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Verlegung der B 463 bei Albstadt-Lautlingen (Ortsumfahrung Lautlingen), Regierungspräsidium Tübingen

Verlegung der B 463 bei Albstadt-Lautlingen
(Ortsumfahrung Lautlingen)

Chronologie

Zeitlicher Verlauf der Straßenplanung und die beteiligten Akteure
Zeitlicher Verlauf der Straßenplanung und die beteiligten Akteure

2016

Bürgerinformationsveranstaltung

2016

Abstimmung der Planung mit den Trägern öffentlicher Belange

2016

Die Maßnahme wurde in den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2015 wieder in den „vordringlichen Bedarf“ aufgenommen.

Ab 2015 ff.

Erarbeitung der Planfeststellungsunterlagen

Dazu zählen u.a. die Anpassung der Straßenplanung an die aktuellen Regelwerke und die Aktualisierung der Umweltbeiträge und Gutachten (z.B. Verkehrs-, Lärm-, Schadstoffgutachten).

2014/2015

Sichtvermerk und haushaltsrechtliche Genehmigung durch Bundes- bzw. Landesverkehrsministerium; endgültiger Gesehenvermerk 2015

2011

Vorlage der Entwurfsplanung beim Landes-Verkehrsministerium

2010

Vorstellung der Planung im Gemeinderat Albstadt und Ortsbeirat Lautlingen

2006 - 2011

Entwurfsplanung

Erneute Prüfung der Vorzugsvariante 1G1 aufgrund aktueller rechtlicher und fachlicher Vorschriften durch das Regierungspräsidium Tübingen. Danach bestätigte sich die Wahl der Vorzugsvariante.

2004

Maßnahme im „vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2003

1998/1999

Zustimmung der Verkehrsministerien des Bundes und Landes zur Variante 1G1

1996

Bürgerinformationsveranstaltung

1996

Gemeinderatsbeschluss für die 1G1 (mit Modifizierungen)

1993/1994

Trassenabstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange und der Stadt Albstadt

1993

Maßnahme im „vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 1993

1992

Bürgerinformationsveranstaltung

1990 - 1998

Linienfindungsprozess für die Ortsumgehung Albstadt Lautlingen

Im Rahmen der Linienfindung wurden durch das Regierungspräsidium Tübingen mehrere Umfahrungen im Norden und Süden von Lautlingen teilweise mit/ohne Tunnelabschnitte sowie innerörtliche Lösungen (bahnparallele und Tunnel-Varianten) untersucht.

Unter Abwägung unterschiedlicher Belange (u.a. verkehrliche Wirksamkeit, Entlastungswirkung, Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Stadtplanung) sowie nach Zustimmung der Träger öffentlicher Belange wurde die südliche Umfahrung 1G für die weitere Planung festgelegt und als Variante 1G1 planerisch konkretisiert. Die Variante 1G1 weist die höchste verkehrliche Leistungsfähigkeit und Entlastung entlang der Ortsdurchfahrt auf. Die Gefährdung der Anwohner aufgrund der Lärm- und Schadstoffbelastungen wird dadurch deutlich reduziert. Des Weiteren sind im Vergleich zu den Tunnelvarianten die Baukosten geringer. Sie berücksichtigt zudem die Gewerbegebietsentwicklung der Stadt Albstadt und die städtebauliche Entwicklung des Ortskerns. Die genannten Punkte begründen die Präferenz der Variante 1G1 unter Berücksichtigung der damit verbundenen Betroffenheit von Natur und Landschaft.