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Radschnellweg Tübingen-Rottenburg

Maßnahmenbeschreibung

„Wir planen für Sie“

  • Sichere, schnelle und direkte Radverbindung zwischen Tübingen und Rottenburg a. N. als Alternative zum Auto
  • Vermeidung von Staus im Verkehrssystem
  • Verringerung der Luft- und Lärmbelastung und Beitrag zum Klimaschutz
  • Hoher Fahrkomfort durch hohe bauliche Qualitätsstandards und betriebliche Unterhaltung (hohe Belagsqualität, Winterdienst)

Ziele des Radschnellwegs

Der Radschnellweg zwischen dem Oberzentrum Tübingen und dem Mittelzentrum Rottenburg a. N. erfüllt eine überregionale Verbindungsfunktion und soll stark frequentierte Pendlerstrecken im Infrastrukturnetz entlasten. Berufs- und Ausbildungspendler im Stadt-Umland-Verkehr von Tübingen und Rottenburg a. N. soll der Radschnellweg zu einem Umstieg auf das Fahrrad animieren. Damit erschließt er neue Zielgruppen im Radverkehr und macht das Radeln auch für längere Distanzen attraktiver.

Kriterien an einen Radschnellweg

Radschnellwege müssen besondere Qualitätsstandards erfüllen:

  • Sie sind schnell – durch eine möglichst direkte, umwegfreie Linienführung, durch eine bevorzugte Führung an Kreuzungen und wenig Steigungen
  • Sie sind sicher – aufgrund ausreichender Breiten für Nebeneinanderfahren und Überholen. Fußgänger werden – zum überwiegenden Teil – separat geführt.

Weitere Details zu Radschnellwegen sowie Infomaterial zum Download finden Sie hier:
https://www.fahrradland-bw.de/radverkehr-in-bw/radschnellverbindungen/

Varianten der Machbarkeitsstudie des Landkreises Tübingen

In der vom Landkreis Tübingen im Jahr 2019 erstellten Machbarkeitsstudie (MBS) wurde eine Vielzahl von Varianten und Untervarianten (hellblaue Linien) untersucht und eine Vorzugsvariante (rote Linie) herausgearbeitet. Alle Varianten beginnen am Zentralen Omnibusbahnhof in Tübingen.

Die Vorzugsvariante aus der MBS verläuft nahe der B 28 südlich des Neckars, bindet die Ortschaften Weilheim, Kilchberg, Bühl an und führt durch Kiebingen weiter nach Rottenburg a.N.

Des Weiteren wurde eine Alternativvariante (lila Linie) untersucht, die an der Nordseite des Neckars über Hirschau führt.

Je nach Streckenverlauf und Endpunkt haben die untersuchten Varianten eine Länge von 9 bis 12 km und ein Potenzial an Radfahrenden in Teilabschnitten von 2.100 bis zu 2.750 pro Tag. Der Vorzugsvariante entlang der B 28 schreiben die Autoren der MBS das größte Potenzial zu – mit durchschnittlich 2.400 Radfahrenden pro 24 Stunden auf der Gesamtstrecke.

Neben den in der MBS untersuchten Varianten werden derzeit auch weitere Varianten untersucht.

Die Machbarkeitsstudie des Landkreises Tübingen aus dem Jahr 2019 können Sie hier downloaden:

Machbarkeitsstudie Landratsamt Tübingen 2019 (pdf, 2.8 MB)
Machbarkeitsstudie Landratsamt Tübingen - Anlagen (pdf, 22.5 MB)
Machbarkeitsstudie Landratsamt Tübingen - Pläne (pdf, 3 MB)