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RP Tübingen, Wirtschaft, Raumordung, Bau- Denkmal- und Gesundheitswesen
  • Abteilung 2
    20.07.2017
    Gesamtsanierung SRH Krankenhaus Sigmaringen
    Regierungspräsidium Tübingen hat Fördermittel in Höhe von 6 Mio. € für Planung bewilligt.

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für die geplanten umfangreichen An- und Umbaumaßnahmen am SRH Krankenhaus Sigmaringen eine erste Rate von 6 Mio. Euro bewilligt. Dieser Zuschuss steht dem Krankenhausträger für die Finanzierung der Planungskosten des Projekts, dessen Gesamtkosten mit rund 133 Mio. € veranschlagt werden, zur Verfügung.

    Die Um- und Anbaumaßnahmen sind insbesondere wegen des medizinischen Fortschritts, neuer Hygiene- und Brandschutzvorschriften, steigender Patienten- und Mitarbeiterzahlen sowie veränderter Patientenansprüche dringend erforderlich. Seit der Eröffnung des Krankenhauses Sigmaringen im Jahr 1979 gab es keine wesentlichen baulichen Anpassungen an die veränderten Anforderungen eines modernen Krankenhausbetriebs. Regierungspräsident Tappeser erklärte dazu: „Das Regierungspräsidium Tübingen ermöglicht mit seiner Förderung die Modernisierung der Gesundheitsinfrastruktur, die gerade im ländlich geprägten Bereich rund um Sigmaringen einen wichtigen Standortfaktor zur qualitätsvollen Versorgung der Bevölkerung bildet.“
     
    Als erste Maßnahme ist ein rechteckiger, sechsgeschossiger Neubau mit Abmessungen von ca. 70 m auf ca. 30 m geplant. Im Neubau sollen die zentrale Sterilgutversorgung, die Notaufnahme, das Zentrallabor, die zentrale OP-Abteilung sowie vier Pflegestationen mit 160 Betten untergebracht werden. Diese Pflegestationen entlasten den Bestand und ermöglichen dort die in den weiteren Abschnitten geplante Modernisierung ohne teure Interimsmaßnahmen. Mit dem An- und Umbau wird im Jahr 2018 begonnen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.