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  • Abteilung 11
    03.06.2019
    03.06.2019 | MARKTÜBERWACHUNG: Informieren Sie sich vor Kaufentscheidungen im europäischen Schnellwarnsystem RAPEX!
     Symbolbild; Quelle: Abteilung Marktüberwachung - Frank Menzel

    Die landesweit zuständige Marktüberwachung am Regierungspräsidium Tübingen unterstützt mit ihrer Arbeit das EU-Schnellwarnsystem

    Sie wollen ihrem Kind eine neue Puppe kaufen, überlegen sich die Anschaffung eines Mähroboters oder einer neuen Kreissäge? Dann empfiehlt sich der vorherige Blick in die so genannte RAPEX-Liste. Hinter ihr verbirgt sich ein ausgeklügeltes europäisches Schnellwarnsystem, das von den Meldungen der nationalen Marktüberwachungsbehörden gespeist wird. Produkte aus dem Non-Food-Bereich, von denen eine Gefährdung durch unerlaubte Inhaltsstoffe, Brandgefahren oder mechanische Gefährdungen ausgehen könnten, werden hier genauso aufgeführt wie Maßnahmen der nationalen Staaten zum Schutz vor ebendiesen Produkten. Blickt man in die Berichte der letzten Jahre, dann sind es auch gerade Spielzeuge, aber auch Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge bis hin zu Akkus, die immer wieder Gegenstand von RAPEX-Warnungen sind.


    Auch die landesweit zuständige Marktüberwachung am Regierungspräsidium Tübingen unterstützt mit ihrer Arbeit aktiv das europaweite Schnellwarnsystem. So überwachen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marktüberwachung, ob die über das RAPEX-System gemeldeten gefährlichen Produkte im baden-württembergischen Handel angeboten werden. Im Jahr 2018 war dies bei 41 verdächtigen Produkten der Fall. Bei den betroffenen Wirtschaftsakteuren wurden daraufhin weitere Ermittlungen durchgeführt und zum Teil Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Verkaufstopp oder ein Rückruf, eingeleitet.
    Werden umgekehrt bei Kontrollen der baden-württembergischen Marktüberwachung fehlerhafte Produkte gefunden, die ein ernstes Risiko für die Verbraucherinnen und Verbraucher darstellen, informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Tübingen über RAPEX auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten. Dies war 2018 in ganz Baden-Württemberg in sechs Fällen erforderlich.
    Die Rapex-Meldungen werden jeden Freitag in englischer Sprache von der EU-Kommission veröffentlicht unter: https://ec.europa.eu/consumers/consumers_safety/safety_products/rapex/alerts/repository/content/pages/rapex/index_en.htm​

    Damit auch die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland schnell an die Informationen kommen, stellt das Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ebenfalls wöchentlich eine deutsche Rapex-Liste online.

    Aktuell wurde nun der RAPEX-Jahresbericht 2018 veröffentlicht. Dieser fasst wieder mehr als 2.000 Meldungen zusammen.

    Hier finden Sie weitere Informationen.​

    Hintergrundinformationen zur Marktüberwachung durch das Regierungspräsidium Tübingen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.

    Foto: Symbolbild; ©​ Abteilung Marktüberwachung - Frank Menzel​​