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  • Abteilung 11
    28.08.2015
    Regierungspräsidium Tübingen kontrolliert Lederwaren auf Dimethylfumarat
    Das Regierungspräsidium Tübingen hat in den vergangenen Monaten schwerpunktmäßig kontrolliert, ob Lederwaren Dimethylfumarat enthalten

    ​Die gute Nachricht für Verbraucher: Alle getesteten Produkte haben den Grenzwert eingehalten.

    Überprüft hat das Regierungspräsidium 50 verschiedene Lederteile aus dem Einzelhandel: Gürtel, Schuhe, Geldbörsen, Armbänder, Foto- und Handytaschen und Handschuhe. Bei allen untersuchten Produkten wurde der Grenzwert eingehalten. Bei einem Großteil der Produkte war sogar überhaupt kein Dimethylfumarat nachweisbar.
    Das Regierungspräsidium Tübingen schätzt dieses Ergebnis als sehr positiv ein. Es macht deutlich, dass die Kontrollen nach und nach Wirkung zeigen. Bereits in den Jahren 2013 und 2014 wurden Lederwaren kontrolliert. Überschritten im Jahr 2013 noch 18 % der überprüften Produkte den Grenzwert, hielten im Jahr 2014 bereits alle den Grenzwert ein.
    Mit dem Ziel, die rückläufige Beanstandungsquote zu bestätigen, wurden die Kontrollen in diesem Jahr fortgeführt.

    Hintergrundinformation:
    Häufig werden Lederwaren mit Dimethylfumarat (DMFU) behandelt, um zu verhindern, dass beim Lagern oder beim Transport Schimmelpilze das Leder befallen. Bei Menschen kann DMFU aber erhebliche Nebenwirkungen auslösen. Neben akuten Atembeschwerden wurde in verschiedenen Fällen auch das Auftreten von schmerzhaften allergischen Reaktionen der Haut beobachtet. Deshalb hat die Europäische Union seit Juni 2012 den Einsatz von DMFU geregelt. Die Chemikalie darf nur noch bis zu einer Konzentration von 0,1 mg/kg verwendet werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Carsten Dehner, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3080, gerne zur Verfügung.
Symbolbild, Bacho Foto - Fotolia 

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