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  • Abteilung 4
    13.08.2020
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Schüttung eines Erdwalls bei Jungingen

    ​Der Erdwall beginnt unmittelbar im Anschluss an die Maßnahme Hohenstadt - Ulm-Nord und verläuft in östlicher Richtung. Er grenzt an die bestehende A 8 an und beginnt östlich der Landesstraße 1165. Insgesamt werden bis zu 30.000 m³ Boden auf einer Länge von rund 600 Metern mit einer maximalen Höhe von rund 6,50 Metern gegenüber dem Ausgangsgelände geschüttet. Die Erdmassen stammen aus dem 6-streifigen Ausbau Hohenstadt – Ulm-Nord und werden dort nicht mehr benötigt.

    Die Lage des Walls ist so gewählt, dass der weitere Ausbau der A 8 zwischen Ulm-Nord und dem Autobahnkreuz Ulm-Elchingen berücksichtigt ist. Die Schüttung führt zu positiven Effekten für die Ortslage von Jungingen, da der Verkehr auf der A 8 weitestgehend optisch abgeschirmt wird. Im Maximum verläuft die Dammkrone fast 6 Meter über der heutigen Fahrbahn der A 8. Im Minimum sind es noch rund 3 Meter.

    Mit dem Schütten des Walls entfällt der vorhandene Wiesenweg, am Böschungsfuß der A 8. Dieser diente der Bewirtschaftung der Felder. Als Ersatz wird ein Weg südlich des neuen Walls hergestellt.

    Die Vorarbeiten sind ab dem 17. August 2020 vorgesehen. Sie umfassen neben dem Einrichten der Verkehrssicherung auf der Autobahn, das Freimachen des Baufeldes und dem Herstellen von Baustellenzufahrten. Für das Freimachen des Baufeldes wird der vorhandene Oberboden abgeschoben und auf sogenannten Mieten zwischengelagert. Nach dem Schütten des Walls dient dieser Boden dem Humusieren des Walls.

    Die Erdmassentransporte erfolgen über die Autobahn. Um die Fahrbeziehung und die Belastungen der örtlichen Gemeinden gering zu halten, wird eine Baustelleneinfahrt unmittelbar von der Autobahn hergestellt. An der Stelle an der dies möglich ist, ist das angrenzende Gelände niveaugleich mit der Autobahn. Die Stelle befindet sich circa auf halber Streckenlänge des zu schüttenden Erdwalls, auf Höhe der bestehenden Nothaltebucht. Diese wird für den Zeitraum der Erdarbeiten außer Betrieb genommen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit muss die Verkehrsführung auf der Autobahn im Bereich der Baustelleneinfahrt angepasst werden. Neben dem Einengen der durchgehenden Fahrstreifen in Fahrtrichtung München, wird ein gesonderter Verzögerungsstreifen für die Baustellenfahrzeuge eingerichtet.
    Die Rückfahrt der Transportfahrzeuge erfolgt über das angrenzende Straßen- und Wegenetz zur Landesstraße 1165. Von dort aus fahren die Fahrzeuge in Richtung Autobahnanschlussstelle Ulm-West.

    Unter der Annahme optimaler Witterungs- und Verkehrsverhältnisse ist die Dauer der Arbeiten für rund zweieinhalb Monate angesetzt.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen um Verständnis.

    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de/Baustellen abgerufen werden.

    Generelle Informationen zum Ausbau der A 8 sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx zu finden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Ellen Siegel, Pressesprecherin, Tel.: 07071 757-3131, gerne zur Verfügung.

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