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RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    21.01.2019
    Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf der Internationalen Grünen Woche
    Das Großschutzgebiet präsentiert sich drei Tage auf der weltweit größten Landwirtschaftsmesse in Berlin

    Vom 23. bis 25. Januar 2019 zeigt das Biosphärengebiet Schwäbische Alb Besucherinnen und Besuchern auf der Grünen Woche Aktuelles aus den Bereichen Regionalentwicklung und nachhaltigem Tourismus. Schwerpunkte liegen unter anderem in der Vorstellung der Regionalmarke ALBGEMACHT und des Kooperationsprojekts „Bienenstrom“. Neben vielen touristischen Angeboten, wie den Prädikatswanderwegen „hochgehberge“, gibt es ein Kochevent mit prominenten Gästen, die leckere Spezialitäten von der Schwäbischen Alb zubereiten.

    Baden-Württemberg lädt alle Besucherinnen und Besucher der Internationalen Grünen Woche 2019 dazu ein, die kulinarische und touristische Vielfalt des Genießerlandes mit allen Sinnen zu erleben. Auch 2019 gibt es am Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg in Halle 5.2.B zahlreiche Informationen zum Genießer- und Ausflugsland im Süden Deutschlands. In diesem Jahr ist auch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb erstmals an drei Messetagen am Stand 264 vertreten. Über aktuelle Projekte sowie kulinarische und touristische Highlights wird an dieser Stelle in Halle 5.2.B informiert. Zudem können interessante Anregungen für den Bereich der Landnutzung im Biosphärengebiet mitgenommen werden. 

    Am Donnerstag, den 24. Januar wird das Standpersonal durch die Stadtwerke Nürtingen unterstützt. Sie stellen gemeinsam das Kooperationsprojekt Bienenstrom vor, bei dem die beteiligten Landwirte den Anbau von Energiemais auf einem Teil der Flächen durch eine mehrjährige, standortangepasste Blühmischung ersetzen und dadurch Lebensräume für Bienen und andere Insekten schaffen.

    Gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins ALBGEMACHT e. V. steht ein Tag später die neue naturschutzorientierte Regionalmarke ALBGEMACHT auf der Agenda. Die Marke ist im November mit den Produkten Milch, Dinkelmehle, Maultaschen, Lammsalami und -schinken, Apfelsaft sowie Weine gestartet. Eine Gruppe von Landwirten, verarbeitenden Betrieben und Vermarktern aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb möchten mit diesem Zusammenschluss gemeinsam Lebensmittel auf den Markt bringen, die mehr als „regional“ sind. Anhand kontrollierter Kriterien fördern die Produkte unmittelbar die Kulturlandschaften wie Streuobstwiesen und Wacholderheiden und sorgen für mehr blühende Wiesen und artenreiche Äcker.

    Unter dem Motto „Ran an den Kochlöffel“ werden am Länderstand Baden-Württemberg in Halle 5.2.B an allen Messetagen landestypische Spezialitäten zubereitet. Am 24. Januar ziehen sich ab 17.00 Uhr Regierungspräsident Klaus Tappeser, Bundestagsabgeordneter Michael Donth, die Vorsitzende des Schwäbischen Ferienrings Edeltraud Brunner und Franziska Schmieg vom Deutschen Bauernverband gemeinsam die Kochschürzen über und bereiten Alblinsenküchle aus regionalen Zutaten von der Schwäbischen Alb zu.

    Hintergrundinformationen:
    Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist die wichtigste und weltweit größte Messe für Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Gartenbau. Sie findet traditionell in den Messehallen unter dem Funkturm statt. Zum ersten Mal öffnete die Grüne Woche 1926 ihre Tore und von Beginn an waren Fachbesucher sowie das Publikum geladen. Bereits seit den 1960ziger Jahren kommt der überwiegende Teil der Messeaussteller aus dem Ausland. Mittlerweile ist die Messe auch eine beliebte Plattform, um Länder, Regionen und touristische Angebote im Zusammenhang mit Landwirtschaft zu präsentieren. Die Besucherzahl lag in den letzten Jahren bei rund 400.000.


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​