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  • Abteilung 5
    27.06.2018
    Zwei „Umweltpraktikanten“ für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Amelie Baur und Martin Haas absolvieren ein dreimonatiges Praktikum in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     Sascha Rebmann von der Commerzbank, Martin Haas und Tobias Brammer, beide von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb; Fotografie: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Studierenden einen Einblick in mögliche zukünftige Berufsfelder zu geben, ist ein wichtiges Ziel des „Umweltpraktikums“ der Commerzbank. Amelie Baur und Martin Haas können für jeweils drei Monate den Arbeitsalltag in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb kennenlernen. Der erste der beiden diesjährigen Praktikanten erhielt gestern (26.06.) vom Sponsor eine prall gefüllte Umhängetasche zur Unterstützung bei der Arbeit.

    Mit dem Projekt „Umweltpraktikum“ unterstützt die Commerzbank junge Menschen, ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark zu absolvieren. Neben der Unterkunft übernimmt der Sponsor auch ein Taschengeld für die Praktikanten. Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist seit 2009 als Praktikumsstelle mit dabei und gibt Studierenden Einblicke in die Arbeit des Großschutzgebietes.
     
    Martin Haas studiert an der Georg-August-Universität Göttingen im Fach Ökosystemmanagement. Während des Praktikums organisierte er mehrere Veranstaltungen, unter anderem ein Treffen von Angestellten der Landwirtschaftsverwaltung, Vertretern von landwirtschaftlichen Verbänden und Landwirten, bei dem das gemeinsam mit den Stadtwerken Nürtingen initiierte Projekt „Bienenstrom“ vorgestellt wurde. Bei diesem Ökostrom-Tarif fließt ein Cent pro kWh in die Förderung von mehrjährigen Blühmischungen, die in Biogasanlagen statt Mais verwendet werden können. Martin Haas dazu: „Landwirten für den Minderertrag unkompliziert einen Ausgleich zu zahlen, halte ich für eine zukunftsweisende Idee, um die Suche nach Alternativen zu Mais voranzubringen. Die Strom-Konsumenten haben damit die Möglichkeit, direkt die biologische Vielfalt auf den Äckern zu fördern.“
     
    Um über Aufgaben und Ziele des „Umweltpraktikums“ zu berichten, trafen sich gestern (26.06.2018) Sascha Rebmann, Commerzbank Reutlingen, und Tobias Brammer, Betreuer der Praktikantinnen und Praktikanten in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, mit Martin Haas auf einem im Rahmen des Projekts „Bienenstrom“ mit einer mehrjährigen Blühmischung eingesäten Acker in Hayingen-Indelhausen. „Uns ist ein langfristiges Engagement besonders wichtig. Das Umweltpraktikum ist eine einmalige Chance für junge Menschen, wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben“, erklärt Rebmann. Für Martin Haas war die Arbeit in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet sehr bereichernd: „Die Arbeit in einem Büro war für mich als gelernter Landwirt etwas völlig Neues und eine wichtige Erfahrung in Hinblick auf die Berufsperspektive nach meinem Studium.“
     
    Amelie Baur wird im Juli ihr Praktikum beginnen. Sie studiert Sporttourismus und Erholungsmanagement in Köln, wird ihren Schwerpunkt bei der Arbeit in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet also eher im touristischen Bereich haben.
     
    Tobias Brammer warb zugleich für das „Umweltpraktikum“ 2019: „Ab Januar können wieder Bewerbungen entgegen genommen werden und wir würden uns freuen, wenn diese zahlreich sind.“
     
    Hintergrundinformation:
    Mehr als 1.800 Studierende konnten bisher das praktische Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark verbringen. Zum Praktikum gehört auch ein einwöchiges Einführungsseminar aller ausgewählten „Umweltpraktikanten“ im Nationalpark Bayerischer Wald. Um für die Aufgaben im Praktikum gut vorbereitet zu sein, werden dort Themenbereiche wie Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet.
     
    Unterstützt wird das „Umweltpraktikum“ von der Commerzbank bereits seit 28 Jahren. Dabei stellt die Bank jährlich rund 50 Praktikantinnen und Praktikanten in mehreren Schutzgebieten deutschlandweit finanzielle Unterstützung für eine Unterkunft zur Verfügung und zahlt ein Taschengeld.
     
    Bildunterschrift:
    Sascha Rebmann von der Commerzbank, Martin Haas und Tobias Brammer, beide von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb; Fotografie: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
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