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  • Abteilung 4
    19.02.2019
    B32 Bahnübergang Wangen: Regierungspräsident Tappeser und Oberbürgermeister Lang halten an Umbau des Bahnübergangs fest
    Verkehrliche Situation wird bei einem Vor-Ort-Termin geprüft

    Umfangreiche Abstimmungsprozesse zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, dem Regierungspräsidium Tübingen und der Stadt Wangen haben dazu geführt, dass eine Fertigstellung des Bahnübergangs in Wangen bis zum Beginn der Landesgartenschau im Jahr 2024 nicht mehr möglich sein wird. Regierungspräsident Klaus Tappeser und Oberbürgermeister Michael Lang halten dennoch am Umbau des Bahnübergangs der B32 in Wangen fest. Dies haben beide bei einem Gespräch heute im Regierungspräsidium deutlich betont. „Der Unmut über die Verzögerungen ist verständlich. Dennoch ist unser definitives Ziel, an dem Projekt festzuhalten und das Planfeststellungsverfahren im Herbst 2020 einzuleiten,“ so Regierungspräsident Tappeser.

    Ein weiteres wesentliches Ergebnis des Gesprächs war, dass die Auswirkungen der Baumaßnahme auf die Landesgartenschau 2024 auf ein Minimum reduziert werden sollen: In Abhängigkeit vom Baurecht ist geplant, während der Landesgartenschau vorbreitende Arbeiten wie z.B. Leitungsverlegungen durchzuführen. Mit den Hauptbaumaßnahmen soll dann erst nach dem Ende der Landesgartenschau begonnen werden. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass sämtliche Knotenpunkte entlang der B32 überprüft werden sollen, mit dem Ziel, bis zur Landesgartenschau im Jahr 2024 verkehrliche Verbesserungen zu erreichen. Hierzu wird sich Regierungspräsident Tappeser gemeinsam mit Experten aus dem Regierungspräsidium noch im ersten Halbjahr 2019 bei einem Besuch vor Ort ein Bild von der Lage machen: „Ich werde mich persönlich kümmern und mir vor Ort gemeinsam mit der Stadt und unseren Fachleuten ein Bild von der verkehrlichen Situation machen,“ so Regierungspräsident Tappeser.  
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen geht aktuell davon aus, dass die Abstimmungen für den Bahnübergang zwischen den beteiligten Behörden und Partnern in den kommenden Wochen abgeschlossen werden können und der „Gesehenvermerk“ des BMVI demnächst vorliegen wird.

    Bis zum Beginn des mindestens zwei Jahre dauernden Planfeststellungsverfahrens müssen noch umfassende umweltfachliche Unterlagen aktualisiert und zahlreiche Dokumente zur Baustellenlogistik und Bauausführung vorbereitet werden. Es handelt sich um eine äußerst komplexe Baumaßnahme in einem beengten innerstädtischen Rahmen. So ist die Errichtung von drei unmittelbar nebeneinanderliegenden Brückenbauwerken geplant. Außerdem sind umfangreiche Leitungsverlegungen, eine Vielzahl an Stützwänden und ein provisorischer Bahnübergang während der Bauzeit erforderlich. Entsprechend sind für die Bauzeit vier Jahre veranschlagt.

    Hintergrundinformationen:
    Die heutige Situation im Bereich des Bahnüberganges in der Ravensburger Straße (B 32) zwischen Bahnhofstraße und Praßbergstraße ist gekennzeichnet durch ein sehr hohes Verkehrsaufkommen und starke Verkehrsbehinderungen. Häufige Schließungen der Schrankenanlage erzeugen einen beidseitigen Stau auf der B 32 und in den angrenzenden Stadtstraßen, welcher sich oft nur langsam auflöst. Durch die Beseitigung des Bahnüberganges sollen Zeit- und Betriebskosten der Verkehrsteilnehmenden eingespart, die Verkehrssicherheit erhöht und Unfallrisiken an den Einmündungen deutlich verringert werden.

    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

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