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  • Es ist eines der 28 Leitprojekte aus dem Rahmenkonzept, dem Arbeitshandbuch für das Biosphärengebiet
    07.05.2015
    Eckpunkte für Qualitätskriterien von Produkten aus dem Biosphärengebiet festgezurrt
    Arbeitsergebnisse des Projektes „Biosphärenprodukte unter einem Dach“ vorgestellt
     Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    Seit September 2014 arbeitet die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb gemeinsam mit zahlreichen Akteuren an der Realisierung des Projekts „Biosphären-Produkte unter einem Dach“. Es ist eines der 28 Leitprojekte aus dem Rahmenkonzept, dem Arbeitshandbuch für das Biosphärengebiet. Die Arbeitsergebnisse wurden den Akteuren nun Ende April vorgestellt.

    Das 2014 begonnene Leitprojekt im Handlungsfeld Landwirtschaft hat das Ziel „Biosphären-Produkte“ zu definieren und unter einem einheitlichen Erscheinungsbild zusammenzuführen, eine gemeinsame Vermarktung aufzubauen sowie neue Absatzwege zu erschließen. Rund 100 Erzeuger, Verarbeiter und Händler von regionalen Produkten aus den Landkreisen Esslingen, Reutlingen und dem Alb-Donau-Kreis beteiligten sich bisher an dem Projekt.
     
    In den vergangenen Monaten lud die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb verschiedene Akteure zum thematischen Austausch in Wertschöpfungsketten wie „Ackerbau“, „Streuobst“ oder „Tiere“ ein. Gemeinsam mit der Firma ECOZEPT aus Freising wurden bei diesen Treffen Entwürfe für Kriterien der unterschiedlichen Bereiche erarbeitet. Um Erzeugern und Verarbeitern den Zugang zu „Biosphären-Produkten“ zu erleichtern, sind sowohl Einstiegs- als auch Zielkriterien definiert worden. Die Einstiegskriterien müssen gleich zu Beginn erfüllt sein, die Zielkriterien sollen in den kommenden Jahren von den Betrieben gemeinsam erreicht werden.
     
    Ende April wurden nun die bisher erarbeiteten Kriterien-Entwürfe allen Akteuren vorgestellt. Bei der Vorstellung wurde deutlich, dass mit den erarbeiteten Kriterien für Produkte aus dem Biosphärengebiet eine wichtige gemeinsame Basis geschaffen wurde. Gleichzeitig stellen die Zielkriterien jedoch auch eine große Herausforderung für viele Betriebe dar.
     
    Als Grundgerüst für die Kriterien der verschiedenen Bereiche dienen die sieben Themenfelder „Region“, „Gentechnikfreiheit“, „Erhalt und Förderung der Lebensräume und der biologischen Vielfalt“, „Tierwohl“, „Natürlichkeit der Produkte“, „Fairness“ und „Kontrolle/Transparenz“.
     
    Mit der Erarbeitung und Vorstellung der Kriterienentwürfe ist der erste Teil dieses Leitprojekts abgeschlossen. Zur Weiterführung des Projektes wird nun an einer zukünftigen gemeinsamen Vermarktung gearbeitet. Darüber hinaus werden Details in den Entwürfen konkretisiert und fehlende Informationen zur Marktfähigkeit der Produkte ermittelt. Diese Arbeiten werden in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb in den nächsten Monaten angegangen, so dass im Anschluss daran interessierte Betriebe ihre Teilnahme und Bereitschaft zur Weiterführung des Projekts kundtun können.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Carsten Dehner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
Symbolbild, Bacho Foto - Fotolia 

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