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg)
    3. Podiumsdiskussion (Winfried Hermann MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg; Landrätin Stefanie Bürkle, Vorsitzende des naldo-Aufsichtsrats; Landrat Heiner Scheffold, Vorsitzender des DING-Aufsichtsrats; Jürgen Löffler, bodo-Geschäftsführer; Petra Bernert, Leiterin der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb).

    Eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 11.05.2017, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Herrn Roland Heidelberg, Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb (Tel.: 07381 / 932938-14; E-Mail: roland.heidelberg@rpt.bwl.de).

    Zusätzliche Informationen:

    Das vollständige Programm des Aktionstages ist online unter http://www.aktionstag.ist abrufbar. Zudem ist die Programmbroschüre in den Rathäusern, bei den Verkehrsunternehmen sowie in Kundencentern und Landratsämtern erhältlich
    Herr Minister Hermann MdL wird am 14. Mai 2017 vorab den E-Mobilitätstag am Bahnhof Münsingen besuchen, der gemeinsam von der Energieeffizienzregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Electrify-BW e.V. veranstaltet wird. Von dort wird Herr Minister Hermann MdL mit dem Pendelbus zum Biosphärenzentrum Schwäbische Alb fahren.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
  • Abteilung 5
    05.05.2017
    Biosphärengebiets-Partner zu Besuch in der Entdeckerwelt Bad Urach
     Biosphärengebiets-Partner erkunden die Ausstellung der Entdeckerwelt Bad Urach; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Rund 30 zertifizierte Partner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sind der Einladung der Entdeckerwelt in Bad Urach gefolgt und trafen sich Ende April, um gemeinsam das Kindererlebniszentrum im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu erkunden. Erstmalig lud ein Biosphärengebiets-Partner die „Kollegen“ zu einer Betriebsführung mit anschließendem Austausch ein.

    „Wir wollen gemeinsam netzwerken, weitere Partner-Betriebe kennenlernen und unseren Gästen das Biosphärengebiet Schwäbische Alb noch besser vermitteln“, so einige Teilnehmer des letzten Partner-Treffens im Dezember 2016. Damit diese Wünsche möglichst schnell Realität werden konnten, machte die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb einen Aufruf unter dem Motto „Partner laden Partner“ ein. Schnell war mit der Entdeckerwelt in Bad Urach der erste Gastgeber gefunden, der seine Ausstellung exklusiv für die Partner-„Kollegen“ öffnete und einen Rahmen für den gemeinsamen Austausch bot.
     
    Nach Begrüßung und Einführung durch Torsten Clement, Amtsleiter für Tourismus, Kultur und Stadtmarketing der Stadt Bad Urach, konnten die rund 30 Partner die Ausstellung mit einem Tablet erkunden. „Die Entdeckerwelt ist nicht nur für Kinder geeignet, auch die Erwachsenen haben hier ihren Spaß und können viel Neues erfahren“, so eine der Teilnehmerinnen. Beim anschließenden Austausch in entspannter Atmosphäre sponnen die anwesenden Biosphärengebiets-Partner Ideen für neue gemeinsame Projekte.
     
    „Die Rückmeldungen waren rundweg positiv, und somit werden wir ein zweites Treffen ‚Partner laden Partner ein‘ auf jeden Fall initiieren. Bereits drei weitere Partner-Betriebe haben sich als nächste Gastgeber für diese Runde gemeldet“, so Hannah Rudiger, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Koordinatorin der Partner-Initiative.

    Bildunterschrift:
    Biosphärengebiets-Partner erkunden die Ausstellung der Entdeckerwelt Bad Urach; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.

    Hintergrundinformationen:
    Der Slogan „Partner der Nationalen Naturlandschaften" steht bundesweit für ein Kooperationsprogramm zwischen Großschutzgebieten und regional ansässigen Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen. Diese sogenannten „Partner-Initiativen" verbinden ein gästeorientiertes Naturerlebnis mit hohem Qualitätsanspruch und tragen zugleich dem Schutz der Natur Rechnung. Ziele der Partnerschaften sind auf regionaler Ebene insbesondere die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe und nachhaltiger Wirtschaftsweisen, der Schutz und Erhalt von Natur- und Kulturlandschaften, eine bessere Information sowie eine Sensibilisierung der Gäste für die Themen des Biosphärengebiets.
     
    Für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat die Allianz Umweltstiftung eine mehrjährige Patenschaft übernommen und unterstützt das Gebiet bei Projekten, die zur Erhaltung, Pflege und Entwicklung beitragen. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Zusammenwirken von Wirtschaft, Naturschutz und Sozialem. Insbesondere die Partner-Initiative und die damit angestoßenen Projekte werden mit den Geldern der Allianz Umweltstiftung umgesetzt. Außerdem wird die Personalstelle für die Koordination der Partner-Initiative mit den Stiftungsgeldern finanziert.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381 / 932938-21, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071 / 757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.05.2017
    B 30, Sanierung einer Feldwegüberführung bei Bad Waldsee

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat am 2. Mai 2017 mit der Sanierung der Feldwegüberführung über die B 30 im Zuge des Rotkreuzwegs in Bad Waldsee begonnen.

    Die Erhaltungsmaßnahme wird in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Im ersten Bauabschnitt werden seit Dienstag die Bauwerkskappen, der Fahrbahnbelag und die Abdichtung des Überbaus sowie das Geländer erneuert. Von diesen Arbeiten, die rund drei Monate dauern, ist maßgeblich die Zufahrt zum Friedhof am Schorren betroffen. Der motorisierte Verkehr wird in dieser Zeit über die Richard-Wagner-Straße, die Wolfegger Straße und die Verbindungswege zwischen Neuurbach über Wolpertsheim zum Friedhof umgeleitet. Fußgänger können die Brücke mit Ausnahme weniger Tage während der gesamten Bauzeit überqueren.
     
    Ab Anfang August 2017 werden in einem zweiten Bauabschnitt über die Dauer von acht Wochen Arbeiten an der Brückenuntersicht ausgeführt. Dabei werden z. B. vorhandene Betonschäden beseitigt, Risse verpresst und die teilweise defekten Brückenlager repariert. Während der Arbeiten wird auf der B 30 eine halbseitige Verkehrsführung mit Ampelregelung eingerichtet.
    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 300.000 € und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet für die sich aus den Arbeiten ergebenden Verkehrsbeeinträchtigungen um Verständnis.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    04.05.2017
    Einladung der Presse zur Vorstellung der 7. Biosphären-Woche 2017
    am Mittwoch, 10. Mai 2017, 15.00 – 16.00 Uhr im Flair-Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Bad Urach

    ​An die
    Damen und Herren
    der Presse

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    vom 13. bis 21. Mai 2017 dreht sich bei der mittlerweile 7. Biosphären-Woche wieder alles rund um das von der UNESCO ausgezeichnete Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Um erlebbar zu machen, was hinter dem Begriff Biosphärengebiet alles steckt, warten an neun Veranstaltungstagen über 70 spannende Aktionen und attraktive Angebote auf Groß und Klein.
     
    Repräsentativ für die Gesamtheit dieser abwechslungsreichen Veranstaltungen haben wir vier Veranstaltungen ausgewählt, die wir Ihnen im Rahmen eines Pressetermins zur Biosphären-Woche vorstellen möchten. Im Einzelnen sind dies:
     
    • Schwäbische Alb sagenhaft – lange Nacht in der Panorama Therme Beuren am 13.5.: Erleben Sie die Schwäbische Alb des Mittelalters mit den Kampftechniken der Kelten, mit Musik und Tanz aus vergangener Zeit sowie spannenden Märchen und Geschichten von einer Erzählerin.
    • Ja, er ist´s … Frühlingserlebnisse im Metzinger Weinberg am 14.5 und 21.5.: Unterhaltsame und informative Weinbergwanderung durch die frühlingshafte Flur im mittleren Ermstal mit anschließender Weinverkostung.
    • Geheimtipp unter Älblern am 17.5.: Die Schwende bei Münsingen-Rietheim gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte der Alb. Streuobstwiesen, ein Vulkan mit Kratern und seltene Pflanzen säumen den Weg. Die Teilnehmer gehen gemeinsam mit Biosphärenbotschafterin Rita Goller den Geheimnissen der Natur auf den Grund.
    • Mystische Klänge aus der Unterwelt - Konzert in der Schertelshöhle Westerheim am 20.5.: Das Gesangsquartett QUAVOCO verspricht ein einmaliges Kulturerlebnis  mit Gänsehautfeeling.
     
    Zu diesem Pressetermin
     
     
    „Vorstellung der Biosphären-Woche 2017“
    am Mittwoch, 10.05.2017, 15.00 – 16.00 Uhr,
    im Flair-Hotel Vier Jahreszeiten,
    Stuttgarter Str. 5, 72574 Bad Urach,
     
     
    laden wir Sie hiermit herzlich ein.
     
    Folgende Programmpunkte sind vorgesehen:
     
    1. Begrüßung (Petra Bernert, Leiterin der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb)
    2. Kurze Vorstellung der vier Veranstaltungen durch die Veranstalter (Karin Kaplan und Alina Nachtigall, Panorama Therme Beuren; Günther Weiblen, Weinbergwanderung Metzingen; Rita Goller, Geheimtipp unter Älblern; ein Mitglied des Vorstands (NN) des Höhlenvereins Westerheim e.V.)
    3. Kurze Vorstellung der Mehrwertkartenaktion (Thomas Frank, Flair-Hotel Vier Jahreszeiten Bad Urach, Biosphärengastgeber)
    4. Kurze Vorstellung der Handysammelaktion (Roland Heidelberg, Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb)
    5. Kleiner Imbiss mit regionalen Spezialitäten als „kulinarischer Vorbote“ der Mehrwertkarten-Aktion
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 09.05.2017, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Herrn Roland Heidelberg, Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb (Tel.: 07381 / 932938-14; E-Mail: roland.heidelberg@rpt.bwl.de).

    Hintergrundinformationen zur 7. Biosphären-Woche:

    Im Rahmen der 7. Biosphären-Woche vom 13. bis 21. Mai 2017 können Besucher und Bewohner das Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf zahlreichen Entdeckertouren, Naturerlebnisexkursionen, Planwagenfahrten oder einer gemütlichen Wanderung mit Muli und Pferd in vielfältiger Weise erkunden. Betriebe öffnen ihre Türen und gewähren Einblick in alte Handwerkskünste. Regionale Märkte und Feste laden dazu ein, Produkte von der Alb kennenzulernen und kulinarische Köstlichkeiten aus dem Biosphärengebiet zu genießen. Seminare und Vorträge vermitteln Wissenswertes zu aktuellen Themen rund um das Biosphärengebiet. Besondere Sport- und Wellnessangebote bieten Raum für Bewegung und Entspannung. Vielfältige Ausstellungen und musikalische Veranstaltungen stehen für ein abwechslungsreiches Kulturprogramm.
     
    Darüber hinaus bietet die Biosphären-Woche in diesem Jahr zwei Besonderheiten: Die Teilnehmer erhalten eine kostenlose Mehrwertkarte in Höhe von 5 Euro, die bei einem der 18 Biosphärengastgeber eingelöst werden kann. Zudem beteiligen wir uns gemeinsam mit dem Landkreis Reutlingen an den Nachhaltigkeitstagen Baden-Württemberg 2017 und stellen an sieben ausgewählten Veranstaltungsorten Handysammelboxen auf, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, ihre Altgeräte sinnvoll zu entsorgen.

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dr. Daniel Hahn
  • Abteilung 5
    04.05.2017
    Luftreinhaltung – Projekt „Modellstadt Reutlingen“
    4. Workshop der Spurgruppe: Gutachter stellen Maßnahmenpakete für 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Reutlingen vor – Entwurf des Luftreinhalteplans ab 8. Mai 2017 öffentlich

    ​Die vom Regierungspräsidium Tübingen beauftragten Fachgutachter haben drei Maßnahmenbündel (Szenarien) sowohl auf ihre Wirkung für die Luftqualität als auch im Hinblick auf ihre schnellstmögliche Umsetzbarkeit untersucht und bewertet. Am gestrigen Mittwoch (3. Mai 2017) kamen rund 20 Vertreterinnen und Vertreter von Umwelt- und Verkehrsverbänden, Politik und Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger im Tübinger Regierungspräsidium zusammen, um sich mit den Fachgutachtern über die Ergebnisse der Maßnahmenbewertung auszutauschen.

    „Ein bedeutender Schritt für eine bessere Luftqualität zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger ist geschafft: Wir freuen uns, dass unser Gutachterteam Szenarien entwickelt hat, die greifen – und grundsätzlich umsetzbar sind“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Natürlich werden wir auch die aktuelle Diskussion über die Nachrüstprogramme auf den Euro VI-Standard im Blick behalten und je nach weiterer Entwicklung darauf reagieren“, so Tappeser.
     
    Auf Verkehrsbeschränkungen für Dieselfahrzeuge wird in diesen Szenarien derzeit bewusst verzichtet, da im konkreten Fall die schnellstmögliche Einhaltung der Grenzwerte mit anderen Maßnahmen erreicht werden kann.
     
    Das erste Szenario beinhaltet Maßnahmen, die ausschließlich nicht-restriktiv sind und durch eine freiwillige Änderung des Mobilitätsverhaltens der Bürgerinnen und Bürger wirken, wie etwa betriebliches Mobilitätsmanagement, Elektromobilität, verstärkte Nutzung von Car Sharing und die Förderung des Rad- und Fußverkehrs.
     
    Die Basis der Szenarien 2 und 3 bilden demgegenüber die Umgestaltung der Lederstraße, eine Geschwindigkeitsreduzierung von Tempo 60 auf 50 auf Abschnitten der Konrad-Adenauer-Straße, der Rommelsbacher Straße und der Straße „Am Echazufer“, ein Lkw-Durchfahrtverbot für das Stadtgebiet Reutlingen (mit Ausnahme von Lieferverkehr) sowie die Förderung des Umweltverbundes. Zusätzlich beinhaltet das zweite Szenario die Maßnahmen Car Sharing und betriebliches Mobilitätsmanagement, während das dritte Szenario ergänzt wird durch die Ausweitung des Parkraummanagements und den Einsatz von Euro VI-Bussen auf Linien, die in der Lederstraße verkehren.
     
    „Die größte Minderung der Schadstoffbelastung in der Lederstraße lässt sich mit Szenario 3 erzielen. Nur mit Szenario 3 können wir den Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 µg/m³ in der Lederstraße im Jahr 2020 sicher einhalten“, so die zuständige Referatsleiterin im Regierungspräsidium Tübingen, Ute Maier. Die Maßnahmen in Szenario 1 für sich genommen reichen nicht aus, zumal sie eine freiwillige Änderung des Mobilitätsverhaltens voraussetzen.
     
    Der Entwurf des Reutlinger Luftreinhalteplans ist vom 8. Mai bis einschließlich 8. Juni 2017 im Rathaus Reutlingen, im Regierungspräsidium Tübingen und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums einsehbar. Die schriftliche Stellungnahme der Bürgerinnen und Bürger ist bis zwei Wochen nach der Auslegung möglich. Zudem werden die geplanten Maßnahmen des Luftreinhalteplans bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 31. Mai 2017 in Reutlingen erläutert. Über Beides wird zeitnah noch gesondert informiert.
     
    Hintergrundinformation:
    Mit dem Projekt „Modellstadt Reutlingen“ kommt das Regierungspräsidium Tübingen dem Auftrag des Verwaltungsgerichts Sigmaringen aus dessen Urteil vom 22. Oktober 2014 nach. In enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern – dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und der Stadt Reutlingen – wird erarbeitet, was getan werden muss, um die Immissionsgrenzwerte in ganz Reutlingen schnellstmöglich einzuhalten.
     
    Die Spurgruppe begleitet das Projekt „Modellstadt Reutlingen“ seit Sommer 2016 als zentrales Dialogforum mit einem breiten Spektrum an Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen. Die Workshops der Spurgruppe stehen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern offen. Im Juli 2016 und im Februar 2017 hatte die Spurgruppe mit den Gutachtern die Basis für die umfassende Maßnahmenliste festgelegt und die Bewertung der Maßnahmen diskutiert.
     
    Die Grenzwerte für Feinstaub PM10 wurden in Reutlingen im Jahr 2016 zum dritten Mal in Folge eingehalten. Dagegen lagen die gemessenen Stickstoffdioxid-Werte an der straßennahen Messstation in der Reutlinger Lederstraße mit 66 μg/m³ auch im Jahr 2016 deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 40 μg/m³.
     
    Weitere Informationen zum Projekt „Modellstadt Reutlingen“ und zur Luftreinhaltung in Reutlingen sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref541/Luftreinhalteplaene/Seiten/Luftreinhaltung-Reutlingen.aspx eingestellt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Simon Kistner, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.05.2017
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Rottweil zwischen Bisingen und dem Anschluss zur B 463

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 8. Mai 2017, die Fahrbahndeckschichten auf der B 27 in Fahrtrichtung Rottweil zwischen den Anschlüssen Bisingen und der B 463 bei Steinhofen auf rund 1,2 km Länge erneuern. Im Zuge dieser Belagsarbeiten werden auch schadhafte Pflasterflächen im Böschungsbereich erneuert und kleinere Instandsetzungsarbeiten an einer Wirtschaftswegunterführung durchgeführt.

    Während der Bauzeit wird der Verkehr in Fahrtrichtung Rottweil auf eine Fahrspur reduziert. Die Auffahrt von Bisingen in Fahrtrichtung Rottweil wird behelfsmäßig an den jeweiligen Bauzustand angepasst, bleibt aber ebenso wie die Ausfahrt zur B 463 in Richtung Haigerloch durchgehend möglich.
     
    Es ist vorgesehen, die Baumaßnahme, geeignete Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, bis Mitte Juni 2017 abzuschließen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 410.000 € und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    03.05.2017
    A 8, sechsstreifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Inbetriebnahme der PWC-Anlage Kemmental

    ​Die an der A 8 bei Temmenhausen in Fahrtrichtung Stuttgart liegende Parkplatz- und WC-Anlage (PWC-Anlage) Kemmental wird nach ihrer Erweiterung und Modernisierung am Freitag, 5. Mai 2017, wieder in Betrieb genommen. Der Parkplatz Kemmental war aufgrund des Ausbaus der Richtungsfahrbahn Stuttgart im Bereich der Anlage im letzten Jahr geschlossen worden.

    Mit der neuen PWC-Anlage Kemmental wird dem seit Jahren steigenden Verkehrsaufkommen auf der A 8 Rechnung getragen. Vor allem wurde die Kapazität der Anlage von fünf auf zukünftig 19 Lkw-Stellplätze erhöht. Der Parkplatz und das WC-Gebäude wurden vollständig neu und barrierefrei gestaltet, ebenso die Rast- und Ruheflächen, die außerdem deutlich erweitert wurden. Eine neue Gabionenwand zwischen Autobahn und PWC-Anlage reduziert den Lärmpegel auf der Anlage: Von ihr profitieren vor allem die auf der PWC-Anlage übernachtenden Lkw-Fahrer.
     
    Nach Fertigstellung aller Restarbeiten an den Lärmschutzwällen und der Verkehrsbeeinflussungsanlage soll in diesem Sommer die Richtungsfahrbahn Stuttgart dreistreifig freigegeben werden.
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx zu finden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    03.05.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 10. bis 24. Mai 2017 in der Gemeindebücherei in Neustetten zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 10. bis 24. Mai 2017 in der Gemeindebücherei in Neustetten zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Presserefer