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RP Tübingen, Schule und Bildung
  • Abteilung 7
    19.07.2018 | SCHULE: Mit schulpflichtigen Kindern früher in Urlaub fahren? Das kann teuer werden!
     Mädchen mit Koffer in der Sonne; ©Sunny studio - stock.adobe.com | Fotolia


    Urlaubsreisen außerhalb der Ferien gibt's beim Reiseveranstalter auf jeden Fall preiswerter als Reisen während der Ferien. Ob ein unerlaubter, früherer Reisestart mit schulpflichtigen Kindern für die Eltern oder Erziehungsberechtigten tatsächlich kostengünstiger ausgeht, ist damit noch nicht gesagt. Eine Verletzung der Schulpflicht kann gegenüber den Erziehungsberechtigten mit einem Bußgeld bis zu 1.000 Euro geahndet werden. 

    Die rechtliche Grundlage für eine Festsetzung eines Bußgeldes in Folge von "Unterrichtsschwänzens" bilden die § 85 und § 92 des baden-württembergischen Schulgesetzes. Das Bußgeldverfahren richtet sich dabei nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG), wobei die Geldbuße gemäß § 17 OWiG mindestens fünf Euro und höchstens eintausend Euro betragen kann. Die Bußgeldbescheide werden von den unteren Verwaltungsbehörden, d. h. den Landkreisen oder Stadtverwaltungen, erstellt. Die Festlegung der konkreten Höhe des Bußgeldes hängt vom Einzelfall ab und liegt im Ermessen der jeweiligen unteren Verwaltungsbehörde.


    ©Sunny studio - stock.adobe.com