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RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    10.09.2015
    Junge Menschen aus aller Welt pflegen den Hirschauer Berg
    Pressetermin am Freitag, 18. September 2015, 11:00 Uhr in Tübingen-Hirschau, Ecke Weinbergweg/Hirschhalde (am Kreuz)
    ​An die
    Damen und Herren
    der Presse
     
    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    elf junge Erwachsene aus Spanien, Mexiko, Finnland, Deutschland, Russland, aus der Ukraine und der Türkei helfen im Rahmen des internationalen SCI-Workcamps in diesem Jahr wieder tatkräftig bei der Pflege des Naturschutzgebietes „Hirschauer Berg“ mit.
     
    Zu einem
     
    Vor-Ort-Informationsgespräch
    mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workcamps
    sowie Vertreterinnen und Vertretern der Veranstalter
    am Freitag, 18.09.2015, 11.00 Uhr
    in Tübingen-Hirschau
    an der Wegkreuzung „Weinbergweg/Hirschhalde (am Kreuz)
     
    lade ich Sie herzlich ein.
     
    Das diesjährige internationale SCI-Workcamp (Service Civil International) startete am 14. September 2015. Zwei Wochen lang werden die Campteilnehmer, die auch in diesem Jahr wieder mit Unterstützung der Gemeinde direkt in Hirschau untergebracht wurden, Gebüsche und Gehölze roden, Altbäume freistellen, bei den Mäharbeiten helfen und andere schweißtreibende Arbeiten im Rahmen der Landschaftspflege verrichten. Damit sollen für die wärmeliebenden und sonnenhungrigen Pflanzenarten der Magerrasen und Saumgesellschaften, die die Schönheit dieses stadtnahen Naturschutzgebiets prägen, optimale Lebensbedingungen geschaffen werden. Eine erfahrene Fachfirma leitet und unterstützt die Workcampteilnehmer bei ihrem freiwilligen und unentgeltlichen Einsatz für den Naturschutz.
     
    Organisiert wird das Camp gemeinsam vom Schwäbischen Heimatbund (SHB) und dem Regierungspräsidium Tübingen, das auch 90 % der Kosten in Höhe von 15.000 Euro für das Camp übernimmt. Insgesamt stellt das Regierungspräsidium Tübingen jährlich ca. 40.000 Euro für die Landschaftspflege dieses einzigartigen Naturschutzgebietes ein.
     
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workcamps tragen durch ihre aktive Mithilfe dazu bei, ein wertvolles Naturrefugium zu erhalten, aber auch eine herausragende Kulturlandschaft als europäisches Natur- und Kulturerbe für künftige Generationen zu bewahren.
     
    Die diesjährigen Pflegearbeiten finden wieder überwiegend im Bereich der Ammersteige statt. Hier werden die Halbtrockenrasen gemäht. Daneben werden am Oberhang der Gewanne „Unteres Tal“ und „Ammersteige“ Sukzessionsgebüsche zurückgedrängt. Langfristig sollen so Freiflächen  an den Oberhängen wiederhergestellt, erhalten und miteinander vernetzt werden.
     
    Wir würden uns freuen, Sie bei dem Informationsgespräch begrüßen zu dürfen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Dr. Daniela Hüttig