Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Tübingen »Abteilung 7 »Aktuelle Meldung
RP Tübingen, Schule und Bildung
  • Abteilung 7
    10.01.2019 | SCHULE: Die Halbjahresinformationen kommen mit Freud und Leid

    Das Ende des Schulhalbjahres rückt näher und damit auch die Zeugnisse. Die darin dargestellten Zwischenergebnisse können von Eltern erwartet worden sein, sie können aber auch positiv überraschend sein oder negativ.

    Um vor allem negative Überraschungen zu vermeiden, sollten Eltern versuchen, sich bezüglich schulischer Leistungen und schulischen Verhaltens ihrer Kinder auf dem Laufenden zu halten.
    Dazu gehören regelmäßige Gespräche mit den Kindern über schulische Themen, Fortschritte, Probleme, mündliche und schriftliche Noten.
    Das ist die erste Vorbeugung vor plötzlichen Neuigkeiten über den Leistungsstand des Kindes. Sollten sich diese in guten Noten widerspiegeln, ist das eher Anlass zur Freude. Manchmal gibt es aber auch unangenehme Informationen.

    Ein weiterer vorbeugender Schritt ist das Gespräch mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer und den Lehrkräften der Fächer. Die Lehrerinnen und Lehrer können den Eltern Eindrücke und Einschätzungen aus direkter Unterrichtserfahrung geben. Vor allem, wenn sich bestimmte Leistungserfordernisse der Schülerinnen und Schüler ergeben, bietet es sich an, die Unterstützung durch Beratungslehrkräfte in Anspruch zu nehmen. Beratungslehrkräfte: https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Bildung/Eltern/Beratung/Seiten/Lernen_lernen.aspx) gibt es vor Ort für alle Schulen, die Beratung ist kostenfrei.

    Bei schulischen Schwierigkeiten können auch die zuständigen Schulpsychologischen Beratungsstellen: https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Bildung/Eltern/Beratung/Seiten/Schulaemter.aspx ) kostenfrei Beratung und Unterstützung anbieten.

    Die dahinter liegenden Probleme können völlig unterschiedlich sein:

    • Konzentrationsprobleme
    • fehlende schulische Motivation
    • fehlende Lern- und Arbeitsstrategien
    • Angst vor Prüfungen
    • Schwierigkeiten mit Lehrkräften
    • Schwierigkeiten mit Mitschülerinnen und Mitschülern
    • Schulart passt nicht zur Begabung
    • und vieles mehr…

    Wichtig ist, rechtzeitig nach Lösungen zu suchen und den Entwicklungen ausreichend Zeit zu lassen. Druck und Ärger lassen sich verringern oder gar vermeiden, wenn man als Eltern das ganze Schuljahr über dran bleibt. Damit kann man frühzeitig und in Abstimmung mit der Schule gute Wege finden.

    Problematisch wird es vor allem, wenn Eltern und ihre Schulkinder unvorbereitet von Noten lesen, die man sich so nicht gewünscht hat. M​anchmal können dann die Halbjahresinformationen, mit den nicht erfüllten Erwartungen und Hoffnungen Anlass sein, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dann empfiehlt sich ein Einstieg in eine Beratung durch Beratungslehrkräfte oder schulpsychologische Beratungsstellen, die neue Wege aufzeigen kann.

    Siehe auch:  Notengebung und Versetzung