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  • Abteilung 4
    24.01.2018
    Straßenbau im Regierungsbezirk Tübingen
    Bilanz 2017 und Ausblick 2018

    ​In das Netz der Bundesstraßen und in die Bundesautobahnen wurden im letzten Jahr im Regierungsbezirk Tübingen annähernd 170 Millionen Euro investiert. Hinzu kommen Investitionen in die Landesstraßen von knapp 36 Millionen Euro. Insgesamt wurden 206 Millionen Euro für die Bundes- und Landesstraßeninfrastruktur im Regierungsbezirk ausgegeben. Damit konnte die bereits im Jahr 2016 sehr hohe Investitionssumme von rund 184 Millionen Euro nochmals um fast 12 Prozent gesteigert werden.

    „So viel Geld haben Bund und Land noch nie in einem Jahr in die Straßeninfrastruktur im Regierungsbezirk investiert. Ich danke allen Verantwortlichen in Bund und Land und ganz besonders der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium. Ihr ist es, auch dank der Unterstützung der Landratsämter und trotz Fachkräftemangels gelungen, die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel vollständig umzusetzen“, lobte Regierungspräsident Tappeser.
     
    Ein Schwerpunkt der Investitionen lag mit rd. 66 Millionen Euro auch im letzten Jahr bei der Erhaltung der Straßen. So konnten auf zirka 60 Streckenabschnitten die Fahrbahnen von Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen erneuert sowie 17 Brücken und andere Bauwerke an Straßen saniert werden. Hinzu kam eine Fülle von kleineren Erhaltungsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Erneuerung von Schutzplanken, von Beschilderungen, von Signalisierungen oder Felssicherungsmaßnahmen und die Behebung von punktuellen Schadstellen.
     
    Auch in den Neu-, Um- und Ausbau der Straßeninfrastruktur wurde in 2017 stark investiert. Schwerpunkte waren etwa der Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche mit rund 26 Millionen Euro sowie der Neubau der Ortsumgehungen von Ravensburg im Zuge der B 30 mit rund 19 Millionen Euro und von Reutlingen (Scheibengipfeltunnel) im Zuge der B 312 mit rund 17 Millionen Euro.
    Das Radwegenetz an Bundes- und Landesstraßen im Regierungsbezirk konnte für rund 2,5 Millionen Euro erweitert und verbessert werden. Zusätzlich zu diesen direkten Investitionen konnte das Regierungspräsidium im letzten Jahr noch Zuwendungen in Höhe rund 6,4 Millionen Euro an Landkreise, Städte und Gemeinden zur Verbesserung der kommunalen Straßen- und Radverkehrsinfrastruktur vergeben.
     
    „Auch für 2018 ist wieder von einer hohen Mittelbereitstellung für den Straßenbau auszugehen, was mit Blick auf den notwendigen Erhalt der Substanz und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur im Regierungsbezirk sehr zu begrüßen ist. Das heißt aber auch, dass uns Umleitungen und Verkehrsbeeinträchtigungen weiterhin begleiten werden“, betonte Regierungspräsident Tappeser.
     
    Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt des Regierungspräsidiums bildet die Planung neuer Projekte. Unabhängig von der vom Landesverkehrsministerium angekündigten Priorisierung sind derzeit bereits sieben Großprojekte in intensiver Bearbeitung. Diese sind:
     
    • A 8 AS Ulm/W - AS Ulm/0                                                          36,0 Mio. €
      (das Planfeststellungsverfahren wird von Bayern durchgeführt)
    • B 27 Bodelshausen (L 385) - Nehren (L 394)                               88,3 Mio. €
    • B 27 Tübingen (Bläsibad) - B 28; Schindhaubasistunnel              217,1 Mio. €
    • B 30 Friedrichshafen (B 31) - Ravensburg/Eschach                     144,5 Mio. €
    • B 31 Meersburg/W - Immenstaad                                             120,5 Mio. €
    • B 312 OU Ringschnait - Ochsenhausen - Edenbachen                   72,5 Mio. €
    • B 463 OU Lautlingen                                                                 43,2 Mio. €

    Mit insgesamt 722,1 Millionen Euro umfassen diese sieben Projekte 40 Prozent des Gesamtkostenvolumens aller Projekte des Vordringlichen Bedarfs im Regierungsbezirk Tübingen. Ziel ist es, diese Planungen schnell zur Baureife zu führen.
     
    „Gerade im Regierungsbezirk Tübingen mit seinem starken ländlichen Raum ist eine gute Straßeninfrastruktur von zentraler Bedeutung für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und zum Nutzen der Wirtschaft. Zunehmend bedeutsam ist auch ein gut ausgebautes Radwegenetz. Ich bin deshalb sehr froh, dass die Landesregierung die personelle Verstärkung der Straßenbauverwaltung fortsetzt. Angesichts der weiter zunehmenden Aufgaben in allen Bereichen, von der Planung, dem Bau, der Erhaltung und dem Betrieb der Infrastruktur, ist das sehr wichtig“, so Regierungspräsident Tappeser.  
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist zuständig für die Verwaltung, den Bau und die Erhaltung von rund 3.600 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des zugehörigen Radwegenetzes sowie für den Betrieb der Autobahnen.

    Hinzu kommt die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Dazu gehören Straßen, Radwege und Teile des Öffentlichen Personennahverkehrs.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
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