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  • Abteilung 9
    10.07.2018
    10.07.2018 | LANDESSTELLE FÜR STRASSENTECHNIK: Verkehrszahlen für Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen veröffentlicht
     Verkehrszählung mit mobilen Leitpfostengeräten

    ​Die Landesstelle für Straßentechnik im Regierungspräsidium Tübingen hat die über das Verkehrsmonitoring ermittelten Verkehrszahlen für das Jahr 2017 auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale veröffentlicht. Von allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Fachleuten können nun die auf der Grundlage von Zählungen bzw. Fortschreibungen ermittelten Werte für den durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) sowie weitere Kennwerte frei abgerufen werden.

    Wie wird gezählt?
    Das Land Baden-Württemberg verfügt über ein Netz der Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen von rund 21.400 Km Länge. Zur Ermittlung der Verkehrsstärken und der Verkehrsentwicklung kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Das „Rückgrat“ der Zählungen bilden die derzeit 148 Dauerzählstellen auf dem Netz der Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen. Diese sind landesweit so verteilt, dass sie verschiedene Verkehrssituationen repräsentativ abdecken. Dauerzählstellen zählen 365 Tage im Jahr; ihre Ganglinien dienen somit als Referenz zur Hochrechnung von Kurzzeitzählungen.
     
    Alle fünf Jahre, zuletzt im Jahr 2015, findet eine bundesweite Große Straßenverkehrszählung (SVZ) statt. Dabei werden alle Zählstellen auf den Autobahnen und Bundesstraßen an mehreren Tagen gezählt. Die bisher üblichen personalintensiven manuellen Zählungen (mit Strichlisten oder Handzählgeräten) werden dabei zunehmend von automatischen Zählverfahren abgelöst.
     
    Auf dem fast 16.000 km langen Netz der Landes- und Kreisstraßen sowie auf geeigneten Bundesstraßen kommt das Zählverfahren Verkehrsmonitoring zum Einsatz. Das Land Baden-Württemberg hat im Jahr 2010 als erstes Bundesland mobile Leitpfosten- und Kastenzählgeräte auf Radarbasis eingesetzt, um auch auf dem nachgeordneten Netz die Verkehrsmengen möglichst flächendeckend bestimmen zu können. Dabei wird nicht mehr alle 5 Jahre, sondern jedes Jahr 1/5 des Zählstellenkollektivs gezählt, so dass die Geräte kontinuierlich im Einsatz sind. In der Regel erfolgt an jeder Zählstelle eine Frühjahrs- und eine Herbstzählung von jeweils 14 Tagen Dauer. Dabei werden auch Nachtwerte erfasst.
     
    Wer zählt?
    In Baden-Württemberg wird das Verkehrsmonitoring zentral durch die Landesstelle für Straßentechnik (LST) betreut. Die Durchführung der Zählungen erfolgt auf Stadt- bzw. Landkreisebene.
    Die jeweils aktuellen Verkehrsmengen sowie die geographische Lage der Zählstellen können in der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg eingesehen und abgerufen werden.“