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  • Abteilung 4
    26.02.2019
    Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immen¬staad und Meersburg – das Regierungspräsidium informiert
    Wiederholung der Veranstaltung vom 12. Februar 2019

    Am gestrigen Montag wiederholte das Regierungspräsidium Tübingen die öffentliche Veranstaltung in Markdorf am gleichen Ort, nachdem am 12. Februar 2019 der Veranstaltungsraum mit knapp 700 Personen gefüllt war und dann aus Brandschutzgründen geschlossen werden musste.
    Die 300 anwesenden Besucher hörten wieder interessiert zu und stellten viele Fragen. „Wir haben 1.000 Menschen in zwei Wochen gut informiert und zwei äußerst konstruktive Veranstaltungen erlebt,“ so die Bilanz von Matthias Kühnel, Straßenplaner des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Ein volles Haus und viele Fragen
    Wie schon zwei Wochen vorher stand Umweltplaner Burchard Stocks im Fokus der Debatte. Er erläuterte ausführlich, wie es zu den jetzt noch auf dem Tisch liegenden fünf Hauptvarianten gekommen ist. Viele Fragen bezogen sich auf den Einfluss der Politik. „Ich kümmere mich nicht um politische Einflussnahmen. Ich mache meine Arbeit alleine nach fachlichen Kriterien,“ so Burchard Stocks. „Wenn die Vorzugsvariante Ende 2019 auf dem Tisch liegt, dann muss die Begründung hieb- und stichfest sein.“

    Die Mobilität nimmt zu
    Verbandsdirektor Wilfried Franke wies darauf hin, dass man nicht den öffentlichen Verkehr gegen den Straßenverkehr ausspielen könne. „Die Mobilität im Bodenseeraum wird weiter zunehmen. Wir brauchen daher sowohl eine leistungsfähige Bodenseegürtelbahn als auch eine leistungsfähige B31“, so Franke. „Machen Sie weiter so und nehmen Sie die Region weiter mit auf dem Weg zu einer neuen B 31“, so sein Appell.

    Viele Fragen und nachdenkliche Statements
    Werde ich Entschädigungen erhalten? Wie offen ist die Entscheidung noch? Wie sollen die Klimaziele eingehalten werden, wenn weiter Straßen gebaut werden? Kann man nicht die ganze Strecke untertunneln? Ist der Bodenseeraum nicht schon belastet genug, muss die Natur noch weiter eingeschränkt werden? Neben konkreten Fragen zu der eigenen Situation wurden auch grundsätzliche Statements und Fragen laut. Der wechselnde Beifall zeigte, dass es verschiedene Interessen im Raum gab. Viele Teilnehmende bedankten sich am Ende für den transparenten und offenen Dialog.

    Was folgt jetzt?
    Jetzt werden die verbleibenden Trassen vertieft und vergleichend untersucht, damit man weiß, welche Wirkung welche Lösung hat. Dazu zählen u.a., wieviel Verkehr auf einer Trasse zu erwarten ist, welcher Querschnitt dafür notwendig ist und wie sie technisch gestaltet wird, beispielsweise wie tief sie ins Gelände einschneiden. Dann erst kann man ausrechnen, wer wo entlastet wird, aber auch, welche Lärmschutzmaßnahmen man benötigt, damit keine Belastungen über den Grenzwerten entstehen. „Wenn nichts dazwischenkommt, sollten wir bis Ende des Jahres eine Vorzugsvariante auf den Tisch legen können, welche in der Gesamtsumme die Geeignetste für die Region ist. Welche das ist, ist derzeit absolut offen“, so Matthias Kühnel vom Planungsteam des Regierungspräsidiums.

    Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website:
    http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/.

    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter:
    info@b31.verkehr-bodenseeraum.de

    Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immenstaad und Meersburg am 25.02.2019 in Markdorf
     

    Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immenstaad und Meersburg am 25.02.2019 in Markdorf Person rechts: Umweltplaner Burchard Stocks

    Bilder:
    Bild 1: Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immenstaad und Meersburg am 25.02.2019 in Markdorf

    Bild 2: Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immenstaad und Meersburg am 25.02.2019 in Markdorf
    Person rechts: Umweltplaner Burchard Stocks

    Quelle: team ewen GbR
     
    Anlage:
    Skizze_ Varianten B 31 neu Meersburg-Immenstaad

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Her Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 7573005, oder – insbesondere zu Fragen des Dialogs zur B31 – Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung. ​​

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