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  • Abteilung 4
    01.07.2019
    Vorentwurf für die B 27 – Ortsumgehung Tübingen mit dem Schindhaubasistunnel ist fertiggestellt

    Die Planungen an der B 27 für die Ortsumgehung Tübingen mit dem Schindhaubasistunnel kommen voran. Das Regierungspräsidium Tübingen wird in den kommenden Tagen den Vorentwurf an das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg mit der Bitte um Genehmigung und Weiterleitung an das zuständige Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur senden. Der fertige Vorentwurf schließt die Planungsstufe der Entwurfsplanung ab. Die Unterlagen umfassen alle relevanten Informationen, die zur verwaltungsinternen, haushaltsrechtlichen und fachtechnischen Prüfung durch Bund und Land erforderlich sind.

    Parallel zu der jetzt anstehenden Abstimmung mit den Ministerien in Bund und Land werden die Unterlagen für das spätere Planfeststellungsverfahren durch das Regierungspräsidium aufbereitet. Nach Zustimmung des Bundes kann das Regierungspräsidium dann die Genehmigungsplanung für die rund 3,5 Kilometer lange Strecke zwischen Tübinger Kreuz und dem Bläsibad fertigstellen und anschließend den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens stellen.

    Der fertige Vorentwurf enthält unter anderem die vertieft ausgearbeiteten und optimierten Knotenpunkte, die im Rahmen des ergebnisoffenen Bürgerdialogs 2012/2013 sowohl für den Südknoten („Bläsibad“) als auch den Nordknoten („Tübinger Kreuz“) entwickelt wurden. „Da wir bei uns im Regierungsbezirk kaum Autobahnen haben, müssen die Bundesstraßen die Funktion von leistungsfähigen Fernstraßen übernehmen. Dazu zählt auch die B 27 als wichtige Nord-Süd-Achse. Mit der Fertigstellung des Vorentwurfs für die Ortsumgehung Tübingen machen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zur Realisierung des Projekts“, freute sich Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Auch weiter südlich sind die Ausbauplanungen für die B 27 im Zeitplan. Den aktuellen Stand des Ausbaus der B 27 zwischen Bodelshausen und Nehren (Ortsumgehung Ofterdingen) hat das Regierungspräsidium Tübingen Mitte März 2019 im Mössinger Bürgersaal den Gemeinderäten der vier betroffenen Kommunen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Ziel des Regierungspräsidiums ist es hier, den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bis Ende 2019 zu stellen und die Planungsunterlagen dann im Frühjahr 2020 öffentlich auszulegen.

    Hintergrundinformationen:

    Die Ortsumgehung Tübingen ist Bestandteil der zweibahnigen Ausbaukonzeption der B 27 von Stuttgart bis Balingen. Die B 27 führt vom Mittleren Neckarraum über Tübingen in den Zollernalbkreis. Die hohe Verkehrsbelastung der B 27 zwischen dem Tübinger Kreuz und dem Bläsibad beeinträchtigt die städtebaulichen und umweltbezogenen Qualitäten im Bereich der Südstadt und der Gartenstadt erheblich. Durch die Umgehung von Tübingen sollne die Umweltbelastung gemindert und die städtebaulichen Qualitäten und Entwicklungsmöglichkeiten verbessert werden.
    Weitere Informationne können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B27-28/Seiten/default.aspx abgerufen werden.

    Der Ausbau zwischen Bodelshausen und Nehren ist ebenfalls Bestandteil der zweibahnigen Ausbaukonzeption der B 27 von Stuttgart bis Balingen. Im Bereich von Ofterdingen erfolgt ein Neubau der B 27. Dort verläuft die neue B 27 um den Ofterdinger Berg und den Endelberg herum. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B27_2/Seiten/default.aspx

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

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