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  • Abteilung 3
    30.11.2017
    Regierungspräsident Klaus Tappeser übergibt Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in
    „Meister dank Wissen, Können und Wollen“

    ​Am 30. November 2017 überreichte Regierungspräsident Klaus Tappeser im Rahmen einer Feierstunde im Dorfgemeinschaftshaus Reute-Gaisbeuren knapp 40 Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in. Er gratulierte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen. Außerdem rief er die jungen Meisterinnen und Meister auf, die Digitalisierung der Landwirtschaft aktiv mitzugestalten. Einmal mehr gelte der Spruch: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“.

    Der Regierungspräsident betonte, Meisterinnen und Meister seien als Führungskräfte, leitende Mitarbeiter und Betriebsleiter gesuchte Fachkräfte mit sehr guten Berufschancen. „Mit der bestandenen Meisterprüfung haben Sie vielfältige Schlüsselqualifikationen erworben und sind damit bestens für die Zukunft gerüstet. Sie befinden sich jetzt auf Augenhöhe mit Akademikern“, sagte Tappeser in seiner Festansprache.
     
    Der Meistertitel habe in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Vom Niveau her sei er im Europäischen Qualifikationsrahmen so eingeordnet wie der Bachelor-Abschluss. Diese Vergleichbarkeit der beruflichen Fortbildung mit der universitären Bildung zeige das hohe Ansehen, das die duale Ausbildung mit den Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung in Deutschland wie auch in der Europäischen Union genießt.
     
    Tappeser unterstrich in seiner Festansprache, dass drei Dinge die gute Meisterin und den guten Meister auszeichnen: Wissen, Können und Wollen. „Sie haben in Ihrer Prüfung bewiesen, dass Sie diese drei Dinge erworben haben“, lobte der Regierungspräsident, „darauf können Sie stolz sein.“
     
    Der Regierungspräsident appellierte an die jungen Meisterinnen und Meister, Vorurteilen gegenüber der Landwirtschaft wirkungsvoll entgegenzutreten. Nach dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ sollten sie sachlich informieren und so zum richtigen Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit beitragen. Dabei seien zunehmend auch „social Media-Kanäle“ wichtig, so Tappeser unter Verweis darauf, dass das Regierungspräsidium Tübingen als erstes Regierungspräsidium im Land auf Facebook und Twitter vertreten ist.
     
    Tappeser bedankte sich bei allen, die die gute Aus- und Fortbildung ermöglicht und die jungen Meisterinnen und Meister zum Prüfungserfolg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschulen für Landwirtschaft in Biberach und Ravensburg sowie bei den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern.
     
    Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer landwirtschaftlichen Fachschule auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in landwirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist für den Beruf Landwirt/in regierungsbezirksweit für die Aus- und Fortbildung zuständig.
    Die Landwirtschaft sorgt für hochwertige Lebensmittel und für den artgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und im Klimaschutz sowie als Energieerzeuger. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit zugleich eine wichtige Grundlage für Naturschutz und Tourismus.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
     
Symbolbild, Bacho Foto - Fotolia 

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