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RP Tübingen, Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen
  • Abteilung 3
    11.05.2017
    10.05.17 | GARTENBAU: Der Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V. zu Gast im Regierungspräsidium Tübingen

    ​Im Rahmen eines Fachgespräches diskutierte der Vizepräsident  des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen, Hartmut Weimann, mit Regierungspräsident Klaus Tappeser, Abteilungspräsidentin Dr. Gabriele Reiser und Fachvertretern aus der Abteilung Landwirtschaft und dem Landratsamt Tübingen unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung des Gartenbaus im Regierungsbezirk Tübingen.
    Im Rahmen eines Fachgespräches diskutierte der Vizepräsident  des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen, Hartmut Weimann, mit Regierungspräsident Klaus Tappeser, Abteilungspräsidentin Dr. Gabriele Reiser und Fachvertretern aus der Abteilung Landwirtschaft und dem Landratsamt Tübingen unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung des Gartenbaus im Regierungsbezirk Tübingen.

    Derzeit gibt es im Bezirk noch etwa 450 Gartenbaubetriebe* (ausgenommen sind Garten-Landschafts- und Obstbaubetrieb), die sich auf die Fachsparten Baumschule (7%) Gemüsebau (14%) Zierpflanzenbau (70%) und Stauden (9%) verteilen. Gartenbaubetriebe stehen heute in starker Konkurrenz zu Baumärkten, Gartencentern und dem Lebensmitteleinzelhandel. Die wirtschaftliche Situation der Gartenbaubetriebe hängt in hohem Maße von Standort und Betriebskonzept ab. Beobachten lässt sich, dass auch in reinen Zierpflanzenbetrieben immer öfter Obst, Gemüse und Kräuter angeboten, bzw. auch wieder selbst produziert werden. Im Gemüsebau florieren die Biobetriebe am stärksten. Als weiterer Absatzkanal hat sich in den letzten Jahren vor allem die Direktvermarktung etabliert. Gerade der sogenannte Cross Channel Absatz (Verkauf über Online x Filiale) verzeichnete hier in den letzten Jahren zweistellige Umsatzzuwächse. Diesen Trend der gilt es in Zukunft vor allem in Punkto Frischware sinnvoll zu nutzen.

    *Quelle Gartenbauerhebung, Stat. Landesamt