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RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    10.07.2015
    „Umweltpraktikum“ – Open-Air-Semester im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Praktikantinnen Lara Kaiser und Michelle Spaniol unterstützen Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Bereich nachhaltige touristische Angebote
     Steffen Dahler (Filialdirektor Commerzbank RT) und Tobias Brammer (Leiter des Biospährenzentrum Schwäbische Alb) mit Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Bereits zum siebten Mal ist die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb Einsatzstelle für ein „Umweltpraktikum“ für Studierende. 2015 unterstützen Lara Kaiser und Michelle Spaniol das Biosphärengebiet im Bereich nachhaltiger Tourismus. Die Commerzbank übergab den beiden Studentinnen nun als Sponsor ein praktisches „Startpaket“ in Form eines prall gefüllten Rucksacks.

    Auch in diesem Jahr erhalten wieder zwei junge Menschen einen Einblick in die Arbeit der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets und können – jeweils für drei Monate – Erfahrungen im Arbeitsalltag gewinnen. Ein Schwerpunkt dieses Mal ist die Beschreibung touristischer Besonderheiten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Lara Kaiser und Michelle Spaniol, beide Studentinnen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Studiengang „Umweltnaturwissenschaften“, stellen Angebote für Einheimische und Gäste des Biosphärengebiets zusammen.
     
    Am vergangenen Dienstag, 7. Juli 2015, trafen sich Tobias Brammer, Leiter des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb, Steffen Dahler, Filialdirektor der Commerzbank Reutlingen sowie die beiden Studentinnen in der Commerzbank-Filiale Reutlingen, um über die Aufgaben und Ziele des „Umweltpraktikums“ zu berichten.
     
    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb möchte besonders nachhaltige Angebote dem Gast präsentieren. „Es gibt hier eine Vielzahl an Qualitätswanderwegen, Naturhighlights oder auch kulturelle Kleinode, die einen Besuch wert sind. Als gebürtige Pfullingerin kenne ich mich natürlich gut aus, dennoch habe ich während meiner Arbeit einige neue Orte entdeckt, an denen ich noch nicht war“, so Lara Kaiser. Sie ist sich sicher, dass dies jetzt nachgeholt wird.
     
    Die Idee des Umweltpraktikums hat sich 25 Jahre gehalten. „Nachhaltiger Umgang mit der Natur ist eine Investition in unsere Zukunft und in die der nachfolgenden Generationen“, so sieht es Steffen Dahler. Von der anfänglichen Idee hat sich das Commerzbank-Umweltpraktikum über die Jahre hinweg zu einem Impulsgeber in der Umweltbildung entwickelt. Dabei sieht Dahler den Erfolg in der Verbindung von Theorie und Praxis: „Die Studenten können ihr theoretisch erworbenes Fachwissen sowie ihre Begeisterung für Umwelt und Natur bei ihrem Praktikumseinsatz optimal verbinden.“
     
    „Ursprünglich komme ich aus dem Saarland und kenne die Schwäbische Alb noch wenig“, so Michelle Spaniol. In den drei Monaten, in denen sie hier das Biosphären-Team unterstützt, soll sich das ändern. Den von der Commerzbank übergebenen Rucksack kann sie bei ihren Erkundungen gleich einsetzen. Spaniol erhofft sich während ihres Praktikums alle Bereiche der Biosphärenarbeit kennenzulernen, um so auch Entscheidungshilfen für ihren weiteren beruflichen Weg zu bekommen.
     
    Auch im Jahr 2016 wird es in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb wieder ein „Umweltpraktikum“ geben. „Vielleicht wird es dieses Mal dann ein sechsmonatiges Praktikum sein“, so Tobias Brammer. „Die sonst üblichen zwei mal drei Monate sind so schnell vorüber, das bedauern die Praktikantinnen und Praktikanten immer sehr“. Die Bewerbungsphase hierfür beginnt im Januar 2016 unter http://www.umweltpraktikum.com.

    Hintergrundinformationen
    Unterstützt wird das „Umweltpraktikum“ von der Commerzbank bereits seit jetzt genau 25 Jahren. Das von der UNESCO ausgezeichnete Projekt förderte seither über 1.350 Studierende in Biosphärenreservaten, National- und Naturparken. Zum Praktikum gehört auch ein einwöchiges Einführungsseminar aller ausgewählten „Umweltpraktikanten“ im Nationalpark Bayerischer Wald. Um für die Aufgaben im Praktikum gut vorbereitet zu sein, werden dort Themenbereiche wie Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet.
     
    Bild:
    V.l.n.r.: Steffen Dahler (Filialdirektor Commerzbank Reutlingen), Michelle Spaniol, Lara Kaiser (beides Studentinnen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und Tobias Brammer (Leiter des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb); Fotografie: Sandra Kobus, Commerzbank
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner, Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel. 07381 932938-21 und Herr Carsten Dehner, Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071 757-3080, gerne zur Verfügung.