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  • 05.10.2015
    19. Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis geht an den Buchhändler und Übersetzer Ulrich Pröfrock

    ​Der Buchhändler und Übersetzer Ulrich Pröfrock erhält den mit 12.000 Euro verbundenen 19. Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis für seine Übersetzung des französischen Werkes "Quai d'Orsay – Hinter den Kulissen der Macht" von Christophe Blain und Abel Lanzac. Die als Graphic Novel gestaltete politische Satire berichtet von der französischen Außenpolitik am Vorabend des zweiten Irakkrieges und ist in Frankreich ein Bestseller.

    Anlässlich der heutigen (2. Oktober) Preisverleihung betonte Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan die Bedeutung der literarischen Übersetzung für den interkulturellen Austausch. „Übersetzerinnen und Übersetzer sind Brückenbauer zwischen den Kulturen und Sprachen. Sie eröffnen uns Lesern mit ihrer Arbeit Einblicke in andere kulturelle Lebenswelten. Mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis möchte das Land kreative Freiräume für weitere literarische Projekte ermöglichen.“
     
    Puchan dankte dem Freundeskreis für die internationale Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V. für die Organisation und Vergabe des Preises sowie der Kommunalen Wieland-Stiftung der Stadt Biberach und der Jury für ihr Engagement.
     
    Der 1979 ins Leben gerufene Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis wird alle zwei Jahre vergeben. In wechselnden Literatursparten werden herausragende Übersetzungen von literarischen Werken ins Deutsche ausgezeichnet. Der Preis knüpft an Christoph Martin Wieland (1733-1813) an, der lateinische und griechische Klassiker und insbesondere Dramen von Shakespeare übersetzte. Finanziert wird die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Die Ausschreibung erfolgt durch den Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.
     
    Zu den bisherigen Preisträgern gehören Fritz Vogelgsang, Heinz Riedt, Klaus Reichert, Karl Dedecius, Gerd Henniger, Renate Orth-Gutmann, Holger Fliessbach, Birgitta Kicherer, Berthold Zilly, Christa Schuenke, Maja Pflug, Frank Günther, Anke Caroline Burger, Petra Willim und Dorothea Trottenberg, Gisela Kraft und Burkhart Kroeber.
     
    Die Übersetzerförderung ist fester Bestandteil der Literaturförderung durch das Land. Neben dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis und der Vergabe mehrerer Stipendien in Höhe von 22.000 Euro jährlich engagiert sich das Land mit den baden-württembergischen Übersetzertagen, die im zweijährigen Rhythmus an wechselnden Orten stattfinden.
     
    Informationen zum Freundeskreis für die internationale Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V. finden Sie online unter www. Freundeskreis-literaturuebersetzer.de.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.
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