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  • Abteilung 4
    22.08.2019
    L 380, Sanierungsarbeiten an der Eninger Steige beginnen am Montag, 26. August 2019

    ​Ab Montag, 26. August 2019 beginnt das Regierungspräsidium Tübingen mit den Sanierungsarbeiten an der Eninger Steige zwischen Eningen unter Achalm und St. Johann-Würtingen im Verlauf der L 380. Der Abschluss der Arbeiten ist für Juli 2020 vorgesehen. Die Eninger Steige ist während der Arbeiten gesperrt. In den Wintermonaten werden die Arbeiten an der Steige unterbrochen. Grund hierfür sind naturschutzrechtliche Vorgaben, wie der Schutz des Uhus und des Schwarzspechts. Die Strecke von Eningen nach St. Johann-Würtingen ist in der Zeit von Dezember 2019 bis März 2020 für den Verkehr befahrbar.

    In den Jahren 2019 und 2020 wird die Eninger Steige grundhaft saniert. Ab dem Melanchthonweg in Eningen unter Achalm bis zum Parkplatz „Würtinger Sträßle“ auf der Albhochfläche wird der schadhafte Fahrbahnbelag auf einer Fläche von rund 39.000 m² erneuert sowie der Hang gesichert. Hierfür werden mehrere Bohrpfahlwände auf einer Länge von rund 270 Metern entlang des talseitigen Straßenrands errichtet.

    Die Umsetzung des Vorhabens findet in drei Bauphasen statt.

    Erste Bauphase von Montag, 26. August bis Ende Dezember 2019
    Ab Montag, 26. August bis Ende Dezember 2019 ist die Eninger Steige voll gesperrt. In dieser Bauphase werden Bohrpfahlwände mit Kopfbalken und deren Rückverankerung im anstehenden Fels errichtet. Während der Maßnahme ist die Zufahrt der Anlieger des Wanderheims, des Waldkindergartens und des Schafhauses sowie zur Erddeponie Renkenberg nur über St. Johann möglich.

    Parallel wird von Montag, 7. Oktober bis Montag, 4. November 2019, die Fahrbahndecke in der Ortsdurchfahrt von Eningen zwischen dem Melanchthonweg und der Querspange erneuert. Während dieser Arbeiten ist die Zufahrt zum Freibad und zum Schützenhaus über die Querspange – Metzinger Straße – Albstraße und in Gegenrichtung ausgewiesen.

    Im Anschluss an die Arbeiten in der Ortsdurchfahrt von Eningen folgt die Sanierung des Fahrbahnbelags vom Obtal bis zur Zufahrt zum Schützenhaus. Die Arbeiten sind voraussichtlich am Montag, 2. Dezember 2019 abgeschlossen.

    Zweite Bauphase im April 2020
    Im April 2020 wird der Fahrbahnbelag von der Zufahrt „Eninger Weide“ bis zum Wanderparkplatz „Würtinger Sträßle“ auf der Albhochfläche auf einer Länge von rund 600 Metern erneuert. In dieser Zeit ist die L 380 im Baustellenbereich gesperrt. Die Zufahrt der Anlieger des Wanderheims, des Waldkindergartens und des Schafhauses sowie zur Erddeponie Renkenberg ist nur aus Richtung Eningen möglich. Der Gestütshof ist über St. Johann erreichbar.

    Dritte Bauphase von Mai bis Juli 2020
    Von Mai bis Juli 2020 werden die Kappen auf den Kopfbalken fertiggestellt und der Belag in der Steige erneuert. In diesem Zeitraum ist die Eninger Steige ab der Zufahrt zum Schützenhaus voll gesperrt. In dieser Bauphase ist die Zufahrt der Anlieger des Wanderheims, des Waldkindergartens, des Gestütshofs und des Schafhauses sowie zur Erddeponie Renkenberg nur über St. Johann möglich.

    Verkehrsführung während der Sanierung
    Während der Vollsperrungen der Eninger Steige wird der Verkehr aus Richtung Eningen unter Achalm nach St. Johann zum einen über die B 312 nach Lichtenstein und weiter über die L 387 und K 6711 nach Holzelfingen, Ohnastetten und Würtingen sowie umgekehrt geleitet. Alternativ ist auch eine Umleitung über die B 28 nach Metzingen, Bad Urach und weiter über die L 249 nach Sirchingen, Upfingen, Lonsingen und Würtingen eingerichtet.

    Für den Busverkehr gibt es folgende Einschränkungen: Die Haltestellen Würtingen Backhaus/Ried – Gestütshof – Eninger Weide – Freibad – Friedhof – Rathaus – Friedrichstraße werden nicht angefahren. Die Linie 7644 zwischen Reutlingen Südbahnhof und St. Johann-Würtingen entfällt. Die Anbindung erfolgt über den Stadtverkehr Reutlingen zum Südbahnhof und von dort über Holzelfingen nach St. Johann.

    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Kosten:
    Die Baukosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Tel.: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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