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  • Abteilung 5
    06.08.2018
    Rund 3,5 Millionen Euro für die Kläranlage in Lonsee-Halzhausen
    Regierungspräsidium Tübingen gibt grünes Licht für Abwasser-Zuschuss

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für die Verbandskläranlage in Lonsee-Halzhausen (Alb-Donau-Kreis) einen Abwasser-Zuschuss in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro bewilligt. Mit den Fördergeldern unterstützt das Land den Abwasserzweckverband Oberes Lonetal dabei, das Abwasser in einer 4. Reinigungsstufe mit Aktivkohle zu behandeln.

    Die vierte Reinigungsstufe stellt einen zusätzlichen Verfahrensschritt in der Kläranlage dar, der zur weiteren Reinigung des behandelten Abwassers und Entfernung von Spurenstoffen dient.
    Spurenstoffe werden auch als „Mikroschadstoffe“ bezeichnet. Es handelt sich dabei um künstlich hergestellte Stoffe, die im Abwasser und in Gewässern in geringsten Mengen vorkommen.
    „Die vierte Reinigungsstufe auf der Kläranlage Lonsee-Halzhausen wird den Eintrag von Spurenstoffen wie Arzneimittelreste und Haushaltschemikalien in die Lone entscheidend reduzieren. Dies wird die Gewässerqualität der Lone  spürbar verbessern“, sagte Umweltminister Franz Untersteller anlässlich der Förderzusage des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    „Besonders freut es mich, dass wir für die Entfernung von Spurenstoffen eine 20-prozentige Extraförderung für die fortschrittliche Kläranlage in Lonsee-Halzhausen gewähren können“, so Regierungspräsident  Klaus Tappeser. „In unserer heutigen Zeit verändern sich die Lebensbedingungen schnell und beständig. Dabei ist es wichtig, dass wir mit dem Veränderungsprozess Schritt halten und dem Schutz der Umwelt und unserem bedeutenden Gut Wasser eine hohe Priorität einräumen.“
     
    Die Kläranlage liegt im  Karstgebiet der Schwäbischen Alb. Der Kläranlagenablauf wird in die Lone eingeleitet. „Wichtig ist die Maßnahme gerade deshalb“, so Minister Untersteller, „weil die Lone in ihrem weiteren Verlauf im Wasserschutzgebiet der Landeswasserversorgung versickert. Die vom Land nun geförderte Spurenstoffelimination erhöht den Schutz des Grundwassers und damit auch der Landeswasserversorgung.“
     
    Insgesamt stelle die Landesregierung den Städten und Gemeinden dieses Jahr rund 62 Millionen Euro zur Verfügung, damit diese ihr Abwasser noch effizienter und umweltverträglicher beseitigen können, betonte der Umweltminister.
     
    Mit dem Bau einer Aktivkohlestufe zur Entfernung von Spurenstoffen wird die Verbandskläranlage gleichzeitig auf 24.000 „Einwohnerwerte“ erweitert. Die Baukosten betragen insgesamt 6,4 Millionen Euro. Hiervon stellen 6 Millionen Euro förderfähige Ausgaben dar. Diese fördert das Land mit rund 3,5 Millionen Euro. Hinsichtlich des verbleibenden Restbetrags tragen die Gemeinden des Abwasserzweckverbands folgende Kostenanteile: Lonsee 42,2 %, Amstetten 39,5 % und Nellingen 18,3 %.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung. 
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