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RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    14.11.2019
    Arbeit, Biodiversität und Landschaft im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Rund 100 Teilnehmende besuchten das vierte Albsymposion in der Schlossberghalle in Lenningen-Gutenberg
     Landrat Heinz Eininger bei der offiziellen Begrüßung, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Nach 2007, 2009 und 2015 fand am vergangenen Wochenende das vom Arbeitskreis historisch-kulturelles Erbe initiierte vierte Albsymposion statt. Dieses Veranstaltungsformat bringt mit wissenschaftlichen Fragestellungen zu Themenschwerpunkten des Biosphärengebiets Schwäbische Alb Expertinnen und Experten sowie Bürgerinnen und Bürger zusammen. Am 8. und 9. November 2019 wurde in Lenningen-Gutenberg das Thema „Arbeit, Biodiversität und Landschaft im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ aufgegriffen.

    Für eine nachhaltige Entwicklung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb spielen Erforschung und Pflege des kulturellen Erbes eine große Rolle. Das Biosphärengebiet hat aus der über Jahrtausende währenden Besiedlungsgeschichte und Landnutzung ein bundesweit außergewöhnlich und gut überliefertes historisches Erbe aufzuweisen. Seit 2007 gibt es einen Arbeitskreis im Biosphärengebiet, der sich speziell diesem Thema widmet.

    Unter dem Titel „Arbeit, Biodiversität und Landschaft im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ veranstaltete der Arbeitskreis in Kooperation mit der Gemeinde Lenningen, dem Fachbereich Geowissenschaften der Universität Tübingen sowie der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb am 8. und 9. November 2019 das vierte Albsymposion in der Schlossberghalle in Lenningen-Gutenberg. Als Schirmherr konnte Josef Kreuzberger, Vorsitzender des Schwäbischen Heimatbundes, gewonnen werden.

    Das Symposion wurde durch Grußworte von Landrat Heinz Einiger, Bürgermeister Michael Schlecht und Josef Kreuzberger offiziell eröffnet. Am ersten Veranstaltungstag folgte im Anschluss innerhalb des Themenblocks „Bild der Landschaft“ die Vorstellung der Methoden und Ziele der Forschung. Prof. Dr. Werner Konold vom Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften an der Universität Freiburg sorgte in seinem Abendvortrag „Kulturlandschaft im Wandel“ für einen umfangreichen Überblick. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen bei einem Stehempfang der Gemeinde Lenningen die Gelegenheit zum Austausch.

    Tag zwei der Veranstaltung stellte aktuelle Arbeiten unterschiedlicher Fachdisziplinen in den Fokus. Insbesondere Projekte aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb, aber auch der Blick in das Biosphärenreservat Rhön standen dabei im Mittelpunkt. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung unterschiedlicher Akteure zu Möglichkeiten und Handlungsfeldern auf dem Gebiet des kulturellen Erbes im Biosphärengebiet.

    Landrat Heinz Eininger zog ein positives Fazit: „Es ist schön, dass wir beim Albsymposion neben zahlreichen hochkarätigen Experten auch so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen konnten. Dies zeigt, dass wir mit dem Thema ‚Arbeit, Biodiversität und Landschaft im Biosphärengebiet Schwäbische Alb‘ den Zeitgeist getroffen haben“. Tanja Gems, die seitens der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb die Veranstaltung organisiert hat fügte hinzu: „Ziel des Albsymposions war es Menschen zusammenzubringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich über dieses Thema zu informieren und miteinander auszutauschen. Dies ist gelungen.“

    Hintergrundinformation:
    Das Albsymposion ist eine Veranstaltungsreihe, die die regionalen Potenziale des Biosphärengebiets mit wissenschaftlichen Fragestellungen zusammenbringen soll. Das erste Symposion fand zum Thema „Geschichte im Biosphärengebiet“ 2007 in Münsingen statt. Die Tagung wird finanziell unterstützt durch die Baden-Württemberg Stiftung.
    Im Jubiläumsjahr des Biosphärengebiets Schwäbische Alb – anlässlich der zehnjährigen Anerkennung durch die UNESCO – bildete das Albsymposion den Abschluss der Veranstaltungsreihe. Diese hat mit insgesamt zehn Veranstaltungen in 2019 der Bevölkerung sowie zahlreichen Besucherinnen und Besuchern interessante Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche im Biosphärengebiet gegeben.

    Bildunterschrift:
    Landrat Heinz Eininger bei der offiziellen Begrüßung, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.