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  • Abteilung 5
    23.03.2015
    Donaupegel in Beuron fertiggestellt
    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen hat den Donaupegel in Beuron fertiggestellt.
     Bauarbeiten am Pegel Beuron

    ​Im Januar hatte die Baufirma Fensterle aus Ertingen mit den Arbeiten zum Umbau der Sohle und der Uferböschungen an der seit 1972 bestehenden Messstelle begonnenen. Rechtzeitig vor der Vegetationsperiode und der Fischlaichzeit in der Donau sind die Arbeiten nun beendet.

    Auf einer Länge von 120 Metern wurden 4000 Tonnen Kalksteine für die Sohl- und Uferstabilisation verbaut – das entspricht 225 LKW-Ladungen. In die Bauarbeiten wurde auch die oberhalb der Messstelle gelegene Raue Rampe mit einbezogen. Mit 150 Tonnen Granitsteinen wurden die Aufstiegsmöglichkeiten für Fische und Kleinlebewesen deutlich verbessert. Die Kosten liegen bei 180.000 €. Sie werden vom Land Baden Württemberg getragen.
    Der Umbau war erforderlich geworden, weil sich die Sohle und die Uferböschungen über Jahre hinweg durch Hochwasser und Bewuchs unkontrolliert verändert hatten. So wurden Böschungen ausgespült und die Sohle war stark uneben geworden. Zudem waren die Strömungsverhältnisse turbulent und die Messgenauigkeit hatte abgenommen. Für eine zuverlässige Abflussvorhersage ist aber ein stabiler Messquerschnitt unverzichtbar. Die Messergebnisse sind im Hochwasserfall eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Einsatzkräfte. Im Extremfall werden Evakuierungsmaßnahmen auf der Grundlage dieser Daten getroffen.
    Über die gesamte sechs-wöchige Bauzeit war der Pegelbetrieb nur geringfügig beeinträchtigt und die Hochwasservorhersage jederzeit sichergestellt. Mit dem Anfang März abgelaufenen Hochwasser konnte bereits der Erfolg der Umbauarbeiten anhand von mehreren Abflussmessungen unter Beweis gestellt werden.
    Der Donaupegel Beuron besteht an seiner jetzigen Stelle bereits seit 42 Jahren. Er ist im Regierungsbezirk Tübingen eine von vier Messstellen an der Donau und ist für die Hochwasservorhersage der unterhalb liegenden Städte und Gemeinden sehr wichtig. Der Hochwassermeldepegel informiert bei einem Wasserstand ab 230 cm automatisch die Polizei über die Hochwassergefahr. Auch für die Hochwasserschutzplanung und die Festlegung von Einleitungsmengen sind die Pegeldaten der Wasserstände und Wassermengen bei Niedrig-, Mittel- und Hochwasser wichtig. Unterschiedlichste Institutionen wie Behörden, Planungsbüros und private Interessenten nutzen die Daten. Die Daten geben auch wichtige Hinweise für die Auswirkungen der Klimaveränderungen in Bezug auf die Donauabflüsse.

    Bildunterschrift:
    Bauarbeiten am Pegel Beuron

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Symbolbild, Bacho Foto - Fotolia 

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