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RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    13.02.2020
    13.02.2020 | HOCHWASSER: Nachbericht zur Hochwassersituation an der Donau und ihren Nebenflüssen am 04. und 05.02.2020
     Hochwassersituation am 04. Und 05. Februar 2020 an der Donau und den Nebenflüssen; Quelle: Referat 53.1

    ​Durch lokal extrem heftige Starkniederschläge im Schwarzwald über 160 mm in 72 Stunden und an den Alpen hatten sich an einzelnen Bächen und kleineren Flüssen Hochwasser ausgebildet, die zumeist im Bereich von 2- bis 5-jährlichen Ereignissen liegen bzw. lagen. Es wurden zahlreiche Hochwassermeldewerte im Donaueinzugsgebiet überschritten.

    Aufgrund der Niederschläge im oberen Donaugebiet wurde ab Montag, den 03.02.2020 gegen 13:00 Uhr mit dem Einstau des Rückhaltebeckens Wolterdingen an der Breg begonnen. Im Laufe des Ereignisses wurde das Becken bis ca. 7 m Wassertand im Becken eingestaut, was einer Beckenfüllung von ca. 15% entspricht. Der Wasserstand im Becken wurde über die HVZ automatisiert an das Flutinformations- und Warnsystem FLIWAS bereitgestellt. Die HVZ-Messwerte für Wasserstände und Abflüsse wurden während des Hochwassers für über 300 Pegel i.d.R. viertelstündlich aktualisiert, die Wasserstands- und Abflussvorhersagen wurden für über 100 Pegel stündlich aktualisiert. Das Hochwasser ist seit 05.02.2020 abklingend.



    Im Laufe des Hochwassers war der Landesbetrieb im Rahmen seiner Aufgaben im Einsatz. Es sind zahlreiche Abflussmessungen durch die drei Messtrupps erfolgt.
    Vom Flussbau wurden die landeseigenen Anlagen wie Deiche und Wehranlagen kontrolliert und an den Brücken Geschwemmsel entfernt. An der Donau wurde wegen der langen Zeit ohne Hochwasser sehr viel Gehölze angeschwemmt.

    Foto: Hochwassersituation am 04. und 05. Februar 2020 an der Donau und den Nebenflüssen; Quelle: Referat 53.1