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  • Abteilung 5
    25.09.2015
    Wo Alpenbock und Rotmilan zu Hause sind
    Sonderausstellung zum Thema „Lebensraum Alt- und Totholz“ im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
     Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    Können Alt- und Totholz Lebensraum sein? Wer zieht dort als Erstes ein und wer bewirbt sich als Nachmieter? Die Ausstellung zum Alt- und Totholzkonzept der baden-württembergischen Forstverwaltung wagt Einblicke in einen Stapel Altholz und stellt dar, warum und wie Totholz gefördert wird. Zu sehen ist die Sonderausstellung ab sofort bis 2. November 2015 im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.

    Der Wald ist Heimat für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsraum für den Menschen. Gleichzeitig ist er Lieferant für den wertvollen Werkstoff Holz und steht mit seinen Flächen im Nutzungskonflikt zu Landwirtschaft und menschlichen Siedlungen. Doch wie kann der Wald bei derart vielen Interessen bestehen?
     
    Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb sind rund drei Prozent der Fläche als Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen – sogenannte Kernzonen – vorgesehen. Hier sollen ohne Zutun des Menschen Urwälder von Morgen entstehen. In jeder Lebensphase eines Baumes bietet dieser Raum zum Leben für Tiere, Pilze und Pflanzen. Dabei gibt es Erstbezieher, Nachmieter und Endnutzer, die sich ihre Wohnung in die Bäume bauen.
     
    In der Sonderausstellung „Lebensraum Alt- und Totholz“ im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen lernt man unter anderem den krabbelten Bewohner „Alpenbock“ und den fliegenden und im Baum wohnenden Rotmilan auf Plakatwänden und in einem kurzen Film näher kennen. Im eigens geschaffenen Totholzhaufen können Kinder weitere holzbewohnende Tiere suchen und mit Stift und Farbe zu Papier bringen. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus, wie die Forstverwaltung systematisch versucht, solche Rückzugsräume auch außerhalb eines Biosphärengebiets zu schaffen und zu erhalten.
     
    Zu sehen ist die Sonderausstellung bis einschließlich Montag, 2. November 2015, in den Ausstellungsräumen des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Der Eintritt für den Besuch der Sonderausstellung ist frei und zu den normalen Öffnungszeiten des Biosphärenzentrums möglich.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Carsten Dehner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3080, gerne zur Verfügung.
Symbolbild, Bacho Foto - Fotolia 

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