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RP Tübingen, Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen
  • Abteilung 3
    16.11.2017
    Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Landwirt/in durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse zur Festveranstaltung am Donnerstag, 30. November 2017, 13:30 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Reute-Gaisbeuren
    An die
    Damen und Herren der Medien
     
    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    am Donnerstag, 30. November 2017, richtet das Regierungspräsidium Tübingen die regierungsbezirksweite Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Landwirt/in aus.
     
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser wird im Rahmen einer Feierstunde knapp 40 Jungmeisterinnen und Jungmeistern, die im Jahr 2017 die Prüfung erfolgreich abgelegt haben, ihren Meisterbrief überreichen und den Festvortrag halten.
     
    Ich lade Sie daher herzlich ein zur
     
    Festveranstaltung
    am Donnerstag, 30. November 2017, 13:30 Uhr,
    im Dorfgemeinschaftshaus Reute-Gaisbeuren,
    St.-Leonhard-Straße 7, 88339 Bad Waldsee.
     
    Nach einer Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Roland Weinschenk wird Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser die Festansprache halten. Grußworte sprechen Herr Landrat Harald Sievers sowie der Vizepräsident des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg, Herr Gerhard Glaser.
     
    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte diesem Einladungsflyer.
     
    Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen.

    Eine verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 28.11.2017, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher

    Flyer

  • Abteilung 3
    27.09.2017
    26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
    Ergebnis des Bezirksentscheides im Regierungsbezirk Tübingen

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Es ist eine zentrale Herausforderung, dass wir die Lebensqualität im Ländlichen Raum erhalten. Der Wettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ gibt hierzu wichtige Impulse. Lebenswerte Dörfer leben auch von einer lebenswerten Umgebung.“

     
    Das Regierungspräsidium Tübingen führte vom 12. bis 14. September 2017 den Bezirksentschied im 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ durch. Ziel des Wettbewerbes ist es, die Zukunftsperspektiven in den Dörfern zu verbessern und die Lebensqualität im Ländlichen Raum zu steigern.
     
    Das Ergebnis des Bezirksentscheides lautet: Die Gemeinden Hechingen-Bechtoldsweiler (Zollernalbkreis) und Ehingen-Dächingen (Alb-Donau-Kreis) werden zum Landesentscheid gemeldet.
     
    Rottenburg-Eckenweiler (Landkreis Tübingen) erhält eine Bronzemedaille. Zudem werden Hechingen-Stetten, Mehrstetten, Leibertingen-Thalheim und Reutlingen-Reicheneck für einen Sonderpreis für herausragende Leistungen im Sinne des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ nominiert.
     
    Der Landesentscheid wird im Juni/Juli 2018 durchgeführt. Dort werden die Gold- und Silbermedaillen vergeben. Die erstplatzierte Gemeinde beim Landesentscheid wird zum Bundesentscheid im Jahr 2019 gemeldet.
     
    Es hatten sich sieben Gemeinden aus dem Regierungsbezirk Tübingen angemeldet. Sie wurden in der letzten Woche von einer Bewertungskommission besucht, die sich aus Fachleuten des Regierungspräsidiums Tübingen (Baurecht, Denkmalschutz und Gartenbau) und Vertretern des Landfrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern e.V., Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. und des Gemeindetages Baden-Württemberg zusammensetzt.
     
    Die zum Landesentscheid gemeldeten Gemeinden erfüllen nach Einschätzung der Bewertungskommission die Anforderungen des Wettbewerbes am Besten. Der Bewertung lagen folgende fünf Bewertungsbereiche zu Grunde:

    • Leitbild und wirtschaftliche Initiativen,
    • soziale und kulturelle Aktivitäten,
    • Baugestaltung und -entwicklung,
    • Grüngestaltung und „Das Dorf in der Landschaft“.
    • Querschnittsbewertung für ein geschlossenes Gesamtbild.

    Darüber hinaus zeichnen sich die zum Landesentscheid gemeldeten Gemeinden durch eine hohe Bürgerbeteiligung aus.

    Hintergrundinformation:
    Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird seit 1961 in fast allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Bis 1997 hieß er „Unser Dorf soll schöner werden“.
    Während es anfangs eher darum ging, das dörfliche Umfeld zu verschönern, steht mittlerweile das Mitplanen und Mitentscheiden der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. So kann der Wettbewerb über einen langen Zeitraum hinweg motivieren, mit Hand anzulegen und verstärkt Verantwortung zu übernehmen.
    Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg unter www.dorfwettbewerb-bw.de.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    29.05.2017
    Dr. Conrad Maas ist neuer Leiter des Referates „Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung“ des Regierungspräsidiums Tübingen.
     Dr. Conrad Maas

    ​Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser hat Herrn Veterinärdirektor Dr. Conrad Maas im Regierungspräsidium Tübingen zum neuen Leiter der Referates 35 – Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung – bestellt. Für diese Tätigkeit als Referatsleiter ist Herr Dr. Maas besonders qualifiziert durch seinen breiten Erfahrungshorizont, den er auf verschiedenen Stationen im tierärztlichen Staatsdienst erworben hat. Zudem hat er im Rahmen der Führungskräfteentwicklung der Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg beide Führungskreise durchlaufen.

    Herr Dr. Maas ist in Westfalen auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb mit Viehhaltung aufgewachsen. Nach dem Studium der Tiermedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover hat er mehrere Jahre als praktischer Tierarzt in der Großtierpraxis gearbeitet. Danach wurde Dr. Maas an der Universität Gießen in Zusammenarbeit mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium über die Verbreitung und Bekämpfung von Tierseuchen promoviert. Nach der Prüfung zum tierärztlichen Staatsdienst in Stuttgart war er zunächst im Veterinäramt des Neckar-Odenwald-Kreises als amtlicher Tierarzt vor allem im Bereich Tierseuchenüberwachung und -bekämpfung tätig. Bei der nächsten Station seiner Laufbahn – dem Veterinäramt des Landratsamtes Tübingen – war Dr. Maas als Amtstierarzt schwerpunktmäßig für die Lebensmittelüberwachung zuständig. Während dieser Zeit wurde er 1999 an das Regierungspräsidium Tübingen sowie 2001/2002 an das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg abgeordnet.
     
    Danach kehrte Dr. Maas als Referent für Milchhygiene in das Referat 35 des Regierungspräsidiums Tübingen zurück und war dort landesweit zuständig für die Zulassung von Betrieben, die Milch verarbeiten – angefangen von großen Molkereien und Käsereien bis hin zur direkt vermarktenden Hofkäserei. 2008 wurde Dr. Maas zudem zum stellvertretenden Referatsleiter ernannt und hatte auch die stellvertretende Leitung der landesweit tätigen Stabsstelle Ernährungssicherheit und der Task Force Tierseuchenbekämpfung inne.
     
    Hintergrundinformation:
    Mit 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Referat 35 – Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung – des Regierungspräsidiums Tübingen fachlich breit aufgestellt. Seine Themen reichen von Lebensmittelüberwachung, Fleischhygiene- und Geflügelfleischhygieneüberwachung über Tierseuchenbekämpfung und Tierkörperbeseitigung bis hin zum Tierschutz. Auf dem Milchsektor ist das Referat in ganz Baden-Württemberg für die Zulassung und Überwachung von Milch be- und verarbeitenden Betrieben zuständig. Schließlich ist das Referat neben der Fachaufsicht über die Veterinärämter im Regierungsbezirk Tübingen auch zuständig für die Fachaufsicht über das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt (STUA) Aulendorf – Diagnostikzentrum – sowie über das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen.
     
    Zur Leitung des Referats 35 gehört über die damit umrissenen Aufgaben hinaus auch die Leitung folgender landesweit tätiger Einheiten mit weiteren 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Stabsstelle Ernährungssicherheit, Task Force Tierseuchenbekämpfung sowie zentrale Koordinierungsstelle für BSE-Tests.
     
    Das Referat 35 – Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung – pflegt innerhalb des Regierungspräsidiums Tübingen enge Kontakte und arbeitet insbesondere in den Bereichen Tierhaltung, Marktordnung und Futtermittelüberwachung sowie Natur- und Umweltschutz themenbezogen mit anderen Fachreferaten zusammen.
     
    Bild:
    Herr Dr. Conrad Maas; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    12.05.2017
    Regierungspräsidium Tübingen organisiert zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschaft
    Übergabe von 50 Meisterbriefen in Weissach (Landkreis Böblingen)

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Hauswirtschaftliche Berufe haben Zukunft!“

    Am 11. Mai 2017 fand in der Strudelbachhalle Weissach die vom Regierungspräsidium Tübingen organisierte zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschaft statt. Regierungspräsident Klaus Tappeser überreichte im Rahmen der Feierstunde rund 50 Meisterbriefe. In seiner Festansprache betonte er die große Bedeutung, die die hauswirtschaftlichen Berufe für die Gesellschaft haben. „Hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen werden immer weniger von den Familienangehörigen erbracht. Entsprechend steigt die Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen“, so Tappeser. Der demographische und gesellschaftliche Wandel führe in den hauswirtschaftlichen Berufen daher zu vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Tappeser gratulierte den Jungmeisterinnen und Jungmeistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, ihren Beruf mit Stolz auszuüben. „Hauswirtschaft kann eben nicht jede und jeder. In unserer modernen, arbeitsteiligen Gesellschaft brauchen wir Profis, und dies gilt auch für hauswirtschaftliche Dienstleistungen“, so Tappeser. Außerdem appellierte er an die frisch gebackenen Meisterinnen und Meister, bei jungen Menschen aktiv für die Ausbildung im Beruf Hauswirtschaft zu werben.
    Der Regierungspräsident dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. Er richtete diesen Dank neben den Lehrkräften der staatlichen und privaten Einrichtungen, die die Kandidatinnen und Kandidaten auf die Meisterprüfung vorbereitet haben, insbesondere auch an die ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer, die ihre berufliche Erfahrung und ihr praktisch fundiertes Wissen in die Prüfung einbringen.
     
    Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten und unverzichtbaren Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und -qualität in allen Bereichen des Lebens. In Kindergärten sind hauswirtschaftliche Dienstleistungen ebenso wichtig wie in Senioren- und Pflegeheimen, Kranken- oder Tagungshäusern. Kreativen Fachkräften bietet sich hier ein neuer und wachsender Markt. Auch landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen sind auf eine professionelle Hauswirtschaft angewiesen. Schließlich gibt es mit den über fünf Millionen Privathaushalten in Baden-Württemberg ein weiteres hauswirtschaftliches Zukunftsfeld.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.
    Im Prüfungsjahr 2016/2017 haben die Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschaft 52 Kandidatinnen und Kandidaten bestanden.
    Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    02.05.2017
    Einladung der Presse zur Landesweiten Übergabe der Meisterbriefe in dem Beruf Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Festveranstaltung am 11.05.2017 um 14:00 Uhr in der Strudelbachhalle Weissach (Landkreis Böblingen)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    am Donnerstag, 11. Mai 2017, richtet das Regierungspräsidium Tübingen die landesweite Übergabe der Meisterbriefe in dem Beruf Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter aus.
     
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser wird im Rahmen einer Feierstunde rund 50 Jungmeisterinnen und Jungmeistern, die im Prüfungsjahr 2016/2017 die Prüfung erfolgreich abgelegt haben, ihren Meisterbrief überreichen und den Festvortrag halten.
     
    Ich lade Sie daher herzlich ein zur
     
    Festveranstaltung
    am Donnerstag, 11. Mai 2017, 14:00 Uhr,
    in der Strudelbachhalle Weissach,
    Flachter Straße 60,
    71287 Weissach.
     
    Zahlreiche Ehrengäste haben ihre Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt. Nach einer Begrüßung durch den Ersten Stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Weissach, Herrn Andreas Pröllochs, und einem Grußwort von Frau Juliane Vees, Präsidentin des Landfrauenverbands Württemberg-Hohenzollern, wird Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser die Festansprache halten.
     
    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte diesem Einladungsflyer.
     
    Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 09.05.2017, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung im Beruf Hauswirtschafter/in wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist landesweit für die Aus- und Fortbildung in diesem Beruf zuständig.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
  • Abteilung 3
    07.04.2017
    „Oster-Eier“ richtig einkaufen und lagern!
    Tipps der Verbraucherschützer des Regierungspräsidiums Tübingen zum Kauf und zur Aufbewahrung von rohen und gekochten Eiern.

    ​Gerade jetzt zur Osterzeit stellen sich Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf und der Lagerung von Eiern einige Fragen: Was bedeutet zum Beispiel der Code auf dem Ei? Und wie erkennt man, ob ein rohes Ei noch frisch ist?

    Beim Einkauf von Eiern achten viele Verbraucherinnen und Verbraucher darauf, aus welcher Haltungsform die Eier kommen und ob die Eier aus regionalen Betrieben stammen. Der abgedruckte Code auf jedem Ei, das im Einzelhandel oder auf Märkten vertrieben wird, enthält genau diese Informationen. Die erste Ziffer des so genannten Erzeugercodes zeigt an, in welcher Haltungsform die Hühner leben. Die „0“ steht dabei für eine biologische Erzeugung, die „1“ für Freilandhaltung, die „2“ für Bodenhaltung und die „3“ für Käfighaltung. Dann folgt die Angabe des Landes, für Deutschland steht das Kürzel „DE“. Die Kontrolleure des Regierungspräsidiums raten zudem besonders auf die nächsten beiden Ziffern zu achten, denn diese verweisen auf das Bundesland, aus dem das Ei stammt. Baden-Württemberg erkennt man an den Ziffern „08". Die letzten fünf Ziffern des Erzeugercodes geben Auskunft über den jeweiligen Erzeugerbetrieb und Stall.

    Beim Verkauf direkt an der Produktionsstätte oder an der Haustür des Endverbrauchers müssen die Eier übrigens nicht mit dem Code bedruckt sein, sofern keine Sortierung nach Güte- und/oder Gewichtsklassen erfolgt ist.
     
    Und wie lange ist das Ei schließlich nach dem Kauf noch haltbar?

    Nach Auskunft der RP-Kontrolleure ist das Mindesthaltbarkeitsdatum gesetzlich auf maximal 28 Tage nach dem Legen beschränkt. Damit die Haltbarkeit gewährleistet werden kann, lagert man Eier nach dem Kauf bei Kühlschranktemperaturen. Auf keinen Fall sollten Eier aber häufigen Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit oder einer direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.
     
    Wegen der möglichen Gefahr einer Salmonellose sollten für Speisen, in denen rohe Eier ein wichtiger Bestandteil sind, nur frische Eier verwendet werden. Auch vor dem Auspusten der Eier ist es deshalb sinnvoll, die Eierschalen zuvor am besten mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel zu reinigen, um eine  mögliche Salmonelleninfektion vorzubeugen.
     
    Und wie erkennen Sie, ob ein rohes Ei noch frisch ist? Dazu gibt es einen einfachen Test. Legt man ein frisches Ei in ein Glas mit kaltem Wasser, sinkt es zu Boden. Ein älteres Ei richtet sich aufgrund der vergrößerten Luftkammer teilweise auf oder schwimmt sogar an der Oberfläche. Ist dies der Fall, sollte das Ei nicht mehr verzehrt werden.
     
    Weitere Informationen rund ums Ei finden Sie auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Landwirtschaft/Agrar/Seiten/Eier-und-Gefluegelfleisch.aspx mit einem Kurzvideo zum Thema „Ei“
  • Abteilung 3
    13.02.2017
    Regierungspräsident Tappeser gibt Startschuss für Projekt „Fischfauna und Fischerei im Oberen Neckar“
    Auftaktveranstaltung für Untersuchungen von der Neckarquelle bis nach Wendlingen im Regierungspräsidium Tübingen am 13. Februar 2017
     Befischung Neckar Freibad



    ​„Wir wollen umfassende und gesicherte Informationen über die Fischartenzusammensetzung und Fischdichten des Oberen Neckars sowie über seine fischereiliche Nutzung ermitteln“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Hierzu wird der Neckar in den nächsten beiden Jahren an ausgewählten Stellen elektrisch bzw. mit Stellnetzen befischt werden. In einem zweiten Projekt-Block soll ein Vergleich zur historischen Situation erfolgen. Dazu werden historische Dokumente zum Fischvorkommen im Neckar und zur Fischerei gesichtet und aktuelle fischereiliche Daten zu Fang und Besatz erfragt und ausgewertet.

    Das Gebiet der Untersuchungen des Oberen Neckars reicht von der Quellregion bei Dauchungen oberhalb von Rottweil bis zur Lautermündung in Wendlingen. Dies entspricht einer Lauflänge von knapp 140 Fluss-Kilometern – über die Grenzen von allen vier Regierungsbezirken und von immerhin sechs Landkreisen hinweg. Die Federführung für dieses Projekt liegt beim Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Im Rahmen des Projekts wird der Obere Neckar in den Jahren 2017 und 2018, jeweils im Frühjahr und Herbst, auf 24 Strecken von mindestens 200 m Länge elektrisch befischt. Gefangene Fische und Rundmäuler werden nach Art und Größenklasse aufgenommen. Die Fische werden nach dem Vermessen und Wiegen wieder in den Neckar zurückgesetzt.
     
    Soweit eine Netzbefischung vorgesehen ist, kommen Multimaschen-Stellnetze zum Einsatz. Diese Netze werden gegen Abend bis zum Einbruch der Dunkelheit gestellt und am nächsten Morgen bis spätestens 12 Uhr mittags gehoben.
     
    Das Projekt „Fischfauna und Fischerei im Oberen Neckar“ ist für die Fischerei und für die Fischökologie von grundlegender Bedeutung. Auf seiner Grundlage können aktuelle Defizite und Entwicklungspotentiale analysiert werden, um dann Maßnahmen- und Managementpläne ausarbeiten zu können.
     
    „Großräumige Renaturierungen sind heutzutage kaum mehr möglich“, hält Regierungspräsident Tappeser fest. Umso wichtiger seien Maßnahmen, die als „Trittsteine“ zu einer positiven Entwicklung der Fischbestände beitragen können. Solche Trittsteine könnten jedoch nur dann erfolgreich geplant und angelegt werden, wenn man die aktuelle Situation der Fischbestände und deren Veränderungen verstehe und bewerten könne. Die hierfür erforderliche belastbare Datengrundlage soll durch das Projekt „Fischfauna und Fischerei im Oberen Neckar“ geschaffen werden.
    Schließlich appellierte Regierungspräsident Tappeser an die Fischereivereine und die Fischwasserpächter, das mit der Untersuchung beauftragte HYDRA-Institut für angewandte Hydrobiologie, Konstanz, tatkräftig zu unterstützen. „Öffnen Sie die Archive und stellen Sie dem Institut alles zur Verfügung, was für die Untersuchung von Bedeutung sein könnte“, so Tappeser mit Blick auf historische Daten, Dokumente, Fang- und Besatzzahlen, Karten sowie Bilder.
     
    Hintergrundinformation:
    Mit den nun beginnenden Untersuchungen im Oberen Neckar wird in Baden-Württemberg zum ersten Mal ein großer Fluss auf seiner gesamten Länge fischökologisch bewertet sein. Für den Mittleren und den Unteren Neckar (also den Neckar zwischen Plochingen und seiner Mündung in den Rhein) liegen aktuelle Studien bereits vor. Ihr Titel lautet: „Vom Wildfluss zur Wasserstraße – Fischfauna und Fischerei“ (veröffentlicht 2008 bzw. 2012). Diese Studien zeigten positive Entwicklungen der Fischbestände in denjenigen Bereichen auf, die mit großem finanziellem Aufwand renaturiert worden sind (z. B. die „Uferwiesen“ in Ludwigsburg Hoheneck).

     
    Bilder:
    Alle Fotografien: Regierungspräsidium Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    23.11.2016
    Regierungspräsident Klaus Tappeser übergibt Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in
    Unsere Landwirtschaft – eine starke, anerkannte und wertgeschätzte Stütze des Ländlichen Raumes

    Am 23. November 2016 überreichte Regierungspräsident Klaus Tappeser im Rahmen einer Feierstunde im Bibliothekssaal des Klosters Ochsenhausen 50 Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in. Er gratulierte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen. Außerdem rief er die jungen Meisterinnen und Meister auf, zu Botschaftern ihres Berufes zu werden und in der Öffentlichkeit aktiv für ihn zu werben.

    Der Regierungspräsident unterstrich in seiner Festansprache, dass drei Dinge die gute Meisterin und den guten Meister auszeichnen: Wissen, Können und Wollen. „Sie haben in Ihrer Prüfung bewiesen, dass Sie diese drei Dinge erworben haben“, lobte der Regierungspräsident, „darauf können Sie stolz sein. Nun liegt es in Ihrer Hand, den Staffelstab weiter zu geben und für gut ausgebildete Nachwuchsfachkräfte in der Zukunft zu sorgen.“
     
    Tappeser betonte, Meisterinnen und Meister seien als Führungskräfte, leitende Mitarbeiter und Betriebsleiter gesuchte Fachkräfte mit sehr guten Berufschancen. „Mit der bestandenen Meisterprüfung haben Sie vielfältige Schlüsselqualifikationen erworben und sind damit bestens für die Zukunft gerüstet“, sagte Tappeser in seiner Festansprache. Er dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement.

    Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer landwirtschaftlichen Fachschule auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in landwirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.

    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist für den Beruf Landwirt/in regierungsbezirksweit für die Aus- und Fortbildung zuständig.
    Die Landwirtschaft sorgt für hochwertige Lebensmittel und für den artgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und Klimaschutz. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit ein wichtiges Kapital für Naturschutz und Tourismus.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    14.11.2016
    Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Landwirt/in durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse zur Festveranstaltung am Mittwoch, 23. November 2016, 13:30 Uhr, im „Bibliothekssaal“ des Klosters Ochsenhausen

    ​An die
    Damen und Herren der Medien

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    am Mittwoch, 23. November 2016, richtet das Regierungspräsidium Tübingen die regierungsbezirksweite Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Landwirt/in aus.
     
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser wird im Rahmen einer Feierstunde knapp 50 Jungmeisterinnen und Jungmeistern, die im Jahr 2016 die Prüfung erfolgreich abgelegt haben, ihren Meisterbrief überreichen und den Festvortrag halten.
     
    Ich lade Sie daher herzlich ein zur
     
    Festveranstaltung
    am Mittwoch, 23. November 2016, 13:30 Uhr,
    im „Bibliothekssaal“ des Klosters Ochsenhausen,
    Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg, Schlossbezirk 7, 88416 Ochsenhausen.
     
     
    Nach einer Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Andreas Denzel wird Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser die Festansprache halten. Grußworte sprechen Herr Erster Landesbeamter Walter Holderried sowie der Vizepräsident des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg, Herr Gerhard Glaser.
     
    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte diesem Einladungsflyer.

    Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen.

    Eine verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 22.11.2016, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
  • Abteilung 3
    31.10.2016
    Einladung zur Fachtagung „TOURISMUS IM LÄNDLICHEN RAUM – individuell – professionell – erfolgreich“
    am 08. November 2016 im Bibliothekssaal des Klosters Schussenried

    An die Damen und Herren der Medien,​

    Das Rekordjahr 2015 hat es gezeigt: Der Tourismus stellt auch für die Ländlichen Räume Baden-Württembergs einen wichtigen Wertschöpfungsfaktor dar – mit durchaus interessanten Entwicklungsperspektiven für die Zukunft.
     
    Die vielfältigen Genuss- und Sportmöglichkeiten in reizvollen Natur- und Kulturlandschaften, das reiche Angebot an kulturellen und kulinarischen Entdeckungsreisen oder auch die zahlreichen sehenswerten historischen Städte und Dörfer reichen aber alleine nicht aus, um einen bundesweiten Spitzenplatz in der Tourismusbranche zu halten und Gäste langfristig an eine Urlaubsregion zu binden. Im Rahmen unserer Fachtagung zum Tourismus wollen wir anhand von Beispielen Hinweise auf hilfreiche Instrumente, vernetzte Angebote und gelungene Kooperation geben und mit den Expertinnen und Experten diskutieren.
     
    Zu der Tagung „TOURISMUS IM LÄNDLICHEN RAUM – individuell – professionell – erfolgreich“ laden wir Sie auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Ländlicher Raum, herzlich ein.

    An der Tagung wirken mit:
     
    Klaus Tappeser, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Tübingen und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ländlicher Raum
     
    Dr. Bernhard Harrer, Vorstand des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e. V. an der Universität München
     
    Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg
     
    Dr. Michael Braun, Geschäftsführender Vorstand des Tourismusverbands Ostbayern e. V.
     
    Silke Schwenk, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Zollernalbkreis
     
    Konstantin Andreas Feustel, Geschäftsführer der WIIF GmbH, Oberstaufen
     
    Dr. Rudi Holzberger, Projekt LandZunge, Wolpertswende
     
    Moderation:
    Bernhard Bitterwolf, Schwäbische Bauernschule Bad Waldsee
     
    Den Tagesablauf im Einzelnen entnehmen Sie bitte der angehängten Datei.
     
    Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen.
     
    Anmeldung:
    Für die weitere Organisation bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis Montag, 07. November 2016, 11:00 Uhr. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de). Vielen Dank!
     
    Ansprechpartner bei Fragen zur Tagung ist Dr. Daniel Hahn, Koordinierungs- und Pressestelle, Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071 757-3078, E-Mail: daniel.hahn@rpt.bwl.de.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
     
    Anlage
  • Abteilung 3
    10.08.2016
    Wohnraumbezogene Projekte als neuer Förderschwerpunkt des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum Baden-Württemberg
    Regierungspräsidium Tübingen nimmt Förderanträge für das Jahresprogramm 2017 entgegen

    Antragsfrist: 28. Oktober 2016

    „Unsere Dörfer sollen auch künftig als Wohn- und Arbeitsorte attraktiv bleiben. Ich ermuntere daher dazu, die neuen Fördermöglichkeiten des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum auszuschöpfen,“ so Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt.
    Das Regierungspräsidium Tübingen nimmt ab sofort Anträge auf Förderung durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum im Jahr 2017 entgegen. Projektträger und Zuwendungsempfänger können sowohl Kommunen als auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein.
     
    Mit der Ausschreibung des Jahresprogramms 2017 hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg die Innenentwicklung noch stärker in den Fokus gerückt als bisher. Zur Erhaltung und Stärkung der Ortskerne liegt der Förderschwerpunkt im Bereich „Wohnen“. Dafür wird im kommenden Jahr die Hälfte der Fördermittel bereitgestellt.
    Privatpersonen können sich über ihre Stadt bzw. Gemeinde für eine Förderung wohnraumbezogener Projekte im Ortskern bewerben. Voraussetzung ist, dass durch diese Projekte bestehende Bausubstanz zu Wohnraum umgenutzt wird, Wohnungen grundlegend und familiengerecht modernisiert oder Baulücken geschlossen werden. Ebenso kann die Verbesserung des Wohnumfeldes sowie die Neuordnung und Baureifmachung von Grundstücken gefördert werden.
     
    Neben dem Förderschwerpunkt „Wohnen“ werden auch Unternehmen, die einen Beitrag zur Innenentwicklung leisten, bei der Verlagerung ihres Betriebs unterstützt. Ebenso unterstützt das Förderprogramm Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen.
    Dorfgasthäuser und die wohnortnahe Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen werden vorrangig gefördert. Hintergrund ist, dass Dorfladen, Metzger, Bäcker, Allgemeinmediziner etc. einen wesentlichen Beitrag zur Belebung der Ortskerne und des Dorflebens leisten.
     
    Aufnahmeanträge können die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk Tübingen über die Landratsämter stellen. Hierbei müssen sie ihre Entwicklungsvorstellungen darlegen und die Einzelprojekte in diese einordnen. Antragsfrist beim Regierungspräsidium Tübingen ist der 28. Oktober 2016.
     
    Der Text der Ausschreibung ist mit weiteren Informationen zum Förderprogramm eingestellt unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Land/ELR/Seiten/ELR-Antragstellung.aspx
     
    Hintergrundinformation:
    Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum hat das Land Baden- Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Gemeinden und Dörfer geschaffen. Es bietet insbesondere Hilfen bei der Gebäudemodernisierung und -umnutzung im Ortskernbereich, bei der Sicherung der Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen, bei der Schaffung von Arbeitsplätzen sowie beim Aufbau und Erhalt von gemeinschaftlichen Aktivitäten (z. B. Dorfgemeinschaftshäuser).
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    13.05.2016
    Regierungspräsidium Tübingen organisiert erstmals zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschafterin/Hauswirtschafter
    Übergabe von 38 Meisterbriefen in Leonberg

    ​Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt: „Hauswirtschaftliche Berufe haben Zukunft!“

     
    Am 12. Mai 2016 fand in Leonberg die erste vom Regierungspräsidium Tübingen organisierte zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschafterin/Hauswirtschafter statt. Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt überreichte im Rahmen der Feierstunde 38 Meisterbriefe. In seiner Festansprache betonte er die Leistungen, die im Berufsfeld Hauswirtschaft für die Gesellschaft erbracht werden. „Aufgrund der demographischen Entwicklung und der Veränderungen in unserer Gesellschaft bieten sich für gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den hauswirtschaftlichen Berufen vielfältige Einsatzmöglichkeiten“, so Dr. Schmidt.
     
    Regierungspräsident Dr. Schmidt erläuterte die große Bedeutung, die hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen für ältere Menschen bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben. Für den Ländlichen Raum liege hier eine zentrale Herausforderung. „Nur mit praxistauglichen Konzepten für die Versorgung älterer Menschen kann und wird der Ländliche Raum attraktiv und lebenswert bleiben“, stellte der Regierungspräsident fest.
     
    Dr. Schmidt gratulierte den Jungmeisterinnen zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen. Außerdem rief er die frisch gebackenen Meisterinnen auf, zu selbstbewussten Botschafterinnen ihres Berufes zu werden und bei jungen Menschen aktiv für die Ausbildung im Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin zu werben.
     
    Der Regierungspräsident dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. Er richtete diesen Dank neben den Lehrkräften der staatlichen und privaten Einrichtungen, die die Kandidatinnen auf die Meisterprüfung vorbereitet haben, insbesondere auch an die ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer, die ihre langjährige berufliche Erfahrung und ihr praktisch fundiertes Wissen in die Prüfung einbringen.
     
    Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten und unverzichtbaren Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und -qualität in allen Bereichen des Lebens. Ohne sie würden Privathaushalte, Krankenhäuser, Seniorenheime, Kindertagesstätten, Tagungshäuser und Hotels ebenso wie landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen nicht reibungslos funktionieren.

    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.
    Im Prüfungsjahr 2015/2016 haben die Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschafter/in 38 Kandidatinnen bestanden. Jungmeister waren in Baden-Württemberg in diesem Prüfungsjahr nicht dabei.
    Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor.
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.
     

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    02.05.2016
    Landesweite Übergabe der Meisterbriefe in dem Beruf Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter durch Herrn Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt
    Festveranstaltung am 12.05.2016 um 14:00 Uhr in der Stadthalle Leonberg

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    am Donnerstag, 12. Mai 2016, richtet das Regierungspräsidium Tübingen die landesweite Übergabe der Meisterbriefe in dem Beruf Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter aus.
     
    Herr Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt wird im Rahmen einer Feierstunde knapp 40 Jungmeisterinnen und Jungmeistern, die im Prüfungsjahr 2015/2016 die Prüfung erfolgreich abgelegt haben, ihren Meisterbrief überreichen und den Festvortrag halten.
     
    Ich lade Sie daher herzlich ein zur
     
    Festveranstaltung
    am Donnerstag, 12. Mai 2016, 14:00 Uhr,
    in der Stadthalle Leonberg,
    Römerstraße 110, 71229 Leonberg.
     
    Zahlreiche Ehrengäste haben ihre Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt. Nach einer Begrüßung durch Herrn Ersten Bürgermeister Dr. Ulrich Vonderheid und einem Grußwort von Frau Cornelia Schwab, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft Baden-Württemberg, wird Herr Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt die Festansprache halten.
     
    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte diesem Einladungsflyer.
     
    Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 10.05.2016, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung im Beruf Hauswirtschafter/in wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist landesweit für die Aus- und Fortbildung in diesem Beruf zuständig.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
  • Abteilung 3
    14.04.2016
    Änderung des Anmeldeverfahrens für das erfolgreiche EU-Schulfruchtprogramm in Baden-Württemberg
    Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt: „Wir wollen bei optimaler Nutzung des Budgets möglichst vielen Kindern eine Teilnahme am Programm ermöglichen – Kinder sollten regelmäßig Obst und Gemüse essen.“
     Logo Schulfrucht

    ​Das in Baden-Württemberg erstmals 2010 angebotene EU-Schulobst- und Schulgemüseprogramm (Schulfruchtprogramm) ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Im aktuellen Schuljahr 2015/2016 nehmen landesweit etwa 3.300 Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen teil. Dadurch kommen rund 330.000 Kinder regelmäßig in den Genuss von Obst und Gemüse.

    „Wir wollen bei optimaler Nutzung des Budgets möglichst vielen Kindern eine Teilnahme am EU-Schulfruchtprogramm ermöglichen – Kinder sollten regelmäßig Obst und Gemüse essen“, so Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt. Die starke Nachfrage erfordere eine Änderung des Anmeldeverfahrens für das kommende Schuljahr 2016/2017.
     
    Alle Einrichtungen, die im Schuljahr 2016/2017 am EU-Schulfruchtprogramm teilnehmen möchten, müssen sich online bis 13. Mai 2016 anmelden.
     
    Diese Anmeldepflicht gilt unabhängig davon, ob eine Einrichtung bereits am Programm teilnimmt oder neu einsteigen will.
     
    Anmelden können sich Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und alle weiterführenden Schulen bis einschließlich Klasse 8. Um Obst und Gemüse aus dem EU-Programm zu bekommen, benötigen sie einen Sponsor und einen zugelassenen Schulfrucht-Lieferanten.
     
    75 % der Kosten für die Obst- und Gemüselieferungen finanziert die Europäische Union; die verbleibenden 25 % zuzüglich der Mehrwertsteuer muss ein Sponsor übernehmen. Sponsor kann beispielsweise die Gemeinde, ein Förderverein oder ein Unternehmen aus der Umgebung sein.
     
    Der Schulfrucht-Lieferant beliefert die Einrichtung mit Obst und Gemüse. Erzeuger, Einzelhändler, Großmärkte und andere Vermarktungseinrichtungen sind eingeladen, sich als Lieferanten am Erfolg des Programms zu beteiligen.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Zulassung von Einrichtungen für das EU-Schulfruchtprogramm zuständig. Es entscheidet mit schriftlichem Zulassungsbescheid darüber, mit wie vielen der verbindlich beantragten Kinder und Verteilungen pro Monat eine Einrichtung im Schuljahr 2016/2017 am EU-Schulfruchtprogramm teilnehmen kann.
     
    Die Zulassung ist abhängig vom verfügbaren Budget und der jeweiligen Nachfrage. Die Schulfrucht-Lieferung im Schuljahr 2016/2017 erfolgt dann frühestens ab dem 01. August 2016.
     
    Weitere Informationen zum EU-Schulfruchtprogramm und der Umsetzung in Baden-Württemberg finden sich unter www.schulfrucht-bw.de, das Antragsformular zur Anmeldung unter www.schulfrucht-bw.de/online-anmeldung.html.
     
    Informationen zur Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi) gibt es unter www.beki-bw.de. Diese Initiative unterstützt am EU-Schulfruchtprogramm teilnehmende Einrichtungen durch pädagogische Begleitmaßnahmen.

    Hinweis für die Redaktionen:
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    19.02.2016
    Fischereibeirat für den Regierungsbezirk Tübingen
     Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt bei der Besichtigung der Wasserkraftanlage Rappenberghalde

    ​Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Insbesondere bei Themen wie der Kormoran-Situation, dem EU-Aal-Managementplan sowie der weiteren Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie mit ihren Vorgaben zur Durchgängigkeit und zur Verbesserung der Lebensräume in den Gewässern ist mir der Austausch mit dem Beirat wichtig“


    Am 18. Februar 2016 tagte der Fischereibeirat am Regierungspräsidium Tübingen erstmals unter dem Vorsitz von Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt. Dieser dankte den Mitgliedern für ihr Engagement und betonte: „Der Fischereibeirat steht dem Regierungspräsidium Tübingen nun bereits seit 30 Jahren mit einem enormen Erfahrungsschatz sowie mit Rat und Tat zur Seite. Dafür bin ich dankbar, und auch mir ist die Zusammenarbeit wichtig.“

    Die aus der Praxis gewonnenen Erfahrungen und der Sachverstand der Beiratsmitglieder sind nach Auffassung von Herrn Dr. Schmidt auch künftig von hohem Wert und von großem Interesse. Dies gelte gerade auch mit Blick auf Themen wie die Kormoran-Situation, den EU-Aal-Managementplan sowie die weitere Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie mit ihren Vorgaben zur Durchgängigkeit und zur Verbesserung der Lebensräume in den Gewässern.
     
    Der Fischereibeirat berät das Regierungspräsidium Tübingen insbesondere als Fischereibehörde in fischereifachlichen Fragen. Seine Mitglieder werden auch vor der Vergabe von Fördermitteln für Maßnahmen zur Biotopverbesserung und für Projekte zur Wiederansiedlung gefährdeter oder ausgestorbener Fischarten gehört.

    Hintergrundinformation:
    Der Fischereibeirat am Regierungspräsidium Tübingen hat sechs Mitglieder. Diese werden vom Regierungspräsidium Tübingen auf Vorschlag des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg e.V., des Landesnaturschutzverbandes e.V. und der kommunalen Landesverbände berufen. Der Beirat tagt in der Regel ein Mal im Jahr.
     
    Die Beiratsmitglieder sind unabhängig und nicht an Weisungen gebunden. Eine Amtsperiode dauert fünf Jahre.
     
    Bildunterschrift:
    V.l.n.r.: Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt bei der Besichtigung der Wasserkraftanlage Rappenberghalde im Anschluss an die Sitzung des Fischereibeirates mit Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen GmbH, Peter Kaiser, Abteilungsleiter Erzeugung der Stadtwerke, und Rainer Tippelt-Sander, Leiter des für Fischereiwesen zuständigen Referats beim Regierungspräsidium Tübingen.

    Fotografie: Stadtwerke Tübingen GmbH
     
    Hinweis für die Redaktionen
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  • Abteilung 3
    18.12.2015
    Bekämpfung von Tierseuchen - Übung zu Desinfektionsmaßnahmen
    Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt: „Wir sind mit der Task Force Tierseuchenbekämpfung hervorragend aufgestellt“
     Übung Schaumdesinfektion im Geflügelstall

    ​Am 17. Dezember 2015 wurden auf einem Geflügelbetrieb im Zollernalbkreis Desinfektionsmaßnahmen beim Ausbruch einer Tierseuche geübt. Koordiniert wurde diese Übung von der Task Force Tierseuchenbekämpfung Baden-Württemberg, die dem Regierungspräsidium Tübingen angegliedert und landesweit zuständig ist.

     

    „Gesunde Tiere sind unverzichtbar für sichere Lebensmittel, die menschliche Gesundheit und eine leistungsfähige landwirtschaftliche Nutztierhaltung. Daher müssen wir Tierseuchen schnell, koordiniert und wirksam begegnen und die erforderlichen Abläufe regelmäßig trainieren“, so Regierungspräsident Dr. Schmidt.

     

    Beteiligt waren neben der Task Force Tierseuchenbekämpfung Baden-Württemberg insbesondere Amtstierärzte des Veterinäramtes Zollernalbkreis, Vertreter der drei Veterinärzüge aus Ravensburg, Freiburg und Schwäbisch Hall und Wissenschaftler der Universität Hohenheim. Ziel der Übung war es, die Abläufe beim Desinfizieren von Stallgebäuden und die Desinfektionsgeräte unter Realbedingungen zu testen.

     
    Hintergrundinformation:
    Aktuelle Ausbruchsgeschehen verdeutlichen die Notwendigkeit von regelmäßigen Übungen. So kommt es immer wieder zu Ausbrüchen der niedrigpathogenen Variante des Influenza A Virus (Vogelgrippe) – aktuell in einem bayerischen Geflügelbetrieb, in dem mehr als 13.000 Tiere getötet werden mussten. Das letzte größere Ausbruchsgeschehen der hochansteckenden Geflügelpest (hochpathogene Variante des Influenza A Virus) spielte sich Ende 2014/Anfang 2015 zeitgleich in Deutschland, den Niederlanden und England ab. Bei den fünf Ausbrüchen in Deutschland mussten allein in den Ausbruchsbetrieben fast 60.000 Tiere getötet werden.
     
    Um die vielschichtigen Bekämpfungsmaßnahmen effektiv durchführen zu können, führen die Veterinärbehörden regelmäßig Übungen durch. So fand beispielsweise 2013 eine landesweite Tierseuchenübung statt. Zur Vorbereitung auf diese Übung schulte die Task Force Tierseuchenbekämpfung Baden-Württemberg mehr als 1.000 Personen der Landesverwaltung, des Brand- und Katastrophenschutzes, der Bundeswehr, der Veterinärzüge und der Hilfsorganisationen (THW, DRK etc.). Weiterhin werden regelmäßig sogenannte Segmentübungen durchgeführt, in denen einzelne Bekämpfungsmaßnahmen trainiert werden. 2015 fanden mit Unterstützung der Task Force Tierseuchenbekämpfung fünf derartige Übungen statt, an denen insgesamt 17 Veterinärbehörden teilgenommen haben.
     
    Die Task Force Tierseuchenbekämpfung Baden-Württemberg ist organisatorisch dem Regierungspräsidium Tübingen angegliedert und landesweit zuständig. Sie wurde 2003 als Reaktion auf den verheerenden Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien im Jahr 2001 eingerichtet.
     
    Die fachliche Leitung für die derzeit fünf Tierärztinnen und Tierärzte liegt beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR).
     
    Auftrag der Task Force Tierseuchenbekämpfung ist es, gemeinsam mit den Veterinär- und Katastrophenschutzbehörden des Landes ein effektives und einheitliches Krisenmanagement zur Bekämpfung von Tierseuchen in Baden-Württemberg zu gewährleisten. Große Bedeutung kommt dabei der Sensibilisierung von Tierhaltern, praktischen Tierärzten und Wirtschaftsakteuren für Präventivmaßnahmen und der Entwicklung geeigneter Konzepte für den Krisenfall zu.
     
    Darüber hinaus steht die Task Force den zuständigen Behörden bei allen Fragen der Tierseuchenbekämpfung beratend und operativ zur Verfügung.

    Bilder: Schaumdesinfektion im Geflügelstall

    Hinweis für die Redaktionen:
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  • Abteilung 3
    27.11.2015
    Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt übergibt Meisterbriefe für die Berufe Landwirt/in und Hauswirtschafter/in
    Landwirtschaft und Hauswirtschaft – unverzichtbar für unsere Gesellschaft
     Die Jahrgangsbesten - Note sehr gut - mit Herrn RP Dr. Jörg Schmidt

    Am 27. November 2015 überreichte Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt im Rahmen einer Feierstunde in Bad Waldsee 44 Meisterbriefe für die Berufe Landwirt/in sowie Hauswirtschafter/in. Er gratulierte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen. Außerdem rief er die jungen Meisterinnen und Meister auf, zu Botschaftern ihres Berufes zu werden und in der Öffentlichkeit aktiv für ihn zu werben.

    Der Regierungspräsident unterstrich in seiner Festansprache die Leistungen, die in den Berufsfeldern Landwirtschaft und Hauswirtschaft für die Gesellschaft erbracht werden. Eine starke, anerkannte und wertgeschätzte Landwirtschaft sei eine elementare Stütze des Ländlichen Raumes.
     
    Dr. Schmidt dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. An die Meisterinnen und Meister gerichtet sagte er, dass drei Dinge die gute Meisterin und den guten Meister auszeichnen: Wissen, Können und Wollen. „Sie haben in Ihrer Prüfung bewiesen, dass Sie diese drei Dinge erworben haben“, lobte der Regierungspräsident, „darauf können Sie stolz sein. Nun liegt es in Ihrer Hand, den Staffelstab weiter zu geben und für gut ausgebildete Nachwuchsfachkräfte in der Zukunft zu sorgen.“
     
    Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer land- bzw. hauswirtschaftlichen Fachschule bzw. anderer Bildungseinrichtungen auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in land- bzw. hauswirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.
     
    Regierungspräsident Dr. Schmidt betonte, Meisterinnen und Meister seien als Führungskräfte, leitende Mitarbeiter und Betriebsleiter gesuchte Fachkräfte mit sehr guten Berufschancen. „Mit der bestandenen Meisterprüfung haben Sie vielfältige Schlüsselqualifikationen erworben und sind damit bestens für die Zukunft gerüstet“, sagte Dr. Schmidt in seiner Festansprache.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist im Beruf Hauswirtschafter/in landesweit für die Aus- und Fortbildung zuständig, im Beruf Landwirt/in regierungsbezirksweit.
     
    Die Landwirtschaft sorgt für hochwertige Lebensmittel und für den artgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und Klimaschutz. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit ein wichtiges Kapital für Naturschutz und Tourismus.
     
    Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten unverzichtbaren Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und –qualität in allen Bereichen des Lebens. Ohne sie würden Privathaushalte, Krankenhäuser, Seniorenheime, Kindertagesstätten, Tagungshäuser und Hotels ebenso wie landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen nicht reibungslos funktionieren.

    Anlagen:
    Listen der neuen Meisterinnen und Meister in den Berufen Landwirt/in und Hauswirtschafter/in im Regierungsbezirk Tübingen
     
     

     

    Bild 1: „Die Jahrgangsbesten (Note sehr gut) mit Herrn Regierungspräsident Dr. Schmidt“:
    Karina Keckeisen (Hauswirtschaft), Tamara Linz, Johannes Weber, Adrian Bär, Michael Bayer (jeweils Landwirtschaft), Herr Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt (von rechts nach links)

    Bild 2: „Die neuen Meisterinnen der Hauswirtschaft mit Herrn Regierungspräsident Dr. Schmidt“:
    Waltraud Allgäuer (Vizepräsidentin des Landfrauenverbandes Württemberg- Hohenzollern), Marion Eninger, Ingrid Gut, Karina Kekeisen, Iris Schwellinger, Herr Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt (von links nach rechts)

    Bild 3: „Die neuen Landwirtschaftsmeister und -meisterinnen mit Herrn Regierungspräsident Dr. Schmidt“:
    Die neuen Landwirtschaftsmeister und -meisterinnen (zweiter von rechts: Herr Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt)


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 3
    20.11.2015
    Einladung der Presse zur Übergabe der Meisterbriefe in den Berufen Landwirtin und Landwirt sowie Hauswirtschafterin und Hauswirtschafter durch Herrn Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt
    Festveranstaltung am 27.11.2015 um 14:00 Uhr im „Haus am Stadtsee“ in Bad Waldsee

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    am Freitag, 27. November 2015, richtet das Regierungspräsidium Tübingen die regierungsbezirksweite Übergabe der Meisterbriefe in den Berufen Landwirtin und Landwirt sowie Hauswirtschafterin und Hauswirtschafter aus.
     
    Herr Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt wird im Rahmen einer Feierstunde knapp 50 Jungmeisterinnen und Jungmeistern, die im Jahr 2015 die Prüfung erfolgreich abgelegt haben, ihren Meisterbrief überreichen und den Festvortrag halten.
     
     
    Ich lade Sie daher herzlich ein zur
    Festveranstaltung
    am Freitag, 27. November 2015, 14:00 Uhr,
    im Haus am Stadtsee,
    Wurzacher Straße 53, 88339 Bad Waldsee.

     

     

    Zahlreiche Ehrengäste haben ihre Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt. Nach einer Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Roland Weinschenk und der Festansprache von Herrn Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt werden Frau Erste Landesbeamtin Eva-Maria Meschenmoser sowie Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Berufsverbände Grußworte an die Festgäste richten.

    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.
     
    Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 26.11.2014, 12:00 Uhr,  erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
  • Abteilung 3
    08.07.2015
    25. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
    Ergebnis des Bezirksentscheides im Regierungsbezirk Tübingen

    Das Regierungspräsidium Tübingen führte vom 30. Juni bis 06. Juli 2015 den Bezirksentscheid im 25. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ durch. Ziel des Wettbewerbes ist es, die Zukunftsperspektiven in den Dörfern zu verbessern und die Lebensqualität im Ländlichen Raum zu steigern.

    Das Ergebnis des Bezirksentscheides lautet: Die Gemeinden Winterlingen-Benzingen und Burladingen-Melchingen (beide Landkreis Zollernalbkreis) sowie Leibertingen-Thalheim (Landkreis Sigmaringen) werden zum Landesentscheid gemeldet.
     
    Leibertingen-Kreenheinstetten und Mehrstetten erhalten eine Bronzemedaille. Zudem werden Bisingen-Thanheim und Reutlingen-Bronnweiler für einen Sonderpreis für herausragende Leistungen im Sinne des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ nominiert.
     
    Der Landesentscheid wird dieses Jahr im September durchgeführt. Dort werden die Gold- und Silbermedaillen vergeben. Die erstplatzierte Gemeinde beim Landesentscheid wird zum Bundesentscheid im nächsten Jahr gemeldet.
     
    Es hatten sich sieben Gemeinden aus dem Regierungsbezirk Tübingen für den Bezirksentscheid qualifiziert. Sie wurden in den letzten beiden Wochen von einer Bewertungskommission besucht, die sich aus Fachleuten des Regierungspräsidiums Tübingen (Baurecht, Denkmalschutz und Gartenbau) und Vertretern des Landfrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern e.V., Württembergischen Gärtnereiverbandes e.V. und des Gemeindetages Baden-Württemberg zusammensetzt. Die Kommission kam zu folgendem Ergebnis:
     
    Die zum Landesentscheid gemeldeten Gemeinden erfüllen nach Einschätzung der Bewertungskommission die Anforderungen des Wettbewerbes am Besten. Der Bewertung lagen folgende fünf Bewertungsbereiche zu Grunde:

    • Leitbild und wirtschaftliche Initiativen,
    • soziale und kulturelle Aktivitäten,
    • Baugestaltung und -entwicklung,
    • Grüngestaltung und „Das Dorf in der Landschaft“.
    • Querschnittsbewertung für ein geschlossenes Gesamtbild
     
    Darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine hohe Bürgerbeteiligung aus.

    Hintergrundinformation:
    Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird seit 1961 in fast allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Bis 1997 hieß er „Unser Dorf soll schöner werden“.
    Während es anfangs eher darum ging, das dörfliche Umfeld zu verschönern, steht mittlerweile das Mitplanen und Mitentscheiden der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. So kann der Wettbewerb über einen langen Zeitraum hinweg motivieren, mit Hand anzulegen und verstärkt Verantwortung zu übernehmen.
     
    Teilnehmen können Orte mit bis zu 3.000 Einwohnern. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg unter www.dorfwettbewerb-bw.de.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    07.07.2015
    Pressefahrt "Imkerei" Dienstag, 14. Juli 2015
    Einladung der Presse

    ​An die
    Damen und Herren
    der Medien

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die Honigbiene liefert nicht nur Honig, sondern als Bestäuber vieler Nutzpflanzen hat sie eine überragende Bedeutung für die Sicherung der menschlichen Ernährung. Durch nicht sachgerechten Pflanzenschutz, eingeschränkte Trachtangebote, aber auch durch Parasiten und Krankheiten werden die Bienenvölker beeinträchtigt.
    Im Rahmen einer
     Pressefahrt
    am Dienstag, 14. Juli 2015, 14:00 Uhr,
    ab Regierungspräsidium Tübingen,
    Konrad-Adenauer-Straße 20,
     
    laden wir Sie ein, im Rahmen eines Besuchs der Imkerei Oelkrug in Tübingen die praktische Bienenhaltung und die Tätigkeiten kennenzulernen, durch die das Regierungspräsidium Tübingen die Bienenhaltung und die Imkerei unterstützt.
     
    Nach einer kurzen Einführung in die Aufgaben des Regierungspräsidiums im Bereich Bienenhaltung und Imkerei besichtigen wir die Imkerei Oelkrug in Tübingen. Dort wird – mit Verkostung – die Herstellung und Vermarktung von Honig in einem typischen Imkereibetrieb vorgestellt. Es folgt die Fahrt zu einem Bienenstand, an dem die Haltung von Honigbienen erläutert und Ausführungen zum Thema Bienengesundheit von Herrn Dr. Frank Neumann, Bienengesundheitsdienst des Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamts Aulendorf, gemacht werden.
     
    Das Programm beginnt um 14:15 Uhr am Betriebsgebäude der Imkerei Oelkrug. Die Rückfahrt zum Regierungspräsidium Tübingen ist für 17:15 Uhr geplant.
     
    Zu dieser Pressefahrt darf ich Sie, auch im Namen von Frau Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan, herzlich einladen. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 10. Juli 2015, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Tel.: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de). Bitte teilen Sie ihr auch mit, an welchen Programmpunkten (Imkereibesichtigung; Bienenstand) Sie teilnehmen und ob Sie mit uns ab dem Regierungspräsidium anreisen. Gerne können Sie sich der Pressefahrt auch vor Ort (Imkerei Oelkrug, Schleifmühleweg 97, 72070 Tübingen) anschließen.
     
    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dr. Daniel Hahn
  • Abteilung 3
    22.05.2015
    Schulfruchtprogramm
    Anmeldungen für das Schuljahr 2015/2016 sind noch bis 29. Mai 2015 möglich.

    ​Für das Schulfruchtprogramm stellt die Europäische Union dem Land Baden-Württemberg für das nächste Schuljahr 80 Prozent mehr EU-Fördergelder zur Verfügung – insgesamt bis zu 6,65 Millionen Euro. Ab dem Schuljahr 2015/2016 werden deshalb die Kosten für die Obst- und Gemüselieferungen zu 75 % von der EU finanziert, für die weiteren 25 % (+ MwSt.) benötigen die Einrichtungen weiterhin Sponsoren. Teilnehmen können Kindertageseinrichtungen, Schulen im Primarbereich und alle weiterführenden Schulen bis einschließlich Klasse 8, solange ausreichend EU-Mittel verfügbar sind.

    Neue Kindertagesstätten und Schulen, die bisher noch nicht mit im Programm waren, können sich beim Regierungspräsidium Tübingen noch bis zum 29. Mai 2015 unter folgendem Link für die Teilnahme am Programm anmelden: http://www.schulfrucht-bw.de/schulen-und-kitas/anmeldung-schulenkitas.html .
     
    Nicht neu anmelden müssen sich solche Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, die bereits im Schuljahr 2014/2015 am Schulobst- und
    -gemüseprogramm teilnehmen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Ziel des Landes ist es, möglichst vielen Kindern eine Teilnahme am Schulfruchtprogramm zu ermöglichen. Deshalb können im kommenden Schuljahr neben Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich auch wieder alle weiterführenden Schulen bis einschließlich Klasse 8 teilnehmen, solange ausreichend EU-Mittel verfügbar sind.
    Damit Kindertagesstätten und Schulen Obst und Gemüse aus dem EU-Programm bekommen, brauchen sie einen zugelassenen Schulfruchtlieferanten und einen Sponsor, der 25 % der Kosten und die Mehrwertsteuer übernimmt. Durch die Anhebung des Fördersatzes auf 75 % dürfte es zukünftig einfacher werden, Sponsoren zu finden, die sich an den Kosten der Obst- und Gemüselieferungen beteiligen.
    Das Land Baden-Württemberg passt jährlich das Schulobst- und -gemüseprogramm auf Basis des von der EU zur Verfügung gestellten Budgets an. Im aktuellen Schuljahr 2014/15 nehmen etwa 2.800 Kindertagesstätten und Grundschulen mit rund 280.000 Kindern am Programm teil. Aufgrund eines erhöhten EU-Budgets können im Schuljahr 2015/16 ausnahmsweise auch Schulen bis einschließlich Klasse 8 am Programm teilnehmen. Neue Kindertagesstätten und Schulen, die bisher noch nicht mit im Programm waren, können sich beim Regierungspräsidium Tübingen für die Teilnahme am Programm anmelden.
     
    Informationen zum EU-Schulobst- und -gemüseprogramm und der Umsetzung in Baden-Württemberg sind unter www.schulfrucht-bw.de zu finden. Dort sind auch weitere Informationen zur Umsetzung des Programms im Schuljahr 2015/16 sowie ein Anmeldeformular für neue Einrichtungen verfügbar.
     
    Weitere Informationen zu den Themen Ernährung, Obst- und Gemüseanbau sind unter www.mlr-bw.de zu finden. Informationen zur Landesinitiative BeKi sind unter www.beki-bw.de abrufbar.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Carsten Dehner, Pressereferent, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    27.04.2015
    Baden-Württemberg weitet Schulfruchtprogramm zum Schuljahr 2015/2016 deutlich aus
    Anmeldungen sind ab sofort unter dem Link http://schulfrucht-bw.de/schulen-und-kitas/anmeldung-schulenkitas.html möglich

    ​Für das Schulfruchtprogramm stellt die Europäische Union dem Land Bande-Württemberg für das nächste Schuljahr 80 Prozent mehr EU-Fördergelder zur Verfügung – insgesamt bis zu 6,65 Millionen Euro. Ab dem Schuljahr 2015/2016 werden deshalb die Kosten für die Obst- und Gemüselieferungen zu 75% von der EU finanziert, für die weiteren 25 % (+ MwSt.) benötigen die Einrichtungen weiterhin Sponsoren.

    Ziel des Landes ist es, möglichst vielen Kindern eine Teilnahme am Schulfruchtprogramm zu ermöglichen. Deshalb können im kommenden Schuljahr neben Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich auch wieder alle weiterführenden Schulen bis einschließlich Klasse 8 teilnehmen, solange ausreichend EU-Mittel verfügbar sind.
    Damit Kindertagesstätten und Schulen Obst und Gemüse aus dem EU-Programm bekommen, brauchen sie einen zugelassenen Schulfruchtlieferanten und einen Sponsor, der 25 % der Kosten und die Mehrwertsteuer übernimmt. Durch die Anhebung des Fördersatzes auf 75 % dürfte es zukünftig einfacher werden, Sponsoren zu finden, die sich an den Kosten der Obst- und Gemüselieferungen beteiligen.
     
    Neue Kindertagesstätten und Schulen, die bisher noch nicht mit im Programm waren, können sich beim Regierungspräsidium Tübingen seit dem 24. April 2015 unter folgendem Link für die Teilnahme am Programm anmelden: http://www.schulfrucht-bw.de/schulen-und-kitas/anmeldung-schulenkitas.html.
     
    Nicht neu anmelden müssen sich solche Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, die bereits im Schuljahr 2014/2015 am Schulobst- und
    -gemüseprogramm teilnehmen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Jährlich passt das Land Baden-Württemberg das Schulobst- und -gemüseprogramm auf Basis des von der EU zur Verfügung gestellten Budgets an. Im aktuellen Schuljahr 2014/15 nehmen etwa 2.800 Kindertagesstätten und Grundschulen mit rund 280.000 Kindern am Programm teil. Aufgrund eines erhöhten EU-Budgets können im Schuljahr 2015/16 ausnahmsweise auch Schulen bis einschließlich Klasse 8 am Programm teilnehmen. Damit Kindertagesstätten und Schulen Obst und Gemüse aus dem EU-Programm bekommen, brauchen sie einen zugelassenen Schulfruchtlieferanten und einen Sponsor, der 25 Prozent der Kosten und die Mehrwertsteuer übernimmt. Neue Kindertagesstätten und Schulen, die bisher noch nicht mit im Programm waren, können sich beim Regierungspräsidium Tübingen für die Teilnahme am Programm anmelden.
     
    Informationen zum EU-Schulobst- und -gemüseprogramm und der Umsetzung in Baden-Württemberg sind unter www.schulfrucht-bw.de zu finden. Dort sind seit dem 24. April 2015 auch weitere Informationen zur Umsetzung des Programms im Schuljahr 2015/16 sowie ein Anmeldeformular für neue Einrichtungen verfügbar.
    Weitere Informationen zu den Themen Ernährung, Obst- und Gemüseanbau sind unter www.mlr-bw.de zu finden. Informationen zur Landesinitiative BeKi sind unter www.beki-bw.de abrufbar.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Carsten Dehner, Pressereferent, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    29.01.2015
    Baden-württembergischer Pflanzenschutztag am 10. Februar 2015 in der Stadthalle Balingen
    Einladung an die interessierte Öffentlichkeit

    Der 62. Baden-Württembergische Pflanzenschutztag findet am 10. Februar 2015, 09:00 – ca. 13:00 Uhr, in der Stadthalle Balingen statt. Es handelt sich um eine landesweite Informationsveranstaltung.

    Veranstalter ist das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Tübingen und dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg.
    Im Mittelpunkt der Tagung stehen Herausforderungen, mit denen der Pflanzenschutz derzeit konfrontiert wird. Nach der Eröffnung durch Herrn Ministerialdirigent Joachim Hauk, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, stellt Herr Dr. Merz, Regierungspräsidium Stuttgart, die aktuellen rechtlichen Pflanzenschutz-Bestimmungen vor.
    Im Anschluss spricht Herr Dr. Heimbach, Julius Kühn-Institut Braunschweig, über Schädlingsbekämpfung in Ackerbaukulturen. Vor allem im Winterraps werden immer mehr Schädlinge gegen Pflanzenschutzmittel resistent und können daher nur unzureichend bekämpft werden. Die Erträge lassen sich nur mit konsequentem Wirkstoffwechsel und der richtigen Strategie sichern.
    Herr Dr. Wallner, Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim, widmet sich darauf Lösungen für Pflanzen- und Bienenschutz, die den Interessen von Imkern und Landwirten gleichermaßen Rechnung tragen.
    Schließlich wird die Bekämpfung von Schadgräsern in Getreide thematisiert. Im Mittelpunkt steht hier der Ackerfuchsschwanz, da er gegen viele Pflanzenschutzmittel resistent ist und den Landwirten daher zunehmend Probleme bereit. Lösungsmöglichkeiten stellt Frau Hüsgen, Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg, vor.
     
    Weitere Einzelheiten sind dem beigefügten Programmflyer zu entnehmen.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen als höhere Pflanzenschutzbehörde organisiert den Baden-Württembergischen Pflanzenschutztag 2015. Diese Aufgabe wechselt turnusmäßig zwischen den Regierungspräsidien.
    Das Pflanzenschutzgesetz schreibt vor, dass Pflanzenschutzmittel zu gewerblichen Zwecken nur von sachkundigen Personen angewendet werden dürfen.
    Alle sachkundigen Personen sind darüber hinaus verpflichtet, innerhalb eines Dreijahreszeitraumes an einer Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen. Der baden-württembergische Pflanzenschutztag ist als Fortbildungsveranstaltung zur Sachkunde im Pflanzenschutz anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung über vier Stunden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 3
    27.01.2015
    Erfolgreiche Bilanz des EU-Schulfruchtprogramms in Baden-Württemberg
    Regierungspräsident Hermann Strampfer: „Über 300.000 Kinder kommen regelmäßig in den Genuss von Obst und Gemüse. “Bewerbung für Teilnahme von April bis Juli noch möglich

    Das in Baden-Württemberg erstmals 2010 angebotene EU-Schulobst- und Schulgemüseprogramm (Schulfruchtprogramm) weist eine sehr erfolgreiche Bilanz auf. Im laufenden Schuljahr nehmen bereits rund 2.500 Schulen und vorschulische Einrichtungen mit rund 300.000 Kindern am Programm teil.

    „Von klein auf an eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Alltag herangeführt zu werden, ist am Besten“, sagte Regierungspräsident Hermann Strampfer. Durch das EU-Programm lernen Kinder ein vielfältiges Angebot an Obst und Gemüse aus ihrer näheren Umgebung kennen.
    Weitere Einrichtungen können sich bis 15. Februar 2015 für eine Teilnahme am EU-Schulobst- und Schulgemüseprogramm bewerben. Der Einstieg in das Programm erfolgt dann zum 1. April 2015. „Unsere Zielgruppe sind Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Ganztagesschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung. Wir wollen möglichst vielen dieser Einrichtungen eine Teilnahme ermöglichen“, so Regierungspräsident Strampfer weiter.
    Wie bisher werden auch im Schuljahr 2014/15 die Kosten für die Obst- und Gemüselieferungen zu 50% von der EU finanziert, für die andere Hälfte (zuzüglich MwSt.) benötigen die Einrichtungen Sponsoren. Sponsor kann beispielsweise die Gemeinde, ein Förderverein oder ein Unternehmen aus der Umgebung sein. Die Belieferung der Einrichtungen erfolgt durch einen zugelassenen Schulfrucht-Lieferanten. Erzeuger, Einzelhändler, Großmärkte oder andere Vermarktungseinrichtungen sind eingeladen, sich als Lieferanten am Erfolg des Programms zu beteiligen.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Zulassung von Einrichtungen für das EU-Schulobst- und Schulgemüseprogramm zuständig. Die Entscheidung ergeht jeweils durch schriftlichen Bescheid.
    Einrichtungen, die im Schuljahr 2014/2015 neu mit dem Programm beginnen möchten, müssen sich schriftlich mit einem Formular um eine Aufnahme in das Programm bewerben. Die Bewerbungsfrist für den Programmeinstieg zum 1. April 2015 endet am 15. Februar 2015.
    Weitere Informationen zum EU-Schulobst- und Schulgemüseprogramm (Schulfruchtprogramm) finden sich unter www.schulfrucht-bw.de, das Antragsformular auf http://www.schulfrucht-bw.de/informationsmaterial.html.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    16.01.2015
    Primatenversuche am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik Tübingen
    Regierungspräsidium informiert über Sachstand der Überprüfung

    Am 10. September 2014 wurden in der Sendung „Stern TV“ Bilder von Primatenversuchen am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen ausgestrahlt. Daraufhin hat das Regierungspräsidium Tübingen als zuständige Genehmigungsbehörde für Tierversuche umgehend mit Untersuchungen begonnen.

    Im Rahmen der Überprüfung haben das Max-Planck-Institut, die SOKO Tierschutz e. V. und die British Union for the Abolition of Vivisection (BUAV) Unterlagen zur Verfügung gestellt. Diese Unterlagen sind umfangreich und, ebenso wie die Versuchsvorhaben, sehr komplex. Unter anderem sind über 100 Stunden Filmmaterial auszuwerten. Die Überprüfungen dauern daher noch an.
     
    Als Zwischenstand kann Folgendes gesagt werden: Das Max-Planck-Institut verfügt für Neurokognitionsexperimente an Primaten über mehrere Genehmigungen. Bei einer dieser Genehmigungen wurde zunächst ein Widerruf in Betracht gezogen, der unabhängig von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hätte erfolgen können. Letztendlich wurde aber von einem Widerruf abgesehen, da das Max-Planck-Institut die betreffenden Versuche nicht weiter verfolgt. Bei anderen Genehmigungen liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, die unbeschadet der weiteren Untersuchungen und Ermittlungen einen sofortigen Widerruf rechtfertigen würden.
     
    Bei der Entscheidung, ob die Genehmigungen widerrufen werden, ist das Regierungspräsidium Tübingen an Recht und Gesetz, insbesondere das Tierschutzgesetz, gebunden. Das Tierschutzgesetz verleiht dem Antragsteller auch im Fall von Versuchen an Primaten einen Rechtsanspruch auf Genehmigung des Versuchs, wenn die im Gesetz festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind. Es handelt sich hierbei um bundesgesetzliche Regelungen. Das Land Baden-Württemberg besitzt in diesem Bereich keine Regelungskompetenz.
     
    Eine Ahndung etwaiger Verstöße gegen das Tierschutzgesetz prüft derzeit die Staatsanwaltschaft Tübingen im Rahmen eines strafrechtlichen Verfahrens. Das Regierungspräsidium Tübingen unterstützt die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen ohne Vorbehalt und im größtmöglichen Umfang. Bereits ab
    2. Oktober 2014 hat das Regierungspräsidium der Ermittlungsbehörde die hier jeweils vorliegenden Unterlagen zur Verfügung gestellt, die mit den Primatenversuchen des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik Tübingen in Zusammenhang stehen.
     
    Auch für künftige Versuchsvorhaben gilt, dass das Regierungspräsidium Tübingen weiterhin eingehend die ethische Vertretbarkeit von Neurokognitionsexperimenten an Primaten prüft. Dies wird in enger Abstimmung mit der hierfür zuständigen Ethikkommission und unter fortlaufender Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse geschehen. Wichtiges Ziel ist es hierbei, die Belastung der in diesen Versuchen eingesetzten Tiere möglichst vollständig zu erfassen und entsprechend zu bewerten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    27.11.2014
    Neuer Fischereibeirat für den Regierungsbezirk Tübingen bestellt
    Regierungspräsident Hermann Strampfer: „Fischereibeirat ist seit 30 Jahren eine Erfolgsgeschichte“
     Gruppenbild Fischereibeirat

    ​Am 27. November 2014 kam beim Regierungspräsidium Tübingen erstmals der neu berufene Fischereibeirat zusammen. Regierungspräsident Hermann Strampfer dankte den Mitgliedern für ihr Engagement und betonte: „Für die Fischereibehörde sind Ihre aus der Praxis gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse von hohem Wert und von großem Interesse.“

    Der Fischereibeirat steht dem Regierungspräsidium Tübingen seit 30 Jahren mit Rat und Tat zur Seite. Die Beiratsmitglieder bringen ihren Sachverstand in die Arbeit ein und leisten dadurch wertvolle Hilfen beim Vollzug des Fischereigesetzes. Sie sind unabhängig und nicht an Weisungen gebunden.
    Die Mitglieder des Fischereibeirats werden auch vor der Vergabe von Fördermitteln für Maßnahmen zur Biotopverbesserung und für Projekte zur Wiederansiedlung gefährdeter oder ausgestorbener Fischarten gehört.
     

    Der Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen begleitete u.a.

    • Untersuchungen zur Entwicklung der Fischbestände,
    • die Wiederansiedlung der Fischart Nase im Neckar,
    • die Erarbeitung eines fischereilichen Gesamtkonzepts für Baden-Württemberg mit Schwerpunkt zur Fischseuchenbekämpfung,
    • die Überarbeitung des Leitfadens zur Fischerprüfung sowie
    • die Gründung der Interessengemeinschaft Neckar e. V. zur gemeinsamen fischereilichen Bewirtschaftung der zersplitterten Fischereirechte im Neckar.

    Hintergrundinformation:
    Zur Beratung in fischereifachlichen Fragen sind beim Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum und bei den Regierungspräsidien Fischereibeiräte gebildet.

    Der Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen hat sechs Mitglieder. Diese werden vom Regierungspräsidium Tübingen auf Vorschlag des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg e.V., des Landesnaturschutzverbandes e.V. bzw. der kommunalen Landesverbände berufen. Eine Amtsperiode dauert fünf Jahre.
    Der Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen tagt unter dem Vorsitz von Regierungspräsident Hermann Strampfer, und zwar in der Regel einmal im Jahr.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Die Namen der Mitglieder des Fischereibeirats und ihrer Stellvertreter entnehmen Sie bitte der angehängten pdf-Datei.
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 3
    21.11.2014
    Regierungspräsident Hermann Strampfer übergibt Meisterbriefe für die Berufe Landwirt/in und Hauswirtschafter/in
    Landwirtschaft und Hauswirtschaft – Berufsfelder mit Zukunft

    ​Am 21. November 2014 überreichte Regierungspräsident Hermann Strampfer, im Rahmen einer Feierstunde in Bad Saulgau 68 Meisterbriefe für die Berufe Landwirt/in sowie Hauswirtschafter/in. Er gratulierte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen.
     
    In seinem Festvortrag unterstrich der Regierungspräsident die Leistungen, die in den Berufsfeldern Landwirtschaft und Hauswirtschaft für die Gesellschaft erbracht werden. Er dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. An die Meisterinnen und Meister gerichtet sagte er, dass drei Dinge die gute Meisterin und den guten Meister auszeichnen: Wissen, Können und Wollen. „Sie haben in Ihrer Prüfung bewiesen, dass Sie diese drei Dinge erworben haben“, lobte der Regierungspräsident, „darauf können Sie stolz sein. Nun liegt es in Ihrer Hand, den Staffelstab weiter zu geben und für gut ausgebildete Nachwuchsfachkräfte in der Zukunft zu sorgen.“ 

    Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer land-  bzw.  hauswirtschaftlichen Fachschule bzw. anderer Bildungseinrichtungen auf die Prüfung vor.
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in land- bzw. hauswirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft;  Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Zielen, Konzepten und Maßnahmen; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik; Mitarbeiterführung.
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist im Beruf Hauswirtschafter/in landesweit für die Aus- und Fortbildung zuständig, im Beruf Landwirt/in regierungsbezirksweit.
    Regierungspräsident Strampfer betonte, Meisterinnen und Meister seien als Führungskräfte, leitende  Mitarbeiter und Betriebsleiter gesuchte Fachkräfte mit sehr guten Berufschancen. „Mit der bestandenen Meisterprüfung haben Sie vielfältige Schlüsselqualifikationen erworben – damit sind Sie bestens für die Zukunft  gerüstet“, schloss Strampfer seinen Festvortrag.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Landwirtschaft sorgt für Lebensmittel von hoher Qualität und für den artgerechten Umgang mit Tieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und Klimaschutz. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit ein wichtiges Kapital für Naturschutz und Tourismus.
    Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und -qualität in allen Bereichen des Lebens. Ohne sie würden Privathaushalte, Krankenhäuser, Seniorenheime, Kindertagesstätten, Tagungshäuser und Hotels ebenso wie landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen nicht reibungslos funktionieren.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.