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RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    23.10.2015
    Projekt „MiNaturA“ im Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Aufbau
    Über Naturschutzprojekte sollen Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander in Kontakt kommen

    ​Das Paritätische Bildungswerk Landesverband Baden-Württemberg e.V. möchte gemeinsam mit der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb Menschen mit und ohne Migrationshintergrund durch Naturschutzprojekte in Kontakt bringen. Für das seit September 2015 im Aufbau befindliche Projekt „MiNaturA“ werden aktuell noch interessierte Biosphärengebiets-Partner, Naturschutzvereine, Initiativen und Vereine von Menschen mit Migrationshintergrund sowie weitere Akteure gesucht.

    Das Projekt „Migranten im Naturschutz auf der Alb“ – kurz „MiNaturA“ – wurde vor wenigen Wochen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gestartet. Ziel ist es, Menschen mit Migrationshintergrund, Naturschutzakteure, zertifizierte Partner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sowie weitere Einrichtungen und Akteure durch konkrete Projekte zusammen zu bringen.
     
    In den Städten Metzingen, Münsingen sowie Ehingen und Umgebung sollen Möglichkeiten geschaffen werden, über Naturschutzprojekte miteinander in Kontakt zu treten. Es sind Kleinprojekte und Aktivitäten für den Natur- und Umweltschutz in Planung. Für die Tätigkeit und Umsetzung vor Ort erhalten die Projektgruppen ein Budget, um ihre Vorhaben durchführen zu können.
     
    Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt. Vor diesem Hintergrund richtet es sich vornehmlich auf Migrantinnen und Migranten, die über den gesamten Zeitraum vor Ort sind.
     
    Aktuell befindet sich das Projekt „MiNaturA“ in der Aufbauphase. In Gesprächen mit den Kommunen und bestehenden Einrichtungen soll geprüft werden, inwieweit bestehende Strukturen dem Projekt nutzen können. Darüber hinaus werden noch Akteure aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb gesucht. Dies können zertifizierte Partner des Biosphärengebiets, Initiativen und Vereine von Menschen mit Migrationshintergrund, Naturschutzvereine und -verbände sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch Einrichtungen sein.
     
    Eine Mitwirkung kann über die gesamte Projektlaufzeit in der Organisation und Umsetzung vor Ort erfolgen oder auch nur zeitweise in der Planung und Durchführung eines Teilprojektes. So könnte eine Aktivität zum Beispiel darin bestehen, in den heimischen Streuobstwiesen gemeinsam Apfelsaft herzustellen oder Baumschnittkurse durchzuführen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich während der Projektlaufzeit mit Sachspenden, wie etwa Verpflegung, zu beteiligen.
     
    Interessierte Akteure können sich bei Frau Karin Schwab unter Tel. 07022/ 244583 melden.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Projekt „MiNaturA“ wird in Zusammenarbeit von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und dem Paritätischen Bildungswerk Landesverband Baden-Württemberg e.V. durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel der Allianz Umweltstiftung. Detaillierte Informationen zu „MiNaturA“ sind unter www.biosphaerengebiet-alb.de zu finden.
     
    Im Februar 2016 wird in Münsingen ein Fachtag „Menschen mit Migrationshintergrund im Natur- und Landschaftsschutz“ stattfinden. Dieser soll über das Projekt „MiNaturA“ informieren und einen Erfahrungsaustausch ermöglichen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.