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RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    12.10.2015
    Biosphärengebiets-Partner legen gemeinsam Hand an
    Praktische Naturschutzarbeit mit Freischneider und Rechen
     Die Biosphärengebiets-Partner beim Pflegeeinsatz vor Ort

    ​Vergangenen Samstag (10. Oktober 2015) haben die Partner und die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb gemeinsam mit dem Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V. zum Erhalt einer von Kalkmagerrasen und Feldhecken geprägten Fläche beigetragen. Neben der gemeinsamen Naturschutzarbeit standen der Austausch und das Kennenlernen der Tiere und Pflanzen auf dem Programm.

    Seit Ende 2010 ist die Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb auf über 100 Partner aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Natur- und Landschaftsführer, Informationszentren und -stellen, außerschulische Bildungspartner, verarbeitende Unternehmen und Ferienunterkünfte kontinuierlich angewachsen. Damit sich die verschiedenen Partner besser kennenlernen, austauschen und vernetzen können, hat die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb am vergangenen Samstag, 10. Oktober 2015, zu einem gemeinsamen Naturschutztag eingeladen.
     
    Den Grund für dieses Treffen an ungewöhnlichem Ort erklärt Lucia Klein, Koordinatorin der Partner-Initiative des Biosphärengebiets Schwäbische Alb: „Das Thema Naturschutz ist ein wichtiger Teil der Partnerschaft“. Der gemeinsame Naturschutztag fand bei Hayingen auf einer Fläche des Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V. statt, auf der sich naturschutzfachlich wertvoller Magerrasen sowie selten gewordene Feldhecken befinden. Beides sind Lebensraumtypen, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind und gefährdeten Arten eine Heimat bieten können. „Damit diese Biotope erhalten bleiben, sind sie auf die Pflege durch den Menschen angewiesen“, erläutert Manfred Ludwig vom Bund Naturschutz Alb-Neckar e. V..
     
    Für diesen guten Zweck waren die Biosphärengebiets-Partner unter der fachlichen Anleitung der Experten am Samstag fleißig bei der Gehölzpflege und dem Zusammenrechen von Mahdgut. Neben der praktischen Arbeit standen der Austausch zwischen den einzelnen Partnern ebenso auf der Agenda wie das Kennenlernen der Pflanzen und Tiere, denen das Überleben durch solche Pflegemaßnahmen ermöglicht wird.
     
    Für den Naturschutz können sich jedoch nicht nur die Biosphärengebiets-Partner einbringen. Auch Gäste und Bürgerinnen und Bürger leisten einen Beitrag zum Schutz der schönen Natur im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, und zwar beispielsweise mit dem Kauf und Konsum regionaler Produkte oder der Unterstützung der Naturschutzverbände vor Ort wie etwa des Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V.. Eine weitere Möglichkeit, hiesige Naturschutzprojekte direkt zu fördern, bieten die Spendenkassen, welche am Naturschutztag durch die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets an die Partner übergeben wurden. Die zukünftig über die Biosphärengebiets-Partner gesammelten Gelder werden einmal jährlich zur Umsetzung eines konkreten Naturschutzprojektes eingesetzt. Dieses Projekt wählt der Vorstand des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V.“ aus.
     
    Fotografie:
    Die Biosphärengebiets-Partner beim Pflegeeinsatz vor Ort

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.